Jurassic World: Das gefallene Königreich 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Jurassic World: Fallen Kingdom

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Blu-ray 3D
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (2x), Blu-ray 3D Film, Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS X 7.1
Englisch DTS X 7.1
Hindi DTS-HD HR 7.1
Italienisch DTS-HD HR 7.1
Türkisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Hindi, Italienisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
129 Minuten
Veröffentlichung:
04.10.2018
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 19.10.2018 um 16:43
#7
Tolle Dinos, coole Action. Leider lässt er in der zweiten Hälfte ein wenig nach, die erste Hälfte ist unterhaltsamer. Dadurch etwas schlechter als der erste Teil der J. Word Reihe. Für Fans der Reihe ein muss.

3D sorgt für tollen räumlichen Eindruck und wird sehr gut umgesetzt, was den Filmen noch mehr würze verleiht. Auch das 2D Bild ist scharf und knackig, wie es für einen neuen Film sein soll.

Der Ton mit dem unglaublich druckvollen Bass ist einfach beeindruckend.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 5
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 13.10.2018 um 22:43
#6
Was für ein specktakel, hier heißt es hirn ausschalten,und geniessen,die tricks waren vom allerfeinsten,ich wurde bis zum schluss unterhalten, mehr wollte ich nicht,langeweile fehlanzeige!das bild war messerscharf,das 3d bild war nicht schlecht,aber da hat man auch schon besseres gesehen.zum ton:der dts-x sound war mit das beste was ich so gehört habe,dermaßen brachial das die bude bebte einfach perfekt!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO BDP-105D EU
Darstellung:
Sonstiges Epson EH-TW 9300
bewertet am 12.10.2018 um 15:24
#5
Jurassic World: Das gefallene Königreich ist der bisher 5. Ableger der vor über 20 Jahren von Steven Spielberg wieder ins Leben zurück geholten Dinosaurier. Auf der Inselgruppe Isla Nublar hatte man damals einen Park eröffnet um den Besuchern die aus Bernstein
und sonstiger DNA herausgelösten neu geschaffenen Klone einer längst vergangenen Ära der Evolution zu zeigen. Wir erinnern uns. Der Mensch hat schon damals nicht den Versuchungen widerstanden hieraus persönlich Kapital zu schlagen und ist daran zu Grunde gegangen. Dieses Muster durchzieht das Franchise eigentlich bis heute.

Mit Jurassic Park III fand das ganze dann ein Ende und man glaubte eigentlich nicht daran, das es hier noch einmal einen Teil 4 und 5 geben könnte.

Wir haben aber unterschätzt, dass der Mensch wie schon in Jurassic Park zu sehen war unersättlich ist. So hatte man sich irgendwann überlegt, wie man dieses Thema wieder auffrischen könnte um damit natürlich gierig wie der Mensch nun einmal ist große Kasse zu machen. Ja, die Gier führte auch zum neuen Themenpark Jurassic World, obwohl der Erbauer ja eigentlich nur gutes im Schilde führte und den Menschen Sensationen die die Welt noch nicht gesehen hatte präsentieren wollte.

Ein begabter Genetiker nahm das aber sehr wörtlich und befriedigte die Sensationsgier mit Kreaturen die nicht einer normalen Evolution folgen. Er verschmolz die DNA verschiedener Gattungen zu einem wahren Dinomonster, das sowohl groß, stark, intelligent und auch wie nachfolgend zu sehen war sehr gefräßig war und sich durchaus durch seine Temperatursteuerungsmechanisme n zu helfen wusste um aus seinem Gehege auszubrechen.
Den Rest kennen nun ja alle. Am Ende steht der Mensch wieder einmal vor einem aus Gier selbst erschaffenen Desaster und muss fluchtartig die Isla Nublar verlassen die eigentlich das neue skurrile Dino Paradies sein sollte und musste die Insel wieder einmal den dort noch lebenden Dinos überlassen. Kann der Mensch denn nie aus seinen Fehlern lernen?

Um es vorweg zunehmen. Nein, das kann er nicht. Wie auch die jüngste Geschichte der realen Welt uns im Moment offen zeigt. Hier sitzen sich im Moment auch zwei Dinos der Zeitgeschichte gegenüber und denken mit einem Federstrich sei der Weltfrieden wiederhergestellt. Das aber nur am Rande.Warum haben es eigentlich der sonderbare nicht der Realität entsprechende Flugsaurier, der übrigens keine Greiffüsse hatte, nicht geschafft nach Jurassic Park III in die Menschenwelt einzudringen? frage ich mich!


