"Four Hundred Years ago, Japan was a Land of Civil wars, Bandits roamed the lawless country, terrorising farmers".
So lautet der Einleitungstext zu Akira Kurosawa's Klassiker "Seven Samurai", begleitet von ruhigem aber bedrohlichen Score.
In der Eröffnungsszene sehen wir eine Gruppe eben jener Banditen, die auf ein kleines Dorf zusteuern um es auszurauben, als einer von ihnen bemerkt, dass sie dieses Dorf vor gar nicht so langer Zeit bereits um seine Vorräte erleichtert haben und es sich nicht lohnen würde. Man beschließt zu warten, bis die Anwohner wieder genügend Vorräte erwirtschaftet haben.
Einer der Farmer hat dieses Gespräch belauscht und informiert die anderen Bewohner, welche sich prompt versammeln. Sie sind verzweifelt und klagen ihr Leid. Niemand weiß, was zu tun ist. Bereits jetzt leben sie am Existenzminimum und ein Kampf gegen die Banditen scheint aussichtslos, da keiner der Dorfbewohner kämpfen kann. Ihr Leben lang waren sie Farmer. Vom Kämpfen verstehen sie nichts. In ihrer Verzweiflung beschließen sie, den Dorfältesten Gisaku um Rat zu fragen. Nachdem ihm die aufgebrachte Meute die heikle Lage geschildert hat, lautet seine direkte Antwort: "Wir kämpfen!"
Die stößt natürlich erst mal auf Unverständnis, doch dann fügt er hinzu, dass sie Samurai anheuern sollen. Gisaku erzählt den Farmern eine Begebenheit, die ihm im Gedächtnis geblieben ist. Als sie alle noch Kinder waren, wurde deren Dorf bereits schon mal von Banditen geplündert und niedergebrannt. Auf der Flucht, so sagt Gisaku, sah er etwas Bemerkenswertes. Eines der anderen Dörfer blieb komplett unversehrt, denn sie hatten Samurai zum Schutze angeheuert. Von dem Plan überzeugt, machen sich die Bauern auf die Suche um die besagten Samurai anzuheuern, denn der Kampf steht unausweichlich bevor.
Der Cast um u.a. Toshiro Mifune, Takashi Shimura, Chiaki Minoru und Kato Daisuke ist hervorragend und spielt klasse und die Harmonie untereinander ist toll. Die gut erste Stunde befasst sich gänzlich mit der Rekrutierung der Samurai, was sich ohne die nötigen finanziellen Mittel als durchaus schwieriges Unterfangen herausstellt. Samurai wollen für ihre Dienste natürlich bezahlt werden doch mit dem aufrechten Ronin Kambei an ihrer Seite kommt die Sache ins Rollen. Dieser fungiert hier als Oberhaupt und wird von Takashi Shimura gespielt, der ein starke und sehr charismatische Performance hinlegt.
Toshiro Mifune als Kikuchiyo allerdings nimmt in jeder Sekunde, die er zu sehen ist, den ganzen Film für sich ein und hat einfach eine gewaltige Präsenz. Er ist früh kurz zu sehen und stößt erst nach einer guten Stunde, als letzter der sieben Samurai zur Gruppe. Charismatisch wie eh und jeh, gibt er so ein wenig den verrückten der Gruppe, der mit viel Herz bei der Sache ist und wenn es drauf ankommt, enorme Fähigkeiten beweist. Er sticht er aus der Truppe heraus und anfangs weiß man gar nicht so recht, was es mit ihm aufsich hat. Hier und da etwas verrückt, folgt er den bis dahin 6 Samurai einfach und jene wissen ihn zunächst auch nicht so recht einzuordnen. Spätestens aber, als er derjenige ist, der es mit einer kleinen List schafft, die verängstigten Dorfbewohner bei der Ankunft in selbigem aus ihren Häusern zu locken, haben die Samurai erkannt, dass sie ihren 7. und damit letzten Mitstreiter gefunden haben. Ein kleiner Twist offenbahrt in einer bewegenden Szene zu späterer Zeit dann Kikuchiyo's Hintergrund und wahre Motivation den Farmern zu helfen.
Mit seinen fast dreineinhalb Stunden Laufzeit, ist Seven Samurai sicherlich der längste Film, den ich bisher gesehen habe. Kurosawa aber schafft es durch sein unvergleichlich hohes erzählerisches, wie auch zweifelsohne handwerkliches Können, nie auch nur einen Ansatz von Langeweile aufkommen zu lassen. Natürlich gibt es bei der Lauflänge gerade im Mittelteil auch ruhigere Passagen, so z. Bsp. nachdem die Sieben Samurai zusammen kommen, jedoch wirkt es nie in die Länge gezogen. Jeder Part erfüllt einen für die Story sinnvollen, erzählerischen Zweck. Sei es nun die Hauptstory betreffend oder beispielsweise um die einzelnen Charaktere genauer zu beleuchten und dadurch eine größere Bindung zum Zuschauer herzustellen.
Es wird dezenter aber stets gut getimter Humor eingebracht und es macht Spaß, den tollen Darstellern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Action gibt es anfangs so gut wie nicht aber die 2 kurzen Momente, wie die Rettung des Kindes und der Kampf zweiter Samurai sind schon fast episch gefilmt. Die Kills, bzw. die umfallenden Opfer in Slow-Mo zu zeigen entfaltet eine ganz eigene, starke Wirkung.
Die letzte Stunde zeigt dann den Angriff der Banditen auf das Dorf. Vorkehrungen wurden getroffen und in immer wieder kleinen Wellen greifen die Banditen an. Gemeinsam mit den Farmern jedoch schaffen es die Samurai, die Angreifer Stück für Stück zu dezimieren.
Toshiro Mifune ist es, der in diesem letzten Drittel erst recht aufblüht und zum Showstealer wird mit seiner emotionalen Performance. Besonders stark wird dies durch die Szene deutlich, in der eine sterbende Frau ihm ihren kleinen Sohn in die Arme legt. Er weint, weil er sich selbst in diesem kleinen Jungen sieht, dem hier gerade dasselbe widerfahren ist, was er selbst als Kind durchleben musste.
Aber auch sonst hat er reihenweise klasse Momente, wie beispielsweise die Szene als er einem feindlichen Schützen mit einer List dessen Gewehr abnimmt. Die Kämpfe und Angriffe der Banditen sind toll gefilmt und opulent. Immer wieder gibt es kleine Verschnaufpausen, da sich die Belagerung über ein paar Tage hinzieht.
Als immer mehr Banditen ihr Leben gelassen haben, müsste man meinen dass sie logischerweise lieber von diesem Dorf ablassen und weiterziehen sollten aber irgendwann geht es anscheinend für sie nur noch um Rache und den Kampf an sich, anders wäre ihre Motivation wohl nicht zu erklären. Der Zuschauer freut sich jedenfalls über toll gefilmte Bilder.
Die Endszene ist sehr treffend und regt zum Nachdenken an, da sie aufzeigt, wer die wahren Verlierer des ganzen sind.
9 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß, meistens klar und in 1-2 Szenen leicht unscharf. Insgesamt gute Qualität.
Der Mono-Ton ist etwas dumpf und leise aber dennoch ganz gut verständlich.
Story: 9/10
Bild: 3
Ton: 1,5
Throne of Blood ( 1957 ):
Die beiden befreundeten Generäle Washizu und Miki sind auf dem Weg zu ihrem Fürsten um vom Sieg über den Feind zu berichten. Auf dem Weg zum Schloss jedoch verirren sich die beiden auf ihren Pferden im dichten Wald, kommen immer wieder an der selben Stelle vorbei. Dann plötzlich erscheint ihnen ein Waldgeist, der den beiden Samurai eine Prophezeiung macht und die nahe Zukunft vorhersagt. Glauben können sie es nicht so recht, doch als die erste der Aussagen wahr wird, scheint das Schicksal unausweichlich. Bald steht nicht nur die Freundschaft sondern auch das eigene Leben auf dem Spiel.
William Shakespeare's Macbeth wurde unzählige Male verfilmt. Im Jahr 1957 brachte Japans Regiemeister Akira Kurosawa mit Throne of Blood ( Das Schloss im Spinnwebwald ) seine Version des Stoffes in die Kinos und verlegte die Geschichte ins feudale Japan.
Schnell weiß einen die Story zu fesseln. Was wie ein anfangs scheinbar normaler Samurai-Kriegsfilm beginnt ( Man sieht den Fürsten mit seinem Beraterstab in der Festung sitzen und im Minutentakt kommen Kundschafter um ihm über den aktuellen Stand der Gefechte zu berichten ), entwickelt sich schnell in eine ganz andere Richtung. Fantasy, Drama, Mystery, Tragödie vermischen sich gekonnt zu einem sehr gelungenen Ganzen, eingebettet in ein Chambarasetting.
Man kann eigentlich nicht oft genug erwähnen, wie weit Kurosawa seiner Zeit voraus war, in der Art wie er seine Filme inszeniert hat und welche Techniken er zum Einsatz brachte. Auch in diesem Werk begeistert er mit hervorragender Optik, seiner Art die Umgebung und Location einzufangen und einfach nach verdammt viel aussehen zu lassen, obwohl sich der Film in relativ wenig verschiedenen Locations abspielt. Die Bilder üben schon eine eigene Faszination aus und werden durch schöne Kamerafahrten noch bereichert. Es herrscht eine unheimlich dichte Atmosphäre, die einen schnell in ihren Bann zieht. Die Art wie hier viel mit dem Nebel gearbeitet wird beispielsweise, ist klasse anzusehen und schafft in Zusammenspiel mit dem minimalistischen aber sehr Wirkungsvollen Score eine oft mysteriöse und bedrückende Stimmung.
Toshiro Mifune in der Hauptrolle, spielt quasi den "Macbeth-Charakter" Washizu und bringt dessen Entwicklung sehr gut rüber. Zunächst als aufrechter Samurai, wandelt sich sein Charakter immer mehr über zunächst Zweifel und Bedenken gen Übermut und zu guter Letzt Wahnsinn.
Das Finale auf der Empore, als die eigenen Männer Washizu angreifen und mit Pfeilen beschießen ist großes Kino und beeindruckend gefilmt aber nicht nur die Kamera sondern die Inszenierung der ganzen Szene bleiben im Gedächtnis, denn man erkennt in vielen Szenen die gut kaschierte Tricktechnik nicht, so dass es aussieht, als würden die Pfeile einfach in echt auf ihn abgefeuert.
Großes Kino, dessen Bilder eine enorme Wucht entfalten.
9,5 / 10
Das Bild ist schwarz-weiss und im 4:3 Format, hat also entsprechend schwarze Ballen links und rechts. Artefakte und Bildfehler sind zu sehen und oft auch Filmkorn. Die Schärfe ist in einigen Szenen aber auch ganz solide. 1,5 Punkte
Der Ton ist manchmal etwas unklar aber verständlich. 1,5 Punkte
Story: 9,5/10
Bild: 1,5
Ton: 1,5
The Hidden Fortress ( 1958 ):
Akira Kurosawa's The Hidden Fortress handelt von den zwei armen Bauern Matashichi und Tahei erzählt, die eigentlich im Krieg ihr Glück suchten, so absurd es klingen mag und sich der Akizuki-Armee anschlossen um gegen die feindlichen Yamana zu kämpfen. Sie dachten, sie könnten reich werden, wofür sie im Vorfeld ihr komplettes Hab und Gut verkauften und sich mit Waffen ausstatteten. Leider verloren die Akizuki den Krieg und genau hier setzt The Hidden Fortress an als die beiden Hauptfiguren gezeichnet, erschöpft und mit zerlumpten Klamotten durch die Steppe trotten. Das Gebiet wird nun weiträumig von den Yamana beherrscht und ist zu großen Teilen abgeriegelt.
Irgendwann finden sich die beiden Pechvögel in einem Flussbett wieder und stoßen zufällig auf in Holzstöcken verstecktes Gold. Prompt suchen sie weiter und wissen noch nicht, dass es sich um das versteckte Gold von Prinzessin Yuki Akizuki des besiegten Reiches handelt. Ein Fremder namens Rokurota Makabe ( Toshiro Mifune ) taucht aufund schließt sich ihnen bald an, besser gesagt, macht er sich selbst zu deren Anführer. Wie sich bald herausstellt, ist er ehemaliger General der Akizuki und Wächter der Prinzessin.
Diese ist derweil in einem Versteck, da Lord Yamana seine Truppen ausgesandt hat, um sie zu fangen. Etwas später stösst sie zu der kleinen Gruppe hinzu bzw. kommt durch eine kleine Wendung dazu und nun gilt es unentdeckt von den feindlichen Yamana-Truppen in neutrales Gebiet zu gelangen, was mit überall patrouillierenden Truppen der Yamana und mit den beiden recht tollpatschigen Gesellen kein einfaches Unterfangen ist.
George Lucas erwähnte in Interviews Kurosawa und besonders "The Hidden Fortress" als eine der großen Inspirationen für sein eigenes, heute ikonisches Werk "Star Wars". Die Parallelen und Vorlagen sind unverkennbar. Wie in Hidden Fortress, erzählt auch Star Wars seine Geschichte aus der Sicht der beiden "untersten" Charaktere R2D2 und C-3PO ( die die Pendants zu Matashichi und Tahei sind ). Des weiteren ist die Rettung der Prinzessin Akizuki im Fokus der Handlung, ebenso wie es später bei einer gewissen Leia Organa übernommen wurde.
