Neueste Bewertungen - Blu-ray Filme

Auf dieser Seite finden Sie die 50 neuesten Filmbewertungen.
bewertet am 20.06.2018 um 18:37
So ein Rotz! Nach 20 Minuten sofort aus dem Blu-ray-Player genommen und für die Hälfte des Originalpreises verschleudert..
War froh dass jemand den film genommen hat.

Die ersten zehn Minuten sind ja schon absoluter Blödsinn,Vorsicht Spoiler!

Weil man lieber seiner Arbeit nachgeht anstatt bei seiner Sterbenden Tochter im Krankenhaus zu sein noch dazu wenn sie so jung ist.

Mach den anderen zehn Minuten wurde es mir dann einfach nur zu blöd.
Für mich gibt es teilweise bessere B-Movies als diesen Schrott...
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
bewertet am 20.06.2018 um 17:54
Ich mag den Film, auch heute noch...
Die Umsetzung ist etwas besser wie die der DVD, ein Umstieg lohnt sich somit nur für wahre Fan´s!
Story mit 3
Bildqualität mit 2
Tonqualität mit 2
Extras mit 2
Player:
Darstellung:
Panasonic PT-AE4000E
bewertet am 20.06.2018 um 15:40
Technisch geht der Film in Ordnung so ist das Bild und die Tonspur stimmig. Die Etxras sind auch sehenswert und lang genug. Dafür ist die Story doch eher durchschnittlich und macht die selben Fehler wie Teil 6 und Teil 7. Schade irgendwie hat die Reihe stark angefangen und lebt nur noch von tollen Bildern aber hirnloser Story. Fans die die Vorgänger mochten werden auch diesen Teil gut finden allen anderen würde ich sagen, lasst die Finger von der Scheibe. Ist zwar eine top Besetzung aber von der Story einfach überflüssig und Autos sind auch schon lange nicht mehr im Mittelpunkt.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 15:29
Technisch ist das 3D und 2D Bild einfach grandios umgesetzt, die Tonspur passt auch und die Extras sind umfassend und echt sehenswert. Die Story hat mich echt überrascht und ist nach einem gelungenen ersten Teil auch sehr unterhaltsam als neuer zweiter Teil. Hier wird nahtlos am ersten Teil angeknüpft so dass ich auch diesen Teil nur allen Animationsfilmfans ans Herz legen kann!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Bildqualität 3D mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 15:25
Technisch ist der Film superb. Klasse Tonspur und ein herrliches Bild. Die Extras sind sehenswert und eine nette Dreingabe. Der Film selber hat mich dafür komplett geflasht und ich war echt überrascht, wie nah ich am Wasser gebaut bin, so ließen mich so einige Sequenzen echt zum Taschentuch greifen. Meines Erachtens hat Disney hier alles richtig gemacht und eine richtig gute Realverfilmung auf die Scheibe gebannt. Ganz klare Kaufempfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 15:20
Technisch geht der Release voll in Ordnung, so ist das 2D und 3D Bild ohne Mangel und die Tonspur lässt keinen Wunsch übrig. Die Extras sind sehenswert aber recht dünn. Der Film selber ist von der Story als Freitags Popkornkino einzuorndnen und sicher langt eine einmalige Sichtung. Allerdings habe ich mir den Film echt schlechter vorgestellt, als er letztendlich war. So würde ich sagen ein dünner Katastrophen Film mit schönen Effekten und vorhersehbarer Story. Wer Langeweile hat, wird unterhalten, wer großes Kino sucht, sollte sich nen anderen Film anschauen.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 15:19
Technisch passt auch dieser Release, eine gute Tonspur und gutes Bild untermauern den Film. Die Extras sind recht dünn aber sehenswert. Dafür ist die Story rund und passt zu den echten Bourne Filmen. Hier kommen Bourne Fans auf Ihre kosten und ich kann den Streifen nur empfehlen.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 15:17
Technisch geht der Release in Ordnung, das Bild und die Tonspur sind solide., Die Extras sind sehenswert und passen. Die Story selber ist nicht ganz so gut wie die Teile mit Matt Damon, aber dadurch dass er zeitgleich mit dem letzten Bourne Film spielt und der interessanten Story passt dieser Film gut in das Bourne Universum. Sehenswert ja, für Bourne Fans sogar eine Pflichtsichtung, für den Rest empfehle ich eher den Jason Bourne aus 2016
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090
bewertet am 20.06.2018 um 13:44
Mega Animationsfilm mit viel Herz, Action, Humor. Die Landschaftsbilder und Rennszenen in Cars sind grandios. Die Anspielungen auf Rennfahrer legenden und die Zusammenführung der verschiedensten verrückten Charaktere machen Cars zu einem fröhlichen Leinwand Abenteuer für jung und alt.

Der Film ist eh eine absolute Wucht, aber in 3D, setzt er dem ganzen noch die Krone auf. Aller erste Sahne. Die Bilder sind gestochen scharf, man sieht wirklich jedes kleinste Detail.

Der Ton rundet die Sache sehr gelungen ab, alle Boxen werden so angesprochen wie es sein soll.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 5
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 20.06.2018 um 13:37
Ich gebe zu, der Film ist schon etwas angestaubt, aber man kann ihn sich immer noch gut anschauen.
Das Bild und der Ton erreichen aber gerade noch so eine durchschnittliche Punktzahl.
Dafür, dass es bei älteren Filmen auch anders geht, gibt es genug Beispiele.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 20.06.2018 um 13:29
Ich gebe zu, der Film ist schon etwas angestaubt, aber man kann ihn sich immer noch gut anschauen.
Das Bild und der Ton erreichen aber gerade noch so eine durchschnittliche Punktzahl.
Dafür, dass es bei älteren Filmen auch anders geht, gibt es genug Beispiele.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 20.06.2018 um 12:55
Leider nicht im Geringsten besser als Watchtower, sondern eher minimal schwächer. Die Geschichte ist schwach, noch schwächer die Charakltere. Was bleibt ist das "Abschlachten" der Zombies mit den selbst gebauten Waffen. Aber selbst das reicht nicht für eine gute Unterhaltung in einem Spielfilm und macht sicherlich deutlich mehr Spaß im Spiel. Insgesamt gerade mal 1,5 von 5.

Das Bild ist auf einem soliden Niveau mit leichten Schwächen beim Kontrast und in den dunklen Szenen. Zudem nicht durchgehend ein besonders hoher Detailgrad. Insgesamt 3,5 von 5.

Der Ton hingegen liegt in einer sehr guten räumlichen Abmischung vor. Gute Dynamik und Balance.

Die Extras bestehen aus extrem kurzen Beiträgen und sind mäßig.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP-BDT570
Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E
bewertet am 20.06.2018 um 12:19
Story:
Die Maze Runner Trilogie ist eine spannende Reihe, welche viele Actionszenen beinhaltet. Der erste Teil, spielend in der beengenden Begrenzung des Labyrinths, ist hier allerdings der beste. Die anderen beiden Teile fallen zwar leicht ab, garantieren aber trotzdem noch eine gute Handlung und Spannung.

Bild:
Alle 3 Filme bieten eine gute bis sehr gute Bildqualität. Es ist leichtes Filmkorn ersichtlich, welches aber für einen durchgängigen Filmlook sorgt.

Ton:
Alle Teile bieten in Deutsch lediglich eine DTS Tonspur. Allerdings ist diese qualitativ sehr hochwertig. Gerade bei den Actionszenen ist eine sehr gute Räumlichkeit gegeben und auch ordentlich Subwoofer Aktivität vorhanden.

Extras:
Alle 3 Teile bieten interessante Hintergrundinfos zur Entstehung der jeweiligen Filme.

Habe die Box günstig in einer Amazon Aktion gekauft und es bisher nicht bereut.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
LG LG BH6420
Darstellung:
LG LG LM620S 3D LED TV
bewertet am 19.06.2018 um 21:49
JIGSAW lässt die beliebte Splatterreihe neu aufleben und liefert dem Zuschauer kurzweilige Torture Porn Unterhaltung nach bewährtem Rezept und einer spannenden Geschichte mit ein paar Überraschungen. Insbesondere im letzten Drittel wird es interessant, wenn die Ermittlungen der Polizei voranschreiten. Die Effekte sind blutig und hart, jedoch nicht ganz auf dem Härtelevel der indizierten Fortsetzungsteile.

Bild und Ton der Blu-ray sind exzellent. Die Ausstattung ist recht umfangreich. Hinzu kommt ein Wendecover.

JIGSAW ist ein unterhaltsamer Horrorstreifen, den sich Fans der Reihe auf jeden Fall anschauen können, wenn man dem Thema noch nicht überdrüssig ist.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 19.06.2018 um 20:16
Sehr Schönes Steelbook mit tollen Klassikern die in keiner Sammlung fehlen sollten.Bild ist Gut aber der Ton leider nur 5.1 DD das ist leider nicht so toll und haben die Filme auch nicht verdient.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 2
bewertet am 19.06.2018 um 14:17
Ein guter bis sehr guter Film und für die damalige Zeit ein gewagter Film. Der Film erzeugt Spannung und eine ureigene Atmosphäre, die eben daraus gezogen wird, dass die Flüchtigen zwei verschiedene Hautfarben haben. Abgesehen von dieser zentralen Thematik fehlen aber Reibungspunkte, um richtig zu einem Kracher zu werden.

Gutes schwarz weiß Bild was sehr detailreich ist und der DVD überlegen ist. Der Kontrast ist gut, fast kein rauschen oder andere Fehler zu erkennen.

Der Ton liegt in DTS Mono vor ist Einwandfrei verständlich und ohne Störungen. Aber weil Mono nur Frontlastig.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 19.06.2018 um 13:07
Ich habe mich hieran nur aufgrund des schicken Steels und des unschlagbaren Preises gewagt, was ich ansonsten schon aufgrund des schlechten ersten Teils nicht gemacht hätte. Von der Story ist die Fortsetzung noch schlechter als der erste Teil und wiederholt so einiges. Ansonsten geht die fröhliche Ideenklauerei weiter und Logik ist hier ein Fremdwort. So ziehen sich die 107 Minuten zäh.

