Filmbewertungen von Sully

/image/movie/das-dschungelbuch-1967-diamond-edition-neu_klein.jpg
Als Menschenkind von Wölfen aufgezogen, fühlt sich der kleine Mogli im Dschungel richtig wohl. Als jedoch der böse Tiger Shir Khan zurückkehrt, beschließt sein Freund, der Panther Baghira, dass es an der Zeit ist, Mogli zu den Menschen zurückzubringen. Das Dschungelbuch erzählt von den Abenteuern, die Mogli gemeinsam mit dem nachdenklichen Baghira und dem stets fröhlichen Bären Balu auf dieser Reise erlebt.

Der Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1967 gehört zu den Disney Meisterwerken, wie Ariel, 101 Dalmatiner oder Peter Pan.
Dank des hervorragenden Soundtracks und seinen Liedern (z.B. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“) ist dieser Film nicht nur in die Popkultur eingezogen, sondern kann auch heute noch vielerorts beschrieben bzw. besungen werden.

Film: 5 von 5 Punkte

Das Bild ist schön restauriert worden. Es besitzt satte Farben und einen tollen Schwarzwert, auch bei der Schärfe punkte diese Veröffentlichung. Beschädigungen/Fehler im Bild sind mir nicht aufgefallen.

Bildqualität: 5 von 5 Punkte

Auch beim Ton hat sich Disney ins Zeug gelegt. Hier wurde auf eine DTS-HD HR 7.1 Spur ge-upgraded. Grundsätzlich kann ein 60-Jahre alter Film aber sein Alter nicht verstecken, so wirkt der Ton manchmal etwas dumpf.

Tonqualität: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist umfangreich und genau richtig für ein Release in einer Diamond-Edition.

Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 26.03.26 um 09:25
/image/movie/Der-blutige-Pfad-Gottes-im-Media-Book-Blu-ray-DVD-Edition-AT_klein.jpg
Gangster wollen ausgerechnet am St. Patrick's Day in einem irischen Pub in South Boston schließen. Die Brüder Conor und Murphy McManus stellen sich diesen und werden dadurch über Nacht zu Helden in ihrem von Iren dominierten Viertel. Daher entschließen sich die beiden, den Kampf mit der italienischen und russischen Mafia aufzunehmen. Bei ihrem Feldzug stoßen sie jedoch nicht nur auf Verbündete, während das FBI ihnen ebenfalls auf den Fersen ist.

„Der blutige Pfad Gottes“ ist der erste Film von Regisseur Troy Duffy, der sich zu einem Kultfilm entwickelte.
Die kultigen Charaktere und Einstellungen lassen sich sicherlich nicht verleugnen, bei mir hat sich aber nie so recht der Kultstatus eingestellt.

Film: 4 von 5 Punkte

Die Bildqualität ist sehr sehr gut, hier gibt wahrlich nicht viel zu meckern. Hin und wieder hätte man an der Schärfe noch nachjustieren können/Sollen.

Bild: 4 von 5 Punkte

Wunderbar! Der deutsche Ton liegt in ein DTS-HD MA Spur vor, das ist mal was!
Diese wummert nur so aus den Lautsprechern, sie bietet Dynamik, Wucht, Räumlichkeit und Dialogverständlichkeit.

To n: 5 von 5 Punkte

Bei den Special Features hat man alle aufgefahren, was es gibt.
Nicht nur, dass es auf der Blu-Ray (und der Film-DVD) schon reichlich Extras gibt, auch auf der Bonus-DVD bekommen wir nochmals über 2 Stunden Bonus geboten.

Der Film liegt sowohl auf der Blu-Ray als auch auf DVD als Unrated Director's Cut vor.

Extras: 5 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 5
bewertet am 25.02.26 um 16:00
/image/movie/pathfinder---faehrte-des-kriegers-extended-edition-neu_klein.jpg
500 Jahre vor Christoph Columbus erreichen bereits die Wikinger Nordamerika. Sie rauben und morden sich durch indianische Stämme, die an den Küsten leben. Sie nehmen Sklaven und sind eben so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht sind.
Doch eines Tages wird ein kleiner Junge zurückgelassen, der von den Indianern entdeckt und aufgezogen wird. Als die Nordmänner 15 Jahre später wieder, ist der ehemals kleine Junge die einzige Hoffnung seines Stammes.

„Pathfinder“ ist der zweite Spielfilmbeitrag von Marcus Nispel in Hollywood, dabei handelt es sich um eine sehr freie US-Neuverfilmung des samisch-norwegischen Films gleichen Namens.
Grundsätzlich bedient sich Nispels Film einer comichaften und reißerischen Inszenierung, dabei wird weniger auf Historizität geachtet (s. Aussehen der Wikinger).
Dennoch weiß der Film durch seine einfach gehaltene Story und der gezeigten Gewalt zu unterhalten, großes Kino ist aber weniger zu erwarten.

Film: 3 von 5 Punkte

Das Bild ist eine Sache. Durch den Einsatz von Stilmitteln und Filter wirkt es sehr künstlich. Wir haben reduzierte Farben, die dann noch eher bläulich/grünlich sind. Das Bild ist abgedunkelt, dadurch werden im Hintergrund einige Details verschluckt. Der Kontrast ist super.

Bild: 3 von 5 Punkte

Die deutsche Tonspur liegt leider nur in Dolby Digital 5.1 vor. Er besitzt eine gute Abmischung in Sachen Dialoge und Effekte. Weiterhin besitzt eine schöne Räumlichkeit.

Ton: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist informativ und bieten eine Menge Hintergrundinformationen. Erwähnenswert ist der Audiokommentar von Marcus Nispel in Deutsch und Englisch.
Ein "richtiges" Making-Of fehlt mir.

Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 25.02.26 um 15:30
/image/movie/resident-evil-damnation-neu_klein.jpg
Special-Agent Leon S. Kennedy wird in ein kleines osteuropäisches Land geschickt, um Gerüchten nachzugehen, nach denen bioorganische Waffen (BOW) im Krieg eingesetzt werden. Doch bevor er seine Mission beginnen kann, wird er von der Regierung zurückbeordert. Der Fall lässt ihm jedoch keine Ruhe und er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.

„Resident Evil: Damnation“ ist der zweite animierte Film im Resident Evil Universum und setzt die Story um Leon S. Kennedy als Agent einer Anti-BOW-Behörde fort.
Die Story ist weiterhin simpel gehalten, um die Resident Evil-typischen Elemente um Zombies, Licker und Tyrants in den zahlreichen Actionszenen zu zeigen.
Auch in diesem Film tauchen bekannte Helden und Elemente aus den Spielen – diesmal RE:2 und RE:4 – auf.

