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Filmbewertungen von Sawasdee1983
Es ist das erfolgreichste Musical aller Zeiten mit unzähligen Preisen überschüttet und unzählige Rekorde gebrochen. Dieser Film ist ein Live Mitschnitt des Musicals in Originalbesetzung.
Auf Disney+ wurde es einer der meistgestreamten Titel aller Zeiten und um es gleich direkt zu sagen, dieser Film ist ein Musical hier wird über 2,5h durchgängig gesungen und optisch natürlich gleichzeitig ein Theaterstück und vom Inhalt bekommt man ein Stück US Geschichte in Modern erzählt und alles andere als dröger Geschichtsunterricht. Trotz der recht ernsten Thematik ist hier klar der Spaß im Vordergrund und man bringt einen tollen Anteil an Humor rein. Das merkt man auch beim Cast. Man merkt, dass alle mit so unglaublich viel Spaß dabei sind. Sie versprühen hier außerordentlich viel Lockerheit und Lässigkeit, dass sich die Gute-Laune schon von der ersten Sekunde an auf den Zuschauer überträgt, was sich dank der wirklich hervorragenden Musik noch mehr steigert. Ich gehöre ja zu den Leuten, die klar die harte Melodie mögen, aber die Mischung aus Hip-Hop und RnB bei Hamilton ist hier schon klasse und was der Cast hier gesangstechnisch leistet, ist ein Fest für die Ohren. Dies ist kein Playback, hier wird live gesungen was das Zeug hält.
Bei den ruhigeren Momenten, brilliert der Cast dann durch enorme schauspielerische Leistung und sogar noch besserem Gesang. Das ist schon ein Level für sich, kein Wunder, dass der in so ziemlich jeder Kategorie alles abgeräumt hat. Man kann hier gar nicht alle erwähnen wie toll sie hier aufspielen, wobei ich sagen muss, am witzigsten waren die Auftritte von König George III, gespielt vom Glee Star Jonathan Groff, weil seine Bewegungen und seine Gesichtszüge pures Comedygold sind, sodass in den wenigen Szenen, wo er auftaucht, ich fast vor Lachen am Boden.
Die Story selbst ist sehr amerikanisch, na ja hier wird ja auch die US-Geschichte erzählt, das Ganze mit Augenmerk auf den titelgebenden Alexander Hamilton, der den meisten außerhalb der USA eher unbekannt ist, entsprechend sind so manche Storyteile nicht immer einfach zu verstehen bzw. zu verfolgen, zumal das Ganze ja auch über Gesang erzählt wird. Trotzdem schafft es dieser Film dass die 160 Minuten nur so an mir vorbei flog. Okay Historisch korrekt ist dieser Film jetzt nicht unbedingt aber egal, dieses Musical macht Spaß und die Musik geht gut ins Ohr.
Definitiv mal ein Titel welches seinem Hype absolut gerecht wird.
Das Bild ist manchmal etwas dunkel geraten aber die Schärfe ist ganz gelungen.
Der englische Ton ist kraftvoll mit gutem Raumklang und guten Bässen.
Das Bonusmaterial dauert keine 30 Minute und ist für einen Film von so einem Kaliber etwas wenig
Auf Disney+ wurde es einer der meistgestreamten Titel aller Zeiten und um es gleich direkt zu sagen, dieser Film ist ein Musical hier wird über 2,5h durchgängig gesungen und optisch natürlich gleichzeitig ein Theaterstück und vom Inhalt bekommt man ein Stück US Geschichte in Modern erzählt und alles andere als dröger Geschichtsunterricht. Trotz der recht ernsten Thematik ist hier klar der Spaß im Vordergrund und man bringt einen tollen Anteil an Humor rein. Das merkt man auch beim Cast. Man merkt, dass alle mit so unglaublich viel Spaß dabei sind. Sie versprühen hier außerordentlich viel Lockerheit und Lässigkeit, dass sich die Gute-Laune schon von der ersten Sekunde an auf den Zuschauer überträgt, was sich dank der wirklich hervorragenden Musik noch mehr steigert. Ich gehöre ja zu den Leuten, die klar die harte Melodie mögen, aber die Mischung aus Hip-Hop und RnB bei Hamilton ist hier schon klasse und was der Cast hier gesangstechnisch leistet, ist ein Fest für die Ohren. Dies ist kein Playback, hier wird live gesungen was das Zeug hält.
Bei den ruhigeren Momenten, brilliert der Cast dann durch enorme schauspielerische Leistung und sogar noch besserem Gesang. Das ist schon ein Level für sich, kein Wunder, dass der in so ziemlich jeder Kategorie alles abgeräumt hat. Man kann hier gar nicht alle erwähnen wie toll sie hier aufspielen, wobei ich sagen muss, am witzigsten waren die Auftritte von König George III, gespielt vom Glee Star Jonathan Groff, weil seine Bewegungen und seine Gesichtszüge pures Comedygold sind, sodass in den wenigen Szenen, wo er auftaucht, ich fast vor Lachen am Boden.
Die Story selbst ist sehr amerikanisch, na ja hier wird ja auch die US-Geschichte erzählt, das Ganze mit Augenmerk auf den titelgebenden Alexander Hamilton, der den meisten außerhalb der USA eher unbekannt ist, entsprechend sind so manche Storyteile nicht immer einfach zu verstehen bzw. zu verfolgen, zumal das Ganze ja auch über Gesang erzählt wird. Trotzdem schafft es dieser Film dass die 160 Minuten nur so an mir vorbei flog. Okay Historisch korrekt ist dieser Film jetzt nicht unbedingt aber egal, dieses Musical macht Spaß und die Musik geht gut ins Ohr.
Definitiv mal ein Titel welches seinem Hype absolut gerecht wird.
Das Bild ist manchmal etwas dunkel geraten aber die Schärfe ist ganz gelungen.
Der englische Ton ist kraftvoll mit gutem Raumklang und guten Bässen.
Das Bonusmaterial dauert keine 30 Minute und ist für einen Film von so einem Kaliber etwas wenig
mit 5
mit 4
mit 5
mit 2
bewertet am 18.10.26 um 06:23
Ich habe die Romanvorlage gelesen. Diese war ganz nett aber nichts besonders. Doug Liman jedoch hat wie so oft wenn er Romane verfilmt, sich nur grob an die Vorlage gehalten und nur das Grundgerüst übernommen und dann was eigenes draus gemacht. Heraus kam dieser Film den ich bereits mehrfach gesehen habe und ich persönlich deutlich besser finde als die Vorlage.
Die Zeitschleifenthematik kommt hier recht cool rüber und wird hier auch recht cool begründet. Auch wenn die Story natürlich recht einfach gestrickt ist und hauptsächlich Aufhänger ist für jede Menge Action und Schlachtsequenzen. Die erste Hälfte hat einen recht coolen schwarzen Humor, während es in der zweiten Hälfte mehr auf Dramatik und Spannung gemacht wird. Nahezu durchgängig gibt es Action ohne Ende und diese ist atemberaubend in Szene gesetzt mit hammer Effekten und Kostümen. Hier erkennt man wirklich jede Cent vom Budget.
Tom Cruise spielt die Rolle recht cool mit toller Ausstrahlung, Showstealer ist aber Emily Blunt, herrlich wie die Kurze hier abgeht. Auch während der Action ist sie die Absolute Coolness. Es ist wieder auch einer der Filme wo man bei jeder Szene mit Bill Paxton merkt dass dieser Typ in der heutigen Filmlandschaft einfach fehlt.
Insgesamt ein toller Sci Fi Actionkracher, der auch nach wiederholtem Anschauen extrem viel Spaß macht.
Das Bild ist ganz gelungen, die Schärfe an manchen Ecken etwas weich aber dafür stets sauberers Bild mit guten Farben.
Der englische Ton kracht und scheppert von allen Seiten mit unglaublichen Details.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und befindet sich auf der Bluray und hat über 1h an Making of Features die sehr interessant sind.
Die Zeitschleifenthematik kommt hier recht cool rüber und wird hier auch recht cool begründet. Auch wenn die Story natürlich recht einfach gestrickt ist und hauptsächlich Aufhänger ist für jede Menge Action und Schlachtsequenzen. Die erste Hälfte hat einen recht coolen schwarzen Humor, während es in der zweiten Hälfte mehr auf Dramatik und Spannung gemacht wird. Nahezu durchgängig gibt es Action ohne Ende und diese ist atemberaubend in Szene gesetzt mit hammer Effekten und Kostümen. Hier erkennt man wirklich jede Cent vom Budget.
Tom Cruise spielt die Rolle recht cool mit toller Ausstrahlung, Showstealer ist aber Emily Blunt, herrlich wie die Kurze hier abgeht. Auch während der Action ist sie die Absolute Coolness. Es ist wieder auch einer der Filme wo man bei jeder Szene mit Bill Paxton merkt dass dieser Typ in der heutigen Filmlandschaft einfach fehlt.
Insgesamt ein toller Sci Fi Actionkracher, der auch nach wiederholtem Anschauen extrem viel Spaß macht.
Das Bild ist ganz gelungen, die Schärfe an manchen Ecken etwas weich aber dafür stets sauberers Bild mit guten Farben.
Der englische Ton kracht und scheppert von allen Seiten mit unglaublichen Details.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und befindet sich auf der Bluray und hat über 1h an Making of Features die sehr interessant sind.
mit 5
mit 4
mit 5
mit 4
bewertet am 14.10.26 um 16:16
Ich mag die Now You See me Filme und auch Teil 3 bot für mich einfach ganz simple Unterhaltung mit sympathischen Cast. Meine Frau die bisher noch keinen Teil der Reihe gesehen hatte und noch nie was davon gehört hat, war direkt fasziniert von diesem Film und musste ständig an die Abenteuer von Magic Kaito denken.
Anfangs dachte ich erst oh, die Horsemen abseits von Jesse Eisenberg haben irgendwie wenig Screentime und man konzentriert sich schon sehr auf die neue Generation einzuführen. Zum Glück ändert sich das schnell und die alten Horsemen kriegen mehr und mehr Screentime.
Hier merkt man auch dass alle mit recht viel Spaß bei der Sache waren, vor allem Jesse Eisenberg und Woody Harrelson verströmen wirklich sehr viel gute Laune.
Optisch ist dieser Film auch sehr hochwertig in Szene gesetzt mit tollen internationalen Schauplätzen und dazu das Haus mit den Optischen Illusionen ist sieht klasse aus.
Die Story selbst ist wie die anderen Teile sehr simpel gemacht ohne Anspruch und wer die anderen Teile kennt, der weiß schnell das nichts so ist wie es Scheint und auch das in Sachen Realismus öfters mal ein Auge zugedrückt werden muss, so auch hier. Wobei die Zaubertricks wieder sehr cool rüber kommen. Jedoch kommt es im Mittelteil zwischendurch schon zu ein paar Längen.
Die Twists dagegen sind schon sehr hanebüchen gemacht, das war am Ende schon etwas albern wie sie da Verbindungen hergeleitet haben auch wenn Brotkrumen dafür schon vorher gelegt wurden. Da habe ich etwas die Augen verdrehen müssen.
Insgesamt muss ich aber sagen mochte ich diesen Film, er ist nicht so gut wie der tolle Erste Teil, er bietet nicht viel Neues aber ich hatte von Anfang bis Ende Gute Laune und ist für mich auf ähnlichem Level wie der zweite Teil.
Aus technischer Sicht kriegt man eine richtig Klasse Bluray. Bild und Ton sind hervorragend.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und ca. 30 Minuten durch.
Anfangs dachte ich erst oh, die Horsemen abseits von Jesse Eisenberg haben irgendwie wenig Screentime und man konzentriert sich schon sehr auf die neue Generation einzuführen. Zum Glück ändert sich das schnell und die alten Horsemen kriegen mehr und mehr Screentime.
Hier merkt man auch dass alle mit recht viel Spaß bei der Sache waren, vor allem Jesse Eisenberg und Woody Harrelson verströmen wirklich sehr viel gute Laune.
Optisch ist dieser Film auch sehr hochwertig in Szene gesetzt mit tollen internationalen Schauplätzen und dazu das Haus mit den Optischen Illusionen ist sieht klasse aus.
Die Story selbst ist wie die anderen Teile sehr simpel gemacht ohne Anspruch und wer die anderen Teile kennt, der weiß schnell das nichts so ist wie es Scheint und auch das in Sachen Realismus öfters mal ein Auge zugedrückt werden muss, so auch hier. Wobei die Zaubertricks wieder sehr cool rüber kommen. Jedoch kommt es im Mittelteil zwischendurch schon zu ein paar Längen.
Die Twists dagegen sind schon sehr hanebüchen gemacht, das war am Ende schon etwas albern wie sie da Verbindungen hergeleitet haben auch wenn Brotkrumen dafür schon vorher gelegt wurden. Da habe ich etwas die Augen verdrehen müssen.
Insgesamt muss ich aber sagen mochte ich diesen Film, er ist nicht so gut wie der tolle Erste Teil, er bietet nicht viel Neues aber ich hatte von Anfang bis Ende Gute Laune und ist für mich auf ähnlichem Level wie der zweite Teil.
Aus technischer Sicht kriegt man eine richtig Klasse Bluray. Bild und Ton sind hervorragend.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und ca. 30 Minuten durch.
mit 4
mit 5
mit 5
mit 3
bewertet am 14.10.26 um 06:58
Teil 1
Dieser Film hat einst das Heroric Bloodsheed Genre begründet. Dieser Film machte John Woo zu einem der ganz großen Regisseure des Hongkong Kinos. Dieser Film bewies dass Ti Lung mehr konnte als Kung Fu Filme für die Shaw Brothers zu machen und dieser Film machte Chow Yun Fat über Nacht zum Superstar.
Ich weiß noch wie ich diesen Film Mitte der 90er zum ersten mal sah und dachte: "Das soll dieser große Hongkong Kracher sein? Der hat ja kaum Action, der ist total langweilig" Über die Jahre dagegen eroberte dieser Film bei mir natürlich immer mehr and Herz und wenn man sich diesen Film heute anschaut, dann ist dieser Film immer noch ein ganz großes Epos über Freundschaft, Loyalität, Familie und Verrat.
Action wie eingangs gesagt hat dieser Film wenig, es gibt ein paar wenige wilde Prügelszenen, die selbst damals nicht schön anzuschauen war, erst Recht in Zeiten von Jackie Chan und Co, die damals ganz groß waren. Aber dann gibt es noch drei Ballerszenen wo man klar die Inspiration von Sam Peckinpah erkennt und diese sind wirklich toll. Die Ballersequenz um Restaurant, empfand ich damals bei der Erstsichtung eines der wenigen Szenen die ich richtig toll fand und noch heute ist diese richtig klasse in Szene gesetzt und zeigt einen unglaublich coolen Chow Yun Fat. Eine Coolness wie es kaum ein anderer Darsteller hingekriegt hätte.
Dann eine Ballersequenz beim Diebstahl eines Videobands, wo auch hier Chow Yun Fat brillieren kann, mit tollen Ideen bei der Inszenierung, wo welches in späteren John Woo Filmen noch perfektioniert wird und dann natürlich das Finale am Bootssteg, wo noch mal sowas von richtig geklotzt wird. Zwar dauert das Finale nur etwas mehr als 10 Minuten, aber dafür wird hier sowas von geballert, da geht jedem Actionfan das Herz auf.
In der Summe ist der Anteil der Action im Film trotzdem nicht allzu hoch und abseits der wenigen Action gibt es in erster Linie viel Drama, wobei die Erzählgeschwindigkeit dank der angenehmen Laufzeit von 95 Minuten unglaublich hoch ist, da man hier wirklich unglaublich viel Story in diese Laufzeit presst, aber gleichzeitig wirkt dieser Film zu keiner Sekunde gehetzt, da die Bildsprache hier stets ruhig gehalten wird und man den Charakteren auch genug Zeit lässt sich entfalten zu können, was diesen film auch zu einer schönen emotionalen Achterbahnfahrt macht.
Das Ende selbst ist dann absolut dramatisch aber auch gleichzeitig schön rücksichtslos.
Insgesamt immer noch ein grandioser Film, der das Actionkino auf ein ganz neues Level hob, aber gleichzeitig auch darstellerisch und von der Story her ganz großes Kino ist.
Teil 2
Hab diesen Film erstmalig in der Langfassung gesehen mit 40 Minuten zusätzlichen bzw. abgeänderten Szenen, die Kinofassung kenne ich natürlich schon lange. Viele dieser Szenen sind Handlungsszenen welches die Story erweitert und den Charakteren mehr Tiefe gibt. Aber auch beim Finale gibt es schon so einige Änderungen.
Durch die zusätzliche Handlung gewinnt dieser Film in Sachen Story und Charaktere schon merklich mehr, aber gleichzeitig merkt man auch dass dieser Film kaum Action hat, vor allem deutlich weniger als ich es in Erinnerung hatte. In den ersten 80 Minuten gibt es wenn es hoch kommt vielleicht 5 Minuten an Actionszenen. Man merkt dass John Woo hier in erster Linie auf großes Gangsterdrama Epos setzte und was vor allem dank dem Schauspiel auch nicht langweilig ist. Okay der Kniff mit dem Zwillingsbruder um Chow Yun Fat zurückzubringen ist damals wie heute noch hanebüchen.
Berühmt ist dieser Film natürlich in erster Linie für seine beiden großen Actionszenen einmal die große Ballerei im Hausflur und das knapp 20 Minuten Lange Finale in der weißen Villa, die danach nicht mehr weiß war. Beide Actionsequenzen sind aus heutiger Sicht immer noch richtig großes Actionkino und ein absolutes Fest für die Augen. Der Bodycount schießt alleine durch diese beiden Sequenzen mit ungeheurer Wucht in die Höhe und alleine schon für diese beiden Sequenzen lohnt sich dieser Film sehr. Das ist Actionkino in Perfektion und festigte zu dem Zeit Punkt John Woos Ruf als einer der ganz großen Regisseure. Alleine für diese beiden Sequenzen lohnt sich auch die lange Wartezeit während des Film.
Trotzdem muss ich sagen mag ich den ersten Teil lieber, klar Teil 2 hat die bessere Action und auch hier geht es gnadenlos konsequent ab, aber am Ende berührte mich die Story aus dem ersten Teil mehr.
Teil 3
John Woo hatte eine Story Idee zu einem Prequel der Reihe dummerweise hatte sich dieser nach den Drehbarbeiten zu A Better Tomorrow 2 mit Produzent Tsui Hark zerstritten, so dass beide getrennte Wege gingen und aus der Story Idee entstanden 2 Filme. John Woo machte daraus Bullet in the Head welches zum Klassiker mutierte. Tsui Hark machte daraus dann selbst A better Tomorrow 3, ein Film wo die meisten sagen, dass dieser absolut nicht gelungen ist und praktisch das nervige Anhängsel der Trilogie ist.
Tja ich fand diesen Film früher schon nicht gut und heute ist es noch mal weniger gut. Im Grunde kann dann dieser Film noch von Glück reden das Chow Yun Fat seine natürliche Grundcoolness besetzt und Anita Mui hier richtig gut Bad Ass spielt, aber das rettet diesen Film leider weniger, denn es wurde eine Dreiecksbeziehung Schmolzette im Vietnamkrieg Hintergrund, die trotz seiner 2h Laufzeit gefühlt über 1h zu lang geraten ist.
Bei der Action merkt man dass Tsui Hawk versucht den Style von John Woo zu kopieren, damit vergisst er aber jegliche Form von Dramatik und lässt die Darsteller in Zeitlupe posen. Wobei wie gesagt Anita Mui gut abgeht. Wie bei Teil 1+2 ist die Action habe auch eher wohldosiert, wobei das Finale nicht annähernd mit den Finalen aus dem ersten und zweiten Teil mithalten konnten. Nicht nur was die Action angeht, sondern auch nicht was die Emotionalität anging, denn hier im dritten Teil sind einem die meisten Charaktere schlichtweg egal und eher nervig. Gleichzeitig driftet man auch hier wie den ganzen Film über in sehr übertriebenen Schmalz ab und diese extreme Theatralik lässt das Ganze eher albern und zum Augen verdrehen wirken.
Insgesamt ist und bliebt dieser Film einfach nicht gut und ist und bleibt das unerwünschte Anhängsel von Teil 1+2
Das Bild ist recht wechselhaft. Die Tageszenen sehen super aus, besonders bei Außenaufnahmen. Sobald es in Räumen spielt und dunkler wird hat das Bild Probleme die Farben zu halten udn auch die Schärfe zu halten. Einige Momente sehen sogar richtig unschön aus. Wobei ich mir vorstellen kann dass man hier einfach nicht mehr rausholen konnte
Der Kantonesische Ton ist ganz ordentlich, klar frei von Rauschen wenn auch ohne Raumklang
Als Bonusmaterial gibt es in erster Linie jede Menge interviews
Dieser Film hat einst das Heroric Bloodsheed Genre begründet. Dieser Film machte John Woo zu einem der ganz großen Regisseure des Hongkong Kinos. Dieser Film bewies dass Ti Lung mehr konnte als Kung Fu Filme für die Shaw Brothers zu machen und dieser Film machte Chow Yun Fat über Nacht zum Superstar.
Ich weiß noch wie ich diesen Film Mitte der 90er zum ersten mal sah und dachte: "Das soll dieser große Hongkong Kracher sein? Der hat ja kaum Action, der ist total langweilig" Über die Jahre dagegen eroberte dieser Film bei mir natürlich immer mehr and Herz und wenn man sich diesen Film heute anschaut, dann ist dieser Film immer noch ein ganz großes Epos über Freundschaft, Loyalität, Familie und Verrat.
Action wie eingangs gesagt hat dieser Film wenig, es gibt ein paar wenige wilde Prügelszenen, die selbst damals nicht schön anzuschauen war, erst Recht in Zeiten von Jackie Chan und Co, die damals ganz groß waren. Aber dann gibt es noch drei Ballerszenen wo man klar die Inspiration von Sam Peckinpah erkennt und diese sind wirklich toll. Die Ballersequenz um Restaurant, empfand ich damals bei der Erstsichtung eines der wenigen Szenen die ich richtig toll fand und noch heute ist diese richtig klasse in Szene gesetzt und zeigt einen unglaublich coolen Chow Yun Fat. Eine Coolness wie es kaum ein anderer Darsteller hingekriegt hätte.
Dann eine Ballersequenz beim Diebstahl eines Videobands, wo auch hier Chow Yun Fat brillieren kann, mit tollen Ideen bei der Inszenierung, wo welches in späteren John Woo Filmen noch perfektioniert wird und dann natürlich das Finale am Bootssteg, wo noch mal sowas von richtig geklotzt wird. Zwar dauert das Finale nur etwas mehr als 10 Minuten, aber dafür wird hier sowas von geballert, da geht jedem Actionfan das Herz auf.
In der Summe ist der Anteil der Action im Film trotzdem nicht allzu hoch und abseits der wenigen Action gibt es in erster Linie viel Drama, wobei die Erzählgeschwindigkeit dank der angenehmen Laufzeit von 95 Minuten unglaublich hoch ist, da man hier wirklich unglaublich viel Story in diese Laufzeit presst, aber gleichzeitig wirkt dieser Film zu keiner Sekunde gehetzt, da die Bildsprache hier stets ruhig gehalten wird und man den Charakteren auch genug Zeit lässt sich entfalten zu können, was diesen film auch zu einer schönen emotionalen Achterbahnfahrt macht.