Chiaki Minoru und Kamatari Fujiwara in den beiden Hauptrollen sind zwei herrlich kauzige Gesellen und sorgen für den sehr gelungenen, subtilen Humoranteil des Films. Toshiro Mifune ist als bierernster und wortkarger Wachmann der Prinzessin ein guter Gegenpol zu den beiden aber auch er sorgt mit seiner kühlen und trockenen Art dennoch für ein paar humorvolle Momente.
Eines seiner grossen Highlights ist die Verfolgungsjagd zu Pferde als er mehrere feindliche Soldaten niederstreckt und dann direkt in einem feindlichen Lager landet. Der dortige Befehlshaber und er kennen sich, hegen großen Respekt für das Können des jeweils anderen. Dies wird verdeutlicht als der feindliche General zu Rokurota sagt, er hätte ihn gerne auf dem Schlachtfeld getroffen. Dennoch willigen beide zu einem Duell ein, Rokurota wird die Wahl der Waffe überlassen, welche auf die Lanze fällt. Was folgt ist ein wirklich tolles Duell der beiden. Keinesfalls eine schnittige und schnelle Kampfszene, wie sie erst ein knappes Jahrzehnt später langsam entstanden und den Eastern prägten. Es ist ein Herantasten und die Intensität wie auch Geschwindigkeit nehmen langsam zu. Dabei ist der Jampf sehr realistisch gehalten, bietet auch einige schön anzusehende Techniken. In Punkto Choreographie muss man sagen, wie bereits erwähnt, ist dies kein Fight, wie in späteren Eastern aber man sieht wiedermal sehr deutlich, dass Kurosawa in einfach so vielen Aspekten seiner Zeit voraus war. Grosses Kino, was hier abgeliefert wird! Der respektvolle Umgang der beiden Feinde miteinander gibt auch der eigentlich Bösen Partei des Films Profil und unterteilt nicht bloß in schwarz und weiß, was gerade auch beim Ende des Kampfes mit Rokurotas Sieg sehr deutlich wird. Er tötet seinen Feind nicht und verweist auf ein zweites Wiedersehen. Der besiegte im Gegenzug nimmt seine Niederlage hin und lässt Rokurota davon reiten. Dies soll allerdings nicht ihr letztes Treffen gewesen sein, denn ihre Wege kreuzen sich später erneut und spätestens hier entsteht eine Freundschaft der beiden sich im Wesen ähnlichen Kämpfer, die zunächst auf gegenseitigem Respekt begründet war.
Optisch präsentiert Hidden Fortress Kurosawa's gewohnte Bildgewalt, bietet schöne Landschaftsaufnahmen und viele ruhige Bilder, die ihre Wirkung sehr schön entfalten können. Der Score ist minimalistisch und sehr stimmig.
Zum Ende hin machen auch die beiden eigentlichen Hauptfiguren Tahei und Matashichi, die sich ständig stritten, wer denn nun ein Anrecht auf das Gold hätte, wer mehr als der andere bekommt usw. letztlich eine Wandlung zum positiven durch.
Die ständige Gier weicht hier der Einigkeit ob der Belohnung die sie von der Prinzessin für deren Mithilfe an ihrer Rettung erhalten. Hier hätte man den Film beenden können, doch Kurosawa baut noch einen netten Bonus ein, der die beiden auf humorvolle Weise doch wieder die alten Charakterzüge der beiden zum Vorschein bringt, was auch prompt bestraft wird.
Die Geschichte ist nicht immer spannend und hat die ein oder andere langatmige Passage, wo einem etwas das Tempo fehlt, dennoch tritt man hier nie auf der Stelle.
The Hidden Fortress ist ein sympathischer Film, technisch auf dem gewohnt hervorragenden Niveau Akira Kurosawa's umgesetzt.
7,5 / 10
Das Schwarz-Weiß-Bild ist bis auf kleinere Unschärfen sehr gut restauriert worden und weitgehend klar.
Der Ton ist gut verständlich und weist keine hörbaren Störungen auf.
Story: 7,5/10
Bild: 3
Ton: 2,5
Yojimbo ( 1961 ):
Die Anfangsszene zeigt einen umherziehenden Samurai ( Sanjuro ), der an einer Abzweigung spontan per Stockwurf entscheidet, welchen Weg er nimmt. So landet er kurz darauf in einem kleinen Dorf, in dem zwei rivalisierende Banden vorherrschen und um die Macht im Ort streiten. Dafür rekrutieren die Clans jeden verfügbaren Kämpfer. Sanjuro plant, die beiden Banden gegeneinander auszuspielen und nutzt den Umstand, dass beide Anführer um ihn werben und ihn für sich gewinnen wollen, nachdem er anfangs eine kurze Demonstration seiner Schwertkunst gegeben hat, geschickt zu seinen Gunsten.
Akira Kurosawa's Yojimbo erschien im Jahr 1961 und war Vorlage für Filme wie Sergio Leone's "Für eine Handvoll Dollar" aus dem Jahr 1964, in welchem Clint Eastwood die Hauptrolle des Fremden übernahm oder auch Walter Hill's "Last Man Standing" von 1996 mit Bruce Willis.
In Kurosawa'a Original spielt niemand geringeres als Toshiro Mifune die Hauptrolle des Ronin Sanjuro Kuwabatake. Die Story ist im Grunde recht simpel angelegt, lebt aber ebenso von seinem herausragend guten Hauptdarsteller Mifune, wie von der tollen Inszenierung Meister Kurosawas.
Toshiro Mifune ist einfach die Coolness in Person mit seiner hammer Ausstrahlung. Er nimmt die Leinwand oder in dem Fall den Bildschirm mit einer unglaublichen Präsenz ein, so dass alle anderen Darsteller, so gut sie auch sind, daneben fast schon untergehen. Ein Darsteller, dem man getrost bescheinigen kann, dass er seiner Zeit voraus war.
Kurosawas Bildersprache ist einfach klasse und weiß viel zu erzählen ohne dass man dafür großartig Dialoge benötigt. So funktioniert die Kamera selbst mit ihren tollen Einstellungen und Kamerafahrten als "Erzähler".
Oftmals komödiantisch angehaucht, was man nicht zuletzt immer wieder am leicht lockeren Score merkt, kommt "Yojimbo" recht locker und unbeschwert daher, ohne aber als Komödie durchzugehen. Die Mischung stimmt einfach und zeigt viele Facetten.
Action gibt es nicht allzu viel aber wenn, dann ist diese toll inszeniert. Besonders die Momente in denen Mifune sein Katana zückt, sind wahre Highlights.
Vom Plot her ist der Film im Prinzip recht simpel aber die tolle Inszenierung, Mifune's Präsenz und die Atmosphäre ergeben eine gute Mischung.
8 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß und relativ klar. Hat einzelne Unschärfen und ab und an leichtes Grieseln.
Der Monoton ist klar und insgesamt ordentlich.
Story: 8/10
Bild: 3
Ton: 2,5
Sanjuro ( 1962 ):
Sanjuro erschien 1 Jahr nach Yojimbo und ist ein mehr oder weniger loses Sequel. Toshiro Mifune ist wieder im Zentrum des Geschehens. Seine Figur, die im Prinzip der selbe Charakter aus "Yojimbo " ist, heißt hier allerdings nicht Sanjuro Kuwabatake sondern Sanjuro Tsubaki. Auch die Story ist im Grundgedanken ähnlich angelegt, könnte aber auch einfach ein weitere Kapitel im Leben des Sanjuro sein, wie wir ihn in Yojimbo kennengelernt haben. So ist er per Zufall am richtigen Ort um einer Gruppe gutmütiger aber auch tölpelhafter Dorfbewohner zu helfen, als diese einem Hinterhalt zum Opfer fallen sollen.
So lauscht er deren Gespräch und analysiert direkt die Lage, in der sich die Herrschaften befinden. Er schildert seine unvoreingenommene Sicht der genannten Situation und deutet die Fakten. Was man als Zuschauer relativ schnell erahnt hat, als einer der Männer erwähnt, dass die besagte und angeblich wohlgesonnene Person sie alle versammelt an diesem Ort treffen wolle, wird ihnen auch direkt von Sanjuro vor Augen geführt, der den Plot ebenfalls durchschaut. Ein Blick nach draußen zeigt, dass eine Gruppe Männer ankommt und nicht gerade freundlich gesonnen wirkt.
Sanjuro schafft es durch eine Demonstration seiner Schwertkunst die Gruppe zu bändigen und zurückzutreiben. Beeindruckt von dessen Fertigkeiten an der Waffe bietet Muroto, der Anführer der Truppe, Sanjuro einen Posten an und zieht mit seinen Männern von dannen.
In der Rolle des Muroto ist Tatsuya Nakadai zu sehen, der sich in Yojimbo bereits als Antagonist Unosuke mit dem dortigen Sanjuro anlegen durfte.
Der Film fängt stark an und schwächelt ein klein wenig im Mittelteil. Die Gruppe um Sanjuro hat es geschafft eine ältere Frau und ihre Tochter aus den Fängen von Muroto's Männern zu befreien und sich in einem angrenzenden Haus zu verstecken, wo sie nun verharren. Die Situation hat sich festgefahren, da die Männer nicht wirklich unentdeckt fliehen können, wodurch dann eine kleine Länge entsteht.
Mit einer interessanten Wendung nimmt das Ganze dann wieder Fahrt auf, als Sanjuro auf das Angebot Muroto's ( vermeintlich ) von ihrem ersten Aufeinandertreffen zurückkommt.
Die Geschichte ist etwas geradliniger gestrickt als in Yojimbo, auch gibt es gefühlt etwas mehr an Kämpfen und hier geht Mifune wieder klasse ab mit dem Katana.Generell merkt man erneut, dass Mifune in dieser Rolle aufgeht und sichtlich Spaß hatte, den Charakter zu verkörpern.
Als Sanjuro und Muroto sich final gegenüberstehen ist ein klasse Moment. Wie Kurosawa hier die Spannung aufbaut indem sich beide Gegner sekundenlang still gegenüberstehen und man weiß, dass jeden Moment der Sturm losbricht ist großes Kino. Die entscheidende und blutige Entladung dieser Spannung ist umso schöner anzusehen.
Auch wenn mir Yojimbo einen Tick besser gefallen hat, ist auch diese lose Fortsetzung "Sanjuro" ein mit kleineren Abstrichen sehr unterhaltsamer Chambara.
7,5 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß und ansonsten klar. Bis auf vereinzelte grieselige Aufnahmen und etwas Körnung ist die Schärfe gut.
Der Mono-Ton ist klar verständlich und insgesamt in Ordnung.
Bild & Ton sind ausgezeichnet. Das Bild (4K) ist definitiv eine Messlatte für kommende Veröffentlichungen. Dazu gibt es ein ordentliches Pfund an Extras. Wer das Original nicht kennt, schätzt die Story bestimmt höher ein.
Super Steelbook, incl. Schriftzug auf dem Spine. Wo die deutsche Version wieder einmal nur Bilder bekommt, zum Film kann man sich streiten, ich fand ihn sehr unterhaltsam und fand ihn sehr lustig. Extras sind genug vorhanden.
Das Bild ist perfekt , der englische Ton ist Dynamischer abgemischt, gegenüber dem deutschen Ton.
Steelbook-Update
Hab mir das Steel geholt und die deutsche Disc reingehauen!
Bei diesem Artword-Konnte ich einfach nicht Wiederstehen!
Ein echter Klassiker...klar das diese Perle in die Sammlung muss.
Bitte nicht mit aktuellen Filmen vergleichen, der Streifen ist von 1968.
Bild ist ok, wenn auch sehr wechselhaft...sah aber nie besser aus!
Der Ton könnte ein wenig sauberer klingen, ist aber auch grade noch ok!
Luc Besson's Nikita aus dem Jahr 1990 machte den französischen Regisseur berühmt und sorgte in den folgenden Jahren für zahlreiche Remakes. Direkt 1 Jahr später kam der Hong Kong Actioner Black Cat raus, in dem die junge Jade Leung ihr Filmdebüt gab und gleich 1 Jahr später im Sequel Codename Cobra ihre Rolle fortsetzte. Aber nicht nur Hong Kong nutzte die Vorlage, auch die USA brachten mit Point of No Return ihre eigene Version der Geschichte mit Bridget Fonda in der Hauptrolle. Eine Fernsehserie gab es ebenfalls und diese brachte es auf insgesamt 5 Staffeln.
Der US-Sender The CW brachte seine eigene Version der Nikita in Serienform heraus und diese ist keinesfalls ein Remake der ersten Serie, sondern eine Fortsetzung von Luc Besson's Film. In den USA war sie zwar nicht der Hit aber dafür international umso erfolgreicher, wodurch man es auf insgesamt 4 Staffeln brachte.
In die Rolle der Titelfigur schlüpft hier niemand geringeres als Hong Kong Schönheit Maggie Q. Die Story ist quasi die Fortsetzung des Besson-Films ohne aber direkten Bezug zu diesem zu haben. In der Pilotfolge wird alles was man aus dem Film weiß noch mal kurz hintergründig angerissen in kurzen Rückblenden, um Nikita und die Division vorzustellen. Diese sind hier sogar 1 zu 1 wie im Film nur in Kurzfassung, so dass man der Story folgen kann ohne sich den Film vorher anzusehen. Auch später in weiteren Folgen werden öfters kurze Rückblenden eingebaut um die Charaktere zu beleuchten.
Maggie Q ist wie gewohnt heiß anzuschauen und spielt die Rolle wirklich top und um Längen besser als Anne Parillaud.
Insgesamt gefällt mir auch die ganze Machart der Serie weitaus besser als der Film. Die Folgen sind stets spannend und kurzweilig inszeniert, so dass keine Längen aufkommen.
