Neueste Bewertungen - Blu-ray Filme

Auf dieser Seite finden Sie die neuesten Filmbewertungen.
bewertet am 30.09.2026 um 16:18
Oh ha, als Asylum Fan bin ich ja schon einiges gewohnt. Aber was hier geboten wird ist einfach nur Schrott. Trash trifft auf Softporno. Dazu amateurhaft aufgenommen im 4:3 Format mit teilweise verschwommenen Bildern (mein über 15 Jahre alte Panasonic HD Camcorder liefert bessere Aufnahmen!). Die Story, falls überhaupt vorhanden, ist Trash-mäßig dünn. Genau wie die Darsteller.

Das Bild ist unterschiedlich, manchmal noch gut, dann wieder knapp VHS Qualität. Das Beste ist noch der frontlastige Ton. Die Dialoge sind wenigstens klar verständlich (was sie allerdings nicht besser macht...). Extras bewerte ich nicht, daher Mittelwert.

Mein Fazit: Asylum würde sich schämen solche minderwertige Qualität abzuliefern. Der Film kommt mir bestimmt nicht wieder in den Player. Nicht empfehlenswert.
Story mit 1
Bildqualität mit 2
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG 55C27LA
 
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bewertet am 30.09.2026 um 15:48
Das Bild wurde mit KI geschärft, der Animationsstil verzeiht das aber zum Glück etwas.
Hoffentlich gingen bei dem Upscale-Prozess keine Details der SD-Bilder flöten oder verschwimmen.
Das müsste man genauer analysieren und mit Screenshots der DVD vergleichen.
Wenn Figuren weiter weg im Hintergrund stehen und die Gesichter eher undeutlich und klein sind, dann sieht man das KI-Processing.
Besser wird die Serie leider nicht aussehen können.
Bei „Avatar - Der Herr der Elemente“ ist es ähnlich, produktionsbedingt nur in SD möglich, aber ohne KI.
Bei der ersten Folge ist mir aufgefallen, dass die KI leider Teile der Animationen, die eigentlich komplett out of focus sein sollten, nachgeschärft hat.
Zum Beispiel bei der Szene wo Adam und Duncan im Schloss Grayskull auf die Sorceress treffen, das betrifft die Rüstung der Sorceress (seitlich von hinten).
Oder der dunkle Schnauzbart von Man-At-Arms ist scharf und der Rest nicht.
Man sieht teilweise noch die Interlacing-Artefakte oder zitternde Linien, wo die KI drübergebügelt hat.
Folge 2 sieht ganz schlimm aus, da haben die Augen heftige Artefakte, auch bei Closeups und bei den Buchstaben im Abspann stimmt irgendwas nicht.
Inzwischen kennen wir ja solche Upscales zuhauf, das ist ganz klar KI.
Die Linien sind extrem scharf und es gibt kein Edge Enhancement, was auch nach KI schreit.
Für eine 25 Jahre alte Digital-Animationsserie aus der SD-Ära eher ungewöhnlich.
Bin schon auf die ersten Bildvergleiche mit der DVD gespannt, da wird man dann deutlich sehen, dass da mit künstlicher Intelligenz nachgeholfen wurde.
Sieht für mich nach einer nicht optimalen Quelle wie bei „Avatar - Der Herr der Elemente“ aus, die dann künstlich bearbeitet wurde.
Außerdem sind mir noch nervige weiße Linien an den Seiten oder oben am Rand bei manchen Einstellungen aufgefallen, das kennt man doch auch von alten DVDs bzw. SD-Mastern, das hätte man croppen können.

Bei unserer Tonspur fehlen die kurzen „He-Man“-Jingles bei Szenenübergängen, wenn z.B. das Schwert in die Kamera fliegt, das bleibt einfach stumm.
Das hätten sie für diese Veröffentlichung eigentlich korrigieren können.
So sieht das irgendwie merkwürdig aus.
RTL2 hat damals bei Folge 18 leider die Moral zum Schluss vergessen.
Bei der aktuellen Blu-ray ist diese Stelle im O-Ton, ohne Untertitel und ohne Nachsynchro.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Darstellung:
Epson EH-TW7400
 
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bewertet am 30.09.2026 um 14:58
Verstehe die guten Kritiken nicht! Lang und langweilig und Hugh Jackman passt diese Rolle des bösen Robin Hood überhaupt nicht!

Fazit.: Das Drama is eine Qual!
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Player:
DP-UB424 Panasonic
Darstellung:
LG OLED77B93LA
 
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bewertet am 30.09.2026 um 14:21
„Gesetz der Rache“ aus dem Jahr 2009 ist für mich der beste Selbstjustiz-Thriller. Einfach ein knallharter, packender Ritt, der unter die Haut geht.

Die Story stellt eine unbequeme aber immer wieder aktuelle Frage: Wie weit darf man gehen, wenn das System versagt? Als die Familie von Clyde Shelton (Gerard Butler) bestialisch ermordet wird und die Justiz aufgrund von Verfahrensfehlern einen faulen Deal mit den Tätern eingeht, bricht seine Welt zusammen. Doch statt zu verzweifeln, entdeckt er die Lücken der Gesetze für sich und nutzt sie als tödliche Waffe gegen das gesamte System.

Gerard Butler spielt den gebrochenen Vater einfach hervorragend. Seine Verwandlung vom traumatisierten Opfer zum eiskalten, genialen Mastermind ist absolut fesselnd. Man spürt zu jeder Sekunde seinen tiefen Schmerz, aber auch seine erschreckende Entschlossenheit. Man erwischt sich immer wieder dabei, ihm die Daumen zu drücken, ja seine Handlungen sogar zu akzeptieren.
Ihm gegenüber steht Jamie Foxx als ehrgeiziger Staatsanwalt Nick Rice. Foxx liefert den perfekt geerdeten Gegenpol. Seine Figur ist kein glatter Held. Er hat eine ebenso interessante Story und muss schmerzhaft erkennen, dass sein blinder Glaube an Paragrafen des Gesetzes Mörder schützt und Unschuldige zerstört.

Was diesen Film so genial macht, ist das angesprochene moralische Dilemma. Regisseur F. Gary Gray inszeniert ein psychologisches Schachspiel voller spektakulärer Wendungen und kompromissloser Härte. Am Ende bleibt es ganz dem Zuschauer überlassen, ob Clydes Rache in Ordnung war. Ist er ein Monster oder die logische Konsequenz eines blinden Justizapparats?

"Gesetz der Rache" ist ein meisterhafter, hochspannender Thriller, der bis zur letzten Sekunde fesselt und noch lange nach dem Abspannen zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Must-Watch!

Obwohl das Bild nur einem 2K DI entstammt, ist es dennoch besser als das der Blu-Ray. In Nahaufnahmen sieht man nun Details, die vorher nur zu erahnen waren. Dank eines satten Schwarzwertes und unter Einsatz von HDR bzw. Dolby Vision erhält man nun eine Spitzenhelligkeit bei den Kontrastspitzen. Soll heißen: Lampen, Lichter und helle Flächen strahlen nur so um die Wette. Farben sind eher kühl gehalten - passen aber hervorragend zum Film. Auch ist das Gezeigte sehr plastisch. Fein aufgelöstes Filmkorn lässt den Film schön filmisch aussehen.

Der dynamische deutsche DTS-HD HR 5.1 Ton ist ebenfalls top. Dialoge kommen kristallklar aus dem Center, der passende Score verteilt sich schön im Raum und bei den wenigen Actionszenen greift auch mal der Subwoofer beherzt zu. Umgebungsgeräusche lassen den Zuschauer immer wieder mittendrin statt nur dabei sei.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 30.09.2026 um 13:26
Wer eine erstklassig besetzte Komödie mit Herz und gutem Wortwitz sucht, macht mit diesem Kauf nichts falsch. Technisch wird solide Heimkino-Kost geboten: Das Bild holt das Beste aus dem Material heraus, während der Ton die Pointen der Schauspieler genau dahin transportiert, wo sie hingehören.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB9004EG1
Darstellung:
Sony VPL-VW 270
 
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bewertet am 30.09.2026 um 12:02
PROJECT HAIL MARY ist ein warmherziger und kluger SF-Film, der Spannung, Humor und Emotionen verbindet. Ryan Gosling trägt den Film als Lehrer, der alleine im All landet, mit viel Charme und Herz im Alleingang.

Dem UHD-Bild fehlt die letzte Brillanz. Schärfe und Farben sind gut, aber nicht herausragend. Der Sound bietet eine schöne Räumlichkeit und klare Dialoge. Der Druck könnte intensiver sein.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic UHD
Darstellung:
Panasonic TX-55EZC954
 
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bewertet am 30.09.2026 um 08:48
Nick Morton entdeckt gemeinsam mit seinem Partner Chris Vail ein altes ägyptisches Grab. Dort wird die Mumie der Prinzessin Ahmanet gefunden. Sie wurde vor Jahrhunderten lebendig mumifiziert, nachdem sie sich gegen ihre Familie gewendet und einen Pakt mit dem Gott Seth geschlossen hatte. Durch ihre Befreiung wird eine gefährliche Kraft entfesselt, die nun versucht, die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern.
Tom Cruise liefert als Nick Morton eine solide Leistung ab. Er ist ohne Zweifel ein charismatischer Hauptdarsteller und kann Actionsequenzen wie kaum ein anderer. Allerdings wirkt seine Figur irgendwie nicht besonders interessant. Nick ist eher ein typischer draufgängerischer Abenteurer, der in gefährliche Situationen gerät und sich daraus irgendwie wieder befreien muss. Seine Figur ist 0815.
Jenny Halsey, gespielt von Annabelle Wallis, ist zwar eine wichtige Figur für die Geschichte, bekommt aber kaum genug Entwicklung spendiert. Russell Crowe als Dr. Henry Jekyll ist wiederum eine interessante Ergänzung, allerdings wirkte er ziemlich lustlos. Auch die Einführung ins Dark Universe misslingte und seine Rolle war eigentlich nutzlos.
Visuell kann der Film aber durchaus punkten. Die Effekte sind größtenteils gelungen und sorgen für einige spektakuläre Bilder. Die Mumie selbst wurde überzeugend umgesetzt. Auch die Actionsequenzen können unterhalten.
Als Horrorfilm ist der Film allerdings weniger überzeugend. Zwar gibt es einige düstere Szenen, Zombies, Leichen und übernatürliche Erscheinungen, doch echter Horror entsteht nur selten. Der Film setzt eher auf Action und spektakuläre Effekte
Ein weiteres Problem ist die Grundstimmung. Die Mumie möchte gleichzeitig düster, gruselig, spektakulär und humorvoll sein. Diese Mischung funktioniert teilweise, aber nicht immer. Einige Szenen wirken ernst und bedrohlich, während kurz darauf ein lockerer Spruch folgt. Dadurch geht ein Teil der aufgebauten Spannung wieder verloren. Auch der Humor ist stellenweise zu plump.
Unterm Strich ist Die Mumie ein durchschnittlicher Blockbuster, mit guten Spezialeffekten und überzeugenden Hauptdarstellern mit Tom Cruise und Sofia Boutella. Gleichzeitig leidet der Film unter einer unausgereiften Handlung, einem uneinheitlichen Ton und dem Versuch, gleichzeitig der Startpunkt eines größeren Universums zu sein.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
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bewertet am 29.09.2026 um 22:19
Die Geschichte handelt von einem Jungen, der nach dem Tod seiner Eltern zu seiner Großmutter zieht. Seine Großmutter erzählt ihm von Hexen, die Kinder verabscheuen und einen Plan verfolgen, um möglichst viele Kinder in Mäuse zu verwandeln. Als der Junge schließlich selbst auf eine Gruppe Hexen trifft, wird er in eine Maus verwandelt. Gemeinsam mit seiner Großmutter versucht er anschließend, den Plan der Hexen zu verhindern.
Eine Welt voller Hexen, die sich als normale Frauen tarnen und ein Junge, der nach seiner Verwandlung in eine Maus gegen sie kämpfen muss, bietet eigentlich viele Möglichkeiten für spannende und kreative Situationen. Leider schafft es das Remake, diese Idee schlechter umzusetzen, als das Original.
Die Handlung stellt ein großes Problem dar. Sie wirkt an vielen Stellen sehr vorhersehbar und gleichzeitig teilweise sehr hektisch. Sobald der Plan der Hexen erklärt wird, gibt es kaum noch große Überraschungen. Die Handlung bewegt sich ziemlich geradlinig auf das erwartbare Finale zu. Dadurch entsteht leider zu wenig Spannung.
Auch die Figuren konnten mich nicht wirklich überzeugen. Die Beziehung zwischen dem Jungen und seiner Großmutter ist zwar grundsätzlich gut und soll das grundlegende Zentrum im Film bilden, aber mir fehlte häufig die Verbundenheit. Die Großmutter ist grundsätzlich sympathisch und fürsorglich, aber man lernt sehr wenig von ihr.
Der Junge als Hauptfigur funktioniert ebenfalls nur teilweise. Man kann seine Situation nachvollziehen und hat natürlich Mitleid mit ihm, nachdem er seine Eltern verloren hat und anschließend auch noch in eine Maus verwandelt wird. Trotzdem bleibt er für mich relativ blass.
Eine der auffälligsten Figuren ist natürlich die von Anne Hathaway gespielte Oberhexe. Ihre Darstellung ist sehr übertrieben und offensichtlich darauf ausgelegt, besonders verrückt und auffällig zu wirken. Einerseits kann das unterhaltsam sein, andererseits hat es bei mir eher den Eindruck hinterlassen, dass die Figur ständig versucht, möglichst extravagant zu wirken.
Teilweise versucht Hexen hexen, eine lustige Fantasy Komödie für Kinder zu sein. Gleichzeitig gibt es einige ziemlich unheimliche und groteske Elemente.
Die Spezialeffekte lassen ebenfalls zu wünschen übrig. Die Mäuse und die Hexen wurden mit moderner Computertechnik umgesetzt. Allerdings wirken manche Effekte für mich etwas künstlich. Gerade bei den Mäusen fehlt manchmal das Gefühl, dass sie wirklich Teil der Umgebung sind. Stattdessen erkennt man häufig, dass hier digitale Effekte verwendet wurden.
Was allerdings sehr gut umgesetzt wurde, ist die Atmosphäre. Der Film besitzt durchaus einige schöne visuelle Szenen. Die Hotelszenen und die Darstellung der Hexenwelt haben teilweise einen interessanten Stil. Die Kostüme und die Ausstattung passen grundsätzlich zur märchenhaften Geschichte. Man merkt, dass viel Wert darauf gelegt wurde, eine fantastische Welt zu erschaffen.
Besonders schade finde ich, dass der Film im Vergleich zu seiner Vorlage und zur älteren Verfilmung nicht den Eindruck vermittelt, eine wirklich notwendige Neuinterpretation zu sein. Stattdessen wirkt die Neuverfilmung für mich teilweise wie eine technisch aufwendigere Version der bereits bekannten Geschichte aus dem Film von 1990.
Insgesamt ist Hexen hexen für mich deshalb eine ziemlich enttäuschende Neuverfilmung. Lieber das Original von 1990.
Gesehen im HD TV.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 29.09.2026 um 20:03
Kevin Sorbo in der Rolle des Axt schwingenden Kull, welche ähnlich geartet ist wie seine Darstellung in "Hercules"
Was ich überaus sympathisch fand, ist, dass Kull trotz seines Machogehabes Menschlichkeit und Gerechtigkeitssinn durchblicken lässt und dem entsprechend auch handelt. Er kommt ausgesprochen edelmütig rüber. Sorbo spielt Kull überaus glaubhaft und ist auch körperlich die ideale Besetzung. Auch sein Gegenspieler Thomas Ian Griffith ist eine gute Wahl in der Rolle des verschlagenen Bösewichts. Als dritte im Bunde ist da noch Tia Carrere als sexy Hexengöttin auf der Seite des Bösen zu sehen. Eine Augenweide.
Der Soundtrack ist auch mal was anderes, denn hier wird fetziger Heavy Metal mit Klassikelementen geboten. Find ich richtig gut und passt zum Geschehen. Ansonsten gibt es ordentliche Kämpfe mit dem Schwert und der Axt zu sehen sowie einige nette Spezialeffekte. Langeweile kommt nicht auf.

