Blog von Charlys Tante

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Jesse James Ermordung

1. August 2013

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford, stand auch seit einer geraumen Zeit bei mir im Regal.

Wie auch immer fand der Film den Weg in meinen Player und verblieb dort für unendliche 160 Minuten.

Ich habe mir überlegt, ob ich diesen Film hier vorstelle, da er auch nicht mehr so ganz neu ist.
Letztendlich zählt für mich aber die Aussergewöhnlichkeit des Filmes und den Mut einen solchen vollkommen gegen den Mainstream laufenden Film in die Kinos gebracht zu haben.
Viele konnten mit dem Film nichts anfangen, da sich niemand mehr die Zeit nehmen möchte, einen Film sich langasam entblättern zu sehen ähnlich einer Raupe die zum Schmetterling wird.

Dieser Film ist ein echtes Ungetüm. Hier muss man schon sehr zu einem masochistischen Verhalten tendieren, habe ich mir des öfteren während des Filmes gefragt. Es ist der erste Film, den ich mit meinem neuen exzellenten Mitsubishi Beamer gesehen habe. Man hatte der Streifen ein Glück.

Nach einer gewissen Zeit hat man sich an das Erzähltempo gewöhnt, genau so, als ob man einen Marathonlauf macht, die ersten Kilometer sind beschwerlich, nach einer gewissen Zeit findet man zum Rhythmus und läuft fast wie von alleine dem in der unendlichen Ferne gelegenen Ziel entgegen. Nach dem Erreichen des Zieles ist man glücklich, den langen Weg gelaufen zu sein und stolz auf das Erreichen der Zielmarke.

Bei diesem Film geht es einem ähnlich einem Marathonläufer, es beginnt mit dem Aufenthalt einer Gewissen Anzahl von Männern in einem Waldstück. Durch dieses Waldstück verläuft eine Eisenbahnstrecke. Die noch letzten lebenden James Brüder wollen mit einer zusammengewürfelten Bande einen letzten Überfall auf einen Eisenbahnzug machen. Hier soll sich scheinbar viel Geld befinden. Der Überfall gelingt, jedoch ist lange nicht so viel dabei herumgekommen, wie man sich erhofft hatte.

Die Bande zerstreut sich, nachdem das erbeutete Diebesgut irgendwie aufgeteilt wurde. Der junge Robert Ford, biedert sich als feuriger Verehrer Jesse James an und schafft es trotz einiger Erniedrigungen für eine gewisse Zeit bei ihm bleiben zu dürfen.

Jesse James, der mittlerweile 34 Jahre alt ist wird immer sonderbarer und verhält sich narzisstisch und entwickelt eine Depression. Diese führt dazu, das er einen seiner alten Freunde letztendlich tötet, wodurch die anderen befürchten ebenfalls getötet zu werden, so bewegt sich der Film langsam aber bedächtig seinem Finale entgegen, indem Robert Ford seinen verehrten aber mittlerweile auch verhassten Bandenchef, der mit den Ford Brüdern noch einen Banküberfall durchführen möchte, erschießt.

Der Film ist ein Tribut an den wahren Wilden Western, wo nicht ständig geschossen und gemordet wird, sondern wo man sich monatelang irgendwo verkricht und wartet bis es wieder so weit ist, trotzdem schafft es der Film mit dem entschleunigten Erzähltempo, den Zuschauer wach zu halten und den Geschehnissen auf der vor ihm ablaufenden Szenerie zu folgen und dem Ende entgegen zu fiebern. In der Mitte des Filmes, dachte ich, verdammt hier muss doch noch einmal etwas Action in den Film hinein. Diese Action hätte den Film in seinem fast zu bis Schmerzgrenze treibenden Langsamkeit zerstört und das unfassbare Schauspiel von Brad Pitt und dem sagenhaft aufspielenden Casey Affleck vollkommen untergraben und somit den gesamten Stecknadelfallenden Spannungsbogen aufgehoben.

So hat der Regisseur konsequent an seinem Erzählstil und Tempo festgehalten und ein, wenn auch bleischweres Filmmeisterwerk geschaffen, das psychodelicher nicht mehr sein kann in seiner Aussage.  

Ein paar besondere eigene Screenshots möchte ich Euch auch hier nicht vorenthalten:
















Das Bild:

Das Bild ist ganz besonders zu bewerten, es beinhaltet eine besondere Bildästethik und Schönheit in der Bildaussage sowie eine spezielle Bildsprache, es wird mit einer feinen Mimik gearbeitet, sodass viele Szenen schon fast etwas pantomimisches an sich haben, dass man es schlecht beschreiben kann. Die Farbscala passt hervorragend zu einem Western, die etwas zurückgenommene Schärfe ist hier auch eher von Vorteil als von Nachteil, die erdigen Töne unterstreichen die Ästhetik des Bildes. Der Kontrast sowie der Schwarzwert sind sehr gut zu bewerten, insgesamt handelt es sich hier um ein hervorragendes zu einem Westerngenre passendes Bild.

 

Der Ton:

Dieser lebt von seiner Geräuschkulisse und dem sanften Filmscore, der sich über den gesamten Film legt. Der Ton wirkt immer unaufgeregt und unterstreicht auch hier die visuelle Kraft der Bilder. Dennoch werden alle Lautsprecher immer subtil mit Signalen versorgt, sodass man glaubt sich direkt in der Szenerie zu befinden. Mir hat dieser Sound sehr gut gefallen.

 

Ansichtssache:

 Film: 4,5 von 5 (wegen dem Mut einen solchen Film ins Kino zu bringen)

Bild: 4 von 5 (wegen der Authetität die das Bild transportiert)

Ton 4 von 5 (wegen der autentischen Geräuschkulisse die Gänsehautfeeling bringt z. B. das Mückengesumme, Regen usw.usw.)


Fazit:
Für diesen Film mus man sich Zeit nehmen, wenn man einen Actionfilm sehen möchte, sollte man warten bis man bereit ist auch einmal einen sehr ruhigen Film anzusehen, ansonsten wird das nichts.
Der Film ist aber unbedingt für jeden Cineasten empfehlenswert, der die Kraft der Bilder einmal auf sich wirken lassen möchte.

 

 



 

 

Parker

30. Juli 2013

Parker ist einer der Filme in denen Jason Statham, sein ganzes Potential abrufen kann, könnte man meinen.

Jason Statham, der mit Der Transporter wie eine Phönix aus der Asche das Action Genre neu erschaffen hat und seitdem in einer Vielzahl guter und auch weniger gelungener Kinofilme seine Rolle gespielt hat, nämlich die des unnahbaren geradlinigen Extentrikers der kompromisslos immer seinen Weg geht und hierbei auch vor Opfer keine halt macht, der tötet wenn notwendig, der Leben rettet wenn es ihm in der Situation weiterhilft und der so wie James Bond scheinbar jede Frau haben könnte, wenn er denn wollte, sich aber niemals an eine Frau wirklich binden würde, dem Frauen trotz dem Wissen über seine Vergangenheit wie die Motten dem Licht folgen, man was für ein Mann, könnte man meinen. Hier in Parker, kann er alles ausleben und bis an die Schmerzgrenzen gehen, es ist der finale Film seiner Karriere, könnte man meinen mit der eine neue Filmreihe entstehen könnte und auch sollte, wenn der Film genügend Geld einspielt hätte um diese Serie ähnlich wie „Der Transporter“ zum Leben zu erwecken.  


Mir Bube, Dame König, grAS startete Statham seine Filmkarriere und so richtig bekannt wurde er mit der Filmreihe Der Transporter und ist seitdem bisher in 32 Filmen (incl. Fast and Furious 6) teilweise in Nebenrollen aber doch meistens in Hauptrollen aufgedrehten.

Jason Statham ist ein Vollblutt Action Schauspieler, seine Stunts macht er in aller Regel selbst, die sind immer sehr spektakulär choreographiert und können teilweise an die frühen Jackie Chan Filme erinnern. Auch hier in Parker gibt es fulminante Actionszenen zu sehen sowie eine Jennifer Lopez zum Zungeschnalzen (leider nicht schauspielerisch).

Parker basiert auf den Parker Romanen von Donald E. Westlake unter seinem Pseudonym Richard Stark. Leider ist der Erfolg des Filmes  hinter den Erwartungen der Filmproduzenten geblieben, sodass eine Fortführung der Action-Thriller-Drama –Reihe noch offen zu sein scheint und auch vermutlich bleiben wird.

Die Kritiken waren ebenfalls durchwachsen, sodass es für mich eher unwahrscheinlich erscheint, dass Parker eine zweite Chance bekommt.

Es gibt aber auch Fälle, bei dem man aus den Fehlern des Erstlings lernt und im zweiten Teil ein tolles Stück Film  abliefert. Wer warten möchte. sollte es dann abwarten.

Nun aber einmal zum Film selbst.

Woran kann es aber gelegen haben, dass Parker nicht den Erfolg hatte, den man sich erhoffte.

Das ist nicht so einfach zu erklären.

Parker ist nämlich m.E. ein gradliniger Action Film (vielleicht zu gradlienig ohne storytreibende Wendungen), mit Thriller Elementen und auch etwas Drama beinhaltend sowie mit einer guten Schauspielergilde bestückt. Die Story ist zwar letztendlich nur eine Rachestory mit dem Slogan „Regeln sind Regeln“, hat aber für alle Statham Fans alles parat, was einen Statham Streifen so ausmacht. Unkaputtbarkeit eben. Vielleicht ist es das was viele heute nicht mehr sehen können, ein Protagonist, der unverwundbar scheint, der sich in Windeseile wieder erholt, Knochenbrüche heilen im Stundentakt, Gesichtswunden ebenfalls u.s.w, u.s.w, der ähnlich wie James Bond alles überlebt und das alles eingebunden in eine realitätsnahe Umgebung, also kein Science-Fiction, wo man so einiges verzeihen kann und wo Pille alles richtet, dass kann dann natürlich zu einem Overkill führen. Jedoch ist Parker eben ein klassischer Statham Film, mit Action und nicht so viel Tiefgang, dass der Zuschauer überfordert wird, man kann sich zurück lehnen und dem Streifen auf der Leinwand folgen. Nach zwei Stunden ist der Film zu Ende und man wurde gut unterhalten. Mehr möchte der Film aber auch gar nicht sein als gute Unterhaltung mit viel Statham Action, schönen Schauwerten (Jennifer Lopez) und einem tollen Bild.

 

Einige eigene extra hierfür ausgewählte Bildschirmscreens möchte ich an dieser Stelle wieder einmal präsentieren.



Der Plan


Die Ausführung


Nach dem Überfall



Gerade noch einmal gut gegangen


Die Suche



Die Versuchung


Kurz vorm Ziel

Das Ziel


Das Misstrauen


Knapp entkommen


Der schnellste

Das Bild:

Wie man oben sehen kann ist das Bild hervorragend mit den Red Epic Kameras in digialer Technik eingefangen worden, kein Korn trübt das Auge, das Bild ist außerordentlich hochwertig ohne jedoch über scharf zu wirken, hierdurch hat man es geschafft, dem Film trotzdem einen filmischen Bildcharakter zu verpassen. Auf meiner 100 Zoll Leinwand mit meinem neuen wirklich ultrascharfen DLP Beamer von Mitsubishi kann man das sehr schön erkennen. Die Farben sind auf meinem D65 kalibrierten Beamer satt und sauber, jedoch auch hier gilt es ein sehr natürliches Filmbild zu betrachten, das die Hauttöne sehr schön herausarbeitet und uns eine grandios aussehende Jennifer Lopez im Bild präsentiert, die auch einmal sehr viel Haut zeigt. Schade nur, dass sie nicht wirklich eine Schauspielerin ist.
 

Der Ton:

Auch der Ton kann durchaus überzeugen, ohne das man jedoch in Euphorie verfällt. Der Sound ist satt und sauber, Dialoge kommen gut herüber, Schüsse sind auf alle Lautsprecher verteilt und Bass gibt es auch, wenn notwendig, ansonsten ist der Ton aber nicht besonders auffällig in jeder Beziehung.

  

Ansichtssache:

 

Film: 3,4 von 5 (wegen den guten Actionszenen)

Bild 4,6 von 5 (wegen dem natürlichen Bild)

Ton: 4 von 5 (weil es hier auch schlechteres gibt)



Fazit:

Als Statham Fan ist der Film natürlich ein Must see und es versteht sich von selbst, das man hier nicht so kritisch an den Film herangeht. Objektiv betrachtet, gliedert sich der Film in den Statham Film Kosmos als ein eher durchschnittlicher Film ein, der Spaß macht aber nicht überbewertet werden sollte. Der nächste Streifen kann ja wieder etwas besser werden.

 

 Eure
CT

  

 Filmographie: (Quelle: Wikipedia)

 

 

 

Hier habe ich einmal meine Heimkinoupdates im Jahre 2013 herausgestellt

Januar 2013:

Im Januar 2013 hatte ich endlich Zuwachs bekommen. Nein nicht das, was ihr glaubt, sondern ein Sony BDP-S 790 hatte sich zu meinen anderen Playern gesellt und  somit meine BD Performance erweitert und vervollständigt. Ich habe ja nun schon einiges an Blu Ray Player gehabt und besitze immer noch 6 Stück (ja 6 Stück). Ich habe auch Player von Oppo und Campridge sowie von Denon mit dem Sony verglichen (dieser Vergleich geht ja gar nicht und ob). Der Sony beitzt ein unglaublich scharfes Bild und steht den High End Geräten im Bild in nichts nach. Nun gut beim Ton sieht es dann schon etwas anders aus, hier haben die teureren Gerätschaften mit ihren phantastischen Prozessoren natürlich die Nase weit vorn. Nur Preis/Leistungsbezogen ist der Sony ein echtes Schnäppchen gewesen. Selbst schwierigstes Bildmaterial bringt der Sony mit einem sehr ausgewogenen Bild auf die Leinwand und zeigt alle Details mit einem superben Schwarzwert. und ohne Überschärfung. Hierdurch wird mein Beamer (siehe Update Juli/August) im Bild super ergänzt. Bluray Player ist eben nicht Bluray Player, das Equipment sieht mit.
Mit der Sony Media Remote Fernbedienung, kann ich den Player auch bei geschlossenem Schrank bedienen. Die zwei HDMI Ausgänge können so geschaltet werden, dass sowohl ein 3D Fernseher als auch gleichzeitig ein 2 D Beamer angesteuert werden kann und das ohne dass sich die Ausgänge in die Quere kommen, dass ist ein absolutes Novum und behebt meine bisherigen Probleme mit der Signaldurchschaltung. Ein echter Glückskauf mit top Bild und hervorragendem Klang zu einem Viertel Preis eines Edelplayers, der auch nach zwei Jahren leider bereits veraltet ist (siehe hierzu insbesondere Campride oder Oppo). Das ist heute der schnelllebigen Zeit grundsätzlich sehr schade! So bleibt einem nur die Vernunftinvestition!! Mit dem 4K Format und dem H.265 sowie dem HDCP 2.2 sind dann alle Player auch schon wieder veraltet, wenn man das 4K Format nutzen möchte.



 

 Januar 2013

 

 

Im Januar hatte ich mir auch die schon zugelegte Lautsprecherergänzung installiert.
Ich hatte mich dazu entschlossen meinen Lautsprecherpark um zwei weitere sogenannte Presence-Speaker zu ergänzen. Diese wurden über den  Frontlautsprechern etwas unterhalb der Zimmerdecke installiert. Sogenannte Höhensignale (Hubschrauber, Umgebungsgeräusche, Regen, Sturm etc.) also sogenannte Ambientsiginale werden dann auf diese Lautsprecher umgeleitet und verstärkt hierüber ausgegeben. Als Ergebnis wird ein grandioser Raumklang simuliert, der einen voll in das Geschehen bringt. Das Klangbild wird erweitert und nimmt den gesamten Raum ein.
Hierzu hatte ich etwas kleinere unauffällige Lautsprecher aus der Canton-Serie GLE 410.2 verwendet. Die Front ist weiß und der Korpus in dunklem Holzton gehalten. Die Lautsprecher wirken sehr edel und sind hochbelastbar.  

Ich habe das gesamte System neu ausgemessen und die Lautsprecher danach noch einmal mit einem Phonemeter auf  die gleiche Lautstärke sowie die Klangcharkteristik auf die Frontlautsprecher abgestimmt. Somit besitzen alle Lautsprecher eine homogene Klangfarbe.

Duch die Benutzung des Dialogliftes meines Yamaha Receiver ist jedes Geräusch genau auf dem Leinwandplatz zu hören, wo es aus auch zu sehen ist.  Das habe ich in dieser Qualität nicht erwartet.

In einigen Foren hatte ich gelesen, dass der Film Master and Commander mit tollen Effekten für die Präsentation dieser Höhensignale ausgestattet ist, in der Tat kann man die Effekte sehr schön heraushören, hier ist es so, dass bei der ersten Schiffskampfszene, bei dem die Matrosen sich unter Deck befinden, das Laufen der Matrosen auf dem darüber leigenden Deck auch von oben zu hören ist und man glaubt, das die Matrosen über einem herum direkt hinweglaufen. Dieser Effekt zieht einen förmlich in die Kampfszene hinein, das muss man einfach einmal gehört haben. Schaltet man das Signal auf Normal um, ist der Effekt weg die Szenerie verliert an Raum und man merkt dann, was man bisher verpasst hat.




Juli 2013


Nun ist es doch passiert, lange hatte ich mich dagegen gewehrt meinen schönen leisen DLP HD Beamer von Mitsubishi auszutauschen. Ich war schon seit einiger Zeit auf Ebay unterwegs um mir dort einen gepflegten aber dennoch günstigen möglichst neuen 3D Beamer zu ersteigern. Auf Grund der Größe kamen hier Beamer von Optoma und Benq in die nähere Wahl aber auch Acer hatte eine Chance. Die Suche bei Mitsubishi war etwas schwieriger, da diese Beamer schon sehr voluminös sind und auch mein angepeiltes Budget sprengen würden. Nach einer Reihe von Recherchen bei Händlern sowie verschiedenster Heimkinos und den darin geäußerten Erfahrungen und meinen eigenen Erfahrungen mit meinen 3D LCDs mit Polfiltertechnik, war klar, in meinem für die Shuttertechnik nicht optimalen Wohnzimmerkinoverhältnissen (helle Wände) ist es einfach noch zu früh, das ich mir einen 3D Beamer kaufe. Das Invest hätte vermutlich so bei 3-4000 Euro incl. 6 Brillen gelegen. Das war mir einfach zuviel Geld, nur um ein paar teilweise sehr durchwachsene 3D Filme im Jahr zu sehen, (ich gehe hierfür also weiterhin ins Kino) der Beamer hätte auch eine nicht mehr wohnraumtaugliche Größe eingenommen. Meine Beste von allen machte natürlich auch schon ein Zitronengesicht bei dem Gedanken an soviel Geldverlust für so eine Kiste unter der Decke. Die Zwischenzeit vertrieb ich mir mit weiteren Recherchen und hierbei stieß ich dann auf ein Angebot, welches ich mir eigentlich gar nicht erklären konnte. Mitsubishi hatte einen Beamer im Programm, den ich schon vor einiger Zeit nach einem Test kaufen wollte. Mein HD Beamer war damals aber noch in der Garantie und meine Beste Ehefrau von Allen, war auch nicht meiner Meinung. Jetzt war es aber soweit, dieses Angebot war der Hammer. Es wurde ein niegelnagelneuer Mitsubishi beim Planeten angeboten. So bin ich also in mich gegangen und habe mich für einen Full HD DLP Beamer entschieden. Warum eigentlich ein DLP Beamer und kein LCD oder andere Beamer Technik. Für mich ist die Einchip DLP Beamer Technik einfach ideal. Hier kann es keine Konvergenzprobleme geben, der Kontrast ist enorm gut und die Ausnutzung der Leinwandfläche (Füllgrad) liegt bei über 80 % gegenüber einem LCD mit etwas über 50 %. Die DLP Beamer von Mitsubishi sind rasiermesserscharf, das Gitter ist bereits aus 50 cm Abstand nicht mehr erkennbar und der Aufstellungsort unter der Decke vor dem Fenster bei mir ist genau Mittig zur Leinwand und lässt schon aus optischen Gründen keinen riesigen Beamer alla JVC oder Sony zu. Der Abstand zur Leinwand stimmt und wenn das Teil einmal hängt und eingerichtet ist (das macht schon einiges an Arbeit meine Freunde), wird er sowieso nicht mehr bewegt. Das ganze zusätzliche Gimmick ist dann überflüssig.

Eine Zwischenbildberechnung benötige ich nicht wirklich, Ich mag noch das native Kinobild im reinen 24p Modus. Die Bewegungsglättung lässt das Bild teilweise schon etwas unnatürlich aussehen lässt. In Tests veschiedener Beamer wird letztendlich auch immer darauf verzichtet. Diese Erkenntnis macht es mir dann umso leichter. 
Nachdem ich also in Vergleichen mit 3D Beamern auch festgestellt hatte, das mich die Shutterbrillen einfach nach einer gewissen Zeit im Vorführraum nerven (immer wieder leichtes pumpen) und ich vielleicht eine Handvoll 3D Filme im Jahr sehen würde, siegte bei mir wieder einmal die Vernunft und ich schlug zu. 3.2.1 meins gekauft.  Es ist der Mitsubishi HC 3200 mit 1100 Lumen und einem wirklich ultrascharfen pixelgenauen Bild bei einer Leinwandbreite von 2,20 m (eine Testzeitschrift schrieb damals. "Mehr Beamer braucht kein Mensch", selbst Vergleiche mit einem wesentlich teureren LCD Beamer braucht er nicht zu scheuen, wenn man ihn nicht überfordert und ihn seiner Bestimmung nach einsetzt. Sicher sind viele Geräte flexibler, aber Hand aufs Herz, wer braucht das alles, wenn er nicht mit dem Gerät ständig unterwegs ist. JVC und Sony kochen auch nur mit Wasser und für etwas bessere Farben und ein wirklich geringes Maß an zusätzlicher Bewegungsschärfe und ggfs Kontrast (und dieser hier ist schon wirklich gut das 3 bis 4 fache auszugeben, sorry Leute. Das Gerät ist weiß und passt somit auch toll in die Wohnumgebung.
Ich werde demnächst einmal einige neue Bilder von der Leinwand hier hineinstellen.

Meinen alten Beamer werde ich in einem Zweitkino mit einer 2m Leinwand noch weiterhin einsetzen und meinen Kids zum Daddeln zur Verfügung stellen. Da viele PS3 Spiele sowieso noch in 720 p vorliegen, ist der Beamer hierfür ideal und mein Wohnzimmer wird entlastet sowie die Lampe geschont.



Eure
CT








Die Klangevolution 2013

18. Juli 2013


Dolby ist eigentlich jedem Heimkinofreund ein Begriff.
Diese DSP Schmiede schafft es immer einmal wieder die Soundperformance im Heimkino oder auch im Kino  zu verbessern.
Die nächste Klangevolution heißt demnach Dolby Atmos.
Was versteckt sich dahinter.

Bei dem Verfahren können in einem Kino derzeit bis zu 64 Lautsprecher so miteinender verschaltet werden, das an jedem Platz ein sehr realistisches Klangbild entsteht. Durch den zusätzlichen Einbau von Deckenlautsprechern und zwei weiteren Basslautsprechern im Rear Bereich wird somit ein atemberaubendes Klangbild erzeugt.
Der erste im Atmos Verfahren abgemischte Film war 2012 der Animationsstreifen von Pixars: Merida.
Während Merida noch auf Atmos aufgerüstet wurde, war es Oblivion der als erstes nativ in Atmos produziert wurde. Alle anderen Abmischungen werden hieraus abgeleitet.

Theoretisch verfügt das System über eine unbegrenzte Anzahl an Tonspuren, jedoch in der Praxis sind bereits die 64 einzelnen Lautsprecher mit 128 Tonspuren in einem größeren Kino ein Knaller.
Das neue System liefert jedem Lautsprecher ein eigenes Signal, somit können viele weitere Lautsprecher installiert werden um eine absolut realistische Klangkulisse zu schaffen. Ein umher fliegender Hubschrauber (der Klassiker) fliegt im Kino wirklich um einen herum. Die Übergangslücken fallen vollkommen weg. Hierbei ist es vollkommen egal an welchem Sitzplatz man sich im Kino befindet. Das ist ein absolutes Novum und wird uns Klangfreaks das Sounderlebnis noch wesentlich stärker versüßen. Auch für zu Hause ist das die Zukunft. Klar werden jetzt einige einwenden, wer wird sich so viele Lautsprecher zu Hause aufstellen. Hierfür wird Dolby in einiger Zeit bestimmt auch noch eine Lösung anbieten.
Solange müssen wir im Kino damit vorlieb nehmen. Wo ein Kino in eurer Nähe sich befindet, kann ich derzeit noch nicht sagen. Nur soviel,  die UCI Kinos haben es teilweise schon in Angriff genommen einzelne  Kinosääle entsprechend umzurüsten. Hier kann man sich ja informieren, welche Kinos schon umgerüstet wurden. Die Filme werden in sogenannten iSens Kinosäälen zu sehen sein.


Technical Information

 

Creates clearer, more accurately positioned cinema sound; uses object-oriented mixing to layer independent sound elements over channel-based audio content

 

Captures all the director’s intent as descriptive metadata to provide customized playback for each theatre

 

Automatically generates optimum soundtracks for theatres with 5.1- and 7.1-channel setups

 

Delivers a rich, realistic sound experience through support for up to 128 simultaneous and lossless audio elements in a mix

 

Scales easily to any size theatre, with up to 64 independent speaker outputs

(Dolby Laboratories)


Folgende Dolby Atmos Filme laufen demnächst oder gerade in den Kinos.


The White Storm
(? 2013, )

 


En Solitaire
(? 2013)

Rise of the Sea Dragon
(?, 2013)

Gravity
(Oktober 3, 2013)

Last Place
(September 19, 2013)

Insidious 2
(Oktober  17, 2013)

Elysium
(August 9, 2013)  

Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen
(August 7, 2013)

Wolverine: Weg des Kriegers
(Juli 26, 2013)

Turbo

(Juli 17, 2013) 

Pacific Rim

(Juli 12, 2013)

 
Es ist geplant in Europa insgesamt 27 iSens Kinosääle mit einem 23.1 Sound auszustatten.
Derzeitiger Stand der Kinosääle.

KINOS MIT DOLBY ATMOS Deutschland
  • Backnang: TRAUMPALAST (Blue Star Saal)
  • Berlin: CINESTAR OV Sony Center (Saal 7)
  • Berlin: UCI Kinowelt Am Eastgate (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Berlin: Zoopalast (Saal 1)
  • Bremen: CineSpace (Saal 2)
  • Bochum: UCI Kinowelt Ruhr Park (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Düsseldorf: UCI Kinowelt (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Dresden: UCI Elbe Park (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Giessen: Kinopolis (Kino 6)
  • Hannover: Astor Grand Cinema (Saal 8)
  • Hamburg: UCI Kinowelt Mundsburg (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Hamburg: UCI Kinowelt Othmarschen Park (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Hamburg: UCI Kinowelt Wandsbek (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Mönchengladbach: Comet Cine Center/ Haus Zoar (Saal 8)
  • Nürnberg: CINECITTA Multiplexkino (Kino 1, Kino 2, Deluxe Säle 1 und 2)
  • Offenburg: FORUM (Kino 1)
Österreich
  • Graz: CINEPLEX (Saal 1)
  • Regau: STAR MOVIE
  • Ried: STAR MOVIE
  • Wels: STAR MOVIE
  • Wien: Cineplexx Donauplex (Saal 7)
  • Wien: UCI Kinowelt Millenium City (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Wien Neudorf:  UCI Kinowelt SCS Neudorf (iSens-Saal, immSound-Aufrüstung)
  • Steyr: STAR MOVIE
Schweiz
  • Baden: KINO TRAFO (Saal 1 und Saal 2)
  • Thun: KINO REX
  • Wil: CINEWIL (Saal 2)

Weitere Infos:

(Quelle: Grobi TV Youtube Kanal)

Hier habe ich noch einen interessanten Link gefunden:
http://www.newgadgets.de/43972/dolby-atmos/


Eure
CT

 

 

Arbitrage

15. Juli 2013

Endlich hat es wieder einmal ein aktueller Film in meinen Player geschafft, nachdem zuletzt eher die Genetik Einzug genommen hatte.

Mich interessieren Themen wie Hedgefonds und Finanzmogule sowie die Triebfeder für eine unbändige Habgier, die vor nichts und niemandem halt zu machen scheint.

Dieser kleine Independent Film, befasst sich mit dieser Thematik und den Folgen des Strauchelns darin. Mit Richard Gere hat die Produktion einen Protagonisten gefunden, der den Film aus der Masse der Filme herausschauen lässt und ihm somit die Möglichkeit gibt Beachtung in dem großen Filmmeer zu geben. Es ist den Filmemachern gelungen, die teilweise selbst aus diesen familiären Strukturen kommen ein äußerst realistisches Bild der Welt des Geldes zu vermitteln.

Richard Gere spielt hier einen Finanzinvestor, der mit sogenannten Arbitragen sein Geld gemacht hat, er ist ein Orakel und kann Entwicklungen vorausahnen, hiermit hat er sein Imperium aufgebaut. Aber etwas ist schief gelaufen, die Habgier einfach zu groß, alle Vorsichtsmaßnahmen wurden verdrängt und so versucht er nun sein Imperium zu verkaufen (vergolden) um sich von nun an seiner Familie widmen zu können und zu retten was noch zu retten ist. Eine feine Familie mit schönem Haus, Privatjet und allem was man so braucht um ganz oben mitspielen zu können. Natürlich gibt es auch eine Liebschaft.Diese Liebschaft findet jedoch ein jähes Ende und so kommt für Miller die Stunde der Wahrheit der er sich stellen muss oder etwa nicht…..

Der Film hat viele Fragen:

 


Um welche Geschäfte geht es da?



Wie wichtig ist ihm seine Familie?



Was hat das zu bedeuten?



Warum ist sie so erbost?



Hat die Beziehung eine Zukunft?



was hat seine Tochter entdeckt?



ist die Polizei ihm auf den Fersen?



was weiß dieser Junge?



Ist die Polizei zu weit gegangen?



was führt er im Schilde?



Was hat seine Frau erfahren?



steht seine Tochte noch zu ihm?

 
Ist der Albtraum beendet?

Arbitrage ist das Kunststück gelungen hier einen facettenreichen Thriller aus der Welt des Geldes mit einem Kriminalfilm gekonnt zu verknüpfen und somit den Film aus dem Krimieinerlei herauszuheben. Ethik und Moral aber auch Habgier und Neid, alles sehr menschliche Eigenschaften stehen hier im Vordergrund. Diese werden begleitet von einem gewissen Edelmut und Integrität einzelner Figuren, denen man das so eigentlich nicht zutraut.

Diese spannende Verbindung macht den Film zu einem Must see für alle Filmfans des gut gemachten Independent Films, der mit kleinem Budget das Maximum herausholt.

Bild:
Das Bild ist gut jedoch auf der großen Leinwand kann es nicht immer überzeugen, krieseln in dunklen Szenen und ein teilweise sehr durchwachsener Schwarzwert trüben den Glanz, der ansonsten mit realistischen Farben daher kommt. Die Schärfe geht durchaus in Ordnung.

Ton:
Trotz dem HD Ton, kommt hier kein Master Feeling auf, da der Film als solches eigentlich keinen Master Sound benötigt, geprägt durch Dialoge, kommen die Rears nur manchmal ins Spiel und bringen etwas ausgeogene Räumlichkeit in die Szenerie. Der Bass ist zurückhaltend und ist nur in einigen Szenen wirklich da. Dennoch hat der Sound eine realistisch anmutende Struktur.

Ansichtssache:
Film 4,5 von 5
Bild: 3,7 von 5
Ton 3,5 von 5


Fazit:
Arbitrage ist ein Genre Drama, dass hervorragend gespielt und besetzt ist und einem wieder einmal vor Augen führt wo die eigentliche Macht steckt.

 

Dieser Film ist wieder einmal einer der Filme, der bei mir sehr lange im Regal herumgestanden hat ohne wirklich beachtet zu werden. Auch hier hat der Zufall Methode und so kam es, dass dieser Film doch noch den Weg in einen meiner vielen Blu Ray Player gefunden hat. Ich möchte eines noch vorweg schicken. Keiner meiner Player ist genetisch manipuliert und folgt somit der reinen wissenschaftlichen Lehre über Abtastung, zieht man hier etwas augenzwinkernd eine Verbindung zum nachfolgenden Film, so ist es bei der Blu Ray Technik ähnlich. Forscher setzen sich zusammen und überlegen, was man an der DVD verbessern könnte. Der rote Laser wird nach viel Forscherzeit gegen einen blauen getauscht und fertig ist die neue uns hier mittlerweile altbekannte Technik. Keiner möchte diese wirklich mehr missen, oder?

Zwei Wissenschaftler angetrieben von der Firmenleitung des Unternehmens NERD folgen genau diesem Muster, nämlich der Erschaffung etwas neuem, natürlich immer unter dem humanistischen Ansatz, der Menschheit etwas gutes zu tun, versuchen die Forscher die Natur zu überlisten und erschaffen somit Kreaturen deren Existenz nur dafür bestimmt sein sollen Krankheiten zu heilen. Nachdem die beiden Wissenschaftler diesem Ziel ganz nahe gekommen zu sein scheinen, fallen beide jedoch in das Muster des Forschers zurück, der getrieben von Ergeiz und dem streben nach Ruhm und vermeintlicher Ehre kein zurück mehr kennt und das Genexperiment einer weiteren Evolutionsstufe vorantreibt. Hierbei entsteht ein Wesen aus einem vielfältigen DNA Mix, welches von den Wissenschaftlern  unter Kontrolle gehalten werden muss.

Eine Zusammenfassung des Filmes in Bildern:




Die Kreatur wird geboren
 

 

 Die Faszination ist groß








Wie konnte das geschehen


DNA Verbindungen machen es möglich



Das kommt dabei heraus



Beide werden um ihren Verdienst gebracht




und wagen ein gefärhrliches Experiment



nach der Befruchtung


wächst etwas heran




Ist es lebensfähig



nun muss es versteckt werden




Erzeuger und Kreatur nähern sich an




etwas schreckliches ist geschehen



Man ist sich einig




Welches Geheimnis haben beide


Der Film Splice beleuchtet in sehr anschaulichen Bilden, was geschehen kann, wenn wir uns von dem Kodex entfernen und auf eigene Faust versuchen die Welt zu verbessern oder ist es doch Eitelkeit und die Triebfeder Ruhm, der einen blendet und somit einem die Möglichkeit raubt, das wesentliche noch zu erkennen. Die Verknüpfung zwischen genetischem Forscherdrang, Klonen und DNA Stränge miteinander zu verbinden um zu sehen was denn da alles so passiert, entwickelt sich hier zu einem ganz persönlichen Horrortrip der Wissenschaftler, die gefangen in ihrem Experiment nicht mehr in der Lage sind das Richtige vom Falschen zu unterscheiden und so in einen Strudel geraten, der auch sie selbst mitreist und alle Grenzen übersteigen lässt, die sie vorher nicht gekannt haben. Die Forschersucht ohne jegliche Kontrolle, ist hier eine ganz spezielle Betrachtungsweise. Beide Forscher sind ein Liebespaar und können somit ohne Abstand zu dem anderen zu entwickeln, keine rationale Entscheidung mehr treffen. Hier zeigt sich auch wie leicht Menschen doch manipulierbar sind, wenn sie sich in einem besonderen emotionalen Umfeld befinden. Jede Selbstreflexionsmöglichkeit  bis zur körperliche Hingabe geht hier verloren. Ein Fingerzeig auf die Gefahren der Genforschung in Form eines Science Fiction Filmes. Können wir uns wirklich sicher sein, das nirgendwo auf unserer Erde solche wahnsinnigen Experimente bereits laufen. Ein Wissenschafter sagte es zu Anfang im Film,. Wenn wir es nicht machen, dann machen es irgendwann andere“ So rechtfertigt man die Mittel.

Bild:

Das Bild ist von gehobener HD Qualität und ist sehr scharf und mit einigen Stilmitteln stylisch gehalten. Blau und rot sind hier prägend, es hat teilweise Korn oder auch extreme Schärfe aufzuweisen, genau so, wie der Regisseur es wollte. Somit kommt das Bild mit einem Stilmittel bezogenen schwächeren Schwarzwert daher ohne dass dieser aber wirklich negativ auffällt. In vielen Einstellungen ist der Kontrast zudem hervorragend.

