Neueste Bewertungen - Blu-ray Filme

Auf dieser Seite finden Sie die 50 neuesten Filmbewertungen.
bewertet am 20.10.2018 um 00:34
Erreicht bildtechnisch nicht mehr ganz die Klasse wie Teil 1. Trotzdem eine klar sichtbare Verbesserung gegenüber der alten BD. Ton ist halt die alte Spur, Fox eben.

Bild 4/5
Ton 3,5/5
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
bewertet am 19.10.2018 um 22:30
Das ist mit Abstand der schlechteste Star Wars Film der mir jemals untergekommen ist. Ich hatte Vertrauen in dem Film da The Force Awakens eine durchaus respektvolle Fortsetzung der Originaltrilogie ist. Als Langzeitfan des Franchises war ich aber von diesem Schandfleck der legendaren Filmreihe empört. Wie man hier mit den ikonischen Charakteren umgegangen ist und wie dieser Film die ganze Star Wars-Lore durch den Dreck zieht, habe ich in dieser Art noch nie in den vorherigen Teilen gesehen. Man kann über George Lucas sagen was man will aber selbst die Prequels sind da mit mehr Respekt rangegangen. Die haben Lukes Charakter so sehr versaut, dass sogar Episoden IV bis VI für mich nun ruiniert sind. The Last Jedi ist ein kolossales Disaster. Ab hier ist Schluss für mich. SOLO habe ich geskipped und Episode IX ist mir nun sowas von egal.

Technisch ist die Blu-Ray sehr gut. Super Bild und Ton. Viele Extras.
Story mit 1
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
bewertet am 19.10.2018 um 16:43
Tolle Dinos, coole Action. Leider lässt er in der zweiten Hälfte ein wenig nach, die erste Hälfte ist unterhaltsamer. Dadurch etwas schlechter als der erste Teil der J. Word Reihe. Für Fans der Reihe ein muss.

3D sorgt für tollen räumlichen Eindruck und wird sehr gut umgesetzt, was den Filmen noch mehr würze verleiht. Auch das 2D Bild ist scharf und knackig, wie es für einen neuen Film sein soll.

Der Ton mit dem unglaublich druckvollen Bass ist einfach beeindruckend.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 5
Player:
OPPO BDP-103EU
Darstellung:
Epson EH-TW7200
bewertet am 19.10.2018 um 16:00
Wie geschaffen für das Heimkino, maue Story hin oder her.
Eifach Gigantisch, mit Tonreferenz!!
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Microsoft Xbox One S 2TB
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 19.10.2018 um 13:36
Es ist jetzt schon einige Zeit her, das ich "Die Klapperschlange" zum letzten Male gesehen habe. Da er in meine Carpenter-Sammlung, einfach mit hinein muß, habe ich bei diesem Steelbook nun zugeschlagen, und die Scheibe in mein Regal eingereiht. Diese hat ein gutes Bild, jedoch mit einem durchgängig leichten Rauschen. Dafür ist aber der Ton top.
Der Film selbst vermittelt eine beklemmende, düstere Atmospähre. Für Genrefans – vor allem aus den 80er Jahren – ist diese Scheibe ein absoluter Pflichtkauf.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
Panasonic TX-65AXW904
bewertet am 19.10.2018 um 11:23
Film zeigt vieles über die Immobilienblase in Amerika und den Finanzmarkt aber leider hat mir der Film nicht so Gut gefallen wie allen anderen hier.Bild ist Gut und der Ton halt nur DD 5.1 was zur heutigen Zeit gar nicht geht.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 2
bewertet am 19.10.2018 um 10:10
Dieses Mediabook ist des Klassikers echt würdig. Ein Film für jeden Tag des Jahres......und nicht nur zur Weihnachtszeit!

Dieser Film erzählt eine Geschichte, die jedem Menschen in seinen Leben passieren kann. Wenn auch unter verschiedenen Voranzeigen oder Umständen, das Ergebnis bleibt das Gleiche. Nicht nur zur Weihnachtszeit ein toller Film. Ein gemütlicher Tag daheim, ideal für die ganze Familie, lassen einen die kleinen und die großen Sorgen des Lebens ein wenig unbedeutender erscheinen...Der Film ist in allen Belangen schlicht weg perfekt!

Das Mediabook ist mit viel Liebe und Sorgfalt (und dem Film angemessen) gestaltet worden: Vintage-Look für das Cover und Backcover. Diese Sorgfalt setzt sich im 16-seitigen Booklet fort. Ausführliche Texte zum zeitlichen Kontext des Films. Dazu Bilder aus dem Film als Einzel- oder Doppelseite. Sehr schön :-) Das Blu-ray Set beinhaltet auch die DVD-Versionen als "Original Fassung und "Colorierte Fassung" auf je einer DVD.

Es ist der Lieblingsfilm unserer gesamten Familie und niemand von uns hat sich den Film bisher "über" gesehen, egal welche Generation...Traumhafte Veröffentlichung zu einem tollen Film. Dieses Mediabook ist des Klassikers echt würdig. Für alle Fans - und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jemand diesen Film nicht mag - ein absolutes Muss! Unbedingt kaufen und genießen - und das nicht nur zu Weihnachten!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Marantz UD5007
Darstellung:
Sony KDL-60W605B
bewertet am 18.10.2018 um 20:58
Bild: ist wirklicb sehr gut gelungen, frei von Kratzern oder anderen Bildfehlern. Lediglich die eine oder andere umschärfe die aber kaum ins Gewicht fällt. Top!

Ton: Sprache ist zu jeder Zeit verständlich aber bei den Actioneinlagen fehlt es altersbedingt an Dynamik. Aber dennoch solide Leistung.

Fazit: Klasse Sabotagedrama vor ernstem Hintergrund und der Frage ob Kunst oder ein Menschen leben mehr Wert ist. Einige ansätzendie zum Nachdenken bietet der Film worüber dann jeder für sich selbst darüber entscheiden kann was er davon hält.

Darsteller machen einen guten Job, allen voran natürlich Burt Lancaster. Der Film ist spannend und weiss zu unterhalten, man fiebert richtig mit. Es fehlt so das letzte Quäntschen für 5 Sterne aber im grossen und ganzen ein Top Film meiner Meinung nach.

FSK 18 ist etwas übertrieben heutzutage, denke FSK 12 tut es auch. Manches muss man nicht verstehen. Also bitte kein Gemetzel oder ähnliches erwarten.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Samsung BD-J5500E Curved
Darstellung:
LG LG PF1000UT Adagio
bewertet am 18.10.2018 um 20:03
Story: Kurzweiliger und unterhaltsamer Film, der viele alte Erinnerungen aufleben lässt. Die Story fand ich innovativ, auch wenn die Umsetzung dann schnell vorhersehbar war. Alles in allem aber feinstes Popcorn Kino.

Bild: gestochen scharfes Bild, gibt es nichts auszusetzen

Ton: klare Sprachausgabe und kraftvoller Sound, mit gutem Surroundklang, gibt es nichts auszusetzen

Extras: Pac-Mac, Donkey Kong, Centipede, Galaga, Dojo Quest, Q Bert, Der Gott der Maschine, Game on - Musikvideo von Waka Flocka Flame Feat. Good Charlotte, Der Spice Invader, Fotogalerie, Trailer, kein Wendecover, Amary im Pappschuber
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
bewertet am 18.10.2018 um 19:55
Story: Typische 90 Jahre Arnie Kost. Immer sehr unterhaltsam und voller Action, aber auch oft sehr unrealistisch und abstrus. Wieso trifft nie jemand "Arnie" und er alles beim ersten Schuss. :-) Die Story ist unterhaltsam, aber schnell vorhersehbar.

Bild: Durchgehend etwas Bildrauschen und recht matte Farben

Ton: Gut verständliche Sprachausgabe, allerdings hat mit die Power in den Actionszenen gefehlt. Außerdem recht frontlastig.

Extras: keine vorhanden, kein Wendecover
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
bewertet am 18.10.2018 um 19:51
Bild: Erstklassiges Bild, sehr sauberer Transfer. Farben kommen gut zur geltung und die Schwarzwerte sind ebenfalls überzeugend. Auf das Alter bezogen Top Qualität!!! Super Restauration bzw. Umsetzung.

Ton: Ist Ok, Dialoge sind gut verständlich, nicht mehr nicht weniger

Fazit: Ein Klassiker des Genres, hart und Gnadenlos. Clint Eastwood ist in Bestform - kühl und berechnend. Einer der besten Rachewestern die es gibt auf einer sehr guten Bluray. Warum dieser Film indiziert ist, ist aus heutiger Sicht eher unverständlich. Wie dem auch sei, wer Western mag kommt um diesen Film nicht vorbei!!!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Samsung BD-J5500E Curved
Darstellung:
LG LG PF1000UT Adagio
bewertet am 18.10.2018 um 19:44
Vorweg,

man darf nie vergessen das es hier um ein No Budget Projekt geht, was dem jungen talentiertem Regisseur Marvin Litwak einfach am Herzen lag.

Die Story ist für mich ziemlich herzergreifend und ist spannend zu verfolgen.

Ich liebe Filme die auf wahrer Begebenheit beruhen und gleich nach Sportdramen sind bioepics bei mir ganz oben auf der Liste.

Dieser Film macht keine Ausnahme und auch wenn ich mich 0,0 für die Kultur, das Land oder die Region interessiere (das ist nicht despektierlich gemeint ich habe großen Respekt vor den Menschen, sie ist mir einfach nie über den Weg gelaufen), schafft dieser Film es mich von der 1. Sekunde zu fesseln.

Technisch ist es mit Sicherheit kein Disney Marvel Film.

Aber wenn wir von dem handwerklichen reden muss dieser Film sich nicht verstecken, ganz im Gegenteil.

Für das Geld was man hier zahlt, unterstützt man einen jungen deutschen Regisseur von dem ich bereits nach seinem 1. Werk großer Fan bin.

Nicht ohne Grund hat dieser Film, viele independent Preise gewonnen und es ist eine Schande das dieser Film keine Aufmerksamkeit in Deutschland bekommt.

Tut euch selbst einen gefallen und schaut euch diesen tollen Film an.

Und nein, ich bin nicht der Regisseur und ich bin auch nicht mit ihm Verwandt ;-)
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Microsoft Xbox One X
Darstellung:
Samsung UE-65KS8090
bewertet am 18.10.2018 um 18:46
Die recht gute BD wird nochmal überboten. Das tiefe Rot von Christine sah nie besser aus. Wieder ein Top Transfer von Sony. Das Tonspur Gejammer in nahezu allen Releases ist allerdings irgendwann auch nervig. Ja, die originale Atmos Tonspur klingt super. Trotzdem reicht bei so einem Film die deutsche DTS-HD MA 2.0 dicke aus.

Bild 4,5/5
Ton 3/5
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
bewertet am 18.10.2018 um 18:39
Rein bildtechnisch ein absolut brillianter Transfer, schlägt die alte BD um Längen. Fox macht halt keine Sound Updates für deutsche Tonspuren. Trotzdem, dicke Empfehlung für Heimkino.

