Für mich ist Blood & Sinners einer der genialsten Filme der letzten Jahre...
Der Film wurde brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt. Michael B Jordan spielt diese Rolle perfekt. Das 4K Bild ist fantastisch und stiehlt der ebenfalls guten Blu-ray Version die Show. Tontechnisch haben wir ein richtig gut klingenden Dolby Atmos Sound in Deutsch, der sehr gute Soundeffekte, Tiefbass und eine gute Sprachverständlichkeit bietet.
Ich kann diese 4K Edition nur weiterempfehlen... Volle 5 Sterne für dieses Meisterwerk…
Perfektes Kino mit Grandiose Bildern & Schauspielern! Für mich ist es einer der eindrucksvollsten Filme der letzten Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, waren wunderbar.
Der Film war brillant in Szene gesetzt und genau das ist es, warum man ins Kino geht. Die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mit trägt. Für mich zählt dieser Film zu den TOP-Favoriten von 2025... Die UHD und auch die Blu-ray bieten eine sehr gute Qualität.
Nürnberg kommt in einem sehr schönen Steelbook daher und kann beim Sound & Bild Rundum überzeugen... Von Meiner Seite aus, ein absoluter Kauf tipp.
THE GAME von David Fincher ist ein spannender, raffinierter Thriller, der mit den Erwartungen des Publikums spielt und bis zum Schluss überrascht. Die düstere Atmosphäre, die starke Inszenierung und Michael Douglas' überzeugende Performance machen den Film auch nach gut 30 Jahren absolut sehenswert.
Technisch fand ich die BD nicht ganz so schlecht. Das Bild zeigt wenig Fehler und die Schärfe ist ganz ok. Der Ton hat eine schöne Räumlichkeit und klare Dialoge.
Als absoluter Fan der ersten Stunde bricht es mir fast das Herz, das zu schreiben: Toy Story 5 ist leider der schwächste Teil der gesamten Reihe.
Es ist zwar kein Totalausfall – dafür steckt handwerklich einfach zu viel Qualität in der Traditionsschmiede –, aber der magische Funke der Vorgänger will dieses Mal einfach nicht überspringen. Sogar meine kleine Tochter hat mir mehrmals während des Filmes zugeflüstert, dass er schwach sei und ihr nicht gefällt.
Das größte Problem des Films ist seine bleierne Tonalität. Anstatt uns ein lockeres, lustiges und unbeschwertes Animationsabenteuer zu schenken, fühlt sich dieser Teil seltsam wehmütig, schwer und fast schon depressiv an. Genau das möchte ich bei einem Toy Story-Film eigentlich nicht sehen. Wir lieben diese Reihe für ihren cleveren Humor und das unbeschwerte Abenteuergefühl. Stattdessen wird hier viel zu sehr mit dem erhobenen Zeigefinger hantiert. Die Botschaft „Technik und Bildschirme sind böse“ wird dem Zuschauer derart plump aufgedrückt, dass die Leichtigkeit komplett auf der Strecke bleibt.
Auch die Story selbst reißt keine Bäume aus. Ja sogar eine Nebenhandlung (die gestrandeten Buzz Lightyears) spielt überhaupt keine Rolle für den Hauptplot! Die gesamte Handlung passt sprichwörtlich auf einen Bierdeckel und bietet kaum Überraschungen oder echtes Abenteuerfeeling. Alles plätschert ohne große Höhepunkte vor sich hin. Das liegt auch daran, dass die geliebte Truppe völlig zerrissen wirkt. Cowgirl Jessie hat nun das Kommando übernommen. Das ist zwar Geschmackssache, führt hier aber leider dazu, dass unsere eigentlichen Helden – Woody und Buzz Lightyear – zu besseren Nebenrollen degradiert werden. Ihre legendäre Dynamik fehlt dem Film an allen Ecken und Enden.
Trotz aller Enttäuschung gibt es Lichtblicke. Ein Totalabsturz ist der Film keineswegs. Es sind durchaus einige gute Szenen zum Schmunzeln und emotionale mit Herz dabei, die den alten Pixar-Charme kurz aufblitzen lassen. Das älter werden von Woody inklusive Wampe und lichtem Haar fand ich zum Beispiel köstlich. Und rein optisch zieht das Studio natürlich alle Register: Die Animationen sind absolut top, jede Textur und jedes Lichtspiel sieht fantastisch, teilweise sogar fotorealistisch, aus.
Am Ende bleibt jedoch das Gefühl, dass diese Fortsetzung schlicht unnötig war. Ein visuell beeindruckender, aber emotional seltsam schwerfälliger und erzählerisch dünner Film, der hinter seinen Vorgängern weit zurückbleibt. Schade... lieber wieder die älteren Teile anschauen.
Ein weiterer hervorragender Teil der Harry-Potter-Reihe, der die Geschichte konsequent in eine zunehmend düstere und erwachsenere Richtung führt. Die vertraute Zaubererwelt wirkt mittlerweile deutlich gefährlicher, während sich die jungen Protagonisten erstmals intensiver mit den Unsicherheiten, Konflikten und emotionalen Verwirrungen der Pubertät auseinandersetzen müssen. Dieser Coming-of-Age-Aspekt verleiht der Geschichte eine zusätzliche menschliche Ebene und zeigt, wie die Figuren allmählich ihre Kindheit hinter sich lassen.
Besonders beeindruckend ist diesmal der Ausbau der magischen Welt. Die Quidditch-Weltmeisterschaft, die zunehmende Präsenz des Zaubereiministeriums, die Einführung faszinierender neuer Figuren wie Mad-Eye Moody sowie die Begegnung mit Schülern anderer Zauberschulen und Kulturen erweitern die Lore erheblich. Erstmals bekommt man ein wirklich umfassendes Gefühl dafür, dass die Zaubererwelt weit über die Grenzen von Hogwarts hinausreicht. Diese Details lassen das Universum lebendiger, glaubwürdiger und facettenreicher erscheinen als je zuvor.
Ein weiteres Highlight ist die langersehnte Einführung des zentralen Antagonisten der Reihe. Ralph Fiennes feiert als Lord Voldemort einen herausragenden Einstand und verleiht der Figur eine bedrohliche, beinahe unheimliche Präsenz. Seine Darstellung markiert einen entscheidenden Wendepunkt innerhalb der Filmreihe und etabliert eine Gefahr, die weit über die vergleichsweise harmlosen Abenteuer der ersten Teile hinausgeht.
Leider wirkt das Erzähltempo stellenweise etwas gehetzt. Einige Entwicklungen und Figuren hätten durchaus mehr Zeit zur Entfaltung verdient, während der Film gelegentlich von einem großen Ereignis zum nächsten zu springen scheint. Dennoch bleibt die Geschichte ausgesprochen unterhaltsam, bietet zahlreiche erinnerungswürdige Momente und überzeugt mit einer zunehmend bedrohlichen Atmosphäre.
Die 4K-UHD-Blu-ray präsentiert sich bildtechnisch sehr ordentlich. Kontraste und Farbdarstellung überzeugen, während die Schärfe gegenüber den vorangegangenen Teilen wenig zugelegt hat.
Der DTS-HD-Ton überzeugt auf ganzer Linie. Die Dialoge sind klar verständlich, die Abmischung wirkt ausgewogen und die Surroundkanäle werden in den passenden Momenten wirkungsvoll eingebunden. Besonders während der spektakuläreren Sequenzen öffnet sich die Klangbühne und sorgt für eine schöne Räumlichkeit und ein immersives Heimkinoerlebnis.
Der Film ist kein klassisches Remake im herkömmlichen Sinne, sondern eine technisch aufwendige Neuinterpretation des Zeichentrickfilms von 1994. Regisseur Jon Favreau setzte dabei auf fotorealistische, computergenerierte Tiere und Landschaften. Das Ergebnis sieht zweifellos beeindruckend aus.
Die Optik ist einerseits eine Stärke, aber auch eine Schwäche zugleich. Die Tiere und Landschaften wirken teilweise sehr realistisch. Das Königreich, die Savanne und die verschiedenen Schauplätze sind detailreich gestaltet und technisch ausgesprochen hochwertig. Auch die Bewegungen, das Fell , das Licht und Landschaften sehen beeindruckend aus.
Allerdings geht ein wichtiger Bestandteil verloren und zwar die Ausdruckskraft der Figuren. Im Zeichentrickfilm konnten Simba, Mufasa, Scar und die anderen Charaktere durch übertriebene Gesichtsausdrücke und eine starke Animation Emotionen vermitteln. In der Neuinterpretation wirken manche Szenen trotz ihrer dramatischen Handlung erstaunlich distanziert.
Das fällt besonders bei Simba auf. Seine Geschichte ist eigentlich sehr emotional und seine Geschichte sollte bekannt sein. Trotzdem hatte ich beim Anschauen häufig das Gefühl, dass die emotionale Wirkung nicht vollständig transportiert wird. Man weiß zwar, dass Simba traurig sein soll, aber die Animation vermittelt diese Gefühle nicht immer so deutlich.
Grundsätzlich ist es natürlich verständlich, dass Disney die bekannte Geschichte nicht komplett verändern wollte. Wer den Zeichentrickfilm bereits kennt, erlebt kaum Überraschungen. Viele Szenen, Dialoge und Handlungspunkte sind bereits bekannt. Der Film wirkt halt wie eine Kopie.
Die Geschichte funktioniert zwar weiterhin, man erlebt aber nix neues, wenn man den Trickfilm schon kennt.
Diese Handlung ist grundsätzlich zeitlos und funktioniert auch Jahrzehnte noch. Themen wie Verlust, Verantwortung, Familie und Erwachsenwerden geben der Geschichte eine gewisse Tiefe.
Auch die Komik funktioniert nicht immer so gut wie im Original. Timon und Pumbaa sind weiterhin für viele humorvolle Szenen verantwortlich und einige ihrer Auftritte gehören definitiv zu den unterhaltsameren Augenblicken.
Die Musik ist dagegen wieder stark. Viele bekannte Lieder aus dem Original kehren zurück und besitzen nach wie vor eine enorme Wirkung.
Technisch kann man dem Film allerdings kaum vorwerfen, dass er schlecht gemacht sei. Die Animation ist teilweise außergewöhnlich detailliert. Die Bewegungen der Tiere und die Landschaften zeigen, wie beeindruckend die heutige Technik ist.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt. Ein Film kann noch so realistisch aussehen. Jedoch wenn die Figuren weniger ausdrucksstark wirken, fehlt dort halt die Emotion und so werden sie natürlich schlechter vermittelt.
Der König der Löwen ist technisch beeindruckend, musikalisch top und hat nach wie vor eine starke Geschichte. Doch für mich fühlt sich das Remake letztendlich eher wie eine aufwendig produzierte Wiederholung an. Die realistische Optik ist zweifellos sehenswert, geht aber teilweise auf Kosten der emotionalen Ausdruckskraft unter. Ich bevorzuge dann doch lieber das Original.
Gesehen im HD TV.