 

Ton:

Der Surroundton ist sehr räumlich ausgefallen und bindet alle Speaker wie auf einer DNA Schnurr im Geschehen mit ein, der Sub Part ist nicht so stark ausgeprägt, kommt aber dennoch gezielt zum Einsatz ohne jedoch den Sound zu erschlagen. Es bildet sich teilweise ein etwas bedrückender Sound der das Gesehene gut zu unterstützen vermag und sich somit homogen zu dem Filmbild fügt.

Fazit:

Es ist ein zum Nachdenken anregender Genre-übergreifender Film, der einen schon etwas ängstigen kann, obwohl hier sehr fictional gearbeitet wurde.

In den Interviews werden unter anderem folgende Aussagen gemacht:

"Im Grunde ist Splice ein Monsterfilm für Erwachsene. Er hat alles was einer Frankenstein-Story inne wohnt. Die behandelt auch Aspekte der Beziehung zwischen Kreatur und dem Erzeuger was in den meisten Filmen so nicht geschieht."

"Der Unterschied zu Filmen, in denen Helden das Monster bekämpfen, ist, dass sie in diesem Fall das Monster aufziehen und selbst zu einem im gesellschaftlichen Sinne Monster werden. Splice hat zudem etwas sehr Archetypisches. Der Gedanke, sich in etwas zu verlieben oder Gefühle für etwas zu entwickeln, das nicht komplett menschlich ist, findet man bereits in den  alten Mythen. Die besten Horrorfilme sind auf ihre moralische Art subtil und damit besonders gefährlich. Der Film überschreitet gewollt auf viele Arten Grenzen und das sollten solche Filme auch tun, damit man sie wahrnimmt als etwas besonderes, nur so können sie den Finger in die Wunde legen. In unserem Zeitalter der Genetik ist die Familienchance größer als in der Zeit davor, man kann sich auch sogenannter Leihmütter bedienen, deshalb ist die Elternschaft in diesem Film auch eine Metapher auf diese Familienbindungen, hierauf geht der Film ganz besonders ein und übersteigt dabei moralische Grenzen im Besonderen".


Letztendlich muss man diesen Film losgelöst von der eigentlichen Storyline verstanden wissen, solche Filme sind heute wichtig um uns immer wieder die Gefahr im Umgang mit der Evolutionsmanipulation vor Augen zu führen, so edel die Ansätze auch sein mögen, bergen sie ein ungeheures Gefahrenpotential, denn wo hört man auf. Der Zewck heiligt eben nicht die Mittel.

 

Ansichtssache:


Film: 4 von 5 (Genreübergreifend betrachtet)

Bild 4 von 5 (Stilmittel einmal herausgenommen)

Ton: 4 von 5 (geht so in Ordnung)


Eure
CT
 

In Time

12. Juli 2013

So kann es gehen, ein Zufall brachte mich auf diese Blog Idee.
Jeder kennt das. "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag". Wie alt bist Du denn geworden. Ach, mach Dir nichts draus, wir werden alle älter, so oder so ähnlich ist es bestimmt jedem schon einmal ergangen.
Als Kind freute man sich über jedes Jahr das man älter wurde. Klar als Kinofan wollte man natürlich immer in die Filme hinein, in die man nicht hinein durfte, "Wie alt bist Du denn?" 12 Jahre, hast Du denn einen Schülerausweis dabei. Natürlich hatte man keinen solchen blöden Ausweis dabei, der einen sofort entlarven würde. "Den habe ich vergessen" Na dann bring den Ausweis das nächste mal mit," juchu, ginge es in einem hoch, es hat funktioniert, dann "Dann kannst du die nächste Vorstellung sehen" Peng, schon wieder war man draußen. Hatte man dann das richtige Alter erreicht, war der Film natürlich schon lange aus dem Programm und im Filmnirwana verschwunden. So musste man sich eine neue Taktik ausdenken um in Filme zu kommen, in die man noch nicht hinein durfte. So war man also damals über jedes Jahr erfreut, das man älter wurde.
Irgendwann war es dann soweit. Endlich 18 Jahre alt, die Welt stand einem offen, man konnte machen was man wollte, keine Tür blieb einem verschlossen. Man, was für eine Zeit. Nun gut, das hielt dann auch eine geraume Zeit an, bis man sich daran gewöhnt hatte und es nichts Besonderes war, das man älter wurde. "Du hast heute Geburtstag" ja, darf ich fragen wie alt du geworden bist? Nein, das darfst du nicht. Man verliert Haare, nun gut ich hatte  Glück, meine Frisur sitzt noch heute, die Haare werden grau, auch hier hatte ich Glück und die Haare behalten ihre Farbe und werden nicht zu einem Schwarz -Weiß Film, bei mir ist noch alles auf Blu Ray Niveau. Angeber, werden jetzt einige sagen, klar, dass ist vielleicht etwas hoch gegriffen aber selbst meine Beste von allen scheint nicht zu altern, haben wir etwa den Heiligen Gral gefunden, der uns ewige Jugend schenkt. Das ist es doch was wir heute alle wollen. Nie waren die Zahlen für sogenannte Schönheitsoperationen größer, wie heute. Jeder Schauspieler hat schon einmal an sich herum schneiden lassen um dem Zahn der Zeit ein Schnippchen zu schlagen. Klar behaupten viele, das sie in Würde altern, klar!!

Man sitzt da so im Kino und denkt sich, Mensch, der oder auch die und ganz besonders die ist ja gar nicht älter geworden und du sitzt hier und der Lack bröckelt, verdammt schon wieder ist etwas heruntergefallen. Dann, irgendwann, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, habe ich entschieden nicht älter zu werden. Und Ewig grüßt das Murmeltier könnte man sagen oder mein jährliches Deja Vu. Ist das wirklich wahr oder lebe ich in einer Traumwelt. Wenn man so viele Filme gesehen hat, dann kann man vielleicht schon einmal die Wirklichkeit vergessen und sich einer schönen Illusion hingeben.

Aber auch in vielen Filmen versucht man immer wieder diese Thematik in vielfacher Form irgendwie aufzugreifen, sei es , dass man , die Genetik bemüht oder mit anderen Mitteln der Zeit ein Schnippchen schlägt.

Bereits Kleopatra war sich ihrer Schönheit bewusst und wollte diese so lange wie nur möglich erhalten, indem sie in Milch badete um ihrer Vergänglichkeit  ein Schnippchen zu schlagen.

Beweis:



 

Nun schlage ich einmal einen weiten Bogen in die Zukunft.
In der Zukunft haben wir die Zeit auf dem Arm immer dabei.

Beweis:

Die Zeit läuft

 Niemand wird älter als 25 Jahre (Mutter, Ehefrau, Tochter) klasse ,oder?


außer diejenigen die viel Zeit angehäuft haben


Denn wenn die Zeit erlischt, erlischt auch das Leben


Wer viel Zeit hat, hat auch die Macht


Denn alles kostet viel Zeit

Jedoch diese Beiden wollen das ändern


Können sie die Ungerechtigkeit besiegen?


Wo führt der Weg sie hin?

in dem  Science Fiction Streifen In Time, spielt die Zeit die Hauptrolle. Hier wird die Vergänglichkeit des Seins trastisch aufgezeigt.

Time is Money, Stehle mir nicht meine Zeit, wer kennt nicht diese oder ähnliche Sprüche. In Time werden diese Metaphern auf die Spitze getrieben. In einer Welt in der Geld nichts mehr zählt sondern nur noch mit Lebenszeit bezahlt wird, versuchen wie im richtigen Leben die Reichen, die Armen zu unterdrücken und  die wenigen Ressourcen möglichst unter den Habenden zu verteilen. Es werden Zeitschranken aufgebaut um durch Zeitzonen unüberwindbare Hürden aufzubauen.
Wie bereits in dem Film Gattaca versucht Andrew Niccol dem Thema Unterdrückung durch Eliten mit einer besonderen Herangehensweise ein eigenes Gesicht zu geben. Die besondere Bildsprache und die unterkühlte Art geben dem Film etwas Surreales im Realen und damit etwas Unnahbares. Die Charaktere werden nicht besonders tief ausgeleuchtet, sie beleiben spröde und fast Mimiklos, jedoch es werden viele kleine Hinweise eingebaut, die Story kratzt dabei, nur an vielen Oberflächen ohne diese wirklich freizulegen, das hat hier aber durchaus Methode.
Die Herangehensweise mag der eine oder die andere kritisieren, ich finde diese jedoch schon deshalb interessant, weil dadurch Raum für eigene  Interpretationen bleibt, denn Fragen wirft der Film einige auf. Nun gut man hätte sich mehr Zeit mit der Charakterstudie verschiedener Protagonisten geben können, z. B. hätte man erklären können, wie die genetische Anpassung erfolgte, sodass die Menschen nur noch 25 Jahre alt werden und danach sich ihre Lebenszeit erarbeiten müssen. Wer steckt hinter diesem Zeitkapitalismus, in dem eine kleine Elite alles hat, nämlich ewige Zeit, und die anderen nur noch von einem zum anderen Tag leben. Vermutlich hätte das das Zeitfenster des Filmes mehr als gesprengt, da man allen Gedankenspielen nicht gerecht werden kann, so hat man sich für eine kurzweilige Storyline entschieden, in der jeder der Zeit hinterher läuft an einer Zeitmission mit Zeit versorgt wird, sich auch schon einmal 1 Minute erbettelt oder für 5 Minuten „Freude“ 1 Stunde verlangt. Das Ende ist dann Bonny & Clyde und der Hinweis auf den Zusammenbruch des Systems.

Das Bild ist über weite Strecken hervorragend und teilt die Lebenswelten mit bildmäßigen Stilmitteln auf. Die eine Welt schmutzig und bräunlich, die andere „New Greenwich“ sauber ohne Korn und fast steril. Sowohl der Kontrast als auch der Schwarzwert sind gut jedoch nicht sehr gut. Einige Details im Schwarz werden stilmittelbedingt unterschlagen.

Der Surroundsound ist ebenfalls so wie man das heute von einem guten Ton verlangt. Alle Speaker werden reichlich mit Signalen versorgt und geben dies auch zielgerichtet wieder in den Raum, sodass man sich wie im Film fühlt.

Fazit:
IN TIME ist sehnswert, da er sich dem Thema Zeit einmal von einer anderen Perspektive nähert und zudem ein Science Fiction Film ist, der viele Fragen stellt.

Ergänzung:
In Time muss man auch eigentlich zweimal ansehen um alle versteckten gesellschaftpolitischen Andeutungen nachvollziehen zu können.
 


  Ansichtsache:

Film: 4,5 von 5
Bild: 4 von 5
Ton: 4 von 5

Eure
CT


 

 

Die Vermessung der Welt:

Der Film ist eigentlich etwas an mir vorbei gegangen, da ich nicht wirklich in deutschen Kinofilmen zu Hause bin. Nachdem ich aber durch Zufall die Sendung zum Deutschen Filmpreis, worüber ich auch schon einen Blog verfasst habe, gesehen habe, habe ich meine Einstellung etwas geändert. Ich musste mir eingestehen, es gibt auch noch etwas anderes als den grauenvollen Til Schweiger im Kino zu betrachten. Es gibt richtig gute neue deutsche Filme.

Natürlich habe ich früher auch deutsche Filme und Serien im Fernsehen gesehen, seit ich aber dem Blu Ray Disc Fieber verfallen bin, sehe ich mir im Fernsehen eigentlich nur noch ungern Filme an. Damit fällt vielleicht auch der eine oder andere gute Deutsche Film meinen Sehgewohnheiten zum Opfer, da diese doch meistens irgendwie für das Fernsehen produziert werden. Wir sind eben nicht Hollywood.

Den Film“ Die Vermessung der Welt, hatte ich mir wegen dem 3D Bild aber einmal zugelegt.

Meine Jungs hatten beide Zeit und wollten mit mir einen Film sehen und einer meiner Jungs sagte prompt-Django Unchaind, nein sagte der andere, den wollte die Chrissi auch mit sehen, aber Paps bei der Menge an Filmen, suche Du einmal einen aus.Das ist dann immer der Klassiker, Paps suche du doch einen aus, ich vermute der Satz  ist euch bestimmt bekannt. Durch Zufall viel die Wahl auf „Die Vermessung der Welt in 3D“, kein Ahnung wieso, vielleicht war mir gerade danach, nachdem vor einiger Zeit mehrere Filme im Kino in 3D  gesehen habe, (Wann lege ich mir eigentlich endlich einen 3D Beamer zu?). Nun gut sagte ich, dieser hier ist es dann heute, was, du willst einen Film über unseren „kleinen Fernseher“ ansehen. Verdammt musste ich feststellen, die sind auch schon verwöhnt, was habe ich da nur angestellt. Welche Kisten werden die wohl einmal später in ihren Wohnungen aufstellen. Nein höre ich einen meiner Söhne fiktiv sagen, diese Wohnung können wir nicht nehmen Schatz, hier passt ja gar kein 8K 84 Zoll OLED 3D Ultra TV hinein/ Schnitt; zurück in die Realität.

Verdammt, was habe ich da nur angestellt. Aber es ist zu spät, der blaue Virus ist bereits verbreitet, hierüber sollte man einmal einen Schocker drehen.

Den müssen wir wohl oder übel über  den Fernseher ansehen, wenn wir ihn in 3D ansehen möchten. Nun gut es wird gewürfelt. Was soll ich sagen, die Leinwand hat verloren und so kam es dazu, das ich den Film –Die Vermessung der Welt- in 3D gesehen habe.

Der Film handelt von JCF Gauß und Alexander von Humboldt und ist eine Buchverfilmung des gleichnamigen Titels aus dem Jahre 2005. Nein, das Buch habe ich nicht gelesen, es scheint aber sehr amüsant zu sein und ist jedem ans Herz gelegt, der gerne Bücher liest. Ich werde es mir einmal für den kommenden Urlaub vermerken.

Nun aber endgültig zum Film:

Die nicht ganz ernst gemeinte Zusammenfassung in Bildern:

 Treffen mit dem Dalai Lama am A.., sorry, Ende der Welt


Oje der weltliche Hund ist tod


Das kleine Mathematikgenie bekommt natürlich ein weltmeisterliches Stipedium


und kann sich den Weltenstudien widmen, als er das entsprechende Alter erreicht hat


der andere will hinaus in die weite Welt


und widersetzt sich der Dekadenz der Wildnis in der weiten Welt


und erobert die Welt zu Fuß

während der andere Zuhause bleibt und die Welt der Mathematik verändert


Später kommen sie in ihrer kleinen Welt endlich zusammen



und besprechen alles fesselnde und weltbewegende


der eine liebt die Frauenwelt

der andere


die Naturwelten



ah, noch was, der weltliche Hund lebt

Ich glaube genauso will der Film vermutlich auch verstanden werden. Er möchte geschichtliches mit Amüsantem und einem Hauch Erotik kombinieren, eingebetet in die Sprachkultur des 18. Jahrhunderts. Teilweise ist der Versuch des Witzigen gelungen, betrachte man sich nur die völlig überdrehten Rollen des Baron von Braunschweig und seinem Hauptmann, diese könne aber keinen ganzen Film tragen, aber auch die Zickigkeit von Alexander von Humboldt und seinem Begleiter in Lateinamerika versuchen bemüht amüsant zu wirken. Die Errungenschaften der beiden Forscher und Genialen Köpfe haben dabei leider nur eine Statistenrolle inne und werden etwas an den Rand gedrängt, der Film verläuft sich leider teilweise etwas. Gehalten wird der Film von seinen wirklich guten Bildern und somit ist die Vermessung der Welt insgesamt ein sehr schön gedrehter Film, der etwas über sein Budget hinausragt, insgesamt aber dennoch zu kleinbürgerlich daherkommt um wirklich zu beeindrucken. Nicht umsont hatte Kehlmann gesagt, dass der Roman eigentlich nicht verfilmbar sei. Dennoch hat er am Drehbuch mitgebastelt, warum, hätte er das vielleicht Drehbuchprofis überlassen, wäre vielleicht ein besserer Film herausgekommen, wer weis. Nur mit tollen Bildern und einem zwinkernden Auge kann man keinen Film machen der lange in Erinnerung bleibt und den man sich auch gerne öfter ansehen möchte. Die Erotik wirkt etwas unbeholfen inszeniert und disqualifiziert den Film zudem als Schulfilm, indem man das Leben und Wirken der Beiden den Schülern auf eine etwas unterhaltsame Weise zeigen könnte.

 Warum habe ich trotz der durchwachsenen Kritik diesen Film hier präsentiert.

Erstens, weil es Kritiken gibt, die diesen Film hoch preisen und Kritiken, die den Film komplett zereissen. Solche Filme finde ich immer besonders interessant, aber besonders deswegen:

Johann Carl Friedrich Gauß  wurde am  30.04.1777 in Braunschweig geboren und vertarb am 23. 02.1844 in Göttingen er war ein Mathematiker, Physiker, Astronom und ein  Geodät.

Seinem brillanten Gehirn entstammen  unter vielen anderen die wohl jedem bekannte Gaußche Glockenkurve. Bereits mit 18 Jahren entwickelte er die modernen Grundlagen der Ausgleichsrechnung.

Bereits 1856 ließ der König von Hannover Gedenkmünzen mit dem Bild von Gauß und der Inschrift „Mathematicorum Principi“ (deutsch: „dem Fürsten der Mathematiker“) prägen. Da Gauß nur einen Bruchteil seiner Entdeckungen veröffentlichte, erschloss sich der Nachwelt die Tiefgründigkeit und Reichweite seines Werks erst, als 1898 sein Tagebuch entdeckt und ausgewertet wurde.

Gauß war unter anderem auch das Gesicht des 10 Markscheins


Quelle Wikipedia


  Quelle Wikipedia

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt  wurde am 14.09.1769 in Berlin geboren und verstarb am 06.05. 1859 ebenfalls in Berlin. Er war ein deutscher Naturforscher und für die damalige Zeit wohl weltbekannt. In sieben Jahrzehnten wissenschaftlicher Feldforschungen erreichte er internationalen Ruf in den Bereichen Physik, Chemie, Geologie, Mineralogie, Zoologie, Botanik und noch vieles mehr. In Deutschland wurde er als der zweite Columbus bezeichnet. Die Pariser Akademie der Wissenschaften ließen ihm zu Ehren eine Gedenkmünze prägen. Seine Forschungsreisen führten ihn nach Lateinamerika, USA sowie nach Zentralasien. Zudem war er ein Vordenker der globalisierenden Wissenschaften. Das von Humboldt weltweit vorangetriebene Netzwerk korrespondierender Wissenschaftler und die Dynamik der  Umsetzung eingeholter Informationen in Humboldts Schriften zeugten von der Effektivität dieses Forschungskonzepts. „Humboldt selbst überspielt dabei die raschen Veränderungen seines (veröffentlichten) Wissenstands keineswegs, sondern unterstreicht vielmehr den Charakter seines Buches als eines ‚work in progress‘, das den jeweils aktuellsten Forschung- und Reflexionsstand wiederzugeben versucht. Die immer wieder wiederholte Betonung, der Vorläufigkeit und Unabgeschlossenheit aller Forschungsergebnisse zeugt von einer immensen Redlichkeit und der bedingungslosen Unterwerfung der wissenschaftlichen Erkenntnisentwicklungen.
 

(Quelle Wikipedia)

Diese Beiden haben wesentliches geleistet und sind somit trotz dem mittelprächtigen "Fernseh" Film eine Erwähnung wert.

Bild:
Das Bild ist geprägt von dunklen Bildern und verfälschten teilweise stark übersättigten Farben, die m.E. auch nicht immer passen. Die Kontraste und Bildschärfe sind in 3 D jedoch immer gut und es zeigt sich ein ausgewogenes dreidimesionales Bild, das gut ansehbar ohne wesentliches Ghosting daherkommt. Ein 2D Bild auf großer Leinwand hätte ich aber dennoch vorgezogen.

Ton:
Der Ton in HD Master ist sehr gelungen und kann hier voll überzegen. Alle Speaker werden bedient. In den Urwäldern kommen die Geräuche aus allen Ecken, werden die Tiegen der Frequenzen gefordert, dann sind sie auch da. Dialoge sind immer gut verständlich und insgesamt zeigt sich ein sehr aufgeräumtes homogenes Klangpanorama.


Fazit:
Der Film lässt einen etwas ratlos zurück. Einerseits hatte ich die Hoffnung, das hiermit bei mir der Knoten platzen könnte und ich mir öfter einmal einen deutschen Film ansehen könnte. Das Thema ist hoch interessant, der Versuch es etwas süffisant und lakonisch zu inszenieren hätte mit den richtigen Protagonisten auch gelingen können. Man war gezwungen Schauspieler aus dem deutschsprachigen Raum zu nehmen. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, wenn die Gesamtqualität der Schauspieler stimmt. Daran haperte es aber bisweilen bis auf ein zwei Ausnahme ( Karl Markovics als Lehrer und Lennart Hänsel als der junge Gauß) waren eine echte Offenbarung, der Rest lieferte routiniertes Mittelmaß mit einem Hang zum Theaterschauspiel ab.

Den Film sollte man trotzdem einmal seinem Player gönnen, wenn die richtige Stimmung dafür da ist, bei mir war sie an diesem Tag da. Diese zu finden wird dann die Aufgabe desjenigen sein, der sich trotz der Schwächen dem Werk widmen möchte.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat:
BESONDERS WERTVOLL


Ansichtssache:

Film: 3,4 von 5 (die kann man durchaus verantworten)
Bild: 3,7 von 5 (wegen der für mich nicht immer nachvollziehbaren Farbveränderungen)
Ton: 4 von 5 (ohne wenn und aber)

Schauspielerleistungen:
besser nicht


Eure
CT



 

 

 

 Mir lose der Dom in Kölle,

 

man was für eine Idee. Lange ist es her, das ich das Weltkulturerbe in Köln zuletzt bestiegen habe. Insgesamt muss man hierfür 523 Stufe ersteigen und hat dann knapp 100 Höhenmeter überwunden. Wie lange ist das eigentlich her, das ich mit meiner Besten von allen verliebt hier oben stand und Köln von oben besichtigt habe, „Verdammt lang is her...“ Man bekommt einen Drehwurm, die Knie schmerzen, die Oberschenkel wackeln und man schwitzt wie S...., wenn man oben angekommen ist, schlägt einem noch die Glocke um die Ohren. Man was für eine Idee.

  

Ich habe es trotzdem gemacht. „Freitagmittag in der City“ ist immer die H..... los. Köln ist voller „Touris“ und ich konnte gar nicht glauben wie viele der mittels Bustransfer in der Kölner City abgeladenen „Touris“ unbedingt auf den Kölsche Dom overob glimme wolle.

 Nach dem Ticketkauf ging es auch schon sofort los. Moment sagte ich zu meiner temperamentvollen Partnerin, ich muss mich erst einmal Dehnen und Strecken und.... Quatsch sagte sie, ab gehts. Na gut, mir wurde schon schummerig bei dem Gedanken an den Drehwurm den ich bekommen würde beim Hochlaufen.
Ständig hat man Gegenverkehr auf der engen Wendeltreppe hinauf zum Mittelteil, Köln ist förmlich eine Hochburg des Chinatourismus geworden. Jedoch kein Chinese in Sicht, die wissen schon was sie tun. Foto machen zum Chinesen Essen gehen und ab in den Bus. "Wo waren wir den heute"."ich muss erst meine Fotos sehen", sagt der Chinese zum anderen, so ist das bei uns. Ich glaube die haben bereits jeden Zentimeter des Doms abfotografiert und bauen ihn gerade irgendwo in China wieder auf. Engländer oder zumindest englisch sprechende „Touris“ besteigen den Dom in Hülle und Fülle, ständig muss man in Englisch irgendwelche Infos geben, wie viel Stufen sind es noch (500 ) sage ich dann, wo geht es den da hin? zur St. Petersglocke Glocke, he?, zum Dicken Pitter, o.k.
immer noch erkenne ich ein Fragezeichen,
nun gut, der Dicke Pitter


ist
[(Die St. Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf Kölsch Decke Pitter genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Heinrich Ulrich in der Glockengießerei in Apolda  gegossen und hängt im Glockenstuhl des Südturmes, den man über die große Wendeltreppe im Dom erreicht. Mit einem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ≈600 kg) und einem Durchmesser von 322 cm ist sie die größte, an einem geraden Joch aufgehängte, freischwingend läutbare Glocke der Welt.
 Im Jahre 2001 verlor der Dicke Pitter seinen Klöppel, aber dazu später

antworte ich, der hat vor kurzem erst einen neuen Klöppel erhalten, den hatte er nämlich vor ein paar Jahren verloren, damit er die Glocke auch wieder zum Läuten bringen kann.

Geht es dort hinunter, Yes, sage ich. Meine Kollegin gibt das Tempo vor, man, wenn ich vorausgegangen wäre, dann hätte ich das Ziel wohl nie erreicht. Ich wäre natürlich viel zu schnell gelaufen und auf halber Strecke vermutlich elendig zu Grunde gegangen, so war das aber ein cleverer Schachzug, das ich meine erfahren Kollegin vorlaufen lies, somit kam ich heil und nicht sonderbar „stark“ verschwitzt oben an.
Endlich sind wir im Mittelportal angekommen, aber was ist das, es geht ja noch weiter hinauf. Über eine weitere Treppe geht es noch weiter nach oben.
Halt, erst einmal ein Bild von der Turmspitze von innen





So, da musste ich auch noch hinauf



Noch ein Bild durch die sogenannten Blumen und weiter gehts hinauf zur Rundgangebene

Das Wetter ist toll und somit konnte ich ein paar schöne Bilder von unserer Gegend hier machen.

Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Links sieht man das legendäre Theater Zelt von Köln, eigentlich war es vor über 20 Jahren nur als eine Zwischenlösung geplant, jetzt ist es bereits eine Institution und beherbergte, so tolle Musicals wie König der Löwen, Michaels Jackson Musical, Queen Musical, Cats etc.
Daneben dann das Verkehrsnadelöhr schlechthin der Deutschen Bahn. Aufgrund der engen Verhältnisse ist ein weiterer Ausbau ohne Chance. Elf Gleise müsse irgendwie ständig über diese Brücke geschleust werden.

 

Das Zelt noch einmal anders betrachtet. Hier wird im Moment leider sehr viel "verbaut"

Würden sie bitte  ein Foto von uns zwei machen, fragen zwei verliebte, genau die findet man hier nämlich überall, natürlich mache ich auch ein Foto von Euch, Klick, noch eins Klick und wieder haben wir ein Paar glücklich gemacht.
So einfach geht das in Köln. Nach ein paar weiteren Meteren zeigt sich Köln aus einer anderen Perspektive, der Blick schweift weit über den Rhein und zeigt sich in einem atemberaubenden Panorama, zumindest für einen Quasikölner wie ich einer bin




danach geht es weiter und wir kommen zur Philharmonie. Diese wirkt von oben wie ein Minaturgebäude in seinem berühmten Design


Nun gut, ich habe ein wenig mit Photoshop nachgeholfen. Auf der linken Seite unter dem Platz liegt die Kölner Philharmonie selbst, der Platz muss immer dann, wenn Proben oder Vorführungen sind, abgesperrt werden, damit das Passantengetrampel nicht in den Saal übergreift. Ein echt kölsches Konstrukt.



Noch ein echt kölsches Produkt. Im Zuge der Umgestaltung des Rheinauhafens in Köln, hat man diese sogenannten Kranhäuser gebaut. Die mittlerweile bereits zu einem kleinen Wahrzeichen von Köln wurden.


Einmal aus einer anderen Perspektive.
Im Vordergrund sieht man dann das Brückengeländer der Hohenzollernbrücke, hier haben sich tausende verliebte mit dem Anbringen eines Schlosses verewigt, auch diese Stelle ist legendär.
Am 17.05.2013 hatte Pink hier ein rosa Schloss mit Inschrift angebracht. Extra kam sie hierfür nach Köln, nur ein paar Stunden später war es auch schon wieder weg, mit samt einem Stück Zaun. Auch das ist Köln

Also, wer seiner Liebsten ein besonderes Geschenk machen möchte  und seine Liebe unter Beweis und Verewigung stellen möchte, der muss hier hin.


Aber was ist das, mitten auf einem Dach eines großen Gebäudes im Zentrum von Köln, befindet sich ein Strandcafe mit allem was das Herz begehrt, auch das ist echt kölsch.


Weitere Highlights der Kölner erweiterten City, ist der Funkturm und der Mediapark Köln Turm.


Die Glasfassade des Gebäudes wurde mit einer neuartigen Technik gestaltet, um einen reflektierenden Effekt zu erreichen: Je nach Lichteinstrahlung changieren die im Siebdruckverfahren aufgebrachten und eingebrannten Bilder in Farbe und Form. Als Motive wurden der Kölner Dom und die Silhouette der legendären Kölner Altstadt mit bewölktem Himmel gewählt.



Hier befindet sich auch das größte Kino von Köln, der Cinedom mit insgesamt 14 Kinos in den verschiedensten Größen. Das größte hat eine Leinwand von 22 mal 10 m und ist schon beeindruckend für jeden Kinofreund. Mit insgesamt 3748 Plätzen belegt es immer noch Rang 5 in Deutschland. Hierbei muss man bedenken, dass das Kino aus dem Jahre 1992 ist


Das Cinedom zur besten Kinozeit


Kinos auf mehreren Etagen mit neuer Filmlegendengestaltung



nun aber wieder zurück zum Dom


Unterwegs konnte man dann noch Bilder von einem der derzeitig zwei Domgerüsten machen. Dieses Gerüst ist ein wahres Meisterwerk und wird mittels Seilen gehalten. Wer hier arbeitet, muss schon sehr schwindelfrei sein. Ich bekomme schon beim zusehen eine Schwindelgefühl.



Der goldige Dom von unten


Zum Schluß noch ein Bild vom legendären Klöppel des Dicken Pitter




Am Dreikönigstag 2011 um 9:38 Uhr riss der Klöppel der Petersglocke vor dem Hochamt. Er löste sich aus der Aufhängung und schlug auf der Wartungsebene des Glockenstuhls auf, wo er zwei Holzdielen zerschlug und ein Sicherungsgeländer umriss. Die Erschütterung durch den Aufschlag des Klöppels wurde von vier Erdbeben-Messstationen im Dom registriert, die die Erdbebenwarte Bensberg dort betreibt. Genauere Untersuchungen ergaben, dass beim Einbau dieses Klöppels in den 1950er Jahren unsachgemäß mit einem Schneidbrenner an den Aufhängungen in der Glocke hantiert wurde. Dies hatte einen einseitig erhöhten Verschleiß zur Folge, der letztlich zum Bruch des Klöppels führte. Der damlige 800 kg schwere Klöppel war nicht mehr zu reparieren und wurde durch eine Neuanfertigung ersetzt. Im Oktober 2011 wurde in der Klöppelschmiede Edelstahl Rossweg aus Pfinztal mit den Schmiedearbeiten für den neuen Klöppel begonnen. Der neue Klöppel wiegt etwa 600 kg und ist 3,20 m lang.  Am 2. Dezember 2011 wurde der neue Klöppel in die Glockenstube hochgezogen und am 7. Dezember 2011 konnte die Glocke erstmalig wieder mit dem neuen Klöppel läuten.


Dieser Klöppel ist einzigartig auf der Welt und durch ihn ist es möglich, die Glocke fast genau so erklingen zu lassen, wie sie ursprünglich einmal geklungen hatte.
Soviel Aufwand um einen Klöppel, auch das ist Kölle

Hier ein paar interessante Infos zum Dicken Pitter

Alle Tonangaben in 16teln. V = Vertreter.

Nominal
(Schlagton)
Neben-
schlagton
Unterton Prim Terz Quint-V Abklingdauer
(Unterton)
Abkling-
verlauf
c0 −5 e0 −2 C −8 c0 −2 es0 +3 ges0 +2 170 Sekunden schwebend
so kompliziert ist es tontechnisch gesehen
Gewicht unterer
Durchmesser
Schlagringstärke Rippenkonstruktion Aufhängung
24 000 kg[17] 3210 mm 227 mm schwer Stahljoch,
gerade

 

Ein Archivbild vom abgefallenen Klöppel (Quelle Wikipedia)


sowie die Aufhängung




Nach diesem kleinen Geschichtsausflug gingen wir wieder nach unten.  Nachdem wir dann die Treppe wieder hinunterglaufen waren und somit über 1000 Treppenstufen hinter uns gebracht haben, kann man durch eine Glaswand noch schön in den Dom hineinschauen. Das gibt es dann später in einem weiteren Domblog, wenn Euch dieser hier gefallen hat.

Wer weis, vielleicht kommt der Eine oder die Andere einmal zum Dom und erinnert sich daran.

Wenn ihr also einmal in Köln unterwegs seit, dann nutzt die Zeit um für eine Stunde den Dom von oben zu sehen oder noch andere interessante Sehenswürdigkeiten um den Dom herum anzusehen.



Alle Fotos ausser das Archivbild (Quelle Wikipedia) sind selbst gemacht




Eure
CT



So hier kommt der zweite Teil mit Stand 02.07.2013
Bei dieser Auflistung stechen weiterhin zwei Filme hervor.

Terminator-Die Erlösung sowie Das fünfte Element.
Viel Spaß bei der Filmsichtung.
Vielleicht ist ja  der eine oder andere Film für Euch noch dabei, den ihr nicht mehr in eurer Erinnerung habt. Es sind auf jeden Fall einige Filme dabei die einen Filmabend ausfüllen können.

Gesehene Filme 2013 Stand 02.07.2013 (April 2013-Juni 2013)

Gesehene Filme 2013 Stand 02.07.2013 (04.13-06.13)

Reviews

Bewertungen Film

Eigene Bewertung Film

 

Brothers Grimm

72

3,7

4

Terminator 4- Die Erlösung-

390

4

5

Blade Runner-Final Cut

183

4,5

5

Premium Rush

19

3,6

4

Rock of Ages-Ex.Cut

33

4,1

4

Mad Circus-Eine Ballade von Liebe und Tod

6

4,2

3

Clous Atlas X Edition

36

4,1

5

The Austarlian Pink Floyd Show-Live at Hammersmith Apollo 2011

6

4,5

5

Madagascar 3

16

3,3

4

Casino

149

4,8

5

Life of Pi 3D

25

4,3

5

Lawless

15

4,3

5

Blood Diamond

253

4,8

5

Cold Blood

17

3,6

4

Einmal ist Keinmal

7

3,3

3

No Country for old Men

237

4,5

4

The Box-Du bist das Experiment-

30

3,5

4

Das fünfte Element

483

4,8

5

Red Tails

7

2,3

4

Thor

96

4,1

4

Guns and Girls

7

3,3

4

Ralph reichts

13

4,5

5

The Raven

21

4

4

Alexander Revisited

66

3,8

5

Gangster Squad

23

4

4

Die Frau in Schwarz

35

4

4

Apocalypse Now-Redux

82

4,8

5

Burlesque

27

4,1

4

Django Unchained

41

4,6

5

Flight

13

4,3

5

Sneakers

3

4,7

4

Lincoln

7

3,9

5

Dredd 3D

35

3,9

3

Game of Thrones

 59

 5

5

Bemerkenswert ist auch noch, dass besondere Filme wie z.B. die m.E. hervorragenden aktuellen Filme "Cloud Atlas" und auch "Life of Pi" aber auch "Madagascar3" scheinbar wesentlich weniger Zuschauer haben, wie man dachte.


Cloud Atlas hatte in Deutschland etwas mehr als 1 Mio. Zuschauer und konnte seine Ausgaben von etwa 100 Mio zumindest mit einem "kleineren" Gewinn wieder einspielen.

Life of Pi mit einem Budget von 100.000.000 US Dollar sowie 1,94 Mio Zuschauer in Deutschland konnte der Streifen zumindest mit 124 Mio US Dollar bereits in Amerika die Kosten reinholen.

Madagascar 3 kostete etwa 145 Mio US Dollar und spielte etwa 742 Mio Us Dollar ein. In Deutschland sahen den Film etwa  3,8 Mio Zuschauer mit einem Einspielergebnis von etwa 128 Mio US Dollar alleine in Deutschland.