Das war 2015.
Nun knapp 3 Jahre später baut sich der damalige Raptoren Bändiger Owen eine etwas größere Holzhütte im Nirgendwo, wo es ihn scheinbar hin verschlagen hat. Seine damalige Freundin, nun ja so richtig wurde das ja nie geklärt, ist mittlerweile eine Schutzpatronin der Gattung Dinos geworden und versucht irgendwie die Welt der Dinos zu erhalten.
So ergibt es sich, das auf der Isla Nublar ein Vulkan auszubrechen droht und die Evolution zum zweiten Mal den Dinos einen Strich durch die Rechnung macht und sie abermals auszusterben drohen. Ist das aber nicht im Sinne der Evolution um die Ordnung die mit Jurassic Park verschoben wurde, wieder zurechtzurücken?

Nein, sagen die Filmemacher, das geht nicht, wie sollen wir denn unsere Geldgier stillen, denn das Thema Ist noch lange nicht durch. So kommt es also, wie es kommen muss. Der Mensch mit hehren Zielen, möchte die Dinos retten und sie auf einer anderen Inseln nun endlich friedlich ohne den Menschen leben lassen. Dafür müssen einige der Dinos von der nunmehr bedrohten Insel runter und hier kommt Owen wieder ins Spiel. Mit seiner ehemaligen Freundin ( ja kurz nach Jurassic World haben sie sich getrennt) zusammen und noch einigen jungen Weltverbesserern wollen sie nun die Spezis Dino endlich das geben was sie braucht, eine neue Heimat!

Der Vulkan bricht schneller aus als gedacht und so muss die Insel mit einigen Dinos und Blue (Wir erinnern uns doch oder) schnell verlassen werden, bevor sie von Lavaströmen überrollt untergeht.Keine Bange eine Kuh oder besser einen Dino, den man noch melken kann, den schickt man nicht ins Nirvana.
Der Film verquickt erneut die Frage über das Recht des Menschen über Leben und Tod zu entscheiden. Auch darüber, ob es erlaubt sein kann, in die Evolution einzugreifen wird am Rande diskutiert.
Im wahren Leben hat der Mensch schon lange in die Evolution durch die Genetik eingegriffen, natürlich alles zum Wohle der Menschheit. Der medizinische Fortschritt ist nicht aufhaltbar und bringt auch Segen über uns, das kann man nicht wegdiskutieren. Wir werden immer älter und bleiben länger aktiv als Generationen vor uns. Wohin führt uns aber dieser Weg. Wird der Mensch friedlich mit sich selbst und der fortschreitenden Überbevölkerung umgehen? ( siehe Flüchtlingsdrama)

In Jurassic World: Das gefallene Königreich, geht es vordergründig wieder einmal um die unstillbare Gier des Menschen, natürlich hier wieder eher plakativ, einsilbig und den schon bekannten Mustern folgend dargeboten. Das ist aber garnicht schlimm, denn wer hat eigentlich mehr erwartet?

Bildtechnisch ist der Film extrem beeindruckend und trotz der Voraussehbarkeit außerordentlich unterhaltsam und mit einem soliden Spannungsbogen, käme da nicht immer ein Dino aus dem Nichts zur Hilfe für die Protagonisten. Am Ende mit einem für den Teil 3 interessanten Twist versehen um nun vielleicht einen neuen durchaus spannenden Weg zu gehen und Jurassic Park zu einem weltweiten Phänomen werden zu lassen.

Ansichtssache:
Fil m: 4 von 5 ( gute Ansätze trotz der Klischees und ein kurzweiliger Spaß, ganz besonders fürs potente Heimkino.

