Fantastic Four
27. Januar 2017![]()
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Au weia was hat dieser Film Prügel bezogen als er im Jahre 2015 in die Kinos kam. Schnell wurde er als Flop eingestuft und kam erst gar nicht als 3D Film ins Kino als das er beworben wurde. Die Schauspielergilde sei viel zu jung und überhaupt sei der Film einfach nur schlecht und unausgegoren. Für eine Sichtung im Kino hatte die Zeit nicht gereicht, denn schnell war er wieder aus dem Kino raus.
Als Fan von Fantasy Verfilmungen und im speziellen von Marvel Comics, hatte ich mir den Film natürlich trotzdem zugelegt und dann jetzt auch einmal angeschaut.
Sicher Fantastic Four ist ein Reboot das nicht auf der Original Comic Reihe von Marvel (1961) beruht sondern aus der viele Jahre später entstandenen alternativen Reihe von Marvel und zwar der Ultimate Fantastic Four Comic Reihe aus dem Jahre 2004 – 2009 hervorgeht und daher schon ein besonderes Wagnis darstellte, in der die Charaktere alle wesentlich jünger sind. Wer sich also vorher nicht mit der Ultimate Comic Reihe beschäftigt hatte, dem kam das im Kino natürlich alles spanisch vor. Wer es gewohnt ist einen eher komödiantisch angehauchten Comic Film zu sehen, der wird hier natürlich zunächst enttäuscht, denn der Film nimmt sich gewissermaßen schon etwas ernst und betrachtet das Teleportationsthema mit einem ernsthaften Hintergrund. Lustige Parts findet man hier eigentlich nicht.
Reed Richards beschäftigte sich schon in seiner Kindheit mit der Teleportation. In der Schule als Nerd gesehen, ist er ein Einzelgänger. Durch Zufall freundet er sich mit Ben an, der ihn bei seinem Teleportationsexperiment Vorhaben hilft. Bei einem Schulwettbewerb entdeckt ihn Prof. Franklin Storm und holt ihn zur Baxter Foundation, die teilweise durch das US-Militär finanziert wird. Dort lernt Reed Susan und Johnny kennen. Gemeinsam arbeiten sie am sogenannten Quantum Gate, das von Victor von Doom entwickelt wurde.
Zusammen schaffen sei es den sogenannten Teleporter fertig zu stellen um so die Verbindung in eine neue Welt herzustellen. Die Militärs unter der Führung von Dr. Allen wollen aber nicht die Wissenschaftler sondern ein eigens dafür ausgebildetes Team dort hin schicken um diese Welt zu erkunden. Die jungen wissenshungrigen Wissenschaftler Reed, Johnny, Victor machen sich dennoch unbemerkt auf die Reise um die ersten zu sein. Reeds Schulfreund Ben unterstützt sie dabei. Jedoch geht einiges schief und nach der Rückkehr sind sie nicht mehr dieselben. jetzt kommen sie in das Visier der Militärs, die sie schnell zu Kriegszwecken nutzen möchten und das auch tun. Es werden große Versprechen gemacht und die jungen verunsicherten Wissenschaftler machen notgedrungen das Spiel mit.
Neben der Storyline basierend auf der Comic Reihe, die übrigens keine Fortsetzung erhalten wird, werden aber auch einige kritische Untertöne im Film platziert, die die Vorgehensweise der amerikanischen Regierung mit ihren Wissenschaftlern thematisiert und diejenigen zu Helden macht, die eigentlich nur Statisten in diesem Geschäft sind. Dieser Aspekt hat mir persönlich gut gefallen und hat so über einige durchaus vorhanden Filmschwächen hinweggeholfen. Vielleicht hat der Film eine falsche Erwartungshaltung an die Fans von The fantatisc Four gerichtet, die dann enttäuscht im Kino saßen und sich fragten, was da gerade auf der Leinwand passiert, wo die Leichtigkeit des Originals geblieben ist und wieso, hier die Kräfte aus einer ganz anderen Quelle stammen. Wer sich also vorher nicht mit der Ultimate Comic Reihe beschäftigt hat, wird sicher erst einmal enttäuscht sein.
Kate Mara: Sue Storm / The Invisible Woman ist eigentlich ja schon ein alter Hase im Filmgeschäft und mir in der Serie "House of Cards" erstmalig wirklich aufgefallen. Die Leistung dort war wirklich top und mit einer Erfahrung seit 1997 eigentlich eine gute Wahl. Doch ist sie natürlich nicht so ein Eyecatcher wie Jessica Alba, die alleine schon wegen ihrer Präsenz jedem in Erinnerung bleibt.
Miles Teller: Reed Richards / Mr. Fantastic, ist mir auch erst so richtig in "Whiplash" aufgefallen und da spielte er einen Schlagzeuger, diese Rolle schien ihm auf den Leib geschrieben zu sein. Auch dort ein vom Ehrgeiz zerfressener Schlagzeug Nerd, der sich beim Üben die Hände blutig schlug, lässt er auch hier in Fantastic Four nicht nach, bis er seinen Traum von der Teleportation erfüllt hat. Auch er muss natürlich gegen den charismatischen Ion Gruffud antreten und kann im direkten Vergleich eigentlich nur verlieren.
Jamie Bell: Ben Grimm / "The Thing" kann auch gegen das Original nämlich Michael Chiklis nur schlecht aussehen. Passt er doch in die Rolle des Dings grandios hinein und Jamie Bell, einfach nicht. Punkt. Das ist für mich die eigentliche Fehlbesetzung des Filmes.
Michael B. Jordan: Johnny Storm / "The Human Torch", ist natürlich auch nicht unbekannt und in "Creed" spielt er seine Rolle des Boxers neben Sly hervorragend, das wurde auch honoriert. Auch in Fantastic Four spielte er seine Rolle sehr gut , nur auch hier muss er gegen den immer lustigen Chris Evans antreten, das ist dann natürlich sehr schwer. Michael B. Jordan ist mir auch erst in "Red Tails" aufgefallen. Nach "Fantastic Four", konnte er später dann in "Creed" neben mit Sylvester Stallone gesehen werden.
Toby Kebbell: Victor von Doom kann auch schon auf eine ziemliche Filmbiographie zurückblicken und muss auch hier gegen den schon damals smarten Julian McMahon bestehen.

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Vergleicht man diese doch sehr unterschiedlichen Typen, so kann man vielleicht nachvollziehen, weshalb der Film nicht den Anklang fand, den er von der grundsätzlichen Storystruktur durchaus hätte haben können, denn auch der Regisseur hat mit der Wahl der Protagonisten seine Probleme wie man lesen konnte. Denn die Geschichte ist ja nicht schlecht, entfernt sich zwar grundlegend von der Urstory, mit der Millar auch nie wirklich zufrieden war, jedoch ist der Film grundsätzlich auch auf eine Weiterführung angelegt gewesen, die auf Grund des mageren Einspielergebnisses jedoch ausbleibt. Ob man sich irgendwann noch einmal an das Thema heranwagt ist nicht bekannt. Betrachtet man den Film lösgelöst von allen Vergleichen für sich allein genommen, so ist es ein solider Fantasy Film, den man sich durchaus gut ansehen kann und der auch unterhält.
Bild:
Das Bild ist zwar nicht extrem scharf, sondern vermutlich bewusst etwas softer gehalten um die CGI Effekte besser einarbeiten zu können, da das Budget nicht so riesig war um die besten Spezialisten zu beschäftigen. Das sieht man dem Film in einigen Szenen auf der großen Leinwand durchaus an. Insgesamt ist es aber ein solides Bild, mit gutem Kontrast und tollen Farben.
Ton:
Der Surroundsound in HD auch auf Deutsch auf der Scheibe ist eine Wucht und das im wahrsten Sinne des Wortes mehrfach wird man fast aus dem Sessel geworfen so heftig geht der Tiefbass zur Sache und fordert den Bass Meisterns wirklich alles ab. Das ist Demomaterial vom Feinsten. Die Abmischung ist zwar etwas leise und man muss den Regler etwas weiter aufdrehen, die Sprachverständlichkeit ist aber immer gegeben und der Score macht auch keine schlechte Figur. Alle Speaker bekommen hinreichend Zeit sich einzubringen und so entsteht eine raumgreifende Gesamtkulisse, die aller Ehren wert ist.
Ansichtssache:
Film: 3,5 von 5 ( auch ich habe mich dabei ertappt die Originale hiermit zu vergleichen)
Bild: 3,8 von 5 ( insgesamt hätte es schon etwas entsoftet sein können).
Ton: 5 von 5 ( hier brennt der Baum im wahrsten Sinne, einfach grandios)
Fazit:
Sicher, das Reboot ist nicht der ganz große Wurf geworden, jedoch so schlecht wie oft geschrieben (4 von 10 ist schon zu wenig m.E.) ist er auch wieder nicht und wer spaß an Fantasy Streifen hat, der wird gut unterhalten. Vergleiche mit dem Original sollte man jedoch nicht machen. Trotz der schlechten Kritiken hat die Crew den CinemaCon Ensemble Award am 15.04.2015 verliehen bekommen. So viele Fachleute können sich doch auch nicht irren oder?
Ein änliches Flop Schicksal könnte auch der neuste Spider Man mit Tom Holland ereilen, der sich fern der Originalstory bewegt und kein Reboot von Spider Man darstellt.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly
XXX- Die Rückkehr des Xander Cage-
19. Januar 2017 
Riddick, Fast & Furious sowie Triple X sind seine Markenzeichen und viele haben seit 2005 darauf gewartet, das Vin Diesel alias Xander Cage wieder in die Rolle des Superagenten schlüpft und die Welt rettet. Bereits im Jahre 2006 teilte er mit, nachdem er von den Toten auferstanden war, das er sich durchaus vorstellen könne wieder in die Fußstapfen des Xander Cage um mal wieder die Welt.....
Nun ist Xander Cage zurück und wie. Voller Action und Testosteron, jagd Cage von Ort zu Ort, dort stehen die Frauen schon Schlange um Vin Diesel alias Xander Cage zu umgarnen. Daher stehen im hier direkt 3 Superfrauen zur Seite. Seerena Unger (Deeplika Padukone, Om Shanti Om –Bollywood-), die im knappen Outfit daher kommt, jedoch intelligent und unabhängig ist und vielleicht mehr mit Cage gemein hat, als man zunächst glaubt. Adele Wolff (Ruby Rose, Orange is the New Black und demnächst in John Wick 2). Sie ist eine aus dem inneren Team und kann vortrefflich mit Waffen umgehen, sie soll Cage unterstützen und trifft aus maximaler Entfernung immer ihr Ziel.
Die dritte im Bunde ist Rebecca "Becky" Clearidge (Nina Debrov, Vampire Diaries) sie ist die Technik Spezialistin der Runde, die Cage vergöttert und scheinbar alles für ihn tun würde, jedoch lieber aus dem Hintergrund agiert und die meisten Gadgets selbst erfunden hat.
In XXX 2- The next level-aus dem Jahre 2005, wurde Xander Cage für Tod erklärt nachdem er scheinbar einem Anschlag zum Opfer gefallen ist. Jedoch schon im. Lange hat es gedauert, aber nun ist er da und ein Must see für alle Vin Diesel Fans, sollte man meinen. Aber ist das so, ist der Film wirklich ein Must see?
Mittlerweile gibt es ja Actionfilme mit unvorstellbaren Stunts im Überfluss. Nach dem Abspann fragt man sich dann, wow, was soll jetzt eigentlich noch kommen.
Dann kommt Vin Diesel daher als Xander Cage und als zum Agenten ausgebildete Kampfmaschine und Extremsportler ist er in „Die Rückkehr des Xander Cage“ mehr als lebendig. Ausfindig gemacht in Brasilien, schickt man ihn auf eine neue geheime Mission Triple X, denn der Krieger Xiang und sein Team haben sich in einer waghalsigen Aktion im CIA Hauptquatiuer eine Waffen namens Pandoras Box unter den Nagel gerissen. Diese Waffe ist extrem geheim, sodass man nicht anders kann als Xander Cage auf die Jagd nach Xiang zu schicken. Jedoch hat Cage seine eigene Truppe im Kopf die ihn im Kampf um die Pandoras Box unterstützen kann und fordert Cage hierzu seine eigene Truppe ein, die aus speziellen Typen besteht, um Xiang das Handwerk zu legen zu können. Xander Cage findet schnell heraus, dass die Verschwörung bis in die höchsten Regierungskreise reicht womit die Mission umso gefährlicher ist damit die Mission geworden. Hierbei sind Gesetzesüberschreitungen und halsbrecherische Stunts natürlich inklusive.
Neben den 3 Superfrauen stehen ihm noch der der Stunt Fahrer Tennyson "The Torch (Rory McCann, Game of Thrones) sowie Harvard "Nicks" Zhou (Kris Wu, Mister Six), in seinem Team zur Seite.
Triple XXX- Die Rückkehr des Xander Cage- knüpft da an, wo der Teil 1 aufgehört hat und zwar mit Action pur. Vin Diesel spielt in seiner unnachahmlichen Art und Weise den Supertypen mit harter Schale aber einem weichen Kern, der sich hier scheinbar selbst nicht ganz so ernst nimmt und so wird in Teil 3 auch schamlos überzeichnet und Stunts teilweise fern ab jeder Gravitation präsentiert, die fulminante Action bieten und jeden Stuntfilm Fan, die Freudentränen in die Augen treiben. Das macht aber weiter nichts, der Film ist schnell geschnitten, lässt sich aber immer wieder auch zu etwas längeren Dialogen hinreißen und Gags und Onliner gibt es natürlich auch, die jedoch nicht immer vollkommen überzeugen können. Jeder Agentenfilm braucht auch einen Gegner und so hat man, nachdem Jet Li aus dem Rennen war als Antoganisten, den im Moment angesagten Donnie Yen (Xiang, Ip Man und Rogue One) angeheuert, der den Kampfszenen etwas Fernöstliches einhaucht. Hier muss man bedenken, das Donnie vor seinem fulminanten IP Man Auftritt, nichts von der Kampfkunst des Kung Fu verstanden hat. Diese sind zudem grandios inszeniert und die Anzahl der Stuntleute im Abspann zeigt, hier welcher Aufwand getrieben wurde. Die Story ist eine Agentenstory, alias Mission Impossible oder ähnliches und dient dazu die Stunts und Actionszenen kurzeilig zu unterbrechen. Man weiß also was einen erwartet, dennoch ist der Film ein tolles Sequell, wenn man mit der richtigen Erwartungshaltung an den Film herangeht und sich den Schauwerten, seien es Stunts oder die speziellen Dialoge sowie die hübschen Frauen, die den Handlungsrahmen stilsicher begleiten, hingeben kann. Der Film ist perfekt choreografiert und der Score mit den harten Beats passt super zum Bild. Zudem gibt es ein paar Cameoauftritte und einen doppelte Eröffnungsszene, die schon spaß auf mehr macht.
Ein einziger kleiner Wehrmutstropfen beliebt jedoch. Am Ende ist der Balleranteil vielleicht etwas zu lang geraten, vielleicht ist da den Filmemachern das Drehbuch ausgegangen.
Ansichtssache:
Film 4,2 von 5 (innerhalb des Vin Diesel Filmuniversum)
Bild in 3D: 4,5 von 5 (top umgesetzt)
Ton: 4,5 von 5 (es kracht teilweise schon sehr heftig, zudem sind die Surroundtonspuren perfekt angelegt und auch ohne Dolby Atmos im Kino kam viel Action von oben.
Fazit:
Wo Vin Diesel draufsteht, ist auch Vin Diesel drin, das hört sich abgedroschen an, bringt es aber genau auf den Punkt. Um die eingangs etwas provokativ gestellte Frage zu beantworte. Ja, es ist ein Must see für alle Vin Diesel Fans, die ihren Star mal wieder in einer auf ihn perfekt zugeschnittenen Rolle sehn möchte, mit seinem breiten Grinsen, den lockeren Sprüchen und dem stahlharten Charme, dem keinen Frau wiedersteht.
Alle anderen haben einen tollen Abend mit einem grandiosen Popcorn Blockbuster, der zudem straff und kurzweilig gehalten wurde.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias Bluray Charly
Sing in 3D -ein toller Animationsspaß-
23. Dezember 2016
http://www.heyuguys.com/sing-new-trailer/
Eigentlich schaue ich mir Animationsfilme im Kino seit geraumer Zeit, also seit dem meine Kinder aus dem Alter heraus sind nicht mehr im Kino an. Hier hatte ich aber wieder einmal weit vor der Kinoeröffnung die Möglichkeit mir diesen Animationsspaß im Kino ansehen zu können.
Disney ist ja bekannt für seine Animationsfilme in denen es immer wieder zu Gesangseinlagen kommt. Hier ist es aber einmal nicht Disney die einen Musikfilm auf die Beine gestellt haben sondern Illumination Entertainment die hier die Musik zum Programm machen. Castings Shows sind in Deutschland und sonst wo bereits fester Bestanteil der Fernsehunterhaltung geworden. Ständig stolpert man über junge Leute die ihre Liedkunst präsentieren und sich erhoffen etwas von dem Sonnenstrahl der Musikindustrie abzubekommen. Oft sind es kleine Sterne die übrigbleiben oder gar nur kurze am Horizont erscheinende Sternschnuppen. Der Glanz der Castingshows ist schnell erblasst.
In Sing wird die Thematik des Musik Castings in wunderbarer Weise aufgegriffen und in einen tierisch lustigen Kontext gestellt. In einer sogenannten Anthropomorpheren Welt, stellt ein Theater die großartige Bühne für einen fulminanten Gesangcontest dar, der das Besondere in den Casting Teilnehmern zum Vorschein bringen soll. Der Koala Buster als Besitzer eines in die Jahre gekommenden alten Theaters ist leider finanziell in einer schwierigen Situation, stehen ihm doch die Gläubiger im Nacken und wollen sein Theater dicht machen, denn sein Programm lockt nicht mehr die Heerscharen ins Theater wie früher, sodass er mit den Zahlungen weit im Rückstand ist, dennoch ist er ein großer Optimist, der einfach alles dafür tun würde, um sein Lebenswerk „Das Theater“ zu retten. Buster kommt der Gedanke ein Musik Casting Show ins Leben zu rufen um mit den erhofften Einnahmen dafür sein Theater zu retten und die Gläubiger zufrieden zu stellen. Es scheint somit seine letzte Chance zu sein um sich vor dem Ruin zu retten. Deshalb veranstaltet er eine tierische Casting-Show in seinem Theater. Hierzu wird ein Preis ausgelobt, der eine Menge an Talenten anlockt. Denn der Preis ist heiß.
Der Film ist vollgestopft mit Musik, von aktuellen Hits bis zu Klassikern. Insgesamt sind es mehr als 65 Hits - von Frank Sinatra Coverversionen, über den gefühlvollen R&B von Drake, bis zum ansteckenden Pop von Katy Perry und Lady Gaga.
Musik ist zudem ein wunderbares emotionales Mittel. Die Sänger im Film haben das gleiche Problem wie auch andere ihrer Zunft, die Familie die einen nicht ernst nimmt, Rechnungen die man nicht bezahlen kann. Es gilt die Hürden zum eigenen Glück zu überwinden um sich wohlzufühlen und seinen Weg zu gehen. Als Anker steht hier der Koala Buster, bei dem als Sechsjähriger bei einem Theaterbesuch der Wunsch geboren wurde, ein Teil der Theaterwelt zu werden. Jetzt als Besitzer des Theaters, lasten das Theater und der derzeitige Misserfolg schwer auf seinen Träumen. Das Casting soll der Renner werden und die Zuschauer zurück ins Theater holen. Soweit die Theorie.
Zunächst müssen sich die Casting Talente aber erst einmal beweisen und zeigen, dass sie auf die Bühne gehören. Bis es soweit ist, ist jedoch noch viel Arbeit zu erledigen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, denn die kleinen Gefahren des Lebens lauern überall und so ist es gar nicht so einfach eine solche Show in so kurzer Zeit aus dem Boden zu stampfen. Herausgekommen ist ein Animationsspektakel, das mit einem feinen Timbre zu begeistern versteht.
Die unterschiedlichen Charaktere machen den Film so besonders. Der Film zeigt auf, das auch ganz unterschiedliche Lebensbiographien zusammenschweißen können und über die Grenzen der eigenen Wahrnehmung hinausreichen können so zu einem Ganzen werden.