Margin Call behandelt ein äusserst interessantes Thema und basiert auf realen Ereignissen, die in ein fiktives Szenario eingebettet wurden, dass sich im Kern mit den Auslösern der Finanzkrise von 2008 beschäftigt. Besonders punkten kann der Film mit seinem starken Anfang und einem ebenso gelungenen Ende, was die Handlung eindrucksvoll abrundet. Ein absolutes Highlight ist dabei der Dialog zwischen Jeremy Irons und Kevin Spacey, der die zentralen Konflikte des Films auf beeindruckende Weise verdeutlicht. Macht, Gier und Egoismus werden hier kurz und prägnant auf den Punkt gebracht, während gleichzeitig deutlich wird, dass wir Menschen vermutlich immer wieder dieselben Fehler machen werden. Leider verliert der Film im Mittelteil etwas an Spannung, da das eigentliche Problem, was die drohende Krise auslöst, nicht ausreichend verständlich erklärt wird und es darüber hinaus an wirklich fesselnden Momenten mangelt. Im direkten Vergleich war The Big Short hier deutlich besser aufgestellt, da der Film kreative Wege findet, komplizierte Finanzbegriffe verständlich und unterhaltsam zu vermitteln. Margin Call hingegen setzt stärker auf Dialoge, Atmosphäre und die moralischen Konflikte seiner Figuren, wodurch er zwar realistisch und nachdenklich wirkt, stellenweise aber auch etwas trocken erscheint. Dennoch überzeugt der Film mit einem hervorragenden Schauspielensemble, dessen Leistungen die emotionale Kälte und die skrupellosen Entscheidungen der Finanzwelt glaubwürdig widerspiegeln. Insgesamt ist Margin Call ein interessanter und gut gespielter Film, der mit starken Szenen und einer wichtigen Botschaft überzeugt, sein Potenzial aufgrund des etwas zähen Mittelteils und der stellenweise schwer verständlichen Thematik jedoch nicht vollständig ausschöpft.
Recht unterhaltsamer Slasher, der aber nicht an die großen Titel ran kommt. In den ersten 2/3 passiert sogar so ziemlich gar nichts. Man merkt zwar dass eine Bedrohung lauert, wobei man hier die Art wie die Bedrohung dargestellt wird merkt wie es richtungsweisend für viele andere Slasher war. Aber ansonsten sieht man nur wie sich Leute auf den Abschlussball vorbereiten, wobei ich extra Leute sage, denn der Cast ist sichtlich optisch zu alt ob denen optisch einen Teenie abzunehmen und stellenweise benehmen sie sich so unsympathsich, dass man froh ist wenn sie irgendwann sterben. Jamie Lee Curtis war aber ohne Frage sehr heiß anzuschauen. Herrlich wie sie auf dem Abschlussball anfängt abzutanzen, hätte da stundenlang zuschauen können.
Richtig interessant ist aber eigentlich nur die letzte halbe Stunde. Okay der Killer benimmt sich dann arg tollpatisch. Die Kills sind blutig aber nicht annähernd so brutal wie das z.B. im selben Jahr erschienene Freitag der 13. Letzteres ist auch klar der deutlich bessere Slasher. Insgesamt ein netter Nostalgie Slasher, besser als sein Kinderfilm Remake ist er allemal. Also zur lockerer Unterhaltung reicht es zumal dieser Film bei mir auch etwas Nostalgiebonus hat, wobei in dem Genre gibt es definitiv bessere Vertreter. Viel bessere.
Das Bild reißt keine Bäume aus. Es gibt grundsätzlich starkes rauschen zu sehen und die Schärfe ist nicht unterschiedlich zur HD Version. Einzig die Farben sind kräftiger geworden, aber 4k Feeling gibt es zu keiner Sekunde.
Der englische Ton ist ganz ok und sauber.
Als Bonusmaterial gibt es reichlich. Über mehrere Stunden an Informationen
Der Film hat seine Momente, ist teilweise gut gemacht und echt spannend. Auch die Darsteller machen ihre Sache sehr gut! Gefallen wird der Film mit Sicherheit nicht jedem, dafür ist er zu verrückt und wirklich unrealistisch! Das Bild und der Ton sind gut!
Ein toller Film auf einer Klasse 4K. Zwar "nur" HDR10 ist das Bild sehr gut und auch der DTS-Ton ist sehr gut. Zwar keine Referenz, aber doch toll umgesetzt.
Die Geschichte handelt von Louis de Pointe du Lac, einem Vampir, der einem Journalisten seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei berichtet er von seiner Verwandlung durch den Vampir Lestat, seinem schwierigen Dasein als unsterbliches Wesen und den zahlreichen Verlusten, die ihn über die Jahrhunderte begleiten.
Brad Pitt spielt Louis insgesamt solide. Seine zurückhaltende, traurige Art passt zwar Figur, wirkt auf mich aber stellenweise etwas monoton. Seine Trauer und seine Verzweiflung sind deutlich erkennbar, doch es fehlt mir gelegentlich an Intensität.
Tom Cruise als Lestat ist dagegen mehr auffällig. Er bringt deutlich mehr Energie und Selbstbewusstsein mit. Lestat verkörpert eine völlig andere Einstellung zum Vampirdasein als Louis. Während Louis seine Existenz hinterfragt, genießt Lestat seine Macht und behandelt das Töten wesentlich unbekümmerter.
Auch Kirsten Dunst hinterlässt einen besseren Eindruck. Ihre Figur besitzt eine besonders tragische Ausgangslage, da sie in einem kindlichen Körper gefangen ist. Claudia kann nicht einfach in ein normales Leben zurückkehren und muss erkennen, dass ihre Unsterblichkeit keineswegs nur ein Geschenk ist.
Das Erzähltempo passt für mich gar nicht. Der Film nimmt sich zu viel Zeit, um seine Figuren und ihre Lebensumstände vorzustellen. Allerdings empfand ich viele Passagen als unnötig langatmig. Sie verliert so zwischendurch immer wieder an Dynamik.
Selbst die Handlung entwickelt kaum Spannung. Ich hätte mir mehr Dramatik, bessere Wendungen und eine stärkere Entwicklung der Geschichte gewünscht.
Immerhin stimmt die visuelle Gestaltung. Die Ausstattung, die Kostüme und die Schauplätze vermitteln die düstere Welt der Vampire glaubwürdig. Besonders die historischen Umgebungen und die aufwendigen Kostüme verleihen dem Film einen unverwechselbaren Stil. Auch die dunklen Bilder und die teilweise unheimliche Inszenierung passen hervorragend zur Geschichte. In dieser Hinsicht funktioniert der Film deutlich besser.
Interview mit einem Vampir ist ein Film mit einer guten Besetzung und einer gelungenen düsteren Atmosphäre. Die Geschichte besitzt durchaus Tiefgang, doch die Umsetzung ist mir stellenweise zu langatmig und die Handlung verliert immer wieder an Spannung. Brad Pitt liefert eine passende, wenn auch für mich nicht immer mitreißende Darstellung, während Tom Cruise und Kirsten Dunst bessere Akzente setzen konnten.
Dennoch war der Film einfach nix für mich.
Gesehen im HD TV.
Ein toller Film in einer Zeit, in der Disney noch tolle Filme mit Herz gemacht hat...
Das Bild hat mich wirklich erstaunt. Es ist sehr scharf, hell und hat knackige Farben. Ich finde es auch toll, dass man in vielen Frames sieht, dass es wirklich noch gemalt wurde. Für so einen alten Film wirklich erstaunlich gut.
Den Ton habe ich mit Auro 3D im Heimkino gehört und er war ebenfalls gut, es fehlt leider an Dynamik und mehr Einbindung der restlichen Lautsprecher. Dennoch ein guter Track der vor allem den hervorragenden Soundtrack gut transportieren kann.
Spannend gemachte Story über einen Kosmonauten als "One Man Show" und einer KI. Visuell beeindruckender Film über einen Kosmonauten der sich durch eine Katastrophe im freien Fall befindet. Die Qualität der russischen Produktion ist wie schon gewohnt sehr gut.
Das Bild ist sehr gut, erreicht aber keine Referenzwerte. Auch der Ton ist sehr gut. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Auch wenn wirklich nicht alles logisch ist, ist der Film durchaus sehenswert.
Empfehlenswert
Ein Film fasziniert mich irgendwie. Spannend gemacht und etwas mystisch. Allerdings auch etwas politisch und verwirrend. Eine russische Produktion in mittlerweise gewohnter sehr guter Qualität.
Das Bild ist sehr gut und ist nahezu Referenz. Auch der Ton ist sehr gut. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Ein Film der bestimmt mal wieder im Player landen wird. Empfehlenswert.
Am 29. Oktober 2026 ist die Comedy-Krimiserie Monk (2002–2009) erstmals mit allen 124 Folgen in einer Blu-ray-Box von Plaion Pictures erschienen.
In der Kultserie um den neurotischen Privatdetektiv Adrian Monk steht pro Folge immer ein rätselhafter Kriminalfall im Fokus, den Monk meist durch seine besondere Begabung, die zugleich mit seinen Neurosen verbunden ist, lösen kann.
Doch kann die Serie auch durchgehend punkten? Wie ist außerdem die Umsetzung der Blu-ray-Box gelungen?
Die Hintergrundgeschichte von Monk ist jedenfalls eine grundsätzlich nachvollziehbare, denn Adrian war früher Kriminalberater beim Morddezernat des San Francisco Police Department. Doch nachdem seine Ehefrau Trudy bei einem Anschlag verstarb, verstärkten sich Monks zahlreiche Eigenheiten, nachdem er ein Trauma erlitt und sich seine Probleme schließlich zu einer psychischen Störung verfestigten. Seitdem ist er vor allem durch seine Zwangsstörungen und Phobien auf Hilfe angewiesen und hat eine persönliche Assistentin bekommen. Auch vom Polizeidienst wurde er deshalb entlassen, aber als privater Ermittler für besonders schwere Fälle immer wieder als wichtiger Ratgeber aufgesucht.
Neben der immer wieder aufkehrenden Rahmenhandlung von Adrians aufopfernder Suche nach dem Mörder seiner Frau sind es vor allem die mitreißend inszenierten Kriminalfälle, die diese Serie so kurzweilig zwischen Krimi und Komik auszeichnen. Über alle 8 Staffeln hinweg bleibt die Serie spannend und kurzweilig inszeniert. Das Autorenteam um Serienschöpfer Andy Breckman hat ein sehr feinsinniges Gespür für Situationskomik, aber auch bissige Dialoge, die sich vom sonstigen Krimi-Allerlei abheben. Vor allem aber ist es die so genial beherrschte und fokussierte Erzählweise der Serie über ihren außergewöhnlichen Hauptprotagonisten.
Die Komik, die durch Monks zwanghafte Verhaltensweisen und Phobien entsteht, verkommt dabei nie zum plakativen Selbstzweck. Die Serie bewahrt sich so den nötigen Respekt vor seiner Hauptfigur, die am Ende zur scharfsinnig hergeleiteten Auflösung des mörderischen Rätsels gelangt. Dafür greift die Serie in durchaus sehr ernsten Momenten aber auch die Narben seiner Psyche auf, die ein solcher Verlust hinterlassen kann. Dass dies auch auf zwischenmenschlicher Ebene so authentisch gelingt, ist vor allem Tony Shalhoubs grandioser Verkörperung in der Rolle seines Lebens zu verdanken. Trotz seiner vielen Schwächen schließt man ihn schnell ins Herz, da Shalhoub immer auch den darunter gequälten Menschen erkennbar werden lässt. Vielleicht aber auch, weil sämtliche seiner Fehlbarkeiten bis zu einem gewissen Maß in jedem von uns stecken. Ebenso brilliert der restliche Cast um Darsteller wie Ted Levine, Jason Gray-Stanford, Bitty Schram, Traylor Howard, Stanley Kamel, Hector Elizondo und Emmy Clarke. Auch die bunte Mixtur aus wiederkehrenden Gastdarstellern wie Melora Hardin und John Turturro sowie zahlreichen Gaststars wie Alona Tal, Tim Curry, Steven Weber, Stanley Tucci oder Brooke Adams (Tony Shalhoubs Frau) sorgt für genügend Abwechslung.