Bild:
War das Bild im Kino trotz der Barco 3D Technik in vielen Schwenks noch unscharf, so kommt es bei mir in meinem Heimkino wirklich hervorragend rüber und zaubert ein wahres Realitätserlebnis in meinen Kinoraum. Das von mir erhoffe Topbild ist da und macht ungeheuren Spaß. Sieht man sich dazu noch die Extras an, dann bleibt beim Schauen der Mund öfter offen, denn es gibt doch noch sehr viel Handgemachte Dinosaurier am Set, die von vielen sogenannten Puppenspielern in Leben gerufen und sensationell real wirken, sodass die Akteure sich wirklich in die Szenerie hineinfinden konnten. Selbst der Regisseur wusste, beim Betrachten der Schnitte nicht was real und CGI war. Die Raumtiefe ist wirklich auf sehr hohem Niveau und steht dem Teil 1 in nichts nach, der war auch wirklich hervorragend in die 3te Dimension überführt worden. Farben und Schärfe sind grandios und so macht der Film in 3D auch Sinn, den so kommen die Effekte noch wesentlich besser über die Leinwand zum Publikum und das auch ohne extreme Pop Outs.
Hier gibts 4,5 von 5 Punkten

Ton:
War der Ton im Kino noch im leicht enttäuschenden Dolby Atmos, so liegt es auf der Scheibe in DTS: X vor. Wer den entsprechenden AVR sein Eigen nennt, der kommt somit in den Genuss eines Top Sounds. Aber auch mit dem HD Master 7.1 Kern, kann der Film durchaus ein Soundfeuerwerk abladen und das Kino in Schutt und Asche legen, wenn die Insel sich in ihre Einzelteile zerlegt. Aber auch und gerade die sensiblen Töne kommen sehr schaudernd rüber und verteilen sich zum Fürchten auf alle Speaker. Die Direktionaleffekte sind ebenfalls top und so bekommt man die volle Ladung Sound geliefert.

Auch hierfür gibt es 4.5 von 5 Punkten

Fazit:
Jurassic World 2 ist auch nach der Sichtung Nr. 2 immer noch ein Jurassic World Film und man bekommt eigentlich genau das was man sehen möchte. Ein grandioser Blockbuster mit den bekannten Strukturen und tollen Effekten. Genau das möchte ich eigentlich sehen, wenn ich einen Jurassic Film in den Player lege.
Fast genau das habe ich auch bekommen aber nur fast. Etwas mehr Mut ausgetretene Pfade zu verlassen hätte ich mir gewünscht, das wollte man aber bewusst nicht, so erfährt man es in den Extras, obwohl die Story im Großen weiterentwickelt werden sollte um sie im Teil 3 auf einen neuen Level zu heben. Verdammt ich fand doch die Insel so cool. Für 3D Fans ein Must have.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 07.10.2018 um 21:10
#4
Übergangsfilme haben es inhaltlich meistens schwer. So ergeht es auch dem zweiten Teil von "Jurassic World", der eine Brücke zum geplanten dritten Teil schlagen soll. Dafür müssen die Dinos irgendwie von der Isla Nublar weggeschafft und in die Zivilisation gebracht werden - das ist das Wesentliche am ganzen Plot.
Als Lösung lässt der Drehbuchautor auf der Insel einen Vulkan ausbrechen. Benjamin Lockwood, der ehemalige Geschäftspartner von John Hammond, möchte die Dinos retten und auf einem anderen Eiland in Sicherheit bringen. Doch wie gehabt wird er von seinem raffgierigen, skrupellosen Partner Mills hintergangen, der die Dinos kommerziell verwerten möchte. Davon nichts ahnend lassen sich die ehemalige Park-Managerin Claire Dearing und der Raptoren-Bändiger Owen Grady aus Teil 1 für die vermeintliche Rettungsaktion engagieren...

Insgesamt werden in dieser Fortsetzung viele bekannte Versatzstücke aus den bisherigen Jurassic Park Filmen nur leicht modifiziert aneinandergereiht. Auch ein genetisch kreierter Super-Dino darf wie im vorangegangenen Teil nicht fehlen. Dieser hat seinen Auftritt allerdings nicht in der freien Wildbahn sondern kommt als "Monster in the House" erst im zweiten, dominierenden Suspense-Akt des Films zum Einsatz. Dieser Part entspricht grob dem "Raptoren in der Küche"-Teil des ersten "Jurassic Park"-Originals und ist wohl der Hauptgrund, warum J.A. Bayona als Regisseur verpflichtet wurde. Der zeichnet sich durch so bekannte als auch hochwertige Filme wie "The Impossible" und vor allem "7 Minuten nach Mitternacht" aus.
Bei diesem Mega-Blockbuster kann Bayona dem schwachen Script aber leider auch keine Wunder entlocken.

