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Review_BluRay: Alien³ (Alien Anthology - Limited Egg Edition)
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Hier wird der Film "Alien³" aus dem Jahr 1992 vorgestellt.
Die Filmversion, die hier besprochen wird, ist die 2003 herausgekommene Special Edition mit einer Lauflänge von 145 Minuten. Die Kinofassung lief im Vergleich nur 114 Minuten.
Mein Fazit findet Ihr am Ende des Blogs.
Die Überlebenen des desaströsen Einsatzes auf LV426 Ripley (Sigourney Weaver), Newt, Hicks und der (halbe) Android Bishop (Lance Henriksen) sind mit der Sulaco auf dem Heimweg zur Erde.
Aufgrund der langen Reise zur Erde treten sie diese in Kälteschlafkabinen an, nichtsahnend, das die Reise jäh unterbrochen werden soll.
Denn eine Fehlfunktion an Bord veranlasst den Computer, die Kälteschlafkammern in eine Fluchtkapsel zu versetzen und diese dann abzuwerfen.
Der Zufall will es, dass der nächstgelegene Planet bewohnt ist: "Fiorina" mit der Strafkolonie "Fury 161".
Die Fluchtkapsel, in der sich befinden, schlägt in dem Meer des Planeten auf und wird schwer beschädigt. Die auf Fiorina lebenden Insassen bergen die Fluchtkapsel, dabei wird festgestellt, dass Newt und Hicks den Absturz nicht überlebt haben.
Die Häftlinge gehören einer Art "Gefängnisreligion" an, welche Störungen von außen nicht gutheißen. Ripley stellt gleichwohl eine Störung dar, besonders als Frau, da alle Insassen ausschließlich Männlichen Geschlechts sind.
Einzig der Arzt Clemens (Charles Dance) kümmert sich um Ripley, welche von dem Tod von Newt und Hicks noch immer schwer niedergeschlagen ist.
Auf der Suche nach der Ursache der Fehlfunktion muss Ripley eine verstörende Entdeckung machen: Eine der Kälteschlafkammern ist schwer verätzt und hat einen Brand im Schlaftrakt erzeugt. Der Störfall wurde höchstwahrscheinlich von einem Alien auf der Sulaco herbeigeführt.
Hat es den Absturz überlebt und wenn ja, wo ist dieses jetzt?
Das ein Alien mit in die Kolonie eingeschleppt wurde, wird schon bald klar, als immer mehr Häftlinge verschwinden...
Bild:
Das Bild, welches im 1.85:1 Format auf der Disk abgelegt wurde, ist leider nicht durchgängig scharf, ja teils milchig. In dunklen Bereichen tritt zum Teil ein Rauschen auf. Warum der Film, obwohl viel jünger als z.B. Alien 1, nicht besser aussieht, bleibt wohl ein Geheimnis des Publishers.
3D:
Dieser Film ist nicht in 3D verfügbar, eine spätere Nachkonvertierung kann aber nicht ausgeschlossen werden.
Der Ton wurde in diversen Sprachen abgelegt, darunter DTS 5.1 (Deutsch) und DTS-HD MA 5.1 (Englisch). Die Sprachverständlichkeit ist gut, jedoch in einigen Szenen zu leise.
Die Dynamik ist durchgängig gut. Die Basswiedergabe ist moderat, aber sehr wohl vorhanden.
Die Extras auf der Filmdisk belaufen sich auf Audio Kommentarspuren und einem Filmmusiktrack. Die eigentlichen Extras befinden sich in der "Alien Anthology - Limited Egg Edition"
auf zwei Bonus Blurays: "Hinter den Kulissen der Alien Anthology" (Disk 5) und "Die Alien Anthology Archive" (Disk 6). Aufgrund der Fülle der Informationen auf den Disks werden diese hier nicht einzeln aufgelistet. Für weiterführende Informationen bitte in den Technikdetails nachschauen.
Die Bildschirmmenüs sind im Stil des Filmes gehalten und bieten auf den Disks eine Menge Zusatzfunktionen an (MU/TH/UR 6000 Modus). Manchmal können diese Zusatzfunktionen aber auch verwirren, bzw. unschön umgesetzt sein, denn z.B. beim Audiokommentar bleibt eine Leiste mit den Optionen zu der Kommentarspur immer eingeblendet.
David Fincher, welcher als dritter Regisseur angeheuert wurde, hatte es mit diesem Film nicht einfach. Aufgrund von Differenzen mit dem Studio 20th Century Fox konnte er vieles, was er im Film umsetzen wollte, nicht realisieren. Aber auch für alle anderen Beteiligten soll der Film ein ziemlicher Alptraum gewesen sein: Die stätigen Änderungen „von oben“ haben viele Storyänderungen nach sich gezogen, die zum Teil nachgefilmt werden mussten und somit den Zeitplan durcheinander warfen. Das überzogene Budget mit 63 Millionen $ machte Alien³ doppelt so teuer wie Alien 1 & 2 zusammen.