Bild 4,5/5
Ton 3,5/5
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
bewertet am 18.10.2018 um 14:16
SALT ist ein schnörkeloser Agenten-Actionfilm der Angelino Jolie hier ähnlich wie in MR. UND MRS. SMITH wieder als Action-Heroine zeigt. Mittlerweile hat Sie sich zwar aus diesem Genre zurückgezogen, hier darf Sie sich aber nochmal richtig austoben. Zwar ist der Film hier und da etwas übertrieben, dürfte ansonsten aber Actionfans gut gefallen. Zum einen ist die Rolle von Evylin Salt interessant angelehnt, zum anderen ist der Plot spannend und actionreich erzählt. Es gibt quasi keinen Leerlauf, so dass es in den gut 100 Minuten richtig die Post abgeht. Hier und da wundert man sich sogar ein wenig über die Kompromisslosigkeit von Salts-Vorgehen, im DC noch ein Stück weit stärker als in der Kinofassung, da wundert es mich am Ende dann doch irgendwie das Sie nochmal auf freien Fuß kommt, aber ok, thats Hollywood.

Habe SALT damals im Kino gesehen, auf der Blu-Ray haben sich neben der dort gezeigten Kinofassung gleich zwei zusätzliche Fassungen hinzugesellt: Extended Cut und Directors Cut. Ich habe mich für den DC entschieden und denke das er dem Film am besten bekommt, da er am Ende weniger offen ist und den Film als abgeschlossenen Werk betrachtet. Da Fortsetzungen offenbar eh nicht mehr geplant waren, ist das mir ach lieber als ein offenes Ende wie in der Kinofassung. Auch wurde der Härtegrad wieder etwas gesteigert und einige Twists eingebaut die es so zuvor auch nicht gab.

4/5 Punkten für den DC

---

Bild: Das Bild der Blu Ray ist durchweg sehr gut. Sehr hoher Schärfegrad, natürliche Farben. Passt für mich. 5/5

Ton: Der Film besteht aus einer Menge Actionszenen, die akustische Abmischung lässt keine Wünsche offen.

Extras: Neben den 2 zusätzliche Fassungen des Filmes die man auswählen kann, gibts noch eine Menge Hintergrund-Featurettes. Besonders interessant ist das kurze Feature mit ehemaligen Ex-Agenten über ihre Arbeit. Insgesamt ein rundes Gesamtpaket. 4/5
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Philips BDP3300
Darstellung:
Samsung UE-65H6470SS
bewertet am 18.10.2018 um 08:49
Der Film an sich ist sehr gut.
Technisch ist das HD Bild mit das schlechteste was ich auf Bluray gesehen habe !
Alles sehr grobkörnig wie VHS,also sehr schlecht restauriert.
Ton ist sehr gut.
Story mit 5
Bildqualität mit 1
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
bewertet am 17.10.2018 um 21:14
Eigentlich müssten wir ja alle schon längst gesättigt sein von den ganzen Superhelden-Verfilmungen. Aber hey, wenn das dann auch noch Filme sind, die nicht nur Blockbusterqualität fürs Massenpublikum bieten, sondern auch noch eine halbwegs gute Story abliefern... dann immer her damit!

Wenn wir mal die Flops aus dem DC-Universe außen vor lassen, so kann ich als totaler Comic- u. Kino-Fan mit abwechselnd niedrigem und hohem Anspruch beruhigt sein, denn gute Comic-Verfilmungen gibt es noch und machen von Teil zu Teil mehr Spaß (für mich zumindest).
So auch Avengers: Infinity War. Dieser übertrifft seine beiden Vorgänger, bei weitem sogar Avengers: Age of Ultron. Das ganze Effekt- und audiovisuell-Erlebnis spar ich mir mal an dieser Stelle, das ist mega, aber endlich, ja endlich haben wir hier unseren ultimativen Oberbösewicht (ob Endboss, wird sich erst noch zeigen...), Thanos sein Name, gefunden!
Ja, endlich haben wir einen Schurken, der nicht nur Angst macht/verbreitet, sondern auch mit einem glaubhaften Antrieb, ja sogar ein authentisches Handeln mit einigermaßen Sinn an den Tag legt. Genau das war immer eine nicht unerhebliche Schwäche bei den Marvel-Filmen - der Bösewicht. Nicht hier. Josh Brolin verkörpert ihn derart mit viel Charisma und Können, das ich Avengers: Infinity War alleine wegen ihm feiere.

Da geraten die wahren Helden hier schon ein wenig in den Hintergrund, was sich auch auf die Screentime derer auswirkt. Dennoch ist es hier gelungen, von allen storytechnisch mal mehr und mal weniger zu zeigen, ohne dass es irgendwie stört. Zudem vergehen die knapp 2,5 Stunden wie im Flug, ich hatte zu keiner Sekunde Langeweile.
Avengers: Infinity War wagt viel, besondern zum Ende hin. Es ist ein untypisch düsterer Disney-Streifen (muss man ja so sagen), dessen Finale einen mit offenem Mund zurück lässt... nur um noch ein Jahr warten zu müssen, wie es weiter geht - wobei das aber nicht überraschen sollte.
Genau dann auch können wir erst feststellen, wohin uns die Storyline der 3. Phase geleitet und was für Auswirkungen es auf unsere Helden hat.
Und noch ein Punkt: wenn wir dann Infinity War 1 und 2 (zu diesem Zeitpunkt steht der genaue Filmtitel noch nicht fest) zusammenfassend betrachten... haben wir dann die beiden besten Comic-Verflimungen aller Zeiten nach der The Dark Knight-Trilogie gesehen?
Wir werden sehen...

Das Bild ist erwartungsgemäß top. Der Ton ist, obwohl wir auf deutsch nur die Dolby Digital Plus-Tonspur hören dürfen, ebenfalls top. Kino pur!

Die Extras machen Spaß und sind kurzweilig, jedoch vermisse ich den Umfang vergangener Tage.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
bewertet am 17.10.2018 um 21:10
EPISODE ONE ist ein TV-Special zum zwanzigjährigen Jubiläum der Serie DETEKTIV CONAN und stellt eine Langfassung der ersten Folge der Serie im Spielfilmlänge dar, natürlich vollständig neu animiert und in sehr guter High Definition Qualität.

Der deutsche Ton klingt gut.

Als Bonusmaterial wird leider nur ein Poster und ein Wendecover geboten.

EPISODE ONE hat mich gut unterhalten und ist für Fans der Anime Serie auf jeden Fall zu empfehlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 17.10.2018 um 20:37
Angelehnt an die Ideen der großen Science Fiction Autoren Jules Verne und H.G. Wells entstand 1961 der Sci-Fi-Klassiker UNTERNEHMEN FEUERGÜRTEL, der die Welt am Vorabend einer Apokalypse darstellt, die ausgelöst wird, als ein Meteoritenschauer den die Erde umgebenden Van-Allen-Gürtel („benannt nach James van Allen ist der Strahlungsgürtel der Erde. Er ist ein Ring (Torus) energiereicher geladener Teilchen im Weltraum, die durch das Erdmagnetfeld eingefangen werden. Die Magnetosphäre wirkt dabei als Schutzschild für die Erde, weil sie verhindert, dass solche tödlich wirkende Teilchen die Erdbewohner erreichen.“ (cosmos-indirekt.de)) in Brand setzt. Aufgrund der stetig zunehmenden Erwärmung droht der Feuergürtel binnen weniger Wochen alles Leben auf der Erde zu vernichten. Sinnbildlich für die beiden konträren Meinungen steht auf der einen Seite der hochangesehene Wissenschaftler Dr. Zucco (Henry Daniell), laut dessen Berechnung sich der Feuerring bei Erreichen einer bestimmten Temperatur von selbst zerstört, also der Mensch nicht eingreifen dürfe, während Admiral Harriman Nelson (Walter Pidgeon) eine Idee entwickelt hat, dass mit dem Abschuss einer Atomrakete zu einer genau berechneten Uhrzeit und von einer exakten Position abgefeuert diese den Feuergürtel zum erlöschen bringen sollte und die Welt somit gerettet werden könne. Die beiden unvereinbaren und konkurrierenden Theorien spalten schließlich nicht nur die Weltbevölkerung, sondern auch die Besatzung des futuristischen Atom-U-Boots Seaview mit dem Nelson unterwegs ist zu dem Ort, von dem aus er die Atomrakete zünden muss, doch der Weg dahin ist weit, gefährlich und steckt voller Überraschungen.

Der Film UNTERNEHMEN FEUERGÜRTEL ist eng verbunden mit einer Legende des Filmbusiness: Irwin Allen. Allen, der auch unter seinem Spitznamen „Master of Disaster“ bekannt ist produzierte nicht nur den Film, sondern schrieb zusammen mit Charles Bennett auch die Drehbuchvorlage. Bennett arbeitete viele Jahre mit Regisseur Alfred Hitchcock zusammen und war unter anderem für die Drehbuchvorlagen für Filme wie DIE 39 STUFEN (1935), DER AUSLANDSKORRESPONDENT (1940) und DER MANN, DER ZU VIEL WUSSTE (1956) bekannt, ehe 1957 mit THE STORY OF MANKIND seine Zusammenarbeit mit Allen begann. Allen selbst hatte bereits 1953 für seine Dokumentation GEHEIMNISSE DES MEERES (Original Titel: The Sea around us) den Oscar für den Besten Dokumentarfilm erhalten. Seine Erfahrungen und sein dabei gesammeltes Wissen ließ Allen dann in die Produktion dieses frühen Blockbuster einfließen, den er selbst auch inszenierte. Allen hatte für seinen Film das zur damaligen Zeit außergewöhnliche Budget von 1,58 Mio. USD zur Verfügung und einen untrüglichen Sinn für das geschäftliche. Um Kosten zu sparen verwendete Allen beispielsweise gerne Spezialeffekte aus seinen früheren Filmen und fügte diese in seine Serien wieder ein. Ebenso verwendete er gerne Requisiten aus früheren Werken in seinen Produktionen. So kosteten beispielsweise das U-Boot Model sowie dessen Inneneinrichtung die horrende Summe von 400.000 USD weshalb Allen bereits während der Produktion zu UNTERNEHMEN FEUERGÜRTEL darüber nachdachte, wie er diese Kulisse weiter nutzen könne und entwickelte dabei die Idee einer eigenständigen TV-Serie rund um das U-Boot Seaview. Begünstigt durch den Erfolg an den Kinokassen (ca. 7 Mio. USD Einspielergebnis) war Allen in der Lage den Sender ABC zu überzeugen diese TV-Serie zu finanzieren. Die ebenfalls erfolgreiche TV-Serie Seaview lief mit 110 Episoden zwischen 1964 bis 1968 und wurde zur Vorlage für Steven Spielbergs TV-Serie SEAQUEST DSV, die zwischen 1993 bis 1996 lief.

