Capelight Video: Independent bringt zehn Filme auf Blu-ray in Hartboxen heraus - UPDATE 2
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Capelight Video: Independent bringt zehn Filme auf Blu-ray in Hartboxen heraus - UPDATE 2
Nach der gestrigen Zugabe gibt es am heutigen Samstag, den 29. November 2025 noch eine weitere zusätzliche Ankündigung im Rahmen der "7 Tage, 7 News"-Reihe von Capelight Pictures. Wie der Independent in den sozialen Medien bekanntgab, kehrt Capelight Video zurück. Nein, das bedeutet nicht, dass man VHS-Editionen in den Handel bringen wird. Stattdessen kommen im März 2026 zehn ausgewählte Spielfilme im Vertrieb der Alive AG in großen Hartboxen heraus. Schon im kommenden Monat wird es möglich sein, die nummerierten Sondereditionen vorzubestellen. Die Anzahl der Vorbestellungen entscheidet über die Limitierungshöhen.
Folgende Filme werden auf Blu-ray zur Verfügung stehen: Die "Außer Atem"-Neuverfilmung "Atemlos" (USA 1983; OT: "Breathless") mit Richard Gere, Newt Arnolds Martial-Arts-Streifen "Bloodsport" (USA 1988) mit Jean-Claude Van Damme, das Action-Drama "Over the Top" (USA 1987) mit Sylvester Stallone, der mit Brad Pitt, Juliette Lewis, David Duchovny und Michelle Forbes in tragenden Rollen besetzte Thriller "Kalifornia" (USA 1993), der 80er-Jahre-Kult "Road House" (USA 1989) mit Patrick Swayze, "Wilde Orchidee" (USA 1989) mit Mickey Rourke, der Horror-Erotikthriller "Strange Darling" (USA 2023), "Red Dawn - Die rote Flut" (USA 1984) mit bekannten Darstellerinnen und Darstellern wie C. Thomas Howell, Charlie Sheen, Jennifer Grey oder Lea Thompson, David Hamiltons Erotikdrama "Bilitis" (Frankreich, Italien 1977) und "The Seasoning House" (Großbritannien 2012) von Paul Hyett. Die Discs stimmen technisch und inhaltlich mit vorherigen Capelight-Releases überein. (sw)
UPDATE (vom 27.12.):
Die Hartboxen sind ab sofort für je 29,99€ bzw. 34,99€ im Capelight Pictures Shop vorbestellbar. Alternativ wird auch ein Komplettset mit allen Hartboxen für 249,99€ verkauft. Der Release erfolgt am 26. März 2026.UPDATE 2 (vom 30.12.):
Capelight Pictures hat weitere Details offenbart. Das Capelight Video Logo befindet sich nur auf dem Spine und alle Logos auf dem Spine werden bei allen 10 Titeln identisch angeordnet sein. Des Weiteren bekommen alle 10 Hartboxen für einen identischen Look ein mattes Finishing. Ein Booklet wird nicht enthalten sein. Vorbestellungen werden noch bis zum 04. Januar 2026 entgegengenommen.
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@Mithrandir2320
O-Rings und PET-Slips mit aufgedruckten Infos (keine Flatschen) sind imho eine super Lösung, um sowohl die Freunde fester Infos als auch die Freunde cleaner Rückseiten zu bedienen.
@Mithrandir2320
Ich gehöre zu genau denen, die die Infos auf die Rückseite gedruckt haben möchten, egal, was für eine VÖ es ist. ;-) Die Rückseiten, gerade bei Steelbooks, finde ich oft aber auch sehr einfallslos.
Arrow ist bei ihren stabilen Slipcases mittlerweile vom Zettel weg und zieht einen O-Ring drüber. Eben solche O-Rings gibt es auch bei 88 und deren Deluxe Limited Editions, anstelle der (lieb-)losen Zettel. Bei der zuletzt erhaltenen DLE von "Dragon Fist" wurden die Infos einfach wieder auf die Rückseite des edlen Slip Cases gedruckt. Lionsgate nutzt PET-Slips für die Steelbooks, Leonine wohl mittlerweile auch hin und wieder mal.
So ein wenig liegt es bei mir sicher daran, daß ich nicht alles behalte, was ich kaufe. Da ist eine gewisse Fluktuation, vor allem, wenn etwas Besseres kommt. Wenn die/der EAN/UPC nicht fest am Produkt aufgebracht ist, kann sie/er schon mal verloren gehen, dann fallen z.B. Ankaufsportale raus, wenn man keine Lust auf Ebay hat.
Was den Flatschen angeht, kann man Turbine nur loben. Da haben oft selbst die Keep Cases einen Aufkleber auf der Folie, so daß zwei unterschiedliche Covermotive ohne Flatschen gedruckt werden können.
Schon interessant, wie unterschiedlich andere Leute etwas wahrnehmen (und es ist wirklich nur interessant und keine Kritik oder gar ein Vorwurf). Für mich sind diese Quarterslips aus Pappe optimal, eben weil sie dort den Flatschen unterbringen und die übrigen Infos, das Steelbook selbst bietet so vorn und hinten Platz für schöne Artworks ohne das Gedöns. In dem Fall mit Titelprägung, die ich super finde und du nicht.
Capelight macht immer einen Flatschen auf die deutschen Veröffentlichungen, beim Toxic Avenger Mediabook aktuell einen dünnen Papierumleger, beim Steel wieder der Quarterslip. Und da finde ich letzteres besser, gibt auch noch ein bisschen Schutz für das Steel. Infozettel egal in welcher Form ist für mich bei Capelight nicht Teil des Artworks (obwohl die Quarterslips einen soliden Eindruck machen), Steel- wie auch Mediabook sind flatschenfrei.