Die Gewichtung im Reviewforum liegt sehr stark auf Actionfilme und einige wenige Klassiker.

Aktuelle Filme wie Django Unchained scheinen ebenfalls nicht so gefragt zu sein.

Eine wesentlich Änderung der Reviewanzahl ist in einem Monat auch nicht aufgetreten.
Es kann demnach davon ausgegangen werden, dass sich die Reviewzahlen nur noch unwesentlich ändern werden.

Eure
CT



Nachdem nun einiges an sonderbaren Filmen mit dem Namen Lincoln erschienen ist, wurde es einmal Zeit, dass sich wirklich jemand mit Abraham Lincoln beschäftigt.

Steven Spielberg hat sich hier ein schwieriges Thema ausgesucht und meisterlich und sehr authentisch wirkend in Szene gesetzt, das einmal vorweg.

Man wird das Gefühl nicht los, dass seit der Amtszeit von Obama das Thema Sklaverei und alle damit in Zusammenhang bringende Facetten, verstärkt in den Focus der Filmemacher gerückt sind. Ich kann mich natürlich täuschen, es kommt mir aber dennoch so vor.

Dieser Film ist unbestritten ein Teil Geschichte der Vereinigten Staaten und zeigt die Beharrlichkeit und „Bauernschläue“ eines Präsidenten, der zu Beginn seiner zweiten Amtszeit versucht ein sehr schwieriges Thema anzugehen. Der Bürgerkrieg wütet schon seit einigen Jahren und scheint nicht enden zu wollen. Die Nordstaatler und die Südstaatler…. aber die Geschichte kennt ja nun jeder. Genau in dieser Phase versucht Abraham Lincoln nach einer Parlamentswahl, nach der 64 Parlamentarier (Demokraten) abgewählt wurden und sich somit beruflich in einigen Monaten neu orientieren müssen seinen 13. Zusatz zur US Verfassung

(Quelle: Wikipedia)


im Repräsentantenhaus

(Quelle: t-Online bilder)


Das Repräsentantenhaus 1865


Einholung der Präsidentenerklärung

zur Abstimmung zu bringen, indem die Sklaverei abgeschafft werden soll. Ein genialer aber auch gefährlicher Schachzug, denn hierzu werden  eine gewisse Anzahl Stimmen aus dem demokratischen Lager benötigt. Genau dieser Weg dorthin wird hier behandelt.


Die Stimmenfänger


(Quelle: Wikipedia)

Den Ausgang kennt natürlich auch jeder.

Steven Spielberg hat hier ein dichtes Kammerspiel inszeniert, das einen trotz der behutsamen Weise und schon fast vorsichtigen und entspannend ruhigen Kameraführung unweigerlich gefangen nimmt. Man nimmt diesem Menschen (Daniel Day-Lewis), der sich übrigens auf dem Set nur mit Mister Präsident ansprechen lies, sofort die Rolle  des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten ab, mit einer sehr subtilen und fast hypnotischen Art schafft er es den Zuschauer mit sich auf diese Reise zu nehemen. Die geniale Kameraführung (Steven Spielberg sagt hierzu." Ich wollte nicht durch schnelle Schnitte und Wechsel diese genialen Momente der Dialoge zunichte machen. Ich wollte dem Betrachter Zeit geben sich damit zu beschäftigen") und das teilweise zum Scherenschnitt neigende Bild tut da sein Übriges. Es zeigt sich welch genialer Rhetoriker Abraham Lincoln gewesen ist, der mit wenigen Worten sehr viel Auszusagen verstand, aber auch manchmal Stirnrunzeln bei seinen Vertrauten hervorgerufen haben muss, die ihm in seiner Einfachheit der Worte nicht folgen konnten. Diesen Film sollte man auch unbedingt einmal in Englisch sehen und hören.

Die Nebenrollen mit Sally Field, sie musste für die Rolle altern und insgesamt 11 kg zunehmen um die Rolle authentisch ausfüllen zu können und Tommy Lee Jones um hier nur die wichtigsten zu nennen sind ebenfalls mit fantastischen Schauspielern besetzt, sodass man teilweise schon zweimal hinschauen muss um diese auch zu erkennen.

Nach der Abstimmung  geht Tommy Lee Jones mit dem Abstimmungsergebnis nach Hause und trifft dort eine Frau, die seine Haushälterin zu sein scheint, hier wird einem so manches schlagartig klar.

Dieser Film ist eine Verbeugung vor dem Menschen Abraham Lincoln, der aus einfachen Verhältnissen kommend, den Weg nach Oben schaffte und für seine Ideale einstand, aber dennoch auch harte aber gerechte Entscheidungen treffen musste. „Mir liegt doch nicht daran jemanden aufzuhängen nur weil er Angst hat" und somit unterzeichnet er eine Begnadigung eines 16. jährigen Soldaten, der sein Pferd verletzte um nicht in die Schlacht  zu müssen. Das kann als Metapher dafür stehen, mit welchem Menschen wir es hier zu tun haben. Sein jüngster Sohn ist ständig um ihn herum zu finden und wird von ihm behütet und mit einer sehr väterlichen Art behandelt, wo hingegen er seinem ältesten Sohn eine gewisse Härte entgegenbringt und ihn somit vor sich selbst zu schützen versucht. Das zeigt aber auch den Zwiespalt in dem sich die Figur Lincoln befand. Ob das alles historisch überliefert ist? Spielberg recherchierte über 10 Jahre. Als weiterer Anhaltspunkt für das Drehbuch gilt das Buch-Team of Rivals -The Political Genius of Abraham Lincoln- aus dem Jahre 2005.

Steven Spielberg wollte ursprünglich eine Biografie Abraham Lincolns drehen, hat sich dann aber letztendlich auf die letzten 4 Monate beschränkt, das war eine gute Idee, konnte hierdurch die Figur doch wesentlich besser poträtiert werden.

Lincoln wird hier als ein einfacher Mann des Volkes ikonisiert, der auch einmal einen neuen Holzscheit in den Kamin legt oder sich an der Front zeigt und mit dem Einfachen Soldaten einen längeren Dialog führt, der aber auch niemals im Repräsentantenhaus auftritt, sondern alles hinter den Kulissen einfädelt und das Gesetz dehnt und verbiegt, so wie er es zu brauchen glaubt um sein Ziel zu erreichen.

In Interpretation des ersten Euklidschen Axioms, indem alle Dinge die dem selben gleich sind, auch einander gleich sind, findet Lincoln die Begründung für die Gleichheit der Menschen. Genial!

Hier wird in vielen kleinen Wortspielen, die wahre Gesinnung von Lincoln ausgearbeitet, die in das amerikanische Volk einegmeiselt zu sein scheint, so wie in seinem Monument in Washington.

Das alles ist ganz großes Kino und für jeden Geschichtsinteressierten ein Must see.

Der Mensch hinter dem Politiker:

 

Der Zuhörer

Der Beobachter


Der Rethoriker

Der Ehemann

Der Stratege

 Der Vater

Der Gnädige
 

Bild:

Das Bild passt sich der Zeit an, jedoch ohne zu sehr auf Alt getrimmt zu werden. Braune Töne stehen zwar auch hier im Vordergrund, sodass der Sepiacharakter unübersehbar ist.

Die Kontraste sind sehr hart und es werden auch im Dunkeln einige Details verschluckt. Das trägt aber der Realstimmung des Filmes bei und wirkt nicht aufgesetzt sondern trägt die sehr stimmige Inszenierung. Dadurch, dass der Film fast kein Filmkorn besitzt glaubt man sich teilweise innerhalb der Szenerie zu befinden. In einem abgedunkelten Raum auf großer Leinwand ist das Bild echt klasse und das trotz des sehr dunklen Bildes und der entsättigten Farben. Die Schärfe stimmt zudem und jede Falte ist in den strukturierten Gesichtern zu erkennen.

Ton:

Der Ton ist geprägt durch geschliffene Dialoge, denen man schon konzentriert folgen sollte um auch alles zu erfassen. Es werden jedoch trotzdem alle Kanäle bedient und somit ergibt sich ein real wirkender Surroundton, der zwar sehr unspektakulär daher kommt, jedoch zum Film passt, alles andere wäre too much gewesen. Einen tragenden Filmscore findet man hier übrigens nicht, jedoch wunderschöne melancholisch wirkende Orchesterstücke des Chicago Symphonieorchester, die es schaffen eine Wärme in den Film hieneinzutragen, das  man sich wohlig zurücklehnt und diesem wunderbaren unaufgeregten und historisch  weitreichenden Ereignis beiwohnen kann.

 

Extras:
Diese bringen einem die Beweggründe sowie die Figur des Abraham Lincoln noch ein Stück näher. Auch erfährt man, dass die Uhrengeräusche die man im Film vernehmen kann ausschliesslich Original Uhren von Abraham Lincoln gewesen waren. Soviel Authentik und Akribie in solch einen Film zu stecken ist schon großartig.

Fazit:

Ein Film der aufzeigt, das man auch mit wenig Krach und Bumm ein Meisterwerk in Szene  setzen kann, wo die Schauspieler auch noch Schlange stehen. Für solche Filme ist das Kino gemacht. Aber auch diesen Film habe ich leider im Kino verpasst.

 

 Ansichtsschache:

Film: 5 von 5 (Als grandioses Charakterstück)

Bild: 4 von 5 (wegen der Authentik)

Ton: 4 von 5 (wegen dem Mut den Ton hinten an zustellen)

 

Schauspielerleistung:



  5 von 5


  5 von 5


  5 von 5


Aber auch die anderen Schauspieler haben hier wirklich großes geleistet und können stolz auf ihre Arbeit sein.
 

 

Daniel Day-Lewis


Abraham Lincoln
(Quelle: nedhardy)

Eure
CT

 


Flight ist einer der Film Melodramen, die man als Kinogänger zunächst einmal nicht auf der Must see Liste bei sich trägt. So war es auch bei mir, ich musste Prioritäten setzen und hatte mir den Film für die Hausauswertung vorgenommen.
Ich muss im nachhinein sagen, CT du hast deine Prioritäten falsch gesetzt. Nun gut, das kann ja einmal passieren.

Dieser Film ist genau auf die Person Denzel Washington zugeschnitten. Hier kann der doch immer etwas zur Elequenz neigende Schauspieler wieder einmal sein ganzes Können unter Beweis stellen und das macht er wirklich mit einer unfassbar wirkenden Authezität, die einem den Atem raubt und das in fast jeder Szenen in der D.W. dabei Es schnürrt einem förmlich den Magen ab, wenn man zusehen muss, wie der Pilot Whip Whitacker sich zunehmend selbst zerstört. Alle  Versuche ihn daran zu hindern scheinen zu scheitern.

Was hat dazu geführt. Der Pilot Whip Whitacker ist bei einer Fluggesellschaft beschäftigt, vermutlich hat der doch sehr an dem Nervenkostüm zehrende Job dazu geführt, das er immer häufiger auf Alkohol und Drogen zurückgreifen muss um den Stress auszuhalten. Hieran ist auch seine Ehe gescheitert. Zweifelhafte Freunde verhelfen ihm mit den nötigen Drogen dazu, dass er sich um sein Problem auch nicht wirklich kümmern muss, so schafft er es eine Scheinwelt aufrechtzuerhalten, die für ihn die Realität darstellt. Trotzdem ist Whip ein begnadeter Pilot, der es als einziger fertigbringt ein Flugzeug nach einem Defekt an Bord in einem geradezu spektakulären Notlandemanöver zu landen und viele Menschen zu retten.

Dieser Film wagt es ein schwieriges Thema aufzugreifen. Zum einen der Pilot Whitacker der im Film nach der Notlandung als der Held gefeiert wird.

P.S. Ein vergleichbares waghalsiges Flugmanöver legte im Jahre 2009 der Flugkapitän  Shesley Sullenburger bei einer Notlandung im Hudson River hin,

https://www.youtube.com/watch?v=NEWAK71--pA

Diese Piloten sind scheinbar unfehlbar in ihrem Job und können dennoch im realen Leben versagen. Das führt uns zu zweitens Whitacker ist Alkoholiker ohne es wahrhaben zu wollen. Er entzieht sich aus Angst der Öffentlichkeit, die ihn als Held feiern möchte und zieht sich in ein entferntes altes Haus zurück, könnte seine Alkoholsucht doch an die Öffentlichkeit kommen und hier sind wir wieder am Anfang, obwohl er genau weiß, dass er ein massives Problem hat, verdrängt er es gleichzeitig. Die Öffentlichkeit braucht einen Schuldigen, den versucht man ihr auch zu präsentieren. Kommt am Ende doch noch das Gewissen durch und nimmt die Geschichte noch eine Wendung ?

Unbedingt sehenswert!

Der Ablauf der Geschehnisse:

Es handelt sich hierbei um Ausschnitte aus dem Filmbild um die Bildaussage noch weiter zu verdichten!
 

Nach durchzechter Nacht


Wer ist diese Unbekannte?


Auf dem Weg zurm Flug


Probleme beim Flug


Eine Entscheidung wird getroffen


Ein waghalsiges Flugmanöver (in den Extras erfährt man, dass eine Boing 707 bei einer Flugshow eine solches Manöver präsentiert hatte


Nach der Notlandung


Whitacker hat überlebt


Bekanntschaft im Flur


Der Alkohol wird vernichtet

Eine Liebschaft bahnt sich an


Überzeugungsgespräch


Treffen der AA


Aufarbeitung der Ereignisse


Der Vertrauensverlust


Die Rettung der Fluggesellschaft steht auf dem Spiel


Was ist nur passiert?


Wieder alles im Griff?


Die Befragung


Das Ereignis

Der Moment der Entscheidung


Die Entscheidung


Bild:
Das Bild ist unzweifelhaft auf sehr hohem HD Niveau angesiedelt und besticht durch eine durchgängig hervorragende Schärfe, natürliche Farben sowie einem grandiosen Kontrast und Schwarzwert, der sich auf meiner Leinwand blendend zurechtfand. Ein insgesamt sehr homogenes und ohne störendes Korn daher kommendes Superbild.

Ton:
Der Surroundsound ist in der Anfangssequenz mit dem Passagierflugzeug eine echte Granate. Man glaubt sich wirklich in diesem Flieger zu sitzen und bekommt unweigerlich Beklemmungen, wenn der Flieger mit tosendem Lärm Richtung Erde fliegt. Das ist bemerkenswert und macht nicht wirklich spaß, da man daran denken muss, besser nicht.

Insgesamt wird der Ton dann leiser und gefühlsvoller im Verlaufe des Filmes und kann hier mit feinen Zwischentönen noch punkten.  Insgesamt ebenfalls ein ausgewogener der Szenerie untergeordneter Sound der die Geschichte mit trägt.

Extras: Hier erfährt man einiges über die Hintergründe, die zu diesem Film geführt haben.

Fazit:
Wer massive Flugangst hat, sollte diesen Film besser meiden. Allen anderen wird hier ein beispielloses Melodram präsentiert, das bis zum Schluß undurchsichtig und spannend bleibt und man sich manchmal dabei ertappt, dass man mächtig saurer wird über diese Selbstzerstörungskraft.

 

Ansichtssache:

Film: 4,5 von 5
Bild: 4,5 von 5
Ton: 4 von 5
Extras 2,5 von 5


Schauspielerleistung: 

Denzel Washington 5 von 5
Kelly Reilly 4 von 5

Eure
CT





 




Django Unchaind habe ich leider im Kino verpasst -Seufz- , ich gehörte daher zu den ersten die den Film erworben hatten. Dennoch hat es bis jetzt gedauert, dass wir ihn uns endlich einmal in den Playerlegen konnten.
 

Quentin Tarantino ist einer der Regisseure, die einem immer wieder erneut ein Fragezeichen in den Kopf transportieren. Mit Christoph Waltz hat er seit dem Film Inglourious Basterds einen Schauspieler gefunden, der seine Visionen genau auf den Punkt bringen kann und die Schärfe der Rethorik unfassbar präzise zu präsentieren versteht, dass ist natürlich ein Glücksfall für Tarantino, aber ebenfalls ein Glücksfall für Waltz, der hierdurch erst die Möglichkeit bekam aus seinem angestaubten immer gleichen Rollenprofil, indem er sich vorher befunden hat herauszulösen. Insofern ergänzen sich beiden hervorragend, das zeigt sich dann auch in diesem Film, der die anderen Darsteller, wie DiCaprio und Samual L. Jackson aber auch Jamie Foxx  dazu brachten hier einen glänzenden Auftritt hinzulegen.

verkörpert den Charakter des  Kopfgeldjägers Dr. Schulz dieser findet im Film eine stetige Entwicklung, zunächst nur aus einem Grund dazu bemüht Django aus den Fängen des Sklavenhandels zu befreien, wird hieraus später eine Freundschaft, die dazu führt, dass er unverrückbare Prinzipien über Bord wirft und seinen neuen Freund bis zur Selbstaufgabe  unterstützt, mehr möchte ich hier nicht verraten.

spielt  hier eine verstörend wirkende Rolle als "gnadenloser bitterböse Diener" mit Pravour und erzeugt das eine oder andere Mal hinsichtlich seiner Hautfarbe schon für ein beschämendes Unbehagen und Übelkeit vor der Leinwand. Hier schafft es Tarantino, dem Film die spitze Wendung zu geben und den Zuschauer in sich gehen zu lassen um ihn im nächsten Moment mit einem fulminanten Splatterfeuerwerk wieder aus dem Sitz zu reißen. 

spielt den Plantagenbesitzer und im tiefsten Mississippi beheimateten Sklavenhalter und Unmenschen Schaft mit einer nur DiCaprio innehaftetenden Authentität, das man wahrlich Gänsehaut bekommen kann, wenn man ihn bei seinem perfiden Spiel beobachtet.

Zuletzt dann noch





als Django, nur Q.T. kann sich so etwas ausdenken und setzt hiermit dem Saraksmus den der Film zweifelsohne besitzt  die Krone auf. Befreit durch Dr. Schulz und getarnt als Kopfgeldjäger verfolgt er mit ihm zusammen sein eigentliches Ziel, hierbei muss Django öfter seine eigenen Grenzen übersteigen um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Das alles zusammengefasst ist ganz großes verstörendes Kino und lässt den Zuschauer am Ende sprachlos zurück.

Die finale Schnittfassung:
by CT


Auf der Suche nach Django

Gefunden

Auf der Jagd

Wird er schiessen ?

Die geheimnisvolle Schönheit

Der Plan

Das Kostümfest

Der "bitterböse Diener"

Die Erkenntnisquelle

Was hat Shaft vor?

Der Vertrag wird vorbereitet

Der Vertrag ist besiegelt ?

Was führt er jetzt wieder im Schilde ?

Worum geht es hier?

Etwas schreckliches geschieht gerade

Ein Schuss fällt

Entsetzen macht sich breit

Was ist hier geschehen?

Tarantino him self ist natürlch auch dabei

 

Ist das das Ende von Django ?

 oder der Ritt in die Freiheit ?

 

Hier fehlt doch noch was

Richtig!

 

 Das Original

Das Bild ist ebenfalls ganz großes Kino und gibt einem das Gefühl mitten drin zu sein und das auch ohne 3D. Das Bild ist scharf, mit hervorragendem Kontrast und Schwarzwert versehen, sowie einer grandiosen Farbskala ausgestattet. Die Schmutzigkeit des wilden Westen kommt wunderbar zu Geltung aber auch die Reinheit der Guntsherrenhäuser wird grandios auf die Leinwnd geworfen, sodass einem in einigen Szenen fast die Spuke weg bleibt. Der Film weist aber auch sehr schöne Landschaftsaufnahmen auf und erreicht hierbei fast Referenzniveau. 
Der Ton ist ebenfalls auf sehr hohem Niveau angesiedelt und schafft eine authentisch wirkende Räumlichkeit, feinste Nebengeräusche sind fast wie in einem Hörspiel auszumachen. Die Filmmusik bringt einem manchmal ein breites Lächeln auf die Lippen. Alle Speaker werden ständig mit Signalen versorgt. Die Subs bekommen in einigen Szenen mächtig Arbeit, die Dialoge sind immer gut verständlich, sodass hier insgesamt ebenfalls ein Surroundsound auf Reverenzniveau abegiefert wurde, so wie es von Q.T. auch nict anders zu erwarten war.

 Extras:
Diese geben einem einen kurzen aber dnnoch ausreichenden Einblick in die Erschaffung des Filmes, die Stunts mit den Pferden sowie dem zauberhaften Kostümdesign

Fazit:
Dieser Film ist bestimmt kein Film für jedermann und jederfrau, hier muss man schon das eine oder andere Mal schlucken und sich an den filmischen Sarkasmus halten, den Tarantino hier präsentiert, sonst sind einige Szenen nur schwer zu ertragen, für zartere  Gemüter ist dieser Film wohl eher nicht zu empfehlen. Ist der Film nun eine Persiflage des Italo Western mit ernsthafter Grundstruktur über die dunkle Zeitepoche des Sklavenhandels und dem Umgang mit den dunkelhäutigen Menschen im alten Amerika oder ist er eine bitterböse Satire mit dem Hang zum brutalen Splatter.

Diese Kritik aus der Zeit Online erfasst den Film so glaube ich wirklich am Besten:

“ die stereotyp anmutende Struktur seines Szenenaufbaus sorgt, bei aller Faszination, immer wieder für Distanzierungsschübe. Am besten ist daher vielleicht dran, wer Django Unchained ungeachtet aller Debatten um Gewalt und Geschichte als pures Genrestück genießt, das sich via Humor immer wieder selber von seinem finsteren Setting zu distanzieren weiß. Allerdings braucht es dafür ein gegen Sinnfragen eher robust gepanzertes Gemüt.“ (Quelle Zeit Online)


Endlich wieder einmal ein ganz großer Tarantino!!

 
Ansichtssache:


Film: 4,5 von 5 (betrachtet man ihn als ein Genreversatzstück)

Bild: 5 von 5 (es sind fast keine Schwächen vorhanden)

Ton: 4,5 von 5 (grandios ohne erkennbaren Makel)

Extras: 2,5 von 5 (hier hätte es durchaus etwas mehr sein können)

 

Schauspielerleistungen:

Jamie Foxx: 4 von 5

Christoph Waltz: 5 von 5

Samual L.Jackson: 4 von 5

Leonardo DiCaprio: 5 von 5

 

 

Viel Spaß mit dem Film

in den Weiten der Prärie




Eure

CT

Die HBO Serie Game of Thrones ist eine Serie mit einem gewissen Suchtfaktor und geht mittlerweile in die 3. Staffel. Für mich wurde es somit Zeit, mich einmal der 1. Staffel zu widmen.
Für alle diejenigen, die die Serie noch nicht kennen, hier einen essenzielle Einführung um euch neugierig auf diese Edelserie von HBO zu machen.

Game of Thrones spielt in einem fiktiv angelegten Mittelalter und könnte in den schottischen Highlands im alten England sowie im Germanischen Reich angesiedelt sein. Die Jahreszeiten sind etwas durcheinander geraten und folgen keinem uns bekannten Zeitlauf, d.h. das Winter und Sommer mehrere wie auch immer gearteten Jahre dauern können. Der Kontinent Westeros wird weitestgehend von einem Königreich regiert und nennt sich Sieben Königreiche. Hier gibt es 9 sogenannte Adelshäuser. Diese werden natürlich von einem König regiert, dessen Thron, sorry,  Eiserner Thron steht in King`s Landing (Königsmund). Über die sieben Ländereien herrschen die Königsghäuser, diese haben Soldaten und Gefolge um die Länderei zu regieren und können somit auch gegen die anderen Adelsfamilien vorgehen.

Dem Adelshaus Baratheon gehört der amtierende König Robert Barathon an. Es ist das jüngste der großen Adelshäuser.
Das klassische Wappen des Hauses zeigt einen gekrönten Hirsch, schwarz auf goldenem Feld.  
Das Adelshaus Stark angeführt von Eddard Strakes herrscht über die Region, die meist nur als der Norden bezeichnet wird. Die Starks führen ihre Herkunft auf Brandon den Erbauer, und die alten Winterkönige zurück. Über Tausende von Jahren herrschten sie von Winterfell aus als Könige des Nordens, bis Torrhen Stark, der Kniende König, Aegon dem Drachen, die Treue zu schwören, um nicht gegen ihn in die Schlacht ziehen zu müssen. Das Haus Stark fühlte sich schon immer mit den Männern der Nachtwache eng verbunden und hilft der Nachtwache auch dabei, Angriffe von jenseits der Mauer zurückzuschlagen. Das Wappentier des Hauses Stark ist ein Schattenwolf. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass sich immer ein Stark in Winterfell aufhalten muss. Jedes der Kinder des Hauses besitzt einen solchen Schattenwolf. 

Das Adelshaus Targaryen wurde durch die Rebellion des amtierenden Königs Robert Baratheon gestürzt. Die letzten Targaryens, die dem Massaker an ihrer Familie entkamen, gingen ins Exil. Das Familienwappen zeigt einen roten dreiköpfigen Drachen auf schwarzem Grund.
Das Adelshaus Lennister ist eines der reichsten großen Adelshäuser, einer der mächtigsten und ältesten Dynastien. Die Lennisters herrschten als Könige des Felsens auf Casterly Stein, einer mächtigen Festung, hoch oben auf einem Felsen über dem Meer. Ihr Herrschaftsgebiet waren zunächst die Westlande, bevor sie dem Haus Tarharyen die Treue schworen. Nach der Herrschaftsübernahme durch König Robert Baratheon dienten sie diesem und waren die Wächter des Westens. Die Lennisters sollen angeblich von Lann abstammen der den Göttern die Sonne gestohlen haben soll um sich die Haare blond zu färben. Das Wappen der Lennisters zeigt einen goldenen Löwen auf rotem Grund. Es gibt zwei bekannte Sprichwörter über die Lennisters. Das erste heißt "Reich wie ein Lennister", das zweite "Ein Lennister begleicht stets seine Schuld".

Hier sind noch einmal die wichtigsten Wappen:
 
 
 
Das sind in der ersten Staffel die wichtigsten Adelshäuser, die man kennen sollte.
Daneben gibt es noch das Haus Graufreud.
Das Haus Martell von Sonnspeer stellt einen der herrschenden Lords von Dorne.
Dann gibt es noch das Haus Arryn. Die Arryns sind Nachkommen der Könige von Berg und Grünem Tal, eine der ältesten und reinsten Linien des Andalischen Adels. dann noch das Haus Tully, das noch nie einen König gestellt hat.
Zuletzt noch das Haus Tyrell, dieses stellte die Haushofmeister der Könige der Weite, Der Feudalsitz des Hauses befindet sich in Rosengarten. 
   
  Westeros:
 
 
 Westeros liegt hinter dem Schattenwald, das durch einen riesigen Eisschutzwall geschützt wird.

Welches Geheimnis trägt dieser Wald in sich?
 

 
   Die wichtigsten Charaktere der Staffel 1 
 
  
 
  König Robert Baratheon
hart aber gerecht



Lord Eddard Stark
der Aufrichtige

Robb Stark
der starke Sohn

Daenery Targaryen die Drachenkönigin
die an sich selbst glaubende
 
 
  Wichtige Nebencharaktere:
 


Der Starkclan
der Rechtschaffende

Ceresi (Lennister) Baratheon
die Hinterlistige

Joffrey Baratheon
der kleine Tyrann

Jaime Lennister
der Intrigant

Sansa Stark und Arya Stark sowie Bran Stark von rechts nach links

Tyrion Lennister
der Schwerennöter und Lebenmensch

Khal Drogo
der Wagemutige

Der Schlüsselmoment Nr. 1, der Fehdenauslöser

Die Dracheneier,diese werden noch eine wichtige Rolle spielen
 
 

Der Weg durch die einzelnen Episoden ohne wesentliche Spoiler

Der Winter naht: Episode 1:
König Robert Baratheon benötigt  für sich eine neue Rechte Hand des Königs und fragt hierzu seinen Freund Lord Eddard Stark, während des Aufenthaltes des Königsfamilie und seinem Gefolge, wird der zweite Sohn (Bran) von Eddard „Ned“ Stark Zeuge eines Ereignisses. Dieses Ereignis ist eine Schlüsselszene, die den Verlauf der gesamten Ersten Staffel mit prägen wird. Viserys Targaryen schmiedet auf der anderen Seite des Meeres Pläne um den von der Baratheons gewaltsam entmachteten Clan wieder an die Macht zu bringen und den Eisernen Stuhl zurückzuerobern. 



 Der Königsweg: Episode 2:
Bran Stark soll getötet werden. Ned Stark reist als Hand des Königs mit seinen Töchtern Sansa und Arya nach Königsmund, während Jon Schnee gegen Norden zieht um der Nachtwache beizutreten, die Westeros vor dem Wesen aus dem Schattenwald hinter der Eismauer schützen sollen. Daenery Targaryen versucht unterdessen ihren Mann Khal Drogo besser kennenzulernen.

 
 

Lord Schnee: Episode 3:
Ned Stark erfährt in Königsmund wie Skrupellos die Krone ist, Jon Schnee kommt an der Eismauer an. Catelyn Stark hat einen Verdacht, was mit Bran Stark geschehen ist und geht diesem nach. Daenerys Targaryen ist mit ihrem Volk auf dem Weg nach Vaes Dothrak, es kommt zum Streit zwischen den blonden Geschwistern.

 

 

Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes: Episode 4:
Für Ned Stark wird ein Turnier veranstaltet, bei dem auch Arryns ehemaliger Knappe zu Tode kommt. An der Eismauer trifft Jon Sam, diese befreunden sich an. Catelyn Stark kommt der Sache auf den Grund, was mit Bran passiert zu sein scheint. Tyrion Lennister wird festgenommen. 


Der Wolf und der Löwe: Episode 5:

Ned erfährt von der  Khal Drogos, der König beschließt Daenerys töten zu lassen. Ned stellt sich ihm jedoch entgegen. Die Fehde zwischen den Starks und den Lennisters verstärkt sich.

Eine goldene Krone: Episode 6:

König Robert geht auf die Jagd, Ned soll sich derweil um die Regierungsgeschäfte kümmern und deckt dabei ein Geheimnis auf, welches folgenreich für die sieben Königreiche sein wird. Auf Hohenehr, muss sich Tyrion verantworten. Daenery entwickelt sich zu einer Khaleesi. Es kommt zum Kampf zwischen ihrem Bruder und Khal Drogo an, der Kampf hat dramatische Folgen.

 Gewinn oder Stirb :Episode 7:

Tywin das Oberhaupt der Lennisters  zieht in den Krieg. Ned hat deckt ein dunkles Geheimnis auf. Jon Schnee leistet  an der Eismauer seinen Eid der Nachtwache. Daenery kann einem Mordanschlag entkommen.  Khal Drogo beschließt daraufhin in Westeros einzufallen. König Robert kommt schwer verletzt von der Jagd zurück. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen.

Das spitze Ende: Episode 8:

Ned Stark ist des Hochverrates beschuldigt und alle Starks  werden verfolgt. Seine Tochter Arya konnte entkommen, ihre Schwester Sansa wird als Geisel gehalten. Sansa muss einen Brief an Bruder Robb schreiben, dass er nach Königsmund kommen soll um seinen Lehenseid abzugeben. Robb Stark vergrößert sein Heer um seinen Vater Ned zu befreien. An der Eismauer erfahren die Männer der Nachtwache, dass die Legende der weißen Wanderer wahr ist und Daenerys trifft eine Schicksalhafte Entscheidung.

Baelor: Episode 9:

Robb Stark ist mit seinem Heer nach Süden unterwegs, Catelyn erhält eine schreckliche Nachricht. An der Mauer ist Jon Schnee bereit die Nachtwache zu verlassen um seiner Familie beizustehen, das bedeutet für ihn aber den Tod, während sich Khal Drogo nach einem Kampf mit einem Rivalen im Todeskampf befindet.

Feuer und Blut: Episode 10:

Tragische Nachrichten verbreiten sich in den Sieben Königsreichen und erreichen auch Winterfell und  Robb stark. Die Nachrichten führen dazu, dass seine Verbündeten ihn Robb Stak zum König des Nordens ausrufen. Arya kann fliehen aus Königsmund. Tywin Lennister erhält eine Nachricht und entsendet Tyron Lennister daraufhin nach Königsmund. Jon Schnee trifft eine wichtige Entscheidung. Daenerys zahlt einen grauenvollen Preis für ihre Liebe.

  
 
Ich hoffe ihr habt Spaß bei diesem Blog gehabt und Lust auf diese Geniale Serie bekommen.

 

 

 Ansichtssache:

 

Serie: 5 von 5

Bild:. 4 von 5 (teilweise im Gegenlicht etwas schacher Schwarzwert)

Ton: 4 von 5 (stark geprägt durch Dialoge und einem schönen Score)

Extras: 5 von 5 (unfassbar, was hier an Extras beigpackt wurde)


Fazit:
Diese Erste Staffel in einem einzigen Blog darzustellen, hat mich einiges an Nerven gekostet, weil ich immer wieder kürzen musste. Ich habe versucht sie so ausführlich wie möglich aber denoch so kurz wie nötig darzustellen.

Game of Thrones ist eine der Serien, die man erst bei der zweiten Gesamtschau in ihrer Komplexität wirklich erfassen kann, deshalb sollte man sich auch etwas damit befassen um diese Serie im Folgenden (2.und 3. Staffel) wirklich geniesen zu können. Es handelt sich hierbei um die ausführlichste Serie mit allem Begleitmaterial, was man so finden kann, die ich bisher gesehen habe. Es gibt Fan Seiten im Internet, die die Serie bis ins kleinste Detail aufdröseln.


Eure

CT

 








 
 
 
 
 

Glamour pur: Burlesque

20. Juni 2013

Nachdem ich nunmehr einiges an schweren Filmen gesehen habe, wurde es ZEIT mal wieder etwas zur Entspannung in den Player zu legen. Die Zeit war reif für




Paps, den müssen wir unbedingt einmal sehen! Warum, fragte ich meinen kleinen, naja man tut ihm bestimmt unrecht, wenn man ihn als klein bezeichnet, immerhin ist er größer als ich, verdammt, stärker und immerhin auch schon die 18 überschreitend.

Zurück zum warum, „ Den habe ich vor kurzem teilweise im Fernsehen gesehen und ich fand den Film mit seinen schönen Schauwerten (Augenzwinkern) prädestiniert für unser Kino“ „O.k. ich muss mal schauen ob der Film bereits den Weg in unsere Sammlung gefunden hat“. Ich muss vielleicht vorausschicken, dass ich angetan von solchen Filmen mit Showelementen bin und es ist deshalb durchaus möglich, dass er bereits verhaftet war.

Liste öffnen, Suchen nach Burlesque, und was soll ich sagen, klar war der Film in der Sammlung. „ Man, den hatte ich fast vergessen“, sagte ich zu meinem Sohnemann. Dennoch verging einige Zeit, bevor wir uns diesem Showspektakel widmeten.

Vielleicht einmal noch ein paar warme Worte zum Thema Burlesque.

Unter Burlesque verstand man ursprünglich eine humorvolle theatralische Darstellung mit  parodistischen und grotesken Elementen. Der Name Burlesque stammt vom italienischen Wort burla für “Schabernack“, welches wiederum vom lateinischen Wort burra für “Lappalie“ abstammt. In der italienischen Burlesca des 17. Jahrhunderts wurden bestimmte Themen oder Personen komisch übertrieben und verulkend dargestellt. Von Italien aus verbreitete sich die Kunstform in ganz Europa.

Ein Sprung in den Amerikanischen Raum, wo ja auch der Film beheimatet ist zeigt, dass im Amerika des 20. Jahrhundert die Burlesque Darbietung als Unterhaltungstheater gesehen wurde, mit Striptease Einlagen. Die Künstlerinnen entkleideten sich nicht vollständig, sondern entledigten sich nur gewisser Kleidungsstücke. Als der Striptease nach 1930 zum wirklichen Ausziehen wurde, wurde der Fokus nicht mehr allein auf die Verbindung von Tanz, Gesang und angedeutetem Striptease gelegt. Aber auch eine britische Version der Pantomime wurde unter dem Begriff Burlesque Show dem Publikum präsentiert. Allen gemein, scheint eine gewisse voyeuristische Art des Publikums zum Erfolg zu verholfen zu haben.

Gypsy Rose Lee war für ihre Burlesque Shows berühmt, vermutlich hat man hier auch Anleihen genommen. 