Das Bild ist grundsätzlich auf einem guten Niveau mit vermehrt weicheren Aufnahmen, vor allem bei den CGI Effekten und in den dunkleren Szenen.

Der Ton läßt deutlich an Druck vermissen. Der Tiefenbass bleibt auch bei den großen Explosionen bzw. dem Absturz des Raumschiffs extrem blass. Ansonsten eine gute Balance und eine sehr gute räumliche Abmischung.

Die Extras sind nicht erwähnenswert.
Story mit 1
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
bewertet am 19.06.2018 um 12:55
Der Film unterhält bestens. Die Geschichte ist simpel und nach einer guten Einführung der Charaktere in der ersten Viertelstunde nur noch ein Showdown mit genialen Wortgefechten und permanenten Schusswechseln. Herrlich anzusehen und zu hören und mit richtig guten schauspielerischen Leistungen. Denen merkt man auch deutlich an, dass sie selbst ungemein Spaß bei der Sache hatten.

Das Bild ist auf einem guten bis sehr guten Niveau mit ordentlicher Schärfe und passender 70er Jahre Optik.

Auch der Ton liegt in einer sehr guten räumlichen Abmischung vor, hätte aber etwas dynamischer ausfallen können. Die Balance ist sehr gut und die Dialogverständlichkeit damit ebenso.

Die Extras sind leider mäßig.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
bewertet am 18.06.2018 um 22:08
THE ASPHYX - DER GEIST DES TODES ist ein schöner britischer Gothic Horrorklassiker, in dem zwei Wissenschaftler die Schwelle zum Tode, den Todesgeist und die Existenz der Seele erforschen. Durch die Möglichkeit, einen Asphyx einzufangen, erhalten die Forscher die Chance, Unsterblichkeitsexperimente durchzuführen. Denn solange der Totengeist gefangen ist, kann der Sterbende nicht ableben. Unsterblichkeit kann aber auch zum Fluch werden.

Das Bild bietet eine gute Schärfe und kräftige Farben, der deutsche Monoton klingt dafür stellenweise etwas blechern, ist aber grundsätzlich gut verstänndlich.

Die Ausstattung ist eher knapp, die Veröffentlichung bietet jedoch neben der HD Kinofassung zusätzlich die US Langfassung. Hinzu kommt ein Wendecover.

THE ASPHYX - DER GEIST DES TODES ist beste Gothic Horror Unterhaltung mit viel viktorianischem Charme und einer liebevollen Ausstattung. Der Streifen ist atmosphärisch und für Genre Freunde ein echter Hingucker. Die Geistereffekte können sich ebenfalls sehen lassen.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 18.06.2018 um 20:17
HAPPY DEATHDAY ist eine unterhaltsame Mischung aus Teenie-Slasher und dem täglich grüßenden Murmeltier. Die niedrige Freigabe spielt sich in der relativen Blutarmut und der vergleichsweise zurückhaltenden Gewaltdarstellung wieder, dennoch wird gelungener Teenie-Horror geboten

Bild und Ton sind gut bis sehr gut. Die Ausstattung ist ok. Hinzu kommt ein Wendecover.

HAPPY DEATHDAY ist ein kurzweiliger Streifen aus dem Hause Blumhouse Productions und für Genre Freunde auf jeden Fall einen Blick wert.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 18.06.2018 um 19:14
Die könnten auch mal eine Neuauflage von "Halloween" 1978 auf Blu-ray raushauen.
Die neueste Blu-ray von 2012 (diese hier) benutzt noch den alten HD-Transfer, in den USA gibt es schon was besseres.
Das Bild hat etwas zu kräftige Farben, die schon fast Bonbon-artig aussehen, ist oft ziemlich weich und unscharf und wirkt gefiltert. Das Filmkorn ist irgendwie grob, weich und matschig zugleich.
Die neueste US-Scheibe bietet da einen filmischeren, düsteren Look, mit mehr Details, feinem Filmkorn, besseren Farben und ist angeblich 4k remastered.

Außerdem sind die Tonspuren verpfuscht.
Die deutsche 5.1 DTS-HD MA der Concorde Scheibe hat einen guten Bass und die Musik breitet sich aus, ist aber dafür extrem dumpf und muffig, stark zerfilterte, dumpfe Stimmen aber Originalsoundeffekte, bei den "Forbidden Planet"-TV Szenen hört man zusätzlich zur deutschen Synchro leider noch Teile der englischen Spur, nicht so optimal.
Die deutsche 2.0 DTS-Spur ist klarer mit guten Stimmen aber dafür hat sie neu hinzugefügte Soundeffekte (Türen, Messer, Blumentopf, Schüsse auf Michael etc.).

Der Film ist ein absoluter Klassiker und meiner Meinung nach der beste Halloween-Film, aber die Scheibe wird dem Film selbst leider nicht ganz gerecht.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Sonstiges Philips 4k UHD 3D 49PUK7100/12
bewertet am 18.06.2018 um 15:44
John T. Booker erhält für seine Spezialeinheit, die Black Tigers, den Auftrag, Kriegsgefangene aus Vietnam zu retten, seine Truppe wird jedoch zurückgelassen, gemeinsam mit ein paar Kameraden gelangt er aber nach Amerika zurück. Er quittiert den Dienst und erfährt fünf Jahre später von einer Reporterin, die um diesen Einsatz recherchiert, dass der ehemalige Söldner auf einer Todesliste stehe und alte Kameraden bereits getötet wurden. Sie stellen sich der Gefahr, um die Wahrheit zu ermitteln.

BLACK TIGER ist solides B-Action Futter mit einem irritierend blondierten Chuck Norris in der Hauptrolle. Die Handlung um das Post-Vietnam Söldner-Komplott ist typische 70er Jahre Genre Kost und recht kurzweilig und unterhaltsam. Ein paar coole Stunts werden auch geboten, insgesamt wurde der Film eher als Thriller inszeniert.

Dem Blu-ray Transfer stehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Grundsätzlich sieht der Streifen solide aus und zeigt eine recht gute Schärfe. Die Farben sind nicht umbedingt immer ganz natürlich und scheinbar wurde auch an der Kontrastschraube gedreht, um sich noch etwas Bildqualität zurechtzumogeln - eben zu Lasten der Natürlichkeit.

Der deutsche Ton klingt klar und verständlich. Ich wählte die Stereo-Tonspur, da ich zu oft schlechte Erfahrungen mit den Mehrkanal-Upmixes von DigiDreams gemacht habe.

Die Ausstattung bietet hauptsächlich Werbematerial wie Trailer sowie einen Schuber und ein Booklet.

BLACK TIGER ist solide Chuck Norris Kost für einen gemütlichen Nachmittag, kein Highlight seiner Filmografie, aber ein unterhaltsames Filmchen.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 18.06.2018 um 14:03
Ein Film der nachhaltig begeistert!

Und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob mich das Overacting des Pickelkönigs oder das Underacting der Paul Brüder mehr in seinen Bann geschlagen hat.
1987 habe ich den Film verpasst. Das lag wahrscheinlich daran, daß ich mich damals eher für gute Filme interessierte. Mein Faible für Trash entwickelte sich also im Lauf der Jahrzehnte eher retrospektiv. Aber das war auch gut so. Man muß schon bis zum erbrechen Filme konsumiert haben, um Sensoren dafür zu entwickeln, was ganz OK, was superb, was grottenschlecht und was geniale Grütze ist.
"Die Barbaren" ist geniale Grütze doppelgold hoch zwei!
Im Erscheinungsjahr wären die Vorzüge von "Die Barbaren" meinen unausgereiften Geschmacksfühlern wohl noch durch seine Lappen gerutscht. "Eine billige Kopie des ambitionierten Conan-der Barbar mit seinen epischen Anwandlungen", hätte ich wohl damals hochnäsig gerümpft.
Heute kann ich ihn unvoreingenommen mit dem geschulten Blick eines Videogeschädigten betrachten und muß sagen, ich amüsiere mich hier köstlicher, als bei manch einer überproduzierten 200 Millionen Dollar CGI Schlacht. Die Naivität der Geschichte und der kindliche Spaß, mit dem dieses filmähnliche Fantasymärchen vorgetragen wird, kann in keinem Quantencomputer der Welt künstlich generiert werden. Das ich mir bei soviel geballten Stuß sogar den Kopf aus dem Atlasgelenk beim verschähmten weggucken ausgerengt habe, adelt mich beinahe, denn: mit welch größerem Kompliment könnte ich den Film sonst überschütten?

Regisseur Ruggero Deodato (Nackt und zerfleischt) scheint dabei die endgültige Weltenformel für Edeltrash gefunden zu haben: Beim Drehbuchschreiben das Gehirn ausschalten, Schauspieler engagieren, die an der Aufnahmeprüfung zur Komparsenschule gescheitert sind, in den unpassendsten Momenten Titten und billige Splatterelemente platzieren und dann mal, ohne sich allzuviel komplizierte Gedanken über die Handlung zu machen, fröhlich mit einer Kamera unterm Arm zur Tat schreiten und den Dingen, die da kommen mögen, frisch und frei seinen Lauf lassen.
Das Element, das sich dabei durch den ganzen Film zieht und den Zuschauer in angenehme Verzückung versetzt, ist seine heitere Unbekümmertheit, mit der alle Beteiligten ihr beschähmendes Werk vollbringen. Ob Deodato dabei nicht in der Lage war, einen packenden Fantasyfilm zu drehen, sei dahingestellt. Fest steht jedenfalls, daß die Scenen sich so locker aneinanderreihen, wie die Sproßen einer Strickleiter, also nur vage etwas miteinander zu tun haben. So wird zwar etwas wie eine "Geschichte" vorangetrieben, Spannung, Thrill, Romantik oder Abenteuerstimmung werden hier aber großmeisterlich gekonnt umschifft. Kopfschüttelnd läßt man "Die Barbaren" so an sich vorüberziehen und bewundert mit ungläubig staunenden, weitaufgerissenen und verdatterten Glubschaugen den Mut der Filmgilde, dem Zuschauer diese Melange aus cineastischen Diletantismus und zweitklassiker Kirmesdeko zuzumuten.