Die PLAION-Blu-ray-Komplettbox greift nun auf die ab 2023 realisierten 4K-Restaurierungen von NBCUniversal zurück, die auf Basis der originalen Kameranegative erstellt wurden. Monk wurde dabei ursprünglich auf 35-mm-Film gedreht, was zu einer natürlichen und zwischen den Folgen schwankenden Filmkörnung führte. Zugutehalten kann man den Verzicht auf DNR und den deutlichen Detailzuwachs im Kontrast zur Bildqualität der 2013 veröffentlichten DVD-Box von Universal, welche die körnigen Szenen kompressionsbedingt kaum zu bändigen wusste. Die immer mal wieder auftretenden weicheren Szenen dürften aufnahmebedingt zustande gekommen sein, weshalb die Serie immer wieder zwischen guten und schwächeren Schärfewerten wechselt.
Von der nun breiteren Bildfassung der neuen Restauration profitieren vor allem die ersten vier Staffeln. PLAION gibt hierfür ein Bildformat von 1,85:1 an, während die zuvor bei Kino Lorber veröffentlichte Blu-ray-Fassung in 1,78:1 vorliegt. Gegenüber den früheren deutschen DVDs im 4:3-Format ermöglicht die neue Präsentation eine deutlich breitere Bildkomposition und zeigt insbesondere an den Seiten zusätzliche Bildinformationen.
Der Ton der Blu-rays wird sauber und verständlich ausgegeben. In Staffel 4, Folge 15 gibt es jedoch einen tonbedingten Fehler zu vermelden. Wenn dort nämlich Randy Disher mit seiner Band spielt, ist auf der deutschen Spur kein Gesang zu hören, während er auf der englischen Spur vorhanden ist. Ein Tonproblem, das auch die HD-Fassung bei Prime Video enthält, während es auf der DVD zuvor noch nicht vorhanden war. Die Extras sind größtenteils bereits von den zuvor veröffentlichten DVD-Ausgaben bekannt und zahlreich vorhanden.
Die Box selbst kommt sehr stabil und aus meiner Sicht preisgerecht mit Spotlackveredelung daher. Die Unterbringung der Discs in Digipacks vereinfacht dabei die Handhabung und Herausnahme der Discs. Das beiliegende, umfangreiche Booklet mitsamt ausführlichem Episodenführer, einem Lentikularbild und dem Set aus Postkarten sind zudem sehr sinnvolle Beigaben, die diese Edition aufwerten. Allen voran das Booklet kann mit einem einladenden Vorwort von Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke und einem tiefgründigen Essay von Prof. Dr. Marcus Stiglegger aufwarten. So werden vor allem auch sehr überzeugend die Gründe der bis heute anhaltenden Beliebtheit der Serie aufgegriffen. Im Abschnitt „Es lief so ab“ gibt es zudem noch Infos zu den Ausstrahlungen, Drehorten, Figuren, Gastdarstellern und Synchronfassungen. Innerhalb des Episodenguides können zudem noch erweiterte Infos zu den einzelnen Folgen wie eine kurze Handlungsbeschreibung, die Gastdarsteller und die deutsche Erstausstrahlung nachgeblättert werden. Das gesamte Booklet ist dabei durchgehend mit hochwertigen Bildern und stimmigen Zwischengrafiken versehen worden, die den Textinhalt auflockern.
Fazit: Somit trifft eine genial inszenierte Krimiserie auf eine gelungene Blu-ray-Box mit einem Master, das die natürliche Körnigkeit der Serie belässt. Auch sämtliche Beigaben können dabei überzeugen und verleihen Monk eine würdige Gesamtumsetzung für den deutschen Blu-ray-Markt.
Habe ein Upgrade von der DVD Special Edition gemacht und was für ein Unterschied. Das Bild ist in 4K einfach genial und auch der Atmos Ton ist richtig gut. Schöne Sache.
Der Film bietet einen anderen Ansatz als üblich im Endzeit/Zombie Genre. Er verbindet das düstere Horrorgenre mit wunderschönen, fast schon märchenhaften Naturbildern. Anstelle von tristen, grauen Trümmerlandschaften zeigt der Film eine blühende, farbenprächtige Welt, in der sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobert. Die Infektion wird hier eher als Reinigungsprozess der Erde dargestellt und punktet so mit Originalität. Weiterhin positiv ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen Gro Swantje Kohlhof (als verletzliche Vivi) und Maja Lehrer (als abgehärtete Eva). Ihre Entwicklung von Fremden zu Verbündeten wirkt authentisch und greifbar. Das Erzähltempo ist streckenweise sehr langsam, und es gibt nur wenige Actionszenen, was mich aber nicht doll stört. Mir gefällt das Geschehen, es ist interessant und spanned inszeniert, obwohl die Charakterentwicklung widerum sehr vorhersehbar ausfällt.
Fazit: Trotz einiger Kritikpunkte ein teilweise frischer und unverbrauchter Beitrag zum Zombie Genre.
Bild
Das Bild punktet mit einer enormen Schärfe und Detailtiefe in den Tagesszenen. Schwarzwert und Kontrast sind auch dort sehr gut und das Bild bietet eine schöne Plastizität. Bei den dunklen Szenen bricht die Schärfe allerdings etwas ein und Details gehen unter.
Ton
Klanglich setzt die deutsche Tonspur primär auf Atmosphäre statt auf bombastischen Surround-Sound. Das Rascheln der Blätter, Vogelgezwitscher und der Soundtrack von Franziska Henke werden harmonisch und räumlich auf die Lautsprecher verteilt. In den Actionszenen sind dann z. B. das Fauchen und Stöhnen der Zombies genau verortet und der Ton hat eine schöne Dynamik.
Die Dialoge sind jederrzeit klar verständlich.
Bonusmateria l
Das Bonusmaterial ist kompakt aber bietet mit Making Of und Interviews einen ganz guten Einblick in die Entstehung des Films.
Regisseur und Muppet-Show-Puppenspieler Frank Oz, der auch Meister Yoda in der Original Star Wars Trilogie zum Leben verhalf, ist hier ein meisterhaftes Musical gelungen. Schon das erste Stück, "Skid Row ", ist so mitreißend inszeniert,dass man am liebsten mitsingen würde. Alle Beteiligten hatten sichtbar großen Spaß an der Sache, und wer hätte gedacht das Rick Moranis so gut singen kann! Selbst kleinste Nebenrollen sind mit z.B James Belushi, John Candy und Bill Murray prominent besetzt. Die größte Attraktion ist jedoch die Pflanze, " Audrey II ". Was hier an handgemachter Puppenspielkunst und Animation gezeigt wird, ist überwältigend und stellt jedes moderne CGI-Gedöns locker in den Schatten. Wie dieses riesige Monster, zu dem die kleine Topfpflanze im Verlauf heranwächst, bei den Gesangseinlagen so filigran und schnell bewegt werden kann, ist schlicht sensationell. Da merkt man, wo Frank Oz sein Handwerk gelernt hat ( bei Jim Henson). Und Levi Stubbs von den Four Tops liefert die passende Stimme dazu, da hätte man niemand Besseres finden können.
Auf UHD liegt der Film in beiden Versionen vor, Kinofassung und Director's Cut,dieser jedoch nur im englischen Original. Diese zwei Fassungen unterscheiden sich deutlich. Die Kinofassung ist 9 Minuten kürzer und bietet ein versöhnliches Happy End, während der Director's Cut düsterer, trauriger und spektakulärer endet. Auch der Auftritt von James Belushi fehlt hier und wurde durch einen anderen Handlungsstrang ersetzt. Dieses ist jedoch die ursprüngliche und von Frank Oz favorisierte Fassung. Da sie jedoch bei mehreren Testvorführungen durchgefallen ist, hat man ein versöhnlicheres Ende nachgedreht und in die Kinos gebracht. Ich persönlich sehe beide Fassungen sehr gerne, und hier hat man ja die Wahl, je nach Stimmung. Die englische OV ist hier sowieso zu bevorzugen, aufgrund der vielen Gesangseinlagen ist das dann alles viel passender und harmonischer.
Die Bildqualität ist sehr gut gelungen und ein sichtbares Upgrade zur Blu-ray. Die Farben strahlen kräftiger, vor allem Rot knallt richtig, gut zu sehen in der Blumenmarktszene. Produktionsbedingte Unschärfen, bei denen der Fokus nicht ganz perfekt sitzt, sind natürlich auch in 4k nicht zu ändern, aber das stört kaum. Das feine Filmkorn wurde erhalten und glücklicherweise nicht weggebügelt. Nur in einigen wenigen Einstellungen wuselt es einen Hauch mehr, aber alles im Rahmen. Der ganze Film ist keine Hochglanzproduktion auf UHD und war es auch nie, von daher ist das 4k-Bild zwar nicht so perfekt wie moderne Digitalproduktionen, aber angenehm authentisch und schön anzuschauen. Wer möchte, kann wie ich noch die Schärfe anheben,die Spitzlichter mittels Kontrast noch etwas stärker betonen, und einen Rauschfilter auf Minimum ohne Nebeneffekte dazuschalten. Bei mir wirkt das Ganze dann noch ein ordentliches Stück runder und angenehmer.
Die Tonqualität ( ich habe nur englisch geschaut ) hat mit einer neuen Dolby Atmos Abmischung nochmal eine Schippe zugelegt und ist schön räumlich, dynamisch und bassstark. Sehr gut gelungen! Der deutsche Ton ist nach wie vor 1.0 mit den üblichen Defiziten, keine Änderung zur Blu-ray.
FAZIT
Ein rundum perfekt gelungener Film, auch für Nicht-Musical-Fans sehr empfehlenswert, und ein großer Spaß dazu ( Steve Martin und Bill Murray !! ). Die Gesangs- und Tanzeinlagen sind allesamt auf höchstem Niveau und mitreißend inszeniert. Sie sind auch niemals aufgesetzt, sondern erzählen die Handlung und sind somit unverzichtbar.Allein schon die drei "Erzählerinnen" sind zum Niederknien! Einfach ein erstklassiges Feel-Good-Movie, bei dem von Anfang bis Schluss alles passt. Und wer es am Ende nicht so düster und effektlastig mag wählt die Kinofassung mit Happy-End.
Es geht um die Journalistin Reiko Asakawa, die sich mit einem mysteriösen Gerücht beschäftigt. Angeblich existiert ein Videoband, dessen Zuschauer nach dem Ansehen innerhalb von sieben Tagen sterben sollen. Was zunächst wie eine absurde Schauergeschichte klingt, bekommt eine ernsthafte Bedeutung, als mehrere rätselhafte Todesfälle mit dem Band in Verbindung gebracht werden.
