Darbee DVP-5000S

Aufrufe: 929
Kommentare: 7
Danke: 7
9. April 2018

alt text

alt text

Jeder Beamerbesitzer hat sich bestimmt schon einmal mit dem Thema Bildverbesserung beschäftigt. Welchen Beamer soll ich mir kaufen um das möglichst beste Bild zu bekommen. Als DLP 3D Fan ist der Wechsel zu einem 4K Beamer nicht so einfach. Jeder Hersteller kocht da im Regelfall so sein eigenes Süppchen, mit dem man den Besitzter des jeweiligen Gerätes für sich einnehmen möchte.

Spätestens ab einer Bildgröße von 100 Zoll wird das Thema interessant, denn wer möchte nicht das Beste aus seinem Bild herausholen.

Ich betreibe in meinen Kinos im Hause mehrere verschiedene Beamer, die teilweise auch schon etwas älter sind und durchaus ein gewisses Schärfeupgrade vertragen können.

Im Kellerkino ist es der noch immer bildtechnisch sensationelle Optoma HD 33, der neben einer wirklich guten FI auch noch ein gutes und helles Bild besitzt. Zudem hat der Beamer ein grandioses 3D eingebaut, was mich bisher davon abgehalten hat, diesen Beamer gegen ein anderes Modell zu ersetzten. Die 4K Beamer kommen immer stärker am Markt an, jedoch haben die DLP Beamer bisher nur 3D verbaut bei Beamer mit einem nativen Full HD Chip. Um ein Ultra HD Bild zu erzeugen benötigen sie einen Trick und shiften (versetzten) das Bild ultraschnell 4mal um so auf die 8 Mio. Pixel zu kommen. Andere die nur 2fach shiften müssen haben jedoch kein 3D an Bord. Alle bisherigen Kandidaten besitzen jedoch aus Preisgründen kein FI.

Der Kinoenthusiast fragt sich nun, wie kann ich dennoch mein Full HD Bild etwas aufpeppen, wenn die eingebauten Bildverbesserer, das Bild nicht so signifikant verbessern. Bei mir sind es 131 Zoll Leinwanddiagonale die mit einem scharfen Bild versorgt werden wollen.

Hier kommt Darbee ins Spiel. Viele kennen Darbee natürlich und in vielen Geräten, wie Blu Ray Player von Oppo oder auch einigen Beamer von Optoma z.B. ist der Bild Prozessor verbaut. Anzumerken ist hier noch, das der Darbee nur für FHD Quellen geeignet ist.

Beeindruckend wird einem vorgeführt, was diese Wundertechnik noch so aus einem Bild heraus kitzeln kann. Schaut  man sich dann auf DarbeeVision die Preise an, die dort bisher aufgerufen werden, dann rücken viele wieder davon ab. Sicher 400 Euro für so ein Kästchen ist schon ein Stirnrunzeln wert, denn wer weiß, ob das Gerät auch hält, was es vollmundig verspricht. Ein glücklicher Umstand lies mich in den Besitz eines solchen Wunderkästchen kommen. Für kurze Zeit, war  der Darbee 5000 S für unschlagbare 118 Euro zu bekommen. Zack hatte ich ihn zu Hause und musste ihn natürlich sofort ausprobieren. Der Anschluss ist eigentlich denkbar einfach, dachte ich.

Zunächst versuchte ich ihn zwischen  meinem AVR und dem Beamer direkt hinter dem AVR  einzuschleifen. Hierdurch kann dann auf alles, was der AVR so an den Bildgeber durchleitet auch zugreifen können.

Leider hat das bei mir wegen der langen HDMI Leitung zum Beamer nicht so gut funktioniert. Ständig musste der HDMI 1 meines Beamer gesucht werden. Manchmal klappte es und manchmal nicht. Die HDMI Kabel sind schon kleine Diven.

Der direkte Anschluss eines BD Players funktionierte tadellos.

Ich wollte aber alle Quellen mit dem Darbee nutzen.

Also wurde der Darbee 5000 S direkt vor dem Beamer montiert und mit einem kurzen Kabel direkt an den Beamer angeschlossen.

Das funktioniert tadellos. Hier kann es nur je nachdem bei manchen kurzen Kabeln noch zu einem Findungsproblem kommen. Da hilft dann ein 2m Kabel. Damit dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Nachdem ich den Darbee Prozessor also stabil ins System integriert habe und den Infrarot Sender so am Beamer platziert habe, das er gut anfunkbar ist, konnte ich mich dem Thema Bildverbesserung widmen.