Das Ende selbst ist dann absolut dramatisch aber auch gleichzeitig schön rücksichtslos.
Insgesamt immer noch ein grandioser Film, der das Actionkino auf ein ganz neues Level hob, aber gleichzeitig auch darstellerisch und von der Story her ganz großes Kino ist.
Teil 2
Hab diesen Film erstmalig in der Langfassung gesehen mit 40 Minuten zusätzlichen bzw. abgeänderten Szenen, die Kinofassung kenne ich natürlich schon lange. Viele dieser Szenen sind Handlungsszenen welches die Story erweitert und den Charakteren mehr Tiefe gibt. Aber auch beim Finale gibt es schon so einige Änderungen.
Durch die zusätzliche Handlung gewinnt dieser Film in Sachen Story und Charaktere schon merklich mehr, aber gleichzeitig merkt man auch dass dieser Film kaum Action hat, vor allem deutlich weniger als ich es in Erinnerung hatte. In den ersten 80 Minuten gibt es wenn es hoch kommt vielleicht 5 Minuten an Actionszenen. Man merkt dass John Woo hier in erster Linie auf großes Gangsterdrama Epos setzte und was vor allem dank dem Schauspiel auch nicht langweilig ist. Okay der Kniff mit dem Zwillingsbruder um Chow Yun Fat zurückzubringen ist damals wie heute noch hanebüchen.
Berühmt ist dieser Film natürlich in erster Linie für seine beiden großen Actionszenen einmal die große Ballerei im Hausflur und das knapp 20 Minuten Lange Finale in der weißen Villa, die danach nicht mehr weiß war. Beide Actionsequenzen sind aus heutiger Sicht immer noch richtig großes Actionkino und ein absolutes Fest für die Augen. Der Bodycount schießt alleine durch diese beiden Sequenzen mit ungeheurer Wucht in die Höhe und alleine schon für diese beiden Sequenzen lohnt sich dieser Film sehr. Das ist Actionkino in Perfektion und festigte zu dem Zeit Punkt John Woos Ruf als einer der ganz großen Regisseure. Alleine für diese beiden Sequenzen lohnt sich auch die lange Wartezeit während des Film.
Trotzdem muss ich sagen mag ich den ersten Teil lieber, klar Teil 2 hat die bessere Action und auch hier geht es gnadenlos konsequent ab, aber am Ende berührte mich die Story aus dem ersten Teil mehr.
Teil 3
John Woo hatte eine Story Idee zu einem Prequel der Reihe dummerweise hatte sich dieser nach den Drehbarbeiten zu A Better Tomorrow 2 mit Produzent Tsui Hark zerstritten, so dass beide getrennte Wege gingen und aus der Story Idee entstanden 2 Filme. John Woo machte daraus Bullet in the Head welches zum Klassiker mutierte. Tsui Hark machte daraus dann selbst A better Tomorrow 3, ein Film wo die meisten sagen, dass dieser absolut nicht gelungen ist und praktisch das nervige Anhängsel der Trilogie ist.
Tja ich fand diesen Film früher schon nicht gut und heute ist es noch mal weniger gut. Im Grunde kann dann dieser Film noch von Glück reden das Chow Yun Fat seine natürliche Grundcoolness besetzt und Anita Mui hier richtig gut Bad Ass spielt, aber das rettet diesen Film leider weniger, denn es wurde eine Dreiecksbeziehung Schmolzette im Vietnamkrieg Hintergrund, die trotz seiner 2h Laufzeit gefühlt über 1h zu lang geraten ist.
Bei der Action merkt man dass Tsui Hawk versucht den Style von John Woo zu kopieren, damit vergisst er aber jegliche Form von Dramatik und lässt die Darsteller in Zeitlupe posen. Wobei wie gesagt Anita Mui gut abgeht. Wie bei Teil 1+2 ist die Action habe auch eher wohldosiert, wobei das Finale nicht annähernd mit den Finalen aus dem ersten und zweiten Teil mithalten konnten. Nicht nur was die Action angeht, sondern auch nicht was die Emotionalität anging, denn hier im dritten Teil sind einem die meisten Charaktere schlichtweg egal und eher nervig. Gleichzeitig driftet man auch hier wie den ganzen Film über in sehr übertriebenen Schmalz ab und diese extreme Theatralik lässt das Ganze eher albern und zum Augen verdrehen wirken.
Insgesamt ist und bliebt dieser Film einfach nicht gut und ist und bleibt das unerwünschte Anhängsel von Teil 1+2
Das Bild ist recht wechselhaft. Die Tageszenen sehen super aus, besonders bei Außenaufnahmen. Sobald es in Räumen spielt und dunkler wird hat das Bild Probleme die Farben zu halten udn auch die Schärfe zu halten. Einige Momente sehen sogar richtig unschön aus. Wobei ich mir vorstellen kann dass man hier einfach nicht mehr rausholen konnte
Der Kantonesische Ton ist ganz ordentlich, klar frei von Rauschen wenn auch ohne Raumklang
Als Bonusmaterial gibt es in erster Linie jede Menge interviews
mit 4
mit 3
mit 3
mit 3
bewertet am 12.10.26 um 09:35
Teil 1
Ein Film den ich natürlich schon unzählige Male gesehen habe.
Dieser Film ist natürlich die Ultimative Underdog Story, aber es nicht nur das. Rocky ist Kulturgut und ein absoluter Filmklassiker, der in jede gute Filmsammlung gehört. Ein Film der heute noch 50 Jahre nach seinem Release immer noch zu begeistern weiß und auch ich war nach wenigen Minuten wieder komplett in diesem Film drin. Dieser Film zeigt unglaublich viel Herz und natürlich auch Kampfgeist, wie es heute nur noch wenige Filme schaffen. Dabei hat dieser Film gar nicht so viel Boxszenen wie man denkt. Dieser Film lässt sich Zeit für die Charaktere und Philly als Handlungsort, damit diese sich voll und ganz entfalten kann.
Rocky selbst ist nicht der hellste Stern aber auf seine simple Art, absolut liebenswert und es ist irgendwie knuffig wie er sich um Kopf und Kragen redet, wenn er nervös ist und schweigt, wenn er sich in der Situation unwohl fühlt. Aber Rocky ist nicht eine One Man Show von Stallone. Die Charaktere um ihn herum sind einfach großartig. Sei es Talia Shire als Love Interest Adrian, die erst ein schüchternes Mauerblümchen ist aber dann immer mehr aus sich herauskommt, um dann der starke Rückhalt für Rocky zu werden. Grandios und natürlich Burgess Meredith als Trainer Mickey und Burt Young als bester Freund Paulie. Auch hier ganz großes Kino was die beiden ableisten.
Und dann ist da natürlich noch Philly als Kulisse. Selten wurde so gut das Leben der armen Arbeiterklasse eingefangen wie hier und zurecht gehören bis heute Philly und Rocky einfach zusammen.
Die Trainingsmontage ist natürlich Kult, auch wenn es später deutlich bessere Trainingsmontagen gab und ja der Boxkampf an sich aus heutiger Sicht von der unspektakulär und nicht annähernd so heftig in Szene gesetzt wie in Rocky Balboa oder den Creed Filmen. Trotzdem schafft dieser Film immer noch pure Emotionen und man fiebert hier von der ersten Sekunde an mit.
In der Summe ist und bleibt dieser Film ein unglaublicher Klassiker und ein zeitloses Meisterwerk den man sich immer wieder anschauen kann und einfach nur pure Emotion ist. Zusammen mit Teil 6 ist dieser Film mein Lieblingsteil der Reihe.
Teil 2
Ich mag diesen Film weil er hier noch einen sehr ähnlichen Ton hat wie der erste Teil hat wobei ich den Anfang noch so ein bisschen holprig finde. Rocky ist zwar der liebenswerte Dummerchen mit dem Herz am rechten Fleck und bringt ein paar witzige Sprüche, aber die Tatsache wie verschwenderisch er agiert und Adrian noch nicht mal den Versuch macht ihm ins Gewissen zu reden ist stellenweise etwas arg.
Der Turning Point für mich kommt aber nach dem Werbespotdreh, als Rocky auf die Boden der Tatsachen zurückgebracht wird, aber dann wird dieser Film von Minute zu Minute besser wenn man sehen kann wie er alles versucht und immer wieder einen Rückschlag nach dem anderen erleben muss und er klar wieder der Underdog ist für mein Herz schlägt und das Leben einer Arbeiterfamilie die ums Überleben kämpft ist toll dargestellt genauso wie schön dargestellt wird auch wenn Rocky immer auf alles wird gut macht und den Kämpfer gibt, einfach dass er ohne seine Adrian einfach nicht funktioniert. Da ist pures Herz für mich und dann ab dem "Win" mit dem Gong und der Trainingsmontage aber dann ist dieser Film pure Power, purer Kampfgeist einfach nur Emotional. Ab dem Moment fiebert man einfach nur mit und es ist als würde man Seite an Seite mit Rocky trainieren und Kämpfen.
Die Trainingsmontage rockt was das Zeug hält und man merkt man hat hier eine merkliche Schippe drauf gelegt, zumal man auch sieht wie Stallone in Sachen Muskeln definierter wird. Der Endfight selbst ist ebenfalls noch mal besser als im ersten Teil. Obwohl mir der Ausgang mehr als bekannt ist, habe ich jede Szene mitgefiebert und auch wieder schoss mir das berühmte Zitat aus Teil 6 in den Kopf von Wegen "It's About how hard you get hit and Keep moving Forward" weil das wird hier natürlich voll zelebriert mit einem tollen Gänsehaut Ende.
Schauspielerisch finde ich stiehlt hier Burgess Meredith allen die Show, der rockt die Rolle des Trainers Mickey noch mal mehr, wobei ich finde das ansonsten viele Charaktere abseits von Stallone gefühlt etwas weniger Screentime haben, alleine schon Paulie fand ich weniger zu sehen und oberflächlicher dargestellt. Aber trotzdem harmonieren die Charaktere natürlich wieder gut zusammen.
In der Summe muss ich natürlich sagen an den überragenden ersten Teil kommt dieser Film nicht ran, aber ist immer noch ein toller Film der nach unzähligen Sichtungen nach alle den Jahren immer noch toll anzuschauen ist und ein tolle Emotionale Achterbahnfahrt abliefert.
Teil 3
Dieser Film ist für mich neben dem 5. Teil schon immer der Schwächste Teil der Reihe gewesen. Okay er ist nicht eine komplette Gurke wie der 5. Teil aber man merkt schon einen starken Qualitätseinbruch.
Rocky ist hier nicht mehr der Underdog und es fehlt vor allem in der ersten Hälfte einfach an Herz was die ersten beiden Rockyfilme groß gemacht hat. Rockys Überheblichkeit macht in unsympathisch. Alles ist recht oberflächlich und es gibt so einige Momente die einfach drüber sind und damit meine ich nicht nur die Szenen mit Hulk Hogan. Wenn Rocky und Apollo im bauchfreien Shirt Freude tänzelnd im Wasser rumhüpfen dann ist es einfach nur zum Fremdschämen. Ich habe nur auf den Moment gewartet dass sie sich liebevoll einen Schmatzer geben.
Es gab viele Momente wo ich die Augen verdrehen musste, vor allem in der ersten Hälfte fühlte sich dieser Film für mich einfach nicht wie Rocky an, wie gesagt es fehlt an vielen Stellen einfach das Herz, aber es ist natürlich nicht alles an diesem Film schlecht. Mit Eye of the Tiger hat dieser Film den wohl besten Filmsong aller Zeiten. Ein absoluter Powersong, der sobald man diesen hört, einfach nur pure Energie ist.
Mr. T als Bösewicht ist zwar sehr flach aber er verströmt eine gute Härte ab, die Trainingsmontage abseits dem Rumgeplansche ist klasse und Stallone präsentiert sich in hammermäßiger Form wo er selbst sagte dass dieser Look zu halten absolut ungesund war.
Die zweite Hälfte des Films ist auch der Part der diesen Film rettet, denn nachdem Rocky mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht wird, gibt es ein paar richtig tolle Szenen. Das große Highlight ist Rocky und Adrian am Strand und die jeweiligen großen Reden, da spürte man endlich wieder Rocky.
Der Endfight war nicht mehr so emotional wie in den ersten beiden Teilen aber gut in Szene gesetzt und eine nette Hommage an Ali vs. Foreman und alter Schwede haute Rocky hier schöne Kombos raus, immer und immer wieder, da ist man beim Zuschauen schon fix und fertig.
Insgesamt ein solider Film und ja weiterhin für mich der schwächste Teil der Reihe außer Teil 5 natürlich. Denn die erste Hälfte es Films ist einfach nicht wirklich gut, aber dafür macht die zweiten Hälfte des Films viel Spaß.
Teil 4
Für die meisten ist es der Lieblingsfilm der Reihe. Meiner ist es nicht, aber ändert nichts an der Tatsache dass ich diesen Film einfach nur toll finde. Hier ist es auch so dass ich tatsächlich die Kinofassung lieber mag als die Directors Cut Version. Die Directors Cut Version wirkt schwerer, während die Kinoversion lockerer und leichter bekömmlich wirkt.
Dieser Film ist natürlich voll und ganz 80er Jahre pur und vermutlich auch der simpelste aller Rocky Filme. Einfach nur Schwarz gegen weiß, Ami gegen Russe, Gut gegen Böse. Auf Tiefe wird verzichtet, aber die Erzählgeschwindigkeit ist unglaublich hoch und was hier mal eben in etwas mehr als 90 Minuten gepresst wurde. Man gibt einfach von Anfang an Vollgas.
Für mich hat dieser Film auch eines der besten Soundtracks aller Zeiten (den ich natürlich auch auf CD habe) und unterstreicht noch mal pure Power. Damit meine ich nicht nur wieder Eye of the Tiger. Alleine schon die Montage zu No Easy Way out. Dieser Song hat es in sich und die Montage dazu pure Gänsehaut, aber auch The Burning Heart kommt klasse rüber.
Die Trainingsmontage ist unglaublich und auch hier für mich die beste der Reihe. Was Sly und Lundgren hier körperlich abliefern unglaublich, da bin ich schon beim Zuschauen Fix und Fertig.
Und dann ist da noch der große Endfight. Was für eine epische Schlacht. Jeder Schlag von Lundgren wirkt hier wie ein Dampfhammer und gleichzeitig zeigt man hier erneut Rockys unglaubliches Kämpferherz, dass egal wie viel er einsteckt er immer wieder aufsteht und so die anscheinend unkaputtbare Maschine an ihre Grenzen bringt. Ein richtig toller unglaublicher Kampf. Okay das Ende was Rocky dann sagt, war da schon etwas drüber, wie die Sache am Anfang mit dem Roboter, aber egal das waren die 80er halt.
In der Summe ein toller NoBrainer Rocky, der schon beim Schauen einfach nur pure Energie ist.
Teil 5
Ein Film wo sich alle einig sind, dass es nicht nur der mit Abstand der schlechteste Film der Rocky Reihe ist, sondern halt auch einfach ein schlechter Film, und zwar so schlecht, dass dieser Film oft als das Schandfleck ansonsten tollen Reihe gilt.
Stallone selbst ist sich hier auch nicht zu schade und gibt bis heute zu dass er diesen Film verbockt hat und bis heute entschuldigt er sich immer wieder für diesen Film, wo sich wohl alle wünschen, dass dieser entweder aus der Reihe gestrichen wird oder nie gemacht worden wäre, wobei man froh sein konnte das man Sly überreden konnte nicht, das eigentlich geplante Ende zu übernehmen, weil das wäre noch mal so ein richtiger Schlag ins Gesicht gewesen.
Dabei fängt dieser Film gar nicht so schlecht an, so für die ersten 5 Minuten, das zeigte schönes Potenzial und Ansätze, auf die man hätte bauen können. Aber praktisch, sobald man in den USA landet, sprich nach 5 Minuten, fuhr man diesen Film mit voller Wucht gegen die Wand.
Die Story selbst hat nette Ansätze aber auch sowas von viele Momente, die einfach nur hanebüchen sind und tatsächlich schafft man es hier, dass alle Charaktere, die man vorher unglaublich liebgewonnen hat, (okay außer den Sohn, der war schon immer nervig, hier aber natürlich noch mal mehr) einfach unsympathisch findet.
Rocky selbst war ja noch nie der hellste Stern, aber halt liebenswert. Hier dagegen ist er einfach nur strunz doof. Nicht nur in dem, was er sagt, sondern auch in dem, was er macht, dass er keinerlei Sympathien mehr auf seiner Seite hat. Seine ganzen Boxerweisheiten wirken auch zu keiner Sekunde Authentisch sondern von Anfang bis Ende aufgesetzt ohne wirkliche Emotionen.
Und wie die Charaktere alle miteinander umgehen, da hat man ständig das Gefühl, dass so ziemlich niemand beim Dreh dabei sein wollte und gefühlt alle nur genervt wirkten. Gleichzeitig liefern sich auch Tommy Gunn und Rocky Jr. einen Wettbewerb wer am meisten nervt und unsympathisch wirken kann. Der Verlierer hierbei natürlich jeder der diesen Film sehen musste.
Auch ist es einfach unglaublich, was man mit dem bisher grandiosen Soundtrack gemacht hat. Man setzt hier stattdessen auf Hip Hop und man spürt einfach bei jeder Szene wie man versucht verzweifelt cool zu wirken nur um dann für das Gegenteil zu sorgen. Wobei zumindest die Trainingsmontage ganz ordentlich ist, aber da einem die Charaktere recht egal sind und das Ganze mit Hip Hop unterlegt ist, weckt es nicht annähernd die Power wie die vorherigen Trainingsmontagen.
Beim Finale wirkt er auch recht verzweifelt um Emotionen zu wecken, mit dem Ergebnis dass es von allen Rocky Kämpfen der schlechteste Film der Reihe ist.
Was ich aber zumindest noch positiv erwähnen sollte. Philly als Kulisse kommt wieder super rüber. Aber am Ende selbst das nicht mehr diese Vollgurke retten.
In der Summe ist dieser Film einfach nicht gut, nicht nur der mit Abstand schlechteste Rocky Film, sondern auch einer der schlechtesten Stallone Filme ever. Bei zukünftigen Rocky Reruns werde ich diesen definitiv auslassen. Noch mal brauche ich diesen Film nicht mehr.
Teil 6
Für der beste Film der Rocky Balboa Saga und mein klarer Lieblingsfilm der Reihe.
Dieser Film entstand zu einem Zeitpunkt als Stallones Karriere am Boden war, nach mehreren Kinoflops war er im DTV Sumpf versunken, wo selbst da die Filme kaum noch Beachtung geschenkt wurden. Eigentlich hätte er sich komplett zurückziehen und zurücklehnen können, aber es gab zwei Sachen die immer wieder an ihm nagten. Da wären zum einen seine Töchter, die ihm nicht glaubten dass er mal ein großer Star gewesen ist und dann war es Rocky 5, wo er selbst sagte, den Film hat verbockt und als Ende dieser Saga, die ihm so viel bedeutet, den er so viel zu verdanken hat, war es auch in seinen Augen einfach nur unwürdig. Also gab Stallone noch mal alles um seiner Rocky Saga das würdige Ende zu schenken was die Reihe verdient hat und das Ergebnis ist dieses Brett von einem Film der für viele der beste Film der Saga wurde.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass er diesmal alles richtig machen wollte und die Leute die Schande von Teil 5 vergessen lassen wollte. Dieser Film fängt absolut den Ton des übergroßen ersten Teils wieder ein. Man merkt wie sich hier der Kreis schließt. Gleichzeitig hat dieser Film unglaublich viel Herz und weckte bei mir unglaubliche Emotionen. Fast durchgängig spürt man Tränen in seinen Augen gemischt mit sehr viel Gänsehaut. Rocky ist wieder jemand den man einfach nur lieb haben kann, genauso wie die ganzen Charaktere um ihn herum, sind allesamt so gut geschrieben, alleine schon die Darstellung von Burt Young als Paulie. Ganz großes Kino. Auch bei ihm merkt man dass er hier noch mal wirklich alles gibt.
Dieser Film bietet grandiose emotionale Achterbahnfahrt, mit einem tollen Moment nach dem anderen inklusive einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte, nämlich das was er seinem Sohn vor dem Restaurant sagt. In diesen Sätzen liegen unglaublich viel Kraft und hier kann man sagen hier hat sich der Drehbuchautor Stallone selbst übertroffen.
Dazu ging man auch musikalisch zurück zu den Wurzeln, wodurch die vielen Szenen noch mal eine besonders gute Wirkung hatten. Philly als Arbeiterstadt kommt wieder herausragend rüber, authentisch und mittendrin Stallone als Rocky der sich sichtlich in der Umgebung zwischen den ganz normalen Leuten wohl fühlte.
Aber er hat natürlich auch die typischen Rockymomente wie eine wirklich coole Trainingsmontage, die nicht übertrieben ist sondern ebenfalls einfach nur auf Power ausgelegt war. Der große Endfight ist großartig gemacht, da spürt man jeden Schlag und jeden Treffer und will einfach nur von der Couch aufstehen und mit Rocky mitkämpfen und ihn anfeuern damit er weiter durchhält.
Das Ende ist ein tolles rundes Ende der Saga wie es nicht hätte besser gelingen können.
Dieser Film ist einfach nur ganz ganz großes Kino, welches nach unzähligem gucken immer noch unter die Haut geht und ein tolles Ende eines der größten Filmreihen aller Zeiten.
Beim Bild merkt man das Alter wobei Teil 3 finde ich das schlechteste Bild hat mit unglaublich viel Filmkorn. Ab Teil 4 steigert sich die Qualität des Bildes merklich auch wenn es nie Referenz ist, merkt man hier sowie auch bei Teil 5+6 eine Steigerung zur BD. Besonders bei Teil 6 ist es schön dass es nicht so verrauscht ist wie die BD.
Ingesamt hier beim Bild weit weg von Perfektion aber man hat hier schon ordentlich was rausholen können im Anbetracht des alters.
Der englische Ton war okay. Kraftvoll auch wenn öfters mal Details verschluckt.
Bonusmaterial gibt es reichlich fast 2h an Laufzeit.
Ein Film den ich natürlich schon unzählige Male gesehen habe.
Dieser Film ist natürlich die Ultimative Underdog Story, aber es nicht nur das. Rocky ist Kulturgut und ein absoluter Filmklassiker, der in jede gute Filmsammlung gehört. Ein Film der heute noch 50 Jahre nach seinem Release immer noch zu begeistern weiß und auch ich war nach wenigen Minuten wieder komplett in diesem Film drin. Dieser Film zeigt unglaublich viel Herz und natürlich auch Kampfgeist, wie es heute nur noch wenige Filme schaffen. Dabei hat dieser Film gar nicht so viel Boxszenen wie man denkt. Dieser Film lässt sich Zeit für die Charaktere und Philly als Handlungsort, damit diese sich voll und ganz entfalten kann.
Rocky selbst ist nicht der hellste Stern aber auf seine simple Art, absolut liebenswert und es ist irgendwie knuffig wie er sich um Kopf und Kragen redet, wenn er nervös ist und schweigt, wenn er sich in der Situation unwohl fühlt. Aber Rocky ist nicht eine One Man Show von Stallone. Die Charaktere um ihn herum sind einfach großartig. Sei es Talia Shire als Love Interest Adrian, die erst ein schüchternes Mauerblümchen ist aber dann immer mehr aus sich herauskommt, um dann der starke Rückhalt für Rocky zu werden. Grandios und natürlich Burgess Meredith als Trainer Mickey und Burt Young als bester Freund Paulie. Auch hier ganz großes Kino was die beiden ableisten.
