Zitat:
Zitat von Ghost Rider;3414525
Naja Alkohol finde ich ist ein gutes Mittel um eine geplagte Seele zu zeigen.
Und wenn es in der Vorlage so ist, warum nicht ?
Muss ja nicht nur Alkohol sein, aber es sollte thematisiert werden.
Ich frage mich immer noch was im Kopf des Drehbuchautors bei Teil 2 vorsich ging, durch diese peinliche Szene wurde jegliche Bedrohlichkeit seiner Situation irendwie entschärft.
Hab den neuen Ghost Rider gesehen, auf seine Art ist er genauso weichgespült wie Teil 1.
Härte, Gewalt, etc. sucht man vergebens.
Er sieht nur billig, stillos und schmuddelig aus, Höhepunkte hat der Film erst gar nicht mehr.
Teil 1 war da inszenatorisch Lichtjahre voraus.
Sieht man auch an den ganzen Kritiken und Meinungen.
Der Charakter wird nicht wirklich vertieft, es wirkt eher lächerlich wenn Cage irgendwelche Anfälle bekommt und sich wie ein Junkie benimmt.
Das verhalten ist in keiner Weise schlüssig oder bezeichnend für sein innerliches Problem.
Und so schwer ist das nichtmal, ich kann mir ganz genau vorstellen wie man einen Johnny Blaze darstellt, zurückhaltend, mit trockenen, zynischen Onlinern und dauernd am saufen, aber ohne wirklich besoffen zu sein.
Auch immer schön im Schatten und Gegenlicht gefilmt.
Da hat man es bei Iron Man fast perfekt hinbekommen, aber irgend eine charakterentwicklung muss da wieder her um Spannung zu erzeugen.
Teil 1 und 2 leuteten eine en, aber Teil 2 stoppte sie wiederum.
ich bin sehr auf Teil 3 gespannt.
OK, dass es Thematisiert wird, da hab ich nichts gegen.
Allerdings muss ich in dem Film auch keinen besoffenen, rum randalierenden, in die Ecke pinkelnden und sich wahrscheinlich noch übergebenden IM sehen (um es mal überspitzt auszudrücken). Naja, ich denk, Du weißt was ich mein ;).
Denn ich weiß auch nicht, was mir die Szene in IM2 eingentlich sagen wollte.
Das die "in die Hose pinkeln" Szene nur als Scherz aufzufassen ist, glaube ich im übrigen nicht (wie hier angedeutet wurde), weil Tony ja sagt "...es hat ein Filtersystem, man kann es anschließend sogar trinken...".
Wie gesagt, ich hab da nichts gegen, wenn auch solche Themen angeschnitten werden, aber es soll doch bitte nicht in einer Psychologiestudie enden, ich denke mal, das dies in einem IM Film wohl eher keiner sehen will.
Auf der anderen Seite fand ich das Thema in "Hancock" auch wieder zu banalisierend dargestellt. Da war der Alkoholismus eigentlich nur Mittel zum Zweck, um den nächsten Lacher zu erheischen.
Naja, wir werden sehen, wie das Thema angepackt wird und ob es überhaupt zur Charakterentwicklung beiträgt.
Gruß von QuantumStorm
"Man kann einen guten Film 3x sehen, aber muss ihn nicht 3x
drehen!" --- "Irgendein Multiversum wirds schon richten"