Kinoreview: Prometheus - Dunkle Zeichen
14. September 2012#1
Leicht verspäteter Blogbeitrag zu Prometheus.
Den Film habe ich vor gut zwei Wochen gesehen und war freudiger Erwartung. Immerhin hat mich der Trailer überzeugt und von der Grundstimmung her überzeugt, ja fast schon begeistert. Es war für mich einer der Top 5 Highlight Filme des Jahres.
Ich will gar nicht so weit ausführen, um was es geht, dass mach ich auch nie. Wer den kompletten Inhalt will, soll zu Wikipedia gehen ;-) Dazu gab es teilweise zu viele Handlungsstränge und zu viele Informationen, wo ich nicht beurteilen will und kann, ob diese wichtig oder unwichtig sind.
Nach dem Film war ich etwas „geflasht“. Einerseits war es ein megabildgewaltiger Film. Mich hat schon lange nix mehr so in den Kinosessel gedrückt. Für solche Bilder wurde Kinos gemacht. Und es gab auch eine Szene, die sich in 3D gelohnt hat.
Allerdings hatte ich auch gleich nach dem Film ein paar komische Handlungsabläufe im Kopf, was mich eher zum Nachdenken gebracht hatte.
Der Planet ist der Falsche. Die Prometheus fliegt zu LV-223. Ripley Schiff zu LV-447, wenn ich das noch richtig auf dem Schirm habe.
Das Raumschiff liegt „nicht richtig“ da. Ich hatte mir am Vorabend noch mal „Alien“ angeschaut, und das Schiff der Konstrukteure lag schräg auf einem Berg.
Dann fand ich merkwürdig, dass der alte Mann, der die Mission zum Planeten sponsert, einfach so von allen akzeptiert wurde, obwohl er „heimlich“ mitgekommen war, was auch nicht wirklich schwer vorauszusehen war. Keiner fragt nach! Alles hört auf sein Kommando!
Auch fragte ich mich, warum der eine Weltraumfahrer mutierte und dann ausgerechnet zum Schiff zurückgeht um alle zu töten. Das hat auch keinen Sinn gemacht.
Die Selbst-OP von Prof. Shaw war in meinen Augen auch sehr lächerlich, aber ich lass mich gern eines Besseren belehren. Mal gucken wie weit die Medizintechnik in 60 Jahren ist. Vielleicht stehen die Frauen dann nach einem Kaiserschnitt auf und trainieren weiter für den Marathon? (Achtung: Sarkasmus)
Schauspielerisch fand ich eigentlich nur den Androiden David (Michael Fassbender) und die Proffesorien Shaw (Noomi Rapace) gut. Vor allem Fassbender spielt das Ganze sehr ordentlich. Enttäuscht war ich von Charlize Theron, die jedoch sehr blass blieb (lag aber vielleicht auch daran, dass ich kurz vorher `Young Adult` angeschaut hatte).
Irgendwie fand ich das Alles sehr schade. Der Film hat sehr viel Potential, dass meiner Meinung nach verschenkt wurde.Bildgewaltig war er auf jeden Fall, aber die Story lässt zu viel offen.
Allerdings habe ich noch NIE den Directors Cut eines Filmes so sehr herbeigesehnt. Ich hoffe einfach, dass verschiedene Inhalte näher bzw. intensiver beleuchtet werden. Von daher wird die BD wohl in meine Sammlung wandern. Wenn der DC ein paar Fragen beantwortet, könnte auch „Prometheus 2“ interessant werden.
Ich bleibe also optimistisch und hoffe, nicht noch weiter enttäuscht zu werden.
Wie fandet ihr den Film, wenn ihr ihn schon im Kino geschaut habt?
P.S. 3D konnte mal wieder nicht überzeugen. Hat den Film nicht besser und nicht schlechter gemacht. Zwei Szenen fand ich richtig gut, die wo David das Raumschiff der Konstrukteure erforscht. Und die Szene, in der Elisabeth Shaw vom rollenden Raumschiff verfolgt wird. Die hätten mich aber sicher auch in 2D überzeugt. Ich halte es da nach wie vor mit Christopher Nolan:
“I never meet anybody who actually likes the format…”
P.P.S. Gestern war ich noch mal, zum vierten und letzten Mal, in “The Dark Knight Rises”, er hat mich wieder überzeugt und ist für mich nach wie vor der Film des Jahres. Bis jetzt kam meiner Meinung nach noch nichts Besseres im Kino, ich bin da allerdings nicht neutral.
P.P.P.S. Ich hab es diesmal mit Bildern probiert und hoffe das Ganze noch etwas aufzuwerten.
Quellen:
Text: mein Kopf
Bild1: http://www.radiohamburg.de
Bild2: http://media.kika-dresden.de
Kinoreview: Hirn Raus, Bier Rein: The Expendables 2 - Part 1
23. September 2012#2
Gestern haben wir es endlich geschafft: “The Expendables 2” standen auf dem Programm. Die Erwartungen waren natürlich nicht die höchsten.
Inhaltsmäßig war nix zu erwarten und das wurde auch fest eingehalten. Bösewicht Jean Claude van Damme klaut aus einem alten sowiejtischen Bunker Plutonium um es gegen klingende Münze zu versetzen. Die Expendables wollen ihn daran hindern. Natürlich erfolgreich ;-)
Mehr muss man nicht wissen und mehr war auch nicht nötig. Damit der Film funktioniert, brauch es einfach nicht mehr. Wenn jemand in diesen Film zu gehen, um eine Tiefe von Shakespeare zu erleben, tja, der ist da falsch!
