Neueste Bewertungen - Blu-ray Filme

Auf dieser Seite finden Sie die 50 neuesten Filmbewertungen.
plo
bewertet am 16.10.2018 um 11:38
En France: für das dunkelhäutige Ehepaar Sali und Paul könnte es gerade nicht besser laufen. Vor kurzem erst geheiratet haben die beiden nun ein Blumengeschäft eröffnet, und es fehlt nur noch ein Kind, um das Glück perfekt zu machen. Da Sali keine Kinder bekommen kann, wurde eine Adoption beantragt. Als der positive Bescheid eintrudelt, ist die Freude groß (und sie bleibt es auch noch eine Weile, zumindest bei den Adoptiveltern), aber: das Kind hat weiße Hautfarbe..

„Zum Verwechseln ähnlich“ ist eine französische Komödie des von der Insel Martinique stammenden Regisseurs Jean-Baptiste (noch nie vorher gehört), der bereits vorher eine Komödie inszeniert hatte, die ebenfalls von Integration und dem Drumherum handelte. Das Drehbuch zum Film soll wohl auf tatsächlichen Geschehnissen basieren: so hat eine nigerianische Familie wohl mal tatsächlich ein weißes Kind „zugeteilt“ bekommen.
„Zum Verwechseln ähnlich“ hat ein paar starke Momente, beispielsweise als Sali (überzeugend dargestellt von der berückend schönen Aïssa Maïga) ausgelacht wird, als sie einer zufälligen Gesprächspartnerin eröffnet, dass sie „die Mutter ist und nicht das Kindermädchen". Leider driftet der Film besonders im letzten Drittel ein wenig zu sehr in Richtung Slapstick ab, was den guten, leichtfüßig-unaufdringlichen ersten beiden Dritteln mit eher subtilem Humor eher schadet. Hinzu kommt das hemmungslose Overacting der Darstellerin von Salis Mutter, was zuweilen nerven kann.
Insgesamt betrachtet hätte „Zum Verwechseln ähnlich“ durchaus das Potenzial zu einer Feelgood-Komödie á la „Die Töchter des Monsieur Claude“, verplempert dieses Potenzial aber durch die genannten Gründe.

Das Bild ist, wie bei den meisten jüngeren französischen Produktionen, hervorragend. Die Schärfe und die Tiefenschärfe sind permanent sehr hoch; der Kontrast, der Schwarzwert und die Plastizität sind außerordentlich.

Der in DTS HD MA 5.1 vorliegende Track ist sehr ordentlich, aber nicht Referenz. Um so richtig aus dem Quark zu kommen bietet „Zum Verwechseln ähnlich“ dem Track zu wenig Gelegenheiten. Dynamik und Bass kommen selten auf; die Surroundkulisse ist, gemessen an den gebotenen Möglichkeiten, recht gut. Direktionale Effekte kommen nicht vor, die Dialoge sind stets gut verständlich.

Bei der Bewertung der Extras schließe ich mich dem Vorposter an. Die Scheibe hat kein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: „Zum Verwechseln ähnlich“ kann man sich durchaus ein Mal ansehen, und man wird auch recht gut unterhalten. Mehrfach sehen muss ich den Film sicher nicht, und in der Sammlung verbleibt er erst recht nicht.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
bewertet am 16.10.2018 um 11:37
Ich habe den Film für 5,- Euro auf dem Flohmarkt geschoßen.....und Voila, allein damit wurden die Produktionskosten schon wieder eingespielt.

Aber ernsthaft: Wer sich City Spiders kauft, erwartet kein Ben Hur, sondern ein B-Movie mit allen ihm üblichen Tücken, als da wären: Ein Drehbuch, bei dem die entscheidenden Seiten verloren gingen, Schauspieler die ihre Rollen auf dem Arbeitsamt angeboten bekommen haben und Spezialeffekte, die im wahrsten Sinne des Wortes sehr "Spezial" sind.
So bleiben einem Enttäuschungen erspart.

An diesem Maßstab gemessen, spielt City Spiders sicher in der oberen Liga der B-Movies: Kein Akteur blamiert sich bis auf die Knochen, man hat sich so etwas wie eine Rahmenhandlung aus den Fingern gesogen und das Beastcreaturedesign ist monströs genug, um keine Lachsalven auszulösen.
Den Kommentaren zufolge wurde der Film anscheinend in Real 3D gedreht, was ich allerdings in Zweifel ziehe. Die Tiefenwirkung ist nämlich durchaus überschaubar und die Objekte im Raum wirken zweidimensional und scheinen sich gegeneinander zu verschieben, was eher für eine nachträgliche Konvertierung spricht.
Richtiges 3D Feeling kommt nur bei den New Yorker Panoramabildern und beim Veitztanz des Mutterungeheuers auf.
Erfreulicher Weise ist das Bild dafür weitesgehendst frei von Doppelkonturen, so daß man bei der stereoskopischen Bearbeitung definitiv von einem Mehrwert sprechen kann.

Wer auf etwas Trash und B-Movies steht, kriegt hier also geboten, was er erwartet. City Spiders ist keine Parodie wie Sharknado, sondern nimmt sich selbst ernst. Man ist um Seriösität bemüht und so richtige Fremdschämmomente gibt es eigentlich keine.
Peinlich sind nur die Interviews in den Extras, bei dem über die psychologische Komplexität des Werkes so gelobhudelt wird, als man hätte gerade Citizen Cane übertroffen und als würde das Niveau der Monsterfights die Transformers wie Klappstühle aussehen lassen.

Somit ist City Spiders ein harmloser Snack für zwischendurch, bevor das Marvel Universum wieder durch die gute Stube wüten kann...

Und ACHTUNG: Nur die Version kaufen, bei der links unten auf dem Cover "Neue 3D Version" steht. Die erste 3D Version war anscheinend ein technisches Armageddon...
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Panasonic TX-P42GT20E
bewertet am 15.10.2018 um 23:21
Ein interessanter, spannender Film. Die Story ist etwas vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam.
Das Bild ist spitze. Von der Schärfe ist nicht mehr viel Luft nach oben.
Auch der Ton lässt keine Wünsche offen.
Klare Kaufempfehlung.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
LG 65E6D
bewertet am 15.10.2018 um 23:06
Juice ist ein Film, der mir sehr viel bedeutet und mich seit dem Teenager-Alter begleitet hat. Damals wurde ich drauf aufmerksam durch Tupac: Resurrection. 2004 or 2005 habe ich den endlich gesehen und war mega begeistert von. Der Film hatte alles was ich von einem Hood-Movie erwartet habe. Coole Charaktere, eine gute Inszenierung und einen erstklassigen Soundtrack. Das Schauspiel war super. Tupac als der verrückte Roland Bishop stiehl hier selbstverstämdlich die Show. Man merkt, dass er alles gegeben und diese Rolle mit sehr viel Hingabe gespielt hat. Aber auch Omar Epps als der aufstrebende DJ "GQ", Khalil Kain als Raheem Porter oder Jermaine Hopkins als Steel haben alle eine tolle Arbeit geleistet.

Der Film begeistert auch heute noch.

Diese Blu-Ray hingegen ist leider enttäuschend. Das ganze Warten hat sich leider nicht wirklich gelohnt. Auch wenn es sich um ein HD-Bild handelt und das Bild keine Katastrophe ist, ist es enttäuschend, dass hier nicht der HD-Transfer der US-BD vorliegt. Die Bildquali der US-Blu ist deutlich besser. Ganz besonders am Anfang merkt man das wenn die Anfangs-Credits laufen. Da treten einige Schmutzpartikel bzw. Kratzer auf. Der Detailgrad ist grundauf solide, allerdings hätte Bild ein ticken schärfer sein können. Von den Farben her ist das Ganze meiner Meinung nach aber stimmig.

Beim Sound hätte man aber viel mehr machen können. Selbst die englische Tonspur gibt es nur in Dolby Digital 2.0 Stereo und klingt dementsprechend. Der Sound hört sich ziemlich blechern und dynamikarm an und befindet sich die meiste Zeit im mittleren bis hohen Bereich. Die Tiefen (oder Bassanteil) lassen einiges zu wünschen übrig und die räumliche Atmosphäre fehlt fast gänzlich.

Diese Blu-Ray wurde zudem mit keinerlei Extras ausgestattet. Hätte man diesen Aspekt einfach mithilfe das Inhalts der US-Scheibe leicht abdecken können. Sehr schade, denn die Featurettes hören sich nicht schlecht an. In Anbetracht dessen, dass es nicht mal Untertitel gibt, kann man davon ausgehen, dass das Label Studio Hamburg sich generell nicht wirklich große Mühe gegeben hat. Das einzig Positive an den Extras ist vielleicht das Wendecover ohne FSK-Logo, aber sowas sollte mittlerweile Gang und Gebe sein.

Im Großen und Ganzen ist diese Blu-Ray unterer Durchschnitt. Das Bild ist gut, der Sound schlecht und Extras nicht vorhanden. Dieser Klassiker hat deutlich eine bessere deutsche Auflage als diese verdient.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
bewertet am 15.10.2018 um 21:51
Der Künstler Jessie zieht mit seiner Frau und seiner Tochter auf eine Farm in Texas, wo er zu düsteren Kunstwerken inspiriert wird. Bald taucht der geistig verwirrte Sohn auf, der bald zur Bedrohung wird. Beide stehen scheinbar unter dem Einfluss dämonischen Wirkens.

THE DEVILS CANDY ist spannender und atmosphärischer Horror, der in erster Linie von der unheilvollen Bedrohung für die Familie ausgeht und nach dem Blut von Kindern dürstet. Mit vermutlich kleinem Budget wurde hier ein fieser kleiner Happen kreiert. Die Metal Komponente hat zudem ihren Charme.

Die Bildqualität ist gut, dunkle Szenen sind für meinen Geschmack allerdings etwas zu dunkel geraten. Der deutsche Ton überzeugt - nicht nur wegen des coolen Metal Score.

Als Ausstattung gibt es nur Trailer, ein Wendecover sowie eine schwarze Hülle.

THE DEVILS CANDY ist solides und unterhaltsames Horrorkino, das jedoch in erster Linie auf Genre Fans zugeschnitten ist. Ein breiteres Publikum wird eher passen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
plo
bewertet am 15.10.2018 um 12:44
Die Vereinigten Staaten von Amerika, 1892: die Indianerkriege sind einige Zeit vorbei, doch die Vergangenheit lastet schwer auf allen Beteiligten. In New Mexico erhält Captain Joe Blocker definitiv gegen seinen Willen den Auftrag, den an Krebs leidenden Chief Yellow Hawk nach Montana zu begleiten, damit der alte Häuptling in der Heimat sterben kann. Dies soll Zeichen der Annäherung für Amerikaner und Indianer sein, doch die von beiden Seiten angerichteten Gräuel bleiben unvergessen: Blocker und Yellow Hawk stehen sich zunächst unversöhnlich und hasserfüllt gegenüber. Unterwegs stößt die Gruppe auf eine niedergebrannte Farm, der Mann und die Kinder wurden grausam von Comanchen ermordet. Die Frau hat schwer traumatisiert überlebt und wird durch die Gruppe zum nächsten Stützpunkt mitgenommen. In der steten Gefahr durch die Comanchen müssen sich Blocker und Yellow Hawk wohl oder übel zusammen raufen und entdecken dabei die menschliche Seite des Gegenüber..

Scott Cooper ist dem Filmkundigen natürlich kein Unbekannter: der Amerikaner (oder vielmehr sein Hauptdarsteller Jeff Bridges und ein Song) hat bereits bei seinem Erstling „Crazy Heart“ Oscars kassiert, und auch die beiden Nachfolger „Out of the Furnace“ (ebenfalls mit Christian Bale) und „Black Mass“ sind für mein Empfinden hervorragende Filme. Stets nimmt sich Cooper zeitgeschichtlicher Themen an, und dieses Mal ist es ein Western. Dieser Western ist aber so ganz und gar nicht wie die „gewöhnlichen“ Western, und schon gar nicht wie so einige Vertreter aus der Hochzeit des Genres in den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts. „Hostiles“ ist quasi eine Parabel und zeigt auf, was der Krieg aus Menschen macht; und so hätte die Geschichte nach jedem gewalttätigen Konflikt erzählt werden können und hätte nach dem 2. Weltkrieg, nach dem Irak oder Afghanistan genauso funktioniert.
„Hostiles“ zeigt auf, dass das Gesehene, Erlebte und vor allem auch das Getane tiefe Spuren auf der Seele der Menschen hinterlässt, dieser dabei verroht, psychisch abstumpft und jegliche Menschlichkeit fahren lässt, so dass selbst Kinder brutal ermordet werden. Als Hoffnungsschimmer zeigt Cooper jedoch auch, dass Menschen ihren Hass und ihre Vorurteile überwinden können, sobald sie den Menschen hinter der Fassade des Feindes erkennen.
Dies alles erzählt Cooper auf verlangsamte Weise, wenn die Gruppe durch die endlosen Weiten Nordamerikas reitet, stets vage bedroht von meist unsichtbaren Comanchen, die immer wieder überraschend angreifen. Doch Gefahr droht nicht nur von Indianern, auch der eigenen Rasse kann nie arglos begegnet werden.
„Hostiles“ ist toll photographiert, und viele Einstellungen sind kleine Kunstwerke. Der Film ist kein Action-Western, und doch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Stimmung ist jedoch stets düster und deprimierend, und nur ein Mal hellt ein Lächeln die Stimmung auf. Sehr berührend ist eine der letzten Szenen, in der Blocker und Yellow Hawk aufeinander zugehen. Der Film wird spielend durch Christian Bale getragen, obwohl dieser seine Mimik nur selten verändert: seine Präsenz ist mehr als ausreichend, um Emotionen zu transportieren. Wes Studi steht Bale jedoch in nichts nach, und ebenfalls sehr stark: Rosamund Pike.

Scott Cooper und sein Kameramann haben bewusst au die Nutzung von digitalen Kameras verzichtet, was die Bildqualität zumindest für den absoluten High Def-Freak etwas mindert. Der Gebrauch von herkömmlichem Zelluloid führt zu einem meist etwas weicheren Bild und sichtbarem Korn. Die Bildhintergründe sind allesamt durch die Bank nicht besonders scharf und wenig detailreich; seine Stärken hat das Bild in den Mittelgründen. Und trotz der angesprochenen Mängel: das Bild passt gut zum Film, und es wirkt sehr kinolike.