Und dann ist da natürlich noch Philly als Kulisse. Selten wurde so gut das Leben der armen Arbeiterklasse eingefangen wie hier und zurecht gehören bis heute Philly und Rocky einfach zusammen.
Die Trainingsmontage ist natürlich Kult, auch wenn es später deutlich bessere Trainingsmontagen gab und ja der Boxkampf an sich aus heutiger Sicht von der unspektakulär und nicht annähernd so heftig in Szene gesetzt wie in Rocky Balboa oder den Creed Filmen. Trotzdem schafft dieser Film immer noch pure Emotionen und man fiebert hier von der ersten Sekunde an mit.
In der Summe ist und bleibt dieser Film ein unglaublicher Klassiker und ein zeitloses Meisterwerk den man sich immer wieder anschauen kann und einfach nur pure Emotion ist. Zusammen mit Teil 6 ist dieser Film mein Lieblingsteil der Reihe.
Teil 2
Ich mag diesen Film weil er hier noch einen sehr ähnlichen Ton hat wie der erste Teil hat wobei ich den Anfang noch so ein bisschen holprig finde. Rocky ist zwar der liebenswerte Dummerchen mit dem Herz am rechten Fleck und bringt ein paar witzige Sprüche, aber die Tatsache wie verschwenderisch er agiert und Adrian noch nicht mal den Versuch macht ihm ins Gewissen zu reden ist stellenweise etwas arg.
Der Turning Point für mich kommt aber nach dem Werbespotdreh, als Rocky auf die Boden der Tatsachen zurückgebracht wird, aber dann wird dieser Film von Minute zu Minute besser wenn man sehen kann wie er alles versucht und immer wieder einen Rückschlag nach dem anderen erleben muss und er klar wieder der Underdog ist für mein Herz schlägt und das Leben einer Arbeiterfamilie die ums Überleben kämpft ist toll dargestellt genauso wie schön dargestellt wird auch wenn Rocky immer auf alles wird gut macht und den Kämpfer gibt, einfach dass er ohne seine Adrian einfach nicht funktioniert. Da ist pures Herz für mich und dann ab dem "Win" mit dem Gong und der Trainingsmontage aber dann ist dieser Film pure Power, purer Kampfgeist einfach nur Emotional. Ab dem Moment fiebert man einfach nur mit und es ist als würde man Seite an Seite mit Rocky trainieren und Kämpfen.
Die Trainingsmontage rockt was das Zeug hält und man merkt man hat hier eine merkliche Schippe drauf gelegt, zumal man auch sieht wie Stallone in Sachen Muskeln definierter wird. Der Endfight selbst ist ebenfalls noch mal besser als im ersten Teil. Obwohl mir der Ausgang mehr als bekannt ist, habe ich jede Szene mitgefiebert und auch wieder schoss mir das berühmte Zitat aus Teil 6 in den Kopf von Wegen "It's About how hard you get hit and Keep moving Forward" weil das wird hier natürlich voll zelebriert mit einem tollen Gänsehaut Ende.
Schauspielerisch finde ich stiehlt hier Burgess Meredith allen die Show, der rockt die Rolle des Trainers Mickey noch mal mehr, wobei ich finde das ansonsten viele Charaktere abseits von Stallone gefühlt etwas weniger Screentime haben, alleine schon Paulie fand ich weniger zu sehen und oberflächlicher dargestellt. Aber trotzdem harmonieren die Charaktere natürlich wieder gut zusammen.
In der Summe muss ich natürlich sagen an den überragenden ersten Teil kommt dieser Film nicht ran, aber ist immer noch ein toller Film der nach unzähligen Sichtungen nach alle den Jahren immer noch toll anzuschauen ist und ein tolle Emotionale Achterbahnfahrt abliefert.
Teil 3
Dieser Film ist für mich neben dem 5. Teil schon immer der Schwächste Teil der Reihe gewesen. Okay er ist nicht eine komplette Gurke wie der 5. Teil aber man merkt schon einen starken Qualitätseinbruch.
Rocky ist hier nicht mehr der Underdog und es fehlt vor allem in der ersten Hälfte einfach an Herz was die ersten beiden Rockyfilme groß gemacht hat. Rockys Überheblichkeit macht in unsympathisch. Alles ist recht oberflächlich und es gibt so einige Momente die einfach drüber sind und damit meine ich nicht nur die Szenen mit Hulk Hogan. Wenn Rocky und Apollo im bauchfreien Shirt Freude tänzelnd im Wasser rumhüpfen dann ist es einfach nur zum Fremdschämen. Ich habe nur auf den Moment gewartet dass sie sich liebevoll einen Schmatzer geben.
Es gab viele Momente wo ich die Augen verdrehen musste, vor allem in der ersten Hälfte fühlte sich dieser Film für mich einfach nicht wie Rocky an, wie gesagt es fehlt an vielen Stellen einfach das Herz, aber es ist natürlich nicht alles an diesem Film schlecht. Mit Eye of the Tiger hat dieser Film den wohl besten Filmsong aller Zeiten. Ein absoluter Powersong, der sobald man diesen hört, einfach nur pure Energie ist.
Mr. T als Bösewicht ist zwar sehr flach aber er verströmt eine gute Härte ab, die Trainingsmontage abseits dem Rumgeplansche ist klasse und Stallone präsentiert sich in hammermäßiger Form wo er selbst sagte dass dieser Look zu halten absolut ungesund war.
Die zweite Hälfte des Films ist auch der Part der diesen Film rettet, denn nachdem Rocky mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht wird, gibt es ein paar richtig tolle Szenen. Das große Highlight ist Rocky und Adrian am Strand und die jeweiligen großen Reden, da spürte man endlich wieder Rocky.
Der Endfight war nicht mehr so emotional wie in den ersten beiden Teilen aber gut in Szene gesetzt und eine nette Hommage an Ali vs. Foreman und alter Schwede haute Rocky hier schöne Kombos raus, immer und immer wieder, da ist man beim Zuschauen schon fix und fertig.
Insgesamt ein solider Film und ja weiterhin für mich der schwächste Teil der Reihe außer Teil 5 natürlich. Denn die erste Hälfte es Films ist einfach nicht wirklich gut, aber dafür macht die zweiten Hälfte des Films viel Spaß.
Teil 4
Für die meisten ist es der Lieblingsfilm der Reihe. Meiner ist es nicht, aber ändert nichts an der Tatsache dass ich diesen Film einfach nur toll finde. Hier ist es auch so dass ich tatsächlich die Kinofassung lieber mag als die Directors Cut Version. Die Directors Cut Version wirkt schwerer, während die Kinoversion lockerer und leichter bekömmlich wirkt.
Dieser Film ist natürlich voll und ganz 80er Jahre pur und vermutlich auch der simpelste aller Rocky Filme. Einfach nur Schwarz gegen weiß, Ami gegen Russe, Gut gegen Böse. Auf Tiefe wird verzichtet, aber die Erzählgeschwindigkeit ist unglaublich hoch und was hier mal eben in etwas mehr als 90 Minuten gepresst wurde. Man gibt einfach von Anfang an Vollgas.
Für mich hat dieser Film auch eines der besten Soundtracks aller Zeiten (den ich natürlich auch auf CD habe) und unterstreicht noch mal pure Power. Damit meine ich nicht nur wieder Eye of the Tiger. Alleine schon die Montage zu No Easy Way out. Dieser Song hat es in sich und die Montage dazu pure Gänsehaut, aber auch The Burning Heart kommt klasse rüber.
Die Trainingsmontage ist unglaublich und auch hier für mich die beste der Reihe. Was Sly und Lundgren hier körperlich abliefern unglaublich, da bin ich schon beim Zuschauen Fix und Fertig.
Und dann ist da noch der große Endfight. Was für eine epische Schlacht. Jeder Schlag von Lundgren wirkt hier wie ein Dampfhammer und gleichzeitig zeigt man hier erneut Rockys unglaubliches Kämpferherz, dass egal wie viel er einsteckt er immer wieder aufsteht und so die anscheinend unkaputtbare Maschine an ihre Grenzen bringt. Ein richtig toller unglaublicher Kampf. Okay das Ende was Rocky dann sagt, war da schon etwas drüber, wie die Sache am Anfang mit dem Roboter, aber egal das waren die 80er halt.
In der Summe ein toller NoBrainer Rocky, der schon beim Schauen einfach nur pure Energie ist.
Teil 5
Ein Film wo sich alle einig sind, dass es nicht nur der mit Abstand der schlechteste Film der Rocky Reihe ist, sondern halt auch einfach ein schlechter Film, und zwar so schlecht, dass dieser Film oft als das Schandfleck ansonsten tollen Reihe gilt.
Stallone selbst ist sich hier auch nicht zu schade und gibt bis heute zu dass er diesen Film verbockt hat und bis heute entschuldigt er sich immer wieder für diesen Film, wo sich wohl alle wünschen, dass dieser entweder aus der Reihe gestrichen wird oder nie gemacht worden wäre, wobei man froh sein konnte das man Sly überreden konnte nicht, das eigentlich geplante Ende zu übernehmen, weil das wäre noch mal so ein richtiger Schlag ins Gesicht gewesen.
Dabei fängt dieser Film gar nicht so schlecht an, so für die ersten 5 Minuten, das zeigte schönes Potenzial und Ansätze, auf die man hätte bauen können. Aber praktisch, sobald man in den USA landet, sprich nach 5 Minuten, fuhr man diesen Film mit voller Wucht gegen die Wand.
Die Story selbst hat nette Ansätze aber auch sowas von viele Momente, die einfach nur hanebüchen sind und tatsächlich schafft man es hier, dass alle Charaktere, die man vorher unglaublich liebgewonnen hat, (okay außer den Sohn, der war schon immer nervig, hier aber natürlich noch mal mehr) einfach unsympathisch findet.
Rocky selbst war ja noch nie der hellste Stern, aber halt liebenswert. Hier dagegen ist er einfach nur strunz doof. Nicht nur in dem, was er sagt, sondern auch in dem, was er macht, dass er keinerlei Sympathien mehr auf seiner Seite hat. Seine ganzen Boxerweisheiten wirken auch zu keiner Sekunde Authentisch sondern von Anfang bis Ende aufgesetzt ohne wirkliche Emotionen.
Und wie die Charaktere alle miteinander umgehen, da hat man ständig das Gefühl, dass so ziemlich niemand beim Dreh dabei sein wollte und gefühlt alle nur genervt wirkten. Gleichzeitig liefern sich auch Tommy Gunn und Rocky Jr. einen Wettbewerb wer am meisten nervt und unsympathisch wirken kann. Der Verlierer hierbei natürlich jeder der diesen Film sehen musste.
Auch ist es einfach unglaublich, was man mit dem bisher grandiosen Soundtrack gemacht hat. Man setzt hier stattdessen auf Hip Hop und man spürt einfach bei jeder Szene wie man versucht verzweifelt cool zu wirken nur um dann für das Gegenteil zu sorgen. Wobei zumindest die Trainingsmontage ganz ordentlich ist, aber da einem die Charaktere recht egal sind und das Ganze mit Hip Hop unterlegt ist, weckt es nicht annähernd die Power wie die vorherigen Trainingsmontagen.
Beim Finale wirkt er auch recht verzweifelt um Emotionen zu wecken, mit dem Ergebnis dass es von allen Rocky Kämpfen der schlechteste Film der Reihe ist.
Was ich aber zumindest noch positiv erwähnen sollte. Philly als Kulisse kommt wieder super rüber. Aber am Ende selbst das nicht mehr diese Vollgurke retten.
In der Summe ist dieser Film einfach nicht gut, nicht nur der mit Abstand schlechteste Rocky Film, sondern auch einer der schlechtesten Stallone Filme ever. Bei zukünftigen Rocky Reruns werde ich diesen definitiv auslassen. Noch mal brauche ich diesen Film nicht mehr.
Teil 6
Für der beste Film der Rocky Balboa Saga und mein klarer Lieblingsfilm der Reihe.
Dieser Film entstand zu einem Zeitpunkt als Stallones Karriere am Boden war, nach mehreren Kinoflops war er im DTV Sumpf versunken, wo selbst da die Filme kaum noch Beachtung geschenkt wurden. Eigentlich hätte er sich komplett zurückziehen und zurücklehnen können, aber es gab zwei Sachen die immer wieder an ihm nagten. Da wären zum einen seine Töchter, die ihm nicht glaubten dass er mal ein großer Star gewesen ist und dann war es Rocky 5, wo er selbst sagte, den Film hat verbockt und als Ende dieser Saga, die ihm so viel bedeutet, den er so viel zu verdanken hat, war es auch in seinen Augen einfach nur unwürdig. Also gab Stallone noch mal alles um seiner Rocky Saga das würdige Ende zu schenken was die Reihe verdient hat und das Ergebnis ist dieses Brett von einem Film der für viele der beste Film der Saga wurde.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass er diesmal alles richtig machen wollte und die Leute die Schande von Teil 5 vergessen lassen wollte. Dieser Film fängt absolut den Ton des übergroßen ersten Teils wieder ein. Man merkt wie sich hier der Kreis schließt. Gleichzeitig hat dieser Film unglaublich viel Herz und weckte bei mir unglaubliche Emotionen. Fast durchgängig spürt man Tränen in seinen Augen gemischt mit sehr viel Gänsehaut. Rocky ist wieder jemand den man einfach nur lieb haben kann, genauso wie die ganzen Charaktere um ihn herum, sind allesamt so gut geschrieben, alleine schon die Darstellung von Burt Young als Paulie. Ganz großes Kino. Auch bei ihm merkt man dass er hier noch mal wirklich alles gibt.
Dieser Film bietet grandiose emotionale Achterbahnfahrt, mit einem tollen Moment nach dem anderen inklusive einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte, nämlich das was er seinem Sohn vor dem Restaurant sagt. In diesen Sätzen liegen unglaublich viel Kraft und hier kann man sagen hier hat sich der Drehbuchautor Stallone selbst übertroffen.
Dazu ging man auch musikalisch zurück zu den Wurzeln, wodurch die vielen Szenen noch mal eine besonders gute Wirkung hatten. Philly als Arbeiterstadt kommt wieder herausragend rüber, authentisch und mittendrin Stallone als Rocky der sich sichtlich in der Umgebung zwischen den ganz normalen Leuten wohl fühlte.
Aber er hat natürlich auch die typischen Rockymomente wie eine wirklich coole Trainingsmontage, die nicht übertrieben ist sondern ebenfalls einfach nur auf Power ausgelegt war. Der große Endfight ist großartig gemacht, da spürt man jeden Schlag und jeden Treffer und will einfach nur von der Couch aufstehen und mit Rocky mitkämpfen und ihn anfeuern damit er weiter durchhält.
Das Ende ist ein tolles rundes Ende der Saga wie es nicht hätte besser gelingen können.
Dieser Film ist einfach nur ganz ganz großes Kino, welches nach unzähligem gucken immer noch unter die Haut geht und ein tolles Ende eines der größten Filmreihen aller Zeiten.
Beim Bild merkt man das Alter wobei Teil 3 finde ich das schlechteste Bild hat mit unglaublich viel Filmkorn. Ab Teil 4 steigert sich die Qualität des Bildes merklich auch wenn es nie Referenz ist, merkt man hier sowie auch bei Teil 5+6 eine Steigerung zur BD. Besonders bei Teil 6 ist es schön dass es nicht so verrauscht ist wie die BD.
Ingesamt hier beim Bild weit weg von Perfektion aber man hat hier schon ordentlich was rausholen können im Anbetracht des alters.
Der englische Ton war okay. Kraftvoll auch wenn öfters mal Details verschluckt.
Bonusmaterial gibt es reichlich fast 2h an Laufzeit.
mit 4
mit 4
mit 3
mit 4
bewertet am 03.10.26 um 17:47
Mit seinem Low Budget Kinodebüt ließ Youtuber Curry Baker viele Big Budget Filme an den Kinokassen regelrecht Staub schlucken. Den Hype um diesen Film habe ich mitgekriegt aber ansonsten nicht wirklich mit diesem Film befasst, da mich das Ganze jetzt nicht so wirklich interessiert hat, aber nachdem mir dieser Film im Szenerie Podcast sehr schmackhaft gemacht wurde, dachte ich mir: Ach schaue ich ihn doch mal an.
Alter Schwede wtf war das bitte schön für ein Film. Ich sage ich selten aber diesen Film sollte man im Kino sehen oder zumindest in einem komplett dunklen Raum, mit einer guten Soundanlage ohne irgendwelche Ablenkungen. Dadurch dass hier mit wenig Licht gearbeitet wird und das meiste Nachts spielt ist dieser Film eher dunkel gehalten und gleichzeitig spielen die Soundeffekte eine wichtige Rolle, entsprechend muss man sich voll und ganz auf diesen Film konzentrieren um möglichst nichts zu verpassen, dabei ist dieser Film an sich inhaltlich nichts neues. Es ist im Grunde eine Mischung aus Wishcraft und Fatal Attraction und braucht auch anfangs um etwas in Fahrt zu kommen aber nach 20 Minuten geht es ab. Die Erzählweise bliebt zwar stets ruhig und charakterfokussiert aber gleichzeitig zeugt dieser Film für ein solches Unbehagen wie ich es nur selten bei einem Film gesehen habe, erst recht bei jemanden der noch nicht so viel in Sachen Film gedreht hat. Spontan fallen mir nur Saw und It Follows ein, wo ich ein ähnliches Gefühl bei einem Film von einem so jungen Regisseur gekriegt habe.
Die Atmosphäre hat es in sich und das ganze im Zusammenspiel zwischen dem wenigen Licht und den Soundeffekten ist wirklich ganz großes Kino. Man erschreckt sich nur in wenigen Momenten aber dann richtig. Die wenigen Lastspitzen in dem Bereich schlagen von 0 ohne Vorwarnung mit unglaublicher Wucht auf 100, dass selbst erfahrene Filmkenner sich hier erschrecken. Ich habe es zumindest einige male getan.
Und dann ist da natürlich noch Hauptdarstellerin Inde Navarrette, die bisher nur bei kleinen unbekannten Filmen mitgespielt hat und bei diversen Serien dabei war. Was diese Frau hier abliefert ist unglaublich, eine schier krasse intensive Darstellung, eine Frau so wunderschön und so furchteinflößend zugleich. Jede Bewegung, jede Mimik pure Perfektion was sie hier abliefert. Es war regelrecht ein Genuss ihr hier bei der Arbeit zuzusehen.
Michael Johnston als Gegenpol macht seine Sache zwar recht gut, aber wird von seiner weiblichen Gegendarstellerin regelrecht an die Wand gespielt.
Es ist toll anzusehen wie das Ganze im Verlauf immer mehr außer Kontrolle gerät und die letzten 20 Minuten sind so bitter und so böse mit einem Ende der wie ein Schlag in die Magengrube ist.
In der Summe ist das wirklich ein Film der seinem Hype gerecht wird, ein Film den man sich wirklich mal ansehen sollte und ein Paradebeispiel wie man mit wenigen Mitteln einfach nur durch Atmosphäre und klasse aufspielenden Cast ein wirklich tolles Film Erlebnis schaffen kann. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Film von Curry Baker, welches im selben Universum wie Obsession spielen soll, denn dieser Film gab mir dass Gefühl dass man hier soeben die Geburtsstunde zukünftigen ganz ganz großen Regisseur gesehen zu haben.
Das Bild ist stillbedingt sehr dunkel, was man hier auf der Bluray noch mal besonders merkt. Man kann diesen Film wirklich nur in einem abgedunkelten Raum gucken. Dazu verschlucken die vielen dunklen Seznen auch einiges an Schärfe. Filmkorn gibt es aber nicht.
Der englische Ton ist ein Wucht, unglaublich kraftvoll und Reich an Details mit tollem Raumklang.
Das Bonusmaterial ist in HD und hat nur ein ca. 20 Minuten Making of Feature
Alter Schwede wtf war das bitte schön für ein Film. Ich sage ich selten aber diesen Film sollte man im Kino sehen oder zumindest in einem komplett dunklen Raum, mit einer guten Soundanlage ohne irgendwelche Ablenkungen. Dadurch dass hier mit wenig Licht gearbeitet wird und das meiste Nachts spielt ist dieser Film eher dunkel gehalten und gleichzeitig spielen die Soundeffekte eine wichtige Rolle, entsprechend muss man sich voll und ganz auf diesen Film konzentrieren um möglichst nichts zu verpassen, dabei ist dieser Film an sich inhaltlich nichts neues. Es ist im Grunde eine Mischung aus Wishcraft und Fatal Attraction und braucht auch anfangs um etwas in Fahrt zu kommen aber nach 20 Minuten geht es ab. Die Erzählweise bliebt zwar stets ruhig und charakterfokussiert aber gleichzeitig zeugt dieser Film für ein solches Unbehagen wie ich es nur selten bei einem Film gesehen habe, erst recht bei jemanden der noch nicht so viel in Sachen Film gedreht hat. Spontan fallen mir nur Saw und It Follows ein, wo ich ein ähnliches Gefühl bei einem Film von einem so jungen Regisseur gekriegt habe.
Die Atmosphäre hat es in sich und das ganze im Zusammenspiel zwischen dem wenigen Licht und den Soundeffekten ist wirklich ganz großes Kino. Man erschreckt sich nur in wenigen Momenten aber dann richtig. Die wenigen Lastspitzen in dem Bereich schlagen von 0 ohne Vorwarnung mit unglaublicher Wucht auf 100, dass selbst erfahrene Filmkenner sich hier erschrecken. Ich habe es zumindest einige male getan.
Und dann ist da natürlich noch Hauptdarstellerin Inde Navarrette, die bisher nur bei kleinen unbekannten Filmen mitgespielt hat und bei diversen Serien dabei war. Was diese Frau hier abliefert ist unglaublich, eine schier krasse intensive Darstellung, eine Frau so wunderschön und so furchteinflößend zugleich. Jede Bewegung, jede Mimik pure Perfektion was sie hier abliefert. Es war regelrecht ein Genuss ihr hier bei der Arbeit zuzusehen.
Michael Johnston als Gegenpol macht seine Sache zwar recht gut, aber wird von seiner weiblichen Gegendarstellerin regelrecht an die Wand gespielt.
Es ist toll anzusehen wie das Ganze im Verlauf immer mehr außer Kontrolle gerät und die letzten 20 Minuten sind so bitter und so böse mit einem Ende der wie ein Schlag in die Magengrube ist.
In der Summe ist das wirklich ein Film der seinem Hype gerecht wird, ein Film den man sich wirklich mal ansehen sollte und ein Paradebeispiel wie man mit wenigen Mitteln einfach nur durch Atmosphäre und klasse aufspielenden Cast ein wirklich tolles Film Erlebnis schaffen kann. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Film von Curry Baker, welches im selben Universum wie Obsession spielen soll, denn dieser Film gab mir dass Gefühl dass man hier soeben die Geburtsstunde zukünftigen ganz ganz großen Regisseur gesehen zu haben.
Das Bild ist stillbedingt sehr dunkel, was man hier auf der Bluray noch mal besonders merkt. Man kann diesen Film wirklich nur in einem abgedunkelten Raum gucken. Dazu verschlucken die vielen dunklen Seznen auch einiges an Schärfe. Filmkorn gibt es aber nicht.