Wie auch seine Vorgänger überzeugt "The Fallen Kingdom" nicht durch seine dünne Handlung sondern durch spannend inszenierte und effektreiche Begegnungen mit verschiedenen Dinosauriern. Und da hat sich Autor Conolly immerhin durchaus etwas einfallen lassen: ein aggresiver Baryonyx-Saurier im Bunker, ein eigentlich harmloser aber zutrampelnder Sinoceratops, die Dino-Stampede während des Vulkanausbruchs inkl. Attacke durch einen Carnotaurus sowie dem altbekannten T-Rex. Mit letzterem gibt es noch eine weitere spannende Begegnung auf dem Boot. Gegen Ende kommt noch ein kleiner Stygimoloch zum Einsatz, der alles wegrammt was ihm im Weg steht. Schließlich dürfen natürlich der "gute" Velociraptor "Blue" und sein Gegenpart, der als Waffe gezüchtete "Indoraptor" nicht fehlen.

Beim ersten, kürzeren Akt auf der Isla Nublar kommt der Zuschauer kaum zum Luftholen: Hier wird mit dem Vulkanausbruch und zahlreichen Dinos ein großes Effekte- und CGI-Feuerwerk abgebrannt.
Der längere, zweite Akt auf Lockwoods Anwesen verliert dagegen zwischendurch die Dinos etwas aus dem Blick und kann daher nicht so sehr überzeugen. Immerhin ist das Finale mit dem Indoraptor dann aber wieder packend und spannend geraten: wenn das "Monster" über das Dach ins Kinderzimmer eindringt ist Bayonas Handschrift am deutlichsten spürbar.
Insgesamt bietet "The Fallen Kingdom" somit auch wieder gute Popcorn-Unterhaltung, fällt aber etwas schwächer als Teil 1 aus.

Die Umsetzung auf Blu-Ray ist überwiegend herausragend gut geraten: das 2D-Bild bietet Referenzqualität und ist knackescharf mit bestem Schwarzwert und Kontrasten; die Farben kommen kräftig und dennoch weitestgehend natürlich zur Geltung. So entsteht bereits eine gute Plastizität, die dann aber erst in der 3D-Version als wirklich "echt" zum Tragen kommt - Stereoskopie lässt sich nunmal in 2D nicht simulieren.

Die 3D-Konvertierung kann als größtenteils sehr gelungen bezeichnet werden. In wenigen Szenen ist die Tiefenstaffelung nicht ganz bis in den Hintergrund durchgängig. Auch perspektivisch gibt es ab und zu für 3D nicht so optimale Kamerainstellungen. Schließlich gibt es auch ein paar recht dunkle Szenen: zwar spielt der gesamte 2. Akt bei Nacht, jedoch finden die meisten Szenen in Innenräumen statt und so hält sich die Zahl der wirklich dunklen Szenen doch stark in Grenzen.
Insgesamt bietet der Film in 3D ein packenderes und eindringlicheres Erlebnis als in 2D und ist somit den Aufpreis auf alle Fälle wert.
Das gibt von mir gute, abgerundete 4.4 Punkte.

Der Ton liegt sowohl in 2D als auch in 3D! auf deutsch und englisch per DTS:X-Tonspur mit einem 7.1 HD-Master-Audio-Kern vor. Dass zusätzlich noch zwei weitere DTS-HD-HR-Tonspuren sowie eine einfache DTS-Tonspur auf der Scheibe Platz finden, ist schon bemerkenswert.
Ich kann hier nur die Qualität der Kerntonspur bewerten: diese klingt sehr räumlich, kräftig und präzise. Da brüllen die Dinos von allen Seiten, da knarzt das Dach "über" dem Zuschauer wenn der Indoraptor darüber läuft - die Direktionalität der Effekte ist wirklich hervorragend. Auch die Dynamik ist insgesamt sehr gut, könnte m.E. aber stellenweise - als einziger kleiner Kritikpunkt - noch einen Ticken höher ausfallen. Trotzdem vergebe ich hier die vollen 5 Punkte.

Auf der 2D-Scheibe versammeln sich zahlreiche, dafür nicht allzu lange Featurettes zu verschiedenen Aspekten der Filmentstehung. Dabei lernt man neben J.A. Bayona und Bryce D. Howard insbesondere den Hauptdarsteller Chris Pratt ein wenig näher kennen. Sogar der Altmeister Steven Spielberg kommt als Coproduzent hier und da zu Wort. Insgesamt sehr interessant uns sehenswert.

