Kathryn Bigelow seziert die Jagd nach Bin Laden in emotionslosen und düsteren Bildern. Die Story ist sprunghaft, die Inszenierung im Doku-Style aber genial. Die Besetzung ist top, allen voran natürlich Jessica Chastain. Obwohl die Spannung zu Lasten der komplexen Vorgänge teils untergeht, ein toller Film, der lange nachhallt.
Exzellenter Bildtransfer. Die Schärfe gibt jedes Detail preis. Top-Schwarzwert - kein Graining.
Sehr dynamische und direkte Abmischung. Sehr klare Dialoge und guter Basseinsatz.
Die Serie war lange Zeit nicht auf meinem Radar. Die Pilotfolge lässt das Potenzial sogleich erahnen. SF-Kriminalfälle vom Feinsten! Enormes Tempo, abgefahrene Story. Die X-Files sind im neuen Jahrtausend angekommen.
In den hellen Szenen ist das Bild sehr gut ausgefallen. Die Schärfe stimmt. Leider ist die Qualität in den dunklen Aufnahmen klar schwächer. Das Rauschen in einigen Einstellungen ist ebenfalls zu stark.
Der Ton ist gar nicht so schlecht, obwohl hier nur eine 2.0-Abmischung vorliegt. Die Dialoge sind schnittig.
Toll inszeniertes Film über die Tsunami-Katastrophe in Thailand. Die Aufnahmen in der ersten Filmhälfte rauben dem Zuschauer den Atem. Der körperliche und seelische Schmerz wird regelrecht spürbar. Naomi Watts brilliert hier als geschundene Mutter. In der zweiten Filmhälfte wirkt dann doch einiges zu konstruiert und zufällig.
Exzellenter Bildtransfer mit wunderbarer Farbgebung. Die Schärfe könnte noch leicht besser sein, aber die Bestnote ist allemal verdient.
Der Ton bietet gewaltigen Druck. Perfekte Ausgewogenheit. Die Dialoge sind klar.
Roger Moore's Abschiedsvorstellung ist ein gut gemachter Thriller mit tollen Schauwerten. Die Action hält sich in Grenzen, die Spannung ist ok, die Story wirkt leicht konstruiert.
Das Bild hinterlässt einen sehr guten Eindruck. In den hellen Szenen ist das Bild einwandfrei. Einen kleinen Abzug gibt's für die dunklen Szenen. Satte 4!
Der Ton bietet eine räumliche Abmischung. Altersbedingt fehlt der letzte Druck. Die Dialoge sind ebenfalls leicht zu dünn. Knappe 4!
Typischer Schweden-Thriller mit ausgeprägten Charakteren. Der Kriminalfall an sich um den Mord an einer Familie ist interessant. Die Umsetzung wirkt nicht immer ganz rund. Auch die Besetzung konnte mich nicht voll überzeugen. Zeitweise einfach zu langweilig.
Sehr düsterer Bildtransfer. Gute Schärfe, die Kontrastwerte könnten besser sein.
Sehr homogene und ausgewogene Tonabmischung. Die Dialoge sind klar verständlich. Die Rear's werden schön ins Geschehen miteinbezogen.
Feinfühliges und auch witziges Drama. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence verkörpern die zwei geschundenen Seelen, die sich gegenseitig die Lebensfreude und Liebe wieder geben, mit Bravour. Toller Film!
Das Bild wirkt zeitweise zu trist und matt. Die Schärfe ist ganz ok.
Sehr angenehme Tonabmischung. Die Dialoge sind schnittig. Räumlichkeit gibt's nur beim Score.
Starbesetzter Auftakt der Söldner-Triologie. Typischer B-Dschungel Actionfilm aus den 80-er Jahren. Aus heutiger Sicht fehlt es klar an Tempo, aber Charme und Nostalgie machen hier einen Punkt wett.
Der Bildtransfer kann sich sehen lassen. Keine gröberen Verschmutzungen und nur in wenigen Einstellungen Flächenrauschen. Die Schärfe in den Nahaufnahmen stimmt.
Altersbedingt klingt der Ton zu dünn. Die Dialoge sind gut verständlich. Räumlichkeit und Bassdruck sind rar.
Der Filmtitel ist hier Programm. Emmerich liefert einen patriotischen, perfekt ausgestatteten und bildgewaltigen Südstaaten-Kriegsfilm mit Top-Besetzung ab. Grosses Kino!