Die Animation sind weiterhin noch „recht“ einfach gehalten, wobei der Detailreichtum sich erhöht hat.
Insgesamt wirkt dieser Film etwas ausgereifter.

Film: 4 von 5 Punkte

Die Bildqualität ist, wie für CGI-Animationsfilme üblich, auf sehr gutem Niveau. Kontrast und Schärfe sind klasse. Der Detailgrad und die satten Farben lassen sich sehen..

Bild: 4 von 5 Punkte

Die deutsche DTS-HD MA 5.1 Spur liefert uns einen einwandfreien Sound mit super Räumlichkeit und Dynamik. Positiv bleibt auch die Dialogverständlichkeit in Erinnerung.
Diese Abmischung passt.

Ton: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist wieder sehr interessant. Insbesondere das „Las Plagas: Organismen des Krieges“-Feature bietet super Hintergrundinformationen.
Wie der fehlt mir ein wenig die Verbindungslinie zu den Spielen, auch wenn während des Abspanns RE:6 gezeigt wird.

Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 24.02.26 um 15:15
/image/movie/resident-evil-degeneration-neu_klein.jpg
Nach der Tragödie von Raccoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Flughafen von Harvardville den Spezial-Agenten Leon S. Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Raccoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird.

„Resident Evil: Degeneration“ ist der erste animierte Film im Resident Evil Universum, der direkt von Capcom und Sony produziert wurde.
Die Handlung wirkt echt simpel, benutzt aber die Resident Evil üblichen Motive. Schön ist ebenfalls ein Wiedersehen mit den Helden aus RE:2.

Die Animation wirken noch recht einfach, aber passend zu den Charaktermodellen, die zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell waren.

Film: 3 von 5 Punkte

Beim Bild bekommen wir, wie es üblich ist für Computeranimationsfilme, eine saubere Veröffentlichung. Kontrast und Schärfe sind auf hohem Niveau. Lediglich beim Detailgrad fehlt es etwas, was aber natürlich auch am vorliegenden Animationsstil liegt.

Bild: 4 von 5 Punkte

Die Tonqualität bei der deutschen Tonspur ist vollkommen in Ordnung. Wir bekommen eine gewisse Räumlichkeit ohne dabei die Dialogverständlichkeit zu verlieren.

Ton: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist okay, wobei das Making-Of schon das Interessanteste ist. Der Rest ist nett, bietet aber nicht den nötigen Mehrwert.
Eine deutliche Verbindung zu den Spielen hätte ich mir gewünscht.

Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 24.02.26 um 14:48
/image/movie/the-patriot---kampf-ums-ueberleben-neu_klein.jpg
Dr. Wesley McClaren muss sich selbst, seine Tochter, sowie mehrere Millionen Einwohner von Montana vor einer biochemischen Bedrohung retten, nachdem eine militanten Terroristengruppe sich in dieser vor den Behörden verschanzt.

Steven Seagals „The Patriot – Kampf ums Überleben“ ist nach seiner letzten Kinoauswertung „Fire Down Below“ der erste DTV-Film. Der Film bedient sich hierbei mehrere Vorlagen: Wir bekommen „Outbreak – Lautlose Killer“ plus Steven Seagal Klopper plus Seagals spirituellen Anleihen, die er bereits bei Glimmer Man und Fire Down Below sehr offen zeigte.
Wenn man sich dieser Mischung bewusst ist, kann „The Patriot – Kampf ums Überleben“ Spaß machen.
Eine Actiongranate mit Actionsequenz an Actionsequenz ist hier aber nicht zu erwarten, der Fokus ist liegt zu sehr auf Spiritualismus und dem Glauben, dass die Natur schon eine Lösung hat.

Lobenswert sind die Landschaftsaufnahmen.

Film: 3 von 5 Punkte

Beim Bild bekommen wir eine solide Veröffentlichung, die zwar tolle Farben hat, aber mit Unschärfen zu kämpfen hat.

Bildqualität: 3 von 5 Punkte

Beim Ton bietet die Blu-Ray zwar neben der Dolby Digital 2.0 auch eine DD 5.1 Spur. Beide sind aber sehr frontlastig ohne große Räumlichkeit. Die Dialoge sind dafür sehr gut zu verstehen.

Tonqualität: 3 von 5 Punkte

Die Extras sind nichts sagend, nicht interessant oder informativ.
Immerhin bekommen wir welche, u.a. Trailer.

Extras: 2 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 24.02.26 um 11:57
/image/movie/Halloween-Die-Nacht-des-Grauens-Collectors-Book_klein.jpg
„Halloween - Die Nacht des Grauens“ von 1978 gilt als erster richtiger Slasher-Film und bildete für spätere Vertreter des Genres die Blaupause, welche Stilmittel und Charaktere benötigt werden.
John Carpenter schuf mit dem Film ein Franchise das bis heute 13 Filme beinhaltet (inklusive Remake). Innerhalb der Filmreihe haben sich zudem mehrere Zeitlinien (u.a. Thorn-; H20-; H40-Timeline), die immer „Halloween - Die Nacht des Grauens“ als Ausgangspunkt.

Auch wenn in diesem Film das Blut/Gewalt so im Fokus steht, versprüht die dichte Atmosphäre eine ständige Bedrohung. Jamie Lee Curtis und Donald Pleasence verkörpern ihre Rollen hervorragend.

Film: 5 von 5 Punkte

Die Bildqualität kämpft die gesamte Laufzeit über mit Filmkorn/Rauschen und wechselnden Schärfegraden (Super Schärfe wechselt mit deutlichen Unschärfen).
Die Farben und der Schwarzwert sind sehr gut.

Bild: 4 von 5 Punkte

Der deutsche Ton liegt zwar in eine 5.1 Spur vor, Räumlichkeit sucht man aber vergebens.
Die Dialoge sind jederzeit verständlich, der Geräuschkulisse samt Filmmusik sind super hörbar.

Ton: 3 von 5 Punkte

Auch beim Bonusmaterial wirkt diese Veröffentlichung etwas lieblos. Da fehlt einfach das gewissen Etwas!