Wie kam die diese Show Variante aber nach Amerika. Gastspiele ist hier das Schlüssellochwort, britische und französische Travestie-Shows in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,dort traten Frauen in Hosen auf (was damals sehr aufreizend wirken musste und ziemlich Frivol war. Lydia Thompson wurde mit Trikot und kurzen Röcken  1868 in New York City zum ersten gefeierten Burlesque Star. Weiteren Einfluss hatte das Moulin Rouge zweifelsohne zum Beginn des 20. Jahrhunderts, als bezahlbares erotisches Entertainment für die breite Masse, indem lediglich ein hübsches Mädchen, durch das Rahmenprogramm flanierte verlor die Burlesque aber nach und nach durch den aufkommenden Stummfilm an Bedeutung.
Dennoch verschwand das Burlesque Theater nicht komplett von der Bildfläche, sondern es verschaffte sich ein Nichendasein und hat als eigenständige Darstellungsform  bis hin in die heutige Zeit überlebt. Als New Burlesque ist heute noch Dita Von Teese wohl jedem ein Begriff.

Nun aber zum Eigentlichen, nämlich dem Film mit Christina Aguilera und Cher als Protagonistinen in diesem zweifelsohne zauberhaften Filmspektakel.

Der Film ist natürlich geprägt von seinen grandios choreographierten Showeinlagen in die sich eine Geschichte gewoben hat, die für meine Begriffe nicht Mittel zum Zwecks ist, sondern  dem Gesamtereignis eine gute Struktur verleiht und durch fein eingefügte Szenen auch dem Burlesque Theater der Entstehungsphase durchaus gerecht wird.

Die Songliste ist durchaus hörenswert, wenn auch nicht ständig, so doch zu bestimmten Gelegenheiten.

Mitwirkende und kurz angerissener Handlungsbogen ohne wesentliche Spoiler


 Ali (Christina Aguilera) flüchtet vor ihrem bisherigen Leben nach Hollywood

und landet dort durch Zufall im Burlesque Theater


Das Burlesque Theater

wird geführt von  Tess (Cher)

dort reift sie unter Mithilfe der Theaterbesitzerin zum einem kleinen Star heran



 
Die aber in finanziellen Schwierigkeiten steckt












Um Ali herum wird  eine Show entwickelt, die natürlich das männliche Geschlecht auf sie aufmerksam werden lässt.

Jack Miller(Cam Gigandet)

und Marcus (Eric Dane). Die Rivalen buhlen jeder auf seine Art um die Gunst von Ali


Die Rivalin Nikki (Kristen Bell) ist natürlich auch nicht weit und sapotiert den Start von Ali



Der gute Freund von Tess, Sean (Stanley Tucci) wacht hierbei über alles

Die Show enthält Elemente verschiedener Burlesque Epochen und schafft es hiermit gekonnt eine Brücke zu schlagen von der Enstehungsphase bis heute. Dieser Film ist bis in seine Nebenrollen hervorragend besetzt.




 


Die  leichte Frivolität gehört zur Burlesque Show hinzu und bildet einen interessanten Spannungsbogen zum Film, allerdings ist die Freigabe ab 6 Jahren auf Grund einiger Anspielungen in Bild und Text schon etwas mutig.

Titelliste:
  1. Welcome To Burlesque – Cher
  2. Something's Got A Hold On Me – Christina Aguilera
  3. Tough Lover – Christina Aguilera
  4. Long John Blues –  Kristen Bell
  5. Diamonds – Christina Aguilera
  6. You Haven't Seen The Last Of Me – Cher
  7. Express – Christina Aguilera
  8. But I Am A Good Girl – Christina Aguilera
  9. A Guy Who Takes His Time – Christina Aguilera
  10. Bound To You – Christina Aguilera
  11. That's Life – Alan Cumming
  12. Show Me How You Burlesque – Christina Aguilera
  13. Beautiful people [Credits] – Christina Aguilera

 

Der Film selbst, ist, wenn man so möchte, ein Film über die Willenskraft seinen eigenen Weg gehen zu wollen, ohne sich verbiegen zu lassen, alles eingefangen in schöne Bilder. Sicher ist die Geschichte in seiner Grundstruktur nicht neu, jedoch so wurde sie noch nicht erzählt. 

Bild:

Das Bild ist sehr schön und wird dem Gesehenen mehr als gerecht. Farbenspiel, Schärfe, Kontrast und Schwarzwert sind fast makellos und trüben das Gesamtbild nur in ein paar Szenen. Der Film enthält einige sehr gelungenen Farbstilmittel, die Kostüme sind der Knaller, die Mädchen, sehr schön und Christina Aguilera kommt wahrhaftig zauberhaft daher, aber auch Cher hat es immer noch drauf und präsentiert sich auch heute noch als wunderschöne Frau. Allein das Bilddesign macht eine Sichtung des Filmes für alle Filmfans unausweichlich. Auf einer großen Leinwand wirkt der Film natürlich um ein vielfaches gegenüber einem LCD in haushaltsüblicher Größe.

 

Sound:

Also hier kann man ruhig von einem Bombastsound sprechen. Wenn die Band los prescht und den Beat der Songs aus den Speaker springen lässt, dann muss man sich festhalten am Sofa, da es den Anschein hat, als ob es jeden Moment abhebt. Der Bass ist echt der Knaller, ultra tief und landet voll in der Magengrube, die Raumeffekte sind grandios und der teilweise umlaufende Bass ist echt ein gelungenes Spektakel. Die Songs sind sehr gut austariert, nur die Dialoge sind dann doch teilweise etwas zu leise, sodass ich doch das eine und das andere Mal nachregeln musste. Egal, insgesamt eine mehr als gelungene Soundperformance auf absolutem Reverenzniveau.

 

Ansichtssache:

Film: Jeder sollte sich hier sein eigenes Urteil bilden, da der Film doch sehr unterschiedlich gesehen werden kann, je nachdem wer ihn sieht

Bild: 4 von 5 (wegen der doch vorhandenen kleinen aber sichtbaren Unschärfen, Stilmittel hin oder her, dieser Streifen muss knack scharf sein und das immer)

Ton: 6 von 5 (ich weis das geht nicht, egal)

Spaß: 4 von 5 (der Film macht echt Laune)

Extras:

Fazit:

Dieser Film ist nicht nur für diejenigen, die Fans von Christina Aguilera oder Cher sind, sondern jeder, der wieder einmal in schönen Bildern schwelgen möchte ist hierzu eingeladen. Die richtige Stimmung sollte man schon mitbringen, da wird es was mit dem schönen kuscheligen Kinoabend.
 

 

Eure

CT


 


Apocalypse Now Redux


Das Buch das den Film inspirierte; Heart of Darkness.
Als ich den Film drehte, kannte ich das Drehbuch so gut, dass ich lediglich das kleine grüne Taschenbuch von Joseph Conrads "Herz der Finsternis" in der Tasche trug, sodass ich die Szene, die ich gerade drehte, überprüfen konnte. - Francis Ford Coppola.

DER ANTIKRIEGSFILM!

Nach diesem Film dürfte es eigentlich keine weiteren Antikriegsfilme geben, wurde bereits damals nach dem Erscheinen des Filmes von Francis Ford Coppolas Mammutprojekt gesagt, das  mit über 30 Millionen Dollar und 500.000 m Filmmaterial der in seiner ersten Schnittfassung sage und schreibe 5 Stunden und 30 m Minuten lang war (was wollte Francis den da noch alles einbauen), bevor der Film aber in die Kinos kam, musste er noch mehrmals umgeschnitten werden, bis dann die Kinofassung mit 153 Minuten fertig gestellt war. Der Film wurde zudem in entsprechend ausgerüsteten Kinos damals in Quadrophonie präsentiert. Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern, wie der Film tontechnisch bei uns präsentiert wurde. In dem größten Kino am Platz, mit damals schon knapp 20 m breiter Leinwand, wurde man schon vom Bild förmlich erschlagen.

Diesen Film habe ich sehr, sehr lange im Kopf behalten und noch heute, kann ich dem Ersten Satz eigentlich zustimmen. Dieser Film war und ist noch heute über 30 Jahre später perfektes Kino mit all seinem darin enthaltenen Wahnsinn der Kriege und kann zweifelsohne auf die Kriege heute adaptiert werden.

Francis Ford Coppola war jedoch scheinbar nie zufrieden mit der Kinofassung, da seine gesamte Botschaft in dieser Fassung, die für das Kino auch noch aus heutiger Sicht grundsätzlich die richtige Variante war, nicht wirklich transportieren konnte. Es fehlten seines Erachtens nach Szenen die den Film erst komplett machen sollten.

Ich habe Apocalypse Now nach meinem Kinobesuch nie wieder angesehen und auch die DVD Fassung wurde zwar erworben, jedoch nur kurz angesehen, da das Bild, das ich von diesem Film im Kopf hatte auf einem Fernsehbildschirm fast, niederschmetternd war. Es fehlte einfach an Allem. Bildgröße und Tonqualität. Um dieses Meisterwerk wirklich in seiner Gesamtqualität erfassen zu könne, musste erst das Blu Ray Format erfunden werden.

Ich hatte (habe) natürlich auch den Soundtrack auf LP zu Hause und hörte mir hieraus immer die wesentlichen Teile an. Doors und Wagners Walkyre waren einfach geniale Geniestreiche und unterstrichen den Wahnsinn schon damals tontechnisch aufs vortrefflichste.

Eigentlich hatte ich schon länger vor, mir den Film noch einmal in der „Redux“ Fassung anzusehen, allein schon um herauszufinden, in wie weit ich mich an bestimmte Inhalte noch erinnern konnte und ob mir auffiel, welche Szenen dazu gekommen sind.

Um es einmal vorweg zu nehmen. Ich bin über mich selbst erstaunt, wie viel ich noch im Kopf hatte und wie mich dieser Film damals beeindruckt haben muss. Und noch einmal vorweg. Diese Fassung ist sicherlich die kompletteste Fassung und aus Sicht von Coppola auch wichtig. Dennoch sind mir insgesamt die zusätzlichen Szenen teilweise zu lang geraten. Aber dazu gleich.

Zunächst einmal zum Bild selbst. Das Bild ist einfach Top geraten und hervorragend in das HD Format überführt worden. Farben, Schärfe und Kontrast sind mehr als gelungen zu betrachten. Die vielen dunklen Szenen stellen den Projektor immer wieder auf eine harte Probe, die meiner aber gut meisterte und in einem vollkommen abgedunkelten Raum wirkt das Bild wirklich sagenhaft. Die Stilmittel kommen sehr gut heraus. Die zweifelsohne benutzte DNR, die aber nur in ein paar wenigen Szenen etwas auffällt, geht in Ordnung. Das Bild wirkt teilweise durchaus plastisch und insgesamt homogen und präsentiert sich als ein Bild zum Zungeschnalzen.

 Hier ein paar Filmmomente:





 

Aber einmal von Anfang an:

 

Der ganze Film in 10 Bildern:

ACHTUNG:
Wer den Film noch nicht kennt, sollte schnell über die Bilder hinwegscrollen, wenn er keinen Spoiler mag.



Der Geheimauftrag

Das Ziel

Zwischenstopp zur Flussfahrt

Der Kriegswahnsinn

Zerstreuung für die Front

Der Tod fährt mit

Gefunden

Der Auftrag wird erledigt

Die Erwartung des Unvermeindlichen

Auftrag erfüllt

Die Umschnitte in der Reihenfolge sind O.k. Die 9 Minuten umfassende Erweiterung mit den Playboy Häschen, stellt zwar die gesamte Dekadenz dar, jedoch hätte ich diese nicht wirklich vermisst. Die Szene mit den Kolonialisten die aus Frankreich vor über 70  Jahren sich dort niedergelassen hatten ist mit 23 Minuten einfach zu lang geraten. Diese Szene ist bestimmt erhaltenswert nur hätte man einiges Raffen können (Beerdigungssequenz, kurze Essensszene und wenn man auch etwas mehr Freizügigkeit mit einbringen wollte, auch die Bettszene). Jedoch ist die etwa 5 Minuten umfassende Erweiterung in dem Kurtz (Marlon Brando), Willard (Martin Sheen) aus dem Time Magazin vorliest, eine Inhalts bindende Ergänzung. Hierdurch wird klar, warum Kurtz Willard am Leben lässt und sich ihm damit quasi selbst ausliefert.

Einige Erweiterungen, sollen die Menschlichkeit einiger kontrovers zu betrachtenden Personen, wie z. B. den Surfsüchtigen Colonel Kilgore (Robert Duvall) herausstellen. Aber auch der Ton wurde verändert und es bekamen einige Darsteller wie z. Kurtz, der Fotograf und der Chef bessere Stimmen verpasst. Das wäre mir aber aus heutiger Sicht vermutlich gar nicht ohne den direkten Vergleich beider Filmfassungen aufgefallen. Insgesamt hat die, ich nenne sie einmal einfach „Erweiterte Fassung“ eine Laufzeit von 202 Minuten und ist absolut sehenswert, wenn man genügend Sitzfleisch besitzt und das sollte man unbedingt haben.

Der HD Master 5. 1 Sound ist ein echter WOW Sound und ist für einen knapp 35 Jahre alten Film einfach sagenhaft. Das hätte ich so nicht für möglich gehalten. Die Raumhaftigkeit und die Einbindung der Rears sind vermutlich im Wesentlichen auf dem Vorhandensein der Quadrophonietonspur zurückzuführen. Das man den Sound auch im Deutschen erleben darf ist aller Ehren wert. Der Tieftonanteil hätte m.E. durchaus etwas kräftiger in einigen Szenen daherkommen können, obwohl die Hubschrauber schon sehr dramatisch auf Grund meiner Presence Lautsprecher im Raum umher flogen und einem wirklich das Gefühl geben, hier mitten im Geschen zu stecken. Die Ambientgeräusche (Mücken und sonstiges Zeugs) wirken schon so real, dass man am liebsten die Fliegenklatsche herausholt oder sich mit Autan einreiben möchte. Nun gut, hat man das erledigt, dann kann man sich dem Geschehen wieder ganz hingeben und dem Surroundsound lauschen.


Ansichtssache:

 

Film: 5 von 5 (und das auch heute noch im direkten Vergleich)

Bild: 4,5 von 5 (das Alter mit berücksichtigt 35 mm Film)

Ton 4,5 von 5 (im HD 5.1  Master Sound einfach großartig)

Extras: 5 von 5 (ohne Ende)

 

Fazit:

Ein Film, der sowohl in der Kinofassung als auch in der Redux Fassung seine Reize besitzt und, wer ihn bis heute noch nicht gesehen hat, hier unbedingt einmal seine Zeit opfern sollte.

Ein Film für die Ewigkeit bis zur Apocalypse!

Cast:





Martin Sheen as Willard

 



 Robert Duvall as Li Colonel Kilgore




Marlon Brando as Colonel Kurtz





Sam Bottoms († 2008 ) as Lance


Laurence Fishburne (Mitte) as Clean





Frederic Forrest as Chef



Albert Hall as Chief






Dennis Hopper as Photo Journalist

This is the End

 

Das ist das Ende, schöner Freund
Das ist das Ende, mein einziger Freund
Das Ende

Von unseren sorgfältigen Plänen
Das Ende
Von allem, das besteht
Das Ende
Weder Sicherheit noch Überraschung
Das Ende
Ich werde dir nie wieder in die Augen sehen
Kannst du dir vorstellen, was sein wird
So grenzenlos und frei
Verzweifelt angewiesen
auf die Hand eines Fremden
In einem hoffnungslosen Land

Verloren in einer römischen Wildnis voller Schmerz
Und alle Kinder sind wahnsinnig
Alle Kinder sind wahnsinnig
Warten auf den Sommerregen

Da ist Gefahr am Rande der Stadt
Nimm die Straße des Königs
Bizarre Szenen in der Goldmine
Nimm die Straße nach Westen

Reite die Schlange
Reite die Schlange
Zum See
Zum uralten See
Die Schlange ist lang
Sieben Meilen
Reite die Schlange
Er ist alt
Und seine Haut ist kalt

Der Westen ist am besten
Der Westen ist am besten
Komm her und wir werden den Rest machen

Der blaue Bus ruft uns
Der blaue Bus ruft uns
Fahrer, wohin bringst du uns?

Der Killer erwachte vor Sonnenaufgang
Er zog seine Stiefel an
Er nahm ein Gesicht aus der Ahnengalerie
und er ging weiter den Flur entlang
Er ging in das Zimmer, in dem seine Schwester lebte
Und dann besuchte er bei seinem Bruder
und dann ging er weiter den Flur entlang
Und er kam an eine Tür
Und er schaute hinein:
"Vater?"
"Ja, Sohn?"
"Ich werde dich töten!
Mutter, ich will dich ficken!"
Komm schon, YEAH!

Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance und
triff mich hinter dem blauen Bus
einen blauen Felsen machend
auf einem blauer Bus
einen blauen Felsen machend
Komm schon, yeah ...

Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte!

Das ist das Ende, schöner Freund
Das ist das Ende, mein einziger Freund
Das Ende

Es schmerzt, dich freizugeben
doch du wirst mir niemals folgen

Das Ende des Lachens und der sanften Lügen
Das Ende der Nächte, in denen wir versuchten zu sterben

Das ist das Ende


 


Dieser Song bringt den Wahnsinn auf den Punkt.
in diesem Sinne

Eure
CT















 

Gangster Squad

15. Juni 2013

Gangster Squad ist einer der Filme von denen man nicht genau weiß wie man ihn einordnen soll.

Irgendwo angesiedelt zwischen Noir- Thriller und Augenzwinkernde Action Komödie versucht der Film anhand einer real existierenden Gangsterbande im Los Angeles der End 40er um die Figur Cohen beim Publikum zu punkten.

Tarantino lässt grüßen könnte man sagen, jedoch kann Tarantino nicht für alles herhalten, was etwas schräg über die Leinwand flimmert. Dieser Film ist eigenständig und verfolgt auch ein eigenständiges Ziel.

Mit einem großartigen Staraufgebot ausgestattet





versucht der Regisseur Ruben Fleischer, der mit Zombieland durchaus Erfolg hatte, die dramatischen Ereignisse etwas süffisant daher kommen zu lassen.

Im Focus des Films steht zweifelsohne Josh Brolin

und Ryan Gosling

sowie Sean Penn,

der mit seiner Maske schon etwas sonderbar wirkte und nicht wirklich auf die Person Cohen adaptiert zu sein scheint, wenn man Bilder vom Original sieht.

Emma Stone



ist hier mehr als schmückendes Beiwerk und kann durch die Darstellung eine fiktiven Person hier einige dramartugische Akzente setzen.

Zurück zum Film, dieser ist insgesamt ein sehr gut arrangierter kurzweiliger Action Noir- "Komödien" Thriller, der durch die etwas lockere Art den Zuschauer etwas auf Distanz hält und ihm somit erlaubt, die Machenschaften auch der damaligen Gesetzeshüter die noch in Wildwest Manier äußerst brutal, ihre Probleme mit dem aufkommenden organisierten Verbrechen zu lösen versuchten, darzustellen. "Die Guten waren im Krieg" die Bösen blieben zurück und mussten bekämpft werden, so der Originalton des Regisseurs in den Extras.

Alles beginnt mit der Suche geeigneter Polizisten für das Gangster Squad Team. Hierbei werden die Charaktere kurz aber ausreichend poträtiert.






 







Ich glaube, am besten fährt man als Zuschauer, wenn am sich einfach zurücklehnt und den Film ohne den Versuch zu unternehmen einen Vergleich mit L.A Confidential etc. vorzunehmen auf sich wirken lässt. denn dieser Streifen ist einfach anders und das macht ihn so sehenswert. Man kann sehr viele Feinheiten und Zwischtöne im Film entdecken, für diese muss man offen sein. Betrachtet man den Film losgelöst von irgendwelchen Vergleichen erhält man einen gut inszenierten Action Kracher mit viel Blei und (Wildwestbohnen) einem gut aufgelegten Brolin sowie solide aufspielenden anderen Darstellern ohne jedoch teilweise an die eigene Reverenz heranreichen zu können.

Bild:
Das Bild scheint im Technicolor Look gedreht worden zu sein, so wie es durchaus in dieser Zeit auch üblich war, etwas bunt und schrill, dazu aber mit einem harten Kontrast und einer Spur Braun ausgestattet, wirkt das Bild sehr schön, jedoch fehlt etwas das Filmkorn. Die Bildschärfe scheint teilweise bewusst etwas zurückgenommen zu sein obwohl einige Close Ups wirklich saumäßig gut aussehen. Emmas Sommersprossen kann man teilweise wirklich alle zählen, wobei wir wieder bei Emma angelangt sind, ich glaube ich mag das Mädel einfach zu sehr um kritisch ihre Schauspielkunst bewehrten zu können, sollen das doch andere machen. 

Ton:
Die Blauen Bohnen und Hülsenfrüchte fliegen einem drehbuchmäßig sehr exakt arrangiert um die Ohren, der Surroundton ist sehr raumgreifend ohne zu übertreiben, die Tiefen der Töne kommen auch manchmal ins Spiel. Jedoch ist der Film im deutschen Ton etwas inkoharänt abgemischt, sodass in den Schusswechselszenen der Sound etwas herabgefahren wird, Stimmen und Dialoge wirken etwas gedämpft um anschließend wieder stärker aufzudrehen, das machte es bei mir leider notwendig den Sound öfter um bis zu 5 dB nachzuregeln, das gefällt mir eigentlich weniger, diese Nachregelei, ansonsten ist der Sound gut . Einen echten tragenden  Filmscore besitzt der Film leider nicht, der hätte die Stimmungen vielleicht etwas besser transportiert.


Extras:
Die Extras bieten einen schönen Einblick in die Erschaffung dieses Filmes:
Besonders hervorzuheben ist hier das Kostümdesign, die Drehorte (65 an der Zahl) der Echte Cohen und noch einige mehr.

Ansichtssache:

Film: 3,8 von 5

Bild: 4 von 5 (objektiv betrachtet)

Ton: 4 von 5

Spaß am Film 4 von 5

Extras: 3,8 von 5

Insgesamt ist Gangster Squad ein schönes Stück Film Noir der 40er Jahre, das den Clamour und die Brutalität auf den Punkt bringt.
Diesen Film sollte man unbedingt zweimal sehen. das erste Mal ohne die Extras zu kennen, das zweite Mal danach. Kinogänger konnten den Film natürlich nur ohne die Vorgeschichte beurteilen, somit fällt die Kritik auch je nach Hintergrundwissen unterschiedlich aus.
Gangster Squad (die es wirklich gab) wird seinen Weg in der Heimauswertung machen, da bin ich mir sicher. Man beachte die feinen Zwischentöne im Film.

Ich hoffe, die Art des Blogs hat Euch so gefallen, ich wollte einmal etwas anderes probieren.

 


Eure
CT


So hier kommt der zweite Teil.
Der zweite Teil deckt den Zeitraum April 2013-Juni 2013 ab und wird natürlich im Laufe des Monats noch um die gesichteten Filme ergänzt, hierzu gehört auf Game of Thrones.
Bei dieser Auflistung stechen besonders zwei Filme hervor.
Terminator-Die Erlösung sowie Das fünfte Element.
Viel Spaß bei der Filmsichtung.
Vielleicht ist ja  der eine oder andere Film für Euch noch dabei, den ihr nicht mehr in eurer Erinnerung habt.

Eure CT

Gesehene Filme 2013 Stand 12.06.2013 (04.13-06.13) Reviews Bewertungen Film Eigene Bewertung Film
Brothers Grimm 71 3,7 4
Terminator 4- Die Erlösung- 389 4 5
Blade Runner-Final Cut 183 4,5 5
Premium Rush 17 3,6 4
Rock of Ages-Ex.Cut 31 4,2 4
Mad Circus-Eine Ballade von Liebe und Tod 6 4,2 3
Clous Atlas X Edition 34 4,1 5
The Austarlian Pink Floyd Show-Live at Hammersmith Apollo 2011 6 4,5 5
Madagascar 3 16 3,3 4
Casino 149 4,8 5
Life of Pi 3D 22 4,3 5
Lawless 15 4,3 5
Blood Diamond 253 4,8 5
Cold Blood 16 3,6 4
Einmal ist Keinmal 7 3,3 3
No Country for old Men 237 4,5 4
The Box-Du bist das Experiment- 30 3,5 4
Das fünfte Element 483 4,8 5
Red Tails 7 2,3 4
Thor 96 4,1 4
Guns and Girls 7 3,3 4
Ralph reichts 12 4,4 5
The Raven 21 4 4
Alexander Revisited 66 3,8 5
Gangster Squad 11 3,5 4
Die Frau in Schwarz 35 4 4


Liebe Blogger,
heute habe ich mir überlegt einmal eine Filmliste zu präsentieren.
Es handelt sich hierbei um die Filme die ich in der nachfolgenden Chronologie von Januar 2013 bis zum Ende März gesehen und jeweils auch im Blu-Ray Review Forum bewertet habe. Interessant ist hierbei, wie viele User diesen Film im Verhältnis ebenfalls betrachtet  und bewertet haben. Natürlich kann die Anzahl der Reviews nicht als das alles entscheidende Mass betrachtet werden, jedoch ist es zumindest ein Indiz und gibt durchaus die Popularität einzelner Filme wieder. Die Liste hat den Stand Juni 2013. Leider kann ich hier nur eine bestimmte Liste einstellen, da ich ansonsten die 25.000 Zeichen Marke reiße. Ich werde somit den Blog in mehrere Teile aufteilen müssen.
In dieser Liste sticht im Moment besonders der Film Star Trek (2009) hervor. Aber lasst Euch überraschen es kommt noch besser.

Ich hoffe ihr habt spaß beim durchforsten der Liste

Teil 2 folgt natürlich

P.S. Wenn ich Zeit und Laune habe und die Blogger hier genügend Interesse haben, werde ich die Liste in gewissen Zeitabständen mit angepasstem Datum aktualisieren.

Eure CT
 
Gesehene Filme 2013 Stand 12.06.2013 (Januar 13-März 13) Blu Ray Reviews Bewertungen Film Eigene Bewertung Film
Led Zeppelin-Celebration Day 2 4,4 4
The Dark Knight Rises 123 5 5
Mission Impossible-Phantom Protokol 61 4,4 5
Ted (2012 58 4 4
Whistleblower 11 4,3 4
Kampf der Titanen 229 3,3 4
Prestige- Die Macht der Magie 139 4,7 5
Babylon A.D. 214 3,4 4
Stolen 20 3,5 4
Heat 13 5 5
Merida 37 4,6 5
El Gringo 7 2,9 3
Samsara 9 4,2 4
Reservoir Dogs 77 4,6 3
Battleship 2012) 80 3,3 3
Resident Evil: Afterlife 98 3,6 3
Street Kinhs 126 4,4 4
Der Clou 6 5 5
Best Exotic Marigold Hotel 19 4,3 5
Star Trek (2009) 362 4,7 5
Ronin 87 4,7 5
Public Enemies 160 3,9 4
The Expendables 2 34 3,9 4
Cleanskin- Bis zum Anschlag 7 4,1 4
Das Bourne Vermächtnis 37 3,8 4
The Veteran 10 4,3 4
Looper 47 4 4
Skyfall 84 4,2 5
21 Jump Street 35 4 4
Blinde Side-Die große Chance- 110 4,8 5
96 Hours-Taken 2 45 3,6 4
Die Verschwörung 3 3,3 4
Take Shelter 10 4,3 5
Das Schwergewicht 20 4,2 4
Die Lincoln Verschwörung 8 4 4

Zunächst einmal ein kurzer Hinweis:

Die Betrachtung dieses Filmes erfolgt auf eigene Gefahr.

Bei dem Film District 9 glaubte man, endlich hat es einmal jemand  geschafft, dieses Genre wirklich zu beleben und intelligent umzusetzen.

Zu dem Film Battle Los Angeles habe ich im Vorfeld nicht viel Gutes gelesen und deshalb ist der Film auch schon fast in meinem Regal versauert, es wäre schade gewesen. Black Hawk Dawn war ein Film der uns mit seiner dramatischen Authentität in seinen Bann gezogen hat, wie steht es hiermit?

Meine Jungs haben ihn ausgegraben, entstaubt und in den Player gelegt um es am Abend einmal so richtig krachen zu lassen. Die Stimmung hierzu war vorhanden und so ging es also los. Wa soll ich sagen, es krachte wirklich heftig.

Der Film startet direkt mit einem Gefecht. Dann ein Break und der Film startet 24 Stunden vorher erneut. Kurz:  Eine Gruppe von Marines soll ein Evakuierung durchführen und bekommt hierzu 3 Stunden Zeit. Dann geht es los. Im Stile eines Shooter Spieles wird hier der Häuserkampf eine Gruppe von Marines gezeigt und hierbei gibt es natürlich auch Opfer. Die Bildsprache wirkt so glaube ich nur wirklich authentisch auf einer großen Leinwand in dieser Intensität. Ein normaler LCD ist da überfordert und kann einem die Wucht dieses Filmes, der nur auf diese Extremsituation der Marines ausgerichtet ist nicht in den Wohnraum transportieren.

Auf der großen Leinwand ist dieser Film mit seiner dramatischen Kameraführung schon sehr extrem und man hat förmlich das Gefühl sowohl bildlich als auch tontechnisch mitten in diesem Kampf gegen diese Truppe Ausserirdischer zu stehen, die bestimmte nur auf der Erde vorkommende Ressourcen haben möchten und somit an strategisch gut gelegenen Orten alles Leben auf der Erde auslöschen wollen. Hierbei gehen sie extrem kompromisslos vor. Für die Verteidigung verbleibt ebenfalls keine Zeit für Kompromisse und somit ist der Film in seinem schnellen Erzähltempo für viele bestimmt too much. Das kann man durchaus verstehen, insoweit sind die kritischen Töne zum Film auch nachvollziehbar.  Wer nicht mit dieser Erwartungshaltung im Kino saß hatte so seinen Probleme. Es besteht keine Zeit um Verteidigungsstrategien zu entwickeln, da eine solche entgültige Konfrontation nicht geplant werden kann. Befehl und Gehorsam sind hier die Leitlinie. Einer geht voran und er Rest folgt. Hierzu hat dieser Film natürlich eine der amerikanischen Gesellschaft angepasste pathetische Note im Portfolio.

Nehmen wir nur den Film Black Hawk Dawn. Hier spitzt sich auch alles auf einen Häuserkampf zu. Reale Ereignisse standen in diesem Film jedoch Pate. Hier gibt es keinen Paten, jedoch könnte der Film vom selben Drehbuchschreiber stammen.
Letztendlich muss natürlich jeden selbst überlegen, ob er sich mit so einem Film einen netten Abend machen kann.

Die Umsetzung des Filmes finde ich grundsätzlich gelungen, die Wackelkamera, der direkte Kontakt, so dass man förmlich den Atem spüren kann. Insgesamt hätte der Film natürlich mehr Story haben können. Da die Invasion aber unvermittelt aufritt, bleibt hierfür keine Zeit, das ist dann auch ein konsequenter Realitätsbezug, was für eine Storyentwicklung hätte das auch sein können. Eine kurze überschaubare Einführung war ja da, auch wurden im Film einige Erklärungen in Form von Fernsehberichten gegeben, ein interessanter Kniff des Regisseurs.

Das Bild ist qualitätiv hervorragend. Alle Details kommen sehr gut zur Geltung, die Kontraste und der Schwarzwert, sowie die homogenen durchaus realistischen etwas entsättigten Farben stärken den Dokumentationscharakter, wäre der Film in 3D gedreht, wären der Kinoraum danach mit Dreck übersäht und man müsste jede Menge Patronenhülsen aufsammeln. So haben wir noch einmal Glück gehabt.

Der Surroundsound ist natürlich hier der absolute Knaller, es kracht und scheppert an allen Ecken und Kanten, die Rears sind im Dauerstreß, die Subs schreien nach Pause, der Center ist kurz vor der Kapitulation und die Presence bringen die Flieger mitten über uns in den Raum, die Fronts verteilen das Soundspektakel sauber in die Breite des Raumes. Das ist ganz großes Soundkino, schließt man die Augen, hat man wirklich das Gefühl im Kugelhagel zu sitzen und bekommt Beklemmungen. Garantiert.

Hier noch ein paar Bilder:





















Ansichtssache:

Film: 3,5 von 5 (Genrebezogen) zieht man andere zum Vergleich heran.
Bild: 4,5 von 5
Ton: 5 von 5

Extras: Hier wird in einigen kurzen aber guten Making Of Filmchen die Intention des Filmes erläutert. Wir wollten einen Kriegsfilm mit Aliens machen, genau das haben sie auch gemacht. Die dokumentarische struktur war auch genau so gewollt. Die meisten Szenen sind auf großen Sets entstanden um den Schauspielern einen Realitätsbezug zu geben (unter anderem die Autobahnszene, CGI kam nur da zum Einsatz, wo die Umsetzung nicht anders möglich war (Aliens etc.). Die Schauspieler wurden teilweise an ihre physischen Grenzen getrieben.

Fazit: Wer auf Aliensstreifen steht, der kann hier zulangen und sich eine Portion Adrinalin abholen. Wer etwas zum Nachdenken benötigt oder hellhörige Räume hat, Finger weg, es könnte ein Nachbarschaftsproblem auftreten, denn diesen Film muss man  laut sehen mit extra großem Bild und muss sich der Visualität hingeben können. Dann wirds ein Knaller Abend. Garantiert!! 



Leinwand maskieren:

Wer kennt das nicht, man hat sich nach reiflicher Überlegung und Recherche endlich für eine Beamer Leinwandlösung entschieden.
Leider hat man jedoch keinen eigenen Raum um sich ein Heimkino einzurichten oder man möchte sein Heimkino in den Wohnraum integrieren.
Der Beamer hängt an der Decke, die Leinwand ist ebenfalls befestigt.
Der erste Film wird eingelegt und das Bild wird auf die Leinwand projiziert. Natürlich hat man einen Film genommen, den man zu genüge kennt. Was ist das, das Bild ist „flau“ und was auf dem LCD oder auch auf dem Plasma (Kuro etc.) tief schwarz ist, ist hier schon etwas vergrauter. Schnell, den Raum ganz abdunkeln. Immer noch ist das Bild nicht mit dem LCD/Plasma vergleichbar. Verdammt, hätte ich mir doch sofort einen Beamer mit einem besseren Schwarzwert gekauft. Wie konnte ich denn wissen, dass das Bild im Vorführraum ( natürlich optimiert) so viel besser aussieht wie bei mir nun zu Hause. O.k. der Raum hat helle Wände (die Beste von allen will das so), wenn der Raum aber doch dunkel ist, sollte das doch kein Problem darstellen. Der Beamer hat doch jede Menge Lumen (1600) und muss das doch ausgleichen können oder noch besser ich regele einfach die Bildhelligkeit herunter. Nichts funktioniert wirklich zufriedenstellend, entweder ist das Bild dann so stark kontrastiert, das Feinzeichnung und Durchzeichnung verloren geht oder das Bild ist zu hell.


Woran liegt das denn nun?
Sicher es gibt Beamer die auf Grund der eingesetzten Technik und vieler Kniffe, mit einer auf und zu gehenden Iris, das Bild signifikant verbessern können, wenn die Raumverhältnisse stimmen. Bei DLP Beamer kann man mit einigen technischen Möglichkeiten, Farbrad, Iris, Dark Chip Technik, Brillant Color etc. den Schwarzwert etwas verbessern.
Bei allem was man jedoch einstellt am Beamer, wird immer auch die subjektive Wahrnehmung von Kontrastwerten eine wesentliche Rolle spielen, diese darf man nicht vernachlässigen.


Projiziere ich nun ein 21:9 Cinemascopebild auf eine 16:9 Leinwand, so habe ich oben und unten jeweils einen schwarzen oder besser gesagt meistens grauen bis dunkelgrauen, bestenfalls sehr dunkelgrauen fast ins schwarz übergehenden Balken.

Ist der Balken fast schwarz und hebt sich nicht mehr wirklich sichtbar von der Leinwandmaskierung rund um die Leinwand ab, dann könnte man gewillt sein an dieser Stelle aufhören weiter zu lesen. Aber auch hier ist noch mehr drinn ohne Bildqualitätsverlust.Dann weiter im Text.

