Filmbewertungen von BossMarco

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Gaspar Noés schonungslos ehrliches Hohelied auf das Altern und den leisen Zerfall des Alltags:

Ich würde nie behaupten, dass Gaspar Noés Filme nicht anstrengend seien. Im Gegenteil: Sie machen eigentlich keinen Spaß im klassischen Sinne. Seine Werke sind visuell genial, aber narrativ zerstörerisch — Filme, die man kaum verdaut bekommt und die an den Nerven zerren. Wenn ich nur an Irreversibel, Climax oder Enter the Void denke: alles großartige Filme, aber mehr als einmal möchte man diese Erfahrungen nicht durchleben. Außer ich, vielleicht — denn ich schätze Noés Kunst, seine radikale Ehrlichkeit, seine filmische Rücksichtslosigkeit. Und selbst Entgleisungen wie Love kommen bei ihm nur ganz selten vor.

Mit Vortex liefert Noé etwas völlig anderes und doch hundertprozentig Noé: einen zutiefst realistischen, fast dokumentarisch wirkenden Film über das Altern, den Verfall und die fragile Architektur des Alltags. Vortex zeigt das wahre Leben, ohne Filter und ohne stilistische Spielereien, die seine früheren Werke bestimmt haben. Altwerden ist ein natürlicher Prozess — und mit ihm kommen Krankheiten, Ängste, finanzielle Sorgen und unausweichliche Trennungen, die nicht immer physisch sein müssen.

Im Zentrum steht ein Ehepaar, das in seinen letzten gemeinsamen Tagen begleitet wird. Der Mann ist geistig noch erstaunlich klar, kämpft aber mit gesundheitlichen Problemen. Er versucht, seine Routine aufrechtzuerhalten, als könne er den Zerfall damit aufhalten. Die Frau hingegen ist an Demenz erkrankt und gleitet Stück für Stück aus ihrem eigenen Leben. Sie distanziert sich ungewollt von ihrem Alltag, von ihrem Zuhause und sogar von ihrem Ehemann — ein leiser, schmerzhafter Abschied, der kaum Worte braucht.

Der Sohn, ein drogenabhängiger Vater, versucht zu helfen, scheitert aber an seiner eigenen Lebensrealität. Trotzdem merkt man, dass sein Herz am richtigen Fleck sitzt. Doch im Alter geht es auch um Finanzen, um den Raum, den man sich leisten kann, und um die Frage, ob ein Heim überhaupt möglich oder praktikabel ist. Das Ehepaar wirkt wie klassische Mittelschicht: viel erlebt, wenig gespart, emotional an die Wohnung gebunden, in der ihr ganzes Leben steckt. Der Gedanke, diese Räume zu verlassen, scheint fast unmenschlich.

Das Härteste an Vortex ist die Realität, die sich auf engstem Raum entfaltet: Ein Paar, das zusammenlebt, aber innerlich längst auseinanderdriftet — nicht aus fehlender Liebe, sondern weil das Leben ihnen eine andere Richtung aufzwingt. Noé bringt das perfekt auf den Punkt, schonungslos ehrlich, ungekünstelt, aber auch nie reißerisch. Es ist vielleicht sein ruhigster Film, aber zugleich sein erbarmungslosester.

Und trotz all der Schwere kann Vortex unterhalten — nicht im klassischen Sinn, sondern in seiner Fähigkeit, uns zu fesseln, weil das, was wir sehen, so wahr ist. Ein Film, der einem nicht den Boden unter den Füßen wegzieht wie seine früheren Werke, sondern einem einen Spiegel hinhält.

Gaspar Noé zeigt hier, dass Horror nicht immer laut sein muss. Manchmal ist der größte Schrecken das ganz normale Leben. 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 26.11.25 um 15:14
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Wenn Prügel zur Pointe wird:

Man könnte es sich leicht machen und einfach sagen, dass Außer Rand und Band all die typischen Stärken und Schwächen eines Terence-Hill-und-Bud-Spencer-F ilms vereint. Doch damit wäre weder Fans noch Kritikern des legendären Prügel-Duos geholfen. Tatsächlich besitzt der Film ein überraschend stabiles Fundament – und genau darauf baut er seinen ganz eigenen Charme auf.

Die Handlung startet klassisch: Das Duo sucht Arbeit, bekommt überall Absagen und reagiert darauf, wie man es von ihnen kennt – mit einem kräftigen Schlag ins Gesicht des Falschen. Ebenso herrlich wie gewohnt: die obligatorisch zerlegten Autos. Als der Hunger drückt, soll eigentlich ein kleiner Raub helfen, doch am Ende landen die beiden ausgerechnet in einem Polizeibüro und werden prompt als Ordnungshüter angeworben.

Was folgt, ist eine wunderbar absurde Polizeiausbildung, bei der schnell klar wird, dass die beiden für den Job vollkommen ungeeignet sind – oder vielleicht genau die Richtigen. Gleichberechtigung, Moral und Gerechtigkeit spielen eine Rolle, aber gelöst wird am Ende alles mit den Fäusten. Eben so, wie Fans es lieben.

Fazit:

Außer Rand und Band bleibt ein klassischer Hill-und-Spencer-Film: eine Buddy-Story im sonnigen Miami, voller lockerer Sprüche, genialer Synchro und dieser einzigartigen Mischung aus Slapstick, Herz und Hau-drauf-Humor. Für viele zählt er zu den besseren Werken des Duos – und auch wenn er für mich persönlich nicht ganz in die Top 5 kommt, macht er von Anfang bis Ende riesigen Spaß. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 2
Extras
mit 1
bewertet am 26.11.25 um 12:11
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Kingpin: Der „unterschätzte“ „Kultfilm“ der Farrelly-Brüder

Kingpin hatte es von Anfang an schwer. Nach dem Mega-Erfolg von Dumm und Dümmer standen die Farrelly-Brüder unter enormem Druck: denselben Humor wiederholen? Oder etwas Neues wagen? Hollywood entschied sich wie so oft für den bequemsten Weg – einfach mehr vom Gleichen, nur lauter, extremer und immer ein Stück unerträglicher. Was in Dumm und Dümmer noch frisch und anarchisch wirkte, wurde von Film zu Film überzeichnet. Me, Myself & Irene trieb diese Überdrehtheit bereits an die Grenze, und Dumm und Dümmehr (Fortsetzung)schlug schließlich so hemmungslos über die Stränge, dass man nach zehn Minuten eigentlich schon wieder ausschalten wollte.

