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Serien & Filme im Schnelldurchlauf
23. Januar 2013Die letzte Woche gab es Filmtechnisch wenig "strukturiertes", sondern einene wilde Mischung von allerlei Dingen. Deswegen hier ein Schnelldurchlauf meiner aktuellen "Projekte":
- Akte X - Staffel 2 - so gut wie die erste aufgehört hat, so gut fängt die 2te Staffel an. Alleine die Eröffnungsszene der ersten Folge der 2ten Staffel. Eine Klasse für sich. Nach der ersten DVD (4 Folgen), hatte ich bisher allerdings nicht weiter die Ruhe diese Serie weiter zu schauen - wenn ich durch bin mit dieser Staffel gibt's sicher ein extra Blog dazu.
- Mission Erde (TV Videoaufnahme, gibt es imo nicht auf DVD) - eine Serie mit grossem Potential und ich weiss noch als ich sie 1999 im TV verfolgt habe, brannte ich auf jede neue Folge. Heute macht sich ernüchterung breit. Letztendlich wird die Story zu sporadisch weiterentwickelt und hat dann zu wenig Tiefgang und ist dann doch zu vorhersagbar. Die wenigen gelungenen Folgen können die Spannung über eine Staffel nicht tragen. Ich bin in Staffel 3 angekommen und die Story bekommt langsam wieder etwas fahrt.
- The Transporter - hatte mich auf einen Actionkracher gefreut und wurde anfangs auch nicht enttäuscht. Aber nach etwa der Hälfte fängt der Film an doch ein wenig zu sehr am Rad zu drehen und auf völlig sinnbefreiter Action zu bestehen. Die ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack dann zu oberflächlich. Ob und wann ich mir die Folgefilme anschaue ist jetzt echt offen. Mehr DAVON brauche ich echt nicht. Das ist echt schlecht.
- Der gestiefelte Kater 3D - als Katzen-liebhaber schaut man da doch gerne mit, wenn die kleinen sowas schauen möchten. Die Story ist was einfacher konstruiert als Shrek, aber trotzdem unterhaltsam insziniert. Einige Gags kann man imo nur dann wirklich nachvollziehen wenn man Katzen hat oder hatte. Zu köstlich.
- Mordsache dünner Mann - "häh" werden mit sicherheit einige nun denken, "was bitte soll das für ein Film sein?". Ja, so ähnlich habe ich auch reagiert - noch nie von gehört. Nun, es handelt sich um einen Krimi von 1934. Nun der Film ist durchaus sehenswert (allemale sehenswerter als "The Transporter"), denn ist er meiner Meinung nach seiner Zeit vorraus. Sicher der Farbfilm war zwar schon erfunden, aber war noch nicht bis in die Kinos durchgedrungen. Die Kameraführung sowie der ganze Cast erinnern einen stark an ein Kammerspiel (mit wenigen Aussenaufnahmen) und die Story ist eine klassische, ruhige Kriminalstory. Aber (ein aber muss ja kommen) die Dialoge sind teilweise sehr fein und sehr erheiternd (nicht der Humor der einen laut auflachen lässt). Begeistert hat der Film micht sicher nicht, aber angesichts seines Alters bin ich immerhin beeindruckt.
- Ally McBeal - nun, das ist nicht mein "Projekt", sondern das meiner Frau, aber ich schau recht oft mit. Zugegeben, auf dauer nervt es ein wenig. Es geht irgendwie immer um das selber. Wer mit wem, der mit dieser und jener mit welcher und Ally McBeal ist am Ende wieder alleine. Es sind immer die gleichen Kerben in die da geschlagen wird, allerdings bringen die Fälle dann doch durchaus notwendige Abwechslung rein. Ich denke wenn man die Serie so schaut wie sie konzipiert war (1 Folge pro Woche), dann ist das was ganz anderes. Für mich eine gute-Laune-Serie die, wenn man nicht zu viel schaut , einfach nur Spass macht. Die behandelten Themen sind imo ein Dauerbrenner. Wohl auch in 100 Jahren noch. (Zumindest wenn es dann noch die beiden Geschlechter Mann und Frau gibt :-) ).
