Happy Birthday DC Teil 3

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22. Juni 2023
Weiter geht es mit dem 3. und letzten Teil der DC-Box und auch der Damien Wayne Reihe (Teen Titans & Battle of the Supersons mal ausgenommen)
Batman: Bad Blood (Blu-ray + UV Copy) (2016)


Als Batman nach einem Einsatz plötzlich verschwunden ist sieht sich Nightwing nicht nur mit einem großen Erbe und mächtigen Gegnern konfrontiert, sondern auch einer rasant wachsenen "Familie", denn plötzlich stehen auch noch Batwoman und Batwing bereit um Gotham zu beschützen.
Auß der Damien-Trilogie gefällt mir dikeser Teil hier definitiv am Besten.
Es gibt gute Kämpfe, rasante Action, und mehrere Bösewichter, von denen einige zu den Stammfiguren des DC-Universum gehören. Allerdings gibt es hier trotz FSK16 Freigabe erstaunlich wenig Blut zu sehen, selbst wenn mal ein Kopf explodiert. Lediglich der Sinneswandel von Damiens Mutter Talia ist für mich nicht verständlich, da sie im ersten Teil überhaupt nicht so rüberkam wie hier. Grundsätzlich passt ihre Rolle, aber im direkten Vergleich mit Son of Batman wirkt die Figur einfach widersprüchlich, das hemmt das Sehvergnügen etwas.

Besonders gut hat mir übrigens tatsächlich Batwoman gefallen, deren Wortwechsel mit Robin wirklich klasse waren. Sie wirkt in den Kämpfen zwar "noch" ungelenk und teilweise leicht diletantisch, hat aber durchaus Potenzial. Batwing hingegen wirkt wie ein Iron Man-Verschnitt und kann natürlich gleich beim ersten Einsatz seinen Anzug mit allem drum und dran perfekt beherrschen. Aber bei 2 Entstehungsgeschichten und der Haupthandlung ist in so einem 74 Minuten Film wohl einfach nicht genügend Zeit für solche Details.


Nachdem die Bat-Familie in Bad Blood enorm gewachsen ist muss Damien ein wenig Nachhilfe in Teamarbeit bekommen:

Justice League vs. Teen Titans (2016)
Justice-League-vs-Teen-Titans-DE.jpg
Damien wird nach einem zweifelhaften Einsatz zu den Teen Titans abgeschoben, wo er Zusammenarbeit lernen soll. Doch als eine große Bedrohung sichj die Justice League einverleibt müssen natürlich alle zusammenarbeiten.

Die Grundstory ist relativ simpel und wurde so schon oft erzählt. Übrigens sollte nach dem Anfang klar sein, dass man Superhelden am Besten NIE in seiner Nachbarschaft wohnen lässt. Ist nicht gut für die Immobilienpreise. Aber warum sind plötzlich Klark und Diana zusammen? Was ist mit Lois? Wird leider nicht erwähnt.
Über die Teens wird auch nicht viel an Vorgeschichte erzählt, was teilweise recht schade ist. Aber in Hinblick auf den kommenden Blue Beetle Film war es zumindest interessant den schonmal in Action zu erleben. Wobei ich hoffe, dass er ansonsten mehr drauf hat als hier. Der Story-Teil mit Raven hingegen geht schon sehr in Richtung Constantine und der JLD. Und ein Vermerk auf Stargate wurde auch nett eingebaut.
Sehr gut wurde wieder einmal dargestellt wie Damien mit seiner Umgebung umgeht. Denn natürlich ist er nicht nur der Überhebliche Nachkomme von Ra`s al Ghul, sondern eben auch Batmans Sohn, was sich sehr schön in seiner Arbeitsweise wiederspiegelt. Aber auch Batman gibt der Film die Möglichkeit seine besonderen analytischen Fähigkeiten ingteressant umzusetzen. Leider wurde hier marvelmäßig am Ende bereits ein kleiner Ausblick auf ein neues Abenteuer gegeben, womit ich im Moment weniger anfangen kann als noch bei Bad Blood.