Allerdings habe ich hier schon mal Meinungen gelesen, dass die Infos fest auf das Steel aufgedruckt sein müssen. Hätte ich mir auch nicht vorstellen können, aber warum nicht.
von Mithrandir2320 am 31.12.2025 15:24 Uhr bearbeitet
Bei einigen der Filme gab/gibt es noch eine Bonus BD. Hier erscheinen diese Filme aber nur mit Film-UHD und Film-BD. So haben neben dem Booklet als Mehrwert für Mediabook-Besitzer auch die Keep Case-Besitzer einen Mehrwert in Form der Bonus Disc.
Da hätte Capelight doch die Bonusscheibe noch dazupacken können?!
@Mithrandir2320
Ich sah "Land of Bad" zuerst bei Amazon Prime Video, als der inklusive war. Das hat mich erst zum Wunsch des Kaufes bewegt, nachdem ich dann auch erfahren habe, daß die Disk erfreulicherweise kein eingedeutschtes Bildmaster hat. Das Motiv ist das Standardmotiv, das gefällt mir. Diese Slips mit festem Flatschen nerven mich bei Capelight. Sowas kann ich nicht unterstützen.
Bis zum Keep Case habe ich dann nur meinen Kauf im amerikanischen Apple TV Store.
Jeder, wie er mag @DaMikstar Mir gefällt geprägt mit Spotgloss :)
Land of Bad hätte bei mir ohne das Steel gar nicht stattgefunden, die Verpackung gefällt mir besser als der Film und ich fand den Film nicht so schlecht.
Wir werden ja anhand der Limitierungen sehen, wie hoch die Nachfrage ist @Hias888 Ich bin sehr gespannt, weil ich es überhaupt nicht einschätzen kann. Ist auch einfach nicht meine favorisierte Verpackung.
Aber ich glaube Hartbox-Fans gibt es einige und die sind ziemlich treue Sammler und werden zuschlagen.
@Mithrandir2320
Ich habe von "Bloodsport" sowohl das Mediabook als auch das Keep Case. Das US-Motiv gefällt mir aber 1000x besser als das deutsche, daher steht das Mediabook auch noch hier.
Im Gegensatz zu Mediabooks mag ich Steelbooks eigentlich ganz gerne, kaufe diese aber nur selten, wenn das Motiv wirklich klasse ist, was ich oft nicht so empfinde. Das Motiv von "Bloodsport" gefällt mir da aber auch nicht und diese Rahmenprägungen empfinde ich generell als billig. (Eben und matt finde ich dagegen sehr edel.) Zudem ist es aufgrund des 1/4-Slips fest verflatscht, was mir nicht in die Sammlung kommt. Meine 4K-Sammlung ist flatschenfrei! :-) Übrigens auch der Grund, warum "Land of Bad" bei mir nur bei Apple TV stattfindet.
Steels magst du nicht @DaMikstar ? Ich hab's vergessen, ob du Blech generell ablehnst aber das Steel ist kompakter und schön geprägt. Und im Keep Case gibt es Bloodsport offenbar auch.
Das produzieren entsprechend der Bestellung gab es schon und wird vermutlich häufiger werden. Nicht bei Blockbustern, von denen man noch Tausende verkaufen kann.
Aber spezielle Verpackungen wie eine Hartbox mit relativ speziellen Filmen sind eine Nische in der Nische und ich bin gespannt, wie viele davon letztlich bestellt werden. Es sind offensichtlich sehr kleine Auflagen möglich (ich habe vor vielen Jahren schon welche mit einer Limitierung auf 22 oder gar 11 gesehen), es gibt aber auch nur sehr wenige Kunden dafür.
Capelight hat den Vorteil eines bekannten Namens, was die Reichweite steigern kann, diverse kleinere Label zeigen aber mit wie kleinen Auflagen man Geld verdienen kann. Niedriger dreistelliger Bereich ist üblich bei Mediabooks und Hartboxen, sogar zweistellig ist möglich.
Bevor man pauschal jeweils 500 Stück produzieren lässt und nur 200 verkauft kann man besser vorher fragen. 200 Interessenten melden sich, man macht 250 Stück und hat sich das Lager nicht komplett vollgepackt. Oder Film 7 von 10 wird 630 mal bestellt, Film 3 aber nur 45 mal. Die werden eine Ahnung haben, aber mit dieser Strategie minimieren sie ihr Risiko, außerdem schont es Ressourcen. Man produziert nur wenig mehr als schon verkauft ist (für ein paar Nachzügler, welche die Aktion verpasst haben) und gleichzeitig bekommt jeder Interessent sicher ein Exemplar. Ich sehe da sehr viele Vorteile für beide Seiten.
Dabei muss man im Hinterkopf behalten, dass es ein Produkt ist für eine kleine Gemeinschaft von Sammlern, die sich intensiv mit dem Hobby auseinandersetzt und solche Angebote wahrnimmt.
Spätere Zufallskäufer muss man da vermutlich nicht mehr groß berücksichtigen, weil der Markt für physischen Medien so klein geworden ist. Selbst wer nicht streamt und zufällig auf die physischen Veröffentlichungen von Capelight stößt, wird sich meiner Meinung nach nicht unbedingt für die Hartbox für €35 entscheiden, wenn es wie beim Beispiel Bloodsport ein 4K Keep Case für deutlich unter €20 gibt. Oder Media- und Steelbooks.
Man hat hier die Fans der Verpackung im Visier, was für mich auch zur Coverauswahl passt. Vielleicht gab es sogar konkrete Anfragen.
Für mich eine ziemlich clevere Strategie für dieses Experiment.
von Mithrandir2320 am 31.12.2025 13:11 Uhr bearbeitet