- Elementary - als Sherlock Fan (BBC) musste ich mir das ja man anschauen (zumindest die beiden Folgen die bisher gekommen sind). Und ich bin zwiegespalten. Einerseits ist es nicht schlecht gemacht. Dr. Watson als Frau ist eine schöne Idee mit grossem Potential. Lucy Liu ist dazu eine Hammerbesetzung, wie ich finde.
Sherlock Holmes wurde von seinem reichen Pappa nach Amerika geschickt und dort macht er einen Drogenentzug. Boah wie schlecht. Und dann Jonny Lee Miller? - Er ist als Schauspieler nicht so schlecht finde ich, aber als Holmes bisher sehr schwach - vorallem im direkten Kontrast zu Lucy Liu. Die Auflösung der Fälle ist ein wenig "strange", sogar für einen Sherlock Holmes. Nun, aber es wäre nicht die erste Serie die etwas Anlaufzeit braucht um in fahrt zu kommen, bisher bleibt sie auf meiner "Watchlist".
- The Mentalist - Die 5te Staffel ist ja nun auch angelaufen und ich schaue diese Serie mit grosser begeisterung. Simon Baker als Patrick Jane macht einfach Spass - und zwar von der ersten Folge an. Sicher sind es konventionelle Fälle, die hier aufgeklärt werden. Und die Idee mit der super-Beobachtungsgabe kombiniert mit einer genialen Logik kennt man ja schon (woher nur?) - aber der Cast gefällt mir hier so gut (und das durch die Bank), das ich mich verliebt habe. (nein, nicht in Grace, auch wenn die wirklich eine gute Optik abliefert - in Jane) - leider wird wohl auch die 5te Staffel nur auf DVD erscheinen. :-(
Soweit "Kraut & Rüben" von meiner Seite.
- Akte X - Staffel 2 - so gut wie die erste aufgehört hat, so gut fängt die 2te Staffel an. Alleine die Eröffnungsszene der ersten Folge der 2ten Staffel. Eine Klasse für sich. Nach der ersten DVD (4 Folgen), hatte ich bisher allerdings nicht weiter die Ruhe diese Serie weiter zu schauen - wenn ich durch bin mit dieser Staffel gibt's sicher ein extra Blog dazu.
- Mission Erde (TV Videoaufnahme, gibt es imo nicht auf DVD) - eine Serie mit grossem Potential und ich weiss noch als ich sie 1999 im TV verfolgt habe, brannte ich auf jede neue Folge. Heute macht sich ernüchterung breit. Letztendlich wird die Story zu sporadisch weiterentwickelt und hat dann zu wenig Tiefgang und ist dann doch zu vorhersagbar. Die wenigen gelungenen Folgen können die Spannung über eine Staffel nicht tragen. Ich bin in Staffel 3 angekommen und die Story bekommt langsam wieder etwas fahrt.
- The Transporter - hatte mich auf einen Actionkracher gefreut und wurde anfangs auch nicht enttäuscht. Aber nach etwa der Hälfte fängt der Film an doch ein wenig zu sehr am Rad zu drehen und auf völlig sinnbefreiter Action zu bestehen. Die ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack dann zu oberflächlich. Ob und wann ich mir die Folgefilme anschaue ist jetzt echt offen. Mehr DAVON brauche ich echt nicht. Das ist echt schlecht.
- Der gestiefelte Kater 3D - als Katzen-liebhaber schaut man da doch gerne mit, wenn die kleinen sowas schauen möchten. Die Story ist was einfacher konstruiert als Shrek, aber trotzdem unterhaltsam insziniert. Einige Gags kann man imo nur dann wirklich nachvollziehen wenn man Katzen hat oder hatte. Zu köstlich.