Reiko beginnt, die Hintergründe zu untersuchen, und gerät dabei immer tiefer in ein Rätsel, das sich nicht ohne Weiteres lösen lässt. Als sie selbst mit dem Videoband in Kontakt kommt, wird aus ihrer journalistischen Recherche ein Wettlauf gegen die Zeit. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Ehemann Ryūji versucht sie herauszufinden, woher der Fluch stammt und wie er sich möglicherweise aufhalten lässt.
Die langhaarige Gestalt ist eine bekannte Figur des japanischen Horrors und hat das J-Horror mitgeprägt.
Besonders ihre zurückhaltende Inszenierung find ich äußerst gelungen. Vielmehr entsteht ihre Wirkung aus der Unberechenbarkeit und aus dem Gefühl, dass etwas Unnatürliches in die gewöhnliche Welt eindringt.
Das Design ist schlicht, aber einprägsam. Die langen schwarzen Haare, die verdeckte Erscheinung und die ungewöhnlichen Bewegungen machen das ganze ziemlich unheimlich.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir von Sadako insgesamt etwas mehr Präsenz gewünscht hätte. Ihre Wirkung ist zwar groß, aber der Film verbringt viel Zeit damit, das Rätsel um sie herum aufzubauen.
Nanako Matsushima spielt die Journalistin Reiko Asakawa, die sich zunehmend in die Untersuchung des Fluchs verstrickt. Ihre Darstellung passt gut zur insgesamt ernsten und zurückhaltenden Stimmung. Sie spielt eine Frau, die versucht, unter schwierigen Umständen Antworten zu finden.
Auch Hiroyuki Sanada als Ryūji bringt eine interessante Komponente in die Geschichte ein. Seine Figur ergänzt Reiko bei der Suche nach Antworten. Die Zusammenarbeit der beiden verleiht der Geschichte eine gewisse Energie.
Wenn es einen Bereich gibt, in dem Ring wirklich überzeugen kann, dann ist es die Atmosphäre. Der Film baut seinen Horror langsam und unterschwellig auf. Viele Szenen wirken gerade deshalb sehr unangenehm.
Die Bilder sind häufig kühl, düster und zurückhaltend. Die Schauplätze wirken irgendwie fremd.
Auch besonders gelungen finde ich, wie der Film mit absoluter Stille arbeitet. Das funktioniert häufig stark.
Ich persönlich schätze ruhigen Horror durchaus, solange er seine Spannung kontinuierlich steigert. Bei Ring funktioniert das für mich nur teilweise. Der Film erzeugt Unbehagen, aber nicht jede Szene steigert dieses Gefühl ausreichend, um mich dauerhaft zu fesseln.
Das verfluchte Videoband ist für mich das überzeugendste Element.
Besonders interessant ist die Art, wie die Aufnahme präsentiert wird. Die Bilder wirken verstörend und teilweise rätselhaft.
Ein atmosphärisch starker Horrorfilm, mit einem großartigen Konzept und einer ikonischen Horrorfigur, der mich mit seinem langsamen Erzähltempo und seiner nicht immer packenden Umsetzung jedoch nur teilweise mitreißen konnte.
Das muss ich sagen, das mir das amerikanische Remake doch wesentlich besser gefallen hat.
Gesehen im HD TV.
Nicholas ist ein äußerst erfolgreicher Geschäftsmann, der scheinbar alles besitzt, was man sich wünschen kann. Geld, Einfluss, ein beeindruckendes Anwesen und ein Leben voller Luxus. Doch hinter dieser glänzenden Fassade verbirgt sich ein Mensch, der emotional verschlossen ist, kaum echte Nähe zulässt und sein Leben bis ins kleinste Detail kontrollieren möchte.
Zu seinem Geburtstag erhält er von seinem Bruder Conrad ein ungewöhnliches Geschenk. Es handelt sich um die Teilnahme an einem mysteriösen Spiel, das von einem spezialisierten Unternehmen organisiert wird. Was zunächst wie eine interessante Abwechslung für einen gelangweilten Millionär wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einer verstörenden Erfahrung.
Michael Douglas spielt seine Rolle absolut fantastisch. Er verkörpert Nicholas Van Orton mit einer Mischung aus Arroganz, emotionaler Kälte und Verletzlichkeit, die hervorragend zu seinem Charackter passt.
Sein Leben ist perfekt organisiert, aber gleichzeitig erschreckend leer.
Je stärker Nicholas die Kontrolle über sein Leben verliert, desto deutlicher werden seine Ängste und Unsicherheiten sichtbar. Aus dem selbstbewussten Geschäftsmann wird ein Mensch, der zunehmend an sich selbst zweifelt.
Und genau diese Entwicklung wird hier absolut glaubwürdig rübergebracht.
Auch Sean Penn erfüllt seine Rolle hervorragend. Die Dynamik zwischen den beiden Brüdern ist zwar nicht ständig im Mittelpunkt, bildet aber einen wichtigen Bestandteil der Geschichte.
Auch die Bildgestaltung hat einen Einfluss auf die Atmosphäre. Viele Einstellungen wirken bewusst kontrolliert und präzise komponiert. Die Kamera beobachtet Nicholas häufig aus einer gewissen Distanz. Es entsteht das Gefühl, dass er ständig beobachtet wird und niemals wirklich sicher sein kann.
Dazu kommt die hervorragende Arbeit mit Licht, Schatten und Farben. Die Bilder wirken häufig kühl und nüchtern, was perfekt zur Persönlichkeit des Protagonisten passt. Gleichzeitig erzeugt diese visuelle Zurückhaltung eine unterschwellige Spannung.
Und genau das ist Finchers Stärke.
Die Idee des Geschenkes ist einfach, aber unglaublich effektiv.
Aus diesen simplen Konzept entwickelt sich ein psychologisches Katz und Maus Spiel, bei dem jeder auf die Probe gestellt wird, auch der Zuschauer.
Was ich an The Game besonders schätze, ist die Art seiner Spannung.
Nicholas weiß irgendwann nicht mehr, ob er Menschen vertrauen kann, die ihm eigentlich helfen sollten. Er kann nicht sicher sein, ob ein vermeintlicher Zufall tatsächlich zufällig ist.
Dadurch entsteht eine Art psychologischer Dauerstress. Man wartet ständig darauf, dass etwas passiert, ohne genau zu wissen, was passieren kann. Diese Unberechenbarkeit macht die Spannung so kreativ.
Zudem bleibt die Spannung dauerhaft im Einsatz. Es gibt kaum Verschnaufpausen, die einem keine Ruhe bietet.
Auch die Überraschungen bleiben konstant hoch. Und hier muss ich sagen, dass der Film über weite Strecken wirklich hervorragend arbeitet. Er schafft es, Erwartungen aufzubauen, sie wieder zu zerstören und den Zuschauer immer wieder in eine neue Richtung zu lenken. Allerdings kann die Handlung auch ein wenig komplex sein. Sie verstärkt aber das Gefühl der Unsicherheit.
Der Schnitt kann ebenfalls überzeugen. Informationen werden gezielt dosiert, Szenen enden häufig an Stellen, die neue Fragen aufwerfen und der Film hält sein Tempo weitgehend hoch.
Auch die wenige Action ist auch heute noch sehr überzeugend. Wohl dosiert, aber trotzdem effektiv.
Wenn man den Film schonmal gesehen, weiß man ja schon eigentlich, wie er endet.
Aber bei einer erneuten Sichtung werden aber neue interessante Details offenbart, die man vorher noch nicht gesehen hat. Die kleinen Details werden dabei missachtet. Das Ende ist dann auch herausragend und findet einen runden Abschluss.
Am Ende ist der Film für mich ein herausragender Psychothriller, der vor allem durch seine Atmosphäre, seine raffinierte Grundidee und Michael Douglas überzeugende Darstellung funktioniert.
Intelligent, düster und außergewöhnlich spannend ,der eine meisterhafte Inszenierung an den Tag legt.
Gesehen im HD TV.
Endlich breitet sich auch bei Dialogszenen wieder die Musik aus.
Bei der Kerker-Szene (33:30) löst die Synthesizer-Musik im Hintergrund bei mir etwas Ähnliches aus wie der Vangelis-Soundtrack von „Blade Runner“, Gänsehaut pur.
In Mono ist das einfach nicht dasselbe, nicht mal annähernd.
Darauf habe ich so lange gewartet.
Das tolle 4K-Bild mit dem echten Stereo-Ton, ein Genuss...
Bei dem Film bin ich zwigepalten. Einerseits finde ich ihn gar nicht mal so schlecht wie er manches Mal gemacht wird. Andererseits ist nicht nur die Story belanglos. Gut, es wird der Werdegang von Han Solo erklärt, aber ist das wirklich notwendig? Es werden zwar Fragen beantwortet (die eigentlich niemand gestellt hat!), dafür wirft der Film neue Fragen auf...
Das Bild geht in Ordnung, ist aber generell zu dunkel abgemischt. Der Ton ist sehr gut, obwohl er "nur" in DD+ 7.1 vorliegt. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Dünne Story und ein Bild, das zu dunkel ist (sogar helle Szenen erscheinen dunkel). Es wird einige Zeit brauchen bis die UHD wieder im Player landen wird. Bedingt empfehlenswert.
Ich hatte keine Erwartungen an den Film und wurde positiv überrascht, hat mir wirklich gut gefallen
Das 4k Bild ist sehr gut, tolle Schärfe, tolle Farben, so darf eine 4k Blu Ray aussehen!
Der deutsche Atmos Ton ist auch gut, aber leider keine Referenz. Er hat gute Atmoseffekte und teilweise auch gute Umhüllung sowie Tiefbass. Insgesamt hätte ich mir aber einfach von allem noch etwas mehr und auch generell mehr Dynamik gewünscht.
Ein fantastischer dritter Teil, der die Harry-Potter-Reihe in eine deutlich düsterere und erwachsenere Richtung führt. Unter der Regie von Alfonso Cuarón wirkt die vertraute Zaubererwelt plötzlich geheimnisvoller, bedrohlicher und tatsächlich gefährlicher. Die kindliche Unbeschwertheit der ersten beiden Filme weicht zunehmend einer unheilvollen Atmosphäre, wodurch die Geschichte spürbar spannender und packender wird.
Die schauspielerischen Leistungen überzeugen weiterhin auf ganzer Linie. Die jungen Hauptdarsteller wachsen zunehmend in ihre Rollen hinein, während das erwachsene Ensemble der magischen Welt zusätzliche Tiefe und Persönlichkeit verleiht. Auch die Geschichte rund um Hogwarts wird erneut erweitert: Neue Figuren, Kreaturen und faszinierende Details bereichern die Lore und lassen das Universum noch vielschichtiger erscheinen.
John Williams' Score ist abermals schlichtweg perfekt. Die Musik fängt die düstere Stimmung hervorragend ein, ohne dabei den unverwechselbaren Zauber der Reihe zu verlieren. Zusammen mit Cuaróns eigenständiger Bildsprache entsteht eine beinahe märchenhafte, zugleich aber unheimliche Atmosphäre.