Bonus: 2 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 23.02.26 um 12:28
/image/movie/der-legionaer---seine-zukunft-heisst-vergessen-neu_klein.jpg
Boxer Alain Lefebvre flieht vor den Killern eines Mafia-Bosses, nachdem er sich nicht an die Absprache zur Manipulation des Kampfes hält, zur Fremdenlegion nach Marokko. Als ihn die Killer dort aufspüren, kommt es mitten in der Wüste zum finalen Duell, während Hitze und aufständische Berber-Stämme die Soldaten schwächen.

Jean-Claude van Damme gilt weithin als Martial-Arts-Kämpfer mit limitierten Schauspielkünsten, dennoch vermag in „Der Legionär“ von 1998 als Schauspieler und weniger als Kämpfer überzeugen.
Anfangs noch als Boxer unterwegs entwickelt sich die Geschichte in der Fremdenlegion zu einem tragischen Kampf bis zum letzten Mann, in dem Karate nicht helfen kann.
„Der Legionär“ kann durch tolle Aufnahmen in Marokkos Wüsten, kann der Film auch visuell überzeugen.

Für mich gehörte dieser Film schon immer zu JCVDs besten!

Film: 4 von 5 Punkte

Durchweg ist Filmkorn wahrnehmbar. Die Farben sind satt und kräftig. Ansonsten bekommen wir ordentliche bis gute Werte in den Bereichen Details, Kontrast, Schärfe und Schwarzwerte.

Bildqualität : 4 von 5 Punkte

Der deutsche Ton liegt – anders als die englische Tonspur – sogar DTS-HD MA 5.1 vor. Die Abmischung passt größtenteils, manchmal ist die Musik etwas zu laut. Die Dialoge sind ansonsten verständlich, die Räumlichkeit ist gegeben.
Erwähnenswert sind die fehlenden Untertitel.

Tonqualität: 3 von 5 Punkte

Die Specialfeatures sind dahingegen lediglich unteres Mittelmaß, wenn überhaupt.
Hier hätte man deutlich mehr aufbieten können.

Extras: 2 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 23.02.26 um 11:10
/image/movie/diary-of-the-dead-2007--neu_klein.jpg
Ein höchstens solider Beitrag von Romero für sein Zombie-Universum, wobei mich die Found-Footage-Inszenierung sehr stört, aber das war Ende der 2000er / Anfang der 2010 nunmal der Zeitgeist.

Film: 2 von 5 Punkte
Bild: 3 von 5 Punkte
Ton: 3 von 5 Punkte
Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 20.02.26 um 13:18
/image/movie/die-wildgaense-kommen-neu_klein.jpg
Im Auftrag eines Bankiers wird eine Söldnertruppe um Allen Faulkner zusammengestellt, die den Präsidenten des afrikanischen Staates Zembala befreien soll. Der befindet sich in der Hand von Putschisten. Zwar gelingt es den Soldaten, den Auftrag auszuführen, ihr Auftraggeber hat inzwischen jedoch andere Interessen und überlässt die Söldner ihren Verfolgern.

Man kann wohl ohne Umschweife sagen, dass „Die Wildgänse kommen“ ein großartiger Ensemblefilm ist, der mit Stars wie Richard Burton, Richard Harris, Roger Moore und Hardy Krüger nur so protzt.
Die Inszenierung und Darstellung ist zeitlos und wird in keinster Weise veraltet (ausgenommen ein Paar Frisure und Klamottenstile).

Film: 5 von 5 Punkte

Die Bildqualität pendelt sich auf oberen DVD-Niveau ein, aber was in den letzten Minuten passiert, entbehrt jeder Logik.

Bild: 2 von 5 Punkte

Der deutsche Ton liegt im Original-Mono-Ton vor, da brauchen wir von Räumlichkeit nicht anfangen.
Die Dialoge sind aber super verständlich.

Ton: 3 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist informativ, geht aber nicht über den Durchschnitt hinaus.

Bonus: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 2
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 20.02.26 um 12:10
/image/movie/13-assassins-2010-neu_klein.jpg
Der Provinzherrscher Naritsugu ist ein Sadist, aus reinem Vergnügen tötet, foltert und vergewaltigt er seine Untertanen. Leider ist er der Halbbruder des Shogun, was ihn unantastbar macht und ihm eine Stimme im Rat verschaffen wird. Justizminister Doi, der weise und loyale Ratgeber des Shogun, nimmt es auf sich, das Problem zu lösen. Lord Naritsugu muss sterben! Doi beauftragt den ehrenwerten Samurai Shinzaemon und 12 weitere Krieger an, den von einer zahlreichen Leibgarde beschützten Lord zu töten.

„13 Assassins“ ist ein Remake des gleichnamigen Films von 1963. Takashi Miike fungiert hier als Regisseur.
Der Film erzählt eine klassische Geschichte um eine kleine Gruppe, die sich einem brutalen Herrscher entgegenstellt. In der ersten Hälfte nimmt sich der Film noch ausreichend Zeit, die Charaktere, die Ausgangslage und auch den historischen Rahmen zu erläutern, um dann in Hälfte Zwei das Tempo gewaltig anzuziehen.
„13 Assassins“ beweist, dass moderne Samurai-Filme funktionieren. Der Darstellung der Charaktere ist authentisch, die Gewalt funktional.
Auch wenn er für westliche Sehgewohnheiten vielleicht langatmig wirken mag, gingen die knapp 2 Stunden für mich schnell rum.

Kurzer Einschub: Die hier vorliegende Veröffentlichung enthält die für asiatische Filme typische Internationale Fassung, die um ganze 20 Minuten kürzer ist.
Laut Schnittberichte.com verändert das insbesondere die Figur des Jägers Koyata Kiga.

Film: 4 von 5 Punkte

Das Bild hat ein reduziertes/kaltes Farbspektrum, mehrheitlich finden sich Blau- und Grautöne wieder. Der Kontrast und die Schärfe sind über weite Teile sehr gut, wobei es hin und wieder zu Unschärfen kommt.
In dunklen Szenen nimmt man Griesel/Filmkorn wahr.

Bildqualität: 3 von 5 Punkte

Da die erste Hälfte ruhiger ist, liegt der Fokus klar auf der Dialogverständlichkeit. Diese ist sehr gut. Bei der finalen Schlacht scheppert es dann doch ordentlich, hier höre wir eine schöne Räumlichkeit.

Tonqualität : 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial umfasst in erster Linie Trailer zum Film selbst oder zu Highlights des deutschen Vertriebs.
Interessant ist, dass wir beim Special Feature „Deleted Scenes“ die Szenen vorfinden, die man in der internationalen Fassung vermisst.

Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 20.02.26 um 09:42
/image/movie/supernatural---die-komplette-vierte-staffel----de_klein.jpg
Der Engel Castiel erlöst Dean von seinem Schicksal in der Hölle, in der Hoffnung er werde seinem Bruder Sam dabei helfen, die Dämonen um Lilith aufzuhalten. Denn diese befinden sich auf der Mission, 66 Siegel zu brechen, um die Apokalypse einzuläuten und so Luzifer freizusetzen. Bald erfährt Dean, dass er selbst dabei eine wichtige Rolle spielte – denn während seiner Zeit in der Hölle brach er das erste Siegel...

Staffel 4 bringt uns mitunter die erste Staffel, in der ein großer Rote Faden über alles schwebt. Die Monster-of-Week Folgen sind noch nicht vollends verschwunden, aber die Episode sind schon zusammenhängender. Auch wird hier die neue Figur des Engels Castiel, die uns über viele weitere Staffel hinweg, begleiten wird, eingeführt. Diese mausert sich zu einem Symphatieträger.
Ansonsten bietet uns Staffel 4 typische Supernatural-Action samt cooler Bruder-Szenen.

Erwähnenswe rt sind
- Epsiode 5 „Monstermovie“, die eine Hommage an die klassischen Universal-Monster-Filme ist,
- Episode 6 „Gelbfieber“ bietet Meme-Material,
- Episode 18 „The Monster at the End of This Book“ benutzt eine humorvolle Metaebene.

01. Lazarus Rising: 5 von 5 Punkte
02. Are You There God? It's Me, Dean Winchester: 4 von 5 Punkte
03. In the Beginning: 3 von 5 Punkte
04. Metamorphosis: 4 von 5 Punkte
05. Monster Movie: 5 von 5 Punkte
06. Yellow Fever: 5 von 5 Punkte
07. It's the Great Pumpkin, Sam Winchester: 4 von 5 Punkte
08. Wishful Thinking: 4 von 5 Punkte
09. I Know What You Did Last Summer: 4 von 5 Punkte
10. Heaven and Hell: 4 von 5 Punkte
11. Family Remains: 4 von 5 Punkte
12. Criss Angel Is A Douchebag: 4 von 5 Punkte
13. After School Special: 3 von 5 Punkte
14. Sex and Violence: 4 von 5 Punkte
15. Death Takes a Holiday: 3 von 4 Punkte
16. On the Head of a Pin: 4 von 5 Punkte
17. It's a Terrible Life: 3 von 5 Punkte
18. The Monster at the End of This Book: 5 von 5 Punkte
19. Jump the Shark: 3 von 5 Punkte
20. The Rapture: 5 von 5 Punkte
21. When The Levee Breaks: 5 von 5 Punkte
22. Lucifer Rising: 5 von 5 Punkte

Staffel Gesamt: 4 von 5 Punkte
Bild: 4 von 5 Punkte
Ton: 3 von 5 Punkte
Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 19.02.26 um 15:54
/image/movie/resident-evil-extinction-neu_klein.jpg
Raccoon City ist zerstört, und das T-Virus breitet sich weltweit aus. Die Auswirkungen sind immens: Menschen sterben, Gewässer trocknen aus.
Alice schließt sich anderen Überlebenden auf ihrem Weg nach Alaska an, der durch die Mojave-Wüste verläuft. Alice hat telekinetische Fähigkeiten entwickelt, kann sie aber nur schwer kontrollieren. Derweil arbeiten die Wissenschaftler der Umbrella Corporation unter Führung von Dr. Alexander Isaacs fieberhaft an einem Gegenmittel gegen das T-Virus, wobei Alices Genstruktur ihnen helfen soll…

„Resident Evil: Extinction“ ist die zweite Fortsetzung des Films „Resident Evil“. Paul W.S. Anderson sitzt wieder hinter der Kamera und setzt seine Version des Franchises inklusive Vergöttlichung vom Charakter Alice fort.
Wieder klappt die Schere zwischen RE-Filmreihe und RE-Gamereihe klappt auseinander. Denn bis auf einige Namen, Charaktere hat dieser Film nichts mehr mit dem Spiel gemein.
Wir bekommen nämlich eher ein Action-Mad-Max-ähnliches-Vehi kel präsentiert, von Survival-Horror der Spiele ist nicht mehr viel zu sehen.

Film: 2 von 5 Punkte

Das Bild hat satte Farben und sehr guten Kontrast. Auch der Schärfegrad ist gut.

Bildqualität: 4 von 5 Punkte

Der deutsche Ton bei „Resident Evil: Extinction“ ist etwas besser abgemischt. Zwar dröhnen die Surroundeffekte immer noch deutlich lauter als die Dialoge, aber diese sind nicht mehr so leise, wie vorher.

Tonqualität: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial bringt nette Informationen, aber es fehlt sicherlich an dem einen Highlight.
Immerhin liegen einige in HD vor.

Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 19.02.26 um 12:16
/image/movie/resident-evil-apocalypse-extended-version-neu_klein.jpg
Alice ist eine der wenigen Überlebenden des HIVE-Vorfalls. Sie wurde von Umbrella für ein Experiment missbraucht, welches ihr nun übernatürliche Kräfte beschert. Diese sollen nun getestet werden. Währenddessen ist in Raccoon City das tödliche Virus vollständig ausgebrochen und die letzten Überlebenden verwandeln sich in Untote.
Neben den Untoten gilt es aber noch weitere Hindernisse zu überwinden. Umbrella hat ein zweites Testobjekt in die Stadt gebracht: Nemesis.

Resident Evil: Apocalypse ist der zweite Teil der RE-Filmreihe. Zwar schrieb Paul W.S. Anderson das Drehbuch, auf dem Regiestuhl nahm dieses Mal Alexander Witt Platz.
In Grundzügen spiegelt die Handlung Resident Evil 3: Nemesis wider, der Fokus wird aber immer mehr auf die Figur Alice gelegt. Die Schere zwischen RE-Filmreihe und RE-Gamereihe klappt weiterauseinander. Der Action-Anteil steigt!
Es kommen wieder genügend Easter-Eggs und Anspielungen für die Gamer vor.

Film: 3 von 5 Punkte

Die Bildqualität kann guter Schärfe und einem guten Schwarzwert punkten.
Am Ende haben wir ein solides HD-Bild.