Bild

Das Bild bietet satte Farben, tiefe Schwarzwerte und einen knackigen Kontrast.
Die Schärfe und Details sind gut. Leider gehen in dunklen Szenen oft Details verloren.

Ton

Trotz des 5.1-DTS-HD-Formats wirkt der deutsche Ton recht flach, es fehlt an echter Dynamik sowie packenden Surround-Effekten. Die Stimmen sind jedoch jederzeit gut zu verstehen.

Das Bonusmaterial ist nicht üppig, aber Behind-the-Scenes und die Interviews bieten einen guten Einblick in die Produktion. Kevin Sorbo kommt im Interview besonders gesprächig und gut gelaunt rüber.

Fazit: wirklich schöner Fantasyfilm mit einem sympathischen Helden, der im wahrsten Sinne des Wortes rockt. Kull muss sich nicht hinter Conan verstecken.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 29.09.2026 um 14:27
Story: The First King ist ein brachialer Film über die Sage der beiden Brüder Remus und Romulus und ihrem Weg aus der Sklaverei bis zur Gründung der Stadt Rom. Der Film zeichnet sich durch seine Brutalität und erbarmungslose Härte aus. Er lebt von seiner düsteren Atmosphäre, den Bildern und der simplen, aber episch erzählten Brudergeschichte. Insgesamt sehr außergewöhnlicher und spektakulärer Film, der viel Spaß gemacht hat.

Bild: Gestochen scharfes Bild, gute Kontraste und schöne Farben, gibt es nichts auszusetzen

Ton: klar verständliche Sprachausgabe, sehr kraftvoller Sound mit gutem Surroundklang, gibt es nichts auszusetzen

Extras: Features: Die Kämpfe, Die Ausstattung; Making-of; Kinotrailer; Steelbook
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB9004
Darstellung:
Panasonic TX-55GZW1004
 
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bewertet am 29.09.2026 um 13:58
Nachdem mich Superman als Auftakt des neuen DCU zwar ordentlich unterhalten, aber insgesamt doch etwas enttäuscht hatte, waren meine Erwartungen an Supergirl entsprechend verhalten. Der zweite Film des neuen DCU macht seine Sache zwar nicht unbedingt schlechter, wirkt auf mich aber erstaunlich mutlos und gleichzeitig wie ein typischer James Gunn Film, obwohl Gunn hier gar nicht selbst Regie geführt hat. Milly Alcock erweist sich dabei als sehr gute Wahl für Supergirl, denn bereits in House of the Dragon hat sie gezeigt, was sie schauspielerisch auf dem Kasten hat und auch optisch passt sie für mich hervorragend in die Rolle. Cool fand ich ausserdem den Auftritt von Jason Momoa als Lobo, auch wenn diese Figur vermutlich einen deutlich härteren Film mit höherer Altersfreigabe bräuchte, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Matthias Schoenaerts hätte als Gegenspieler ebenfalls durchaus funktionieren können, bekommt vom Drehbuch allerdings kaum Tiefe spendiert und bleibt dadurch letztlich nur das austauschbare Abziehbild eines Bösewichts. Ähnlich einfallslos präsentiert sich die Geschichte, die im Kern nicht viel mehr als eine klassische Rachestory zu bieten hat und nur selten wirklich überrascht. Mit der Vergiftung von Krypto versucht der Film zwar zusätzliche Emotionen zu erzeugen, bei mir funktioniert das allerdings kaum, weil ich letztlich doch nur einen CGI-Hund vor mir sehe, zu dem ich keine wirkliche Bindung aufbauen konnte. Auch optisch merkt man Supergirl leider deutlich an, dass es sich um eine Studioproduktion handelt, denn besonders bei weitläufigeren Szenen wirken die vollständig digitalen Hintergründe oftmals künstlich. Immerhin können sich die Effekte während der zahlreichen Actionszenen grösstenteils sehen lassen, auch wenn sich hier und da ein paar deutlich schwächere Momente eingeschlichen haben. Trotz all dieser Kritikpunkte wurde ich über die Laufzeit erstaunlich ordentlich unterhalten, was vor allem daran liegt, dass der Film kaum stillsteht und eigentlich immer irgendetwas passiert. Genau diese Kurzweiligkeit rettet Supergirl für mich davor, zu einer wirklichen Enttäuschung zu werden, kann aber gleichzeitig nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Film eine eigene Identität und der Mut zu wirklich besonderen Ideen fehlen. Am Ende ist Supergirl für mich weder Fisch noch Fleisch und setzt für das noch junge DCU kein wirkliches Ausrufezeichen, funktioniert als kurzweilige und actionreiche Unterhaltung für zwischendurch aber dennoch ganz ordentlich.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 29.09.2026 um 13:23
Der neueste Ableger des Franchises bietet vor allem eines: „more of the same“. Es gibt keine Entwicklung und für manche Fans passt das sicher auch. Der eine ist der Coole- der andere der Clown.
Wer den direkten Vorgänger „Bad Boys For Life“ kennt, weiß was ihn erwartet. Coole Sprüche, Witze bzgl. des älter werdens, Action, Schießereien, die (bunte) Location Miamis und eine Story, die auf einen Bierdeckel passt. Vor allem auch optisch: hier muss fast jede Szene in neonfarben getränkt werden - ist Geschmacksache.
Immerhin wirkt „Ride or die“ insgesamt etwas „runder“ und unterhaltsamer als sein Vorgänger, wenn auch nie die Leichtigkeit, die Coolness und vor allem die Qualität von Teil 1 und 2 erreicht werden kann. Die seichte Story stört gar nicht mal so sehr, auch wenn sie nur so vor Logiklöchern strotzt. Was mir fehlt ist ein charismatischer Antagonist. Die meisten Charaktere sind leider sehr hölzern und austauschbar.
Inmerhin passt die Action. Die wurde wirklich gut eingefangen- die Kamera ist teilweise sehr kreativ und immer nah am Geschehen.
Ihr seht schon, positives wechselt sich mit dem negativen ab und ergibt ein solides Endergebnis, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Kann man definitiv schauen, verpasst aber auch nichts, wenn man ihn auslässt. Als Action No Brainer taugt er allemal.

Das 4K UHD Bild ist wie erwartet eine 4K Vorzeigebild. Farben kommen gut saturiert daher, die Schärfe erreicht Höchstwerte und lässt auch bis in die hinteren Bereiche Details bestaunen. Die nächtliche Miami Skyline bei Minute 12 ist Referenzmaterial! Aber auch der Schwarzwert bietet tiefstes schwarz. Die Durchzeichnung ist prima- hier wird nichts im Dunkeln verschluckt. Auch Spitzlichter blenden richtig schön heraus, egal ob Beleuchtungen in der Nacht oder Polizei-Blaulichter- hier strahlt es nur so. Auch die Helligkeit insgesamt ist wirklich angenehm für das Auge. Hier kann man die Disc aus dem Hause Sony getrost als überaus gelungen bezeichnen.

Der DTS-HD Ton ist kristallklar, dynamisch, effektreich und die Dialoge sind jederzeit präzise. Die hinteren Kanäle bekommen genug Futter und such der Subwoofer unterstreicht die ein oder andere Explosion.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 29.09.2026 um 13:02
Der Film ist eine perfekte Mischung aus skurrilem Roadmovie, politischer Satire und tiefem Respekt für die amerikanische Folkmusic. Ein zeitloser Klassiker, der auch nach über 20 Jahren nichts von seinem Witz verfehlt.

Bild: Wer hier Referenz-Schärfe im Stile moderner Blockbuster erwartet, wird enttäuscht sein – Cineasten bekommen jedoch genau das, was die Regisseure beabsichtigt haben.

Ton: Die Stimmen und Akustikinstrumente klingen extrem warm, klar und brillant.
• Sprachverständlichkeit & Effekte: Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich. Die Surround-Effekte (wie vorbeifahrende Züge oder Schüsse) sind präzise im Raum platziert, wenn auch nicht so bombastisch wie in heutigen Actionfilmen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Player:
Panasonic DP-UB9004EG1
Darstellung:
Sony VPL-VW 270
 
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bewertet am 29.09.2026 um 11:14
Der Film basiert lose auf dem berühmten Stanford Prison Experiment und erzählt von einer Gruppe von Männern, die sich im Rahmen eines wissenschaftlichen Experiments freiwillig bereit erklärt, für mehrere Tage die Rollen von Gefangenen und Wärtern zu übernehmen. Was zunächst wie ein kontrolliertes psychologisches Experiment beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Situation, die langsam außer Kontrolle gerät.
Im Mittelpunkt steht Tarek Fahd, gespielt von Moritz Bleibtreu.
Tarek ist Journalist und nimmt an dem Experiment nicht ausschließlich aus wissenschaftlichem Interesse teil. Er verfolgt gleichzeitig eigene Ziele und versucht, Material für eine Geschichte zu sammeln.
Er spielt diese Entwicklung insgesamt überzeugend.
Justus von Dohnányi als Berus ist ebenfalls eine zentrale Figur.
Berus ist nicht von Anfang an als besonders aggressiver Charakter angelegt. Seine Entwicklung zeigt vielmehr, wie Gruppendruck und die Dynamik innerhalb der Wärtergruppe einen Menschen beeinflussen können.
Er spielt diese Unsicherheit überzeugend und wird im weiteren Verlauf einen kompletten Wechsel seines Charackteres vornehmen. Er spielt diese Entwicklung zunehmend aggressiv und selbstbewusst.
Der restliche Cast rund um Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Wotan Wilke Möhring machen ihre Sache gut.
Die Atmosphäre ist gut getroffen worden.
Der Film schafft es, aus einem relativ einfachen Schauplatz, eine zunehmend bedrückende Umgebung zu machen. Auch die Kulissen und Konstüme haben den Stil gut getroffen.
Auch der psychologische Aspekt spielt hier eine zentrale Rolle. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich normale Menschen innerhalb kürzester Zeit verändern.
Während der erste Teil noch relativ ruhig aufgebaut ist, wird die Handlung im weiteren Verlauf zunehmend intensiver.
Die Konflikte zwischen Gefangenen und Wärtern verschärfen sich. Und die Grenzen werden überschritten. Diese Entwicklung funktioniert grundsätzlich gut.
Auch die Gewalt und die Brutalität wird sehr intensiv gezeigt.
Die Ereignisse sind intensiv und hinterlassen einen gewissen Eindruck.
Das Ende ist konsequent ausgerichtet.
Das Experiment ist ein beklemmender und interessanter Psychothriller, mit einem starken Konzept und einer überzeugenden Atmosphäre. Die Darstellung von Macht und Gruppendynamik funktioniert gut und auch einige Schauspieler können überzeugen.
Inszenierung und Machtverhältnisse sind zu stark konstruiert.
Gesehen im HD TV.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
 