Neben der faszinierenden und gut durchdachten Geschichte von Allen und Bennett sind auch die schön fotografierten Bilder durch Kameramann Winton C. Hoch hervorzuheben. Hoch wurde im Lauf seiner Karriere dreimal mit dem Oscar für die Beste Kamera ausgezeichnet (Johanna von Orleans, 1948; Der Teufelshauptmann, 1949; Der Sieger, 1952) und war in gleicher Funktion an weiteren Allan Produktionen beteiligt wie DIE WELT DER SENSATIONEN (1959), VERSUNKENE WELT (1960) und 5 WOCHEN IM BALLON (1962). Für den Score engagierte Allen mit Paul Sawtell und Bert Shefter ebenfalls bekannte Namen, die gleichfalls schon bei anderen Allen Produktionen (beispielsweise DIE WELT DER SENSATIONEN) mitwirkten. Neben den vielen Hochkarätern in der Crew engagierte Allen ein regelrechtes Allstar-Team an Schauspielern für seinen Film. Neben Walter Pidgeon (Oscar nominiert für MRS. MINIVER, 1942 und MADAME CURIE, 1943), der glänzend den unbeirrbaren Admiral Nelson spielt sind in weiteren Rollen Joan Fontaine (Rebecca, 1940; Verdacht, 1941; Jungfräuliche Liebe, 1943), Barbara Eden (Das gibt’s nur in Amerika, 1959; Flammender Stern 1960; Bezaubernde Jeannie, TV-Serie 1965 – 1970), Peter Lorre (Die Spur des Falken, 1941; Casablanca, 1942; Arsen und Spitzenhäubchen, 1944), Robert Sterling (Roughshod, 1949; Mississippi-Melodie, 1951; Staatsaffären, 1964) und Michael Ansara (Der große Fremde, 1957; Die Comancheros, 1961; Die Rache der glorreichen Sieben, 1969) zu sehen. Michael Ansara und Barbara Eden waren zum Zeitpunkt des Drehs verheiratet. Die beiden waren 16 Jahre verheiratet als die Ehe am 25. Mai 1974 geschieden wurde.

Die Blu-Ray Veröffentlichung durch Koch Media ist vorbildlich. Das sehr schön remasterte Bild ist im Original Format 2,35:1 (16:9). Als Sprach Optionen gibt es Deutsch und Englisch im Tonformat DTS-HD MA 2.0/5.0. Neben Untertitel in Deutsch und Englisch gibt es noch einiges an Extras auf der Scheibe wie den Audiokommentar mit dem „Seaview-Experten Tim Colliver, die Featurette „Science Fiction: Fantasy to Reality“ (ca. 15 Minuten), ein Interview mit Darstellerin Barbara Eden (ca. 6 Minuten), eine Super-8-Fassung (ca. 16 Minuten), eine Filmmusik Spur, eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial, sowie den Trailer in Deutsch und Englisch. Das ganze wird abgerundete durch ein Wendecover ohne das FSK-Logo auf der Rückseite. Kurzum, eine bemerkenswert gelungene Veröffentlichung.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
bewertet am 17.10.2018 um 17:14
Ich habe den Film für 5,- Euro auf dem Flohmarkt geschoßen.....und Voila, allein damit wurden die Produktionskosten schon wieder eingespielt.

Aber ernsthaft: Wer sich City Spiders kauft, erwartet kein Ben Hur, sondern ein B-Movie mit allen ihm üblichen Tücken, als da wären: Ein Drehbuch, bei dem plausible Handlungen mit juristischen Konsequenzen geahndet werden, Schauspieler die ihre Rollen auf dem Sozialamt angeboten bekommen haben und Spezialeffekte, die im wahrsten Sinne des Wortes sehr "Spezial" sind.
So bleiben einem Enttäuschungen erspart.

An diesem Maßstab gemessen, spielt City Spiders sicher in der unteren Liga der B-Movies mit, denn... kein Akteur schafft es, sich bis auf die Knochen zu blamieren, mit viel Phantasie und Feierabendbier ist eine Handlung rekonstruierbar und das Beastcreaturedesign ist zu monströs, um Lachsalven zu provozieren.

Den Kommentaren zufolge wurde der Film anscheinend in Real 3D gedreht. Ich äußere daran allerdings berechtigte Zweifel, denn die Tiefenwirkung ist durchaus überschaubar und die Objekte im Raum wirken zweidimensional. Perspektivische Verschiebungen bei Kameraschwenks scheinen ebenso eher für eine nachträgliche Konvertierung zu sprechen.
Sei's drum: Das Bild ist schön scharf und weitesgehendst frei von Doppelkonturen, was für ein entspanntes Filmvergnügen sorgt. Bei den New Yorker Panoramabildern und beim Veitztanz des Mutterungeheuers, keimt sogar kurzzeitig richtiges 3D Feeling auf.

Wer auf B-Movies steht, wird hier gut bedient, auch wenn sich der Trashfaktor in Grenzen hält. City Spiders ist nämlich keine Parodie wie Sharknado, denn dafür ist er zu ambitioniert produziert. Man ist hier sichtlich um Seriösität bemüht und so richtige Fremdschämmomente gibt es eigentlich keine.
Peinlich sind somit nur die Interviews der Extras, bei dem die Protagonisten über die psychologische Komplexität des Werkes referieren wird, als wäre gerade Citizen Cane eine Symbiose mit den Tragödien des Ayschilos und Sophokles eingegangen und als würde die Komplexität der Spezialeffekte die Transformers wie Klappstühle aussehen lassen.

Somit ist City Spiders ein kleiner harmloser Snack für zwischendurch, den man sich mal zum Durchschnaufen gönnen darf, bevor man das Marvel Universum wieder durch die gute Stube wüten läßt...

Und ACHTUNG: Nur die Version kaufen, bei der links unten auf dem Cover "Neue 3D Version" steht. Die erste 3D Version war anscheinend ein technisches Armageddon...
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Panasonic TX-P42GT20E
bewertet am 17.10.2018 um 14:30
Ich liebe die Jurassic-Serie und geniesse jede Film-Minute – so auch von JW2. Daher gibt’s trotz Schwächen im Script und Cast (v.a. Bryce Dallas Howard) volle Punktzahl bei der Story. Und endlich klappts auch mit der Bildqualität: im Gegensatz zu JW1 gibt es fast kein Rauschen und ein sehr scharfes Bild. Trotzdem wirkt das Bild sehr natürlich weil eine variantenreiche analoge Kameratechnik, top CGI und sehr gutes HDR10 kombiniert wurde. Zu meiner persönlichen Referenz „The Revenant“ fehlt nur das letzte bischen UHD-mögliche Feinzeichnung: 9/10 Pkte (die 4K-MKV-Downloads von Youtube-Trailern zeigen z.B. nochmal eine Verbesserung der Schärfe) d.h. hier knappe 5 Punkte. Am Ton gibt es absolut gar nichts auszusetzen: eine Menge Effekte werden satt und dynamisch umgesetzt: volle Punktzahl. Selbst die Extras sind gehobener Durchschnitt.
Technisch ganz sicher die beste Scheibe der Serie. Empfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK UHD
Darstellung:
LG 55B7D
bewertet am 17.10.2018 um 13:09
Guter Alter Klassiker mit Super Bild in tollen Mediabook nur der Ton hätte Besser sein können aber ist halt das Alter.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
bewertet am 16.10.2018 um 21:15
MANHUNTER ist die erste Verfilmung des Thomas Harris Romans ROTER DRACHE, der im Jahre 2002 sowie in der Serie mit Mads Mikkelsen neu verfilmt wurde. Der Film spielt mit beiden Neuverfilmungen auf Augenhöhe und ist sehr gut gealtert, kleiner Schwachpunkt ist hier lediglich Brian Cox in der Nebenrolle als Hannibal Lecter, der einen soliden Job macht, jedoch wenig verwunderlich nicht mit Anthony Hopkins mithalten kann.

Die Bildqualität der Blu-ray ist ausgezeichnet und bietet eine gute Schärfe, feine Details und kräftige Farben.

Der deutsche Monoton klingt klar und verständlich, liegt verlustfrei vor und gibt keinen Grund zur Klage. In drei Dialogszenen wechselt der Ton auf den englischen Originalton mit deutschen Untertiteln.

Zusätzlich bietet das Bonusmaterial den Directors Cut, leider jedoch nur in SD Qualität, für den zudem ein Audiokommentar vorliegt. Hinzu kommt eine Featurette sowie ein Interview und ein Wendecover.

Als Fan der Thomas Harris Verfilmungen sollte MANHUNTER in toller technischer Qualität in keiner Sammlung fehlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
plo
bewertet am 16.10.2018 um 11:38
En France: für das dunkelhäutige Ehepaar Sali und Paul könnte es gerade nicht besser laufen. Vor kurzem erst geheiratet haben die beiden nun ein Blumengeschäft eröffnet, und es fehlt nur noch ein Kind, um das Glück perfekt zu machen. Da Sali keine Kinder bekommen kann, wurde eine Adoption beantragt. Als der positive Bescheid eintrudelt, ist die Freude groß (und sie bleibt es auch noch eine Weile, zumindest bei den Adoptiveltern), aber: das Kind hat weiße Hautfarbe..

„Zum Verwechseln ähnlich“ ist eine französische Komödie des von der Insel Martinique stammenden Regisseurs Jean-Baptiste (noch nie vorher gehört), der bereits vorher eine Komödie inszeniert hatte, die ebenfalls von Integration und dem Drumherum handelte. Das Drehbuch zum Film soll wohl auf tatsächlichen Geschehnissen basieren: so hat eine nigerianische Familie wohl mal tatsächlich ein weißes Kind „zugeteilt“ bekommen.
„Zum Verwechseln ähnlich“ hat ein paar starke Momente, beispielsweise als Sali (überzeugend dargestellt von der berückend schönen Aïssa Maïga) ausgelacht wird, als sie einer zufälligen Gesprächspartnerin eröffnet, dass sie „die Mutter ist und nicht das Kindermädchen". Leider driftet der Film besonders im letzten Drittel ein wenig zu sehr in Richtung Slapstick ab, was den guten, leichtfüßig-unaufdringlichen ersten beiden Dritteln mit eher subtilem Humor eher schadet. Hinzu kommt das hemmungslose Overacting der Darstellerin von Salis Mutter, was zuweilen nerven kann.
Insgesamt betrachtet hätte „Zum Verwechseln ähnlich“ durchaus das Potenzial zu einer Feelgood-Komödie á la „Die Töchter des Monsieur Claude“, verplempert dieses Potenzial aber durch die genannten Gründe.

Das Bild ist, wie bei den meisten jüngeren französischen Produktionen, hervorragend. Die Schärfe und die Tiefenschärfe sind permanent sehr hoch; der Kontrast, der Schwarzwert und die Plastizität sind außerordentlich.

Der in DTS HD MA 5.1 vorliegende Track ist sehr ordentlich, aber nicht Referenz. Um so richtig aus dem Quark zu kommen bietet „Zum Verwechseln ähnlich“ dem Track zu wenig Gelegenheiten. Dynamik und Bass kommen selten auf; die Surroundkulisse ist, gemessen an den gebotenen Möglichkeiten, recht gut. Direktionale Effekte kommen nicht vor, die Dialoge sind stets gut verständlich.