Bildqualität: 3 von 5 Punkte

Der Ton liegt wie Teil 1 als DTS-HD HR 5.1 Spur vor. Wieder bietet diese keine gute Abmischung, die Dialoge sind zu leise, die Effekte viel zu laut.
Surroundeffekte sind deutlich wahrnehmbar.

Tonqualität: 3 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial bringt nette Informationen wie ein 50-minütiges Making-Of.

Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 4
bewertet am 19.02.26 um 11:10
/image/movie/resident-evil-2002--neu_klein.jpg
Die Umbrella Corporation ist das größte Industrieunternehmen der Vereinigten Staaten und führender Anbieter in verschiedensten Branchen, wie Computertechnik, Biotechnologie und Arzneimitteln.
In einer geheimen Forschungseinrichtung von Umbrella wird ein Virus freigesetzt, der sämtliche anwesenden Wissenschaftler und Mitarbeiter in nach Fleisch gierende Kreaturen verwandelt. Eine Spezialeinheit soll Forschungsdaten retten und den KI gesteuerten Zentralcomputer ausschalten. Dafür stehen nur noch drei Stunden Zeit zur Verfügung. In der Forschungseinrichtung erwartet die Spezialisten die Hölle. Die Labore werden zur Todesfalle...

Das Computerspiel Resident Evil ist zwar nicht der Begründer, gilt aber sicherlich als Inbegriff des Survival-Horror.
Mit Paul W.S. Anderson hatte Constantin Film auch einen Regisseur, der bereits eine recht erfolgreiche Videospielverfilmung hervorgebracht hatte, am Start.
Der Film „Resident Evil“ ist auch noch recht nah am Game angelehnt und kann immerhin die Grundatmosphäre mittragen.
Ja Andersons erster Film der Filmreihe ist dennoch weniger Survival Horror, und mehr klassischer Action-Zombie-Film, bleibt dabei aber immer noch näher an der Vorlage als die folgenden Beiträge im Franchise.

Film: 3 von 5 Punkte

Das Bild leidet immens unter fehlender Schärfe und viel hoch eingestellten Helligkeit. Der Kontrast kann da ein wenig die Kohlen aus dem Feuer holen.
Am Ende haben wir HD-Bild, das grundsolide ist. Mehr aber auch nicht.

Bildqualität: 3 von 5 Punkte

Beim Ton bekommen wir eine DTS-HD HR Spur spendiert, die keine gute Dialogverständlichkeit besitzt. Diese sind viel zu leise, die Effekte viel zu laut abgemischt.
Surroundeffekte sind deutlich wahrnehmbar.

Tonqualität: 3 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial kann dahingegen punkten, dass einige nette Hintergrundinformationen zum Film liefert, vieles liegt dabei nur in SD vorliegt.

Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 4
bewertet am 19.02.26 um 09:33
/image/movie/1883-a-yellowstone-origin-story-uk-import_klein.jpeg
Familienoberhaupt James Dutton begibt sich seiner Frau und den zwei Kindern auf einen langen und beschwerlichen Weg durch die Great Plains in Richtung Westen auf der Suche nach einer besseren Zukunft…

Die Western-Serie „1883“ ist das erste Spin-Off und ein Prequel zu „Yellowstone“ über Anfänge der Dutton-Familie. Die Herangehensweise die Tochter Elsa Dutton (Isabel May) als Erzählerin einzuführen, ist ein guter Schachzug und lässt die Charaktere direkt nahbar wirken. Schön ist auch das Wiedersehen einiger Schauspieler, die bereits in der Mutterserie diese Rollen in den kurzen Rückblenden ausübten.
Das Serienende hätte nicht trauriger, aber auch passender sein. Der dunklen Wolken, die über der Familie Dutton und der Ranch noch im 21. Jahrhundert schweben, ergeben sich bereits in der Begründung der Ortswahl.

01. 1883: 5 von 5 Punkte
02. Behind Us, a Cliff: 5 von 5 Punkte
03. River: 4 von 5 Punkte
04. The Crossing: 4 von 5 Punkte
05. The Fangs of Freedom: 5 von 5 Punkte
06. Boring the Devil: 4 von 5 Punkte
07. Lightning Yellow Hair: 5 von 5 Punkte
08. The Weep of Surrender: 4 von 5 Punkte
09. Racing Clouds: 5 von 5 Punkte
10. This Is Not Your Heaven: 5 von 5 Punkte

„1883“ ist eine gut inszenierte Mini-Prequel-Serie im Yellowstone Universum, die mMn den genau richtigen Ton – insbesondere in ihrer Bildsprache - trifft.

Staffel allgemein: 5 von 5 Punkte
Bildqualität: 5 von 5 Punkte
Tonqualität: 5 von 5 Punkte
Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 4
bewertet am 18.02.26 um 13:14
/image/movie/1923-a-yellowstone-origin-story-season-one-uk-import_klein.jpg
Jacob Dutton, der Bruder von James, hat mit seiner Frau die Familienranch in Montana aufgebaut und die Kinder seines Bruders aufgenommen.
Jacob führt die Ranch mit viel Erfahrung, doch die beginnende Wirtschaftskrise und eine Dürreperiode verändern die Gesellschaft und das Leben wird auch für die Duttons härter. Zunehmend kommt es zu Konflikten mit Schäfern, die ihre hungrigen Tiere auf der Yellowstone Ranch grasen lassen, was Jacob unbedingt vermeiden will.

„1923“ ist das zweite Spin-Off zu „Yellowstone“ und beleuchtet die Dutton-Familie im Zeitraum nach dem ersten Weltkrieg.
Für mich ist ein Blick auf diese Epoche enorm interessant, denn hier verknüpfen sich der Wilde Westen mit der Moderne. Es treffen Cowboys auf Pferden auf Kaufmänner in Autos. Der Revolver wird genauso gezogen wie die berühmte Maschinenpistole Thommy Gun. Wasser- und Rohrleitungen bilden einen krassen Gegensatz zum Leben, das den Jahres- und Tageszeiten folgt.
Hervorheben sollten man aber auch die Nebenhandlung um die Behandlung der Native Americans zu der Zeit – nicht nur in Reservate gesteckt, werden Mädchen und Jungen in christlichen Schulen das Leben des Weißen Mannes beigebracht und im Zweifel eingeprügelt.