Bei den Farrellys hatte ich selten das Gefühl, in einer echten Welt zu sein. Kleidung, Frisuren, Verhalten – alles wirkt wie aus einem Paralleluniversum, das fast ausschließlich aus Perversion, Absurdität und völliger moralischer Orientierungslosigkeit besteht. Realismus: Fehlanzeige. Aber manchmal entsteht genau daraus ein ganz eigener, seltsam faszinierender Charme.

In diesem Kosmos spielt Kingpin – ein Bowlingfilm über einen abgewrackten Loser, der Jahre nach seinem Absturz ein Comeback versucht. Und wer konnte Mitte der 90er einen solchen Pechvogel besser spielen als Woody Harrelson? Bereits in Weiße Jungs bringen’s nicht und Money Train verkörperte er Figuren, die zwischen Scheitern und Sympathie balancieren. Als Roy Munson passt er perfekt in dieses Universum aus Schweiß, Zigarettenqualm und billigen Bowlinghallen.

Randy Quaid, frisch aus Independence Day, wo er sich gerade noch heroisch geopfert hatte, entscheidet sich hier für das komplette Gegenteil: Er bricht aus seinem strengen, beinahe klösterlichen Amish-Leben aus, um Roy zu retten und mit ihm durch Amerika zu tingeln. Eine der herrlichsten Fehlbesetzungen – und gerade deshalb funktioniert sie. Die Gags sind oft trüb und schmutzig, aber immer wieder erwischt man sich beim Grinsen. Irgendwo zwischen der Kuhszene, Bill Murrays verfilzter Frisur und Roys künstlicher Hand liegt ein Humor, der zwar stumpf ist, aber erstaunlich gut sitzt.

Kingpin erreicht nicht die Klasse und das Timing von Dumm und Dümmer. Aber im direkten Vergleich mit allem, was die Farrellys später ablieferten, wirkt er wie ein kleines Wunder: ein Film, der noch Herz hat – und nicht nur Provokation.

Fazit:

Für mich ist er klar:
der letzte wirklich gute Film der Farrelly-Brüder, bevor ihr Humor endgültig in die Selbstparodie kippte. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 23.11.25 um 14:04
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Kein Action-Helden mit einer großen Wumme, dafür eine gefräßige Hexe:

Als Kind habe ich den Film „Hänsel und Gretel“ immer vorspulen müssen – für mich begann die spannende Handlung erst am Hexenhaus. Ab diesem Moment zieht die Cannon-Produktion einen regelrecht in ihren Bann. Klar, die Vorstellung eines Ninjas oder testosterongeladenen Helden passt hier überhaupt nicht – bei Cannon denkt man ja meist genau an solche Actionfilme – aber gerade das macht diese Kinderverfilmung so besonders.

Cloris Leachman als Hexe ist großartig: Sie bringt Grauen, schwarzen Humor und eine Art zeitlose Magie in den Film, die ihn auch für Erwachsene interessant macht. Neulich habe ich mir den gesamten Film wieder angesehen, und er hat nichts von seinem Charme verloren. Für Kinder ist die Verfilmung nach wie vor ein echter Treffer.

Fazit:

Überraschend anders als typische Cannon-Filme, liebevoll inszeniert und nach wie vor ein unterhaltsames Märchen für alle Altersgruppen. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 2
Extras
mit 3
bewertet am 05.11.25 um 00:42
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Nach einem zäher Anfang entpuppt sich der Film zu einem atmosphärischen Film. Der spannend und zum mitfiebern ist.
Das Knast verhalten am Anfang des Films erinnert stark an einem Comics. Im allgemeinen hat der Film Logik Fehler das einem dabei schlecht werden kann. Auch die Charakteren sind Stereotypen aber wenigstens gut gezeichnet,aber was anderes kann man von den Produzenten Menahem Golan und Yoram Globus nicht erwarten. “The Runaway Train“ bleibt schlussendlich ein typischer Cannon-Films. Die Dialogen sind Weltklasse und der Film weißt unfreiwilligen Humor auf. Der Film ist in vielen Sachen sogar Trashig ich verzeihe diesem Film das weil der Film macht einfach Spaß. John Voight rede zu Eric Roberts, das er ein normales Leben leben könne und Arbeiten gehen sollte finde einfach göttlich der ganze Dialog ist Weltklasse.
Eric Roberts war für seine Leistung hier Oscar nominiert zu recht auch. Am Anfang des Films im Gefängnis ist kurz Tiny Lister,Jr zusehen und auch Danny Trejo als Boxer.
Rebecca De Mornay spielt ebenfalls gut und hat eine sehr interessante Rolle.

“The Runaway Train“ ist für mich der beste Zug-Film der bisher gedreht wurde. Ein Klassiker der schon dazumal mit viel Lob überschüttet worden ist. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 02.11.25 um 23:53
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Ashes of Time Redux – Ein Film über Verlust, Erinnerung, Liebe und Einsamkeit::

Wenn ein Film meinen Filmgeschmack von der Kindheit bis heute widerspiegeln müsste – dann wäre es dieser. Ashes of Time Redux vereint alles, was mich geprägt hat: von den ersten Martial-Arts-Filmen meiner Kindheit bis hin zur Liebe für poetisches Arthouse-Kino. Ich bin mit dem Hongkong-Kino aufgewachsen, und bis heute kann es mich emotional tief berühren – kein Hollywood-Spektakel, keine Effekteorgie kommt an diese besondere Magie heran.

Ich mochte schon die Originalversion, aber die Redux-Version liebe ich. Sie ist nicht mehr ganz so roh und fiebrig wie das Original, dafür aber klarer, ruhiger und angenehmer zu schauen. Wong Kar-Wai hat den Film in eine Form gebracht, die sein inneres Wesen noch besser spürbar macht – melancholisch, träumerisch, menschlich.

Die Kämpfe sind hier keine reinen Actionmomente, sondern innere Ausdrucksformen der Figuren – Spiegel ihrer Gefühle, ihres Verlusts, ihrer Erinnerungen. Alles wirkt wie ein Traum oder Fieberzustand, in dem Realität und Emotion ineinanderfließen. Visuell ist das Ganze ein starkes Brett, so wie man es von Wong Kar-Wai erwartet: Licht, Farbe, Bewegung – reine Poesie.