Fazit: Der kurze Auftritt von Jeff Goldblum als Ian Malcom zu Beginn und Ende ist ein Sinnbild für den gesamten Film: es wurden hauptsächlich altbekannte Zutaten aus den bisherigen Filmen genommen und nur ein wenig anders neu interpretiert. Die längere, als Suspense-Film angelegte zweite Hälfte kann dabei nicht durchgehend überzeugen. Trotzdem bietet auch dieser Streifen viel von dem was das Franchise ausmacht: imposante und wilde Dinosaurier, spannende Tier-vs.-Mensch-Momente sowie eine Prise Humor.
Technisch spielt die Blu-Ray insgesamt auf sehr hohem Niveau: 2D-Bild und Ton lassen eigentlich keine Wünsche offen. Das Universal allen Versionen eine englische und deutsche DTS:X-Tonspur gönnt, soll hier noch einmal lobenswert hervorgehoben werden.
Die 3D-Konvertierung liegt zwar nicht auf Referenzniveau, ist aber dennoch überwiegend sehr gut geraten und eine große Bereicherung.
Wer der Dinos noch nicht überdrüssig ist, darf daher beherzt auch bei dieser VÖ zugreifen. Es bleibt zu hoffen, dass der noch ausstehende Abschluss der neuen Trilogie es dann noch einmal richtig krachen lässt. Ach ja, Abspann bis zum Ende sehen! ;)
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
plo
bewertet am 07.10.2018 um 12:31
#3
Wir erinnern uns: vier Mal wurde ein „Jurassic Park“ errichtet (auch wenn er später in „Jurassic World“ umbenannt wurde: es ist im Prinzip ein Fahrgeschäft wie der EuropaPARK Rust), vier Mal ging die Sache schief. Warum ? Nun, weil sich der Mensch über die Natur erheben, Gott spielen und die Evolution überlisten wollte. Die Evolution hat dann mit ein wenig Unterstützung von leichtsinnigen Wissenschaftlern die Eigenschaften von ohnehin höchst gefährlichen und aggressiven Sauriern kombiniert, potenziert und voilà: jedes Mal wurde der Park zerstört und viele Menschen getötet. Aber der Mensch wäre nicht der Mensch, wenn er nicht selbst im Angesicht der Katastrophe bei Aussicht auf genügend Profit jede Vernunft fahren ließe, und so kommt, was kommen muss:
Auf der Isla Nubar, wo die „Jurassic World“ seit über drei Jahren bereits nahezu völlig zerstört weiter verfällt und die Saurier unbehelligt von Touristen ihr sorgenfreies und glückliches Leben führen droht ein verheerender Vulkanausbruch, der alles Leben vernichten würde. Also plant der Partner des verstorbenen Hammond Lockwood, so viele Spezies wie möglich zu retten (natürlich beratungsresistent entgegen der Entscheidung der Regierungen) . Bei der „Rettungsmission“ mit an Bord: Raptoren-Dompteur Grady und die ehemalige „Managerin“ Dearing.
Als ob die anderen außer Lockwood, Grady und Dearing tatsächlich die Rettung der Viecher und nicht ihren eigenen Profit im Sinn hätten...