Diesen Balken kann ich akzeptieren (schlechte Idee) oder ich besitze eine maskierbare Leinwand, die automatisch dem Bildformat nachfolgt und somit immer eine schwarze Umrandung anbietet. Diese Leinwände gibt es von einigen Herstellern zu entsprechenden Preisen.  Wer nicht bereit für so eine Geldausgabe ist oder auch nicht dieses Geld ausgeben kann, der oder die (Gleichberechtigung) kann dennoch mit einfachen Mitteln die Bildqualität wesentlich verbessern.

Wie geht das?
Ich verzichte an dieser Stelle darauf hier eine grundsätzlich Abhandlung über Ansi Kontrast und Full/Off Kontraste auszuführen, wer sich hierfür interessiert kann dazu sehr gut im Internet Abhandlungen finden, die wesentlich ausführlich sind, als ich es an dieser Stelle vornehmen könnte (25.000 Zeichen Regel). Diese Kontrastangaben sind aber leider immer nur die halbe Wahrheit da man immer den Raum mit berücksichtigen muss. Nur vielleicht so viel:

Ein Beispiel:
JVC DLA X35: 1300 Lumen Lichtleistung; 578 bei einer 2m breiten Leinwand: der Schwarzwert liegt dann bei sensationellen 0,012 Lumen

Mitsubishi HC 3800: 1300 Lumen Lichtleistung 578 bei 2m breiter Leinwand: der Schwarzwert liegt hier bei 0,145 Lumen

Der Schwarzwert des JVC ist hierbei um den Faktor 10 größer oder besser wie bei dem Mitsubishi. Nur sieht man das wirklich unter realen Bedingungen? Ist das Bild des JVC so wesentlich sichtbar besser?

Diese gemessenen Werte sind zudem nur unter optimierten Bedingungen zu erzielen.


Die Bildprojektion ist ja ein reflektives Verfahren und somit ist die Raumhelligkeit leider immer mit im Spiel. Umso heller das Bild um so mehr Reflektionen werden wieder auf die Leinwand zurückgeworfen, umso heller die Wände umso mehr Reflektionen, hierdurch wird der Schwarzwert erheblich beeinflusst.

Jetzt besteht die Möglichkeit die Raumwände dunkler zu streichen oder gar in eine tiefes schwarz zu tauchen (juchu höre ich da alle Frauen rufen, ich wollte schon immer im Keller wohnen), also welche Beste von allen lässt so einen massiven Eingriff eines Heimkinoenthusiasten zu, es sei denn es haben sich zwei getroffen. Deshalb muss man sich mit den vorliegenden Raumhelligkeiten in der Regel arrangieren, basta!

Manche streichen und tapezieren die Wand hinter dem Beamer dunkler.

Das bringt vielleicht etwas an Gesamtraumdämpfung. Die Seiten und Deckenreflektionen die direkt von der Leinwand in den Raum transportiert werden, kann man hierdurch aber nicht beseitigen. Die einzige Möglichkeit die besteht sind folgende  Punkte:

  1. Man nimmt dem Beamer etwas an Lichtleistung (Lumenangabe), hierdurch wird das Bild insgesamt dunkler und es werden weniger helle Reflektionen auftreten, dennoch werden die noch auftretenden abgeschwächten Reflektionen auf die Leinwand zurückgeworfen, der Schwarzwert kann aber schon sichtbar verbessert werden. Ich habe hierzu einen aus der Fotografie  bekannten Neutralgraufilter vor die Linse gesetzt. Bei einem stationär installierten Beamer kann dieser Filter einfach Linsengrößenbezogen (Objetivdurchmesser messen) vor das Objektiv geschoben werden, so wie bei einem Fotoapparat auch.

2.         Zusätzlich zur Lumensenkung mittels Graufilter sollte man die Leinwand mit einem schwarzen matten Tuch maskieren, am besten oben und unten und wenn möglich auch an der reflektierenden Seite irgendwie. Bei mir ist es die linke Seite und natürlich oben und zur Decke hin.

Mit kleinem Geld kann man sehr  gut selbst eine Maskierung für das  Format 21:9 herstellen.

2 Minuten Aufbauzeit bescheren einem dann für die Filmlaufzeit ein zumindest zufriedenstellendes Filmerlebnis.

Hierzu benötigt man also nur ein wenig matten Verdunklungsstoff.

Die Maskierung im 21:9 Format habe ich nachdem die Leinwand und der Beamer aufeinander abgestimmt waren somit selber gemacht.

Hierzu benötigst man neben etwas handwerklichem Geschick, eine Beste Ehefrau von Allen (Nähmaschine) einen Elektrotacker, ein Maßband und ein gutes Auge.

Nun zur Maskierung:
Ich habe einfach zwei Holzleisten genommen mindestens in der Breite der Leinwand, besser etwas länger wählen, abschneiden kann man immer noch, eine stärkere, starre für oben und eine leichtere für unten. Ein möglichst starres schwarzes Tuch (Markiesenstoff ist hierfür gut geeignet oder sogenannter schwarzer matter Verdunklungsstoff) oben so umgenäht (natürlich Frau) das die Leiste gerade so hindurch geschoben werden kann. Mit Tackern wird die Leiste dann  noch etwas fixiert. In der Mitte und an den Enden jeweils Klettband so fest tackern oder auch kleben, dass man die Maskierung unter dem Kasten befestigen kann oder wer auch den Kasten mit maskieren möchte oben am Kasten, so kann man sie nach Benutzung einfach wieder abnehmen, der Raum bleibt optisch verschont.
Damit man für die Höhe das entsprechende Maß hat, wird ein Bild im Format 2,35:1 also im Original Kinoformat auf die 16:9 Leinwand so projiziert, dass das Bild am unteren Leinwandende aufhört (Bei mir durch Umschaltung der Bildhöhe möglich). Oben verbleibt dann ein breiter dunkelgrauer häßlicher Balken, diesen gilt es nun zu kaschieren. Das Maß vom Kasten bis Bildoberkannte ergibt dann die Höhe der Maskierung oder man kann auch von der Decke aus messen, wenn man das Ergebnis noch etwas optimieren möchte. Jetzt muss das Tuch auch unten so umgenäht werden, dass die leichte Leiste unten durchgeschoben werden kann, auch diese wird dann fest getackert (muss man aber nicht zwingend). Fertig ist die Maskierung für das Originalkinoformat und kostet fast nichts.
Das Bild wird dann genauso dargestellt wie man den Film im Kino sieht.
Der Bild im Bild Kontrast wird sichtbar verbessert, da das Auge eine schwarze Umrandung um das Bild herum als Referenz hat, deshalb würde ich auch unter die Leinwand einen schwarzen Tuchstreifen spannen.
Bei Sportaufnahmen, wie Fußball, wo ich ein große grüne Fläche omnipräent habe, ist auch ein gutes Bild in einer helleren Umgebung zu erzielen.
Die aktuellen Filme werden immer dunkler in ihrer Darstellung. Man nehme nur die Batman Reihe die von Nolan produziert wurde oder demnächst den Neustart von Superman. Hier sind sehr viele extrem dunkle Bilder vorhanden, die aber dennoch eine gute Durchzeichnung haben sollen.

Nun kann man die Bildqualität aber noch etwas weiter steigern.
Hierzu fertigt man sich zusätzlich noch ein kleines Deckensegel (für Filme im 16:9 Format nehme ich einfach die obere Maskiereung) an. Dieses wird dann einfach nach oben an der Decke befestigt, hierdurch werden helle vorkommende Bildpartien (Himmel etc.), die auf die Decke reflektieren und wieder auf die Leinwand zurück wirken ebenfalls abgemildert und bestenfalls ganz beseitigt. Ihr werdet sehen, wie sich der Schwarzwert auf der Leinwand positiv verändert.

Damit auch hier ein visueller Eindruck verbleibt, habe ich einige Bilder in verschiedenen Zuständen gemacht um die Unterschiede darzustellen. Die Objektivdaten meiner Kamera sind hierbei jeweils identisch.
Das kann natürlich nur einen groben Überblick geben, man kann aber glaube ich schon sehr gut die Bildqualitätsveränderung erkennen.

Anhand einer Serie die im Bildverhältnis 16:9 produziert wurde „Game of Thrones“, hat man es öfter mit diesem Reflektionsproblem zu tun.



Ohne jegliche zusätzlich Maskierung



Maskierung mit einem kleinen Deckensegel

Um die Veränderungen besser sichtbar machen zu können, habe ich etwas unterbelichtet, das Filmbild ist etwas heller als das Original  und besitzt eine gute Ducrchzeichnung. Der Unterschied  sonst durch das Objektiv (Blendenmittelung) nicht so gut darstellbar.

Ich werde noch einige Bilder machen und hier hineinstellen. Ich muss aber die Zeit dazu haben.

Bei diesem Beispiel findet die Reflektion vornehmlich zur Decke hin statt.

Ohne Maske


Mit Maske


Viel Spaß bei der Maskerade

Eure
CT







Sneakers

7. Juni 2013
Als erstes wanderte nun doch Sneakers in den Player. Die Spannung steigt, wie schlägt sich dieser Film in einem ernsten Heimkino mit Beamer und gutem Surroundsound.
Sneakers ist natürlich aus dem Jahre 1992 und somit ist die damalige Technik hier auch noch präsent.
Die Disc ist randvoll mit Film und sonst nicht wesentlich anderem mehr.
Die Filmdatei hat über 39GB und ist somit schon aller Ehren wert.
Vielleicht war es einfach nicht möglich mit verhältnismäßigen Mitteln den Film vorher in 4K zu überführen. Man muss auch dazu sagen, dass wir mittlerweile so verwöhnt sind, dass wir keine kleinsten Fehler im Transfer mehr billigen.
Ich möchte hier aber einmal zu Gunsten von Universal votieren, sind wir doch froh, das solche Katalogtitel überhaupt in HD vorliegen.

Der Film ist ein klassisches Heist-Movie, jedoch sind die Räuber hier die Guten und helfen den Firmen Mängel im System zu erkennen. Die Bösen sich hier einmal die normalerweisen Guten und diese Bösen versuchen mit einer Erpressung die Guten Räuber dazu zu bringen etwas zu stehlen, was der Regierung sehr großen Vorteil bringen soll. Das soll genügen, diejenigen, die den Film bisher noch nicht gesehen haben, sollen die Spannung nicht verlieren.

Das Bild:
Nun gut. Ich für meinen Teil kann dem Bild einige Zugeständnisse machen. Objektiv betrachtet, fehlt hier in einigen Szenen schon etwas Schärfe, der Focus ist ein paar mal Out of Order, das finde ich aber gar nicht so schlimm, da das Bild hierdurch die gewünschte Atmosphäre behält, die der Film nunmal haben soll. Es wurde etwas mit Rauschfiltern gearbeitet, aber nicht so viel, wie es vielleicht auf den nachfolgenden Bildern aussieht. Im laufenden Bild fällt das fast nicht mehr auf. Korn ist fast vollkommen verschwunden. Ich kann aber auch nicht sagen wie weit vorher ein gröberes Korn enthalten war.
Gedreht wurde der Film mit Panavision Kameras im Ansichtverhältnis von 1,85: 1 auf 35 mm Film und spherischem Prozess, dass nur kurz zur Technik. Ein Transfer in 4 K wäre also durchaus möglich gewesen, da ein in im Panavisisonsverfahren auf einem 35 mm gedrehten Film Bilddaten bis 3612 :1952 enthalten kann. Nur sind die Kosten höher und der Zeitaufwand hierfür wesentlich größer, Seis drum der Film gefällt insgesamt durch ein ausgeglichenes Bild mit hartem Kontrast und guten kräftigen Farben.

Bilder sagen mehr als tausend Worte:


Oweia, köönte man nun sagen, ein klassisches 90 Jahre Introbild von Universal


Hier zeigt sich das Bild schon von einer besseren Seite. Das Hemd wird gut herausgearbeitet.




Auch zeigt sich ein guter Transfer, der den Charme des Filmes beibehält


Schöne alte Technik mit gutem Bild, alles ist erkennbar und besitzt eine gute Grundschärfe


Top Schärfe gibt es auch, so wie hier, weit und breit keine Korn in Sicht


oder hier, reine saubere  Farben fast ohne jegliches Korn, die auf der großen Leinwand richtig gut rüberkommen


Sehr guter Transfer in dieser Szene. Die Kappenaufschtift hat sogar etwas Tiefe



Das Korn ist im laufenden Film nicht mehr störend, Anzug Schaal und Harre sind sehr scharf und ohne Artefakte.

Ton:
O.k. der Ton wirkt schon etwas antiquiert und könnte etwas gehaltvoller sein. Dennoch ist die Stereoperspektive sehr gut. Wer über einen entsprecheden Receiver verfügt, mit dem man etwas rumexperimentieren kann, so wie bei meinem Yamaha, kann hier auch noch ewas mehr Räumlichkeit herausholen.


Ansichtssache:

Film 4 von 5 (ich hatte gedacht ich könnte ihm 5 Punkte vergeben, geht aber nicht)
Bild 3,8 von 5 (in Anbetracht des Transfers ist das vertretbar)
Ton: 3 von 5 (knapp aber auch das ist vertretbar)
Extras 0 von 5 (ohne Worte)

Fazit.
Sneakers ist auch heute noch durchaus gut ansehbar und macht mit den grandiosen Schauspielern immer noch Spaß. Mir hat er immer noch gefallen.


Eure

CT





 

Von Sneakers und der Airlington Road bis zu Red Riding Hood, habe ich mich hinreißen lassen  den Angeboten der Ketten bei uns in der Stadt wieder einmal zu folgen.

Nun gibt es natürlich folgendes Problem, welchen Film sollen wir uns zunächst ansehen und welcher landet dann letztendlich für ebenfalls längere Zeit im Regal.

Ich besitze zwar eine ausführliche Excel Tabelle mit allen möglichen Hinweisen zu meinen Filmen, im Moment sind es annähernd 1400 DVDs und BDs  und alle nicht gesehenen Film habe ich rot markiert, damit sie nicht untergehen und im Nirwana verschwinden, dennoch ist es immer wieder schwierig sich zu entscheiden.

Nehmen wir einmal Sneakers –Die Lautlosen- das geniale Heist Movie aus dem Jahre 1992, dieser Film ist auch heute noch genial und in seinem Zeitgeist einfach zeitlos, technisch immer noch o.k. und mit Robert Redford, Ben Kinsley und Sidney Poitier um nur einige zu nennen einfach hochkarätig besetzt. Leider fällt das Bild scheinbar etwas ab und ist mittels eines alten Masters etwas „grotig“ ins BD Format übertragen worden. Warum wird hier ein altes Master verwendet, Universal? Die Sneakers sind gute ehrbare Einbrecher, die für Firmen, die Sicherheitssystem überprüfen. Böse Beamte wollen jedoch, dass die Sneakers ein Dechiffrierungsprogramm stehlen, das ergibt viele Verwicklungen, denen man konzentriert folgen muss. Also immer hell wach bleiben. Der Ton ist im Original gehalten und somit 2.0 Stereo in Deutsch oder wer es versteht kann auch in 5.1 englisch glücklich werden. Ein einfach genialer Streifen für den entspannten spannenden Abend.
 

Nun kommen wir zur Airlington Road. Hierbei handelt es sich um ein Kleinod im Filmuniversum, der mir Jeff Bridges (Mister Tron) und auch Tim Robbins hervorragend genrespezifisch besetzt wurde. Aus dem Jahre 1999 kommend ist dieser Film immer noch als aktuell zu betrachten. Der Film ist eher subtil und ruhig angelegt und kann mit einer Gänsehautatmosphäre punkten und einer hervorragenden Charakterentwicklung glänzen. Das Bild soll  auf aktuellem Stand in das HD Format überführt worden sein. Der Sound liegt zwar in HD Master Qualität vor, komme aber nur in einigen Momenten auf den Punkt. Insgesamt für mich Punkte die eine Sichtung erforderlich machen.
 

Zum Abschluss noch ins Tal der Rotkäppchen mit Red Riding Hood, man was für ein Schrott, werden jetzt manche denken, aber weit gefehlt, der Film ist keine Twilight Erweiterung, sondern ein eigenständiger Film. Wer hätte das für möglich gehalten. Die Neugier siegt und der Extendet Cut soll gegenüber der Kinofassung auch wesentlich besser austariert sein, sodass ich mir dieses Fantasy-Thriller Märchen einmal gönnen werde, nur weiß ich noch nicht wann das sein wird. Das Bild ist State of the Art und über jeden Zweifel erhaben, wie ich mir sagen lies. Der Surroundsound ist ebenfalls hervorragend und die Stimmung tragend.
Also gib dem Film einen Chance.
 

Das Beste kommt zum Schluss für alle 3 BDs habe ich nur 21 Euronen hinlegen müssen.

 

So nun bin ich aber noch keinen Schritt weiter gekommen, welchen Film sehen wir nun als ersten?

Es bleibt spannend!! Ausführliche Reviews werden dann natürlich folgen.

Eure

CT

 

Eigentlich gehöre ich nicht zu den Filmfans die sich intensiv diesem Filmgenre widmen. Es handelt sich hierbei aber um den Film 1 nach Harry Potter den Daniel Radcliffe hier als Hauptdarsteller besetzt. Demnach hatte ich mir bereits vor einiger Zeit diesen Film einmal zugelegt. Ich dachte mir, die Zeit wird schon kommen, wo du vielleicht einmal Lust auf solch einen Film hast. Etwas zum Gruseln, huuuhuu!!

Es war dann soweit, ich hatte zwar noch immer nicht wirklich Lust darauf, meine Jungs und Freunde hatten aber entschieden, das wir den Film ansehen und ich hatte nichts dagegen einzuwenden, ich hatte ihn ja schließlich zum Ansehen besorgt.

Vorsicht sagte ich noch, hier gibt es einige Schockmomente. Ein Freund meines jüngeren Sohnes ist echt ein harter Brocken, Filme können nicht blutig genug sein, Knallereien nicht ergiebig genug. So ist halt das Jungvolk.

Der Film ist ja ab 16 Jahre, das kann so schlimm ja dann nicht sein. Echter Horror wäre doch erst ab 18 hörte ich da. Nun gut, ein Druck auf meine geniale Logitech Fernbedienung und alles geht gespenstisch von selbst, Die Rollläden fahren mit einem feinen Surrgeräusch nach unten, der Beamer fährt hoch, die Leinwand schält sich ausdem Kasten langsam nach unten, die Maskierung wird aufgespannt, nun kann der Film in die sich wie eine schwarze Zunge öffnende Lade des Blu Ray Players eingelegt werden, sofort wird sie eingezogen und verschwindet im Schlund des Players, alles ist vorbereitet. Licht aus, es ist gespenstisch im Raum nur noch eine kleine Kerze flackert vor sich hin und wie durch Geisterhand gibt sie uns ihr letztes Licht bevor sie mit einem leisen Zisch erkaltet, jetzt ist es stockdunkel im Raum, peng, der Beamer schießt seinen Lichtblitz auf die Leinwand und erzeugt ein gleisendes Licht.

Nach dem schnellen überspringen der Trailer sind wir auch schon im Hauptmenü. Der Film startet, der Surroundton mit den zusätzlichen Presence Lautsprechern und der zweite Sub, der für das Gribbeln im Bauch verantwortlich ist, beginnen mit ihrer Arbeit. Regenergüße und Wind sowie alle Arten von Nebengeräuschen und die tiefsten Basssequenzen, hier hatte ich zeitweise das Gefühl meine Subs können doch bis 20 Hz hinab, schaurig, schaurig.
Der Ton kommt fast realistisch auch die Lautstärke betreffend aus den Speakern, solche Filme muss man laut hören, sehr laut, verdammt sehr laut. Was hast du gesagt? Der Tiefbass erfasst den ganzen Raum, jetzt weiß spätestens jeder das es ein Horror Mystery-Thriller ist, der da auf der Leinwand sein schauerliches Unwesen treibt. Der Freund meines Sohnes vergreift sich ständig in ein Kissen, huch habe ich mich jetzt erschreckt, verdammt mein Finger, ich habe aus versehen hineingebissen. Oha, was war das denn. Dann ein ruhiger Moment im Film, die Storyline entwickelt sich etwas langsam, für mich hätte es etwas zügiger sein können. Wenn ich nachher an der Bahnhaltestelle stehe, sagt der Freund meines Sohnes, dann wird mir jetzt schon ganz anders. Wenn dort jemand in schwarz steht, dann hau ich sofort ab.

„Sie hat etwas getrunken, unsere Eltern sind nicht zu Hause, helft uns“ Blut sickert aus ihrem Mund „Hilfe, Hilfe“ hört man Radclife rufen. „Sie sind schuld, wären sie doch nie in dieses Haus gegangen“ rufen einige Bewohner eines kleinen Dorfes, indem sich Kipps aufhalten muss um für sein Anwaltsbüre Fakten bezüglich einer Erbschaftsangelegenheit zu sammeln. „ Ich werde euch nie verzeihen, was ihr getan habt“ steht auf einem Zettel. „Alles Gute zu deinem 1. Geburtstag“ auf einer Grußkarte. Da ein Gesicht, dort eine Hand, Geräusche, ein Stuhl schaukelt. Verdammt habe ich mich jetzt schon wieder erschreckt. Die Figur ist ja schaurig. Klatsch ,Klatsch macht die Spielfigur und der Freund meines Sohnes vergräbt sich im Kissen. Vorsichtig gleich fliegen hier die Federn umher, sage ich. Die Spannung ist zum zerreisen. „Mein Sohn kommt hierher mit seiner Betreuerin“ sagt Kipps. Eine weiße Figur taucht auf. Die Frau in schwarz ist auch immer wieder da, was will die nur. Kinder, Kinder, passt auf. Ein Haus brennt, eine Wagen versinkt im Moo,r tief senkt er sich hinab und nimmt alles mit, was darin ist. „ Ihr Sohn ist verschwunden“ „Sie hat sich...“.“Das ist doch alles Aberglaube“. „Wieso haben sie zugelassen, das ich dort hingehe, wenn sie auch nur eine geringste Ahnung gehabt haben. „Das Haus soll verkauft werden“

Schnell wir müssen zum Bahnhof, mein Sohn kommt..........

Der Film ist aus, das Kissen stark zerbeult, der Finger hat Bisswunden und ich sage zu dem Freund meines Sohnes, wenn du willst, dann kannst du auch hier schlafen, o.k. höre ich ihn locker sagen, wenn ihr möchtet. Ich habe sowieso keinen Schlüssel und müsste meine Eltern wecken. Dann ist ja alles gut. 

Dieser Film ist eine echte Überraschung für mich, ruhig entfaltet sich das Genrespezifische Panorama, der Film ist akustisch und auch bildtechnisch hervorragend. Die Toneffekte werden gekonnt eingesetzt. Tiefste brodelnde Bässe dienen der Bildung einer schaurigen Atmosphäre, alles wächst zu einem Ganzen zusammen und das ohne zu übertreiben. Dieser Film passt in den Bereich Hitchcock und Edgar Alen Poe, auch hier wurde mit wenig viel erreicht. Obwohl die Jugend heute weitestgehend abgeschreckt ist, konnte der Film Reaktionen erzeugen, die ich so nicht erwartet habe.

Zur Einstimmung wieder einmal ein paar Bilder:





















Was geht dort vor sich, welches Geheimnis wird hier von den Einwohnern des Dorfes gehütet?
Der Weg dorthin ist lang !!

Das Buch The Woman in Black diente als Vorlage für diesen Film und wurde bereits vor 25 Jahren verfilmt. In dem Film spielt sein Patenkind die Rolle seines Sohnes. Die Dreharbeiten im Dorf fanden im Yorkshire Dales Nationalpark statt und wurde in die Zeit um 1900 zurückversetzt. Die Villa gibt es wirklich.

Ansichtssache:

Warum habe ich diesen Film für dieses Special ausgesucht:

Der Film kostete etwa 15 Mill. US Dollar und spielet etwa 126 Millionen wieder ein, somit ist dieser Film der erfolgreichste britische Horror Genrefilm in den letzten 20 Jahren. Somit verwundert es auch nicht, das man bereits an einem Sequels hierzu arbeitet. Die Vorarbeiten hierzu laufen bereits.

Film: 4 von 5

Bild: 4,5 von 5 (hervorragender Schwarzwert, das ist bei diesem Film ein Muss)

Ton: 5 von 5 (tiefste Bässe und eine grandiose Raumatmosphäre die ich so selten vernommen habe)

Extras: Nur Trailer

Fazit: Für Genrefans ein absolutes must see, für solche die es werden wollen ein Blick wert. Für Angsthasen auch, als Therapie (Spaß)

Eure

CT
 


 

Der Fantastische Film oder "The Fall"

Ein grandioses Zweitwerk von Tarsem Singh der nach The Cell erst seinen zweiten Film gedreht hatte. Wo hatte sich dieser Mann bis dahin nur versteckt. 15 Jahre auf der Suche nach grandiosen Schauplätzen, Naturdenkmälern und Weltwundern, die die von ihm präsentierte wunderschöne und gleichzeitig etwas skurril anmutende Story mit Leben füllen sollen. Inspiriert von einer alten Geschichte um einen verletzten Stuntman und einem Jungen, wurde die Geschichte neu erzählt. Hierbei wird sich einer Vielzahl von Bildmetaphern bedient. Die kleine Protagonistin Catinca Untaru, die die Rolle des kleinen Jungen des Originals in diesem Film spielt, verkörpert hierbei die ihr zugedachte Rolle mit einer solchen Authentzität, dass man glaubt, sie spiele in der Realität. Wunderbar!!
Tarsem Singh hat neben dem Film Spieglein Spieglein, die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen und dem Film Krieg der Götter, die im Bewusstsein der Filmfreunde eher als bekannt vorausgesetzt werden können, aber hier eine weniger bekannte wirkliche Filmperle produziert.

The Fall:

Dieser Film ist ein wahr gewordener Fiebertraum, indem alles möglich scheint und nichts unmöglich ist.

Worum geht es eigentlich genau:(ohne Spoiler)

Eine Zusammenfassung in Bildern:
1920 in einem Krankenhaus in Los Angeles liegt Roy ein Stuntman, Roy hat sich bei einem Stunt verletzt. 

Die fünfjährige Alexandria, die sich den Arm gebrochen hat ist ebenfalls dort eine Patientin. 

 Beide werden Freunde und Roy erzählt dem Mädchen Geschichten, in ihrer Phantasie verbindet sie das erzählte mit Bildern 

Fasziniert von den Geschichten die Roy ihr erzählt möchte sie immer mehr davon hören. 

 Insgesamt erzählt Roy ihr 6 Abenteuergeschichten, die alle das gleiche Ziel verfolgen.  












Roy nutzt die Neugierde Alexandrias um über sie an Medikamente zu gelangen. 

Hierbei verletzt sich die kleine Alexandria am Kopf und Roy muss nun zu ihr ans Krankenbett um dort die Geschichten zu ende zu erzählen. 

Die Erzählweise wird hierbei immer dramatischer, es geht um Rache und immer mehr Personen aus dem Krankenhaus sind in dieBilderphantasien verwickelt. 

 








Die kleine Alexandria  möchte das die Geschichten ein gutes Ende nehmen. 

 

Aber wie enden die Geschichten wirklich?








 

 


Dieser Film ist eine echtes Juwel der Filmkunst und obwohl zunächst etwas verworren, findet man nach einer kurzen Eingewöhnung Zugang zu diesem Film, der einen nicht mehr loslässt.

Die Erzählstruktur hält die Spannung bis zum Schluss auf hohem Niveau und löst immer wieder Erstaunen aus beim Betrachter.

Der Aufbau des Filmes ist unorthodox und vermittelt einem das Gefühl sich mitten in einem Fiebertraum zu befinden.

Das Bild ist sagenhaft. Geschaffen für die große Leinwand, kann er erst dort wirklich seine ganze Pracht wiedergeben. Die Schauplätze bringen einen zum Staunen. Es handelt sich hierbei wohlbemerkt nur um Originalschauplätze. Die Farben sind dermaßen plakativ, das einem die Augen übergehen. Die Bildschärfe sowie der Kontrast und der Schwarzwert sind eindeutig Referenz  und brauchen sich vor keinem Spitzenfilm zu verstecken. Die Bilder glänzen zudem mit einer perfekten Choreographie die zeitweise an ein überdimensionales Theaterstück erinnern. Die Handlungen sind verrückt entrückt und geben teilweise Rätsel auf bis zur wundersamen Auflösung. Die Verflechtung zwischen realer Handlung und surrealer Handlung, transportiert die Worte der Erzählung im Kopf des Kindes in Bilder in denen Personen in ihrem momentanen Umfeld mit einbezogen werden.


Der Ton ist ebenfalls auf Referenzniveau und bringt alle Speaker mit dem wunderschönen Soundtrack und tollen Effekten immer wieder ins Spiel. Die Surroundlautsprecher bekommen immer wieder Arbeit und so bildet sich eine homogene dennoch zarte und manchmal brachiale Klangkulisse an der man sich ebenfalls nicht satt hören kann, so verbindet sich das Gesehene mit dem Gehörten zu einer homogenen Einheit in der jedes Klangdetail seinen genauen Platz findet und somit dem Film diese wunderbare Stimmung mit auf den Weg gibt, den er auch erzeugen möchte.

Dieser Film ist eine Art Scheherazade, Scheherazade eine der Hauptfiguren aus der Rahmenhandlung der persischen Geschichten von 1000 und einer Nacht. Sie ist die Tochter des Grosswesirs des persischen Königs Schahrayâr, den sein Frau mit einem Sklaven betrogen hat. Hiernach heiratet er jeden Tag erneut un tötet seine Ehefrau nach der ersten Nacht um nicht wieder betrogen zu werden.

Um diesem Treiben ein Ende zu bereiten, lässt Scheherazade sich selbst von ihrem Vater dem König zur Frau geben. In der Nacht beginnt sie, dem König eine Geschichte zu erzählen, deren Handlung am nächsten Morgen abbricht. Neugierig auf das Ende der Geschichte lässt König Schahrayâr sie am Leben. Unterstützt wird Scheherazade dabei von ihrer Schwester Dinharazade, die sie jede Nacht um eine neue Geschichte bittet.

Bewertung:

Film: 5 von 5 Punkten (wenn man einmal das besondere sucht)
Bild: 5 von 5 (Reverenzbild)
Ton: 5 von 5 (Reverenzton)
Extras: 4 von 5 (Mediabook)
Der Film hat neben einer DVD auch noch eine Bonus Scheibe an Bord. Hier erfährt man alles über den Film, die Erschaffung eines Traumes.

Insgesamt: 4,5 von 5

Fazit.
Dieser Film ist jedem Filmfreund aufs wärmste zu empfehlen, hieran kommt man icht vorbei.

Ich hatte diesen Film schon lange in meinem Regal, ohne ihn wirklich zu beachten. Gekauft aus eine Laune heraus, da ich das Mediabook sehr schön fand, hatte ich beim Betrachten ein Erlebnis, welches ich schon lange nicht mehr hatte. Sicher so ein Film ist natürlich Geschmacksache, mir hat er jedoch so gut gefallen, das ich ihn dafür geeignet halte ihn hier im Blog als der "Fantastische Film" zu präsentieren. Dieser Film wirkt lange nach. Die Geschichte besteht aus zwei Filmen in einem. Die sich entwickelnde Freundschaft zweier Personen, ein Kind und ein Erwchsener, der die Geschichten zum Erreichen eines Zieles erzählt sowie die sich hieraus entwickelnde Verquickung der Phantasie der beiden Hauptprotagonisten, die sich in der Filmgeschichte widerspiegelt. Dieser Film ist ein Kleinod unter den Filmen und wird bei mir einen Ehrenplatz erhalten. Unbendingt ansehen.

Eure
CT

 

Der Cinedom. Unendliche Freude. Wir schreiben den 31.05.2013.

Dies ist ein Abenteuer  von Charlys Tante,
das mit seiner 1 Mann starken Besatzung 130 Minuten unterwegs ist,
um neue 3D Welten zu erforschen, neue Erlebnisse und neue Erfahrungen.

Viele Lichtsekunden  von der Wirklichkeit entfernt dringt Charlys Tante in Räume vor,
die nie ein Mensch ohne 3D Brille zuvor gesehen hat.

 

Ja es war einmal wieder soweit ich war im Kino. Diesmal hat es dann geklappt. Ich habe es geschafft, rechtzeitig im Cinedom dankt meinem Warp Antrieb anzukommen um die Brücke zu betreten. Ich nahm Platz auf dem Sessel, der für 130 Minuten die Welt bedeutet, für ein kleines Handgeld habe ich Einlass bekommen und wurde mit den notwendigen Gerätschaften einer unheimlichen Brille mit der man tief in die entferntesten Galaxien sehen kann, ausgestattet. Mir diesem unheimlichen Sichtgerät habe ich mich auf die Reise in den Weltraum in die unendlichen Weiten begeben. Wir schreiben das Jahr 2013.

Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise,
das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist,
um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor,
die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Ich bin mittendrin und kann es fast nicht glauben. Wir laufen auf einem fremden Planeten vor den Einheimischen davon, um uns herum fliegen Pfeile, Vorsicht, knapp daneben, ein Steilhang naht, wir springen ab und nach einer unendlichen Zeit tauchen wir ein ins tiefe Wasser, wir schwimmen auf die Enterprise zu die dort tief verborgen im Wasser wartet. Wir heben ab und entschwinden im Universum.

Die Geschichte beginnt. James Tiberius Kirk hat wieder einmal rein intuitiv gehandelt und wird nachdem ihn Spock mit seiner anstrengenden Logik angeschwärzt hat zurück an die Akademie versetzt dort holt ihn sein Protege wieder als ersten Offizier auf die Enterprise zurück. Doch bevor er das Schiff wieder betreten kann, werden auf Grund eines Vorfalls alle Kommandanten einberufen zu einer Krisensitzung. Dort erfolgt ein Angriff, der schlussendlich Kirk wieder in sein Amt zurückbringt um den Schurken zu stellen, der das verbrochen hat, bis es aber soweit ist muss die Crew um Kapitän Kirk viele Abenteuer bestehen um am Ende zu siegen und  die Welt zu retten, soweit die Geschichte ohne das ich glaube ich zuviel erzählt habe, was nicht schon in den verschiedensten Trailern zu sehen war.

 

Ist dieser Star Trek eigentlich noch Raumschiff Enterprise?



Jaaa!!

J.J.Abrams hat es geschafft, diesem Film durchaus die Seele der alten Original Serie und die darauf folgenden Kinofilme mit auf den Weg zu geben, der Story Verlauf ist natürlich modernisiert und von einigem von Trekie Fans bestimmt liebgewonnen Details befreit worden.

Man muss aber auch einmal loslassen können und der Zukunft ein  Chance geben. Diese Chance hat Star Trek-Into Darkness- gewiss genutzt und die Serie hiermit auf einen neuen Level gehoben. Die Charaktere sind mittlerweile gut eingeführt, der neue Kirk ist fast genauso Arrogant wie der Alte, Spock zeigt Seiten von sich die bisher noch niemand kannte, Uhura ist schwer verliebt im Universum. Pille hat den gleichen spröden Charme wie früher, der Rest spielt ebenfalls gut mit und macht aus der alten Enterprise eine aufgefrischte Missionsfähre, die nunmehr 5 Jahre lang den Weltraum erforschen kann, mit dem gleichen tonalen Abspann wie die Urserie.
James Tibirius Kirk kurz Jim handelt nach der Prämisse:

"Ich habe keine Ahnung was ich machen soll, ich weiß nur was ich machen kann"

Mit diesem Handlungsmuster passt er genau in die Enterprises
 

In der Dritten Dimension macht Star Trek noch mehr spaß. Hier kann man fast mit laufen durch das Raumschiff, begibt sich auf waghalsige Raumschifftouren, das einem fast schwindelig hierbei werden kann, wird mit Warp tief in den Weltraum katapultiert und kann Kapitän Kirk fast anfassen so nah wirkt er teilweise. Es gibt intime große Close Ups und Szenen die für das 3D Format wie gemacht erscheinen. Die Brücke und der Warp Raum liegen real vor einem.

 

Diesen Film sollte man wenn irgend möglich unbedingt in 3D ansehen, denn dafür wurde er gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Nachfolger wieder in 2D nachfolgen wird. Die 3D Produktionen haben mittlerweile ihre Reifeprüfung bestanden. Die Städte und Räume wirken so authentisch, das man vergisst, das man einen Film in 3D sieht.