Ich war ja immer der Meinung, die Qualität einer Geschichte läßt sich bereits an den erfundenen Namen ableiten. "Die Barbaren" bestätigen meine Hypothese punktgenau. Denn es ist der Stamm der "RAGNICKS", aus dem die Paulbrüder von dem Bösewicht "KADAR" aus ihrem sozialem Gefüge gerißen und in Gefangenschaft geknechtet werden. Die Ragnicks sind ein fahrendes Volk von Gauklern und Artisten und gleichen einer munteren Zirkustruppe, die vergessen hat, sich nach der Show abzuschminken.
Conan ähnlich ackern die beiden Zwillinge Kutchek und Gore bis zur Pubertät, bis ihre Muskeln pathologisch hypertrophiert sind und sie in der Arena aufeinandergehetzt werden. Man erkennt sich im Kampf wieder und geht fortan gemeinsam auf die Suche nach einem roten Rubin, der einst das Heiligtum der Ragnicks gewesen ist und dem Besitzer ewigwährenden Friede, Freude und natürlich auch Eierkuchen satt verspricht. Dabei muß ein Drachen getötet, der Bösewicht bekämpft, die Mutter der Kompanie befreit, der Körper eingeölt und eine Prinzessin gefunden werden. Der Storyverlauf folgt dabei selbstverständlich stringent und unnachgiebig den unerbittlichen Gesetzen des Zufalls.

Das Vergnügen, welches "Die Barbaren" vermittelt läßt sich aber nicht nur auf den holprigen Storyverlauf und den grottigen Dialogen, die ständig mit den "Schauspielern" um die schlechteste Darbietung wetteifern zurückführen, nein, sogar der Humor, der das Markenzeichen des Filmes sein sollte, ist funktioniert nicht mal ordentlich. Grunzwitze und ein mißlungener Running Gag müßen hier leider intelligenten Pointen weichen.
Der Film hat aber auch seine kleinen Vorzüge, die nicht verhelt werden sollen. Dazu zählen einmal die Kulissen, die zwar den Charme einer DDR Version von Indiana Jones verströmen, aber dennoch, kunterbunt grün, rot und blau ausgeleuchtet, eine annehmbare Athmosphäre erzeugen. Die Beleuchtung ist dabei selbstverständlich ebenso Bad Taste 80s wie die Filmmusik. Synthipophymnen in der Steinzeit. Das hat was. Dabei hämmert der Elektrobeat so unerbittlich, wie ein Alleinunterhalter, der eine müde Goldhochzeitschar nach dem fünften Gang Erdbeersahnetorte wieder auf die Tanzfläche treiben möchte.
Der einzige Könner seines Faches aber ist, und das meine ich ernst, der Kameramann. Gianlorenzo Battaglia überzeugt mit der einen oder anderen Kameraeinstellung, der man guten Gewissens das Ettikett Kunst verleihen kann. Er vermag es tatsächlich, aus den Pappkulissen, der misratenen Ausleuchtung und den Handlungsfragmenten mit seinem geschicktem Kameraspiel, eine visuelle Ästhetik zu konstruieren, die dem Auge angenehm schmeichelt.

Es ist diese Mischung aus ambitioniertem Handwerk auf der einen, und Totalversagen auf der intellektuellen Seite, der diese unterhaltsame Spannung erzeugt, der der Trashfilmfan verfallen ist.

Und mal ehrlich: Die Technomusik, die Lightshow in den Spektralfarben, Pappmacheeungeheuer mit grobmechanischen Eingeweiden, eingeölte Bodybuilder auf Anabolika, halbnackte Frauen und wilde Freaks, die sich aufführen wie eine entfesselte Urzeithorde: Sind das nicht auch die gleichen Zutaten, die das Burning Man Festival so populär gemacht haben....? So gesehen, war "Die Barbaren" seiner Zeit wohl bloß einfach 20 Jahre voraus...

Jetzt zu behaupten, Ruggero Deodato wäre ein visionärer Regisseur gewesen, geht mir dann allerdings doch ein paar Meilen zu weit...

Bild und Ton sind OK. Die Bluray startet allerdings nicht so ohne Weiteres...werde sie wohl umtauschen...
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
bewertet am 18.06.2018 um 14:00
Willard Stiles ist ein Einzelgänger, der unter der Fuchtel seiner kranken Mutter und seinem ungehobelten Chef Al Martin steht. Als die verschuldete Frau stirbt, soll sein Elternhaus gepfändet werden, um seine Steuern nachzuzahlen. Seine einzigen Freude sind ein Rudel Ratten, angeführt von den Tieren Ben und Sokrates, die er dressiert hat und die sich in seinem Keller rasant vermehren. In seiner Verzweiflung nutzt er seine tierischen Helfer, um ihn aus der Patsche zu helfen, bis ihm die Situation entgleitet.

WILLARD ist klassischer Tier-Horror aus dem Jahre 1971 mit Ernest Borgnine in der Rolle des skrupellosen und rüden Chefs. Die Ratten sind gut dressiert und der Film bietet einige tolle Tieraufnahmen. Erfreulicherweise ist ein wenig ersichtlich, dass in gefährlichen Szenen lediglich Attrappen genutzt wurden. Insgesamt setzt der Streifen mehr auf einen dramatischen Fokus, die Mischung aus Wahn und Rache, die Willard umtreibt und ihn letztlich seine Ratten als Waffe einsetzen lässt, atmosphärischen Grusel muss man anderer Stelle suchen.

Die Bildqualität der Blu-ray ist überzeugend und bietet eine anständige Schärfe sowie kräftige Farben. Der deutsche Ton klingt recht solide und ist gut verständlich, auch wenn ein leichtes Grundrauschen hörbar bleibt.

Das Mediabook kommt in gewohnter Anolis Qualität und bietet ein umfangreiches Booklet sowie eine ordentliche Ausstattung. Enthalten ist ein Audiokommentar, ein Interview mit Hauptdarsteller Bruce Davison - der übrigens einen erstklassigen Job in seiner Rolle macht, eine Super-8 Fassung des Films und diverses Werbematerial.

WILLARD ist ein gelungener Auftakt für die 70er Jahre Mediabooks der Phantastische Filmklassiker Reihe. Ich bin bereits auf die Blu-ray zur Fortsetzung BEN gespannt.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 18.06.2018 um 13:47
Einer der allerbesten Filme aller Zeiten in einer würdigen Veröffentlichung.
Nach dem Oscargewinn für "Die durch die Hölle gehen" erhielt Regisseur Michael Cimino grünes Licht für ein Westernepos, das alle bekannten Maßstäbe für Ästhetik und und Detailverliebtheit sprengte. Das ursprüngliche Etat von 7,5 Millionen wurde durch den immens betriebenen Aufwand an Kulissen und Ausstattung binnen kürzester Zeit auf 40 Millionen Dollar geschraubt. Nachdem die Studiobosse aber die ersten Testvorführungen gesichtet hatten, wußte man, daß mit dem Geld kein Schindluder getrieben, sondern einem imposanten Spätwestern von außerordentlicher Schönheit der Weg ins Leben geebnet wurde - und lehnte sich entspannt zurück.... Eine Geste allerdings, die man schon bald bitter bereuen sollte...

In elegischen, weitschweifigen und bis ins letzte Detail durchkomponierten Bildern wird ein dunkles Kapitel aus den verborgenen Winkeln des amerikanischen Gedächtnisses ans Licht der Leinwände gezerrt: Der Johnston County War. Europäische Siedler, die den beschwerlichen Weg aus ihrer alten Heimat in die neue Welt auf sich genommen haben, machten sich auf den mühsamen Weg in den gelobten Westen der noch jungen USA. Ausgemergelt und mittellos blieb ihnen auf dem Weg ins vermeintliche Glück oftmals nichts anderes übrig, als sich gelegentlich ein Stück Vieh aus dem unzähligen Bestand der Rinderbarone zu schlachten. Es ging dabei ja schließlich um nichts weniger als das nackte Überleben.
Die Herdenbesitzer haben sich indes zu einem Interessenverbund zusammengeschmiedet und beschloßen, skrupellos gegen die Viehdiebe vorzugehen: Eine verwegene Meute von 50 Kopfgeldjäger wird rekrutiert und jedem eine Abschußprämie garantiert, der einen Einwanderer aus einer "Todesliste" von 125 Namen eliminiert. Das sie bei dieser Menschenhatz die Rückendeckung des Gouverneurs von Montana und des amerikanischen Präsidenten hatten, wirft einen blutroten Schatten auf die verklärte Ethik der Gründungsväter der vereinigten Staaten.

Die Ammenmär des von edler Moral durchtränkten Westernhelden ala John Wayne, James Stewart oder Gregory Peck wird hier mittels historischer Fakten der Geschichtsverklitterung überführt.
Das Fundament der amerikanischen Gesellschafft beruht eben nicht auf Altruismus und nobler Gottesgefälligkeit, wie es die Gründungsmythen künden, sondern stand schon von Beginn an im Zeichen von Profitgier und dem Sozialdarwinismus im Geiste des Überleben des Stärkeren.
In der Tatsache, daß der selbstgefälligen amerikanischen Volkseele der Spiegel vorgehalten und am Lack der auf Lügen basierenden Legendenbildung durch die Hollywoodproduktionen gekratzt wurde, ist auch das finanzielle Fiasko zu erklären, welches Heavens Gate zu seiner Zeit, der beginnenden Reagen Ära mit seinem Neopatriotismus, beschieden war. Die Zeit des amerikanischen Selbsthasses der Postvietnamära war endgültig abgelaufen und man sehnte sich nach Neuem. Die Kritiker der ersten Vorstellungen zerrissen demnach den Film in der Luft. Ein antipatriotischer Film entsprach über Nacht nicht mehr dem Zeitgeist Amerikas. Selbst der Reporter der renomierten New York Times vermochte nicht die emotionale Schmach der Realität zu ertragen und die über Jahrzehnte eingebleute Grossmannsillusion, ein direkter Nachkomme hochheiliger Pilgerväter zu sein, angewiedert abzuschütteln. So äußerste er sich dementsprechend auch grob abfällig über das Werk. Ob folgende Kritiker danach nicht mehr Willens oder in der Lage waren, ihrer Koriphäre zu widersprechen und sich damit womöglich fachlich zu disqualifizieren, sei dahingestellt und bleibt Spekulation. Tasache aber ist, daß sie ins gleiche Horn bliesen. Die vernichtenden Kritiken entwickelten so eine sich selbstverstärkende Eigendynamik, die den Film schlußendlich in den Abgrund stürzte.
Aus heutiger Sicht unfaßbar, wurde Heavens Gate für 5 goldene Himbeeren nominiert. U.a. für den schlechtesten Schauspieler, den schlechtesten Film und die schlechteste Regie. In letztgenannter Kategorie wurde er beschämender Weise sogar prämiert. Man jaulte lieber mit den Wölfen, als dem eigenen Empfinden für wahre Größe zu folgen.