Angeblich wurde ein MakingOf in der DVD Version mit Fincher gestrichen, da er sich kritisch über die Produzenten äußerte. Fincher selbst distanzierte sich nach Fertigstellung des Filmes von Alien³,
Die BluRay Edition enthält jedoch wieder ein solches MakingOf, in der viele interessante Themen angeschnitten werden.
Der erste Regisseur Renny Marlin wollte die Story auf den Heimatplaneten der Aliens ansiedeln, um zu zeigen was und wie sie sind. Dies wurde aufgrund der Kosten jedoch wieder verworfen.
Ridley Scott nahm diese Idee nach 20 Jahren jedoch wieder auf und „Prometheus“ entstand.
Auch wurde mit dem Gedanken gespielt, die Aliens auf die Erde kommen zu lassen. Mit AvP 1+2 hat man zumindest hier diesen Gedanken umgesetzt. Ein weiterer Gedanke zu Alien³ war, den Handlungsort auf eine geheime Forschungsstation zu verlagern; Alien 4 lässt grüßen.
Der zweite Regisseur Vincent Ward sah einen ganz anderen Handlungsort für Alien³ vor. Dieser war als ein „Hölzener Planet“ gedacht, auf dem Mönche wie im Mittelalter leben. Diese Version des Filmes war schon weit entwickelt worden, da hiervon viele Concept Arts existieren (http://vincentwardfilms.com).
Sigourney Weaver sollte nicht mehr mit von der Partie sein, da sie erklärte, dass sie die Figur der Ripley kein weiteres mal spielen werde. Die Gage von 4 Millionen $ soll dann aber zum „umdenken“ von Weaver geführt haben. Allerdings stellte sie die Bedingung, das Ripley zum Ende des Filmes nicht überleben soll.
Nachdem Ward jedoch aus dem Projekt ausstieg, weil FOX seine Vision des Filmes nicht prodozieren wollte, da auch diese in der Zeit der damaligen Rezession nicht zu finanzieren sei, bekam Fincher den Regieauftrag. Das neue Drehbuch schrieben David Giler und Walter Hill.
Sie übernahmen jedoch einiges aus des ehemaligen Script in abgewandelter Form: So wurde aus dem hölzernen Planet mit den Mönchen, die Strafkolonie mit ihren religiösen Insassen. Die Art, wie das Alien getötet wurde entspricht auch der Vision von Ward.
Auch im Audiokommentar, in welchem Regisseur Fincher nicht mit von der Partie ist, sind viele interessante Details zum Film hinterlegt. So erfährt man zum Beispiel, dass der Film fast ohne digitale Effekte produziert wurde, und dieser sozusagen das Ende der optischen SFX einläutete.
Auch in Alien³ wurde wieder auf ein Setting zurück gegriffen, welches auf verwinkelten Gängen beruht um ein klaustrophobisches Gefühl hervorzurufen. Anders als in Alien & Aliens wird das ganze aber größer angelegt. Fazit: Die 2003er Special Edition mit der erweiterten Fassung gibt dem Film ein Teil an Handlung wieder, welcher durch den Umschnitt 1992 verloren ging.
So ist der Film im Grunde nicht schlecht, erweitert er doch das Alien-Universum und den Handlungsstrang um Ripley.
Aber an die zwei Vorgängerfilme reicht er dann doch nicht heran; Zu sehr merkt man dem Film seine innere Zerrissenheit an.
(qs-d)
Interesse an den anderen Filmen der Serie? BluRay Review zu Alien BluRay Review zu Aliens - Die Rückkehr BluRay Review zu Alien³ BluRay Review zu Alien 4 - Die Wiedergeburt Auf welchem Heimkino wurde der Film geschaut? Meine Technik
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Vielen Dank für Eure netten & konstruktiven Kommentare.
Nunja, für ein Bühnenstück, bzw. Kammerspiel würde ich es dann doch eher nicht halten. Oder anders ausgedrückt: Dann müsste ich jeden Alien Teil als Kammerspiel verstehen können (Ja, selbst Aliens).
So weit würde ich aber nicht gehen wollen, da Kammerspiele meist nur die Beziehungen zwischen wenigen Protagonisten ohne viel Klimbim drumherum wiedergeben.
Wenn man nun erwidert: Ja, wenn man die Sets abbaut.... OK, wenn man die Sets abbaut, dann könnte ich auch z.B. Oblivion (um mal ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit zu nehmen) als Kammerspiel definieren. Dann ist der Weg aber auch nicht mehr weit, jeden 4. Film als so etwas zu betrachten.
Ich denke, man wird der Sache in der Form nicht gerecht. Aber das ist nur meine Meinung und finde Euren Betrachtungswinkel natürlich auch interessant.
Zu Alien 4 werde ich im nächsten Teil schreiben...
Zu Prometheus kann ich nur sagen, das der Film durchaus seine stärken hat, aber eben auch ganz deutliche (Script) Schwächen... Aber das habe ich ja auch schon dargelegt.
Das auf die Intension der Konstrukteure nicht weiter eingegangen wird, kann ich nur in so fern "verknusen", als das ich glaube, das dies in der Fortsetzung (wenn es denn eine gibt) näher erläutert wird.