Ein besonderer Clou ist zudem, dass der Darbee 5000 S auch in meine Logitech Fernbedienung einzupflegen ist und somit leicht direkt ansteuerbar geworden ist. Hierbei hilft das Hub System von Logitech.

Nachdem nun aber alles perfekt eingerichtet ist, geht es ans testen.

Zunächst legte ich die Blu Ray Disc von Valerian in den Player. Ohne jegliche Eingriffe, wurde der Film im Direct Modus des Players gestartet. Das Bild des Films ist ja schon so eine Augenweide und als Bildtestreferenzmaterial eine echte Option.

Darbee kann man in 3 Grundeinstellungen wie High Def für normale Filme oder Fernseher nutzen oder den Game Modus für Games jeder Art nutzen oder gar den Full Pop Modus für eine besonders ausgeprägte Schärfung und Tiefe des Bildes benutzten. Alles ist im Bereich von 0- 120 % einstellbar.

Nachdem ich im Vorfeld einige YouTube Videos gesehen hatte, startete ich in der Szene 6, da wo das Raumschiff auf Valerian zufliegt und stoppte das Bild. In dieser Scene sind ganz besonders viele Elemente vorhanden, die hier getestet werden können.

Die vielen kleinen Lichter sind hier erst einmal zu nennen, gefolgt vom Sternenhimmel mit der Sonne im oberen rechten Bildrand  und natürlich die auf Alpha aufliegenden vielen Raumschiffe. Jetzt steigere ich im Modus High Def. den Regler bis auf 45 %. Ein Demomodus erleichtert einem sehr schön den Unterschied zu sehen. Wow 45% kommt schon ganz gut. Dann geht es hoch auf 60%. Der Unterschied ist sehr gut voraussehbar. Das Bild gewinnt an Tiefe und es macht sich ein kleiner HDR Effekt bemerkbar. Weiter auf 85%. Die Szene wird immer sensationeller. Dann der Vollausschlag auf 120% und man kommt in dieser Szene nicht mehr aus dem Staunen heraus. Das Raumschiff fliegt nun in Alpha hinein und hier bekommt man beim Vollausschlag einen wahren Schärferausch geboten. Die Kleinen kurz vorgestellten Welten werden grandios in Szene gesetzt.

Ich habe dann diese Szene durch mehrmaliges schauen und feinregeln letztlich auf 65% eingeregelt. Hier bekommt man einen guten Wert zwischen Schärfe und einem nicht zu dramatischen Eingriff ins Bilddesign. Denn gewollte Unschärfe im Film soll ja auch unscharf bleiben. Somit muss man etwas experimentieren mit dem Regler. Jede Einstellung kann im Demomodus direkt getestet werden. Die anderen Moden sind m.E. für einen Realfilm nicht so gut geeignet, da schnell eine gewisse Überschärfung in Gesichtern auftritt und je nachdem die Hautstruktur der Person nicht mehr so natürlich wirkt. Dazu aber noch später mehr.

Da Valerian aber auch in 3D vorliegt, musste der Film natürlich auch in 3D einmal mit dem Darbee getestet werden.

Gleiche Szene 6 gestartet mit dem Hinflug auf Alpha und der kurzen Vorstellung einiger Welten. Wow kann ich da nur sagen. Hier schlägt die Stunde des Darbee Bild Prozessor. Er hebt den Film noch einmal auf einen neuen Level. Das schon sehr scharfe normale 3D Bild wird noch einmal positiv verbessert. Hier kann man auch schon den Full Pop Modus durchaus in Erwägung ziehen, denn er arbeitet je nach eingesetztem Beamer noch mehr Tiefe heraus, denn neben der Anhebung der weißen Pixel senkt er auch noch etwas die dunklen Pixel ins schwarz hinein und erzeugt so trotz 3D eine noch gesteigerte Bildtiefe, das hätte ich so nicht erwartet. Das Hautproblem tritt hier nicht relevant in Erscheinung, sodass man hier je nachdem einmal testen kann, was möglich ist.

Der erste Test macht also Lust auf mehr und so griff ich ins Animationsfilmregal und hatte „Die Monster AG“ in der Hand. Ha, dachte ich bei mir, perfekt gefunden. Hier kann man an den Haaren von Sully bestimmt einiges ausprobieren,

In 2D wurde der Film gestartet und in einigen Kapitelsprüngen einmal der Modus High Def gesichtet. Von 0-120% ist hier je nach Geschmack alles möglich. Denn trotz dem schon so scharfen Bild, bekommt das Bild noch einen Kick und wird noch einmal besser. Bei mir regelte ich auch wieder bei 65% ein. Für mich persönlich bezogen auf den schon so sehr scharfen Beamer ein guter Kompromiss im Moment.