Der englische Ton ist ein Wucht, unglaublich kraftvoll und Reich an Details mit tollem Raumklang.
Das Bonusmaterial ist in HD und hat nur ein ca. 20 Minuten Making of Feature
mit 5
mit 3
mit 5
mit 3
bewertet am 26.09.26 um 10:15
Ich habe diesen Film bestimmt 25 Jahre nicht mehr gesehen und früher fand ich diesen Film nie besonders überragend, einfach ich fand dass man einfach nur noch den ersten praktisch noch mal erzählte.
Nun jetzt hatte ich wieder Bock auf ein bisschen Tony Scott und habe mich wieder an den Film rangewagt und ich muss sagen ich fand ihn deutlich unterhaltsamer als früher. Ja er erzählt immer noch im Großen und Ganzen die Geschichte des ersten Films noch mal und alles bleibt recht simpel, entsprechend blieb der Wow Effekt aus, aber ich habe über die Sprüche von Eddie Murphy gut lachen können, zumal er hier wieder eine ganz gute One Man show abliefert.
Jürgen Prochnow als Bösewicht spult das Ganze auch recht souverän runter.
Optisch merkt man den Style von Tony Scott, er ist hochwertiger in Szene gesetzt und hat auch einen besseren Look und wirkt gleichzeitig noch etwas rauher und härter als der erste Teil, was mir direkt gefallen hat und natürlich auch zeigt weil für ein toller Regisseur Tony Scott eins war. Die 103 Minuten Laufzeit flogen nur so an mir vorbei und es gab keinerlei Längen.
In der Summe habe ich mich wirklich wirklich ein unterhaltsamer Film, der mir besser gefällt als früher als dieser Film erschienen ist.
Beim Bild gibt es immer mal wieder leichtes Filmkorn was aber nie störend ist. Die Farben sind sehr gut und die Schärfe ist okay aber keine Referenz.
Der Englische Ton ist eine Wucht, kraftvoll und sehr detailliert.
Bonusmaterial ist nicht vorhanden
Nun jetzt hatte ich wieder Bock auf ein bisschen Tony Scott und habe mich wieder an den Film rangewagt und ich muss sagen ich fand ihn deutlich unterhaltsamer als früher. Ja er erzählt immer noch im Großen und Ganzen die Geschichte des ersten Films noch mal und alles bleibt recht simpel, entsprechend blieb der Wow Effekt aus, aber ich habe über die Sprüche von Eddie Murphy gut lachen können, zumal er hier wieder eine ganz gute One Man show abliefert.
Jürgen Prochnow als Bösewicht spult das Ganze auch recht souverän runter.
Optisch merkt man den Style von Tony Scott, er ist hochwertiger in Szene gesetzt und hat auch einen besseren Look und wirkt gleichzeitig noch etwas rauher und härter als der erste Teil, was mir direkt gefallen hat und natürlich auch zeigt weil für ein toller Regisseur Tony Scott eins war. Die 103 Minuten Laufzeit flogen nur so an mir vorbei und es gab keinerlei Längen.
In der Summe habe ich mich wirklich wirklich ein unterhaltsamer Film, der mir besser gefällt als früher als dieser Film erschienen ist.
Beim Bild gibt es immer mal wieder leichtes Filmkorn was aber nie störend ist. Die Farben sind sehr gut und die Schärfe ist okay aber keine Referenz.
Der Englische Ton ist eine Wucht, kraftvoll und sehr detailliert.
Bonusmaterial ist nicht vorhanden
mit 4
mit 3
mit 5
mit 1
bewertet am 20.09.26 um 06:34
Ich hatte schon längeren wieder Lust auf diesen Regiedebüt von Corey Yuen, wobei ich sagen muss ich hatte diesen Film schon einen Ticken besser in Erinnerung.
Dieser Film ist in der westlichen Welt eher ein Geheimtipp und merklich ein bisschen im Fahrwasser von Jackie Chan. Anfangs braucht dieser Film um in Fahrt zu kommen dazu kommt es durch den albernen Humor auch immer wieder zu ein paar Längen innerhalb der Story wenn nicht gekämpft wird. Teilweise driftet das ganze auch etwas in Schmalz voller Klischees ab.
Aber die Fights wovon es hier nicht wenige gibt, die haben es in sich. Denn was hier an Akrobatik Stunts aufgefahren wird ist unglaublich. Dazu werden hier richtig ungewöhnliche Mittel eingesetzt um die Fights sehr Abwechslungsreich zu gestalten. Es ist wirklich unglaublich was Conan Lee und Hiroyuki Sanada hier für eine tolle Körperbeherrschung haben. Sanada inzwischen ein Weltstar, hier noch sehr jung zeigt wirklich tolle Martial Arts Szenen. Conan Lee der hier sein Filmdebüt hatte und seine Karriere praktisch danach aufgrund seines schlechten Verhaltens am Set direkt wieder vorbei war, sieht man an dass er hier einen auch Jackie Chan Klon machen sollte liefert er auch hier wirklich hervorragende Fights ab. Highlights ist hier der Zweikampf in dem Raum voller Fallen sowie das Finale ein Zweikampf über mehrere Etagen einer Pagode um dann im Anschluss gegen die Truppe rund um Martial Arts Ikone Hwang Jang-Lee anzutreten. Das ist richtig großes Kino.
Die Ninja Spielereien sind witzig gemacht, fernab jedem Realismus aber man spielt gekonnt mit den Klischees der super trickreichen Ninjas.
In der Summe wenn man Fan des Martial Arts Genre ist, ist dieser Film in dem Bereich immer noch grandios anzuschauen, die Handlung jedoch hat zwischendurch schon ein paar Längen.
Das Bild ist für das Alter wirklich ganz gut. Die Schärfe und die Farben haben gewaltig zugelegt auch wenn es ab und an immer noch leichte Unschärfen gibt. Filmkorn gibt es nicht, dafür gibt es aber durchgehend noch leichte Verschmutzungen und eine Miniszene hat VHS Niveau. 3,5 Punkte fürs Bild
Der deutsche Ton nervt mit seiner dämlichen Comedysycnro wo viele Sachen einfach dazu gedichtet worden sind. Der chinesische Ton ist leider aufgrund fehlender Untertitel unbrauchbar.
Als Bonusmaterial gibt es leider nur Trailer und Bildergalerien.
Dieser Film ist in der westlichen Welt eher ein Geheimtipp und merklich ein bisschen im Fahrwasser von Jackie Chan. Anfangs braucht dieser Film um in Fahrt zu kommen dazu kommt es durch den albernen Humor auch immer wieder zu ein paar Längen innerhalb der Story wenn nicht gekämpft wird. Teilweise driftet das ganze auch etwas in Schmalz voller Klischees ab.
Aber die Fights wovon es hier nicht wenige gibt, die haben es in sich. Denn was hier an Akrobatik Stunts aufgefahren wird ist unglaublich. Dazu werden hier richtig ungewöhnliche Mittel eingesetzt um die Fights sehr Abwechslungsreich zu gestalten. Es ist wirklich unglaublich was Conan Lee und Hiroyuki Sanada hier für eine tolle Körperbeherrschung haben. Sanada inzwischen ein Weltstar, hier noch sehr jung zeigt wirklich tolle Martial Arts Szenen. Conan Lee der hier sein Filmdebüt hatte und seine Karriere praktisch danach aufgrund seines schlechten Verhaltens am Set direkt wieder vorbei war, sieht man an dass er hier einen auch Jackie Chan Klon machen sollte liefert er auch hier wirklich hervorragende Fights ab. Highlights ist hier der Zweikampf in dem Raum voller Fallen sowie das Finale ein Zweikampf über mehrere Etagen einer Pagode um dann im Anschluss gegen die Truppe rund um Martial Arts Ikone Hwang Jang-Lee anzutreten. Das ist richtig großes Kino.
Die Ninja Spielereien sind witzig gemacht, fernab jedem Realismus aber man spielt gekonnt mit den Klischees der super trickreichen Ninjas.
In der Summe wenn man Fan des Martial Arts Genre ist, ist dieser Film in dem Bereich immer noch grandios anzuschauen, die Handlung jedoch hat zwischendurch schon ein paar Längen.
Das Bild ist für das Alter wirklich ganz gut. Die Schärfe und die Farben haben gewaltig zugelegt auch wenn es ab und an immer noch leichte Unschärfen gibt. Filmkorn gibt es nicht, dafür gibt es aber durchgehend noch leichte Verschmutzungen und eine Miniszene hat VHS Niveau. 3,5 Punkte fürs Bild
Der deutsche Ton nervt mit seiner dämlichen Comedysycnro wo viele Sachen einfach dazu gedichtet worden sind. Der chinesische Ton ist leider aufgrund fehlender Untertitel unbrauchbar.
Als Bonusmaterial gibt es leider nur Trailer und Bildergalerien.
mit 4
mit 4
mit 2
mit 1
bewertet am 19.09.26 um 16:48
Ich habe diesen Film locker über 15 Jahren nicht mehr gesehen und durch den Nachtprogramm Podcast wieder Lust drauf gekriegt.
Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und ich nur dachte, alter Schwede was ist das hier für ein ultmatives Actionbrett.
Nach dem Erfolg von Ong Bak wollte man natürlich die Actionwelle weiter Reiten und also beschloss Stuntcoordinator Panna Rittikrai ein Remake von einem seiner alten 80er Jahren Filmen zu machen und eigentlich sollte auch wieder Tony Jaa die Hauptrolle übernehmen, dieser musste aber aus Zeitgründen absagen. Also übernahm Dan Chupong die Hauptrolle, der dieselbe Stuntschule wie Tony Jaa besucht hat.
Das Original habe ich nie gesehen aber was man hier kriegt ist praktisch ein Werbefilm für den Sport und für die thailändische Stuntschule von Panna Rittikrai, dann abseits von unzähligen Stuntleuten haben viele Sportchampions aus Thailand eine Rolle in diesem Film, die in ihrer Disziplin nationale und internationale Champions sind und in Thailand absolute Volkshelden. Entsprechend muss man natürlich auch schauspielerisch ein paar Abstriche machen, denn einen Oscar wird hier keine kriegen. Alle sind nur aufgrund ihrer Körperlichen Fähigkeiten gecastet worden.
Ich selbst habe das Original nicht gesehen aber ich muss sagen ich hatte dieses Remake einen ticken besser in Erinnerung auch wenn dieser Film weiterhin noch viel Spaß macht. Die ersten 15 Minuten eine große Hommage an John Woo sind ein unglaubliches Auftakt mit Stunts die einen regelrecht schockieren weil man sieht wie knapp die Leute hier am Tod vorbei geschrappt sind. Trotzdem ist das ganze unglaublich spektakulär in Szene gesetzt.
Danach lässt sich dieser Film Zeit um die Charaktere zu zeigen, weniger um sie vorzustellen weil in Thailand kennen die ja eh alle und halt das Ausgangsszenario. Es gibt zwischendurch immer mal wieder kurze kleine Actionszenen mit sehr brutalen Kills aber trotzdem dachte ich mir stellenweise mhmm hatte ich diesen Film nicht mit mehr Action in Erinnerung?
Auch gewöhnungsbedürfte für deutsche Zuschauer ist der Hang zum Aberglauben und der starke Anteil an Patriotismus, letzteres wird hier natürlich regelrecht zelebriert, aber tatsächlich ist es wirklich so dass morgens und Abends immer zur selben Uhrzeit kurz alles stillsteht weil erst mal die Nationalhymne aus allen Lautsprechern geträllert wird.
Richtig los geht es aber dann mit der Action im letzten Drittel des Films und das dann mal so richtig. Jeder der Sportler kriegt dann auch die Möglichkeit fleißig ihre Paradedisziplin zu zeigen und damit die Gegner platt zu machen. Ob es gerade Sinn macht oder überhaupt realistisch ist, ist erst mal komplett egal, aber ich muss sagen Panna Rittikrai hat es hier geschafft die Sportler richtig cool aussehen zu lassen mit tollen Slow Mos und mal ganz ehrlich, was die jeweils körperlich drauf haben ist schon richtig krass.
Dan Chupong darf sich hier natürlich fleißig durch Gegnerwellen ballern und prügeln mit ein paar richtig krassen Goreszenen und was er hier an Stunts hinlegt haut einen immer noch um und grenzt schon regelrecht an Körperverletzung, so dass es ein Wunder ist dass er danach in der Lage war wieder aufzustehen. In Sachen Action ist dieser Film im letzten drittel ganz großes Kino und hat sicherlich ein paar der spektakulärsten Stunts der Filmgeschichte zu bieten.
Natürlich der Inhalt bleibt hierbei noch mal weiter auf der Strecke und wird von Minute zu Minute immer mehr hanebüchen und so ziemlich sinnfrei, aber egal die Action rockt und in der Summe ist dieser Film ein wirklich schöner kleiner dreckige Actionkracher der im Fahrwasser von Ong Bak, Tom Yum Goong und Chocolate etwas unterging aber trotzdem immer noch großes Actionkino bietet, auch wenn ich diesen einen Ticken besser in Erinnerung hatte.
Das Bild besteht fast nur aus Filmkorn und ist einfach nur schwach. Hier merkt man deutlich dass die Thais nichts von Blu Ray halten und nicht dafür drehen und dementsprechend ist die Qualität, denn nicht umsonst gibt es in Thailand fast nur VCDs und dann noch DVDs für Touristen. Blu Rays lasssen sich da kaum verkaufen. Ton wenigstens sehr gut.
Also Bonus mal wieder nur Trailer und somit Blu Ray unwürdig. Vor allem da die DVD recht ordentliches Bonusmaterial hatte.
Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und ich nur dachte, alter Schwede was ist das hier für ein ultmatives Actionbrett.
Nach dem Erfolg von Ong Bak wollte man natürlich die Actionwelle weiter Reiten und also beschloss Stuntcoordinator Panna Rittikrai ein Remake von einem seiner alten 80er Jahren Filmen zu machen und eigentlich sollte auch wieder Tony Jaa die Hauptrolle übernehmen, dieser musste aber aus Zeitgründen absagen. Also übernahm Dan Chupong die Hauptrolle, der dieselbe Stuntschule wie Tony Jaa besucht hat.
Das Original habe ich nie gesehen aber was man hier kriegt ist praktisch ein Werbefilm für den Sport und für die thailändische Stuntschule von Panna Rittikrai, dann abseits von unzähligen Stuntleuten haben viele Sportchampions aus Thailand eine Rolle in diesem Film, die in ihrer Disziplin nationale und internationale Champions sind und in Thailand absolute Volkshelden. Entsprechend muss man natürlich auch schauspielerisch ein paar Abstriche machen, denn einen Oscar wird hier keine kriegen. Alle sind nur aufgrund ihrer Körperlichen Fähigkeiten gecastet worden.
Ich selbst habe das Original nicht gesehen aber ich muss sagen ich hatte dieses Remake einen ticken besser in Erinnerung auch wenn dieser Film weiterhin noch viel Spaß macht. Die ersten 15 Minuten eine große Hommage an John Woo sind ein unglaubliches Auftakt mit Stunts die einen regelrecht schockieren weil man sieht wie knapp die Leute hier am Tod vorbei geschrappt sind. Trotzdem ist das ganze unglaublich spektakulär in Szene gesetzt.
Danach lässt sich dieser Film Zeit um die Charaktere zu zeigen, weniger um sie vorzustellen weil in Thailand kennen die ja eh alle und halt das Ausgangsszenario. Es gibt zwischendurch immer mal wieder kurze kleine Actionszenen mit sehr brutalen Kills aber trotzdem dachte ich mir stellenweise mhmm hatte ich diesen Film nicht mit mehr Action in Erinnerung?
Auch gewöhnungsbedürfte für deutsche Zuschauer ist der Hang zum Aberglauben und der starke Anteil an Patriotismus, letzteres wird hier natürlich regelrecht zelebriert, aber tatsächlich ist es wirklich so dass morgens und Abends immer zur selben Uhrzeit kurz alles stillsteht weil erst mal die Nationalhymne aus allen Lautsprechern geträllert wird.
Richtig los geht es aber dann mit der Action im letzten Drittel des Films und das dann mal so richtig. Jeder der Sportler kriegt dann auch die Möglichkeit fleißig ihre Paradedisziplin zu zeigen und damit die Gegner platt zu machen. Ob es gerade Sinn macht oder überhaupt realistisch ist, ist erst mal komplett egal, aber ich muss sagen Panna Rittikrai hat es hier geschafft die Sportler richtig cool aussehen zu lassen mit tollen Slow Mos und mal ganz ehrlich, was die jeweils körperlich drauf haben ist schon richtig krass.
Dan Chupong darf sich hier natürlich fleißig durch Gegnerwellen ballern und prügeln mit ein paar richtig krassen Goreszenen und was er hier an Stunts hinlegt haut einen immer noch um und grenzt schon regelrecht an Körperverletzung, so dass es ein Wunder ist dass er danach in der Lage war wieder aufzustehen. In Sachen Action ist dieser Film im letzten drittel ganz großes Kino und hat sicherlich ein paar der spektakulärsten Stunts der Filmgeschichte zu bieten.
Natürlich der Inhalt bleibt hierbei noch mal weiter auf der Strecke und wird von Minute zu Minute immer mehr hanebüchen und so ziemlich sinnfrei, aber egal die Action rockt und in der Summe ist dieser Film ein wirklich schöner kleiner dreckige Actionkracher der im Fahrwasser von Ong Bak, Tom Yum Goong und Chocolate etwas unterging aber trotzdem immer noch großes Actionkino bietet, auch wenn ich diesen einen Ticken besser in Erinnerung hatte.
Das Bild besteht fast nur aus Filmkorn und ist einfach nur schwach. Hier merkt man deutlich dass die Thais nichts von Blu Ray halten und nicht dafür drehen und dementsprechend ist die Qualität, denn nicht umsonst gibt es in Thailand fast nur VCDs und dann noch DVDs für Touristen. Blu Rays lasssen sich da kaum verkaufen. Ton wenigstens sehr gut.
Also Bonus mal wieder nur Trailer und somit Blu Ray unwürdig. Vor allem da die DVD recht ordentliches Bonusmaterial hatte.
mit 4
mit 1
mit 4
mit 1
bewertet am 13.09.26 um 09:42
Nach Tony Jaa und Dan Chupong wollte man den nächsten großen Martial Arts Star aus Thailand, diesmal weiblich und hat ebenfalls in Panna Rittikrai harter Stuntschule trainiert und auch wenn JeeJa Yanin den anderen in nichts nach steht, währte auch ihr Stern eher kurz mit ein paar wenigen tollen Martial Arts Filmen bevor halt Schwangerschaften und Kinder ihre Prioritäten verlagerten. Seitdem spielt sie in erster Linie in Asiatischen Serien mit die nichts mit Action zu tun haben und hat ab und an Gastauftritte in Actionfilmen. Es hat natürlich auch nicht gerade geholfen dass nach dem Tod von Panna Rittikrai das Actiongenre in Thailand praktisch Tod war.
Chocolate war das Debüt von Jeeja Yanin. Ein Film den ich bestimmt schon 15 Jahre nicht mehr gesehen habe und dank dem Nachtprogramm Podcast wieder Lust drauf gekriegt habe, denn dieser Film hatte mich damals bei erscheinen umgehauen.
Die Martial Arts Sequenzen sind knallhart und haben es in sich. Nicht umsonst kann man während des Abspanns den hohen Stuntmen verschleiß gesehen. Jeeja Yanin macht auch ebenfalls ihre Stunts selbst und es ist kaum zu glauben was so ein kleines zierliches Ding alles drauf hat. Sie teilt nicht nur wie ein Wirbelwind aus sondern steckt auch knallhart die Treffer ein, das ist unglaublich. Allgemein sind die Stunts hier absolut großes Kino und gehört mit zu den besten was man gesehen hat auch wenn man klar die die Hommage ans alte Hongkong Kino sehen kann. Allgemein gibt es hier auch unzählige Verweise an diverse Hongkong Klassiker.
Ebenso toll bei JeeJa Yanin, man nimmt ihr die Rolle als Autistin die ganze Zeit voll ab. Die Hintergrundstory die im Grunde genommen mehr oder weniger ein Roter Faden für die vielen Kampfszenen ist, ist sehr gefühlvoll bedacht und recht dramatisch und zeigt so auch dass sie Schauspielerisch schon ein etwas anders Kaliber war als ihre männlichen Kollegen. Anfangs lässt sich dieser Film schön Zeit und nutzt die erste halbe Stunde um die Charaktere vorzustellen und genauso wie die Gesamtsituation zu zeigen. Dabei ist auch heute mehr als damals ersichtlich dass es kein Hochglanz Kino ist auch wenn dieser Film für Thailändische Verhältnisse ein absoluter Big Budget Streifen war. Aber es ist halt kein Hollywood, aber dafür punktet dieser Film mit absolut atemberaubender Action die 2/3 des Films einnimmt die bis heute immer noch viele Filme Staub schlucken lassen und die 93 Minuten Laufzeit nur so an einen vorbei fliegen lässt.
Alles in allem ein richtig toller Streifen und ein Muss für jeden Actionfan, der damals wie heute immer noch einen umhaut.
Beim Bild war ich regelrecht erstaunt, denn für eine Thai Produktion und trotz Stillmittel sieht das Bild verdammt gut aus. Tolle Schärfe wenn auch nicht Referenz. Der Ton ist ebenfalls super, was man besonders während der Kampfszenen bemerkt.
Das Bonusmaterial hat richtig viele Trailer. Das 20 Minütige Making of erzählt mehr die Hintergründe zu den Darstellerin wie sie zu der Rolle gekommen sind, und wie hart sie dafür trainieren musste, alleine die Hauptdarstellerin hat für die Rolle 2 Jahre trainiert. Dann noch 20 Minuten Behind the Scenes die sich etwas ziehen, im Grunde ganz ok.
Chocolate war das Debüt von Jeeja Yanin. Ein Film den ich bestimmt schon 15 Jahre nicht mehr gesehen habe und dank dem Nachtprogramm Podcast wieder Lust drauf gekriegt habe, denn dieser Film hatte mich damals bei erscheinen umgehauen.
Die Martial Arts Sequenzen sind knallhart und haben es in sich. Nicht umsonst kann man während des Abspanns den hohen Stuntmen verschleiß gesehen. Jeeja Yanin macht auch ebenfalls ihre Stunts selbst und es ist kaum zu glauben was so ein kleines zierliches Ding alles drauf hat. Sie teilt nicht nur wie ein Wirbelwind aus sondern steckt auch knallhart die Treffer ein, das ist unglaublich. Allgemein sind die Stunts hier absolut großes Kino und gehört mit zu den besten was man gesehen hat auch wenn man klar die die Hommage ans alte Hongkong Kino sehen kann. Allgemein gibt es hier auch unzählige Verweise an diverse Hongkong Klassiker.
Ebenso toll bei JeeJa Yanin, man nimmt ihr die Rolle als Autistin die ganze Zeit voll ab. Die Hintergrundstory die im Grunde genommen mehr oder weniger ein Roter Faden für die vielen Kampfszenen ist, ist sehr gefühlvoll bedacht und recht dramatisch und zeigt so auch dass sie Schauspielerisch schon ein etwas anders Kaliber war als ihre männlichen Kollegen. Anfangs lässt sich dieser Film schön Zeit und nutzt die erste halbe Stunde um die Charaktere vorzustellen und genauso wie die Gesamtsituation zu zeigen. Dabei ist auch heute mehr als damals ersichtlich dass es kein Hochglanz Kino ist auch wenn dieser Film für Thailändische Verhältnisse ein absoluter Big Budget Streifen war. Aber es ist halt kein Hollywood, aber dafür punktet dieser Film mit absolut atemberaubender Action die 2/3 des Films einnimmt die bis heute immer noch viele Filme Staub schlucken lassen und die 93 Minuten Laufzeit nur so an einen vorbei fliegen lässt.