Der deutsche Track liegt in DTS HD MA 5.1 vor. Die Tonspur klingt insgesamt recht verhalten, wobei mir persönlich die im Review erwähnten leisen Dialoge gar nicht so auffielen, denn der gesamte Track ist wenig dynamisch und kaum bassstark. Die Originaltonspur habe ich nicht angehört, aber dass sie besser ausfällt als die deutsche glaube ich auch so. Ist auch nicht schwer.

Extras habe ich wie üblich nicht angesehen, ich vergebe erstmal einen Mittelwert. Die Scheibe hat kein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: „Hostiles“ ist einerseits klassischer Western und dann doch nicht wieder nicht. Der Film ist quasi ein Psychodrama im Westernkostüm über die Schäden, die die Seele des Menschen in Kriegen nimmt. „Hostiles“ ist trotz aller Verlangsamung fesselnd, berührend, sehr authentisch und hochdramatisch. Sollte man als Filmliebhaber mindestens gesehen haben.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
bewertet am 15.10.2018 um 10:41
2 wirkliche tolle Filme in einer Box.Tolle Story-Tolle Darsteller hier stimmt alles.Man merkt den Darsteller an das sie beim Dreh viel Spass gehabt haben müssen.Bild & Ton spielen in der obersten Liga.Extras sind auch reichlich vorhanden.Diese Box gehört in jede Sammlung.Hoffe auf einen dritten Teil.Klare kaufempfehlung
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
bewertet am 15.10.2018 um 09:01
Liam Neeson ist hier in einer neuen Verfilmung zum Watergate-Skandal zu sehen. Hierzu gibt es ja nicht erst einen Film, am bekanntesten dürfte aber ohne Zweifel "Die Unbestechlichen" sein. Nun versucht man sich an einer neuen Perspektive, nämlich die Erzählung aus Sicht des FBI-Mannes, der später als Deep Throat in der Presse bekannt wird und aus heutiger Sicht als einer der ersten Whistleblower in die Geschichte einging. Anders als spätere Whistleblower wie Edward Snowden brachte Dee Throat aber das korrupte System zum Einsturz und ist deshalb auch heute noch einmalig. Wer hinter dem Pseudonym steckt war lange Zeit unbekannt, erst kurz vor seinem Tod offenbarte Mark Felt der seinerzeit ein hochrangiger FBI-Beamter war, seine Identität.

Der Film erzählt nun quasi die Ereignisse aus sich Sicht von Felt, akribisch und durchaus interessant, aber auch etwas langweilig. Problematisch ist natürlich vor allem das man weiß, wie die Geschichte ausgeht. Interessant sind dabei auch eher die Nebenfiguren, mit denen Felt sich konfrontiert sieht. Nixon selbst, spielt eigentlich gar keine Rolle, außer bei eingespielten Original-Archiv Material. Trotzdem fehlt es der Umsetzung immer etwas an Drive und wirkt hier und da eher wie ein Geschichtsbuch, statt wie ein packender Polit-Thriller.
Sehen lassen ganz sich hingegen der Cast, allen voran Liam Neeson als ergrauter FBI-Mann Mark Felt. Auch wenn Neeson eher routiniert spielt, sieht man ihn doch immer wieder gern, zumal er hier mal wieder etwas abseits des Actiongenres unterwegs ist. In Nebenrollen tauchen so bekannte Gesichter auf wie Diane Lane, Marton Csokas und Tom Sizemore.

Fazit: Interessante Geschichtsstunde zum einmal ansehen, aber jetzt auch kein Film den man unbedingt öfter in den Player legen muss. 3/5

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Bild: Ordentliche Schärfe, Bild wurde aber farblich verfremdet. 4/5
Ton: Es wird in erster Linie geredet, darüberhinaus trägt nur der treibende Score etwas zur Räumlichkeit bei. 4/5
Extras: Magere Ausstattung, hier hätte sich ja mal eine Doku angeboten zu der Figur Deep Throat oder generell zum Watergate Skandal. Leider auch kein Wendecover. 2/5
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Philips BDP3300
Darstellung:
Samsung UE-65H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 21:25
DAS RITUAL ist ein spannender Horrorthriller mit cooler Voodoo Thematik, die ein wenig an Rosemarys Baby erinnert, es geht nur nicht um eine schwangere Frau sondern um einen verwitweten Vater und seinen Sohn, die Ziel eines Kults werden. Zudem punktet der Film mit einer glaubwürdigen Vater-Sohn-Dynamik und einem guten Martin Sheen in der Hauptrolle.

Die Bildqualität der Veröffentlichung ist exzellent und kann sich mit aktuellen Titeln messen. Der deutsche verlustfreie Stereoton ist ebenfalls erstklassig und holt das Beste aus seinen Mitteln heraus.

Die Ausstattung ist in Ordnung. Hinzu kommt ein Wendecover und eine schöne transparente schwarze Hülle.

DAS RITUAL ist ein sehenswerter Klassiker in einer hervorragenden Veröffentlichung. Fans sollten sich das Release auf jeden Fall gönnen.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 14.10.2018 um 18:35
Ich muß mir wohl Recht geben, wenn ich behaupte, daß da scheinbar jemand von immensem Groll geplagt war, weil er sich nicht im Besitz der King Kong gegen Godzilla Filmrechte wähnte. Dieserjenige beschloß wohl aus reinem Spaß am Trotz und Plagieren, auf eigene Faust als Ersatz für den Clash der Originalurzeitgiganten, zwei Monsterdummies aus der B-Liga aufeinander zu hetzen.
Als Kong Double muß ein Albino Silberrücken, der mehr Buddy als Affentier von Tierpfleger (und Ex-Tierschutz Rambo) Dwayne Johnson ist, den Arsch hinhalten. Das tagesaktuelle Klein Klein zwischen den beiden Alphas wird mit Mimik und Gesten besprochen, für kompliziertere Debatten und den gehobenen Ulk benutzt man die universelle Zeichensprache.

Für Godzilla muß eine hypertrophierte Turboversion eines See you later Alligators in die Bresche springen.
Mehr Drache als Riesenechse schnorchelt das Panzertier, von einer myteriösen Frequenz angelockt, nach Chicago. Gleiches Verhalten wiederum zeigt auch King Kong und ebenso ein furchteinflößendem Wolfungetüm, welches metzelnd und mordend eine Schneise von Tod und Verwüstung auf dem Weg in die Metropole hinter sich herzieht.

Dort angekommen, batteln sich die 3 Mutanten bis zum tödlichen Finish, bei dem am Ende schließlich zwei Riesenkadaver für ein Überangebot an billigem BBQ Fleisch in Chicago sorgen.

Warum aber zieht es die 3 Naturburschen überhaupt in die Großstadt? Die Antwort ist verblüffend einfach: Im Weltraum wurde mit einer geheimen, genverändernden Substanz experimentiert. Den Angriff einer mutierten Laborratte überlebt irgendwie niemand an Bord und die Behälter mit dem Gift regnen aus der Rettungskapsel auf die Erde hernieder. Eben einer in einen Wolfrudel, einer einem miesgelauntem Alligator vor die Schnauze und einer ins Affengehege. Noch Fragen?
Und natürlich, ihr habt's sicherlich schon geraten, haben die boshaften Geningenieure eine Mutation in das Gift eingebaut (eine biophonare Gensequenz !!!), welchem die mutierte Wesen nicht widerstehen können. Einmal in den Bann des Äthers geraten, verspüren die Biester den unkontrollierbaren Drang, aktiv gegen die Geräuschverschmutzung zu intervenieren, welche die fiesen Kapitalistenschweine und korrupten Schweinesauwissenschaftler aus Chicago aussenden, um ihre Kreaturen wieder zurück in Muttis Schoß zu lotsen. Dort eingefangen, will man sie wieder als Kampfwaffe höchstbietend bei E-Bay verhökern.
Oder so ähnlich.

Näher auf die Handlung einzugehen, beleidigt meine Ehre als seriöser Nichtsnutz. Nur noch soviel: Allen Schauspielern merkt man an, daß sie nicht viel mehr sind als Staffage und Statisten, die den Stars der Manege nicht die Show stehlen dürfen. So treten denn auch die Handlung und die Akteure niemals aus den Schatten Johnsons und seiner CGI Heroen heraus, sondern agieren stattdessen monotyp, statisch und zurückhaltend.
Eine ähnliche Rolle kommt auch dem Megawerwolf zu. Er fristet ein Mauerblümchendasein und seine Auftritte wirken trotz seiner grimmigen Präsenz allzu hastig abgedreht. Sie scheinen vor allen Dingen die Funktion zu erfüllen, den Zuschauer während der Pseudohandlung nicht in einen Dämmerschlaf versinken zu lassen und ihn bis zum Finale Furiosum wach zu halten. Hier wäre trotz seines knackigen Vernichtungsfeldzuges einiges mehr an Dramatik drin gewesen.

Wer am Creaturehorror Vergnügen hat, kommt allerdings spätestens am Ende doch auf seine Kosten. Der Showdown macht Spaß und in der Zerstörungsorgie wird an nichts gespart. Selbstverständlich setzt man auch hier nicht auf Spannung, geschweige denn auf raffinierte oder dramatische Handlungssegmente, sondern spielt routiniert mit den visuellen Vorzügen ausufernder Materialschlachten.

Natürl ich sind auch die Handlungen in den japanischen Godzillafilmen hahnebüchen. Was dort aber herrlich albern und augenzwinkernd umgesetzt wird und sich nahtlos in das triviale Gummimonsteruniversum einfügt, wird in Rampage dem Zuschauer zu bierernst aufgetischt. Auch wenn Rampage sich um Unlogik bemüht und damit versucht auf der Sharknadowelle zu reiten, so geht ihm doch der trashige Charme des Haiepos, bzw. der Nipponkröten ab. Entweder dreht man einen echten Actionkracher, oder aber man parodiert denselben. Das unentschloßene Lavieren zwischen Bad Taste und solider Actionkost muß man wohl der Mutlosigkeit der Produzenten zuschreiben, die es wohl allen Recht machen wollten, damit aber letztendlich niemanden so richtig glücklich gemacht haben. Beide Varianten können für sich allein genommen ihren Reiz haben und zufriedenstellend unterhalten. In diesem Falle aber verstören die (hoffentlich) gewollten Logikdefizite der Story und die blassen Schubladencharaktere den Zuschauer bis zum Grande Finale. Ein wenig mehr Eindeutigkeit im Tenor hätte für ein gelungenes Kintopvergnügen gesorgt. So aber läßt man sich, mal angeregt, mal gähnend durch den Blockbuster treiben, wie ein Trapper auf seinem Floß den Yukon herunter.
Heute, einen Tag nach dem Ronezvous mit Rampage, verblaßt die Erinnerung an ihn schon allmählich und er entgleitet langsam aber unaufhaltsam in die nebelige Dämmerung des Vergessens....

Kann man sich den Film ein zweites mal anschauen? Selbstverständlich. Aber ein Finger sollte immer auf Tuchfühlung mit der Vorspultaste bleiben...!

Das 3D ist recht ordentlich und bereichert den Film definitiv!
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Panasonic TX-P42GT20E
bewertet am 14.10.2018 um 17:06
Ein Film den man sonntags einfach nur in den Player schmeißt und abschaltet.

Die Story ist so stummpfsinnig das sie in manchen scenen schon wieder lustig ist. Der Sound kommt verständlich und klar rüber. Das Bild liefert hier einen durschnittswert ab. Mehr braucht man glaub ich über diesen streifen zu schreiben
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Player:
Microsoft Xbox one S
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 17:01
Ein klasse Thriller mit einem klasse Samuel L. Jackson.

Die Story ist unterhaltsam und spannend bis zum schluss. Das Bild zeigt sich von seiner besten seite, farben Helligkeit und schärfe hamonieren wunderbar zusammen. Der Sound kommt verständlich und klar rüber. Ein Thriller den man sich öfters reinziehn kann.

Klare empfehlung von meiner seitz
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 16:52
Ein wundervoller Film für die ganze Familie.

Julie Andrews und Dick van Dyke spielen hier einfach klasse. Muss sagen das dieser Film ein Blindkauf war und ich es keinesfalls bereut habe. Das Bild liefert für das alter des Films eine wirklich saubere Performance ab. Die Story ist unterhaltsam und macht laune. Der sound kommt verständlich und sauber rüber.

Ein Film der in keiner Sammlung fehlen darf
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 16:31
Als 2Pac/Hip Hop Fan konnte mich der Film überzeugen! Er ist sehr aufschlussreich, die Beziehung zu 2Pac's Mutter finde ich gut gelungen! Die Szene im House of Blues ging bei mir unter die Haut! Für den "neutralen" Betrachter würde ich den Film nur bedingt empfehlen: Kann man mit Hip Hop nicht so viel anfangen, wird man den Film, denke ich mal, nicht so gut finden...
Technisch bin ich auch mehr als zufrieden!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
bewertet am 14.10.2018 um 13:19
Ich kann diesen typischen billigen Chinadarstellungen rein gar nichts abgewinnen. Schlechte Schauspieler, schlechte Bildquaöität (fades, bräunliches, kontrastarmes Bild) und was 3D angeht, so verstehe ich nicht, warum dies so gut bewertet wird. Ich finde das hier 3D sogar im Gegenteril sehr schlecht ist. Die "s.g." Effekte sind amateurhaft gemacht und erinnern an Kung Fu Filme aus den 70-ern. Der Ton geht ja gerade noch so, ist aber für DTS-HD MA 5.1 ebenfalls auf schlechtem Niveau. Die Kanäle werden nicht sauber getrennt und der LFE wird kaum angesprochen. Wenn ich da nur schon an "Im Herzen der See" denke, gar kein Vergleich dazu. Ich habe das Set mit Verlust wieder verkauft.
Story mit 1
Bildqualität mit 1
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Epson EH-TW9200
bewertet am 14.10.2018 um 12:44
Story (5)
Einmal mehr zeigt Judi Dench ihre unglaublich starke Kamerapräsenz und brilliert mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten. In der Verfilmung dieser tragischen Lebensgeschichte einer Mutter, die als junge Frau im konservativen Irland gezwungen wurde, ihren Sohn zur Adoption frei zu geben, kann Dench alle Register ihres Könnens ziehen - und sie tut dies gewohnt souverän.