Danach der selbe Film in 3D im Player liegend und ich war wirklich gespannt, denn in den YouTube Videos wird sowohl 3D als auch Animation nicht vorgestellt. Ich konnte zumindest nichts finden.

Das Bild ist in 3D sogar im Full Pop Modus und 80% wirklich sagenhaft und toppt alles was ich bisher gesehen habe. Hier ist der Darbee eine echte Bereicherung und der Bildverbesserer ist ein echter 3D Bildverbesserer. Durch den Wegfall des Realbildes, wird ein Bildvergleich mit der Realität nicht möglich und so kann das Bild in Animationsfilmen unbeschränkt genossen werden. Hier ist je nach Geschmack auch jeder Modus möglich und einsetzbar.

Hier einmal nach den ersten Tests ein paar Infos zu den einzelnen Moden.

High Def- Modus:

Dieser bietet die nach Hersteller die von Artefakten freiste Bildausgabe.

Gaming Modus:

Hier wird der Schärfewert noch etwas weiter erhöht und ist somit für aktuelle Spiele und Animationen eine echte Option.

Full Pop- Modus:

Bietet eine große Tiefe und besonderen Realismus. Bei mir mit Animationsfilmen besonders gut.

Da in einigen Videos immer wieder der schon sensationell scharfe Film Oblivion präsentiert wurde, musste ich das natürlich auch einmal versuchen. Es ist schon sensationell, was da noch an Feinheiten hervorgehoben wird ohne die Bildcharakteristik signifikant zu verändern.

Trotz der schon extrem scharfen Szene bekommt das Bild noch mehr Präzision und Schärfe.

Selbst dieses einfache Bild wird noch schärfer abgebildet. Alle Strichelemente werden noch besser herausgearbeitet und so sieht das Bild signifikant schärfer aus.

Ich habe einmal ein paar Vergleichsfotos gemacht.

alt text

Trotz der Skalierung auf dieses kleine Format kann man erkennen, dass der Handschuh besser herausgearbeitet wird. Die Lederstruktur ist fast greifbar.

alt text

Hier wirkt der Handschuh auch schon grandios nur im Gegensatz zu dem obigen Bild flächiger. 

alt text

Schade das die Skalierung viel von dem Qualitätszuwachs weg nimmt. Oben ist das Originalbild und unten das Bild mit Darbee  65% . Auf einer großen Leinwand ist der Zugewinn schon beeindruckend.

Danach kam dann einer der schönsten  Neuzeit Disney Filme in 3D in den Player "Zoomania". Ein wunderschöner Film für die ganze Familie. Die Freundin meines Sohnes Nr. 1 kam zu mir ins Kino um mich etwas zu fragen und fragte mich, was ich denn da machen würde. Ich habe ihr erklärt, das ich einen neuen Bild Prozessor habe und diesen einmal testen würde. Ich habe ihr dann eine Brille gegeben und einfach einmal den Prozessor ausgeschaltet. Im Modus Full Pop auf 65 % wurde das Bild selbst in hellen Szenen für sie schärfer ohne zu überzeichnen. Dann mal so zum Spaß hochgeregelt auf 120% war es dann doch etwas zu viel. Auch ihr hat der Wert 65 % in Full Pop am besten zugesagt. Eine wirkliche Verbessereung, bei dem schon so scharfen Bild. Das Fell der Figuren und der Tiefeneffekt werden noch einmal etwas verbessert.

Nun folgt als Krönung noch die absolute Filmreferenz :

Avatar in 2D und in 3D:

Hier sieht man, welche herausragende Bildqualität Avatar besitzt,  sodass es wirklich schwierig ist bei diesem doch mehrheitlich animierten Film geeignetes hier zeigbares Bildmaterial zu finden. Sowohl in 2D als auch in 3D gibt es jedoch noch einen kleinen Bildvorteil für Darbee.

alt text

alt text

Man kann hier  erkennen, das Darbee  etwas  mehr Tiefe und Schärfe ohne zu überschärfen erzeugt. Besonders gut erkennbar an den Lippen, dem Nasenrücken und den Haaren und selbst die Augen sind etwas schärfer. Auch hier ist der 65% Wert letztlich der Beste für meinen DLP Beamer.