Um es etwas kürzer zu machen (einige Ausführungen hierzu folgen aber noch): „Das gefallene Königreich“ ist kein Stück besser als der komplett seelenlose Vorgänger. Dabei hatte ich beim Regiewechsel vom Dilettanten Colin Treverrow zu Juan Antonio Bayona noch größere Hoffnungen, hatte der Spanier doch die grandiosen „The Impossible“ und „Sieben Minuten nach Mitternacht“ inszeniert. Aber Pustekuchen: Bayona bleibt bei „Jurassic World 2“ im nahezu exakt gleichen Fahrwasser des „Erstlings“ (genau genommen des „Viertlings“), und einige wenige Versuche, das Ganze düsterer zu gestalten können nur als gescheitert betrachtet werden.
Bereits in den Anfangsminuten war ich versucht, abzuschalten: da geht es im Sturm gleich volle Pulle los, und bereits in diesen Minuten haben Velociraptor, Tyrannosaurus Rex und Mosasaurus ihre ersten Auftritte. So geht das im Prinzip durch den ganzen Film, ohne dass mal eine länger als gefühlt zwei Minuten dauernde Pause Einzug hielte, so dass man mal durch schnaufen und das Gesehen verarbeiten könnte.
Auf den ersten Blick liebevoll, aber leider zu bemüht ist die Hommage an den unübertroffenen ersten Film, als die Paläoveterinärin (gibt es so was wirklich? Einen Tierarzt für Tiere, die ausgestorben sind?! Woran „üben“ die!?) den Bronto-/ Brachiosaurus/ Diplodocus das erste Mal sieht.
Ein stringenter Storyaufbau findet nicht statt; darauf wurde zugunsten von nahezu permanent stattfindender Action verzichtet. Bei einer Story um in der Gegenwart lebende Dinosaurier muss man ohnehin die Kirche der Logik im Dorf lassen, aber warum Glasdächer tonnenschwere Viecher tragen können und warum jeder zweite Saurier selbst auf Flucht vor einem Erdbeben oder Lavaströmen anhält, weil er dem Leckerbissen Mensch nicht widerstehen kann ist zuweilen eine ärgerliche Spielerei mit der Intelligenz des Zuschauers.
Warum der zweite Akt im Spukschloss der Lockwoods stattfindet, weiß nur der liebe Filmgott, und Jeff Goldblum wollte man wohl auch mal wieder etwas Gage zukommen lassen. Seine Pseudo-Philosophie am Anfang und am Ende des Films will nur nicht zum Film passen; hätte man sich daran orientiert wäre der Streifen vielleicht was geworden.

Das Bild von "Jurassic World: Das gefallene Königreich" ist schlicht und ergreifend grandios. Die Schärfe ist überaus hoch und bleibt es auch in allen Bildebenen. Besonders die Landschaftsaufnahmen, aber auch die im Dschungel wirken ungemein tief . Der visuelle Transfer erreicht zudem eine Plastizität und Bildtiefe, die 3D eigentlich schon fast unnötig macht: das sieht ohnehin schon fast dreidimensional aus. Die Farbgebung ist natürlich und der Kontrast ist perfekt gewählt. Das Bild gehört zum Besten, was ich in der letzten Zeit sah. Ist auch kein Wunder: der Film ist zu großen Teilen am Rechner entstanden, also animiert: wenn man so will ist "JW 2" so eine Art fotorealistischer "Ice Age" ohne Sid, Scrat, Manni, Diego und Komik.

Gleichwohl nicht wirklich nötig, kann die stereoskopische Darstellung in allen Belangen noch eins drauf setzen, ohne dabei allzu effekthascherisch zu wirken. Die räumliche Tiefenstaffelung ist gut gelungen; alle Bildebenen sind klar von einander getrennt; das Bild hinterlässt einen äußerst homogenen und vor allem angenehm natürlichen Eindruck. Ein guter 3D-Transfer, der auch ein paar durchaus gut gelungene Pop Outs aufweist. Aber: Der Film weist überdurchschnittlich viele dunkle Szenen auf, und das macht dem 3D-Effekt häufig den Garaus.

Den visuellen Wertungen steht der deutsche Track nur wenig nach. In der 2D-Variante reproduziert mein Receiver den Sound als DTS HD MA, in der 3D-Version als Dolby Digital EX. Der Track erzeugt eine ausgewogen umhüllende Surroundkulisse, die aber minimal verhalten klingt, der englische HD-Sound ist da etwas prägnanter. Umgebungsgeräusche sind also stets gegeben und recht präzise ortbar. Dafür ist der Bass in der 3D-Version etwas schwammig, in der 2D-Variante deutlich knackiger.

Extras: nicht angesehen, ich vergebe einen Mittelwert. 2D und 3D-Version liegen auf getrennten Scheiben vor. Hatte die 3D-Scheibe von „Jurassic World“ noch einen Hochglanz-Pappschuber, wird man hier mit der schnöden Amaray abgespeist.

Mein persönliches Fazit: eigentlich war nicht zu erwarten, dass „Das gefallene Königreich“ ein guter Film wird (oder sagen wir mal: ein besserer als der Vorgänger), aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Mit dieser Filmographie als Regisseur im Background dachte ich, Bayona würde das anders erzählen. Unterm Strich ist „Jurassic World 2“ genauso seelenlos, spannungsarm und actionüberladen wie sein Vorgänger, dahin ist eine sorgsame, gut beobachtende Erzählstruktur mit Charakterentwicklung, Ups & Downs, Steigerungen und einem Finale, das als solches erkennbar ist und nicht in Filmminute 2 beginnt. Ähnlich sieht das Ergebnis bei nahezu allen Folgefilmen aus, die ich in der letzten Zeit so sah, besonders schlimm ist es bei den „Marvels“ und den „Terminators“. Hoffentlich ärgert sich Steven Spielberg bei diesem Schund so sehr, dass er die Regie eines der nächsten „JW“ übernimmt. Nur um den Anfängern zu zeigen, wie´s geht..
Story mit 2
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
bewertet am 05.10.2018 um 13:12
#2
Habe die 3D Blu ray.
Kleines Fazit.