Unterstützt wird Judi Dench dabei durch ihren, den snobistischen Reporter spielenden, Kollegen Steve Coogan, welcher auch gleich als Drehbuchverfasser und Produzent tätig war.
Die Inszenierung wurde sehr dezent und behutsam, dem heiklen Stoff angemessen, umgesetzt und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Dabei hat Regisseur Stephen Frears es wunderbar verstanden, durch eine entschleunigte, sehr präzise Inszenierung Spannung sowie Platz für emotionale Tiefe zu schaffen. Die Geschichte wird nie oberflächlich oder klischeehaft, und die Schnitte sitzen chirurgisch genau. Dabei nimmt die Story eine ganz andere Wendung, als dies der Zuschauer zu Beginn vielleicht denkt. Gerade diese, zuweilen fast schon unerträgliche, Differenziertheit der Erzählweise, lässt die ganze Tragik hinter dieser und vieler tausend ähnlich gelagerter Fälle erahnen.

Ein Film, der berührt ohne weinerlich zu werden und dem es gelingt, durch seine christlichen Werte, die die Hauptfigur vorlebt, die Scheinheiligkeit der katholischen Institution blosszustellen ohne anzuklagen.

Bild (5)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1:85:1 (13:7 – US und UK WideScreen Kino-Format. Ursprünglich von Universal 1953 eingeführt) vor.
Die Bildschärfe bewegt sich auf Referenzniveau. Es ist gut sichtbar, dass der Film digital gedreht wurde. Die Farben sind kräftig und natürlich, die Kontraste hervorragend ausgefallen. Auch der Schwarzwert kann voll und ganz überzeugen.
Stilmittelbedingt sind einzelne Szenen etwas unschärfer und verrauschter ausgefallen, zuweilen wurde sogar mit Super-8-Aufnahmen gearbeitet, um die Privatfilme der Protagonisten glaubhaft erscheinen zu lassen.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Deutsch DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist ebenfalls ausgezeichnet ausgefallen. Es wurde sehr ansprechend mit den Surroundkanälen gearbeitet, so dass eine gute Surroundkulisse aufgebaut werden konnte. Die Dialoge sind jederzeit bestens zu verstehen. Die Dynamik wird in diesem sehr ruhig inszenierten Biografiefilm kaum gefordert.

Extras (3)
Gibt es einige, habe ich mir aber nicht angesehen. Es gibt ein WendeCover!

Fazit: Wem gut gemachte Biopics gefallen und/oder wer Judi Dench in Bestform erleben möchte, dem kann ich diesen wunderbaren Streifen wärmstens weiterempfehlen. Die technische Umsetzung dieser Blu-ray ist zudem ausgezeichnet ausgefallen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
LG BP430
Darstellung:
LG 47LX9500
bewertet am 14.10.2018 um 02:03
Sehr mäßiger Film , mir sagt er von der Machart her nicht sonderlich zu.
Gesehen haben sollte man ihn aber schon mal.
Bild und Ton sind ordentlich.
Ausstattung sehr gut.
Unter anderem 3! deutsche informative Kommentare, dickes Booklet und Extras bis zum abwinken.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Samsung UE-55ES8090
bewertet am 13.10.2018 um 23:52
Für mich immer noch die Referenz in Sachen Bildqualität. Sehr guter Film.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 5
bewertet am 13.10.2018 um 22:43
Was für ein specktakel, hier heißt es hirn ausschalten,und geniessen,die tricks waren vom allerfeinsten,ich wurde bis zum schluss unterhalten, mehr wollte ich nicht,langeweile fehlanzeige!das bild war messerscharf,das 3d bild war nicht schlecht,aber da hat man auch schon besseres gesehen.zum ton:der dts-x sound war mit das beste was ich so gehört habe,dermaßen brachial das die bude bebte einfach perfekt!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO BDP-105D EU
Darstellung:
Sonstiges Epson EH-TW 9300
bewertet am 13.10.2018 um 20:20
John Landis zappt mit dem Zuschauer im KENTUCKY FRIED MOVIE durch das absurdeste Fernsehprogramm. Zwischen kleineren Clips und längeren Passagen wird eine bunte Mischung an blödsinnigem Humor mit Unterhaltungswert abgeliefert.

Die Bildqualität ist grundsätzlich gut, es zeigen sich jedoch deutliche Schwankungen zwischen den Szenen, vermutlich beziehungsweise wahrscheinlich als Stilmittel. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich.

Das Mediabook komm im gewohnten Koch Media Format und bietet eine Bonus-DVD mit einigen Extras. Das Booklet ist ebenfalls echt gelungen und spiegelt den kunterbunten Film authentisch wider.

KENTUCKY FRIED MOVIE ist für Freunde absurdkomischer Filme auf jeden Fall einen Blick wert, jedem Zuschauer wird das anarchische Stück Film aber wohl nicht schmecken.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 13.10.2018 um 19:49
Story: Heftiger, weil für viele in dieser Zeit und leider auch immer noch, moralisch aufrührender Film. Dabei steht aber nicht nur der unmenschliche Umgang mit dem Thema Homosexualität und allem was anders ist, sondern auch die doch "klischeehafte Darstellung" der niederbayerischen Gesellschaft im Fokus. Fand den Film aber trotzdem gut und auch von der Thematik noch sehr aktuell.

Bild: Viel Bildkorn und Bildrauschen. Durch das generelle schwarz.weiß Bild kommt kein HD Gefühl auf.

Ton: Die gesamte Sprachausgabe ist in starkem Dialekt, was es schwer zu verstehen macht. Ansonsten komplett über den Frontspeaker ohne jeglichen Surroundklang.

Extras: "Jäger und Gejagte" Interview mit Peter Fleischmann, Produzent und Regisseur im Dialog, Die Kinopremiere 1969, Landshuter Leserbriefe, Trailer, DVD Fassung, Mediabook
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 4
bewertet am 13.10.2018 um 15:54
Klassiker in toller HD Qualität (4k restauriert) und mit Originalsynchro

Der Film ist ein Klassiker von Jackie Chan, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Einer der besten, den er je gemacht hat. Wer mit Kung Fu und Slapstick etwas anfangen kann, sollte sich die Blu-ray unbedingt zulegen.

Die deutsche Synchronisation von damals ist toll, zum Glück wurde der Film nie neu synchronisiert. Die Tonqualität ist dem Alter entsprechend gut. Während des Films gibt es zum Glück keine nervigen O-Ton-Stellen (die ehemals fehlenden Einstellungen in der deutschen Fassung beim End-Kampf hatten keinen Dialog). Das Highlight der Synchro ist natürlich Christian Marschall als der alte Bettler (Großmeister Pei Ching Yeng gespielt von Yuen Siu Tien).

Die Bildqualität ist wunderbar und könnte nicht besser sein, neu in 4k abgetastet und restauriert, so wünscht man sich das. Gefiltert oder nachgeschärft wurde nicht.
Filmkorn ist intakt und der bereits 40 Jahre alte Film liefert in HD feine Details und natürliche Farben. Aber auch der Kontrast ist perfekt.

Bitte mehr davon, "Sie nannten ihn Knochenbrecher" wurde auch in 4k restauriert, allerdings müsste man da die kürzere deutsche Kinofassung mit alter Synchro als Bonus nachschneiden, da viele Szenen fehlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Epson EH-TW3200
bewertet am 13.10.2018 um 12:12
Die "Phantastischen Tierwesen" spielen zwar im Harry Potter Universum, haben aber - zumindest in diesem Teil - mit der Serie des Zauberschülers so gut wie nichts zu tun. Somit handelt es sich um ein eigenständiges Werk, das alles bietet, was einen guten Film ausmacht: Spannung, Komik, eine Prise Romantik, zum Schluss sogar etwas Action, und nicht zu vergessen: Magie! Allein die unterschiedlichen Tierwesen sorgen für jede Menge Abwechslung und Faszination. Die Protagonisten sind äußerst liebenswert in Szenen gesetzt, und wachsen einem schnell ans Herz. Da stört es auch nicht, dass der eigentliche Plot etwas dünn ist: die tolle Inszenierung macht das mehr als wett.

A propos Inszenierung: die Kameraführung ist extrem gut gelungen: durch vielfältige Tiefenstaffelungen und eine sich ständig ändernde Perspektive schafft sie selbst in 2D fast eine 3-dimensionale Wirkung. Kein Wunder also, dass der Film erst recht in der 3D-Version glänzen kann und in sehr vielen Szenen einen extrem gelungenen "Mittendrin"-Effekt erzeugt - ein paar Popouts inklusive.

Die Bildqualität ist dabei absolut top: kontrastreich, guter Schwarzwert, sehr farbenfroh und - bis auf ganz wenige Ausnahmen - absolut scharf und rauschfrei. Interessanter Weise wirkt das 3D-Bild durch seine leichte Abdunklung sogar noch einen Ticken kontrastreicher als das 2D-Bild. Die Konvertierung ist extrem gut und äußerst nahe an Real-3D.

Und es bewahrheitet sich mal wieder, dass das 3D-Erlebnis zuhause deutlich besser als im Kino ausfällt! Die Beleuchtung/Helligkeit und Schärfe kommen hier viel besser zur Geltung. Insgesamt kann man oft von einem referenzwürdigen 3D-Bild sprechen. Daher vergebe ich 4,7 von 5 Punkten dafür. In 2D sind immerhin noch 4,5 von 5 Punkten drin.

Auch beim Ton hat Warner sich nicht lumpen lassen und spendiert in 3D immerhin eine dt. 5.1-DTS-HD-MA-Tonspur, die kaum Wünsche offen lässt: präzise, klar, teils wuchtig, schön räumlich. Der starke Soundtrack von James Newton Howard und auch die vielen Geräusche und Soundeffekte kommen damit hervorragend zur Geltung. 4,8 von 5 Punkten.

Fazit: "Phantastische Tierwesen, Teil 1" ist für Freunde des 3D-Films ein weiteres Highlight und für Harry Potter Fans gelungenes neues "Futter". Klare Kaufempfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 5
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
bewertet am 12.10.2018 um 22:45
DEADPOOL 2 ist beinahe auf Augenhöhe mit seinem Vorgänger, kann durch das deutlich sattere Budget jedoch deutlich spektakulärere Action aufbieten. Zugegeben, ein paar Gags wirken zwar etwas recycelt, insgesamt überwiegen jedoch die positiven Seiten. Und: Deadpool hat mit Firefist und Cable zwei erfrischend moralisch ambivalente Gegenparts, echte Charaktere mit Geschichte.

Bild und Ton sind erwartungsgemäß erstklassig. Die Extras sind umfangreich.

Gesichtet wurde die Blu-ray eines Kumpels, DEADPOOL 2 wird aber auf jeden Fall auch noch in meine Sammlung wandern.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 12.10.2018 um 15:43
Zunächst einmal muss an dieser Stelle gesagt werden, das ich sowohl über ein 4K Equipment als auch über ein 3m breites FHD Equipment mit angeschlossenem UHD Player verfüge. So kann ich hervorragend die Qualität der Scheibe in allen Belangen vergleichen und testen. Für den Tonvergleich verfüge ich über ein 7.1.2 System, mit dem ich den hier hinterlegten DTS:X Ton mit seinem HD Master 7.1 Kern schon hervorragend abtasten kann.

Für diese UHD-Version wurde der Film aus dem gleichen 4K-Scan des für die 20th Anniversary Edition 2015 Blu-ray erstellten Films vorbereitet, wird aber hier in voller 2160p-Auflösung präsentiert und verfügt über eine verbesserte Codierung mit HDR10. Es behält das originale 2,35: 1 Seitenverhältnis der ursprünglichen Kinofasdung bei. Bild ist somit in 4K Remastered worden und das sollte man dann im Bild auch sehen können.

Das Hauptaugenmerk liegt hier im HDR, welches das Bild signifikant verbessern sollte.

Apollo 13 ist ein äußerst spannendes Zeitdokument. Wer ihn bisher noch nicht oder gar nur als DVD gesehen hatte, der bekommt hier einen Film zu sehen, der schon bildtechnisch sehr viel Freude bereitet.
Die eigentliche Geschichte ist ja eigentlich jedem NASA Kenner bekannt. Apollo 13 ist ein echter Pechvogel Flug, stand er doch schon vor dem Start unter keinem so guten Stern. Erst erkrankten Teile der Crew Nr. 1 und es musste die Ersatzcrew her, dann wurde auch innerhalb der Crew noch jemand vorsorglich ausgetauscht. Für mich aus heutiger Sicht schon sonderbar, das man die zwei Crews nicht mindestens 4 bis 6 Wochen vorher isolierte und somit eine Erkrankungsgefahr durch Kinderkrankheiten oder ähnlichem von vorne herein ausgeschlossen hat. Ich vermute, das ist mittlerweile anders. Egal, die nunmehr den Start herbei sehnende Crew musste sehr schnell die wichtigen Handgriffe lernen um eine erfolgreiche Mission hinter sich zu bringen und nach Armstrong den Mond zum zweiten Mal zu betreten.
Jedoch ging schon kurz nach dem Start etwas schief und das führte sich dann weiter fort um zu der Erkenntnis zu kommen. Diese Mission endet mit der Mission, die Astronauten heil auf die Erde zurück zu bekommen. Wer kann ein solches Drama besser ausfüllen, als Tom Hanks, dem das Drama förmlich in sein Gesicht geschnitten zu sein scheint und der ja auch später neben Forrest Gump auch in Fast Away und Der Soldat James Ryan brillierte. Seit der Zeit ist er ein bis heute begehrter Protagonist für gewisse Heldenrollen.

Was bezüglich der Mission nicht so bekannt war,ist, das als Nebenmission auch ein Meteoriteneinschlag auf der Mondoberfläche simuliert wurde und hierzu die dritte Stufe der Saturn V auf Kollisionskurs mit dem Mond gebracht wurde. Die 14 Tonnen schwere Stufe schlug mit 9000 km/h auf dem Mond ein und hinterließ einen sichtbaren Krater, die Sprengkraft entsprach etwa 10t TNT. Das von der Apollo 12 aufgestellte Seismometer registrierte den Einschlag, wobei das Beben 3 Minuten dauerte. Man nahm an, das der Einschlag Mond Partikel bis 60 km in die Höhe schleuderte.