01. 1923: 5 von 5 Punkte
02. Nature's Empty Throne: 5 von 5 Punkte
03. The War Has Come Home: 5 von 5 Punkte
04. War and the Turquoise Tide: 4 von 5 Punkte
05. Ghost of Zebrina: 4 von 5 Punkte
06. One Ocean Closer to Destiny: 4 von 5 Punkte
07. The Rule of Five Hundred: 4 von 5 Punkte
08. Nothing Left to Lose: 5 von 5 Punkte

Tendenziell gefällt mir „1923“ nicht so, wie die Hauptserie oder „1883“. Gerade den Szenen in Afrika bzw. dem Weg zurück nach Montana merkt man die Computereffekte an. Hier scheint es so, als sei zu groß gedacht worden. Die CGI-Wildtiere, die Schiffsaufnahmen und das ganze Setting in Afrika wirken zu künstlich. Generell erscheint mir die Dauer der Rückreise als zu lang – wahrscheinlich sehr realistisch aber für eine TV- Serie zu lang - inszeniert
Die große Stärke alle Y-Serien waren die traumhaften Landschaftsaufnahmen mit den echten Pferden im Westen der USA.

Staffel allgemein: 4 von 5 Punkte
Bildqualität: 5 von 5 Punkte
Tonqualität: 5 von 5 Punkte
Extras: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 4
bewertet am 18.02.26 um 12:17
/image/movie/from-dusk-till-dawn-special-edition-blu-ray-und-bonus-blu-ray-neu_klein.jpg
Nach einem Banküberfall samt Schießerei mit der Polizei bahnen sich die Brüder Seth und Richard Gecko brutal ihren Fluchtweg nach Mexiko. Als Geiseln sind der Prediger Fuller und seine Kinder mit im Schlepptau. Der Treffpunkt mit dem Unterweltboss Carlos soll die Spelunke Titty Twister Bar sein. Da das Treffen erst am Morgengrauen will die ungewöhnliche Gruppe die Nacht gemeinsam trinkend und feiernd verbringen. Sie ahnen nicht, dass die Bikerkneipe ein Tummelplatz für Vampire ist. Bald bricht dort ein mörderisches Inferno los, um die Nacht zu überleben.

Ich (ca. 10-12 Jahre alt) kann mich noch sehr gut erinnern, als dieser Film im Nachtprogramm auf Pro7 in den späten 1990er Jahren lief und ich zum ersten Mal in den Genuss dieses Films kam.
Ich war allein zuhause und dachte mir, nachdem Quentin Tarantino durch das Schussloch in seiner Hand zu George Clooney herüberschaute: „Wow, das scheint ja ein wilder Film zu sein!“
Als dann plötzlich Vampire den Hauptdarstellern zu Leibe rückte, war ich mehr als fasziniert.

Robert Rodriguez hat einen modernen Klassiker geschaffen, der in die Popkultur übergegangen ist.
Etliche Referenzen finden sich in Filmen, Spielen und TV-Serien.

Film: 5 von 5 Punkte

Die Bildqualität der Blu-Ray ist sehr gut. Wir bekommen ein sauberes Bild mit guten Kontrastwerten.
Lediglich beim Schwarzwert hapert es in den dunklen Szenen ein wenig, auch ist über die gesamte Laufzeit ein Filmkorn wahrnehmbar.
Die Farben sind satt, sind anfangs noch recht gelblich gefiltert, wird ab der Hälfte aber rötlich.

Bild: 4 von 5 Punkte

Die deutsche DTS-HD Master Audio Spur bietet sehr gute Räumlichkeit und Dialogverständlichkeit.
Es fehlt ein wenig an Dynamik.

Ton: 4 von 5 Punkte

Beim Bonus Material hat man nicht gespart, es gibt eine Bonus Disc. Erwähnenswert ist die Dokumentation „Full Tilt Boogie“ mit einer Laufzeit von 96 Minuten.
Die Filmdisc bietet zudem einen Audiokommentar von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino.

Extras: 5 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 5
bewertet am 18.02.26 um 11:39
/image/movie/china-salesman-neu_klein.jpg
„China Salesman“, besser bekannt als Zhong Guo Tui Xiao Yuan, ist ein Actionfilm mit Mike Tyson und Steven Seagal, wobei die Hauptrolle von Dong-xue Li verkörpert wird.
Mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen. Dieser Film ist nichtssagend, nicht mal die Action kann überzeugen, dazu gibt es die Vorwürfe um Propaganda und Rassismus.
Der größte Betrug am Konsumenten ist aber die Tatsache, dass es hier um einen chinesischen Film mit chinesischen Schauspielern in den Hauptrollen handelt, man aber Tyson und vor allem Seagal in den Mittelpunkt rückt.

Es ist KEIN STEVEN SEAGAL ACTION KLOPPER – Der sowieso kurz zu sehen ist, wenn er zu sehen ist, ist das auch eher ein Double!

Film: 1 von 5 Punkte

Das Bild ist okay. Es hat satte Farben und bietet aber einen digitalen Look. In Nahaufnahmen kann noch mit guter Schärfe punkten, in anderen Einstellungen wirkt vieles sehr weich.

Bild: 3 von 5 Punkte

Der deutsche Ton ist sehr frontlastig, Räumlichkeit kommt nur selten auf. Es fehlt dem ganzen etwas Dynamik und Wucht.

Ton: 3 von 5 Punkte

Keine Bonusmaterial – keinen Punkt

Bonus: 0 von 5 Punkte

Selten habe ich in letzter Zeit ein Fazit bei meinen Reviews verfasst, aber dieser Film muss eins bekommen:

SCHAUT AUF KEINEN FALL DIESEN FILM !!! 
Story
mit 1
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 0
bewertet am 17.02.26 um 14:38
/image/movie/maximum-conviction---keiner-kann-sie-stoppen-black-edition-020-neu_klein.jpg
Die Ex-Elitesoldaten Tom 'Cross' Steele und Manning sollen im Auftrag der Regierung die Schließung eines Militärgefängnisses überwachen. Mit der Ankunft von zwei mysteriösen weiblichen Häftlingen, beginnt der Ärger. Kurz darauf wird das Gebäude von einer Söldner-Elitetruppe unter der Leitung von Chris Blake überfallen. Dessen Ziel: die beiden Neuankömmlinge.

Das „Traum“-Duo Waxman/Seagal inszenierten auch diese DTV-Produktion, die den typischen Klischees um Steven Seagal folgen: Er ist ein Ex-Spezial-Super-Soldat mit speziellen Fähigkeiten und die werden dann und wann gebraucht.
„Maximum Conviction“ gehört zu den Filmen aus der Ära des Zwischenhochs von Seagal und ist eindeutig in die Kategorie „Guter Film seiner DTV-Karriere“.
Die Story ist einfach und simpel, mehr muss sie aber auch nicht sein, auch dank Steve „Stone Cold“ Austin bekommen wir einen soliden Actioner.