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bewertet am 29.09.2026 um 10:26
Im Mittelpunkt steht Robert Franklin Stroud, ein zu lebenslanger Haft verurteilter Gefangener, der während seiner langen Gefängniszeit eine außergewöhnliche Leidenschaft für Vögel und deren Pflege entwickelt. Ausgerechnet hinter den Mauern eines der berüchtigtsten Gefängnisse der Vereinigten Staaten entsteht damit eine Geschichte über die Suche nach einem Sinn im Leben.
Der Gefangene von Alcatraz lebt allein von der Leistung Burt Lancasters.
Zu Beginn wird ein Mann gezeigt, der gewalttätig, aggressiv und schwierig ist.
Stroud entdeckt später seine Faszination für Vögel und beginnt, sich intensiv mit deren Pflege und später auch mit Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.
Aus einem gewalttätigen Gefangenen wird ein Mann, der sich Wissen aneignet und eine Verantwortung übernimmt. Er spielt diesen Mann dabei ruhig, aber auch mit einer kleinen Ernsthaftigkeit.
Je mehr er sich mit ihnen beschäftigt, desto stärker entwickelt sich seine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.
Die Atmosphäre wirkt sehr glaubwürdig. Alles besitzt eine düstere, teilweise bedrückende Grundstimmung. Die Gefängnismauern, die strengen Abläufe und die ständige Überwachung erzeugen ein Gefühl von Kontrolle und Hoffnungslosigkeit.
Bei der Spannung ist es etwas wechselhaft. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit für den Aufbau und konzentriert sich stärker auf die Atmosphäre und die Figuren. Für mich funktioniert das überwiegend gut, allerdings hätten einige Szenen kürzer ausfallen können.
Man merkt dem Film seine Entstehungszeit an, was sich unter anderem in der Kameraführung und den Dialogen zeigt.
Der Film lässt Situationen teilweise bewusst länger stehen. Aus heutiger Sicht mag das vielen nicht mehr so gefallen, aber das sorgt für einen ruhigeren Erzählstil, verleiht dem Film aber auch eine gewisse Ernsthaftigkeit und Charme.
Dabei wirkt die Inszenierung angenehm zurückhaltend und ist eher klassisch gehalten.
Im späteren Verlauf rückt aber seine Vogelzucht in den Hintergrund, da die Verlegung in ein anderes Gefängnis bevorsteht und dies dort nicht erlaubt ist. Aber auch diese Passage zeigt den weiteren Verlauf ganz gut und bringt etwas Vielseitigkeit mit rein.
Natürlich sind einige Eckdaten wahr und andere wiederum Fiktion, aber dennoch gut umgesetzt worden.
Der echte Robert Stroud konnte den Film leider nie sehen, da er 1963 starb und der Film 1964 ins Kino kam.
Der Gefangene von Alcatraz ist ein ruhiges, atmosphärisches und ungewöhnliches Gefängnisdrama, das vor allem durch Burt Lancaster und die Entwicklung seiner Hauptfigur getragen wird und auf der Suche nach sich selbst ist.
Das Tempo ist teilweise langsam und die Inszenierung eigenartig. Dennoch eine beeindruckende und rührende Geschichte.
Gesehen im HD TV.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
 
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bewertet am 29.09.2026 um 09:36
Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Im Gegenteil, er weist sogar einige neue Elemente auf. So gibt es z. B. Steampunk-Elemente wie mechanische Gadgets und Erfindungen, die den Abenteuer-Stil erfrischend auflockern. Highlights sind natürlich wieder die liebevoll animierten Kreaturen. Besonders die Begegnung mit einer riesigen, dreiköpfigen Troll-Hexe bleibt in Erinnerung und macht Spaß.

Bild

Das Bild hat auch bei diesem zweiten Abenteuer ebenso satte und kräftige Farben, eine knackige Schärfe und eine feine Detailzeichnung. Durch den tollen Kontrast und die tiefen Schwarzwert entsteht eine schöne Plastizität.

Ton

Der deutsche Ton liegt im Format DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet eine tolle Raumklangkulisse. Bei Szenen in der Natur hört man z. B. Wind, raschelnde Blätter, Vögel oder das Plätschern von Wasser präzise im Raum verortet.
Die Stimmen der Charaktere sind im Center-Lautsprecher zu jeder Zeit klar verständlich.

Das Bonusmaterial besteht nur aus dem Trailer zum ersten Film.

Fazit: Auch der zweite Teil weiß Märchen- und Fantasy-Anhänger zu begeistern. Ist sogar noch einen Tick besser als Teil eins.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 29.09.2026 um 09:10
Ein mysteriöser Mann taucht in einem Restaurant auf und behauptet, aus der Zukunft zu kommen. Er warnt die Anwesenden vor einer drohenden Katastrophe und versucht, sie davon zu überzeugen, gemeinsam eine bestimmte Person zu finden. Was zunächst wie eine völlig verrückte Geschichte klingt, entwickelt sich nach und nach zu einem größeren Szenario. Gerade der Anfang sorgt dafür, dass man wissen möchte, wohin die Geschichte führt.
Das größte Plus von Good Luck, Have Fun, Don’t Die ist definitiv das Konzept. Der Film hat einen gewissen Einfallsreichtum. Die Handlung konzentriert sich zunächst auf eine relativ begrenzte Situation.
Dadurch entsteht eine interessante Dynamik zwischen den Figuren. Besonders die Frage, ob man dem Fremden aus der Zukunft überhaupt glauben soll.
Auch der Humor funktioniert stellenweise ziemlich gut. Einige Dialoge sind völlig absurd und passen dadurch zum ungewöhnlichen Stil im Film. Es gibt Augenblicke, in denen die Mischung aus Ernsthaftigkeit und völligem Irrsinn tatsächlich unterhaltsam ist.
Das Problem ist allerdings, dass diese Balance nicht immer gehalten werden kann.
Der mysteriöse Besucher aus der Zukunft, gespielt von Sam Rockwell, ist dabei die interessanteste Figur, weil seine Aussagen und seine Vergangenheit immer wieder neue Fragen aufwerfen. Gleichzeitig bleibt seine Figur bis zum Ende rätselhaft.
Der restliche Cast spielt dagegen solide. Hier sticht sonst keiner wirklich hervor. Selbst eine Zazie Beetz oder ein Michael Peña haben hier stark verschenkte Rollen.
Das Erzähltempo leider auch ein wenig. Der Film startet relativ interessant und schafft es zunächst, Neugier aufzubauen. Man möchte wissen, was hinter der Geschichte steckt und wie die einzelnen Ereignisse zusammenhängen.
Mit zunehmender Laufzeit wirkt die Handlung jedoch stellenweise etwas zerfahren.
Wenn der Film endlich Fahrt aufnimmt, wird die Szene durch eine Einführung eines Charackteres unterbrochen und die Dynamik wird wieder ausgebremst. Das passiert leider zu häufig.
Auch das Thema Technologie und Intelligenz wird hier expliziet hervorgehoben. Der Film übt scharfe und direkte Gesellschaftskritik an der permanenten Smartphone Nutzung. Auch zeigt man deutlich eine Gesellschaft, die sich in digitale Parallelwelten und oberflächliche virtuelle Ablenkungen flüchtet, anstatt echt miteinander zu kommunizieren.
Auch die unaufhaltsame Technik und die Abhängigkeit von KI rückt hier stärker in den Fokus.
Diese Probleme sieht man auch in der heutigen Zeit sehr deutlich.
Die Actioneinlagen können sich sehen lassen. Diese sind ganz gut inszeniert und zeigen eine gewisse Härte.
Ein Highlight war für mich die Pferdekatze. Ein absoluter Eyecatcher und mal was völlig beklopptes.
Good Luck, Have Fun, Don’t Die ist ein ungewöhnlicher Science Fiction Beitrag, der durch seine kreative Idee und seinen teilweise absurden Humor Spaß macht. Das Tempo schwankt und einige Figuren hätten mehr Tiefe vertragen können. Auch der Humor trifft nicht immer ins Schwarze.
Ein guter Film, der durchaus einen Unterhaltungswert bietet, jedoch hätte besser sein können.
Das Bild wirkt sauber, stabil und insgesamt zeitgemäß. Die 4K profitiert vor allem von einer besseren Feinzeichnung und einer insgesamt plastischeren Darstellung. Das Detailniveau schwankt teilweise. Einige Einstellungen wirken sehr scharf und präzise, während andere etwas weicher erscheinen. Besonders bei dunkleren Szenen macht sich dieser Unterschied bemerkbar.
Feine Details sind in vielen Szenen gut sichtbar. Besonders bei Nahaufnahmen lassen sich Hautstrukturen und kleinere Details in der Kleidung angenehm erkennen. Auch bei Umgebungen und Kulissen gibt es immer wieder schöne Feinheiten zu entdecken.
In hellen Szenen sorgen Lichtquellen und Kontraste für einen sichtbar erweiterten Dynamikumfang. Helle Bereiche können deutlich intensiver wirken, während gleichzeitig genügend Zeichnung in den übrigen Bildbereichen vorhanden bleibt.
Dunkle Bereiche können schön tief wirken und sorgen für eine passende Atmosphäre.
Allerdings gibt es auch Szenen, in denen der Schwarzwert nicht ganz die gewünschte Tiefe erreicht. In sehr dunklen Einstellungen wirken einzelne Bereiche teilweise etwas flacher, während feine Details in den Schatten nicht immer optimal erhalten bleiben.
Bei der Farbwiedergabe zeigt ide 4K ein angenehm natürliches Bild. Hauttöne wirken überwiegend glaubwürdig und die Farbpalette ist insgesamt ausgewogen. Gleichzeitig können kräftigere Farben und Lichtquellen durch den erweiterten Farbraum etwas mehr Präsenz entwickeln.
Der Ton ist auch nicht immer perfekt. Die Dialoge sind klar verständlich und sauber im Raum positioniert. Stimmen besitzen ausreichend Präsenz und gehen auch dann nicht vollständig unter, wenn gleichzeitig Musik und Effekte zu hören sind.
Umgebungsgeräusche werden auf die verschiedenen Lautsprecher verteilt und sorgen dadurch für eine gewisse Atmosphäre. Besonders in Szenen mit mehreren gleichzeitig stattfindenden Geräuschen entsteht ein angenehmes Raumgefühl. Die hinteren Kanäle werden zwar eingesetzt, aber der Ton nutzt nicht immer das gesamte moderne Heimkinos aus. Gerade bei Actionsequenzen hätte ich mir eine aggressivere und deutlichere Nutzung der Surroundkanäle gewünscht.
Tieffrequente Effekte sind vorhanden und können durchaus Druck erzeugen. Ein guter Subwoofer bekommt also durchaus etwas zu tun.
Allerdings fehlt es einigen Effekten an dem letzten Nachdruck.
Die Soundeffekte werden sauber wiedergegeben und lassen sich grundsätzlich gut im Raum positionieren.
Schüsse, Bewegungen, Geräusche aus der Umgebung und andere Effekte sorgen für eine gewisse Räumlichkeit.
Allerdings fehlt es teilweise an der letzten Präzision und Wucht und könnten wesentlich kräftiger wirken.
Die Extras hingegen sind nicht sehr vielseitig.
Die Edition kommt mit einer Slipbox, in der die Amaray Platz findet. Die Cover sind cool gestaltet. Die 3 Artcards sind nett, aber für mich eher unnötig. Ein Booklet wäre mir lieber gewesen.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 28.09.2026 um 21:41
Foul Play - Eine ganz krumme Tour Blu-ray ist eine lustige Komödie aus von 1978 mit Chevy Chase und Goldie Hawn. Die unterhaltsame Komödie mit gutem Humor unterhölt sehr gut. Das HD Bild des Films wurde für das alter recht gut restauriert und liefert gute Farben und Schärfe dem alter entsprechend. Der Dolby Vital 2.0 Ton ist ebenfalls ok für das Alter Sprachausgabe klar und verständlich. Extras sind ein paar vorhanden, der Film besitzt ein Wendecover :-)
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
OPPO UDP-203
Darstellung:
Epson Epson TW9400
 
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bewertet am 28.09.2026 um 20:53
Turbulenter Filmspaß für Groß und Klein, zwischen "Explorers" und "Spy Kids", welcher ordentliche Schauwerte, Humor und 80er-Jahre-Vibes bietet. Die visuellen Effekte wirken überraschend gut gelungen für eine kleine Independent-Produktion. Die Inszenierung ist flott und läßt keine Langeweile aufkommen.

Bild

Das Bild ist schön scharf und klar. Die Farben sind recht kräftig und lebendig abgemischt. Kontrast und Schwarzwert sind hervorragend und das Bild hat eine schöne Plastizität.

Ton

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet eine moderne, saubere und dynamische Surround-Abmischung. Die Effekte sind präzise im Raum platziert. Wenn das Raumschiff durch das Bild fliegt oder ein Flugsaurier von hinten nach vorne zischt, lässt sich die Richtung akustisch wunderbar nachvollziehen.
Die Stimmen der jungen Abenteurer und der KI M.I.A. kommen präzise und klar aus dem Center-Lautsprecher, ohne dass sie von den Soundeffekten oder der Musik verschluckt werden.
Insgesamt ein wirklich schönes Klangerlebnis.

Als Bonus sind leider nur der deutsche und der Originaltrailer enthalten sowie eine Trailershow.

