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[15 Dublonen] Review: Krieg der Götter




Der Trailer zu Krieg der Götter sah ja echt hammermäßig aus - klar, dass der Streifen auf der To-Do-Liste landete. Als er dann bei Amazon zu einem Angebotspreis zu haben war, habe ich zugeschlagen. Nun durfte der Film durch den Player laufen, ob er den ersten Ankündigungen auch Taten folgen lassen konnte, das klärt der Review.

Der Film ist als 2D-Amaray erhältlich, ...


... oder als 3D-Amaray sowie als 3D-Steelbook verfügbar.
Story:
Wenn ein Film seine Werbung mit "Von den Machern von" beginnt, dann horcht der geneigte Film-Fan skeptisch auf. Denn wenn sich ein Film auf die Erfolge eines anderen Streifens stützen muss, dann ist das schonmal kein gutes Omen. Oder wurde für "Herr der Ringe" mit "Vom Regisseur von 'Braindead'" geworben? Eben.
"Krieg der Götter" (englischer Titel: "Immortals") hat wohl "die Macher von 300" an Bord, und weckt somit Assoziationen an comichaft-stylisch animierte Kampfszenen, markige One-Liner und ein wenig historische Werkstreue. Interessanterweise kann "Krieg der Götter" an diesen Stellen auch liefern: stylische Kampfszenen in Slow Motion - nicht so häufig wie bei "300", aber vorhanden, daher CHECK. Markige One-Liner - hier stützt sich der Film deutlich auf längere Dialogszenen, da nicht nur die Menschen sondern auch die Götter mitzureden haben, daher nur ein halber CHECK. Historische Werkstreue - da war sogar "300" gefühlt näher am Werk, denn "Krieg der Götter" schnappt sich nur die Namen (Theseus, König Hyperion) oder geschichtliche Fetzen (der Minotaurus, Berg Tartarus, die Titanen) und mischt alles - dank der hollywood'schen "kreativen Freiheiten" - zu einer neuen Geschichte zusammen, daher auch hier nur ein halber CHECK.
Doch was macht der Film nun anderst als "300"? Er versucht, seinen Charakteren mehr Substanz zu geben, sei es durch Dialoge oder deren Taten. Das gelingt leider nur durchschnittlich gut. Selbst Theseus ("Man of Steel" Henry Cavill) und König Hyperion (Mickey Rourke) bleiben blass und für den Zuschauer nicht greifbar. Die Nebencharaktere können mal mehr (die Götter), mal weniger (Theseus' Entourage) überzeugen. Visuell hingegen ist "Krieg der Götter" sogar nochmal eine Steigerung gegenüber "300", erreicht wurde dies durch abenteuerliche Sets, Austattungen und Special Effects. Vor allem die Szenenübergänge lassen den Zuschauer manchmal mit offenem Mund zurück. Manche Dinge hingegen wie der Kopfschmuck der Götter ist hingegen dann schon wieder "too much" und führt eher zu einem breiten Grinsen. Visuell also sehr beeindruckend, Regisseur Tarsem Singh wusste, was er tat - Interessierten seien seine Vorgängerfilme "The Cell" und "The Fall" ans Herz gelegt, die visuell ebenso oppulent aufbereitet sind.
Auf der Soll-Seite muss sich "Krieg der Götter" die dünne Erzählung und die schwerfällige schauspielerische Leistung ins Register verbuchen lassen, auf der Haben-Seite sind die visuellen Effekte und der Film als visuelles Gesamtkunstwerk zu vermerken. Zu mehr als einem "durchschnittlich" reicht es leider nicht.
Punkte: 2,5/5
Ton:
Sowohl der englische O-Ton als auch die deutsche Synchro liegen als DTS-HD HR 5.1 vor. Im direkten Vergleich schenken sich die beiden Spuren nichts, sie klingen gleich gut. Die Surround-Abmischung ist sehr gut gelungen, auch die Dynamik kann überzeugen. Einen kleinen Abzug gibt es dann doch, allerdings nur aus technischer Sicht: Tonspuren in verlustfreiem DTS-HD MA sind natürlich der Benchmark auf dem blauen Medium. So reicht es nur zu 4.5 Punkten im Kapitel Audio.