Die Action ist zwar nicht sonderlich brutal aber hat einen solide Härtegrad und besteht aus einem guten Mix zwischen Fights und Shootouts. Davon gibt es recht viel, so dass man hier immer wieder schöne Highlights serviert bekommt. Die Fights sind ordentlich choreographiert und hier kann Maggie ihre Erfahrung aus vielen Hong Kong Actionfilmen nutzen.
Die Folgen sind anfangs noch eher Mission of the Week mit einer hintergründig verlaufenden Main-Story, welche aber immer weiter in den Hauptfokus rückt, so dass die Folgen ab ca. der halben Staffel komplett durchgehend erzählt werden. Der Spannungslevel steigert sich stetig und die klasse Wendungen, sowie Cliffhanger der einzelnen Folgen zwingen einen zum weitergucken.
Die Serie hat auch einige Cameos und Gastrollen zu bieten, wie u.a. Stan Lee in Folge 5, Russel Wong, einige Top Martial Artists, wie Brian Ho, Darren Shahlavi ( der allerdings keine Fightaction zeigt), Ray Park ( als einer der Guardians der Division und er zeigt in 2 soliden Fights gegen Devon Sawa etwas von seinen Skills)
In den letzten Folgen überschlagen sich die Ereignisse und es spitzt sich enorm zu um dann in einem tollen Finale mit starkem Cliffhanger zu münden.
8 / 10
Das Bild hat eine gute Schärfe, ab und an gibt es kleinere Unschärfen. Die Farben sind teils ein wenig entsättigt und ab und an mit Farbfiltern verfälscht. Schwarzwert und Kontrast sind gut.
Der Ton ist gut abgemischt. Bass und Raumklang kommen ordentlich rüber.
Story:4
Bild:4
Ton:4
Ex tras:3
Season 2:
Die 2. Staffel setzt dort an wo die erste endete. Amanda hat das Kommando über Division übernommen und arbeitet mit deren Geldgeber Oversight zusammen. Alex verfolgt nun ihre eigenen Ziele zu deren Zwecken sie die Black Box braucht, welche sich in Nikitas Besitz befindet und geht dabei eine Art Allianz mit Amanda / Division ein. Somit ist Nikita Alex zwangsläufig im weg. Nikita wiederum geht nun gemeinsam mit Michael gegen Division vor und hat somit auch die mächtigen Bosse von Oversight gegen sich. Das Verhältnis zu Alex erweist sich als sehr kompliziert und auch Percy, der nun eigentlich weggesperrt ist, gewinnt stetig seine Macht zurück und wirkt als hätte er trotz allem immer noch die Oberhand, da er scheinbar zig Schritte vorausgeplant hat und dies zeigt sich dann auch ab Mitte der Staffel in einer tollen aber vorauszuahnenden Wendung.
Die Story wird in dieser 2. Staffel klasse weitererzählt und gewinnt auch noch an Spannung. Zwar enthalten die ersten paar Folgen wieder überwiegend Mission of the Week mit hintergründig verlaufender Main-Story ( wie es auch in der ersten Staffel der Fall war ) aber dies verlagert sich zunehmend und wird wieder fokussiert durchgehend erzählt. Schon früh in der Staffel gibt es wieder heftige Wendungen und natürlich reichlich Action auf gewohnt hohem Niveau. Ebenso gibt es Überraschungen, mit denen man absolut nicht rechnet. Die Story wird hier sehr gut weiterentwickelt und durchweg interessant, sowie spannend gehalten.
Das Niveau der Action ist wie gewohnt sehr gut und so gibt es auch hier wieder reichlich Fights und Schießereien, wie man dies schon aus der ersten Staffel kennt. Ab Mitte der Staffel steigt das Spannungslevel enorm an und bietet einige heftige Wendungen. Die Charakterentwicklung ist klasse und Bösewicht Percy kommt hier erst richtig zur Geltung. Das Drumherum ist klasse aufgezogen.
Diese zweite Staffel hat sich nach der sehr guten Ersten nochmal steigern können. Es hat sich mittlerweile eine sympathische und gut harmonierende Crew um Nikita gebildet. Das Finale ist sehr actionreich und brachial mit heftigem Cliffhanger.
8,5 / 10
Das Bild hat eine gute Schärfe, so dass man einzelne Details gut erkennen kann, nur vereinzelt kommen einige weiche Passagen vor. Die Farben sind auch hier
Der Ton ist gut abgemischt und bietet ordentlichen Raumklang. Der Bass ist schön kraftvoll.
Story:4
Bild:4
Ton:4
Extras:1,5
Season 3:
Die Story der 3. Season setzt da an, wo Season 2 endete. Nachdem Nikita und ihr Team nun Division übernommen haben, gilt es aufzuräumen und alle Hinterlassenschaften von Percy zu beseitigen. 30 abtrünnige Agenten treiben weltweit ihr Unwesen und müssen neutralisiert werden. So muss die Crew zu den verschiedenen Orten auf der Welt reisen um die Agenten auszuschalten, wobei sie es mit reichlich Problemen zu tun bekommen. Ryan als neuer Anführer von Division tut sich etwas schwer in diesem Posten, denn er muss die Interessen seines Teams um Nikita, Michael, Alex und Co. und die seiner Vorgesetzten unter einen Hut bringen. Nikita ist sich zeitweise nun nicht mehr sicher, ob es die richtige Entscheidung war, Division neu zu formieren und nicht doch komplett zu zerstören. Im weiteren Verlauf folgen einige Wendungen die diese Zweifel bestärken.
Es gibt anfangs wie gewohnt quasi einen Fall pro Folge, wobei spätestens zur Mitte der Staffel immer mehr die Mainstory übernimmt, wie schon in den beiden vorherigen Staffeln und so rückt die Jagd nach den abtrünnigen Division-Agenten in den Hintergrund. Ein guter Twist sorgt für einen ordentlichen Spannungsanstieg und diesbezüglich hat das letzte Drittel der Staffel noch ordentlich etwas im Ärmel, denn hier wird es immer heftiger. Division droht zu zerfallen und es gibt Intrigen in den eigenen Reihen. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich und das unabwendbare Schicksal der Organisation tritt ein. Der Dramaanteil wird schön vertieft und natürlich nimmt der Kampf gegen Amanda auch immer größere Dimensionen an, welche Nikita und ihre Freunde auf einige harte Proben stellen. Es gibt schöne Wendungen und gewohnt gute Action.
So ein bisschen fand ich es anfangs noch recht schade, dass Percy als charismatischer, wie gefährlicher Antagonist fehlte aber man hat den Fokus diesbezüglich gekonnt verlagert und Amanda ist natürlich mit ihrer Boshaftigkeit alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Sie gerät zum Ende der Staffel ein klein wenig aus dem Fokus, nur um dann mit Wucht zurück zu kommen. Das Ende bietet einen heftigen Twist der bereits früh in der Staffel unbemerkt vorbereitet wurde. Auch das Ende bietet einen guten Cliffhanger.
Als Gastars sind in dieser Staffel u.a. Byron Mann, Terry Chen und Brian Ho in Nebenrollen zu sehen. Herausragend von den Nebendarstellern war wirklich die Folge mit Pedro Pascal als Liam, den ich gerne noch öfter innerhalb der Staffel gesehen hätte.
Alles in allem wieder eine klasse Staffel.
8,5 / 10
Das Bild hat eine sehr gute Schärfe mit sichtbaren Details. Die Farbgebung ist natürlich gehalten, Schwarzwert und Kontrast sind gut.
Der Ton ist gut abgemischt. Es ist satter Bass vorhanden und räumliche Effekte kommen recht ordentlich zur Geltung.
Story:4
Bild:4
Ton:4
Ex tras:1,5
Season 4:
Season 4 ist mit nur 6 Folgen eigentlich nicht wirklich als eigene Staffel zu bezeichnen sondern viel mehr ein Add-On zur 3. Staffel, um die Serie nach dem großen Cliffhanger am Ende der 3. Staffel noch zu einem vernünftigen Ende zu bringen.
Amanda gilt als besiegt doch sie hat ihr Netz aus Intrigen und Raffinessen weitaus größer gesponnen als vermutet. Zudem gilt es natürlich Nikita's Namen rein zu waschen, da die gesamte Welt sie für die Mörderin der US Präsidentin hält. Kein leichtes Unterfangen und so muss die Crew um Nikita, Michael, Birkhoff etc. noch mal alles geben.
Es gibt entsprechend der wenigen Folgen auch ein hohes Tempo mit gewohnt guter, handgemachter Action, ordentlichen Fights und Shootouts. Manchmal wirkt es allerdings auch etwas überhastet, was wohl nicht ausbleibt, wenn man nur 6 Folgen hat, um alles zu einem vernünftigen Ende zu bringen. Wenigstens aber kann man sagen, die Story wurde würdig beendet und nicht einfach nach der 3. Season offen- bzw. so stehen gelassen.
Schön sind die Charakterentwicklungen und neuen ( alten ) Konstellationen jener. Man hat mit einigen Wendungen und dem Finale dieser letzten Staffel nochmal schön Nostalgie hineingebracht.
Der "Club Besson" ist übrigens noch ein nettes Easter Egg bzw. Tribute an Luc Besson, der bekanntlich der Macher des Originalfilms und somit Vorlage für diese Serie ist.
Sehr gelungener Abschluss einer tollen Serie.
8 / 10
Das Bild hat eine gute und meist detaillierte Schärfe, ordentliche Farben und guten Kontrast.
Der Ton ist gut abgemischt, Bass und Raumklang auf ordentlichem Niveau.
Die POLICE ACADEMY Reihe ist absoluter Kult und insbesondere der erste Teil ist beste Comedy Unterhaltung, die Fortsetzungen fallen abgesehen vom zweiten und dem fünften Film hier mehr unter die Kategorie Guilty Pleasure.
Die Bildqualität der Filme ist gut und zeigt eine ordentliche Schärfe, auch wenn die Qualität für mein Empfinden leicht abfällig ist. Der deutsche Monoton klingt klar und verständlich.
Die Ausstattung ist ok.
Die Veröffentlichung kommt in drei Keep Cases gesammelt in einem Schuber. Die Edition macht nicht unbedingt viel her, ist aber eine günstige Möglichkeit, sich die Filme zu sichern.
Fans der POLICE ACADEMY Reihe können bedenkenlos bei dieser UK Import Collection zugreifen. Die Streifen haben mit der Zeit nichts von ihrem kurzweiligen Unterhaltswert eingebusst.
Ich kann mich der Vor-Rezension überhaupt nicht anschließen. Natürlich sollte man wissen, worauf man sich bei einem Werner Herzog Film einlässt. Aguirre gehört sicherlich neben Fitzcaraldo zu den Filmen, die die Gemüter spalten. Beide ähneln mehr einer Dokumentation aufgrund ihrer Machart und Einbeziehung der Ureinwohner. Herzog schafft es aber mit dieser Mischung aus Laiendarstellern und richtigen Schauspielern mit seiner Erzählweise und der Kameraführung eine alles andere als langweilige Geschichte zu erzählen. Allein Kinski legt eine phänomenale Leistung als intriganter, rebellischer Eroberer ab.
Das Bild bietet grundsätzlich eine solide Schärfe mit einigen etwas weicheren Bildern. Die Farben sind recht kräftig. Insgesamt 3,5 von 5.
Der Ton ist etwas unspektakulär und stellenweise etwas dumpf. Auch die 5.1 Abmischung bietet keinen Surround. Immerhin stets bestens verständlich.
Drei Stunden beste Unterhaltung! Hervorragender Klassiker mit einer sehr guten Geschichte und drei exzellenten Hauptdarstellern sowie einer sehr guten Erzählweise.
Das Bild ist auf einem guten Niveau mit kleineren Schwächen bei der Schärfe. Grundsätzlich ganz guter Schärfegrad mit nur vereinzelt etwas weicheren Aufnahmen und Detailverlusten in den dunklen Szenen.
Auch der Ton liegt in einer guten bis sehr guten Abmischung vor. Aufgrund der vielen Dialoge eher etwas frontlastig, aber auch mit sehr guten räumlichen Effekten in den Szenen mit etwas mehr Action.
An Extras ist hier einiges drauf, zudem interessant.
DIE ZÄRTLICHKEIT DER WÖLFE basiert auf dem deutschen Massenmörder Fritz Haarmann, Regisseur Ulli Lommel erlaubt sich mit dem Material jedoch einige Freiheiten und verlegt die Handlung ins Nachkriegsdeutschland. Haarmann ist Hausierer, Kleinkrimineller und Polizeispitzel, der sich bevorzugt an Jungen und jungen Männern vergeht, sie mit einem Biss in den Hals tötet, sie zu Wurst verarbeitet und diese zum Verzehr verkauft. Der Mörder war daher unter anderem auch unter den Spitznamen der Vampir beziehungsweise der Werwolf von Hannover bekannt. Lommels Inszenierung ist eindeutig von Fritz Langs M und Murnaus Nosferatu inspiriert und überzeugt mit einer düsteren und unheilvollen, teils abartigen Atmosphäre.
Die Bildqualität ist ausgezeichnet und basiert wie das CMV Release auf dem HD-Transfer der Rainer Werner Fassbinder Foundation. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich. Englische Untertitel sind optional.
Die Ausstattung ist umfangreich, ob dieses indentisch zur CMV Veröffentlichung ist, kann ich nicht genau sagen. Hinzu kommt ein Booklet sowie ein alternatives Covermotiv.
Der UK Import von TENDERNESS OF THE WOLVES ist äußerst gelungen und bietet einen sehenswerten deutsche Genre Klassiker in hervorragender Qualität. Ich ziehe das Release von Arrow Video vor, denn die Veröffentlichung von CMV ist in der Regel ein wenig teurer.