Fazit: Für Dino-Fans, 80er-Jahre-Enthusiasten und für einen gemütlichen Heimkino-Nachmittag mit der Familie ist der Film genau das Richtige.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 28.09.2026 um 17:32
Ein Familienvater steigt mit seinen Kindern ins Auto, doch plötzlich erhält er einen mysteriösen Anruf. Eine unbekannte Stimme teilt ihm mit, dass sich eine Bombe in seinem Fahrzeug befindet. Sobald er aussteigt oder bestimmte Anweisungen nicht befolgt, könnte die Situation eskalieren. Was folgt, ist eine rasante Fahrt durch Berlin, bei der der Protagonist versucht herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt und warum ausgerechnet er zum Ziel geworden ist.
Schon nach wenigen Minuten befindet sich die Hauptfigur in einer Extremsituation und der Film versucht, den Zuschauer gemeinsam mit ihr im Unklaren darüber zu lassen, wer die Fäden im Hintergrund zieht.
Liam Neeson passt grundsätzlich gut in die Rolle. Wie schon in zahlreichen anderen Action- und Thrillern verkörpert er einen Mann, der zunächst relativ normal wirkt und durch außergewöhnliche Umstände gezwungen wird, über sich hinauszuwachsen. Neeson bringt die nötige Präsenz mit, um auch vergleichsweise einfache Dialoge glaubwürdig wirken zu lassen.
Allerdings merkt man wieder, das man diese Rolle bereits mehrfach gesehen hat. Neeson spielt erneut den verzweifelten Familienvater, der unter enormem Druck steht und versucht, eine gefährliche Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Konzept nutzt sich leider stark ab.
Ein Großteil der Handlung spielt sich im Auto ab, wodurch automatisch ein Gefühl der Enge entsteht. Der Protagonist kann nicht einfach davonlaufen oder sich zurückziehen. Gleichzeitig weiß er nicht, woher die Gefahr kommt und wem er überhaupt vertrauen kann.
Diese eingeschränkte Umgebung hätte zu einem wirklich intensiven Kammerspiel führen können. Teilweise funktioniert das auch. Besonders in den Szenen, in denen die Hauptfigur mit der Stimme am Telefon konfrontiert wird und gleichzeitig versucht, ihre Kinder zu beruhigen, entsteht eine gewisse Spannung.
Doch mit zunehmender Laufzeit wird das Konzept vorhersehbarer. Der Film wiederholt seine Abläufe immer wieder...Neue Anweisung, neue Gefahr, neue Panik, nächster Hinweis. Dadurch entsteht irgendwann ein etwas schematischer Ablauf.
Interessant ist außerdem, das Berlin als Schauplatz verwendet wird. Die Stadt bietet natürlich eine abwechslungsreiche Kulisse für eine Verfolgungsjagd.
Die Action Szenen sind grundsätzlich ordentlich umgesetzt. Autos, Explosionen, Verfolgungsjagden und gefährliche Verkehrssituationen sorgen für die nötige Dynamik.
Unterm Strich ist Retribution eine solide Standardkost. Die Laufzeit ist angenehm, Liam Neeson liefert seine einheitliche Performance ab, Action und Spannung halten sich aber in Grenzen.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 28.09.2026 um 13:42
Wicked Vision hat mit dieser Box ein Referenz-Paket für Sammler geschnürt. Während die Fortsetzungen gute, solide Kost für Krimi-Fans sind, erstrahlt das Meisterwerk In der Hitze der Nacht auf der 4K UHD in einer audiovisuellen Qualität, die den Film besser aussehen lässt als je zuvor im Kino.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB9004EG1
Darstellung:
Sony VPL-VW 270
 
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bewertet am 28.09.2026 um 13:32
Mit 10 Jahren habe ich durch den Film TANZ DER VAMPIRE meine Faszination für Vampirfilme entdeckt und bis heute unzählige gesehen. Mal waren die Filme exzellent mal aber auch ein völliger Reinfall.
Ich liebe die meisten Vampirfilme aus den Hammer Studios da diese einfach einen gewissen Reiz haben und zu den Klassikern des Gothic Horror gehören. Zu meinen absoluten Favoriten gehören dann aber der oben gennannte TANZ DER VAMPIRE und außerdem die Filme BRAM STOKERS DRACULA, DRACULA 1979 und eben auch INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR. Ein völliger Reinfall war für mich aktuell DRACULA – DIE AUFERSTEHUNG.
Nun aber zum Klassiker von 1994 und der Ausgabe im 4K Steelbook. Ich habe mich sehr auf die Veröffentlichung gefreut, da die bisherige BLU RAY über eine sehr schwache Bildqualität verfügt.
Auf die Handlung werde ich nicht weiter eingehen da diese bekannt sein sollte und notfalls auch im Internet zu finden ist. Das Steelbook selbst sieht jedenfalls schon mal großartig aus und hat natürlich keinen FSK Aufkleber. Dieser befindet sich nur auf der äußeren Folie. Die beiden Discs sind auf einer Seite untergebracht. Im inneren befindet sich auf der linken Seite ein Bild von Lestat, Louis und Claudia.
Beim Bonusmaterial ist im Vergleich zu alten BLU RAY die Dokumentation LESTAT, LOUIS UND DAS VAMPIRPHÄNOMEN hinzugekommen. Diese Doku ist in HD, untertitelt und ganz ordentlich. Grundsätzlich hätten auch die Extras etwas üppiger ausfallen können aber es geht so in Ordnung.
Neil Jordans Film von 1994 besticht auch noch heute durch die großartige Besetzung, die düsteren Bilder und durch die großartige Umsetzung des Romans von Anne Rice. Für mich wie gesagt ein Meisterwerk der Blutsauger Filme der ohne Einschränkung fünf Sterne verdient hat. Interessant ist hier die Tatsache das Anne Rice on der Besetzung mit Tom Cruise als Lestat zu Beginn nicht wirklich angetan war. Nach Sichtung des Films hat Sie aber Ihre Meinung geändert.
Der Ton, den ich nur durch eine Soundbar wiedergebe ist definitiv sehr leise geraten aber das kann man ja regeln. Nun aber zum Bild und hier bin ich doch etwas enttäuscht. Ich habe in den letzten Wochen die drei Klassiker BEN HUR, LAWRENCE VON ARABIEN und SPARTACUS in 4K gesehen und gegen diese drei Streifen zieht INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR beim Bild klar den Kürzeren. Dabei sind alle drei genannten Filme teils über 30 Jahre älter. Da stellt sich mir die Frage, warum hier nicht mehr herauszuholen war.
Der Schwarzwert geht noch absolut in Ordnung was auch bei dem Film sehr wichtig ist, aber dann war es das schon für mich. Klar, die Bildqualität ist um einiges besser als auf der alten BLU RAY, aber das war auch keine große Kunst.
Es fehlt meiner Meinung nach an Schärfe und Kontrast. Viele Kleinigkeiten werden beim Bild verschluckt und sind schlecht erkennbar. Dafür wurden so ziemlich alle Verschmutzungen ausgebügelt. Es ist natürlich ein Sprung nach vorne was die Bildqualität betrifft, aber richtig gutes 4K schaut definitiv anders aus. Trotz allem hat man den Film so gut noch nicht gesehen und ich bereue den Kauf trotzdem nicht.
Fazit: Meisterwerk des Vampirhorrors in elegant, düsteren Bilder. Dazu eine Besetzung die seines gleichen sucht. Großartig gestaltetes Steelbook mit soliden Extras. Der Ton könnte lauter sein, aber vor allem das Bild hat Luft nach oben. Trotz allem eine Kaufempfehlung für ein optisch tolles Steelbook.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
 
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bewertet am 28.09.2026 um 12:07
Das Remake ist überaus gelungen. Gore Verbinski verbindet in seiner Version Aspekte des Japan-Horrors gekonnt mit westlichem Grusel, ohne oberflächlich zu wirken. Der Film punktet mit einer äußerst morbiden Atmosphäre, glaubhaften Charakteren und einer genialen Grundidee.
Naomi Watts spielt eine Journalistin, die einem familiären Todesfall auf den Grund geht und dabei auf ein verstörendes Video trifft, welches einen sieben Tage nach der Sichtung tötet. „The Ring“ ist wirklich Alptraumfutter, surreal, spannend und verstörend. Das ist wirklich Stoff, aus dem Alpträume sind.

Bild

Das Bild der 4K-UHD besitzt eine knackige Schärfe und eine feine Detailzeichnung. Der gewollte intensive Grün-Blau-Stich wirkt durch das HDR und die Dolby-Version schön knallig. Kontrast und Schwarzwert sind exzellent und bieten eine Plastizität, die einen mitten ins Geschehen zieht. Man hat das Gefühl, Samara könnte jeden Moment aus dem Bildschirm steigen.

Ton

Der deutsche Ton liegt wie schon auf der Blu-ray in Dolby Digital 5.1 vor.
Die Stimmen der Darsteller sind jederzeit gut zu verstehen.
Die Surroundkulisse wird gezielt und atmosphärisch eingesetzt. Das Prasseln des Regens und das Heulen des Windes werden so präzise auf die hinteren Kanäle gelegt, dass man das Gefühl hat, mitten in dieser nasskalten, deprimierenden Umgebung zu sitzen.
Wenn Szenen aus dem verfluchten Video aufgegriffen werden oder bei Samaras Erscheinen erwacht die Surroundkulisse zum Leben und das fiese Kratzen und das statische Rauschen wandert regelrecht durch den Raum.

Bonusmaterial ist leider keins vorhanden.

Fazit: Sehr gelungenes Bild-Update eines sehr guten Horrorfilms.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 28.09.2026 um 09:07
Mit „Backrooms“ wollte man 2026 das erreichen, was einst „The Blair Witch Project“ für das Found-Footage-Genre war. Ein digitales Internet-Phänomen wurde meisterhaft für die Kinoleinwand adaptiert. Was als viraler Kulthit begann, entfaltet sich als ein tiefgründiger, psychologischer Albtraum.

Doch was genau sind die Backrooms? Kurz gesagt handelt es sich um eine endlose, labyrinthartige Dimension aus verlassenen Bürokorridoren mit feuchtem Teppich, gelblichen Tapeten und dem monotonen Summen von Neonröhren. Wer aus der Realität rutscht, landet hier. Ohne zu viel zu spoilern, lässt sich über die eigentliche Handlung kaum etwas verraten, denn der Film lebt von seiner absoluten Unvorhersehbarkeit und seiner einzigartigen, minimalistischen Ästhetik.

Der Film setzt nicht auf billige Jumpscares oder klassischen Horror. Er ist nicht im traditionellen Sinne allzu gruselig, sondern vielmehr verstörend. Regisseur und Macher nutzen die liminalen Räume (popkulturelle Orte des Übergangs, die menschenleer, surreal und seltsam vertraut wirken) als eine gigantische Metapher für menschliche Traumata und ungelöste psychische Probleme. Je tiefer die Charaktere in das gelbe Nichts vordringen, desto mehr scheint die Umgebung ihre eigenen Ängste, Isolationen und inneren Abgründe zu spiegeln und gegen sie zu verwenden. Das Labyrinth wird zum MRT-Scanner der menschlichen Seele.

Diese erzählerische Dichte sorgt dafür, dass „Backrooms“ extrem viel Platz für eigene Interpretationen, Fan-Theorien und Spekulationen lässt. Das Gesehene brennt sich ins Gedächtnis ein, wirft aber gleichzeitig mehr Fragen auf, als es Antworten liefert. Aufgrund der versteckten Details, der metaphorischen Verknüpfungen und der kryptischen Symbolik wird man diesen Film vermutlich zwei- oder dreimal schauen müssen, um alle Facetten, Zeitlinien und psychologischen Ebenen wirklich vollends verstehen zu können.

Allerdings wird es auch Leute geben, die mit dem ganzen Film nichts anfangen können. Der Film liefert wenig bis keine Antworten und verlangt dem Publikum viel Geduld und Interpretationsarbeit ab. Auch das Pacing finde ich nicht immer treffend.

Für Fans von anspruchsvollem Mindfuck-Horror ist dieses Werk definitiv ein Blick wert, da es noch tagelang zum Nachdenken anregt.

Das 4K UHD Bild, welches meist im 1,85:1 Vollbildformat daherkommt, bietet scharfe Kanten, unzählige Details zum bestaunen und eine sehr warme Farbkomposition mit kräftigen Farben. Schwarz ist ebenfalls schön satt und sorgt mit dem gut eingestellten Kontrast für ein insgesamt plastisches Bild. Ab und an gibt es auch ein 4:3 VHS Bild, das der Atmosphäre geschuldet ist und ebenfalls realistisch wirkt. Spitzlichter halten sich in Grenzen und bieten "lediglich" Glanz in den Augen und strahlend helle Flächen.

Vom deutschen Dolby Atmos Ton hatte ich mir mehr "Spielereien" gewünscht. Dialoge sind zwar sauber und klar, einige wenige Surroundeffekte sowie einen sehr coolen Ambient-Score gibts auch, allerdings könnte es etwas mehr direktionale Dynamik geben. Auch "von oben" hörte ich lediglich das Summen der Neonröhren - aber auch nur, wenn man genau hinhört. Hier wäre mehr drinnen gewesen.

Das Bonusmaterial befindet sich ausschließlich auf der beiliegenden Blu-Ray... die UHD hat nur den Hauptfilm. Wer die 16 Minuten längere Fassung ("Everything must go Edition") sehen will, muss die Blu-Ray einlegen. Ich habe noch kein Bonusmaterial geschaut, da ich den Film noch etwas wirken lassen wollte.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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1
bewertet am 28.09.2026 um 08:54
Wirklich schöner Märchen-/Fantasyfilm mit sympathischen Figuren. Irgendwie haben mich die drei Brüder manchmal an die drei Hobbits aus „Herr der Ringe“ erinnert. Der Film lässt jedenfalls keine Langeweile aufkommen, bietet ein paar gut getrickste Monster, Action, herrliche Landschaftsaufnahmen sowie eine gute Portion Humor. Genau der richtige Film für Sonntagnachmittag.

Bild

Als Erstes fällt auf, welche knalligen Farben, eine tolle Schärfe und Detailzeichnung das Bild hat. Durch den knackigen Kontrast und die tiefen Schwarzwerte hat das Bild eine schöne Plastizität.

Ton

Der deutsche Ton liegt im Format DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet ein echtes Highlight für Heimkino-Fans, da er die magische Kulisse des Films extrem druckvoll untermalt. Der Subwoofer kriegt ordentlich zu tun, sobald der riesige Troll die Bildfläche betritt und sich durch die skandinavischen Wälder bewegt. Die Surround-Lautsprecher werden hervorragend ausgenutzt. Das Knacken von Ästen oder das Rauschen des Windes verteilen sich präzise im Raum und ziehen einen mitten in das Geschehen. Trotz der krachenden Effekte bleiben die Stimmen der Charaktere im Center-Lautsprecher zu jeder Zeit klar verständlich.

Das Bonusmaterial besteht nur aus einer Trailershow und dem Trailer zum Film.

Fazit: Lohnenswerter Märchen-/Fantasyfilm für die ganze Familie.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 28.09.2026 um 03:04
Die Story dreht sich um einen alternden Robin Hood.
Mal eine ganz neue Geschichte rund um den König der Diebe.
Mit vielen Erwartungen an den Film ran gegangen und viel Vorfreude.
Die Trailer waren echt gut und machten Laune
Leider war es eine Enttäuschung, denn der Film ist schlichtweg schlecht.
Bis auf ein paar Szenen, einige Minuten, war der Film langweilig.
Ein paar wenige Male dachte man es geht los und der Film wird spannend, doch dann wurde man wieder enttäuscht und die trostlose Handlung setzte sich fort.