Punkte: 4,5/5
Bild:
Das Bild ist absolut ohne Beanstandungen, scharf und detailreich in allen Lagen, zudem liegt es als 16:9 Vollbild vor. Ein Filmkorn war nicht auszumachen, ebenso auch keine Filmfehler wie Nachziehen oder Halos. Top!
Punkte: 5/5
Extras:
Das Bonusmaterial glieder sich in zwei Blöcke. Block eins sind Entfernte und Alternative Szenen, Block zwei umfasst typisches Making-Of-Material.
Im Block eins stehen dem Zuschauer Entfernte Szenen (knapp 8 Minuten), ein alternativer Anfang (knapp 12 Minuten) und mehrere alternative Enden (12 Minuten) zur Einsicht bereit. Unterm Strich lässt sich allerdings sagen: gut, dass das alles draussen geblieben ist - es hätte den Film nicht besser gemacht. ;)
Block zwei liefert drei Making-Of- und Behind-The-Scenes-Featurettes (insgesamt 29 Minuten) sowie Interviews mit Cast und Crew mit einer Gesamtlaufzeit von 20 Minuten.
In Summe landen wir somit bei knapp 1.5 Stunden an Extra-Material, das sich entspannt genießen lässt, die eine oder andere interessante Information bereithält und schnell weggeguckt ist. Zur Topnote fehlt nur ein Audiokommentar, ansonsten "gut gemacht".
Punkte: 3,5/5
Fazit:
Jup, der Trailer war hammermäßig… und das war's schon fast. Dieser Film fällt komplett in die Kategorie "die besten Sachen waren im Trailer". Dennoch kann der Film für seinen Wert als visuelles Gesamtkunstwerk genossen werden. Gegenüber "300", der zu seiner Ausrichtung als filmisches Fast Food steht (reinschlingen, genießen, 30 Minuten später wieder Hunger haben), versucht sich "Krieg der Götter" in Gefilde zu retten, wo er aufgrund seiner genannten Einschränkungen und auch aufgrund seiner sterilen Umsetzung leider nie ankommt.
Ton und Bild können dennoch gefallen, und auch beim Bonusmaterial wurde vieles richtig gemacht. Mir jedoch hat einmal anschauen gereicht, die BluRay wird wieder im Verkauf landen.
Kaufpreis:
9 Euro (neu) bei Amazon
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Kommentare
vor 15 - 20 jahren hätte man sich die finger nach sowas geleckt .
das zauberwort heist - wir sind alle zu verwöhnt , und warten drauf das es immer noch besseres gibt , also .
hirn abschalten , bier öffnen , film geniessen , geilooooo .
@Cineast: Ich hatte gehofft, dass der Film "mehr" ist als im Trailer gezeigt. Dem war dann leider nicht so. ;) Die visuelle Reizüberflutung ist - wie du schön sagst - fast schon der einzige Grund, den Streifen überhaupt in Erwägung zu ziehen. Denn diese Darstellung ist wirklich sehr beeindruckend. :) Und auch dir herzlichen Dank für deinen Kommentar.
Inhaltlich ist der Film eher unterdurchschnittlich - er lebt nahezu ausschließlich von der visuellen Brillianz Singhs, der sich hier "voll austoben" konnte. Visuell ist er quasi die "logische Weiterentwickling" von "The Cell" + "The Fall" - inhaltlich verliert er gegen Singhs beide Vorgängerwerke aber deutlich. Gleichwohl hab ich den Kauf nie bereut - ich wußte ja, worauf ich mich einließ :-).
Danke für den tollen Blog!
laut deinen gelungenen Review kann ich wohl weiter einen Bogen darum machen. mythologie werde ich - wie du schon sagst - darin auch nicht finden?