Alles in allem ein richtig toller Streifen und ein Muss für jeden Actionfan, der damals wie heute immer noch einen umhaut.
Beim Bild war ich regelrecht erstaunt, denn für eine Thai Produktion und trotz Stillmittel sieht das Bild verdammt gut aus. Tolle Schärfe wenn auch nicht Referenz. Der Ton ist ebenfalls super, was man besonders während der Kampfszenen bemerkt.
Das Bonusmaterial hat richtig viele Trailer. Das 20 Minütige Making of erzählt mehr die Hintergründe zu den Darstellerin wie sie zu der Rolle gekommen sind, und wie hart sie dafür trainieren musste, alleine die Hauptdarstellerin hat für die Rolle 2 Jahre trainiert. Dann noch 20 Minuten Behind the Scenes die sich etwas ziehen, im Grunde ganz ok.
mit 5
mit 4
mit 4
mit 3
bewertet am 12.09.26 um 17:48
Ich hatte mal wieder Bock auf diesen Film der in Deutschland auch als Red Force bekannt ist. Dieser Film gilt nicht nur als bester Teil der In the Line of Duty Reihe, sondern gilt auch als einer der besten Hongkong Actioner aller Zeiten und alter Schwede hat es dieser Film immer noch in Sich. Alleine schon am Anfang als die berühmte Musik kommt hatte ich direkt ein fettes Grinsen im Gesicht was bis zum Schluss nicht wieder wegging.
Cynthia Khan wurde hier entgültig zum Superstar den Hongkong Actionfilms und Donnie Yen zeigte auch hier in jungen Jahren warum er zu den besten Martial Arts Darstellern aller Zeiten gehört. Meister Regisseur Yuen Woo Ping hat sich mit diesem Film selbst übertroffen.
Dieser Buddy Cop Film ist von der Story sehr simpel und nur Grundlage für jede Menge Action und was hier an Actionsequenzen gezeigt wird, ist einfach nur wow. Die Stunts sind spektakulär in Szene gesetzt und der Cast zeigt hier vollsten Körpereinsatz und stellenweise tut es recht weh wenn man zusieht wie die teilweise auf den Boden krachen.
Und dann sind natürlich noch die Fightszenen, eines besser als der andere. Egal ob Cynthia Khan oder Donnie Yen, jeder Für sich liefert hier richtig großes Martial Arts Kino ab und das Ganze optisch perfekt aufgenommen und ausführt. Es ist purer Genuss denen bei der Arbeit zu zuschauen und dieser Film hat seinen guten Ruf wirklich zu recht verdient. Selbst für heutige Verhältnisse lässt dieser Film in Sachen Action unzählige Filme staub schlucken.
Grandioses Actionfeuerwerk, was immer noch seines Gleichen sucht und eine absolute Perle des Hongkong Actionkinos.
Bei Bild ist es unglaublich was man hier noch rausgeholt hat. Die Schärfe ist richtig klasse und dazu diese Farben unglaublich kräftig dazu bliebt dsas Bild stets sauber.
Der chinesische Ton kann da nicht mithalten. Es ist in 2x und ab und zu gibt es leichts Rauschen, aber Kraft ist da.
Das Bonusmaterial ist in SD und zwei Features über Donnie Yen und diverse Trailer
Cynthia Khan wurde hier entgültig zum Superstar den Hongkong Actionfilms und Donnie Yen zeigte auch hier in jungen Jahren warum er zu den besten Martial Arts Darstellern aller Zeiten gehört. Meister Regisseur Yuen Woo Ping hat sich mit diesem Film selbst übertroffen.
Dieser Buddy Cop Film ist von der Story sehr simpel und nur Grundlage für jede Menge Action und was hier an Actionsequenzen gezeigt wird, ist einfach nur wow. Die Stunts sind spektakulär in Szene gesetzt und der Cast zeigt hier vollsten Körpereinsatz und stellenweise tut es recht weh wenn man zusieht wie die teilweise auf den Boden krachen.
Und dann sind natürlich noch die Fightszenen, eines besser als der andere. Egal ob Cynthia Khan oder Donnie Yen, jeder Für sich liefert hier richtig großes Martial Arts Kino ab und das Ganze optisch perfekt aufgenommen und ausführt. Es ist purer Genuss denen bei der Arbeit zu zuschauen und dieser Film hat seinen guten Ruf wirklich zu recht verdient. Selbst für heutige Verhältnisse lässt dieser Film in Sachen Action unzählige Filme staub schlucken.
Grandioses Actionfeuerwerk, was immer noch seines Gleichen sucht und eine absolute Perle des Hongkong Actionkinos.
Bei Bild ist es unglaublich was man hier noch rausgeholt hat. Die Schärfe ist richtig klasse und dazu diese Farben unglaublich kräftig dazu bliebt dsas Bild stets sauber.
Der chinesische Ton kann da nicht mithalten. Es ist in 2x und ab und zu gibt es leichts Rauschen, aber Kraft ist da.
Das Bonusmaterial ist in SD und zwei Features über Donnie Yen und diverse Trailer
mit 5
mit 5
mit 3
mit 3
bewertet am 12.09.26 um 09:03
Durch den Actionkult Podcast hatte ich wieder Lust diesen Film zu sehen, den ich bestimmt über 15 Jahre nicht mehr gesehen habe.
Ich weiß noch wie ich damals voller hoher Erwartungen in diesen Film gegangen bin. Endlich zeigen sie den Krieg gegen die Maschinen, endlich ist man in der Zukunft und dann noch der große Christian Bale als John Connor, das wird der Überfilm. Tja und dann kam ich sehr ernüchtert wieder aus dem Kino raus. Es ist zwar keine komplette Vollgurke wie der dritte Teil aber unglaublich weit hinter seinen Möglichkeiten und naja auch nicht so wirklich ein guter Film.
Die Effekte sehen zwar richtig gut aus, hier merkt man das hohe Budget, die kaputten Städte sehen klasse aus und es gibt ein paar Schöne Actionsetpieces wie z.B. die Verfolgungsjagd mit dem Truck. Aber so richtige Endzeit Kriegsaction kommt zu keiner Sekunde auf, hier wäre es besser gewesen auf riesen Effektgewitter zu verzichten sondern Old School Kriegsszenen Mensch gegen Maschine zu zeigen. Das gibt es hier zu keiner Sekunde.
Auch hat dieser Film viel überflüssigen Ballast. Sam Worthington war damals durch Avatar der heiße Scheiß, aber hier wirkt er stets wie ein Fremdkörper der einfach nicht reinpassen will. Auch die junge Moon Bloodgood ohne Frage ein hübsches Eye Candy aber ansonsten recht nutzlos, genauso nutzlos wie Bryce Dallas Howard als Gattin von Connor. Hier wäre es besser gewesen wenn man sich einfach mal auf das Wesentliche konzentriert hätte, nämlich auf John Connor. Hier macht Bale zumindest eine ordentliche Figur wobei er natürlich nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann, weil man sich halt immer wieder auf eher uninteressante Charaktere konzentriert. Hier wollte man halt einfach zu viel auf einmal. Entsprechend passiert es auch immer mal wieder dass es während der knapp 2h Laufzeit zu Längen kommt, wobei ich sagen muss Anton Yelchin als Kyle Reese mochte ich. Hier hätte man es vielleicht einfach simpler machen sollen, diesmal einfach nur Connor zeigen wie er sich durch Kriegsgebiet kämpfen muss um halt Reese zu retten. Einfach mal simpler anstatt künstlich aufzublähen.
Das Finale bei Skynet fand ich aber dann wieder recht cool gemacht, nicht gerade logisch aber unterhaltsam. Nur beim Ende an sich mit dem Herzen das fand ich damals wie heute schon so ziemlichen Blödsinn.
In der Summe kommt dieser Film bei mir nicht über Mittelmaß hinaus und hat schon seinen Grund warum dieser Film so lange nicht mehr bei mir im Player gelandet ist.
Bild und Ton sind schlichtweg Referenz. Da gibt es keinerlei Mangel.
Bonusmaterial ist recht viel, sogar der komplette Film wird analysiert. Ganz ordentlich.
Ich weiß noch wie ich damals voller hoher Erwartungen in diesen Film gegangen bin. Endlich zeigen sie den Krieg gegen die Maschinen, endlich ist man in der Zukunft und dann noch der große Christian Bale als John Connor, das wird der Überfilm. Tja und dann kam ich sehr ernüchtert wieder aus dem Kino raus. Es ist zwar keine komplette Vollgurke wie der dritte Teil aber unglaublich weit hinter seinen Möglichkeiten und naja auch nicht so wirklich ein guter Film.
Die Effekte sehen zwar richtig gut aus, hier merkt man das hohe Budget, die kaputten Städte sehen klasse aus und es gibt ein paar Schöne Actionsetpieces wie z.B. die Verfolgungsjagd mit dem Truck. Aber so richtige Endzeit Kriegsaction kommt zu keiner Sekunde auf, hier wäre es besser gewesen auf riesen Effektgewitter zu verzichten sondern Old School Kriegsszenen Mensch gegen Maschine zu zeigen. Das gibt es hier zu keiner Sekunde.
Auch hat dieser Film viel überflüssigen Ballast. Sam Worthington war damals durch Avatar der heiße Scheiß, aber hier wirkt er stets wie ein Fremdkörper der einfach nicht reinpassen will. Auch die junge Moon Bloodgood ohne Frage ein hübsches Eye Candy aber ansonsten recht nutzlos, genauso nutzlos wie Bryce Dallas Howard als Gattin von Connor. Hier wäre es besser gewesen wenn man sich einfach mal auf das Wesentliche konzentriert hätte, nämlich auf John Connor. Hier macht Bale zumindest eine ordentliche Figur wobei er natürlich nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann, weil man sich halt immer wieder auf eher uninteressante Charaktere konzentriert. Hier wollte man halt einfach zu viel auf einmal. Entsprechend passiert es auch immer mal wieder dass es während der knapp 2h Laufzeit zu Längen kommt, wobei ich sagen muss Anton Yelchin als Kyle Reese mochte ich. Hier hätte man es vielleicht einfach simpler machen sollen, diesmal einfach nur Connor zeigen wie er sich durch Kriegsgebiet kämpfen muss um halt Reese zu retten. Einfach mal simpler anstatt künstlich aufzublähen.
Das Finale bei Skynet fand ich aber dann wieder recht cool gemacht, nicht gerade logisch aber unterhaltsam. Nur beim Ende an sich mit dem Herzen das fand ich damals wie heute schon so ziemlichen Blödsinn.
In der Summe kommt dieser Film bei mir nicht über Mittelmaß hinaus und hat schon seinen Grund warum dieser Film so lange nicht mehr bei mir im Player gelandet ist.
Bild und Ton sind schlichtweg Referenz. Da gibt es keinerlei Mangel.
Bonusmaterial ist recht viel, sogar der komplette Film wird analysiert. Ganz ordentlich.
mit 3
mit 5
mit 5
mit 5
bewertet am 12.09.26 um 08:56
Aus gegebenen Anlass mal wieder rausgekramt. Ich habe diese Theaterstückverfilmung bestimmt 10 Jahre nicht mehr gesehen. Dieser Film genießt absoluten Kultstatus und wird bis heute immer noch regelmäßig in den Kinos gezeigt.
Auch wenn ich diesem Film seinen Kultstatus ohne Frage anerkenne und verstehe, war dieser Film für mich aber nie das ganz große Meisterwerk wie für so manch andere. Aber dieser Film macht auf seine verrückte Art Spaß und ist einfach eine extrem wilde Party ohne großen Sinn und Verstand.
Tim Curry in seiner ersten Filmrolle brilliert natürlich zu jeder Sekunde und reißt jede Szene an sich, auch wenn er natürlich den großen Vorteil hatte dass er die Rolle vorher lange Zeit in dem gleichnahmigen Theaterstück gespielt hat und entsprechend auch alles in und auswendig konnte. Aber es macht schon Spaß zuzusehen wie er vollkommen in der Rolle aufgeht und total verrückt abgeht.
Überhaupt lassen hier fast alle Charaktere zu der Sekunde unglaublich die Sau raus und ein Charakter ist verrückter als der Andere. Gleichzeitig hat man dann noch eine junge Susan Sarandon, die hier zum Großteil nur in Unterwäsche rumläuft. Eine absolute Augenweide.
Aber bei all seinen Verrücktheiten, finde ich dass dem Film so nach 2/3 die Luft ausgeht und das Ganze schon etwas eintönig wird. Da hätte das Ganze vielleicht etwas straffer und kürzer erzählen sollen, weil für mich hat sich das letzte Drittel des Films schon stark gezogen.
Die Musik ebenfalls Kultstatus ist natürlich auch ein bisschen im Zeichen seiner Zeit, geht aber immer noch ganz gut ins Ohr.
Insgesamt ja Kultfilm, witzig, verrückt, wild aber trotzdem für mich nicht das ganz große Meisterwerk. Und auch kein Film dass ich mir jetzt ständig immer wieder anschauen könnte. Aber ich kann klar verstehen warum dieser Film als einer der großen Partyfilme gilt.
Das Bild ist für das alter ganz gut. Filmkorn war nicht zu sehen, die Farben sind kräftig. Doch ab und an gibt es immer mal wieder ein paar Unschärfen.
Der englische Ton ist eher mittelmäßig und klingt mir nicht kraftvoll genug.
Das Bonusmaterial hat wirklich jede Menge zu bieten. Vor allem jede Menge Dokus.
Auch wenn ich diesem Film seinen Kultstatus ohne Frage anerkenne und verstehe, war dieser Film für mich aber nie das ganz große Meisterwerk wie für so manch andere. Aber dieser Film macht auf seine verrückte Art Spaß und ist einfach eine extrem wilde Party ohne großen Sinn und Verstand.
Tim Curry in seiner ersten Filmrolle brilliert natürlich zu jeder Sekunde und reißt jede Szene an sich, auch wenn er natürlich den großen Vorteil hatte dass er die Rolle vorher lange Zeit in dem gleichnahmigen Theaterstück gespielt hat und entsprechend auch alles in und auswendig konnte. Aber es macht schon Spaß zuzusehen wie er vollkommen in der Rolle aufgeht und total verrückt abgeht.
Überhaupt lassen hier fast alle Charaktere zu der Sekunde unglaublich die Sau raus und ein Charakter ist verrückter als der Andere. Gleichzeitig hat man dann noch eine junge Susan Sarandon, die hier zum Großteil nur in Unterwäsche rumläuft. Eine absolute Augenweide.
Aber bei all seinen Verrücktheiten, finde ich dass dem Film so nach 2/3 die Luft ausgeht und das Ganze schon etwas eintönig wird. Da hätte das Ganze vielleicht etwas straffer und kürzer erzählen sollen, weil für mich hat sich das letzte Drittel des Films schon stark gezogen.
Die Musik ebenfalls Kultstatus ist natürlich auch ein bisschen im Zeichen seiner Zeit, geht aber immer noch ganz gut ins Ohr.
Insgesamt ja Kultfilm, witzig, verrückt, wild aber trotzdem für mich nicht das ganz große Meisterwerk. Und auch kein Film dass ich mir jetzt ständig immer wieder anschauen könnte. Aber ich kann klar verstehen warum dieser Film als einer der großen Partyfilme gilt.
Das Bild ist für das alter ganz gut. Filmkorn war nicht zu sehen, die Farben sind kräftig. Doch ab und an gibt es immer mal wieder ein paar Unschärfen.
Der englische Ton ist eher mittelmäßig und klingt mir nicht kraftvoll genug.
Das Bonusmaterial hat wirklich jede Menge zu bieten. Vor allem jede Menge Dokus.
mit 4
mit 4
mit 3
mit 5
bewertet am 28.08.26 um 08:09
Ich habe diesen Kultfilm bestimmt 16 Jahre nicht mehr gesehen und durch eine Letterboxd Review bekam ich wieder Lust drauf, zumal ich diesen Film früher richtig klasse fand. Dieser Film ist ein sehr wilder Genre Mix. Auch wenn es in erster Linie ein 80er Jahre Teeniefilm ist, gibt es auch recht trashige Sci Fi und Horrorelemnte was aber nur so vor Charme strotzt.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass man sich null Ernst nimmt und einfach nur der Spaß im Vordergrund ist. Man spielt gekonnt mit den Klischees und auch wenn die Effekte aus heutiger Sicht schon sehr trashig sind, man machte das wieder Laune und ich hatte ein großes Grinsen im Gesicht. Klar aus heutiger Sicht ist dieser Film auch sehr harmlos aber strotzt weiterhin vor ungeheuer Coolness. Alleine schon Tom Atkins mit seinem "Thrill Me" grandios. Überhaupt sind die Dialoge und die Sprüche hier grandios ist sehr witzig dass es unglaublich ist wie der Cast es geschafft haben diese todernst rüberzubringen ohne laut loszulachen. Dieser Film hat so viele Momente wo ich einfach auf der Couch am jubeln bin und dazu atmet dieser Film die 80er wie kaum ein anderer Film.
Das Finale geht dann noch mal richtig gut ab und zeigt tolle Metzelaction.
Ach ich mag diesen Film von Anfang bis Ende, das ist einfach nur pure Gute Laune und es ist schade das solche Filme kaum noch gemacht werden. Zurecht einer der ganz großen Kultklassiker.
Für das Alter ist das Bild richtig edel. Auch wenn ich am Anfang während der Schwarzweiß Szenen dachte dass es schwach ist, sobald es dann in Farbe ist, wird es richtig gut. Sehr gute Schärfe.
Ton ist auch für das Alter sehr gut. Bonusmaterial ist auch sehr ordentlich.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass man sich null Ernst nimmt und einfach nur der Spaß im Vordergrund ist. Man spielt gekonnt mit den Klischees und auch wenn die Effekte aus heutiger Sicht schon sehr trashig sind, man machte das wieder Laune und ich hatte ein großes Grinsen im Gesicht. Klar aus heutiger Sicht ist dieser Film auch sehr harmlos aber strotzt weiterhin vor ungeheuer Coolness. Alleine schon Tom Atkins mit seinem "Thrill Me" grandios. Überhaupt sind die Dialoge und die Sprüche hier grandios ist sehr witzig dass es unglaublich ist wie der Cast es geschafft haben diese todernst rüberzubringen ohne laut loszulachen. Dieser Film hat so viele Momente wo ich einfach auf der Couch am jubeln bin und dazu atmet dieser Film die 80er wie kaum ein anderer Film.
Das Finale geht dann noch mal richtig gut ab und zeigt tolle Metzelaction.
Ach ich mag diesen Film von Anfang bis Ende, das ist einfach nur pure Gute Laune und es ist schade das solche Filme kaum noch gemacht werden. Zurecht einer der ganz großen Kultklassiker.
Für das Alter ist das Bild richtig edel. Auch wenn ich am Anfang während der Schwarzweiß Szenen dachte dass es schwach ist, sobald es dann in Farbe ist, wird es richtig gut. Sehr gute Schärfe.
Ton ist auch für das Alter sehr gut. Bonusmaterial ist auch sehr ordentlich.
mit 5
mit 4
mit 3
mit 3
bewertet am 15.08.26 um 09:52
Der vierte Teil der 5-teiligen Kickboxer Reihe und zum dritten und letzten Mal kehrt Sasha Mitchell in die Rolle des David Sloan zurück. Gleichzeitig war es auch das letzte Mal, dass er für einen Film als Hauptdarsteller auftrat.
Als Teenie fand ich diesen Film klasse und natürlich aus heutiger Sicht ist dieser Film absoluter Blödsinn, aber im Gegensatz zum dritten Teil greift hier der Nostalgiebonus und ich hatte immer noch meinen Spaß mit diesem Film.
Zum ersten Mal innerhalb der Reihe gibt es einen Kampfsport Turnier, wobei man direkt sagen muss bei den ganzen Turnier Fighter Filmen, die es gibt, gibt es viele die deutlich besser sind, aber wie gesagt ich mag diesen Film.
Die Story selbst ist sehr einfach gestrickt und selbst damals als Teenie sind mir hier schon massive Logiklöcher aufgefallen, das ist mit den Jahren noch mal offensichtlicher geworden. Viele Szenen innerhalb der Story und das Verhalten von so einigen Charakteren ergeben teilweise absolut null Sinn und man merkt, dass man hier in erster Linie voll auf Style gesetzt hat und Szenen eingebaut hat, um möglichst cool rüberzukommen und es vollkommen egal war, ob es gerade Sinn macht oder nicht. Das ist so over the top dass es oft unfreiwillig komisch und manchmal auch albern wirkt. Es half natürlich auch nicht, dass der Cast jetzt auch nicht gerade die besten Schauspieler besteht. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Darsteller kämpfen mussten, ein ernstes Gesicht zu machen und nicht laut loslachen zu müssen. Zumindest hat es bei mir dafür gesorgt, dass ich viel Gelacht habe, nach dem Motto oh man was für ein Blödsinn aber irgendwie witzig.
Was die Fights angeht, gibt es hier davon tatsächlich viel und sieht auch deutlich besser aus als die beiden anderen Kickboxerfilme mit Sasha Mitchell. Aber bei den heutigen Sehgewohnheiten haben diese Fights natürlich absolut keine Chance mehr und auch aus der damaligen Zeit gibt es da schon bessere Werke und auch hier ist das manche Rumgepose eher unfreiwillig komisch. Allgemein merkt man auch optisch die DTV-Herkunft, wobei es hier in dem Bereich schon schlimmere Filme gab, aber halt auch bessere.
In der Summe ist dieser Film weit weg davon in der großen Liga mitzuspielen, aber ich mag ihn, er hat bei mir Nostalgiebonus und sorgt bei all seinem Blödsinn und dem schlechten unlogischen Storytelling dafür, dass ich beim schauen durchgängig gute Laune hat.
Das Bild ist für das Alter sehr gut, zwar gibt es aber und an leichtes Filmkorn und Minimale Verschmutzungen aber Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar und die Farben sind sehr gut.
Der englische Ton ist eher solide, aber und an fehlt es doch schon etwas an Kraft.
Als Bonusmaterial gibt es diverse Trailer, Bilder und den Film noch mal in der deutschen Zensierten Fassung.
Als Teenie fand ich diesen Film klasse und natürlich aus heutiger Sicht ist dieser Film absoluter Blödsinn, aber im Gegensatz zum dritten Teil greift hier der Nostalgiebonus und ich hatte immer noch meinen Spaß mit diesem Film.
Zum ersten Mal innerhalb der Reihe gibt es einen Kampfsport Turnier, wobei man direkt sagen muss bei den ganzen Turnier Fighter Filmen, die es gibt, gibt es viele die deutlich besser sind, aber wie gesagt ich mag diesen Film.