- Mordsache dünner Mann - "häh" werden mit sicherheit einige nun denken, "was bitte soll das für ein Film sein?". Ja, so ähnlich habe ich auch reagiert - noch nie von gehört. Nun, es handelt sich um einen Krimi von 1934. Nun der Film ist durchaus sehenswert (allemale sehenswerter als "The Transporter"), denn ist er meiner Meinung nach seiner Zeit vorraus. Sicher der Farbfilm war zwar schon erfunden, aber war noch nicht bis in die Kinos durchgedrungen. Die Kameraführung sowie der ganze Cast erinnern einen stark an ein Kammerspiel (mit wenigen Aussenaufnahmen) und die Story ist eine klassische, ruhige Kriminalstory. Aber (ein aber muss ja kommen) die Dialoge sind teilweise sehr fein und sehr erheiternd (nicht der Humor der einen laut auflachen lässt). Begeistert hat der Film micht sicher nicht, aber angesichts seines Alters bin ich immerhin beeindruckt.
- Ally McBeal - nun, das ist nicht mein "Projekt", sondern das meiner Frau, aber ich schau recht oft mit. Zugegeben, auf dauer nervt es ein wenig. Es geht irgendwie immer um das selber. Wer mit wem, der mit dieser und jener mit welcher und Ally McBeal ist am Ende wieder alleine. Es sind immer die gleichen Kerben in die da geschlagen wird, allerdings bringen die Fälle dann doch durchaus notwendige Abwechslung rein. Ich denke wenn man die Serie so schaut wie sie konzipiert war (1 Folge pro Woche), dann ist das was ganz anderes. Für mich eine gute-Laune-Serie die, wenn man nicht zu viel schaut , einfach nur Spass macht. Die behandelten Themen sind imo ein Dauerbrenner. Wohl auch in 100 Jahren noch. (Zumindest wenn es dann noch die beiden Geschlechter Mann und Frau gibt :-) ).
- Elementary - als Sherlock Fan (BBC) musste ich mir das ja man anschauen (zumindest die beiden Folgen die bisher gekommen sind). Und ich bin zwiegespalten. Einerseits ist es nicht schlecht gemacht. Dr. Watson als Frau ist eine schöne Idee mit grossem Potential. Lucy Liu ist dazu eine Hammerbesetzung, wie ich finde.
Sherlock Holmes wurde von seinem reichen Pappa nach Amerika geschickt und dort macht er einen Drogenentzug. Boah wie schlecht. Und dann Jonny Lee Miller? - Er ist als Schauspieler nicht so schlecht finde ich, aber als Holmes bisher sehr schwach - vorallem im direkten Kontrast zu Lucy Liu. Die Auflösung der Fälle ist ein wenig "strange", sogar für einen Sherlock Holmes. Nun, aber es wäre nicht die erste Serie die etwas Anlaufzeit braucht um in fahrt zu kommen, bisher bleibt sie auf meiner "Watchlist".
- The Mentalist - Die 5te Staffel ist ja nun auch angelaufen und ich schaue diese Serie mit grosser begeisterung. Simon Baker als Patrick Jane macht einfach Spass - und zwar von der ersten Folge an. Sicher sind es konventionelle Fälle, die hier aufgeklärt werden. Und die Idee mit der super-Beobachtungsgabe kombiniert mit einer genialen Logik kennt man ja schon (woher nur?) - aber der Cast gefällt mir hier so gut (und das durch die Bank), das ich mich verliebt habe. (nein, nicht in Grace, auch wenn die wirklich eine gute Optik abliefert - in Jane) - leider wird wohl auch die 5te Staffel nur auf DVD erscheinen. :-(
Soweit "Kraut & Rüben" von meiner Seite.
50 Jahre Bond - George Lazenby
19. Januar 20131969 durfte George Lazenby einmalig als James Bond auftreten, und natürlich gehört auch dieser Bond in die Bond 50 Box. Im Geheimdienst ihrer Majestät ist für sich gesehen ein guter Bond, allerdings ein unpopulärer; sogar so unpopulär das nach ihm Sean Connery für eine, für damalige Verhältnisse, unverschämte Gage in Diamantenfieber wieder zurück kehrte, bevor sich mit Roger Moore der nächste "grosse" Bonddarsteller etablierte.