Die 4K-UHD-Blu-ray überzeugt mit satten Schwarzwerten, kräftigen Kontrasten und einer schönen Farbdarstellung, die hervorragend zur dunkleren visuellen Ausrichtung des Films passt. Auch die Schärfe wirkt gegenüber den vorherigen Veröffentlichungen einen Tick verbessert, wenngleich das Bild nicht durchgehend gestochen scharf erscheint. Insgesamt eine sehr ansprechende Präsentation.
Der deutsche DTS-HD-Ton ist weiterhin hervorragend abgemischt. Die Dialoge bleiben klar verständlich und ausgewogen, während insbesondere einige Actionszenen von einer gelungenen Einbindung der Surroundkanäle profitieren. Die Räumlichkeit ist nicht permanent spektakulär, sorgt aber in den passenden Momenten für eine überzeugende Heimkinoatmosphäre.
Katzenauge von Stephen King ist einer der spektakulärsten Kurzgeschichten-Filme der vergangenen Zeit, mit einer Top Besetzung und jetzt in der bestmöglichen Qualität auf UHD in einem (wie ich finde) sehr schönen Mediabook.
Dieser Film hat mich damals von der ersten bis zur letzten Minute total fasziniert. Hier wurde ein fantastischer Film in 3 Akten geschaffen. So bieder die Moral auch erscheint, so wurde dieses Horror-Drama, für die damalige Zeit fantastisch umgesetzt. Der Film bietet differenzierte Charaktere, die von sehr guten Schauspielern ergreifend dargestellt werden. Endlich bekommt mann den Film in einem Mediabook auf UHD 4K & Blu-ray. Bild & Sound sind entsprechend dem Alter in tadelloser Qualität.
Der Film hat nun endlich eine würdige Umsetzung bekommen, was dem Kultcharakter des Films mehr als förderlich ist. Ich bin happy und kann daher aufgrund der guten technischen Umsetzung nur eine Empfehlung aussprechen.
Stephen King's Nachtschicht ist einer der spektakulärsten Kurzgeschichten-Filme meiner Kindheit, der jetzt in der bestmöglichen Qualität auf UHD in einem (wie ich finde) sehr schönen Mediabook erschienen ist… Ich habe diesen Film etliche Male auf VHS und DVD gesehen und mir natürlich sofort die 4K Scheibe angeschaut :-)
Dieser Film hat mich damals von der ersten bis zur letzten Minute total fasziniert. Dieses Horror-Drama wurde für die damalige Zeit fantastisch umgesetzt und hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren… Endlich bekommt mann den Film in einem Mediabook auf UHD & Blu-ray. Bild & Sound sind entsprechend dem Alter in tadelloser Qualität und für mich absolut ausreichend!
Der Film hat nun endlich eine würdige Umsetzung bekommen… Ich selbst bin happy und kann daher aufgrund der guten technischen Umsetzung nur eine Empfehlung aussprechen.
"Sirene I – Mission im Abgrund" bietet eine perfekte Mischung aus Klaustrophobie und klassischem Monster-Kino, welches hervorragend unterhält und mit Lee Ermey
(bekannt als der knallharte Drill-Sergeant aus Full Metal Jacket) und Jack Scalia relativ prominent besetzt ist. Auch ist deren Performance echt glaubhaft und sympathisch.
Der Film nutzt in der ersten Filmhälfte das Enge-Gefühl von "Das Boot" und funktioniert hier hervorragend als spannender Unterwasserthriller. Zur zweiten Filmhälfte entwickelt sich der Film zu einem abwechslungsreichen und rasanten Monstermovie. Von Tentakeln über mutierte Algen bis hin zu schleimigen Gewebemassen wird jedem Fan von handgemachten Spezialeffekten einiges geboten.
Fazit: Packender B-Movie zwischen U-Boot-Thriller und Creature-Feature, der auch heute noch durch seine packende Inszenierung zu begeistern weiß.
Bild
Die Blu-ray bietet eine tolle Grundschärfe und Detailzeichnung. Gerade in Nahaufnahmen der U-Boot-Konsolen oder bei den handgemachten Monster-Modellen kommen feine Texturen gut zur Geltung. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls sehr gut und verleihen dem Bild eine schöne Plastizität und Tiefenwirkung.
Ton
Fü r einen Stereo-Mix bietet die Tonspur eine überraschend breite Dynamik mit gut verorteten Effekten. Durch das Spiel mit Lautstärke und Frequenzen gelingt es dem Mix
überraschend dreidimensional zu wirken.
Bonusmaterial
Da s Bonusmaterial ist erfreulicherweise umfangreich ausgefallen (Gesamtlaufzeit 108 Minuten) und bietet einen tollen Einblick in die Produktion, insbesondere in die praktischen Effekte.
FINAL DESTINATION überzeugt mit einer genial einfachen, aber extrem wirkungsvollen Story. Der Tod selbst fordert fordert seinen ursprünglichen Plan ein, Schritt für Schritt und durch bizarre, kettenreaktionsartige Unfälle.
Dem Bild fehlt die letzte Brillanz. Die Schärfe stimmt in den hellen Aufnahmen. Dem Ton fehlt der letzte Druck. Die Räumlichkeit und die Dialoge sind stimmig.
Die Actionkomödie begleitet den erfolglosen Limousinen Fahrer Stretch, der innerhalb einer einzigen Nacht versucht, seine finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen. Dabei gerät er an einen exzentrischen Kunden, der ihm ein absurdes Angebot macht: Wenn Stretch eine Reihe immer verrückter werdender Aufgaben erledigt, winkt ihm eine enorme Geldsumme.
Patrick Wilson macht als Stretch einen soliden Job. Seine Figur ist ein klassischer Loser, der sich immer weiter in Schwierigkeiten hineinmanövriert und verzweifelt versucht, sein Leben irgendwie wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Er ist finanziell am Ende, hat private Probleme und sieht in dem absurden Auftrag eine möglicherweise letzte Chance, seine Situation zu verändern.
Wilson schafft es, die zunehmende Verzweiflung seiner Figur glaubwürdig darzustellen. Gerade wenn Stretch langsam merkt, dass er die Kontrolle über die Situation verliert, funktioniert seine Darstellung ziemlich gut.
Besser macht es Chris Pine als Roger Karos. Seine Darstellung verleiht der Figur Energie.
Pine spielt seine Figur vollkommen überzogen und mit einer Mischung aus Charme, Wahnsinn und unangenehmer Unberechenbarkeit. Roger Karos ist genau die Art von Figur, die man in einem solchen Film erwartet. Er ist vollkommen absurd, aber gleichzeitig gefährlich genug. Eine starke Leistung von Pine.
Auch einige bekannte Nebencharacktere sind hochgradig besetzt. Unter anderem sind Jessica Alba, Ed Helms, Brooklyn Decker, David Hasselhoff und Ray Liotta zu sehen.
Ed Helms fungiert als das „schlechte Gewissen“ auf Stretchs Schulter. Er taucht in den unpassendsten Momenten auf dem Beifahrersitz auf, um Stretch zu verspotten oder ihm zynische Ratschläge zu geben. Die Chemie bringt eine tolle, bitterböse Dynamik mit rein.
Jessica Alba bringt etwas Herz und Bodenständigkeit in den Film.
Die beiden Hollywood Größen David Hasselhoff & Ray Liotta beweisen enormen Mut zur Selbstironie. Hasselhoff parodiert sein eigenes Ego als unausstehlicher, gealterter Star, während Ray Liotta herrlich intensiv und einschüchternd agiert.
Ein Manko ist der Humor. Der Film setzt stark auf schwarzen Humor, vulgäre Gags, Gewalt, sexuelle Anspielungen und geschmacklose Situationen.
Einige Szenen sind tatsächlich ziemlich witzig, gerade weil der Film keinerlei Interesse daran hat, sich ernst zu nehmen. Gleichzeitig überschreitet „Stretch“ aber immer wieder die Grenze zwischen herrlich bekloppt und absolut nervig.
Die Action ist dabei ordentlich inszeniert. Es gibt jede menge Verfolgungsjagden, dabei entsteht Chaos auf den Straßen und jede Menge kleinere Eskalationen.
Man verpasst dem Film einen sehr hektischen und modernen Look. Die Inszenierung passt grundsätzlich gut zur Story. Stretch fühlt sich wie eine lange, chaotische Nacht an, in der jederzeit alles passieren kann.
Stretch ist ein chaotischer, teilweise amüsanter, auch ebenso unausgeglichener Film, aber ein unglaublich unterhaltsamer und schriller B Movie Trip.
Gesehen im HD TV.
"The Box – Du bist das Experiment" aus dem Jahr 2009 ist einer dieser seltenen Sci-Fi-Mystery-Thriller, die den Zuschauer von der ersten Minute an in den Bann ziehen. Regisseur und Autor Richard Kelly ("Donnie Darko") erschafft eine unheimliche Atmosphäre, die sich langsam, aber konsequent verdichtet. Dabei lebt der Film nicht von actionreichen Schockmomenten, sondern von einem ständig präsenten Gefühl, dass etwas nicht stimmt und jederzeit etwas Unerwartetes passieren könnte.
Im Mittelpunkt stehen die von Cameron Diaz und James Marsden überzeugend gespielten Eheleute Norma und Arthur Lewis. Als ihnen vom mysteriösen Frank Langella eine rätselhafte Box angeboten wird, geraten sie in ein moralisches Dilemma mit weitreichenden Konsequenzen. Die gestellte philosophische Frage ist ebenso einfach wie verstörend: Wie weit würde man gehen, wenn persönlicher Gewinn auf Kosten eines unbekannten Menschen möglich wäre?
Besonders gelungen ist die hochwertige 70er-Jahre-Ästhetik. Die Ausstattung (die mich sehr oft an die "Hinter den Kulissen"-Areale vom Videospiel "Portal 2" erinnerten), die Farben und die musikalische Untermalung verleihen dem Film einen eigenständigen Charakter und erzeugen eine unterschwellige Spannung, die bis zum Ende anhält. Ständig hat man das Gefühl, dass noch etwas kommen muss oder dass hinter den Ereignissen eine größere Wahrheit verborgen liegt. Genau dieses permanente Unbehagen macht den Reiz des Films aus.
Dabei verzichtet "The Box" erfreulicherweise darauf, seine Geheimnisse sofort preiszugeben. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte Stück für Stück und lädt dazu ein, über die gezeigten Ereignisse und ihre Bedeutung nachzudenken. Die Mischung aus Mystery, Thriller und philosophischen Fragestellungen hebt den Film deutlich von vielen Genrevertretern ab.
Wer intelligente Spannung, ungewöhnliche Ideen und eine geheimnisvolle Atmosphäre schätzt, sollte "The Box – Du bist das Experiment" unbedingt eine Chance geben. Für Mystery-Fans ist der Film ein echter Geheimtipp, der lange nach dem Abspann zum Nachdenken anregt und mit seiner besonderen Stimmung in Erinnerung bleibt, auch wenn gegen Ende hin doch etwas unnötige Verwirrung herrscht.
Bild und Ton sind sehr gut.
Beim Bild wurden bewusst helle und strahlende Flächen etwas weicher gezeigt, um einen ganz speziellen Look zu erzeugen, Farben wirken etwas entsättigt, passen aber genau in diese kalte Winter-Ästhetik der 70er Jahre, in der der Film spielt.