Der Bildtransfer ist sehr gut gelungen. Vor allem die schönen Farben kommen perfekt zur Geltung. Die Schärfe könnte in einigen Einstellungen noch besser sein.
Der Ton punktet mit ausgewogener Räumlichkeit. Die Dialoge sind für meinen Geschmack zu dünn ausgefallen.
Der Film beginnt als Familiendrama, steigert sich im Mittelteil zu einem Hitman-Streifen und driftet im Schlussteil als eigenartiger Sekten-Thriller mit Endtwist ab. Sehr gewöhnungsbedürftige Kameraarbeit und sicher nicht jedermanns Geschmack.
Das Bild hat einen rauhen Look. Die Schärfe könnte noch knackiger sein. In den dunklen Szenen gehen auch einige Details verloren.
Die Tonabmischung ist solide. Die Dialoge kommen sehr direkt aus dem Center. Räumlichkeit und Bassdruck gibt es eher selten.
RZA liefert hier eine konfuse und im Buddha-Mittelteil auch zu lang geratene Eastern-Hommage ab. Unterhaltung bietet das blutige Spektakel aber allemal, obwohl gegen Ende auch sichtlich die Luft draussen ist.
Das Bild beeindruckt mit knackiger Schärfe und strahlenden Farben. Auch der Schwarzwert punktet.
Enorm detaillierter und druckvoller Ton. Die Dialoge sind glasklar und schnittig. Der Sound ist bombastisch.
Solider Rache-Actioner mit coolem Jason Statham. Toller Anfang, eine überforderte Jennifer Lopez und ein enttäuschendes Ende. Durchnittsware ohne Tiefgang!
Der Look des Bildes wirkt zeitweise zu rau. Die letzte Detailschärfe fehlt. Die Farben könnten noch ausgeprägter sein.
Sehr ausgewogene Tonabmischung mit klaren Dialogen und ordentlich Bassdruck.
Sehr temporeicher, witziger aber auch vorhersehbarer Actionfilm. Arnold spielt die Rolle des Kleinstadt-Sheriffs mit einem Augenzwinkern. Ich persönlich finde - Comeback gelungen.
Das Bild spielt in der oberen Liga. Sehr knackige Farben. Die Schärfe können noch besser sein.
Der Ton bietet enorme Dynamik. Der Bassdruck ist gewaltig. Die Dialoge könnten zwar noch klarer sein, aber die Räumlichkeit überwiegt dieses kleine Manko.
Der Commander ist der Abschluss der von Erwin C. Dietrich produzierten Söldner-Triologie. Lewis Collins verkörpert den verratenen Kämpfer im Dschungel. Einfache Story für harte Kerle und solide Action - guter Abschluss der Triologie!
Das Bild zeigt solide Werte. Klar sind einige Unschärfen und Hintergrundrauschen vorhanden. Aber klare Steigerung zum "Leopard". Mit kleinem Altersbonus gibt es die 4.
Der Ton spielt vorwiegend im vorderen Bereich. Die Dialoge aus dem Center sind gut. Räumlichkeit ist nur bei den Explosionen auszumachen.
Schwieriger Film, der den Zuschauer mit intellektuellen Dialogen überfordert. Pattinson's Tag in der Limousine zu Zeiten von Börsen-Wahnsinn, sozialen Unruhen und Terrorangst ist so interessant wie eine Zahnbehandlung - zum Vergessen.
Dem Bild fehlt die letzte Detailschärfe. In den dunklen Szenen gehen auch einige Kleinigkeiten verloren.
Da der Ton lediglich aus Dialogen besteht ist eine definitive Einschätzung schwierig. Die Centerwiedergabe ist sehr gut.
Der Film bietet solide Unterhaltung. Die Rolle des Gringo im Knast von Mexico ist voll auf Mel Gibson zugeschnitten. Die Story bietet letztendlich zu wenig überraschendes.
Das Bild zeigt einige Schwächen für eine aktuelle Produktion. Der Schwarzwert könnte klar besser sein. Teils haben sich auch Unschärfen eingeschlichen.
Der Ton zeigt in einigen Einstellungen sein Können. Der Druck und die Räumlichkeit sind gut. Die Dialoge wirken zeitweise zu leise.
Extrem patriotischer Kriegsfilm mit echten Seals. Die Einsätze sind wie im Ballett inszeniert. Da die schauspielerischen Fähigkeiten fehlen, werden die Emotionen der Figuren nicht richtig transportiert. Was bleibt ist ein Actioner mit begrenzter Handlung, aber mit Unterhaltungswert.