" Training Day " ist ein genialer Thriller-Drama, der von der ersten bis zur letzten Minute durchgehend spannend bleibt. Der Streifen ist wunderbar aufgebaut und auch die Story des bösen und des guten Cops wird hervorragend dargestellt. So ist die Story an sich sehr originell und die ganze Geschichte spielt an nur einem Tag, dem sogenannten " Training Day ". Somit bietet die Story dem Zuschauer noch mehr Spannung, weil er nie genau weiß was nun passieren wird, ob er wirklich ein böser Cop ist und worum es eigentlich wirklich geht. Zudem zieht die Story durch seinen engen Handlungsstrang den Zuschauer sofort in seinen Bann! Die Atmosphäre des ganggeführten Los Angeles ist ebenfalls stark gelungen! Die beiden Hauptdarsteller Denzel Washington und Ethan Hawke liefern dabei als guter und böser Cop eine hervorragende Leistung ab und überzeugen in jeder einzelnen Minute ausnahmslos, sehr stark! Vor allem Denzel Washington spielt den bösen Cop überaus stark und wurde für diese Leistung zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet! Alles in allem ist " Training Day " ein ganz starker Thriller, den dem Zuschauer die vollen 122 Minuten unterhält und deshalb nur wämstens zu empfehlen ist!
Das Bild ist sehr gut bis teilweise auch hervorragend, deshalb gibt es von mir 4,5 Punkte, die ich auf 5 aufrunde! Auch der ton ist sehr gut, hier gibt es 4,4 Punkte die ich abgerundet habe. Die Extras sind sehr sehenswert und interessant, im großen und ganzen mittelmässig vorhanden. Das Steelbook ist sehr geil, geprägt und in Hochglanz. Von mir gibt es hier eine klare Kaufempfehlung, den der Streifen gehört in jeder Sammlung!
Im deutschen Kino ist The Big Sick leider komplett untergangen und kaum angelaufen.Das ist echt schade,da es ein echt guter Film ist.Ich wusste gar nicht so viel von dem Film,was echt sehr angenehm war.Mir war nur bewusst,dass Kumail Nanjiani sich selbst spielt und es um die Geschichte geht,wie er seine heutige Frau kennengelernt hat.Es handelt sich dabei um ein Liebesdrama mit Comedy-Elementen.Die Mischung funktioniert sehr gut und entgeht jeglichen Klischees.Nach der ersten halben Stunde passiert etwas,womit ich nicht gerechnet habe.Ein großer Teil des Films ist das Thema Beziehungen zwischen verschiedene Kulturen bzw. Religionen.Die schauspielerischen Leistungen sind gut sowohl von Haupt- wie auch Nebendarstellern.Der Film ist vielleicht ein kleines bisschen zu lang geraten,aber auf jeden Fall sehenswert.Ich gebe The Big Sick 4 Punkte.
Bei diesem Streifen gibt es fast die volle Punktzahl. Habe lange nach ne Steel von diesem Streifen gesucht und letztes Jahr kam er raus. Die Steel macht einen Klasse eindruck, ist echt stark geworden.
Das Bild macht hier einen wundervollen eindruck, Farben ,Schärfe und Helligkeit harmonieren wunderbar zusammen. Der Sound macht ebenfalls einen starken eindruck, obwohl ich mir bei diesem Import auch sehr gerne ne DTS-HD Tonspur gewünscht hätte. Aber Mann kann ja nicht alles haben. Die Story ist unterhaltsam und macht Laune.
Ich erinnere mich, dass ich nach meinem Kinobesuch enttäuscht war. Die Erwartungen an DEAD MANS CHEST waren nach dem grandiosen ersten Teil enorm groß und der Film konnte diesem Vergleich nicht standhalten, zumal die Fortführung in Hinblick auf das Ende des Vorgängers sich ein paar Freiheiten nimmt.
Mit ein paar Jahren Abstand - und wenn man den Film für sich betrachtet - wurde ich allerdings wirklich sehr gut unterhalten, auch wenn die Logik der Handlung an der einen oder anderen Stelle eher lose zu betrachten ist. Am meisten hat mich jedoch beeindruckt, wie gut die Effekte gealtert sind. Es laufen heute mehr als genug Filme im Kino, die mit den exzellenten digitalen und handgemachten Effekten dieses Titels nicht mithalten können.
Bild und Ton, wenn auch in der deutschen Fassung verlustbehaftet, sind auf bestem High Definition Niveau und das Bonusmaterial ist umfangreich.
PIRATES OF THE CARIBBEAN - DEAD MANS CHEST ist eine erstklassige Fantasy-Abenteuer-Action-Komö die und gehört in jede gut sortierte Sammlung. Nach diesem Teil geht es mit der Reihe leider weiter bergab.
War mal wieder Zeit diese absolut gelungenen Animationsfilm von Pixar anzuschauen. Super Geschichte mit tollen Charakteren, klasse Ideen und bester Unterhaltung über die ganze Laufzeit.
Die technische Umsetzung ist Top.
Sowohl das 2D als auch das 3D Bild sind auf höchstem Niveau. Absolute Referenz, die hier abgeliefert wurde.
Der Ton steht dem Bild in der Qualität in nichts nach. Sehr gute Abmischung mit toller Räumlichkeit und Dynamik.
Richtig guter Psycho-Thriller mit einem hervorragend aufspielenden McAvoy, der die innewohnenden Persönlichkeiten sehr gut darstellt. Die Geschichte fängt noch recht simpel wie ein Entführungs-Thriller an und offenbart aber recht schnell den psychischen Faktor. Insgesamt wird eine sehr gute Spannung aufgebaut, die ohne besonders viel Action auskommt. Sehr gute 4,5 von 5 Punkten.
Das Bild ist auf einem sehr guten Niveau und bietet eine sehr gute Schärfe. Lediglich der Schwarzwert schwächelt in einigen Szenen.
Der Ton liegt ebenfalls in einer sehr guten Abmischung für diesen eher ruhigeren Film vor. Insgesamt durch die Dialoglastigkeit eher etwas frontlastig, in den passenden Szenen aber auch mit guten räumlichen Effekten.
Edmund und Lucy gelangen gemeinsam mit ihrem anstrengendem Cousin Eustachius nach Narnia und werden von Kaspians Schiff der Morgenröte aufgesammelt. Kaspian ist auf der Suche nach den Verbündeten seines Vaters und reist zu den vergessenen Inseln, wo er mit seinen Freunden das Böse vertreiben.
DIE REISE AUF DER MORGENRÖTE ist eine erstklassige, fanatasievolle und buchgetreue Umsetzung des dritten Romans der NARNIA Reihe und ist tatsächlich auch mein Lieblingsfilm aus der Reihe.
Bild und Ton sowie 3D Effekte sind erstklassig und die Ausstattung ist umfangreich.
Zudem bietet der UK Import der 3D Blu-ray die ungeschnittene US-Kino, welche auch in 2D abspielbar ist. Ärgerlicherweise wurde der Film für die deutsche Kinoauswertung geschnitten, um eine Freigabe ab 6 Jahren zu gewährleisten. Die Schnitte betreffen hauptsächlich den finalen Kampf im Film. Erfreulicherweise wird dieser Umstand mit dieser Veröffentlichung korrigiert.
DIE REISE AUF DER MORGENRÖTE ist eine großartige Buchumsetzung, dementsprechend finde ich es schade, dass die Reihe nicht weiter fortgeführt wurde. Fans der Filme und der Bücher ist der Titel auf jeden Fall zu empfehlen.
Top Box mit allen für mich wichtigen Filmen! Einwandfreie Ausstattung. 3 schöne BluRay-Boxen im Schuber. Ich sehe und möchte Filme nur im Original, deshalb UK Box.
Gunnery Sergeant Highway lässt sich als Ausbilder zu den Marines versetzen, räumt bei seiner disziplinlosen Truppe auf und ist mit seiner altmodischen Art ein Dorn im Auge von Major Powers. Highway ist bei seinen Rekruten anfangs verhasst, er verdient sich jedoch ihren Respekt, weil er sie auf Höchstform bringt. Bald brauchen sie all seine Erfahrung, wenn sie zur Befreiung amerikanischer Bürger in Karibikstaat Grenada ausrücken.
HEARTBREAK RIDGE ist ein erstklassiges Soldatendrama um Clint Eastwood als Gunnery Seargent Highway, der für seinen Dienst und den Krieg liebt und darüber die Beziehung zu seiner Frau aufs Spiel gesetzt hat. Eastwood, der gleichzeitig Regie führt, schafft es meisterlich, den Rekruten ein Gesicht zu geben und sie an den Zuschauer zu binden, bevor er sie dem Kriegseinsatz aussetzt, auch wenn die Umsetzung ziemlich us-patriotisch ausfällt. Die kernigen und derben Dialoge lassen den Streifen noch heute zeitlos und authentisch wirken und die der Einsatz auf Grenada ist glaubwürdig inszeniert.
Die Bildqualität der Blu-ray ist mittelprächtig bis gut und kann sich insgesamt sehen lassen. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich. Als Ausstattung wird leider nur ein Trailer geboten.
Als der Streifen noch sein Dasein auf dem Index fristete, war der UK Import zu HEARTBREAK RIDGE eine günstige Möglichkeit, diesen Eastwood Klassiker in die Sammlung aufzunehmen. Der Titel gehört definitiv zu den besten Filmen aus seinem Repertoire und die heutige Freigabe ab 16 Jahren ist absolut gerechtfertigt.
GROWN UPS ist eine alberne Komödie mit einem Cast aus Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade, Salma Hayek und Rob Schneider. Der Film hat mich im Kino eigentlich ganz gut unterhalten, allerdings muss man ihn wirklich mit den richtigen Leuten und am besten mit einem gewissen Pegel anschauen. Bei meiner Blu-ray Sichtung war er mir dann häufig doch zu dämlich und klischeebesetzt.
Bild und Ton sind gut. Die Ausstattung ist ordentlich.
KINDSKÖPFE ist kurzweilige Unterhaltung, intelligenten Witz sucht man jedoch vergebens. Für den Film braucht man definitiv die richtige Runde.
Nach jahrelangen Versuchen ist es amerikanischen Wissenschaftlern um den Projektleiter Xavier Fitch (Ben Kingsley) gelungen, Kontakt mit Außerirdischen herzustellen. Diese schicken einen DNS Code, den das Team aus Forschungszwecken mit einer menschlichen Eizelle kreuzt. Innerhalb kurzer Zeit entsteht ein äußerlich menschlich aussehendes Wesen, welches übernatürlich schnell zu einem bildhübschen Mädchen, gefangen in einem isolierten Raum des Labors, heranwächst. Als sich herausstellt, das die Kreuzung nicht zu kontrollieren ist, beschließt Fitch das Experiment zu beenden und will Sil, so der Name des Hybriden, töten. Doch es bricht aus und zieht in Los Angeles eine blutige Spur der Verwüstung hinter sich her. Blitzschnell wird ein Suchtrupp aus Spezialisten (Fahndungsexperte Preston Lennox (Michael Madsen), Hellseher Dan Smithson (Forest Whitaker), Anthropologe Stephen Arden (Alfred Molina) und der Biologin Laura Baker (Marg Helgenberger)) zusammengestelt, mit dem Ziel, die mittlerweile zur Frau gereifte, außerirdische Kreuzung wieder einzufangen und schnellstmöglich zur Strecke zu bringen, bevor sie sich paaren kann.
Überzeugender Science Fiction Horror Thriller, der über weite Strecken spannend und atmosphärisch sehr dicht ist und außerdem durch solide schauspielerische Leistungen und einen guten Soundtrack überzeugt. Zudem sind einige Splatter Szenen handwerklich gut gemacht (von den wenigen CGI Effekten mal abgesehen) und sehr blutig. Sämtliche in Deutschland erhältliche Versionen des Films sind komplett ungeschnitten, was sehr positiv zu bewerten ist, denn selbst damals im Kino haben 2 Goreszenen gefehlt. Die Blu Ray Version bietet ein 16:9 Format und eine etwas überdurchschnittliche Bild- und Tonqualität.
Fazit: Für Liebhaber des Genres definitiv eine Kaufempfehlung, gerade Fans der Alien und Predator Reihe sollten hier voll auf ihre Kosten kommen. Ebenfalls agiert gerade Michael Madsen wie fast immer sehr, sehr cool.
Das Steelbook ist sicherlich nicht jedermanns Fall, das Artwork ist ziemlich einfallslos.
Der Film selbst hat mir schon immer gut gefallen. Nun, nach Erscheinen des optisch ansprechenden Steelbooks, habe ich mir die Scheibe auch ins Regal gestellt.
Wegen der nicht ausblendbaren Untertitel auf der UK-Disc, habe ich mir zusätzlich noch die deutsche Scheibe zugelegt, und sie mit ins Steelbook gelegt.
Technisch ist die Scheibe auf einem guten, was den Ton betrifft, sogar sehr guten Niveau.
Mit DR. MABUSE - DER SPIELER schuf Regisseur Fritz Lang im Jahre 1922 ein Stummfilm-Meisterwerk über einen genialen Spieler mit Menschen und Schicksalen, der als Falschspieler und Hypnotiseur einen vertrackten Krimi schafft. Gleichzeitig zeichnet Lang ein Bild über die Lasterhaftigkeit und Dekadenz einer vermeintlich goldenen Zeit.
Die Bildqualität der Blu-ray ist für einen beinahe 100 Jahre alten Film absolut beeindruckend. Das Bild ist natürlich altersbedingt flackerhaft und zeigt auch Kratzer und Bildpunkte sowie ein leicht grobes Bildkorn, dennoch ist die Schärfe größtenteils eindrucksvoll und macht dem High Definition Medium alle Ehre.