Berichts Zitat:

"Teil der Apollo-13 Mission war nämlich das Saturn-Impact Experiment. Dabei wurde die dritte Raketenstufe nach der Abtrennung auf eine Kollisionsbahn mit dem Mond gebracht. So ein Booster ist ein ganz schön großes Stück Metall:
Zweck dieses Experiment war der Versuch, die beim Impact entstehenden Mondbeben mit den Seismometern zu messen, die dort bei den früheren Missionen installiert wurden.
Das ist auch gelungen, wie diese Messungen des Apollo-12-Seismometers zeigen:
Nun hat der Satellit LRO (Lunar Reconaissance Orbiter), der in den letzten Monaten tolle Bilder der Landeplätze der Apollo-Missionen gemacht hat, auch den Krater gefunden, den die Saturn-Stufe damals gemacht hat:
Der Krater ist etwa 30 Meter im Durchmesser und gut zu sehen. Die 14000 kg schwere Raketenstufe ist damals mit knapp 9000 km/h eingeschlagen. Der Krater liegt etwa 120 km vom Landeplatz von Apollo-12 entfernt und es dauerte knapp 30 Sekunden, bis das Beben (das etwa 3 Stunden dauerte) vom dort platzierten Seismometer registriert worden ist."

Das hier aber nur einmal am Rande.

Zurück zum Bild:

Das Bild das schon für die 20 Jahre Ausgabe in 4K Remastered wurde ist sichtbar besser als das schon gute BD Bild trotz der paar Fokus und Schärfe Schwächen des Films insgesamt. Kennt man die 20th Edition, dann ist im ersten Moment, zumal, wenn man den Film schon länger nicht mehr gesehen hat, der Moment da, wo man sich fragt. He, was ist denn jetzt besser, dann sollte man zum Vergleich einmal kurz, die schon sehr gute BD reinlegen und es kommt ein aha über die Lippen, ich verstehe. Jedes kleine Detail kommt zum Vorschein und auch die Farben sind sehr viel besser als die BD sie schon für die BD Ära sehr gut waren. Das HDR macht hier vieles richtig und präsentiert ein farblich knackiges Bild auf quasi aktuellem Niveau. Die Kontraste und der Schwarzwert kommen auch bei einer Sichtung bei mir in der SDR/HDR Variante toll zur Geltung und obwohl das Bild da auch nur FHD ist, wirkt es schärfer und insgesamt besser, einfach optimierter. Über den 55 Zoll 4K gesichtet, fallen die Unterschiede noch besser ins Auge.

So kann man wirklich bedenkenlos zugreifen und sieht ein Bild, das man auch im Kino in dieser Qualität nie gesehen haben konnte damals.
Der hier sehbare Bildcharakter bleibt auf allen Bildgebern im Grunde gleich. Egal ob über der FHD Beamer oder den 4K LCD, das UHD Bild ist immer einer Tick schärfer und hat die etwas kräftigeren Farben aufzuweisen.

Ton: 7.1 DTS: X mit HD Master Kern

Universal gönnt zudem auch dem deutschen Publikum eine DTS: X Ton. Leider kann mein AVR diesen noch nicht in der Höhe abbilden und so voll hörbar machen. Nur sind scheinbar auch nur vereinzelt besondere Inhalte auf den Höhen Kanälen verortet um diese als tatsächlichen Mehrwert zu haben.

Gleichwohl ist auch im HD Master 7.1 ein Ton hinzugekommen, der den Film auch tontechnisch extrem aufwertet und schon alleine dafür lohnt sich der Wechsel.

Die Startsequenz ist so massiv, wie man sich nur ansatzweise einen Start einer Saturn Rakete vorstellen könnte. Wenn man kann und den Ton etwas weiter aufdreht wie üblich, dann ist man wirklich fast beim Start dabei. Ähnliches habe ich tonal bisher nur beim Raketenstart in Interstellar erlebt.

Das Heimkino wird förmlich zum Raumschiff und die Effektkulisse verteilt sich souverän und präzise im Raimund auf meiner 3m Leinwandbreite. Daraus ergibt sich ein grandioser Zugewinn an Authentizität im Ton insgesamt. Satte Bässe, klare und saubere Dialoge ein toller Filmscore, alles passt,und macht einfach Spaß und zeigt, was auch aus älteren Filmen noch herausholbar ist. Sogar die Stille ist toll eingebunden.

Hier können sich andere Anbieter eine Scheibe von abschneiden.

Sollte mal jemand in einem Quiz gefragt werden, welche Apollo Mission entfernungsmäßig die weiteste gewesen sei, so kommt man vielleicht nicht auf Apollo 13. Dennoch hält diese bis heute den Entfernungsrekord mit 401.056 km.

Novell, gespielt von Tom Hanks ist zudem der einzige Astronaut der 4 Weltraummissionen und davon 2 Mondmissionen durchführen durfte.

Insgesamt wurden 7 bemannte Mondmissionen durchgeführt von denen alle außer der Apollo 13 Mission erfolgreich waren.

Nach Apollo 17 wurde das Mondprogramm eingestellt.

Ein geringfügiger Defekt eines Heizelements zur Vorwärmung eines Sauerstofftanks bereits zwei Jahre vor dem Start war die Ursache.

Lovell der Kommandant flog nicht mehr zum Mond. Nur Ken Mattingly flog noch einmal mit Apollo 14 zum Mond. Er bekam nie die Masern, weshalb er nicht mit zur Mission gehören durfte. Vielleicht ein besonderer weiterer Glücksfall im Unglück, denn er schaffte es das Szenario zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre unter den gleichen Bedingungen wie an Bord von Apollo 13 in kürzester Zeit zu entwickeln.

Zudem musste aus Teilen an Bord ein CO2 Filter gebaut werden, da sonst trotz genügend Sauerstoff, eine Rückkehr nicht mehr möglich geworden wäre. Die spektakulärste Rückholaktion aller Zeiten war die vom gescheiterten Flug der Apollo 13 in der Geschichte der Raumfahrt.

Film: 5 von 5

Bild in 4K: 4,5 von 5 für einen schon etwas älteren Film.

Bild in 2K: 4 von 5

Ton in DTS HD Master 7.1: 5 von 5 einfach grandios für einen so alten Film

Ton der BD: 3,5 von 5 hier fehlt der satten Tiefbass und die bessere Raumaufteilung.

Besonders Empfehlenswert für alle die intelligentes Kino sehen wollen.

Auch hier gilt die Sichtung erfolgte mit einem UBP X 800 von Sony
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:37
Als ich diesen Film im Kino gesehen hatte, habe ich mir danach gedacht, wenn Leonardo DiCaprio jetzt keinen Oscar erhält, dann bekommt er ihn wohl niemals mehr, denn so unfassbar gut kann man nicht so oft spielen. Nachdem der Film dann als Blu Ray Disc im Handel war, musste er von mir sofort geordert werden. Jedoch hatte ich den Film nie im Player liegen, so groß war die Ehrfurcht vor diesem grandiosen Survival Western Thriller. Ich wollte ihn nicht für mich verheizen, sondern ihn mir mit etwas Abstand noch einmal einverleiben. Dann bekam ich nach dem Erwerb eines 4K LCD nebst zweier Player die 4K Fassung in die Hände und nun nach einer gefühlten Ewigkeit lag der Film erstmalig in der 4K Fassung in meinem Player.

Wer ihn noch nicht kennt bisher, für den gibt es hier eine kleine inhaltliche Einführung:

Basierend auf einer wahren Begebenheit ist The Revenant eine Geschichte über der unbändigen Fähigkeit des Menschen sich anzupassen und für die geliebte Familie, weit über die Grenzen der körperlichen Widerstandsfähigkeit hinauszugehen.

Während einer Expedition in die noch unerforschte Wildnis der USA des 19. Jahrhunderts wird der legendäre Scout und Erforscher Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Braunbär angegriffen und von Mitgliedern seines eigenen Teams aufgegeben. Allein und halb tot weigert sich Glass sich der aussichtslosen Situation hinzugeben. Getrieben von der Liebe zu seiner indianischen Frau und Sohn stellt er sich einer Odyssee über 200 Meilen durch den ungezähmten Westen, um sich bei dem Mann der ihn zurückließ zu rächen.

Alejandro G. Inarritu, der als Regisseur sich bereits Academy Award Gewinner nennen kann brachte mit The Revenant die beispiellose Legende des Hugh Glass auf die große Leinwand und lässt hierbei den Zuschauer in Mysterien, die Schönheit und die Gefahren des amerikanischen Lebens des Jahres 1823 eintauchen. Der Film erkundet die Veränderung, die ein Mensch im Stande ist zu vollführen, um sein Überleben zu sichern. Als Mix aus Thriller, Survival und Wildnis Reise erkundet Inarritu in seinem Film die Urinstinkte des Menschen für Glauben, Gerechtigkeit, Würde und Familie. Für den Regisseur, ist es der erste historische Film, war er doch vorher schon mit Babel oder Birdman sehr erfolgreich, für den er den Academy Award für das beste Bild gewann. Auch mit diesem Film könnte er nicht nur in dieser Kategorie den einen oder anderen Preis gewinnen. Er schafft es den Zuschauer, mit einer Mischung aus visueller Direktheit und emotionalen Intimität, tief an Ort und Zeit in der sich die Geschichte ereignet zu transportieren. Hierbei spielt vor allem die Pace und die Drehart eine besondere Rolle. Abgesehen vom Start des Films, der den Zuschauer eine Schlacht zwischen Indianern und Expeditionsteilnehmern, der auch Glass und sein Sohn angehören, hautnah miterleben lässt, baut sich das Geschehen in einem gemächlichen Tempo auf. Gemächlich heißt jedoch nicht gleichzeitig langwellig, vielmehr bekommen wir als Zuschauer das Gefühl die Strapazen, die Glass in den nächsten Monaten durchlebt mitzuerleben und mitzufühlen. Selten ist einem Regisseur dies in einer solchen Intensität gelungen wir in The Revenant.

Für etwa zwei Jahrhunderte steht die Geschichte des Hugh Glass als eine der erstaunlichsten Erzählungen, die ein Mensch über die Grenzen des Körpers, Geistes und der Seele hinaus zu überstehen in der Lage ist. Leonardo DiCaprio in die Rolle des Hugh Glass schlüpfen zu lassen ist ein genialer Schachzug. Anders als in vorherigen Filmen, in denen er besonders durch seine Portraitierung der Charaktere Jay Gatsby oder Jordan Belfort in Hinsicht auf Artikulation und Verhalten herausstach, hört man DiCaprio in diesem Projekt aufgrund seiner Verletzungen eher selten sprechen. Die Rolle als Glass stellte DiCaprio vor eine ganz neue Art der Herausforderung und zwar die Zuschauer mit einer im höchsten Maße körperlichen und rohen Performance, die sowohl in Sachen Mimik und als auch schauspielerischer Klasse ihres gleichen sucht und die Figur real erscheinen lässt.

Auf der anderen Seite spielt Tom Hardy Glass`s Gegenpart John Fitzgerald, der ihn nicht nur verrät, indem er Glass schwerverletzt zum Sterben zurücklässt, sondern somit gleichzeitig auch zum Grund des Willens zum Überleben wird. Fitzgerald ist ein gebrochener Mann, der voller Vorurteile steckt, er fürchtet sich vor dem Unbekannten und ist hierdurch nicht in der Lage sich anderen und Neuem zu öffnen. Die Figur Fitzgeralds ist äußerst interessant, da seine Motive klar und deutlich aufgezeigt werden. Er ist ein Mann der nichts Besitzt und der hoffte durch die Expedition ein lukratives Geschäft abzuschließen und sich Geld für die Zukunft zu verdienen. Mit der Aufgabe Glass bis zu seinem Tod zu versorgen wird ihm ein großer Betrag angeboten, der ihm erlauben würde seine Zukunft zu sichern, nachdem die Expedition nach dem Angriff der Indianer womöglich ertragslos geendet hätte und ergreift diese Chance. Als er seine Zukunft dahinscheiden sieht wechselt er in seinen persönlichen Überlebensmodus. Töten oder getötet werden und die einzige Person die seinen Weg kreuzt ist Glass. Er stellt also einen völligen Kontrast zum Glass`s Figur und Hardy spielt die Rolle ebenfalls mit Bravour, wie er es schon in anderen Projekten getan hat.

Domhnall Gleeson spielt in Captain Henry eine historische Figur und einer der Gründer der Rocky Mountain Trading Company und der Verantwortliche für die Expedition am Missouri. Anders als in Überlieferungen wird Captain Henry in dieser Phase als Mann dargestellt, der gerade dabei ist sich in die Rolle eines Captains zu entwickeln und fühlt sich in seiner Lage nicht besonders sicher. Dies zeigt sich besonders, als er es nicht über sein Herz bringt Glass den Gnadenschuss zu geben und stattdessen Fitzgerald damit beauftragt sich um Glass zu „kümmern“.

Will Poulter unter anderem bekannt aus The Maze Runner spielt einen der legendärsten Guides des Westens, Jim Bridger. Im Film ist er jedoch noch ein junger Mann, der auf seiner ersten Expedition ist und ebenfalls lernen muss, der zu werden, zu dem er letztlich wurde, in dem er seine Ängste überwindet und sich für das Richtige entscheidet.

Regisseur Inarritu und Produktionsdesigner Jack Fisk ist mit The Revenant ein mit ihren ausgewählten Settings, realitätsnaher Survival-Wildnis Epos gelungen, der die Gegebenheiten der damaligen Pelzjäger ohne jegliche Beschönigung darstellt. Die Menschen waren in der Wildnis begrenzt und hatten meist nur ein paar Äxte, Messer oder wenige Schusswaffen zu ihrer Verteidigung, von Körperhygiene ganz zu schweigen.

Der Cast ist exzellent zusammengestellt und die einzelnen Charaktere ergänzen sich in ihren Motiven wunderbar. DiCaprio und Hardy spielen auf einem unfassbar hohen Niveau, dass es hier wundern würde, würden nicht mindestens Oscar oder Academy Nominierungen folgen.

Dazu bietet der Streifen unglaublich schöne Aufnahmen der unberührten Natur und lässt den Zuschauer oft mit offenem Mund zurück, über die wunderbar inszenierte und schonungslose Geschichte des Hugh Glass.