Aber Qualität läßt sich eben doch nicht totkriegen. Und so eroberte sich Heavens Gate im Laufe der Zeit seinen verdienten Platz im Filmolymp und gilt Heute unwidersprochen als absolutes Meisterwerk. Jahrzehnte später erhielt Cimino für Heavens Gate die goldene Ehrenpalme der Filmfestspiele von Cannes und erfuhr so die ihm gebührende Reputation. Das es jahrzehntelang als größter Flop der Filmgeschichte galt, der den Ruin des u.a. von Charlie Chaplin und Douglas Fairbanks gegründeten United Artist Studios zur Folge hatte und das glorreiche Kapitel des amerikanischen Autorenkinos endgültig zu Grabe trug, sind Heute allerdings nur noch Randnotizen und allenfalls für Filmhistoriker interessant.
Was Cimino bei kommerziellem Erfolg von Heavens Gate noch für imposante Werke geschaffen haben mag, ist Spekulation. Sein Talent hätte dem werten Freund hochkalorischer Filmkost bei entsprechend pekunärer Unterstützung aber sicher noch den einen oder anderen unsterblichen Klassiker beschert...

Die Handlung in aller Kürze
1890 in Montana. Der Anwalt James Averill (Kris Kristofferson) unterstützt die armen Farmer in ihrem Kampf gegen die Viehzüchterlobby. Einer von ihnen ist sein alter Freund Billy aus Studienzeiten. Gemeinsam feierten sie 1870 ihren Abschluß an der Eliteuniversität Harvard. Obwohl beide ihre elitären Wurzeln nicht ablegen können, kämpft Averill auf der Seite der "kleinen Leute", während Billy die Fesseln seines Standes nicht abschütteln kann und sich den Viehbaronen verbunden fühlt. Er ist zwar von ihrem skrupellosen Verhalten angewidert, vermag es aber nicht, sich von seiner Kaste zu distanzieren. Seinen Frust darüber ertränkt er im Alkohol. Und hier überschneiden sich die beiden Charaktere wieder. Denn auch der Anwalt ist dem Feuerwasser seit der guten alten Jugendzeit mehr als nur zugeneigt und hat seinen Flachmann Hochprozentiges ebenfalls immer gutgefüllt und griffbereit am Mann.

Einer der größten Kritikpunkte war immer das schwache Spiel der Hauptdarsteller, vor allem von Kristofferson. Aber hier gehen meiner Meinung nach die Kritiker völlig fehl und verknüpfen das Westerngenre zu reflexartig mit glänzenden schablonenhaften Hollywoodhelden, die mit einer übermenschlichen Moral und männlichen Kraft ausstaffiert sind, welche Natur und Feind zu bändigen vermag, um schlußendlich im aufnahmebereiten Schoß der tagesaktuellen Hollywoodschönheit zu landen.
Aber genau dieses Klischee sollen die Protagonisten hier eben nicht erfüllen. Im Gegenteil: Averill ist ein gebrochener Mensch, vom Leben gezeichnet, und sucht im Alkohol Trost und Erleichterung von der Schwere des Daseins. Im gewißen Sinne ist er damit ein Antiheld, ein schlichter Mensch, aus Fleisch und Blut gestrickt und mit Makeln behaftet.
Als er 1890 in dem Westernkaff Casper ankommt, ist von der Euphorie seiner zurückliegenden Harvardzeit nichts mehr zu spüren. Was in den 20 Jahren passiert ist, darüber erfährt der Zuschauer nichts. Gestik und Mimik sprechen aber eine eindeutige Sprache: Averill ist vom Leben desillusioniert und sein jugendlicher Elan hat die Kollision mit der Wirklichkeit nicht überlebt. Man darf also nicht den Fehler begehen, hier einen strahlenden Helden aus der klassischen Westernepoche zu erwarten. Denn auch hier trifft wieder eher das Gegenteil zu: Averill schleppt sich mühsam und zäh durch sein Leben, welches ihn zu einem wortkargen und introvertierten Menschen geschliffen hat.
Trost findet er nur in der Armen der Hure Ella, die ihr Bordell weit außerhalb der Siedlung, auf einem wunderschönen Fleckchen Erde errichtet hat. Da aber einige Einwanderer ihre Dienste im Tausch gegen gestohlenes Fleisch in Anspruch nehmen, steht auch ihr Name ganz oben auf der Todesliste.
Averills Nebenbuhler um die schöne Bordellbesitzerin ist der im Auftrag der Rinderbarone tötende Scharfschütze Nate Champion (Christopher Walken). Als dieser Ella einen Heiratsantrag macht, muß Averill den nächsten Schicksalschlag überstehen.
Am Boden zerstört und zu kraftlos um um Ella zu kämpfen, liefert sich Averill dem Alkohol aus. Während er verkatert im Bett liegt, beschließen die Einwanderer, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und gehen zum Angriff auf die Rinderbarone und ihre Kopfgeldjäger über...Weiters soll aus Spoilergründen im Verborgenen bleiben
Nur noch soviel: Das Ende des Filmes, also die Scene in 1903, zählt für mich zu den stärksten Momenten des Filmes. Ohne das Kristofferson ein Wort spricht, offenbart sich das Drama Averills gesamten Lebens und man gewinnt den Eindruck, ihm bis auf den Grund seiner Seele schauen zu können. Das ist Filmkunst in Vollendung.

Für mich steht Heavens Gate deshalb auf einer Stufe mit den besten Filmen überhaupt. Er spielt damit in derselben Liga wie Leones Klassiker "Es war einmal in Amerika", "Spiel mir das Lied vom Tod", etc.
Die Bilder, die hier von dem Kameragenie Vilmos Zsigmond eingefangen wurden und maßgeblich den Status des Filmes begründen, sind von erhabener Schönheit und zeitloser Ästethik. In monumentalen Landschaftspanoramen schwelgend entführt Zsigmond den Zuschauer in eine dampfende, zischende und staubende märchenhafte Westernwelt, die mit überbordener Ausstattung gespickt und bevölkert von charismatischen Individualisten ist. Der Authentizitismus der Ausstattungsschlacht, gepart mit dem Dreck in den Straßen und den schmutzig schwieligen Gesichtern der Pioniere, geht mit der visuellen Ästhetik Zsigmonds eine in sich stimmige Symbiose ein, so daß sich der Stil Ciminos vielleicht am treffensten als poetischer Realismus bezeichnen läßt.
Ohne CGI, nur geprägt von handwerklicher Kunst und geschultem Auge, reihen sich Bilder an Bilder, die an Perfektion kaum zu überbieten sind und in denen sich der Zuschauer verlieren möchte.
So ist Heavens Gate denn auch ein Film für Genießer. Wer keine Muße mitbringt und sich nicht in den episch elegischen Bidern verlieren kann, hat in dem Film nichts verloren. Die Bilder sind sich oft selbst genug und die Handlung schleppt sich nur ähnlich zäh voran, wie das Leben Averills. Sie weicht sogar oft hinter den visuellen Schauwerten zurück. Wo Bilder aber zu Kunstwerken werden, gleicht dies einem Museumsbesuch alter Meister, den man bis zum letzten Atemzug auskosten möchte. So überkommt einen auch nach 217min ein Gefühl von Wehmut, die Welt überbordener Pracht wieder verlassen zu müßen.
Mit dem entsprechenden Gemüt und einer bestimmten seelischen Prädisposition ausgestattet, die notwendig ist, um den Film ganz in sich hineinsinken zu lassen, ist der vermeintliche Handlungsmangel für den Geniesser also eher ein Lustgewinn als eine Zumutung.
Und ich bedauere jeden, der auf Grund seiner emotionalen Strukturierung zu diesem gehobenen Genuss nicht in der Lage ist...

Das Bild ist der Größe des Werkes angemeßen restauriert. Cimino persönlich überwachte das Mastering und gab glückseelig frohjauchzend grünes Licht, ob des gelungenen Prozesses. Die Farben erstrahlen in ihrer matten Pracht und das Originalfilmkorn wurde bei der digitalen Überarbeitung nicht herausgeglättet. So kommt die Bluray dem Original wohl so nah wie nur möglich.
Der Ton ist sauber und gut verständlich, jedoch naturgemäß unspektakulär. Die Musik ist unauffällig minimalistisch, unterstreicht in den geeigneten Momenten aber punktgenau die Erhabenheit der Bilder.

Der Recut
Als abzusehen war, daß der Film kolossal an den Kinokassen floppte, entschied sich das Produzententeam hektisch, Heavens Gate um eine Std. verkürzt in die Kinos zu bringen.
Angeblich kostete der Recut (inkl. Kopien) nochmal 10 Mio Dollar und brach dem Studio somit endgültig das Genick.
Der Recut ist stringenter erzählt und man hoffte so, dem Actionverwöhnten Zuschauer weniger stille Momente zuzumuten. Aber vergebens. Die Reputation des Filmes war endgültig hinüber und der gewünschte Erfolg blieb aus.
Aber interessant ist die Version allemal. Zum einen, weil das Finale des Filmes eine neue Akzentuierung erfährt und zweitens, weil er Scenen beinhaltet, die im Director's Cut fehlen.
Es mag sein, daß die Scenen in der Originalkinoversion auch enthalten waren, erinnern kann ich mich aber nicht mehr (ich sah den Film Ende der 80'er erstmals im Fernsehen).
Zu erwähnen ist aber, das der Directors Cut um 2 min. gegenüber der ursprünglichen Kinoversion gekürzt war.
Wer einmal die Langversion gesehen hat, wird sich aber niemals mehr mit der gekürzten Fassung zufrieden geben. Die Erzählung ist zwar kompakter, das epigonenhafte, episch-weitschweifige flackert jedoch nur in kurzen Augenblicken durch. Das aber ist ja genau die Seele des Filmes, der diese Faszination ausübt und um die er letztendlich betrogen wurde.