Natürlich können meine positiven Ergebnisse nur für meinen DLP Beamer gelten. Diese Beamer sind scheinbar auch besonders dafür geeignet, denn Optoma hat Beamer mit eingebautem Darbee  an Bord. Bei meinem kann man in Kombination des eingebauten Pure Direct und dem Darbee ein wirklich mehr als gelungenes Ergebnis erzielen. Jeder kann hier für seinen persönlichen Geschmack eingreifen. Bei mir sind es sinnvolle 65 % in allen Moden für 2D Bildmaterial. Wobei Animationsfilme auch teilweise noch mehr vertragen können.

3D Bildmaterial kann durchaus auch noch bei eigentlich zu scharfen 75% noch ein Toppergebnis liefern.

Insgesamt ein tolles Gerät deren Einsatzgebietsmöglichkeit mit der Größe  des Bildschirms oder der Leinwand wächst. Für  400 Euro allerdings zu teuer. Jedoch für derzeitige 140 Euro sein Geld für die Projektion alle mal wert.

Aufgrund des regen Zuspruchs habe ich noch einige exemplarische Fotogegenüberstellungen gemacht, die hoffentlich sehbar sind.

alt textalt text

Hier kann man erkennen, das die Felsenstruktur feiner herausgearbeitet wird.

alt text

Die Mähne des Pferdes ist wesentlich schärfer. Im großen Leinwandbild ist jedes Mähnenhaar gut erkennbar.

alt text

 

alt text

alt text

Die Marmorstruktur ist im 80% Bild schärfer herausgearbeitet. Leider schärft die Kamera selbst etwas nach, sodass der Effekt nicht so stark sehbar ist.

James Bond Goldfinger ist schon hervorragend in HD überführt worden. Jedoch  schafft es Darbee hier noch feine  kleine Details noch besser wirken zu lassen.

alt text

Hier sieht man sehr gut, das die Struktur des Anzuges besser herausgearbeitet wird.

alt text

alt text

Auch bei diesem Screenshot erkennt man sehr gut, die Detailverbesserungen im Bild. Der Boden  ist differenzierter.

alt text

 

alt text

alt textEs ist schon frappierend zu sehen, wieviel schärfer und detaillierter auch ein solches Bild dargestellt wird.

 

alt text

alt textMan erkennt  jede  Pore im Gesicht.

 

alt text

alt text

Auch hier werden die Strukturen besser herausgearbeitet.

 

Wie sieht es aber bei schwarz weiß Filmmaterial aus. Kann hier der Darbee auch noch seinen Vorteil ausspielen?

Zum Betrachten lag Sin City 2 im Player. Hier war ich gespannt, ob es auch da Verbessereungen gibt.

alt text

alt text

Es ist nicht ganz einfach, die Unterschiede hier darzustellen. Die Gesichtsfurchen werden tiefer herausgearbeitet und das Schwarz wird etwas schwärzer. Leider versucht die Kamera hier etwas zu kompensieren.

alt text

Hier sind die Unterschiede in der Schwarzdarstellung  vorhanden. Im Harr sieht man das die Aufhellungen etwas besser dargestellt werden

alt text

Die Mauern bekommen mit dem Darbee mehr Konturen und wirken plastischer. 

alt text

alt text

Hier gibt es auch kleine aber eher feine Unterschiede. Die Netzstruktur im Ärmel  oder die Perücke im Vordergrund wird sehbar besser herausgearbeitet..

alt text

alt text

 

Auf einem 1920x1080 Bildschirm müsste es gut erkennbar sein.

Insgesamt sind Unterschiede im Schwarz weiß Film vorhanden, jedoch weniger offensichtlich als in einem Farbfilm.

Beim 3D Bild schlägt dann jedoch wieder die Stunde von Darbee und es gibt gut verifizierbare Unterschiede zu sehen. Die Tiefe wird sehbar verbessert und das schon sehr scharfe Bild wird noch einmal einer Kantenschärfung unterzogen und wird noch plastischer. Zudem wird etwas der Schwarzwert verbessert, was sich in einer nach intensiveren Darstellung bemerkbar macht. Das ist aber durchaus Geschmacksache und kann gefallen, muss aber nichtr jedem so gefallen, da die Abstufungen etwas plakativer werden. Es ist im wesntlichen szenenabhängig.