Die Story selbst ist sehr einfach gestrickt und selbst damals als Teenie sind mir hier schon massive Logiklöcher aufgefallen, das ist mit den Jahren noch mal offensichtlicher geworden. Viele Szenen innerhalb der Story und das Verhalten von so einigen Charakteren ergeben teilweise absolut null Sinn und man merkt, dass man hier in erster Linie voll auf Style gesetzt hat und Szenen eingebaut hat, um möglichst cool rüberzukommen und es vollkommen egal war, ob es gerade Sinn macht oder nicht. Das ist so over the top dass es oft unfreiwillig komisch und manchmal auch albern wirkt. Es half natürlich auch nicht, dass der Cast jetzt auch nicht gerade die besten Schauspieler besteht. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Darsteller kämpfen mussten, ein ernstes Gesicht zu machen und nicht laut loslachen zu müssen. Zumindest hat es bei mir dafür gesorgt, dass ich viel Gelacht habe, nach dem Motto oh man was für ein Blödsinn aber irgendwie witzig.
Was die Fights angeht, gibt es hier davon tatsächlich viel und sieht auch deutlich besser aus als die beiden anderen Kickboxerfilme mit Sasha Mitchell. Aber bei den heutigen Sehgewohnheiten haben diese Fights natürlich absolut keine Chance mehr und auch aus der damaligen Zeit gibt es da schon bessere Werke und auch hier ist das manche Rumgepose eher unfreiwillig komisch. Allgemein merkt man auch optisch die DTV-Herkunft, wobei es hier in dem Bereich schon schlimmere Filme gab, aber halt auch bessere.
In der Summe ist dieser Film weit weg davon in der großen Liga mitzuspielen, aber ich mag ihn, er hat bei mir Nostalgiebonus und sorgt bei all seinem Blödsinn und dem schlechten unlogischen Storytelling dafür, dass ich beim schauen durchgängig gute Laune hat.
Das Bild ist für das Alter sehr gut, zwar gibt es aber und an leichtes Filmkorn und Minimale Verschmutzungen aber Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar und die Farben sind sehr gut.
Der englische Ton ist eher solide, aber und an fehlt es doch schon etwas an Kraft.
Als Bonusmaterial gibt es diverse Trailer, Bilder und den Film noch mal in der deutschen Zensierten Fassung.
mit 3
mit 4
mit 3
mit 2
bewertet am 12.08.26 um 08:34
Ich habe diesen Film schon sehr oft gesehen, wobei die letzte Sichtung fast 10 Jahre her ist und ich hatte einfach wieder Lauft auf diesen Film der für mich schlichtweg Unterhaltung pur ist und von der ersten Sekunde an bei mir für gute Laune sorgt ohne groß nachdenken zu müssen und dazu einer netten Prise Herz hat.
Cameron Diaz und Ashton Kutcher haben zwar nicht die beste Chemie aber was Ihnen an Chemie fehlt, machen sie durch Einsatz wieder wett und sie machen halt das was sie am besten können, einfach die Sau rauslassen. Ist es verrückt, jab, ist es manchmal albern, jab aber ich finde es Lustig. Auch meine Frau die diesen Film zum ersten mal gesehen hat, hat fleißig gelacht.
Den beiden wird aber ein bisschen die Show gestohlen von Lake Bell und Rob Corddry, die beiden lassen hier nicht nur klasse die Sau raus, die beiden haben auch die Chemie die Diaz und Kutcher ein bisschen fehlt. Entsprechend jedes mal wenn Bell und Corddry auftauchen wird es noch mal besonders witzig. Vor allem die Crédit Szene mit den beiden ist zu geil und lässt mich jedes mal aufs Neue Jubeln.
Die Story selbst ist von Anfang bis Ende vorhersehbar, ohne große Überraschung aber halt einfach tolle Feelgood Unterhaltung, die bei mir für einfach nur pure Gute Laune sorgt.
Bild und Ton ist verdammt gut, wenn auch keine Referenz. Bonusmaterial ist zum Teil in HD jedoch ist man da in ner halben Stunde durch.
Cameron Diaz und Ashton Kutcher haben zwar nicht die beste Chemie aber was Ihnen an Chemie fehlt, machen sie durch Einsatz wieder wett und sie machen halt das was sie am besten können, einfach die Sau rauslassen. Ist es verrückt, jab, ist es manchmal albern, jab aber ich finde es Lustig. Auch meine Frau die diesen Film zum ersten mal gesehen hat, hat fleißig gelacht.
Den beiden wird aber ein bisschen die Show gestohlen von Lake Bell und Rob Corddry, die beiden lassen hier nicht nur klasse die Sau raus, die beiden haben auch die Chemie die Diaz und Kutcher ein bisschen fehlt. Entsprechend jedes mal wenn Bell und Corddry auftauchen wird es noch mal besonders witzig. Vor allem die Crédit Szene mit den beiden ist zu geil und lässt mich jedes mal aufs Neue Jubeln.
Die Story selbst ist von Anfang bis Ende vorhersehbar, ohne große Überraschung aber halt einfach tolle Feelgood Unterhaltung, die bei mir für einfach nur pure Gute Laune sorgt.
Bild und Ton ist verdammt gut, wenn auch keine Referenz. Bonusmaterial ist zum Teil in HD jedoch ist man da in ner halben Stunde durch.
mit 5
mit 5
mit 5
mit 3
bewertet am 09.08.26 um 17:15
Teil 1:
Milla Jovovich in ihrer Paraderolle, hier noch blutjung und im Vergleich zu den Fortsetzungen ist dieser Film fast schon bodenständig und ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und im Gegensatz zu anderen Videospielverfilmungen der damaligen Zeit ganz ordentlich wegkam.
An die berühmte Vorlage orientiert sich dieser Film eher wenig, okay immerhin noch mehr als später die Fortsetzungen aber es gibt schöne Insider und die Atmosphäre im Hive ist ganz gut und ich muss sagen, ich hatte wenn auch mit Nostalgiebonus wieder ordentlich Spaß beim schauen.
Milla Jovocich war auch damals nicht die beste Schauspielerin, aber sie macht ihre Sache sehr gut, ist sehr hübsch anzuschauen und zeigt im Verlauf ganz gute Action. Michelle Rodriguez macht natürlich das was sie immer macht. Der Rest des Casts allesamt bekannte Gesichter machen ihre Sache ordentlich ohne groß zu überragen.
Die Story selbst ist simpel gemacht, wie gesagt die Atmosphäre ist ordentlich und es gibt ein paar nette wenn auch sehr klischeehafte Jump Scares. Die CGI reißt aus heutiger Sicht keine Bäume mehr raus, aber tut auch nicht in den Augen weh. Okay die CGI Monster und auch die CGI Masken der Zombies sind schon sehr sichtbar und der ganze Film hat inzwischen schon einen sehr großen Trashfaktor gekriegt, wobei ich sagen muss, dank Nostalgiebonus ist es immer noch ein recht spaßiger Trash. Klar dieser Film ist auch irgendwie nichts weiter als ein recht teures B-Movie, aber er versucht auch nie wirklich mehr zu sein und das hat schon seinen Charme, der wenn man nicht nachdenkt schon zu unterhalten weiß.
In der Summe natürlich weit weg davon ein Meisterwerk zu sein, aber bei mir hat dieser gewissen Nostalgiebonus und ab und zu kann auch kompletter Blödsinn sehr unterhaltsam sein.
Teil 2:
Ich weiß noch alleine schon wie dieser Film damals beworben wurde mit der Musik von Papa Roach, da hatte mich dieser Film bereits schon abgeholt und Milla Jovovich ganz stolz war dass zu dem Zeitpunkt nur aus Muskeln bestand und ganz stolz sagte, sie wäre auf Linda Hamilton in T2 Level, was körperliche Fitness anging.
Als dieser Film damals rauskam habe ich ihn total abgefeiert. Mit den Spielen hatte dieser Film bis auf die Tatsache dass nun auch ein paar Charaktere aus den Spielen auftauchten, noch weniger zu tun als beim ersten Teil und man macht wie bei einer typischen Fortsetzung auf höher schneller weiter. Wobei ich zumindest sagen muss Sienna Guillory ist eine optisch richtig tolle Jill Valentine und hier zumindest nah an der Vorlage.
Dieser Film an sich ist aber natürlich ziemlicher Blödsinn und weiterhin wie der erste Teil eher ein recht teures B-Movie aber ich muss sagen ein unterhaltsames B-Movie. Ich feier diesen Film zwar nicht mehr so sehr ab wie damals, aber ich habe immer noch Spaß an diesem Film. Die CGI als solches ist zwar sichtbar aber zumindest sind die Zombie Effekte besser als beim ersten Teil, klar im Vergleich zu aktuellen Zombie Titeln haben hier die Zombie Effekte auch keine Schnitte mehr aber dieser Film ist recht kurzweilig erzählt und versucht gar nicht erst groß eine Handlung zu erzählen sondern baut in erster Linie darauf jede Menge Action zu zeigen. Okay die Kamera wackelt schon recht fleißig aber es ist nie unübersichtlich und geht recht gut ab, so dass es zu keiner Sekunde langweilig war und an sich sehr kurzweilig erzählt ist. Okay sobald man nur einen Hauch nachdenkt hat man verloren, die Charakter sind halt nicht die hellsten und nach einem Sinn sollte man so ziemlich gar nicht erst suchen, aber als simple NoBrainer Unterhaltung funktioniert dieser Film für mich immer noch ganz gut, wobei vermutlich auch wie beim ersten Teil sicherlich etwas Nostalgiebonus eine Rolle spielt. Und wenn der Abspann losgeht und die Musik von Killswitch Engage läuft dann habe ich sowieso tierisch gute Laune.
In der Summe ist das für mich ein simpler gute Laune Actioner wo man nicht groß nachdenken muss und für einen verregneten Sonntag ganz gut zum anschauen passt.
Teil 3:
Der dritte Teil der Resident Evil Reihe auf den Spuren von Mad Max nur halt mit Zombies. Nun ignoriert man komplett die Vorlage und macht einfach was komplett eigenes auch wenn Charaktere aus den Spielen auftauchen haben diese absolut gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Damals als dieser Film rauskam habe ich ihn total gefeiert. Die Letzte Sichtung ist aber auch schon sehr lange her und ich muss sagen, heute finde ich diesen Film deutlich weniger gut.
Die Zombie Effekte sind merklich besser geworden als bei den Vorgängern, während andere Monster Effekte immer noch eher mies aussehen und trotz seiner gerade mal 95 Minuten Laufzeit merkt man schon dass dieser Film immer wieder zwischendurch Leerlauf hat, zumal die Story halt jetzt nicht so viel hergibt um interessant zu sein und einige sehr trashige Momente. Vor allem in der Ersten Hälfte hat dieser Film schon so einige Längen. Gleichzeitig in Zeiten von Walking Dead ist die Zombie Action auch nicht mehr wirklich groß was besonders auch wenn Mila Jovovic hier gut austeilen darf. Einzig was mich bei ihr hier störte dass man immer wieder merklich sieht das mein eine Art Filter auf ihren Gesicht gelegt hat, dadurch wirkt ihr Gesicht sehr künstlich.
Ali Larter als Claire Redfield hat zwar wie eingangs nicht wirklich was mit der Vorlage gemeinsam aber ist immerhin bildschön anzuschauen.
Aber der zweiten Hälfte des Films wird dann dann die Action hochgefahren und dann steigt auch der Unterhaltungswert des Films, aber der große Spaß wie vor 20 Jahren bei der ersten Sichtung war jetzt nicht mehr wirklich vorhanden. Es war im Grunde nur noch ein berieselungsfilm für mich, den man sich zwar angucken kann ohne das es weh tut, aber mit den Vorgängern hab ich schon mehr Spaß gehabt.
Teil 4:
Der vierte Teil der Resident Evil Reihe hat weiterhin wenig bis gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Aber ich weiß noch wie trotzdem den vierten Teil damals richtig klasse fand, alleine schon weil so was von viel in Zeitlupe gepost und Action gezeigt wurde, das fand ich sowas von cool und stylisch. Hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit gedreht wäre dieser Film nach 2/3 der Laufzeit vorbei so viele Zeitlupenszenen gibt es hier.
Aber inzwischen auch auch dieser Film merklich bei mir nachgelassen. Ja ich finde die ganzen Zeitlupen Actionszenen immer noch toll gemacht, vor allem der Fight in der Dusche war herrlich. Aber Problem ist für mich der Part zwischen der Action, denn die Handlung gibt mir nicht wirklich was um groß mitzufiebern und entsprechend zog sich für mich die Handlung. Gleichzeitig sind die Effekte auch richtig schlecht gealtert, man sieht regelrecht dass 90% des Films vor einer grünen Wand gedreht wurden und sieht entsprechend richtig grottig aus. Auch die Zombie Effekte haben im Vergleich zum Vorgänger merklich nachgelassen.
Das die Story auf einen Bierdeckel passt und vollgepackt mit jeder Menge Logiklöcher naja, es gibt schlimmeres, ich fand es ganz unterhaltsam wie die Mädels hier durch die Hölle gingen aber der Eyeliner und der Lippenstift stets perfekt saß.
Genauso mies wie die CGI aussah, sah auch der Wesker Darsteller aus. Auch Prison Break Star Wrentworth Miller als Chris Redfield war eine große Fehlbesetzung und wirkte mehr wie ein Klotz, aber immerhin Ali Larter als Claire Redfield war wieder eine Augenweide.
Überragend ist aber der Score, der ist von Anfang bis Ende richtig klasse und macht unglaublich viel Laune und hebt so manche wirklich sehr schlechte Sequenz merklich.
In der Summe muss ich sagen, ist der Film während der ersten 20 Minuten sowie während der letzten 30 Minuten klasse, wo man halt voll auf Action setzt und purer Style, das macht Laune, die Handlung dazwischen recht langatmig und das ganze hat schon merklich was von einem Big Budget C-Movie, dass schon wieder so schlecht gemacht ist, dass es fast wieder witzig ist.
Teil 5:
Mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe. Ja die Story ist absoluter Blödsinn, total hanebüchen und sinnfrei und hat bis auf die Namen der Charaktere nichts mit der Vorlage gemeinsam aber mir macht dieser Film sehr viel Spaß, inhaltlich fing man da an wo Teil 4 aufgehört hat wobei im Anschluss dann auch nicht mehr wirklich viel erzählt wird.
Es ist im Grunde eine Milla Jovovich Actionshow in Slow Motion. Purer Style über Substanz, hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit abgespielt wäre das Ganze vermutlich innerhalb von 45 Minuten vorbei. Klar man überdenkt mit der Slow Mo sicherlich auch einige körperliche Schwächen der Darsteller bei den Fights indem man sie in Slow Mo zeigt und fleißig posen lässt aber ich mag diesen exzessiven übertrieben Einsatz von Slow Motion und hatte wieder durchgehend ein Grinsen ins Gesicht, natürlich sind diese Actionszenen total unrealistisch und die Charaktere benehmen sich selten dämlich, wobei in Sachen Charaktere war es schon cool zu sehen wie die alten Darsteller aus den ersten Filmen wieder zurückgekommen sind. Man darf auf gar keinen fall nachdenken, in dem Moment wo man nachdenkt oder auch nur einen Hauch von seinem Gehirn einschaltet hat man bei diesem Film direkt verloren. Aber dafür sin die 95 Minuten Laufzeit schön kurzweilig erzählt ohne irgendwelche Längen.
Ada Wong als neuer Charakter im Film kommt richtig klasse rüber und ihr Anblick ist ein Genuss für die Augen. Weniger ein Genuss sind die Effekte, die sahen schon vor 14 Jahren scheiße aus und sind heute auch nicht besser geworden. Die Greenscreen und die CGI Monster sind als solche stets erkennbar.
Für mich ist dieser Film reines Guilty Pleasure, von der ersten bis zur letzten Sekunde Gute Laune Blödsinn, den ich mir bereits mehrfach angeschaut habe und bis heute nicht den Spaß an diesem Film verloren habe.
Teil 6:
Das große Finale der Resident Evil Saga. Wo Teil 5 mein persönlicher Lieblingsfilm der Reihe ist, ist Teil 6 für mich der schlechteste Teil der Reihe geworden.
Die Story ist natürlich wieder einmal sehr einfach gestrickt, mit netten Wendungen so dass man zumindest von der Story her einen ganz ordentlichen Abschluss kriegt, zumindest das war okay. Okay Blödsinn bleibt die Story natürlich weiterhin, mit fleißig Logiklöchern und schon sich sehr bräsig verhaltenden Charakteren.
Milla Jovovich spielt die Rolle auch wieder sehr taff. Der Rest des Casts na ja nettes Kanonenfutter, wobei Ali Larter wieder eine absolute Augenweide ist.
Problematisch wird es aber bei der Inszenierung, das zerstört den ganzen Film. Zum einen wären da die Effekte, man merkt die Green Screen Arbeiten teilweise noch mehr als bei den Teilen davor, sprich die Effekte sind noch mal eine Schippe schlechter geworden. Alleine die Tatsache dass die Flammen CGI extrem mies aussehen, richtig übel.
Immerhin ein paar Stunts sind ganz nett.
Und dann ist da noch die Kamera Arbeit und der Schnitt. Der Vorgänger waren herrliches Slow Motion Overkill, hier dagegen ist es ein Schnittgewitter vom Feinsten mit Fleißig Rumgeschüttel mit der Kamera, so wie es nicht aussehen darf, ein Gimmick was absolut verboten gehört und jeder der es einsetzt nie wieder im Filmbussiness arbeiten dürfte. Das zerstörte nahezu jede Actionszene. Wer Probleme mit Epilepsie oder Motion Sickness hat, wird bei diesem Film arge Probleme haben.
Mit seinen 107 Minuten Laufzeit ist dieser Film nicht nur der längste Film der Reihe geworden sondern auch der langatmigste. Hier wäre weniger Laufzeit besser gewesen.
In der Summe hat man einen Film mit Potenzial für einen ordentlichen NoBrainer komplett zerstört indem man Schnitt und Kamera verbockt hat und entsprechend den Film komplett nach unten zieht.
Bild:
Bei Bild merkt man von allem beim ersten und zweiten Teil einen starken Sprung im Vergleich zur alten Bluray, danach ist der Sprung nicht ganz so groß bedingt dadurch dass die jeweiligen Blurays da dann eine sehr gute Qualität hatten und da nicht mehr ganz so viel rauszuholen wurde.
Das Bild ist in der Summe ganz gut geworden mit sehr guten Farben und sehr guten Schärfe, reicht an Details und ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.
Ton:
Der englische Ton ist eine Wucht, extrem Kraftvoll mit tollem Detaillierten Raumklang mit tollen Bässen. Richtig klasse.
Extras:
Während den ersten 3 Filmen gibt es nur Trailer, erst bei den späteren Filmen gibt es Bonusmaterials, kurze Features und bedeutend weniger als bei den deutschen Disks.
Milla Jovovich in ihrer Paraderolle, hier noch blutjung und im Vergleich zu den Fortsetzungen ist dieser Film fast schon bodenständig und ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und im Gegensatz zu anderen Videospielverfilmungen der damaligen Zeit ganz ordentlich wegkam.
An die berühmte Vorlage orientiert sich dieser Film eher wenig, okay immerhin noch mehr als später die Fortsetzungen aber es gibt schöne Insider und die Atmosphäre im Hive ist ganz gut und ich muss sagen, ich hatte wenn auch mit Nostalgiebonus wieder ordentlich Spaß beim schauen.
Milla Jovocich war auch damals nicht die beste Schauspielerin, aber sie macht ihre Sache sehr gut, ist sehr hübsch anzuschauen und zeigt im Verlauf ganz gute Action. Michelle Rodriguez macht natürlich das was sie immer macht. Der Rest des Casts allesamt bekannte Gesichter machen ihre Sache ordentlich ohne groß zu überragen.
Die Story selbst ist simpel gemacht, wie gesagt die Atmosphäre ist ordentlich und es gibt ein paar nette wenn auch sehr klischeehafte Jump Scares. Die CGI reißt aus heutiger Sicht keine Bäume mehr raus, aber tut auch nicht in den Augen weh. Okay die CGI Monster und auch die CGI Masken der Zombies sind schon sehr sichtbar und der ganze Film hat inzwischen schon einen sehr großen Trashfaktor gekriegt, wobei ich sagen muss, dank Nostalgiebonus ist es immer noch ein recht spaßiger Trash. Klar dieser Film ist auch irgendwie nichts weiter als ein recht teures B-Movie, aber er versucht auch nie wirklich mehr zu sein und das hat schon seinen Charme, der wenn man nicht nachdenkt schon zu unterhalten weiß.
In der Summe natürlich weit weg davon ein Meisterwerk zu sein, aber bei mir hat dieser gewissen Nostalgiebonus und ab und zu kann auch kompletter Blödsinn sehr unterhaltsam sein.
Teil 2:
Ich weiß noch alleine schon wie dieser Film damals beworben wurde mit der Musik von Papa Roach, da hatte mich dieser Film bereits schon abgeholt und Milla Jovovich ganz stolz war dass zu dem Zeitpunkt nur aus Muskeln bestand und ganz stolz sagte, sie wäre auf Linda Hamilton in T2 Level, was körperliche Fitness anging.
Als dieser Film damals rauskam habe ich ihn total abgefeiert. Mit den Spielen hatte dieser Film bis auf die Tatsache dass nun auch ein paar Charaktere aus den Spielen auftauchten, noch weniger zu tun als beim ersten Teil und man macht wie bei einer typischen Fortsetzung auf höher schneller weiter. Wobei ich zumindest sagen muss Sienna Guillory ist eine optisch richtig tolle Jill Valentine und hier zumindest nah an der Vorlage.
Dieser Film an sich ist aber natürlich ziemlicher Blödsinn und weiterhin wie der erste Teil eher ein recht teures B-Movie aber ich muss sagen ein unterhaltsames B-Movie. Ich feier diesen Film zwar nicht mehr so sehr ab wie damals, aber ich habe immer noch Spaß an diesem Film. Die CGI als solches ist zwar sichtbar aber zumindest sind die Zombie Effekte besser als beim ersten Teil, klar im Vergleich zu aktuellen Zombie Titeln haben hier die Zombie Effekte auch keine Schnitte mehr aber dieser Film ist recht kurzweilig erzählt und versucht gar nicht erst groß eine Handlung zu erzählen sondern baut in erster Linie darauf jede Menge Action zu zeigen. Okay die Kamera wackelt schon recht fleißig aber es ist nie unübersichtlich und geht recht gut ab, so dass es zu keiner Sekunde langweilig war und an sich sehr kurzweilig erzählt ist. Okay sobald man nur einen Hauch nachdenkt hat man verloren, die Charakter sind halt nicht die hellsten und nach einem Sinn sollte man so ziemlich gar nicht erst suchen, aber als simple NoBrainer Unterhaltung funktioniert dieser Film für mich immer noch ganz gut, wobei vermutlich auch wie beim ersten Teil sicherlich etwas Nostalgiebonus eine Rolle spielt. Und wenn der Abspann losgeht und die Musik von Killswitch Engage läuft dann habe ich sowieso tierisch gute Laune.
In der Summe ist das für mich ein simpler gute Laune Actioner wo man nicht groß nachdenken muss und für einen verregneten Sonntag ganz gut zum anschauen passt.
Teil 3:
Der dritte Teil der Resident Evil Reihe auf den Spuren von Mad Max nur halt mit Zombies. Nun ignoriert man komplett die Vorlage und macht einfach was komplett eigenes auch wenn Charaktere aus den Spielen auftauchen haben diese absolut gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Damals als dieser Film rauskam habe ich ihn total gefeiert. Die Letzte Sichtung ist aber auch schon sehr lange her und ich muss sagen, heute finde ich diesen Film deutlich weniger gut.