Bei der Bewertung der Extras schließe ich mich dem Vorposter an. Die Scheibe hat kein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: „Zum Verwechseln ähnlich“ kann man sich durchaus ein Mal ansehen, und man wird auch recht gut unterhalten. Mehrfach sehen muss ich den Film sicher nicht, und in der Sammlung verbleibt er erst recht nicht.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
bewertet am 15.10.2018 um 23:21
Ein interessanter, spannender Film. Die Story ist etwas vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam.
Das Bild ist spitze. Von der Schärfe ist nicht mehr viel Luft nach oben.
Auch der Ton lässt keine Wünsche offen.
Klare Kaufempfehlung.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB900EGK
Darstellung:
LG 65E6D
bewertet am 15.10.2018 um 23:06
Juice ist ein Film, der mir sehr viel bedeutet und mich seit dem Teenager-Alter begleitet hat. Damals wurde ich drauf aufmerksam durch Tupac: Resurrection. 2004 or 2005 habe ich den endlich gesehen und war mega begeistert von. Der Film hatte alles was ich von einem Hood-Movie erwartet habe. Coole Charaktere, eine gute Inszenierung und einen erstklassigen Soundtrack. Das Schauspiel war super. Tupac als der verrückte Roland Bishop stiehl hier selbstverstämdlich die Show. Man merkt, dass er alles gegeben und diese Rolle mit sehr viel Hingabe gespielt hat. Aber auch Omar Epps als der aufstrebende DJ "GQ", Khalil Kain als Raheem Porter oder Jermaine Hopkins als Steel haben alle eine tolle Arbeit geleistet.

Der Film begeistert auch heute noch.

Diese Blu-Ray hingegen ist leider enttäuschend. Das ganze Warten hat sich leider nicht wirklich gelohnt. Auch wenn es sich um ein HD-Bild handelt und das Bild keine Katastrophe ist, ist es enttäuschend, dass hier nicht der HD-Transfer der US-BD vorliegt. Die Bildquali der US-Blu ist deutlich besser. Ganz besonders am Anfang merkt man das wenn die Anfangs-Credits laufen. Da treten einige Schmutzpartikel bzw. Kratzer auf. Der Detailgrad ist grundauf solide, allerdings hätte Bild ein ticken schärfer sein können. Von den Farben her ist das Ganze meiner Meinung nach aber stimmig.

Beim Sound hätte man aber viel mehr machen können. Selbst die englische Tonspur gibt es nur in Dolby Digital 2.0 Stereo und klingt dementsprechend. Der Sound hört sich ziemlich blechern und dynamikarm an und befindet sich die meiste Zeit im mittleren bis hohen Bereich. Die Tiefen (oder Bassanteil) lassen einiges zu wünschen übrig und die räumliche Atmosphäre fehlt fast gänzlich.

Diese Blu-Ray wurde zudem mit keinerlei Extras ausgestattet. Hätte man diesen Aspekt einfach mithilfe das Inhalts der US-Scheibe leicht abdecken können. Sehr schade, denn die Featurettes hören sich nicht schlecht an. In Anbetracht dessen, dass es nicht mal Untertitel gibt, kann man davon ausgehen, dass das Label Studio Hamburg sich generell nicht wirklich große Mühe gegeben hat. Das einzig Positive an den Extras ist vielleicht das Wendecover ohne FSK-Logo, aber sowas sollte mittlerweile Gang und Gebe sein.

Im Großen und Ganzen ist diese Blu-Ray unterer Durchschnitt. Das Bild ist gut, der Sound schlecht und Extras nicht vorhanden. Dieser Klassiker hat deutlich eine bessere deutsche Auflage als diese verdient.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
bewertet am 15.10.2018 um 21:51
Der Künstler Jessie zieht mit seiner Frau und seiner Tochter auf eine Farm in Texas, wo er zu düsteren Kunstwerken inspiriert wird. Bald taucht der geistig verwirrte Sohn auf, der bald zur Bedrohung wird. Beide stehen scheinbar unter dem Einfluss dämonischen Wirkens.

THE DEVILS CANDY ist spannender und atmosphärischer Horror, der in erster Linie von der unheilvollen Bedrohung für die Familie ausgeht und nach dem Blut von Kindern dürstet. Mit vermutlich kleinem Budget wurde hier ein fieser kleiner Happen kreiert. Die Metal Komponente hat zudem ihren Charme.

Die Bildqualität ist gut, dunkle Szenen sind für meinen Geschmack allerdings etwas zu dunkel geraten. Der deutsche Ton überzeugt - nicht nur wegen des coolen Metal Score.

Als Ausstattung gibt es nur Trailer, ein Wendecover sowie eine schwarze Hülle.

THE DEVILS CANDY ist solides und unterhaltsames Horrorkino, das jedoch in erster Linie auf Genre Fans zugeschnitten ist. Ein breiteres Publikum wird eher passen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
plo
bewertet am 15.10.2018 um 12:44
Die Vereinigten Staaten von Amerika, 1892: die Indianerkriege sind einige Zeit vorbei, doch die Vergangenheit lastet schwer auf allen Beteiligten. In New Mexico erhält Captain Joe Blocker definitiv gegen seinen Willen den Auftrag, den an Krebs leidenden Chief Yellow Hawk nach Montana zu begleiten, damit der alte Häuptling in der Heimat sterben kann. Dies soll Zeichen der Annäherung für Amerikaner und Indianer sein, doch die von beiden Seiten angerichteten Gräuel bleiben unvergessen: Blocker und Yellow Hawk stehen sich zunächst unversöhnlich und hasserfüllt gegenüber. Unterwegs stößt die Gruppe auf eine niedergebrannte Farm, der Mann und die Kinder wurden grausam von Comanchen ermordet. Die Frau hat schwer traumatisiert überlebt und wird durch die Gruppe zum nächsten Stützpunkt mitgenommen. In der steten Gefahr durch die Comanchen müssen sich Blocker und Yellow Hawk wohl oder übel zusammen raufen und entdecken dabei die menschliche Seite des Gegenüber..

Scott Cooper ist dem Filmkundigen natürlich kein Unbekannter: der Amerikaner (oder vielmehr sein Hauptdarsteller Jeff Bridges und ein Song) hat bereits bei seinem Erstling „Crazy Heart“ Oscars kassiert, und auch die beiden Nachfolger „Out of the Furnace“ (ebenfalls mit Christian Bale) und „Black Mass“ sind für mein Empfinden hervorragende Filme. Stets nimmt sich Cooper zeitgeschichtlicher Themen an, und dieses Mal ist es ein Western. Dieser Western ist aber so ganz und gar nicht wie die „gewöhnlichen“ Western, und schon gar nicht wie so einige Vertreter aus der Hochzeit des Genres in den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts. „Hostiles“ ist quasi eine Parabel und zeigt auf, was der Krieg aus Menschen macht; und so hätte die Geschichte nach jedem gewalttätigen Konflikt erzählt werden können und hätte nach dem 2. Weltkrieg, nach dem Irak oder Afghanistan genauso funktioniert.
„Hostiles“ zeigt auf, dass das Gesehene, Erlebte und vor allem auch das Getane tiefe Spuren auf der Seele der Menschen hinterlässt, dieser dabei verroht, psychisch abstumpft und jegliche Menschlichkeit fahren lässt, so dass selbst Kinder brutal ermordet werden. Als Hoffnungsschimmer zeigt Cooper jedoch auch, dass Menschen ihren Hass und ihre Vorurteile überwinden können, sobald sie den Menschen hinter der Fassade des Feindes erkennen.
Dies alles erzählt Cooper auf verlangsamte Weise, wenn die Gruppe durch die endlosen Weiten Nordamerikas reitet, stets vage bedroht von meist unsichtbaren Comanchen, die immer wieder überraschend angreifen. Doch Gefahr droht nicht nur von Indianern, auch der eigenen Rasse kann nie arglos begegnet werden.
„Hostiles“ ist toll photographiert, und viele Einstellungen sind kleine Kunstwerke. Der Film ist kein Action-Western, und doch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Stimmung ist jedoch stets düster und deprimierend, und nur ein Mal hellt ein Lächeln die Stimmung auf. Sehr berührend ist eine der letzten Szenen, in der Blocker und Yellow Hawk aufeinander zugehen. Der Film wird spielend durch Christian Bale getragen, obwohl dieser seine Mimik nur selten verändert: seine Präsenz ist mehr als ausreichend, um Emotionen zu transportieren. Wes Studi steht Bale jedoch in nichts nach, und ebenfalls sehr stark: Rosamund Pike.

Scott Cooper und sein Kameramann haben bewusst au die Nutzung von digitalen Kameras verzichtet, was die Bildqualität zumindest für den absoluten High Def-Freak etwas mindert. Der Gebrauch von herkömmlichem Zelluloid führt zu einem meist etwas weicheren Bild und sichtbarem Korn. Die Bildhintergründe sind allesamt durch die Bank nicht besonders scharf und wenig detailreich; seine Stärken hat das Bild in den Mittelgründen. Und trotz der angesprochenen Mängel: das Bild passt gut zum Film, und es wirkt sehr kinolike.

Der deutsche Track liegt in DTS HD MA 5.1 vor. Die Tonspur klingt insgesamt recht verhalten, wobei mir persönlich die im Review erwähnten leisen Dialoge gar nicht so auffielen, denn der gesamte Track ist wenig dynamisch und kaum bassstark. Die Originaltonspur habe ich nicht angehört, aber dass sie besser ausfällt als die deutsche glaube ich auch so. Ist auch nicht schwer.

Extras habe ich wie üblich nicht angesehen, ich vergebe erstmal einen Mittelwert. Die Scheibe hat kein Wendecover.

Mein persönliches Fazit: „Hostiles“ ist einerseits klassischer Western und dann doch nicht wieder nicht. Der Film ist quasi ein Psychodrama im Westernkostüm über die Schäden, die die Seele des Menschen in Kriegen nimmt. „Hostiles“ ist trotz aller Verlangsamung fesselnd, berührend, sehr authentisch und hochdramatisch. Sollte man als Filmliebhaber mindestens gesehen haben.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
bewertet am 15.10.2018 um 10:41
2 wirkliche tolle Filme in einer Box.Tolle Story-Tolle Darsteller hier stimmt alles.Man merkt den Darsteller an das sie beim Dreh viel Spass gehabt haben müssen.Bild & Ton spielen in der obersten Liga.Extras sind auch reichlich vorhanden.Diese Box gehört in jede Sammlung.Hoffe auf einen dritten Teil.Klare kaufempfehlung
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
bewertet am 15.10.2018 um 09:01
Liam Neeson ist hier in einer neuen Verfilmung zum Watergate-Skandal zu sehen. Hierzu gibt es ja nicht erst einen Film, am bekanntesten dürfte aber ohne Zweifel "Die Unbestechlichen" sein. Nun versucht man sich an einer neuen Perspektive, nämlich die Erzählung aus Sicht des FBI-Mannes, der später als Deep Throat in der Presse bekannt wird und aus heutiger Sicht als einer der ersten Whistleblower in die Geschichte einging. Anders als spätere Whistleblower wie Edward Snowden brachte Dee Throat aber das korrupte System zum Einsturz und ist deshalb auch heute noch einmalig. Wer hinter dem Pseudonym steckt war lange Zeit unbekannt, erst kurz vor seinem Tod offenbarte Mark Felt der seinerzeit ein hochrangiger FBI-Beamter war, seine Identität.