Das Instrumental klingt klar und unterstreicht wunderbar die Dramarturgie. Die Film beinhaltet die deutschen Zwischentitel, englische Untertitel sind glücklicherweise optional.
Das Label Eureka bietet eine schöne Edition mit dickem Booklet sowie einer Aufteilung beider Teile des Films auf zwei Blu-rays. Der weitere Bonus ist ordentlich.
DR. MABUSE - DER SPIELER ist für mich eher filmhistorisch interessant. Der Titel zeigt ganz deutlich die Stärke der Arbeit von Fritz Lang, knapp vier Stunden Stummfilmlaufzeit sind jedoch für moderne Zuschauer eine klar Geduldsprobe und erfordert viel Konzentration, von kurzweiliger Unterhaltung kann man also keinesfalls reden. DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE von Fritz Lang hat mich eindeutig nachhaltiger beeindruckt.
Jetzt auch Staffel vier im Game of Thrones Marathon hinter mich gebracht. Wie auch schon bei den Vorgängerstaffeln macht mich das rasche hintereinander schauen positiv bemerkbar. Die vierte Staffel knüpft sehr gut an den Vorgänger an und verliert kein bisschen an Spannung. Die Charaktere entwickeln sich sehr gut weiter und die einzelnen Episoden sind Top.
Technisch ist die Staffel auf sehr guten Niveau.
Das Bild ist sehr gut und bietet keinen Anlaß zur Kritik.
Der Ton ist ebenfalls auf einem sehr guten Niveau. Sehr gute dynamische und räumliche Abmischung.
Auch die Extras sind wie gewohnt sehr gut und reichlich vorhanden.
Ich bin auf Strike Back gestoßen,da ich auf der Suche nach einer harten Action-Serie war und die Serie ab der nächsten Staffel von Cinemax (HBO) produziert wurde.Diese "erste" Staffel hat Richard Armitage (Thorin aus der Hobbit) und Andrew Lincoln (Rick Grimes aus The Walking Dead) als Hauptdarsteller,wobei Armitage ganz klar um Vordergrund steht.Die Storys sind gut erzählt und nach jeweils zwei Folgen abgeschlossen.Ansich fand ich die Story trotz der guten darstellerischen Leistungen und der tollen Drehorte trotzdem nur befriedigend.Vielleicht ist es bei mir hier einfach der Fall,dass ich schon viel gesehen habe und ich nicht mehr so leicht zu begeistern bin.Ich gebe Chris Ryans Strike Back 3 Punkte.
Zombieland gefällt mir von mal zu mal besser. Die Geschichte ist sehr gut und die Darsteller selbst haben ebenfalls offensichtlich größten Spaß dabei. Der Streifen nimmt sich selbst nicht ernst und haut permanent Szenen und Sprüche raus, die einen nur mitreißen. Der Hammer ist zudem der Auftritt von Bill Murray, der mit einer Selbstironie spielt, die einem die Tränen in die Augen treibt.
Das Bild ist sehr gut. Sehr gute Schärfe mit reichlich Details und überwiegend sehr guter Plastizität. Leichter Detailverlust in den dunkleren Szenen und etwas weicheres Bild. Der Schwarzwert ist kräftig. Insgesamt noch 4,5 von 5.
Der Ton ist ebenfalls sehr gut (4,5 von 5) und wird mit zunehmenden Verlauf immer besser. Zwar teilweise etwas frontlastig, aber mit etlichen guten räumlichen Effekten, vor allem im turbulentem Geschehen. Ein toller Soundtrack rundet das Ganze ab.
Auch die Extras können sich sehen lassen und liefern einige interessante Infos.
Ein klasse Film, von der technischen Seite her, leider nur mit einer gut durchschnittlichen Qualität.
Als jetzt aber das Steelbook erschienen ist, konnte ich mich einem Update, meiner normalen Blu-Ray nicht entziehen.
GREASE ist ein absolut unterhaltsames und kurzweiliges Rockabilly Musical mit John Travolta und Olivia Newton-John. Der Streifen ist sehr gut gealtert und total überdreht.
Die Bildqualität ist gut bis sehr gut und fällt nur stellenweise leicht ab. Der deutsche Ton ist gut, beim Wechsel zu den Musical-Nummern im Originalton hört man jedoch, dass der englische Ton überlegen ist.
Die Ausstattung ist recht umfangreich.
GREASE ist ein tolles Musical mit großem Wiedersehenswert. Den Platz in der Sammlung hat sich der Film daher redlich verdient.
War mal wieder Zeit fürs Nimmerland. Dieser alte Klassiker macht immer noch so viel Spaß wie zu Kindertagen und unterhält bestens.
Das Bild ist sehr gut. Erstklassig restauriert, so dass die Farben frisch und kräftig sind und von Verschmutzungen und Beschädigungen keine Spur zu erkennen ist.
Der Ton ist wie bei vielen alten Disney-Klassikern gerade einmal durchschnittlich. Zwar recht klar und immer sehr gut verständlich, aber von Räumlichkeit kann nicht die Rede sein, auf wenn hier eine 5.1 Abmischung vorliegt. Aus den Satelliten kommt allenfalls die Musik.
Die Extras sind ganz gut. Insbesondere die Hintergründe zur ursprünglichen Geschichte von Peter Pan, seine ursprünglichen Verfilmungen und Aufführungen.
Für mich einer der besten Animationsfilme aus dem Hause Disney, nicht nur der letzten Jahre. Sehr gute ideenreiche Geschichte, die dann auch noch in einerr tollen visuellen Umsetzung vorliegt.
Technisch ist Baymax auf erstklassigem Niveau und bewegt sich auf Referenzniveau.
Das Bild ist gestochen scharf. Das 3D Bild bietet eine tolle Tiefenwirkung und einige gute Pop-Outs. Knackig frische Farben runden das Ganze ab.
Der Ton ist ebenfalls super. Tolle Räumlichkeit mit sehr guter Dynamik. Ebenso wie das Bild auf Referenzniveau.
Einziges Manko sind letztlich die Extras. Das Oscar prämierte Kurzfilmchen in 3D ist sehr gut.
Ich kann mich Ares nur anschließen.
Rob Zombies Superbeasto ist ein anarchischer Hochgenuss und sowas von abgedreht, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Die Selbstironie, mit der die Handlung vorangetrieben wird ist nur genial.
Das Bild ist sehr gut und bietet eine sehr gute Schärfe und reichlich Details, welche nur aufgrund des Zeichenstils der späten 80er Jahre etwas eingeschränkt sind. Aber die Optik und die Animation passt hervorragend zur abgedrehten Geschichte. Ansonsten knackige Farben und satter Schwarzwert.
Der Ton liegt in einer guten räumlichen und dynamischen und räumlichen Abmischung vor.
Corps Bride ist ein herrlich skurriler weiterer Stop Motion Film von Burton. Sehr schöne, wieder mal düstere Geschichte mit tollen Charakteren. Kommt zwar nicht ganz an Nightmare before christmas heran, ist aber nicht minder unterhaltsam. Was wirklich besticht ist wieder einmal der Detailreichtum der gefertigten Puppen.
Das Bild ist ohne Fehl und Tadel. Exzellente Schärfe, sehr guter Kontrast und eine tolle Plastizität. Die Farbgebung paßt ausgezeichnet zur Geschichte.
Auch der Ton liegt in einer sehr guten Abmischung vor. Erstklassiger Soundtrack mit tollen räumlichen Effekten (4,5 von 5).
War mal wieder Zeit für diesen schönen Klassiker, der auch nach der langen Zeit nichts von seinem Charme eingebüßt hat. Schöne liebevoll erzählte Geschichte, die ich mir immer wieder gerne ansehe.
Das Bild ist hervorragend. Hier wurde bei der Restaurierung sehr gute Arbeit geleistet. Als Ergebnis sieht man ein klares, stets scharfes Bild mit schönen Farben.
Dass man beim Ton aufgrund des Alters keinen großartigen Surroundsound erwarten darf,sollte einem schon klar sein. Zudem haben andere ältere Diney Produktionen gezeigt, dass überwiegend nur die Musik auf die Rears gelegt wird. Vereinzelt sind aber auch mal ein paar Nebengeräusche über die Satelliten zu vernehmen.
Ich mag diesen Disney-Klassiker. Die Geschichte ist witzig und unterhaltsam. Nette Ideen bei den verschiedenen Charakteren und der Auswahl der entsprechenden Tiere.
Das Bild ist insgesamt auf einem guten Niveau, aber mit einigen Schwächen, die dem Xerox-Verfahren geschuldet sind. Da muss man ein paar Einbußen bei der Schärfe und dem Detailgrad hinnehmen. Sieht aber besser aus als noch bei Bernhard und Bianca. Sehr schade ist, dass man sich hier vom Originalformat verabschiedet hat, was zu einigen Verlusten beim Bild ührt. Hier hätte ich mir das tolle Disney View gewünscht.
Der Ton ist, wie bei einigen anderen Disney-Klassikern aus alten Tagen, insgesamt recht frontlastig und die Rears werden fast ausschließlich für die musikalische Untermalung genutzt. Ansonsten aber klar, stellenweise aber etwas dumpf, so dass gerade mal 2,5 von 5 Punkten drin sind.
Die Extras sind zwar nicht überragend, aber guter Durchschnitt.
Habe mich dann doch mal an die Originalversion gewagt, nachdem der bei uns immer noch nicht erscheinen will. Dieser autobiographische Film aus der Feder von Jon Favreau ist recht unterhaltsam und letztlich eine gute Dramödie. Ein Vorteil dürfte auch sein, dass hier wirklich Freunde die Rollen übernommen haben und man dies dem Film auch anmerkt. Die Stimmung ist einfach klasse und die Sprüche sehr gut.
Das Bild ist leider nur auf durchschnittlichem Niveau, welchem die Low Budget Produktion wirklich anzusehen ist. Teils recht grobkörnig und ein mäßiger Schwarzwert. Stellnweise aber eine gute bis sehr gute Schärfe.
Die 5.1 Tonspur ist faktisch eine gute Stereoseparation, mehr nicht. Immerhin immer gut verständlich. Der Soundtrack ist richtig gut.
Hut ab vor Arrow Video. Zum ersten Mal eine Version des Films, die im Heimkino vollständig überzeugen kann. Die alte Universal war hoffnunglos totgefiltert, mit Rotstich. Die Shout Factory BD aus dem letzten Jahr war schon erheblich besser. Allerdings wurde auch diese noch leicht gefiltert (sieht man u.a. am zeitweise fehlenden Ball in der Tischtennis Szene), wurde nachgeschärft und zeigte eine massiv veränderte Farbgebung mit zu hohem Blau Anteil. Dazu war der Kontrast zu steil und das Bild verschluckt in den dunklen Szenen Details.
Die Arrow dagegen, ein 4K Scan vom original Negativ, hat diese Probleme nicht. Im bewegten Bild überzeugt die Scheibe mit absoluter Laufruhe, schön reproduziertem Film Korn Layer, neutralen Farben und einer guten Helligkeit.
Natürlich gibt es wieder Leute, die die Shout Factory BD aufgrund der höheren Schärfe bevorzugen. Das ist aber, wie gesagt, durch Edge Enhancement (Kantenschärfung) passiert. Also nur eine Illusion von Schärfe.
Man kann nur hoffen, das dieser Transfer irgendwann auch auf einer deutschen BD landet, darauf setzen würde ich aber nicht. Vielleicht mal im Zuge einer UHD Scheibe.
Ein Film der sich ausschließlich auf einem Rettungsboot abspielt und es doch schafft, eine sehr gute Spannung aufzubauen. Sehr gute Charaktere, die mit der Zeit auch gut eingeführt werden.
Das Bild ist sehr gut restauriert worden und bietet für einen Film dieses Alters grundsätzlich eine sehr gute Schärfe. Stellenweise werden die Gesichter allerdings extrem weich, wirken wachsig und nur sehr wenige Details sind zu erkennen. Nur gelegentlich sind kleine Beschädigungen zu erkennen. Insgesamt 3,5 von 5.
Auch beim Ton wurde sehr gute Arbeit geleistet. Sehr saubere stets sehr gut verständliche Mono-Spur, die nur an ganz wenigen Stellen etwas unnatürlich klingt. Auch hier 3,5 von 5.
Die Extras beinhalten im Gegensatz zur deutschen Veröffentlichung zwei kurze "französische Werke" Hitchcocks aus dem Jahr 1944. Beide auf französisch mit englischen Untertiteln (wählbar).