Bleibt noch nachzutragen, daß auf der Berlinale eine nochmals um 20min längere Version aufgeführt wurde. Gebenedeit seien die Genießer dieser filmhistorischen Sternstunde...
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
bewertet am 18.06.2018 um 13:05
Ein Film den ich in die Kategorie muss man einmal gesehen haben würde ich nicht unbedingt zweites Mal sehen wollen. Alles in allem ein guter Musical Film, jetzt kein Meisterwerk und definitiv ein unverdienter Oscar für den besten Film, aber man kann sich den Film anschauen, auf jeden Fall wenn man so ein Musical Fan ist.

Das Bild dieser Blu-ray ist recht wechselhaft ausgefallen.Teils stark verrauscht und teils in guter HD Qualität. Die Farben sind kräftig, werden aber größtenteils Dunkel gehalten.

Der Ton ist (wichtig für ein Musical) gut und kräftig ausgefallen, wobei besonders die Kräftige Gesangsstimme von Catherine Zeta-Jones auffällt.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 18.06.2018 um 11:48
Die Inhaltsangabe zu "Way of the West" liest sich wie folgt:
Wade Greyling ist ein Mountie in den einsamen Weiten Kanadas. Als er bei seinen Streifzügen durch die Wälder auf einen Toten stößt, will er der brutalen Tat nachgehen und erreicht schließlich bei seiner der Suche nach Recht und Ordnung eine Siedlung von Einwandern. Die Männer dort sind zerfressen von Korruption, Gewalt und dem Kampf um das nackte Überleben. Schnell wird klar, dass hier ganz harte Regeln herrschen und jeder, der sich ihnen verweigert, muss um sein Leben fürchten. Mitten unter ihnen ist Cleora, ein junges Mädchen. An diesem unbarmherzigen Ort wird Wade zu dem einzigen Menschen, der an ihrer Seite steht. Als er die Männer findet, die hinter der Bluttat im Wald stecken, kommt es zu einem Showdown, den diese Siedlung vorher noch nie erlebt hat.

Meine Bewertung bezieht sich jetzt auf alle 3 Filme zusammen.

Bei allen 3 Filmen ist die Bildqualität gut, es gibt keinerlei farbliche Schwächen oder Flimmern in den dunklen Passagen - allerdings wären bei allen 3 Filmen bessere Konturen und Schärfen durchaus möglich gewesen.
Löblich sind die Originaltonspuren der Filme mit jeweiligen deutschen Untertiteln.

Bei den Filmen "Way of the West " und "Entscheidung am Yellow Rock" ist die Tonspur entweder in Deutsch DTS-HD MA 5.1, oder in Englisch DTS-HD MA 5.1 enthalten.
Der Film "Aballay - Der Mann ohne Angst" bietet neben der deutschen,auch die spanische Spur in DTS-HD MA 5.1 an.
Hier ist zu sagen, das der Ton leider sehr leise abgemischt wurde - auch bei den anderen beiden Filmen wäre etwas mehr Druck durchaus sinnvoll gewesen.

Was die jeweiligen Geschichten angeht,so wirbt die Box mit dem Slogan " Drei gnadenlose Western".
Dies trifft meiner Meinung nach nur bedingt zu,denn alle 3 Filme sind mehr oder weniger sehr vorhersehbar, wobei mir der Film "Way of the West" am Ende noch von der Geschichte am besten gefallen hat.

Extras bietet keiner der Filme, die auch einzeln erhältlich sind.

Mein Fazit:
Solide Western,mit deutlich Spannungspotenzial nach oben, tonal ebenfalls eher durchschnittlich,Gleiches gilt auch für Bild und Geschichte.

In der Box für wenig Geld sicher mal eine Überlegung wert ( ich habe gerade mal 6€ für die Box ausgegeben), einzeln allerdings würde ich mir keinen der Filme kaufen.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
bewertet am 18.06.2018 um 11:43
Wer hätte gedacht das zu BLADE RUNNER wirklich mal eine Fortsetzung gedreht wird. Der Film war zur Zeit seiner Entstehung zwar visinär und seiner Zeit voraus, allerdings finanziell ein Flop. Mittlerweile genießt der Streifen Kultstatus, so erhoffte man bei der Fortsetzung davon profitieren zu könnne, aber auch dieses Mal ging die Rechnung nicht auf. Bei Kritikern kommt zwar auch die Fortsetzung gut an, beim normalen Kinopublikum fällt der Film aber abermals durch.

BLADE RUNNER 2049 befördert uns wie der Name schon erahnen lässt ins Jahr 2049, knapp 30 Jahre nach den Ereignissen im Original-Film. Im Mittelpunkt steht der Replikant K (Gosling), der für das LAPD Jagd auf ältere Replikanten macht und dabei seiner eigenen Vergangenheit auf die Spur kommt...

Visuell gelingt Denis Villeneuve wieder ein Leckerbissen. Der Stil ist eigen, aber gelungen. Es tauchen verschiedene bekannte Elemente des Originals auf, es wirkt aber alles doch anders. Die Frage die sich mir da stellt: hätte es dafür überhaupt den Titel Blade Runner gebraucht? Besonders das Wüstensetting sticht deutlich heraus, im Original hatten wir immer nur Nachtaufnahmen gesehen. Auch in punkto Sound ist der Film sehr gelungen, zwar stammt der Soundtrack dieses Mal nicht von Vangelis, aber geht klanglich in eine ähnliche Richtung. Hier und da klingt sogar mal das Original durch.

Inhaltlich ist der Film etwas gewöhnungsbedürftig, da relativ wenig passiert. Ich finde es gut das sich Villeneuve Zeit lässt, so das die Bilder für sich wirken, aber für gut 160 Minuten Laufzeit tritt die Handlung schon einwenig auf der Stelle... allerdings war das schon beim Original Blade Runner so. Nervig fand ich Leta als Nachfolger von Tyrell, dessen Motive und wirres Gelaber ziemlich auf den Keks gehen. Einzig die weibliche Replikantin die Jagd auf K macht, kann halbwegs überzeugen. Die Veerweise auf das Original wirken in meinen Augen zudem recht bemüht, wie z.b. Deckards Ex-Kollege, den man nur eingebaut hat weil er so tolle Origami-Kunstwerke basteln kann. Das Harrison Ford natürlich am Ende selbst nochmal in Erscheinung tritt, erahnt man natürlich bereits anhand der Plakate... am Ende ist die Rolle sogar kleiner als man denkt. Am Ende gehören die Szenen mit Fords allerdings trotzdem zu den Besten des Filmes, weil hier die Handlung nochmal etwas Fahrt aufnimmt. Ansonsten dominiert Goslings ruhige Art, was zusammen mit der langsamen Erzählweise und wenigen Dialoge doch für den ein oder anderen wie eine Schlaftablette wirken dürfte.

Was von der Fortsetzung daher am ehesten in Erinnerung bleibt sind eine Menge schöner Bilder und Effekte, die dem Blade Runner Kosmos aber wenig neue Impulse setzt. Für Science-Fiction Fans ist der Streifen natürlich trotzdem Pflicht, da es heutzutage nur noch wenig aufwändig produzierter Filme mit klassischer Erzählweise gibt. 3,5/5

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Bild: Das Bild der Blu Ray ist defintiv auf Referenzniveau und entschädigt einwenig für die inhaltlichen Defizite. 5/5

Ton: Für den Sound gilt das Gleiche wie für das Bild: erstklassig! 5/5

Extras: Am Interessantesten sind die Manga-Features die erzählen was in der Zeit zwischen Original und Fortsetzung passiert ist. Schon allein dafür lohnt sich ein Blick in die Extras. 3,5/5
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Philips BDP3300
Darstellung:
Samsung UE-65H6470SS
bewertet am 18.06.2018 um 10:51
Ein günstiges Schnäppchen zum schönen Mediabook zu BAHUBALI - THE BEGINNING haben mich zum Kauf des Titels bewogen, der Werbung mit dem erfolgreichsten und gleichzeitig teuersten indischen Film (zu seiner Zeit) muss man allerdings etwas ins Verhältnis setzen. Mit einem Budget von umgerechnet 27 Millionen USD wurde ein weltweites Box Office von 98 Millionen USD eingespielt. Man kann daher definitiv nicht mit Hollywood Maßstäben messen.

Die CGI Effekte sind für so ein Budget natürlich deutlich sichtbar, jedoch wurde hier aus den verfügbaren Mitteln wirklich viel herausgeholt und es handelt sich bei weitem nicht um Trash-Effekte. Genauso überzeugt die Ausstattung und die epische Inszenierung, auch wenn die Inder hier vielleicht etwas zu heftig mit Pathos um sich sprühen. Tanz- und Gesangseinlagen halten sich in Grenzen und stören nicht und machen den Titel gkücklicherweise nicht zum Bollywood Kitsch. Die Geschichte erzählt ein sehenswertes und unterhaltsames Epos.

Die Bildqualität ist ausgezeichnet und wird auch nicht durch die eher einfachen CGI Effekte geschmälert. Der deutsche Ton ist genauso epochal und wuchtig wie der Film selbst.

Das Mediabook hat eine tolle Druckqualität und bietet ein umfangreiches Booklet. Das Bonusmaterial hält sich leider in Grenzen, dafür wird der Film sowohl in der internationalen Fassung als auch in der indischen Langfassung geboten. Zudem ist auch die Langfassung vollständig synchronisiert.