George Lazenby ist als Bond Darsteller seiner Zeit vorraus gewesen: Härter, weniger "lustig" und realistischer. Es war wohl einfach noch nicht an der Zeit oder Sean Connery war einfach zu prägend. Vieleich war es auch die Tatsache das George Lazenby überhaupt kein Schauspieler war, sondern er als Model recht bekannt war, und wer möchte schon den "Big-Fry-Man" als 007 sehen?
Das es sich um eine andere Interpretation des britischen super-Agenten handelt, wird einem aber beim schauen recht schnell klar. So quittiert er in der Titelszene den Umstand dass das gerade von ihm gerettete Bond-Girl (hervorragend gespielt von Diana Rigg) einfach verschwindet mit dem Satz "Das wäre dem anderen nie passiert". Anstatt eines humorvollen, zweideutigen, ober-coolen Frauenheld ist George Lazenby eher ein harter Spezialagent, der aber durchaus den grade der Bedrohung erkennt und sogar Gefühle zeigt. So ist ein einer Szene pures entsetzen im Gesicht zu erkennen, während am Ende die abgrundtiefe Traurigkeit über den Tod seiner Frau ungewöhnlich gefühlvoll und überzeugend ist.
In den Action-Szenen verkauft sich George Lazenby ohne Zweifel besser als Sean Connery. Das liegt sicher zum einen daran das Lazenby viele Stunts selber gemacht hat. Connery hat gerne das Double in anspruch genommen, Lazenby hat oft darauf bestanden die Stunts selber zu drehen und er hat auf Doubles so weit es ihm möglich war verzichtet. Nun, letztendlich ist der einzige Lazenby-Bond-Film auch viel Action-lastiger als Connerys Bond-Filme.
Die Blu-Ray des einzigen Lazenby-Bonds ist sehr gemischt. An sich ist das Bildmaterial hervorragend aufbereitet und auch der Ton ist in der neuen Abmischung i.d.R. sehr gut. Allerdings gibt es einzelne kurze Szenen wo Bild und/oder Ton verrauscht bzw. sehr dumpf sind. Ich denke das sind die für die DVD Fassung nachträglich eingeschnittenen Szenen. Da wechselt dann auch in der Dt. Syncro die Bond-Stimme - da hätte man sich wirklich ein wenig mehr Mühe geben können.
Soweit zum erstmal ernsthaftigsten Bond-Darsteller, mit Roger Moore wird es wieder lockerer bis zur Grenze der Albernheit. Aber bis zu diesem Blog wird es eine weile dauern, denn ganze sieben Bond-Filme stehen mit Roger Moore auf dem Programm.
George Lazenby ist als Bond Darsteller seiner Zeit vorraus gewesen: Härter, weniger "lustig" und realistischer. Es war wohl einfach noch nicht an der Zeit oder Sean Connery war einfach zu prägend. Vieleich war es auch die Tatsache das George Lazenby überhaupt kein Schauspieler war, sondern er als Model recht bekannt war, und wer möchte schon den "Big-Fry-Man" als 007 sehen?
Das es sich um eine andere Interpretation des britischen super-Agenten handelt, wird einem aber beim schauen recht schnell klar. So quittiert er in der Titelszene den Umstand dass das gerade von ihm gerettete Bond-Girl (hervorragend gespielt von Diana Rigg) einfach verschwindet mit dem Satz "Das wäre dem anderen nie passiert". Anstatt eines humorvollen, zweideutigen, ober-coolen Frauenheld ist George Lazenby eher ein harter Spezialagent, der aber durchaus den grade der Bedrohung erkennt und sogar Gefühle zeigt. So ist ein einer Szene pures entsetzen im Gesicht zu erkennen, während am Ende die abgrundtiefe Traurigkeit über den Tod seiner Frau ungewöhnlich gefühlvoll und überzeugend ist.