Viele sprechen bei The Grandmaster von seiner großen Liebeserklärung an das Martial-Arts-Kino. Doch eigentlich begann diese Liebeserklärung schon hier. Ashes of Time zeigt, wie tief verwurzelt das Wuxia-Genre in Wong Kar-Wais Herz liegt – und wie er daraus Kunst macht.
Fazit:

In the Mood for Love war lange mein Lieblingsfilm von ihm. Doch Ashes of Time Redux hat ihn jetzt überholt. Diese Fassung ist für mich die perfekte Verschmelzung aus Kampfkunst und Gefühl, Vergangenheit und Traum, Schmerz und Schönheit.
Ein Film, der zeigt, aus welchem Kino ich komme – und was Kino für mich bedeutet. 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 4
bewertet am 30.10.25 um 08:41
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Die Expendables 1–4 Box lohnt sich absolut – und das Beste: es gibt sie sogar in 4K! Der erste Teil ist ein echtes Genre-Meisterwerk, das das harte, kompromisslose Actionkino wieder in den Mainstream brachte. Der zweite Teil setzt gekonnt auf Figuren-Nostalgie, nimmt sich selbst aber nicht immer ganz ernst – was den Spaßfaktor erhöht. Im dritten Teil wollte man ein breiteres Publikum ansprechen, was den Film deutlich seichter machte – neue Fans wurden dadurch kaum gewonnen, während viele alte Fans enttäuscht reagierten. Der vierte Teil kam dann deutlich zu spät: solide Action, aber eben nur noch ein weiterer Eintrag in der Reihe. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 4
bewertet am 26.10.25 um 13:15
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Ein F1-Blockbuster, der schon mit einem Motorschaden ins Rennen ging:

Wenn man versucht, einen Film über ein so spezielles Thema wie die Formel 1 für jedermann zu machen, ist das Resultat oft vorhersehbar – und leider genau so ist es hier gekommen.

Bereits Le Mans mit Steve McQueen hat gezeigt, dass man auch einen reinen Motorsportfilm ohne Kompromisse für die Massen drehen kann – ein Film für die echten Nerds, der gerade dadurch zum Klassiker wurde. Vielleicht war es gerade diese kompromisslose Authentizität, die ihn unsterblich machte.

Da ich selbst Formel 1 schaue, war ich durchaus gespannt auf F1 – Der Film. Als ich allerdings erfuhr, dass Brad Pitt ins Cockpit steigt, war mir schon klar, dass das Ganze in eine fragwürdige Richtung gehen würde. Pitt ist schlicht viel zu alt für die Rolle eines aktiven Rennfahrers – das ist, als würde Damon Hill oder Heinz-Harald Frentzen plötzlich wieder in der Startaufstellung stehen. Ein nettes Märchen, aber kein glaubwürdiges.
Den Mut, das Gaspedal wirklich durchzudrücken, suchte man hier vergeblich:

Das Geschehen auf der Piste ist zudem maßlos übertrieben und erinnert stellenweise an Renny Harlins Driven – ein Film, der schon damals eher eine Mischung aus Rennsimulation und Action-Klamauk war. Von authentischem Fahrverhalten oder echter Formel-1-Atmosphäre ist hier keine Spur. Das Ganze wirkt eher so, als hätte man ein PlayStation-Rennspiel verfilmt, bei dem die Physik-Engine auf „Arcade“ gestellt wurde.

Man merkt dem Film an, dass er weiß, dass er übertreibt – und versucht das mit einem leicht sarkastischen Unterton zu kaschieren. Aber die Rechnung geht nicht auf. Dass Jerry Bruckheimer als Produzent dahintersteht, überrascht dabei wenig. Er ist bekannt für überzogene, massentaugliche Blockbuster – und auch wenn Days of Thunder damals noch Charme hatte, fehlt F1 genau dieses Gefühl.

Der Film ist zu lang, zu laut und irgendwann schlicht ermüdend. Wo Days of Thunder noch Spaß machte und Tempo mit Emotion verband, wirkt F1 wie ein künstlich aufgeblasenes Spektakel ohne echtes Herz für den Sport.

Dabei hätte ein Formel-1-Film riesiges Potenzial, wenn man sich trauen würde, wirklich in die Welt der Rennställe, Strategien und Charaktere einzutauchen. Ein Brad Pitt hätte darin als Teamchef oder ehemalige Legende wunderbar funktioniert – als Symbolfigur, nicht als Rennfahrer.

Fazit:

F1 – Der Film will allen gefallen – und erreicht dadurch am Ende niemanden so richtig. Ein Film für alle, der aber nicht für die Fans gemacht wurde. Und das ist schade, denn genau diese Fans hätten einen echten F1-Film verdient. 
Story
mit 2
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mit 4
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 3
bewertet am 25.10.25 um 15:52
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Nebraska ist viel mehr als nur ein Geheimtipp:

Nebraska“ ist einer dieser seltenen Filme, die leise sprechen – und trotzdem alles sagen. Alexander Payne schafft hier ein Werk, das mit seiner Schwarz-Weiß-Ästhetik nicht nur Nostalgie weckt, sondern vor allem Ehrlichkeit ausstrahlt. Jeder Moment wirkt echt, jede Figur greifbar, als würde man selbst durch diese endlosen Felder des Mittleren Westens fahren.

Im Mittelpunkt steht Bruce Dern als Woody Grant – ein alter, sturer Mann, der glaubt, einen Millionengewinn abholen zu müssen. Auf den ersten Blick scheint das absurd, doch schnell wird klar: hinter seiner fixen Idee steckt Sehnsucht. Sehnsucht nach Bedeutung, nach Anerkennung, nach einem letzten Abenteuer. Und genau darin liegt die emotionale Kraft des Films.

Bruce Derns bisher beste Rolle:

Bruce Dern spielt Woody mit einer Mischung aus Verletzlichkeit, Starrsinn und stiller Würde, die einfach großartig ist. Ich mochte Dern schon immer – besonders wegen seiner herrlich verrückten Rolle als militärischer Freak in The ’Burbs (1989) –, aber in Nebraska zeigt er eine völlig andere, tiefere Seite. Hier ist er kein Exzentriker, sondern ein Mensch, der zwischen Realität und Erinnerung verloren geht.

Auch die restlichen Figuren sind wunderbar gezeichnet: der geduldige Sohn (Will Forte), der versucht, seinen Vater zu verstehen, die bissige, aber liebevoll ehrliche Mutter (June Squibb), und die Kleinstadtbewohner, die zwischen Mitgefühl und Neid schwanken. Payne versteht es, kleine Menschen in großen Bildern zu zeigen – ohne sie je bloßzustellen.

Die Atmosphäre ist ruhig, melancholisch und trotzdem voller Leben. Die trostlosen Landschaften, die stillen Gespräche in alten Bars oder verstaubten Wohnzimmern – alles wirkt wie ein poetischer Abgesang auf eine vergangene Zeit, aber nie kitschig.