Toller Bildtransfer mit Top-Schärfe. Trotz des teils rauhen Looks verdient sich auch die Farbgebung die volle Punktzahl.
Enorm dynamischer Ton. Die Dialoge sind leicht zu dumpf. Die Räumlichkeit und der Bassdruck sind dafür super.
Der Film erzeugt eine extrem bedrohliche Atmosphäre. Vincent D'Onofrio verkörpert den stoischen Psychopathen mit einer unheimlichen Präsenz. Im dialoglastigen, und auf das Haus des Killers fokussierten Mittelteil, gibt es einige Längen. Der Twist am Ende ist dafür umso mehr gelungen.
Das Bild zeigt gute Ansätze, zwischendurch aber auch Graining und leichte Unschärfen.
Der Soundtrack kommt sehr räumlich rüber. Die Dialoge sind gut. Für eine Bestbewertung fehlt genrebedingt der letzte Bassdruck.
Ein solider Thriller, dem es letztendlich aber an Klasse fehlt. Spätestens mit dem "Abgang" von Bruce Willis fehlt es dem Streifen an Coolness. Henry Cavill konnte mich nicht voll überzeugen. Auch die Handlung beruht doch eher auf Zufällen und kann den Spannungsbogen nicht immer halten.
Das Bild zeigt vorallem in den hellen Szenen seine Stärken. Hier stimmt die Schärfe und die Farbgebung. In den dunklen Szenen gehen einige Details verloren.
Der Ton überzeugt mit klaren Dialogen und ausgewogener Räumlichkeit. Der letzte Dampf fehlt.
Abgedrehter Mix aus Actionkracher und Highschool-Komödie. Die beiden Hauptdarsteller harmonieren bestens, die derben Gags halten sich noch in Grenzen. Gelungene Unterhaltung.
Das Bild gibt keinen Anlass zu Kritik. Die Schärfe stimmt, der Schwarzwert ist sehr gut und Graining ist keines zu erkennen.
Der Ton hätte noch druckvoller und räumlicher ausfallen können. Die Dialoge sind in Ordnung.
Starbesetzter Thriller, bei dem zwei Drogendealer mit der Entführung der gemeinsamen Freundin zur Zusammenarbeit erpresst werden. Mit seinen langgezogenen Dialogen und den teils unlogischen Handlungen der Personen verschenkt der Streifen enormes Potenzial.
Das Bild punktet mit tollen Farben. Die Schärfe könnte in einigen Einstellungen noch besser sein.
Dem Ton fehlt der letzte Kick. Die Dialoge sind zu dünn ausgefallen. Die Räumlichkeit hält sich meistens dezent im Hintergrund.
Arbitrage ist ein feines Thriller-Drama über einen Machtmenschen, dessen Leben aus Lügen und Betrug langsam aus den Fugen gerät. Der Mix aus Familiendrama und Finanzthriller bietet interessante Aspekte und liefert auch die nötige Spannung.
Das Bild ist eigenartig, aber nicht ganz so schlecht wie beschrieben. Die Schärfe ist gut, die Farben wirken leicht ausgewaschen. Der Schwarzwert könnte auch besser sein.
Der Ton ist genrebedingt sehr dialog- und damit centerlastig. Beim Soundtrack ist die Räumlichkeit gut gelungen.
Schurke Blofeld (leider ist Donald Pleasence nur sehr wenig zu sehen) will die USA gegen Russland aufhetzen, indem er ihre Raumkapseln entführt. Klassischer Spionage-Bond, der hauptsächlich in Japan spielt. Tempo, coole Dialoge, Action, Ironie und ein toller Song von Nancy Sinatra.
In Anbetracht des Filmalters ist das Bild erstaunlich. Schärfegrad und Farbgebung sind toll. So muss ein Klassiker restauriert sein.
Der Ton bietet klare Dialoge und ansprechende Räumlichkeit.
Starbesetzter Film-Noir über den Mafia-Krieg in L.A.. Der Stoff bietet zwar nicht wirklich Neues, die Inszenierung und die Besetzung sind aber auf einem Toplevel.
Der Look des Bildtransfers passt perfekt zum Film. Die Schärfe ist einwandfrei, der Schwarzwert ist Top.
Der Ton wirkt zeitweise unausgewogen. Der letzte Druck fehlt. Eine Deutsche HD-Spur wäre hier angebracht gewesen.