Bild in 4K:

Diesem glänzenden Inhalt folgt nun das Bild in 4K und ich war gespannt, ob es halten kann, was es verspricht. Verdammt, entwich es mir unbewusst, das ist mal ein Bild. Unfassbar scharf, denn der Film wurde weitestgehend mindestens in 4K digital gedreht, wie man lesen kann und das zeigt sich auf ganzer Linie. Kein künstlich eingebautes Filmkorn trübt hier die Bildschärfe. Der Regisseur hat hier scheinbar bewusst darauf verzichtet hier einen der Zeit angepassten Bildqualitätslook zu erzeugen. Er wollte vermutlich einen Gegenpool setzten und mit besonders scharfen Bildern auch die ganze tristes der filmischen Szenerie darbieten. In 4 K ist das Bild über jeden Zweifel erhaben und für mich das bisher beste 4K Bild was ich gesehen habe.
Da der Film viel im Dunkeln spielt, ist der Schwarzwert hier natürlich sehr wichtig und gerade hier kann das Bild im Gegensatz zum heller abgestimmten BD Bild punkten. Die jeweilige Szenerie ist gerade auch in Close up extrem scharf und schon fast dreidimensional. Die 4K Variante erreicht in der Auflösung und Schärfe absolute Referenzwerte.
Man hat für die Bilddynamik normales HDR 10k verwendet, sowie natürlich Rec.2020. Leider kann mein Beamer den vollkommenen Farbraum nicht darstellen, man bekommt aber dennoch einen guten Eindruck. Auf meinem 4K LCD betrachtet, bleiben fast keine Wünsche offen. Aber auch auf dem Beamer bekommt man schon bessere Farben zu Gesicht, trotz der eingeschränkten Stilmittel bedingten Farbpallette, von grün, blau, orange und braun. Gerade Grün und Orange wird satter herausgearbeitet. Die jeweilig der Szenerie angepasste Farbskala wirkt dennoch hervorragend und gegenüber der Blu Ray Disc wärmer und farbintensiver.

Neben dem grandiosen 4K Bild an sich, sind die Bilder auch künsterlich auf extrem hohem Niveau. Man sieht jeder Einstellung an, das der Regisseur hier keine Szene dem Zufall überlassen hat. Es gibt eine ganze Reihe grandis komponierter Bilder zu sehen.

Ton:

Im Kino in Dolby Atmos, hat man die deutsche Fassung mit DTSl 5.1 abgespeist. Diese ist aber so wie bei der BD Fassung dennoch gut gelungen und bringt eine schöne Surround Kulisse an die Ohren. Bei mir ist sie dann etwas auf DTS 7.1 aufgebohrt und bringt ein tolles Rundherumfeeling in den Kampfszenen, wenn einem die Pfeile nur so um die Ohren zischen oder auch in den eher intimen Waldszenen, wenn man den Ton etwas weiter aufdreht als üblich, denn der Film ist ja durchaus ruhig gehalten und kann das gut vertragen. Aber auch Tiefbass Gewitter gibt es einige, wenn sich z.B. ein Wasserfall in die Tiefe stürzt und man denkt gleich zu ertrinken, dann macht der DTS Sound gute Arbeit. Besonders beeindruckend sind für mich jedoch die stillen Moment, wenn der Wind säuselt oder ein paar Äste knacken oder sonst was im Unterholz vor sich her säuselt und man im Nacken Gebräuche vernimmt, bei denen es einem schon etwas unbehaglich werden kann.

Also insgesamt doch ein guter Ton auch ohne HD Master im Gepäck.

Fazit:

Obwohl The Revenant nun schon zwei Jahre am Markt ist, habe ich Ihnen nun erstmals bei mir zu Hause gesehen und war wieder so beeindruckt wie im Kino. Dieser Film ist für Western Fans, ein Must see, der einen so schnell nicht los lässt und der lange im Kopf verweilt, denn das gesehenen nimmt einen schon mit und man fragt sich wirklich, wie man so eine Tortur überleben konnte.



Film: 5 von 5 (sensationelles Survival Spektakel)

Bild in 4K: 5 von 5 (einfach grandios)

Ton: 4 von 5 (alleine wegen dem fehlenden HD im Ton, dennoch ein guter Surroundton, bei dem man nicht wirklich was vermisst)

Betrachtet wurde er natürlich mit einem UBP X 800 von Sony und nicht mit einem BDP S 790
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:30
die Menschheit auf der Suche nach neuen Lebensräumen.
Das gigantische sich drehende Raumschiff Avalon macht sich mit 5258 Menschen auf eine Reise, die ein Menschenleben überdauert. An Bord der Mechaniker Jim und die Schriftstellerin Aurora beide im Stasis Schlaf sollen sie die lange Reise überdauern und erst 4 Monate vor Erreichung des Zielplaneten sollen die Crew und die Passagiere geweckt werden um alles zur Ankunft vorzubereiten. Doch auf dem langen Weg dahin geht etwas schief und Jim wird durch eine Fehlfunktion seiner Schlafbox viel zu früh nämlich rund 90 Jahre vor der Ankunft geweckt und sieht sich alleine auf dem riesigen Schiff.Einzig ein Barkeeper Android Arthur leistet ihm Gesellschaft. Ihm wird schnell klar, dass er niemals das Ende der Reise erleben können wird, ein Hilferufe braucht insgesamt 19 Jahre bis zur Erde und dann 36 Jahre zurück. Alleine auf dem Schiff scheint er sich seinem Schicksal zu ergeben. Zunehmend gleichgültiger werdend vergeht ein Jahr in dem er alles versucht hat um sein Schicksal zu ändern. Doch es ist scheinbar hoffnungslos.
Was also tun, was macht man in einer solchen ausweglosen Situation, der Isolation. Als einzigen Freund ein Barkeeper, der beständig Gläser poliert, weil man das so erwartet von einem Barkeeper. Bleibt man Alleine oder nicht, immerhin liegen dort noch viele im Schlaf und hoffen auf eine neue Zukunft, die man ihnen versprochen hat. Aber auf dem Schiff herrscht auch eine Klassengesellschaft und so bekommt Jim noch nicht mal alleine auf weiter Flur an gutes Essen und etwas anderes als einem schnöden Kaffee zum Frühstück. Nach langem zögern und Abwägen trifft er eine unumkehrbare Entscheidung.

Der Film ist ein Soziogramm in Gestalt eines Sciene Fiction Films. Eine Art besonderer Robinson Crusoe, der aus der Isolation eines einzelnen, den ein technischer Defekt zurückholt hinein in eine ausweglose Situation. Ein besonderes Kammerstück, gefangen auf einem riesigen um sich selbst drehenden Raumschiff Ungeheuer.
Hätte der Film auch in einem anderen Umfeld funktioniert? Im Marsianer wurde auch ein zurückgelassener Astronaut in einer scheinbar ausweglosen Situation in einen Überlebensmodus gebracht, der ihn zu wahren Meisterleistungen anzutrieb um wieder auf die Erde zurückzukommen. In Gravity mussten sich die Astronauten ebenfalls aus einer tragischen Situation selbst zu retten versuchen.
Nein der Film hätte nicht auch woanders spielen können, denn er zeigt genau durch die Verlegung ins Weltall auf eines sich der Erde mmer weiter entfernendes Raumschiff auf, wohin der Weg die Avalon führt und zwar zu Homestead II, denn darauf ist es unumstösslich programmiert. Insoweit ist das Science Fiction Element besonders unterstützend für die Ausweglosigkeit der gesamten Szenerie, im Gegensatz zur Erde oder im nahen Orbit wo es noch Hoffnung geben kann. Wie verhält sich der Mensch in einer für ihn so ausweglosen Situation. Funktionieren die Sozialstrukturen, die Empathie oder überwiegt irgendwann nur noch der Eigennutz des Menschen in solchen Stresssituationen. Ab wann stürzt man andere mit in den Abgrund um das nicht alleine durchleben zu müssen. Zwei Menschen unausweichlich aneinandergekettet und zum Leben zu zweit verdammt auf einem Schiff in die Ewigkeit, die sich zudem vorher noch nie gesehen haben und aus gänzlich unterschiedlichen Lebensbiographien kommen, müssen zusammen einen Weg für sich und den Anderen aber auch für die noch im Schlaf liegenden aus der dramatischen Lebenssituation finden.

Wir die Zuschauer dürfen hierbei einen kleinen Weg zusammen mit den Protagonisten gehen und uns Gedanken darüber machen, wie man sich selbst in einer solchen Situation verhalten würde. Leider, muss ich an dieser Stelle sagen, denn es wäre bestimmt auch sehenswert gewesen, den Zeitrahmen auszudehnen und zumindest in einer Art verlängertem Zeitraffer den Lebensweg mitgehen zu können, bis zum Ende, welch ein großes Drama wäre das geworden. Nur hätte man natürlich eine ganz andere Zielgruppe ansprechen müssen so hat man sich für eine Mischung aus Science Fiction/Action/Drama entschlossen, das aber auch sehenswert ist und mich auch irgendwie trotzdem berührt hat.

Bild in 3D

Der Film ist bildtechnisch sensationell in Szene gesetzt, gestochen scharfe Bilder und in 3D wirkt er noch wesentlich besser als in 2D, wenn man gutes 3D Equipment zu Hause hat. Bei mir ist das der Fall und so kann ich den Film in 3D wirklich empfehlen und habe öfter ein breites Grinsen auf dem Brillen Beladenen Gesicht, denn der Film hat bei aller dramaturgischen Intention auch einige lustige Momente an Bord der Avalon.

Die Tiefe des Raumschiffs wird glaubwürdig herausgestellt. Der Weltraum wirkt zum Greifen und die Weltraumszene fast perfekt. Der Film bekommt einfach eine noch bessere Bildsprache durch das 3D Bild, das kann auch kein noch so gutes 4K Bild toppen. Sicher wird es einige geben, die das anders sehen. Jedem seine Sicht.


Ton:

Auch der Ton ist sehr gelungen und auch ohne Dolby Atmos kann der Ton bei mir in 7.1 HD Master sich sehr gut ausbreiten und kann teilweise mit spektakulären Soundeffekten begeistern.

Hier hat man alles richtig gemacht.

Sicher Passengers ist ein Science Fiction, jedoch wie lange noch? Irgendwann wird die Menschheit sich auf den Weg machen müssen. In welcher Form das auch immer geschehen können wird und wie weit die Reise dauert.

Nur wir werden die Ankunft wie unsere Protagonisten natürlich nicht erleben.

Für mich trotz einiger Schwächen in der dann doch etwas zu mutlos angelegten einfach gestrickten Story, die auf grandiose Bilder setzt. Dennoch ein schöner Film, der neben einer Lovestory auch Platz lässt für die essentiellen Dinge des Überlebens, das sind mir 3,8 von 5 Punkten wert.

Das Bild ist Top und besitzt auch in 3D keine Schwäche, 5 von 5

Der Ton ist ebenfalls hervorragend und bekommt auch im deutschen Ton 4,5 von 5 Punkten.
Fazit:

Kritik musste der Film einige einstecken, denn wie so oft wird die Vermarktungsstrategie dem Film selbst leider etwas zum Verhängnis. So entsteht grundsätzlich eine gänzlich andere Erwartungshaltung und der Kinobesucher ist enttäuscht. Als Heimkino Auswerter hat man natürlich schon einen angepassten Hintergrund und kauft sich oder leiht sich den Film gerade wegen der ambivalenten Story. Der angepriesene Bombast bleibt hierbei leider im Bild selbst stecken und beschränkt sich inhaltlich für viele auf eine Romanze der etwas anderen Art. Das ist sicher nicht falsch, verkennt jedoch das auf einem fleckchen Eiland, auch wenn es ein Raumschiff ist, irgendwann die gemeinsame Bande größer wird als die entstandene Abneigung aus nachvollziehbaren Gründen und der Einsamkeit, dann fügt man sich in das unausweichliche und lebt sein Leben, so gut es eben geht zusammen.

Was für ein geiles Leben.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:26
st Edward Snowden ein Vaterlandsverräter?
Ist Edward Snowden ein Held?
Ist Edward Snowden ein Whistleblower?

Fragen, auf die man je nach Sicht der Dinge zunächst unterschiedliche Antworten finden kann.
Snowden ist ein mutiges Filmprojekt, das in Form eines spannenden Spielfilms versucht in etwas dramaturgisch aufbereiteter Form, die Beweggründe herauszuarbeiten, wieso Edward Snowden vom CIA Agenten zu einem Mann wurde, der der NSA die Stirn bietet und der Weltöffentlichkeit mitteilt, das die gesamte Welt unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung ganzheitlich überwacht wird. Rechtfertigt ein Terrorismusverdacht ein solches massives Vorgehen?
Oliver Stone hat hier in seiner unnachahmlichen Art und Weise ein Kurzbiopic geschaffen, das es in sich hat. Man (NSA) ist sicher aufgrund der in jüngster Vergangenheit erfolgten Terrorakte, versucht zu denken, dass jedes Mittel recht zu sein scheint um die Interessen eines Landes auf diese Weise zu schützen.
Ist das so? Der Film legt dar, wieso man bei der CIA dachte, alle diese Daten sammeln zu dürfen. Die CIA ist sich sicher gewesen auf dem rechtmäßigen Weg zu sein. Nach Aufdeckung der Generalüberwachung wurden in Amerika Gesetze zum Schutz der Persönlichkeitsrechte erlassen, die eigentlich aufgrund der Amerikanischen Verfassung schon da waren.

Snowden öffnet auch gut den Blick auf die Handhabung mit sogenannten Whistleblower. Ob es grundsätzlich des freiheitlichen Grundsatzes der amerikanischen Verfassung entspricht oder nicht. Jeder wird zunächst einmal als Vaterlandsverräter eingestuft und ist zur Flucht gezwungen.
Aber wenn man sich nicht gegen eine Unrechtmäßigkeit auflehnen darf, was ist dann ein Rechtsstaat noch wert?
Was wäre gewesen, wenn Edward Snowden nicht seinem Gewissen gefolgt wäre und dieses Vorgehen nicht öffentlich gemacht hätte.
Es bedarf zudem mutiger Journalisten die sich trauten, diesen Weg mitzugehen, das darf man an dieser Stelle nicht vergessen. Ohne diesen Mut, hätte das Vorhaben kein Möglichkeit gehabt sich weit zu verbreiten.
Ob Amerika die Kurve bekommen hat oder ob im Verborgenen weiterhin überwacht wird. Nur die NSA kann es wissen.