Fazit:
Nebraska ist ein wunderschöner, stiller Film über Alter, Familie und die Sehnsucht nach Bedeutung. Bruce Dern liefert eine seiner besten Leistungen ab – sensibel, echt und menschlich. Für mich einer dieser Filme, die man nicht einfach schaut, sondern fühlt. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 23.10.25 um 00:18
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Nero haut den Kosugi:

Wenn es einen Film gibt, der das Ninja-Klischee endgültig nach Hollywood gebracht hat, dann ist es Enter the Ninja von Cannon Films. Regisseur Menahem Golan schuf hier mit überschaubarem Budget ein Stück Actiongeschichte, das weit mehr Herzblut enthält, als man zunächst vermuten würde. Man merkt förmlich, wie sehr Golan seinen eigenen Film genoss – wahrscheinlich sogar mehr als sein Publikum beim ersten Ansehen.

Der Film ist natürlich nicht frei von Fehlern – ganz im Gegenteil. Doch genau das macht seinen Charme aus. Franco Nero als weißgekleideter Ninja ist so passend, als würde man Arnold Schwarzenegger ein Forrest Gump-Stirnband umbinden: herrlich deplatziert, aber irgendwie faszinierend. In den Actionszenen erinnert Nero eher an Terence Hill als an Bruce Lee, und seine sichtbare Unsicherheit im Umgang mit Nunchucks sorgt unfreiwillig für einige der besten Lacher des Films.

Kosugis erster legendärer Auftritt als Ninja:

Dafür liefert Sho Kosugi eine umso eindrucksvollere Performance. Er verkörpert die Ninja-Essenz mit einer Selbstverständlichkeit, als sei die Rolle eigens für ihn geschrieben – was sie letztlich auch war. Seine Präsenz und Präzision machen ihn zum wahren Star des Films und zur späteren Ikone des Ninja-Booms der 80er.

Trotz – oder vielleicht gerade wegen – seiner handwerklichen Schwächen bleibt Enter the Ninja ein unverwechselbares Stück Kino. Die detailverliebten Szenen, der enthusiastische Regiestil und Neros Charisma machen das Ganze zu einem charmanten, wenn auch holprigen Abenteuer.

Fazit:

Ein Meisterwerk wie American Fighter ist der Film sicher nicht – aber sehenswert ist er allemal. Denn Enter the Ninja zeigt, dass manchmal gerade die Ecken und Kanten einen Film unvergesslich machen. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 21.10.25 um 15:46
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King Richard ist ein sehr sympathischer Film, in dem es um einen Vater geht, der alles für seine Töchter tut, um aus ihnen Tennisprofis zu machen. Das Geniale an dem Film ist, dass ich mich im Boyz n the Hood-Universum fühlte – die 90er-John-Singleton-Atmosphär e sorgt für Nostalgie, obwohl der Film ja nicht von Singleton ist, der bereits verstorben ist. Jedenfalls dachte ich immer, wenn Richard auf die Gegenseite der Straße geht, dass bestimmt Doughboy (Ice Cube in Boyz n the Hood) auftauchen könnte.

Es fühlte sich auch an wie eine Neunzigerjahre-Produktion, was dem Film ebenfalls zugutekam. Was den Film außerdem ausmacht, ist Will Smith, der zwar nicht überragend spielt, aber wieder sympathisch wie früher agiert. Er spielt so, als wäre der Fresh Prince of Bel-Air erwachsen geworden und hätte jetzt eine Familie. Auch hier dachte ich immer, dass sein Cousin Carlton Banks mal auf Besuch kommen könnte.

Was hat Tennis mit Compton zu tun? Gar nichts! Compton war damals eher bekannt für die enorme Kriminalität der örtlichen Gangs oder durch Rapmusik – und wenn schon Sport, dann eher Basketball. Ich denke, wenn der echte Richard Williams diesen Film sieht, denkt er sicher, der Fresh Prince spielt seine Geschichte, in der er seine Mädels von Compton aus zu Tennisprofis macht.

Als authentisches Biopic funktioniert der Film natürlich nicht; es ist eher ein Will-Smith-Porträt, in dem er Richard Williams’ Geschichte teilweise verwendet – und eine Hommage an Venus und Serena Williams darstellt. Was biografisch fehlte, ist das Drama um eine Tochter von Richard, die von Gangs ermordet wurde. Meiner Meinung nach hätte dieses wichtige Detail dem Film jedoch geschadet, weil er ein ganz anderes Gefühl an sein Publikum vermitteln möchte.

Wer Tennis liebt und die Mentalität des Sports kennt und lebt, wird sich in diesem Film wiedererkennen – und eventuell Gänsehaut bekommen, auch wenn die Tennisszenen meiner Meinung nach nicht spitze sind. Nach jedem zweiten Schlag ein Schnitt – auf lange, spannende Ballwechsel wartet man hier vergebens. Aber dieses Detail ist mir auch bei anderen Tennisfilmen aufgefallen. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
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mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 20.10.25 um 15:30
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Das letzte Mal mit Roger:

Roger Moore ist zum letzten Mal 007, schon älter und noch träger, schlendert er durch den Bildschirm – an Charme hat er aber nichts verloren. Ein Bond-Opa, der es mit dem Bösen aufnimmt.

Der Film ist lächerlich, überrissen und Klamauk zugleich. Die Action ist zwar aufwendig inszeniert, aber nicht grandios. Außerdem hat der Film Längen, die sich ziehen. Christopher Walken als Bösewicht ist auch nur Mittelmaß, und Grace Jones war ja in den 80ern schon fast ein Shootingstar.

Fazit:

Der Film hat zwar Humor, meistens unfreiwillig. Ich bin sowieso kein Bond-Fan, deswegen fällt es mir schwer, den Film mit den anderen Bonds zu vergleichen. Mit Goldfinger kann er bei weitem nicht mithalten, gleichzeitig ist er um Welten besser als Quantum of Solace. Also wahrscheinlich im hinteren Mittelfeld der Reihe – und das ist schon ziemlich schlecht. 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 4
bewertet am 16.10.25 um 02:57
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blass, bemüht und schnell vergessen:

Solche Filme finde ich immer zu blass und langweilig. The Amateur reiht sich da nahtlos ein – er erinnert mich stark an Collateral Damage von Andrew Davis, nur eben verpackt in einer Bourne-Ästhetik, die mir persönlich gar nicht zusagt. Schon der Farbton wirkt steril und kalt, was mich sofort auf Distanz hält.

Natürlich hat der Film auch seine guten Momente, die kurzzeitig Spannung aufbauen. Doch vieles wirkt nicht wirklich glaubhaft, die Story stolpert mehr, als dass sie einen packt. Rami Malek ist ohne Zweifel ein sympathischer und talentierter Schauspieler, aber für diese Art von Hauptrolle passt er meiner Meinung nach einfach nicht. Man merkt ihm die Mühe an, doch die Figur trägt nicht – und der Film gleich mit. Interessant war immerhin, Laurence Fishburne mal wieder in einem Kinofilm zu sehen, nachdem er lange nicht mehr so präsent war.