Ich bin auf Entourage 2012 aufmerksam geworden und nach recht kurzer Zeit zum großen Fan geworden.Ich hatte die Serie teilweise auf DVD und Blu-Ray bis ich mir dieses Jahr endlich die Komplettbox auf Blu-Ray zugelegt habe.Für mich sind die Staffeln alle auf dem selben Niveau.Klar,es gibt mal weniger coole Folgen,aber es gibt doch immer mal witzige Stellen,so dass man am Ende zufrieden ist.Für die,die es noch nicht wissen.Es geht hier um Vincent Chase,einen fiktiven Hollywood-Star und dessen beiden Freunde Eric und Turtle sowie seinen C-Promi Bruder Johnny.Hinzu kommt noch sein Agent Ari Gold,welcher einfach phänomenal gut von Jeremy Piven gespielt wird.Es wird eine Main Story (Vincent's Karriere) verfolgt mit mehreren Sub Plots der einzelnen anderen Hauptcharaktere.Schauspieleris ch ist Adrian Grenier als Vince ziemlich schwach,aber die Darsteller machen so einen Spaß,dass man da drüber hinwegsehen kann.Neben Ari Gold sorgt Vince' Bruder Johnny noch für jede Menge Lacher,da er viel zu sehr von sich überzeugt ist und letzten Endes doch immer eher die Lachnummer ist.Als Film- und Serienfan ist Entourage für mich absolut genial,weil man durch die Serie das Gefühl bekommt,diesen Hollywood-Lifestyle ein bisschen mitzuerleben.Ein Markenzeichen der Serie sind die unzähligen Cameos von Stars,die sich überwiegend selber spielen.Der Jokes über Schauspieler und Filme gefallen mir natürlich auch sehr gut.Es geht natürlich auch viel um Sex und Party machen.Ich habe die Serie jetzt schon drei Mal durchgeschaut,da es vom Unterhaltungswert genau mein Ding ist.Es macht mir immer wieder Spaß Entourage zu schauen und ich finde es gibt storymäßig auch nichts vergleichbares auf dem Niveau.Das Einzige,was mich sehr stört ist das Serienende,was irgendwie ziemlich bescheuert für Vince ist.Die Serie wird oft als Sex and the City für Männer bezeichnet.Ohne die genannte Serie gesehen zu haben,denke ich,dass der Vergleich schon recht Nahe kommt.Ich gebe Entourage als gesamte Serie 4,5 Punkte.
Das Mädchen Diana sorgt gewaltig für Wirbel, doch als eine Prophezeihung das Ende der Welt ankündigt muss Grimm Nick alles riskieren.
Die Finale Staffel der NBC Hitserie hat es wieder in sich. Wieder eine super Mischung aus durchgängig erzählte Story und Mischung of the Week. Die Atmosphäre ist wirklich super. Die Spannung sowie die Geschwindigkeit der Story sehr hoch. Man fiebert und leidet sehr gut. Einzig die Monstereffekte sind wie üblich nicht ganz so perfekt gelungen. Oft sind die CGI stellenweise immer noch recht billig. Die Ereignisse überschlagen sich aber sehr und gibt gibt teilweise sehr heftige Momente mit einigen recht blutigen Kills. Einzig die Wendung zum Schluss, war stellenweise etwas over the Top. Aber ich konnte gut damit leben. Die Outroszene kam dann noch mal sehr cool und zauberte mir ein Grinsen ins Gesicht. Insgesamt ein klasse Abschluss einer tollen Fantasyserie.
Das Bild hat immer wieder mit leichtem Filmkorn zu kämpfen. Details wie einzelne Haare und Poren sind aber stets sichtbar. Die Farben sind sehr gut.
Der englische Ton ist sehr kraftvoll mit sehr guten Details.
Das Bonusmaterial ist in HD und dauert ca. 30 Minuten, aber sind nicht gerade interessant. Oft werden nur alte Stories noch mal zusammen gefasst.
Eigentlich bin ich kein Fan von Mel Gibson, aber in diesem Film konnte er mich absolut überzeugen. Der Film ist zwar sehr lang mit knapp drei Stunden, aber die Story ist wirklich sehr interessant und beeindruckend.
Dem Bild gebe ich hier 4,4 Punkte. Solides sauberes Bild das keinerlei Schwächen aufweist. Ich hätte mir nur noch etwas mehr Schärfe gewünscht.
Der Ton bietet einen tollen Surroundsound und gute Abmischung. Die Dialoge sind gut verständlich und Musik und Effekte passend.
Die Extras habe ich mir nicht angeschaut, da wohl recht umfassend.
Das Steelbook passt zum Film und hat einen schöne Prägung.
Bei dieser Veröffentlichung passt einfach so gut wie alles - Kaufempfehlung!
Ash wird zurück geholt aus Jacksonville, denn die Welt ist nicht annähernd gerettet, dummerweise führt ihn sein Weg in seine alte Heimatstadt.
Season 1 der Evil Dead Fortsetzung schlug ein wie ne Bombe, doch mit Season 2 ließ mit Wucht nach. Klar Bruce Campbell rockt ohne Ende und liefert wie in der ersten Staffel eine tolle One Man Show ab und ist mit sichtlich viel Spaß dabei. Die Goreszenen sind wieder zum Großteil handgemacht und es wird so was von irre brutal, das ist unglaublich. Probleme gibt es aber beim Inhalt, man merkt dass die Story künstlich in die Länge gezogen wurde und einige Ideen waren arg Over the Top merkwürdig, dass man schon ein paar Augen zudrücken muss weil es wirklich ins Merkwürdige abdriftet. Sprich gut die hälfte der Folgen dieser durchgängig erzählten Story sind sichtbar filler Folgen. Die anderen Folgen haben es aber in sich, mit tollen Gastauftritten und tollen Jubelmomente. Trotzdem kommt diese Staffel durch die Fillerfolgen leider nicht über mittelmaß hinaus.
Aus technischer Sicht kriegt man eine hervorragende BD geboten. Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar, die Farben sind klasse und trotz vieler dunkler Szenen gibt es kein Filmkorn.
Der englische Ton ist Bombe, tolle Kraft mit tollen Detaillreichem Raumklang.
Das Bonusmaterial sieht nach viel aus, ist es aber nicht, sind nur viele Minifeatures die meist kaum länger als 2 Minuten dauern. Insgesamt kommt man beim Bonusmaterial nicht über 30 min. Aber immerhin komplett in HD.
Ein Neurochirurg hat einen Autounfall und wird somit selbst zum Patienten. Doch in den USA findet er keine Heilung für seine verkrüppelten Hände. Deshalb macht er sich auf die Reise nach Tibet, da man ihm mitteilte, das man ihm dort helfen könnte. Doch anstatt eines Arztes lernt er die dunkle Macht kennen und steht dieser nun in einem schweren Kampf gegenüber. Er "verwandelt" sich in Doctor Strange, lernt überdimensionale Kräfte kennen und tritt den Kampf gegen den großen Feind an.
2D-Bild: 4,8/5
Eine fast nahezu perfektes 2D-Bild, an dem es an sich nichts zu bemängelt gibt.
3D-Bild: 5/5
Nach langer Zeit ist dies einer der besten 3D-Filme, die ich jemals gesehen habe. Exzellente Tiefe und richtig geniale Effekte machen diesen Film zu einem echten Highlight. Volle 5 Punkte für dieses fantastische Bild.
Ton: 4,6/5
Auch der Ton ist spektakulär und bietet einen einmaligen Surroundsound. Nur finde ich manchmal die Dialoge etwas zu leise.
Extras:
Das Bonusmaterial hat mich hier nicht so interessiert, ist aber ausreichend vorhanden.
Verpackung:
D as Zavvi Steelbook gefällt mir besser als das Deutsche. Es hat ein schönes Lenti, das schöner aussieht als auf den Fotos bzw. als ich erwartet habe.
"Doctor Strange" ist für meinen Geschmack der bisher beste Marvel Film und konnte mich so richtig begeistern. Was unter anderem auch an dem wirklich tollen 3D-Bild liegt. Absolute Kaufempfehlung!
es ist jetzt das erste mal für mich das ich eine bewertung überhaupt schreibe zu irgend einer bluray
und ich denke es wird auch die einzigste bleiben die ich jemals schreiben werde !
---> gleich vorweg , auch wenn ich am ende das 10fache bezahlt hab (250€+versand)
(kurzversion )6 monate lang verzweifeltes warten auf lieferung , riesen umwege über den ganzen globus und hin und her versand
und am ende noch saftige versand+zollkosten (wegen falsch ausgefüllter lieferpapiere und der fehler bezüglich des versand-chaos dank dhl ) durfte ich am schluss satte 250€ gesammt hinblättern
aaaaaaber für mich hat sich der kauf auf jedenfall mehr als gelohnt !!
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erst mal meine persönliche beurteilung zu den filmen selbst:
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fright night 1 (1985) und fright night 2 (1989) sind meinem 11. lebensjahr meine absoluten lieblingsfilme überhaupt
und werden in meiner persönlichen (top 1000 liste meiner absoluten lieblingsfilme überhaupt :D )
immer den ersten und zweiten platz belegen :D
kein anderer film der welt wird es je bei mir schaffen die jemals von ihren plätzen zu verdrängen !
niemals !! ich habe beide teile schon mehrere tausende male gesehn und könnte sie sogar komplett nachsyncronisieren
dialog für dialog wenns sein muss .. :D
seit ich die filme das erste mal gesehen hab war ich schon extrem scharf darauf endlich mal ein making of oder eine doku dazu zu
schauen da mich manche effekte damals so extrem fasziniert haben ( besonders die evil ed werwolf/mensch verwandlung )
und ich unbedingt wissen wollte `´wie hat man sowas ohne computer effekte gedreht ``?
vor knapp einem halben jahr hab ich durch einen eigentlich ganz blöden zufall ,zufällig
herausgefunden das endlich eine dokumentation zu meinen lieblingsfilmen produziert und veröffentlicht wurde !!
ohne diesen blöden zufall wäre sogar mir als absoluten fright night fan die info über diese veröffentlichung auch an mir komplett vorbeigerauscht !
denn hierzulande hat das auch kaum einer mitbekommen
( sogar unser liebes bluray-disc team hier wusste bis heute mittag von dieser veröffentlichung noch nichts ,und das set war auch hier in unserer
echt super riesigen filmdatenbank nicht gelistet ) ...
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so nun mein urteil zur dokumentation und ausstattung selbst :
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ich hatte meinerseits als hardcore-fan im vorfeld schon eine sehr sehr sehr hohe erwartung von dieser doku und dachte eigentlich meine erwartungen seien besimmt sogar zuuu hoch gesteckt und am schluss bin ich nur halbwegs zufrieden gestellt
ich hätte es nie gedacht ,
aaaaber --> meine hohen erwartungen wurden sogar um längen weit übertroffen !!!
ich bekam viel mehr geboten als ich es mir jemals hätte erträumen können :D
- die box enthält 1 bluray und 1 dvd version der dokumentation ( inhalt = identisch )..
- 1 bonus dvd im set mit ebenso vielen interessanten extras , outtakes usw
- ganze satte 3 stunden 30 min laufzeit mit äusserst interessanten infos auf der
haupt disc und interviews mit sämtlichen darstellern beider teile, regisseur ,
komponist , produktion , make up , effekte etc etc etc ( -> laufzeit der bonus dvd nicht mit eingerechnet )
- (präsentiert wird das ganze von einem peter vincent (ersatz-darsteller) , da der original darsteller roddy mcdowall ja leider schon längst bereits verstorben war
als die produktion für diese doku gepant und umgesetzt wurde ).... LEIDER :(
- die bildqualität dieser doku ist aller erster sahne ! selten so eine brilliante bildqualität gesehn !
- zu meiner grossen überraschung war die dokumentation zu fright night 2 ebenfalls auf der disk schon mit enthalten ist
( das echt coole cover artwork lässt optisch nämlich nur auf eine doku zum ersten teil schließen und es wird nur auf
der rückseite nur ganz klein im text erwähnt das die von teil 2 auch drauf ist )
geilo !! eine echt mehr als gelungene überraschung ! ...
hab mich nämlich schon seit einem halben jahr gefragt ob für teil 2 auch irgendwann noch eine doku produziert werden wird :D
- der ton ist leider nur auf englisch vorhanden
- soundqualität ist meines erachtens auch mehr als top !
- untertitel sind leider gar keine vorhanden
- cooles gelungenes special artwork-cover / und artwork auf den discs
sehr sehr viele extras auf den discs vorhanden !
ein absolutes muss für jeden fright night fan ! kanns euch nur empfehlen euch das teil zuzulegen !
ich habe viel mehr zu sehen bekommen und infos erhalten als ich im traum erwartet hatte von der doku!!!
für mich persönlich der heilige gral meiner sammlung :D
jahrelang gab es paar unbeantwortete fragen seitens vieler fans zu manchen charaktären die hier nun endlich aufgeklärt werden
wie zb : was ist oder bzw was läuft da genau zwischen jerry dandrige und seinem mitbewohner jerry cole ab ?
in welch beziehung stehn die beiden überhaupt zueinander? und was ist billy cole überhaupt (vampir?-nich vampir ? halb vampir ? oder was auch immer)
wie kam die entscheidung zu roddy mcdowall als peter vincent ? oder das peter vincent eigentlich eine Kompositionsbildung aus 2 charaktären ist , nämlich aus
Peter Cushing und Vincent Price
es war ebenfalls auch ebenfalls saucool und interessant , zu sehen wie die ganzen darsteller von damals alle denn heute so aussehen nach all den jahren
wie sie sich verändert haben nach all den jahren und was aus ihnen heute wurde
(einige sind ja schon seit langen jahren nicht mehr auf der leinwand zu sehn gewesen )
ich muss sagen die firma cultscreenings hat sich
mehr als nur einfach mühe gegeben bei der kompletten produktion ! was die hier zusammen getragen haben ist absolut der wahnsinn !
es lohnt sich echt sich das teil zu ordern :)und wenn ihr es habt dann beurteilt selbst
man merkt während dem ansehen der doku das bei cultscreenings echt viel liebe zum detail mit im spiel war wärend der ganzen produktionsphase...
jede auch nur kleinste info( ob bedeutend oder auch unbedeutend ) die man bekommen kann haben die hier zusammengetragen!
optisch find ich das geniale artwork cover und die gestaltung der discs mehr als nur gelungen !
so mehr möcht ich jetzt nicht spoilern :P
besorgt euch das teil und urteilt selbt , für mich hat sich der kauf mehr als gelohnt und ist jeden cent wert!
wer noch ein paar bilder zur box und den artworks der disc und cover sehn möchte findet bilder hierzu in meiner homepage gallerie ;)
Ein paar Filme sind wirklich gut, echte Fans werden die Filme kennen und lieben! Die Umsetzung auf Blu-Ray ist meist zufriedenstellend bis gut geworden! Ich finde die neuen Teile am besten, aber das ist Geschmacksache!