Das Bild war recht gut, bis auf einige Kriselige Stellen, der Ton war recht gut aber stellenweise sehr zurückhaltend.

Alles in allem, kein Film den man zwei mal gesehen haben muss, selbst auf das eine mal kann ich rückblickend gern verzichten.

Echt Schade!
Story mit 1
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic UB9004
Darstellung:
LG 65E6D
 
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bewertet am 28.09.2026 um 03:04
Die Story dreht sich um einen alternden Robin Hood.
Mal eine ganz neue Geschichte rund um den König der Diebe.
Mit vielen Erwartungen an den Film ran gegangen und viel Vorfreude.
Die Trailer waren echt gut und machten Laune
Leider war es eine Enttäuschung, denn der Film ist schlichtweg schlecht.
Bis auf ein paar Szenen, einige Minuten, war der Film langweilig.
Ein paar wenige Male dachte man es geht los und der Film wird spannend, doch dann wurde man wieder enttäuscht und die trostlose Handlung setzte sich fort.

Das Bild war recht gut, bis auf einige Kriselige Stellen, der Ton war recht gut aber stellenweise sehr zurückhaltend.

Alles in allem, kein Film den man zwei mal gesehen haben muss, selbst auf das eine mal kann ich rückblickend gern verzichten.

Echt Schade!
Story mit 1
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic UB9004
Darstellung:
LG 65E6D
 
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bewertet am 27.09.2026 um 20:28
Als Marty Supreme angekündigt wurde, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, was uns Josh Safdie, welcher zum ersten Mal ohne seinen Bruder Benny im Regiestuhl Platz nimmt, über einen Tischtennisspieler erzählen möchte. Durch den früheren US-Kinostart Ende letzten Jahres nahm der Hypetrain schon ordentlich an Fahrt auf, wodurch ich den Kinorelease im Februar gar nicht abwarten konnte. Im Kino wurde ich dann zweieinhalb Stunden von Timothée Chalamet's Tour de Force erschlagen.

Auch wenn die Laufzeit nicht ohne ist und man vielleicht auf die eine oder andere Szene hätte verzichten können, klebten meine Augen nahezu von Anfang bis zu den Credits an der Leinwand. Dem aufstrebenden Tischtennisspieler Marty Mauser bei seinem unvorhersehbaren Abenteuer zuzusehen, ist stressig und wahnsinnig unterhaltsam zugleich.
Tischtennis spielt tatsächlich keine tragende Rolle. Es geht am Rand um den Sport, aber zu großen Teilen geht es darum, dass Marty von einem Problem ins nächste stolpert, da bei seinen Lösungsversuchen neue Probleme entstehen. Unser Protagonist ist dabei eher selten sympathisch, aber sehr überzeugend in seinen Plänen und Entschuldigungen.

Unfassbar, was hier für ein Drehbuch abgeliefert wurde. Atempausen gibt es gefühlt keine, auch wenn natürlich nicht jede Szene stressig ist. Das Pacing ist einfach sehr gut, denn es gibt keinen Leerlauf. Alleine für Chalamet's Performance lohnt sich der Film schon vollkommen. Aber auch der übrige Cast ist von vorne bis hinten fantastisch besetzt und aufgelegt. Obendrein ist die Inszenierung großartig. Durch einen körnigen, dreckigen Look wirkt der Film wie aus einer anderen Zeit. Der Score gepaart mit dem Soundtrack ist klasse. Das ist Filmemachen erster Klasse.
Hier gibt es nichts zu Meckern.

Marty Supreme gibt mir ein Gefühl der Frische und Originalität wie ich sie ewig nicht gespürt habe. Man kann von Chalamet halten, was man möchte, aber der Mann hat Talent und offensichtlich ein gutes Händchen bei seiner Rollenauswahl.
Für mich Stand: jetzt nach wir vor der beste Film des Jahres. Ich gebe Marty Supreme 4,5 Punkte.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
Samsung Q70R
 
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bewertet am 27.09.2026 um 20:24
Steven Spielberg hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche herausragende Filme abgeliefert, aber auch gelegentlich danebengegriffen und leider gehört Disclosure Day für mich zu seinen bislang schwächsten Werken. Damit hätte ich im Vorfeld wirklich nicht gerechnet, zumal die Voraussetzungen für einen packenden Science-Fiction-Film eigentlich hervorragend waren. Auf der positiven Seite steht ganz klar die hohe Produktionsqualität, denn abgesehen von einigen missratenen CGI-Tieren sieht der Film durchgehend hochwertig und aufwendig inszeniert aus. Spielbergs Stammkameramann Janusz Kamiński liefert einmal mehr starke Bilder und beeindruckt mit einigen technisch anspruchsvollen und visuell hervorragend umgesetzten Aufnahmen. Auch schauspielerisch bleiben kaum Wünsche offen, denn Emily Blunt und Josh O’Connor überzeugen als Hauptfiguren, während Colman Domingo selbst in einer kleineren Rolle einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Colin Firth wäre als Gegenspieler ebenfalls eine spannende Wahl gewesen, wird vom Drehbuch allerdings derart blass gezeichnet, dass seine Figur kaum Wirkung entfalten kann. Mein mit Abstand grösstes Problem mit Disclosure Day ist jedoch, dass der Film über weite Strecken schlicht stinklangweilig ist, uninspiriert vor sich hinplätschert und dabei kaum Spannung oder echtes Mysterium entwickelt. Hinzu kommt eine völlig überzogene Laufzeit, denn meiner Meinung nach hätte man den Film problemlos um mindestens 45 Minuten kürzen können, ohne dabei etwas Wesentliches zu verlieren. Erst in den letzten rund 25 Minuten habe ich endlich den Film bekommen, den ich mir von Anfang an erhofft hatte, denn hier zieht das Tempo deutlich an und Spielberg zeigt plötzlich, wie spannend das Ganze hätte sein können. Dieser starke Schlussspurt konnte bei mir zwar noch einmal ordentlich punkten, kommt aber viel zu spät, um die zähen Minuten davor vergessen zu machen oder im Science-Fiction-Genre wirklich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Am Ende ist Disclosure Day für mich zwar keine komplette Katastrophe und besitzt durchaus einige Qualitäten, aufgrund meiner deutlich höheren Erwartungen ist er aber trotzdem eine der grössten filmischen Enttäuschungen des Jahres.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 27.09.2026 um 19:37
Ein Familienvater, der normalerweise ein eher unscheinbares und normales Leben führt, wird plötzlich dazu gezwungen, Dinge zu tun, für die er überhaupt nicht vorbereitet ist, um seine Familie zu retten. John muss sich innerhalb kürzester Zeit Wissen aneignen, Kontakte knüpfen und einen detaillierten Fluchtplan entwickeln.
Russell Crowe macht seine Sache grundsätzlich gut. Er spielt John Brennan als verzweifelten Ehemann, der zunehmend unter dem Druck der Situation zusammenbricht. Gerade seine Unsicherheit und Überforderung wirken an einigen Stellen glaubwürdig. John ist kein klassischer Actionheld, sondern ein gewöhnlicher Mann, der sich in eine Situation hineinmanövriert, die seine Fähigkeiten eigentlich deutlich übersteigt.
Auch die Beziehung zwischen John und Lara hätte meiner Meinung nach stärker ausgearbeitet werden müssen. Der gesamte Film basiert schließlich darauf, dass John bereit ist, alles für seine Frau zu riskieren. Trotzdem bekommt man vergleichsweise wenig Einblick darin, warum ihre Beziehung so außergewöhnlich wichtig für ihn ist. Dadurch funktioniert die emotionale Ebene nicht immer so stark.
Die erste Hälfte des Films ist dabei noch besonders interessant. John versucht zunächst, auf legalem Weg zu helfen. Er recherchiert den Fall, spricht mit Anwälten und versucht, die Zweifel an der Verurteilung seiner Frau zu beseitigen. Als diese Möglichkeiten scheitern, beginnt er schließlich, selbst einen Gefängnisausbruch zu planen.
Im letzten Drittel wird 72 Stunden dann deutlich actionreicher. Die Flucht selbst bietet einige spannende Momente und erzeugt immer wieder Zeitdruck. Wenn John improvisieren muss und sein gesamter Plan Gefahr läuft aufzufliegen, funktioniert der Film durchaus gut.
Visuell ist der Film solide, aber ebenfalls nichts Außergewöhnliches. Die Inszenierung ist professionell und einige Verfolgungssequenzen sind ordentlich umgesetzt. Die Atmosphäre wirkt stellenweise angenehm düster und angespannt.
Trotz einer Laufzeit von über zwei Stunden wird der Film nicht ständig langweilig. Es gibt immer wieder neue Probleme, die John lösen muss und gerade die Vorbereitung des Ausbruchs hält die Handlung einigermaßen spannend.
Aber die Spannung funktioniert nicht immer gleich gut. Es gibt durchaus Situationen, in denen man mit John mitfiebert und wissen möchte, ob sein Plan funktioniert. Gleichzeitig ist die Handlung an manchen Stellen so vorhersehbar, dass die Spannung wieder etwas verloren geht.
Ein solider Thriller für einen Abend, den man sich durchaus anschauen kann.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
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bewertet am 27.09.2026 um 18:05
Der dritte Teil der Indiana-Jones-Reihe ist mein Liebling unter den Filmen mit Indy. Hier stimmt für mich alles. Der Erzählfluss ist toll, die Effekte und Schauwerte und der Humor ebenso. Und das ganz große Plus ist die schauspielerische Harmonie zwischen Connery und Ford. Wie sie sich in den Wortgefechten und komödiantischen Szenen die Bälle zuwerfen, ist traumhaft. Dabei schafft es der Film perfekt, die epische Suche nach dem Heiligen Gral mit einer intimen, humorvollen Vater-Sohn-Versöhnungsgeschic hte zu verknüpfen.

Bild

Das Bild der 4K-UHD bietet eine hervorragende Schärfe und sowie viele Details.
Die Schwarzwerte sind tief und kräftig, ohne dass Details in dunklen Ecken verloren gehen. Der Kontrast ist ebenfalls sehr gut, wodurch eine tolle Plastizität und Tiefenwirkung entsteht.


Ton

Der deutsche Ton liegt in Deutsch Dolby TrueHD 5.1 sowie in Deutsch DD 2.0 Stereo vor. Beide Tonspuren basieren auf der Kinosynchro.
Bevorzugen tue ich den sehr guten 5.1-Upmix.
Die 5.1-Tonspur bietet auch hier ein ordentliches Kinofeeling und ein tolles Raumklangergebnis mit schönen verortbaren Soundeffekten.

Als Bonusmaterial gibt es nur den Kinotrailer.

Fazit: Perfektes Popcorn und Abenteuerkino.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 27.09.2026 um 17:28
Der Agrarchemiekonzern U-North steht vor einer milliardenschweren Sammelklage von Menschen, die durch ein giftiges Unkrautvernichtungsmittel schwer erkrankt sind. Arthur Edens soll den Konzern verteidigen
Michael Clayton selbst in schon eine sehr interessante Figur. Er wird hier als kein typischer Held dargestellt. Vielmehr befindet er sich in einer persönlichen und beruflichen Krise. Er arbeitet für eine Kanzlei, obwohl er deren Vorgehensweisen teilweise kritisch gegenübersteht und verdient sein Geld damit, die Probleme anderer Menschen zu beseitigen.
George Clooney spielt diese Rolle sehr zurückhaltend. Besonders überzeugend ist, dass Clayton nicht als besonders charismatischer oder überlebensgroßer Held dargestellt wird. Er wirkt erschöpft, unter Druck und teilweise orientierungslos. Dadurch bekommt die Figur eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Gleichzeiti g hätte ich mir gewünscht, dass der Film emotional stärker auf Clayton eingeht. Man erfährt zwar einiges über seine Vergangenheit und seine Probleme, aber vieles davon wird relativ schwach erläutert.
Neben George Clooney überzeugt vor allem Tilda Swinton als Karen Crowder. Ihre Figur ist eine äußerst wichtige Gegenspielerin und verkörpert die enormen Anforderungen, die innerhalb der Konzernwelt herrschen. Swinton spielt sie kontrolliert und gleichzeitig zunehmend verzweifelt.
Auch Tom Wilkinson hinterlässt als Arthur Edens einen sehr guten Eindruck. Seine Figur bringt eine andere, deutlich chaotischere Energie in den Film. Gerade das Zusammenspiel mit Clayton ist da schon interessant.
Der Film zeigt eine Welt, in der moralische Entscheidungen häufig hinter finanziellen Interessen zurückstehen müssen. Besonders interessant ist dabei die Frage, ob ein einzelner Mensch innerhalb eines solchen Systems überhaupt etwas verändern kann.
Viele Gespräche drehen sich um juristische und wirtschaftliche Zusammenhänge und nicht jede Information ist sofort verständlich.
Die Inszenierung klappt auch ganz gut. Die Kameraarbeit und die Musik sorgen für eine angespannte Atmosphäre. Besonders gelungen ist die nüchterne Darstellung der Geschäftswelt. Büros, Konferenzräume und Hotels wirken beinahe kalt und anonym.
Das funktioniert häufig gut, aber nicht immer. Vor allem in der ersten Hälfte zieht sich die Handlung teilweise ziemlich. Einige Dialoge wirken unnötig kompliziert und manche Szenen hätte man meiner Meinung nach kürzer ausfallen können.
Auch das Tempo ist nicht immer optimal. Der Film nimmt sich sehr viel Zeit, seine Geschichte zu erzählen. Hier führt die langsame Erzählweise allerdings dazu, dass manche Passagen unnötig lang wirken.
Die Spannung funktioniert hier eher in der Geschichte selbst. Man möchte herausfinden, was tatsächlich passiert ist und welche Rolle die einzelnen Figuren spielen. Dafür muss man allerdings aufmerksam bleiben.
Wenn man zwischendurch nicht ganz konzentriert ist, kann es leicht passieren, dass man den Überblick verliert.
Im letzten Drittel nimmt der Film deutlich an Fahrt auf. Die verschiedenen Handlungsstränge werden zusammengeführt und die Geschichte bekommt eine klarere Richtung.
Das Ende passt grundsätzlich gut zum Film, ist aber für mich nicht die perfekte Auflösung.
Michael Clayton ist ein solider und intelligent geschriebener Thriller, der vor allem durch seine Themen, seine Schauspieler und seine Atmosphäre überzeugt. George Clooney liefert eine überzeugende Darstellung ab, der sich zwischen beruflichen Verpflichtungen, persönlichen Problemen und moralischen Fragen befindet. Die Handlung ist aber teilweise unnötig kompliziert und das Tempo stellenweise sehr langsam.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 27.09.2026 um 14:17
Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass Indys erstes Abenteuer für mich auch sein schwächstes ist. Nach einem tollen und effektvollen Anfang ebbt der Film schnell ab und ist über weite Strecken ziemlich langatmig. Hatte das alles spannender in Erinnerung. Ab der zweiten Hälfte zieht der Film dann spannungstechnisch an und das effektvolle Finale ist dann auch überaus gelungen und obwohl CGI und die Effektschmiede ILM noch am Anfang waren, sind gerade dort ein paar immer noch beeindruckende Effekte zu bewundern.