In den Action-Szenen verkauft sich George Lazenby ohne Zweifel besser als Sean Connery. Das liegt sicher zum einen daran das Lazenby viele Stunts selber gemacht hat. Connery hat gerne das Double in anspruch genommen, Lazenby hat oft darauf bestanden die Stunts selber zu drehen und er hat auf Doubles so weit es ihm möglich war verzichtet. Nun, letztendlich ist der einzige Lazenby-Bond-Film auch viel Action-lastiger als Connerys Bond-Filme.
Die Blu-Ray des einzigen Lazenby-Bonds ist sehr gemischt. An sich ist das Bildmaterial hervorragend aufbereitet und auch der Ton ist in der neuen Abmischung i.d.R. sehr gut. Allerdings gibt es einzelne kurze Szenen wo Bild und/oder Ton verrauscht bzw. sehr dumpf sind. Ich denke das sind die für die DVD Fassung nachträglich eingeschnittenen Szenen. Da wechselt dann auch in der Dt. Syncro die Bond-Stimme - da hätte man sich wirklich ein wenig mehr Mühe geben können.
Soweit zum erstmal ernsthaftigsten Bond-Darsteller, mit Roger Moore wird es wieder lockerer bis zur Grenze der Albernheit. Aber bis zu diesem Blog wird es eine weile dauern, denn ganze sieben Bond-Filme stehen mit Roger Moore auf dem Programm.
50 Jahre Bond - Sean Connery
18. Januar 2013Mit der 50-Jahre-Bond Edition ist der Blu-Ray Virus bei mir erst so richtig durchgezündet. Das mag sicherlich auch an meiner technischen Austattung gelegen haben (BD & FullHD hab ich schon lange, aber so richtig Spass macht's doch erst wenn's was grösser ist und man die Möglichkeit hat Surround-Sound zu geniessen) aber die Bond 50 Box ist schon was ganz feines. Und deswegen nehme ich diese zum Anlass die Bond Filme zu schauen. Einen nach dem anderen und in der richtigen Reihenfolge.
Da das kein Projekt für einen Abend ist, "blogge" ich für jeden Bond Darsteller einen Beitrag. Der Vater aller Bond-Darsteller, Sean Connery, macht den Anfang.
Sean Connery gilt bei vielen als "der Bond" überhaupt. Auch ich mag Sean Connery; sowohl als Bond wie auch z.B. als Highlander oder Indiana Jones Vater. Wenn er's will, kann er's. Nur will er nicht immer. Von 1962 bis 1971 gab es 6 mal Sean Connery als 007. Mit der Eintagsfliege von 1969 beschäftige ich mich in meinem nächsten Bond-Blog.
Zuerst ein paar Worte zur Qualität der Blu-Rays: Ich bin wirklich sehr angetan, was aus dem Bildmaterial herraus geholt wurde, vorallem wenn man bedenkt das "Dr. No" vor mehr als 50 Jahren in die Kinos gekommen ist. Wirklich sehr ordentlich und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Nicht ganz so beeindruckt bin ich vom Ton, aber auch der kann sich hören lassen. Der ist zwar durchweg gut, und die DTS 5.1 Abmischung des originalen Mono bzw. Stereo-Tons ist für mich recht gut gelungen.
Connery hat Bond sicherlich geprägt. Als charmanter Frauenheld, der auch in den brenzligsten Situationen einen kühlen Kopf behält und immer einen lockeren, zweideutigen Spruch auf den Lippen, hat er dem Film-Character wohl wie kein zweiter sienen Stempel aufgedrückt. In Dr. No und Liebesgrüsse aus Moskau spielt er seine Rolle glänzend. In Man Lebt nur Zweimal sieht man aber wie es ist, wenn Connery nicht so grosse Lust hat. Nicht das es wirklich schlecht wäre, aber er kann es besser - viel besser. In Diamantenfieber macht er es nach seiner "Pause" wieder besser, allerdings überzieht man es hier mit dem Humor auf Kosten der Glaubwürdigkeit, zumal er sichtbar älter geworden ist, was zusätzlich an der Glaubwürdigkeit der Action-Szenen rüttelt - so ist der Kampf zwischen Bond, "Bambi" und "Klopfer" für meinen Geschmack ein wenig zu dick aufgetragen, das es fast lächerlich wirkt. Goldfinger und Feuerball halten dagegen das Niveau der Vorgänger ohne sich allerdings von diesen abzusetzen.