"Nur noch 60 Sekunden" zählt für mich zu den besseren Nicolas Cage Filmen. Neben "The Rock" den "National Treasure" Filmen und "Con Air" hat er mich persönlich doch am besten unterhalten. Der Film lebt natürlich auch von seinem großartigen Cast, Robert Duvall, Angelina Jolie, Giovanni Ribisi, Delroy Lindo und die Liste an prominenten Darstellern ist noch lang. Die Story selbst ist solide, der Film lebt auch von der Optik der vielen schönen Autos und der Verfolgungsjagd am Ende. Im großen und ganzen ist "Nur noch 60 Sekunden" starbesetztes, kurzweiliges Popcorn Kino.
Die technische Umsetzung des Zavvi exklusiven Steelbooks ist ordentlich. Das Bild ist auf einem soliden HD-Niveau, keine Referenz aber dennoch ein deutlicher Mehrwert zur DVD. Die vorhandenen deutschen Audiospuren sind ebenfalls solide, leider kein HD-Ton aber die DTS-Spur sorgt für einen guten räumlichen Klang. Hier ist der Mehrwert im Vergleich zur DVD allerdings nicht wirklich spürbar.
Die Extras fallen leider sehr dürftig aus, nur ein Featurette ist an Bord. Hier war bspw. die DVD deutlich besser bestückt.
Alles in allem hat Zavvi hier aber eine ordentliche Veröffentlichungen auf den Markt gebracht, optisch ist das Steelbook gelungen, wenngleich hier auch das ein oder andere bessere Artwork möglich gewesen wären. Dennoch ein schönes Steelbook welches ich in meiner Sammlung nicht missen möchte.
Klasse-Film, guter Ton aber total schlechtes, unscharfes und weiches Bild mit teilweise oft starkem Krieseln und Rauschen! Leider bisher noch nicht mit deutschem Ton verfügbar!
Ein echter Klassiker der seinen Weh´g auch in meine Sammlung gefunden hat. Großes Kino in guter Umsetzung-wenn man das Alter und die Produktionsbedingungen berücksichtigt...
Und noch eine Perle des Stummfilm...
Auch dien Streifen wollte ich im Regal stehen haben.
Bild und Ton sind unter allen Berücksichtigungen gut.
Prima, bei der Veröffentlichungspolitik der Engländer geraten diese Perlen nicht in Vergessenheit.
und wieder ein wahrer Pflichttitel, einfach ein Klassiker und in Anbetracht des Alters eine würdige Veröffentlichung die den Streifen ehrt und nicht in Vergessenheit geraten lässt. Bild und Ton sind gut! Auch hier ist auf die Engländer verlass was die deutschen Klassiker betrifft.
Pflichttitel, einfach ein Klassiker und in Anbetracht des Alters eine würdige Veröffentlichung die den Streifen ehrt und nicht in Vergessenheit geraten lässt. Bild und Ton sind gut!
"Four Hundred Years ago, Japan was a Land of Civil wars, Bandits roamed the lawless country, terrorising farmers".
So lautet der Einleitungstext zu Akira Kurosawa's Klassiker "Seven Samurai", begleitet von ruhigem aber bedrohlichen Score.
In der Eröffnungsszene sehen wir eine Gruppe eben jener Banditen, die auf ein kleines Dorf zusteuern um es auszurauben, als einer von ihnen bemerkt, dass sie dieses Dorf vor gar nicht so langer Zeit bereits um seine Vorräte erleichtert haben und es sich nicht lohnen würde. Man beschließt zu warten, bis die Anwohner wieder genügend Vorräte erwirtschaftet haben.
Einer der Farmer hat dieses Gespräch belauscht und informiert die anderen Bewohner, welche sich prompt versammeln. Sie sind verzweifelt und klagen ihr Leid. Niemand weiß, was zu tun ist. Bereits jetzt leben sie am Existenzminimum und ein Kampf gegen die Banditen scheint aussichtslos, da keiner der Dorfbewohner kämpfen kann. Ihr Leben lang waren sie Farmer. Vom Kämpfen verstehen sie nichts. In ihrer Verzweiflung beschließen sie, den Dorfältesten Gisaku um Rat zu fragen. Nachdem ihm die aufgebrachte Meute die heikle Lage geschildert hat, lautet seine direkte Antwort: "Wir kämpfen!"
Die stößt natürlich erst mal auf Unverständnis, doch dann fügt er hinzu, dass sie Samurai anheuern sollen. Gisaku erzählt den Farmern eine Begebenheit, die ihm im Gedächtnis geblieben ist. Als sie alle noch Kinder waren, wurde deren Dorf bereits schon mal von Banditen geplündert und niedergebrannt. Auf der Flucht, so sagt Gisaku, sah er etwas Bemerkenswertes. Eines der anderen Dörfer blieb komplett unversehrt, denn sie hatten Samurai zum Schutze angeheuert. Von dem Plan überzeugt, machen sich die Bauern auf die Suche um die besagten Samurai anzuheuern, denn der Kampf steht unausweichlich bevor.
Der Cast um u.a. Toshiro Mifune, Takashi Shimura, Chiaki Minoru und Kato Daisuke ist hervorragend und spielt klasse und die Harmonie untereinander ist toll. Die gut erste Stunde befasst sich gänzlich mit der Rekrutierung der Samurai, was sich ohne die nötigen finanziellen Mittel als durchaus schwieriges Unterfangen herausstellt. Samurai wollen für ihre Dienste natürlich bezahlt werden doch mit dem aufrechten Ronin Kambei an ihrer Seite kommt die Sache ins Rollen. Dieser fungiert hier als Oberhaupt und wird von Takashi Shimura gespielt, der ein starke und sehr charismatische Performance hinlegt.
Toshiro Mifune als Kikuchiyo allerdings nimmt in jeder Sekunde, die er zu sehen ist, den ganzen Film für sich ein und hat einfach eine gewaltige Präsenz. Er ist früh kurz zu sehen und stößt erst nach einer guten Stunde, als letzter der sieben Samurai zur Gruppe. Charismatisch wie eh und jeh, gibt er so ein wenig den verrückten der Gruppe, der mit viel Herz bei der Sache ist und wenn es drauf ankommt, enorme Fähigkeiten beweist. Er sticht er aus der Truppe heraus und anfangs weiß man gar nicht so recht, was es mit ihm aufsich hat. Hier und da etwas verrückt, folgt er den bis dahin 6 Samurai einfach und jene wissen ihn zunächst auch nicht so recht einzuordnen. Spätestens aber, als er derjenige ist, der es mit einer kleinen List schafft, die verängstigten Dorfbewohner bei der Ankunft in selbigem aus ihren Häusern zu locken, haben die Samurai erkannt, dass sie ihren 7. und damit letzten Mitstreiter gefunden haben. Ein kleiner Twist offenbahrt in einer bewegenden Szene zu späterer Zeit dann Kikuchiyo's Hintergrund und wahre Motivation den Farmern zu helfen.
Mit seinen fast dreineinhalb Stunden Laufzeit, ist Seven Samurai sicherlich der längste Film, den ich bisher gesehen habe. Kurosawa aber schafft es durch sein unvergleichlich hohes erzählerisches, wie auch zweifelsohne handwerkliches Können, nie auch nur einen Ansatz von Langeweile aufkommen zu lassen. Natürlich gibt es bei der Lauflänge gerade im Mittelteil auch ruhigere Passagen, so z. Bsp. nachdem die Sieben Samurai zusammen kommen, jedoch wirkt es nie in die Länge gezogen. Jeder Part erfüllt einen für die Story sinnvollen, erzählerischen Zweck. Sei es nun die Hauptstory betreffend oder beispielsweise um die einzelnen Charaktere genauer zu beleuchten und dadurch eine größere Bindung zum Zuschauer herzustellen.
Es wird dezenter aber stets gut getimter Humor eingebracht und es macht Spaß, den tollen Darstellern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Action gibt es anfangs so gut wie nicht aber die 2 kurzen Momente, wie die Rettung des Kindes und der Kampf zweiter Samurai sind schon fast episch gefilmt. Die Kills, bzw. die umfallenden Opfer in Slow-Mo zu zeigen entfaltet eine ganz eigene, starke Wirkung.
Die letzte Stunde zeigt dann den Angriff der Banditen auf das Dorf. Vorkehrungen wurden getroffen und in immer wieder kleinen Wellen greifen die Banditen an. Gemeinsam mit den Farmern jedoch schaffen es die Samurai, die Angreifer Stück für Stück zu dezimieren.
Toshiro Mifune ist es, der in diesem letzten Drittel erst recht aufblüht und zum Showstealer wird mit seiner emotionalen Performance. Besonders stark wird dies durch die Szene deutlich, in der eine sterbende Frau ihm ihren kleinen Sohn in die Arme legt. Er weint, weil er sich selbst in diesem kleinen Jungen sieht, dem hier gerade dasselbe widerfahren ist, was er selbst als Kind durchleben musste.
Aber auch sonst hat er reihenweise klasse Momente, wie beispielsweise die Szene als er einem feindlichen Schützen mit einer List dessen Gewehr abnimmt. Die Kämpfe und Angriffe der Banditen sind toll gefilmt und opulent. Immer wieder gibt es kleine Verschnaufpausen, da sich die Belagerung über ein paar Tage hinzieht.
Als immer mehr Banditen ihr Leben gelassen haben, müsste man meinen dass sie logischerweise lieber von diesem Dorf ablassen und weiterziehen sollten aber irgendwann geht es anscheinend für sie nur noch um Rache und den Kampf an sich, anders wäre ihre Motivation wohl nicht zu erklären. Der Zuschauer freut sich jedenfalls über toll gefilmte Bilder.
Die Endszene ist sehr treffend und regt zum Nachdenken an, da sie aufzeigt, wer die wahren Verlierer des ganzen sind.
9 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß, meistens klar und in 1-2 Szenen leicht unscharf. Insgesamt gute Qualität.
Der Mono-Ton ist etwas dumpf und leise aber dennoch ganz gut verständlich.
Story: 9/10
Bild: 3
Ton: 1,5
Throne of Blood ( 1957 ):
Die beiden befreundeten Generäle Washizu und Miki sind auf dem Weg zu ihrem Fürsten um vom Sieg über den Feind zu berichten. Auf dem Weg zum Schloss jedoch verirren sich die beiden auf ihren Pferden im dichten Wald, kommen immer wieder an der selben Stelle vorbei. Dann plötzlich erscheint ihnen ein Waldgeist, der den beiden Samurai eine Prophezeiung macht und die nahe Zukunft vorhersagt. Glauben können sie es nicht so recht, doch als die erste der Aussagen wahr wird, scheint das Schicksal unausweichlich. Bald steht nicht nur die Freundschaft sondern auch das eigene Leben auf dem Spiel.
William Shakespeare's Macbeth wurde unzählige Male verfilmt. Im Jahr 1957 brachte Japans Regiemeister Akira Kurosawa mit Throne of Blood ( Das Schloss im Spinnwebwald ) seine Version des Stoffes in die Kinos und verlegte die Geschichte ins feudale Japan.
Schnell weiß einen die Story zu fesseln. Was wie ein anfangs scheinbar normaler Samurai-Kriegsfilm beginnt ( Man sieht den Fürsten mit seinem Beraterstab in der Festung sitzen und im Minutentakt kommen Kundschafter um ihm über den aktuellen Stand der Gefechte zu berichten ), entwickelt sich schnell in eine ganz andere Richtung. Fantasy, Drama, Mystery, Tragödie vermischen sich gekonnt zu einem sehr gelungenen Ganzen, eingebettet in ein Chambarasetting.
Man kann eigentlich nicht oft genug erwähnen, wie weit Kurosawa seiner Zeit voraus war, in der Art wie er seine Filme inszeniert hat und welche Techniken er zum Einsatz brachte. Auch in diesem Werk begeistert er mit hervorragender Optik, seiner Art die Umgebung und Location einzufangen und einfach nach verdammt viel aussehen zu lassen, obwohl sich der Film in relativ wenig verschiedenen Locations abspielt. Die Bilder üben schon eine eigene Faszination aus und werden durch schöne Kamerafahrten noch bereichert. Es herrscht eine unheimlich dichte Atmosphäre, die einen schnell in ihren Bann zieht. Die Art wie hier viel mit dem Nebel gearbeitet wird beispielsweise, ist klasse anzusehen und schafft in Zusammenspiel mit dem minimalistischen aber sehr Wirkungsvollen Score eine oft mysteriöse und bedrückende Stimmung.
Toshiro Mifune in der Hauptrolle, spielt quasi den "Macbeth-Charakter" Washizu und bringt dessen Entwicklung sehr gut rüber. Zunächst als aufrechter Samurai, wandelt sich sein Charakter immer mehr über zunächst Zweifel und Bedenken gen Übermut und zu guter Letzt Wahnsinn.
Das Finale auf der Empore, als die eigenen Männer Washizu angreifen und mit Pfeilen beschießen ist großes Kino und beeindruckend gefilmt aber nicht nur die Kamera sondern die Inszenierung der ganzen Szene bleiben im Gedächtnis, denn man erkennt in vielen Szenen die gut kaschierte Tricktechnik nicht, so dass es aussieht, als würden die Pfeile einfach in echt auf ihn abgefeuert.
Großes Kino, dessen Bilder eine enorme Wucht entfalten.