Bild

Das Bild der 4K-UHD bietet eine enorme Schärfe und viele Details.
Die Schwarzwerte sind tief und kräftig, ohne dass Details in dunklen Ecken verloren gehen. Der Kontrast ist ebenfalls sehr gut, wodurch eine hervorragende Plastizität und Tiefenwirkung entsteht.

Ton

Der deutsche Ton liegt sowohl (2008 Neusynchronisation) in Dolby TrueHD 5.1 als auch in der originalen Kinofassung in Dolby Digital 2.0 Stereo vor.
Die 5.1-Tonspur bietet ein ordentliches Kinofeeling und ein tolles Raumklangergebnis mit schönen verortbaren Soundeffekten.

Bonusmateria l ist bis auf Trailer und Teaser nicht doll.

Fazit: Trotz einiger Längen immer noch gutes Popcornkino und ein wegweisender Abenteuerfilm.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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0
bewertet am 27.09.2026 um 14:15
Im Mittelpunkt stehen die Oakland Athletics, ein Baseballteam mit deutlich weniger finanziellen Möglichkeiten als viele Konkurrenten. Nachdem einige wichtige Spieler den Verein verlassen haben, steht Billy Beane vor der schwierigen Aufgabe, die Mannschaft neu zusammenzustellen. Dabei stößt er auf die üblichen Probleme des Profisports. Spieler sind teuer, etablierte Methoden bestimmen die Entscheidungen und viele Verantwortliche verlassen sich stark auf Erfahrung und ihr Bauchgefühl.
Beane entscheidet sich jedoch für einen ungewöhnlichen Weg. Gemeinsam mit dem jungen Statistiker Peter Brand, gespielt von Jonah Hill, beginnt er, Spieler nicht danach zu beurteilen, wie berühmt sie sind oder welchen Eindruck sie auf Scouts machen, sondern anhand von statistischen Daten. Dabei geht es vor allem darum, unterschätzte Spieler zu finden, die für relativ wenig Geld bestimmte Eigenschaften mitbringen, die für den Erfolg der Mannschaft wichtig sind.
Brad Pitt trägt den Film mit einer überzeugenden und vergleichsweise zurückhaltenden Darstellung. Billy Beane wird nicht als unfehlbarer Supermanager dargestellt. Stattdessen wirkt er häufig frustriert, unsicher und unter großem Druck. Besonders interessant ist, dass der Film seine Vergangenheit immer wieder andeutet. Durch Rückblenden wird erklärt, dass Beane selbst einst als großes Baseballtalent galt, seine Spielerkarriere aber nicht den Erwartungen entsprach. Dadurch bekommt seine Besessenheit, Spieler richtig einzuschätzen, eine zusätzliche persönliche Ebene.
Jonah Hill funktioniert hervorragend als Gegenpol zu Brad Pitt. Seine Figur Peter Brand ist deutlich ruhiger und analytischer. Während Beane stärker aus Erfahrung und Instinkt heraus handelt, vertraut Brand auf Zahlen und Wahrscheinlichkeiten. Die Dynamik zwischen den beiden gehört zu den besten Elementen des Films. Ihre Gespräche sind teilweise humorvoll, gleichzeitig vermitteln sie die zentrale Idee des Films, ohne dass die Handlung ständig mit komplizierten Statistiken überladen wird.
Besonders gelungen ist die Art, wie Moneyball komplizierte wirtschaftliche und statistische Zusammenhänge verständlich macht. Der Film verlangt vom Zuschauer kein umfangreiches Wissen über Baseball. Auch wer mit dem Sport wenig anfangen kann, versteht relativ schnell, worum es geht. Die eigentliche Spannung entsteht nicht nur durch die Spiele, sondern durch die Auseinandersetzungen innerhalb des Vereins. Beane muss sich gegen Scouts, Trainer und andere Verantwortliche durchsetzen, die seine Methoden skeptisch betrachten.
Dabei zeigt der Film sehr deutlich den Konflikt zwischen Tradition und Innovation. Die klassischen Scouts beurteilen Spieler beispielsweise anhand ihres Auftretens, ihrer körperlichen Erscheinung oder ihres scheinbaren Talents. Beane und Brand versuchen dagegen, messbare Werte in den Vordergrund zu stellen. Interessant ist, dass der Film dabei keine vollkommen einfache Lösung präsentiert. Statistiken können helfen, Entscheidungen zu verbessern, aber sie nehmen dem Sport nicht seine Unberechenbarkeit.
Auch die Inszenierung trägt dazu bei, dass der Film trotz seines eher trockenen Themas unterhaltsam bleibt. Der Film setzt nicht auf spektakuläre Sportaufnahmen. Stattdessen ist Moneyball relativ ruhig erzählt. Viele Szenen spielen in Büros, Besprechungsräumen oder während Gesprächen am Telefon. Trotzdem entsteht eine konstante Spannung, weil jede Entscheidung Konsequenzen für das Team haben kann. Trptzdem hätte ich mir gerne ein paar mehr Spielaufnahmen gewünscht. Das kommt leider zu kurz rüber.
Außerdem kann der Film stellenweise etwas langsam wirken. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit um die Denkweise von Beane und Brand zu erklären. Das könnte für viele ziemlich trocken werden.
Was Moneyball letztlich besonders macht, ist seine Fähigkeit, Spannung aus Entscheidungen entstehen zu lassen. Es reicht, wenn Beane einen Spieler verpflichtet, einen anderen verkauft oder sich gegen die Meinung seines Umfelds stellt. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Form von Spannung, die eher aus Strategie entsteht.
Moneyball ist ein intelligenter, gut gespielter und überraschend spannender Sportfilm, der weit über das Thema Baseball hinausgeht. Brad Pitt liefert als Billy Beane eine starke Hauptrolle, während Jonah Hill als Peter Brand einen gelungenen Kontrast bildet. Besonders überzeugend sind das Drehbuch, die Dialoge und die zentrale Idee, traditionelle Denkweisen durch statistische Analysen infrage zu stellen.
Das Bild weiß zu überzeugen. Auffällig ist zunächst die natürliche und teilweise bewusst zurückhaltende Bildgestaltung. Stattdessen wirkt das Bild häufig etwas körnig und teilweise sogar leicht verschmutzt. Gerade dieser Look passt allerdings hervorragend zur Atmosphäre des Films.Bei der Schärfe kann die Blu-ray ebenfalls überzeugen. Besonders in Nahaufnahmen sind viele feine Details sichtbar. Gesichter, Hautstrukturen, Kleidung und kleinere Gegenstände werden sauber dargestellt. Auch die Baseballstadien profitieren von der guten Detailzeichnung. Gerade die großen Totalen des Spielfeldes vermitteln eine schöne räumliche Wirkung. In einigen Einstellungen fällt die Schärfe allerdings etwas weicher aus, insbesondere bei dunkleren Szenen oder weiter entfernten Einstellungen.
Die Farben wirken natürlich und werden nicht künstlich übersättigt. Besonders die grünen Baseballfelder stechen dabei positiv hervor. Auch die blauen Himmel und die Farben der Trikots kommen gut zur Geltung. Gleichzeitig bleibt der Film seinem eher gedeckten visuellen Stil treu. Die Farbgebung unterstützt damit den realistischen Charakter der Geschichte.
Der Schwarzwert ist ebenfalls ordentlich. Dunkle Szenen besitzen eine gute Tiefe, ohne dass dabei sämtliche Details im Schwarz verschwinden.
Negativ fällt lediglich auf, dass das Bild nicht durchgehend die gleiche Schärfe erreicht. Einige Einstellungen wirken etwas weicher und das Filmkorn kann stellenweise stärker auffallen.
Der Ton kann ebenfalls punkten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf den Dialogen.
Diese werden sehr klar und verständlich wiedergegeben. Stimmen sind sauber vom restlichen Klangbild getrennt und bleiben auch bei Hintergrundgeräuschen problemlos verständlich. Gerade bei den zahlreichen Gesprächen in Büros, Umkleidekabinen und Stadien funktioniert die Abmischung sehr gut.
Interessanter wird es bei den Baseballszenen. Hier kann die Surround Anlage deutlich stärker aufspielen. Die Geräusche des Publikums verteilen sich über die verschiedenen Lautsprecher und erzeugen eine angenehme Stadionatmosphäre. Der Schlag des Baseballschlägers besitzt einen schönen räumlichen Charakter, während sich die Zuschauergeräusche weit im Raum verteilen.
Der Subwoofer wird dagegen nur relativ selten gefordert. Große Bassattacken gibt es kaum. Die Musik und einzelne Stadionsequenzen sorgen gelegentlich für etwas mehr Dynamik, insgesamt bleibt die Tonspur aber eher zurückhaltend.
Besonders gelungen ist der Score von Mychael Danna. Die Musik fügt sich sehr harmonisch in das Klangbild ein und unterstützt die emotionalen Momente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gerade bei den späteren Baseballsequenzen entsteht dadurch eine schöne Atmosphäre.
Die Extras sind unter Durchschnitt.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
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bewertet am 27.09.2026 um 09:23
„Obsession – Du sollst mich lieben“ ist eine von zwei Horror-Überraschungen des Jahres 2026. Dass dem jungen Regisseur Curry Barker für diesen Schocker ein gerade einmal 1 Million Dollar Budget zur Verfügung stand, sieht man dem fertigen Werk zu keiner Sekunde an. Der Independent-Film beweist eindrucksvoll, dass echter Horror nicht durch teure Effekte, sondern durch kreatives Handwerk entsteht.

Der Einstieg verlangt dem Zuschauer zunächst etwas Geduld ab. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um die Figuren zu etablieren, wodurch das Tempo zu Beginn fast schon zu gemächlich wirkt. Wer diese anfängliche, hölzerne Durststrecke jedoch überwindet, wird mit einem absolut packenden und intensiven Filmerlebnis belohnt. Sobald es dann endlich losgeht, zieht die Spannungsschraube unerbittlich an.

Getragen wird der Film von einer herausragenden Hauptdarstellerin. Inde Navarrette liefert eine bärenstarke und emotionale Leistung als verfluchte Nikki ab. Ihre Transformation und die spürbare Verzweiflung im Kampf gegen das Unheil gehen unter die Haut und verleihen dem Horror eine emotionale Erdung.

Barker inszeniert das Ganze mit einer fantastischen, dichten Atmosphäre. Die visuelle Gestaltung fesselt den Blick, während der tolle, minimalistische Ambient Score ununterbrochen für ein unterschwelliges Unbehagen sorgt. Die Musik kriecht förmlich unter die Haut und bereitet den Boden für das eigentliche Highlight: die Schockmomente. Dem Film gelingen unerwartete und überaus gelungene Jumpscares, die nicht billig wirken, sondern präzise gesetzt sind und selbst abgehärtete Genre-Fans eiskalt erwischen.

„Obsession – Du sollst mich lieben“ ist ein atmosphärisches Werk im Low-Budget-Bereich. Trotz des ruhigen Starts entwickelt sich der Film zu einem packenden Horror-Hit, den man so schnell nicht vergisst. Ein absoluter Pflichtfilm für Genre-Liebhaber.

Vom 4K UHD Bild habe ich mir etwas mehr erwartet.Das Bild um Bildformat 1,50:1 (links und rechts schwarze Balken) bietet warme Farben die vermehrt gelb, Gold und Brauntöne zeigt. Der Schwarzwert ist ok und verschluckt nur Details, die auch verschluckt werden sollen. Die Schärfe ist ok - hebt sich aber nicht wirklich von der Blu Ray ab - wenn dann nur in Nuancen. Der Film soll aber nicht modern, crisp und Ultrascharf sein. Also wer möchte, kann auch beruhigt zur Blu Ray greifen, denn HDR Spitzlichter halten sich sehr in Grenzen.

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton bietet saubere Dialoge, transportiert den genialen Score in den ganzen Raum und hat auch nette Surroundeffekte zu bieten. Der Subwoofer darf während den Jumpscares mitmischen, bleibt aber ansonsten unauffällig.