Alle 6 Streifen mit Connery als Bond machen Spass, ganz klar. Sehenswerte Drehorte, klassische "Bond-Stories", tolle Bond-Girls (sowohl optisch wie auch Schauspielerisch) und eine gehörige Portion Bond-Humor sowie "echte" Actionsszenen (nicht aus dem Computer) ist der Stoff aus dem ein guter Bond-Film ist. Und gut sind alle 6.
Sean Connerys "bester Bond" ist sicherlich Liebesgrüsse aus Moskau, mir gefällt Dr. No jedoch ein klein wenig besser, was sicherlich auch Ursula Andress geschuldet ist, die als erstes Bond-Girl einfach umwerfend ist.
Schlussendlich kann man sagen, das Sean Connery wohl ein riesen Glücksgriff für Eon gewesen ist. Wer weiss ob ein anderer "Vater" so viele erfolgreiche Kinder gehabt hätte? - Nun, wir werden es niemals rausfinden und erfreuen uns einfach an grossartigem Kino.
Da das kein Projekt für einen Abend ist, "blogge" ich für jeden Bond Darsteller einen Beitrag. Der Vater aller Bond-Darsteller, Sean Connery, macht den Anfang.
Sean Connery gilt bei vielen als "der Bond" überhaupt. Auch ich mag Sean Connery; sowohl als Bond wie auch z.B. als Highlander oder Indiana Jones Vater. Wenn er's will, kann er's. Nur will er nicht immer. Von 1962 bis 1971 gab es 6 mal Sean Connery als 007. Mit der Eintagsfliege von 1969 beschäftige ich mich in meinem nächsten Bond-Blog.
Zuerst ein paar Worte zur Qualität der Blu-Rays: Ich bin wirklich sehr angetan, was aus dem Bildmaterial herraus geholt wurde, vorallem wenn man bedenkt das "Dr. No" vor mehr als 50 Jahren in die Kinos gekommen ist. Wirklich sehr ordentlich und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Nicht ganz so beeindruckt bin ich vom Ton, aber auch der kann sich hören lassen. Der ist zwar durchweg gut, und die DTS 5.1 Abmischung des originalen Mono bzw. Stereo-Tons ist für mich recht gut gelungen.
Connery hat Bond sicherlich geprägt. Als charmanter Frauenheld, der auch in den brenzligsten Situationen einen kühlen Kopf behält und immer einen lockeren, zweideutigen Spruch auf den Lippen, hat er dem Film-Character wohl wie kein zweiter sienen Stempel aufgedrückt. In Dr. No und Liebesgrüsse aus Moskau spielt er seine Rolle glänzend. In Man Lebt nur Zweimal sieht man aber wie es ist, wenn Connery nicht so grosse Lust hat. Nicht das es wirklich schlecht wäre, aber er kann es besser - viel besser. In Diamantenfieber macht er es nach seiner "Pause" wieder besser, allerdings überzieht man es hier mit dem Humor auf Kosten der Glaubwürdigkeit, zumal er sichtbar älter geworden ist, was zusätzlich an der Glaubwürdigkeit der Action-Szenen rüttelt - so ist der Kampf zwischen Bond, "Bambi" und "Klopfer" für meinen Geschmack ein wenig zu dick aufgetragen, das es fast lächerlich wirkt. Goldfinger und Feuerball halten dagegen das Niveau der Vorgänger ohne sich allerdings von diesen abzusetzen.
Alle 6 Streifen mit Connery als Bond machen Spass, ganz klar. Sehenswerte Drehorte, klassische "Bond-Stories", tolle Bond-Girls (sowohl optisch wie auch Schauspielerisch) und eine gehörige Portion Bond-Humor sowie "echte" Actionsszenen (nicht aus dem Computer) ist der Stoff aus dem ein guter Bond-Film ist. Und gut sind alle 6.