BAHUBALI - THE BEGINNING ist episches indisches Kino mit triefendem Pathos, auf das man sich einlassen muss. Wenn man Filme dieser Art mag, kann man bedenkenlos einen Blick riskieren.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 17.06.2018 um 21:55
HOUSE HARKER - VAMPIRJÄGER WIDER WILLEN ist eine alberne Low Budget Splatterkomödie über die Harkers, deren Vorfahren Dracula getötet haben und die einen Vampirschädel geerbt haben. Aus Geldsorgen faken sie einen Vampirvorfall und bekommen es letztlich mit einem echten Vampir zu tun.

Die Bildqualität ist grundsätzlich gut, wenn es auch etwas weich gezeichnet wird und ein wenig das niedrige Budget widerspiegelt.

Der deutsche Ton ist leider eine absolute Katastrophe und stümperhaft abgemischt. Die Dialoge tönen flach und viel zu leise, während der rockige Score oder andere Effekte mit enormer Wucht aus den Satellitenboxen pumpt - effektvoll, aber eineutig viel zu laut. Die ganze Tonspur ist total unharmonisch und macht die Sichtung zu einer echten Geduldsprobe. Viel besser ist der englische Originalton leider auch nicht, nur ein wenig. Man muss schon ein wenig am Receiver spielen, um eine passable Wiedergabe zu erhalten.

Die Ausstattung ist knapp. Mit einem Wendecover, Trailer und ein paar Eindrücken von der Kinopremiere wird nicht viel geboten.

HOUSE HARKER - VAMPIRJÄGER WIDER WILLEN ist recht kurzweilige und alberne, teilweise aber auch etwas zu alberne Genre Kost mit guten handgemachten Splattereffekten und einer leichten Low Budget Optik, gleichzeitig hat der Film aber auch ein paar echte positive Überraschungen zu bieten.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 17.06.2018 um 20:59
Ich fand den Film ganz okay. Die Machart fand ich grundsolide. Orlando Bloom macht seine Arbeit ebenfalls okay. Optisch hat er mir gut gefallen. Tontechnisch ebenfalls sehr gut. Extras sind Trailer.

Fazit: Durchschnittliche Darsteller in durchschnittlichem Film! 5/10
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Player:
Sony PlayStation 4 Pro 1TB
Darstellung:
bewertet am 17.06.2018 um 20:53
Ich habe die Filme tatsächlich erst jetzt das erste Mal in meinem Leben gesehen.Ich hatte bisher nie wirklich das Bedürfnis gespürt,mir diese Klassiker anzuschauen.Ganz einfach,aus dem Grund,da ich wusste,dass die Filme ziemlich lange gehen und mich da Thema jetzt auch nicht so interessiert hat.Da mein Cousin jedoch die ersten beiden Filme so super findet,hat er mich dazu bewegt,diese Lücke nun auch endlich mal zuschließen.Ich muss sagen,dass die Filme mich nicht so umgehauen haben,wie ich es erhofft hatte.Bevor ich das noch vergesse zu erwähnen: Teil 3 habe ich nach nicht mal einer Stunde aus gemacht.Normalerweise mache ich das nicht,aber Teil hat mich einfach null interessiert und ich konnte mich da nicht mehr durchkämpfen.So nun kommen wir zu den ersten beiden Filmen.Sie sind beide gut.Teil 1 zeigt wie das Corleone Imperium langsam von Don Vito seinem Sohn Michael übertragen wird.Teil 2 befasst sich dann mit Michaels Zeit als Boss.Parallel sieht man den Werdegang von Don Vito von seiner Kindheit an.Am meisten haben mich die schauspielerischen Leistungen sowie die Charaktere von Don Vito und Michael beeindruckt.Die restlichen Charaktere sind zwar auch gut gespielt,aber man merkt deutlich,dass der Fokus auf die beiden gelegt wird.Die Laufzeit ist schon heftig,aber man möchte ja auch viel erzählen.Insgesamt kann diesen Klassikerstatus nur bedingt verstehen.Es sind gut Filme,aber so übertrieben gut finde ich sie nicht.Kann auch gut daran liegen,dass die Serie Sopranos da einiges kaputt gemacht hat,weil diese Serie für mich die ultimative Mafia Story ist.Es ist eine Serie und ja,sie hat deutlich mehr Zeit für Tiefe zu sorgen,aber es ist nun mal so.Ich kann mit den Charakteren viel mehr anfangen wie bei dieser Trilogie.Ich gebe der Pate Trilogie 4 Punkte.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
bewertet am 17.06.2018 um 17:23
Ich mag Filme mit Liam Neeson.

Die Story ist unterhaltsam und spannend. Das Bild liefert hier eine sauber Sache ab. Die Dolby Atmos Tonspur wird von meinen Reciever als DTS-HD ausgegeben was soundmäßig vollkommen ausreicht. Die Steel macht eine schicken eindruck
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 17:18
Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Hatte die ersten beiden Filme auf DVD, aber als die Filme auf BD rauskämmen musste ich sie haben. Kante bisher nur Daisy Town und sein Größter Trick. Diesen Das Große Abenteuer kannte ich vorher nicht.

Das Bild ist dem Alter entsprechend aufgewährtet, was sie hier rausgeholt haben ist echt Klasse. Der Sound ist dumpf aber sehr gut verständlich.

Die Filme machen Spaß und werden bei mir definitiv noch wesentlich öfters laufen. Einfach kult
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 17:10
Gleich von Anfang an gesagt, ne tolle Neuauflage/Verfilmung oder was auch immer. Aber es geht nichts über das Original Jumanji mit Robin Williams.

Die Story ist witzig und cool. Der Sound kommt sauber und stark rüber. Das Bild kann hier echt überzeugen, Farben Schärfe und Helligkeit harmonieren wunderbar zusammen und das sieht man. Die Steel ist sehr schön gestaltet worden macht einen echt coolen eindruck


In 3D kommt der Streifen bestimmt richtig gut rüber, aber ich wollte die Steel haben
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 17:04
Charles Bronsen geht immer.

Die Story ist unterhaltsam. Das Bild ist sauber und klar. Der Sound kommt verständlich rüber.
Was soll man noch hier zu schreiben, gar nichts.

Das Mediabook ist sehr schön bedruckt
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 16:55
Dieser Streifen bietet leichte seichte Unterhaltung. Die Story ist unterhaltsam und macht irgendwie Spaß. Das Bild kann sich sehen lassen, hier und da hätte man noch etwas herausholen können aber es reicht. Der Sound ist verständlich und klar. Ein Film für Sonntag nachmittage
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 16:50
Filme mit Tommy Lee Jones gehn immer. Diese Mal als Psychopat.

Die Story ist Recht unterhaltsam. Haut nicht einen vom Hocker aber unterhält einen. Das Bild liefert eine saubere Performance ab. Der Sound kommt verständlich rüber. Ein Streifen den man sich öfters Mal antun kann
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 17.06.2018 um 16:06
Paolo Soprani und Jo Arbelli sind jugendliche Flaneure, die ihren Frust und ihren Hass auf die Gesellschaft mit Drogen betäuben und jegliche Moral ablegen. Nachdem sie eine junge Frau vergewaltigen und sie im Streit töten, versuchen sie zu flüchten, sie finden bei ihren Unterweltkontakten jedoch keine Hilfe. Letztlich nehmen sie in einem Restaurant Geiseln und ein millionenschweres Lösegeld zu erpressen, um mit der Kohle nach Südamerika zu fliehen.

KIDNAPPING - EIN TAG DER GEWALT ist italienisches Exploitationkino, das das Thema der gewalttätigen gewissenlosen Jugendlichen pflegt, die keinen Platz in der Gesellschaft finden. Pausenlos möchten sie - auch und vor allem in sexueller Gewalt - ihre Potenz beweisen, um irgendwie ihre gesellschaftliche Impotenz zu kompensieren.

Die Bildqualität in der restaurierten Fassung ist gut und überzeugt, die enthaltene Grindhouse Fassung ist natürlich bewusst unrestauriert. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich. Der Score ist gelungen.

Die Grindhouse Fassung kommt wie gewohnt mit einer Vielzahl an abgedrehten Trailern. Hinzu kommt ein schönes Booklet sowie ein interessantes Interview mit dem Komponisten.

KIDNAPPING - EIN TAG DER GEWALT ist ein durchaus interessanter Titel des italienischen Exploitationkinos, da er auch geschickt gesellschaftskritische Themen anschneidet. Insgesamt ist der Film aber nur für Genre Fans einen Blick wert.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 17.06.2018 um 15:48
Der unschuldig zum Tode verurteilte Doktor Ramsey wird von seinem Kollegen Doktor Thosti vor dem Galgen gerettet. Als Gegenleistung bittet er ihn um seine fachliche Unterstützung bei den experimentellen Gehirnoperationen Thostis. Ramsey merkt jedoch bald, dass sein Kollege keine moralischen Skrupel kennt und dass seine Operationen grausame Entstellungen hervorgebracht haben.

DIE SCHRECKENSKAMMER DES DR. THOSTI ist ein unterhaltsamer Sci-Fi Horrorklassiker mit bewährter Mad Scientist Thematik. Der Streifen punktet neben seiner Atmosphäre in erster Linie mit seinem namenhaften Cast, der Stars wie Bela Lugosi, Tor Johnson, John Carradine und Lon Chaney Jr zu bieten hat.

Die Bildqualität der Blu-ray ist grundsätzlich gut, teilweise sogar sehr gut und zeigt nur kleinere Makel wie gelegentliche Kratzer oder Bildpunkte. Hinzu kommt ein sichtbares Filmkorn, das zeitweise etwas präsenter wirkt.

Der deutsche Monoton zeigt hörbare Alterungserscheinungen. Die Abmischung könnte harmonischer sein und zum Teil tönen die Dialoge etwas blechern oder schrill.

Die Ausstattung ist wie von Anolis gewohnt solide. Enthalten ist ein schönes Booklet, ein interessanter Audiokommentar sowie Werbematerialien. Hinzu kommt eine zusätzliche unrestaurierte Grindhouse Fassung des Films.