Der Film erzählt nun quasi die Ereignisse aus sich Sicht von Felt, akribisch und durchaus interessant, aber auch etwas langweilig. Problematisch ist natürlich vor allem das man weiß, wie die Geschichte ausgeht. Interessant sind dabei auch eher die Nebenfiguren, mit denen Felt sich konfrontiert sieht. Nixon selbst, spielt eigentlich gar keine Rolle, außer bei eingespielten Original-Archiv Material. Trotzdem fehlt es der Umsetzung immer etwas an Drive und wirkt hier und da eher wie ein Geschichtsbuch, statt wie ein packender Polit-Thriller.
Sehen lassen ganz sich hingegen der Cast, allen voran Liam Neeson als ergrauter FBI-Mann Mark Felt. Auch wenn Neeson eher routiniert spielt, sieht man ihn doch immer wieder gern, zumal er hier mal wieder etwas abseits des Actiongenres unterwegs ist. In Nebenrollen tauchen so bekannte Gesichter auf wie Diane Lane, Marton Csokas und Tom Sizemore.

Fazit: Interessante Geschichtsstunde zum einmal ansehen, aber jetzt auch kein Film den man unbedingt öfter in den Player legen muss. 3/5

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Bild: Ordentliche Schärfe, Bild wurde aber farblich verfremdet. 4/5
Ton: Es wird in erster Linie geredet, darüberhinaus trägt nur der treibende Score etwas zur Räumlichkeit bei. 4/5
Extras: Magere Ausstattung, hier hätte sich ja mal eine Doku angeboten zu der Figur Deep Throat oder generell zum Watergate Skandal. Leider auch kein Wendecover. 2/5
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Philips BDP3300
Darstellung:
Samsung UE-65H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 21:25
DAS RITUAL ist ein spannender Horrorthriller mit cooler Voodoo Thematik, die ein wenig an Rosemarys Baby erinnert, es geht nur nicht um eine schwangere Frau sondern um einen verwitweten Vater und seinen Sohn, die Ziel eines Kults werden. Zudem punktet der Film mit einer glaubwürdigen Vater-Sohn-Dynamik und einem guten Martin Sheen in der Hauptrolle.

Die Bildqualität der Veröffentlichung ist exzellent und kann sich mit aktuellen Titeln messen. Der deutsche verlustfreie Stereoton ist ebenfalls erstklassig und holt das Beste aus seinen Mitteln heraus.

Die Ausstattung ist in Ordnung. Hinzu kommt ein Wendecover und eine schöne transparente schwarze Hülle.

DAS RITUAL ist ein sehenswerter Klassiker in einer hervorragenden Veröffentlichung. Fans sollten sich das Release auf jeden Fall gönnen.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 14.10.2018 um 18:35
Ich muß mir wohl Recht geben, wenn ich behaupte, daß da scheinbar jemand von immensem Groll geplagt war, weil er sich nicht im Besitz der King Kong gegen Godzilla Filmrechte wähnte. Dieserjenige beschloß wohl aus reinem Spaß am Trotz und Plagieren, auf eigene Faust als Ersatz für den Clash der Originalurzeitgiganten, zwei Monsterdummies aus der B-Liga aufeinander zu hetzen.
Als Kong Double muß ein Albino Silberrücken, der mehr Buddy als Affentier von Tierpfleger (und Ex-Tierschutz Rambo) Dwayne Johnson ist, den Arsch hinhalten. Das tagesaktuelle Klein Klein zwischen den beiden Alphas wird mit Mimik und Gesten besprochen, für kompliziertere Debatten und den gehobenen Ulk benutzt man die universelle Zeichensprache.

Für Godzilla muß eine hypertrophierte Turboversion eines See you later Alligators in die Bresche springen.
Mehr Drache als Riesenechse schnorchelt das Panzertier, von einer myteriösen Frequenz angelockt, nach Chicago. Gleiches Verhalten wiederum zeigt auch King Kong und ebenso ein furchteinflößendem Wolfungetüm, welches metzelnd und mordend eine Schneise von Tod und Verwüstung auf dem Weg in die Metropole hinter sich herzieht.

Dort angekommen, batteln sich die 3 Mutanten bis zum tödlichen Finish, bei dem am Ende schließlich zwei Riesenkadaver für ein Überangebot an billigem BBQ Fleisch in Chicago sorgen.

Warum aber zieht es die 3 Naturburschen überhaupt in die Großstadt? Die Antwort ist verblüffend einfach: Im Weltraum wurde mit einer geheimen, genverändernden Substanz experimentiert. Den Angriff einer mutierten Laborratte überlebt irgendwie niemand an Bord und die Behälter mit dem Gift regnen aus der Rettungskapsel auf die Erde hernieder. Eben einer in einen Wolfrudel, einer einem miesgelauntem Alligator vor die Schnauze und einer ins Affengehege. Noch Fragen?
Und natürlich, ihr habt's sicherlich schon geraten, haben die boshaften Geningenieure eine Mutation in das Gift eingebaut (eine biophonare Gensequenz !!!), welchem die mutierte Wesen nicht widerstehen können. Einmal in den Bann des Äthers geraten, verspüren die Biester den unkontrollierbaren Drang, aktiv gegen die Geräuschverschmutzung zu intervenieren, welche die fiesen Kapitalistenschweine und korrupten Schweinesauwissenschaftler aus Chicago aussenden, um ihre Kreaturen wieder zurück in Muttis Schoß zu lotsen. Dort eingefangen, will man sie wieder als Kampfwaffe höchstbietend bei E-Bay verhökern.
Oder so ähnlich.

Näher auf die Handlung einzugehen, beleidigt meine Ehre als seriöser Nichtsnutz. Nur noch soviel: Allen Schauspielern merkt man an, daß sie nicht viel mehr sind als Staffage und Statisten, die den Stars der Manege nicht die Show stehlen dürfen. So treten denn auch die Handlung und die Akteure niemals aus den Schatten Johnsons und seiner CGI Heroen heraus, sondern agieren stattdessen monotyp, statisch und zurückhaltend.
Eine ähnliche Rolle kommt auch dem Megawerwolf zu. Er fristet ein Mauerblümchendasein und seine Auftritte wirken trotz seiner grimmigen Präsenz allzu hastig abgedreht. Sie scheinen vor allen Dingen die Funktion zu erfüllen, den Zuschauer während der Pseudohandlung nicht in einen Dämmerschlaf versinken zu lassen und ihn bis zum Finale Furiosum wach zu halten. Hier wäre trotz seines knackigen Vernichtungsfeldzuges einiges mehr an Dramatik drin gewesen.

Wer am Creaturehorror Vergnügen hat, kommt allerdings spätestens am Ende doch auf seine Kosten. Der Showdown macht Spaß und in der Zerstörungsorgie wird an nichts gespart. Selbstverständlich setzt man auch hier nicht auf Spannung, geschweige denn auf raffinierte oder dramatische Handlungssegmente, sondern spielt routiniert mit den visuellen Vorzügen ausufernder Materialschlachten.

Natürl ich sind auch die Handlungen in den japanischen Godzillafilmen hahnebüchen. Was dort aber herrlich albern und augenzwinkernd umgesetzt wird und sich nahtlos in das triviale Gummimonsteruniversum einfügt, wird in Rampage dem Zuschauer zu bierernst aufgetischt. Auch wenn Rampage sich um Unlogik bemüht und damit versucht auf der Sharknadowelle zu reiten, so geht ihm doch der trashige Charme des Haiepos, bzw. der Nipponkröten ab. Entweder dreht man einen echten Actionkracher, oder aber man parodiert denselben. Das unentschloßene Lavieren zwischen Bad Taste und solider Actionkost muß man wohl der Mutlosigkeit der Produzenten zuschreiben, die es wohl allen Recht machen wollten, damit aber letztendlich niemanden so richtig glücklich gemacht haben. Beide Varianten können für sich allein genommen ihren Reiz haben und zufriedenstellend unterhalten. In diesem Falle aber verstören die (hoffentlich) gewollten Logikdefizite der Story und die blassen Schubladencharaktere den Zuschauer bis zum Grande Finale. Ein wenig mehr Eindeutigkeit im Tenor hätte für ein gelungenes Kintopvergnügen gesorgt. So aber läßt man sich, mal angeregt, mal gähnend durch den Blockbuster treiben, wie ein Trapper auf seinem Floß den Yukon herunter.
Heute, einen Tag nach dem Ronezvous mit Rampage, verblaßt die Erinnerung an ihn schon allmählich und er entgleitet langsam aber unaufhaltsam in die nebelige Dämmerung des Vergessens....

Kann man sich den Film ein zweites mal anschauen? Selbstverständlich. Aber ein Finger sollte immer auf Tuchfühlung mit der Vorspultaste bleiben...!

Das 3D ist recht ordentlich und bereichert den Film definitiv!
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Panasonic TX-P42GT20E
bewertet am 14.10.2018 um 17:06
Ein Film den man sonntags einfach nur in den Player schmeißt und abschaltet.

Die Story ist so stummpfsinnig das sie in manchen scenen schon wieder lustig ist. Der Sound kommt verständlich und klar rüber. Das Bild liefert hier einen durschnittswert ab. Mehr braucht man glaub ich über diesen streifen zu schreiben
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Player:
Microsoft Xbox one S
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 17:01
Ein klasse Thriller mit einem klasse Samuel L. Jackson.

Die Story ist unterhaltsam und spannend bis zum schluss. Das Bild zeigt sich von seiner besten seite, farben Helligkeit und schärfe hamonieren wunderbar zusammen. Der Sound kommt verständlich und klar rüber. Ein Thriller den man sich öfters reinziehn kann.

Klare empfehlung von meiner seitz
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 16:52
Ein wundervoller Film für die ganze Familie.

Julie Andrews und Dick van Dyke spielen hier einfach klasse. Muss sagen das dieser Film ein Blindkauf war und ich es keinesfalls bereut habe. Das Bild liefert für das alter des Films eine wirklich saubere Performance ab. Die Story ist unterhaltsam und macht laune. Der sound kommt verständlich und sauber rüber.

Ein Film der in keiner Sammlung fehlen darf
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT385EG
Darstellung:
Samsung UE-48H6470SS
bewertet am 14.10.2018 um 16:31
Als 2Pac/Hip Hop Fan konnte mich der Film überzeugen! Er ist sehr aufschlussreich, die Beziehung zu 2Pac's Mutter finde ich gut gelungen! Die Szene im House of Blues ging bei mir unter die Haut! Für den "neutralen" Betrachter würde ich den Film nur bedingt empfehlen: Kann man mit Hip Hop nicht so viel anfangen, wird man den Film, denke ich mal, nicht so gut finden...
Technisch bin ich auch mehr als zufrieden!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
bewertet am 14.10.2018 um 13:19
Ich kann diesen typischen billigen Chinadarstellungen rein gar nichts abgewinnen. Schlechte Schauspieler, schlechte Bildquaöität (fades, bräunliches, kontrastarmes Bild) und was 3D angeht, so verstehe ich nicht, warum dies so gut bewertet wird. Ich finde das hier 3D sogar im Gegenteril sehr schlecht ist. Die "s.g." Effekte sind amateurhaft gemacht und erinnern an Kung Fu Filme aus den 70-ern. Der Ton geht ja gerade noch so, ist aber für DTS-HD MA 5.1 ebenfalls auf schlechtem Niveau. Die Kanäle werden nicht sauber getrennt und der LFE wird kaum angesprochen. Wenn ich da nur schon an "Im Herzen der See" denke, gar kein Vergleich dazu. Ich habe das Set mit Verlust wieder verkauft.
Story mit 1
Bildqualität mit 1
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Epson EH-TW9200
bewertet am 14.10.2018 um 12:44
Story (5)
Einmal mehr zeigt Judi Dench ihre unglaublich starke Kamerapräsenz und brilliert mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten. In der Verfilmung dieser tragischen Lebensgeschichte einer Mutter, die als junge Frau im konservativen Irland gezwungen wurde, ihren Sohn zur Adoption frei zu geben, kann Dench alle Register ihres Könnens ziehen - und sie tut dies gewohnt souverän.