Extras sind eine Handvoll bereits auf der UHD enthalten.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 27.09.2026 um 08:52
Auf Obsession war ich im Vorfeld richtig gespannt, denn der Film entwickelte sich nicht nur zu einem überraschenden Erfolg und erhielt starke Kritiken, sondern fällt auch genau in die Kategorie des Elevated Horrors, für die ich eine grosse Schwäche habe. Und tatsächlich hat Obsession für mich weitgehend gehalten, was er versprochen hat und mich am Ende sogar richtig begeistert. Mit den ersten 20 Minuten hatte ich allerdings noch etwas Mühe, da die Geschichte zunächst recht holprig erzählt wird und auch die Dialoge auf mich nicht besonders überzeugend wirkten. Danach hat mich der Film jedoch komplett in seinen Bann gezogen und bis zum starken Finale nicht mehr losgelassen. Die eigentliche Storyidee mag auf den ersten Blick nicht besonders aussergewöhnlich sein, entwickelt aber zunehmend interessante moralische Fragen und bietet gerade hinsichtlich der Frage, wer hier eigentlich Täter und wer Opfer ist, einiges an Diskussionsstoff. Seine grösste Stärke entfaltet Obsession für mich allerdings in seiner fantastischen und zunehmend beklemmenden Atmosphäre. Durch den cleveren Einsatz von Kamera, Licht und Schatten entsteht immer wieder ein enormes Unbehagen, ohne dass der Film dafür ständig auf offensichtliche Schockmomente zurückgreifen muss. Auch die Geräuschkulisse und der starke Score tragen entscheidend zum Horror bei und sorgen dafür, dass sich die bedrohliche Stimmung immer weiter zuspitzt. Was hier mit einem vergleichsweise kleinen Budget auf die Beine gestellt wurde, ist beeindruckend und zeigt einmal mehr, dass Talent, Kreativität und eine klare Vision oftmals wichtiger sind als riesige finanzielle Mittel. Ein absolutes Highlight ist zudem Inde Navarrette als Nikki, die mich mit der Intensität und Bandbreite ihres Spiels komplett umgehauen hat, während Michael Johnston zwar nicht ganz mit ihr mithalten kann, aber dennoch eine solide Leistung abliefert. Besonders auf psychologischer Ebene funktioniert Obsession hervorragend, scheut sich gleichzeitig aber auch nicht vor einigen gelungenen Härten, wodurch sich für mich ein erstaunlich rundes Gesamtbild ergibt. Trotz kleiner Schwächen zu Beginn ist Obsession für mich deshalb einer der besten Horrorfilme der letzten zehn Jahre und besitzt definitiv das Potenzial, sich langfristig zu einem modernen Klassiker des Genres zu entwickeln.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 27.09.2026 um 06:33
Kurzweiliger, humorvoller Film mit tollen Darstellern. Technisch ist die Umsetzung auf Blu-ray auf hohem Niveau, man kommt ohne nervige Vorfilme direkt ins Menü.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
 
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bewertet am 26.09.2026 um 22:02
Interview mit einem Vampir - Aus der Chronik der Vampire 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray nun auch in 4K. Das UHD Bild gewinnt an Schärfe und Farben gebenüber der Bluray und kann überzeugen. Der Dolby Digital 5.1 Ton ist identisch mit der Bluray, schade jedoch das man kein Transfer gemacht hat. Extras sind ein paar vorhanden im schönen Steelbook ohne FSK Flatschen :-)
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
OPPO UDP-203
Darstellung:
Epson Epson TW9400
 
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bewertet am 26.09.2026 um 20:56
So…
Jetzt hab ich den Film auch endlich mal geschaut! Kann man sich anschauen, kommt aber zu keiner Zeit an Conjuring heran! Bild und Ton sind gut!
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
Sony VPL-VW270ES
 
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bewertet am 26.09.2026 um 20:44
Michael (2026) 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray ist ein gewaltiges Biopic Drama über Michael Jackson der King of Pop. Die Story ist gut inszeniert von Antoine Fuqua mit überzeugendem Cast. Das UHD Bild des Films ist top liefert tolle Farben, Kontrast und Schärfe. Der Dolby Atmos Ton liefert die perfekte Soundinszenierung und klingt absolut top. Extras sind ebenfalls einige vorhanden. Der Film besitzt ein Wendecover :-)
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
OPPO UDP-203
Darstellung:
Epson Epson TW9400
 
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bewertet am 26.09.2026 um 18:36
Jahrelang habe ich auf diesen Westernklassiker gewartet. Olivia de Havilland gehört für mich zu den besten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts und hat in einigen Lieblingsfilmen von mir mitgewirkt. Bisher musste ich immer die grauenvolle DVD von "Der stolze Rebell" in Kauf nehmen, auf der man kaum etwas erkennen konnte außer großen Pixeln. Groß war die Vorfreude über die erstmalige Blu-ray Veröffentlichung. Doch die Ernüchterung war groß.

Das Bild ist unglaublich verwaschen, unscharf und detailarm. Der Hintergrund ist im Grunde durchgehend verschwommen, die Farben matt und das Bild viel zu hell. Ein bisschen was kann man da mit den TV-Einstellungen noch retten, aber insgesamt wirkt das wie eine kurz mit KI aufgeblähte Version der gruseligen DVD-Ausgabe. Ja: Das Bild ist viel besser als bei der DVD, aber das ist auch nicht schwer zu erreichen gewesen.

Der Ton ist in Ordnung, aber auch mit viel Rauschen und Knacken versehen. Man versteht allerdings im Grunde alles, von daher kann man damit Leben.

Bonusmaterial gibt es leider überhaupt nicht.
Story mit 5
Bildqualität mit 2
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
Sony Sony UHD
Darstellung:
Hisense Hisense 75U6NQ
 
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bewertet am 26.09.2026 um 18:33
Ich hab den Film mittlerweile schon das dritte Mal gesehen Kino, iTunes und nun die 4K Bluray.
Mir gefällt der wirklich sehr gut, man wird perfekt unterhalten.
Bild und Ton grandios
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Sony X700/K
Darstellung:
LG OLED G6 77 Zoll
 
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2
bewertet am 26.09.2026 um 17:21
Story: Avatar: Fire and Ash ist wiederum das zu erwartende Bildspektakel. Die Sullys leben mittlerweile bei dem Wasservolk der Na'vi und trauern immer noch über den Tod ihres Sohnes. Bei ihnen lebt auch der Menschenjunge Spider. Jake und seine Frau Neytiri beschließen aber ihn zurück zum Stützpunkt der Menschen zu schicken. dafür reisen sie mit den Lufthändlern, um ihn zu übergeben. Auf dem Weg werden sie allerdings vom Volk der Aschena'vis angegriffen und sind von nun an auf der Flucht und im Kampf gegen diese, denn auch Colonel Miles Quaritch schließt eine ungewöhnliche Allianz, um an Jake und Spider zu kommen. Habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt, auch wenn die Story keine wirklich neuen Ansätze liefert. Das muss es meiner Meinung nach aber auch nicht. Avatar lebt für mich vom ersten Teil weg durch seine opulenten Bilder und Kulissen.

Bild: Gestochen scharfes Bild, schöne Farbgebung, gibt es nichts auszusetzen

Ton: Klar verständliche Sprachausgabe, der Sound könnte dynamischer und kraftvoller sein, guter Surroundklang

Extras: Das Entzünden der Flamme: die Entstehung von Avatar: Fire and Ash: Die Fortsetzungen, Das Design von Pandora, Das Design der RDA, Die Frauen von Pandora, Varang und die Mangkwan, Performance Capture, Stunts, Schnitt und Virtuelle Kamera, Weta FX, ILM, Die Filmmusik, Die Kunst und die Wirkung von 3D, In Neuseeland Zu Hause; Homage an Jon Landau; Einweisung der RDA: Na'vi 101: Der offizielle Sprachkurs der RDA, Pandora Geheimdienstbericht; Trailer & Musikvideo: „Dream As One“ Musikvideo, Kinotrailer 1, Kinotrailer 2; 2xBD; Wendecover; Amaray im Schuber
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB9004
Darstellung:
Panasonic TX-55GZW1004
 
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bewertet am 26.09.2026 um 17:01
Eine abgelegene Hütte, eine kleine Gruppe von Menschen, eine rätselhafte Bedrohung und eine Entscheidung, von der angeblich das Schicksal der gesamten Menschheit abhängt.
Die Geschichte wirft zwar viele interessante Fragen auf, aber nicht immer genauso überzeugende Antworten darauf findet.
Die abgelegene Hütte erzeugt sofort eine unangenehme Atmosphäre. Man weiß nicht, wer die Fremden sind, was sie wirklich wollen und ob ihre Aussagen überhaupt stimmen.
Man weiß ungefähr genauso wenig wie die Familie in der Hütte. Dadurch entsteht ein Gefühl der Isolation. Niemand kann einfach Hilfe holen und gleichzeitig ist völlig unklar, wem man überhaupt vertrauen kann.
Die Situation wird außerdem dadurch verschärft, dass die Eindringlinge nicht einfach nur Gewalt anwenden wollen. Sie stellen der Familie eine moralische Entscheidung. Die Familie soll angeblich ein Mitglied opfern, um eine globale Katastrophe zu verhindern.
Damit beschäftigt sich der Film nicht nur mit Horror, sondern auch mit moralischen Fragen. Was wäre man bereit zu tun, um Millionen fremder Menschen zu retten? Kann man eine solche Entscheidung überhaupt treffen? Und wie viel Vertrauen kann man in Menschen haben, die behaupten, die Zukunft zu kennen?
Nach dem starken Anfang wiederholen sich bestimmte Abläufe relativ häufig. Die Familie wird mit den Eindringlingen konfrontiert, es gibt Diskussionen, neue Informationen werden enthüllt und anschließend verändert sich die Situation erneut.
Anfangs ist das spannend. Mit zunehmender Laufzeit entsteht jedoch ein gewisser Wiederholungseffekt.
Das liegt auch daran, dass der Film seine Handlung relativ stark auf einen einzigen Schauplatz konzentriert.
Eine der interessantesten Leistungen liefert Dave Bautista als Leonard.
Leonard wirkt zunächst bedrohlich, gleichzeitig aber erstaunlich ruhig und höflich. Genau dieser Gegensatz macht die Figur so geheimnisvoll.
Er ist körperlich einschüchternd, verhält sich aber häufig beinahe sanft. Dadurch weiß man als Zuschauer nie genau, wie man ihn einschätzen soll.
Bautista spielt diese Unsicherheit überzeugend. Gerade seine ruhige Art macht Leonard teilweise noch unheimlicher.
Auch Jonathan Groff und Ben Aldridge leisten solide Arbeit als Eric und Andrew, das Paar, das gemeinsam mit ihrer Tochter Wen in der Hütte lebt.
Ihre Figuren funktionieren vor allem über ihre Beziehung zueinander. Der Film versucht zu zeigen, wie eine Familie unter extremem Druck reagiert.
Eric ist dabei stärker von der Situation emotional betroffen, während Andrew skeptischer und misstrauischer gegenüber den Eindringlingen ist.
Wen ist ebenfalls eine wichtige Figur. Die Tatsache, dass ein Kind im Mittelpunkt dieser Extremsituation steht, erhöht automatisch den emotionalen Druck.
Kristen Cui spielt die Rolle überzeugend und schafft es, die Unsicherheit und Angst ihrer Figur glaubwürdig darzustellen.
Die Familie steht vor einer Entscheidung, bei der es keine wirklich gute Möglichkeit gibt. Wenn sie nichts tut, könnten Millionen Menschen sterben. Wenn sie ein Familienmitglied opfert, könnte die Welt gerettet werden.
Der Film stellt damit Fragen über Liebe, Opferbereitschaft und Vertrauen. Besonders interessant ist die Frage, ob es überhaupt moralisch vertretbar wäre, einen Menschen zu opfern, wenn dadurch viele andere gerettet werden könnten.
Ohne konkrete Spoiler zu nennen, lässt sich sagen, dass der Film einige Entscheidungen trifft, die zwar konsequent zur aufgebauten Handlung passen, aber nicht unbedingt die befriedigendste Auflösung darstellen.
Das Ende wirkt stellenweise etwas zu direkt. Nach einer langen Phase der Unsicherheit hätte man sich eine vielleicht sogar bessere Auflösung wünschen können.
Von der Atrmosphäre her macht der Film eigentlich alles richtig. Die Hütte mitten im Wald ist ein hervorragender Schauplatz. Sie vermittelt Isolation und lässt die Familie gleichzeitig gefangen wirken.
Auch die Bedrohung von außen wird effektiv inszeniert.
Dabei setzt der Film weniger auf klassischen Horror, als auf psychologischen Druck. Vielmehr entsteht die Spannung aus der Frage, was als Nächstes passieren wird.
Unterm Strich ist Knock at the Cabin deshalb für mich ein solider Mystery Thriller, der mich vor allem durch seine interessante Ausgangssituation und einige starke schauspielerische Leistungen unterhalten hat. Für einen wirklich herausragenden Film fehlt jedoch die notwendige Tiefe und Konsequenz.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 26.09.2026 um 13:41
Was gut funktioniert, ist die Atmosphäre. Der Film versucht, eine märchenhafte und leicht geheimnisvolle Stimmung aufzubauen und das gelingt zumindest stellenweise. Die fantastischen Elemente verleihen der Geschichte einen gewissen Charme. Es gibt einige Szenen, die tatsächlich eine angenehme Mischung aus Magie und Alltag erzeugen.
Allerdings hätte man aus dieser fantastischen Welt deutlich mehr machen können. Die Magie ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Geschichte, wird aber nicht immer so kreativ eingesetzt, wie man es sich wünschen würde. Vieles bleibt relativ harmlos und vorhersehbar.
Auch die Geschichte selbst hat Licht und Schatten. Der grundlegende Konflikt funktioniert durchaus, weil familiäre Beziehungen immer genügend Stoff für emotionale Geschichten bieten. Die Beziehung zwischen den Schwestern ist interessant genug, um den Film zu tragen. Man merkt, dass unterschiedliche Persönlichkeiten und Vorstellungen aufeinanderprallen und dass hinter den Konflikten eine gemeinsame Vergangenheit steckt.
Die beiden Hauptfiguren machen ihre Sache ebenfalls ganz gut.
Sandra Bullock spielt Sally Owens, die deutlich zurückhaltendere und bodenständigere der beiden Schwestern. Sally möchte mit der Magie und dem Fluch ihrer Familie möglichst wenig zu tun haben. Sie sehnt sich nach einem normalen Leben und nach einer stabilen Familie. Damit bildet sie einen starken Kontrast zu ihrer Schwester Gillian, die ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten wesentlich selbstbewusster auslebt.
Nicole Kidman übernimmt als Gillian Owens die wesentlich auffälligere Rolle. Gillian ist selbstbewusster, experimentierfreudiger und deutlich weniger bereit, sich den Regeln anderer zu unterwerfen. Sie genießt ihre magischen Fähigkeiten und hat eine wesentlich unkompliziertere Einstellung zu Beziehungen und Männern.
Kidman bringt eine starke Präsenz in diese Rolle. Während Bullock ihre Figur eher zurückhaltend spielt, wirkt Kidman von Beginn an selbstbewusst und charismatisch. Gillian fällt auf, und genau das soll sie auch.
Beim Humor ist der Film ebenfalls durchwachsen. Einige humorvolle Szenen funktionieren und lockern die Handlung angenehm auf. Besonders dann, wenn der Humor aus den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Figuren entsteht, wirkt er natürlich.
Die romantischen Elemente funktionieren ähnlich. Sie sind grundsätzlich passend zur Geschichte, wirken aber stellenweise etwas zu einfach. Beziehungen brauchen Zeit, damit das Publikum wirklich nachvollziehen kann, warum bestimmte Figuren einander wichtig sind.
Ein weiterer Punkt ist das Erzähltempo. Besonders in der Mitte entsteht gelegentlich der Eindruck, dass die Handlung nicht recht weiß, welchen Weg sie als Nächstes einschlagen soll.
Auch visuell ist der Film solide, aber nicht außergewöhnlich. Die fantastischen Elemente werden ordentlich präsentiert, doch es fehlen Bilder oder Szenen, die wirklich wirken. Der Film sieht keineswegs schlecht aus, besitzt aber auch keine besonders markante visuelle Identität.
Zauberhafte Schwestern ist ein durchschnittlicher Fantasyfilm mit einer durchaus interessanten Story und 2 guten hauptdarstellerinnen Er bietet einige charmante Momente und kann vor allem dann funktionieren, wenn man eine leichte Mischung aus Familiengeschichte, Romantik und Fantasy sucht. Allerdings hat mir eine einmalige Sichtung gereicht.
Gesehen im HD TV.
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
 