Im nächsten Film kommt dann mal wieder Batmans größter gegner zum Zug:
Batman: The Killing Joke (Blu-ray + UV Copy) (2016)

Als Batgirl nach einem, in ihren Augen, misslungenen Einsatz ihre Existenz als Verbrechenskämpferin in Frage stellt kommt der Joker daher und wählt sich Commisionor Gordon als Zielobjekt für ein Experiment aus. Er möchte beweisen das sowohl er als auch Batman keine Einzelfälle sind, sondern wirklich jeder durch einen einzigen schlechten Tag den Verstand verlieren kann.

Der Film braucht ziemlich lange bis die eigentliche Handlung startet. Etwas eine halbe Stunde der 77 Minuten geht für das Vorgeplänkel im Kampf gegen einen Schwerverbrecher drauf, der ein Auge auf Batgirl geworfen hat. Aber auch die Beziehung zwischen den beiden Verbrechensbekämpfern wird zunehmend komplizierter.
Danach geht es dann richtig los und der Joker darf seinen vollen Wahnsinn ausspielen.
Nebenbei erzählt er noch seine eigene Entstehungsgeschichte, wobei er selbst zugibt, dass er sich da nicht ganz sicher ist. 
Diese Geschichte kennt natürlich jeder, wurde sie doch auch von Tim Burton adaptiert.
Die Prämisse des Films ist ingteressant und passt auch gut zu so einem verqueren Hirn wie dem des Clownprinzen.
Übrigens wirken manche Bildeinstellungen so, als ob sie 1:1 aus der Comicvorlage genommen wurden. Ob dieser Stilbruch passend eingebaut wurde oder wie ein Fremdkörper wirkt muss natürlich jeder selbst entscheiden. Der Film wirkt durch die Vorgeschichte zweigeteilt wie ein Episodenfilm, was insofern angenehm wirkt, als das zumindest nicht versucht wurde eine bestehende Geschichte in sich künstlich aufzublähen. Dafür lässt das Ende einen etwas irritiert zurück, mutet Batmans Reaktion doch stärker und intensiver an als man erwartet könnte.

Justice League: Dark (Blu-ray + UV Copy) 2016

Justice-League-Dark-Blu-ray-und-UV-Copy-DE.jpg
Nachdem einige harmlose Bürger Amok gelaufen sind kommt Batman auf der Suche nach John Constantine mit der dunklen Welt der Magie und des Übernatürlichen in Berührung.
Schnell formt sich so etwas wie eine dunkle Justice League zusammen um die übernatürliche Bedrohung zu stoppen.
Als Fan des Keanu Reeves Film kannte ich natürlich auch diesen Film schon vorher und bin immer noch in meiner Meinung zwiegespalten wie ich ihn nun finde.
Einsereits gibt es mir zuviel Mythologie und Zauberei ohne konkreter auf deren Herkunft oder Bedeutung einzugehen. Dazu kommt dann der viel zu lange andauernde Kampof gegen Felix Faust bei dem manche Dinge wohl auch nicht gleich für jeden Neuling gut zu verstehen sind.
Andererseits haben wir eine recht gute Chemie innerhalb des Teams mit einigen Standardpersönlichkeiten. Auch die Geschichte an sich wartet tatsächlich mit soetwas wie einer überraschenden Wendung auf, was es so zuletzt bei Götter & Monster gab.
Dazu ein Antiheld wie Constantine und zum Ende hin tatsächlich einige Verluste auf Seiten der Helden machen die JLD insgesamt vielleicht nicht zu einem perfekten, aber zumindest unterhaltsamen Film. Aber gersade zu Zatana oder Richie hätte ich mir definitiv mehr Hintergrundinformationen gewünscht.