Der Film ist ein dramaturgisch sehr spannend in Szene gesetztes Zeitdokument, das jeder der für die eigene Freiheit ist, gesehen haben sollte.
Die Protagonisten passen sehr gut in ihr zugedachtes Rollenprofil hinein. Joseph Gordon-Levitt lässt vergessen, das es sich hier um einen Spielfilm handelt so authentisch wirkt sein Handeln.
Amerikanische Studios lehnten das Drehbuch vermutlich aus politischen Gründen ab. Ein Großteil der Dreharbeiten, die im Februar 2015 in den Bavaria Studios begannen, fand in München statt. Zudem wurde an Originalschauplätzen in Hongkong und in den USA gedreht.
Mit 40 Mio US Dollar Kosten spielte der Film lediglich 37,5 Mio US Dollar wieder ein und ist somit ein Filmflop.
Snowden lebt seit der Weitergabe der Dokumente an die Presse in Moskau. Zum Ende des Films kommt Snowden selbst zu Wort. Seine Freundin reiste im nach Russland nach, wo sie wohl für den Rest ihrer Tage leben werden.
Um zur Anfangsfrage zurückzu kommen.
Ja. Edward Snowden ist ein Held.
Am 29. Oktober 2015 empfahl das Europäische Parlament den Mitgliedstaaten, alle Vorwürfe gegen Snowden fallen zu lassen und ihm als Menschenrechtler Schutz zu gewähren.

Technik:
Das Bild ist einwandfrei und zeigt keinerlei erkennbare Schwächen im Kontrast, den Farben sowie im Schwarzwert. Es ist unspektakulär authentisch.

Der Ton wird weitestgehend von den Dialogen getragen und an einigen dramaturgisch wichtigen Stellen mit einem soliden Soundtrack unterstützt.
Ein Fazit bleibt hier aus, denn jeder muss hier sein persönliches Fazit nach Sichtung des Films ziehen.
Sicher muss man dem Terror die Stirn bieten. Die Zwecke dazu dürfen aber nicht in jedem Fall die Mittel heiligen.
Edward Snowden hat noch bis zum Jahre 2020 in Russland Asyl. Vermutlich wird es verlängert. Er führt dort im Rahmen seiner Möglichkeiten ein freies Leben und zahlt auch Miete für seine Wohnung wie jeder andere auch.
Er hatte sich Russland nicht ausgesucht, aber vermutlich war es das beste was ihm in seiner Situation passieren konnte.
Seinen Prinzipien bleibt er bis heute treu.

Absolut Empfehlenswert!
Die FBW vergab für Snowden das Prädikat Besonders Wertvoll
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:24
Jurassic World: Das gefallene Königreich ist der bisher 5. Ableger der vor über 20 Jahren von Steven Spielberg wieder ins Leben zurück geholten Dinosaurier. Auf der Inselgruppe Isla Nublar hatte man damals einen Park eröffnet um den Besuchern die aus Bernstein
und sonstiger DNA herausgelösten neu geschaffenen Klone einer längst vergangenen Ära der Evolution zu zeigen. Wir erinnern uns. Der Mensch hat schon damals nicht den Versuchungen widerstanden hieraus persönlich Kapital zu schlagen und ist daran zu Grunde gegangen. Dieses Muster durchzieht das Franchise eigentlich bis heute.

Mit Jurassic Park III fand das ganze dann ein Ende und man glaubte eigentlich nicht daran, das es hier noch einmal einen Teil 4 und 5 geben könnte.

Wir haben aber unterschätzt, dass der Mensch wie schon in Jurassic Park zu sehen war unersättlich ist. So hatte man sich irgendwann überlegt, wie man dieses Thema wieder auffrischen könnte um damit natürlich gierig wie der Mensch nun einmal ist große Kasse zu machen. Ja, die Gier führte auch zum neuen Themenpark Jurassic World, obwohl der Erbauer ja eigentlich nur gutes im Schilde führte und den Menschen Sensationen die die Welt noch nicht gesehen hatte präsentieren wollte.

Ein begabter Genetiker nahm das aber sehr wörtlich und befriedigte die Sensationsgier mit Kreaturen die nicht einer normalen Evolution folgen. Er verschmolz die DNA verschiedener Gattungen zu einem wahren Dinomonster, das sowohl groß, stark, intelligent und auch wie nachfolgend zu sehen war sehr gefräßig war und sich durchaus durch seine Temperatursteuerungsmechanisme n zu helfen wusste um aus seinem Gehege auszubrechen.
Den Rest kennen nun ja alle. Am Ende steht der Mensch wieder einmal vor einem aus Gier selbst erschaffenen Desaster und muss fluchtartig die Isla Nublar verlassen die eigentlich das neue skurrile Dino Paradies sein sollte und musste die Insel wieder einmal den dort noch lebenden Dinos überlassen. Kann der Mensch denn nie aus seinen Fehlern lernen?

Um es vorweg zunehmen. Nein, das kann er nicht. Wie auch die jüngste Geschichte der realen Welt uns im Moment offen zeigt. Hier sitzen sich im Moment auch zwei Dinos der Zeitgeschichte gegenüber und denken mit einem Federstrich sei der Weltfrieden wiederhergestellt. Das aber nur am Rande.Warum haben es eigentlich der sonderbare nicht der Realität entsprechende Flugsaurier, der übrigens keine Greiffüsse hatte, nicht geschafft nach Jurassic Park III in die Menschenwelt einzudringen? frage ich mich!


Das war 2015.
Nun knapp 3 Jahre später baut sich der damalige Raptoren Bändiger Owen eine etwas größere Holzhütte im Nirgendwo, wo es ihn scheinbar hin verschlagen hat. Seine damalige Freundin, nun ja so richtig wurde das ja nie geklärt, ist mittlerweile eine Schutzpatronin der Gattung Dinos geworden und versucht irgendwie die Welt der Dinos zu erhalten.
So ergibt es sich, das auf der Isla Nublar ein Vulkan auszubrechen droht und die Evolution zum zweiten Mal den Dinos einen Strich durch die Rechnung macht und sie abermals auszusterben drohen. Ist das aber nicht im Sinne der Evolution um die Ordnung die mit Jurassic Park verschoben wurde, wieder zurechtzurücken?

Nein, sagen die Filmemacher, das geht nicht, wie sollen wir denn unsere Geldgier stillen, denn das Thema Ist noch lange nicht durch. So kommt es also, wie es kommen muss. Der Mensch mit hehren Zielen, möchte die Dinos retten und sie auf einer anderen Inseln nun endlich friedlich ohne den Menschen leben lassen. Dafür müssen einige der Dinos von der nunmehr bedrohten Insel runter und hier kommt Owen wieder ins Spiel. Mit seiner ehemaligen Freundin ( ja kurz nach Jurassic World haben sie sich getrennt) zusammen und noch einigen jungen Weltverbesserern wollen sie nun die Spezis Dino endlich das geben was sie braucht, eine neue Heimat!

Der Vulkan bricht schneller aus als gedacht und so muss die Insel mit einigen Dinos und Blue (Wir erinnern uns doch oder) schnell verlassen werden, bevor sie von Lavaströmen überrollt untergeht.Keine Bange eine Kuh oder besser einen Dino, den man noch melken kann, den schickt man nicht ins Nirvana.
Der Film verquickt erneut die Frage über das Recht des Menschen über Leben und Tod zu entscheiden. Auch darüber, ob es erlaubt sein kann, in die Evolution einzugreifen wird am Rande diskutiert.
Im wahren Leben hat der Mensch schon lange in die Evolution durch die Genetik eingegriffen, natürlich alles zum Wohle der Menschheit. Der medizinische Fortschritt ist nicht aufhaltbar und bringt auch Segen über uns, das kann man nicht wegdiskutieren. Wir werden immer älter und bleiben länger aktiv als Generationen vor uns. Wohin führt uns aber dieser Weg. Wird der Mensch friedlich mit sich selbst und der fortschreitenden Überbevölkerung umgehen? ( siehe Flüchtlingsdrama)

In Jurassic World: Das gefallene Königreich, geht es vordergründig wieder einmal um die unstillbare Gier des Menschen, natürlich hier wieder eher plakativ, einsilbig und den schon bekannten Mustern folgend dargeboten. Das ist aber garnicht schlimm, denn wer hat eigentlich mehr erwartet?

Bildtechnisch ist der Film extrem beeindruckend und trotz der Voraussehbarkeit außerordentlich unterhaltsam und mit einem soliden Spannungsbogen, käme da nicht immer ein Dino aus dem Nichts zur Hilfe für die Protagonisten. Am Ende mit einem für den Teil 3 interessanten Twist versehen um nun vielleicht einen neuen durchaus spannenden Weg zu gehen und Jurassic Park zu einem weltweiten Phänomen werden zu lassen.

Ansichtssache:
Fil m: 4 von 5 ( gute Ansätze trotz der Klischees und ein kurzweiliger Spaß, ganz besonders fürs potente Heimkino.

Bild:
War das Bild im Kino trotz der Barco 3D Technik in vielen Schwenks noch unscharf, so kommt es bei mir in meinem Heimkino wirklich hervorragend rüber und zaubert ein wahres Realitätserlebnis in meinen Kinoraum. Das von mir erhoffe Topbild ist da und macht ungeheuren Spaß. Sieht man sich dazu noch die Extras an, dann bleibt beim Schauen der Mund öfter offen, denn es gibt doch noch sehr viel Handgemachte Dinosaurier am Set, die von vielen sogenannten Puppenspielern in Leben gerufen und sensationell real wirken, sodass die Akteure sich wirklich in die Szenerie hineinfinden konnten. Selbst der Regisseur wusste, beim Betrachten der Schnitte nicht was real und CGI war. Die Raumtiefe ist wirklich auf sehr hohem Niveau und steht dem Teil 1 in nichts nach, der war auch wirklich hervorragend in die 3te Dimension überführt worden. Farben und Schärfe sind grandios und so macht der Film in 3D auch Sinn, den so kommen die Effekte noch wesentlich besser über die Leinwand zum Publikum und das auch ohne extreme Pop Outs.
Hier gibts 4,5 von 5 Punkten

Ton:
War der Ton im Kino noch im leicht enttäuschenden Dolby Atmos, so liegt es auf der Scheibe in DTS: X vor. Wer den entsprechenden AVR sein Eigen nennt, der kommt somit in den Genuss eines Top Sounds. Aber auch mit dem HD Master 7.1 Kern, kann der Film durchaus ein Soundfeuerwerk abladen und das Kino in Schutt und Asche legen, wenn die Insel sich in ihre Einzelteile zerlegt. Aber auch und gerade die sensiblen Töne kommen sehr schaudernd rüber und verteilen sich zum Fürchten auf alle Speaker. Die Direktionaleffekte sind ebenfalls top und so bekommt man die volle Ladung Sound geliefert.

Auch hierfür gibt es 4.5 von 5 Punkten

Fazit:
Jurassic World 2 ist auch nach der Sichtung Nr. 2 immer noch ein Jurassic World Film und man bekommt eigentlich genau das was man sehen möchte. Ein grandioser Blockbuster mit den bekannten Strukturen und tollen Effekten. Genau das möchte ich eigentlich sehen, wenn ich einen Jurassic Film in den Player lege.
Fast genau das habe ich auch bekommen aber nur fast. Etwas mehr Mut ausgetretene Pfade zu verlassen hätte ich mir gewünscht, das wollte man aber bewusst nicht, so erfährt man es in den Extras, obwohl die Story im Großen weiterentwickelt werden sollte um sie im Teil 3 auf einen neuen Level zu heben. Verdammt ich fand doch die Insel so cool. Für 3D Fans ein Must have.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 13:15
Na ja, hätte mir mehr erwartet von diesem Film. Insgesamt ist der Film ordentlich gemacht, hat aber kaum Handlung außer Fliegen und Patriotismus. Für John Wayne Fans jedenfalls ein Muss.

Das Bild ist zu 70 % gut für einen Film von 1942, bei den restlichen 30 % sind es teilweise Verwaschungen im Bild bzw. wurden Original Aufnahmen verwendet.

Der Ton ist Mono aber gut verständlich und ohne Fehler, ab und an springt er in den Original Englischen Ton, bei den Stellen die Erweitert und nicht Synchronisiert waren.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 12.10.2018 um 10:56
Nachdem ich Solo im Kino gesehen hatte und das wirklich grottige Billig 3D erdulden musste, konnte ich mich auf die Qualitäten des Films nicht so wirklich konzentrieren. Es war schon eine Frechheit was einem im diesem ganz neu renovierten Multiplex Kino geboten wurde.

Nun gut seis drum. Zu Hause sieht es dann ja oft anders aus.
O.k. der Film wurde mit einem Stilmittel versehen, das die besondere Tristes darstellen sollte in der sich die Zivilisation befindet. Die Menschen leben mit den vielen anderen Kreaturen in einer Symbiose, die auch schon in Star Wars IV ersichtlich war. Gut und Böse spielen natürlich eine Rolle und ob man sich der Gier wegen zu einer Seite besonders hingezogen fühlt. Eine gewisse Ambilvalenz der Protagonisten ist latent immer vorhanden.
Um den Film selbst stand es ja zunächst leider nicht besonders gut, denn wie ich schon im Kinoreview geschrieben hatte, stand die Regie besonderen Schwierigkeiten gegenüber, denn es gab unterschiedliche Ansätze die scheinbar nicht miteinander vereinbar waren. Erst nachdem Ron Howard die Regie übernahm, wurde das Projekt in 5 Wochen fertig gestellt.
Konnte so eigentlich noch ein stimmiger in sich schlüssiger Star Wars Spin Off Film entstehen der Han Solo, der wohl wichtigsten Rolle im gesamten Star Wars Imperium, gerecht werden konnte?.

Emelia Clarke hat in einem Interview erzählt, in dem sie eigentlich gar nicht viel über den Film erzählen wollte, das mit Howard als Regisseur erst Ordnung in die Handlung gekommen sei, da man als Schauspieler vorher nicht so recht wusste in welche Richtung der Film gehen sollte. Leider sieht man das dem Film in einigen Szenen auch nach der zweiten Sichtung noch an.

Der Story Ansatz , den Lucas früher einmal anders angedacht hatte, ist grundsätzlich gut gewählt. Man zeigt Hans Solo als etwas verwegenen Tagedieb, der zum Überleben fast jeden Auftrag anzunehmen scheint. In ihm keimt aber ein grundsätzlich ehrenhafter Kern, dieser kommt immer einmal wieder zum Vorschein, auch wenn er sich weiteren Tagedieben anschließen möchte, so hat er immer einen Blick auf das Wesentliche.
Solo ist ein klassischer Weltraumwesternheld, der nach seinen eigenen Gesetzten handeln will und sich, wenn überhaupt, nur aus einem Grund zeitweise unterordnet, damit er sein persönliches Ziel besser erreicht.