http://www.kino.de/singnews/das-sind-die-stars-von-sing/
Da ist Buster Moon, der Dreh und Angelpunkt des Theaters, Rosita die Mutter von 25 kleinen Ferkeln und einem Mann, der abends zu Müde für alles, sie nicht mehr wahrnimmt, Mike, eine kleine selbstgefällige, Maus mit einer großen Stimme die jedoch nur ihren Vorteil sieht, Ash ein Punk Stachelschwein, das Musik mit ihrem Freund macht, der sie jedoch nicht ernst nimmt, Johnny der Gorilla, eine Gesangskarriere scheint weit weg zu sein, Eena die junge Elefanten Dame die es überaus schüchtern trotzdem wag auf die Bretter zu steigen die für sie die Welt bedeuten sowie Gunter, der für sein Leben gerne tanzt.
Eine bunte Mischung also, die unterschiedlicher nicht sein kann, jedoch alle haben das gleiche Ziel vor Augen, Erfolg.
Jede der Figuren hat Songs dabei, die ihr Streben und ihre Reise aufzeigen.
So ist Sing im weiteren Sinne auch ein Fingerzeig auf unterschiedliche Kulturen und der Möglichkeit des Respekts untereinander, wenn auch der Weg dahin beschwerlich ist. Interpretationen von Perrys „Firework“ und Gunters Version von Lady Gagas „Bad Romance“ bis hin zu Johnnys Cover von John Legends „All of Me“ und Sam Smiths „Stay With Me“, während Mike Sinatras „My Way“ singt. Alles wunderbare auch teilweise etwas schräge Musikinterpretationen, die den Musikfilm auf einen neuen Level heben.
Illumination deren größte Erfolge die Filme „Ich-Einfach unverbesserlich I und II“ sind, hat es hier geschafft, einen Film für alle Generationen in die Kinos zu bringen, dessen Swing man sich nicht entziehen kann und der für die eine oder andere Lachträne verantwortlich zeichnet. Im Original geben zudem Matthew McConaughey, Reese Witherspoon, Scarlett Johansson und andere Stars den kleinen tierischen Stars ihre Stimme. Aber auch die deutschen Stimmen passen hervorragend zu den Charakteren und brauchen sich dahinter nicht zu verstecken und gehen fliesend in die Musik über.
Ansichtssache:
Film: 4,5 von 5 (fast perfekt)
Bild in 3D: 5 von 5 (hervorragend, wie es bei einem Animationsfilm auch sein sollte, jedoch ist er auch in 2 D toll anzusehen)
Ton: 5 von 5 (auch hier findet man keine Mängel)

http://screenrant.com/sing-movie-trailer-3/
Fazit:
Sing ist ein wunderbarer Film, der beschwingt, witzig und überaus menschlich ist. Ein echter Familien Film, der Jung und Alt gleichermaßen erfreuen dürfte. Hier haben sich die Macher richtig ins Zeug gelegt. Natürlich gibt es auch ein nagelneues Lied, das ebenso kraftvoll wie ansteckend ist: Faith, gesungen von Stevie Wonder zusammen mit Ariana Grande. Der perfekte Song um ihn am Ende dem Publikum mit auf den Weg zu geben.
Ein Film der gerade jetzt zur Weihnachtszeit spaß für die ganze Familie bringt.
Man sieht sich im Kino
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly
Kinotime
20. Dezember 2016 
Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und es gab wie in jedem Jahr vieles in den Kinos zu bestaunen. Wie in jedem Jahr war ich verwundert, was sich die Filmemacher alles so einfallen lassen. Um alle meine Filme auch ansehen zu können, habe ich mir so verrückt ich bin gleich mehrere Kinos ins Haus gebaut.
Ich möchte euch hier nun zur Verkürzung der Wartezeit auf das Christkind noch einmal meine 3 Kinos vorstellen. Leider habe ich es bisher noch immer nicht geschafft herauszubekommen, wei ich normale jpgs mit dem Editor hier hineinladen kann, daher muss ich im weiteren auf die jeweiligen Blogs verweisen. Nehmt euch also Zeit, wenn ihr meine Blogs lesen wollt.. Es kann etwas dauern, bis ich Quasselstrippe fertig bin.
Kino 1
BRC 3D VIP Lounge
Ein echter Quantensprung
Für alle interessant die ein richtiges Kino im Keller bauen möchten.
https://bluray-disc.de/blulife/blog/charlys-tante/19465-das-black-box-cinema
Kino 2
Livingroom 3D HD Master 7.2 Presence Cinema
Für alle interssant die eine Wohnraumkino bauen möchten
https://bluray-disc.de/blulife/heimkino/charlys-tante
Kino 3
Junior Zockerhöhle beim Junior
Für alle interessant die schnell zu ihrem Kino kommen wollen, so in 3 Stunden.
https://bluray-disc.de/blulife/blog/charlys-tante/18438-man-gnnt-sich-ja-sonst-nichts
Hallo Heimkinofreunde:
Hier einmal der Versuch in „Kürze“ meine Entwicklung vom Kino im Fernsehzeitalter zum Kino mit großen Bildern (Leinwand) zu schildern.
Wo fange ich also an.
Als Filmfan habe ich mir in meiner Jugend fast jeden Sonntag die Nachmittagsvorstellung in unserem damaligen sehr schönen Apollotheater angesehen. Von Terence Hill und Bud Spencer bis zu Godzilla musste ich alles sehen. Später kamen dann auch noch Filme wie Superman, Platoon, Alien, Apokalypse Now, Die Ritter der Kokosnuss, Das Leben des Bryan etc. dazu.
Ich hatte schon immer eine Faszination für den Film im Film.
Fragen wie: -Wie machen die das nur- stellten sich mir immer mehr umso weiter sich die Filmtechnik entwickelte. Von der Blu-Ray Technik den tollen Extras und dem Bild in der heutigen Qualität konnte man damals ja nur träumen, das war wie Science Fiction. Ach so Science Fiction, Star Wars, Blade Runner etc waren natürlich auch dabei.
Meinen ersten großen Fernseher mit angedocktem Videorecorder hatte ich dann während meiner Studentenzeit, mit dem Loewe Recorder wurden dann die ersten Filme die ich, weil ich büffeln musste, nicht sehen konnte, aufgezeichnet. In der Videothek wurden vereinzelt Kinofilme ausgeliehen. Nebenbei war ich natürlich auch ein großer Musikfan, na ja eigentlich ein Hi-Fi Verrückter. Heute sagt man dazu Freak. Es wurden LPs und später CD`s sowie Musikkassetten in großer Anzahl erstanden.
Mit dem Erscheinen der DVD, man war das für ein Qualitätssprung, wurde der Filmvirus in mir wieder stärker und es musste der erste DVD Player gekauft werden, die Film Sammlung wuchs langsam aber stetig, Es wurde dann ein Festplatten DVD Player und anschließend ein DVD Recorder erstanden. Die Verkabelung wurde immer aufwendiger. Es wurden reichlich Filme konsumiert, denn zwischenzeitlich hatten wir Kinder und die Prioritäten verschoben sich abermals.
Mein erstes bescheidenes (aus heutiger Sicht) Heimkino hatte ich dann etwa Mitte der 90er Jahre. Das Ganze erfolgte zunächst über einen 16:9 Sony Boliden, danach über einen schon recht großen 84 cm Loewe Callida, mit 16:9 Schaltung, mit dem konnte man das Bild zoomen ohne Verzerrungen. Der Fernseher ist auch heute noch in Betrieb und läuft und läuft…., eben ein klasse Teil. Neben meinem Verstärker hatte ich auch einen Surroundreceiver von Panasonic.
Ein kleiner Elac Sub, wegen der Raumgröße kam dazu. Auch heute noch eine weise Entscheidung, hierdurch hatte ich die Raummoden besser im Griff. Das System klang damals aber für den Raum etwas zu fett.
Die Lautsprecher wurden über einen Verteiler so geschaltet, dass mit dem Verstärker Stereo und mit dem kleinen Panasonic Surround gehört werden konnte, dazu hatte ich meine guten alten Braunlautsprecher 8100 HE als Front einen Canton Center und JBL Control 1 Extreme als Rear, diese wurde dann durch den Erwerb alter Braunboxen 8060 HE der gleichen Serie wie die Frontboxen ausgetauscht.
Die nicht mehr benötigten Gerätschaften wurden step by step auf meine Kinder verteilt. So entstand Platz für den nächsten Schritt, - ein richtiges kleines Wohnraum-Heimkino. Die Kosten durften natürlich das Familienbudget nicht zu stark belasten, eine echte Herausforderung. Dank meiner Frau, die übrigens mein Hobby immer mitgetragen hat, so lange alles im finanziellen Rahmen blieb, ist es mir gelungen. Danke mein Schatz!.
Ein neuer Yamaha AV-Receiver kam ins Haus und das Boxensystem wurde Stück für Stück ausgewechselt. Ich hatte ja immer dankbare Abnehmer. Ich habe übrigens noch nie ein Gerät verkauft, doch, einmal habe ich Geräte verkauft, wunderschöne Geräte der Marke Kenwood, das bereue ich bis heute.
Kennt die eigentlich noch jemand. Leider ist diese Premium Firma der 70er und 80er Jahre dem Verdrängungswettbewerb zum Opfer gefallen und hat sich mittlerweile im Einsteigerbereich eingenistet. Sehr schade!!
Irgendwann (2007) ging dann ein Loewe Fernseher in unserem Haushalt kaputt. Dieser Defekt löste eine Kettenreaktion aus.
Unser alter Callida wechselte zu meinem Sohn ins Zimmer, juchhu hörte ich da.
LCD Fernseher waren mittlerweile erschwinglich geworden und so kam der erste LCD Fernseher von Samsung ins Haus, das reichte dann fürs erste. Bis, auch das wisst ihr bereits, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, der Virus, der immer in mir arbeitete und mich dazu brachte diese damalige Endlösung noch einmal zu überdenken. Nach einem Fachgespräch mit meiner Holden war es dann soweit.
Weitere Geräte wechselten das Zimmer und so entstand langsam aber stetig die hier in Bildern dokumentierte Zwischenendvielleichtlösung.
Die zeitgleiche Entwicklung von HD DVD und Blu-Ray wurde von mir verfolgt, war doch klar, dass sich letztendlich in diesem umkämpften Markt nur ein HD Format durchsetzen konnte. Beim Erscheinen der PS3 mit der zugehörigen Filmkompatibilität, war der Grundstein für das zukünftige Format gelegt. So war es auch schon zu Zeiten von Video 2000, Beta Max und VHS, nicht das beste System setzte sich durch, sondern das am besten zu vermarktende und mit Erscheinen der PS3 und der explosionsartigen Verbreitung über den Clobus, war der Formatkampf beendet und die HD DVD Freunde hatten das Nachsehen. Mittlerweile ist HD DVD eigentlich Geschichte.
Mein Kino Nr. 2 Kino befindet sich in unserem leider etwas zu kleinen Wohnzimmer,
Alle Gerätschaften sind so ausgewählt, dass sie optimal zum Raum passen, ein mehr würde unverhältnismäßig teuer werden und wäre nicht mehr (der BESTEN Ehefrau von allen) vermittelbar.
Das Kino habe ich möglichst unauffällig (unser Wohnzimmer soll schließlich noch ein Wohnzimmer bleiben), familienfreundlich und schnell einsatzbereit installiert. Hierbei wurde bewusst auf eine schnelle unkomplizierte Installation wert gelegt.
Per Knopfdruck auf die Harmony One werden alle notwendigen Gerätschaften gestartet und der Rest automatisch ausgeschaltet, so ist das Livingroom Presence Cinema innerhalb von wenigen Minuten (einlesen der BD in einem meiner Sonys oder auch Samsung und Panasonic Player) incl. Montage der 21:9 Maskierung, wenn notwendig), startklar.
Mein erster Sony BDP Player besitzt immer noch ein granatenstarkes Bild und einige sehr gute Bildregler.
Der danach erworbene Samsung hatte dann den immer mehr aufkommenden HD Master Ton an Bord und mit dem HDTV Tuner war er bestens für Fussball in HD geigenet.
Anschliessend folgte ein Panasonic der ebenfalls ein sehr gutes Bild hat und quasi umsonst zu einem Abo dazugehörte.
Der bisher letzte Player, mein Sony BDP-S790 ist eine sogenannte Eierlegendewollmilchsau und hat alles nur denkbare an Bord incl. dem von mir herbei gewünschten zweiten vollwertigen paralell betreibbaren HDMI-Ausgang..
Die gesamte aktuelle Anlage ( RX-V1065, BD-Player, T-Home Rec., Samsung 3D BD-HDTV Rec.,SACD Player, Sony BDP S790 etc.) steht hinter Glas oder im Schrank und ist so weitestgehend gegen Staub geschützt, die Lautsprecher JM Lab Focal Chorus wurden sowohl genau mittig hinter der Leinwand als auch hinter dem Vorhang untergebracht. Keine Bange der Center funktioniert auch hinter der Leinwand sehr gut.
Cantons GLE 410.2 kleine Flachlautsprecher runden das Bild nach oben hin ab und bereichern das Klangbild im sogenannten Presencebereich. Im Kinobetrieb sind nur die JM Lab Chorus 707 S und die fast unsichtbaren Cantons direkt neben der Leinwand zu sehen. Dank dem YPAO R.S.C von Yamaha ist der Center hinter der Leinwand genau so präsent (kein bemerkbarer Höhenabfall dank YPAO EQ Korrektur) wie vor der Leinwand. Das Klangbild rastet hierdurch voll ein. Die Tonübergänge sind durch den visuellen Einfluss der großen Leinwand, den fast nicht sichtbaren Lautsprechern absolut fließend und wirken äußerst authentisch, so als ob alles direkt aus der Leinwand kommt. Hierzu gehört auch der Dialoglift.
Als Subwoofer kommt der „Canton ASF 75 SC“, zum Einsatz, der vollkommen unterschätzt wird. Dieser Subwoofer ist einfach genial, er kann sowohl auf den Boden gestellt als auch an die Wand montiert werden. Ich habe ihn extra für die Wand ausgesucht, weil er platzsparend und vollkommen unsichtbar platziert werden kann ohne Bassqualitätsverlust ( knapp unter 40 Hz sind linear erreichbar, erst danach beginnt er sanft abzufallen, aber auch etwa 30 Hertz kann er noch druckvoll im Raum verteilen, sehr erstaunlich und auch für ein Wohnraumkino oft schon nahe an der Grenze des ertragbaren). Der Bass ist fulminant und sehr präzise, man glaubt es nicht, welches Potential in diesem Canton Sub steckt. Die Raummoden spielen hier keine Rolle.
Das Herzstück meines kleinen Wohnraumkinos ist derzeit wieder ein Mitsubishie HC 1500, da mein Optoma HD 33 mit der aktuellen Firmware FW C07 mit in den Keller musste. Das Bild ist für ein Wohnraumkino sehr gut. Dieser Beamer wurde einmal von Mitsubishi extra für die WM entwickelt um auch im nicht abgedunkelten Zimmer noch ein brauchbarers Bild zu haben.
Die Projektion findet auf eine 2,20 m breite 16:9 Motorleinwand (Gain 0,9) mit Maskierungsmöglichkeit auf das Format 21:9 statt. Ich besitze ein Betrachtungsverhältnis von 1:1,60 (Auge zu Leinwandmitte).
Filme im Originalkinoformat (21:9) können mit einer selbst hergestellten und schnell montierten Maskierung eingefasst werden, hiermit wird der subjektiv wahrnehmbare Bild Kontrast wesentlich verbessert, sehr empfehlenswert. (Siehe Bilder).
Nach Benutzung kann die Maskierung eingerollt und auf Seite gestellt werden.
Die Obere Maskierung ist mit einer leichten Holzlattierung stabilisiert. Die Untere benötigt das nicht und kann so von der Seite aus eingerollt und weggelegt werden.
Viel Spaß bei eurem Hobby und schöne Weihnachtstage!
Bis dann Charlys Tante
Rogue One: A Star Wars Story
14. Dezember 2016