Hier wieder einmal eien für den Film wichtige Schlüsselfotos:



Es geht los


Ein neues Gesicht im Star Trek Universum



Der Böse

Es gibt noch einen Bösen, den zeige ich euch aber nicht, der Spannung wegen!!


Die Guten


Die schwer Verliebte



Das Raumschiff, auweia



Fremde Welten


Der Chef von dat Raumschiff James Tiberius Kirk oder Jim


Der Auslöser


Sexy Szene, ratet mal wer da steht


Die Mission


Etwas schlimmes geschieht


Auftauchen in neue Welten



Das unmögliche Flugmanöver


Ach ja, den gibt es auch noch Spocky

Das Finale Szenario

 Der Beginn des Starts in die entfernten Galaxien



Generationswechsel

 

Das Ende
und gleichzeitig der Start einer wunderbaren Reise


Ansichtssache:

Film: 4,8 von 5

Kinobild 3D: 4,7 von 5
im Kino Cinedom Köln Kino 6:  31.05.2013 um 14:15 Uhr; Reihe 12 von 13 auf Platz 11, die Brillen könnten wirklich besser sein. Ein Kino mit 13,8 m Breite und 6,1 m Höhe. Sehabstand etwa 1,5 fache Leinwandbreite.

Festzuhalten ist noch, dass der Film auf Grund der Benutzung von Arriflex Kameras nachträglich in 3D konvertiert werden musste. Das ist aber sehr gut gelungen.
 

Action: 4,5 von 5

Spaß: 4,0 von 5 im Film

Spaß am Film: 5 von 5

Spannung: 4,5 von 5

Anspruch: 3,8 von 5

Kinokarte: 10,50 Euro

Filmherstellungskosten 190 Millionen US Dollar gemäß imdB

Empfehlung:
Alle die Spaß am ganz großen Science Fiction Erlebnis haben und auch einmal sehen möchten wie sich J.J. Abrams die Städte der Welt im 2200 Jahrhundert vorstellt und einmal den Warp Antrieb aus nächster Nähe erleben möchten.

Kommentare sind unbedingt erwünscht!!

Ergänzung:

Star Trek Into Darkness": Simon Pegg verteidigt den laut Fans "schlechtesten aller 'Star Trek'-Kinofilme"

Donnerstag, 22. August 2013 - Nachrichten - Stars (Quelle: Filmstarts.de)

Auf einer "Star Trek"-Fan-Convention wurde "Star Trek Into Darkness" jüngst von den anwesenden Fans zum schlechtesten aller "Star Trek"-Kinofilme gewählt. Im Gespräch mit The Huffington Post nahm Darsteller Simon Pegg (Scotty) nun zu dieser Wahl Stellung. Zeigt er sich dabei zu Beginn noch verständnisvoll, redet er sich nach und nach in Rage und knallt den "Star Trek Into Darkness"-Hassern schließlich ein beherztes "Fuck You" entgegen.

Laut Simon Pegg sei das grundsätzliche Problem bei der Beurteilung des Films, dass viele Fans noch nicht die Zeit gehabt hätten, mit "Star Trek Into Darkness" zu leben. Sie hätten keine Chance gehabt, den Film noch einmal anzuschauen. Außerdem gebe es einen Teil der "Star Trek"-Fans, die gar nichts Neues mehr schauen wollen. Dies sei für ihn auch in Ordnung. Er denke zudem, dass es für viele Fans ein Problem sei, dass "Star Trek" nun noch populärer sei. "Star Trek Into Darkness" sei der erfolgreichste "Star Trek"-Film, der je gemacht wurde. Es haben ihn mehr Menschen gesehen, als je etwas aus dem "Star Trek"-Universum zuvor. Manche Hardcore-Fans nerve dies wohl, was er auch verstehe. Simon Pegg verglich dies damit, dass man auch mal von einer Indie-Band genervt sei, die man schon lange liebe, und die plötzlich einen Nummer-Eins-Hit landet.

Während Simon Pegg sich zu Beginn des Interviews noch verständnisvoll gegenüber der Kritik an "Star Trek Into Darkness" zeigte, fand er aber mit Fortlauf dann doch noch deutliche Worte. Dass es der "schlechteste" Film sein solle, sei aber absolut lächerlich. Es frustriere ihn auch, weil viel harte Arbeit und Liebe darin stecke und J.J. Abrams nur einen Film machen wollte, an dem Menschen Spaß haben. Und er sage nun allen, die einen solchen Zorn gegen den Film hegen "Fuck You!".

"Star Trek Into Darkness" erscheint am 12. September 2013 auf DVD und Blu-ray – dann gibt es also genug Möglichkeiten, den Film immer wieder zu sehen. Simon Pegg ist als nächstes in "The World's End" im Kino zu sehen – ebenfalls ab dem 12. September 2013.

Eure
CT

Alexander Revisited Final Cut:

Seit Ende 2009 gibt es diese grandiose Fassung des Filmes ertmalig auf Blu Ray Disc.

Alexander der Große wurde bereits im Jahre 2004 in den Kinos gezeigt, mit Colin Farell (Alexander), Val Kilmer (Philipp II), Angelina Jolie (Olympias), Anthony Hopkins (Phtolemäus), Jared Leto (Hephaistion), Christopher Plummer (Aristoteles) und Rosario Dawson (Roxane) sehr prominent besetzt. Die Kulissen, allen voran Alexandria und Babylon sind einfach phantastisch und äußerst bildgewaltig inszeniert. Allein diese Shots sind es wert den Film zu sehen.

Oliver Stone hatte hier die Chance den Film so zu präsentieren wie er ihn eigentlich zeigen wollte. Sicher sind 213 Minuten für das Kino zu lang und so hätte es eine konzentriertere Fassung von vielleicht ebenfalls 170 Minuten im Kino gegeben.

Alexander ist hiermit ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn ein Produzent zu stark in die künstlerischen Freiheiten eines Regisseurs eingreift und der Film dadurch nachhaltig an Homogenität verliert.

Nach dem Erfolg der aktuellen Final Cut Fassung denkt Oliver Stone in einem 2012 geführten Interview sogar über eine 4. Fassung des Films nach.

Oliver Stone ist stets bemüht den komplexen Charakter des Megas Alexandros  so authentisch wie die Überlieferungen es zu lassen zu beschreiben, aus dramartugischen Gesichtspunkten und aus Interpretationsgründen muss man auch einmal im Film etwas von der Wahrheit abweichen und der „Phantasie“ freien lauf lassen, auch das ist Oliver Stone m.E. sehr gut gelungen.

So wird z.B. die lateinische Schrift auf Bodenmosaiks gezeigt. Schriftstücke sind in Englisch, die Verletzung zog Alexandros sich bei der Belagerung von Multan zu und eine Meuterei zwang ihn zur Rückkehr nach Babylon. Auch wurde die Alexanderbiographie des Philosophen Plutarch für die Handlungsstränge seiner Jugendzeit herangezogen, die etwas verklärt zu sein scheinen, das sind aber nur kleine Unstimmigkeiten, die das Gesamtbild von Megas Alexandros nicht wesentlich verfälschen .Ich bin oft in Griechenland unterwegs und einer meiner Söhne studiert als Halbgrieche Geschichte und heißt zudem noch Alexander. In der Nähe unseres Domizils gibt es den Ort Philippi, benannt nach dem Gründer. Dort gibt es eine sehr schöne und sehr große Ausgrabung mit Amphitheater einer Restburg auf einem Berg einem tollen Museum sowie einem großen Rest eines Palastes von König Phillip mit sehr vielen gut erhaltenen Fundstücken. Einen knapp zwei Meter großen Leichnam in einem Steinsarg, ist dort auch zu finden sowie eine Badeanstalt mit grandiosen Mosaikarbeiten u.v.m.

Zum Schluss füge ich ein paar eigen Fotos von einem Palst des Königs Phillips II in Philippi 356 v. Chr.


 

 

 






Megas Alexandros, eine der unzähligen Büsten.

Nun aber zurück zum Film:
Im Wesentlichen werden die Feldzüge dargestellt, das passt auch sehr gut, wenn man bedenkt das Megas Alexandros insgesamt nachvollvollziehbare 35.000 Kilometer zurücklegte um sein Reich zu erschaffen. Die gezeigten Schlachten sind einfach der Wahnsinn und ich habe solche Schlachten mit so einer Intensität auch nicht in Braveheart oder Gladiator gesehen.

Der Einstieg mit dem ja für alle bekannten Ableben des Megas Alexandros ist für mich passend, da der zerspringende Ring gleichzeitig den Verfall seines Reiches einläutet. Eine grandiose Metapher die sich Oliver Stone da hat einfallen lassen.

Auch ist die Art der Darstellung mit den Rückblenden mehr als gelungen, hierdurch bleibt man wach und kann verschiedenen Entscheidungszyklen wesentlich besser nachfolgen als in einer reinen Chronologie, wo man in der Mitte des Film vielleicht das eine oder andere nicht mehr sinnhaft zusammenfügen kann, das war auch das Hauptproblem der Kinofassung, die bei den meisten Kritikern durchfiel und in den USA zu einem Kinoflop wurde, vielleicht auch deshalb, weil das amerikanische Publikum die Bezüge aus der Distanz nicht erfassen kann und somit nicht reflektiv diesem Leben des Megas Alexandros folgen kann, da die eigen Geschichte nicht so weit zurückreicht.

Wer aber auf Grund dieses Blogs sich erstmalig mit dem sehr sehenswerten Film beschäftigen möchte, sollte soweit die Möglichkeit besteht zunächst versuchen an die zweite Fassung heranzukommen, denn diese beinhaltet eine Director`s Cut Fassung von Oliver Stone, die Final Cut Fassung, ist für diejenigen zu empfehlen, die etwas Geschichtsfester sind um den Anspielungen und Korrekturen in der Erzählung des aus dem Off sprechenden Pharao Ptolemaios der  Alexandros in seinen Feldzügen begleitete besser folgen zu können.

 

Man bekommt einen interessanten Einblick in die Intrigenwelt des Königs Phillips dem Zweiten, kann den philosophischen Lehren des Aristoteles folgen, der die junge Generation der Führer heranbildet, es wird auch die damals durchaus übliche Form einer zweckbezogenen Homosexualität in den Film mit einbezogen, das war damals im alten Griechenland fast normal. Grandiose Schlachten wechseln ab mit intensiven Dialogen und wunderschönen Panoramen und Stadtbildern. Über die musikalische Untermalung von Vangelis (Grieche) kann man teilweise streiten, er war aber glaube ich auch ein Muss, für mich passte sie aber in den meisten Szenen sehr gut und untermauert manchmal das Gesehene musikalisch perfekt, schaffte aber auch in einigen Szenen Distanz. Die Gewaltszenen sind wesentlich ausgeprägter als in der Kinofassung und trotzdem hat man die FSK Einstufung bei 12 Jahren belassen, das ist so jedoch nicht nachvollziehbar, da schon einige wirklich martialische Szenen dabei sind, die auch ein 12 jähriges Publikum an seine Grenzen bringen kann und nimmt man die jüngste Diskussion bei dem Film The Avengers dazu, kann man die Alterseinstufung nicht wirklich nachvollziehen..

Die exakten Kulissen und der Zeit soweit erorierbar authentisch nachvollzogenen Kostümen runden das Gesamtbild ab.

Es bleibt ein Film zum Zungeschnalzen sowie der Drang sich dieses verkannte Meisterwerk öfter vor Augen zu führen und der einen Weg des Megas Alexandros mit seiner riesigen Heerschar aus vielen Ländern wie Persien, Ägypten, Makedonien und natürlich den Griechen zeigt, die einen mühsamen Weg in neue Länder führen, die für Alexandros nur schwer zu verstehen sind und die es für ihn nicht zu zerstören, sondern durchaus zu erhalten gilt, mit ihm als alles überschattenden König. Hier zeigt sich auch der ganze Größenwahn, den seine Mutter ihm, den Überlieferungen auch seriöser Berichter nach, eingeprägt hat. Dieser durchaus lange Weg dorthin ist grausam in Szene gesetzt und endet schlussendlich mit seinem Tod und dem Beginn des Hellenistischen Zeitalters.

 

 

 

 














Ansichtssache:

Film: 4 von 5
Bild: 4,5 von 5
Ton 4,5 von 5
Action: 3,5 von 5
Extras: Wenige, man wollte bestimmt den Film nicht zu teuer machen

Spaß am Film: 5 von 5

Spannung: 4,0 von 5

Anspruch: 4 von 5

Filmherstellungskostenincl. Marketing etwa 195 Millionen US Dollar

Der Film wurde (Kinofassung) für die Goldene Himbeere nominiert, bekam aber keine der "Begehrten Trophäen"

Empfehlung:
Historienfreunde und Geschichtsinteressierte sowie Freunde des anspruchsvollen Sandalenkinos
Für mich Besonders Wertvoll, da wirklich einzigartig!!

Kommentare sind erlaubt!!



Der Blog, das Blog?

28. Mai 2013

Der Blog, Das Blog?

Warum schreibt man eigentlich einen Blog, was ist das überhaupt.

Ich habe hierzu einmal einige Infos zusammengefasst, die sicher durchaus von Interesse sein können. Hierbei habe ich einfach das aus den Berichten in Wikipedia  entfernt, das m.E. überflüssig ist

Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel zulässig. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als Bloggen bezeichnet.

(Das ist doch schon einmal eine gute Erklärung. Wir bloggen also um anderen etwas mitzuteilen, aber jetzt kommst.

Charakteristische Merkmale dieser Kommunikationsform sind die Individualisierung der Kommunikation, die Reflexivität hinsichtlich der Medienkommunikation, die Verlinkung und Vernetzung der Webkommunikation bis hin zur Blogosphäre, die Filterung und Selektion der Medienkommunikation durch die Blogger als eine Art neue Gatekeeper ( Gatekeeper (deutsch: Torwächter oder Schleusenwärter) bezeichnet man in den Sozialwissenschaften metaphorisch einen (meist personellen) Einflussfaktor, der eine wichtige Position bei einem Entscheidungsfindungsprozess einnimmt., die Interaktivität aller Beteiligten, die Aufhebung der Grenze zwischen Rezipient und Produzent und damit auch zwischen Profis und Laien (was allerdings nicht das Bloggen durch „Kommunikationsprofis“ wie Journalisten ausschließt).

 

Alles verstanden?

Eine zentrale Erkenntnis einiger Untersuchungen ist, dass die Mehrzahl der Blogger persönliche Erfahrungen und Erlebnisse veröffentlicht, das Weblog also als eine Variante des Online-Journals verwendet.

  • Eine Studie teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: demnach verfassen etwa dreiviertel der Befragten  einen sogenannten  personal Blog. Ein Viertel einen non-personal Blog. Die Blogger der zweiten Gruppe schreiben vor allem, um „zu kommentieren“ und „Informationen zu liefern“. Ihr Ziel ist zudem, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Auch soziodemografisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.

Welcher Bloggertyp bist Du?

Als ich den Weg auf diese Seite hier gefunden habe, ist schon etwas her. Der Zufall oder Google brachte mich damals auf diese Seite, weil ich mehr über das Medium Blu Ray Disc und die notwendige Technik erfahren wollte.

Anfangs habe ich mich zunächst nur für die eigentliche Heimkinothematik interessiert, da ich am Anfang stand mir ein eigenes Heimkino mit Leinwand aufzubauen. Wie stellen die User dieses Portals eigentlich ihre Heimkinos zusammen? Gibt es Heimkinos an denen ich mich orientieren kann usw. usw. Viele Fragen versuchte ich über dieses Portal für mich einer befriedigenden Lösung zu zuführen.

 

Ich hatte mir damals zunächst einen einfachen Beamer zugelegt und mir hierzu eine erste Leinwand selbst gebaut.

Dann so nach und nach, wollte ich natürlich mehr und wechselte zu einem HD Beamer und einer Rollo Leinwand. Die Rollo Leinwand genügte irgendwann aber nicht mehr und so folgte eine elektrische Leinwand. Blu Ray Player wechselten ebenfalls in regelmäßigen Abständen, sodass ich immer auf dem letzten Stand war/bin? Geht das überhaupt? Die Technik schreitet schnell voran und Geräte die man heute kauft sind gestern bereits veraltet. So zuletzt bei meinem Yamaha AVR, auch hier geht die Entwicklung so schnell voran, dass man sich fast gar nicht mehr traut ein neues Gerät zu kaufen. Gerade habe ich mir einen neuen AVR ausgekuckt und muss nun feststellen, dass er schon beim Erwerb veraltet wäre, da schon die nächste Generation mit neuen Nummern in den Startlöschern steht, da kommt einfach niemand mehr mit.

Lautsprecher sind da schon etwas genügsamer und es kommt auch noch nach Jahren Klang heraus. Natürlich werden auch hier die nächsten Generationen immer besser und kleiner und fetter und schlanker und leistungsfähiger etc.

Die technische Entwicklung überrollt auch uns technophile irgendwann und man kommt mit dem Aufrüsten einfach nicht mehr nach, wenn man sein Geld nicht ständig verbrennen möchte. Hier gilt es irgendwann inne zu halten und sich zu fragen, wie weit muss ich eigentlich gehen, welches Budget möchte ich maximal einbringen in mein Hobby.

Ebenso verhält es sich mit den Filmschaffenden, auch hier gebeutelt von dem Drang ständig neues Futter für den Player zu ergattern, kommt man eigentlich nicht mehr nach, ständig werden Filme produziert und wenn man glaubt es kann nichts mehr nachkommen, dann werden Remakes oder Prequels oder Sequels am Laufenden Band produziert und man glaubt sich bei Rudi Carell, wo man aus den auf dem Laufband befindlichen Blu Rays eine gewisse Monatsanzahl auswählen soll, mit dem Ergebnis, dass man immer mehr kauft wie man möchte. Das führt dazu, das die Regalmeter, die man mühsam ermittelt hat schneller aufgebraucht sind als man glaubte, mit dem Ergebnis, das man mehr Regale benötigt, mit dem Ergebnis, das die Wohnung oder das Haus irgendwann zu klein ist, mit dem Ergebnis, das man eine größere Wohnung oder Haus benötigt, mit dem Ergebnis, das man dann unter der Finanzierung des Objektes zusammenbricht, mit dem Ergebnis, das man keine Blu Rays mehr kaufen kann, mit dem Ergebnis, das man am Ende ist.

Das war natürlich nur spaß und sollte einfach einmal verdeutlichen in welchen Teufelskreis man hineinrutschen kann, wenn man sein Budget nicht mehr im Griff hat. Ich versuche meines auch jeden Monat strigend einzuhalten, ich gebe zu es gelingt mir nicht immer. 

Ich würde mich als eine Mischung aus non-personal Blogger und Personal Blogger bezeichnen, weil erst durch die persönliche Sicht der Dinge aus einem unpersönlichen Blog ein Blog wird, der für andere interessant wird, so geht es zumindest mir, wobei es für mich persönlich wichtig ist, das man Meinungen nebeneinander existieren lässt, das gehört sich einfach so in einer demokratischen Struktur, Kommentare sind erwünscht und das Salz in der Suppe eines Blogs. Hierbei ist es jedoch wichtig, die eigene Meinung nicht über die Meinung des Blogerstellers zu erheben, sondern immer auf Augenhöhe zu diskutieren.

 

Warum schreibe ich das eigentlich hier alles. Ich habe seit meiner etwas intensiveren Zeit hier einige Blogs verfasst und spaß daran gefunden über die von mir verfassten Reviews zur Blu Ray auch einige, wenn auch nicht sehr häufig, vorkommende Kinobesuche mit Euch zu teilen. Aber auch von meiner Seite erwähnenswerte Blu Ray Disc sind durchaus dabei anzutreffen.
Vielleicht fällt Euch ja was ein dazu und wir kommen ins Gespräch.

Mal sehen wie lange es anhält.

In diesem Sinne

Kommentare sind erwünscht!!

Eure

CT

 

Es war einmal wieder soweit, ich war im Kino. Taaraa, bumm!!
Am Freitag also gestern, hatte ich einfach Lust darauf.
Um 14:00 Uhr lief ich also im Cinedom in Köln ein, ja genau um 14:00 Uhr. In meinem Büro hat es mir nicht mehr gefallen, meine Frau war arbeiten, das Wetter war sch..., nein es war schön, so konnte ich also von meinem Büro aus zum Cinedom schlendern.
Morgens hatte ich mir vorsorglich schon einmal einige Filme herausgesucht, (für den Fall, dass ich keine Lust mehr habe), die ich evtl. ansehen könnte um diese Uhrzeit wo eigentlich niemand ins Kino geht. Denkste-, im Pott waren, Fast & Furious 6 mit The Rock und Vin Diesel, dann das zweite Prequel zu Enterprise, wie heißt der Film noch, Star Trek -Into Darkness- glaube ich und noch so ein komischer Film in 3 D mit Leonardo DiCaprio, hierbei sollte es um so einen Typen gehen, der sich Gatsby nennt, nie davon gehört.
Ich stehe also an der Kasse und möchte ein Karte kaufen, dieser Film läuft bereits seit 20 Minuten, sagte man mir, es ging um Star Trek, mal langsam, der startet doch erst um 14:00 Uhr, nein sagte man mir, der startet um 13:30 Uhr, verdammt, was habe ich den da gelesen, das ist die 2D Fassung, nö ich möchte den, wenn, dann auch in 3D sehen. Erster Film geplatzt. Fast & Furious 6 oder dieser andere Film mit dem Leo standen noch zur Auswahl. Ich muss mal kurz überlegen.

Eigentlich war ich auf einen Action Kracher eingestellt und hatte bereits einen echten Hals, dass ich mich so verkuckt habe. O.k. dann eben der Film mit dem Leo, hallo höre ich euch jetzt sagen und spüre förmlich, wie ihr euch am Kopf kratzt, das ist doch kein Action Film, papalapap, es ist entschieden „The Grat Gatsby“ in 3 D sollte es dann sein. Wo läuft der Film denn, in der Black Box, welchen Platz möchten sie denn, hinten Mitte, sagte ich, das macht dann 10,50 Euro, verdammt ist das teuer, ach ja es ist ja gar kein Kinotag mehr, es gilt der Wochenendtarif, sorry sagte der Verkäufer, ich bekomme noch 90 Cent, wofür das denn nun noch, der Film hat Überlänge, insgesamt hatte ich dann, soviel bezahlt, wie ich sonst für eine BD im Handel bezahle, ja ich  habe da so meine Quellen (Media Markt, Amazon etc.).

Ab in die Black Box, Reihe 13, Platz 10. Im Kino gab es nur etwa 30 Zuschauer um diese Uhrzeit. Der Vorspann lief bereits und es gab das übliche Werbungs- und Trailer Gedöns.

Dann, der Film startet, die Brille ist natürlich wie immer im Cinedom echt sch… nein bescheiden, egal es geht schon dachte ich mir.

Wow ein super 3 D Bild kam da auf mich zugeflogen, mit satten plakativen Farben und einer super Räumlichkeit, konnte da schon einmal nichts mehr schief gehen.

Der große Gatsby ist natürlich jedem bekannt und wurde bereits für das Kino 1974 mit Robert Redford umgesetzt.

Hier ist aber Baz Luhrman der Regisseur und teilweise auch der Drehbuchschreiber. 5 Jahre hat man nichts mehr von ihm gesehen. Mit Australia war er scheinbar auch in Australien untergetaucht. Auf einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn kam Baz mit dem Stoff so richtig Kontakt. Er hörte sich aus Langeweile die Hörbuchfassung des GROßEN GATSBY an und war danach Hin und Weg, nur wie schafft man es eine Geschichte zu erzählen, die sich im Kopf eines Schriftstellers abspielt, der sich in einer Suchtklinik befindet.

Ich mache es kurz, er hat es geschafft mit „The great Gatsby“ einen Film zu erschaffen, der durch eine Rahmenhandlung, in der Nick Carraway (Schriftsteller) Gatsbys Geschichte Jahre später als Patient in einer Suchtklinik( motiviert durch seinen Arzt) aufschreibt, um die erlebten Ereignisse verarbeiten zu können. Hierdurch erinnert der Film stark an sein Werk Moulin Rouge. Baz Luhrman versteht es wie kein anderer ein Liebesdrama so zu erzählen, dass auch derjenige sich fasziniert dem Film ausliefert, der eigentlich keine Liebesschnulzen im Kino ansieht. Bei mir hatte das schon mit dem für mich genialen Film Moulin Rouge und Nicole Kidman funktioniert.

The Great Gatsby ist zugleich überschwängliches Great Cinema und besitzt neben der Liebesgeschichte ein grandioses dramartugisch aufgebautes Drama und eine finalisierende Kriminalstoryline, die alles wunderbar verknüpfende Rahmenhandlung lässt den Film zu keiner Zeit ins schmalzige abtrifften. Leo hat schon in einigen Filme bewiesen, dass er solche Filme mit Pravour meistern kann und dem Charakter Gatsby eine Mysteriösität mit auf den Weg gibt, die die Story bis zum Schluss trägt und in kleinen Häppchen immer mehr von dem Charakter preis gibt, ähnlich einem Bilderrätsel. Dieser Film ist bis zum Schluss spannend in Szene gesetzt und kann eigentlich nur jedem gefallen, der auf groß inszenierte Filme steht.

Nach dem Ende des Films, blieben alle Zuschauer erst einmal sitzen, so überwältigt waren alle, von dem was da gerade über die 3dimensionale Leinwand flimmerte, das soll schon etwas heißen, glaube ich.

Eigentlich hatte ich mir den Film für die Heimauswertung vorbehalten und bin überrascht über mich selbst und froh heute die richtige Entscheidung getroffen zu haben. 

Muss dieser Film in 3 D gesehen werden. Ich glaube schon, denn das gesamte Aufnahmedesign ist hierauf ausgerichtet ohne aufdringlich oder zu 3dimensional zu wirken, es wirkt sehr natürlich äußerst scharf und brillant wirkt das Bild und wenn die Brillen besser wären, würde man vergessen, das man auf eine Leinwand schaut, so gelungen kommt die 3. Dimension daher. Die Vorbereitungszeit hierfür dauerte ganze 2 Jahre.

Die Musikwahl ist ebenfalls sehr interessant und der Score wird durch moderne Musik getragen. Das New York der 1920 Jahre, wird genial durch Musik von Jay-Z eingefangen und mit schönen Musikstücken verschiedener Künstler wie Lana Del Rey, Emeli Sandé, The xx, Florence + The Machine, will.i.am und natürlich Beyonce sowie einigen Neuinterpretationen von Bryan-Ferry und einen eigenen Titel „100$ Bill“ vollendet mit einem U2 Klassiker „Love Is Blindness“ kann man auch hier nur so mit der Zunge schnalzen. Diesen Soundtrack werde ich mir morgen direkt zulegen müssen.

In einem Interview erklärte Baz Luhrman warum er sich für diesen modernen Soundtrack entschieden hat:
"Bei meinen Recherchen erkannte ich, dass Fitzgerald ein glühender Bewunderer neuer Technologien und zeitgemäßer Popkultur war, was zu seiner Prägung des Begriffs "The Jazz Age" führte. Den Jazz als urbane Straßenmusik der Zwanziger wählte er ganz bewusst als symbolischen Hintergrund, um die Verschmelzung von High Society und der Straße zu demonstrieren. Die Musik war das Bindeglied der "Roaring Twenties" - es hieß: die tosenden Zwanziger und nicht die zurückhaltenden Zwanziger. Doch auch wenn ich persönlich mit Jazz wohlvertraut bin, klingt es heute wie traditionelle Musik. Man kann mit Jazz heute nicht mehr das Gefühl der Wildheit aus den Zwanzigern reproduzieren. Daher entschied ich mich dafür, mit Jay-Z zusammenzuarbeiten, um ein musikalisches Äquivalent für das 21. Jahrhundert zu finden."

Musik:

  1. Jay-Z– 100$ Bill
  2. Beyonce & Andre 3000 – Copverversion von Amy Winehouse Back to Black Coverversion)
  3. Will.i.am – Bang Bang
  4. Fergie,Q-Tip, GoonRock – A Little Party Never Killed Nobody (All We Got)
  5. Lana Del Rey – Young and Beautiful
  6. Bryan Ferry & the Bryan Ferry Orchestra – Love is the Drug (Roxy Music Coverversion)
  7. Florence + the Machine – Over the Love
  8. Coco O. von Quadron – Where the Wind Blows
  9. Emeli Sande`, Bryan Ferry & the Bryan Ferry Orchestra – Crazy in Love (Beyonce Cover)
  10. The xx – Together
  11. Gotye – Hearts a Mess
  12. Jack White – Love is Blindness (U2 Coverversion)
  13. Nero – Into the Past
  14. Sia-Kill and Run

 

Zum Schluss noch ein paar schöne Screens zum Film:

 

 






 







 

Ansichtssache:

Film: 4 von 5

Kinobild 3D: 4,5 von 5
im Kino Cinedom Köln Kino Black Box:  24.05.2013 um 14:00 Uhr; Reihe 13 auf Platz 10, die Brillen könnten wirklich besser sein. Ein normales Kino mit 10 m breite. Sehabstand etwa 1,5 fache Leinwandbreite.

Festzuhalten ist noch, dass der Film vermutlich in 3D gedreht wurde.
 

Action: 2,5 von 5

Spaß: 3,5 von 5 im Film

Spaß am Film: 5 von 5

Spannung: 4,5 von 5

Anspruch: 4 von 5

Kinokarte: 11,40 Euro

Filmherstellungskosten 125 Millionen US Dollar

Empfehlung:
Alle die Spaß am ganz großen Kino haben und in Opulenz schwelgen möchten sowie einen voyueristischen Blick auf die Dekadenz der 20er Jahre im wolkenkratzenden New York erheichen möchten.

Kommentare sind erwünscht!!

Eure
CT





 

Nachdem ich mir Skyfall mit meiner Besten von allen drei Mal kurz hintereinander angesehen habe,- nein ich wollte den Film eigentlich nicht so oft hintereinander sehen-, aber was tut man nicht alles für seine angetraute Herzlichkeit, die immer mitten im Film einschläft, "nein mein Schatz lege dich bitte nicht hin, du schläfst dann wieder ein", ob sie meine letzten Worte noch vernommen hat, man weis es nicht.

Diese Filmvorführung war wie -Und ewig grüßt das Murmeltier. Nächster Versuch ein Woche später, ich möchte den Film doch gern noch zu Ende sehen. Nun gut mein Herzilein, bitte nicht wieder hinlegen, ob sie...... Nun gut der dritte Versuch, ich möchte den Film..... Was soll ich sagen, irgendwann versuchen wir es noch einmal, aber ich habe nun nach dem dritten Versuch erst einmal genug Skyfalls, -ich habe den Film natürlich immer bis zum Ende gesehen-, es ist schon erstaunlich, das meine Lieblichkeit bei dem ganzen finalen Lärm nie aufwachte, sehr erstaunlich. Als ich also da so allein vor mich hin schaute kam mir beim letzten Ansehen die Idee einer kleinen filmbezogenen Retrospektive über Judi Dench, die ich sehr verehre.
Judi Dench verkörpert wie keine andere vor ihr seit 1995 in insgesamt 7 Filmen der James Bond Reihe die Rolle der „M“. In Skyfall mussten wir nun von der charismatischen Schauspielerin, die ehemals im klassischen Theater zu Hause war und die minimalistische Dramartugie in ihr Rollenbild mit einbrachte, Abschied nehmen.

M kommt in diesem Bond Film eine ganz besondere Rolle zu. Sie wird Opfer eines Rachefeldzuges eines Ex Agenten, der so wie viele andere vorher von M der Sache wegen geopfert werden musste.

In einem Interview hat sie einmal geäußert, das die Installation von Stella Rimington als Leiterin des MI5 im Jahre 1992 ihres Erachtens nichts damit zu tun gehabt hätte, dass 1995 erstmalig M mit einer weiblichen Rolle besetzt wurde. Das Drehbuch zum Film sei schon vor 1992 in dieser Richtung entwickelt worden.
Sie bezeichnete es jedoch als ein kleines Wunder, das gerade sie diese Rolle bekommen hätte.

Seit Golden Eye 1995, in dem James Bond ( Brosman) noch den chauvinistischen Typen verkörperte und in dem  M ihn noch einen sexistischen Dinosaurier genannt hatte, hat sich die Rolle der M stetig in kleinen Schritten weiterentwickelt, jedoch erst mit dem neuen Bondcharakter ab Casino Royal und Daniel Craig wurde das Rollenbild charismatischer und zeigte in jedem Film etwas mehr die Beziehung in der M und James zueinander standen. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, das M am Schluss in den Armen von James liegt und James Bond erstmalig Tränen vergießt.

Filme in denen Judi Dench die Rolle der MI6 Chefin spielte:
Der Morgen stirbt nie  1997

Die Welt ist nicht genug 1999

Stirb an einem anderen Tag 2002

Casino Royal 2006

Ein Quantum Trost 2008

Skyfall 2012

Ist M denn wirklich die unbarmherzige MI6 Chefin als die sie dargestellt wird.
Im Film fallen die vielen kleinen Moment gar nicht richtig auf, erst als Screenshot kommen diese erst so richtig zur Geltung und erzählen eine Geschichte in der Geschichte.


Ein paar exemplarische Bilder sollen hier Aufschluss geben.


 Der Moment in dem M erfährt, dass Bond getroffen wurde



Entsetzen und Scham breiten sich aus



Bond ist vermisst, tiefe Traurigkeit hat Besitz von ihr ergriffen.



Der MI6 wurde bombadiert. Unfassbares ist geschehen und Bond kommt wieder zurück



Überaschung und Verärgerung ist in ihrem Gesicht erkennbar nachdem James wieder auftaucht, aber auch ein Anflug von Erleichterung machen sich breit



Die Bestimmtheit von M ist wieder da, sie baut eine Mauer um sich und Bond



Erleichterung, James darf wieder ran, ein kurzer Moment der Freude im Gesicht ist zu erkennen, ein besonderer Moment in der Rolle von M.



Nur Bond kann das Problem lösen, basta, das Urvertrauen in den 007 Agenten ist zurück


Geborgenheitsgefühl an der Seite von Bond


aber auch Ernüchterung hinsichtlich der Lage in der sie sich jetzt befindet. M hat Fehler gemacht, das ist ihr jetzt in der Abgeschiedenheit  in Skyfall bewusst



Der finale Moment M stirbt in den Armen von James

M hat Bond auf ihre Art immer geliebt, wie ihren eigenen Sohn, das kommt auch in Casino Royal und in Ein Quantum Trost zum Vorschein, nur nicht so offensichtlich wie hier.
Ich gehe, wenn es zu Ende ist, hat M am Anfang des Films geäußert, nur so ist es möglich einen Schnitt zu vollziehen und Daniel Craig mit dem Nachfolger (Ralph Fiennes (Harry Potter) einen neuen Anfang machen zu lassen, denn es ist ein neues Bondzeitalter angebrochen in dem unsichtbare Gauner mit Computern etc. die Welt bekämpfen, somit war es unausweichlich, das M gehen musste und durch einen moderneren  Mister M ersetzt wurde.

Mal schauen ob der Übergang gelingt.

Diskussion gefällig?

Eure
CT


Auweia ein Kinderfilm in meinem Player und kein Kind schaut zu, auweia.

Was soll das, kann man sich fragen.

Walt Disney Entertainment versteht es mit Pravour, Animationsfilme so zu produzieren, sodass sie sowohl für jung gebliebene Erwachsene, als auch für etwas ältere Kinder, (also 10 Jahre sollten die Kinder schon sein, damit sie neben den Schauwerten auch etwas vom Film selbst verstehen können) geeignet sind.

Ralph reichts ist ein Tribute auf die gute alte PacMan Zeit, in denen noch grob gepixelte Spiele im 2D Stile, dem Spieler das Geld aus der Tasche zogen.

Ralph ist so ein grober Typ und das im wahrsten Sinne des Wortes, programmiert um alles zu Kleinholz zu machen, verbringt er, sein Zeit im Retrospiel “Fix-It-Felix-Jr„. Abends geht es dann auf die Müllkippe, wo er der „Star“ dazu später, wohnt, während die anderen im Spielhaus wohnen dürfen. Das 30 jährige Jubiläum bringt Ralph, der eigentlich die Schnauze voll davon hat ein Böser zu sein, dazu hier etwas zu ändern. Die Party gerät aus den Fugen und Ralph läuft davon, soweit darf man glaube ich die Geschichte erzählen ohne Spoiler Gefahr.