Der deutsche DTS-HD HR 5.1 Ton ist sehr front- bzw. dialoglastig, schickt aber immer wieder gezielte Surroundeffekte in den Raum.
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Es sind tolle Landschaftsaufnahmen und eine spannende Story. Das Bild ist soweit noch in Ordnung, aber keine Referenz für Filme aus dieser Zeit. Der Ton ist zwar auch nicht der Beste, aber Dialoge... sind immer klar verständlich.
Jimmy Conlon ist ein ehemaliger Auftragskiller, der früher für den mächtigen Gangsterboss Shawn Maguire gearbeitet hat. Mittlerweile ist er gealtert, lebt mit seiner Vergangenheit und versucht, seine Probleme vor allem mit Alkohol zu betäuben. Zu seinem Sohn Mike hat er ein schwieriges Verhältnis. Die beiden haben sich über die Jahre voneinander entfernt und Mike möchte möglichst wenig mit dem kriminellen Leben seines Vaters zu tun haben.
Die Situation eskaliert, als Mikes Leben plötzlich in Gefahr gerät und Jimmy gezwungen ist, eine Entscheidung zu treffen, die seine gesamte Vergangenheit auf den Kopf stellt. Er muss sich gegen seinen ehemaligen Freund und Arbeitgeber stellen, um seinen Sohn zu beschützen. Von diesem Moment an beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Jimmy nicht nur von professionellen Killern, sondern auch von der Polizei verfolgt wird.
Wieder einmal muss man Liam Neeson für seine Rolle loben. Er verkörpert Jimmy als einen gebrochenen Mann, der körperlich noch ordentlich austeilen kann. Er wirkt zwar müde und verbittert, bringt aber eine gewisse Tragik mit rein. Diese Mischung passt gut zu Neeson, der sonst etwas andere Rollen übernimmt.
Auch Ed Harris macht eine gute Figur. Er spielt den Gangsterboss mit einer ruhigen, kontrollierten Bedrohlichkeit. Er verleiht seiner Figur auch eine gewisse Würde und Menschlichkeit. Shawn ist ein Mann, der über Jahre hinweg Macht aufgebaut hat und es gewohnt ist, dass andere Menschen seinen Anweisungen folgen. Die beiden verbindet eine lange gemeinsame Vergangenheit, doch ihre Loyalität wird durch die Ereignisse auf eine harte Probe gestellt.
Joel Kinnaman als Mike Conlon erfüllt seine Rolle ebenfalls ordentlich. Er verkörpert einen Mann, der sich von seinem Vater distanziert hat und plötzlich mit den Konsequenzen von dessen Vergangenheit konfrontiert wird.
Wenn es um die Action geht, liefert Run All Night genau das, was man erwartet.
Die Action ist direkt, hart und überwiegend effektiv inszeniert.
Stark ist auch die düstere Atmosphäre. Run All Night spielt überwiegend in einer kalten, nächtlichen Umgebung, die gut zur Geschichte passt. Die Spannung wird gut aufgebaut und die nächtliche Großstadt als Schauplatz wird gut genutzt. New York passt dabei sehr gut ins Bild.
Am Ende ist es aber nur ein solider, düsterer Actionthriller, mit einem überzeugenden Liam Neeson. Es ist und bleibt eine typische Rolle für ihn und bietet nix neues.
Das Bild ist sehr gut geworden. Die Bildschärfe ist insgesamt ordentlich bis gut. Gesichter, Hautstrukturen und kleinere Details sind gut erkennbar.
Diese Schärfe trägt dazu bei, dass die Figuren glaubwürdig und plastisch wirken.
Anders sieht es teilweise bei weiter entfernten Motiven und in dunklen Umgebungen aus. Hier wirkt das Bild gelegentlich etwas weicher. Dadurch kann das Bild kurzzeitig unscharf erscheinen.
Trotzdem bleibt die Detailzeichnung in vielen Szenen auf einem guten Niveau.
Auffällig ist die Farbgebung. Run All Night setzt auf eine dunkle, leicht bräunliche und teilweise entsättigte Optik.
Die Farben wirken deshalb bewusst weniger lebendig. Statt kräftiger und strahlender Farbtöne dominieren gedeckte Braun-, Grau- und Blaunuancen. Die nächtlichen Straßen, die Innenräume und die Gesichter der Figuren erhalten dadurch einen rauen, beinahe schmutzigen Look.
Allerdings sollte man die gewählte Farbästhetik nicht mit einer perfekten Farbwiedergabe verwechseln. Die bewusst zurückhaltende Palette lässt manche Szenen relativ eintönig erscheinen. Kräftige Farben sieht man wenig.
Der Kontrast ist stellenweise negativ. Der Kontrast fällt teilweise etwas zu kräftig aus. In helleren Bildbereichen, etwa auf Gesichtern, können Details überstrahlen und dadurch verloren gehen.
Helle Lichtquellen treffen auf dunkle Hintergründe, Gesichter werden nur teilweise ausgeleuchtet und die Umgebung verschwindet stellenweise beinahe im Schwarz.
In solchen Szenen wirkt das Bild etwas härter, als es sein müsste. Feine Strukturen können verloren gehen und helle Bereiche erscheinen nicht immer optimal abgestuft.
Der Schwarzwert ist deshalb differenziert zu beurteilen. Die dunklen Bildbereiche unterstützen zwar den gewünschten Look, aber die Durchzeichnung ist nicht in jeder Einstellung optimal.
Auch das sichtbare Filmkorn ist deutlich zu sehen. Die Bildgestaltung wirkt stellenweise körnig, insbesondere in den dunklen Passagen. Das verleiht dem Film einen rauen, leicht schmutzigen Look.
Der Ton macht ebenfalls alles richtig.
Die Gespräche sind klar verständlich und besitzen eine angemessene Präsenz. Die Wiedergabe ist dabei sauber.
Die Stimmen stehen im Klangbild ausreichend deutlich im Vordergrund. Dadurch lassen sich die Dialoge auch dann gut verfolgen, wenn die Filmmusik oder dezente Hintergrundgeräusche vorhanden sind.
Die Räumlichkeit kann hier punkten. Die Mehrkanalabmischung erzeugt eine breite Klangbühne, die den Zuschauer stärker in die nächtliche Umgebung des Films einbindet.
Geräusche bleiben nicht ausschließlich auf die Frontlautsprecher beschränkt. Je nach Szene tragen die Surround Kanäle dazu bei, die Umgebung lebendig wirken zu lassen. Das ist besonders bei Verfolgungsjagden, Schießereien und Szenen mit viel Bewegung zu hören.
In den ruhigeren Szenen bleibt die Umgebung akustisch präsent
Auch der Tieftonbereich trägt wesentlich zum positiven Gesamteindruck bei. Die Filmmusik besitzt ein ordentliches Bassfundament und in den actionreichen Passagen wird der Tieftonbereich spürbar beansprucht.
Explosionen, Einschläge und die tiefen Anteile der Musik wirken dadurch intensiver.
Besonders bei Übergängen zwischen ruhigeren Dialogpassagen und actionreichen Szenen wird sehr gut genutzt.
Dadurch wirken die Actionszenen nicht nur laut, sondern auch dynamisch. Der Wechsel zwischen leisen und lauten Passagen ist gelungen.
Die Extras sind mau ausgefallen.
Eine zauberhafte Fortsetzung, die die Lore rund um Hogwarts und die magische Welt gelungen erweitert. Wir erfahren mehr über die Geschichte, die Geheimnisse und die düsteren Seiten dieses faszinierenden Universums, wodurch die Welt noch facettenreicher und lebendiger wirkt.
Die Handlung schlägt einen deutlich düstereren Ton an und entwickelt sich zu einem schaurig-schönen Fantasy-Abenteuer mit beinahe Halloween-artiger Atmosphäre. Der Film verbindet kindliche Faszination mit einer angenehmen Portion Grusel und schafft damit eine Mischung aus Magie und unterschwelliger Bedrohung. Die jungen Darsteller überzeugen erneut, aber auch die Erwachsenen verdienen großes Lob. Robbie Coltrane ist als Hagrid wieder einmal wunderbar, während Jason Isaacs als zwielichtiger Lucius Malfoy besonders hervorsticht.
John Williams' Score ist erneut sensationell und verleiht dem Abenteuer Magie, Spannung und emotionale Tiefe.
Die 4K-UHD-Blu-ray punktet mit guten Schwarzwerten, starken Kontrasten und satten, kräftigen Farben. Lediglich die Schärfe ist nicht durchgehend überzeugend: In manchen Szenen wirkt das Bild etwas weich, statt konstant knackig und detailreich zu bleiben.
Auch der Ton überzeugt wie bereits beim ersten Teil. Die Abmischung bietet eine schöne Räumlichkeit, eine gelungene Einbindung der Surroundkanäle und jederzeit gut verständliche Dialoge. Für das Heimkino ist das eine rundum erfreuliche Vorstellung.
Einer FBI Agentin werden Millionen angeboten, um einem Dieb bei der Flucht aus einem entführten Flugzeug zu helfen.
Zu allererst sind die Schauspieler unterirdisch. Dolph Lundgren und Denise Richards, 2 große Namen und eigentlich noch sehr gute B Schauspieler, spielen hier wie in einer Z Liga.
Das konnte man sich nicht ansehen. Es fehlte an Charisma, Coolness und Ausstrahlung.
Die Action war ebenfalls eine Katastrophe. Alles wirkte billig und ohne Wucht.
Von der Logik mal ganz zu schweigen. Was alles passierte, war völliger Humbug.
Selbst die Dialoge waren ziemlich plump. Diese Gespräche konnte man sich nicht anhören.
Man kann sagen, das man Stirb Langsam kopieren wollte und kläglich versagte.
Ich habe den Film nach knapp 45 Minuten abgebrochen.
Gesehen im HD TV.
Ein gelungener (versöhnlicher) Abschluss der Trilogie. Nach dem mittelmäßigen ersten Teil und dem misslungenen zweiten Teil ist dieser Film richtig gut. Actionreich und bildgewaltig. Totzdem ist diese Trilogie insgesamt gesehen überflüssig.
Das Bild ist Referenz. Dem steht der Ton in nichts nach, obwohl "nur" DD+ 7.1 vorliegt. Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.
Mein Fazit: Die ersten beiden Teile der Trilogie kann man vergessen, aber dieser Film ist richtig gut und landet bestimmt wieder mal im Player. Sehr empfehlenswert.
Der Film punktet mit einem unverbrauchten und extrem bedrohlichen Monster im Creature-Feature-Genre und einer dichten Survival-Atmosphäre, welche die Spannung bis zum Finale konstant hochhält. Hinzu kommen noch die echt guten praktischen Effekte.
Negativ ist jedoch, dass die Story dem gängigen Muster des Tierhorrors folgt, ohne große Überraschungen zu bieten. So unterhält "Hungry" zwar gut, aber kommt über das berühmte Mittelmaß nicht hinaus.
Bild
Das Bild ist zu jeder Zeit wunderbar scharf und voller Details. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls hervorragend. Die Farben sind schön kräftig.