Quelle: https://i.ytimg.com/vi/aVO4H_RQrrw/maxresdefault.jpg
In meinem letzten Blog zum Start von Rogue One, habe ich versprochen meinen Sichtungsbericht zu präsentieren. Noch einmal eine kurze Zusammenfassung worum es eigentlich geht.
Die Star Wars Filmreihe hat wirklich Geschichte geschrieben.
Geht man zu den Anfängen zurück, so hätte man sich damals einen solchen Hype wirklich nicht vorstellen können. Im Jahre 1977 kam Star Wars IV wie man ihn heute einordnen muss in die Kinos und schlug ein wie ein Hammer. Ich weiß noch als ich damals im Kino elektrisiert dem Geschehen auf der Leinwand folgte. Als Science-Fiction Fan ein echtes Fest.
Jeder weiß was danach folgte und der Hype besteht noch heute. Im vergangenen Jahr habe ich mir den Teil VII in einem 4 D Kino angesehen und war wirklich positiv überrascht, wie man es geschafft hatte, die doch unfassbar verwöhnte Fan Gemeinde mit einer quasi Neuauflage des Teil IV dennoch voll zu begeistern. Die Fans müssen noch etwas auf Teil VIII (15.12.2017) warten und so baut man ein Prequell zu Teil IV ein. Wer nun allerdings gedacht hat, es könnte noch ein zweites Prequel folgen, der wird enttäuscht, denn das würde bedeuten, dass man Teil IV neu verfilmen müsste und das geht natürlich nicht. Star Wars wird neben Herr der Ringe einer der Film Reihen sein, die niemals eine Neuverfilmung erfahren werden. Das ist für mich einfach undenkbar.
Jetzt kommt das sogenannte Prequel Rogue One in die deutschen Kinos und ich habe den Film mittlerweile gesehen. Ich kann schon eines vorweg schicken. Alle Star Wars Fans werden begeistert sein.
Worum geht’s in Rogue One.
Rogue On: A Star Wars Story ist eines von zwei Spinn-Offs, das zwischen zwei Episoden vor langer langer Zeit spielt. Das erste Spinn-Off ist zwischen Episode III und IV angesiedelt. Für die Star Wars Fans wird dieses Spinn-Off natürlich ganz besonderer erwartet, denn es gibt Antworten auf die Frage, wie R2-D2 an die geheimen Baupläne des Todesterns gelangte.
Wir erinnern uns. In Star Wars Episode IV, betrachteten die Rebellen die Pläne des Todessterns, die R2-D2 in sich trug. Dank dieser Pläne gelang es Luke Skywalker dann den Todesstern in einem grandiosen Flugmanöver zu zerstören.
Rogue One spielt also genau zwischen Episode III und IV als sozusagen III,V oder so ähnlich. In diesem Spinn-Off drehte sich somit alles um den Beginn der Rebellion gegen Darth Vaders Todesstern, der mittlerweile fertig gestellt ist. Die Rebellen versuchen jetzt erst einmal an die Pläne zu kommen um somit die Voraussetzungen zum Angriff und der Zerstörung des Todessternes in Episode IV zu schaffen. Jyn Erso und ihre Gefolgsleute werden auf eine aberwitzige Mission geschickt um diese Pläne zu besorgen, eigentlich ein unmögliches Unterfangen,oder?
Mit Rogue One kommt auch eine neue Truppe an Protagonisten an Bord der Star Wars Gruppe, die von Jyn Erso (Felicity Jones) letztendlich angeführt wird. Erstmalig übernimmt eine Frau die Speerspitze einer Mission in die Hand. Somit ist Star Wars auch in der heutigen Zeit angekommen.
Der Cast zu Rogue One ist, mit einigen großen Schauspielern besetzt, die ihre Rollen sehr gut in das Gesamtkonzept der Star Wars Saga einbringen. Wer sich in diesem Filmuniversum etwas auskennt, der wird den einen oder anderen Darsteller aus den Episoden III und IV wiedersehen, auch wenn hier etwas nachgeholfen wurde. Zum Ende des Films gibt es für alle Fans eine echte Überraschung zu sehen, die ich hier natürlich nicht vorweg nehmen möchte.
Jyn Erso, die als 6 jährige von ihren Eltern gewaltsam getrennt wird, wird von Saw Gerrera (Forest Whittaker) aus ihrem Versteck gerettet. 15 Jahre später hat sie nicht gerade einen blütenreinen Lebenslauf vorzuweisen. Nein, sie hat ganz im Gegenteil einiges auf dem Kerpoltz. Körperverletzung, gestohlene Güter, Dokumentenfälschung etc. Dennoch wird sie von den Rebellen angeheuert, denn der Kampf gegen das Imperium ist hart und fordert kompromissloses Vorgehen, zumal ihr Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) maßgeblich an der Superwaffe mitgebaut hat, so ist sie eine gute Waffe auch gegen den eigenen Vater und die Superwaffe, so denken sich die Rebellen. Man braucht die Pläne um selbst Pläne für die Zerstörung schmieden zu können, wie wir ja alle wissen, die sich im Imperium auskennen.
Demnach ist es durchaus sinnig, wenn man die Star Wars Filme schon kennt, denn dann ist der Einstieg leicht und man ist sofort in der Rebellion dabei. Begleitet wird Jyn hierbei von einer Truppe furchtloser Rebellen sowie einem Droiden, nicht C3PO oder R2-D2 laufen an ihrer Seite, nein, ein umprogrammierter Droide des Imperium K-2SO, spielt hier eine besondere Sidekick Rolle neben Jyn Erso. Rogue One: A Star Wars Story kann man durchaus als Kriegsfilm betrachten, der düster angelegt und somit der brutalste der Star Wars Ableger ist, der bisher gedreht wurde. Der Film spannend und kurzweilig in Szene gesetzt und niemand kann sich sicher sein, dass er das Ende des Films erreicht. Alle Yoda Fans muss ich leider enttäuschen einen Jedi Ritter gibt es nicht, jedoch spielt Donnie Yen (Ip Man), den Chirrut Imwe und tritt sozusagen hiermit etwas in die Fußstapfen von Yoda, na ja etwas eben, denn er ist natürlich kein Jedi dafür blind und hat außergewöhnliche Fähigkeiten vorzuweisen. Yen ist übrigens der erste Chinese überhaupt, der in einem „Star Wars“-Film auftritt. Die dunkle Seite der Macht und hier werden sich alle Darth Vader Fans freuen, wird würdig vertreten, denn auch hier taucht Darth Vader auf, wird aber eher vom Schurken Direktor Orson Krennic (Ben Mendelsohn), einem hochrangigen Offizieller des Imperiums vertreten.
Fazit:
Rogue One ist einer der besten Star Wars Filme die ich bisher gesehen habe und da ich alle gesehen habe, denke ich kann ich das zumindest für mich so sagen.
Da ich die englische Fassung gesehen habe, hatte der Film auch so seine humorvollen kurzen Momente, die hier aber eher kurze Verschnaufpausen in dem rasanten Filmverlauf sind. Rogue One ist somit ein exzellenter Vertreter der Star Wars Filmreihe, der zwar weitestgehend ohne die bekannten Gesichter der Star Wars Filme auskommen muss, die man aber eigentlich zu keiner Zeit während des Films vermisst. Natürlich werde ich mir den Film noch einmal anshen dann in deutsch und Dolby Atmos und 4D.
Um das Francise Star Wars braucht man nach diesem granatenstarken Film nicht Bange zu sein. Ein Action Bombast mit Tiefgang. Dieser Film kann auch bisherige Star Wars Kritiker dazu verleiten sich die Episoden I-VII einmal anzusehen.
Für alle Star Wars Fans sowieso ein Must see.
Film: 5 von 5 (Im gesamten Star Wars Universum)
Bild in 3D: 4 von 5 (Barco 4K 3D Laser Beamer auf 22m Bildbreite und etwa30 m Abstand)
Ton: 4,5 von 5 ( sehr differenziert und kraftvoll knackig ohne jedoch den Bass zu übertreiben. Dolby Atmos)
Man sieht sich auf dem Todesstern
Eure C.T.
alias
Bluray Charly
3D Blockbuster im Kinojahr 2017
8. Dezember 2016Wieder ist ein Jahr vergangen. Wieder haben wir uns gewundert, was im Jahre 2016 alles so in die Kinos gekommen ist. Es gab Höhen und Tiefen. Echte Blockbuster und Rohrkrepierer. Wahre Perlen und Sternschnuppen. Aber alle hatten so ihre Fans, mehr oder weniger. Nun folgt dem Jahr 2016 das unvermeidliche Jahr 2017 und wieder wird es die obige Vielfalt geben,
Ich als 3D Fan richte in diesem Jahr mein besonders Augenmerk auf die 3D Kinoblockbuster. Denn mit der massiven Verbreitung von 4 K und dem angedrohten Ausstieg von Samsung aus dem 3D Segment haben schon viele 3D wieder in der Versenkung verschwinden sehen. Die einen hatten es schon immer gewusst und die anderen wurden vollkommen überrascht. Ich für meinen Teil habe es eher ruhig angehen lassen und einmal geschaut, wie es weitergeht mit meinem 3D Hobby im Kino.
Waren es im Jahre 2016 noch rund 45 sogenannte Blockbuster Filme die in der Dritten Dimension in die Lichtspielhäuser kamen, von denen ich insgesamt rund 24 Gesehen habe, so kommen im Jahre 2017 ebenfalls rund 45 neue 3D Blockbuster Aspiranten in die Lichtspielhäuser. Es ist also mit Nichten so, dass 3D in der Kinolandschaft keine Rolle mehr spielt. Hinzu gesellen sich dann vermutlich noch eine Vielzahl an direkt auf Blu Ray 3D vermarktete Filme, denen man aber auch heute noch immer mit Vorsicht begegnen muss. Denn viele dieser schlecht in 3D konvertierten Filme sind für den teilweise schlechten Ruf des 3D Bildes mit verantwortlich. Aber auch der ein oder der andere vermeintliche Blockbuster hat seine Hausaufgaben nicht immer gemacht, wie ich erst vor kurzem wieder sehen konnte, wer meine Blogs verfolgt, der weiß wovon ich spreche.
Trotz dessen ich mich als großer 3D Fan oute, habe ich eine besondere Verantwortung hier an dieser Stelle immer besonders objektiv zu bleiben, denn schnell wird man in eine Schublade gesteckt und es wird behauptet, nun ja als 3D Fan sieht man jeden Film mit der rosaroten Brillen. Das erste ist zudem richtig. Ohne die Brille läuft auch heute noch nichts und das wird sich auch sobald, trotz großer Bemühungen der Industrie in der Vergangenheit, nicht ändern. Aber als Brillenträger habe ich da auch nicht so das Problem, wenn die 3D Brillen groß genug sind. Da hapert es schon einmal. Im Kino kann ich meine normale Brille auch gut ausziehen und auch zu Hause ist meine Sehkraft nicht so weit eingeschränkt, das ich eine Brille darunter tragen muss. Meine Brillen zu Hause funktionieren aber gut mit dem Ding darunter.
Jetzt wieder zurück zum Kino.
Im Jahre 2017 werden uns also in der dritten Dimension wieder zahlreiche Film präsentiert und jeder hat die Möglichkeit sich hier seine Filme herauszusuchen.
Bisher konnte ich nachfolgende Filme für das Jahr 2017 als gesetzt finden.
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05.01.2017 |
Passengers |
3D Realfilm |
Sony Pictures |
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12.01.2017 |
The Great Wall |
3D Realfilm |
Universal Pictures |
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12.01.2017 |
Ballerina |
CGI-Animation |
Wild Bunch |
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19.01.2017 |
Ritter Rost 2 - Das Schrottkomplott |
CGI-Animation |
Universum Film |
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19.01.2017 |
xXx: The Return of Xander Cage |
3D Realfilm |
Paramount Pictures |
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26.01.2017 |
Die schönen Tage von Aranjuez |
3D Realfilm |
NFP |
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26.01.2017 |
Monster Trucks |
3D Realfilm |
Paramount Pictures |
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26.01.2017 |
Resident Evil - The Final Chapter |
3D Realfilm |
Constantin |
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02.02.2017 |
Die irre Heldentour des Billy Lynn |
3D Realfilm |
Sony Pictures |
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09.02.2017 |
The Lego Batman Movie |
CGI-Animation |
Warner Bros. |
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09.03.2017 |
Kong: Skull Island |
3D Realfilm |
Warner Bros. |
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16.03.2016 |
Die Schöne und das Biest |
3D Realfilm |
Disney |
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23.03.2017 |
King Arthur |
3D Realfilm |
Warner Bros. |
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30.03.2017 |
Ghost in the Shell |
Realfilm |
DreamWorks/ Disney |
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06.04.2017 |
Die Schlümpfe- Das verlorene Dorf |
CGI-Animation |
Sony Pictures |
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20.04.2017 |
Boss Baby |
CGI-Animation |
DreamWorks Animation/ 20th Century Fox |
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27.04.2017 |
Guardians of the Galaxy 2 |
3D Realfilm |
Disney/ Marvel |
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25.05.2017 |
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache |
3D Realfilm |
Disney |
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08.06.2017 |
World War Z 2 |
3D Realfilm |
Paramount Pictures |
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15.06.2017 |
Wonder Woman |
3D Realfilm |
Warner / DC |
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22.06.2017 |
Transformers: The last Knight |
3D Realfilm |
Paramount Pictures |
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06.07.2017 |
Ich - Einfach unverbesserlich 3 |
CGI-Animation |
Universal Pictures |
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06.07.2017 |
Spider-Man: Homecoming |
3D Realfilm |
Sony Pictures |
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20.07.2017 |
Valerian - Die Stadt der Tausend Planeten |
3D Realfilm |
Universum Film |
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27.07.2017 |
Bigfoot Junior |
CGI-Animation |
Studiocanal |
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03.08.2017 |
Untitled Disney Fairy Tale |
3D Realfilm |
Disney |
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03.08.2017 |
Planet der Affen: Survival |
3D Realfilm |
20th Century Fox |
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03.08.2017 |
Emojimovie: Express yourself |
CGI-Animation |
Sony Pictures |
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14.09.2017 |
Untitled Event Film |
3D Realfilm |
Sony Pictures |
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21.09.2017 |
Ninjago |
CGI-Animation |
Warner Bros. |
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28.09.2017 |
Cars 3 |
CGI-Animation |
Pixar/ Disney |
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12.10.2017 |
Käptn Sharky |
CGI-Animation |
Universum Film |
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12.10.2017 |
Friday the 13th |
3D Realfilm |
Paramount Pictures |
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19.10.2017 |
Geostorm |
3D Realfilm |
Warner Bros. |
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19.10.2017 |
Captain Underpants |
CGI-Animation |
20th Century Fox |
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26.10.2017 |
Thor: Ragnarok |
3D Realfilm |
Disney/ Marvel |
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26.10.2017 |
Der Kleine Vampir |
CGI-Animation |
Universum Film |
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16.11.2017 |
The Justice League |
3D Realfilm |
Warner /DC |
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23.11.2017 |
Coco |
CGI-Animation |
Disney/ Pixar |
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30.11.2017 |
Dr. Seuss' How the Grinch stole Christmas |
CGI-Animation |
Universal Pictures |
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07.12.2017 |
The Star |
CGI-Animation |
Sony Pictures |
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14.12.2017 |
Der Kleine Drache Kokosnuss 2 |
CGI-Animation |
Universum Film |
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14.12.2017 |
Star Wars: Episode VIII |
3D Realfilm |
Disney |
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21.12.2017 |
Ferdinand |
CGI-Animation |
20th Century Fox |
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2017 |
Terminator 2 (3D-Wiederaufführung) |
3D Realfilm |
Studiocanal |
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und zu jedem Film, wo es bereits möglich war den jeweiligen Trailer anzusehen. Sicher kann man gerade heute einem Trailer nicht mehr wirklich trauen. Es gibt Trailer da wird bereits der gesamte wesentliche Filminhalt mitgeteilt, andere schneiden ihn so, dass man denkt wow was für ein Actioner. Schaut man ihn sich dann an, kommen einem die Tränen, denn mehr Action als im Trailer hatte der Film nicht zu bieten. Wiederum andere stapeln so tief, das man anhand des Trailers denkt. Hmm, ist das was fürs Kino?
Und dann gibt es die Trailer die voll einrasten und man denkt. Das ist es, hier haben die Macher wirklich ihre Hausaufgaben gemacht und den Film grandios im Vorfeld präsentiert. Den Zuschauer angeheizt und im einen top Vorgeschmack auf das zu erwartende gegeben ohne zu viel zu verraten. Diese Vertreter sind aber leider sehr selten.
Dennoch habe ich versucht anhand der Trailer einmal auszuloten, welcher Film denn zunächst einmal für mich selbst und da bin ich durchaus egoistisch, den Weg ins Kino wert sein könnte. Zudem habe ich ja Glück und darf den einen oder den anderen Film schon vor dem eigentlichen Kinostart sehen und bewerten.
Hier sind für mich persönlich einige Pflichtfilme dabei, obwohl ich mir vermutlich nicht jeden dieser Filme im Kino ansehen kann, möchte ich mir dennoch die Möglichkeit offen halten und habe mir die jetzt schon bekannten Starttermine in meinen Kalender eingetragen, damit ich sie nicht vergesse.
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05.01.2017 |
Passengers |
3D Realfilm |
Der Trailer offenbart mir etwas zuviel von der Story, daher sollte er mit Vorsicht gesichtet werden. Bilden die zwei das neue Dreamteam? |
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12.01.2017 |
The Great Wall |
3D Realfilm |
Den Trailer habe ich schön öfters im Kino gesehen. Ein Fantasy Actioner um die chinesischen Legenden zur unfassbar langen Mauer |
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19.01.2017 |
xXx: The Return of Xander Cage |
3D Realfilm |
Der Trailer zeigt Vin Diesel in seiner Paraderolle und offenbart nicht zu viel. Eigentlich hat man ihn für Tod gehalten. Doch Xander Cage ist quicklebendig und wird von August Gibbson auf eine neue Mission geschickt. Grandiose Stunts erwarten einen in 3D. |
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09.03.2017 |
Kong: Skull Island |
3D Realfilm |
King Kong zum xten mal, aber einmal ganz anders und keine King Kong Remake. Neben Kong warten noch mehr Monster auf der Insel auf die Eindringlinge. |
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23.03.2017 |
King Arthur |
3D Realfilm |
King Arthur erfährt erst durch Excaliburs Schwert wer er ist und wo er hingehört. Dafür muss er kämpfen. |
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27.04.2017 |
Guardians of the Galaxy 2 |
3D Realfilm |
Mein Highlight 2017. Allein die Musik ist grandios Awesome Mixtape#2 und der kleine Croot sind einfach putzig. Ein grotesker Spaß der besonderen Art. |
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25.05.2017 |
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache |
3D Realfilm |
Der muss einfach sein. Jack ist auf der Suche nach dem sagenumwobenen Dreizack von Poseidon, natürlich nicht alleine, denn er muss sich gegen den Geisterpiraten Salazar zur Wehr setzten. |
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15.06.2017 |
Wonder Woman |
3D Realfilm |
Tolle Frau, tolle Kämpfe, gebongt und etwas Oldschool. Captain Kirk spielt auch mit |
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22.06.2017 |
Transformers: The last Knight |
3D Realfilm |
Wo ist Optimus Prime geblieben? |
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06.07.2017 |
Spider-Man: Homecoming |
3D Realfilm |
Ich mochte ja den Amazing Spiderman oder mochte ich eher seine Freundin, hmm. Mal schauen was der neue bringt. Nur damit ich mitreden kann. |
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03.08.2017 |
Planet der Affen: Survival |
3D Realfilm |
Es geht weiter mit der Ergreifung der Affenmacht. Hier habe ich große Erwartungen. |
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16.11.2017 |
The Justice League |
3D Realfilm |
Afflek alias Batman schart neue Superhelden um sich um die Welt zu retten. Der Trailer hat mir gut gefallen. Es ist sogar einiges an gutem Humor dabei. |
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14.12.2017 |
Star Wars: Episode VIII |
3D Realfilm |
Ein absolutes Must see für mich als Star Wars Fan. Wer ist unsere neue Heldin und wer sind ihre Eltern gewesen. Bekommen wir eine Antwort? |
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2017 |
Terminator 2 (3D-Wiederaufführung) |
3D Realfilm |
Nachdem ich Jurrasic Park in der 3D Fassung damals im Kino gesehen habe, werde ich mir auch Terminator 2 des besten der Terminator Filme natürlich auch im Kino ansehen. |
So das sind zunächst einmal meine derzeitigen persönlichen 3D Kinoaspiranten, ob ich in jeden Film hineingehen kann steht jedoch noch in den Sternen. Der Wille ist aber da. Wenn es nicht klappt, dann habe ich ja noch ein Heimkino, da kann man auch gut diese Filme sichten.
Sicher wird noch im Laufe der kommenden Monate der eine oder andere 3D Film nachrücken, wie in jedem Jahr oder gar auf 2018 verschoben, auch das hat es ja schon gegeben. Im Monet sind das jedoch die im WWW verfügbaren Daten.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly
Gods of Egypt in 3D
5. Dezember 2016
Gods of Egypt was für ein Fiasko, vollkommen unrealistisch, die ägyptische Götter Mythologie wird nur rudimentär berücksichtigt, zu viele nicht ägyptische Protagonisten oder Antigonisten, nicht ernsthaft genug, zu verworren usw. usw.
Mag sein, dass das alles stimmt. Mir egal. Mir hat der Streifen gut gefallen. Halt, ein wenig mehr Objektivität bitte, werden nun manche sagen, der Film war einfach schlecht. Folgt man den vielen Kritiken, die den Film zerrissen haben, so muss man ihn eigentlich im Regal stehen lassen. Bei mir ist das anders. Genau diese Blockbuster mit einem Budget von 140 Mio. US Dollar sind es die dann meine Aufmerksamkeit bekommen und dann auch noch in 3D, da musste ich förmlich zugreifen und ihn mir ansehen.
Nun bin ich auch, na ja sagen wir es einmal so, ein großer Fan solcher mystischen Geschichten. Nicht umsonst bin ich mit einer Griechin verheiratet, das steckt auch viel Mystisches drin.
Ägyptische Mythologie ist dabei nicht viel anders als die Griechische. Die Götter sind übernatürlich und auch dort gibt es Gute und Böse oder besser gesagt. Echte Führer und Tyrannen, die nur ihren eigenen Vorteil sehen. Oh man, was ist dieser Film doch aktuell. Haben wir doch in nicht so weiter Ferne auch wieder so einen Typen, der denkt, dass die Welt ihm gehören könnte, wenn er denn wollte.
Hier ist es Horus und Seth, die sich gegenüber stehen, der eine steht für das Gute, der andere eher für das Schlechte im Menschen. Nun ist es aber so, dass das Böse oft erst einmal die Oberhand gewinnt und versucht seine Macht zu vergrößern. Hier müssen dann viele Götter dran glauben um den Wahnsinn erst einmal möglich zu machen, das haben auch schon die Ägypter gewusst. Dramartugie ist alles.
Ich sagte ja bereits, wir müssen gar nicht so weit nach Osten schauen. Es ist immer das gleiche Muster dem Despoten folgen. Das haben schon die Ägypter gewusst. Verdammt da kann man eigentlich viel draus lernen oder?
Der Mensch macht aber immer wieder dieselben Fehler. Hat man gedacht, die Zeit der Despoten wäre vorüber, schon kommen sie wieder hervor und werden stärker denn je, denn man glaubt ja an das Gute, was für Paralellen der Film doch hat. Hier ist es ein Mensch, der auch an das Gute glaubt und enorm verliebt ist in sein liebreizende Frau, ja, das kann man durchaus verstehen.
Scrollt man so als ägyptischer Nichtwissender etwas durch das große Internet, stellt man schnell fest, dass es einer hier nicht so genau genommen hat mit den Göttergeschichten, sondern sich sehr locker daran orientiert hat. Das macht an dieser Stelle aber nichts, denn die Göttergeschichten unterlagen ähnlich unseren Märchenerzählungen auch dem Wandel der Zeit und wurden, dem Pharao zum Gefallen auch schon mal umgeschrieben. Was bleibt in ein Gerüst an Mutmaßungen, was sich Anodazumal in der Götterwelt alles so abgespielt hat, die Wahrheit werden wir nie erfahren.
Das ist für mich als Zuschauer des Filmes auch gar nicht so wichtig, dennoch habe ich etwas aus der Mythologie mitgenommen und wurde gleichzeitig auch gut unterhalten. Was man dem Film nämlich nicht nachsagen kann, ist das er langweilig ist. Verrückt und teilweise auch etwas schlicht vielleicht, aber nicht langweilig. Die Zeit verflog wie im Wind, die Bilder waren phänomenal und die Geschichte irgendwie witzig ohne albern zu wirken, dafür war Gerald Butler als Seth viel zu Böse.
Es wurde behauptet, dass das CGI nicht so berauschend gewesen sei. Quatsch, es war top und mehr als einmal viel einem die Kinnlade herunter. Wer solche Filme immer mit der Lupe durchforstet, der sollte sich etwas anderes ansehen. Ja klar bin ich hier sehr subjektiv. Mir gefallen solche bekloppten Filme nun mal und ich kann mich auch dann einmal 2 Stunden einfach nur berauschen lassen von der Bilderflut. Wer einen Blockbuster mit einem Budget von 140 Mio US. Dollar produzieren soll, der kann sich nicht so um die wahre Mythologie kümmern, das ist zu langweilig, der braucht Action und Spannung und eine Liebensgeschichte, ja die gehört immer noch zum Grundmuster aller Hollywood Filme, warum auch nicht. Nur der Pathos fehlte, nun ja es ging ja auch nicht um Amerika.
Dann noch eine FSK 12 und fertig ist die Gelddruckmachine. Denkste, leider hat das nicht so funktioniert, denn das Publikum ist leider zu Hause geblieben oder hat sich in andere Kinosäle rumgetrieben. Der Film floppte an den Kinokassen, denn scheinbar wollte niemand die außer mit Gerald Butler doch den meisten eher weniger bekannten Schauspielern besetzten Film sehen.
So jetzt aber einmal kurz noch die Story:
„Der sterbliche Meisterdieb Bek (Brenton Thwaites -Maleficent, Sonof a Gun) ) tritt eine gefährliche Reise an, um seine wahre Liebe Zaya (Courtney Eaton- Mad Max) wieder zum Leben zu erwecken. Er verbündet sich mit dem ebenso mächtigen wie rachsüchtigen Gott Horus (Nikolaj Coster-Waldau- Game of Thrones), um sich Set (Gerard Butler- 300 etc.), dem gnadenlosen Gott der Finsternis, entgegen zu stellen. Dieser hat sich den Thron Ägyptens widerrechtlich angeeignet und das Land in Chaos und Verderben gestürzt, dessen Volk versklavt. Beks und Horus atemberaubender Kampf gegen Set und seine Schergen führt sie sowohl in das Leben nach dem Tod als auch hinein in das Himmelreich der Götter. Beide, sowohl Mensch als auch Gott, müssen Mutproben bestehen und Opfer bringen für ein Überleben im epischen Kampf der Welten …“ www.godsofegypt-film.de
Was hat der der Film sonst noch so zu bieten.
Bild in 3D:
Das Bild in 3D ist o.k. leider nicht mehr aber auch nicht weniger. Vergleicht man ihn mit anderen konvertierten 3D Vertretern, so hat er leider etwas das Nachsehen. Da bei mir das 3D Bild zu Hause bisher immer besser als das Kinobild war, ist zu vermuten, dass das vielleicht auch den einen oder den Anderen verprellt hat. Das bleibt aber eine Vermutung.
Grundsätzlich ist der Film genau für die Dritte Dimension gemacht und hätte eine würdige Umsetzung gebraucht um inhaltliche Schwächen durch den besonderen Wow Effekt zu kaschieren. Das eine hochqualitative Konvertierung möglich ist, haben ja schon andere mit CGI lastigen Filmen gezeigt. Vielleicht drückte die Zeit oder doch der Geldbeutel. Großer Fehler kann man dann nur sagen.
Sei es drumm. Hier fehlt es etwas an Tiefe und somit entzieht der Film etwas der Magie des 3D Bildes. Es gibt genügend Szenen bei denen sich das 3D so richtig gut hätte präsentieren könne. Viele Flug- und Kampfszenen hätten mehr Tiefe benötigt. So stärkt man natürlich die 3D Gegner, die sagen können. 3D ist unnötig, zumal man dafür ja auch noch zusätzlich Geld bezahlen muss. Mit 128 Minuten kann es sogar sein, das es noch einen Überlängenzuschlag gab. Liebe Filmemacher hier müsst ihr wirklich überlegen ob das Konzept nicht ein Rohrkrepierer war.
Die Zahlen bei IMDb sprechen leider dafür. Eine Fortsetzung so wie anfangs wohl angedacht bleibt wohl aus.
Ton:
Der Ton liegt in Deutsch in 7.1 HD Master auf der Scheibe und macht richtig spaß. Alle Speaker werden vortrefflich ins Gesamtgeschehen eingebunden und der Sub bekommt auch einiges zu tun. Jedoch hat man auch hier in einigen Szenen etwas die Schubkraft zurückgefahren und nicht das Kino mit markerschütterndem Tiefbass überrollt, so wie man es sich erhofft hätte. Wer hier nur eine kleine Anlage hat, dem fällt das vielleicht nicht so auf. Bei mir vermisste ich dann doch manchmal den Willen zum Mehr, warum auch immer. Das führ natürlich zur Abwertung.
Meine subjektive Bewertung:
Film: 3 von 5 ( dennoch macht er Spaß)
Bild in 3D: 3 von 5 (hier war wesentlich mehr möglich)
Ton: 3,5 von 5 ( unter Berücksichtigung des teilweise doch etwas zurückgenommenen Subbereichs)
Fazit:
Insgesamt hinterlässt der Film leider einen durchwachsenen Eindruck und hier muss ich dann leider wieder zur Objektivität zurück kehren.
Es macht durchaus Spaß dem Geschehen auf der Leinwand zu folgen, denn der Film ist kurzweilig und durchaus Bildgewaltig. In 3D hinterlässt er ein Fragezeichen bei mir. Hat man auf das falsche 3D Team gesetzt oder gar den Computer die Arbeit verrichten lassen, hatte man keine Zeit oder dachte man, das Publikum wird es schon nicht merken? Der Ton dürfte im Kino nicht so aufgefallen sein, wie bei mir, da er bei mir diffrenzierter ist . Dennoch war der Surroundsound gutem höherem Niveau. Ich bin nun aber einmal Bassverwöhnt und das ist auch mein Steckenpferd. Wenn der nicht optimal passt, sauber strukturiert und dennoch stark, wo er stark sein muss, dann verliert der Film gnadenlos Punkte. Wer auf mystische Filme steht, der ist bei diesem Film durchaus richtig, wer ein Problem mit Kritikerbewertungen hat, der eher nicht.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly
Leider kann ich hier keine Bilder oder sonstiges einbinden. Warum auch immer.
Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich.
Die Star Wars Saga geht in eine Zwischenrunde
2. Dezember 2016Die Star Wars Filmreihe hat wirklich Geschichte geschrieben.
Geht man zu den Anfängen zurück, so hätte man sich damals einen solchen Hype wirklich nicht vorstellen können. Im Jahre 1977 kam Star Wars IV wie man ihn heute einordnen muss in die Kinos und schlug ein wie ein Hammer. Ich weiß noch als ich damals im Kino elektrisiert dem Geschehen auf der Leinwand folgte. Als Science-Fiction Fan ein echtes Fest.
Jeder weiß was danach folgte und der Hype besteht noch heute. Im vergangenen Jahr habe ich mir den Teil VII in einem 4 D Kino angesehen und war wirklich positiv überrascht, wie man es geschafft hatte, die doch unfassbar verwöhnte Fan Gemeinde mit einer quasi Neuauflage des Teil IV dennoch voll zu begeistern. Die Fans müssen noch etwas auf Teil VIII warten und so baut man ein Prequell zu Teil IV ein. Wer nun allerdings gedacht hat, es könnte noch ein zweites Prequel folgen, der wird enttäuscht, denn das würde bedeuten, dass man Teil IV neu verfilmen müsste und das geht natürlich nicht. Star Wars wird neben Herr der Ringe einer der Film Reihen sein, die niemals eine Neuverfilmung erfahren werden. Das ist für mich einfach undenkbar.
Jetzt kommt das sogenannte Prequel Rogue One in die deutschen Kinos. Natürlich werde ich mir den Film ansehen und darf sogar schon vor Kinostart mir den Film in 3D und auf riesigem Bild ansehen, sodass ich dann kurzfristig mein Votum im Rahmen dieses Blogs noch nachreichen kann.
Worum geht’s in Rogue One.
Wir erinnern uns. In Star Wars Episode IV, betrachteten die Rebellen die Pläne des Todessterns, die R2D2 in sich trug. Dank dieser Pläne gelang es Luke Skywalker dann den Todesstern in einem grandiosen Flugmanöver zu zerstören.
Rogue One spielt genau zwischen Episode III und IV als sozusagen III,V oder so ähnlich.
Die Rebellen in Rogue One versuchen jetzt erst einmal an die Pläne zu kommen um die Voraussetzungen zur Zerstörung des Todessternes zu schaffen. Sie werden auf die Mission geschickt um diese Pläne zu besorgen.
Somit kommt auch eine neue Truppe an Protagonisten an Bord der Star Wars Gruppe, die von Jyn Erso (Felicity Jones) angeführt wird.
Wer ist dieses Felicity Jones eigentlich. Einige müssten sie kennen, nämlich diejenigen, die Inferno mit Tom Hanks im Kino gesehen haben, so wie ich.
Ihren internationalen Durchbruch dürfte sie aber mit der Oscarnominierung zu dem Film. „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ geschafft haben, den ich aber noch nicht gesichtet habe.
"Rogue One: A Star Wars Story" ist somit der erste Film in der sogenannten "Star Wars"-Anthologie, einer Filmreihe die im Star Wars Universum spielen und unendliche Möglichkeiten für Zwischenspiele oder Prequels und Sequels eröffnen.
Hoffentlich steigt man da später noch durch. Im Jahre 2018 kommt schon der nächste Film in die Kinos. Hier wird die Vorgeschichte von Han Solo gezeigt.
Der Cast zu Rogue One ist, wenn man sich die Trailer dazu ansieht, mit vielen großen Schauspielern besetzt. Hierdurch kann man eine hervorragende Schauspielqualität erwarten. Obwohl die Geschichte jetzt nicht unbedingt originel zu sein scheint, denn das Ergebnis weiß man ja schon. Upps, habe ich jetzt gespoilert.
Jyn Erso hat nicht gerade einen blütenreinen Lebenslauf. Nein, sie hat ganz im Gegenteil einiges auf dem Kerpoltz. Körperverletzung, gestohlener Güter, Dokumentenfälschung etc. Dennoch wird sie von den Rebellen angeheuert, denn der Kampf gegen das Imperium ist hart und fordert kompromissloses Vorgehen, zumal ihr Vater maßgeblich an der Superwaffe mitgebaut hat, so ist sie eine gute Waffe auch gegen den eigenen Vater und die Superwaffe. Man braucht die Pläne um selbst Pläne für die Zerstörung schmieden zu können. Der Krieg der Sterne hat sozusagen schon hier begonnen. Somit lässt sich Rogue One: A Star Wars Story als Kriegsfilm betrachten, Jedi Ritter tauchen in diesem Spin Off nicht auf. Die dunkle Seite der Macht bringt ein Sternensystem nach dem anderen unter seine Kontrolle. Der Todesstern fungiert dabei scheinbar als unbesiegbares Symbol. Nichts kann seine Vernichtungskraft aufhalten, so scheint es.
Also lassen wir uns einmal überraschen.
Man sieht sich im Kino
Eure C.T.
alias
Bluray Charly
P.S. Leider ist nur noch eine solche Blogpräsentation möglich, da ich weder Fotos noch sonst irgendetwas einfügen kann.
Kinosteuerung mit Logitech Touch und Hub
19. Oktober 2016
Wer so wie ich ein ganzes Kino mit möglichst einer Fernbedienung steuern möchte, der stößt mit dem Einsatz der Original Fernbedienungen schnell an seine Grenzen und muss sich fragen, wie kann man so etwas eigentlich komfortabel bedienen. Schaut man sich hierzu einmal einige Lösungen im Internet an, so gehen einem schon manchmal wirklich die Augen über und man denkt sich wow, was hat der hier für einen Aufwand getrieben um ein paar Geräte und die Beleuchtung zu schalten. Es werden aufwendige Schaltkästen installiert und Relais eingebaut etc. etc. Als Freund des gesunden Minimalismus hatte ich mich schon beim Bau meines Kinos gefragt, " Muss das wirklich alles sein oder gibt es nicht wesentlich einfachere Mäglichkeiten sein Kino einigermaßen komfortabel zu bedienen". Sicher ferndienbar sollte es schon sein. Die Umsetzung erfolgte mittels einer Logitech Harmony One sowie zweier Lichtfernbedienungen um mein Kino vom Sitzplatz aus zu steuern. Mit der Zeit steigt aber der Anspruch an die Bequemlichkeit und so habe ich mir überlegt, ob es noch einen Tick bequemer gehen könnte ohne das es finaziell sofort ausufert.
Als Besitzer einer ganzen Reihe von Logitech Harmony Fernbedienungen habe ich mich natürlich zunächst dort umgesehen und geschaut, ob es hier nicht Lösungsansätze gibt. Mit den Tücken dieser teilweise schon etwas komplex anmutenden Fernbedienungen bin ich ja bestens vertraut. Neben einer schon älteren Harmony 555, mit der ich schon 15 Geräte steuern konnte, habe ich noch zwei Harmony One und seit kurzem eine Harmony Touch mit Harmony Hub. Mit diesen Logitech Fernbedienungen kann man insgesamt 15 Geräte steuern und mittels einer Aktivitätssteuerung per Tastendruck starten. Das ist natürlich schon sehr komfortabel, zumal auch alle Funktionen der Geräte dann zur Verfügung stehen. Hinzu kommt die Möglichkeit mit einem Tablet das gesamte Kino zu bedienen, das ist schon cool.
Vor einiger Zeit habe ich mir nun eine PS4 zugelegt, die im Kino für Spezialanwendungen eingesetzt wird, das heißt Spiele spielen, sei es Fussball oder andere Sportspiele, aber auch einmal der Einsatz eines kompletten Fahrsimulators steht hier zur Auswahl, vornehmlich für meine Jungs nebst Freunde, aber auch für mich als Blu Ray Player oder als Informationszentrale und Streamingstation ist die PS4 eine hervorragende Lösung.
Da ich meine Routerstation zwei Etagen oberhalbim Haus stehen habe und meine Internetverbindung mittels WLAN und Extender oder auch über eine Stromleitungsverbindung mit Develo mit meinen anderen Geräten im Keller nicht sehr stabil ist und immer einmal wieder abbricht, habe ich recherchiert und habe die PS4 als Lösung für dieses Problem einmal ausprobiert. Es funktioniert wunderbar. Das Internet ist immer stabil bisher und Youtube ist fast so schnell wie an einem PC. Streamingdienste wie Amazon Instant Video läuft tadellos und Full HD mit gutem Sound gibt es zudem.
Bei meinem Sony BDP S 790 Blu Ray Player kommt es in der letzten Zeit immer einmal wieder vor, das einzelne BDs nicht erkannt werden und ich dann auf einen anderen Player zurückgreifen muss. Ich habe zwar vorsorglich direkt 3 Player in meinem Kino stehen, dennoch hatte ich vor einigen Wochen wieder einmal einen Ausfall bei einem 3D Film. Gut das ich zwischenzeitlich die PS4 in meinem Kino verbaut hatte, denn damit ging alles tadellos.
Jedoch hat die PS4 einen ganz großen Wehrmutstropfen und das ist die im Gegensatz zur PS3 nicht vorhandene zusätzliche Fernbedienung, die die Bedienung bei normaler Nutzung als Player oder fürs Internet stark vereinfachte, denn die Konsolenbedienung ist doch schon sehr gewöhnungsbedürftig.
Hmm, anfangs dachte ich es sei ein schlechter Scherz und ich würde schnell irgendwo fündig. Das war jedoch ein Trugschluss und so kam ich darauf meine zwischenzeitlich erworbene Harmony Touch mittels Einbindung eines Hubs zur Bedienung der PS4 weitestgehend nutzbar zu machen.
Nachdem ich also die Harmony Touch und den Harmony Hub erworben hatte, ging es ans Einrichten. Für die Einrichtung der Logitech Harmony Fernbedienungen benötigt man einen PC mit schnellem Internet und das ist keine Floskel, sonst stürst der Kram ständig ab. Hier sollte Logitech wirklich an seinem Program arbeiten, denn es ist schon teilweise zäh.
Nach dem Besuch der Logitech Internetseite Myharmony.com muss man sich die für seine Fernbedienung erforderliche Software herunterladen und im System anmelden, sonst läuft nichts.