Fazit:

Am Ende bleibt: The Amateur hat zwar kleine Highlights, doch die gleichen Schwächen wie so viele andere Vertreter seines Genres. Austauschbar, bemüht ernst, aber ohne echten Nachhall. 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 27.09.25 um 20:49
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Der Film „Roter Himmel“ wurde mir oft empfohlen, und auch die Bewertungen klangen vielversprechend. Leider konnte er meine Erwartungen nicht erfüllen. Er leidet unter einem Problem, das ich bei vielen deutschen Produktionen bemängele: Es fehlt schlicht das gewisse Etwas. Ob es nun an der Optik, den Figuren oder dem Schauspiel liegt – etwas wirkt unvollständig.

Die Kameraarbeit und Farbgestaltung erreichen nicht die Qualität, die man etwa von Nuri Bilge Ceylans Werken kennt. Vieles wirkt gestellt, sei es in den Kulissen oder bei den Figuren selbst. Manche Szenen erinnern sogar an das Niveau einer typischen Vorabend-Seifenoper Serie.

Kurz gesagt: „Roter Himmel“ konnte mich nicht überzeugen und hat mir leider nicht gefallen. 
Story
mit 2
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 18.09.25 um 11:15
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Karate vs. Kung-Fu:

Man wurde in den letzten Jahrzehnten mit der Karate Kid-Marke regelrecht bombardiert: Fortsetzungen, eine Next-Generation-Variante, ein Remake, eine Serie – und jetzt noch Legends. Der Film bleibt seiner Schiene treu, bis hin zu einem Finisher Move. Dadurch wirkt Legends fast wie ein weiteres Remake, nur dass diesmal die Ströme aus Original, Remake und Serie zusammenfließen.

Die Welt von Karate Kid wiederholt sich – fast wie ein endloser Kreislauf:

Der Film liefert genau das, was man aus dem Karate Kid-Universum kennt: Teenager-Probleme, ein Karateturnier, Disziplin – und eben wieder diesen Finisher Move. Ben Wang überzeugt wirklich als Kämpfer, was dem Film einen klaren Pluspunkt gibt. Seine Fights sind das Herzstück. Jackie Chan genießt seinen Legendenstatus, spielt minimalistisch, aber das nehme ich ihm nicht übel – er strahlt allein durch seine Präsenz. Ralph Macchio hingegen, für mich das Gesicht der ganzen Reihe, ist leider nur Nebendarsteller. Ein Karate Kid ohne Macchio fühlt sich unvollständig an.

Die verschiedenen Kampfsportarten machen es aus:

Spannend – gerade für Kampfkunst-Fans – ist der Vergleich zwischen Karate und Kung-Fu. Diese Thematik ist eindrucksvoll umgesetzt und hebt den Film für mich über reines Nostalgie-Kino hinaus.

Musikalisch herrscht pures Grauen:

Die Musik allerdings ist eine Katastrophe. Statt eines Scores gibt es nur altbekannte Popsongs, ein weiterer schlechter Trend aus Hollywood. Früher hatte man Popsongs und einen Score, oder man schrieb sogar neue Songs extra für den Film. Heute wirkt es, als sei jede Form von Kreativität verloren gegangen.

Fazit:

Unterm Strich ist Karate Kid Legends sympathisch und hat seinen Reiz. Er erreicht nicht mehr die Klasse der ersten drei Filme, doch wegen der Karate-vs.-Kung-Fu-Thematik ist er definitiv einen Blick wert. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
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mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 14.09.25 um 12:28
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Zeitlos und charmant:

Es gab ja schon damals Filme, in denen Zeichentrickfiguren und reale Menschen zusammen auftauchten, aber nie so wie hier – und vor allem nie so gut gemacht. Robert Zemeckis und Steven Spielberg haben die Idee einfach super rübergebracht. Klar, geholfen hat auch, dass die ganzen Lizenzen das erst möglich gemacht haben.

Bob Hoskins ist die perfekte Wahl für die Figur Roger:

Die Schauspieler fand ich richtig sympathisch, vor allem Bob Hoskins, der einfach perfekt mit den Zeichentrickfiguren harmoniert. Christopher Lloyd als Gegenspieler bringt den nötigen Vibe in den Film, das passt einfach.

Fazit:

Der Film hat ein hohes Tempo, ist extrem unterhaltsam und man merkt, dass da jede Menge Liebe ins Detail geflossen ist. Für mich ein zeitloser Klassiker, der bis heute funktioniert und einfach Spaß macht – egal ob zum ersten Mal oder zum zehnten. 
Story
mit 4
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mit 4
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mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 04.09.25 um 13:35
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Der vergessene Martial-Arts Film:

The King of the Kickboxers“ gehört in Deutschland zu jener legendären Fake-Reihe, in der Verleiher in den 80er- und 90er-Jahren wahllos Martial-Arts-Filme unter dem Banner Karate Tiger veröffentlichten. So wurde aus einem eigenständigen B-Movie plötzlich Karate Tiger 5 – obwohl keinerlei Verbindung zu den anderen Teilen besteht.

Trotz dieser kuriosen Vermarktung ist der Film für Fans des Genres ein kleines Highlight. Mit Loren Avedon, Billy Blanks und Keith Cooke treten hier gleich mehrere Kampfsport-Legenden an, die in dieser Zeit zur Speerspitze der Videotheken-Ära gehörten. Besonders Billy Blanks überzeugt als überdrehter und zugleich furchteinflößender Antagonist – eine Rolle, die ihm mehr Kultstatus eingebracht hat als manch späterer Versuch in Hollywood.

sehenswerte Fights:

Die Fights sind das Herzstück des Films und funktionieren erstaunlich gut. Sie sind dynamisch, hart inszeniert und tragen diesen typischen Videotheken-Charme, der zwar trashig wirkt, aber gleichzeitig angenehm kompromisslos ist. Man merkt, dass hier keine Hochglanz-Produktion am Werk war, sondern ein Film, der bewusst auf direkte Action und handgemachte Martial-Arts-Szenen setzt.

Über den Film selbst:

Inhaltlich ist das Ganze natürlich vorhersehbar und klischeebeladen – der Held muss gegen den übermächtigen Bösewicht antreten, persönliche Rache spielt eine Rolle, und am Ende geht es um Ehre, Stolz und Überleben. Doch genau dieses Muster macht den Reiz aus: „The King of the Kickboxers“ ist ein Zeitdokument aus jener Epoche, als Kampfsportfilme regelrecht im Trend waren.