DIE SCHRECKENSKAMMER DES DR. THOSTI ist ein schöner Abschluss für die Rache der Galerie des Grauens. Fans klassischer Sci-Fi Horror Streifen werden bestens unterhalten.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
plo
bewertet am 17.06.2018 um 12:54
Gerade 7 Monate ist es her, dass Mildreds Tochter Angela unweit des Elternhauses tot aufgefunden wurde: Das Mädchen wurde vergewaltigt, ermordet und verbrannt. Noch immer gibt es keine Spur des Täters, was Mildred der Polizei anlastet; ihrer Meinung nach schikanieren die Cops lieber die Schwarzen als ihren Job zu machen. Als sich die Gelegenheit bietet, 3 Plakatwände zu mieten, reift in Mildred ein Plan. Die wütende, desillusionierte und tieftraurige Frau setzt Werbebotschaften der anderen Art, die den Sheriff Willoughby alles andere als gut aussehen lassen. Dadurch spaltet sie die Gemeinde Ebbing: einige wenige verstehen ihr Handeln, die Mehrzahl (darunter ihr Sohn) würde die Tat lieber vergessen. Einige der beiden gegensätzlichen Parteien hingegen greifen aber auch zu handfesten Methoden..

"The Billboards.." ist des Iren Martin Donaghs dritter Film: mit seinem Erstling "Brügge sehen.. und sterben?" mit Ralph Fiennes, Brendan Gleeson und Collin Farrell konnte Donagh seinerzeit einen Überraschungserfolg bei Kritikern landen; und auch der zweite, ebenfalls stargespickte Film "7 Psychos" war bei Kritikern wohlgelitten. Das große Publikum erreichten die beiden jedoch nicht, denn obwohl bereits diese beiden mit großartigen Schauspielleistungen aufwarteten, schwammen sie durch Erzählweise und nicht immer erkennbarem, tiefschwarzem Humor deutlich gegen den Strom der Mainstream-Sehgewohnheiten. Die größeren Zuschauerzahlen erreichte "Three Billboards..", aber wohl eher dadurch, dass die beiden Oscars ordentlich Werbung darstellten. Wohlgemerkt: die Oscars bekamen die Hauptdarsteller, weder der Film noch der Regisseur.
"Three Billboards.." überrascht ein wenig durch die Charakterentwicklung, die die Protagonisten durchmachen:die barsche, harsche und anscheinend in keinster Weise empathische Mildred entwickelt später tatsächlich noch andere Gefühle als Wut, der tumbe Cop Dixon hat tatsächlich ein Gewissen, Sheriff Willoughby ist nicht so desinteressiert wie es den Anschein hat. Den angeblich vorhandenen Humor, den man mit der Lupe suchen muss, bleibt einem des Öfteren im Halse stecken (wenn man ihn denn gefunden hat). Die darstellerischen Leistungen von Francis McDormand und besonders von Sam Rockwell (dieser Oscar war meines Erachtens längst überfällig) beeindrucken, aber dadurch wird ein Film für mich noch nicht gut: eine Schwalbe alleine macht nun mal auch noch keinen Sommer.
Insgesamt betrachtet habe ich mich nicht eben gelangweilt bei der Sichtung von "Three Billboards.." aber spannende, dramatische und vielleicht komische Unterhaltung sieht für mich anders aus.

Das Bild fand ich gut, mehr nicht. Die Masse der Parameter geht in Ordnung, ohne wirklich Bäume auszureißen. Augenscheinlich sind einige relativ weiche Einstellungen, die jedoch vermutlich Stilmittel sind. Insgesamt betrachtet ist das Bild so, wie man es von einer neuen Produktion auf Blu-ray erwarten kann, aber von Bestwerten ist die Scheibe ein Stück entfernt.

Ob nun zeitgemäß oder nicht, der Dolby Digital 5.1-Track der Scheibe reicht völlig aus. Bass gibt es so gut wie gar nicht, Dynamik auch kaum und mit dem dialoglastigen Film hat auch ein antiquiertes Tonformat leichtes Spiel.

Die Extras habe ich wie immer nicht angesehen (werde ich auch nicht), die Scheibe hat ein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: Martin Donagh macht Filme, die durch ihre spezielle Machart wohl nur eine bestimmte Art von Publikum erreichen, die dann wirkliche Fans werden. „Brügge sehen.. und sterben?“ war von Kritikern hochgelobt, ich fand den ok. „7 Psychos“, ebenfalls gelobt, fand ich da schon besser, weil erzählerisch interessanter und, für Donagh üblich, mit allerlei interessanten und skurrilen Figuren bevölkert. „Three Billboards..“ ist für mich der schwächste der drei Filme Donaghs, und die Oscars sagen eigentlich nur etwas über die Darstellung der beiden Hauptfiguren und die Leistung ihrer Schauspieler etwas aus. Selbst wenn „Three Billboards..“ als bester Film und Donagh als bester Regisseur ausgezeichnet worden wären: da war ich nach der Oscar-Verleihung schon öfter überrascht und völlig anderer Meinung. Auf einer Zehnerskala vergäbe ich 7 Punkte, und als Kontrapunkt für das wohlwollende Review runde ich dieses Mal ab.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
bewertet am 17.06.2018 um 11:16
Nun ja, habe den Film "blind" gekauft und musste nun doch feststellen, dass ich das besser gelassen hätte. Ganz schlecht ist der Film jetzt zwar nicht (Bild und Ton sind absolut in Ordnung). Aber irgendwie ist das doch ein B-Movie (Effekte...) sind leider auf keinem hohen Niveau. Auch zieht sich der Film doch ganz schön lange und das Ende ist mehr als komisch. Ist halt - für mich - ein Fehlkauf, kommt vor...
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony BDP-S5100
Darstellung:
Samsung UE-60H7090
bewertet am 17.06.2018 um 11:09
Ein sehr unterhaltsamer John Wayne Film der sich hier nicht zu ernst nimmt. Die Story an sich sehr einfach gestrickt und oft gesehen wie zwei unterschiedliche Typen um eine Frau kämpfen. Erst Recht bei John Wayne, aber durch den eher lockeren Humor macht der Film sehr viel Spaß. Herrlich Oliver Hardy er stieht dem Großen John Wayne als dessen Sidekick schon so ziemlich die Show, da Hardy Comedymäßig natürlich voll in seinem Element ist und entsprechend klasse Slapstick Jokes raushaut. Gegen Ende steigert sich die Dramatik mehr und mehr und die finale Schlacht ist für die damalige Zeit wirklich atemberaubend mit wirklich mega Stunts. Auch wenn der Film nicht an die großen John Waynes rann kommt, definitiv ein hammer Film.
Das Bild ist in 4:3 und hat immer wieder mit starken Verschmutzungen und Filmkorn zu kämpfen, nur in wenigen Momenten merkt man dass man überhaupt eine BD guckt.
Der englische Ton ist frei von Rauschen aber halt auch schwach auf der Brust.
Als Bonusmaterial gibt es den Film noch mal in Farbe, einen Kurzfilm und diverse Trailer allesamt in SD.
Story mit 4
Bildqualität mit 1
Tonqualität mit 1
Extras mit 2
bewertet am 17.06.2018 um 01:49
Ungewöhnlich ist der amerikanische Western DER SCHWARZE REITER (Original Titel: Angel and the Badman) aus dem Jahr 1947 in mehrerer Hinsicht. John Wayne war bereits seit vielen Jahren ein bekannter Star der sogenannten B-Western, als ihm 1939 unter der Regie von John Ford mit dem legendären Klassiker RINGO – HÖLLENFAHRT NACH SANTA FE (1939) der große Durchbruch gelang. In den folgenden Jahren etablierte sich Wayne als neuer Star im amerikanischen Kino. John Wayne mochte die Story von ANGEL AND THE BADMAN weshalb dieser der erste Film werden sollte, den John Wayne mit seiner neu gegründeten Firma Patnel Productions produzieren wollte. Die Vorlage stammt von James Edward Grant und erzählt die Geschichte des berüchtigten Revolverhelden Quirt Evans, der schwer verwundet bei der Quäkerfamilie Worth Unterschlupf findet und die ihn selbstlos pflegt. Während seiner Genesung findet Quirt mehr und mehr Gefallen an der bildschönen und bezaubernden Penny (Gail Russell), die sich längst in den Mann mit der dunklen Vergangenheit verliebt hat. Doch weder plant Quirt ein Leben als Farmer zu führen, noch haben Quirts Feinde ihn vergessen, aber auch ein Marshall (Harry Carey) brennt darauf Quirt endlich den Strick um den Hals legen zu können.

John Wayne hatte ursprünglich gar nicht vor in diesem Western selbst mitzuspielen und bot diese Rolle zuerst Gary Cooper und dann Randolph Scott an, wobei jedoch beide ablehnten, weshalb Wayne sich schließlich dazu durchrang selbst den leading part zu übernehmen. „Im Verlauf der Vorproduktion konnte Grant seinen Kumpel Duke überzeugen, ihn selbst die Regie führen zu lassen. Eine Entscheidung, die Duke später bereute, denn angesichts der ungewöhnlichen Geschichte war der Film viel zu gewöhnlich inszeniert, weswegen er Grant später auch sagen musste: „Du bist ein herausragender Autor, aber das Inszenieren solltest du anderen überlassen.““ (Peter Osteried, Das große John Wayne Buch, mpw-Verlag, Hille, 2010, Seite 129). Tatsächlich findet sich in der Vita von Grant nur mehr ein Vermerk eines weiteren Regie-Versuchs: In 1954 übernahm dieser die Regie für den Abenteuerfilm GALA-PREMIERE, doch wurde die Inszenierung durch den renommierten Regisseur William A. Wellman (Oscar für Ein Stern geht auf, 1937) nochmals überarbeitet. Wayne hat mit seiner Meinung über Grant Recht behalten, denn dieser wurde für sein Drehbuch zu IN COLORADO IST DER TEUFEL LOS (1958) für den Oscar nominiert und außerdem Hausautor von Wayne, der ihn u.a. für MAN NENNT MICH HONDO (1953), ALAMO (1960), oder DIE COMANCHEROS (1961) engagierte.