@Kodiak
Ich befürchte, das Ridley Scott auf einem derart hohen Podest stand, dass er da nur runterfallen konnte. Ich will die Schwächen in Prometheus zwar nicht verteidigen, denn einiges hätte man durchaus "eleganter" lösen können, aber wäre es ein anderer als Scott gewesen, hätter er (vielleicht?) nicht soviel Prügel eingesteckt.
Ich befürchte, dass die Erwartungen hier einfach zu hoch waren.
Ist geändert!
Schon wieder alle Bilder weg...
Prometheus hinterlies mich zwiegespalten - als SciFi Film für sich allein ganz passabler Durchschnitt ohne sich Schwächen zu leisten außer einer gewissen Banalität, als Teil des Alien Universums viel zu plump und ohne jegliche Rafinesse eher enttäuschend! Auf die "Konstrukteure" und deren Intension wird so gut wie NULL eingegangen, die "Zeichen" auf der Erde erinnern stark an Stargate und das Schiff der Konstrukteure mit seinen verwinkelten Gänge solange es "in der Erde ist" erinnert mich an AvP1, der Tempel im Eis! Nun ja - alles in allem zum mal sehen sehr schön, thats it!
Kann Kodijak in seiner Beurteilung der Alienfilme 1-4 nur zustimmen, einzig bei Prometheus muss ich widersprechen, denn mir gefällt er und er ist mehr als ordentlich
Der Erste ist ein grenzgenialer, atmosphärischer, klaustrophobischer Grusler, der mit seinen Anleihen an das "Haunted House" Genre glänzen kann.
Der Zweite ist ein geniales Actionbrett, das sehr rasant und dennoch auch brutal spannend ausgefallen ist.
Teil 3 würde auch als ein Theaterstück auf einer Bühne sehr gut funktionieren, David Fincher rettet den Film für mich, die Atmosphäre ist genial apokalyptisch, dreckig, ausweglos. Die Charaktere (die leider durch die Glatzen und die Keidung sehr schwer auseinander zu halten sind) entwickeln sich sehr glaubwürdig und auch sympathisch. Das Ende ist sehr "Shakespeare" haft ausgefallen (die Ansprache vor dem Showdown von "Dillon" als Beispiel) und ist seeeehr episch geworden und ich hatte tatsächlich das Gefühl, hier hätte jemand seinen Frieden gefunden!
Obwohl die Alien Filme alle mehr oder weniger dieselbe Geschichte erzählen, glänzt jeder der Filme mit einer anderen Atmosphäre und einem anderen Tempo.
Teil 4 macht da für mich keine Ausnahme.
Er ist sehr "europäisch" geworden, in diesem Falle französich, Regiesseur Jeunet scheut auch nicht seinen Sinn für Skurrilität auszuleben.
In seinem Tempo und der "Brutalität" plus seiner "Abgedrehtheit" erinnert mich dieser Film an einen "Evil Dead auf Speed" (als Beispiel die Todesszene des Charakters "Purvis").
Außerdem sind die Charakatere "Blaupausen" für Joss Whedon (Drehbuch). Sind sie denn mehr oder weniger die Vorbilder der Crew seiner späteren Serie "Firefly" (eine der genialsten und lustigsten SciFi Serien aller Zeiten, was für Dialoge!!!)
Jedenfalls ist Teil 4 wiederum komplett ANDERS ausgefallen als seine Vorgänger und sehr eigenständig geworden. Das kann man natürlich mögen, oder auch nicht. Ich liebe diese Filme jedenfalls für ihre einzigartigen Beiträge.
Prometheus konnte mich leider nicht überzeugen...weder als Teil der Alien Reihe, noch als eigenständiger SciFi Film. Sicherlich ein ordentlicher Film, allerdings für einen Regie Gott wie Ridley Scott ein kleines künstlerisches Debakel und einer seiner seichtesten Filme! Schade!
Sehr guter Blog, DANKE!
Das Ende mit dem Ausbruch des Kopfes im freien Fall, gefiel mir besser.
Tja egal, gehört zu diesem genialen Universum und will ich auch nicht schimpfen :D Prometheus hat mir aber glaub ich besser als Alien³ gefallen. Aber stimmt, hat jeder eigene Stimmung.
Ich hab zur GROSSEN BOX der Alien/Predator Reihe noch ein Review im Speicher und zwar bestimmt schon ein Jahr *g* Mir fehlt aber zur Fertigung noch die erneute Sichtung von Predator2/AvP2. Also kommt IRGENDWANN noch ;)
Und DANKE für die Verlinkung zu deinen anderen Alien-Reviews. Zu Prometheus hättest eigentlich auch schon eins ;) Aber stimmt, is net in dieser Edition enthalten ...
Viel schlimmer finde ich ja auch Teil 4 (zu dem ich auch noch einen Blog geplant habe).
Ja, der Film war auf mehreren Ebenen zerrissen. Sie fingen Ohne wirkliches Script an, und haben den Film noch nicht einmal wirklich beendet.
Die Szenen, die fehlten, wurden nachgedreht, so das man ein Flickwerk erhielt, was gerade so funktionierte.