Hier einmal wieder ein paar Screens vom Film:

 

 

 





Ralph ist ein Außenseiter, denn dort wo er auftaucht geht alles zu Bruch. Auf seiner Odyssee um Anerkennung trifft er auf ein kleines Mädchen, sie ist auch ein Außenseiter in ihrem Spiel und scheinbar fehl programmiert.

Dieser Animationsfilm spaltet etwas hinsichtlich der Alterfreigabe wie man in einigen anderen Foren lesen kann. Zunächst ohne Altersbeschränkung hat man dann die Altersbeschränkung auf 6 Jahre hochgesetzt, ist jedoch nichts für Kinder bis 10 Jahre,die zarter besaitet sind, den es wird und das zeigt kein Trailer, ein teilweises Ego Shooter Szenario mit eingebaut und Herzen herausgerissen. Weiterhin tauchen alles fressende Käfer auf, die als Computervirus fungierend alles zerstören und so auch vor Filmfiguren nicht halt machen, diese Sequenzen sind zwar nicht lang aber können schon bei kleineren Zuschauern zu Irritationen führen.

Da ich selbst Kinder und heute noch Neffen im Alter bis 6 Jahre habe und weiß, wie empfindlich Kinder auch heute noch reagieren können ist hier Vorsicht geboten, das nur als Hinweis.

Ältere, die den Film richtig einordnen können, sollte zumindest ein Elternteil bei sich haben.

Ein Beispiel gefällig?

 

Diese Sequenz kann bei kleineren Kindern aber schon zu schlechtem Schlaf führen und das möchten doch keine Eltern, oder?

Ansonsten ist Ralph reichts ein toller Animationsfilm, der zudem wirklich nicht albern wirkt, obwohl er scheinbar ein zuckersüße Story (Vorsicht Kariesgefahr) hat, diese wird jedoch wirklich gut erzählt, dass man sich unweigerlich fragt, wo haben die Disneys nur diese ganzen Ideen her und das könnte für so manch einen vielleicht der Schwachpunkt des Filmes sein, man wird förmlich mit Eyecatchern bildlich überzuckert.

Das Bild, ist wie ihr seht makellos und einfach toll animiert, bis ins kleinste Detail, wenn nötig. Die teilweise Bonbonbunten Farben knallen nur so von der Leinwand und zeigen einem einmal wieder was so in einem Beamer stecken kann. Einfach der Wahnsinn.

Für mich, der mit den Retrospielen aufgewachsen ist, ist dieser Film ein schöne Hommage an die gute alte PacMan Ära, in der man ohne Overkill noch lustvoll spielen konnte. 

Ralph ist richtig laut und es reicht ihm sehr oft und so kann der Surroundsound vielfach zeigen wo der Sub hängt oder steht, wenn er denn nicht umfällt vom Schlag den Ralph auf ihn herniederprasseln lässt, sodass man anschließend nachschauen muss, ob er noch ganz ist. Meiner hat es überlebt. Aber auch alle anderen Speaker bekommen reichlich Arbeit und haben sich ein Medalie verdient. Sauber und klar sind die Dialoge, genauso wünscht man sich einen perfekt abgemischten Sound. Glasklar und präzise von 20 Hz (bei mir leider erst ab 35Hz) bis hinauf zu den höchsten Herzen kommt der Sound Schlag für Schlag.

Apropos „Star“.

Richtig, der Star ist Ralph, denn er versieht seinen Job ohne auch jemals eine Anerkennung dafür zu erhalten. Fehlt er jedoch, geht gar nichts und man merkt den Verlust, wenn es vielleicht zu spät ist. Das kann man durchaus auch ins echte Leben übertragen, kennt nicht jeder so einen Ralph!

 

Bewertung:

Film: 4,5 von 5 (richtiges Alter vorausgesetzt)

Bild: mindestens 5 von 5

Ton: 5 von 5

Spaßfaktor: 5 von 5 (richtiges Alter vorausgesetzt)

Der Ralph ruft!

Eure

CT

 

Ein  B-Movie im Stil von Quentin Tarantino und Rodriguez, wird dem Betrachter hier geboten. Eine Persiflage der ganz besonderen Art. Hier wird nur so mit Klischees herumgeworfen, das es die reinste Freude ist.
Gary Oldman hat sich bestimmt verirrt, könnte man zunächst glauben. Nachdem ich aber erst vor kurzem wieder einmal  Das fünfte Element gesehen habe, viel mir auf, wie viel Spaß Oldman sowie auch Slater und die Granate Mattsson bei diesem Film gehabt haben müssen. Hier wird einiges über Bord geworfen und durch den Wolf gedreht.

Worum geht es.
Eine Maske wurde einem Häuptling der ein Spielcasino im Nirgendwo besitzt von einem Elvisimitator gestohlen, die magische Kräfte besitzen soll. Joe Smith (Christian Slater) soll sie gestohlen haben. Ein Finderlohn von 1. Million Dollar wird auf das wiederfinden der Maske ausgesetzt. Nun sind alle hinter Joe her, im Laufe des Films ist nichts so wie es scheint und der Schein trügt zudem, sodass am Ende der Gejagte...........


Jetzt aber einmal ein paar schöne Screens von mir zum heißmachen


































Und seit ihr auf den Geschmack gekommen.

Hat man sich einmal in diesen  Streifen hineingedacht so erzielt er durchaus seine Wirkung und man wird wirklich gut unterhalten und das trotz der Schwächen die dieser Streifen natürlich auch besitzt. Trotzdem macht dieser Film der sich mehrmals um die eigne Achse dreht, gerade deshalb so viel Spaß, weil nichts so ist wie es scheint und der Schein zudem noch trügt. Alles klar!
Bekannte Gesichter sind auch dabei, wie  Powers Boothe aus Sin City, Jeff Fahey aus Machete bekannt und die wunderbar selbstironische dauerrezidierende Helena Mattsson aus 7 Psychos nicht zu vergessen Christian Slater und Gary Oldman.

 

Bild:
Das Bild liegt im 16:9 Verhältnis vor und besitzt ein einfach sagenhaftes Bild. Hier gibt es keinen Mangel. Das Bild ist perfekt. Schwarzwert, Kontrast, Farben, etc. hier stimmt einfach alles.

Ton:
Der Surroundsound ist ebenfalls von hoher Güte und bringt den Raum zum Brodeln, mit seinem tollen Soundtrack, der geht direkt ins Bein und bringt einem ein Lächeln auf die Lippen.

Ergebnis:
Film: 3,9 von 5
Bild. 5 von 5
Ton: 4,7 von 5
Spaß. 5 von 5


Wer Quentin liebt, der kommt an dieser Hommage auf den Meister nicht vorbei.

Wie hat er Euch gefallen?
 

Eure
CT

Seit heute dem 17.05.2013 liegt der erste Film mit einer Auro 11.1 3D Kodierung in den Regalen.

Red Tails

Der Kriegsfilm Red Tails behandelt ein weiteres dunkles Kapitel der amerikanischen Militärgeschichte.
Am 2. Februar 2012 führten Barak Obama und seine Frau  den Film Red Tails im 40 Personen fassenden Kinosaal des weißen Hauses als Gastgeber vor einer Gruppe von Tuskegee Airmen auf. Hierbei waren auch der Produzent George Lucas und der Schauspieler Cuba Gooding Jr. anwesend.

Worum geht es hier eigentlich?

Eine Gruppe afroamerikanischer Jagdflieger der 332nd Fighter Group wird 1944 nach Italien in den Kampfeinsatz geschickt, um herauszufinden, ob diese Kampfpiloten überhaupt dafür geeignet sind Luftkämpfe zu führen. Den afroamerikanischen Bürgern wird in dieser Zeit gemäß einem Dikret aus dem Jahre 1925 ein Mangel an mentalen und intellektuellen Fähigkeiten zugesprochen. In Italien dürfen sie mit veralteten und verschlissenen Jagdfliegern Angriffe auf Straßentransporte und Eisenbahnzüge fliegen, ein normaler Kampfeinsatz bleibt ihnen hierbei verwert.

Fakten:
"Im Zweiten Weltkrieg wurden am Tuskegee Institute in Tuskegee, Alabama, die sogenannten Tuskegee Airmen als Kampfpiloten ausgebildet. Diese Männer waren die ersten schwarzen Kampfpiloten des USAAC – die Rassentrennung in den US-Streitkräften galt noch bis 1948. Trotz oder gerade wegen zahlreicher Schikanen vonseiten der Vorgesetzten, der Ausbilder und der Bevölkerung wurden sie eine der besten Einheiten des Krieges und verloren bei 179 Einsätzen nur 25 der Bomber, die sie beschützten, durch gegnerische Jagdflugzeuge.
Es gelang ihnen, weit über 100 deutsche Flugzeuge zu zerstören, darunter waren drei Düsenjäger Messerschmitt Me 262, die alle im Luftkampf über Berlin abgeschossen wurden. Tuskegee Airmen griffen 1944 ein deutsches Torpedoboot (TA-22, ehemals italienischer Zerstörer „Giuseppe Missori“) im Mittelmeer an und beschädigten es schwer. Im gleichen Jahr gelang es dem Leutnant Charles M. Lester, bei einem Einsatz drei deutsche Messerschmitt Bf 109 abzuschießen. Während der Kriegshandlungen beklagten die Tuskegee Airmen 66 Gefallene. 32 Piloten gerieten in deutsche Gefangenschaft.“ (Quelle Wikipedia“)

Dieser Film beruht also weitestgehend auf wahren Begebenheiten und wurde hollywoodlike etwas aufgehübscht und mit einer typischen Liebesgeschichte garniert.

Die Vorbereitungen für den Film nahm George Lucas nachweislich sehr genau und begutachtete hierfür viele Kriegsfilme. Eine Unterstützung für das Projekt bliebt ihm jedoch verwert, da man sich nicht vorstelle konnte, das ein Film der weitestgehend mit farbigen Schauspielern besetzt ist, von Erfolg gekrönt sein könnte. Auch hier zeigt sich noch heute, wie tief diese Spaltung immer noch sitzt. Letztendlich übernahm G.L. die Finanzierung des Filmes selbst und steckte mit dem erforderlichen Marketing annähernd 95 Mill. US Dollar (58 Mill. US Dollar für den Film) in dieses Projekt.

Die Ereignisse werden im Film sehr realistisch dargestellt aber für meinen Geschmack  mit etwas zuviel Pathos und „Schmalz“ präsentiert. Vielleicht war es aber auch der Versuch von G.L. den Film für ein breites amerikanisches Publikum aufzubereiten, dass dann in Europa etwas zur Verwunderung, hinsichtlich der scheinbaren Leichtigkeit mit der die Kampfpiloten ihren "Job" machten, führt. Er zeigt aber sehr plakativ das gespaltete Verhältnis zwischen den Rassen bis in die Kriegsgebiete hinein. Jedoch gibt es auch versöhnliche Momente zu sehen, die zeigen, was geschieht, wenn nur der Mensch im Vordergrund steht. Natürlich enthält der Film auch einige Klischees, die in keiner Hollywoodproduktion fehlen dürfen und ist vielleicht für den deutschen Geschmack etwas zu locker inszeniert worden. Die Dramatik in der sich die Kampfflieger befanden wurde, wie schon bemängelt, etwas zur stark an Star Wars angelehnt und bekommt hierdurch einen der Ernsthaftigkeit der Vorkommnisse unangepassten Tatsch. Hier zeigt sich aber auch, welcher grandioser Filmemacher George Lucas ist, der losgelöst der realen Ereignisse einen unterhaltsamen Film präsentiert, wobei die Flugkampfszenen an der Realität angelehnt sind.

Insgesamt ist der Film ein gelungener Rückblick ohne Happy End, aber mit einem kurzen Moment des Sieges und der Auszeichnungen die den Kampfpiloten zu Recht zu teil wurden, wird zwar spät aber dennoch durchaus gelungen dieses Kapitel Kinotauglich umgesetzt.

In dem Fernsehfilm Die Ehre zu fliegen wird die Geschichte der Red Tails bereits 1995 verfilmt.

Bild:
Hierfür habe ich einmal wieder ein paar exemplarische Screenshots eingebaut, die die Qualität sehr schön demonstrieren können.

 



























Insgesamt macht das Bild einen hervorragenden Eindruck. Der Kontrast und der Schwarzwert sowie die Farben, die etwas sepialastig die damalige Zeit wiederspiegeln sollen, sind gelungen und kommen sehr plakativ über die Leinwand. 

Ton:
Hierbei handelt es sich um die erste Blu Ray Disc die mit dem Ton Auro 3D versehen ist. Hierbei können 11.1 Kanäle mit Höhen und Deckenlautsprechern ein ausserordentlich realistisches Klangbild erzeugen.

Leider gibt es noch keine AVRs, die diesen Sound decodieren können. Was soll das also, könnte man sich fragen.

Da der Sound auch abwärtskompatibel ist und in deutsch auch als ein 7.1 HD Master Sound vorliegt und ich über Höhenlautsprecher verfüge, gehörte der Film schon deshalb zu meinem Pflichtprogramm und ich muss sagen, der Sound ist schon grandios und kommt aus allen Speakern geflogen. Die Flieger fliegen über einem und mitten durch den Zuschauer hindurch, das es eine Freude ist, allein schon deshalb diesen Film zu sehen, aber auch im normalen 5. 1 Mix wirkt das Klangbild sehr homogen und macht richtig spaß.Tiefbass gibt es auch zu genüge, sodass das Sofa brummt und bebt.

Nachgedacht:
Red Tails ist sicherlich ein etwas amerikanisch verklärter Film, der aus deutscher Sicht etwas anders gesehen wird. Amerika ist aber eine stark militärisierte Gesellschaft und ein kritischerer Umgang hätte sich bestimmt auf das Einspielergebnis des Filmes ausgewirkt. Das zeigt sich schon darin, das der Präsident selbst sich nicht nehmen lies den Film genau diesen Tuskegee Airmen im Beisein von G.L. zu präsentieren. 
Bezieht man aber den Versuch von G.L. seit 1988 eine Finanzierung für dieses Thema zu finden mit ein, so erklärt sich einiges.

Wer sich hiervon frei machen kann, sieht jedoch einen gut gemachten Film mit schönen Schauwerten, tollen Flugszenen, Krach und Bumm sowie einer netten kleinen Lovestory und hat zumindest teilweise seinen Horizont erweitert und findet vielleicht zukünftig einen erweiterten Blick auf Diskriminierungen aller Art.

P.S.
Habt ihr gewusst, dass Sidney Poitier der erste farbige Schauspieler war, der Hauptrollen in Hollywood-Filmen bekam.
Im Jahre 1964 gewann ersogar als der erste farbige Schauspieler einen Oscar für die Hauptrolle im Film: Lilien auf dem Feld.

Seine Filme beschäftigten sich oft  mit der Tematik der Rassendiskriminierung . Hierzu gehört der wohl bekannteste seiner Filme "In der Hitze der Nacht", der den unterschwelligen Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft anprangert.
Im Jahre 1991 konnte er sogar als erster Richter des Oberten Gerichtshofes im Film "Separate but Equal"  als Thurgood Marshall auftreten.


Ergebnis:
Film: 3,7 von 5
Bild: 4,5 von 5
Ton: 4,5 von 5
Extras: 4 von 5


Die Extras beinhalten eine sehr gut gemachte Reportage von einer Stunde über die Red Tails, die wirklich sehenswert ist und zeigt, welchem Rassismus diese Kriegshelden  bis zur Aufhebeung der Rassentrennung im Jahre 1948 tatsächlich ausgesetzt waren. Danach kann man sich auch heute noch für Amerika und den Umgang mit seinem Volk schämen. Danach sieht man den Film und die Intention und Beharrlichkeit von George Lucas mit anderen Augen, garantiert!


Teilt Euch mit!!

Euer
CT

Oh man, es war mal wieder soweit, ich bin im Kino gewesen.
Als Iron Man Fan, naja eher als Robert Downey Jr. Sympathisant, habe ich keine Alternative als mir diesen Film anzusehen, denn Robert Downeys Karriere ist nicht geradeaus, sondern geflastert mit Stolpersteinen, die er natürlich selbst zu verantworten hat. Diese Stolpersteine schleichen sich auch in seinen Filmen immer wieder ein und machen den Charakter so unberechenbar. Heute ist er Millionen schwer und am Zinit seiner Karriere angelangt, was kommt nach Iron Man, kann er mit Sherlock Holmes weiter Punkten. Es bleibt spannend.


Eigentlich war der Besuch noch gar nicht geplant. Ich sprang für einen Kollegen ein, der auf Grund widriger Umstände, die sonst mich immer treffen, aber das interessiert euch doch gar nicht, oder?
Nun gut, gestern um 16:15 Uhr in Köln war es dann soweit. Leider habe ich die Plätze nicht selbst ausgesucht, verdammt, was hast du denn da für Plätze besorgt, mein Freund, mitten drin im Geschehen, sagte mein Kollege, wollte ich sein.

Das Kino ist um diese Uhrzeit relativ leer. Vor uns ist noch eine Reihe besetzt. Näher möchte scheinbar wirklich niemand sitzen. Neben mir einmal kein Popcornesser, vor mir kein Natschos Knatscher, hinter mir auch kein Cola Schlürfer. Die Werbung ist zu ende, der Film startet. Jetzt weiß ich wieder warum man trotz großem Heimkino ins Kino geht. Das riesige Bild 220 m² sind einfach nicht zu toppen, entschädigen für alles. Ich höre weder Natschos noch Popcorn, noch Cola geschlürfe. Ich versinke in einem Bild aus Raum und Zeit. Der Sound hüllt mich ein, ich bin mitten drin im Film, wunderbar!!


Hier einmal wieder ein paar exemplarische selbst gemachte Heimkinofilmbider von meiner Leinwand.










































Aufgrund des schnellen Schnitttempos des Trailers, ist es sehr schwer scharfe Breaks zu erwischen.

In Reihe 8 auf Platz 20 genau in der Mitte habe ich den besten Platz den man sich nur vorstellen kann. Gut gemacht mein Freund, du hast optimale Plätze besorgt.

Iron Man 3 in 3D startet wie gewohnt mit einem fulminanten Opening, geht rasend schnell weiter und finalisiert in einem atemberaubenden Showdown, auf dem Weg dorthin gibt es einige Twist und Überraschungen, Ben Kinsley spielt wie immer grandios und raubt Downey in einigen Szenen glatt die Show. Die Bösewichte sind wirklich böse und sehr heiß im wahrsten Sinne des Wortes, es gibt neben dem Präsidenten auch Botanik zu bestaunen, nichts ist wie es scheint und alles kann sich jeden Moment ändern in diesem Kaleidoskop des Marvel Universums.

3D ist hier jedoch nicht wirklich ein Must see. Es gibt schon einige Szenen, in denen der 3D Effekt die Szenerie unterstützt, jedoch durch das rasante Tempo des Films geht einiges an Faszination verloren, die schnellen Schnitte fordern ihrer Tribut am Bild und führen auch zu Schwenkruckler bzw. Unschärfen im Bild, die bei 3D besonders auffallen und wirklich ärgerlich sind. Mein HD Trailer in 2D zu Hause ist besser zu betrachten. Das soll aber nicht heißen, dass das 3D Bild keinen Spaß machen kann. Nur diejenigen, der kein 3D mögen oder nicht sehen können im Kino, werden auch in 2D mit einem guten Filmbild belohnt. Vielleicht saß ich auch etwas zu nah an der 22m Leinwand, sodass das Bild nicht so knack scharf ist, wie man es erwartet. Wir Heimkinobesitzer sind natürlich auch etwas verwöhnt und achten darauf. Meine Kollegen haben das nicht so empfunden. Egal.

Iron Man 3 ist in Wirklichkeit ein Iron Man 4, da er nach der Ereignissen von The Avengers spielt und The Avengers omnipräsent ist in einigen Dialogen und Reaktionen.

Iron Man ist ein bombastischer Popcorn Blockbuster, der schwer zu toppen sein wird. Der Film hat den typischen Downey Witz und ein paar wenige Fingerzeige im Portfolio vorzuweisen. Am Ende, weiß man nicht wie es zukünftig weiter gehen kann, oder doch?

 

Eine spezielle Bewertung des Filmes erspare ich euch, da man entweder für diese Art von Filmen ist und sie sich dann auch vorurteilsfrei ansieht sowie sich an dem Spektakel erfreut oder man bleibt direkt draußen aus dem Kino und überlässt den Platz anderen.
Aber einmal im Ernst, euch würde als Filmfreund wirklich etwas entgehen.

 

Iron Man ist jedoch jetzt an einem Punkt angekommen, wo er m.E sein finales Ende erreicht hat. Für mich ist Iron Man 3 von allen „4 Filmen“ der zweitbeste im Iron Man Universum.

Die Quadrologie ist mit diesem Teil komplett.
Interessant ist es, ob bei einem der nächsten Avengers, Downey eine weitere Führungsfigur darstellt oder ob es dann nur noch eine Randfigur ist, wir werden sehen.
 

3D ist für zu Hause auf jeden Fall Pflicht.

Zum Schluss noch ein schöner link:

http://de.ign.com/feature/18697/das-a-z-zu-iron-man
 

Ansichtssache:

Film: 4 von 5

Kinobild 3D: 3,5 von 5
im Kino Cinedom Köln Kino 4;  08.05.2013 um 16:15 Uhr ; Reihe 8  auf Platz 20, die Brillen könnten wirklich besser sein. Ein riesiges Kino ist durchaus von Vorteil. Ich habe Glück in Köln 22m breit und knapp 10 m hoch Sehabstand etwa halbe Leinwandbreite.

Festzuhalten ist noch, dass der Film vermutlich nicht in 3D gedreht wurde, denn die benutzten Kameras des Typ Arrie und Canon besitzen kein 3D, somit handelt es sich hier höchstwahrscheinlich um eine Konvertierung, deshalb fallen auch einige Bilder etwach flach aus und entfalten nicht die Tiefe, die man erwartet.
 

Action: 4,7 von 5

Spaß: 3,9 von 5 im Film

Spaß am Film: 5 von 5

Spannung: 4,5 von 5

Anspruch: 3 von 5 wer ihn benötigt

Kinokarte: 9 Euro

Filmherstellungskosten 200 Millionen US Dollar

Empfehlung:
Alle die Spaß am Blockbuster Kino haben.

Hat er Euch gefallen?

Eure
CT
 




Life of Pi

28. April 2013

Life of Pi

Als ich das erste mal von diesem Film Kenntnis erlangte und mir den ersten Filmtrailer ansah, war klar, hier handelt es sich um einen extrem bildgewaltigen Film, zumal das er auch in 3D in die Kinos gelangen sollte. Widrige Umstände hinderten mich jedoch daran mir diese Bilderflut im Kino anzusehen. Ich musste also auf die Blu Ray warten und habe diese pünktlich in meinen Händen, in 3D und 2D natürlich.

Verschiedene Reviews haben diesen mit 4 Oscars prämierten Film außerordentlich hoch bewertet.
Einige haben dem Film aber auch so gar nichts abgewinnen können und ihm ihre Zustimmung verweigert.

Eines ist jedoch ganz klar, dieser Film spaltet die Lager. Woher kommt es, das ein Film so unterschiedlich gesehen wird.

Die Kritiker sind derart gespalten, das es scheinbar nur grandiose Kritiken oder geradezu vernichtende gibt. Wie kann das sein, das ein Film so unterschiedlich gesehen wird. Ist der Film missverständlich beworben worden, ist die Erwartungshaltung bei einem Ang Lee Film so groß, das die Enttäuschung so extrem ausfällt. Haben sich diejenigen, die den Film sehr schlecht bewerten, im Vorfeld nicht hinreichend mit der Thematik des Filmes beschäftigt. Ist der Trailer nicht aussagekräftig genug. Ist das Buch zu stark im Kopf verankert. Vielleicht von jedem etwas, ich weiß es nicht.

Sicher kann man bemängeln, dass der Film religiöse Inhalte hervorhebt. Natürlich kann man kritisieren, dass der Film zu bunt zu süß zu kitschig geworden sei. Natürlich kann man dem Film vorwerfen, dass die Handlung eine lange Einführung hat. Natürlich kann man dem Film vorwerfen, das er Formatwechsel besitzt. Natürlich kann man dem Film auch vorwerfen, dass er nicht genau dem Buch folgt

Aber es handelt sich hier um einen Film und die Verfilmung des Buches schien bisher als unmöglich. Ang Lee hat das Unmögliche jedoch möglich gemacht und uns hier einen GRANDIOSEN Bilderrausch geliefert, dem man sich als Filmenthusiast einfach nicht entziehen kann.

Sicher jeder Film hat so sein Publikum und jeder Film löst etwas in einem aus, sei es Freude, Spannung, Abscheu, Faszination etc. Zum Schluss bleibt ein Film im Kopf oder er verliert sich sehr schnell wieder.

Dabei habe ich den Film bisher noch gar nicht komplett gesehen, es sind nur die gesammelten Eindrücke aus Fragmenten zu dem Film, die mich diese Worte schreiben lassen. Um mir also wirklich eine eigene Meinung bilden zu können muss ich den Film also erst komplett gesehen haben.

Das habe ich dann auch getan und merkwürdiger Weise bleibt das o.a. inhaltlich bestehen.

Der Film kann durchaus die Lager spalten. Aber ist der Film schlecht oder doch herausragend?

Nachdem ich den Film nun gesehen habe ohne das Buch gelesen zu haben, was es mir vielleicht einfacher macht, komme ich zu folgendem Ergebnis:

Life of Pi ist ein Gesamtkunstwerk und in seiner Erzählstruktur bisher einzigartig. Die Storyline die sich langsam aber stetig weiterentwickelt und die aus zwei sehr unterschiedlichen Lebewesen mit der Zeit eine Einheit bilden ist eine Metapher auf den Respekt vor dem Leben des Anderen. Unterschiedlicher kann somit die Ausgangsituation nicht sein. Ein Tiger der seinem Instinkt folgt und ein Mensch in Form von Pi, der seinen Intellekt nutzt um diese unbeschreibliche Situation zu meistern.  Der Film weicht aus dramarturgischen Gründen in einigen Bereichen vom Buch ab und schafft es hierdurch, dem Film die Mystik zu geben, die er benötigt um den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Kann man sich nicht auf diese Story einlassen, so findet man vermutlich keinen Zugang zu diesem Film und neigt dazu den Film gänzlich abzulehnen.
Der Film wurde an wunderschönen Schauplätzen in Kenting,(http://de.wikipedia.org/wiki/Kenting-Nationalpark), Montreal, Munnar (http://de.wikipedia.org/wiki/Munnar), Pondicherry (http://de.wikipedia.org/wiki/Puducherry) sowie in Taichung (http://de.wikipedia.org/wiki/Taichung) aufgenommen. Es kamen nur digitale Kameras zum Einsatz und es wurde keine Motion Capture Verfahren angewendet. Das Budget betrug etwa 120 Mill US-Dollar. Für die Rolle des Pi wurden in Indien etwa 5000 Jugendliche gecastet und in Taiwan wurde ein gigantischer Wellentank gebaut.

 

1884 sank ein Schiff Namens Mignorette im Ozean, in dem vier Menschen einschließlich eines Kabinenstewards genannt Richard Parker überlebten, dieser wurde getötet und von den anderen drei Überlebenden gegessen. Yann Martel, Schriftsteller des Buches Life of Pi, nannte den Bengalischen Tiger 'Richard Parker' beruhend auf diesen Ereignissen.

Diesen Film einer konkreten Bewertung zu unterziehen ist nicht ganz einfach. Das Buch ist wunderbar in Bildern umgesetzt und fesselt den Zuschauer von der ersten Minute an, die Erzählung ist fließend und wirkt sehr relaxt, trotz der unglaublichen Geschichte auf Hoher See, das ist es was bei mir den Zauber dieses Filmes ausmacht. Eine Art Robinson Crusoe Geschichte auf dem Meer an der  der Protagonist wächst und sich selber findet. Der Mensch ist zu erstaunlichen Dingen fähig, wenn er muss, das zeigt sich hier durch die gnadenlose Konfrontation mit dem Tiger, der trotz allem ein wildes Tier bleibt.

Ang Lee sagt in einem seiner Interviews:
"In mancher Hinsicht ist das Filmemachen meine Art zu leben und viele, in diesem Fall, tausende Mensche verbrachten fast vier Jahre damit eine Geschichte zu erzählen, an die sie glauben, es ist also eine große Verantwortung. Wir arbeiten sehr hart, Tag und Nacht mit ganzer Seele. Wir gewähren einen Vertrauensvorschuss."

"Jeder am Set sagte ihm  (Pi) was er zu tun habe, aber nach einem Monat wird einem klar, er führt unser ganzes Team, wie er sich benimmt, wie er handelt, wie er auftaucht, er ist eigentlich unser geistiger Führer. Ich glaube, das ist nicht nur ein anständiger oder talentierter junger Mann, ich glaube, uns führte das Schicksal zusammen."

Eigentlich begleitete er  nur seinen Bruder zu einem Vorsprechen und ohne jedwede Ambition kam er dann selbst an diese Rolle, wenn das kein Schicksal ist.

 

 

 Hier einmal ein paar schöne Leinwandfotos:

 































Bild:
Life of Pi beeindruckt zunächst einmal durch sein außerordentliche Bildsprache, sein überbordenden Farben, seine Bildschärfe, sein CGI Effekte etc. die in 3D hier nicht mittel zum Selbstzwecks sein sollen, sondern der Geschichte die Tiefe geben, die man sich erhofft.
Alle Atribute für ein grandioses Bild könnte man hier anführen., aber eines bringt es auf den Punkt, Perfekt.
Ang Lee hat sich natürlich bei dem Bildseitenformatwechsel etwas gedacht. in zwei Szenen ändert sich das Bildformat, wie man es schon bei Nolan in den Batman Filmen kennt, nur hier sind es nicht die IMAX Formate sondern der Wechsel von 16:9 auf 21:9 für die fliegende Fischszene und 4:3 in der Szene, wo Pi und Richard Parker auf dem Boot liegen und ein großer glühender Fisch unten durch schwimmt. Eine Bildseitenformat-Verschiebung ist etwas, dass Ang Lee bereits seit der Filmschule machen wollte und in diesem Film ergab es Sinn, sagt er. Das 21:9 Bildseitenformat wurde gewählt, um die visuelle Tiefe zwischen dem fliegenden Fisch und dem Ozean zu erhöhen. Wie Lee sagte, sei dieser Spielraum die einzige Möglichkeit gewesen, diese fliegende Fischszene mit einem schwarzen Rand zu versehen und den Fisch ausserhalb des Bildes wandern zu lassen. Das 4:3 Format ist eine Homage an den Bucheinband des Original Buches. Es ist das genaue Image aber mit einem Wal darauf.

Der Filmscore passt wunderbar zu dem Gesehenen und  unterstützt den Film in seiner Erzählung. Er rundet das Gesamtbild auf eine sehr wohltuende Weise ab. Der Surroundsound ist hier auch sehr realitätsbezogen und alle Kanäle werden, wenn erforderlich bedient. Von markigen bis hin zu sehr feinen Tönen ist alles dabei und hüllt einen in einen Kokon aus Film und Ton.

Fazit.
Dieser Film ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Filme betrachtet werden und eine dringende Aufforderung sich nicht davon abhalten zu lassen diesen Oscar prämierten Film anzusehen, der für mich ein echtes Kunstwerk darstellt und von jedem echten Filmfreund gesehen werden muss. Der Film erschliesst sich auch in seiner ganzen Opulenz erst beim zweiten Betrachten wirklich, soweit man sich nicht im Vorfeld schon etwas mit der Thematik beschäftigt hat.

P.S.
Noch etwas aus gegebenem Anlass.
Hier werden kein trastischen Fressszenen gezeit. Ang Lee hat dieses Kapitel mit viel Gefühl in den Film eingebaut ohne dass man wegsehen muss. Es gehört aber auch zur Story und kann nicht ausgeblendet werden.

Film: 5 von 5
Bild: 5von 5
Extras: 4 von 5
Spaßfaktor: 5 von 5

 CT

 

Der Deutsche Filmpreis.

Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein großer Freund des Deutschen Films mit ein paar Ausnahmen sehe ich mir auch keine Deutschen Filme im Kino an, da diese kurz darauf schon im Fernsehen erscheinen.

Das wird sich nun ändern.

Warum ist der Deutsche Filmpreis 2013 etwas ganz besonderes?
Weil mit dem grandiosen Film Cloud Atlas der teuertste Deutsche Film aller Zeit nominiert wurde und dennoch ein kleiner Film den Deutschen Filmpreis für die Kategorie:
Bester Spielfilm gewonnen hat.
Hut ab!!

Der Deutsche Filmpreis wird seit 1951 vergeben.

Die Verleihung fand ab 2006 im Berliner Palais am Funkturm statt. Der Termin war im selben Jahr um zwei Monate in den Mai vorgezogen worden. Als Grund gab die Filmakademie an, man wolle die Veranstaltung zu Beginn des Kinojahres stattfinden lassen; so könnten die ausgezeichneten Filme den Vermarktungseffekt der Verleihung besser ausnutzen. 2010 wurde der traditionsreiche Friedrichstadtpalast als neuer Veranstaltungsort der Preisverleihung benannt.

Am 26. April 2013  wurden die Gewinner in eine durchaus sehenswerten Gala geehrt. Das ZDF hat um 22:15 Uhr gestern Abend die Verleihung zeitversetzt übertragen. Einige Schnitte sind bemerkbar.

In Anlehnung an Marlene Dietrichs Rolle der Lola in  und an den gleichnamigen Film von Rainer Werner Fassbinder sowie an Tom Tykwers (Cloud Atlas) großen Erfolg Lola rennt trägt diese den Namen Lola. (Quelle Wikipedia)

Normalerweise sehe ich mir solche Verleihungen nicht an, da sie sich durch langatmige Reden  sowie einen altbackenen Darbietung auszeichnen.

Nicht jedoch in diesem Jahr. Mir haben einige Einführungsreden sehr gut gefallen.

Überraschend waren für mich auch die Nominierungen, die aufzeigen, dass der Deutsche Film es echt drauf haben kann und viele tolle auch junge Talente vorweisen kann.

Die Nominierungen:

http://www.youtube.com/watch?v=Nhlu3XABvSk 

Beste männliche Nebenrolle: Das Wochenende; Oh Boy; Was bleibt
Bestes Szenenbild: Die Vermessung der Welt; Cloud Atlas; Die Abenteuer des Huck Finn Bester Dokumentarfilm: Die Wohnung; Vergiss mein Nicht
Bester Schnitt: More than Honey; Cloud Atlas: Oh Boy
Bestes Maskenbild: Quellen des Lebens; Hannah Arendt; Cloud Atlas
Beste weibliche Nebenrolle: Das Leben ist nichts für Feiglinge; Hannah Arendt; Die Wand Quellen des Lebens; Oh Boy; Gnade
Bester Spielfilm: Quellen des Lebens; Hannah Arendt; Die Wand; Lore Oh Boy; Cloud Atlas
Beste Filmmusik: Cloud Atlas; Lore; Oh Boy
Bestes Kostümbild: Lore; Die Vermessung der Welt; Cloud Atlas; Hannah Arendt
Beste männliche Hauptrolle: Ludwig II.; Schuld sind immer die Anderen; Das Wochenende
Bester Kinderfilm: Kaddisch für einen Freund; Das Haus der Krokodile
Bestes Drehbuch: Oh Boy; Schuld sind immer die Anderen; Hannah Arendt
Beste Tongestaltung: Gnade; Du Hast es versprochen; Die Wand; Cloud Atlas Kamera/Bildgestaltung: Cloud Atlas; Lore; Gnade
Beste Regie: Hannah Arendt; Cloud Atlas; Oh Boy 

Die Preisträger Deutscher Filmpreis 2013

Die Preisträger der Filmpreiskategorien des DEUTSCHEN FILMPREISES 2013 sind:
Bester Spielfilm in Gold



OH BOY Marcos Kantis, Alexander Wadouh – Schiwago Film

GmbH, Chromosom Filmproduktion – Regie: Jan Ole Gerster


Bester Spielfilm in Silber

HANNAH ARENDT Bettina Brokemper, Johannes Rexin –
Heimatfilm GmbH + CO KG – Regie: Margarethe von Trotta



Bester Spielfilm in Bronze

LORE Karsten Stöter, Benny Drechsel, Liz Watts, Paul

Welsh – Rohfilm GmbH, Porchlight Films, Edge City

Films – Regie: Cate Shortland  



Bester Dokumentarfilm

MORE THAN HONEY Thomas Kufus, Helmut Grasser, Pierre-Alain Meier –

zero one film GmbH, Allegro Film, Thelma Film –

Regie: Markus Imhoof  



Bester Kinderfilm

KADDISCH FÜR EINEN FREUND Martin Bach – SiMa Film Sigrid und Martin Bach GbR –

Regie: Leo Khasin

 Bestes Drehbuch

Jan Ole Gerster OH BOY

 Beste Regie

Jan Ole Gerster OH BOY

 Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle

Barbara Sukowa HANNAH ARENDT

 Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle

Tom Schilling OH BOY



 Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle

Christine Schorn DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE

 Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle

Michael Gwisdek OH BOY



 Beste Kamera / Bildgestaltung

John Toll, Frank Griebe CLOUD ATLAS

 Bester Schnitt

Alexander Berner CLOUD ATLAS

 Bestes Szenenbild

Uli Hanisch, Hugh Bateup CLOUD ATLAS

 Bestes Kostümbild

Kym Barrett, Pierre-Yves Gayraud CLOUD ATLAS

 Bestes Maskenbild

Daniel Parker, Jeremy Woodhead CLOUD ATLAS

 Beste Filmmusik

The Major Minors, Cherilyn MacNeil OH BOY



 Beste Tongestaltung

Christian Bischoff, Uve Haußig, Johannes Konecny DIE WAND

 Ehrenpreis

Werner Herzog

 Publikumspreis

SCHLUSSMACHER Matthias Schweighöfer

 Wer die Sendung verpasst hat, kann diese hier noch einmal ansehen:
 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1889146/Der-Deutsche-Filmpreis-2013

Ich hoffe ihr habt jetzt Lust auf den guten Deutschen Film bekommen.
Viel Spaß dabei!!