Danach wird alles auf dem Logitech Server gesichert und man hat "immer" Zugang zu seinen Gerätekonfigurationen. Die Datenbank ist unfassbar groß und hat auch die größten Exoten gespeichert.
Ist man nun schon Besitzer einer etwas älteren Harmony, so wie bei mir die Harmony One, dann wird das vom Serbver erkannt und er fragt, ob man die Konfiguration auf dei neue Harmony übertragen möchte, mit einem ja werden alle gespeicherten Daten auf die neue Harmony Touch übertragen.
Nun muss man noch den Hub in die Harmony Touch einbinden, sodass diese nun sowohl als Bluetooth , Infrarot und WLAN Fernbedienung funktioniert. Das ist grundsätzlich genial und ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal der Logitech Fernbedienungen, der neueren Generation. Die Einrichtung ist Benutzergeführt und somit ziemlich einfach im Gegensatz zur älteren Harmony One Software und kann grundsätzlich von jedem einigermaßen PC festen Benutzer bewerkstelligt werden. Es gibt noch ein paar andere Logitech Fernbedienungen die auch die Einbindung eines Hubs beherrschen.

Alle von mir eingegebenen Aktivitäten werden sauber gelistet und sind so zu jeder Zeit sofort greifbar. 15 Aktivitäten sind möglich. Ich habe im Moment selbst 8 Aktivitäten geschaltet.
Um auch alle Geräte hinter Glas oder in einem Schrank bedienen zu können, ist es notwendig, das der Hub frei zugänglich ist und der oder die Infrarotempfänger, kann im Schrank stehen. Man kann zwei anstecken um auch etwas entlegenere Geräte zu bedienen, so wie bei mir. Jedoch sollte es möglich sein, das der Empfänger die Geräte auch ansteuern kann. Hier muss man etwas probieren. Aber auch hierzu kann man auf der Logitech Seite genau nachlesen, wie man es machen muss.
Ich habe an dieser Stelle auf das gesamte Einrichtungsprozedere mit der Sotware jedoch verzichte, da dieses auf der Logitech Support Seite wirklich sehr gut erklärt ist und jeder Einrichtungsfall auch sehr individuell ist, diese sollte man sich, zunächst hinsichtlich der wichtigsten Punkte jedoch durchlesen, wenn man noch keine Harmony Erfahrung hat. Die Harmony ist kein Hexenwerk, jedoch sollte man einiges verstanden haben.

Hiermit kann man den gesamtem AVR steuern.

Die Steuerung der PS4 ist so fast vollständig möglich. Die App hat sogar die so wichtige PS Taste an Bord.

Blu Ray Player
In Verbindung mit dem AV Controller von Yamaha, ergibt sich somit eine vollständige Kinofernsteuerung.


Wer möchte kann nun noch eine kompatible Lichtsteuerung z.B. von Philips (Hue) eingebunden und gesteuert werden.
Das werde ich in einiger Zeit einmal mit einem sogenannten Starterpaket ausprobieren.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly

Die glorreichen Sieben
12. Oktober 2016

In der aktuellen Neuauflage von Die glorreichen Sieben befinden wir uns wie schon im Westernklassiker in der selben Zeitebene.
Im Uroriginal "Die sieben Samurei" schreiben wir das Jahr 1587: Banditen überfallen wiederholt ein kleines Bauerndorf und plündern jährlich die Ernte des Dorfes. Verzweifelt in ihrer Situation und hilflos den Banditen ausgesetzt beschließen sie ein paar Samurai anzuheuern um sich den Banditen entgegen zu stellen. Es gelingt ihnen sieben Samurai trotz eines kargen Lohns anzuheueren. Mit deren Hilfe es letztlich gelingt die Banditen zurückzuschlagen.
Im wilden Westen des Ende des 19. Jahrhunderts terrorisieren Banditen ein mexikanisches Dorf. Dieses wird jährlich von Calvera und seinen brutalen Banditen überfallen und um die Ernte beraubt. Aus Verzweiflung heuert das Dorf sieben Revolvermänner zu seinem Schutz an. Als Lohn winkt alles was das Dorf an Besitz aufzubieten hat.
Im Remake vom Remake aus dem Jahre 2016 wird die Thematik nun wieder im Wilden Westen angesiedelt. Nun ist es ein Ort der zufällig auf einer Goldader liegt und somit für den fiese Geschäftsmann Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) zum unwiderstehlichen Objekt wird, dessen er sich mit einem kargen Kaufpreis bemächtigen will. Dort verbreitet er mit seinen Männern Angst und Schrecken und schreckt auch vor Mord nicht zurück.
Die Witwe eines Farmers

heuert voller Verzweiflung den zufällig im Ort auftauchenden Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington) an. Dieser nimmt nach dem er erfahren hat um wen es sich handelt den Auftrag an und macht sich auf den Weg weitere Männer anzuheuern, die ihn für Alles was die Witwe besitzt bei der Verteidigung des Ortes Rose Creek unterstützen sollen, mit dem Spieler Josh Farraday (Chris Pratt), dem Gesetzlosen Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), dem Fährtenleser Jack Horne (Vincent D'Onofrio), dem Scharfschützen Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), dem Krieger Red Harvest (Martin Sensmeier) und den Auftragskiller Billy Rocks (Byung-Hun Lee), will er nun die bösen Jungs vertreiben.

Die glorreichen Sieben greifen die Grundthematik auf und sind nunmehr zu besten Goldschürfer Zeit im Wilden Westen angekommen.
Hatte man sich bei der Fassung im Jahre 1960 noch stark an die Charaktere des Originals gehalten, so sind es nunmehr doch sehr unterschiedliche Protagonisten, die nur vereinzelt Wesenszüge der Originalprotagonisten aufzeigen. Dennoch scheinen die Vorgänger immer wieder durch und geben spotmäßig einen Blick frei auf die damalige Gilde .
Denzel Washington, verkörpert den Kopfgeldjäger,

der kein Kopfgeldjäger sein möchte hervorragend und hat im Film eine massive Präsenz und Ernsthaftigkeit. Josh Farrady (Chris Patt)

spielt hier fast den Gegenpart und zeigt auch hier wie schon in Guardian oft the Galaxy sein durchaus subtil komödiantisches Talent. Das bringt dem Film eine gewisse Leichtigkeit und lenkt etwas von der brutalen durchaus realen Inszenierung ab. Mit Jack Horne (Vincent D`Onofrio)

konnte man einen Protagonisten verpflichten der mit seiner körperlichen Präsenz dem Film einen Sidekick zur Seite stellt, der immer wieder für einen Lacher gut ist.
Der Rest der Protagonisten bleibt leider etwas flach




und der Bösewicht,

kommt nur bedingt extrem böse rüber und wirkt eher wie ein ängstlicher aber phsychopatischer Killer, der sich, wenn es um sein eigenes Leben geht vor Angst in die Hose macht und nur mit einer Armee stark sein kann. Geld verhilft ihm zu dieser Macht und es zeigt sich einmal mehr, dass jeder irgendwie käuflich ist, sei es zum Guten oder zum Bösen.
Während das asiatische Original seinen Beteiligten als Sprungbrett diente und Darsteller Toshirô Mifune auch außerhalb Japans bekannt machte, war der Western in seiner US-Version schon von vornherein vollgepackt mit Hollywoodstars: Neben Steve McQueen und Charles Bronson gehörten auch Lee Van Cleef, Yul Brynner, James Coburn und Horst Buchholz zum Cast. Für Hauptdarsteller Denzel Washington ist das Remake Die glorreichen Sieben der erste Western, bei dem er mitwirkt. Mit Antoine Fuqua als Regisseur und Ethan Hawke als weiterem Darsteller vereint der Film außerdem das erfolgreiche Trio aus Training Day erstmals seit 2001 wieder. Fuqua und Washington hatten sich bereits für The Equalizer erneut zusammengeschlossen.
Der Plot (ein wortkarger Einzelgänger rekrutiert eine Bande von Outlaws und Außenseitern) blieb nahezu unverändert und diente schon in anderen Filmen als willkommene Vorlage, so auch und man glaubt es kaum im Animationsfilm Das große Krabbeln.
Die glorreichen Sieben sind im Laufe der Zeit zu einem Klassiker der Western avanciert, obwohl er damals lange nicht zu den besten Western zählte.
Den Titelsong kennt auch heute noch jeder.
Es ist natürlich immer schwierig ein sogenanntes Original in den Schatten zu stellen oder zumindest in seine Nähe zu kommen. Dessen war sich auch Fuqua im Klaren und hat erst gar nicht versucht hier zu konkurrieren. Nein er ist filmisch als auch stilistisch seinen eigenen Weg gegangen und hat es geschafft einen Film zu machen, der sowohl spannend als auch unterhaltsam ist und vor Überraschungen nicht zurückschreckt. So kann sich keiner wirklich sicher sein, das Ende des Filmes, das zudem sehr effektreich inszeniert wurde und ein Schlachtengemälde von etwa 30 Minuten enthält, noch zu erleben und das ist das Salz in der Suppe des Films. Man muss zu jeder Zeit mit allem rechnen. Im wilden Westen lauert der Tod immer an der nächsten Ecke.
Bild im Kino:
Leider war das Bild im Kino nicht so wie man es erwarten würde. Liegt es nun am Film oder am Kino, wo sonst die Filme immer sehr scharf über die Leinwand flimmern. Ich vermute am Film, man hat bewusst mit etwas zu viel Unschärfe gearbeitet. Teilwiese war das komplette Bild unscharf. Die Farben und der Kontrast waren stark auf Western getrimmt, was dem Film eine gute Authenzität verpasste.
Ton im Kino: Der Surroundsound war kräftig und sehr realistisch angelegt. Es wurde nicht zu sehr übertrieben und Schüsse waren Schüsse und keine Kanonen. Explosionen waren satt im Raum und konnten auch den Sitz etwas bewegen. Die deutschen Stimmen passten zu den Protagonisten und der Soundtrack nahm teilwiese den Klassiker mit auf und finalisierte am Ende in den Main Titel des „Westen Originals“
Ansichtssache:
Film: 3,5 von 5 (das Westernoriginal hat 5 Punkte und ist nicht zu topen)
Bild: (3 von 5 (wegen der nicht nachvollziehbaren Unschärfen)
Ton: 4 von 5 (kräftig und mit guter Raumabbildung, dabei dennoch realistisch im Sounddesign)
Fazit:
Für Western Fans ein Film, den man auch im Kino gut sehen kann, der dort spaß macht und das Thema nicht sooo ernst nimmt, der aber dennoch spannend und auch teilweise brutal ist. Ein echter einfach gestrickter Western ohne Ecken und Kanten eben. Hier ist die Pistole das Gesetz und die Rache ist mein.
In diesem Sinne
Viel Spaß im Kino
Eure

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The First Avenger: Civil War in 3D
10. Oktober 2016

Leider kann ich mir nicht jeden Film im Kino ansehen. Hier musste ich eine Entscheidung treffen und hatte mich für X Mens Apocalypse entschieden.
Somit musste ich auf die 3D Blu Ray Disc warten um mir die Weiterentwicklung des Marvel Comic Universums (MCU) anzusehen.
Was denn nun eigentlich, ist The First Avenger: Civil War der dritte First Avenger Film oder gehört er zu der Avengers Reihe, die mit Age of Ultron die Fans begeisterte.
Eins ist jedoch klar im MCU ist es der Film Nr. 13. Ja richtig gelesen Film Nr. 13.
Wer blickt da eigentlich noch wirklich durch. Die Superhelden oder auch Antihelden, je nachdem wie man sie teilweise sieht haben auf ihrem teilweise gemeinsamen Weg ein Feld der Verwüstung hinterlassen und nach dem unzweifelhaft grandios in Szene gesetzten Vernichtungsfeldzug am Ende von Avengers 2, in dem die Stadt Sokovia quasi niedergeschmettert wird, ist sich die Weltgemeinschaft von 117 Staaten einig, diese Typen müssen an die Kette. Demnach hebt man das Sokovia Abkommen aus der Taufe und möchte die Helden dazu bewegen sich in Wien selbst an die Leine zu legen. Im Lager der Avengers von Iron Man,