Sean Connerys "bester Bond" ist sicherlich Liebesgrüsse aus Moskau, mir gefällt Dr. No jedoch ein klein wenig besser, was sicherlich auch Ursula Andress geschuldet ist, die als erstes Bond-Girl einfach umwerfend ist.
Schlussendlich kann man sagen, das Sean Connery wohl ein riesen Glücksgriff für Eon gewesen ist. Wer weiss ob ein anderer "Vater" so viele erfolgreiche Kinder gehabt hätte? - Nun, wir werden es niemals rausfinden und erfreuen uns einfach an grossartigem Kino.
Ja, Sean Connery hat einen siebten "Bond" gedreht. Aber nicht so richtig. Sag niemals Nie von 1983 ist nicht offiziell Teil der Bond-Reihe und somit auch nicht Bestandteil der Bond 50 Edition. Und auf BD gibt es den zudem auch nicht. Und so läuft, ein eigentlich richtig guter Bond, vollkommen ausser Konkurenz und wird erstmal nicht weiter von mir beleuchtet. (Vieleicht wenn er als BD raus kommt, falls das jemals passieren sollte)
Es muss nicht immer Action sein: Akte X Staffel 1
17. Januar 2013Lange hat es gedauert bis ich von "Blu"-Virus infiziert wurde - so richtig haben mich die blauen Scheiben bisher nicht überzeugt. Tja, kaum hat man einen "richtigen" Fernseher, schon sieht's anders aus. Aber mein erster Blogeintrag befasst sich mit einer Serie, die es bisher leider nicht auf Blu-Ray gibt. Zumindest noch nicht: Akte X
Die erste Staffel habe ich nun aktuell geschaut (keine Angst, nicht zum ersten mal) und ich bin wirklich beeindruckt. Weniger von der Qualität der DVD-Veröffentlichung, vielmehr vom Inhalt.
Welch eine starke erste Staffel. Zu Akte X muss ich keine Worte verlieren denke ich, denn jeder wird vermutlich davon schonmal gehört haben, wer es noch nicht gesehen hat, hat definitiv ein Highlight der TV-Geschichte verpasst.
In Staffel 1 steht die übergreifende Story noch im Hintergrund und wird nur sporadisch weiter erzählt, wird aber auch nie ganz aus den Augen verloren. Ein Grossteil der Folgen drehen sich um das "Monster of the Week" (oder "Day" - ganz wie man will). Und sind alle für sich ein kleiner Psycho/Mystery-Thriller. Hervorragend inszieniert, auch und gerade aus heutiger Sicht eine ersfrischend originelle Kamaraführung: Heutzutage ist "draufhalten" und "alles zeigen" sehr in Mode gekommen; es geht auch anders und das funktioniert immer noch hervorragend. Weniger ist halt manchmal mehr - wenn es sich auch noch so abgedroschen anhört, es stimmt trotzdem.
Die sehr gelungenen Stories, werden von ein sehr überzeugenden Darstellern gespielt. David Duchovny und Gillian Anderson spielen vom Start weg ihr Rolle perfekt, und auch die Nebendarsteller wie z.B. Mitch Pileggi oder William B. Davis (um nur 2 zu nennen) spielen ohne Makel. Die Dialoge sind, sehr interessant, intelligent und auch humorvoll (ich liebe Mulders trockene Sprüche). Die grossen Stärken der Serie sind gleichzeitig auch ihre Schwäche: Es ist fast unmöglich diese Serie "nebenbei" zu schauen, ohne das man in einem abgelenkten Moment die Gefahr läuft etwas wichtiges zu verpassen. Da einem nicht alles vorgekaut wird, ist man gezwungen viele Dinge selber zu interpretieren ansonsten läuft man gefahr die Handlungen der Darsteller nicht zu verstehen und sie wohlmöglich als unverständlich zu betrachen.
Die rausragenden Folgen der Staffel sind für mich "Ghost in the Machine", "Ice", "Fallen Angel", "E.B.E." und das extrem starke Staffel-Finale "The Erlenmeyer flask".