„Solo: A Star Wars Story“ (letzte Regie: Ron Howard) geht also zurück an den Anfang von Han Solos (Alden Ehrenreich) Schmuggler-Karriere,angesiedel t zwischen Star Wars Episode 3 und Rouge On um möglichst noch einen Teil 2 zu implementieren, bevor es in der Zeitlinie mit Episode 4 weiter geht. Genau darin scheint aber auch eine gewisse Problematik zu liegen, weiß doch jeder das Han und letztendlich auch Chewbacca alle Abenteuer unbeschadet überstehen müssen, das nimmt den grandiosen Actionszenen natürlich etwas die Spannungen , z. B, wenn Chewbacca außen am Zug hängt, kann man noch so schnell mit Schnitten die Gefahr andeuten, was soll schon groß passieren. Um hier einen gewissen Überraschungseffekt hineinzubringen, müssen dann eben andere herhalten.

Was ist eigentlich die Essenz des Films:
Eine Lovestory, in der der Protagonist alles daransetzt um seine Liebe wieder in seinen Armen zu halten sowie seine ersten Schritte zum späteren Helden der Rebellion, wäre er sich nur nicht selbst oft im Wege.

Der Protagonist Alden Ehrenreich musste sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchsetzten und macht einen guten Job, würde man das Original (Harrison Ford) nicht kennen. Eine Filmlegende authentisch darzustellen ist natürlich sehr schwierig (scheinbar können das Frauen besser) aber bei Filmlegenden, die jeder aus dem ff kennt ist das oft unmöglich. Eine noch besser passende Optik hätte bestimmt noch etwas geholfen, hier wäre aus meiner Sicht Jack Reynor zumindest aus dieser Betrachtung vielleicht optimaler gewesen. Schauspielerisch maße ich mir jedoch hier kein Urteil zu..

Die Geschichte um Han Solo führte schon immer zu Spekulationen bezüglich seiner Haudegenzeit vor dem späteren Besitz des Milleniumfalken und so erfährt man im Film auch, wie es zufällig zur Finanzierung des Widerstandes kommt, wie Han zu seinem Namen Solo kommt, wie er seinen zotteligen Freund kennen lernt, das er auch Pokern kann, obwohl es da nicht so heißt und wie er seine erste große Liebe kennen lernt, verliert und wiederfindet, was aus der Liebe wird und noch einiges mehr.

Han Solo ist schon immer aufmüpfig und eigensinnig gewesen, erfährt man und er geht auch hier eigentlich seinen eigenen Weg. Um Geld für seine Heimreise zu bekommen, ist ihm eigentlich zunächst jeder Job recht. Er ist ein kleiner Gauner mit dem Herz am rechten Fleck, der im Grunde immer das richtige machen möchte, der jedoch noch zu jung und zu verwegen ist um alle Zusammenhänge zu erfassen, der sich von seinem Herzen treiben lässt und einen guten Riecher für das Richtige besitzt.

Die Story ist geradlinig und recht schnörkellos erzählt und spielt vordergründig im Gesamtkontext der Star Wars Saga vermutlich keine allzu große Rolle, könnte man meinen. Die meisten Akteure besitzen in der Tat lediglich Stichwortcharakter für Zitate und das Finale, bei dem es rein zufällig um die Beschaffung von Finanzierungsmittel für die spätere Rebellion geht, ist jedoch ein guter Kniff, es fehlt jedoch ein echter Twist im Film, der dem Ganzen etwas mehr Spannung mit auf den Weg gegeben hätte.
Nach dem doch etwas durchwachsenen Kinoergebnis, steht eine Fortsetzung mit Han Solo in den Sternen, obwohl Ron Howard für weitere 3 Filme unterschrieben haben soll. Welche Art Zwischenfilme es noch geben wird, hier werden jedoch vermutlich die kurzerhand neu ins Spiel gekommenen Charaktere bestimmt ebenfalls noch eine Rolle spielen. Die Rebellion nimmt ihren Lauf, ob hier Han aber noch einmal eine Rolle spielen wird, hmm, wer weiß.. (Mittlerweile hat Disney erst einmal Kälte Füße bekommen und alle Spin Offs gestoppt).

Der Film wirkt insgesamt auch nach Sichtung 2 nicht so generich und wirkt irgendwie losgelöst vom eigentlichen Star Wars Imperium. Zu lose ist die Verbindung und schafft erst zum Ende hin eine kleine Reaktion hin zum sich er konsolidierenden Widerstand.

War es in Rogue One die Karte, die zum Todesstern führt, bleibt hier im Moment nur, das Geld für den Start der Rebellion. Sicher es gibt für Kenner der Episode IV einige Zitate. Die Versuche eine weitergehende Verbindung über den Milleniumfalken und seinem zotteligen Freund hinaus findet aufgrund der Konzentration auf Han Solo leider nicht statt.
Das ist aber, wenn man ihn aus dem Gesamtkontext herausnimmt eigentlich nicht schlimm, wer nicht erwartet, einen waschechten Star Wars Ableger zu sehen, bekommt hier einen schön inszenierten mit feinem Humor unterlegten Weltraum Western zu sehen, der zudem in den 5 wöchigen Nachdrehs hervorragend hergestellt wurde. Han Solo lernt schnell den im Spiel von Lando gewonnenen Milleniumfalken zu fliegen und es macht durchaus spaß zuzuschauen, wie er seine verschiedenen Abenteuer verschmitzt mit schnellem Auffassungsvermögen meistert.

Erwartet man hier jedoch mehr, dann kann der Film etwas enttäuschend für echte Star Wars Fans sein, denn nicht auf alles gibt es zufriedenstellende Antworten, zudem der Film auch noch am Ende zusätzlich Fragen offen lässt und eigentlich nach einer Fortsetzung verlangt, die jetzt erst einmal nicht zu kommen scheint. Was wird aber jetzt aus seiner Qi’Ra, die sich erst am Ende entpuppt und zu dem wird, was sie schon immer sein wollte, vermutlich jedenfalls, aber auch das folgte eher einem Zufall. So wie das meiste eher aus einem Zufall heraus erwächst und keinem echten Plan folgte. Insoweit kann man Solo auch planlos nennen.

Der Rest der Nebencharaktere ist Schnee von gestern und spielt so wie schon in Rogue One danach keine Rolle mehr. Man hat auch wenig Zeit eine Bindung zu den Charakteren zu entwickeln, bevor sie den Film schon wieder verlassen.

Wie in jeder Star Wars Episode gibt es aber einen eigensinnigen Droiden (LE-37),
hier einmal ein weiblicher Charakter, der teilweise mehr Seele besitzt wie einige andere reale Charaktere und für die man schnell eine besondere Emphatie entwickelt und die kurze Zeit für Aufheiterung sorgte. Aber auch dieser kurze Einstieg in eine andere Art zufälliger Droidenrebellion


spielt danach wohl keine Rolle mehr. Zumindest ist LE-37 danach noch irgendwie Teil des Millennium Falken.

So ist das Schicksal von sogenannten Spin Offs, wenn sie eingebettet in eine übergroße Gesamtgeschichte eingepfercht ihr Dasein fristen müssen und zudem sich mehrere Regisseure um den Filmcharakter streiten.

Bild:
In unserem Heimkino in 2D und danach in Teilen auch noch in 3D war das Bild trotz er vermutlich bewusst eingesetzten Stilmittel für mich einfach zu dunkel.
Kann das für ein 2D Bild noch durchgehen, ist es für ein 3D Bild natürlich ein absolutes No Go, wenn mann vor Dunkelheit nicht mehr viel oder wenig erkennt und damit das 3D Bild zerstört wird. Sicher kann man hier an den Reglern drehen und noch etwas herausholen, dann bricht aber das Schwarz ein und man bekommt ein schon doch eher graues Schwarz zu sehen.
In den Szenen, wo es heller war, es waren leider nicht soo viele, konnte das 3D Bild auch nicht so sehr überzeugen, denn es fehlte ihm dann doch an Raumtiefe, denn zumindest diese sollte vorhanden sein. Die Bildschärfe war hingegen sehr gut und es gab auch keinerlei erkennbares Ghosting zu vermelden.Schade, denn bei Rogue One war das 3D Bild wesentlich besser anzuschauen, zumal es dem Bild auch an sattem Schwarz mangelte.
Das das grundsätzlich anders sein kann, zeigt die 4K Fassung. Diese ist zwar auch aufgrund von HDR sehr dunkel, dafür ist der Schwarzwert aber wesentlich besser.

Ton:
Auch hat mich der Surroundsound im Gegensatz zum Kino nicht aus dem Sessel geworfen, denn die Effektgalerie wurde zu zaghaft eingesetzt und so hatte man oft das Gefühl das es sich um ein frontales Surroundsound spektakel handeln würde. Hier und das waren ein paar Direktionaleffekte vorhanden, jedoch einfach zu enig in diesem Fall.

Ansichtssache:

Fil m: 3,5 von 5 ( in der Gesamtschau bewertet)

Bild in 3D: 3 von 5 ( leider auch zu Hause kein Knaller)

Ton: 3,5 von. 5 ( Zwar sauber und direkt aber ohne erkennbaren Effekt)

Fazit:

Wer dieses Spin Off richtig einzuordnen versteht und hier nicht zu viel Star Wars erwartet, der bekommt einen soliden Science Fiction zu sehen, der durchaus auch für sich alleien stehen könnte und auch ohne Sequell eine gute Figur macht. Im Gesamtkanon der Star Wars Saga wirkt er jedoch durch die sich ergebenden Fragen am Ende etwas planlos und wird echte Star Wars Fans verschnupfen. Wir wissen nun wieso Han Solo so ist wie er ist. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 08:12
Justice League fehlt es gegenüber den Marvel-Verfilmungen tatsächlich an Emotionalität. Die Figuren werden rasch eingeführt und dann geht es gegen einen sehr überschaubaren Bösewicht. Hinzu kommen noch einige Ungereimtheiten in der Storyline. Für mich eine ganze knappe 4, weil der Unterhaltungswert stimmt.

Technisch hat mich die BD überzeugt. Sehr scharfes Bild und toller Schwarzwert. Der Sound ist richtig druckvoll und der Subwoofer ist im Dauereinsatz. Die Dialoge sind sehr gut verständlich.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
bewertet am 11.10.2018 um 22:47
Kann mich der Review leider nicht anschließen hab mich davon blenden lassen und mir den Streifen zugelegt.
Fehlkauf!
Bild und Ton sind ok und vertretbar - die nicht vorhandenen Extras Stören mich nicht. Auch das geringe Buget ist nicht schlimm und es gibt eine Menge Filme die es vernünftig einsetzen.
Viel bedeutender ist die Story und die Schauspielerische Leistung.
Ganz ganz schlimm.
Keinerlei Spannung alles vorhersehbar, Effekte/Make-up sind Amateurhaft.
Leute, leiht ihn euch aus wenn ihr ihn unbedingt sehen müsst aber kauft ihn nicht.
Kein Sammler sollte sich den in die Sammlung holen.
Story mit 1
Bildqualität mit 2
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
Player:
Samsung BD-J5500 Curved
Darstellung:
Samsung UE-65JS8590T
bewertet am 11.10.2018 um 22:42
Avengers:Infinity War ist der am meisten erwartete des Jahres von mir und vielen anderen auch gewesen.Die Trailer und Poster haben einen gehyped.Die Erwartungshaltung war unfassbar hoch.Bei dem gigantischen Cast war schon abzusehen,dass manche Charaktere zu kurz kommen werden.Ich habe den Film jetzt drei mal gesehen und kann sagen,dass er mich köstlich unterhalten hat und einer meiner liebsten Marvel Filme ist.Er ist für mich nicht der beste MCU Film geworden,aber er ist definitiv der beste Avengers Film.Die Russos haben unglaublich gute Arbeit geleistet,wie sie Charaktere zusammengeführt haben.Die Guardians und Thor,Doctor Strange und Tony Stark.Das sind einfach Aufeinandertreffen,die mega viel Spaß machen und für guten Witze sorgen.Trotz der Weltuntergangsstimmung ist die Gagdichte echt sehr gut.Der Film schafft es sogar,dass mir Doctor Strange deutlich besser gefällt wie in seinem Film.Durch die vielen Handlungsstränge,die teilweise in einander übergehen,vergeht die Laufzeit wie im Flug.Josh Brolin ist via Motion Capture als Thanos einfach genial.Thanos ist einer der besten Bösewichte des MCU und von Comicverfilmungen im allgemeinen.Als Schwäche sehe ich an,dass nicht jeder Handlungsstrang gleich gut ist.Der eine ist unterhaltsamer und der andere ist es weniger.Thanos Gehilfen waren leider sehr plump,vor allem der Große und die Frau.Die finale Schlacht gegen eine weitere Armee unbedeutender Minions war auch nicht besonderer als die Kämpfe in den beiden Vorgängerfilmen.Dass der Film direkt an die End Credit Scene von Thor 3 anknüpft,finde ich ziemlich mutig,aber respektabel.Das Ende fand ich für einen MCU Film echt überraschend,wobei es weniger  überrascht,wenn man weiß,dass Avengers 4 nächstes Jahr schon kommt.Insgesamt ist Infinity War eine sehr spaßige Comicverfilmung geworden,die seine Vorgänger in die Tasche steckt und endlich mal einen nicht nur physisch starken Antagonisten zu bieten hat.Ich gebe Avengers:Infinity War 4 Punkte.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Sony Playstation 4
Darstellung:
bewertet am 11.10.2018 um 22:23
Die Frohlockung zuerst: Alden Ehrenreich, Han Solos Alter Ego, ist überraschender Weise nicht der große Griff ins Klo, wie der Trailer zunächst befürchten ließ.
Die Ernüchterung folgt jedoch sogleich auf dem Fuß: Ehrenreich kann die Fußstapfen, die Ford in die Filmgeschichte geschmiedet hat, nicht mal ansatzweise ausfüllen. Wo Ford mit seiner Ganovenverve noch authentisch und mitreißend war, ist Ehrenreich eben nur ein Imitat desselben. Verzichtet man jedoch auf den unfairen Vergleich, spielt er den jungen Han Solo ganz passabel und man sollte nicht das Kreuz über ihn brechen. Er bereitet seinem Schauspiellehrer keine Schande, und erfüllt bloß die Anforderungen des immer seichter werdenden Star Wars Universums.