Ton
Die Surround-Kanäle werden hervorragend genutzt. Das permanente Zirpen von Grillen, das Plätschern des Wassers und das Knarzen der Bäume im Louisiana-Bayou erzeugen eine sehr plastische Kulisse. Sobald das tonnenschwere Flusspferd angreift, das Boot rammt oder durch das Wasser bricht, bekommt der Subwoofer ordentlich Arbeit und entfaltet eine ordentliche Dynamik. Die Stimmen sind trotzdem jederzeit klar verständlich.
Bonusmateria l ist bis auf die Trailer leider Fehlanzeige.
Fazit: Mittelmäßiger Creature/Tier-Horror, der trotz Vorhersehbarkeit spannend unterhält.
Mit einer Laufzeit von 113 Minuten liefert "Sag kein Wort" (im Original: Don't Say a Word) aus dem Jahr 2001 einen packenden Psychothriller, der von Anfang an auf hohes Tempo setzt. Regisseur Gary Fleder, der zuvor mit "...denn zum Küssen sind sie da" auf sich aufmerksam machte, versteht es, Spannung kontinuierlich aufzubauen und den Zuschauer kaum zur Ruhe kommen zu lassen.
Im Mittelpunkt steht Michael Douglas als renommierter Psychiater Dr. Nathan Conrad, dessen Tochter entführt wird. Die Kidnapper verlangen von ihm, einer traumatisierten Patientin ein geheimnisvolles Zahlenrätsel zu entlocken. Was folgt, ist ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit, bei dem die Handlung nur selten Leerlauf kennt. Das starke Pacing gehört zweifellos zu den größten Stärken des Films.
Besonders hervorzuheben ist Brittany Murphy, die als psychisch schwer belastete Elisabeth Burrows eine beeindruckende Leistung abliefert. Sie verleiht ihrer Figur eine glaubwürdige Mischung aus Verletzlichkeit, Angst und Geheimniskrämerei und sorgt damit für viele der intensivsten Momente des Films. Michael Douglas überzeugt wie gewohnt als entschlossener Familienvater, auch wenn seine Rolle wenig Überraschungen bietet.
Sean Bean gibt einen wirkungsvollen Bösewicht ab. Seine kalte und bedrohliche Präsenz sorgt für zusätzliche Spannung und macht ihn zu einem glaubwürdigen Gegenspieler. Etwas enttäuschend fällt dagegen der Einsatz von Famke Janssen aus. Obwohl sie als Ehefrau des Protagonisten zwar unglaubwürdig aber durchaus sympathisch wirkt, bleibt ihre Figur insgesamt zu blass und hätte deutlich mehr Potenzial geboten.
Trotz aller Qualitäten fehlt dem Film auch manchmal der letzte Feinschliff. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, und nicht jede Figur erhält die nötige Tiefe. Dadurch verpasst Sag kein Wort knapp den Sprung in die Spitzenklasse des Genres.
Abgerundet wird das Ganze durch den atmosphärischen Score von Mark Isham, der die düstere Stimmung wirkungsvoll unterstützt und viele Szenen emotional verstärkt.
"Sag kein Wort" ist ein spannender, schnell erzählter Psychothriller mit starken Darstellern, insbesondere Brittany Murphy, einem überzeugenden Sean Bean und einer konstant hohen Spannungskurve. Kleinere Schwächen im Drehbuch verhindern zwar die ganz große Klasse, doch als Thriller-Unterhaltung funktioniert er auch heute noch ausgesprochen gut.
Da ich ein grosser Rick Moranis Fan bin, wollte ich mir Little Shop of Horrors schon länger einmal ansehen, da ich den Film vorher noch nie gesehen hatte. Was ich allerdings nicht wusste, war, dass es sich hierbei um ein Musical handelt und mit diesem Genre tue ich mich normalerweise extrem schwer. Entsprechend hatte es der Film zu Beginn nicht leicht bei mir, da ich etwas völlig anderes erwartet hatte und mich erst einmal auf die vielen Gesangseinlagen einstellen musste. Mit der Zeit bin ich aber immer besser in den Film hineingekommen und konnte zunehmend erkennen, wie viel Liebe und Herzblut in diesem Projekt steckt. Besonders die Ausstattung und die praktischen Effekte haben es mir angetan, denn sie versprühen einen ganz eigenen Charme und sind für mich definitiv eines der Highlights des Films. Auch musikalisch gab es einige Songs, die mir gut gefallen haben, wobei vor allem Rick Moranis und Ellen Greene mit ihrer charmanten Art und ihren guten Stimmen überzeugen konnten. Darüber hinaus sorgen einige gelungene Gastauftritte für zusätzliche Unterhaltung, auch wenn der Humor bei mir leider nur selten wirklich gezündet hat. Positiv überrascht hat mich hingegen das Finale, was ich in dieser Form absolut nicht kommen gesehen habe und das für mich einen unerwarteten Höhepunkt darstellt. Trotzdem war Little Shop of Horrors für mich insgesamt kein ganz befriedigendes Filmerlebnis, was allerdings weniger an der Qualität des Films als vielmehr an meiner persönlichen Abneigung gegenüber Musicals liegt. Deshalb sollte man meine Kritik und Wertung mit etwas Vorsicht geniessen, denn ich erkenne durchaus, wie viel Kreativität, Leidenschaft und handwerkliches Können in diesem ungewöhnlichen Film stecken.
Ein gigantischer Tunnelbau wird durch eine unerwartete Naturkatastrophe zur tödlichen Gefahr für eine ganze Region. Während sich die Situation immer weiter zuspitzt, versuchen verschiedene Personen, aus dem Katastrophengebiet zu entkommen.
Besonders wichtig ist dabei die Beziehung zwischen dem Vater und seinem Sohn. Der Vater ist erfahren, entschlossen und bereit, enorme Risiken einzugehen, um seinen Sohn zu retten. Der Sohn wiederum muss sich in einer Situation behaupten, auf die er überhaupt nicht vorbereitet ist.
Cloudy Mountain fällt besonders in der Action auf.
Der Film bietet zahlreiche spektakuläre Szenen. Einstürzende Gebäude, riesige Gesteinsmassen, zerstörte Straßen und gefährliche Tunnel. Teilweise wirkt die Zerstörung enorm und vermittelt durchaus das Gefühl, dass die Figuren gegen eine überwältigende Naturgewalt kämpfen.
Die Kamera hält ständig drauf, um die Dimension der Katastrophe zu zeigen. Dadurch bekommt man ein Gefühl dafür, welche Bedrohung man vor sich hat.
Allerdings ist die Glaubwürdigkeit nicht immer vorhanden. Einige Situationen wirken sehr übertrieben. Eine realistische Physik darf man nicht erwarten.
Was Cloudy Mountain gut gelingt, ist der Aufbau von der Gefahr. Sobald die Katastrophe richtig losgeht, gibt es kaum Zeit zum Durchatmen.
Auch optisch hat der Film einiges zu bieten. Die Zerstörung der Landschaft und die gewaltigen Naturereignisse werden mit zahlreichen digitalen Effekten dargestellt. Besonders die großen Panoramaaufnahmen vermitteln die Größenordnung der Katastrophe.
Einige CGI Aufnahmen wirken deutlich künstlich. Gerade in Szenarien, in denen die Schauspieler direkt mit digitalen Elementen interagieren, fällt gelegentlich auf, dass die Szene nicht vollständig natürlich aussieht.
Trotzdem sind die Effekte insgesamt gut gelungen. Man bekommt ein großes Spektakel und genau das soll man auch.
Cloudy Mountain ist ein solider Katastrophenfilm mit einigen beeindruckenden Actionsequenzen, einer packenden emotionalen Vater Sohn Geschichte und einer Menge Zerstörung. Besonders die visuellen Dimensionen der Katastrophe können überzeugen. Einige schwache CGI Effekte, die Gluabwürdigkeit und zu viel Patriotismus sind negative Punkte.
Gesehen HD TV.
Nein, mit diesem Film werde ich auch nicht warm. Die Story passt nicht und von den Logiklöchern will ich gar nicht erst anfangen. Luke Skywalker wird geradezu lächerlich dargestellt - unbegreiflich. Leia überlebt im Vakuum - Kopfschütteln. Und so geht's weiter. Interessant ist eigentlich nur, daß in dieser Trilogie Carrie Fisher mitspielt. Die war allerdings bereits verstorben! Ansonsten gute Action und teilweise bombastische Bilder.
Das Bild ist Referenz. Da steht der Ton in nichts nach, obwohl er "nur" in DD+ 7.1 vorliegt.
Mein Fazit: Die Geschichte geht weiter. Das ist aber eigentlich alles. Wenn ich mir die Saga nochmals ansehe kommt der Film auch wieder in den Player, aber ansonsten??? Bedingt empfehlenswert.
Die 80’er brachten so einige wegweisende Horrorklassiker hervor, „Die Fliege“ von 1986 gehört defintiv mit dazu. Die Story des Films ist genial und vermischt auf geniale Weise Sci-Fi mit deftigen Body-Horror. Teleportation beziehungsweise beamen ist spätestens seit „Star Trek“ ein beliebtes Mittel der Science-Fiction um Menschen auf fortschrittliche Art und Weise zu transportieren. In „Die Fliege“ rückt die Schattenseite des wissenschaftlichen Fortschritts und menschlichen Übereifers in den Mittelpunkt des Geschehens. Dabei gefällt nicht nur der interessante Plot an sich, sondern besonders das Element der Metamorphose. Es ist schon eine schreckliche Vorstellung wie der eigene Körper zusehends verfällt und sich in eine undefinierbare Form mit unbekanntem Endergebnis verwandelt, in diesem Fall die Fusion mit einer Stubenfliege.
Cronenberg zelebriert den langsamen Zersetzungsprozess von Brundle förmlich und stellt die Veränderungen des Körpers bis ins letzte Detail dar. Schwache Mägen werden dabei auf eine harte Probe gestellt wenn Brundle die einzelnen Stadien der Verwandlung durchläuft. Das ganze ist hierbei auch auf der tricktechnischen Ebene extrem gelungen, die praktischen Effekte sehen auch heute noch sehr gut aus. Hoch anrechnen muß man Cronenberg auch, dass er den Prozess der Verwandlung nicht nur auf Splatter- und Ekelszenen reduziert, sondern die Geschichte auch dramatisch erzählt. Dabei steht besonders die Beziehung zwischen Seth und Veronica im Vordergrund, die dem Ganzen eine menschliche und emotionale Note verleiht.
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Bild: Das Bild ist dem Alter entsprechend ok bis gut, aber auch nicht überragend. Vor allem in punkto Schärfe geht sicherlich mehr, dafür ist das Bild auch in den dunklen Szenen nie verrauscht oder grieselig. 3,5/5
Ton: Der deutsche Ton liegt in DTS 5.1 vor, mehr kann man hier denke ich am Ende auch nicht rausholen. Insgesamt altersbedingt recht frontlastig, aber das ist schon ok so. 4/5
Es ist das Jahr 2176 auf dem Mars, der inzwischen von der Menschheit kolonisiert wurde. Die Menschheit hat sich auf dem roten Planeten breitgemacht, Städte errichtet und begonnen, dessen Ressourcen auszubeuten. Doch unter der Oberfläche des Planeten schlummert etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre.