Fazit:

An die großen Klassiker wie „Karate Tiger“ (No Retreat, No Surrender), „Bloodsport“, „Kickboxer“ oder „Best of the Best“ kommt der Film allerdings nicht heran. Dafür fehlt ihm die ikonische Wucht, das größere Budget und die emotionale Tiefe. Aber als B-Movie-Perle, die man nachts in der Videothek zufällig entdeckt hätte, erfüllt er seinen Zweck perfekt: kurzweilige, trashig-harte Martial-Arts-Unterhaltung mit Kultfaktor. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 24.08.25 um 14:08
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Bei Roland Emmerich geht es immer nur um Zerstörung – egal ob es Aliens, Godzilla, menschliche Roboter oder sogar der Mond sind. Hauptsache, etwas wird zerstört. Universal Soldier ist für mich jedoch sein bester Film, und das liegt vor allem an den beiden Hauptdarstellern.

Jean-Clau de Van Damme überzeugt als verwirrter Soldat, der nur nach Hause möchte, während Dolph Lundgren als traumatisierter Vietnam-Veteran in einer Endlosschleife aus Wahnsinn und Gewalt gefangen ist. Die beiden liefern sich ein legendäres Duell, das bis heute zu den ikonischsten Actionkonfrontationen der 90er zählt.

Der Film ist ein handgemachtes Action-Blockbuster-Spektakel, wie man es heute kaum noch sieht – kantig, physisch, ohne überladene Computereffekte, dafür mit ehrlicher Stuntarbeit und messerscharfer Spannung. Universal Soldier ist ein Actionklassiker, der Emmerichs Zerstörungsdrang auf die bestmögliche Weise kanalisiert. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 3
bewertet am 14.08.25 um 21:29
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Eine bildgewaltige Jules-Verne-Adaption:

Diese r Film ist optisch einfach nur Kunst. Vom ersten Moment an packte mich das Staunen – und ließ mich nicht mehr los. Jede Einstellung wirkt wie ein liebevoll arrangiertes Gemälde, in dem jedes Detail sitzt. Wie der Film gemacht ist, lässt die heutigen CGI-Overkills einfach nur sehr schlecht aussehen – und das habe ich jetzt noch sehr nett formuliert.

Wenn Figuren zur Nebensache werden:

Die Figuren? Ehrlich gesagt waren mir egal. Die Handlung? Spannend genug, um mich bei der Stange zu halten, doch im Kern war sie für mich nur der Rahmen, um das eigentliche Meisterwerk zu präsentieren: die pure, handgemachte Filmkunst. Hier verschmilzt Technik mit Fantasie, und das auf eine Weise, die wir in unserer heutigen, digital überladenen Kinowelt viel zu selten sehen.

Fazit:

Ein visuelles Meisterwerk, das beweist, dass wahre Filmkunst keine digitalen Explosionen braucht. 
Story
mit 4
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 10.08.25 um 22:51
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Jetzt bekommt Hollywood seine Abrechnung:

Nach den chaotischen und nicht ganz fehlerfreien Dreharbeiten zu Der weiße Hai befand sich Steven Spielberg in einem kreativen Ausnahmezustand. Der Erfolg hatte ihn über Nacht zum „King of Blockbuster“ gemacht – aber auch mental gezeichnet. Jaws ließ ihn nicht mehr los, wie ein ständiger Schatten, der ihn verfolgte. Traumatisiert und erschöpft, war er nicht mehr in der Lage, selbst ein Drehbuch zu schreiben – und genau das spürt man in 1941.

Eine wilde Satire:

Der Film wirkt wie ein einziger, überdrehter „Brain-Fuck“: chaotisch, verwirrend und wild durcheinander. Doch das Publikum? Hatte zumindest teilweise Spaß daran. 1941 ist eine Satire, die so trashig und überladen daherkommt, dass die Gags oft unter der Lautstärke und dem Durcheinander begraben werden.

Eine Legende nach der anderen:

Schon Spielbergs Vorgänger Unheimliche Begegnung der dritten Art war ein sehr spezieller Film – langsam, bedächtig, mit viel Zeit zum Atmen. 1941 hingegen ist wie ein Teenager, der zu früh kommt: alles passiert zu schnell, zu laut, zu grell.

Eine gute Idee reicht nicht immer aus:

Die Grundidee ist eigentlich herrlich absurd: Nach Pearl Harbor wollen die Japaner Hollywood angreifen und zerstören. Das bietet viel Raum für Komik, und das Cast ist tatsächlich ein Traum – von bekannten Comedy-Stars über Schauspieler aus anderen Genres bis hin zu japanischen Leinwand-Legenden.

Fazit:

Trotzdem war mir der Film insgesamt „too much“. Er ist so vollgestopft mit Slapstick, Klamauk und übertriebenen Szenen, dass es anstrengend wird, dem Geschehen zu folgen. Dennoch: Spielberg bleibt Spielberg. Und auch wenn 1941 sicher nicht zu seinen besten Werken gehört, gebe ich dem „King of Blockbuster“ gerne immer wieder eine Chance – selbst wenn er sich hier etwas vergaloppiert hat. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 2
bewertet am 08.08.25 um 12:39
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Ein sinnliches Verwirrspiel zwischen Realität und Fiktion

François Ozons Swimming Pool ist ein stiller, aber packender Psychothriller, der sein Publikum mit geschickter Inszenierung, feiner Erotik und doppelbödiger Erzählweise in den Bann zieht. Der Film bewegt sich elegant zwischen Traum, Realität und Fiktion – und lässt den Zuschauer nie ganz sicher sein, was er eigentlich sieht.

Charlotte Rampling spielt die zurückhaltende britische Krimiautorin Sarah Morton, die sich in das südfranzösische Landhaus ihres Verlegers zurückzieht, um zur Ruhe zu kommen und ein neues Buch zu schreiben. Die Ruhe wird jedoch bald gestört, als Ludivine Sagnier als junge, freizügige Julie auftaucht – angeblich die Tochter des Verlegers. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich eine spannungsgeladene Beziehung, voller unterschwelliger Konflikte, Begierde und Machtspiele. Die Sonne, der Pool, die Hitze – all das dient nicht nur als Kulisse, sondern verstärkt die sinnliche Aufladung der Geschichte.

Ozon führt sein Publikum gekonnt in die Irre: Was ist Einbildung? Was ist Wunsch? Was ist passiert – und was wurde nur geschrieben? Trotz der Verwirrung bleibt der Film stets strukturiert und hält die Spannung konsequent aufrecht. Die Erzählweise ist ruhig, fast literarisch – doch wer sich auf das Spiel einlässt, wird mit einem psychologischen Kammerspiel belohnt, das unter der Oberfläche brodelt.