Solo: A Star Wars Story nudelt die bekannten Themen der Serie routiniert rauf und runter und backt altbekannte Charaktere und Scenen neu auf: Ja, ich hab jetzt verstanden, daß sich in Weltraumkneipen zwielichtige Aliens tummeln. Genug davon!!! Gerade bei den Charakteren der Spin Offs aber läßt sich auch allmählich der Zerfall und die Zerfaserung des Franchises abzeichnen. Es waren ja neben den innovativen Spezialeffekten eben gerade die handvoll gutgelaunt aufspielenden Weltraumhassadeure, die den Kult um die Weltraumsaga begründeten. Diese sind nun aber entweder von ihrer eigenen Brut ins Jedinirvana geschleudert worden oder rotten kreuz und quer über die Galaxie verteilt vor sich hin.
Die charakterliche Ausdünnung ist wohl auch für den finanziellen Mißerfolg des Filmes verantwortlich, denn, ehrlich gesagt, wen interessiert es heute denn überhaupt noch, wann und wo eine Hosentaschenausgabe von Han Solo, ein Ersatz Chewbacca und Reserve Lando ihr erstes Rondevouz hatten?

Die Rahmenhandlung indess ist ebenso überraschend und innovativ wie ein neues Stones Album und läßt sich am ehesten mit einem ausgetretenem Patchworkteppich x-mal gesehener Versatzstücke vergleichen. Ungeniert berichten die beiden ursprünglichen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller auch gerne, bei welchen literarischen Vorbildern sie 3 Jahre lang völlig ungeniert alles abgekupfert haben.
Trotz der bemitleidenswürdigen Ideenarmut ist die Weltraumoperette dennoch recht kurzweilig gelungen und vermag dem actionaffinen Zuschauer einige prickelnde Schauwerte zu bescheren. Diese sind allerdings CGI typisch technisch-kalt-überästhetisc h-perfekt geraten und entfalten nicht dieselbe nervenzerrende Wirkung wie eine gute alte handgemachte Stuntkunsteinlage. Besondere Erwähnung verdient hier vor allen Dingen die Heistscene im Schneeexpress und die Jagd durch den von Monstern verseuchten intergalaktischem Malmstrom, bei der temporär trotz Videospielästhetik sogar mal richtig Laune aufkommt.

Alles in allem entfaltet SOLO: A Star Wars Story den Zuschauer trotz einiger packender Momente aber nicht den Sog, der nötig gewesen wäre, den Zuschauer in das Geschehen hineinzuziehen und an die Handlung zu fesseln. Zu schablonenhaft ist eben die Handlung und zu uncharismatisch sind die Protagonisten.
40 Jahre nach dem Start des ersten Teiles schwebt eben noch immer die schwere Last der Originaltrilogie über den Fortsetzungen und lähmt mit seinem übergroßem, epochemachenden Kultstatus, eine von allem Altballast befreite Neuorientierung der Erzählung. So sehr es den Nerd freuen mag, mit den Helden seiner Kindheit erneut im Fighting Falcon durch die Galaxien zu kreuzen, so sehr unterdrückt auch das das Festhalten am Erbe Lucas die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung der Geschichte.
Will man nicht im eigenen Mief ersticken, ist eine Emanzipation von den Altvorderen der Saga aber unumgänglich. Zwar kann die Kuh wohl noch etwas gemolken werden, im Grunde ist die Mär um Prinzessin Leia aber auserzählt und wird nur noch künstlich am Leben erhalten, um den harten Kern der Fangemeinde nicht zu verprellen. Will man in die Zukunft gehen, ist eine Frischzellenkur jedoch unerläßlich.

Was dem Film indess auf der handwerklichen Seite schweren Schaden zufügt, ist die Ambivalenz zwischen dem gewollt heiteren Grundtenor des Protagonisten und dem düsteren Look des Filmes, in dem fast ganze Sets in der Dunkelheit verschwinden. Es ist müßig, darüber zu spekulieren, ob der Regiesseurwechsel für den Spagat verantwortlich ist oder nicht. Fakt aber ist, daß die ursprüngliche Crew einen deutlich ernsteren Ableger im Auge hatte und Ron Howard schließlich für die leichte Muse angeheuert wurde. So oder so, welche Philosophie hier auch verfolgt wurde, die Symbiose funktioniert nur Ansatzweise. Einen eigenständigen, selbstbewußten Esprit sucht man hier vergebens. So wird man den Charme der alten Filme, trotz technischer Hochrüstung, wohl nie wieder erreichen.

Den größten Schnitzer erlaubt sich Disney bei der Bluray-Disc Veröffentlichung jedoch bei der technischen Umsetzung. Speziell die Bildqualität ist ein Ärgernis der gehobenen Kategorie. Sind die dunklen Scenen nur ein wenig verwaschen, kann man in der 3D Konvertierung schon von einer glatten Frechheit, bzw Betrug am Kunden sprechen. "Wenn ihr unseren Film schon nicht zu würdigen wißt (das Box Office war katastrophal), dann habt ihr undankbaren Proleten auch kein besseres Bild verdient", mögen sich die Produzenten bei der Veröffentlichung der Scheibe wohl hämisch mit gekreuzten Fingern hinterm Rücken zugeraunt haben.
Wie dem auch sei: Das 3D Bild strotzt nur so vor lauter stereoskopischen Doppelkonturen, so daß eine permanente, störende Tiefenschärfenachregelung während des Filmbetriebes unabläßlich ist, will man nach überstandener Tortur nicht mit einem Silberblick in die Federn gleiten.
Ich unterstelle Disney hier grobe Fahrläßigkeit, da sich auch Rogue One in der 3D Version schon auf Discounterniveau befunden hat.

Ready Player One setzt hier ganz andere Maßstäbe. Siehe dort!
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 2
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
bewertet am 11.10.2018 um 22:06
THE WAILING ist in meinen Augen ein echtes Meisterwerk und trotz seiner langen Laufzeit jederzeit hochspannend und fesselnd. Der Film lässt sich nicht so leicht in einem Genre verorten und lässt ebenso Interpretationsspielräume - oder anders gesagt, er dürfte nicht jedem schmecken.

Bild und Ton sind gut und die Ausstattung ist in Ordnung. Hinzu kommt ein Wendecover.

THE WAILING ist eine echte Erfahrung und mit Sicherheit noch die eine oder andere Sichtung wert. Großes Kino, die Südkoreaner machen einfach starke Filme.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 11.10.2018 um 22:04
Nach ziemlicher Verzögerung kam Stronger endlich auch nach Deutschland.Im Kino aufgrund mangelnder Vorstellungen in der Umgebung leider nicht sichten können.Als die Blu-Ray erschienen ist,war mir direkt klar,dass ich ihn mir holen muss.Ich bin schließlich Gyllenhaal Fan und möchte möglichst alles mit ihm sehen.Mit Patriots Day wurde schon ein guter Film zur Tragödie des Boston Marathons abgeliefert.Stronger handelt mehr von den Folgen des Boston Marathon Bombings in Bezug auf Gyllenhaals Charakter.Gyllenhaal liefert eine weitere oscarreife Performance ab.Er trägt ganz klar diesen Film.Ich muss aber neben den anderen Darstellern auch vor allem den Regisseur, David Gordon Green, loben,der bisher überwiegend Komödien wie Pineapple Express, Your Highness und einige Folgen von Eastbound & Down gemacht hat.Respekt an ihn,dass er es schafft so ein starkes Drama abzuliefern.Der Film ist vorhersehbar,aber durch die guten Darsteller und die Umsetzung,kann man darüber locker hinwegsehen.Für mich eines der besten Dramen der letzten Monate und zu Unrecht komplett im deutschen Kino untergegangen.Ich gebe Stronger 4 Punkte.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony Playstation 4
Darstellung:
bewertet am 11.10.2018 um 20:32
Was ein langweiliger Film. Top Darsteller, die ihr Potential verschiessen. Die Story ist langweilig, die Darstellungen nicht überzeugend und somit kommt keine Atmosphäre auf.
Technisch ist die Scheibe völlig in Ordnung, etwas Filmkorn, ab und an einige Unschärfen, dennoch recht gut.

Fazit: Verschwendete Lebenszeit aller Darsteller und Filmgeniesser! 3/10
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Sony PlayStation 4 Pro 1TB
Darstellung:
Acer
bewertet am 11.10.2018 um 15:11
Aronofsky's Mother ist ein kontroverser Psychothriller mit Starbesetzung. An der Story und an deren Deutung wird sich das Publikum spalten. Ich gehöre zu denjenigen, die mit dem Streifen nichts anfangen können. Die ganze Schöpfungsorgie ging emotionslos an mir vorbei. Für den Cast gibt es noch einen Extrapunkt.

Auch das Bild konnte mich gar nicht überzeugen. Die Schärfe ist mau, der Bildtransfer viel zu weich. Auch der Schwarzwert ist nicht wirklich der Hammer. Der Sound ist ok. Schöne direkte Räumlichkeit und gute Dialoge.
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
bewertet am 11.10.2018 um 11:43
Klasse Action mit Michael Jay White wo der Film nie Langeweile auf kommen lässt.Bild und Ton sind auch Gut.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
bewertet am 11.10.2018 um 09:10
Dieser Klassiker aus dem Jahre 1973 funktioniert heute noch genauso gut wie damals. Und das ist etwas, was man ja nicht über viele Filme sagen kann.
Aus diesem Grund, hat die Scheibe auch einen festen Platz in meiner Klassikersammlung gefunden.
Bild und Ton sind für so einen alten Streifen absolut gelungen.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 09:08
Ich habe mir den Carpenter-Streifen, "Das Ding" zugelegt, und mir diese Scheibe dabei gleich mit dazu geholt. Ich finde der Film ist unterhaltsam und spannend, und bringt die Vorgeschichte zu Carpenters Film gut rüber.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 09:03
Da ich gerade dabei bin, mir eine Steelbook-Sammlung mit "John Carpenter-Filmen" aufzubauen, bin ich natürlich auch an diesem Film nicht vorbeigekommen. Dabei habe ich festgestellt, das der Streifen auch heute immer noch sehr gut funktioniert. Die beklemmende Atmosphäre in der Forscherstation wird hervorragend auf die Leinwand gebracht, und es ist durchgehend für Hochspannung gesorgt.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 08:57
Wenn man bei diesem Film anfängt, von Logik etc. zu sprechen, dann ist man hier total falsch. Man sollte die Scheibe einfach einlegen, und sich gut unterhalten lassen, denn das kann der Streifen ausgesprochen gut. Es gibt keinen Leerlauf, und der Film ist von Anfang bis Ende spannend gemacht.
Mir persönlich, hat "Jurassic World I" noch einen Tick besser gefallen.
Wie man es bei so einem Blockbuster erwarten kann, sind Bild und Ton sehr gut geworden.
Alles in Allem, die ideale Scheibe für einen gemütlichen Filmabend.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 08:50
Ich bin ein großer Fan von Zug-Filmen, und habe deshalb auch hier zugeschlagen, zumal ich diesen Streifen noch von früher her kannte. Er reißt einen nun nicht mehr so vom Hocker wie damals, aber unterhaltsam und spannend ist er allemal.
Dazu macht er durch die Aufmachung im Mediabook auch optisch etwas her.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 08:49
Ich bin ein großer Fan von Zug-Filmen, und habe deshalb auch hier zugeschlagen, zumal ich diesen Streifen noch von früher her kannte. Er reißt einen nun nicht mehr so vom Hocker wie damals, aber unterhaltsam und spannend ist er allemal.
Dazu macht er durch die Aufmachung im Mediabook, auch optisch etwas her.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 11.10.2018 um 08:45
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir diese Scheibe geholt, weil ich mir vorstellen könnte, auch mal einen Urlaub im Transsiberian zu buchen, und auf diese Weise, unterhaltsam in das Ganze hereinzuschnuppern.
Und was soll ich sagen, ich wurde positiv überrascht, denn der Film ist spannend aufgezogen, und weiß bestens zu unterhalten.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
bewertet am 11.10.2018 um 08:39
Den Film kenne ich natürlich schon lange. Nun bin ich aber wieder drauf aufmerksam geworden, als ich durch das aktuelle Musical "Bat out of hell", an Meat Loaf denken musste. Allein schon die Szenen mit Meat Loaf, in "Rocky Horror..." sind genial. Und deshalb habe ich hier bei dieser Scheibe zugeschlagen.
Der Streifen macht Laune, und man kann ihn sich ohne weiteres, immer wieder anschauen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
bewertet am 10.10.2018 um 21:24
Die kultige Fernsehmoderatorin Elvira verschlägt es für eine Erbschaft in ein verklemmtes Kaff. Ihr Erbe stellt sich jedoch als mehr als ein altes verfallenes Haus, ein seltsamer Pudel und ein Kochbuch heraus.

ELVIRA - MISTRESS OF THE DARK ist schrill, skurril und absolut kultig. Cassandra Peterson verkörpert den vollbusigen Vamp mit dem losen Mundwerk perfekt. Die Krönung sind coole Monstereffekte und eine Vielzahl abgefahrener Ideen.

Die Blu-ray sieht exzellent aus und zeigt nur in einigen wenigen kleinen Szenen minmale Schwächen. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich.

Die Tin-Box ist Geschmackssache, sie ist jedenfalls sehr empfindlich und fängt sich leicht eine Delle oder einen Kratzer ein. Dafür bietet die Veröffentlichung alle Extras, die auch im vergleichsweise teuren Mediabook enthalten sind, inklusive der umfangreichen Dokumentation in Spielfilmlänge. Zudem liegen noch Poster bei.

Die Blu-ray von ELVIRA - MISTRESS OF THE DARK ist für Fans auf jeden Fall Pflichtprogramm. Technisch ist die Veröffentlichung sensationell und auch die Ausstattung lässt keinerlei Wünsche offen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 10.10.2018 um 15:05
Ich habe mir vorgenommen, meine Blu-Ray´s nicht gegen 4K-Scheiben auszutauschen.
Bei den Jurassic-Park-Filmen, habe ich nun doch eine Ausnahme gemacht.
Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt, das Bild, und vor allen Dingen der Ton sind absolute Klasse.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 4

Blu-ray Film Tipp

Story
 
4,1
Bildqualität
 
4,7
Tonqualität
 
4,6
Extras
 
2,7
9 Bewertung(en) mit ø 4,0 Punkten

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