9,5 / 10
Das Bild ist schwarz-weiss und im 4:3 Format, hat also entsprechend schwarze Ballen links und rechts. Artefakte und Bildfehler sind zu sehen und oft auch Filmkorn. Die Schärfe ist in einigen Szenen aber auch ganz solide. 1,5 Punkte
Der Ton ist manchmal etwas unklar aber verständlich. 1,5 Punkte
Story: 9,5/10
Bild: 1,5
Ton: 1,5
The Hidden Fortress ( 1958 ):
Akira Kurosawa's The Hidden Fortress handelt von den zwei armen Bauern Matashichi und Tahei erzählt, die eigentlich im Krieg ihr Glück suchten, so absurd es klingen mag und sich der Akizuki-Armee anschlossen um gegen die feindlichen Yamana zu kämpfen. Sie dachten, sie könnten reich werden, wofür sie im Vorfeld ihr komplettes Hab und Gut verkauften und sich mit Waffen ausstatteten. Leider verloren die Akizuki den Krieg und genau hier setzt The Hidden Fortress an als die beiden Hauptfiguren gezeichnet, erschöpft und mit zerlumpten Klamotten durch die Steppe trotten. Das Gebiet wird nun weiträumig von den Yamana beherrscht und ist zu großen Teilen abgeriegelt.
Irgendwann finden sich die beiden Pechvögel in einem Flussbett wieder und stoßen zufällig auf in Holzstöcken verstecktes Gold. Prompt suchen sie weiter und wissen noch nicht, dass es sich um das versteckte Gold von Prinzessin Yuki Akizuki des besiegten Reiches handelt. Ein Fremder namens Rokurota Makabe ( Toshiro Mifune ) taucht aufund schließt sich ihnen bald an, besser gesagt, macht er sich selbst zu deren Anführer. Wie sich bald herausstellt, ist er ehemaliger General der Akizuki und Wächter der Prinzessin.
Diese ist derweil in einem Versteck, da Lord Yamana seine Truppen ausgesandt hat, um sie zu fangen. Etwas später stösst sie zu der kleinen Gruppe hinzu bzw. kommt durch eine kleine Wendung dazu und nun gilt es unentdeckt von den feindlichen Yamana-Truppen in neutrales Gebiet zu gelangen, was mit überall patrouillierenden Truppen der Yamana und mit den beiden recht tollpatschigen Gesellen kein einfaches Unterfangen ist.
George Lucas erwähnte in Interviews Kurosawa und besonders "The Hidden Fortress" als eine der großen Inspirationen für sein eigenes, heute ikonisches Werk "Star Wars". Die Parallelen und Vorlagen sind unverkennbar. Wie in Hidden Fortress, erzählt auch Star Wars seine Geschichte aus der Sicht der beiden "untersten" Charaktere R2D2 und C-3PO ( die die Pendants zu Matashichi und Tahei sind ). Des weiteren ist die Rettung der Prinzessin Akizuki im Fokus der Handlung, ebenso wie es später bei einer gewissen Leia Organa übernommen wurde.
Chiaki Minoru und Kamatari Fujiwara in den beiden Hauptrollen sind zwei herrlich kauzige Gesellen und sorgen für den sehr gelungenen, subtilen Humoranteil des Films. Toshiro Mifune ist als bierernster und wortkarger Wachmann der Prinzessin ein guter Gegenpol zu den beiden aber auch er sorgt mit seiner kühlen und trockenen Art dennoch für ein paar humorvolle Momente.
Eines seiner grossen Highlights ist die Verfolgungsjagd zu Pferde als er mehrere feindliche Soldaten niederstreckt und dann direkt in einem feindlichen Lager landet. Der dortige Befehlshaber und er kennen sich, hegen großen Respekt für das Können des jeweils anderen. Dies wird verdeutlicht als der feindliche General zu Rokurota sagt, er hätte ihn gerne auf dem Schlachtfeld getroffen. Dennoch willigen beide zu einem Duell ein, Rokurota wird die Wahl der Waffe überlassen, welche auf die Lanze fällt. Was folgt ist ein wirklich tolles Duell der beiden. Keinesfalls eine schnittige und schnelle Kampfszene, wie sie erst ein knappes Jahrzehnt später langsam entstanden und den Eastern prägten. Es ist ein Herantasten und die Intensität wie auch Geschwindigkeit nehmen langsam zu. Dabei ist der Jampf sehr realistisch gehalten, bietet auch einige schön anzusehende Techniken. In Punkto Choreographie muss man sagen, wie bereits erwähnt, ist dies kein Fight, wie in späteren Eastern aber man sieht wiedermal sehr deutlich, dass Kurosawa in einfach so vielen Aspekten seiner Zeit voraus war. Grosses Kino, was hier abgeliefert wird! Der respektvolle Umgang der beiden Feinde miteinander gibt auch der eigentlich Bösen Partei des Films Profil und unterteilt nicht bloß in schwarz und weiß, was gerade auch beim Ende des Kampfes mit Rokurotas Sieg sehr deutlich wird. Er tötet seinen Feind nicht und verweist auf ein zweites Wiedersehen. Der besiegte im Gegenzug nimmt seine Niederlage hin und lässt Rokurota davon reiten. Dies soll allerdings nicht ihr letztes Treffen gewesen sein, denn ihre Wege kreuzen sich später erneut und spätestens hier entsteht eine Freundschaft der beiden sich im Wesen ähnlichen Kämpfer, die zunächst auf gegenseitigem Respekt begründet war.
Optisch präsentiert Hidden Fortress Kurosawa's gewohnte Bildgewalt, bietet schöne Landschaftsaufnahmen und viele ruhige Bilder, die ihre Wirkung sehr schön entfalten können. Der Score ist minimalistisch und sehr stimmig.
Zum Ende hin machen auch die beiden eigentlichen Hauptfiguren Tahei und Matashichi, die sich ständig stritten, wer denn nun ein Anrecht auf das Gold hätte, wer mehr als der andere bekommt usw. letztlich eine Wandlung zum positiven durch.
Die ständige Gier weicht hier der Einigkeit ob der Belohnung die sie von der Prinzessin für deren Mithilfe an ihrer Rettung erhalten. Hier hätte man den Film beenden können, doch Kurosawa baut noch einen netten Bonus ein, der die beiden auf humorvolle Weise doch wieder die alten Charakterzüge der beiden zum Vorschein bringt, was auch prompt bestraft wird.
Die Geschichte ist nicht immer spannend und hat die ein oder andere langatmige Passage, wo einem etwas das Tempo fehlt, dennoch tritt man hier nie auf der Stelle.
The Hidden Fortress ist ein sympathischer Film, technisch auf dem gewohnt hervorragenden Niveau Akira Kurosawa's umgesetzt.
7,5 / 10
Das Schwarz-Weiß-Bild ist bis auf kleinere Unschärfen sehr gut restauriert worden und weitgehend klar.
Der Ton ist gut verständlich und weist keine hörbaren Störungen auf.
Story: 7,5/10
Bild: 3
Ton: 2,5
Yojimbo ( 1961 ):
Die Anfangsszene zeigt einen umherziehenden Samurai ( Sanjuro ), der an einer Abzweigung spontan per Stockwurf entscheidet, welchen Weg er nimmt. So landet er kurz darauf in einem kleinen Dorf, in dem zwei rivalisierende Banden vorherrschen und um die Macht im Ort streiten. Dafür rekrutieren die Clans jeden verfügbaren Kämpfer. Sanjuro plant, die beiden Banden gegeneinander auszuspielen und nutzt den Umstand, dass beide Anführer um ihn werben und ihn für sich gewinnen wollen, nachdem er anfangs eine kurze Demonstration seiner Schwertkunst gegeben hat, geschickt zu seinen Gunsten.
Akira Kurosawa's Yojimbo erschien im Jahr 1961 und war Vorlage für Filme wie Sergio Leone's "Für eine Handvoll Dollar" aus dem Jahr 1964, in welchem Clint Eastwood die Hauptrolle des Fremden übernahm oder auch Walter Hill's "Last Man Standing" von 1996 mit Bruce Willis.
In Kurosawa'a Original spielt niemand geringeres als Toshiro Mifune die Hauptrolle des Ronin Sanjuro Kuwabatake. Die Story ist im Grunde recht simpel angelegt, lebt aber ebenso von seinem herausragend guten Hauptdarsteller Mifune, wie von der tollen Inszenierung Meister Kurosawas.
Toshiro Mifune ist einfach die Coolness in Person mit seiner hammer Ausstrahlung. Er nimmt die Leinwand oder in dem Fall den Bildschirm mit einer unglaublichen Präsenz ein, so dass alle anderen Darsteller, so gut sie auch sind, daneben fast schon untergehen. Ein Darsteller, dem man getrost bescheinigen kann, dass er seiner Zeit voraus war.
Kurosawas Bildersprache ist einfach klasse und weiß viel zu erzählen ohne dass man dafür großartig Dialoge benötigt. So funktioniert die Kamera selbst mit ihren tollen Einstellungen und Kamerafahrten als "Erzähler".
Oftmals komödiantisch angehaucht, was man nicht zuletzt immer wieder am leicht lockeren Score merkt, kommt "Yojimbo" recht locker und unbeschwert daher, ohne aber als Komödie durchzugehen. Die Mischung stimmt einfach und zeigt viele Facetten.
Action gibt es nicht allzu viel aber wenn, dann ist diese toll inszeniert. Besonders die Momente in denen Mifune sein Katana zückt, sind wahre Highlights.
Vom Plot her ist der Film im Prinzip recht simpel aber die tolle Inszenierung, Mifune's Präsenz und die Atmosphäre ergeben eine gute Mischung.
8 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß und relativ klar. Hat einzelne Unschärfen und ab und an leichtes Grieseln.
Der Monoton ist klar und insgesamt ordentlich.
Story: 8/10
Bild: 3
Ton: 2,5
Sanjuro ( 1962 ):
Sanjuro erschien 1 Jahr nach Yojimbo und ist ein mehr oder weniger loses Sequel. Toshiro Mifune ist wieder im Zentrum des Geschehens. Seine Figur, die im Prinzip der selbe Charakter aus "Yojimbo " ist, heißt hier allerdings nicht Sanjuro Kuwabatake sondern Sanjuro Tsubaki. Auch die Story ist im Grundgedanken ähnlich angelegt, könnte aber auch einfach ein weitere Kapitel im Leben des Sanjuro sein, wie wir ihn in Yojimbo kennengelernt haben. So ist er per Zufall am richtigen Ort um einer Gruppe gutmütiger aber auch tölpelhafter Dorfbewohner zu helfen, als diese einem Hinterhalt zum Opfer fallen sollen.
So lauscht er deren Gespräch und analysiert direkt die Lage, in der sich die Herrschaften befinden. Er schildert seine unvoreingenommene Sicht der genannten Situation und deutet die Fakten. Was man als Zuschauer relativ schnell erahnt hat, als einer der Männer erwähnt, dass die besagte und angeblich wohlgesonnene Person sie alle versammelt an diesem Ort treffen wolle, wird ihnen auch direkt von Sanjuro vor Augen geführt, der den Plot ebenfalls durchschaut. Ein Blick nach draußen zeigt, dass eine Gruppe Männer ankommt und nicht gerade freundlich gesonnen wirkt.
Sanjuro schafft es durch eine Demonstration seiner Schwertkunst die Gruppe zu bändigen und zurückzutreiben. Beeindruckt von dessen Fertigkeiten an der Waffe bietet Muroto, der Anführer der Truppe, Sanjuro einen Posten an und zieht mit seinen Männern von dannen.
In der Rolle des Muroto ist Tatsuya Nakadai zu sehen, der sich in Yojimbo bereits als Antagonist Unosuke mit dem dortigen Sanjuro anlegen durfte.
Der Film fängt stark an und schwächelt ein klein wenig im Mittelteil. Die Gruppe um Sanjuro hat es geschafft eine ältere Frau und ihre Tochter aus den Fängen von Muroto's Männern zu befreien und sich in einem angrenzenden Haus zu verstecken, wo sie nun verharren. Die Situation hat sich festgefahren, da die Männer nicht wirklich unentdeckt fliehen können, wodurch dann eine kleine Länge entsteht.
Mit einer interessanten Wendung nimmt das Ganze dann wieder Fahrt auf, als Sanjuro auf das Angebot Muroto's ( vermeintlich ) von ihrem ersten Aufeinandertreffen zurückkommt.
Die Geschichte ist etwas geradliniger gestrickt als in Yojimbo, auch gibt es gefühlt etwas mehr an Kämpfen und hier geht Mifune wieder klasse ab mit dem Katana.Generell merkt man erneut, dass Mifune in dieser Rolle aufgeht und sichtlich Spaß hatte, den Charakter zu verkörpern.
Als Sanjuro und Muroto sich final gegenüberstehen ist ein klasse Moment. Wie Kurosawa hier die Spannung aufbaut indem sich beide Gegner sekundenlang still gegenüberstehen und man weiß, dass jeden Moment der Sturm losbricht ist großes Kino. Die entscheidende und blutige Entladung dieser Spannung ist umso schöner anzusehen.
Auch wenn mir Yojimbo einen Tick besser gefallen hat, ist auch diese lose Fortsetzung "Sanjuro" ein mit kleineren Abstrichen sehr unterhaltsamer Chambara.
7,5 / 10
Das Bild ist in schwarz-weiß und ansonsten klar. Bis auf vereinzelte grieselige Aufnahmen und etwas Körnung ist die Schärfe gut.
Der Mono-Ton ist klar verständlich und insgesamt in Ordnung.
Story: 7,5/10
Bild: 3
Ton: 2,5
Extras insgesamt: 2