Charlys Tante



 

Heute gibt es kein direktes Review zu einem Film, jedoch ist das nicht minder spannend.

The Australien Pink Floyd Show, Lanxess Arena 18.04.2013

"Eclipse of the Moon Europa Tour 2013"

Ein must see für alle Pink Floyd Fans!!

Diese Band ist der Knaller, 3 Millionen verkaufter Tickets rund um den Clobus sagen eigentlich schon alles.

Seit 1993 gibt es die Formation Australien Pink Floyd Show. Diese phänomenale Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gruppe Pink Floyd im Bewusstsein des Rock Fans zu halten.

Hierzu haben sie mittlerweile eine fulminate Konzertshow auf die Beine gestellt, die den Altrocker zur Ehre gereichen würde. David Gilmor hat die Band schon bei einem seiner Geburtstage aufspielen lassen, das sagt schon alles zu diese Cover Band.

 

In diesem Jahr ist die Band mit dem Programm „Eclipsed By The Moon“ unterwegs. Ein Hommage an das legendäre Concept Album „The Dark Side of the Moon“ Dieses Album feiert seinen 40.ten Jahrestag und ist somit ein grandioses Opener zu der Tour 2013.

Am 18.04.2013 gastierten die Klangvirtuosen in der Kölner Lanxess Arena und zelebrierten dort ihr famoses Programm.

Mit dem kompletten Album von Dark Side of the Moon, dem Pink Floyd Klassiker schlechthin sowie legendären Songs, wie " The Great Gig In The Sky "," Us And Them, Money und Time“ einem Album welches mehr als 50 Millionen Exemplare weltweit verkauft und blieb in den Charts 741 Wochen 1973-1988 verblieb, mehr als jedes andere Album in der Geschichte.

Dieses Album ist wahrlich eines der größten Rock Alben aller Zeiten und die Entstehung dieses Albums kommt eine Sinfonie mit seiner klassischen Orchestermusik schon sehr nahe.

Hinzu gesellten sich auch noch Echoes" sowie "Another Brick in the Wall". Colin Wilson sang à la Roger Waters und David Fobles Solo zu "Comofortably Numb" klang, als wärs aus den Saiten von David Gilmours Gitarre geflossen sowie weitere Klassiker der Edel Band.

„Wir studieren jedes Detail der Floyds Alben so genau wie möglich ", sagt Aussie Floyd Sänger und Gitarrist Steve Mac. "Unsere Bestreben ist es diese Musikkunst zu feiern sowie den Ursprung und den Stammbaum zu erhalten.", Ergänzt Colin Wilson, Bassist und Sänger.

The Australian Pink Floyd Show ist der Versuch, die Performance, das Gefühl der Musik sowie den außergewöhnlichen Sound später  Pink Floyd-Konzerte zu erhalten, durch den Einsatz visueller Hilfsmittel wie Laser, aufblasbare Puppen, wie den Lehrer aus -The Wall-, dem Schwein aus –Animals- oder neu einem übergroßen Känguruh sowie dem legendären runden Bildschirm. Sie sind die einzige Pink Floyd Tribute Band, die bei einem Mitglied von Pink Floyd (David Gilmour) 1996 zu seinem 50. Geburtstag aufspielen durfte.

 Lange Zeit hatte ich kein Konzert von Pink Floyd mehr gesehen. Die Flech-Tour im Jahre 2007 brachte mich wieder auf den Geschmack und neben meinem nie versiegenden Pink Floyd Musikdrang, eröffnete ich im Jahre 2001 mit dem Pink Floyd Klassikconcert in Düsseldorf, den jährlichen Konzertbesuch von Pimk Floyd Konzerten.

Nachdem ich im Jahre 2012 idie grandiose Roger Waters Gala in Düsseldorf miterleben durfte Ich berichtete darüber im Forum. Habe ich dieses Jahr die Gunst der Stunde ergriffen um im heimischen Konzertwohnzimmer – der Lanxess Arena Köln – wieder einmal den grandioses Pink Floyd Hymnen zu lauschen.

Am 18.04.2013 einem Donnerstag war es dann soweit. Mit meinen beiden Jungs zogen wir um 18:30 los in Richtung Lanxess Arena. Wir hatten sehr gute Plätze ergattert und kamen somit recht nah an die Gruppe heran.

Ich habe eine Reihe Fotos machen können,soweit das in einem Konzert möglich ist, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Hier einmal eine kleine Auswahl schon bearbeiteter RAW Dateien.

 

 


























Alle Fotos mit Nikon P 7100 aufgenommen. Manuell mit 1/30 sekunde und Blende 2,8-5,6 , ASA 1600 im RAW Modus aufgenommen. Brennweiten 28-200 mm

Mit diesen Einstellungen kann man sehr gut Konzertaufnahmen machen.

Um 20:05 Uhr stieg dann die Band auf die Bühne und zeigte  mit dem legendären Albums „Dark Side of the Moon“, das übrigens komplett gespielt wurde, welch grandioses Soundfeuerwerk sie hier abliefern können.

PS. Der Graphikdesigner des Albums ist leider am 18.04.2013 verstorben. Herzliches Beileid!!

 

Danach folgten Stücke aus dem Pink Floyd Album überhaupt. The Wall“ gefolgt von Which you where her und Ummagumma. Die Band gab zwei grandiose Zugaben und spielte insgesamt mit einer kleinen „Pinkelpause“ fast genau 3 Stunden.

Natürlich ist auch die beste Cover Band kein vollwertiger Ersatz für das Original, zumal dann nicht, wenn diese wirklich unverwechselbare Stimmen haben.
Dennoch ist die Band eine wirklich enstzunehmende Band mit einem grandiosen Live feeling und rein instrumental vom Original nun wirklich nicht zu unterscheiden.

Ich kann jedem Pink Floyd Fan dieses Konzerspektakel, das genau der Choreographie alter Pink Floyd Konzerte folgt nur wärmstens empfehlen.

 

Der Sound der hier geboten wird ist wirklich vom Feinsten, brachiale Bässe, saubere Gitarrenläufe und keine Höhenüberspitzungen stellten einen Sound auf höchstem Klangniveau dar, der mir Rundumeffekten hinter einem und über einem schon an ganz großes Kino heranreicht.

Das schöne ist die kommen nächstes Jahr wieder.
Grandios!!
Ich bin dabei!!
 

Charlys Tante

 


Der Hobbit

18. April 2013
Ein visuelles Meisterwerk erwartet einen wenn man sich mit dem ersten Vorläufer der Herr der Ringe Trilogie beschäftigt.

Zunächst zur Einstimmung wieder einmal ein paar Leinwandbilder:





































Der Hobbit ist ein monumentales Kunstwerk.
Peter Jackson, hatte eigentlich die Regie an del Toro abgegeben, um nicht mit seinem Baby "Herr der Ringe“ in einen Konkurrenzkonflikt zu geraten. Del Toro interpretierte den Hobbit etwas anders, musste dann wegen erheblicher Verzögerungen der Dreharbeiten und Klageverfahren mit dem Tolkien Trust, doch letztendlich das Zepter wieder abgegeben, sodass Peter Jackson selbst  die Regie in die Hand nehmen musste.

Wer hier etwas tiefer einsteigen möchte, dem sei der gute Bericht in Wikipedia wärmstens ans Herz gelegt.

Herausgekommen ist ein Film der in seiner Qualität im Kino alles bisher dagewesene sprengt. Mit seiner 5 K Auflösung und 48 Bildern pro Sekunde und das alles in 3D konnte man im Kino jede Bewegung so fliessend und ohne jegliches Ruckeln verfolgen, das eine Reihe von Zuschauern, den Film nicht mehr als solchen ansehen wollten, sondern ihm die filmische Klasse absprachen.

Nun liegt Der Hobbit für die Hausauswertung in den verschiedensten Fassungen im Regal.
Ich habe mich für die 3D Fassung mit 4 Disc entschieden
2 Scheiben für die 3D Fassung
1 Scheibe für die normale 2D Fassung
1 Scheibe Extras
Die Front wird durch ein schönes 3D Bild veredelt.
Mir persönlich reicht diese tolle Fassung vollkommen aus.

Wie steht es aber nun um die Bildqualität im klassischen Blu Ray Format mit "ledglich" 24 Bilder pro Sekunde und einem Bild mit 2 Millionen Pixel anstatt der über 14 Millionen Pixel aus.
Kann diese Fassung dem Kinobild mit 48 Frames per Second und nahezu 14 Millionen Pixel annähernd das Wasser reichen.

Ich möchte euch nicht weiter auf die Folter spannen.

Es sieht gut aus. Die Bildschärfe ist einfach grandios, der Kontrast makellos und der Schwarzwert fulminant. Hier wurde ein sagenhafter Bildtransfer durchgeführt, der die Blu Ray in eine andere Klasse katapultiert und mindestens gleichauf mit Avatar gesehen werden muss.
Dennoch sind einige Bildschwenks etwas verschmiert, es liegt kein Bildruckeln im eigentlichen Sinne vor, da der Film mit Kameras mit der Modellbezeichnung EPIC  und einer Auflösung  von 5K = 5120 x 2700 Pixel bei bis zu 120 FPS) des Herstellers  Red Digital Cinema Camera Company gedreht  und  mit 48 Bilder pro Sekunde aufgenommen wurde, konnten die Bildschwenks auch etwas schneller erfolgen. Die Geschwindigkeit wird in einigen Schwenks im Nahfeld dann zum kleinen Problem, weiter entfernte Bildschwenks wirken fast genausso gnadenlos scharf wie im Kino.




 Hier kann man einmal erkenne, welcher gravierende Unterschied das überhaupt ist. Selbst ein Full HD Bild wirkt da schon winzig gegen.


Der Ton ist von aussergewöhnlicher Güte. In HD Master und 7.1 in deutsch vorliegend entwickelt er eine realistische Räumlichkeit. Alle Lautsprecher werden auf höchstem Niveau mit Signalen versorgt. Es gibt sehr schöne Direktionaleffekte und Rundumverläufe. Die Klangtiefe und Reinheit sind schon bemerkenswert, hier stimmt einfach alles. Dialoge sind sehr sauber heraushörbar, wesentliche Überlagerungen liegen hier nicht vor, sodass nicht nachgeregelt werden muss. Auch der Tiefbass wirkt sehr realitätsbezogen und nicht zu übertrieben und zu fett, eher trocken und kräftig.

In 3D ist der Film auf zwei Scheiben aufgeteilt. Auf der Ersten Scheibe ist die Filmdatei über 29 GB groß. Auf der zweiten Scheibe immerhin noch über 19 GB. Das macht zusammen etwa 44 GB Filmdaten. Mit allen Zusatzdateien hätte der Film somit nicht auf einen 50 GB BD gepasst, daher musste er gesplitet werden. Hierdurch kann die Bildqualität erhalten bleiben. Die Datenrate liegt teilweise bei annähernd 32 Mbps. Die Bildschärfe fällt hier subjektiv betrachtet noch schärfer aus. Auch hier ist der Kontrast, die Farben, der Schwarzwert sowie die Bildschärfe auf absolutem Referenzniveau. Der 3D Effekt wirkt sehr real ohne zu überzeichnen, hier zeigt Peter Jackson, was mit der 48p 3 D Kameras heute möglich ist.




 

Die Extras geben einem einen sehr schönen Einblick in die Entstehung des Filmes mit insgesamt 10 Produktionsvideos in HD natürlich und einer Gesamtlaufzeit von über 2 Stunden, findet hier der Fan alles, was sein Herz begehrt.
In einem kleinen Opening werden die grandiosen Landschaftsaufnahmen gezeigt, die für die Aussenaufnahmen verwendet wurden.

Insgesamt besitzt der Film eine makellose Bildqualität und besitzt in der 2 D Fassung immer noch eine überragende 40 GB Filmdatei. Diese steht dem 3D Bild ausser der Räumlichkeit in nichts nach.
5 von 5 Punkten

Hat man den Film jedoch bereits im Kino gesehen und die auberen Bildschwenks erlebt, so ergibt sich im direkten Vergleich ein 4 von 5 Punkte Bild für teilweise leichte Nachzieheffekte in den schnellen Schwenks.

Einem hervorragenden Surroundsound ohne Übersteuerung und mit einer tollen Sprachverständlichkeit
4,5 von 5 Punkten

einem exorpitant guten 3 D Bild, welches Avatar in nichts nachsteht
5 von 5 Punkten

Sehr schöne Extras. Hier hätte ich mir jedoch noch etwas mehr gewünscht
3,5 von 5 Punkten

Fazit.
Peter Jackson hat es weider einmal geschafft einen  Meilenstein zu setzten an dem sich zukünftige Filmemacher die sich mit 3 D beschäftigen, messen lassen müssen.
Schade ist für mich jedoch, das  man trotz der 3D Kameras, die das Bild in 16:9 aufzeichnen, nicht für die Verwertung zu Hause auf das Vollformat zurückgegriffen hat.
Dennoch ist  der 1.Teil von Der Hobbit als ein gelungener Einstieg in die Trilogie zu sehen, den man sich oft ansehen kann, da man bezüglich der Bilderflut und der verschiedener kurze Spots, die einem dann beim zweiten oder dritten Ansehen erst so richtig auffallen, immer wieder neues entdeckt.

Der Hobbit ist somit ein Pflichtkauf für alle Cineasten.

Ich hoffe der Blog hat Euch spaß bereitet und die Vorfreude auf den Film gesteigert.

Charlys Tante
 


Cloud Atlas

15. April 2013

Cloud Atlas, ist einer der Filme die ich schon sehr früh im Internet entdeckt habe. Den Supertrailer von über 5 Minuten habe ich mir natürlich sofort angesehen und auch auf meine Leinwand geworfen, danach war kein halten mehr und ich wartete auf den Kinostart.
Dann kam das was leider so oft geschieht, ich fand leider kein einziges Zeitfenster um mir den Film in einer unserer vielen Kinos anzusehen. Nachdem ich durch Zufall am Erscheinungstag in den Genuß der Extendet Fassung  (172 Minuten) gekommen bin, die noch einmal länger als die Kinofassung von 163 Minuten ist, war ich natürlich voller Erwartung um  mir dieses grandiose Zeitepochen Epos über etwa 500 Jahre zu Gemüte führen.

 Hier einmal einige Bildimpressionen von meiner Leinwand:





Episode 1





Episode 2




Episode 3



Episode 4


 







Episode 5





Episode 6

Dann war es soweit. Am Samstag den 14.04.2013 um 20:50 Uhr startete ich das 7.2 HD Master Presence Cinema durch einen satten Druck auf die Logitech Fernbedienung. Gleichzeitig startete der Receiver, der BD Player, der Beamer beginnt zu surren und die Leinwand fährt langsam in ihre vorgegebene Postition.  Auf der Leinwand erscheint das vertraute Bild Mitsubishi, nun gilt es dem BD Player die Blu Ray des Filmes Cloud Atlas in seine Lade zu legen. Die Lade fährt mit einem leichten surren heraus, da liegt sie offen vor mir, läd mich förmlich dazu ein etwas in die Lade zu legen. Ich nehme die Disc aus der Hülle und lege sie vorsichtig auf die Ladeluke. Die Disclade fährt mit einem surren und einem leicht schmatzenden Plopp wieder zurück in den Player. Jetzt wird es Zeit die Maskierung an der Leinwand anzubringen, die ich leider noch nicht automatisieren konnte. Das erste Lebenszeichen der Disc erscheint auf der Leinwand, es ist der Startbildschirm, dieser zeigt ein Bild indem sich ständig verschiedene Gesichter in der Bildmitte überlagern und wechseln. 172 Minuten grandioses Kino erwartet uns.

Der Film startet und er beginnt mit einem Schwenk aus dem Orbit auf ein sehr altes mit Furchen und Narben gezeichnetes Gesicht. Dieses Gesicht erzählt eine Geschichte in einer etwas rudimetär abgewandelten deutschen Sprache, kurz darauf wechselt das Bild auf einen Strand und danach auf eine Brücke mit einem Auto um kurz darauf  zu einem Klavier zu wechseln und dann auf Handschellen usw. in den ersten 5 Minuten meändert die Story zwischen den verschiedenen Zeitebenen hin und her und man ist schon etwas verwirrt. Dann beginnt die Storyline zu starten. In der ersten halben Stunde ist man damit beschäftigt, die gesamten einzelnen Geschichten mit seinen abruppten Wechsel zu erfassen und einzuordnen in die Gesamtstruktur des Films, danach ist man dann hoffentlich mitten drin.

Unsere Leben gehören nicht uns, sagt eine der Protagonisten.

Es sind 6 Geschichten in verschiedenen Zeitebenen in völlig verschiedenen Epochen in der  Vergangebheit der  Gegenwart sowie der Zukunft. Die eigenständigen Geschichten sind auf fantastische Weise miteinander verwoben. Im Verlauf der Story erkennt man die Verbindungen, wenn man konzentriert auf die Leinwand schaut. Zeit für die Toilette oder etwas zum Knabbern oder gar ein Getränk ordern, vergesst es, die Zeit vergeht wie im Fluge.

In der ersten Geschichte, sehen wir Adam Ewing (Jim Sturgess)  er ist ein junger Anwalt und arbeitet für seinen Schwiegervater. Er wir Zeuge wie ein junger Moriori-Sklave brutal ausgepeitscht wird. Er weiß, dass es falsch und ungerecht ist. Zufällig bekommt er die Chance ihm zu helfen, das verändert sein ganzes Leben. Die Storys entwickeln eine eigene Dynamik: Die Energie der einen Story treibt die nächste voran und ganz allmählich verschmelzen sie zu einem Ganzen.

In der nächsten Geschichte begegnen wir Robert Frobisher (Ben Whishaw) (Das Parfüm), einem aufstrebenden Komponisten, der sich in das Leben eines berühmten Komponisten einschleicht um mit ihm zusammen das Cloud Atlas Sextett zu komponieren. Dieser Film durchbricht hierbei viele Barrieren.

Geschichte 3 hier sehen wir Halle Berry als Journalistin, insgesamt spielt sie neben Tom Hanks und Hugh Crant sechs Rollen.

Insgesamt bekommt der Zuschauer hierbei viel Stoff zum Nachdenken.

Die Geschichte von Luisa Rey (Hally Berri) ist eine klassische Krimi-Story aus den 70er Jahren. Sie ist inszeniert wie ein Film Noir. Luisa weiß nicht, wie ausdauernd sie in Wirklichkeit ist, jedoch im Laufe der Handlung erkennt sie ihre Stärken und setzt diese auch ein.

Geschichte 4: Cavendish(Jim Broadbent) ist ein erfolgloser Verleger, er ergreift vor seien Schulden die Flucht, sein Bruder besorgt ihm ein scheinbar sicheres Versteck, doch das ist so sicher, das er nicht mehr herauskommt. Dieses ist die komödiantische Geschichte. Da ist einiges an  Slapstick drin, zum Schluss wird es zu einer Fluchtgeschichte.

Es scheint so als würden 6 verschiedene Geschichten erzählt, aber am Ende fügt sich alles zusammen. Sie ergeben ein ganzes.

In der fünften Geschichte beuten in dem koreanischen Neo Seoul sogenannte Reinblüter die Duplikanten (Doona Bae) aus und fordern unbedingten Gehorsam ein. Die Duplikanten leben bei Papa Song einem Lokal in erbärmlichen Verhältnissen. Alles ist inhuman, wie in der Sklaverei. Hae-Joo Chang (Jim Sturgess) eine Rebell trifft ganz bewusste Entscheidungen. Er weiß, dass er die zukünftige Entwicklung verändern kann. Die Geschichten ergeben hierbei insgesamt eine Perlenkette an der sich alles bis zum Schluss aufreiht. „Wir müssen ihnen den Kampf ansagen und wenn nötig unseren Tod riskieren“ sagt Doona Bae in einer Szene und verändert damit die Geschichte.

Zum Schluß noch Geschichte 6 mit dem Hauptprotagonisten Tom Hanks. Zachry (Tom Hanks) ist ein Ziegenhirt. Er hält sich für einen Feigling, er schämt sich, weil er nichts gegen den Mord an seinem Neffen und seinem Schwager unternommen hat.

Als die Prescients in Gestalt von Meronym (Halle Berry) auftauchen, will er sich auf keinen Fall mit den Fremdem auseinandersetzen. Doch in der Verbindung mit ihr ändert sich nicht nur seine Zukunft sondern auch die der Menschheit.

Tom Hanks sagt in einem Interview  “Dieser Film geht über alles hinaus, was ich bisher gesehen habe, das Tempo, der gigantische zeitliche und räumliche Rahmen. Das schlägt ein im Kopf".
Grundsätzlich funktioniert auch jeder einzelne Film für sich als ein übergroßer Trailer, jedoch nur zusammen betrachtet erzeugt er seine ganze Kraft.

Wie kam es dazu, das sich 3 Regisseure zusammenschließen um einen gemeinsamen Film zu produzieren.

Die Wachowskis Geschwister („Matrix", „Speed Racer") befinden sich Anfang 2005 während der Dreharbeiten zu V wie Vendetta in den Filmstudios in Babelsberg.. In dem Film spielt bekanntlich die Schauspielerin Natalie Portman mit. Natalie las zu diesem Zeitpunkt gerade das Buch der Cloud Atlas von Mitchell. Hierdurch wurden die Geschwister auf die Geschichte aufmerksam und planten die filmische Umsetzung des Buches. Zusammen mit Tom Tykwer („Das Parfum", „Lola rennt") haben sie den Roman in ihr gemeinsamen Drehbuch für die filmische Verwertung übersetzt.

Die Dreharbeiten hierzu starteten im Herbst 2011 in Babelsberg. Außenaufnahmen wurden auf Mallorca in Schottland und in der Sächsischen Schweiz durchgeführt.Cloud Atlas ist bisher der teuerste sogenannte Independentfilm und mit etwa 100 Millionen Dollar Kosten auch der bisher teuerste deutsche Filme.

Der Start von Cloud Atlas verlief etwas schleppend, vielleicht ist hierdurch auch der etwas verhaltene Erfolg zu erklären, da der Film in einem Zeitfenster von Oktober 2012 bis zm März 2013 in insgesamt 40 Ländern an den Start ging und insgesamt bisher etwa die Kosten wieder eingespielt hat. In China wurde der Film um knapp 40 Minuten gekürzt in die Kinos gebracht

Der Filmkritiker Alex Billington nannte das Werk den Film des Jahres und vergab ihm die Höchstpunktzahl von 10 Punkten.

„Es ist der Film des Jahres. Eine kühne, ehrgeizige, großartige Leistung in der Kunst des Erzählens, von der ich zu behaupten wage, dass sie eine wahrhaft filmische Offenbarung ist.“

Das Lexikon des Internationalen Films bewertete den Film als „fabulierfreudiges Kaleidoskop“ und „bildgewaltigen Abenteuerfilm“:

„Die opulente Reise durch Zeit und Raum, Epochen und Moden, Gedankenwelten und Weltansichten verdichtet sich zu einem bildgewaltigen metaphysischen Abenteuerfilm, der von den Höhen und Tiefen der menschlichen Zivilisation, von Gewalt, Macht und Machtmissbrauch erzählt und den freien Willen des Menschen, seine Bereitschaft zu Mut, Freundschaft und Vertrauen feiert. Das intelligent-unterhaltsame Spiel mit Verwandlungen und Masken verbindet geschickt filmische Genres und jongliert mit historischem Seefahrer-Drama, 1970er-Jahre-Thriller, kulturkritischer Farce, Kunstfilm und dystopischer Science-Fiction-Oper.“

Stefan Arndt wurde beim Bayerischen Filmpreis 2012 mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet. Zuvor erhielt er den Deutschen Regiepreis Metropolis als bester Produzent. Die Komponisten Tom Tykwer, John Klimek und Reinhold Hell waren für den Golden Globe 2013 in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert. Bei der Oscarverleihung wurde Cloud Atlas in die Vorauswahl der Kategorie Beste visuelle Effekte aufgenommen, letztendlich aber nicht nominiert. Im selben Jahr folgten neun Nominierungen für den Deutschen Filmpreis, darunter in den Kategorien bester Film und beste Regie.(Quelle Wikipedia)


Der Film besticht durch seine aussergewöhnliche Darstellungsform, jede Geschichte funktioniert auch allein, jedoch zusammen ergeben sie ein perfektes Netz in dem man sich verfängt und nicht mehr herauskommt bis zum Schluss. Man betrachtet die einzelnen Protagonisten in den wunderbar ausstaffierten Designs und Masken fast mit Ehrfurcht und ertappt sich dabei dieser Faszination an Bildkunst förmlich zu erliegen, in der sich die Bildstrukturen auf eine magische Art ergänzen. Man kann sich nicht satt sehen. Der stete Wechsel von einer Geschichte in die nächste Zeitebene und zurück erfordert genaues Hinsehen und auch zuhören, da Frakmente in den einzelnen Geschichten auftauchen und der Story den erforderlichen Antrieb geben um im nächsten Moment wieder in einer anderen Zeiteben zu landen. Es ist wie eine überdimensionale Zeitreise.

Das Bild ist makellos, mit einer grandiosen Bildschärfe, saubere Farben und kein Körnchen trübt das Gesehene. Der Schwarzwert ist auf der Leinwand einfach fabelhaft. Es geht keine Information in den dunklen Bildteilen verloren. Man kann sagen. Das Bild ist Perfekt.

Der Surroundsound ist ebenfalls hervorragend, alle Speaker werden mit Signalen versorgt, die Musik ist wunderschön, diese Sinfonie die in Fragmenten den gesamten Film begleitet gibt dem Film seine Seele und man stellt hier ganz besonders fest, wie wichtig heute die Musik für die Emozionalität in einem Film verantwortlich zeichnet. Einfach wunderbar.

Insgesamt ist es für mich nicht verständlich, das in Deutschland den Film nur knapp 1 Million Zuschauer gesehen haben und das obwohl Tom Hanks in Deutschland (Wetten das) die Werbetrommel gerührt hat für dieses Kleinod an Filmkunst.
Unfassbar!!

Film 5 von 5
Bild 5von 5
Extras 3 von 5
Spaßfaktor 5 von 5

Charlys Tante

Oblivion

13. April 2013

Wir schreiben Freitag der 12.04.2013, 13:45 Uhr, Kinokasse im Cinedom in Köln. Ich weis, was 13:45 Uhr am Freitag, ich hatte keine Lust mehr im Büro und habe mir gedacht, nehme einfach einmal eine Auszeit und geh ins Kino, danach kannst du ja wieder ins Büro zurück gehen und  dir mit neuer Energie dein Gehirn zermartern.
Wo gehe ich als rein.
Oblivion oder vielleicht Jack and the Giants oder doch die Fantastische Welt von Oz.

3D oder Tom Cruize. Ich habe mich dann für Oblivion im Kino 4 mit 220 m², das größte Kino am Platz, 22,7 m breit und knapp 10 m hoch ist die Leinwand, entschieden. In Reihe 17 auf Platz 20 habe ich dann Platz genommen.
Wunderbar dachte ich mir, viel Platz um dich herum, kein Popcorn oder sonst was Esser, keine Cola schlürfenden Kinogänger. Ich kann das sowieso nicht verstehen, dass die Leute immer an einer Cola saugen müssen oder sich klebriges Popcorn oder knisternde Natchos reinhauen müssen. Das Kino war schön leer. Ich sollte öfter um diese Zeit ins Kino gehen, na ja heute ging das mal, sonst habe ich immer Termine, Termine.

Während der Vorschau auf die verschiedenen Filme die demnächst noch anlaufen über die Leinwand flimmern werden, dachte ich kurz über das Wort Oblivion nach. Verdammt dachte ich, das ist aber ein vieldeutiger Begriffen, Vergessenheit, Nichtbeachtung, Besinnungslosigkeit, etc. nun gut dachte ich mir, es hat auf jeden Fall etwas mit vergessen zu tun.


Die nervige Vorschau war zu ende, muss aber schließlich sein, sonst wird die Kinokarte noch teurer. 8,50 Euro habe ich um die Uhrzeit schon berappen müssen, na ja was soll’s, ab und an muss man auch einmal aus seinem Heimkino raus in die Welt hinein, damit man auch noch mitreden kann, bezüglich der teilweise schlechten Bild und Tonqualität im Kino.

So, der Film startet und beginnt mit einer Traumsequenz in schwarz weiß, das Bild ist toll, kein Korn, keine Unschärfe, na dachte ich so bei mir, geht doch, danach ein entsättigtes aber sehr scharfes und mit einem tollen Schwarzwert und Kontrast hervorstechendes Bild. Dann, die erste etwas heftigere Tonsequenz aus insgesamt 40 Lautsprechern flutet den Raum und meine Ohren, vielleicht etwas zu kräftig, es dröhnt etwas , Vibrationen an den hinteren Türen machen sich bemerkbar, Der Sound kommt von vorne, der Seite und einzelne Geräusche kommen auch aus der Ferne von Hinten, sehr atmosphärisch denke ich so bei mir. Das Bild schwenkt auf eine Plattform, hierauf steht eine Art Düsen Hubschrauber, geiles Teil. Die Plattform entpuppt sich als das Zuhause von Tom Cruize. Wer ist das, diese Schauspielerin habe ich ja noch nie gesehen, O.k. mal sehen wie die so spielt.  Zwei Wochen noch, sagt sie, dann können wir zurück  nach Hause, das Zuhause ist der Saturnmond Titan. Warum nur, ach so die Menschheit ist nach einem Krieg mit Ausserirdischen darauf geflüchtet, nach dem diese den Mond zerstört und hierdurch zahlreiche Katastrophen ausgelöst haben, die die Erde in die Steinzeit zurückgeschleudert hat. Man was für Bilder, wie bekommen die CGI Spezialisten so etwas nur hin, schon allein der Bilder wegen ist der Film jeden Cent wert oder ist das etwa alles echt. Tom muss zwischenzeitlich eine defekte Drohne reparieren. Der Start des Fluggerätes von der über den Wolken schwebenden Plattform ist grandios, tief lässt sich der Düsenflieger nach unten stürzen, durchquert Schluchten, scannt die Umgebung bis er endlich sein Ziel eine der von den Plünderern fluguntauglich gemachten Drohnen erreicht hat, die Ausserirdischen Plünderer aufspüren und terminieren soll, das ist eigentlich die einzige Aufgabe die Tom hier hat, sein Partnerin, „wir sind ein effektives Team“ begleitet ihn hierbei von einem überdimensionalen Tisch PC aus. Mensch, der wäre cool  für zu Hause, dachte ich so bei mir.
Nach einer gewissen Zeit, Jack (Tom Cruise) hat immer wieder diese sonderbaren Traumsequenzen, geschehen sonderbare Dinge, welche erzähle ich euch natürlich nicht, sonst geht der Plott kaputt und die Spannung für alle die den Film sehen wollen, nur noch soviel, die Storyline ist voller Wendungen und gut gemachter Überraschungen. Es ist keine One Man Show, obwohl man merkt, dass der Film auf Tom zugeschnitten ist, das Ende ist Typisch amerikanisch sentimental und es verbleibt ein bestimmtes Gefühl aber konnte die Erde gerettet werden?  Einige Endzeitfilme hat man in den letzen Jahren gesehen, dieser hier ist erfrischend anders. Mir hat die Story gefallen, zumal ich sowieso ein Science Fiction und ein Tom Cruize Fan bin, hier bin ich natürlich etwas eingefärbt in meinem Blick. Dennoch ganz objektiv ein gut gemachter SF Streifen, mit Anleihen bei Moon, Independance Day, 2001 etc, das muss ja nicht schlecht sein, das passt schon und mit einem granaten Bild und sattem Sound, der aus allen Ecken kommt, macht der Film richtig Laune. Der Rest der Protagonisten ist auch in Ordnung und Morgan Freeman spielt wie immer auf. Trocken und Trocken.
insgesamt ein Film den man als SF Fan gesehen haben muss/sollte und zwar unbedingt im Kino, glaubt mir, sonst werdet ihr es bereuen.

Ich freue mich schon auf die Blu Ray, die kommt bestimmt noch im Herbst auf den Markt, bis dahin, ab ins Kino mit euch und viel Spaß dabei.


Nach dem Film, hatte ich dann aber keine Lust mehr auf mein Büro, ich wollte in so ein Fluggerät steigen und mit meiner Besten von Allen durch die Schluchten von Köln fliegen. Als ich wieder aufwachte und meine Sinne wieder beisammen hatte, die ich im Oblivion vergessen hatte, wollte ich aber unbedingt noch den Soundtrack im Hauptplaneten, der nach meiner kurzen Handy Amazon Recherche, schon im Handel ist, besorgen. Ist leider noch nicht eingetroffen sagte man mir dort, nachdem ich schon bei den Soundtracks gesucht hatte, sollte heute dabei sein. Der Soundtrack ist nämlich vergessen worden mitzuliefern, na dachte ich mir, wenn das ein Zufall ist, diese Vergesslichkeit ist ansteckend, hoffentlich finde ich noch den Weg nach Hause, wo war das noch genau?
Frustriert, ging ich dann zu den Blu Rays und was fällt mir da ins Auge. Cloud Atlas, sofort geordert und das Wochenende ist gerettet, zumindest für 172 Minuten, wenn ich es bis dahin nicht vergessen habe.

 

Film 4,5 von 5

Sound 4 von 5

Bild 5 von 5

Spaßfaktor 5 von 5

Minusstunden 2 am Freitag.

 

Na egal, arbeite ich eben nächste Woche etwas länger, wenn ich denn Lust habe, mich reizt ja noch „Die Fantastische Welt von Oz“. Mal schauen was nächste Woche so ansteht.

So nachdem ich mir jetzt auch einmal den Trailer in HD und mit Surroundsound auf meine große Leinwand übertragen habe, kann ich auch schon ein paar Aussagen zur BD machen.
Das Bild ist fast genauso wie im Kino, tolle Kontraste super Schwarzwert und die gleiche Entsättigung. Das Gesicht von Jack und seiner Partnerin wirkt sehr real in den Farben und in der gnadenlosen Schärfe. Hier können wir uns auf ein tolles Blu Ray Bild freuen.
Der Sound kommt fast genausso kräftig rüber wie im Kino. Auch hier gibt es vermutlich einen granaten Sound, soweit das bei einem Trailer heraushörbar ist. Tolles Klangspektrum mit enorm kraftigem Bass und schönen Direktionaleffekten können wir hier erwarten. Ob uns bei Universal in deutsch auch ein HD Master Sound vergönnt wird?

Fazit:
Knaller Bild und Sound!!

Jetzt folgen noch ein paar Fotos von meinen Screenshots


 


















 

Euer Charly
 

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