Wir nähern uns dem Ende mit dem vorletzten Film:
Teen Titans - Der Judas-Auftrag (Blu-ray + UV Copy) (2017)
Teent Titans-Der-Judas-Auftrag-Blu-ray-und-UV-Copy-DE.jpg
Die Teen Titans kämpfen gegen die Verbrecherorganisation H.I.V.E. als der obskure Baron Blood auf der Bildfläche erscheint. Und auch ein alter Bekannter von Damien hat bei den kommenden Ereignissen seine Finger im Spiel.
Hier stehen in erster Linie die einzelnen Teammitglieder, ihre privaten Probleme und der Umgang m iteinander im Vordergrund. Gerade Nightwing und Starfire bekommen relativ viel Zeit eingeräumt. Für meinen Geschmack sogar schon fast zuviel. Alleine die ersten Filmminuten waren irgendwie überflüssig. Haben sie doch kaum etwas erklärt, was man nicht auch so als gegeben hätte hinnehmen können.
Wobei Starfires Fähigkeit sich Sprachen anzueignen schon recht kurios bis albern wirkt.
Der Showdown des Films wirkt schon fast wie aus dem Lehrbuch inkl. überraschungsloser Wendungen und vorhersehbarer Intrigen.
Aber der Film entwickelt mit den Figuren ein Tiefe, die am Ende tatsächlich so etwas wie eine Bindung aufkommen lassen und dem Zuschauer das Gefühl geben einer bereits eingeschworenen Gruppe zu zusehen, die sich noch mehr hin zu einer echten Familie entwickelt. Vielleicht gelingt es nicht immer perfelt Emotionen so aufkommen zu lassen wie es gewollt ist, aber es geht zumindest in die richtige Richtiung.
Sollte es demnächst wieder mal ein Titans Film auf BD schaffen, werde ich sicher weniger mit dem Kauf zögern als noch vor dieser Box.

Den Abschluss der Box macht dann
Batman und Harley Quinn (Blu-ray + UV Copy) (2017)

Als Batman erfährt, dass Poison Ivy und Jason Woodrue einen Anschlag auf die Menschehit planen machen er und Nightwing sich auf die Suche nach ihr. Doch um sie zu finden müssen sie sich an Ivys ehemalige Freundin halten, Harley Quinn.

Au weia, was war dass denn für ein Quark? Der Film ist von den Zeichnungen her rudimentärer als die bisherigen Filme der Box, was man gerade an Poison Ivy sehr gut sehen kann. Das an sich wäre ja auch gar nicht schlimm. Auch wenn ich kein großer Fan von Harley bin, gibt die Handlung ihr hier wenigstens (ähnlich wie in Assault on Arkham) wenigstens eine Daseinsberechtigung. Etwas, dass die Realfilme noch nie geschafft haben.
Die Grundstimmung des Films orientiert sich jedoch tatsächlich sehr an Harley, sprich er springt zwischen recht albernen kindlichem Humor und dem Versuch ernster Handlungen. Aber im Grunde ist das ganze einfach nur ein Paket voller extrem anstrengender Witzchen.
Von Pupsgeräuschen, über Harleys Verführungskünsten bis hin zum absolut dämlichen, wenn auch recht abrupten Ende. Dazu fühlen sich die einzelnen Szenen teilweise einfach nur zu lang und zäh an (Telefonat, Gesangseinlagen).
Und dann kommt zum Ende hin auch noch ein vorhersehbarer aber vollkommen sinnloser Deus ex Machina Moment.

Tja, das wäre dann also die Box gewesen. Vielleicht habe ich ja doch dem einen oder anderen Leser die Filme näher gebracht um mal einen Blick zu riskieren. Denn es sind wahrlich einige Perlen darunter, nicht nur von Batman.
Alle Bilder stammen von bluray-disc.de :thumb:

In diesem Sinne:
Tod ist eine Tür,
Zeit ist ein Fenster.
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