Captain America,

Black Widow,

War Machine,

Falcon

Vision

und Scarlet Witch,

ist man sich indessen aber eher uneinig ob dieses Abkommen sinnvoll ist.
So spalten unterschiedliche Ansichten die einmal vereinten Avengers in zwei Lager auf. Die Befürworter und die Gegner des Abkommens, die sich in der Folge gegenseitig bekämpfen,

der Civil War ist entfacht. Hierfür muss aber erst einmal ein Anlass geschaffen werden. Dieser tritt in Gestalt von Daniel Brühl als Helmut Zemo auf, der hier eine undurchsichtige Rolle einnimmt und die ganze Gilde mächtig aufs Glatteis führt, denn er legt jede Menge Köder aus, die bereitwillig von den Avengers gefressen werden. Auf dem Weg diese Köder einzusammeln kommen sich die zwei Lager immer wieder in die Quere und kämpfen nun notgedrungen teilweise mit angezogener Handbremse gegeneinander. Hinzu gesellen sich noch Spider Man und Ant Man, die auch noch ihre Screenzeit bekommen mussten. Ein Schelm der an Dollars dabei denkt.
Ich hatte mir gehofft einen First Avenger zu sehen, der die Figur des Captain America hier mit wesentlich mehr Screenzeit weiterentwickelt, stattdessen bekommt man einen Film, der als Bindeglied für weitere Filme der MCU herhalten muss und wäre nicht die Rahmenhandlung des Helmut Zemo gewesen, dann hätten die Regisseure wohl das eine oder andere Problem bekommen. Die Filmmacher mussten den Spagat schaffen und das MCU Feuer am Lodern halten, denn es wird in Kürze noch eine ganze Reihe an Filmen dieser Reihe geben.
Wer sich nicht ständig mit diesem Marvel Universum beschäftigt hat es schon schwer hier insgesamt noch den Überblick zu behalten.
So habe ich mich schwer damit getan Spider Man

hier zeitlich zu verorten, zudem hatte ihn nicht so als Quasselstrippe in Erinnerung und auch die Timeline kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das kann aber auch an mir liegen. Egal für mich passte er jetzt trotz seines durchaus gelungenen Auftritts nicht so recht dort hinein und wirkte irgendwie nur als Testballon. Da hatte Iron Man schon Recht, das er ihn wieder nach seinem Kurzauftritt nach Hause schickte. Ant Man

fand ich persönlich wiederum sehr gelungen mit seinem sowohl minimalistisch als auch maximalistischen Auftritt. Mir hatte aber auch Ant Man schon gut gefallen.
Insgesamt kann Civil War aber als eine durchaus gelungene kritische Auseinandersetzung mit der persönlichen Wahrnehmung der Avengers gesehen werden.
Ein Satz von Captain America bringt das gesamte Dilemma hier auch auf den Punkt.
"Ich vertraue mehr auf Menschen denn auf Systeme- und bislang haben mich die Menschen selten enttäuscht".
Hier wird der Antrieb von Captain America kurz besonders deutlich.
Dem entgegen stehen Iron Mans Selbstzweifel die scheinbar eher zufällig ausgelöst werden, indem eine Mutter eines Opfers aus Sokovia Iron Man vorhält, was sie mit ihren gedankenlosen sogenannten Kollateralschäden für ein Leid auslösen.
So stehen Iron Man und Captain America sich nun unvereinbar gegenüber.
Wenn aber schon eine Person (Daniel Brühl) bei den Avengers so viel Verwirrung auslösen kann und sie so manipulieren kann das sie sich gegenseitig an den Kragen gehen, welche Seite hat dann recht ?
Jedoch ausgerechnet der Titelheld kommt ob der Schar an Helden in diesem Film eindeutig zu kurz. Das liegt vor allem auch daran, dass "Civil War" auf ein halbes Dutzend anderer Filme aus dem "Marvel Cinematic Universe" vorbereiten will, ein neuer Versuch Spider Man auf neue Füße zu stellen oder auch einen Black Panther Film zu etablieren, dafür schafft man einen Taiser im Film. Irgendwie genial oder. Dann sollen ja noch weitere Avengers Filme 3 und 4 Infinity War gedreht werden, vermutlich mit allen Helden an Bord. Ich denke aber Spidy wird nicht dabei sein und Ant Man bekommt ja auch noch einen weiteren Teil spendiert. So bleibt für mich ein kleiner fahler Nachgeschmack, denn man will auch hier eindeutig zu viel in den Film hineinpacken. Das verwirrt dann schon einmal, wenn so aus dem Nichts neue Charktere im Film platziert werden und man voraussetzt, dass das Publikum diese natürlich alle kennen muss, noch nicht einmal Iron Man kennt sie alle. Insgesamt macht das aber alles nichts und so ist Spider Man ein auf der Zielgeraden eingebauter Newcomer bereits wieder auf dem Weg nach Hause und Black Panther

wird vermutlich erst 2018 im Dschungel wieder auftauchen und Ant Man hat erstmal wieder eine eigene Mission im Duet. Wo sind denn eigentlich Thor und Hulk abgeblieben. Eine kurze Erwähnung gab es zumindest. So wächst das Avengers Universum immer weiter und man muss swchon den Hut vor den Regisseuren Anthony Russo und Joe Russo ziehen, die sich im Comic Universum scheinbar gut auszukennen scheinen, da sie versucht haben trotzdem jeder Figur noch eine Filmbezogene Charakterzeichnung auf den Leib zu schneidern. Mit 148 min Laufzeit bleib dafür genug Zeit. Die Zeit verflog schnell und so machte der Film insgesamt trotzdem viel Spaß und war ein kurzweiliges Spektakel. Einer Zweitsichtung steht somit nichts im Wege.
Noch zu meiner Eingangsfrage, falls sich noch jemand daran erinnert.
Ja, es ist definitiv der Captain America Nr.3. Am Ende des Films wird man es verstanden haben, hoffe ich.
Bild:
Das Bild in 3D ist absolut hervorragend geworden. Trotz Konvertierung, zeigt sich, dass diese Technik mittlerweile ein sehr hohes Maß an Realität aufweist. Vergangen ist die scherenschnittartige Raumabstufung. Die Köpfe sind nicht flach, wie bei manch anderer Konvertierung sondern stehen einem nativ aufgenommenen 3D Bild nicht nach. Pop Outs gibt es zwar keine aber mir ist die Verlagerung weiter nach hinten auch lieber und so sieht man sich als Betrachter der Szenerien. Die Tiefenstaffelung ist gut und es gibt auch nicht so viele Vordergrundunschärfen im Film.
Die Farben sind realistisch gehalten und die Helligkeit des 3D Bildes ist auch noch auf meiner 3m breiten Leinwand ausreichend. Kontrast und Schwarzwert sind vorbildlich und so machen die insgesamt 148 min auch damit spaß.
Ton:
Der Surroundsound ist markig und besitzt eine enorme Räumlichkeit. Der HD Sound ist zwar nur Resolution und etwas leise abgemischt, aber dafür gibt es ja den Lautstärkeregler. Eine Zugabe von 5 dB waren hier notwendig um die großartige Soundkulisse auch in mein Kino realistisch zu transportieren. Alle Speaker mussten hart ran und brachten sich voll ins Geschehen, keiner musste hinten anstehen und auch die Subs durften ständig ihre Notwendigkeit untermauern. Direktionaleffekte gab es in Hülle und Fülle. Der Score unterscheidet sich mehr von den Vorgängern, das macht hier aber nichts.
Ansichtssache:
Film:4 von 5 ( da mir für einen Captain America Film zu viele Helden mit im Boot saßen)
Bild 3D: 4,2 von 5 (da etwas Raumtiefe fehlte)
Ton: 4 von 5 (da er etwas zu leise abgemischt ist, schwache AVRs können in einem Kino Probleme bekommen um einen großen Sound abzubilden)
Fazit:
Captain America ist da angekommen wo man ihn hin haben wollte. Jetzt wird er erst einmal Pause machen und kommt erst 2018 in The Avengers wieder zum Vorschein, das ist dann definitiv kein First Avenger Film. Für alle Fans des Captain ist der Film ein Must see. Wer sich nicht für das MCU interessiert, kann dennoch einmal einen Blick riskieren, denn dieser Film bietet mehr als nur Fantasieaction. Jedoch wäre für mich Spider Man entbehlich gewesen. Ich mag sowieso den Amazing Spider Man eher als die Quasselstrippe hier, die ja näher am Comic sein soll. Aber auch das ist sehr subjektiv.
In diesem Sinne
Eure

Rechtehinweis:
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Yamaha RX-A 1060 v. RX-V 1020/RX-V 1073
28. September 2016
Der Yamaha RX-A 1060 im Vergleich zum RX-A1020/RX-V 1073
Im Jahre 2013 habe ich mir nach ausgiebiger Recherche und Vergleichen den RX-V 1073 zugelegt. Technisch war er im Wesentlichen identisch mit dem RX-A 1020 von Yamaha.
Damals auf der Höher des technisch sinnvollen, ist die Zeit natürlich nicht stehen geblieben.
Seit dem Bau meines Keller Kinos findet der RX-V 1073 seine Bestimmung erst einmal dort und macht bisher einen wirklich hervorragenden Job. Erst jetzt habe ich wieder erleben können, wie der RX-V 1073 die neue Test CD von Stereoplay der Ausgabe 11/2016 mit ihren grandiosen Musiktitel von Blues Company über Al Di Meola bis hin zu Klassikperlen von Vivaldi 4 Jahreszeiten mit einer sagenhaften Lebendigkeit über meine schon betagten Braun Lautsprecher in Stereo in den Raum transportiert. Hier ist man wirklich mitten drinn und freute sich so ein Kraftwerk sein eigen nennen zu dürfen. Braucht man da eigentlich in immer kürzeren Abständen ständig ein neues Gerät, das vermeintlich noch besser und noch realistischer daher kommen soll. Dieser Frage bin ich hier einmal, gewissermaßen natürlich subjektiv nachgegangen. Ich stehe bin sinnvollen Neuerungen immer offen gegenüber und freue mich wie ein kleiens Kind, wenn ich wieder etwas für mich sinnvolles ergattern konnte und muss den Entwicklern auch danken, das sie unermüdlich die Technik vorantreiben. Den Stagnation ist zugleich wirtschaftlicher Abschwung und das ist für niemanden gut.
Nachdem die neuen Höhen Tonformate Dolby Atmos, Auro 3D und DTS:X den Kinomarkt erobern, überschlagen sich die AVR Entwickler ständig neue mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen enthaltene AVrs auf den Markt zu bringen. Der Käufer steht vor einer riesigen Auswahl an Gerätschaften und muss mühsam für sich das Gerät herausfinden, das für ihn am besten geeignet ist.
Sicher kann man sich immer das von seinem Lieblingshersteller auf dem Markt befindliche Flaggschiff zulegen, aber auch dort wird schnell nachgebessert und die Zahlen hinter dem RX-A bei Yamaha werden auch immer größer und unüberschaubarer. Im kommenden Jahr wird es wieder neue Geräte geben, die wiederum besser als ihre Vorgänger sein sollen. Sicher kann man die Ausstattung verbessern und mit der App Steuerung der aktuellen Geräte macht das Einpegeln des Systems bestimmt Freude. Wenn aber einmal alles steht, dann verschwinden dies Features wieder im Hintergrund. Deshlab muss und sollte man genau ausloten was wirklich sinnvoll ist um sich von seime Gerät zu trennen und auf ein neueres Modell umzusteigen.
Bei mir ist die Schallgrenze bei einem AVR bei 1500 Euro eigentlich erreicht, ab da beginnt das Preis-/Leistungsverhältnis für mich persönlich zu kippen da hier der Wertverfall aufgrund der sehr schnellen Modellwechsel enorm ist und schon nach nur einem Jahr bekommt man nur noch einen Bruchteil der Anschaffungskosten bei einem Verkauf zurück. Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Der RX-A 1060 hat nun wie schon der 1050 neben dem Dolby Atmos Tonformat auch das DTS: X Tonformat an Bord. Es wird aber bei Yamaha immer noch grundsätzlich auf Auro 3D verzichtet.
Da ich mich aber, bei einer Konfiguration auf ein Lautsprecher Setup konzentrieren muss, ist für mich im Moment eher Dolby Atmos und DTS:X für meinem Kino interessant. Sony hat zwar vor kurzem eine Vereinbarung mit den Auro 3D Produzenten getroffen und wird vermutlich in der nächsten Zeit Titel mit Auro 3D herausbringen, jedoch zunächst nicht den deutschen Markt bedienen.
Weiter ist zu erwarten, dass auch Dolby Atmos, DTS:X oder auch Auro 3D nicht so schnell in Deutschland auf den Scheiben grundsätzlich enthalten sein wird. Es wird auch hier eher eine Ausnahme bleiben und wie schon heute auf vielen BDs in deutsch noch ein abgespeckter Surroundsound vorhanden sein. Obwohl die Kinofassung schon viefach in Dolby Atmos vorliegt. Hier verstehe jemand die Produzenten. Die Argumentation mit der Disc selbst kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da es ja auch rühmliche Ausnahmen gibt.
Test haben gezeigt, das die unterschiedlichen Decoder je nach Film einmal von Vorteil und einmal von Nachteil sein können. So ist es im Moment eher schwierig die weitere Entwicklung für den normalen Blu Ray Disc Markt in Deutschland abzuschätzen. Werden die Tonformate vielleicht zukünftig als Vermarktungsargument dann doch eher nur im Originalton auf der UHD Disc enthalten sein? Alles Fragen, auf die noch niemand eine wirklich belastbare Antwort hat.
Für mich stellte sich nun die Frage, macht es Sinn jetzt den hervorragenden RX-V 1073 gegen den neuen RX-A 1060 zu tauschen. Ist die Zeit reif für den Wechsel?
Daher war ich gespannt, wann es mir möglich war, den RX-A 1060 einmal selbst in Augenschein zu nehmen und persönlich anzuhören um mir ein Klangbild machen zu können.
Das Ergebnis am Ende des Blogs ist selbst für mich interessant und unerwartet.
Was hat sich eigentlich beim 1060 im Wesentlichen nativ gegenüber dem 1073 geändert.
Die Tonformaterweiterung um Dolby Atmos und DTS:X
(sehr interessant)
4K/60p mit HDCP 2.2 und HDR (erst bei Kauf eines 4K Beamers interessant)
Erweitertes Yamaha PEQ um Subwoofer und Frequenzband von 15,6 Hz und 16 kHz
(sehr interessant)
21:9 Bildformatschaltung, sodass ein 21:9 Bild auf eine 16:9 Leinwand ohne Balken passt.
Das unterstützte 21:9 Bildseitenverhältnis ist für Filme, die im Cinema Scope aufgenommen sind. Wenn diese Filme in normalem 16:9 Bildseitenverhältnis gesehen werden, sehen Sie schwarze Balken oben und unten; 21:9 eliminiert diese Balken. Außerdem wird auch die 21:9 Auflösung unterstützt und lässt Filme und Spiele noch umfassender wirken.
(kann interessant sein)
AV Setup Guide für Tablet (schön aber nicht kaufentscheident )
Modernisiertes HD OSD Display Bild (nicht kaufentscheident)
WLAN (interessant aber für mich nicht zwingend, jedoch immer wichtiger werdent)
Erweiterte Netzwerkfunktionen (wer es braucht Streamingdienste)
Mehr Yamaha DSP Programme von 17 auf 23 (die 17 reichen mir persönlich schon)
Etwas andere Front (nicht kaufentscheident)
Einige andere Apps die integriert sind (brauche ich alle im Moment nicht)
Bluetooth, Aisr Play (brauche ich persönlich nicht, kann aber für andere durchaus interessant sein.)
Es ist also nicht alles was so an Neuerungen in einen AVR eingebaut werden wirklich für einen Kinonutzer interessant und wichtig. Das ist natürlich rein subjektiv zu sehen und so bleibt für mich Dolby Atmos, Ein Equalizer auch für den Subbreich und die 21:9 Anpassung übrig, die mir im Kino Vorteile bringen kann gegenüber meinem RX- V 1073.
Sicher gibt es im kleinen Details noch ein paar Änderungen, diese kann ich jetzt aber nicht so einfach ausmachen.
Was hat sich nicht geändert. Der 1020/1073 bringt auch satte 15 kg auf die Waage, hat einen symmetrischen Aufbau Burr Brown DAC etc. mit an Bord und besitzt auch ein 4K Upscaling, jedoch ohne HDR.
Statt Bluetooth besitzt der 1020/1073er nur das Air Play
Technisch und Leistungsmäßig sind sich die AVRs aber doch sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch. Tonal gibt es auch keine wirklich hörbaren relevanten Veränderungen. Das hätte mich auch sehr gewundert. Yamaha hat sich ja dem sogenannten Natural Sound verschrieben, der eine ganz bestimmte dem reinen Klang untergeordnete Klangabstimmung besitzt, daran hat und wird sich auch zukünftig wohl kaum etwas ändern, sonst würde Yamaha hier seine Kundschaft riskieren. Wer einmal dem Yamaha Klang verfallen ist, der kommt nicht mehr davon weg. Hier wird nichts dazugedichtet oder aufgedickt und brillant geschmückt. Eine Gitarre hört sich an wie eine Gitarre sich anhören muss. Wir haben 6 Stück zu Hause und so kann ich das sehr gut vergleichen. Ein Piano hört sich dank Yamaha Pianos auch wie ein Piano an. Selbst eine Orgel, bringt der Kerl knackig und unfassbar sonor in den Raum, sodass man bei geschlossen Augen denkt man sitzt in der Kirche, nur die 110dB kann er natürlich nicht schaffen. Ein Schlagzeug steht quasi mitten im Raum und die Bassdrum rumst, die Becken flirren und die Percussion knallen in den Raum. Der Druck ist schon sehr beachtlich und lässt die Beine flattern.
Die Leistungsreseven der AVR 1000er Reihe ist über jeden Zweifel erhaben und bereits der RX-V 1073 kann mein Kino zum Bersten bringen. Bei mir wird er als 5.1 Variante mit 4 Subs und mit einem zusätzlichen 2-4 Kanal Endverstärker für die Back Rears benutzt. Hierdurch steigt die nutzbare Leistung des AVRs noch einmal etwas an.
Sicher bin ich etwas subjektiv geprägt. Jedoch zeigt sich bei meinen Besuchern in meinem Kino immer, das diese von diesem sauberen Sound schon sehr beeindruckt sind. Hierzu gehörten auch schon Rockmusiker, die oft auf der Bühne stehen und sagen, das ist verdammt nahe am Konzertsound dran. Somit habe ich eigentlich aus rein klanglicher Sicht keinen Grund meinen AVR gegen einen neuen zu tauschen. Aber wie das so ist. Man braucht öfter ein neues Spielzeug mit dem man sich einige Zeit beschäftigen kann.
Somit habe ich mich eben etwas mit diesem neuen Spielzeug beschäftigt um auszuloten, ob die Zeit reif ist oder ich noch eine Generation warten soll, es geht ja sehr schnell heute. Denn Zeit habe ich eigentlich und bin mit meiner derzeitigen Presence Konfiguration noch zufrieden.
Äußerlich sehen sich die zwei AVRs schon einmal ähnlich. Hinter der Klappe hat sich auch nicht viel verändert. Die Anschlüsse sind etwas geschrumpft gegenüber meinem RX-V 1073
RX-A 1020
RX-V1073

RX-A1060
Hinter den Frontklappen ist bei allen fast alles gleich RX-A 1020, RX-V 1073

RX-A 1060

Hier ist der Digital Eingang jedoch weggefallen
Anschlussfeld
RX-A 1020/RX-V 1073

RX-A 1060

Man sieht hier, dass sich im Anschlussfeld schon einiges verändert hat. Die Anschlussvielfalt ist etwas rückläufig, obwohl gegenüber den Konkurrenten immer noch sehr üppig.
Hier müsste man für sich schauen, ob noch alles angeschlossen werden kann, was man so hat an Gerätschaften.
Das GUI (Graphical User Interface) ist auch im RX-A 1060 hervorragend und gegenüber dem RX-V 1073 etwas aufgehübscht, dennoch ist das auch schon o.k. gewesen und war für mich nun nicht so wichtig. Hauptsache man konnte alles einfach einrichten und hatte zu jeder Zeit Zugriff auf das Menü. Das war im RX-V 1073 auch schon so und mit der hervorragenden AV Controller App von Yamaha konnte

man und kann jetzt natürlich auch alles vom Sofa mit seiner App durchführen.
Die App ist bezüglich des RX-A 1060 natürlich aktueller und der Ausstattung angepasst.
Alleine das ist schon den Kauf eines Yamaha AVRs wert. So kann man mit einem Tablet oder einem Smart Phone den ganzen AVR steuern.
Jetzt etwas im moderneren Gewand stellt sich das GUI etwas schöner dar. Na ja, nicht wirklich nur etwas schärfer. Am Informationsgehalt hat sich jedoch nichts geändert.
Hier ein paar Bilder dazu:






Dieser parametrische Equalizer von Yamaha ist ein mächtiges Klanganpassungsinstrument und kann jetzt im RX-A 1060 von 15,6 Hz an arbeiten (RX-A 1020 /1073 erst ab 63 Hz). Hiermit kann man jegliche Raummode in den Griff bekommen, wenn alle Raumakustikmaßnahmen ausgeschöpft sind oder so wie bei mir der Raum nicht mit Akustikelementen zugepflastert werden sollte. In Verbindung mit einer 5 Punkt Mehrfeldmessung habe ich z. B. die Tiefbass Raummoden schon gut in den Griff bekommen. Hierzu habe ich das Mikrofon auch in die Bassmodenzone hineingestellt und habe hierdurch den Dröhnbass sehr gut kompensiert bekommen. Das hatte besser funktioniert wie ich damals eigentlich dachte. Jetzt mit dem verbesserten Equalizer könnte das noch einen Tick besser werden.
Das eigentliche Highlight ist hierbei jedoch der Q- Regler. Hiermit können noch vorhandene Dröhnbässe jetzt unterhalb von 63 Hz sehr schmallbandig abgeschwächt werden ohne die Nachbarfrequenzen zu beeinflußen und das im Livebetrieb. Hierzu wählt man dann einen großen Q Wert (0-10). Insgesamt stehen 31 Frequenzbandregelstufen zur Verfügung. Sicher ist dieser PEQ nicht für jeden gedacht. Jedoch für so einen technischen Freak wie mich ein Fest der Klangregelsinne.
Mit dem RX-A 1060 ist da bestimmt nur eine weitere Homogenisierung des Klangbildes möglich.
Yamaha benutzt schon seit jeher sein eigenes Einmess - und Raumkorrekturprogramm, durch die Lizenzen, werden die Produkte anderer Hersteller natürlich etwas teurer, das kann Yamaha entweder an den Kunden weitergeben oder in verbesserte Technik investieren. Ebenfalls gibt es seit einigen Jahren auch keine THX Zertifizierung mehr. Das ist m.E. aber auch gar nicht tragisch, denn ansonsten müssten man bei der THX einstellung immer mit einer Sub Übergangsfrequenz von 80 Hz seine Anlage einmessen. Hier möchte ich aber flexibel sein, sodass ich diese Einstellung sowieso nicht nutzen würde.
Eine generische Steuerung des dynamischen Bereichs ist vorgesehen, um das laut zu leise Verhältnis einzustellen. Im Gegensatz zu einigen generischen DRCs, gilt es bei Yamaha für alle Surround-Programme.
Um mehrere Einstellungen für verschiedene Anwendungen einzustellen, gibt es insgesamt 12 Szeneinstellungsmöglichkeiten, jede mit ihrem eigenen Parameter für die Quelle-Eingang, HDMI-Ausgang (entweder oder beide HDMI outs auswählen), und das Hören-Modi. Vier Szenen für BD / DVD, TV, Netzwerk-Audio-oder Radio sind voreingestellt, acht weitere können individuell eingestellt werden.
Der traditionelle Yamaha-Sound ist sehr detailliert und weniger warm als andere Konkurrenten, wie schon oben etwas enthusiastisch beschrieben. Yamaha verfolgt die Strategie des reinen Klangs ohne etwas dazu zupacken und dem Hörer nicht etwas vorzugaukeln, was nicht im Original vorhanden ist. Bei Vergleichstest hat er hier oft zunächst etwas das Nachsehen, da die Mitbewerber hier schon mit der Klangausrichtung in z.B. warm (Denon) oder spritzig (Marantz) Aktzente setzen möchten. NAD oder Arcam verfolgen jedoch ähnliche Klangphilosphien wie Yamaha.
Sicher könnte ich an dieer Stelle noch einige Features wie den Dialoglift, die Sub Trim Funktion, die Dialoglautstärken Anpassung oder auch das geniale Silent Cinema über Kopfhörer, das in Verbindung mit meinem alten 600 Ohm Beyer Dynamic DT 770 Professional ein grandioses luftiges Klangpanorama zaubert etc. hier hervorheben, das würde den Blog hier aber auch sprengen und vielleicht habe ich euch ja auf den Geschmack gebracht und ihr beschäftigt euch einmal intensiver mit der Marke Yamaha, denn nicht umsonst hat Yamaha 3 Stimmgabeln im Embleme.
Wie sieht es aber nun mit meinem Fazit aus. Bin ich bereit für den Wechsel?
Ehrlich gesagt. Ich weiß es noch nicht. Sicher Dolby Atmos und DTS:X kann mich in Versuchung führen, nur wann ist auf jeder Disc auch ein deutscher Dolby Atmos Ton drauf. Erst gerade habe ich bei der Sichtung eines Filmes Warcraft The Beginning gesehen, das der Ton wieder nur in Englich als Dolby Atmos vorhanden ist. Das verbesserte PEQ ist etwas, was meine Soundperformance noch verbessern könnte. Die 21:9 Schaltung ist auch interessant. Aber für diese paar Neuerungen direkt 1350 Euro auf den Tisch zu legen ist mir im Moment zu viel. Hier muss ich einmal abwarten wie sich der Markt in den kommenden Monaten entwickelt und ob ich im Gegenzug einen meiner älteren Yamahas verkaufen kann, denn wer auf Dolby Atmos verzichten kann ist hiermit immer noch top bedient und für den ist der Kauf klanglich keine wirkliche Verbesserung.
Ein echter Sprung wäre bei mir dann der RX-A 3050/3060.
Die hätten dann auch noch die Winkeleinmessung dabei und Leistung zum Abwinken und man kann gleich vier Höhenlautsprecher anschließen.
Den 3050 bekommt man zudem bestimmt in einigen Monaten zum Preis des RX-A 1060.
Also, wer einen etwas älteren RX-V 1020/1073 oder noch älter sein eigen nennt, sollte vielleicht darüber nachdenken. Mit dem 3050 hat man für wiederum einige Jahre Ruhe.

In diesem Sinne
Eure
C.T.
alias
Bluray Charly

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David Gilmour in Concert
23. September 2016

Als Konzert Fan, bin ich immer auf der Suche nach dem besonderen Live Material.
Vor kurzem habe ich einmal wieder nach etwas neuem Ausschau gehalten. Live Konzerte in meinem Heimkino machen besonders Spaß, da man hier schon ein sagenhaftes Livegefühl erhält. Zudem kann ich in meinem Hörraum auch kräftig an der Lautstärke drehen ohne es jedoch zu übertreiben. Bei insgesamt 14 Lautsprechern bekommt man so schon eine ganz besonderes Gefühl der Livemusik und sie geht durch Mark und Bein.
Durch Zufall bin ich auf einen etwas älteren Livemitschnitt aus dem Jahre 2001 gestoßen. Eigentlich hätte ich diesen ja schon lange in meiner Sammlung haben müssen, irgendwie konnte ich mich aber nie dafür entscheiden und habe so eher auf die klassischen Konzerte von David Gilmour gesetzt.
Hier spielt Gilmour sozusagen unplugged und mit einem Ensemble was ich in dieser Form bisher noch nicht mit ihm zusammen gesehen und gehört hatte.
• David Gilmour: Gitarre akustisch und E., Gesang
• Neill MacColl: Gitarre, Back Gesang
• Michael Kamen: Kalvier, Horn
• Chucho Merchán: Stand Bass
• Caroline Dale: Cello
• Dick Parry: Baraton und Tenor Saxophon
• Nic France: Schlagzeug & Percussion
• Gospel Chor: Sam Brown (choir leader), Chris Ballin, Pete Brown, Margo Buchanan, Claudia Fontaine, Michelle John Douglas, Sonia Jones, Carol Kenyon, David Laudat, Durga McBroom, Aitch McRobbie, Beverli Skeete
sowie
• Bob Geldof – Gesang "Comfortably Numb" (January 2002)
• Robert Wyatt – Gesang "Comfortably Numb" (June 2001)
• Richard Wright – Gesang "Breakthrough", Keyboard "Breakthrough" und "Comfortably Numb"
Die Titelliste ist wirklich superb:
01. Shine On Your Crazy Diamonts
02. Terrapin
03. Fat Old Sun
04. Coming Back To Life
05. High Hopes
06. Je Crois Entendre Encore
07. Smile
08. Wish You Were Here
09. Comfortably Numb (Robert Wyatt)
10. Dimming Of The Day
11. Shine On You Crazy Diamonts
12. A Great Day For Freedom
13. Hushabye Mountain
14. Dominoes
15. Breakthrough
16. Comfortably Numb (Bob Geldorf)
Es entwickelt sich ein echtes Gänsehaut Konzert, das einen vollkommen in seinen Bann zieht und man sich somit unvermittelt mitten drin fühlt. Es ist schon sagenhaft, das mir dieses Konzert so lange nicht wirklich aufgefallen ist. Eigentlich kauf ich mir ja schon seit 2009 keine DVDs mehr und deshalb ist dieses Konzert bei mir auch immer durchgefallen. Wie man sich täuschen kann, zeigt dieser Konzertmitschnitt hier nachdrücklich.
Mit einer Bildqualität im Mitschnitt aus dem Jahre 2001 kann es sowohl soundtechnisch als auch bildtechnisch durchaus punkten. Der 5.1 Surroundsound sprudelt quicklebendig aus den Lautsprechern, nur der Center wir leider nicht zur Stabilisierung der Klangbühne genutzt und nur mit Hall belegt. Das ist aber auch der einzige Wehrmutstropfen im Klangbild. Die Gitarren kommen wirklich fast authentisch in den Hörraum und man glaubt somit David stehe direkt vor einem. Der Bass wirkt sehr druckvoll ohne ins Dröhnen abzudriften und reiht sich sehr schön in das analoge Soundfeld ein. Das Spiel ist ruhig souverän und die anderen beteiligten ordnen sich vollkommen der Musik unter. Die Instrumentierungen bringen die schon xfach gehörten Stücke auf ein anderes Niveau und heben sich schön von den Originalen ab ohne sie jedoch zu verleugnen. Die etwas abgewandelten Interpretationen zeigen die ganze Kunstfertigkeit des Musikschaffens von David und man lauscht freudig entspannt den Klängen und dem Chor, der die Stücke immer wieder schön begleitet. Hierbei wird nichts verkitscht und auch die Kameraführung ist eher ruhig und auf die Musik konzentriert als auf Effekthascherei aus.
Es gibt Konzerte, das zuckt die Kamera nach jedem Takt und wechselt im Sekundentakt das Bild, so etwas findet man hier nicht. Die Lightshow ist reduziert und ordnet sich ebenfalls der Musik unter.
David Gilmour zeigt hier eindrucksvoll, dass es keiner riesigen Show bedarf um diese legendären Songs mit neuem Leben zu erfüllen. Es wäre schön gewesen, wenn es mehr davon gegeben hätte. Die Reduktion der Songs auf ihre Grundstruktur und die Einbeziehung eines Cellos, das den Songs eine ganz neue Sicht öffnet. Einem Stand Bass, der das elektronische Pedant auf die Plätze verweist. Einem Schlagzeug, das sehr gefühlsvoll die Stücke tonal unterstützt sowie dem grandiosen Chor,

zeigt wie einfach gute Musik gemacht werden kann und zeigt auch, das Weltstars einmal etwas kürzer treten können und in einem kleinen Musiktheater glänzen können. Warum nur ist mir dieses Juwel erst jetzt in die Hände gekommen.
Die Auswahl der Stücke variieren zwischen sehr bekannten Stücken wie Shine on your grazy Diamonts, Comfortably numb, High hopes, Come back to life und weniger bekannten Stücken und vor einer Arie Je Crois Entendre Encore aus der Oper Die Perlenfischer machte David nicht Halt . Gilmour sagte dazu:
"Ich sah einen Film "The Man Who Cried" (In stürmischen Zeiten). Ich habe mir den Soundtrack gekauft und ich mochte diesen Song wirklich! Ich schlug Polly vor, dass ich es mal versuchen wollte und sie, nicht sehr hilfreich, wurde rot bei der Aussicht darauf. Ich habe mich wie verrückt davor gefürchtet!"
Robert Wyatt "spricht" Comfortably Numb und Richard Wright singt "Breakthrough",

gemeinsam mit einem Chor. Hinzu gesellt sich schon der Song Smile, der erst einige Jahre später seinen Weg auf die Platte On an Island findet.
Insgesamt ein durchaus intimes feinfühliges Konzert, das er so jedoch leider nicht mehr wiederholt hat.
Mit seiner letzten Veröffentlichung Rattle that Lock hat David gezeigt, dass er mit jetzt 70 Jahren noch lange nicht zum Alten Eisen gehört.
In einem Interview zur Konzert Tour von Rattle that Lock wurde er gefragt.
„Und jetzt erzählen Sie gleich, dass Sie viel lieber in kleinen Klubs spielen, weil es dort intimer zugeht …
Gilmour: Im Gegenteil! Ich habe zwar nichts dagegen, nur für 1000 Leute zu spielen. Ich bin aber noch lieber gerne Teil einer Show, die so komplex ist, dass sie für ihr Funktionieren schon einen gewissen Raum beansprucht. Das ist auch relativ: Was dem einen als groß erscheint, kommt dem anderen eher klein vor.
Insoweit ist David ein wahrlich Großer und sein Musikschaffen einfach unvergleichbar und nur durch einen Zufall zu Pink Floyd gestoßen.
Fazit:
Ein grandioser Konzertmittschnitt, der zeigt, das auch keine Theater oder gerade diese mit intimen Klängen zu einem Gänsehautfeeling führen und einen im Anschluss sprachlos zurück lassen. Wieso habe ich mir diese DVD (Leider gibt es keinen BD) nicht schon vor Jahren gekauft.
Ansichtssache:
Musik 5 von 5 (ohne Worte)
Bild: 3 von 5 (in der Halbtotalen ganz gut und diese gibt es meistens)
Ton: 4von 5 (kraftvoller 5.1 Dolby Digital Sound, jedoch fast ohne Center)
Fazit: Für Gilmour Fans auch heute noch eine lohnende Anschaffung und auch in einer Japan Auflage verfügbar.
In diesem Sinne

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The Jungle Book in 3D
19. September 2016

Disneys wohl bekannteste Zeichentrickverfilmung aller Zeiten ist Das Dschungelbuch Mit insgesamt 62,4 Millionen (27 Mio davon alleine in Deutschland) Besucher konnte der Film damals weltweit verbuchen. Das zeigt schon, welchen Stellenwert der Film bei uns eingenommen hat.
Bei Dschungelbuch handelt es sich um eine Sammlung von Erzählungen des englischen Autors Rudyard Kipling. 1894 erschien der erste Band und enthielt sieben Erzählungen, woran sich immer ein kleiner Liedtext anschließt. Hierbei handeln drei Erzählungen vom Findelkind Mogli die anderen haben einzelne Tiere als Hauptfiguren, diese haben auch keinen Bezug zu Mogli. Im Jahre 1967 brachte dann Walt Disney das bis heute noch weltbekannte „Das Dschungelbuch“ in die Kinos der Welt. Kindgerecht erzählt und mit den bis heute wohl am meisten bekannten Liedern ausgestatte Geschichte über das Findelkind Mogli der von einem Wolfsrudel aufgezogen wird und sich mit dem Panther Baghira auf den Weg zur Menschensiedlung macht, wobei er schon die uns bekannten Abenteuer erlebte.
2016 fast 50 Jahre später wird mit Jungle Book die Geschichte um Mogli runderneuert und war vor kurzem erst in den Kinos zu sehen.
Die Technik ist reif um diesem Klassiker ein neues Kleid zu geben.
Jon Favreau (Iron Man 1&2) hat sich diesem Projekt angenommen, was nicht ohne Risiko ist, denn es ist immer schwierig ein sogenanntes Original das die Fans voll verinnerlicht haben so zu modernisieren, da es keinen Schaden nimmt.
Die Geschichte ist bekannt.
Mowgli wächst als ein Teil der Tierwelt auf, bis zu dem Zeitpunkt als er erfährt, dass der Tiger Shir Khan jegliche menschliche Bedrohung für den Dschungel auslöschen will und so auch Mogli auf seiner Liste steht. Als er zu einer Gefahr für das Wolfsrudel wird, begibt Mowgli sich zusammen mit dem weisen Baghira auf eine ereignisreiche Flucht vor Shir Khan und muss viele Abenteuer bestreiten, hierbei trifft er auf Balu den Bär, der immer gut drauf ist, die hypnotische Schlange Kaa und natürlich auch auf den hinterlistigen King Louie, der von Mowgli das Geheimnis der roten Blume erfahren möchte. Aber Mowgli ist ein ganz besonderer Junge der erkennt, das seine Stärke nicht nur in ihm selbst sondern auch in seiner Verbundenheit mit dem Dschungel liegt und so nutzt er seine Kenntnisse um Shir Khan entgegen zu treten.
Mogli ist hier als einziger realer Schauspieler im Film zu sehen ist und die Fähigkeit besitzen muss zu abstrahieren und dennoch organisch im Film zu wirken. „Der Junge ist wirklich ein Naturtalent und lernt rasend schnell“, so Jon Favreau in einem Interview
Aber kann diese gesamte hochentwickelte Technik auch den Charme des Klassikers so transportieren und die Geschichte, die viele wohl schon in ihrer Kindheit erlebt haben und sich im Kopf festgesetzt hat, so modernisieren, dass das Original aus 1967 neu zum Leben erweckt wird?
Jon Favreau, wusste dass es schwierig ist eine Legende noch zu steigern. Schon als Kind war er selbst fasziniert vom Walt Disney Klassiker.
Favreau nimmt die Grundidee auf, dass Mowgli ein im Dschungel groß gewordener Junge ist, der durch die Bedrohung Shir Khans sein Zuhause, den Dschungel verlassen muss. Mowgli, der bis dahin ein sorgloses Leben im Wolfsrudel führte, erfährt nun die Gefahren des Dschungels, denn als Menschenkind passt er ja eigentlich nicht in den Dschungel und besitzt nicht die körperliche Konstitution um im Dschungel überleben zu können.
Man nahm die packensten Teile der Erzählung von Kipling und zeigt den Dschungel als eine Welt voller Gefahren, lässt aber noch genügend Platz um den Zauber des Klassikers aufrecht zu halten und somit einen Film zu schaffen, der zwar bekannte Erinnerungen im Zuschauer wachruft, jedoch dennoch einen Spannungsbogen erhält, da der Überlebenskampf im Dschungel immer mitschwingt.
Ein Remake das somit nicht nur für das junge Publikum gemacht wurde, sondern typisch Walt Disney auch Erwachsene anzusprechen versteht.
Nachdem ich den Film schon im Kino gesehen hatte, folgt nun die Sichtung in meiner 3D Lounge.
Es ist schon erstaunlich welche Präzision die CGI Technik mittlerweile angenommen hat, sodass man keinerlei Unterschiede zwischen Realität und Animation erkennen kann.

Die bildliche Umsetzung dieses Klassikers ist einfach sagenhaft und man kann sich einfach nicht vorstellen, wie so etwas in dieser Qualität heute möglich ist. Sicher gibt es schon lange hervorragende in Szene gesetzte CGI Szenarien,

jedoch das hier wirkt vollkommen organisch und man bekommt den Mund nicht mehr zu. Fanden sich im Kino noch einige Bildruckler aufgrund des 24p Bildes, ist hier bei mir im Kino davon nichts mehr zu sehen. Die Bildverläufe sind extrem ruhig und gleiten sauber ohne jegliche Bildverschmierung über meine Leinwand.

Auch so etwas gibt es sehr selten. Kontraste und Farben sind sagenhaft. Es wirkt wirklich real und ich glaube nicht, das es noch besser aussehen kann. Um alles das zu gewährleiszten, sahen sich die Bildkünstler Videos und Fotos an, lasen Bücher, besuchten Tierparks, befragten Tierexperten und spielten die Bewegung der Tiere selbst durch. „Aufnahmen von Tieren in der Wildnis in korrektem Sonnenlicht bildeten die Basis und Grundlage für die Realität“,

so erläuterte es der Regisseur. Das Ganze dann noch in atemberaubendem real gedrehtem 3D ist ein wahrer Augenschmaus. Hier sollte man wenn möglich wirklich die 3D Fassung ordern, selbst Kritiker müssten dann verstummen. Der Film ist auf dem Niveau des legendären 3D Avatars angesiedelt und man fühlt sich mitten drin im Film. Einzig in den sehr dunklen Bildteilen geht etwas der Zauber verloren.

Jungle Book ohne die bekannten Songs geht natürlich nicht. Nur wie bindet man sie in eine Real wirkende Story mit ein ohne das sie kitschig wirken. so wurden sie im Soundtrack im modernisiertem Gewand wieder zum Leben erweckt und Lieder wie „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ und „Ich wäre gern wie du“ lassen einen spontan mitsummen.
Der Soundtrack ist somit weitestgehend neu interpretiert, nimmt die Grundstruktur der bekannten Lieder aber sehr schön mit auf und gibt einem somit etwas Heimisches innerhalb des Films.
Der Surroundsound selbst nimmt den Zuschauer mit in den Dschungel hinein und zaubert so neben dem extrem guten 3D Bild auch noch eine reale Soundkulisse um den Zuschauer herum, die die Faszination noch einmal steigert und mit seinen tollen Effekten und Direktionalen Soundstrukturen bis in die Niederungen der Frequenzen ein grandioses Gesamtbild darstellen.
Aber Achtung, wer der englischen Sprache mächtig ist oder zumindest mit Untertiteln leben kann, der sollte sich unbedingt den Originalton anhören, denn im deutschen sicnd die Stiimencahraktere nicht so grandios getroffen, wie im Original.
Ansichtssache:
Film: 5 von 5 (der Film spielt auf einem neuen Level und wird wohl nicht mehr zu topen sein in der Zukunft)
Bild in 3D: 5 von 5 (besser kann man es nicht machen)
Ton: 4,2 von 5 (der Tiefbass hätte etwas mehr Biss haben können, er wirkt manchmal etwas zu weich)
Fazit:
Die Geschichte handelt im Grunde nach vom Erwachsen werden eines Jungen, der seinen Platz im Leben sucht. Es ist ein Abenteuer das echt wirken soll, denn es steht einiges auf dem Spiel, gleichzeitig ist er aber auch warmherzig und hat auch einige durchaus fröhliche Momente, die zudem noch mit Songs untermauert werde, wie im Klassiker selbst.
Disney ist es gelungen einen Klassiker auf eine neue Stufe zu heben und ihn mit einer zeitgenössischen neuen Interpretation für alle die „Das Dschungelbuch“ kennen trotzdem neu erlebbar zu machen. Es ist ein Film für Jung und Alt geworden. In einem sensatinellen 3D.
Den Abspann sollte man sich auf jeden Fall noch ansehen.

