@Spideyman, schwiriges Thema.
Ich denke es kommt immer auf den Sprecher an.
Manche Sprecher sind so genail, das hört sich gleichwertig oder besser als im Orginal an.
Z.B. Stallone(der nen Sprachfehler hat und etwas lallt, bedingt durch ne schwere Geburtsverletzung), Arnie(der den steirischen Dialekt hat) oder Bruce Willis und Robert De Niero(wo die deutsche Stimme viel rauer, tiefer und cooler klingt).
Aber leider gibt es von solchen Sprechern viel zu wenige.
Es gibt auch Filme wo die Synchronisation mehr sinn macht.
Z.B. das bekannte eingefühte No in Star Wars Episode VI, im englschen hört sich das so belämmert an, im deutschen wurde das viel klüger und gefühlvoller eingesprochen.
Ich muss auch sagen das ich mir die Simpsons nicht im Original anhören kann.
Klasr gehen da viele geniale Gags verloren, aber ich hasse Marges Originalreibeisenstimme und humers doofistimme.
Da sagt mir die deutsche Stimme viel mehr zu und im Simpsons Film machen die Schwarzenegger Szenen im Original keinen Sinn.
Das kann nicht Schwarzegger sein, die haben da irgendwen genommen der sich nicht wie er anhört.
In Deutsch hat der Synchronsprecher Schwarzeneggers charakteristischen Dialekt super nachgeahmt, da versteht man sofort dass das arnie sein soll.
Was Fluch der Karibik angeht, beide Synchronsprecher haben hervoragende Arbeit geleistet, ich denke das Problem ist hier einfach der Wechsel, wäre es umgekehrt, hätten die Fans genauso reagiert.
wenn ich einen Sprecher gewöhnt bin, will ich das er bei einer Serie oder Filmreihe beibehalten wird, das die Figur sich immer gleich anhört.
Da war Disney Deutschland einfach zu geizig.
Grundsätzlich plediere ich dafür die deutsche Synchrokultur nicht aufzugeben und einen Standart zu halten(der ja leider sehr sehr wechselhaft ist).
Was aber ein interessanter Punkt ist, das man mittels einer Synchro einen Charakter noch erweitern kann. Ein Schauspieler ist in seinen mitteln irgendwo auch beschränkt, durch ne Synchro kann er noch härter, cooler , lustiger oder finsterer wirken.