Unterstützt wird Judi Dench dabei durch ihren, den snobistischen Reporter spielenden, Kollegen Steve Coogan, welcher auch gleich als Drehbuchverfasser und Produzent tätig war.
Die Inszenierung wurde sehr dezent und behutsam, dem heiklen Stoff angemessen, umgesetzt und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Dabei hat Regisseur Stephen Frears es wunderbar verstanden, durch eine entschleunigte, sehr präzise Inszenierung Spannung sowie Platz für emotionale Tiefe zu schaffen. Die Geschichte wird nie oberflächlich oder klischeehaft, und die Schnitte sitzen chirurgisch genau. Dabei nimmt die Story eine ganz andere Wendung, als dies der Zuschauer zu Beginn vielleicht denkt. Gerade diese, zuweilen fast schon unerträgliche, Differenziertheit der Erzählweise, lässt die ganze Tragik hinter dieser und vieler tausend ähnlich gelagerter Fälle erahnen.

Ein Film, der berührt ohne weinerlich zu werden und dem es gelingt, durch seine christlichen Werte, die die Hauptfigur vorlebt, die Scheinheiligkeit der katholischen Institution blosszustellen ohne anzuklagen.

Bild (5)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1:85:1 (13:7 – US und UK WideScreen Kino-Format. Ursprünglich von Universal 1953 eingeführt) vor.
Die Bildschärfe bewegt sich auf Referenzniveau. Es ist gut sichtbar, dass der Film digital gedreht wurde. Die Farben sind kräftig und natürlich, die Kontraste hervorragend ausgefallen. Auch der Schwarzwert kann voll und ganz überzeugen.
Stilmittelbedingt sind einzelne Szenen etwas unschärfer und verrauschter ausgefallen, zuweilen wurde sogar mit Super-8-Aufnahmen gearbeitet, um die Privatfilme der Protagonisten glaubhaft erscheinen zu lassen.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Deutsch DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist ebenfalls ausgezeichnet ausgefallen. Es wurde sehr ansprechend mit den Surroundkanälen gearbeitet, so dass eine gute Surroundkulisse aufgebaut werden konnte. Die Dialoge sind jederzeit bestens zu verstehen. Die Dynamik wird in diesem sehr ruhig inszenierten Biografiefilm kaum gefordert.

Extras (3)
Gibt es einige, habe ich mir aber nicht angesehen. Es gibt ein WendeCover!

Fazit: Wem gut gemachte Biopics gefallen und/oder wer Judi Dench in Bestform erleben möchte, dem kann ich diesen wunderbaren Streifen wärmstens weiterempfehlen. Die technische Umsetzung dieser Blu-ray ist zudem ausgezeichnet ausgefallen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
LG BP430
Darstellung:
LG 47LX9500
bewertet am 14.10.2018 um 02:03
Sehr mäßiger Film , mir sagt er von der Machart her nicht sonderlich zu.
Gesehen haben sollte man ihn aber schon mal.
Bild und Ton sind ordentlich.
Ausstattung sehr gut.
Unter anderem 3! deutsche informative Kommentare, dickes Booklet und Extras bis zum abwinken.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Samsung UE-55ES8090
bewertet am 13.10.2018 um 23:52
Für mich immer noch die Referenz in Sachen Bildqualität. Sehr guter Film.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 5
bewertet am 13.10.2018 um 22:43
Was für ein specktakel, hier heißt es hirn ausschalten,und geniessen,die tricks waren vom allerfeinsten,ich wurde bis zum schluss unterhalten, mehr wollte ich nicht,langeweile fehlanzeige!das bild war messerscharf,das 3d bild war nicht schlecht,aber da hat man auch schon besseres gesehen.zum ton:der dts-x sound war mit das beste was ich so gehört habe,dermaßen brachial das die bude bebte einfach perfekt!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO BDP-105D EU
Darstellung:
Sonstiges Epson EH-TW 9300
bewertet am 13.10.2018 um 20:20
John Landis zappt mit dem Zuschauer im KENTUCKY FRIED MOVIE durch das absurdeste Fernsehprogramm. Zwischen kleineren Clips und längeren Passagen wird eine bunte Mischung an blödsinnigem Humor mit Unterhaltungswert abgeliefert.

Die Bildqualität ist grundsätzlich gut, es zeigen sich jedoch deutliche Schwankungen zwischen den Szenen, vermutlich beziehungsweise wahrscheinlich als Stilmittel. Der deutsche Ton klingt klar und verständlich.

Das Mediabook komm im gewohnten Koch Media Format und bietet eine Bonus-DVD mit einigen Extras. Das Booklet ist ebenfalls echt gelungen und spiegelt den kunterbunten Film authentisch wider.

KENTUCKY FRIED MOVIE ist für Freunde absurdkomischer Filme auf jeden Fall einen Blick wert, jedem Zuschauer wird das anarchische Stück Film aber wohl nicht schmecken.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 13.10.2018 um 19:49
Story: Heftiger, weil für viele in dieser Zeit und leider auch immer noch, moralisch aufrührender Film. Dabei steht aber nicht nur der unmenschliche Umgang mit dem Thema Homosexualität und allem was anders ist, sondern auch die doch "klischeehafte Darstellung" der niederbayerischen Gesellschaft im Fokus. Fand den Film aber trotzdem gut und auch von der Thematik noch sehr aktuell.

Bild: Viel Bildkorn und Bildrauschen. Durch das generelle schwarz.weiß Bild kommt kein HD Gefühl auf.

Ton: Die gesamte Sprachausgabe ist in starkem Dialekt, was es schwer zu verstehen macht. Ansonsten komplett über den Frontspeaker ohne jeglichen Surroundklang.

Extras: "Jäger und Gejagte" Interview mit Peter Fleischmann, Produzent und Regisseur im Dialog, Die Kinopremiere 1969, Landshuter Leserbriefe, Trailer, DVD Fassung, Mediabook
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 4
bewertet am 13.10.2018 um 15:54
Klassiker in toller HD Qualität (4k restauriert) und mit Originalsynchro

Der Film ist ein Klassiker von Jackie Chan, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Einer der besten, den er je gemacht hat. Wer mit Kung Fu und Slapstick etwas anfangen kann, sollte sich die Blu-ray unbedingt zulegen.

Die deutsche Synchronisation von damals ist toll, zum Glück wurde der Film nie neu synchronisiert. Die Tonqualität ist dem Alter entsprechend gut. Während des Films gibt es zum Glück keine nervigen O-Ton-Stellen (die ehemals fehlenden Einstellungen in der deutschen Fassung beim End-Kampf hatten keinen Dialog). Das Highlight der Synchro ist natürlich Christian Marschall als der alte Bettler (Großmeister Pei Ching Yeng gespielt von Yuen Siu Tien).

Die Bildqualität ist wunderbar und könnte nicht besser sein, neu in 4k abgetastet und restauriert, so wünscht man sich das. Gefiltert oder nachgeschärft wurde nicht.
Filmkorn ist intakt und der bereits 40 Jahre alte Film liefert in HD feine Details und natürliche Farben. Aber auch der Kontrast ist perfekt.

Bitte mehr davon, "Sie nannten ihn Knochenbrecher" wurde auch in 4k restauriert, allerdings müsste man da die kürzere deutsche Kinofassung mit alter Synchro als Bonus nachschneiden, da viele Szenen fehlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Epson EH-TW3200
bewertet am 13.10.2018 um 12:12
Die "Phantastischen Tierwesen" spielen zwar im Harry Potter Universum, haben aber - zumindest in diesem Teil - mit der Serie des Zauberschülers so gut wie nichts zu tun. Somit handelt es sich um ein eigenständiges Werk, das alles bietet, was einen guten Film ausmacht: Spannung, Komik, eine Prise Romantik, zum Schluss sogar etwas Action, und nicht zu vergessen: Magie! Allein die unterschiedlichen Tierwesen sorgen für jede Menge Abwechslung und Faszination. Die Protagonisten sind äußerst liebenswert in Szenen gesetzt, und wachsen einem schnell ans Herz. Da stört es auch nicht, dass der eigentliche Plot etwas dünn ist: die tolle Inszenierung macht das mehr als wett.

A propos Inszenierung: die Kameraführung ist extrem gut gelungen: durch vielfältige Tiefenstaffelungen und eine sich ständig ändernde Perspektive schafft sie selbst in 2D fast eine 3-dimensionale Wirkung. Kein Wunder also, dass der Film erst recht in der 3D-Version glänzen kann und in sehr vielen Szenen einen extrem gelungenen "Mittendrin"-Effekt erzeugt - ein paar Popouts inklusive.

Die Bildqualität ist dabei absolut top: kontrastreich, guter Schwarzwert, sehr farbenfroh und - bis auf ganz wenige Ausnahmen - absolut scharf und rauschfrei. Interessanter Weise wirkt das 3D-Bild durch seine leichte Abdunklung sogar noch einen Ticken kontrastreicher als das 2D-Bild. Die Konvertierung ist extrem gut und äußerst nahe an Real-3D.

Und es bewahrheitet sich mal wieder, dass das 3D-Erlebnis zuhause deutlich besser als im Kino ausfällt! Die Beleuchtung/Helligkeit und Schärfe kommen hier viel besser zur Geltung. Insgesamt kann man oft von einem referenzwürdigen 3D-Bild sprechen. Daher vergebe ich 4,7 von 5 Punkten dafür. In 2D sind immerhin noch 4,5 von 5 Punkten drin.

Auch beim Ton hat Warner sich nicht lumpen lassen und spendiert in 3D immerhin eine dt. 5.1-DTS-HD-MA-Tonspur, die kaum Wünsche offen lässt: präzise, klar, teils wuchtig, schön räumlich. Der starke Soundtrack von James Newton Howard und auch die vielen Geräusche und Soundeffekte kommen damit hervorragend zur Geltung. 4,8 von 5 Punkten.

Fazit: "Phantastische Tierwesen, Teil 1" ist für Freunde des 3D-Films ein weiteres Highlight und für Harry Potter Fans gelungenes neues "Futter". Klare Kaufempfehlung.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 5
Player:
Sony BDP-S5500
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
bewertet am 12.10.2018 um 22:45
DEADPOOL 2 ist beinahe auf Augenhöhe mit seinem Vorgänger, kann durch das deutlich sattere Budget jedoch deutlich spektakulärere Action aufbieten. Zugegeben, ein paar Gags wirken zwar etwas recycelt, insgesamt überwiegen jedoch die positiven Seiten. Und: Deadpool hat mit Firefist und Cable zwei erfrischend moralisch ambivalente Gegenparts, echte Charaktere mit Geschichte.

