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American Splendor #04 Comic Movie-Heroes Beyond




#04 American Splendor
Der Autor - Harvey Pekar

Die im Jahr 2003 entstandene Comicverfilmung basiert auf der American Splendor Serie sowie auf der Graphic Novel Our Cancer Year, bei der Pekars Ehefrau Joyce Brabner als Co-Autorin mitwirkte.



Der Film
Der Film American Splendor beginnt im Jahr 1975. Harvey Pekar wird von seiner zweiten Ehefrau nach Beendigung ihres Studiums verlassen, da der einfache Lebensstil des Sachbearbeiters im Archiv eines Krankenhauses ihren Ansprüchen einfach nicht mehr genügt. Pekar ist eine chronisch grisgrämiger Mensch. Nach seiner Scheidung hadert er umso mehr über sein frustrierendes Leben und beklagt, dass es bisher kein Durchschnittstyp zum Helden eines Comics gebracht hat. Der befreudete Comic Künstler Robert Crumb ist von der Idee begeistert und motiviert Harvey, eine Geschichte zu schreiben, die Crumb für seinen Freund illustriert.
Der Comic American Splendor ist ein Erfolg in der Underground Comic Szene und Pekar verdankt ihm die Bekanntschaft seiner zukünftigen Ehefrau Joyce Brabner. Brabner wurde ebenfalls eine Figur in den Comics ihres Mannes. Harvey bleibt jedoch unzufrieden, da ihm das Comic Magazin keine finanziellen Freiheiten schafft und er immer noch in seinem Sachbearbeiter Job festhängt. Als David Letterman auf den mürrischen Zeitgenossen aufmerksam wird, wird er bereitwillig Dauergast der TV-Show, rastet aber irgendwann aus, weil er vom Moderator lediglich vorgeführt und verspottet wird.
Harvey Pekars Krebserkrankung ist der nächste große Einschnitt in seinem Leben, die ihm sämtlichen Lebensmut nimmt, bis ihn seine Frau davon überzeugt, die Erlebnisse dieser Zeit in einer Graphic Novel zu verarbeiten. Die Geschichte Our Cancer Year wurde vom Künstler Frank Stack illustriert. Stacks Tochter Danielle wurde ein fester Bestandteil der Familie und schließlich von Pekar und Brabner adoptiert.
Die Entstehung des Filmes aus dem Jahr 2003 wurde von Pekar im Comic Our Movie Year festgehalten.
Am 10. Juli 2010 ist Harvey Pekar in Cleveland Hights, Ohio im Alter von 70 Jahren verstorben.
Der Film American Splendor beginnt im Jahr 1975. Harvey Pekar wird von seiner zweiten Ehefrau nach Beendigung ihres Studiums verlassen, da der einfache Lebensstil des Sachbearbeiters im Archiv eines Krankenhauses ihren Ansprüchen einfach nicht mehr genügt. Pekar ist eine chronisch grisgrämiger Mensch. Nach seiner Scheidung hadert er umso mehr über sein frustrierendes Leben und beklagt, dass es bisher kein Durchschnittstyp zum Helden eines Comics gebracht hat. Der befreudete Comic Künstler Robert Crumb ist von der Idee begeistert und motiviert Harvey, eine Geschichte zu schreiben, die Crumb für seinen Freund illustriert.
Der Comic American Splendor ist ein Erfolg in der Underground Comic Szene und Pekar verdankt ihm die Bekanntschaft seiner zukünftigen Ehefrau Joyce Brabner. Brabner wurde ebenfalls eine Figur in den Comics ihres Mannes. Harvey bleibt jedoch unzufrieden, da ihm das Comic Magazin keine finanziellen Freiheiten schafft und er immer noch in seinem Sachbearbeiter Job festhängt. Als David Letterman auf den mürrischen Zeitgenossen aufmerksam wird, wird er bereitwillig Dauergast der TV-Show, rastet aber irgendwann aus, weil er vom Moderator lediglich vorgeführt und verspottet wird.
Harvey Pekars Krebserkrankung ist der nächste große Einschnitt in seinem Leben, die ihm sämtlichen Lebensmut nimmt, bis ihn seine Frau davon überzeugt, die Erlebnisse dieser Zeit in einer Graphic Novel zu verarbeiten. Die Geschichte Our Cancer Year wurde vom Künstler Frank Stack illustriert. Stacks Tochter Danielle wurde ein fester Bestandteil der Familie und schließlich von Pekar und Brabner adoptiert.
Die Entstehung des Filmes aus dem Jahr 2003 wurde von Pekar im Comic Our Movie Year festgehalten.
Am 10. Juli 2010 ist Harvey Pekar in Cleveland Hights, Ohio im Alter von 70 Jahren verstorben.