Visuell glänzt der Film mit klaren, warmen Bildern – und mit der Präsenz von Charlotte Rampling und Ludivine Sagnier, die ihre gegensätzlichen Rollen mit großer Überzeugungskraft ausfüllen. Rampling verkörpert die unterkühlte Intellektuelle mit innerem Vulkan, während Sagnier mit Leichtigkeit die sinnliche Provokation auf den Punkt bringt.

Fazit:
Swimming Pool ist ein gut bis sehr gut gemachter Film, der sein Publikum in eine sinnliche, verwirrende, aber stets interessante Welt entführt. Zwischen Erotik, Spannung und psychologischer Tiefe gelingt François Ozon ein modernes Verwirrspiel, das noch lange nachwirkt. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 4
bewertet am 30.07.25 um 23:31
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Die Saat des heiligen Feigenbaums – Ein intensives Meisterwerk über Angst, Aufbruch und die Zerreißprobe einer Familie:

Schon in den ersten Minuten spürt man die Wucht dieses Films: Die Saat des heiligen Feigenbaums schaut nicht nur auf eine iranische Familie – er schaut in sie hinein. In der Enge einer Wohnung, im Schweigen der Flure und im Schatten eines Berufs, über den man nicht spricht, entfaltet sich ein Drama von bedrückender Unmittelbarkeit. Der Vater ist Henker; er lebt mit seiner Frau und den Töchtern ein Leben, das nach außen hin geordnet wirkt, in Wahrheit aber von Geheimnissen, Schuld und ständiger Furcht durchzogen ist. Draußen gehen junge Menschen – insbesondere Frauen – auf die Straßen; drinnen versucht eine Familie, zwischen Loyalität und Gewissen nicht zu zerbrechen.

Der Funke, der alles entzündet, ist scheinbar klein: Als der Vater seine Amtspistole verliert und ihm eine Gefängnisstrafe droht, kippt die fragile Balance. Was vorher unter Teppichen und hinter Türen verborgen blieb, kommt mit brutaler Klarheit zum Vorschein. Die Wohnung wird zur Druckkammer, die Luft zum Brennstoff, jedes Wort potenziell explosiv. Das private Dilemma verbindet sich mit der politischen Wirklichkeit: Mit Demonstrierenden wird hart, oft unmenschlich umgegangen; die Grenzen des Sagbaren sind eng, Meinungsfreiheit ist – freundlich formuliert – nicht selbstverständlich. Der Film macht daraus kein Thesenstück, sondern ein hochkonzentriertes Kammerspiel, in dem sich gesellschaftliche Gewalt im Intimen spiegelt.

Harte Zeiten für die junge Generation:

In einer der prägnantesten gedanklichen Linien des Films heißt es sinngemäß: Die Welt hat sich verändert, die jungen Menschen haben sich verändert – aber Gott nicht. Übertragen auf unsere Wirklichkeit ließe sich sagen: Die jungen Menschen haben sich verändert, aber der Kapitalismus nicht. In beiden Varianten steckt dieselbe bittere Erkenntnis: Mächtige Systeme verteidigen sich mit Zähnen und Klauen, halten an Ideologien fest und bekämpfen jede Kritik – koste es, was es wolle. Der Film verhandelt diese Spannung nicht abstrakt, sondern als tägliches Ringen um Würde, Wahrheit und Verantwortung.

Die perfekte Besetzung:

Schauspielerisch ist das durchweg grandios. Die Darstellerinnen und Darsteller spielen nicht „Figuren“, sie bewohnen sie. Der Vater, gefangen zwischen Pflicht, Angst und einer langsam erodierenden Selbstrechtfertigung. Die Mutter, die das Gefüge zusammenhalten will und dabei an unsichtbaren Grenzen entlang tastet. Die Töchter, die in ihren Blicken die Gegenwart des Protests tragen – die Weigerung, weiterhin zu schweigen, die Sehnsucht nach einem anderen Morgen. Nichts wirkt aufgesetzt, jede Geste sitzt, jede Pause spricht Bände. Dadurch gelingt es dem Film, uns nicht nur Zuschauende sein zu lassen, sondern Mitfühlende: Man versteht, warum sich alle so verhalten, obwohl man gerade dadurch die Grausamkeit vieler Entscheidungen umso stärker empfindet.

Ein Genie dieser Mohammad Rasoulof:

Formal arbeitet der Film klug und entschlossen: nahe Kameraführung, die den Atem der Figuren mitschneidet; ein Tonbild, das Stille als Druckmittel nutzt; ein Schnitt, der den Puls des Ausnahmezustands präzise trifft. Die Inszenierung verweigert die billige Katharsis und entscheidet sich für eine humanistische Strenge. Nichts wird sentimental weichgezeichnet, und doch ist da eine tiefe Zärtlichkeit für Menschen, die unter Bedingungen leben, die ihnen kaum Spielraum lassen. Diese Haltung macht den Film, bei aller Härte, zutiefst menschenfreundlich.

Der beste feministische Film aller Zeiten:

Gerade in seiner feministischen Dimension ist Die Saat des heiligen Feigenbaums herausragend. Der Film nimmt die Perspektiven der Frauen ernst, ohne sie zu symbolischen Projektionsflächen zu reduzieren. Er fragt mit unerbittlicher Klarheit: Warum klammern sich Männer – und die von ihnen geprägten Institutionen – so verbissen an Macht? Was nützen Regeln, wenn sie vor allem der Unterdrückung dienen? Die Antworten liefert der Film nicht in Reden, sondern in Situationen, in denen die Kosten dieser Macht sichtbar werden: in Angst, in Scham, in gebrochenen Beziehungen. So entsteht keine Parole, sondern Erkenntnis.

Fazit:

Dass ein solcher Film in seiner Heimat umstritten ist, überrascht kaum; Kritik an Herrschaftsstrukturen wird selten mit offenen Armen empfangen – nirgends auf der Welt. Aber gerade deswegen ist sein Dasein so wichtig. Die Saat des heiligen Feigenbaums zeigt, wie Kunst Räume öffnen kann, in denen wir das Unsagbare betrachten und das Unaussprechliche benennen. Er lehrt, ohne zu belehren; er klagt an, ohne zu moralisieren.
Für mich ist das ein nahezu makelloses Werk – intensiv, präzise, notwendig. Ein Film, der einen nicht loslässt und der die Frage stellt, die in Zeiten des Umbruchs die entscheidende ist: Was ist ein Leben wert, das auf Angst gebaut ist – und was wären wir bereit zu riskieren, um diese Angst zu überwinden? 
Story
mit 5
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 4
Extras
mit 3
bewertet am 30.07.25 um 12:25
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Ein nostalgischer Thriller zwischen Spannung und Schema F:

Das Messer erinnert in Ton und Stil stark an das klassische Kino der 1970er-Jahre – nicht nur visuell, sondern auch in seiner Erzählstruktur. Vieles, was hier geschieht, hat man so oder ähnlich bereits gesehen, was dem Film eine gewisse Vorhersehbarkeit verleiht. Dennoch schafft es die Inszenierung, eine solide Spannung aufzubauen und das Interesse bis zum Ende zu halten.