In diesem Sinne

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Layer Cake
12. September 2016

Durch die Rolle von James Bond wurde Daniel Craig weltberühmt und spielt dort den unnahbaren aber dennoch im inneren Kern weichen Superagenten, der für jedes Problem eine meist unkonventionelle Lösung parat hat. Aber auch er macht Fehler, die den MI6 in Schwierigkeiten bringen.
Aber auch vor seinem Bonderstling Casino Royal spielte Daniel in Filmen mit, die für Aufsehen sorgten.
Layer Cake ist ein solcher Film, der Craigs erste echte Hauptrolle darstellte und Ihm vermutlich half danach in die Rolle des Special Agent hinein schlüpfen zu können.
In Layer Cake spielt Daniel einen Mann, der im Drogen Milieu sein Geld verdient und sich einen angesehenen Platz unter Englands Mafia Elite auf Grund seiner Loyalität und Stringenz verdient hat, jedoch plant er schon sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Milieu.
Seinem Boss Jimmy der so eine Vorahnung hat erteilt ihm eine schwierige Aufgabe. Er soll Charlie, die verschwundene Tochter von Jimmys altem Kumpel Edi, einem Big Player im Baugeschäft finden. Davon hat er aber so gar keine Ahnung. Erschwert wird das ganze noch durch ein Geschäft mit einem 2 Millionen Pfund schweren Ecstasy Pillen Geschäft, das er mit einer brutalen serbischen Bande abwickeln soll. Was folgt ist ein Film, der voller Überraschungen und ungeahnter Wendungen steckt, der für Daniel Craig eine perfekte Plattform bietet um sein ganz besonderes Schauspieltalent zu zeigen.
Der Titel " Layer Cake " bezieht sich auf die Schichten oder Ebenen die jemand im Geschäft durchläuft um nach oben zu kommen. Es offenbart sich eine moderne Form der Mafia Unterwelt. Einen echten Ehrencodex wie zu alten Zeiten gibt es scheinbar nicht mehr. Jeder versucht aus der jeweiligen Situation seinen Vorteil zu ziehen. Hierdurch ergibt sich ein Geflecht aus Intrigen und Misstrauen, denn die Familie in deren sicherem Hafen man sich früher unangetastet bewegen konnte, gibt es so nicht mehr. Nicht mehr zu wissen, wem er noch vertrauen kann, muss er auf sich allein gestellt, versuchen die Probleme in denen er steckt zu lösen.
Mit diesem Film der den Machern der Bondreihe nicht entgangen zu sein scheint, hat Daniel bewiesen, das er ein Aspirant für diesen Agenten mit der Lizenz zum Töten war, denn auch schon hier zeigt er seine schnelle Auffassungsgabe in zielstrebigen jedoch nicht immer vom Erfolg gekrönten Handlungen, die auch vor einer Exekution nicht halt machen, auf.
Als man Daniel Craig damals für die Rolle für James Bond ins Gespräch brachte, war er mir eigentlich noch gänzlich unbekannt und ich hatte damals so meine Bedenken, ob dieser auf mich eher ernsthafte Charakter der Bondreihe gut tut, da man bis dahin ja mit einem ganz bestimmten, leider nicht immer zündenden Bondkonzept brechen werden musste um diesen Charakter zu installieren.
Ich sollte mich damals täuschen. Daniel machte hier wie auch da einen grandiosen Job und ist heute einer meiner Lieblingsprotagonisten, obwohl auch er nach Casino Royal nicht in jeden Film passte, den er neben der Bondreihe so spielte. Da musste man sich fragen, von wem hat sich Daniel da manchmal beraten lassen.
Egal, hier in Layer Cake hat Daniel scheinbar hervorragende Agenten gehabt und er spielt hier eine Paraderolle, die jedes Casting in der Zukunft erübrigen sollte. Die anderen Rollen hier in Layer Cake sind ebenfalls mit ausgesuchten hervorragenden in ihr Rollenprofil passenden Akteuren charakterspezifisch besetzt.
Der Film ist auf eine erfrischende Art unkonventionell und bricht mit einigen Klischees, es gibt eine Reihe an Überraschungsmomenten und mit jeder Szeneneinstellung kann das Blatt sich dramatisch wenden. Auf Grund der Konkurrenz innerhalb der Drogenkartelle und des ständigen Misstrauens sind unkalkulierbare Reaktionen an der Tagesordnung. Auch verfolgt der eine oder andere eine andere Intention seines Handelns und bringt hierdurch zusätzlich Unruhe ins Spiel.
Das Ende ist mal sehr erfrischend und zeigt bis zum Schluss die Unvorhersehbarkeit der Geschehnisse, ganz im Gegensatz zu Bond der niemals stirbt.

Verhandlung

Verführung

Verfolgung

Versuchung

Verhandlung

Vertrauen

Verfolgung

Das Ende?
Bild:
Das Bild ist auf einem guten HD Niveau. Nicht grandios aber dennoch solide ohne große Schwächen präsentiert sich Layer Cake mit einem weitestgehend neutralen Bild, das nur manchmal etwas grünlstig mit Stilmitteln versehen ist. Die Schärfe ist gut jedoch nicht sehr gut. Korn gibt es auch und manchmal etwas Dunst im Bild.Einige Einstellungen sind auch weicher gehalten. Der Kontrast und der Schwarzwert sind auf solidem Niveau, sodass kein Betrachter an dem Bild gravierend etwas auszusetzen haben dürfte.
Ton:
Der Soundtrack ist einfach klasse und wurde in 4 Tagen eingespielt, er führt den Betrachter wunderbar musikalisch unterstützt durch die manchmal etwas verrückten Szenerien, wobei der Surroundsound ebenfalls alles richtig macht und die Sounds genau dort sind, wo man sie auch vermutet, d.h. jeder Speaker bindet sich bei dem PCM 5.1 bei mir dann jedoch PCM 7.1 sauber ein und Pistolenschüsse kommen satt aus den Lautsprechern. Insgesamt scheint mir der Sound jedoch etwas leise abgestimmt zu sein, sodass ich hier etwas nachregeln musste, entgegen meinem sonstigen Pegeleinstellungen. Das ist aber nicht so entscheidend. Jeder AVR kann den Sound wunderbar in den Raum transportieren. Die Dialoge waren immer gut verständlich und so machte der Surroundsound incl. Soundtrack, den Film zu einem super Erlebnis.
Eigene Meinung:
Nun gut, der Film ist sehr solide und stimmig in Szene gesetzt. Drogenmafia Filme gibt es ja reichlich. Die Story lebt hier jedoch eher von den Überraschungen im Film selbst und der Qualität der einzelnen Protagonisten. Hier zeigt Daniel schon sein spezielles Talent und ist mittlerweile zurecht einer der gefragtesten Akteure weltweit.
Auf Grund der schon im Grundsatz ausgenudelten Storystruktur der Gang Rivalitäten, ist es dennoch einer der gelungensten Vertreter, den man in einiger Zeit durchaus noch einmal in den Player legen kann, denn er enthält auch einige Feinheiten, die sich nicht sofort offenbaren.
Es ist zudem das Erstlingswerk von Matthew Vaughn als Regisseur. Wie man solche mit etwas Augenzwinkern produzierten Filme macht, hat er vorher schon im Erstlingswerk von Guy Ritchie (Bube Dame König Gras) zeigen können. Demnach konnte hier bei ähnlicher Ausrichtung eigentlich nicht viel schief gehen. Hmmm, außer vielleicht im Film selbst.
Die 70er und 80er Jahre sind Vaughn besonders wichtig, kann man lesen. Die Handlung diktiert das Geschehen und steuert somit auch die Kamerabewegung. Er überlässt nichts dem Zufall und nimmt Einfluß auf Soundtrack und Visuelle Effekte seiner Produktionen. Auf die Musik legt er sehr viel Wert und arbeit immer mit dem gleichen Kameramann, da dieser seine Bildintention am besten versteht. Es folgten Filme wie Der Sternwanderer und trotz Farbenblindheit Comicverfilmungen wie Kick–Ass, X-Men-Erste Entscheidung oder auch Kingsman sowie zuletzt Eddie The Eagle.
Ansichtssache:
Film: 4 von 5 (auf Grund der guten Stimmung im Film selbst)
Bild: 3,8 von 5 (solide aber nicht perfekt)
Ton: 4 von 5 (ebenfalls gut jedoch hatte er noch etwas Luft nach oben)
Fazit:
Der Film kam nie ins deutsche Kino und war mit einem Budget von 4 Mio. britischen Pfund, ein echter Low Budget Streifen. Schaut man sich jedoch die Besetzung an, so kann man das kaum glauben. Tom Hardy war damals noch sehr jung. Mit Layer Cake hat Daniel Craig es geschafft, seine Karriere massiv voranzutreiben. Was wäre gewesen, wenn er die Rolle nicht bekommen hätte. Eine spannende Frage, oder.
Layer Cake ist unterhaltsamer Thriller Stoff und macht mächtig spaß. Einer Zweitsichtung steht jedenfalls auch schon wegen dem schönen Soundtrack nichts im Wege,
In diesem Sinne

Rechtehinweis:
Geschützte Namen/Marken bzw. präsentierten Bilder werden von mir rein Privat benutzt und ich besitze keinerlei Rechte an den Bildern, die nicht von mir persönlich fotografiert wurden. Sollte der Blog Text Zitate beinhalten, so werde ich diese mit Anführungszeichen und der dazugehörigen Quelle kennzeichnen.
Ben Hur 2016
7. September 2016


Sandalenfilme sind ein Genre das eigentlich immer ein bestimmtes Publikum in die Kinos lockt.
Gladiator der im Jahre 2000 das Genre auf einen neuen Level hob und sich damals am Ben Hur aus dem Jahre 1959 orientierte ist für mich der eigentliche Gradmesser für einen guten Sandalenfilm der zur Zeit der römischen Hochzeit spielt.
Mit der aktuellen Fassung von Ben Hur hat man sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt und so ist es auch schwierig im Windschatten der großen Filme zu bestehen. Interessanter Weise belaufen sich die Kosten für beide Buchadaptionen preisbereinigt auf gleichem Niveau.
Mit Morgan Freeman hat man einen der ganz großen im Filmgeschäft verpflichtet.

Ben Hur (Jack Huston- Boardwalk Empire-)und auch Messala (Toby Kebbel)

sind eher mit Schauspielern der zweiten Linie besetzt worden.
Das muss aber nichts heißen, denn jeder Schauspieler muss zunächst einmal eine Chance bekommen.
Ben Hur mit dem für meine Begriffe als Original zu betrachtenden Ben Hur mit Charlton Heston zu vergleichen ist schwierig und muss auch schon im Ansatz an den ganz unterschiedlichen Herangehensweisen des Filmes scheitern. Deshalb habe ich es auch erst gar nicht versucht und sehe in beiden Filmen auch nur ganz grob den Roten Faden, an denen beide entlang gleiten auf dem Versuch das eigentlich aus dem Jahre 1880 stammende Buch zu verfilmen.
In einem Interview konnte man von Morgan Freeman erfahren, dass der Film sich wesentlich näher an die Buchvorlage anlehnt als die Fassung aus dem Jahre 1959 und der religiöse pathetische und sakrale Part des Buches hier stärker hervortritt als in der Fassung aus dem Jahre 1959. Auch würde hier der latent wirkende Homosexuellen Anklang nicht vorkommen. Nun gut, mangels Buchkenntnis muss ich aber passen.
Der Regisseur Timur Bekmambetow ist eigentlich bisher auch eher für reine Actionfilme bekannt und lebt das in Teilen in diesem Film auch stark aus. Die Laufzeit von knapp 2 Stunden muss gegenüber dem Original aus dem Jahre 1959 mit einer Laufzeit von knapp 4 Stunden schon fast wie ein Zeitraffer der Ereignisse wirken.
Hatte man sich vorher einige Kritiken zum Film angesehen, so hatte man das Gefühl, das man es hier eigentlich mit einem eher schlechten Film zu tun bekommt, der schon fast in die B-Movie Schublade hineingehört.
Aber wie so oft, man muss sich immer ein eigenes Bild von einem Film machen.
Nun bin ich dem Genre persönlich auch sehr zugetan und suche eher die positiven Seiten eines solchen Films als ihn sofort in der Luft zu zerreißen.
Einen direkten Vergleich mit dem Original kann er natürlich nicht standhalten, das seinschon einmal gesagt, das wäre vermessen und arrogant und das möchte er auch glaube ich gar nicht. Warum man überhaupt eine Neuauflage des Stoffes in die Kinos bringen wollte, habe ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich verstanden.
Um die Geschichte in 2 Stunden zu erzählen mussten ganze Handlungsstränge fallen gelasssen werden, so wird die Wirkung der Rückkehr von Ben Hur dadurch etwas geschmälert. Trotzdem kann der Film für sich allein betrachtet durchaus punkten. Es wird ein etwas anderer Focus im Film gelegt. Die Figurenzeichnung von Messala ist vielschichtiger ausgefallen,

denn man erfährt einfach mehr über die Personenentwicklung. Auch Ben Hur (Jack Huston) entwickelt sich im Laufe der Zeit, nachdem er der ausgemerkelten Person Ben Hur mehr ähnlich sieht, denn man kann die Strapazen der jahrelangen Galeerenhaft nachvollziehen und den gewachsenen Hass gegenüber Messala.

Der Schluß übertreibt dann ein wenig und man hätte durchaus einen Take früher enden können. Die Christus von Nazareth Rolle ist etwas zu plakativ geraten

und mit einigen einfachen Sprüchen kommt die Botschaft zwar an, jedoch fehlt hier etwas die Jesus Aura.

Jack Huston (Ben Hur) sagte in einem Interview „Wenn Sie eine Landschaft hernehmen und die von vier großen Malern zeichnen lassen, dann werden Sie vier sehr unterschiedliche Gemälde erhalten, weil es unterschiedlich interpretiert werden kann, und das ist schön."
Das ist ganau das was Remake eigentlich ausmacht. Eine andere Sicht der Dinge und der ist man in diesem „Remake“ auch gefolgt.
Es sollte ein Film über Hoffnung, Erlösung und Vergebung werden so Huston. Die Version aus dem Jahre 1959 war ein Film über Rache, das unterscheidet beide Versionen signifikant voneinander.
Es ist die Geschichte von Judah Ben Hur, einem jüdischen Adligen in Jersusalem, der von seinem Adoptivbruder einem Römer des Verrats beschuldigt wird und in die Sklaverei geschickt wird. Judah kehrt nach vielen Jahren zurück und möchte eigentlich nichts anderes als Vergeltung für das was man seiner Familie angetan hat.
Die Gottesgläubigkeit Ben Hurs ist auch ein stärker in den Vordergrund geschobenes Thema des Films und bekommt hier mehr Raum, wenn auch nur sehr plakativ und mit kurzen Momenten, lässt die knappe Laufzeit von etwa 2 Stunden hier nicht mehr zu. Die Botschaft von Liebe und Vergebung spielt immer mit und schlägt ein Brücke zu dem Hass der derzeitigen Tage, denen wir alle durch falsch verstandene Gläubigkeit ausgesetzt sind. Um den Zeitbezug mit einzubauen hat man auch Widerstandskämpfer die Zeloten im Film platziert.
Die Zeloten waren eine von Judas dem Galiläer und einem Priester mit Namen Zadok im Jahre 6 n. Chr. gegründete paramilitärische Widerstandsbewegung der Juden gegen die römische Besatzung.
Morgan Freeman hat die Stimme der Vernunft und ist sich bewusst, dass er immer eher solche Rollen angeboten bekommt, die er dann aber mit aller Authenzität, die man in eine solche Rolle stecken kann hinein steckt.
Natürlich ist Ben Hur heute auch ein Actionfilm und das Wagenrennen, das in der Version von 1959 den meisten noch im Kopf sein müsste, spielt auch hier eine große Rolle. Wie schon 1959 ist das spektakuläre Wagenrennen die Krönung auch dieses Films und wirklich sagenhaft in Szene gesetzt. Allein dafür lohnt sich schon als Kinofan der Kinogang.
Wie zu lesen war, wurde der größte Teil des Rennens mit der Kamera gefilmt und man kam fast ohne wesentliche Eingriffe mit dem Computer aus. Die nicht so bekannten Protagonisten mussten demnach ein hartes Training absolvieren und Huston hat während der Dreharbeiten 14 Kg an Gewicht verloren.
Das ganze Projekt wurde von den Produzenten Ehepaar Mark Burnett und Roma Downey vorangetrieben. Die schon die Miniserie "Die Bibel" produziert haben.
Regie führte der aus Kasachstan stammende Timur Bekmambetow, der sich in der Vergangenheit vor allem durch die Filme "Wächter der Nacht", "Wanted" und "Abraham Lincoln Vampirjäger" einen Namen gemacht hat.
Die Geschichte hat hier jedoch insgesamt eine etwas andere Gewichtung erhalten, dennoch haben sie auch einige Gemeinsamkeiten zu verzeichnen.
Ich möchte diesen Film, der natürlich nie mit der Version aus dem Jahre 1959 mithalten kann auch gar nicht einer vergleichenden Bewertung unterziehen, dafür ist er gegenüber dem Original zu schemenhaft in Szene gesetzt worden.
Klammert man das einmal aus, so ist für sich allein betrachtet jedoch ein durchaus beachtlicher 100 Mio. US. Dollar Kollos entstanden, der aber nur schwerlich seine Kosten wieder einspielen werden wird, da das Erbe einfach zu übermächtig ist und dementsprechend die Kritiker immer das Haar in der Suppe suchen und man kann sich auch als Sandalenfilmfan fragen, musste wirklich ein Remake gedreht werden, welche Intention steckte dahinter? Hier kann man nicht gewinnen, sondern nur einen gut gemachten an das Buch etwas näher angelehnten Film machen in der Hoffnung, er werde vom Publikum angenommen.

Dennoch war der Film kurzweilige Unterhaltung und hat Spaß gemacht. Ein Film dessen Kinogang man bei der richtigen Einstellung zum Film nicht bereut, egal ob in 2D oder 3D.

In diesem Sinne

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Ben Hur
6. September 2016

Vor einigen Tagen ist die Neufassung von Ben Hur ins Kino gekommen, bevor ich mir diesen Film im Kino natürlich in 3D ansehen werde, möchte ich an dieser Stelle noch einmal an das Original aus dem Jahre 1959 erinnern.
Ich bin gespannt, ob das Remake dieses Epos auch nur annähernd erreicht.
Ben Hur ist als monumentales Film Epos über jeden Zweifel erhaben, diesbezüglich erspare ich mir hier den Versuch auf die wundervolle Geschichte als solches einzugehen.
Einige Filmemacher allen voran George Lucas und Ridley Scott wurden durch Ben Hur inspiriert und haben Anleihen für ihre Filme hierin gefunden.
Neun Wagenkämpfer rasen durch die riesige Arena. Neun Runden liegen vor ihnen, die Streitwagen des damaligen Roms jagen um die engen Kurven in einem Kampf um Leben und Tod. Es brechen Achsen, es sterben Männer, es scheuen Pferde. Der Kampf um Gerechtigkeit der ehemaligen Freunde Ben Hur und Messala könnte martialischer nicht sein. Vielleicht sind es noch heute die wichtigsten Filmminuten des Kinos.
Ben Hur ist fast aus den Not heraus entstanden die MGM Studios zu retten, denn würde der Film ein Flop, wäre auch MGM am Ende. Mit einem Endbudget von 16 Mill. Dollar dem bis dahin teuersten Film aller Zeiten, schaffte Ben Hur ein Einspielergebnis von etwa 80 Mill. Dollar. Somit hatte sich die für die damalige Zeit riesige Investition gelohnt.
Die Romanvorlage von Lew Wallace aus dem Jahre 1880 war seit dem ein Dauerbrenner. Ein Bühnenstück zum Buch lief 20 Jahre ohne Unterbrechung am Broadway. Eines war klar, diese Geschichte konnte man vermarkten, denn 1925 hatte die Verfilmung von Ben Hur die Kassen von MGM schon einmal gefüllt.
William Wyler, der 1925 als Regieassistent mit dabei war, wurde angagiert nun ein Remake des klassischen Stoffs auf die Leinwand der Welt zu bringen. Es sollte etwas großes entstehen.
Man nannte ihn den 90 Take Wyler, da er für seinen Perfektionismus bekannt war und Szenen quasi endlos wiederholen lies.
150.000 Entwurfsskizzen sowie 5 Jahre Vorbereitungen und 14 Monate harter Dreharbeiten waren notwendig um dieses Epos zum Leben zu erwecken.
40000 Tonnen Sand 50000 Statisten, zudem insgesamt 300 Sets ließ Wyler entstehen, eine Million Requisiten wurden gebaut, 50 Galeeren errichtet, 78 Pferde trainiert und 45 Protagonisten wurden benötigt, sowie 400 Sprechrollen verteilt . Für einen Meter Film am Ende wurden etwa 263 Meter Film belichtet.
Der Ursprung vom Drehbuch bis zum Drehstart ist eine Odyssee, die seines Gleichen sucht. Viele Drehbücher wurden geschrieben und wieder verworfen. Die Filmkulissen wurden gewaltig. Die Wagenkampfarena erstreckte sich alleine über ca. 7 ha, es handelt sich heute noch um das größte Set, das je gebaut wurde.
Es war 600 m lang und 200m breit. Die Geraden der Rennstrecke waren 460 m lang. Die Tribühne 5 Stockwerke hoch und die Statuen ragten ca. 9m in die Höhe. Für die Dreharbeiten wurden 15.000 Statisten benötigt. Charlton Heston lenkte in dem berühmten Wagenrennen seinen Vierspänner selbst und wurde nur in zwei sehr gefährlichen Szenenteilen durch einen Stuntman gedoubelt. Erstmalig wurde in einem Film auch ein Bluescreen eingesetzt.
Die Fimmusik wurde von Mikos Rosza begesteuert. Wyler glich die Schnittfolge der Fimmusik an und nicht wie üblich passt sich die Musik dem Film an. Die Filmusik war dem Perfektionisten so heilig, das die Anpassung an die Notenfolge herauskam.
Allein für das legendäre Wagenrennen, wurde ein Achtel des Budgets verbraucht. Ein Jahr Vorbereitung ging dem Dreh voraus und es wurden extra dafür neue Kameras gebaut. 5 Wochen reine Drehzeit wurden benötigt um das Rennen im Kasten zu haben und es wurde erstmalig die bereits seit 1933 existierende Bluescreen Technik im großen Stil benutzt.
Das Bild ist atemberaubend restauriert. Niemals sah der Film so gut aus, wenn auch einige Filmteile nicht auf höchstem HD Niveau liegen, so sind sie jedoch aufwendig aufbereitet und erstrahlen in neuem Glanz und sind der DVD Fassung immer überlegen. Die Farben der Kontrast sowie der Schwarzwert sind großartig und zum Zungenschnalzen. Das Originalbildformat gibt dem Film die epische Weite, so wie es damals für das Kino gewollt war. Im Kino sollten den Zuschauern die Augen über gehen. Auf einer Heimkinoleinwand wirkt der Film entsprechend und die Unterschiede zur DVD fallen stark ins Auge, das Wagenrennen ist grandios anzusehen. Einfach genial. Alles in allem ist dem Film das beste Bild vergönnt. In dieser Qualität, hat den Film bestimmt früher niemand im Kino gesehen.
Dieser Film ist für das große Heimkino wie gemacht und wirkt dort grandios.