Robert Pulcini und Shari Springer Berman, die sowohl Regie führten als auch aus den Vorlagen Pekars das Drehbuch entwickelten, haben mit American Splendor die gelungene Biographie des mürrischen Autors verfilmt, die sich zum größten Teil an den Geschichten seiner Comics orientiert. Sie schaffen es dabei auf verblüffende Weise mit einer Mischung aus animierten Comic Panels, Drama, Dokumentation und Interviews, den Geist und Ton ihrer Vorlage für den Zuschauer einzufangen. Getragen wird der Film zudem von der grandiosen Darstellung Pekars durch Paul Giamatti und der ebenso guten Leistung seiner Filmpartnerin Hope Davis. Der reale Harvey Pekar kommt als Off-Sprecher ebenfalls zu Wort und wird gelegentlich für Interviews in der Vordergrund gerückt.
Es ist nicht einfach, American Splendor zu beschreiben, der Film wurde jedoch brillant umgesetzt und glänzt mit unterhaltsamem Witz und gefühlvollem Drama. Es existiert weltweit kein mir bekanntes Blu-ray Release der Comicverfilmung. In Deutschland ist er bei Sunfilm in anständiger Qualität auf DVD im DigiPak und im Keep Case erschienen. Der Film ist ein echter Geheimtipp.
Picture of Harvey Pekar by Davidkphoto, CC-BY-SA-3.0
Cover Artworks American Splendor, Bildquelle: www.comicvine.com
Ich hoffe, mein Blog hat euch gefallen. Es handelt sich um das vierte Review aus der Comic Movie-Heroes Beyond Reihe, die der User MoeMents ins Leben gerufen hat. Wenn euch das Projekt nichts sagt, dann schaut am besten Mal in seinem Blog vorbei.

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Kommentare
Habe bis dato weder den Comic noch den Film gelesen, bzw. gesehen.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie vielfältig Comics sein können.
Schöne Vorstellung des Filmes, der auf einer skurrilen Comicvorlage beruht, vielen Dank hierfür.
Sehr informativer Blog, mit einer Menge Hintergrundwissen. Vor Dir konnte ich mal wieder einiges über dieses Genre erfahren.
Vielen Dank..
Ich muss gestehen, ich kann hier weder Comic noch Film - und zumindest Letzteres muss sich nun aber dringend ändern!
Danke für die überaus interessante Vorstellung!
Hast wirklich schön herausgearbeitet, wobei das Schräge an der Sache, dass eins in andere greift wunderbar erkennbar wird.
Irgendwo crazy, dass eine Comicverfilmung über einen Comiczeichner selbst gemacht wird und dieser im Film dann auch zeigt, wie er dazu kam Comics zu machen.
Und dann auch noch umgekehrt in seinen Comics wiederrum über die Zeit vom Film schildert. Wusste ich gar nicht, dass dies auch der Fall war.
Da gibts voll die Wechselwirkungen.
Der Film selbst hab ich irgendwann mal nächtens im deutschen Fernsehen entdeckt und ja ... er läuft so vor sich hin. Aber genau diese eigentlich Trivialität oder einfach DAS LEBEN SELBST wird super eingefangen. Auch sein mürrische Art, seine spezielle Persönlichkeit etc. Und die beiden stellen das wirklich klasse dar. Die Einbindungen des echten Pekars ist ein super Extra!
Echt toller BLOG!