Die Qualität der DVD-Edition ist nicht besonders gelungen: Das Bild ist auf dem Niveau von guten VHS Kassetten (abgesehen davon dass das Bild auf DVDs nicht "altert"), der Ton ist lediglich Stereo. Staffel 1 (bis Staffel 4) sind noch im damals üblichen 4:3 - was mich jetzt nicht so stört, aber 16:9 ist natürlich schöner. Deswegen bin ich sehr gespannt auf die Blu-Ray Edition, die ja Gerüchteweise Ende dieses Jahr erscheinen könnte. Ich hoffe das da auch etwas wahres dran ist.
Zitat der Staffel: "Bevor jemand ein Urteil fällt, darf ich Sie daran erinnern, dass wir in der Arktis sind." (Folge 7, Ice)
Die erste Staffel habe ich nun aktuell geschaut (keine Angst, nicht zum ersten mal) und ich bin wirklich beeindruckt. Weniger von der Qualität der DVD-Veröffentlichung, vielmehr vom Inhalt.
Welch eine starke erste Staffel. Zu Akte X muss ich keine Worte verlieren denke ich, denn jeder wird vermutlich davon schonmal gehört haben, wer es noch nicht gesehen hat, hat definitiv ein Highlight der TV-Geschichte verpasst.
In Staffel 1 steht die übergreifende Story noch im Hintergrund und wird nur sporadisch weiter erzählt, wird aber auch nie ganz aus den Augen verloren. Ein Grossteil der Folgen drehen sich um das "Monster of the Week" (oder "Day" - ganz wie man will). Und sind alle für sich ein kleiner Psycho/Mystery-Thriller. Hervorragend inszieniert, auch und gerade aus heutiger Sicht eine ersfrischend originelle Kamaraführung: Heutzutage ist "draufhalten" und "alles zeigen" sehr in Mode gekommen; es geht auch anders und das funktioniert immer noch hervorragend. Weniger ist halt manchmal mehr - wenn es sich auch noch so abgedroschen anhört, es stimmt trotzdem.
Die sehr gelungenen Stories, werden von ein sehr überzeugenden Darstellern gespielt. David Duchovny und Gillian Anderson spielen vom Start weg ihr Rolle perfekt, und auch die Nebendarsteller wie z.B. Mitch Pileggi oder William B. Davis (um nur 2 zu nennen) spielen ohne Makel. Die Dialoge sind, sehr interessant, intelligent und auch humorvoll (ich liebe Mulders trockene Sprüche). Die grossen Stärken der Serie sind gleichzeitig auch ihre Schwäche: Es ist fast unmöglich diese Serie "nebenbei" zu schauen, ohne das man in einem abgelenkten Moment die Gefahr läuft etwas wichtiges zu verpassen. Da einem nicht alles vorgekaut wird, ist man gezwungen viele Dinge selber zu interpretieren ansonsten läuft man gefahr die Handlungen der Darsteller nicht zu verstehen und sie wohlmöglich als unverständlich zu betrachen.
Die rausragenden Folgen der Staffel sind für mich "Ghost in the Machine", "Ice", "Fallen Angel", "E.B.E." und das extrem starke Staffel-Finale "The Erlenmeyer flask".
Die Qualität der DVD-Edition ist nicht besonders gelungen: Das Bild ist auf dem Niveau von guten VHS Kassetten (abgesehen davon dass das Bild auf DVDs nicht "altert"), der Ton ist lediglich Stereo. Staffel 1 (bis Staffel 4) sind noch im damals üblichen 4:3 - was mich jetzt nicht so stört, aber 16:9 ist natürlich schöner. Deswegen bin ich sehr gespannt auf die Blu-Ray Edition, die ja Gerüchteweise Ende dieses Jahr erscheinen könnte. Ich hoffe das da auch etwas wahres dran ist.
Zitat der Staffel: "Bevor jemand ein Urteil fällt, darf ich Sie daran erinnern, dass wir in der Arktis sind." (Folge 7, Ice)
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