Die Teile 1 - 3 hatten ein Bildformat von 1.85:1.
JW hat 2.00:1.
Und JW 2 hat 2.39:1

Was bedeutet das der aktuelle Teil sichtbare Balkan oben und unten hat welches das Bild kleiner wirken lässt.
Warum? Gerade bei solchen Filmen ist es doch so das je größer das Bild ist umso größer ist die Wirkung.

Der 3D Effekt enttäuscht leider auch noch!
Man hat zwar eine leichte räumliche Tiefe aber es wirkt unspektakulär. Einfach zu flach.
Kommt noch hinzu das der Film die meiste Zeit im Dunkeln sich abspielt.
Kein Vergleich zum Vorgänger oder zum ersten Teil.
Denn die hatten ein wirkich spektakuläres 3D Bild.
(habe direkt nochmal verglichen)
Hier kann man sich eigentlich die 3D Version sparen und zur besseren 2D Version greifen.
Echt schade.

Der Ton liegt in Deutsch wie auch in Englisch als DTS X vor.
Dies ist sehr positiv zu bewerten.
Auch wenn hier nicht ganz die Klasse von Teil 1 oder JW erreicht wird.
Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Denn ea kracht schon ordentlich. Es könnte halt nur noch ein Hauch brachialer sein.

Hat die 3D Blu ray von JW noch in der Erstauflage einen schönen 3D Pappschuber spendiert bekommen so hat die Fortsetzung nur die normale Amary Hülle zu bieten. (wenigstens mit Wendecover)
(das 3D Steelbook lasse ich mal außen vor weil das Cover Motiv nicht ansprechend ist. Da hat man sich auch keine Mühe gegeben)

Zusammengefasst ist es schade das die Blu ray von JW 2 nicht mehr die technischen Vorzüge des Vorgängers und der 3D Blu ray von Teil 1 zu bieten hat.

In dem Fall reicht es wirklich wenn man sich nur die 2D Blu ray besorgt. Denn der 3D Effekt ist zu mager als das man ihn als Mehrwert sehen kann.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
bewertet am 04.10.2018 um 19:07
#1
Die Inhaltsangabe gilt nur für den Filmanfang. Dann entwickelt sich wieder ein hin und her Gefühl mit den Tieren und allen Beteiligten auf der Insel und dem künftigen Aufenthaltsort.
Das Bild bekommt von mir in 2D die volle Punktzahl. Obwohl ich mich erst an den Farbfilter der über dem ganzen Film so einen gelb-braunen Hauch legt gewöhnen musste. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Stört aber nicht wirklich.

Das Bild in 3D bekommt einen Punkt Abzug weil in den anteiligen dunkleren Szenen eben der 3D Eindruck ein wenig leidet. Für mich aber völlig ok, ich bin allerdings auch 3D Fan.Es macht Spaß den Film so an zu sehen.

Der Ton in DTS:X ist für mich gut. Alle Kanäle kommen zum Einsatz. Auch die 3D Tonkanäle geben was her. Den Film in der entsprechenden Lautstärke, dann paßt es.
(Anm.: Die Syncr. Stimme von Mr. Goldblum ist ein wenig gewöhnungsbedürftig)

Extr as: Bewerte ich grundsätzlich nicht. Punkte sind der Durchschnitt.


Fazit: Gut und Böse sind schnell aus gemacht. Mitgefühl mit den Geschöpfen kommt auf und ein wenig Humor ist an der einen oder anderen Stelle auch vorhanden.

Ich empfehle allen die den ersten World-Teil in 3D wie auch in 2D mochten hier zu zu schlagen. Mir hat er gefallen.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO UDP-203
Darstellung:
Hisense H75M7900
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Story
 
3.7
Bildqualität
 
5.0
3D Bildqualität
 
4.0
Tonqualität
 
4.9
Extras
 
3.0

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