Jeff im Vergleich zu Close:

Jeff Bridges wirkt in der Hauptrolle leider oft fehlbesetzt. Seine Darstellung bleibt stellenweise hölzern und distanziert, beinahe so unbeholfen wie Harrison Ford in seinen schwächeren Rollen. Ganz anders Glenn Close, die in ihrer Rolle über die Stränge schlägt, dabei aber genau die richtige Portion Wahnsinn und Energie liefert, um den Film stellenweise zu tragen – wenngleich sie dabei manchmal etwas zu präsent wirkt.

Fazit:

Das Messer ist kein Genre-Highlight, aber ein solider Thriller, der sich nahtlos in die Reihe der “gut gemachten, aber nicht bahnbrechenden” Vertreter seines Fachs einfügt. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 3
Tonqualität
mit 2
Extras
mit 1
bewertet am 28.07.25 um 16:10
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Das von mir erhoffte Blockbuster-Fest fand nicht statt:

Steven Spielberg, der unumstrittene King of Blockbuster, liefert mit Unheimliche Begegnung der dritten Art ein Science-Fiction-Märchen, das sich langsam, fast schüchtern entfaltet – und dabei dennoch seine ganz eigene Magie entwickelt.

Spielberg beherrschte das visuelle wie kein anderer:

Optisch ist der Film ein Meisterwerk: gleißende Lichter, ikonische Bilder, eine Tonfolge, die in den Filmkanon eingegangen ist – all das lässt erkennen, dass hier ein Regisseur am Werk ist, der Kino nicht nur inszeniert, sondern inszeniert fühlt. Der Schlussakt, in dem Menschen und Außerirdische sich durch Musik verständigen, ist ein leuchtendes Stück Filmgeschichte – visuell überwältigend und voller Staunen.

Warten bis zum Nimmerleinstag:

Doch Spielberg nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Das Erzähltempo ist gemächlich, die Spannung entwickelt sich nur tröpfchenweise. Bis der Film wirklich in Fahrt kommt, sind viele Zuschauer längst in einem Zustand zwischen neugierigem Warten und sanftem Wegdämmern. Das wirkt nicht wie der große Wurf des Regisseurs von Jaws, sondern eher wie ein Experiment zwischen Blockbuster und Arthouse.

Die guten Ansätze:

Inhaltlich ist der Film besonders spannend, weil er eine religiöse Dimension andeutet, ohne dogmatisch zu sein. Die Begegnung mit dem Fremden wird als spirituelle Erfahrung erzählt – aber mehr zur Unterhaltung als zur Bekehrung. Es ist eine moderne Offenbarung in leuchtenden Farben, die spirituelle Gefühle weckt, ohne eine Religion zu predigen. Das macht den Film sowohl für Gläubige als auch für Atheisten interpretierbar – ein intelligenter Balanceakt, der neugierig macht.

Etwas zur Besetzung:

Die Schauspieler dagegen bleiben blass. Richard Dreyfuss, der in Jaws noch mit Intensität glänzte, wirkt hier eher wie ein Statist seiner eigenen Besessenheit. Seine Wandlung vom Familienvater zum „Erwählten“ bleibt kühl, fast mechanisch. Auch die übrigen Figuren sind da – aber sie berühren nicht, sie erzählen nichts Bleibendes.

Fazit:

Und so bleibt Close Encounters of the Third Kind am Ende ein Film, der seine Stärken vor allem im Mittelteil ausspielt – wenn Visionen, Musik und Mysterium sich zu einem beinahe magischen Rhythmus verweben. Doch im Gesamtbild ist das kein Spielberg in Höchstform, sondern eher Spielbergs Mittelmaß mit Glanzmomenten. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 4
Tonqualität
mit 3
Extras
mit 4
bewertet am 25.07.25 um 23:56
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Louis de Funès trifft auf Mainstream-Action:

Der Film hat wahrscheinlich ein zentrales Problem: Jean-Claude Van Damme in einem französischen Blödel-Actionfilm. Denn wenn es um Humor geht, ist Van Damme in etwa so witzig wie Sylvester Stallone – also: er kann komisch wirken, aber meist eher unfreiwillig.

Dass Van Damme ein Fan von Louis de Funès ist, ist bekannt – und ja, man erkennt hier und da tatsächlich kleine Momente, die an das Timing und den Stil des französischen Komik-Genies erinnern. Aber Van Damme selbst trägt diesen Humor nicht. Den Comedy-Part übernimmt ein anderer, was auch besser so ist. So kann JCVD cool, geheimnisvoll und stoisch bleiben – was ihm ohnehin besser steht. Lachen tut man über ihn eher, als mit ihm.

Was man aber sagen muss: Van Damme ist ein echtes Tier. Mitte 60, durchtrainiert bis zum Anschlag, ein Körper wie aus Granit. Das allein verdient Respekt. Wer glaubt, er sei im Ruhestand, irrt. Er wirkt fit, präsent – und hat definitiv noch Power.

Die Story? Standard. Ein klassisches Schema-F-Drehbuch, wie man es bei vielen Actionern oft sieht. Ex-Elitesoldat mit Trauma, neue Familie, Bedrohung, Erlösung – fertig. Aber das ist okay, solange der Rest stimmt.

Der Humor? Absurder Slapstick, typisch französischer Mainstream-Stil. Für viele sicher gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich tu mich mit diesem Humor schwer. Manche Szenen wirken überdreht, hektisch oder schlicht albern. Dennoch muss man zugeben: der Film hat Tempo, kaum ruhige Momente, und zieht sein absurdes Konzept konsequent durch.

Die Action? Solide. Nicht überragend, aber gut choreografiert. Die wenigen Fights, die Van Damme bestreitet, sind ordentlich inszeniert – auch wenn man sich als Fan sicher mehr davon wünscht.
Fazit:

Ein Film, der polarisiert. Wer mit dem Humor klar kommt, kann hier tatsächlich Spaß haben – denn schlecht ist der Film keineswegs. Wer aber klassisches Van-Damme-Kino erwartet, mit ernsthafter Action und markigem Heldentum, wird sich schwer tun.
Am Ende bleibt: Louis de Funès trifft auf Französisches Actionkino nur dass de Funès fehlt. 
Story
mit 3
Bildqualität
mit 5
Tonqualität
mit 5
Extras
mit 1
bewertet am 24.07.25 um 00:35

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