Splendid Film veröffentlichte den Film als Nummer #20 ihrer Black Edition.

Film: 3 von 5 Punkte

Die Bildqualität punktet durch ihren Kontrast und den Schärfegrad. Der Detailgrad ist aber leider in den vielen dunklen Szenen nicht gut. Generell wirkt alles abgedunkelt.

Bild: 3 von 5 Punkte

Der deutsche Ton macht seine Sache echt gut. Im DTS-HD Master Audio Format bietet er eine gute Räumlichkeit und Dynamik. Dazu kommt eine fast perfekte Dialogverständlichkeit.

To n: 5 von 5 Punkte

Beim Bonusmaterial bekommen wir hauptsächlich Trailer spendiert, die recht knappen Special Features (u.a. Interviews, Behind-the-Scenes) sind eher da, um überhaupt was im Extras-Bereich zu haben.

Extras: 2 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 2
bewertet am 17.02.26 um 13:26
/image/movie/mad-max-fury-road-2015-3d---limited-edition-steelbook-blu-ray-3d---blu-ray---uv-copy-neu_klein.jpg
Nach dem die Menschheit sich an den Rand der Vernichtung gebombt hat, gibt es nicht mehr viel: Es heißt überleben und dein Fahrzeug betanken.
Der Ex-Polizist und Einzelgänger Max Rockatansky fährt als Außenseiter durch das Ödland und die Wüste zu denen die Welt geworden ist. Nachdem Max von den Anhängern Immortan Joe gefangengenommen wurde, trifft er sehr unfreiwillig auf Furiosa. Furiosa ist die legendäre Truckfahrerin von Immortan Joe, die in einer waghalsigen Flucht die verklavten „Ehefrauen“ zu befreien versucht. Der Warlord stellt ihnen nach, denn Frauen sind in der postapokalyptischen Welt kostbare Güter. Schwer bewaffnet und in einem zum Panzer umgebauten Sattelschlepper liefern sich die beiden Parteien eine erbitterte Verfolgungsjagd ...

Mit „Mad Max: Fury Road“ setzt Originalregisseur George Miller die Geschichte des Mad Max fort. Neue Schauspieler, neuere Umgebungen und modernes Filmen machen „Mad Max: Fury Road“ zu einem würdigen vierten Teil der Reihe, der sich hinter Teil 1 und Teil 2 nicht verstecken muss.
Insbesondere die Leistung von Tom Hardy als Max Rockatansky und Charlize Theron als Furiosa sind ein wahrer Gewinn für das Franchise.

Film: 4 von 5 Punkte

Das Bild besticht durch seine super Schärfe und den tollen Kontrastwert. Die Farben sind satt und kräftig (Stilmittel).

Bild: 5 von 5 Punkte

Zum 3D Bild kann ich gar nichts sagen, da ich kein 3D-TV mehr habe.

3D-Bild: - von 5 Punkte

Der deutsche Ton liegt sogar in Dolby Atmos vor. Dieser überzeugt in allen Aspekten wie Räumlichkeit, Dynamik, Abmischung und Dialogverständlichkeit.
Voll e Punktezahl!

Ton: 5 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial findet man ausschließlich auf der 2D-Disc. Wir bekommen reichlich Hintergrundinformationen, die sogar komplett in HD vorliegen.

Bonus: 4 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 4
bewertet am 12.02.26 um 13:52
/image/movie/man-of-steel-3d-limited-steelbook-edition-blu-ray-3d---blu-ray-neu_klein.jpg
Clark Kent ist ein unscheinbarer junger Mann, der als Journalist beim "Daily Planet" arbeitet. Lediglich seine „Eltern“ wissen ebenfalls, dass er in Wirklichkeit ein Außerirdischer mit Superkräften ist. Clark hadert mit seiner Identität und sucht noch nach seinem Platz im Leben. Doch als die Erde bedroht wird, bleibt ihm keine Wahl. Er muss seinem Schicksal folgen und zu "Superman" werden, um die Menschheit zu beschützen.

Bei „Man of Steel“ handelt es sich um eine erneute Verfilmung von Superman, die einen neuen Start einleitet. Das DC Extended Universe aka Snyder-Verse ist geboren.
Zack Snyder beweist auch bei Man of Steel sein Genie, wenn es um Bilder und Zeitlupen geht.
Die Handlung um Charakterfindung und wo steht und sieht sich Superman auf der Erde bzw. unter den Menschen, ist gut umgesetzt.
Am Ende darf natürlich nicht die städtezerstörende Schlacht zwischen Gut und Böse fehlen.

Film: 4 von 5 Punkte

Die Bildqualität ist Snyder typisch kontrast- und schärfereich nahezu perfekt, der Schwarzwert ist ebenfalls super.
Hier gibt es wahrlich nichts zu meckern.

Bild: 5 von 5 Punkte

Zum 3D Bild kann ich gar nichts sagen, da ich kein 3D-TV mehr habe.

3D-Bild: - von 5 Punkte

Wo das Bild noch sehr gelobt wurde, muss man bei der Tonqualität den Kopf schütteln. Der deutsche Ton liegt lediglich in einer Dolby Digital 5.1 Spur vor.
Dieser fehlt es tatsächlich an vielen Stellen, um solch einen Film zu präsentieren: Keine Dynamik, wenig Räumlichkeit. Die Dialoge sind hingegen gut verständlich.

Ton: 3 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial findet man ausschließlich auf der 2D-Disc. Diese bietet nette Hintergrundinformationen, kratzt dabei auch nur an der Oberfläche des Möglichen mit einem Superhelden, den es seit mehr als 80 Jahren gibt.
Verwundert hat mich das Feature zum Hobbit. Häh?

Bonus: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 11.02.26 um 15:58
/image/movie/inside-the-beast-the-expendables-selection-neu_klein.jpg
Neben der der „Black Edition“ veröffentlichte Splendid auch die sogenannte „The Expendables Selection“, die mit lediglich 6 Beiträge recht klein ausgefallen ist.
Als vierte Veröffentlichung wird uns der Steven Seagal Klopper „Inside the Beast“ präsentiert. Der Titel ist ein Alternativtitel – speziell für diese Selection – vom bekannten „Belly of the Beast“ aus dem Jahr 2003.