Die Zombie Effekte sind merklich besser geworden als bei den Vorgängern, während andere Monster Effekte immer noch eher mies aussehen und trotz seiner gerade mal 95 Minuten Laufzeit merkt man schon dass dieser Film immer wieder zwischendurch Leerlauf hat, zumal die Story halt jetzt nicht so viel hergibt um interessant zu sein und einige sehr trashige Momente. Vor allem in der Ersten Hälfte hat dieser Film schon so einige Längen. Gleichzeitig in Zeiten von Walking Dead ist die Zombie Action auch nicht mehr wirklich groß was besonders auch wenn Mila Jovovic hier gut austeilen darf. Einzig was mich bei ihr hier störte dass man immer wieder merklich sieht das mein eine Art Filter auf ihren Gesicht gelegt hat, dadurch wirkt ihr Gesicht sehr künstlich.
Ali Larter als Claire Redfield hat zwar wie eingangs nicht wirklich was mit der Vorlage gemeinsam aber ist immerhin bildschön anzuschauen.
Aber der zweiten Hälfte des Films wird dann dann die Action hochgefahren und dann steigt auch der Unterhaltungswert des Films, aber der große Spaß wie vor 20 Jahren bei der ersten Sichtung war jetzt nicht mehr wirklich vorhanden. Es war im Grunde nur noch ein berieselungsfilm für mich, den man sich zwar angucken kann ohne das es weh tut, aber mit den Vorgängern hab ich schon mehr Spaß gehabt.
Teil 4:
Der vierte Teil der Resident Evil Reihe hat weiterhin wenig bis gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Aber ich weiß noch wie trotzdem den vierten Teil damals richtig klasse fand, alleine schon weil so was von viel in Zeitlupe gepost und Action gezeigt wurde, das fand ich sowas von cool und stylisch. Hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit gedreht wäre dieser Film nach 2/3 der Laufzeit vorbei so viele Zeitlupenszenen gibt es hier.
Aber inzwischen auch auch dieser Film merklich bei mir nachgelassen. Ja ich finde die ganzen Zeitlupen Actionszenen immer noch toll gemacht, vor allem der Fight in der Dusche war herrlich. Aber Problem ist für mich der Part zwischen der Action, denn die Handlung gibt mir nicht wirklich was um groß mitzufiebern und entsprechend zog sich für mich die Handlung. Gleichzeitig sind die Effekte auch richtig schlecht gealtert, man sieht regelrecht dass 90% des Films vor einer grünen Wand gedreht wurden und sieht entsprechend richtig grottig aus. Auch die Zombie Effekte haben im Vergleich zum Vorgänger merklich nachgelassen.
Das die Story auf einen Bierdeckel passt und vollgepackt mit jeder Menge Logiklöcher naja, es gibt schlimmeres, ich fand es ganz unterhaltsam wie die Mädels hier durch die Hölle gingen aber der Eyeliner und der Lippenstift stets perfekt saß.
Genauso mies wie die CGI aussah, sah auch der Wesker Darsteller aus. Auch Prison Break Star Wrentworth Miller als Chris Redfield war eine große Fehlbesetzung und wirkte mehr wie ein Klotz, aber immerhin Ali Larter als Claire Redfield war wieder eine Augenweide.
Überragend ist aber der Score, der ist von Anfang bis Ende richtig klasse und macht unglaublich viel Laune und hebt so manche wirklich sehr schlechte Sequenz merklich.
In der Summe muss ich sagen, ist der Film während der ersten 20 Minuten sowie während der letzten 30 Minuten klasse, wo man halt voll auf Action setzt und purer Style, das macht Laune, die Handlung dazwischen recht langatmig und das ganze hat schon merklich was von einem Big Budget C-Movie, dass schon wieder so schlecht gemacht ist, dass es fast wieder witzig ist.
Teil 5:
Mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe. Ja die Story ist absoluter Blödsinn, total hanebüchen und sinnfrei und hat bis auf die Namen der Charaktere nichts mit der Vorlage gemeinsam aber mir macht dieser Film sehr viel Spaß, inhaltlich fing man da an wo Teil 4 aufgehört hat wobei im Anschluss dann auch nicht mehr wirklich viel erzählt wird.
Es ist im Grunde eine Milla Jovovich Actionshow in Slow Motion. Purer Style über Substanz, hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit abgespielt wäre das Ganze vermutlich innerhalb von 45 Minuten vorbei. Klar man überdenkt mit der Slow Mo sicherlich auch einige körperliche Schwächen der Darsteller bei den Fights indem man sie in Slow Mo zeigt und fleißig posen lässt aber ich mag diesen exzessiven übertrieben Einsatz von Slow Motion und hatte wieder durchgehend ein Grinsen ins Gesicht, natürlich sind diese Actionszenen total unrealistisch und die Charaktere benehmen sich selten dämlich, wobei in Sachen Charaktere war es schon cool zu sehen wie die alten Darsteller aus den ersten Filmen wieder zurückgekommen sind. Man darf auf gar keinen fall nachdenken, in dem Moment wo man nachdenkt oder auch nur einen Hauch von seinem Gehirn einschaltet hat man bei diesem Film direkt verloren. Aber dafür sin die 95 Minuten Laufzeit schön kurzweilig erzählt ohne irgendwelche Längen.
Ada Wong als neuer Charakter im Film kommt richtig klasse rüber und ihr Anblick ist ein Genuss für die Augen. Weniger ein Genuss sind die Effekte, die sahen schon vor 14 Jahren scheiße aus und sind heute auch nicht besser geworden. Die Greenscreen und die CGI Monster sind als solche stets erkennbar.
Für mich ist dieser Film reines Guilty Pleasure, von der ersten bis zur letzten Sekunde Gute Laune Blödsinn, den ich mir bereits mehrfach angeschaut habe und bis heute nicht den Spaß an diesem Film verloren habe.
Teil 6:
Das große Finale der Resident Evil Saga. Wo Teil 5 mein persönlicher Lieblingsfilm der Reihe ist, ist Teil 6 für mich der schlechteste Teil der Reihe geworden.
Die Story ist natürlich wieder einmal sehr einfach gestrickt, mit netten Wendungen so dass man zumindest von der Story her einen ganz ordentlichen Abschluss kriegt, zumindest das war okay. Okay Blödsinn bleibt die Story natürlich weiterhin, mit fleißig Logiklöchern und schon sich sehr bräsig verhaltenden Charakteren.
Milla Jovovich spielt die Rolle auch wieder sehr taff. Der Rest des Casts na ja nettes Kanonenfutter, wobei Ali Larter wieder eine absolute Augenweide ist.
Problematisch wird es aber bei der Inszenierung, das zerstört den ganzen Film. Zum einen wären da die Effekte, man merkt die Green Screen Arbeiten teilweise noch mehr als bei den Teilen davor, sprich die Effekte sind noch mal eine Schippe schlechter geworden. Alleine die Tatsache dass die Flammen CGI extrem mies aussehen, richtig übel.
Immerhin ein paar Stunts sind ganz nett.
Und dann ist da noch die Kamera Arbeit und der Schnitt. Der Vorgänger waren herrliches Slow Motion Overkill, hier dagegen ist es ein Schnittgewitter vom Feinsten mit Fleißig Rumgeschüttel mit der Kamera, so wie es nicht aussehen darf, ein Gimmick was absolut verboten gehört und jeder der es einsetzt nie wieder im Filmbussiness arbeiten dürfte. Das zerstörte nahezu jede Actionszene. Wer Probleme mit Epilepsie oder Motion Sickness hat, wird bei diesem Film arge Probleme haben.
Mit seinen 107 Minuten Laufzeit ist dieser Film nicht nur der längste Film der Reihe geworden sondern auch der langatmigste. Hier wäre weniger Laufzeit besser gewesen.
In der Summe hat man einen Film mit Potenzial für einen ordentlichen NoBrainer komplett zerstört indem man Schnitt und Kamera verbockt hat und entsprechend den Film komplett nach unten zieht.
Bild:
Bei Bild merkt man von allem beim ersten und zweiten Teil einen starken Sprung im Vergleich zur alten Bluray, danach ist der Sprung nicht ganz so groß bedingt dadurch dass die jeweiligen Blurays da dann eine sehr gute Qualität hatten und da nicht mehr ganz so viel rauszuholen wurde.
Das Bild ist in der Summe ganz gut geworden mit sehr guten Farben und sehr guten Schärfe, reicht an Details und ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.
Ton:
Der englische Ton ist eine Wucht, extrem Kraftvoll mit tollem Detaillierten Raumklang mit tollen Bässen. Richtig klasse.
Extras:
Während den ersten 3 Filmen gibt es nur Trailer, erst bei den späteren Filmen gibt es Bonusmaterials, kurze Features und bedeutend weniger als bei den deutschen Disks.
mit 4
mit 4
mit 5
mit 2
bewertet am 02.08.26 um 08:28
Ich hatte schon seit längerem mal wieder Lust auf diesen Film, aber nachdem ich die entsprechende Nachtprogramm Podcast Folge gehört hatte, war definitiv Zeit den Die Disk wieder in den Player zu schieben.
Zu meinen Teenie Zeiten lief dieser Film bei mir rauf und runter, aber meine letzte Sichtung ist schon deutlich über 10 Jahre her. Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und als großes Action Comeback für Sly gefeiert wurde, nachdem dieser versucht hatte in Arnies Fußstapfen zu treten und Komödien zu machen nur um dann kommerziell brachial zu floppen. Aber hier hatte er wieder ein Hit.
Inzwischen finde ich diesen Film nicht mehr ganz so überragend wie früher als Teenager aber dieser Film ist immer noch ein wirklich guter Streifen was vor allem an den hervorragenden Stunts liegt die damals wie heute immer noch richtig klasse sind, zumal hier noch ohne CGI gedreht wurde, sondern reines Stunthandwerk geleistet wurde und ich weiß noch wie der die Flugzeugsequenz damals gefeiert wurde und auch heute obwohl es an sich simpel aussieht stuntmäßig grandios ist.
Die Klettersequenzen und die Aufnahmen in den Bergen sind grandios und es hat sich gelohnt die besten Bergsteiger der Welt für die Klettersequenzen ranzuholen. Sly selbst zeugt hier auch gewohnt jede Menge Körpereinsatz und so manche Einschläge tun beim zuschauen richtig weh.
Die Story selbst ist recht simpel und es gibt nicht wenige die diesen Film einfach als Stirb Langsam in den Bergen bezeichnen, dessen Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weißen sind. Wobei ich finde ab und zu hat dieser Film inzwischen ein paar Längen, nicht viel aber man hätte den Anfang schon ein bisschen straffe erzählen können. Auch gibt es ein paar Momente die mir zu theatralisch waren.
John Lithgow Bösewicht ist super, mit einer richtig klasse Ausstrahlung wobei das Verhalten seines Charakters hier schon merklich kontraproduktiv und fast schon selbstzerstörerisch wirkt und ich mich fragte wie er es so lange geschafft hat ohne im Knast zu landen oder draufzugehen. Der Rest des Casts hat viele bekannte Gesichter die allesamt ihre Sache ordentlich machen.
Insgesamt ist dieser Film aufgrund seiner tollen Aufnahmen in den Bergen und seiner herausragenden Stunts immer noch sehr gut anzuschauen. Für mich zwar nicht der beste Stallone Filme aber lässt sich immer noch gut anschauen.
Bild ist super für das Alter, ebenso wie der ton.
Zu meinen Teenie Zeiten lief dieser Film bei mir rauf und runter, aber meine letzte Sichtung ist schon deutlich über 10 Jahre her. Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und als großes Action Comeback für Sly gefeiert wurde, nachdem dieser versucht hatte in Arnies Fußstapfen zu treten und Komödien zu machen nur um dann kommerziell brachial zu floppen. Aber hier hatte er wieder ein Hit.
Inzwischen finde ich diesen Film nicht mehr ganz so überragend wie früher als Teenager aber dieser Film ist immer noch ein wirklich guter Streifen was vor allem an den hervorragenden Stunts liegt die damals wie heute immer noch richtig klasse sind, zumal hier noch ohne CGI gedreht wurde, sondern reines Stunthandwerk geleistet wurde und ich weiß noch wie der die Flugzeugsequenz damals gefeiert wurde und auch heute obwohl es an sich simpel aussieht stuntmäßig grandios ist.
Die Klettersequenzen und die Aufnahmen in den Bergen sind grandios und es hat sich gelohnt die besten Bergsteiger der Welt für die Klettersequenzen ranzuholen. Sly selbst zeugt hier auch gewohnt jede Menge Körpereinsatz und so manche Einschläge tun beim zuschauen richtig weh.
Die Story selbst ist recht simpel und es gibt nicht wenige die diesen Film einfach als Stirb Langsam in den Bergen bezeichnen, dessen Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weißen sind. Wobei ich finde ab und zu hat dieser Film inzwischen ein paar Längen, nicht viel aber man hätte den Anfang schon ein bisschen straffe erzählen können. Auch gibt es ein paar Momente die mir zu theatralisch waren.
John Lithgow Bösewicht ist super, mit einer richtig klasse Ausstrahlung wobei das Verhalten seines Charakters hier schon merklich kontraproduktiv und fast schon selbstzerstörerisch wirkt und ich mich fragte wie er es so lange geschafft hat ohne im Knast zu landen oder draufzugehen. Der Rest des Casts hat viele bekannte Gesichter die allesamt ihre Sache ordentlich machen.
Insgesamt ist dieser Film aufgrund seiner tollen Aufnahmen in den Bergen und seiner herausragenden Stunts immer noch sehr gut anzuschauen. Für mich zwar nicht der beste Stallone Filme aber lässt sich immer noch gut anschauen.
Bild ist super für das Alter, ebenso wie der ton.
mit 4
mit 4
mit 4
mit 4
bewertet am 25.07.26 um 10:58
Die erste Hälfte dieser Volume beinhaltet den Epilog der Wanu Kuni Saga und danach geht es Los mit der Egghead Saga.
Der Epilog ist recht klassisch gehalten und ist ganz nett aber aufgrund der Anzahl der Folgen auch etwas lang, interessant wird es bei der Egghead Saga, interessante neue Welten und neue Charaktere, wobei es dann mit dem Ende der Volume so richtig interessant wird und ausgerechnet dann geht es nicht weiter und man muss wieder warten.
In der Summe als Übergangs Volume aber ganz gut.
Das Bild ist wie üblich sehr hochwertig, gute Farben gute Schärfe. Der deutsche Ton wie üblich ohne Raumklang aber kraftvoll.
Bonusmaterial gibt es nicht
Der Epilog ist recht klassisch gehalten und ist ganz nett aber aufgrund der Anzahl der Folgen auch etwas lang, interessant wird es bei der Egghead Saga, interessante neue Welten und neue Charaktere, wobei es dann mit dem Ende der Volume so richtig interessant wird und ausgerechnet dann geht es nicht weiter und man muss wieder warten.
In der Summe als Übergangs Volume aber ganz gut.
Das Bild ist wie üblich sehr hochwertig, gute Farben gute Schärfe. Der deutsche Ton wie üblich ohne Raumklang aber kraftvoll.
Bonusmaterial gibt es nicht
mit 4
mit 5
mit 3
mit 1
bewertet am 25.07.26 um 06:37
Die Romanvorlage habe ich nie gelesen aber dadurch dass ich vor kurzem die erste Verfilmung mit Arnie mal wieder gesehen habe, die absoluten Kultstatus genießt hatte ich wieder Lust auf das Remake. Hier gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen auf der Welt denen das Remake tatsächlich gefällt und den inzwischen auch schon einige Male gesehen habe.
Es ist keine 1 zu 1 Verfilmung sondern hat nur grob Sachen übernommen, ebenso wie einige kleine Szenen und Insider. Ansonsten ist vieles anders, ob näher an der Vorlage keine Ahnung.
Die Kulissen und die Ausstattung sind klasse, genauso wie die Effekte und sorgen für eine richtig gute Sci Fi Atmosphäre und wirklich schon wie einst bei Blade Runner was richtig cool rüber kommt. Hier merkt man wirklich zu jeder Sekunde das mit richtig hohem Budget gedreht wurde. Die Action ist zwar nicht so brutal wie die Arnie Version, ist aber ansonsten richtig klasse in Szene gesetzt und es gibt wirklich mehr Action als im ersten Film, was diesen Film schön kurzweilig macht, auch in der längeren Directors Cut Version gab es für mich hier keinerlei Längen.
Farrell selbst macht seine Sache gut, ist natürlich kein Arnie. Richtig klasse ist aber Kate Beckinsale, die Frau rockt hier gewaltig und kommt als Bad Girl richtig klasse rüber und zeigt hammer Stunts und Action und so niedlich und wundervoll Jessica Biel wie immer ist, gegen die Beckinsale sieht sie komplett keine Schnitte, aber es macht Spaß wie die beiden sich anzicken. Wobei Beckinsale überhaupt an sich hier der absolute Showstealer ist. Bryan Cranston dagegen als Bösewicht war hier aber merklich unterfordert und wirkte in der Rolle fast schon gelangweilt, wobei er zum Glück jetzt auch nicht so viel Screentime hat.
Auch wenn ich weiß ich stehe mit meiner Meinung alleine da, ist dieser Film in der Summe für mich immer noch ein richtig klasse Sci Fi Actioner. Klar die Arnie Version hat den großen Nostalgiebonus, aber ich finde immer noch dieses Remake zu unrecht gescholten und auch beim wiederholten Male anschauen macht dieser Film sehr viel Spaß.
Das Bild ist super, kein Filmkorn trotz vieler dunkler Szenen, Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar und die Farben sind edel.
Der englische Ton ist ne Wucht, super detailliert. Kristallklar und kraftvoll.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und dauert ca. 1,5h.
Es ist keine 1 zu 1 Verfilmung sondern hat nur grob Sachen übernommen, ebenso wie einige kleine Szenen und Insider. Ansonsten ist vieles anders, ob näher an der Vorlage keine Ahnung.
Die Kulissen und die Ausstattung sind klasse, genauso wie die Effekte und sorgen für eine richtig gute Sci Fi Atmosphäre und wirklich schon wie einst bei Blade Runner was richtig cool rüber kommt. Hier merkt man wirklich zu jeder Sekunde das mit richtig hohem Budget gedreht wurde. Die Action ist zwar nicht so brutal wie die Arnie Version, ist aber ansonsten richtig klasse in Szene gesetzt und es gibt wirklich mehr Action als im ersten Film, was diesen Film schön kurzweilig macht, auch in der längeren Directors Cut Version gab es für mich hier keinerlei Längen.
Farrell selbst macht seine Sache gut, ist natürlich kein Arnie. Richtig klasse ist aber Kate Beckinsale, die Frau rockt hier gewaltig und kommt als Bad Girl richtig klasse rüber und zeigt hammer Stunts und Action und so niedlich und wundervoll Jessica Biel wie immer ist, gegen die Beckinsale sieht sie komplett keine Schnitte, aber es macht Spaß wie die beiden sich anzicken. Wobei Beckinsale überhaupt an sich hier der absolute Showstealer ist. Bryan Cranston dagegen als Bösewicht war hier aber merklich unterfordert und wirkte in der Rolle fast schon gelangweilt, wobei er zum Glück jetzt auch nicht so viel Screentime hat.
Auch wenn ich weiß ich stehe mit meiner Meinung alleine da, ist dieser Film in der Summe für mich immer noch ein richtig klasse Sci Fi Actioner. Klar die Arnie Version hat den großen Nostalgiebonus, aber ich finde immer noch dieses Remake zu unrecht gescholten und auch beim wiederholten Male anschauen macht dieser Film sehr viel Spaß.
Das Bild ist super, kein Filmkorn trotz vieler dunkler Szenen, Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar und die Farben sind edel.
Der englische Ton ist ne Wucht, super detailliert. Kristallklar und kraftvoll.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und dauert ca. 1,5h.
mit 5
mit 5
mit 5
mit 5
bewertet am 17.07.26 um 16:00
Seit Ankündigung war ich recht neugierig auf diesen Film. Schließlich habe ich die Videotheken Klopper der 80er und 90er damals wie verrückt geguckt.
Optisch merkt am schon dass das Budget sehr gering war. Auch der komplette Cast ist sichtlich gealtert. Auch wenn es krass ist welche Namen man gewinnen konnte.
Schauspielerische Meisterleistung sollte man auch nicht erwarten, da der Cast in erster Linie damals nach Martial Arts Können gecastet wurde, nicht nach Schauspielerischem Können.
Beim Kultbösewicht Matthias Hues merkt man aber dass er mit viel Spaß dabei ist und die Rolle für sich zelebriert um seinen Fans etwas zu bieten.
Matthes Landwehr als Hauptdarsteller, der einst in Kampfansage gezeigt hat dass auch Deutschland einen guten Martial Arts Film hinkriegt, ist okay. Dadurch dass auch er stark gealtert ist, hat er an Ausstrahlung eingebüßt, wobei er immer noch ein guter Fighter ist und dass hier wirklich gut unter Beweis stellt.
Überraschend viel Screen Time hatte Karate Tiger Star Kurt McKinney, der hier nach Sworn to Justice sozusagen sein Action Comeback feierte nachdem er über 30 Jahre in erster Linie ein Daily Soap Star war. Schauspielerisch hatte er hier auch merklich das meiste Können. McKinney spielt im Grunde die zweite Hauptrolle nach Landwehr und für sein Alter erweist er sich auch noch in recht guter Form.
Tae Bo Erfinder Billy Blanks als Trainer war natürlich perfekt, zumal er damals öfters diese Rolle einnahm. Seine Weisheiten strotzen aber auch vor Klischees.
Cynthia Rothrock hatte aber leider nur vergleichsweise wenig Screentime.
Als weibliche Fighterin darf hier Stuntfrau Monia Moula ran, die ihre Sache ganz gut macht. Stellenweise musste ich bei ihr an Cammy aus Streetfighter denken.
Die Story ist simpel und klar eine Hommage an die alten Turnier Filme wie Kickboxer, Best of the Best und Bloodsport. Sämtliche Klischees werden verwendet, so dass es auf trashige Art schon wieder ganz witzig ist. Ernst nehmen kann man trotz der Tatsache dass man versucht ernst zu bleiben, diesen Film aber nicht.
Die Erste Hälfte des Films besteht aus Einführung und Trainingsequenzen, der sehr cool gemacht sind und natürlich erkennt man sofort dass es ein best of Trainingssequenzen aus den damaligen Filmen ist. Das strotzte entsprechend vor Charme.
Das Turnier selbst nimmt dann die zweite Hälfte des Films ein.
Was die Fights angeht, am Anfang des Films ist es noch etwas holprig aber beim Turnier selbst zeigen die alten Recken dass sie immer noch so einiges drauf haben. Klar auf dem Level von The Raid ist man hier nicht. Man versucht den klassischen Fightstil von damals einzufangen und das gelingt hier wirklich gut, zumal man auch mit entsprechend ruhiger Kamera arbeitet sehen die Fights trotz vergleichsweise einfacher Choreo immer noch deutlich besser aus als das was viele Hollywoodfilme zeigen.
Als Glückgriff erweist sich natürlich dass man Stan Bush für die Mucke gewinnen konnte, der damals jede Menge Kultsongs für die Filme damals geschaffen. Die Musik war klasse und man hatte entsprechend sofort gute Laune sobald eines der Songs startete.