Es zeigt sich aber auch, das Darbee bei solchem Bildmaterial seine Fähigkeiten nur im Bereich 65-120 % gut verifizierbar herausarbeiten kann. Hier muss man einfach etwas experimentieren und mit den Modies spielen.

Ein Wunderkästchen, das ich nicht mehr missen möchte. 

In diesem Sinne

Eure

C.T.

Rechtehinweis: Geschützte Namen/Marken bzw. präsentierten Bilder werden von mir rein Privat benutzt und ich besitze keinerlei Rechte an den Bildern, die nicht von mir persönlich fotografiert wurden. Sollte der Blog Text Zitate beinhalten, so werde ich diese mit Anführungszeichen und der dazugehörigen Quelle kennzeichnen.

Folgende Mitglieder haben sich für den Beitrag bedankt:

Kommentare

Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu verfassen. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registiert sein, klicken sie bitte hier
jetzt kostenlos anmelden
geschrieben am 18.04.2018 um 20:01
#7
Oh, dann hat die Birne aber wirklich bisher lange durchgehalten. Sicher ist jeder Start erst einmal Stress für so eine Birne und lange Laufzeit ist bestimmt auch nicht ganz normal. Hoffen wir einmal, das sie noch lange durchhält. Viel Spaß bei Deinem nächsten Film Marathon. Der letzte liegt ja scheinbar schon etwas zurück.
geschrieben am 18.04.2018 um 18:00
#6
Danke für die Anregungen... ja, 4 K kann erst noch warten. Zumal ich seit Video 2000 dabei bin und nun wirklich alle Filme nochmal sehen muss. Das ist echt vorbei. Und die neuen Filmen sind doch eh meist öde, wenn man schon tausende von Filmen gesehen hat. Mal sehen, ob 4 K tatsächlich und wirklich an den Start geht. Die DVD ist ja auch immer da. Das Bild finde ich supergut. An den neuen Scheiben reizt mich allerdings die neue Akustik. Mal sehen... falls wir demnächst dann mal umziehen, lasse ich mir was enfallen. Und wie Du sagst, wenn es läuft sehr gut und ich bin mehr als zufrieden bin... habe allerdings Bammel, dass irgendwann im nächsten Film Marathon die Birne abgeht. Die Laufzeit war ja mit 2.000 oder 2.500 Stunden angegeben. Aber der Beamer läuft bei mir nie für kurze Zeit und auch nicht mehrmals am Tag. Das scheint die Birne geschont zu haben. Bis bald mal wieder! Dr. Rock
geschrieben am 18.04.2018 um 16:37
#5
Zunächst einmal ist es wichtig, das Du persönlich mit Deinem Beamer zufrieden bist und das unberücksichtigt des Alters. Ich bin sowieso der Auffassung, das nicht ständig das Rad in diesem Bereich neu erfunden wird. Einige phsikalische Gegebenheiten kann man jedoch nicht ändern und so lange alles passt ist es gut. Die Fähigkeiten dieses Darbee Prozessor erkennt man wirklich erst, wenn man ihn einmal angeschlossen hat. Ein hochqualifizierter Beamer Fachmann hatte einmal diesen Prozessor in Verbindung mit einigen Beamern, hier auch Sony Geräte mit der Reality Creation getestet und kam auch hier zum Ergebnis, das es eine sinnvolle Ergänzung sein kann, jedoch auch hier gilt je größer das Bild umso höher der Nutzen.
Für einen neuen Beamer würde die Tatsache stehen, das 4K das Maß der Dinge ist, gerade Sony hat da ja sensationelles am Markt. Jedoch muss man da auch einiges an Invest tätigen, das muss man für sich entscheiden. Der Füllgrad bei einem DLP wie bei mir ist ja schon extrem hoch, sodass ich schon so ein scharfes Bild erhalte, das mit dem Prozessor, noch sichtbar verbessert wird, wie man an den Beispielvergleichsbilder hoffentlich erkennen kann. Mit 4K kann aber auch das nicht mithalten, da muss man sich im Klaren sein. Eine Lampe ist nicht so teuer und wenn er Dich noch zufriedenstellt und die Peripherietechnik auch noch erneuert werden müsste, dann ist natürlich auch noch in die Investition hineinzurechnen. Der 4K Markt kommt gerade erst so richtig ans Laufen und noch etwas warten kann einiges an Geld sparen helfen, denn gute Beamer werden in den kommenden Jahren wesentlich günstiger werden.
Das Wunderteil kannst Du auch jetzt schon nutzten.
geschrieben am 18.04.2018 um 13:09
#4
Also meine Beamerbirne hat jetzt über 5.000 Stunden runter... und ich habe noch nicht wieder kalibrieren lassen. Ich habe allerdings auch noch kein Nachlassen der Bildqualität bemerkt. Im Gegenteil: Als NX-01 mit seinen Kindern mal da war zum DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT 2 schauen, dachten die Jungs aufgrund der enormen räumlichen Tiefe, das wäre 3 D ohne Brille! Das muss bei über 4.000 Stunden gewesen sein.