Der bekannte Filmkritiker Joe Hembus hat diesem Film in seinem Western Lexikon mit einem Stern ausgezeichnet und notiert dazu: „Dieser schöne, sanfte, liberale und pazifistische Film, in dem die Quäkerin Gail Russell bei John Wayne das schafft, was der Quäkerin Grace Kelly in HIGH NOON mit Gary Cooper daneben geht ist das Produzentendebüt von John Wayne (...). John Waynes erster Film als Produzent wirkte schon altmodisch, als er herauskam. 25 Jahre später wirkte er immer noch so – altmodisch, aber alterslos: von zeitloser Qualität.“ (ebenda, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1976, 2. Auflage, Seite 543/544).
Einen ganz wesentlichen Anteil an diesem Film hat die bildschöne Gail Russell, deren erste Begegnung mit dem Revolverhelden Quirt Evans (John Wayne) dem eines Engels gleicht. Als Quirt erstmals die Worth trifft , lenkt diese die Kutsche, die vor Quirt zum stehen kommt und richtet sich dann bei einer Gegenlichtaufnahme in voller Schönheit auf. Überhaupt scheint Russell hier die Idealbesetzung der Rolle des Engels zu sein, der den Revolverhelden bekehrt. Doch Gail Russell war eine sehr zerbrechliche junge Frau, die „es in Hollywood nicht leicht gehabt hatte und mehr als einmal ein Opfer der Casting Couch war. Duke legte aber Wert darauf, dass er kein solcher Produzent war. Er hatte Russell angeheuert, weil sie ihn als Schauspielerin überzeugt hatte. (...) Sie war ein trauriges Mädchen, das sein Lampenfieber mit Alkohol zu bekämpfen suchte. Daraus wurde eine Sucht, der sie im Alter von nur 36 Jahren durch Herzversagen erlag – ihr Schauspielstern war zu jener Zeit längst verblasst, da die Alkoholsucht auch deutlichen Einfluss auf ihre Arbeit genommen hatte.“ (Peter Osterloh, Das große John Wayne Buch, mpw-Verlag, Hille 2010, Seite 131). Wayne engagierte Gail Russell ein Jahr später nochmals für seinen Film IM BANNE DER ROTEN HEXE (1948). Aufgrund ihres Alkoholkonsums verzichtete Paramount 1950 schließlich darauf den Vertrag mit Russell zu verlängern, was diese für Jahre von der Leinwand verschwinden ließ. 1956 ermöglichte John Wayne ein kleines Comeback für Gail Russell, als er diese für die weibliche Hauptrolle des von ihm produzierten Westerns DER SIEBENTE IST DRAN besetzte. Doch der Teufel Alkohol war stärker. Am 27. August 1961 starb Gail Russel in Brentwood, Los Angeles.

Wer häufiger John Wayne Filme sieht wird vermutlich bemerken, dass es eine ganze Reihe an Schauspielern gibt, die immer wieder in dessen Filmen auftauchen. John Wayne gehörte zu den Menschen, die immer versuchen Freunden zu helfen, in dem er diesen Rollen in seinen Filmen gab. Harry Carey (Der letzte Mohikaner, 1932; Mr. Smith geht nach Washington, 1939), der hier den Marshall spielt gehörte zu den großen Stars in den Anfangsjahren des Films und spielte bereits 1942 mit Wayne in DIE FREIBEUTERIN, sowie 1948 kurz vor seinem Tod in RED RIVER. Harry Carey ist der Vater von Harry Carey Jr., einem der besten Kumpels von John Wayne, der ebenfalls regelmäßig in dessen Filmen zu sehen war. Ebenso wie Bruce Cabot (King Kong und die weiße Frau, 1933; Die Comancheros 1961), der hier den Gegenspieler von Wayne spielt. Übrigens spielte Bruce Cabot bereits 1945 mit Gail Russell zusammen in dem Film GAUNER UND GANGSTER. Aber auch Irene Rich, die hier die Mutter von Russell spielt ist ein Jahr später wieder in einem John Wayne Western zu sehen: BIS ZUM LETZTEN MANN.

Die Blu-Ray Veröffentlichung von filmjuwelen ist ausgesprochen gut und überzeugt mit einem tadellosen s/w-Bild. Wer allerdings die nachträglich colorierte Version vorzieht findet diese in den Extras. Das Bildformat ist 1,33:1 – 16:9 (schwarzweiß). Die Laufzeit von 100 Minuten entspricht der Originallänge. Als Sprachoptionen gibt es Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono) und Englisch (DTS-Master Audio1.0 Mono). Untertitel gibt es nur in Deutsch. Neben der colorierten Fassung gibt es in den Extras noch die John Wayne-Dokumentation „Johnny, weil du Geburtstag hast“ (41 Minuten), ein Wendecover ohne FSK-Logo, sowie weitere Werbe-Trailer. Eine grandiose Veröffentlichung eines bemerkenswerten und ungewöhnlich romantischen Westerns, der Jahrzehnte später Vorlage für einen hochgelobten und modernen Klassiker wurde: DER EINZIGE ZEUGE (1985). Peter Weir schaffte es in seinem Thriller, die ursprüngliche Vorlage von Grant zu entstauben und zu modernisieren, wobei nur noch die Grundstrukturen übrig geblieben sind. Der Vergleich mit Harrison Ford und Kelly McGillis, die in diesem Film die Hauptrollen spielen lohnt sich.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
bewertet am 16.06.2018 um 20:58
Endlich wieder ein neuer Film mit Danielle Harris! Storytechnisch bietet "Inoperable" nicht unbedingt etwas neues, aber mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen und auch mit dem Ende hätte ich nicht unbedingt so gerechnet.

Das Bild der Blu-ray ist sehr gut, jedoch nicht ganz perfekt. Allerdings ist das 16:9 Vollbild schon ne feine Sache. Gibt's ja immer seltener...

Soundtechnisch geht die Scheibe auch absolut in Ordnung. Zwar ist das auch kein Referenzsound, aber für eine Low Budget Produktion mehr als in Ordnung.

Bonusmaterial gibt's leider keines, es befinden sich nur ein paar Trailer auf der Disc, was ich mega Schade und Enttäuschend finde...
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Samsung UBD-M9500
Darstellung:
Samsung QE65Q7C
bewertet am 16.06.2018 um 20:17
Ach was ist nur mit John Cusack los, früher eine feste Grösse, heute ein Hampelmann. Man kann sich kaum vorstellen, dass er mal zur Topriege gehört hat. Es scheint als ob er keine Lust mehr zum schauspielern hat.

Zum Film: Optisch schön anzusehen, leider reicht das aber nicht aus, einen guten Film zu machen. Die Story ist unlogisch und vorherzusehen. Technisch ist der Film gut. Extras sind Fehlanzeige.

Fazit: Finger weg, der Film weiss nicht zu unterhalten! 2/10
Story mit 1
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony PlayStation 4 Pro 1TB
Darstellung:
Samsung
bewertet am 16.06.2018 um 20:10
JCVD und Dolph sind für mich Pflichtprogramm. Hier mehr JCVD als Dolph, das er nur eine Nebenrolle hat. Handwerklich gut gemacht, ohne abzuheben. Inhaltlich eher mau, darum für mich gute Durchschnittskost. Bild und Ton sind gut. Die Extras für mich uninteressant.

Fazit: Durchschnittliche Action-Kost mit zwei guten Action-Opi's. 5/10
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony PlayStation 4 Pro 1TB
Darstellung:
Samsung
bewertet am 16.06.2018 um 16:09
Nach 15 Jahren hartem Training in einer fernen Welt kommt Danny wieder zurück nach New York, er hat nun die Kräfte des Iron Fist, doch seine Rückkehr wird nicht überall gut angenommen und er lernt auf die harte Tour dass nichts so ist wie es scheint und er muss seine ganze Kampfkunst anwenden um zu überleben.
Die vierte Serie des großen Marvel Netflix Deals sorgte für desatröse Kritiken und wegen des mieserablen Luke Cagen waren meine Erwartungen recht gering, aber ich muss sagen die Serie ist besser als Erwartet. Es gibt zwar keinen richtigen Bösewicht so dass kein Charakter so richtig herausragen kann aber da es stets Grautöne gibt macht es die Sache interessant und die Charaktere werden angenehm komplex. Die Story selbst ist ordentlich erzählt so dass man sich nicht langweilig, auch wenn die Wendungen stellenweise doch etwas bräsig sind. Kleines Highlight erweist sich wieder mal Rosario Dawson die herrliche Insider zu den anderen Serien raushaut. Aber der größte Schwachpunkt der Serie ist die Action. Bei Iron Fist erwartet man eigentlich Martial Arts in Höchstform, dummerweise sind die Fights sehr schlecht choreographiert. Man merkt zwar die Hommages an alte Actionfilme, aber die Moves sind recht unspektakulär und langsam ausgeführt. Dazu sieht man auch noch regelmäßig die Doubles, hier ist man einfach besseres gewohnt so dass die Actionszenen sehr frustrierend werden. Aber trotz der Schwächen ist dieses Werk klar eines der besseren Werke des MCU.
Das Bild ist stellenweise leicht dunkel geraten, aber es gibt kein Filmkorn und Details wie einzelne Haare und Poren sind sehr gut sichtbar.
Der englische Ton bietet einen sehr guten Detailierten Raumklang.
Bonusmaterial gibt es nicht.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
bewertet am 16.06.2018 um 15:16
Klasse Streifen, der das Genre nicht neu erfindet aber m. E. sehr gut zu unterhalten weiß.
Bild und Ton sind ebenfalls auf hohem Niveau, alles richtig gemacht.
Am Ende habe ich sogar mit den "Bösen" mit gefiebert.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Panasonic TX-P55VTW60
bewertet am 16.06.2018 um 15:06
Fand den Film jetzt nicht so den Wahnsinn. Durchschnittliche Darsteller, anständiges Bild und Ton, dafür reichlich Splattereinlagen. Die Story ist praktisch nicht vorhanden.

Fazit: Eher laues Lüftchen am Splatterhimmel! 3/10
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony PlayStation 4 Pro 1TB
Darstellung:
Samsung

Blu-ray Film Tipp

Story
 
4,5
Bildqualität
 
4,0
Tonqualität
 
3,5
Extras
 
1,0
2 Bewertung(en) mit ø 3,3 Punkten

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