Beim Finale bekam ich das Grinsen nicht mehr aus den Gesicht. Man merkt halt dieser Film ist eine große Hommage an die DTV Klopper von damals. Ja dieser Film ist billig ja er ist trashig aber man fangr den Charme der damaligen Film wirklich gut ein. Wobei es sicherlich so ist, das dieser Film nur Leuten wirklich gefallen wird wenn man die DTV Klopper von damals immer noch gerne guckt.
Ich hatte jedenfalls Spaß.
Das Bild ist ganz gelungen, gut Fraben, gute Schärfe. okay ab und zu leichtes Filmkorn.
Der englische Ton ist ebenfalls ganz gut.
Als Bonusmaterial gibt es ca. 45 Minuten an Features und Interview
Optisch merkt am schon dass das Budget sehr gering war. Auch der komplette Cast ist sichtlich gealtert. Auch wenn es krass ist welche Namen man gewinnen konnte.
Schauspielerische Meisterleistung sollte man auch nicht erwarten, da der Cast in erster Linie damals nach Martial Arts Können gecastet wurde, nicht nach Schauspielerischem Können.
Beim Kultbösewicht Matthias Hues merkt man aber dass er mit viel Spaß dabei ist und die Rolle für sich zelebriert um seinen Fans etwas zu bieten.
Matthes Landwehr als Hauptdarsteller, der einst in Kampfansage gezeigt hat dass auch Deutschland einen guten Martial Arts Film hinkriegt, ist okay. Dadurch dass auch er stark gealtert ist, hat er an Ausstrahlung eingebüßt, wobei er immer noch ein guter Fighter ist und dass hier wirklich gut unter Beweis stellt.
Überraschend viel Screen Time hatte Karate Tiger Star Kurt McKinney, der hier nach Sworn to Justice sozusagen sein Action Comeback feierte nachdem er über 30 Jahre in erster Linie ein Daily Soap Star war. Schauspielerisch hatte er hier auch merklich das meiste Können. McKinney spielt im Grunde die zweite Hauptrolle nach Landwehr und für sein Alter erweist er sich auch noch in recht guter Form.
Tae Bo Erfinder Billy Blanks als Trainer war natürlich perfekt, zumal er damals öfters diese Rolle einnahm. Seine Weisheiten strotzen aber auch vor Klischees.
Cynthia Rothrock hatte aber leider nur vergleichsweise wenig Screentime.
Als weibliche Fighterin darf hier Stuntfrau Monia Moula ran, die ihre Sache ganz gut macht. Stellenweise musste ich bei ihr an Cammy aus Streetfighter denken.
Die Story ist simpel und klar eine Hommage an die alten Turnier Filme wie Kickboxer, Best of the Best und Bloodsport. Sämtliche Klischees werden verwendet, so dass es auf trashige Art schon wieder ganz witzig ist. Ernst nehmen kann man trotz der Tatsache dass man versucht ernst zu bleiben, diesen Film aber nicht.
Die Erste Hälfte des Films besteht aus Einführung und Trainingsequenzen, der sehr cool gemacht sind und natürlich erkennt man sofort dass es ein best of Trainingssequenzen aus den damaligen Filmen ist. Das strotzte entsprechend vor Charme.
Das Turnier selbst nimmt dann die zweite Hälfte des Films ein.
Was die Fights angeht, am Anfang des Films ist es noch etwas holprig aber beim Turnier selbst zeigen die alten Recken dass sie immer noch so einiges drauf haben. Klar auf dem Level von The Raid ist man hier nicht. Man versucht den klassischen Fightstil von damals einzufangen und das gelingt hier wirklich gut, zumal man auch mit entsprechend ruhiger Kamera arbeitet sehen die Fights trotz vergleichsweise einfacher Choreo immer noch deutlich besser aus als das was viele Hollywoodfilme zeigen.
Als Glückgriff erweist sich natürlich dass man Stan Bush für die Mucke gewinnen konnte, der damals jede Menge Kultsongs für die Filme damals geschaffen. Die Musik war klasse und man hatte entsprechend sofort gute Laune sobald eines der Songs startete.
Beim Finale bekam ich das Grinsen nicht mehr aus den Gesicht. Man merkt halt dieser Film ist eine große Hommage an die DTV Klopper von damals. Ja dieser Film ist billig ja er ist trashig aber man fangr den Charme der damaligen Film wirklich gut ein. Wobei es sicherlich so ist, das dieser Film nur Leuten wirklich gefallen wird wenn man die DTV Klopper von damals immer noch gerne guckt.
Ich hatte jedenfalls Spaß.
Das Bild ist ganz gelungen, gut Fraben, gute Schärfe. okay ab und zu leichtes Filmkorn.
Der englische Ton ist ebenfalls ganz gut.
Als Bonusmaterial gibt es ca. 45 Minuten an Features und Interview
mit 3
mit 4
mit 4
mit 4
bewertet am 12.07.26 um 06:00
Abseits von Teil 4 mag ich die Final Destination Reihe. Die Filme sind für mich pures Guilty Pleasure. Seit teil 1 gibt es keine wirkliche Weiterentwicklung aber es macht einfach nur Spaß zuzusehen wie der Tod auf unterschiedliche Weise eine Kettenreaktion verursacht und die Charaktere auf fantasievolle und natürlich Ultra brutale Art und Weise tötet. Absolut primitiv aber für mich sehr Spaßig anzuschauen.
Unter Vorsatz der Blutlinie wird hier versucht etwas frischen Wind vorzutäuschen auch wenn dieser Film nicht wirklich viel anders macht als die Vorgänger und ich muss sagen die Kills und die Unfälle haben es wieder in sich und sind ein richtig schönes Gorefest geworden. Okay die CGI ist hier stets sichtbar aber ich habe Gelacht.
Die Charaktere an sich naja man könnte sagen Kanonenfutter, sie waren mir zum Großteil recht egal, ich war nur interessiert zu sehen wie sie sterben. Wobei ich auch sagen muss, der Auftritt von Tony Todd hier in einer seiner letzten Rollen, einfach nur pures Gänsehaut. Das was er sagte in dieser Szene in dieser Situation und was er dann macht. Das war Gänsehaut, das rührte zu Tränen. Es war so als wäre in dem Moment klar dass sich hier eine Genre Ikone bei seinem Publikum verabschiedet. Er hat nicht viel Screentime, aber gerade die Minuten wo er zu sehen war, waren qualitativ richtig so groß, dass ich mich als Zuschauer noch einmal vor ihm verbeugen wollte und dem Drehbuchautor der ihm diesen Sätze geschrieben hat, die Hand schütteln wollte.
Ansonsten ist dieser Film aber pure No Brainer Unterhaltung ohne Anspruch, total kurzweilig erzählt und die knapp 2h Laufzeit vergingen wie im Fluge und ich hatte stets gute Laune beim schauen und jeden Kill auf seine Art gefeiert. Lange im Gedächtnis bleiben wird dieser Film zwar nicht aber ab und zu braucht man einfach diese Art von Gute Laune Gemetzel
Aus technischer Sicht gibt es nichts zu meckern, das Bild ist hervorragend. Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar. Die Farben sind kräftig und das Bild bliebt stets sauber ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.
Der englische Ton ist eine wucht. Es kracht und scheppert ohne Ende.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und dauert ca. 20 Minuten. Nichts besonderes
Unter Vorsatz der Blutlinie wird hier versucht etwas frischen Wind vorzutäuschen auch wenn dieser Film nicht wirklich viel anders macht als die Vorgänger und ich muss sagen die Kills und die Unfälle haben es wieder in sich und sind ein richtig schönes Gorefest geworden. Okay die CGI ist hier stets sichtbar aber ich habe Gelacht.
Die Charaktere an sich naja man könnte sagen Kanonenfutter, sie waren mir zum Großteil recht egal, ich war nur interessiert zu sehen wie sie sterben. Wobei ich auch sagen muss, der Auftritt von Tony Todd hier in einer seiner letzten Rollen, einfach nur pures Gänsehaut. Das was er sagte in dieser Szene in dieser Situation und was er dann macht. Das war Gänsehaut, das rührte zu Tränen. Es war so als wäre in dem Moment klar dass sich hier eine Genre Ikone bei seinem Publikum verabschiedet. Er hat nicht viel Screentime, aber gerade die Minuten wo er zu sehen war, waren qualitativ richtig so groß, dass ich mich als Zuschauer noch einmal vor ihm verbeugen wollte und dem Drehbuchautor der ihm diesen Sätze geschrieben hat, die Hand schütteln wollte.
Ansonsten ist dieser Film aber pure No Brainer Unterhaltung ohne Anspruch, total kurzweilig erzählt und die knapp 2h Laufzeit vergingen wie im Fluge und ich hatte stets gute Laune beim schauen und jeden Kill auf seine Art gefeiert. Lange im Gedächtnis bleiben wird dieser Film zwar nicht aber ab und zu braucht man einfach diese Art von Gute Laune Gemetzel
Aus technischer Sicht gibt es nichts zu meckern, das Bild ist hervorragend. Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar. Die Farben sind kräftig und das Bild bliebt stets sauber ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.
Der englische Ton ist eine wucht. Es kracht und scheppert ohne Ende.
Das Bonusmaterial ist komplett in HD und dauert ca. 20 Minuten. Nichts besonderes
mit 4
mit 5
mit 5
mit 2
bewertet am 11.07.26 um 11:51
Es gab tatsächlich mal eine Zeit da machte Luc Besson noch gute Filme und dann gab da noch einen Moment wo er einen richtig, richtig guten Film rausgebracht hat. Ein Film der beim US Kinostart noch als mittelmäßig empfunden wurde aber dann später als Directors Cut mit der Zeit als Meisterwerk und inzwischen als großen Filmklassiker genannt wird. Die Rede ist natürlich von Leon der Profi.
Meine letzte Sichtung ist schon eine ganze Weile her, aber als Teenie lief dieser Film bei mir rauf und runter und ich muss sagen bis heute hat dieser Film nichts von seiner Klasse verloren.
Die Story über eine ungewöhnliche Freundschaft ist toll und mit sehr viel Gefühl erzählt und Natalie Portman hier in ihrem Schauspieldebüt liefert eine schier unglaubliche Leistung ab. Hier sah man direkt schon was für ein grandioses Talent sie später werden würde. Sie liefert hier wirklich ein tolles Wechselbad der Gefühle ab und dann als grandiose Bösewicht Gary Oldman der diese Rolle mit einer mega Intensität spielt, dass jede Szene mit ihm unter die Haut geht. Es hat schon seinen Grund warum dieser Bösewicht zu den besten Filmbösewichten aller Zeiten gehört und so genial diese beiden schauspielern, da geht fast schon der eigentliche Hauptdarsteller Jean Reno unter, wobei auch er eine klasse Ausstrahlung in der Rolle des Killers mit Herz hat und er eine schier ungeheure Coolness verströmt. Alleine schon seine Blicke verraten hier unglaublich viel und das ohne irgendwie zu versuchen cool zu sein. Jean Reno war es hier einfach.
New York als Kulisse wird unglaublich gut einfangen und das ganze im Einklang mit dem Score gibt dem Ganzen eine richtig gute Atmosphäre.
Action in dem Film ist wohldosiert über den Film verteilt. Man lässt sich immer wieder viel Zeit die Charaktere zu entwickeln und dafür zu sorgen dass sie einem ans Herz wachsen. Wenn aber Action kommt dann richtig, mit tollen handgemachten Shootouts und das Finale was sich immer mehr steigert hat es in sich, mit einem Ende was unter die Haut geht, bitter, traurig und konsequent.
Immer noch nach so vielen Jahren ein tolles Wechselbad der Gefühle mit atemberaubend gut spielendem Cast.
Das Bild ist für das alter ganz gut geworden. Stets sauber aber ab und an schlichen sich kleine Unschärfen ein.
Der englische Ton dagegen ist eine Wucht, da gibt es nichts zu meckern.
Das Bonusmaterial ist auf der BD und war ganz nett
Meine letzte Sichtung ist schon eine ganze Weile her, aber als Teenie lief dieser Film bei mir rauf und runter und ich muss sagen bis heute hat dieser Film nichts von seiner Klasse verloren.
Die Story über eine ungewöhnliche Freundschaft ist toll und mit sehr viel Gefühl erzählt und Natalie Portman hier in ihrem Schauspieldebüt liefert eine schier unglaubliche Leistung ab. Hier sah man direkt schon was für ein grandioses Talent sie später werden würde. Sie liefert hier wirklich ein tolles Wechselbad der Gefühle ab und dann als grandiose Bösewicht Gary Oldman der diese Rolle mit einer mega Intensität spielt, dass jede Szene mit ihm unter die Haut geht. Es hat schon seinen Grund warum dieser Bösewicht zu den besten Filmbösewichten aller Zeiten gehört und so genial diese beiden schauspielern, da geht fast schon der eigentliche Hauptdarsteller Jean Reno unter, wobei auch er eine klasse Ausstrahlung in der Rolle des Killers mit Herz hat und er eine schier ungeheure Coolness verströmt. Alleine schon seine Blicke verraten hier unglaublich viel und das ohne irgendwie zu versuchen cool zu sein. Jean Reno war es hier einfach.
New York als Kulisse wird unglaublich gut einfangen und das ganze im Einklang mit dem Score gibt dem Ganzen eine richtig gute Atmosphäre.
Action in dem Film ist wohldosiert über den Film verteilt. Man lässt sich immer wieder viel Zeit die Charaktere zu entwickeln und dafür zu sorgen dass sie einem ans Herz wachsen. Wenn aber Action kommt dann richtig, mit tollen handgemachten Shootouts und das Finale was sich immer mehr steigert hat es in sich, mit einem Ende was unter die Haut geht, bitter, traurig und konsequent.
Immer noch nach so vielen Jahren ein tolles Wechselbad der Gefühle mit atemberaubend gut spielendem Cast.
Das Bild ist für das alter ganz gut geworden. Stets sauber aber ab und an schlichen sich kleine Unschärfen ein.
Der englische Ton dagegen ist eine Wucht, da gibt es nichts zu meckern.
Das Bonusmaterial ist auf der BD und war ganz nett
mit 5
mit 4
mit 5
mit 3
bewertet am 09.07.26 um 12:00
Die Romanreihe habe ich nie gelesen aber der erste Teil war eine recht positive Überraschung und ich muss sagen auch beim zweiten Teil habe ich mich wieder gut unterhalten gefühlt. Es hat so einen gewissen Sorgenfreien Cartoon Humor der bei mir direkt für eine angenehme gute Laune sorgt. Es gibt hier auch entsprechend unzählige Over the Top Slapstick Momente, manchmal recht albern aber ich fand es witzig. Der Cell Shading Look passte wie beim ersten Teil auch hier wieder sehr gut.
Inhaltlich ist es recht einfach gestrickt und die Twists sieht man bereits aus weiter Entfernung und dazu gibt es viel Elemente wo ich ständig an The Fast & The Furious denken, aber wie gesagt es macht Spaß und die Sprecher machen das Ganze auch sehr gut allen voran Sam Rockwell als Wolf und natürlich Awkwafina als Spinne. Auch meine Frau hat sich gut unterhalten gefühlt auch wenn es im Animationsbereich bessere Titel gibt und ich auch den ersten Teil einen Ticken besser fand.
Das Ende schrie dann nach Fortsetzung, wobei aktuell noch bezweifelt werden kann ob diese kommt, da der zweite Teil leider nicht wirklich erfolgreich war.
Aus technischer Sicht gibt es nichts zu meckern. Bild und Ton waren sehr gut.
Das Bonusmaterial sah nach viel aus, waren aber alles sehr kurze Mini Features. Der Kurzfilm war aber ganz witzig
Inhaltlich ist es recht einfach gestrickt und die Twists sieht man bereits aus weiter Entfernung und dazu gibt es viel Elemente wo ich ständig an The Fast & The Furious denken, aber wie gesagt es macht Spaß und die Sprecher machen das Ganze auch sehr gut allen voran Sam Rockwell als Wolf und natürlich Awkwafina als Spinne. Auch meine Frau hat sich gut unterhalten gefühlt auch wenn es im Animationsbereich bessere Titel gibt und ich auch den ersten Teil einen Ticken besser fand.
Das Ende schrie dann nach Fortsetzung, wobei aktuell noch bezweifelt werden kann ob diese kommt, da der zweite Teil leider nicht wirklich erfolgreich war.
Aus technischer Sicht gibt es nichts zu meckern. Bild und Ton waren sehr gut.
Das Bonusmaterial sah nach viel aus, waren aber alles sehr kurze Mini Features. Der Kurzfilm war aber ganz witzig
mit 4
mit 5
mit 5
mit 3
bewertet am 05.07.26 um 14:39
Durch den Videotheken Regal hinten Links Podccast hatte ich wieder Lust auf diesen 90er Jahre Liebesfilm Klassiker mit Nic Cage, der hier auf dem Höhepunkt seiner Karriere war und auch körperlich in unglaublicher Top Form war. Natürlich schon oft gesehen und macht immer noch tierisch viel Spaß, weil dieser Film einfach nur so vor Klischees der 90er strotzt und mal ganz ehrlich wem wird nicht warm ums Herz wenn How do I live ertönt und eine bildschöne Monica Potter einen anlächelt. Da wird doch direkt jeder zum Nic Cage der alles tut um sie zurückzukehren.
In diesem Film wird das 90er Jahre Kino regelrecht zelebriert. Was Phantom Kommando mit all seinen 80er Klischees ist, ist Con Air für die 90er. Man kann und soll diesen Film null ernst nehmen, man soll einfach nur Spaß haben und das gelingt hier wirklich super.
Die Dialoge und die Sprüche sind pures Gold, ein geiler Spruch Jagd den nächsten ohne irgendwie aufgesetzt zu wirken und strotzt nur so vor Coolness und Witz, wobei der mega starbesetze Cast diese ganzen Sprüche wirklich sehr gut rüber bringen. Nicht nur Nic Cage rockt hier ohne Ende. Auch John Malkovich als Gegenspieler ist klasse. Man merkt wie viel Spaß er in der Rolle des Bösewichts hatte und regelrecht die Sau rausließ. Steve Buscemi feier ich auch hier auch ohne Ende. Alleine sein erster Auftritt hier in diesem Film bleibt unvergessen und es ist wirklich toll wie sich jeder hier die Bälle zuspielt damit jeder irgendwie ein Moment hat wo er glänzen kann.
John Cusack der die Rolle nur wegen der Kohle übernahm und eigentlich absolut keine Lust auf diesen Film hatte, merkt man diese Tatsache null an. Er spielt seine Rolle sehr souverän und sympathisch.
In Sachen Action wird hier so richtig geklotzt. Okay es gibt einige Momente wo man Green Screens und Modelle erkennt aber dieser Film geht ab ohne Ende und bereits nach kurzer Zeit gibt dieser Film bis zum Schluss einfach nur Vollgas ohne auch nur auf die Bremse zu treten, es wird geballert, geprügelt, es gibt Verfolgungsjagden, es wird in Zeitlupe gerannt während alles explodiert. Herrlich und dann mit vielen Slow Mos ohne Wackelkamera und Schnelle Schnitte. So und nicht anders hat Action auszusehen. Dieser Film hat mit seinen knapp 2h Laufzeit keinerlei Längen.
Der Score erinnert einen stets an The Rock, wobei dieser Film damals für mich immer etwas im Fahrwasser von The Rock war, denn Ähnlichkeiten in der Inszenierung sind nicht abzuweisen, aber wo The Rock aufgrund seiner Schnellen Schnitte inzwischen bei mir etwas abgebaut hat, hat Con Air bei mir im Laufe der Jahre an Status gewonnen. Dieser Film strotzt halt nur so vor Charme und Herzblut, wie es heute kaum noch Filme erreichen und bei dem Ende bleibt kein Romantiker Herz trocken.
Ein toller Liebesfilm und eine große Verbeugung an das 90er Jahre Kino.
Das Bild ist ein auf und ab der Gefühle. Der Film wechselt zwischen extrem unscharf zu Referenz immer wieder hin und her. Manchmal dachte ich wow, hammer und dann auf einmal nach toll was soll das denn. Ok der Film hat schon ein paar Jährchen hinter sich, aber bei Bruckheimer, kann man ja schon mehr erwarten. Trotzdem alles in allem bleibt es ordentliche Blu Ray Quali. Ton ist aber super. Bonus ist ok, aber nichts besonders.
In diesem Film wird das 90er Jahre Kino regelrecht zelebriert. Was Phantom Kommando mit all seinen 80er Klischees ist, ist Con Air für die 90er. Man kann und soll diesen Film null ernst nehmen, man soll einfach nur Spaß haben und das gelingt hier wirklich super.
Die Dialoge und die Sprüche sind pures Gold, ein geiler Spruch Jagd den nächsten ohne irgendwie aufgesetzt zu wirken und strotzt nur so vor Coolness und Witz, wobei der mega starbesetze Cast diese ganzen Sprüche wirklich sehr gut rüber bringen. Nicht nur Nic Cage rockt hier ohne Ende. Auch John Malkovich als Gegenspieler ist klasse. Man merkt wie viel Spaß er in der Rolle des Bösewichts hatte und regelrecht die Sau rausließ. Steve Buscemi feier ich auch hier auch ohne Ende. Alleine sein erster Auftritt hier in diesem Film bleibt unvergessen und es ist wirklich toll wie sich jeder hier die Bälle zuspielt damit jeder irgendwie ein Moment hat wo er glänzen kann.
John Cusack der die Rolle nur wegen der Kohle übernahm und eigentlich absolut keine Lust auf diesen Film hatte, merkt man diese Tatsache null an. Er spielt seine Rolle sehr souverän und sympathisch.
In Sachen Action wird hier so richtig geklotzt. Okay es gibt einige Momente wo man Green Screens und Modelle erkennt aber dieser Film geht ab ohne Ende und bereits nach kurzer Zeit gibt dieser Film bis zum Schluss einfach nur Vollgas ohne auch nur auf die Bremse zu treten, es wird geballert, geprügelt, es gibt Verfolgungsjagden, es wird in Zeitlupe gerannt während alles explodiert. Herrlich und dann mit vielen Slow Mos ohne Wackelkamera und Schnelle Schnitte. So und nicht anders hat Action auszusehen. Dieser Film hat mit seinen knapp 2h Laufzeit keinerlei Längen.
Der Score erinnert einen stets an The Rock, wobei dieser Film damals für mich immer etwas im Fahrwasser von The Rock war, denn Ähnlichkeiten in der Inszenierung sind nicht abzuweisen, aber wo The Rock aufgrund seiner Schnellen Schnitte inzwischen bei mir etwas abgebaut hat, hat Con Air bei mir im Laufe der Jahre an Status gewonnen. Dieser Film strotzt halt nur so vor Charme und Herzblut, wie es heute kaum noch Filme erreichen und bei dem Ende bleibt kein Romantiker Herz trocken.
Ein toller Liebesfilm und eine große Verbeugung an das 90er Jahre Kino.
Das Bild ist ein auf und ab der Gefühle. Der Film wechselt zwischen extrem unscharf zu Referenz immer wieder hin und her. Manchmal dachte ich wow, hammer und dann auf einmal nach toll was soll das denn. Ok der Film hat schon ein paar Jährchen hinter sich, aber bei Bruckheimer, kann man ja schon mehr erwarten. Trotzdem alles in allem bleibt es ordentliche Blu Ray Quali. Ton ist aber super. Bonus ist ok, aber nichts besonders.
mit 5
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bewertet am 28.06.26 um 07:28
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