Bild und Ton sind erwartungsgemäß erstklassig. Die Extras sind umfangreich.

Gesichtet wurde die Blu-ray eines Kumpels, DEADPOOL 2 wird aber auf jeden Fall auch noch in meine Sammlung wandern.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090
bewertet am 12.10.2018 um 15:43
Zunächst einmal muss an dieser Stelle gesagt werden, das ich sowohl über ein 4K Equipment als auch über ein 3m breites FHD Equipment mit angeschlossenem UHD Player verfüge. So kann ich hervorragend die Qualität der Scheibe in allen Belangen vergleichen und testen. Für den Tonvergleich verfüge ich über ein 7.1.2 System, mit dem ich den hier hinterlegten DTS:X Ton mit seinem HD Master 7.1 Kern schon hervorragend abtasten kann.

Für diese UHD-Version wurde der Film aus dem gleichen 4K-Scan des für die 20th Anniversary Edition 2015 Blu-ray erstellten Films vorbereitet, wird aber hier in voller 2160p-Auflösung präsentiert und verfügt über eine verbesserte Codierung mit HDR10. Es behält das originale 2,35: 1 Seitenverhältnis der ursprünglichen Kinofasdung bei. Bild ist somit in 4K Remastered worden und das sollte man dann im Bild auch sehen können.

Das Hauptaugenmerk liegt hier im HDR, welches das Bild signifikant verbessern sollte.

Apollo 13 ist ein äußerst spannendes Zeitdokument. Wer ihn bisher noch nicht oder gar nur als DVD gesehen hatte, der bekommt hier einen Film zu sehen, der schon bildtechnisch sehr viel Freude bereitet.
Die eigentliche Geschichte ist ja eigentlich jedem NASA Kenner bekannt. Apollo 13 ist ein echter Pechvogel Flug, stand er doch schon vor dem Start unter keinem so guten Stern. Erst erkrankten Teile der Crew Nr. 1 und es musste die Ersatzcrew her, dann wurde auch innerhalb der Crew noch jemand vorsorglich ausgetauscht. Für mich aus heutiger Sicht schon sonderbar, das man die zwei Crews nicht mindestens 4 bis 6 Wochen vorher isolierte und somit eine Erkrankungsgefahr durch Kinderkrankheiten oder ähnlichem von vorne herein ausgeschlossen hat. Ich vermute, das ist mittlerweile anders. Egal, die nunmehr den Start herbei sehnende Crew musste sehr schnell die wichtigen Handgriffe lernen um eine erfolgreiche Mission hinter sich zu bringen und nach Armstrong den Mond zum zweiten Mal zu betreten.
Jedoch ging schon kurz nach dem Start etwas schief und das führte sich dann weiter fort um zu der Erkenntnis zu kommen. Diese Mission endet mit der Mission, die Astronauten heil auf die Erde zurück zu bekommen. Wer kann ein solches Drama besser ausfüllen, als Tom Hanks, dem das Drama förmlich in sein Gesicht geschnitten zu sein scheint und der ja auch später neben Forrest Gump auch in Fast Away und Der Soldat James Ryan brillierte. Seit der Zeit ist er ein bis heute begehrter Protagonist für gewisse Heldenrollen.

Was bezüglich der Mission nicht so bekannt war,ist, das als Nebenmission auch ein Meteoriteneinschlag auf der Mondoberfläche simuliert wurde und hierzu die dritte Stufe der Saturn V auf Kollisionskurs mit dem Mond gebracht wurde. Die 14 Tonnen schwere Stufe schlug mit 9000 km/h auf dem Mond ein und hinterließ einen sichtbaren Krater, die Sprengkraft entsprach etwa 10t TNT. Das von der Apollo 12 aufgestellte Seismometer registrierte den Einschlag, wobei das Beben 3 Minuten dauerte. Man nahm an, das der Einschlag Mond Partikel bis 60 km in die Höhe schleuderte.

Berichts Zitat:

"Teil der Apollo-13 Mission war nämlich das Saturn-Impact Experiment. Dabei wurde die dritte Raketenstufe nach der Abtrennung auf eine Kollisionsbahn mit dem Mond gebracht. So ein Booster ist ein ganz schön großes Stück Metall:
Zweck dieses Experiment war der Versuch, die beim Impact entstehenden Mondbeben mit den Seismometern zu messen, die dort bei den früheren Missionen installiert wurden.
Das ist auch gelungen, wie diese Messungen des Apollo-12-Seismometers zeigen:
Nun hat der Satellit LRO (Lunar Reconaissance Orbiter), der in den letzten Monaten tolle Bilder der Landeplätze der Apollo-Missionen gemacht hat, auch den Krater gefunden, den die Saturn-Stufe damals gemacht hat:
Der Krater ist etwa 30 Meter im Durchmesser und gut zu sehen. Die 14000 kg schwere Raketenstufe ist damals mit knapp 9000 km/h eingeschlagen. Der Krater liegt etwa 120 km vom Landeplatz von Apollo-12 entfernt und es dauerte knapp 30 Sekunden, bis das Beben (das etwa 3 Stunden dauerte) vom dort platzierten Seismometer registriert worden ist."

Das hier aber nur einmal am Rande.

Zurück zum Bild:

Das Bild das schon für die 20 Jahre Ausgabe in 4K Remastered wurde ist sichtbar besser als das schon gute BD Bild trotz der paar Fokus und Schärfe Schwächen des Films insgesamt. Kennt man die 20th Edition, dann ist im ersten Moment, zumal, wenn man den Film schon länger nicht mehr gesehen hat, der Moment da, wo man sich fragt. He, was ist denn jetzt besser, dann sollte man zum Vergleich einmal kurz, die schon sehr gute BD reinlegen und es kommt ein aha über die Lippen, ich verstehe. Jedes kleine Detail kommt zum Vorschein und auch die Farben sind sehr viel besser als die BD sie schon für die BD Ära sehr gut waren. Das HDR macht hier vieles richtig und präsentiert ein farblich knackiges Bild auf quasi aktuellem Niveau. Die Kontraste und der Schwarzwert kommen auch bei einer Sichtung bei mir in der SDR/HDR Variante toll zur Geltung und obwohl das Bild da auch nur FHD ist, wirkt es schärfer und insgesamt besser, einfach optimierter. Über den 55 Zoll 4K gesichtet, fallen die Unterschiede noch besser ins Auge.

So kann man wirklich bedenkenlos zugreifen und sieht ein Bild, das man auch im Kino in dieser Qualität nie gesehen haben konnte damals.
Der hier sehbare Bildcharakter bleibt auf allen Bildgebern im Grunde gleich. Egal ob über der FHD Beamer oder den 4K LCD, das UHD Bild ist immer einer Tick schärfer und hat die etwas kräftigeren Farben aufzuweisen.

Ton: 7.1 DTS: X mit HD Master Kern

Universal gönnt zudem auch dem deutschen Publikum eine DTS: X Ton. Leider kann mein AVR diesen noch nicht in der Höhe abbilden und so voll hörbar machen. Nur sind scheinbar auch nur vereinzelt besondere Inhalte auf den Höhen Kanälen verortet um diese als tatsächlichen Mehrwert zu haben.

Gleichwohl ist auch im HD Master 7.1 ein Ton hinzugekommen, der den Film auch tontechnisch extrem aufwertet und schon alleine dafür lohnt sich der Wechsel.

Die Startsequenz ist so massiv, wie man sich nur ansatzweise einen Start einer Saturn Rakete vorstellen könnte. Wenn man kann und den Ton etwas weiter aufdreht wie üblich, dann ist man wirklich fast beim Start dabei. Ähnliches habe ich tonal bisher nur beim Raketenstart in Interstellar erlebt.

Das Heimkino wird förmlich zum Raumschiff und die Effektkulisse verteilt sich souverän und präzise im Raimund auf meiner 3m Leinwandbreite. Daraus ergibt sich ein grandioser Zugewinn an Authentizität im Ton insgesamt. Satte Bässe, klare und saubere Dialoge ein toller Filmscore, alles passt,und macht einfach Spaß und zeigt, was auch aus älteren Filmen noch herausholbar ist. Sogar die Stille ist toll eingebunden.

Hier können sich andere Anbieter eine Scheibe von abschneiden.

Sollte mal jemand in einem Quiz gefragt werden, welche Apollo Mission entfernungsmäßig die weiteste gewesen sei, so kommt man vielleicht nicht auf Apollo 13. Dennoch hält diese bis heute den Entfernungsrekord mit 401.056 km.

Novell, gespielt von Tom Hanks ist zudem der einzige Astronaut der 4 Weltraummissionen und davon 2 Mondmissionen durchführen durfte.

Insgesamt wurden 7 bemannte Mondmissionen durchgeführt von denen alle außer der Apollo 13 Mission erfolgreich waren.

Nach Apollo 17 wurde das Mondprogramm eingestellt.

Ein geringfügiger Defekt eines Heizelements zur Vorwärmung eines Sauerstofftanks bereits zwei Jahre vor dem Start war die Ursache.

Lovell der Kommandant flog nicht mehr zum Mond. Nur Ken Mattingly flog noch einmal mit Apollo 14 zum Mond. Er bekam nie die Masern, weshalb er nicht mit zur Mission gehören durfte. Vielleicht ein besonderer weiterer Glücksfall im Unglück, denn er schaffte es das Szenario zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre unter den gleichen Bedingungen wie an Bord von Apollo 13 in kürzester Zeit zu entwickeln.

Zudem musste aus Teilen an Bord ein CO2 Filter gebaut werden, da sonst trotz genügend Sauerstoff, eine Rückkehr nicht mehr möglich geworden wäre. Die spektakulärste Rückholaktion aller Zeiten war die vom gescheiterten Flug der Apollo 13 in der Geschichte der Raumfahrt.

Film: 5 von 5

Bild in 4K: 4,5 von 5 für einen schon etwas älteren Film.

Bild in 2K: 4 von 5

Ton in DTS HD Master 7.1: 5 von 5 einfach grandios für einen so alten Film

Ton der BD: 3,5 von 5 hier fehlt der satten Tiefbass und die bessere Raumaufteilung.

Besonders Empfehlenswert für alle die intelligentes Kino sehen wollen.

Auch hier gilt die Sichtung erfolgte mit einem UBP X 800 von Sony
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:37
Als ich diesen Film im Kino gesehen hatte, habe ich mir danach gedacht, wenn Leonardo DiCaprio jetzt keinen Oscar erhält, dann bekommt er ihn wohl niemals mehr, denn so unfassbar gut kann man nicht so oft spielen. Nachdem der Film dann als Blu Ray Disc im Handel war, musste er von mir sofort geordert werden. Jedoch hatte ich den Film nie im Player liegen, so groß war die Ehrfurcht vor diesem grandiosen Survival Western Thriller. Ich wollte ihn nicht für mich verheizen, sondern ihn mir mit etwas Abstand noch einmal einverleiben. Dann bekam ich nach dem Erwerb eines 4K LCD nebst zweier Player die 4K Fassung in die Hände und nun nach einer gefühlten Ewigkeit lag der Film erstmalig in der 4K Fassung in meinem Player.