Eine uralte außerirdische Macht wurde durch den menschlichen Bergbau freigesetzt und hat begonnen, von den Bewohnern Besitz zu ergreifen. Die Besessenen verwandeln sich in brutale, entstellte Kreaturen, die mit einer Mischung aus archaischer Gewalt und religiösem Fanatismus Jagd auf die Überlebenden machen.
Die Geschichte ist nicht besonders komplex, aber sie erfüllt ihren Zweck. Carpenter verschwendet wenig Zeit mit unnötigen Erklärungen und wirft das Publikum relativ schnell mitten ins Geschehen. Der Film weiß, was er sein möchte: ein geradliniger Science-Fiction-Action-Horrorf ilm, der seine Figuren in eine aussichtslose Situation bringt und sie anschließend mit möglichst viel Chaos, Blut und Explosionen konfrontiert.
Natasha Henstridge übernimmt als Melanie Ballard die Hauptrolle. Ihre Figur ist eine erfahrene Polizistin, die versucht, in einer eskalierenden Situation einen kühlen Kopf zu bewahren. Henstridge vermittelt die nötige Entschlossenheit und passt optisch wie spielerisch in die Rolle einer Actionheldin, die sich gegen eine übermächtige Bedrohung behaupten muss.
Ice Cube als James „Desolation“ Williams spielt eine etwas Rolle im Film. Seine Figur bringt eine gewisse Coolness und Lässigkeit mit rein. Williams ist ein verurteilter Krimineller, der sich in einer Welt voller korrupter Strukturen und brutaler Gewalt behaupten muss. Er vertraut niemandem, ist schlagfertig und besitzt genau die Art von Überlebensinstinkt, die in dieser Situation hilfreich ist.
Auch Jason Statham ist in einer frühen Phase seiner Hollywoodkarriere zu sehen. Hier bekommt man bereits einen Eindruck davon, wie gut er in ein körperlich geprägtes Actionkino passt, auch wenn seine Rolle noch nicht die spätere Starpräsenz besitzt.
Die restlichen Figuren spielen ihre Rollen sehr solide.
Wenn man über Ghosts of Mars spricht, muss man zwangsläufig über John Carpenter sprechen. Der Regisseur hat mit Filmen wie Halloween, The Fog, Die Klapperschlange, Das Ding aus einer anderen Welt und Sie leben Kinogeschichte geschrieben.
Auch Ghosts of Mars trägt diese Handschrift. Es sind Menschen, die in einer feindlichen Umgebung feststecken und improvisieren müssen.
Was den Film aber besonders macht, ist seine ungewöhnliche Mischung verschiedener Genres. Ghosts of Mars ist nicht einfach nur ein Science Fiction Film mit Monstern. Er funktioniert gleichzeitig als Western, Gefängnisgeschichte und Splatter Horror.
Die abgelegene Bergbaustadt passt ganz gut in das Szenario. Hier merkt man schon etwas das Westernfeeling. Die "Gesetzeshüter" müssen sich in einem feindlichen Gebiet behaupten, der Gefangene ist ein wortkarger Außenseiter und die Bedrohung kommt aus einer Umgebung, die von der Zivilisation kaum kontrolliert werden kann.
Die außerirdische Bedrohung verstärkt diese Idee. Es ist eine fremde Macht, die sich gegen die Eindringlinge zur Wehr setzt und dabei die menschlichen Körper als Waffen benutzt. Daraus entsteht eine tief ausgearbeitete Umkehrung des klassischen Invasionsmotivs, wenn man es so betrachtet. Vielleicht sind die Menschen selbst die eigentlichen Eindringlinge?!
Was den Film aber ausmacht, ist die kompromisslosen Action und Gewalt. Sobald die Story fahrt aufnimmt, entwickelt sich der Film zu einem ununterbrochenen Überlebenskampf.
Die Action kommt dann so richtig in Schwung. Zwar wirken einige Szenen sehr hektisch und manche Szenen schneiden etwas unübersichtlich zwischen den Figuren hin und her. Trotzdem zeigt der Film seine rohe Gewalt.
Die praktischen Effekte sehen auch heute noch sehr gut aus. Kein CGI, sondern blutige und brutale Handarbeit.
Visuell nagt der Film aber an seiner Zeit. Die digitalen Effekte und einige der Kulissen sind nicht besonders gut gealtert. Manche Einstellungen wirken künstlich und die Marslandschaften erinnern eher an Studiokulissen. Dennoch passt das irgendwie zum Stil.
Auch die Kostüme sind aus meiner Sicht klasse gestaltet. Die Gegner sehen grotesk aus und vermitteln eine rockige, postapokalyptischen Art von Barbaren.
Was auch herausragt, ist der Soundtrack. Er ist geprägt von harten Gitarren und elektronischen Klängen. Dabei setzt der Film auf einen aggressiven, rockigen Stil, der hervorragend zu den Bildern passt.
Ghost of Mars macht auch heute noch ziemlich viel Spaß. Ein guter Mix aus Science Fiction, Action, Horror und Western. Die raue Atmosphäre stimmt, musikalisch hart und direkt. Die Schauspieler machen alles richtig. Ein unverwechselbarer Film, der seinen B Movie Charme auch heute noch besitzt.
Gesehen auf Netflix in HD.
Ein fantastischer Einstieg in die Welt der Zauberei und Magie. Harry Potter und der Stein der Weisen erschafft eine faszinierende Fantasywelt, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann zieht. Besonders die Besetzung der jungen Hauptdarsteller ist ein Glücksgriff: Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson überzeugen bereits in ihren ersten Rollen und verleihen ihren Figuren einen unverwechselbaren Charme.
Ein absolutes Highlight ist John Williams’ Score. Die ikonischen Melodien sind wunderschön, eingängig und untrennbar mit der magischen Atmosphäre des Films verbunden. Auch heute noch löst der Film bei mir einen ordentlichen Nostalgieschub aus. Lediglich das Pacing wirkt stellenweise etwas gehetzt. Trotz der langen Laufzeit werden manche Momente und Entwicklungen erstaunlich schnell abgehandelt, wodurch die Geschichte nicht immer genügend Zeit zum Atmen bekommt.
Die 4K-UHD-Blu-ray liefert beim Bild eine solide, aber keineswegs herausragende Leistung. Die Schwarzwerte und Kontraste sind überwiegend gut, ebenso die Farbdarstellung, wodurch Hogwarts und seine magische Umgebung schön zur Geltung kommen. Gelegentlich zeigen sich allerdings Schwächen bei der Schwarzdarstellung und der Durchzeichnung dunkler Szenen. Auch die Schärfe ist nicht durchgehend überzeugend. Insgesamt eine ordentliche Präsentation, die jedoch keinen Referenzcharakter besitzt und das Potenzial des Formats nicht vollständig ausschöpft.
Der Ton fällt erfreulich gut aus. Die DTS-HD-Master-Audio-Abmischung ist gelungen und sorgt insbesondere in den Actionszenen gelegentlich für eine überzeugende räumliche Wiedergabe. Zaubersprüche, magische Ereignisse und musikalische Höhepunkte profitieren von einer guten Einbindung der Surroundkanäle. Auch wenn keine durchgehend spektakuläre Klangkulisse geboten wird, ist die Tonspur für einen Film dieser Art absolut gelungen.
Cable Guy - Die Nervensäge 4K (Limited 30th Anniversary Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray ist eine gute und unterhaltsame Comedy mit Jim Carrey und Matthew Broderick Das UHD Bild des Films wird gut aufgearbeitet und liefert ein tolles Bild mit guten Farben und Schärfe. Der DTS-HD MA 5.1 Ton liefert einen tollen Surround und tolle Effekte. Extras sind ebenfalls einige vorhanden im schönen Steelbook ohne FSK Flatschen :-)
Es dreht sich um Marlo, die bereits zwei Kinder großzieht und mit der Geburt ihres dritten Kindes endgültig in einem Alltag ankommt, der sie beinahe vollständig aufreibt. Ihr Mann Drew ist zwar vorhanden und grundsätzlich bemüht, doch ein großer Teil der Verantwortung bleibt an Marlo hängen. Zwischen schlaflosen Nächten, ständigem Geschrei, Haushalt, den Bedürfnissen der Kinder und den eigenen körperlichen Beschwerden bleibt kaum noch Zeit für sie selbst. Die kleinen Aufgaben des Alltags werden zu einer endlosen Abfolge von Verpflichtungen, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt.
Hier sticht ganz klar Charlize Theron hervor. Ihre Darstellung der Marlo überzeugt vor allem durch ihre Körpersprache, ihre Mimik und ihren gesamten Einsatz.
Marlo ist nicht immer geduldig, auch nicht immer verständnisvoll und nicht immer in der Lage, sich so zu verhalten, wie man es von einer idealen Mutter erwarten würde. Sie ist manchmal egoistisch, manchmal unfair und gelegentlich einfach nur froh, wenn sie für einen Moment ihre Ruhe hat.
Ein glaubwürdige Darstellung.
Als Marlo zunehmend an ihre Grenzen gerät, kommt Tully ins Spiel, eine junge Nacht Nanny, die von Mackenzie Davis verkörpert wird. Sie wird von Marlos Bruder empfohlen und soll ihr helfen, die Nächte mit dem Neugeborenen besser zu überstehen. Für Marlo bedeutet diese Unterstützung zunächst eine enorme Erleichterung.
Mackenzie Davis spielt die Rolle zwar unaufdringlich, bringt aber eine gewisse Leichtigkeit mit rein. Sie wirkt energiegeladen, aufmerksam, offen und beinahe mühelos in ihrer Fähigkeit, mit dem Alltag umzugehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Verbindung, die über ein gewöhnliches Arbeitsverhältnis hinausgeht. Ihre Chemie mit Charlize Theron funktioniert super.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich Tully in eine Richtung, die man nach dem anfänglichen Eindruck eines realistischen Alltagsdramas nicht unbedingt erwartet.
Diese Wendung ist durchaus interessant, weil sie den Film auf einer psychologischen Ebene erweitert. Die Enthüllung sorgt dafür, das man darüber nachdenken sollte.
Die Inszenierung ist eher zurückhaltend. Die Kamera bleibt nah an den Figuren und konzentriert sich auf ihren Alltag.
Der Film ist nicht ausschließlich ein ernstes Drama, sondern besitzt immer wieder trockene, teilweise unangenehme komische Szenen. Diese lockern die Handlung auf. Manche Szenen treffen eine gute Balance zwischen Komik und Ernsthaftigkeit, die aber auch nicht immer passen.
Am Ende ist Tully ein sehenswertes und stellenweise berührendes Drama, mit einer starken Charlize Theron, das wichtige Themen anspricht, erzählerisch aber nicht immer die nötige Feinheit und Konsequenz erreicht. Auch der Humor trifft nicht immer den Punkt.
Gesehen im HD TV.
Der Film wurde brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt. Michael B Jordan spielt diese Rolle perfekt. Das 4K Bild ist fantastisch und stiehlt der ebenfalls guten Blu-ray Version die Show. Tontechnisch haben wir ein richtig gut klingenden Dolby Atmos Sound in Deutsch, der sehr gute Soundeffekte, Tiefbass und eine gute Sprachverständlichkeit bietet.
Ich kann diese 4K Edition nur weiterempfehlen... Volle 5 Sterne für dieses Meisterwerk…