Die Story um Seagals Charakter Jake Hopper ist simpel gehalten, sie bedient sich der einfachen One-Man-Army- und Jungfrau-In-Nöten-Motive.
„Inside the Beast“ ist ein typischer Output Seagals Anfang der 2000er, zeigen diese Filme seinen Niedergang recht deutlich – zumindest bis zu kurzem Hoch gegen Ende der 2000er bzw. Anfang der 2010er.
Am Ende bleibt ein solider bzw. generischer Actionklopper der Marke Steven Seagals DTV-Produktionen, welche in dem Zeitraum nicht der schlechteste ist.

Fun Fact: Ein kleines Highlight, das zum Schmunzeln anregte, findet sich direkt am Anfang.
Steven Seagal versucht den Wachen und Kameras zu umgehen, in dem er auf dem Holzboden mehrere Meter rutscht.

Film: 3 von 5 Punkte

Die Bildqualität hat ein solides HD-Niveau, welche keine Bäume rausreißt. In dunklen Szenen erkennt man dann doch deutlich das Filmkorn.

Bild: 3 von 5 Punkte

Beim deutschen Ton bekommen wir immerhin eine HD-Tonspur (DTS-HD MA). Diese ist für ein B-Movie echt gut. Wir bekommen Dynamik und auch eine gewissen Räumlichkeit.

Ton: 4 von 5 Punkte

Bei den Extras bietet Splendid ihre typische Special Features: Trailer und noch mehr Trailer.
Aufgewertet wird immerhin das ganze dank einem kurzen Behind-the-Scences-Feature.


Bonus: 2 von 5 Punkte 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 2
bewertet am 11.02.26 um 14:06
/image/movie/freddy-vs.-jason-limited-steelbook-edition-neu_klein.jpg
Zwei Schwergewichte des Slasher-Films treffen endlich aufeinander, nachdem bereits 1993 in „Jason Goes to Hell“ ein kleiner Cliffhanger eingebaut wurde.
Mit Regisseur Ronny Yu inszenierte das Aufeinandertreffen der Extraklasse, gleichzeitig dürfen wir ein letztes Mal Robert Englund in seiner Paraderolle.
Wir bekommen mit „Freddy vs Jason“ genau das was wir Fans erwarten, eine blutriefende – immerhin wurden ca. 1200 Liter Kunstblut verwendet – Slasherorgie mit einem hohen Bodycount und sarkastischen Bemerkungen von Freddy.
Die Story und Charaktere simpel gehalten, um eben im Showdown die beiden Titanen des Schreckens aufeinandertreffen zu lassen.

Lediglich beim Ende war man nicht mutig genug, um einen klaren Sieger aus dem Kampf hervorgehen zu lassen.

Film: 4 von 5 Punkte

Das Bild besitzt eine tolle Schärfe, die auch in den vielen dunklen Szenen den Detailgrad (s. Freddys Gesicht oder Jasons Maske) hochhält. Die Farben sind satt (s. Blut) und natürlich (s. Tagszenen am See).

Bildqualität: 4 von 5 Punkte

Der deutsche Ton liegt leider nur Dolby Digital 5.1 vor. Sie kann mit einer guten Räumlichkeit punkten, am Ende fehlt hier aber ein wenig Wucht.
Die DD-Spur gehört sicherlich zu den besseren Vertretern.

Tonqualität: 3 von 5 Punkte

Beim Bonusmaterial bleibt keine Frage offen und wir bekommen Making Ofs, Audiokommentare, alternative/gelöschte Szenen und und und …
Das Steelbook ist nicht geprägt. Auf der Vorderseite finden wir Freddy auf der Rückseite (hinter der J-Card) dürfen wir Jason bewundern.

Extras: 5 von 5 Punkte 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 5
bewertet am 10.02.26 um 12:12
/image/movie/inglourious-basterds-2009-limited-steelbook-edition--neu_klein.jpg
Im besetzten Frankreich während des 2. Weltkriegs muss die kleine Shoshanna mit ansehen, wie ihre Familie durch die SS um Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt der Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen amerikanischen Soldaten, die einen Anschlag auf Adolf Hitler während einer Kinovorstellung plant.

Quentin Tarantino inszenierte 2009 ein Weltkriegs-Western-„Märchen “ mit ikonischen Charakteren und Dialogen.
Über Nacht wurde Christoph Waltz zum Hollywood-Superstar, der seitdem in zahlreichen US-Filmen mitspielte.
Der Film selbst ist in fünf Kapitel unterteilt, die zum Teil chronologisch und zum Teil parallel ablaufen.

Erwähnenswert ist insbesondere in der internationalen Tonfassung die Szene im Bierkeller.
Apropos „Internationale Tonfassung“ - Das ist wohl mitunter das wirkliche Highlight dieser Veröffentlichung: Die Blu-Ray besitzt mehrere Sprachfassungen (Originalversion, Deutsch-Englische Version, Deutsche Version), in denen entweder voll synchronisiert wurde, weitgehend nur Englisch gesprochen wird oder eben die jeweilige Landessprache der Charaktere

Film: 5 von 5 Punkte

Die Bildqualität ist wirklich überragend. Wir bekommen eine tolle Schärfe, die uns eine Detailreichtum höchster Klasse beschert. Der Kontrastwert ist nahezu perfekt.

Bild: 5 von 5 Punkte

Beim Ton bekommen wir für die deutsche Sprachfassung eine DTS-Tonspur, der O-Ton bzw. der Englischen Fassung hingegen einen HD-Transfer.
Der deutsche Ton ist grundsätzlich gut abgemischt, bietet gute Räumlichkeit und Wucht, im Vergleich fehlt aber das gewisse Etwas.
Die Originalversion ist dann doch die zu priorisierende Version, die nicht nur die Vorteile der deutschen Tonspur beinhaltet, sondern auch dazu noch klarer und kraftvoller wirkt.

Ton: 4 von 5 Punkte

Das Bonusmaterial ist mit ca. 90 Minuten Gesamtlaufzeit umfangreich. Als Highlight darf sicherlich der Kurzfilm „Stolz der Nation“ samt Making-Of angesehen werden.
Es fehlt aber das Making-Of zum Hauptfilm, und so bleibt viel Geplänkel ohne Mehrwert.

Das Steelbook hat ein schönes Design samt Prägung.

Extras: 3 von 5 Punkte 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 10.02.26 um 09:23

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