Willys Wonderland (2021) - Amazon Prime

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8. August 2021

Ein nicht benannter nichts sagender Kerl (Nicolas Cage) bleibt in einer Gegend wo man nichteinmal nen McDonalds findet mit seinem Auto liegen.
Weil er eine Reparatur angeboten bekommt, aber kein Bargeld hat; willigt er ein in einer ehemaligen Freizeitanlage namens "Willys Wonderland" zu putzen um die Reparatur abzustottern.
Für ihn stellt sich jedoch bald heraus das er nicht nur einen Putz-Job angenommen hat, sondern auch seine Haut verteidigen muss.

Naja, für eine Sichtung taugt das Drehbuch von G.O. Parsons, der mit diesem Werk sein Debüt beisteuerte. Der Storyverlauf hinkt an vielen Ecken, kann aber noch ganz gut unterhalten. Dennoch fragt man sich auch bei einem Film diesen Genres nach einigen Sachen die das Drehbuch nicht aufklärt.
Letztendlich ist es sehr einfach gestrickt. Cage-gestrickt so zu sagen. Oberflächlich und rein der Aneinanderreihung von Szenen dienend, um Nicolas Cage und einigen anderen Charakteren Raum zu geben.

Kevin Lewis als Regisseur ist ebenfalls eine neue, noch unbekannte Größe im Filmgeschäft. Er kann das Drehbuch allerdings in gute Szenen bringen und stellt die Charaktere/DarstellerInnen des Films gut dar.
Der Plot wird schließlich schnell klar und man weiß wo die Reise hingeht, sobald der Vorspann auf frühere Geschehnisse in Willys Wonderland durch ist.
Überraschungen und Spannung kann der Film daher nicht bieten. Der Plot muss durch seine nicht konventionelle Inszenierung der Bösewichter unterhalten.

Schauspielerisch, wie kann es kaum anders sein, vermag der Film keine hohe Messlatte erklimmen.
Allerdings ist die Rolle eine Dankbare für Nicolas, da er hier nichts sagen muss. Was einen großen Pluspunkt darstellt und er weniger stark nervt. Mit seiner stummen Darstellung wirkt er leicht bekloppt. Und das kommt wiederum seinem immerwährend selbem Gesichtsausdruck zu Gute, der dadurch nicht so stark negativ ausfällt.
Physisch kann er in den Szenen überzeugen.
Die DarstellerInnen in den Nebenrollen sind nur Bildmaterial und Futter. Kein Charakter hat einen tieferen Belang und dient lediglich der Ausstaffierung der Tötungsszenen. Um hier wieder auf den Spannungsbogen zurückzukommen .... den gibt es auch anhand der unwichtigen Nebencharaktere nicht.

Technisch ist der Film skurril. Die Inszenierung von teilanimatorischen Puppen in denen reinkarnierte Serienkiller stecken, möchte nicht so recht funktionieren. Die Kämpfe mit den Viechern wirken oft plump. Die Figuren wirken behäbig und langsam. Im Gegensatz werden aber schnelle Schnitte mit stark beengten Bildanteilen angewandt. Den Kämpfen folgen kann man nicht oft. Überhaupt ist der Film insgesamt in überwiegend dunkler Umgebung gehalten. Quietschige Farben in der Anlage inbegriffen.

mein Fazit:
Ist durchaus ne einmalige Sichtung wert. Den Film zuhause stehen haben muss ich aber nicht.
Cage ist gewohnt ein Garant für den Durchschnitt. Dem Film sieht man seine billige Produktion in seiner Komposition aus Geschichte, Bebilderung und Schauspiel an.

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