Denn letztlich geht man nur wegen zwei Sachen in diesen Film. Um ein Actionfeuerwerk zu erleben und um die Helden der Kindheit noch einmal auf der Leinwand zu erleben (Statham und Nan vielleicht ausgenommen).
Der Film geht auch gleich gut los, wo die Expendables einen chinesischen Millionär aus den Fängen irgendwelcher Leute zu holen. Lustig war da auch schon der Kurzauftritt von Arnie. Persönlich sehr gut gelungen fand ich, dass Jet Li "entsorgt" wurde. Er hat mir schon im ersten Film nicht gefallen, wirkte sehr lustlos. Gute Entscheidung, ihm nur wenig Leinwandzeit zu geben.
Highlight #1: Die Rolle von Dolph Lundgren. Ich habe von diesem „Schauspieler“ eigentlich nicht die beste Meinung (auch in Universal Soldiers war die Rolle nicht die dollste), doch in dem Film hat er mich richtig überzeugt. Lustig, nimmt sich selbst nicht ernst, weiß, dass er nur ein kleines Licht im Film ist. Super gespielt. Die Schlafszene war sehr unterhaltsam, dass auf die Schulter klopfen usw. Sehr gut!
Stallone sieht man mittlerweile sehr sein Alter an. Mit der lustigen Baskenmütze wirkte er sehr, sehr alt. Eher wie ein gemütlicher Opa, als ein knallharter Typ. Der Endkampf zwischen ihm und van Damme war sehr gut inszeniert. Hat richtig Spaß gemacht.
Statham ist dieses Mal eher blass geblieben, kann mich an keinen Auftritt von ihm in dem Film erinnern, ausser das da was mit Ringen und seiner Schnecke aus Teil 1 war, aber mehr war nicht hängengeblieben.
JCVD wurde als ultraböser Schurke gezeichnet. Sklavenarbeit, Einsatz von Kindern und Frauen um seine Ziele zu erreiche,Töten von Leuten, alles war dabei. Für den Film ganz gut gemacht und JCVD lässt sich auch sehr gut auf das Spiel ein. War auch bei der einzigen Szene im Film dabei, wo ich überrascht wurde, als ein „Expendable“ getötet wurde. Und sein „HochspringundinderLuftrumdrehKick“ beherrscht er immer noch ;-)
Willis und Schwarzenegger hatten beide eher kurze Auftritte, in denen sie mit sehr viel Humor und Selbstironie glänzten. Vor allem zum Schluss, als sie vor einem urlaten Flugzeug stehen und Stallone fragt: „Gehört das nicht in ein Museum?“ und Arnie sagt: „Gehören wir das nicht alle?“
Weiter geht es dann im zweiten Teil des Blog`s da nur 25000 Zeichen erlaubt sind
Quellen:
Text - Mein Kopf
Bild - http://www.videogamesblogger.com/wp-content/uploads/2012/07/the-expendables-2-videogame-team-cover.jpg
Kinoreview: Hirn Raus, Bier Rein: The Expendables 2 - Part 2
23. September 2012Highlight #2 und dann auch gleich das absolute Highlight war der erste Auftritt von Chuck „Mr. Roundhousekick“ Norris. In drei Sekunden tötet er ein kleine Armee, kümmert sich um einen Panzer und rettet die Expendables.
Keine Fragen nach dem Wie!
Keine Fragen nach dem Warum!
Keine Fragen nach dem Woher!
Chuck tat es einfach!!!!
Auch die Anspielung auf den Schlangenwitz, den einsamen Wolf, die Ein-Mann-Armee! Einfach nur Toll!!!
So genug geschwärmt. Gab natürlich auch ein paar Sachen, die nicht so dolle waren bzw. mich gestört haben.
Thema Musik: Fand ich dieses mal sehr schwach. Im ersten Teil deutlich besser.
Mickey Rouge hat gefehlt. Gerade die Szene im ersten Teil, in der er sich mit Stallone unterhält, über die Frau die von der Brücke gesprungen ist, hatte dem ersten Film etwas (!!) „Tiefe“ verliehen.
Und ich fand den Film an manchen Stellen zu blutig. Vor allem in der ersten Szene, in der ein Expendable auf einen der Kidnapper eindrischt und das Blut spritz wie Sau, fand ich too much. Auch als die Leichen aus dem Bergwerk auf nem Karren weggefahren wurden, musste nicht sein. Meiner Meinung nach käme der Film auch mit weniger solcher Goreeffekte aus. Fand ich auch im ersten Teil schon zu viel.
So, dass muss zum Film reichen. Für einen gemütlichen Filmabend ist es einfach ein perfekter Film, wenn man nicht grad Weltschmerz hat und einfach nur einen Action Rumballer Film sehen will. Und man kann gut nostalgisch werden, den schließlich kämpfen unsere ehemaligen Helden zusammen (und auch gegeneinander). An wie viele alte Filme habe ich seit gestern Abend gedacht.
Bis zum nächsten Blog!Ich bin dann mal im Wald....
Quellen:
Text-Mein Kopf
Bild-http://www.ifc.com/wp-content/uploads/2012/01/011812-chuck-norris-expendables-2.jpg
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