Und wenn ich lange mal nicht geschaut habe, bin ich selbst nach fast 9 Jahren wieder neu begeistert von diesem Bild. Tolle, natürlich Farmen, räumlich tief... hängt m.E. nach auch mit dem OPPO als Player zusammen. Die Playstation schafft so ein Bild jedenfalls nicht. Und auch der vorherige Sony Player hat nicht die Tiefe geschafft, wie der OPPO sie hinbekommt.

Ich habe auch noch keinen TV bei Freunden gesehen, der so ein super Bild macht. Die TV Bilder kommen allen ultra-artifiziell rüber mit blu-ray.

Meinst Du denn, es lohnt sich, wenn die Birne endlich mal durch ist, eine neue Birne reinzuschrauben??? Oder gleich ein neuer Beamer?? Nachher ist die Birne TOP und der Beamer selbst bricht kurz drauf zusammen... das Wunderteil könnte ich dann bei einer Neuanschaffung mal ausprobieren... oder nach dem Birnenwechsel...
geschrieben am 18.04.2018 um 12:31
#3
Danke Dir Thorsten. Sicher ist eine Kalibrierung durchaus sinnvoll, jedoch muss man diese so nach 500 Stunden auch wiederholen um immer das beste Bild zu haben, denn das Leuchtmittel dunkelt in Grenzen ja auch mit. Die neuste Generation, mit 10-15tausend Stunden, bleibt da mal aussen vor, das ist ein Thema für 2019 für mich.
Der Drabee greift in die Farben nicht signifikant ein. Sicher ganz ohne geht es natürlich nicht, wenn er einzelne Pixel aufhellt (Weiß und schwarze) oder abdunkelt. Nur macht der Bild Prozessor das so intelligent, das man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Es gibt aber auch Bildmaterial da greift er garnicht ein, weil es nicht notwendig ist. Wie auch immer Darbee das gemacht hat, es funktioniert. Die zusätzliche Bildverbesserung geht auch mit einem kalibrierten Beamer, denn wie gesagt, da verändert er ja nichts signifikant.
geschrieben am 18.04.2018 um 12:07
#2
Junge, Junge... da hast Du Dich ja echt reingeniet und offensichtlich auch viel Spaß gehabt. Ich habe meinen Beamer damals vom Profi/Fachmann kalibrieren lassen. Hat 200,-- Euro gekostet und das Bild ist der (immer noch) der Hammer. Die Einstellungen, die ich vorzunehmen hatte, wurden mir mitgeteilt. Es wird ja ohnehin immer empfohlen, die guten Geräte kalibrieren zu lassen, weil die Werkseinstellungen lange nicht alles rauskitzeln. Das Teil ist natürlich cool... ich würde meinen nächsten Beamer aber auch wieder dem Fachmann überlassen.

DANKE für die fette Vorstellung!!!
geschrieben am 09.04.2018 um 14:43
#1
Super Test!
Liebäugle auch mit dem Gerät. Für 139 EUR bei A ist einfach sehr reizvoll. Ich habe noch immer ein ausführliches Review einer vertrauenswürdigen Quelle gesucht. Haken dran!

Wird wohl bald zum Einsatz kommen. Besten Dank!

Top Angebote

Charlys Tante
Aktivität
Forenbeiträge392
Kommentare1.685
Blogbeiträge355
Clubposts10
Bewertungen813
avatar-img
Mein Avatar

Kategorien

(93)
(91)
(262)

Kommentare

von Artorius 
am Tja, habe ich ja schon …
von Dr. Rock 
am Ah, der DANKE Zähler …
von Dr. Rock 
am So, 206 Aufrufe und …
am Vielen Dank für Deine …
am Vielen Dank für Deine …

Blogs von Freunden

Charlys Tante
Cineast aka Filmnerd
Dorkas20
LordShorty
hellboy69
NX-01
Heimkino-Ndb
Tauro
mylordmymen