MAD MAX:
1979 legte George Miller mit Mad Max den Grundstein für eine heute legendäre Endzeitreihe. Der damals erst 23 Jahre alte Mel Gibson stand noch ganz am Anfang seiner Karriere und war hier in einer seiner ersten Rollen zu sehen.
Der Film erzählt vom jungen Polizisten Max Rockatansky ( Mel Gibson ) und spielt in der nahen Zukunft. Verbrechen sind an der Tagesordnung und eine brutale Biker Gang, angeführt vom skrupellosen Toecutter, treibt ihr Unwesen und tötet wahllos Menschen. Als sein Kollege Goose angegriffen und verbrannt wird, will Max den Dienst quittieren und fährt mit seiner Frau und seinem kleinen Kind ans Meer um abzuschalten. Als die Gangster dort auftaucht und Max' Frau und Kind töten, sieht er rot und begibt sich auf die Jagd, um einen nach dem anderen von ihnen zur Strecke zu bringen.
Mad Max ist wirklich ein toller Endzeitactioner mit einer klasse Atmosphäre und einer insgesant sehr guten Inszenierung. Miller setzt auf eine echt gute und dynamische Kameraführung und verpasst dem Film einen klasse Look, der seiner Zeit voraus war. Die Action ist toll inszeniert und gerade die vielen Autojagden und tollen Stunts machen echt Laune. Mit seinen 93 Minuten ist Mad Max ohnehin sehr kurzweilig und legt ein enormes Tempo an den Tag. Die Wandlung von Max Rockatansky vom treusorgenden Familienvater zum eiskalten Racheengel ist klasse dargestellt. Am Ende geht es dann richtig los und Max löscht einen nach dem anderen der Gangmitglieder qualvoll aus. Besonders der Schluß ist top und zeigt, was aus Max geworden ist. Volle Punktzahl für einen tollen Klassiker.
10 / 10
Das Bild ist durchwachsen. Es gibt viele recht gute Aufnahmen für das Alter und wiederum auch starke Unschärfen und Filmkorn. Teils gibt es auch altersbedingte Verschmutzungen.
Der 2.0 Ton ist recht frontlastig aber schön klar. Alles in allem ordentlich.
Extras gibt es keine, bis auf Trailer.
Story: 5
Bild: 2
Ton: 2
Extras: 1
MAD MAX 2:
Zwei Jahre nach der ersten Teil sind Regisseur George Miller und Mel Gibson alias Max Rockatansky zurück für das 1981 erschienene Sequel Mad Max: The Road Warrior.
Der Film setzt nach dem ersten Teil an. Max hat sich in das Ödland zurück gezogen und schlägt sich wie alle anderen durch, ständig auf der Suche nach etwas brauchbarem. Auf der Suche nach Benzin stößt er auf eine kleine Gemeinde, die direkt an einer Raffinerie lebt und von einer fiesen Gang terrorisiert wird, welche an das kostbare Benzin will. Um an das kostbare Benzin zu kommen, bietet Max ihnen einen Deal an, ihnen beim Kampf gegen die Gang zu helfen.
Das Sequel ist schon deutlich anders als der Vorgänger. Während beim Erstling noch halbwegs Zivilisation zu sehen war, ist im Sequel eine starke Endzeitatmosphäre präsent und diese wirkt sehr gut. Die Charaktere sind noch verrückter als im ersten Teil und man merkt, dass die Welt sich mittlerweile stark verändert hat. Max wird wieder klasse von Mel Gibson verkörpert. So gesehen, gibt es nicht ganz so viel Action, wie in Teil 1 aber dennoch ist diese top. Schon alleine die Eröffnungssequenz ist klasse und das Finale dann ohnehin wieder eine tolle Materialschlacht.
Alles in allem muss ich sagen, ist The Road Warrior nicht ganz so stark wie sein Vorgänger aber eine sehr gute Fortsetzung.
9 / 10
Das Bild beim 2. Teil ist schon etwas besser. Szenen mit einer guten und klaren Schärfe sind viel häufiger, dennoch gibt es auch hier einige Unschärfen und etwas Filmkorn.
Der Ton ist ordentlich und insgesamt etwas besser.
Extras sind ein Audiokommentar und eine Einleitung.
Story: 4,5
Bild: 2,5
Ton: 2,5
Extras: 1,5
MAD MAX 3:
Vier Jahre später, im Jahr 1985 trat Mad Max sein 3. und vorerst letztes Abenteuer an. George Miller teilte sich hier den Regieposten mit George Olgivie.
Mad Max' dritter Auftritt führt ihn in die Stadt Bartertown, welche von Aunt Entity ( gespielt von Pop-Diva Tina Turner ) gespielt wird. Auf der Suche nach seinen gestohlenen Kamelen stimmt er einem Tauschgeschäft zu, damit er in die Stadt gelassen wird. Er muss sich auf einen Kampf auf Leben und Tod im berüchtigten Thunder Dome einlassen und gegen den unbesiegten Blaster antreten. Er schafft es, ihn zu besiegen, doch begeht einen Regelverstoß, als er diesen nicht tötet. Er wird der Stadt verbannt und mit gefesselten Händen auf einem Pferd in die Wüste getrieben. Dort trifft er auf eine Gruppe Kinder, die in einer Oase leben und ihn für den Heilsbringer halten, der sie ins gelobte Land bringen wird. Jegliche Versuche ihnen zu erklären, dass es nichts mehr gibt, scheitern und die Kinder ziehen alleine los. Max macht sich mit einigen verbliebenen auf den Weg sie zu retten. Aunty und ihr Gefolge ist ihnen auf der Spur und gemeinsam versuchen sie zu fliehen.
Der dritte Teil ist anfangs sehr gut, besonders der Part in Bartertown und der Kampf in der Donnerkuppel. Das Endzeitfeeling kommt auch hier gut zur Geltung und die Charaktere um Aunty, Masterblaster usw. sind noch abgedrehter, als in den beiden Vorgängern. Als der Film jedoch das Szenario in die Wüste und zu den Kindern verlagert, driftet es etwas ab. Ist zwar immer noch unterhaltsam aber es fühlt sich nicht so ganz nach Mad Max an. Erst am Ende gibt es wieder richtig gute Action bei der Verfolgungsjagd, tolle Materialschlacht und ordentlich Adrenalin. So macht Mad Max Spaß und der Film holt mit dem grandiosen Finale, trotz schwächeren Mittelteils wieder ein wenig heraus. Insgesamt gibt es noch gute 6 / 10 Punkten von mir.
Das Bild hat öfters etwas Grieseln und leichte Unschärfen. Filmkorn ist vorhanden aber insgesamt ist die Schärfe recht ordentlich und öfters auch klar. Die Farben sind gut gesättigt.
Der Ton ist solide abgemischt und im Großen und Ganzen ordentlich.
Extras gibt es auch hier nicht, außer dem Trailer.
Story: 3
Bild: 3
Ton: 3
Extras: 1
Gesamtfazit: Klasse Actionreihe, welche in keiner gut sortierten Sammlung fehlen sollte. Kaufempfehlung!
bewertet am 13.01.16 um 13:00