Der Ton liegt in DD 5.1 vor und ist in deutsch natürlich nicht mit dem englischen Ton zu vergleichen, der englische HD -Master Ton ist lauter abgemischt und enthält mehr Tondetails im Klangbild, das macht sich in vielen Szenen bemerkbar. Dieser Vorteil kommt beim Wagenrennen stark zur Geltung, sodass jedem hier empfohlen wird auf die englische Tonspur umzuschalten. Der Sub kommt auch manchmal zu Wort und es sind einige Surroundanteile vorhanden. Insgesamt ist der Score für einen Film diesen Alters hervorragend, nur schade, dass dem deutschen Ton keine HD-Master Fassung zu teil wurde.
Die Extras sind außergewöhnlich reichhaltig und sollten nicht links liegen gelassen werden. Da die meisten den Film schon kennen, können diese zur Einstimmung auch vorher genossen werden. Das verstärkt dann sogar den Spaß am eigentlichen Film und manches Aha-Erlebnis ist garantiert, wenn man die Arbeit hinter diesem Werk versteht.
Mein Kino in der Audiovision
5. September 2016
Ein Heimkino lebt natürlich von der Illusion, dass man sich wirklich in einem Kino (siehe auch meinen Kommentar unten) befindet. Sobald das Licht ausgeht sollte möglichst nichts mehr vom Filmgenuss ablenken. Bequeme Sitze und guter Sound sowie ein gutes Getränk runden das ganze dann ab.
Somit hatte ich mir kurz nach der Fertigstellung meines Kinos im Keller gedacht, warum bewirbst du dich nicht einmal mit deinem Kino bei einer der Fachzeitschriften.
Gesagt getan.
Nachdem ich mich im vergangenen Herbst bei Audiovison für die Präsentation meines Heimkinos, beworben hatte, dachte ich eigentlich nicht wirklich daran, dass es einmal dazu kommen könnte, ich dachte mehr an ein paar Tipps um meine Kino noch zu verbessern und dann später evtl. noch einmal vorstellig werden zu können, denn es gibt wirklich eine Vielzahl toller Kinos.
Ich sollte mich täuschen. Bereits nach relativ kurzer Zeit bekam ich eine Mail von der zuständigen Redaktion, das meine Bewerbung auf reges Interesse gestoßen sei und man sehr gerne mein Kino in einer der nächsten Ausgaben vorstellen wolle.
Hierzu müssten aber noch einige Dinge vorher geklärt werden.
Wow, dachte ich so bei mir, damit hast Du nun aber gar nicht gerechnet.
O.k. es folgten dann noch ein paar Mails und am Anfang dieses Jahres bekam ich einen ausführlichen Fragebogen zugesandt, der es wirklich in sich hatte. Diesen Fragebogen hatte ich dann mit etwas über 60 Seiten Text so ausführlich wie möglich beantwortet. Eine Reihe an frisch gefertigten hochqualitativen Fotos sowie einen Link auf Blu Ray Disc mit meinem Kinobericht fügte ich natürlich auch bei.
Im Laufe der Monate blieben wir im regen Kontakt, ein paar Aktualisierungen fügte ich ebenfalls noch den jeweiligen Mails bei.
Dann war es soweit. In der aktuellen Ausgabe 9 /2016 wurde jetzt mein Kellerkino auf 4 Heftseiten ausführlich vorgestellt.

Ich möchte somit allen denen, die schon immer einmal darüber nachgedacht haben, ihr Kino in einer Fachzeitschrift zu präsentieren hiermit zeigen, dass man es durchaus auch mit einem etwas preiswerter errichteten Kino in eine Zeitschrift schaffen kann, denn das Hobby Kino ist vielfältig.
In diesem Sinne
Eure C.T.
alias
Bluray Charly

The Man with the Iron fists
1. September 2016

Dieser Film wird präsentiert von Quentin Tarantino, ansonsten findet man jedoch keinen Hinweis in den Credits auf Quentin. Ist The man with the Iron Fists etwa eine Mogelpackung.
Robert Fitzgerald ist ein Musik Raper, Schauspieler und zudem Mitglied des Wu- Tang Clan. Hier führt er erstmals selbst auch Regie in einem Eastern. Man kennt ihn unter seinem Künstlernamen RZA am besten.
Dieses Multitalent ist hier gleichzeitig Protagonist und Drehbuchschreiber mit Eli Roth zusammen sowie der Lieferant für die Filmmusik.
Für eine Debüt reichlich viel auf einmal könnte man meinen.
RZA ist ein Fan der alten Kung Fu und Material Arts Filme der 70er Jahre und schafft hier ein wahres Action Epos, was in dieser Form bisher wohl noch nicht auf der Leinwand zu sehen war. Obwohl Quentin Tarantino nicht explizit in den Credits erwähnt wird, kommt man nicht umhin sofort an Kill Bill oder ähnliches zu denken, wenn man diesem Film zuschaut. Die Einflussnahme von Quentin ist unverkennbar.







Die Geschichte seines Films hat RZA ins 19. Jahrhunderts verlegt. Ein abgelegenes Dorf im feudalen China des 19. Jahrhunderts: Sieben Clans liefern sich hier einen erbitterten Kampf um Macht und Gold.
Der Fremde (RZA)

wird von den Clans benutzt um mit seinen besonderen Fähigkeiten in der Schmiedekunst unglaublich ausgefallene Waffen anzufertigen. Deren Verwendung ist ihm letztlich egal. Er verfolgt eigene Pläne: Mit dem verdienten Geld will er seine große Liebe freikaufen, eine der Prostituierten aus Madame Blossoms (Lucy Liu)

schillerndem Bordell Pink Blossom. Eines Tages taucht der berüchtigte Jack Knife (Russell Crowe)

im Dorf auftaucht, er ist ein undurchsichtiger und berüchtigter Haudegen. Eine große Ladung Gold führt zum offenen Konflikt zwischen den verfeindeten Gruppen, bei dem ebenfalls Madame Blossom (Lucy Liu) und ihre Freudenmädchen ein gehöriges Wort mitreden. Als die Situation eskaliert, findet der Schmied Verbündete in dem skrupellosen Jack Knife (Russell Crowe) und dem Schwertmeister Zen Yi (Rick Yune).

Sie alle müssen ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzen, um das Gold des Gouverneurs zurückzubringen, den verräterischen Silver Lion (Byron Mann)

zu bestrafen und den Verlust eigener Körperteile und der Geliebten zu rächen.
Der Film vereint viele Handlungsstränge nebeneinander. Hierbei geht dem Regisseur scheinbar einige Male die Übersicht verloren, sodass es schon einmal mehr als hektisch wird auf der Leinwand.
RZA erklärt, das ihn „Martial-Arts-Filme beeinflussen, seitdem er neun Jahre alt war. Damals sah er erstmals Kung-Fu-Filme und Karatestreifen im St. George Theatre in Staten Island. Es war ein Double-Feature, das sich unauslöschlich in seine Erinnerung eingebrannt hat. Der erste Film nannte sich ,Bruce Lee – Die Faust des Drachen’ mit Bruce Lee als Kato, der andere war ,Black Samurai’ mit Jim Kelly.“
Auch damals waren die Film eher hektisch inszeniert und man verlor auch hier schon einmal die Orientierung.
Insgesamt hat sich RZA etwas zu viel auf einmal zugemutet, so kann der Film leider nicht an die Quentin Tarantino Filme wie Kill Bill 1 und 2 heranreichen, dafür ist die Storyline etwas zu einfach gestrickt, auf Grund der Vielzahl von Erzählsträngen, bleibt auch nur wenig Zeit für eine tiefer gehende Charakterzeichnung und die Absichten der einzelnen bleiben sehr lange im Dunkeln. Das ist aber im großen Ganzen gar nicht so schlimm, bietet der Film doch mit bildgewaltigen Kampfchoreografien und spektakulären Actionszenen, die ich in dieser Form noch nie auf der großen Leinwand gesehen habe ein fulminates Actionfeuerwerk, an dem jeder Material Arts Fan seinen Spaß haben wird.
Ein großer Anteil an der Gesamtperformance hat zudem der Soundtrack, RZA vermischt ineinanderfließenden Hip-Hop und klassischen Soul. RZA konnte auf Freunde der Szene setzen und sicherte sich für den Soundtrack Lieder von den Rockern The Black Keys, Kanye West und Wiz Khalifa, Musik von Stax, einer Plattenfirma, die ihm 10 ihrer besten Songs zur Verfügung stellte und mit der Entwicklung von Southern Soul und den verschiedenen Spielarten des Memphis Soul, für Musiker wie Isaac Hayes und des Wu-Tang Clan verantwortlich zeichnete.
Isaac Hayes war sein Mentor, erzählte RZA. Er verbrachte mehrere Jahre mit ihm zusammen und lernte so die Musiktheorie. Er stellte ihm auch die Leute von Stax vor, die ihm halfen bei der Musikperformance und Songs von William Bell, Isaac Hayes und Mable John beizusteuern, die er dann für den Film neu orchestrierte.

Neben dem außergewöhnlichen Soundtrack ist auch das Setting aller Ehren wert.
Hierzu wandte man sich an keine anderen als an den Szenenbildner Drew Broughton, der bei Blockbustern wie „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“, oder „The Expendables“ mit dabei war. Der Film sollte den opulenten französischem Barock mit traditioneller chinesischer Architektur vermischen. Ein tolles Setting.
Der Film hat auf der Blu-ray Disc sowohl die Kinofassung als auch die Unrated Fassung enthalten, die bei 62 Abweichungen insgesamt 12:14 Minuten länger geworden ist. Insgesamt ist diese erweiterte Fassung blutiger und besser in der Schnittfolge als die Kinofassung. Vermutlich hat man hier auch um eine FSK 16 Fassung ins Kino zu bringen auf einige Szenen verzichtet.
Eigene Meinung:
Ich habe jetzt nur die erweiterte Fassung gesehen und habe mich auch etwas von dem Quentin Tarantino Aufdruck auf dem Cover locken lassen. Zudem war da noch Russel Crowe und Lucy Liu, die mich zur Kasse gehen liesen.
Hat sich das locken lassen denn gelohnt? Auf jeden Fall, denn der Film hat was. Sicher ist er kein filmisches Meisterwerk. Die Storyline ist etwas verworen und nicht so strukturiert wie ein original Tarantino Streifen, jedoch sieht man die Einflussnahme von Tarantino im Film an vielen Stellen. Die Story ist einfach und greift die Material Arts Filme der 70 er Jahre gut auf. Die Kampfchoreografie ist mehr als gelungen und Russel Crowe hat sichtlich spaß an seiner Rolle. Lucy Liu hätte ich gerne etwas mehr Screenzeit haben können. zudem ist RZA vielleicht ein toller Musiker jedoch kein begnadeter Schauspieler, macht seinen Part aber nicht so schlecht wie von einigen geschrieben. Viel gab es da auch nicht zu schauspielern. Der Soundtrack machte in Zusammenarbeit mit den Schauwerten in dieser FSK 18 Fassung wirklich spaß. Die irrsinnigen Überzeichnungen und Anleihen an die alten Filme sind durchaus gelungen, obwohl ich mich da gar nicht so gut auskenne, war der etwas schräge Humor auch hier enthalten. Auch machte der Filmregisseur nicht den Fehler, den Film zu ernst zu nehmen, sondern es stand immer ein Augenzwinkern bereit.

Insgesamt zwar gewiss kein Meisterwerk, so wie es damals Guy Ritchie mit seinem Erstlingswerk Bube Dame König Gras vormachte, jedoch auch nicht so schlecht wie von vielen Kritiker geschrieben wurde, zumal die Kritiken sich in erster Linie auf die kurze Kinofassung beziehen. Deshalb sollte man sich die Unrated Fassung erst einmal ansehen und dann den Film einschätzen. Ein Film für Freunde des Material Arts Films auf jeden Fall.
Ansichtssache:
Film: 3,5 von 5 ( für Genrefans gemacht)
Bild: 5 von 5 (Top Bild ohne wesentliche Schwäche)
Ton: 4,5 von 5 (passend inszenierter Soundtrack, der das gesehene vortrefflich unterstützt)
Fazit:
Wer Tarantino Fan ist, der kann hier durchaus einen Blick riskieren.

In diesem Sinne
Charlys Tante
alias
Bluray Charly

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Fury oder Herz aus Stahl
26. August 2016

Herz aus Stahl steht im Steelbook schon etwas länger in meinem Filmregal und mein Sohn Nr. 1 und ich kamen eher durch Zufall gestern auf diesen Film. Es gab einmal wieder sehr unterschiedliche Kritiken zu diesem Antikriegsfilm Action Drama, das auf wahren Begebenheiten beruhen soll. In diesem Fall ist das aber auch eher unerheblich, denn im Krieg verwischen sich die Geschichten und aus kleinen Soldaten können schnell große Helden werden. 
Im April 1945 rücken die alliierten Streitmächte gegen Hitlers letztes Aufgebot in Deutschland vor.

Mit allem was dem Führer noch zur Verfügung steht stemmt er sich gegen die drohende Niederlage. Hitlers stark dezimierte Wehrmacht hat mit ihren Tiger-Panzern aber immer noch ein Ass im Ärmel: Während die deutschen Geschosse die Panzerung der alliierten Fahrzeuge leicht durchschlagen, prallt das US-Feuer an den deutschen Panzern meist wirkungslos ab.

Die US-Panzer sind den deutschen Panzern mit ihrer besonderen Panzerung von 110 mm technisch unterlegen. Don Collier (Brad Pitt)

führt eine fünfköpfige Panzerbesatzung an, zurück aus einem verheerenden Einsatz, bei dem einer der Frontschützen getötet wird, wird Don Collier der unerfahrene Soldat Norman (Logan Lerman) zugeteilt, der seit 8 Wochen an der Front ist und bisher nur als Schreiber eingesetzt wurde.

Demnach hat er noch nie einen Panzer von innen gesehen und soll nun mit Colliers brutal abgehärteten Kämpfern bei einer wichtigen Offensive dabei sein. Seine erste Aufgabe ist das Reinigen des Panzers nach der Schlacht, hier wird einem schlagartig klar, dass Ayer ein sehr realistisches Kriegsszenario aufbaut, das vor nichts halt macht.
Don "Wardaddy" Collier, der schon viele Schlachten geschlagen hat und den Krieg daher bestens kennt, stößt mit seinen Männern

ins feindliche Gebiet vor, wo sie sich bald in einer ausweglosen Lage wiederfinden,

zahlenmäßig massiv unterlegen und mit schlechteren Waffen ausgestattet als der Gegner. Am Ende steht ihr Panzer als einzige Bastion einer feindlichen Übermacht gegenüber.

Herz aus Stahl ist ein wirklich beeindruckender Antikriegsfilm, wenn man ihn mit den richtigen Augen zu sehen versteht. Hier wird nichts geschönt und hier wird auch nicht aus dramaturgischen Gründen überzogen. Es handelt sich nur um einen Funkenschlag im Krieg. Eigentlich ist es nicht so wichtig wer hier gegen wen kämpfen muss. Eigentlich geht es nur um den Wahnsinn aller Kriege, egal wo sie ausgeführt werden. In diesem Wahnsinn wird man schnell erwachsen und muss rasent schnell lernen, wenn man überleben möchte.
Es geht ums Überleben in dem vom Menschen gemachten Irrsinn aller Kriege und davon haben wir im Moment ja auch noch genug in den verschiedensten Krisenherden der Welt. Dieser Wahnsinn wird anhand einer Panzerbesatzung um Don Collier beeindruckend herausgestellt. Jeder kann sich in die einzelnen Charaktere hinein versetzten. Brad Pitt verkörpert den Panzerführer, schon sehr authentisch und sorgt somit für die Erdung des Films. Shia LABeouf zeigt hier, das er auch sehr gut besondere Charaktere spielen kann. Auf diese Rolle hat er sich ganz besonders vorbereitet und soll sich zum Unmut der Crew wochenlang nicht gewaschen, einen Zahn selbst gezogen haben und den Panzer nur verlassen haben, wenn die Sicherheit es nicht anders zuließe. Aber auch der hinzugestoßene Neuling Logan Lerman, zeigt den Wahnsinn in jeder Aufnahme.
Ich glaube nicht, das man sich, diese Eindringlichkeit in der die Soldaten insgesamt standen auch nur annähernd vorstellen kann. Schaut man sich diesen Film auf einer großen Leinwand mit einer entsprechenden Surround Anlage an, dann bekommt man zumindest ein Gefühl für die claustrophobische Situation im Inneren eines solchen Panzers. Im Film Lebanon wurde es auch noch weiter auf die Spitze getrieben. Strahlende Helden scheinen David Ayer hierbei scheinbar nicht zu interessieren. Ayer hat sich in „Herz aus Stahl“ mit dem Zweiten Weltkrieg in den letzten Zügen beschäftigt und das insgesamt äußerst schmutzige Kriegsgeschäft um Gerechtigkeit und Ehre, mit einer berauschenden Panzer Action sozusagen entwaffnet, denn man sieht hier dem Irrsinn, direkt ins Auge.
Bereits in der ersten Einstellung sehen wir einen Reiter langsam aus der Tiefe des Bildes auf uns zu kommen, die Kamera nimmt einen Panzer ins Visier, der Reiter zieht an ihm vorbei und wird schlagartig attackiert. Ein Messer verschwiendet mit einem nicht genau erklärbaren Geräusch direkt in seinem Auge. Die physische Brutalität, auf die David Ayer hier in diesem Antikriegsfilm wert legt ist sofort ersichtlich.
Diese Sichtbarmachung geschieht durch die Augen eines jugendlichen Anfängers (Logan Lerman), der noch nie das Innere eines Panzers gesehen hatte, als er dazu verpflichtet wird an die Front zu rollen. Aus seiner Perspektive erzählt der Film.
In den Gesichtern der Panzerbesatzung erkennt man die Spuren jahrelanger Kriegspraxis. Ich startete das Töten der Deutschen in Afrika, nun töte ich die Deutschen in Deutschland, sagt Wardaddy (Brad Pitt), wie ihn seine Panzerbesatzung nennt. Dennoch bleiben die Charakter eher diffus, man erfährt nicht viel von Ihnen, als sei es eigentlich egal, denn im Krieg befreundet man sich mit niemandem, denn es kann schnell vorüber sein. Kurz bekommt man in Momenten mit, das Wardaddy vermutlich eher aus einem Guten Haus stammt, denn sein Auftreten ist entsprechend, seine Kriegsgeschichte wird bei der Körperpflege schlagartig klar, er ist zudem Gebildet und auch Bibelfest, Norman der junge Neuling spielt zudem Klavier, Boyd spielt hier den Gläubigen, dem Gott die Kraft zu geben scheint und der es zudem schafft, dem Rest der Besatzung hierdurch eine besondere Ruhe zu vermitteln.
Der Film ist zweigeteilt, zum einen ist es die Materialschlacht, die im Film eine maßgebliche Rolle spielt, indem bereits zum Anfang darauf hingewiesen wird, was besonders eindrücklich im Kampf dreier US Panzer gegen einen Tiger Panzer der Deutschen klar wird. Zum Anderen ist es der psychische Wahnsinn der auf allen lastet, woraus dann letztendlich amerikanische Helden geboren werden, ob sie wollen oder nicht.
Der ganze Wahnsinn gipfelt hier in einem exemplarischen Irgendwo, einer Wegkreuzung ohne jegliche strategische Bedeutung, an der sich die Panzerbesatzung einem letzten Gefecht gegen die fröhlich singende SS Truppe stellt.

Kurze Zeit des Innehaltens

Ruhe vor dem Sturm

Den Feind im Auge

Die fiese Fraze des Krieges

Du bist ein Held heißt es am Ende und die Tür schließt sich.

Bild:
Das Bild ist passend zum Geschehen auf der Leinwand dreckig und staubig, jedoch dennoch scharf und im zeitlichen Kolorit gehalten. Mit vielen Farbstilmitteln, wird die Tristes des Krieges herausgearbeitet.
Ton:
In DTS HD Master, macht der Ton alles richtig. Hier wird man mitten in das Geschehen gestellt, wobei einem die Patronen und Gesch0ße nur so um die Ohren fliegen. Die enorme körperliche Wahrnehmung aller Geschehnisse ist massiv und man rutscht nervös auf dem Sofa umher, sucht förmlich nach Einschlägen im Raum wenn die Geschoße in Richtung Zuschauer fliegen. Ein Unbehagen macht sich breit und man kann ansatzweise verstehen, wie sich ein Soldat da gefühlt haben muss.
Alle Lautsprecher werden ständig mit Signalen versorgt und werfen diese massiv in den Raum, der Tiefbass ist ebenso massiv und mächtig in vielen Szenen. Der Raum vibriert unter dem vorbeifahrenden Panzer das Sofa scheint förmlich mitzufahren. Der Film versteht es aber auch die Stille darzustellen und ihm dieses Unbehagen auch mit auf den Weg zu geben. Insgesamt eine mehr als imposante Soundkulisse.
Ansichtssache:
Film: 3,8 von 5 (der Film ist eher für den amerikanischen Markt produziert und somit etwas zu einsichtig ausgefallen)
Bild: 4 von 5 ( das Bild passt zum Gesehenen)
Ton: 4,5 von 5 (es fehlt noch das Quäntchen Schlagkraft)
Fazit:
Im Original heißt der Film schlicht Fury und das passt auch am Besten. Mit Herz aus Stahl hat man im deutschen die Metapher Kiste ausgepackt und man kann den Titel mehrdeutig sehen. Zum einen auf den Protagonisten übertragen, der im Laufe der Zeit seine Empathie gegenüber dem Feind vollkommen verliert um zu überleben. Der aber dennoch genug Empathie besitzt um in gewissen Momenten seine Menschlichkeit zu behalten. Zum anderen auch auf den Panzer übertragen, der ein Herz aus Stahl besitzt.
Der Film ist eine Momentaufnahme im Irrsinn des zweiten Weltkrieges. Bewusst zeigt er gravierende Schockmomente. „Lass sie doch brennen“ sagt einer der Panzerbesatzung während Norman ihnen den Gnadenschuß verpasst.
Definitiv kein Film ab FSK 16.
In diesem Sinne
Eure
C.T.
Alias
Bluray Charly

Rechtehinweis:
Geschützte Namen/Marken bzw. präsentierten Bilder werden von mir rein Privat benutzt und ich besitze keinerlei Rechte an den Bildern, die nicht von mir persönlich fotografiert wurden. Sollte der Blog Text Zitate beinhalten, so werde ich diese mit Anführungszeichen und der dazugehörigen Quelle kennzeichnen.
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