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bewertet am 26.09.2026 um 11:30
Der Film schließt direkt an Teil 1 an. Am Anfang gibt es noch eine Zusammenfassung von Teil 1.
Auch dieser Teil bietet wieder eine bunte Mixtur zwischen Schwertkampfaction,Fantasy und Sci-Fi, wieder mit einer ordentlichen Portion Humor. Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Feinstes Popcornkino.

Bild

Das Bild der 4K UHD bietet auch bei Teil 2 hervorragende Struktur und Detailtiefe wie auch Bildschärfe. Die Farben sind wunderbar kräftig, ebenso Schwarzwert und Kontrast.

Ton

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet ein perfekt abgemischtes Surround-Format. Es gibt wieder dynamische Effekte, die von Box zu Box wandern. Bei den Dialogen hat man sich diesmal nicht diese Mühe bei der Abmischung gemacht. Diese sind diesmal nur aus dem Center-Lautsprecher vernehmbar. Die Dialoge selbst sind jederzeit klar und verständlich und gehen nicht im Effektgewitter unter.

Das Bonusmaterial ist diesmal recht kurz und knapp.

Fazit: Auch Teil 2 bietet wieder außergewöhnliches Sci-Fi-Kino, welches wunderbar unterhält. Die Ausstattung kommt etwas mager daher.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 26.09.2026 um 11:27
Ein wilder Ritt der verschiedensten Genres. Zwischen Sci-Fi, Samurai-Film und Komödie angesiedelt, hat man ganz schön zu tun, der Geschichte zu folgen. Es lohnt sich aber, am Ball zu bleiben, denn der Mix ist flott inszeniert und unterhält passabel. Die Action ist ordentlich, ebenso die visuellen Effekte.

Bild

Das Bild bietet generell, aber gerade in Nahaufnahmen eine hervorragende Struktur und Detailtiefe wie auch Bildschärfe. Die Farben sind wunderbar kräftig, ebenso Schwarzwert und Kontrast.

Ton

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und bietet ein hervorragend abgemischtes Surround-Format. Es gibt extrem dynamische Effekte, die von Box zu Box wandern. Selbst bei Dialogen ist dies zu vernehmen. Die Dialoge selbst sind jederzeit klar und verständlich und gehen nicht im Effektgewitter unter.

Das Bonusmaterial ist recht kompakt. Das Making-of ist empfehlenswert.

Fazit: Tolles und außergewöhnliches Sci-Fi-Kino, welches echt gut unterhält.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 26.09.2026 um 10:15
Mit seinem Low Budget Kinodebüt ließ Youtuber Curry Baker viele Big Budget Filme an den Kinokassen regelrecht Staub schlucken. Den Hype um diesen Film habe ich mitgekriegt aber ansonsten nicht wirklich mit diesem Film befasst, da mich das Ganze jetzt nicht so wirklich interessiert hat, aber nachdem mir dieser Film im Szenerie Podcast sehr schmackhaft gemacht wurde, dachte ich mir: Ach schaue ich ihn doch mal an.
Alter Schwede wtf war das bitte schön für ein Film. Ich sage ich selten aber diesen Film sollte man im Kino sehen oder zumindest in einem komplett dunklen Raum, mit einer guten Soundanlage ohne irgendwelche Ablenkungen. Dadurch dass hier mit wenig Licht gearbeitet wird und das meiste Nachts spielt ist dieser Film eher dunkel gehalten und gleichzeitig spielen die Soundeffekte eine wichtige Rolle, entsprechend muss man sich voll und ganz auf diesen Film konzentrieren um möglichst nichts zu verpassen, dabei ist dieser Film an sich inhaltlich nichts neues. Es ist im Grunde eine Mischung aus Wishcraft und Fatal Attraction und braucht auch anfangs um etwas in Fahrt zu kommen aber nach 20 Minuten geht es ab. Die Erzählweise bliebt zwar stets ruhig und charakterfokussiert aber gleichzeitig zeugt dieser Film für ein solches Unbehagen wie ich es nur selten bei einem Film gesehen habe, erst recht bei jemanden der noch nicht so viel in Sachen Film gedreht hat. Spontan fallen mir nur Saw und It Follows ein, wo ich ein ähnliches Gefühl bei einem Film von einem so jungen Regisseur gekriegt habe.
Die Atmosphäre hat es in sich und das ganze im Zusammenspiel zwischen dem wenigen Licht und den Soundeffekten ist wirklich ganz großes Kino. Man erschreckt sich nur in wenigen Momenten aber dann richtig. Die wenigen Lastspitzen in dem Bereich schlagen von 0 ohne Vorwarnung mit unglaublicher Wucht auf 100, dass selbst erfahrene Filmkenner sich hier erschrecken. Ich habe es zumindest einige male getan.
Und dann ist da natürlich noch Hauptdarstellerin Inde Navarrette, die bisher nur bei kleinen unbekannten Filmen mitgespielt hat und bei diversen Serien dabei war. Was diese Frau hier abliefert ist unglaublich, eine schier krasse intensive Darstellung, eine Frau so wunderschön und so furchteinflößend zugleich. Jede Bewegung, jede Mimik pure Perfektion was sie hier abliefert. Es war regelrecht ein Genuss ihr hier bei der Arbeit zuzusehen.
Michael Johnston als Gegenpol macht seine Sache zwar recht gut, aber wird von seiner weiblichen Gegendarstellerin regelrecht an die Wand gespielt.
Es ist toll anzusehen wie das Ganze im Verlauf immer mehr außer Kontrolle gerät und die letzten 20 Minuten sind so bitter und so böse mit einem Ende der wie ein Schlag in die Magengrube ist.
In der Summe ist das wirklich ein Film der seinem Hype gerecht wird, ein Film den man sich wirklich mal ansehen sollte und ein Paradebeispiel wie man mit wenigen Mitteln einfach nur durch Atmosphäre und klasse aufspielenden Cast ein wirklich tolles Film Erlebnis schaffen kann. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Film von Curry Baker, welches im selben Universum wie Obsession spielen soll, denn dieser Film gab mir dass Gefühl dass man hier soeben die Geburtsstunde zukünftigen ganz ganz großen Regisseur gesehen zu haben.
Das Bild ist stillbedingt sehr dunkel, was man hier auf der Bluray noch mal besonders merkt. Man kann diesen Film wirklich nur in einem abgedunkelten Raum gucken. Dazu verschlucken die vielen dunklen Seznen auch einiges an Schärfe. Filmkorn gibt es aber nicht.
Der englische Ton ist ein Wucht, unglaublich kraftvoll und Reich an Details mit tollem Raumklang.
Das Bonusmaterial ist in HD und hat nur ein ca. 20 Minuten Making of Feature
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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bewertet am 26.09.2026 um 07:46
Niemand hat von der verspäteten Fortsetzung der Kult-Reihe ein cineastisches Meisterwerk erwartet. Dennoch hinterlässt meine erste Sichtung von „Scary Movie“ aus dem Jahr 2026 ein zwiespältiges Gefühl, und ich kann die teils vernichtenden Kritiken leider vollkommen nachvollziehen.

Für mich markiert dieser Teil vorerst das traurige Schlusslicht der gesamten Reihe, die ich nach wie vor liebe und schätze. Das größte Problem des Films liegt in seinem Timing und der Gag-Dichte. Nicht jeder Witz und schon gar nicht jeder flache, blöde Spruch sitzt hier. Viel zu oft verkommt die Handlung zu einer unzusammenhängenden Nummernrevue, bei der ein Sketch an den nächsten gereiht wird, ohne dass ein echter Erzählfluss entsteht. Vieles wirkt bemüht und extrem aufgesetzt. Besonders die altbekannten Rassismus-Gags wiederholen sich ständig, wirken einfach abgenutzt, formelhaft und haben ihren einstigen, provokanten Biss komplett verloren.

ABER – und das ist das große Aber, warum ich den Film nicht gänzlich abschreiben kann: Der Nostalgie-Faktor rettet das Spektakel vor dem totalen Absturz. Ich liebe die alte Crew rund um die Wayans-Brüder und die fantastische Anna Faris. Ihr Zusammenspiel auf der Leinwand zu sehen, ist ein wunderbares, warmes Wiedersehen, das Fan-Herzen höher schlagen lässt. Wenn die Crew in Fahrt kommt, blitzt er wieder auf, dieser herrlich anarchische Humor, bei dem absolut jede Seite politisch unkorrekt ihr Fett wegkriegt. Und es gibt sie, die gelungenen Gags und Sprüche.

Zudem kommen Horrorfilm-Fans voll auf ihre Kosten. Die zahllosen Anspielungen auf aktuelle Genre-Highlights und die moderne Popkultur machen beim Entdecken einfach großen Spaß.
Gepaart mit einer überraschend hochwertigen optischen Umsetzung, die sich deutlich von den billigen Looks früherer Trittbrettfahrer-Parodien abhebt, bleibt ein extrem durchwachsenes Filmerlebnis.

Wer die alten Charaktere vermisst hat und über platte Rohrkrepierer hinwegsehen kann, wird passabel unterhalten – ein popkulturelles Highlight ist die Rückkehr jedoch nicht. Bei mir hat er aber noch etwas Fanboy-Bonus. Achja, auch positiv ist, dass in der deutschen Fassung wirklich alle Charaktere ihre gewohnten Synchronsprecher haben.

Das 4K UHD Bild ist wie erwartet gelungen. Natürliche warme Farben mit tollen Kontrasten und Spitzenhelligkeiten gepaart mit einem tiefen Schwarzwert der nichts verschluckt. Details gibt’s obendrauf zur Genüge zu entdecken - eben eine moderne Produktion.

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist genrebedingt solide bis gut, reißt aber natürlich keine Bäume aus. Dialoge sind jederzeit klar und verständlich und auch Surroundeffekte gibts immer wieder mal. Bei den wenigen Musikstücken darf auch immer wieder mal der Subwoofer mitmischen.

Beim Bonusmaterial gibts eine Handvoll Extras.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 26.09.2026 um 05:52
To Live and Die in L.A. ist alles andere als ein typisches Polizeidrama und fühlt sich durch einige ungewöhnliche Entscheidungen auch heute noch angenehm erfrischend an. Ein wesentlicher Grund dafür ist die von William Petersen stark verkörperte Hauptfigur Richard Chance, die zunehmend von Rache und Obsession getrieben wird. Besonders spannend ist dabei seine negative Entwicklung, denn im Laufe der Handlung überschreitet Chance immer mehr moralische und gesetzliche Grenzen und wird schliesslich selbst kriminell. Auch Willem Dafoe überzeugt als skrupelloser Geldfälscher Eric Masters, da er solche zwielichtigen und bedrohlichen Figuren mit einer beeindruckenden Leichtigkeit verkörpern kann. Sehr gelungen ist ausserdem die Mischung aus Action, Dialogen und Ermittlungs- beziehungsweise Spionagearbeit, wodurch der Film trotz seines Alters noch immer einiges zu bieten hat. Besonders die berühmte Verfolgungsjagd sowie die atmosphärische Inszenierung sorgen dabei für einige denkwürdige Momente. Das Setting von Los Angeles wird hervorragend eingefangen und ist mit seinen Strassen, seiner düsteren Atmosphäre und seinem besonderen Look beinahe selbst ein Teil der Handlung. Zwar hat der Film zwischendurch einige Pacing-Probleme und hätte an der einen oder anderen Stelle etwas gestrafft werden können, dafür überrascht das für Hollywood-Verhältnisse sehr untypische und schockierende Finale umso mehr. Insgesamt mag ich To Live and Die in L.A. trotz seines Alters noch immer sehr gerne, da ihn vor allem seine kompromisslosen Figuren und ungewöhnlichen Storyentscheidungen zu einem sehenswerten und überraschend zeitlosen Thriller machen.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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Blu-ray Film Tipp

 
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