Wer ihn noch nicht kennt bisher, für den gibt es hier eine kleine inhaltliche Einführung:

Basierend auf einer wahren Begebenheit ist The Revenant eine Geschichte über der unbändigen Fähigkeit des Menschen sich anzupassen und für die geliebte Familie, weit über die Grenzen der körperlichen Widerstandsfähigkeit hinauszugehen.

Während einer Expedition in die noch unerforschte Wildnis der USA des 19. Jahrhunderts wird der legendäre Scout und Erforscher Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Braunbär angegriffen und von Mitgliedern seines eigenen Teams aufgegeben. Allein und halb tot weigert sich Glass sich der aussichtslosen Situation hinzugeben. Getrieben von der Liebe zu seiner indianischen Frau und Sohn stellt er sich einer Odyssee über 200 Meilen durch den ungezähmten Westen, um sich bei dem Mann der ihn zurückließ zu rächen.

Alejandro G. Inarritu, der als Regisseur sich bereits Academy Award Gewinner nennen kann brachte mit The Revenant die beispiellose Legende des Hugh Glass auf die große Leinwand und lässt hierbei den Zuschauer in Mysterien, die Schönheit und die Gefahren des amerikanischen Lebens des Jahres 1823 eintauchen. Der Film erkundet die Veränderung, die ein Mensch im Stande ist zu vollführen, um sein Überleben zu sichern. Als Mix aus Thriller, Survival und Wildnis Reise erkundet Inarritu in seinem Film die Urinstinkte des Menschen für Glauben, Gerechtigkeit, Würde und Familie. Für den Regisseur, ist es der erste historische Film, war er doch vorher schon mit Babel oder Birdman sehr erfolgreich, für den er den Academy Award für das beste Bild gewann. Auch mit diesem Film könnte er nicht nur in dieser Kategorie den einen oder anderen Preis gewinnen. Er schafft es den Zuschauer, mit einer Mischung aus visueller Direktheit und emotionalen Intimität, tief an Ort und Zeit in der sich die Geschichte ereignet zu transportieren. Hierbei spielt vor allem die Pace und die Drehart eine besondere Rolle. Abgesehen vom Start des Films, der den Zuschauer eine Schlacht zwischen Indianern und Expeditionsteilnehmern, der auch Glass und sein Sohn angehören, hautnah miterleben lässt, baut sich das Geschehen in einem gemächlichen Tempo auf. Gemächlich heißt jedoch nicht gleichzeitig langwellig, vielmehr bekommen wir als Zuschauer das Gefühl die Strapazen, die Glass in den nächsten Monaten durchlebt mitzuerleben und mitzufühlen. Selten ist einem Regisseur dies in einer solchen Intensität gelungen wir in The Revenant.

Für etwa zwei Jahrhunderte steht die Geschichte des Hugh Glass als eine der erstaunlichsten Erzählungen, die ein Mensch über die Grenzen des Körpers, Geistes und der Seele hinaus zu überstehen in der Lage ist. Leonardo DiCaprio in die Rolle des Hugh Glass schlüpfen zu lassen ist ein genialer Schachzug. Anders als in vorherigen Filmen, in denen er besonders durch seine Portraitierung der Charaktere Jay Gatsby oder Jordan Belfort in Hinsicht auf Artikulation und Verhalten herausstach, hört man DiCaprio in diesem Projekt aufgrund seiner Verletzungen eher selten sprechen. Die Rolle als Glass stellte DiCaprio vor eine ganz neue Art der Herausforderung und zwar die Zuschauer mit einer im höchsten Maße körperlichen und rohen Performance, die sowohl in Sachen Mimik und als auch schauspielerischer Klasse ihres gleichen sucht und die Figur real erscheinen lässt.

Auf der anderen Seite spielt Tom Hardy Glass`s Gegenpart John Fitzgerald, der ihn nicht nur verrät, indem er Glass schwerverletzt zum Sterben zurücklässt, sondern somit gleichzeitig auch zum Grund des Willens zum Überleben wird. Fitzgerald ist ein gebrochener Mann, der voller Vorurteile steckt, er fürchtet sich vor dem Unbekannten und ist hierdurch nicht in der Lage sich anderen und Neuem zu öffnen. Die Figur Fitzgeralds ist äußerst interessant, da seine Motive klar und deutlich aufgezeigt werden. Er ist ein Mann der nichts Besitzt und der hoffte durch die Expedition ein lukratives Geschäft abzuschließen und sich Geld für die Zukunft zu verdienen. Mit der Aufgabe Glass bis zu seinem Tod zu versorgen wird ihm ein großer Betrag angeboten, der ihm erlauben würde seine Zukunft zu sichern, nachdem die Expedition nach dem Angriff der Indianer womöglich ertragslos geendet hätte und ergreift diese Chance. Als er seine Zukunft dahinscheiden sieht wechselt er in seinen persönlichen Überlebensmodus. Töten oder getötet werden und die einzige Person die seinen Weg kreuzt ist Glass. Er stellt also einen völligen Kontrast zum Glass`s Figur und Hardy spielt die Rolle ebenfalls mit Bravour, wie er es schon in anderen Projekten getan hat.

Domhnall Gleeson spielt in Captain Henry eine historische Figur und einer der Gründer der Rocky Mountain Trading Company und der Verantwortliche für die Expedition am Missouri. Anders als in Überlieferungen wird Captain Henry in dieser Phase als Mann dargestellt, der gerade dabei ist sich in die Rolle eines Captains zu entwickeln und fühlt sich in seiner Lage nicht besonders sicher. Dies zeigt sich besonders, als er es nicht über sein Herz bringt Glass den Gnadenschuss zu geben und stattdessen Fitzgerald damit beauftragt sich um Glass zu „kümmern“.

Will Poulter unter anderem bekannt aus The Maze Runner spielt einen der legendärsten Guides des Westens, Jim Bridger. Im Film ist er jedoch noch ein junger Mann, der auf seiner ersten Expedition ist und ebenfalls lernen muss, der zu werden, zu dem er letztlich wurde, in dem er seine Ängste überwindet und sich für das Richtige entscheidet.

Regisseur Inarritu und Produktionsdesigner Jack Fisk ist mit The Revenant ein mit ihren ausgewählten Settings, realitätsnaher Survival-Wildnis Epos gelungen, der die Gegebenheiten der damaligen Pelzjäger ohne jegliche Beschönigung darstellt. Die Menschen waren in der Wildnis begrenzt und hatten meist nur ein paar Äxte, Messer oder wenige Schusswaffen zu ihrer Verteidigung, von Körperhygiene ganz zu schweigen.

Der Cast ist exzellent zusammengestellt und die einzelnen Charaktere ergänzen sich in ihren Motiven wunderbar. DiCaprio und Hardy spielen auf einem unfassbar hohen Niveau, dass es hier wundern würde, würden nicht mindestens Oscar oder Academy Nominierungen folgen.

Dazu bietet der Streifen unglaublich schöne Aufnahmen der unberührten Natur und lässt den Zuschauer oft mit offenem Mund zurück, über die wunderbar inszenierte und schonungslose Geschichte des Hugh Glass.

Bild in 4K:

Diesem glänzenden Inhalt folgt nun das Bild in 4K und ich war gespannt, ob es halten kann, was es verspricht. Verdammt, entwich es mir unbewusst, das ist mal ein Bild. Unfassbar scharf, denn der Film wurde weitestgehend mindestens in 4K digital gedreht, wie man lesen kann und das zeigt sich auf ganzer Linie. Kein künstlich eingebautes Filmkorn trübt hier die Bildschärfe. Der Regisseur hat hier scheinbar bewusst darauf verzichtet hier einen der Zeit angepassten Bildqualitätslook zu erzeugen. Er wollte vermutlich einen Gegenpool setzten und mit besonders scharfen Bildern auch die ganze tristes der filmischen Szenerie darbieten. In 4 K ist das Bild über jeden Zweifel erhaben und für mich das bisher beste 4K Bild was ich gesehen habe.
Da der Film viel im Dunkeln spielt, ist der Schwarzwert hier natürlich sehr wichtig und gerade hier kann das Bild im Gegensatz zum heller abgestimmten BD Bild punkten. Die jeweilige Szenerie ist gerade auch in Close up extrem scharf und schon fast dreidimensional. Die 4K Variante erreicht in der Auflösung und Schärfe absolute Referenzwerte.
Man hat für die Bilddynamik normales HDR 10k verwendet, sowie natürlich Rec.2020. Leider kann mein Beamer den vollkommenen Farbraum nicht darstellen, man bekommt aber dennoch einen guten Eindruck. Auf meinem 4K LCD betrachtet, bleiben fast keine Wünsche offen. Aber auch auf dem Beamer bekommt man schon bessere Farben zu Gesicht, trotz der eingeschränkten Stilmittel bedingten Farbpallette, von grün, blau, orange und braun. Gerade Grün und Orange wird satter herausgearbeitet. Die jeweilig der Szenerie angepasste Farbskala wirkt dennoch hervorragend und gegenüber der Blu Ray Disc wärmer und farbintensiver.

Neben dem grandiosen 4K Bild an sich, sind die Bilder auch künsterlich auf extrem hohem Niveau. Man sieht jeder Einstellung an, das der Regisseur hier keine Szene dem Zufall überlassen hat. Es gibt eine ganze Reihe grandis komponierter Bilder zu sehen.

Ton:

Im Kino in Dolby Atmos, hat man die deutsche Fassung mit DTSl 5.1 abgespeist. Diese ist aber so wie bei der BD Fassung dennoch gut gelungen und bringt eine schöne Surround Kulisse an die Ohren. Bei mir ist sie dann etwas auf DTS 7.1 aufgebohrt und bringt ein tolles Rundherumfeeling in den Kampfszenen, wenn einem die Pfeile nur so um die Ohren zischen oder auch in den eher intimen Waldszenen, wenn man den Ton etwas weiter aufdreht als üblich, denn der Film ist ja durchaus ruhig gehalten und kann das gut vertragen. Aber auch Tiefbass Gewitter gibt es einige, wenn sich z.B. ein Wasserfall in die Tiefe stürzt und man denkt gleich zu ertrinken, dann macht der DTS Sound gute Arbeit. Besonders beeindruckend sind für mich jedoch die stillen Moment, wenn der Wind säuselt oder ein paar Äste knacken oder sonst was im Unterholz vor sich her säuselt und man im Nacken Gebräuche vernimmt, bei denen es einem schon etwas unbehaglich werden kann.

Also insgesamt doch ein guter Ton auch ohne HD Master im Gepäck.

Fazit:

Obwohl The Revenant nun schon zwei Jahre am Markt ist, habe ich Ihnen nun erstmals bei mir zu Hause gesehen und war wieder so beeindruckt wie im Kino. Dieser Film ist für Western Fans, ein Must see, der einen so schnell nicht los lässt und der lange im Kopf verweilt, denn das gesehenen nimmt einen schon mit und man fragt sich wirklich, wie man so eine Tortur überleben konnte.



Film: 5 von 5 (sensationelles Survival Spektakel)

Bild in 4K: 5 von 5 (einfach grandios)

Ton: 4 von 5 (alleine wegen dem fehlenden HD im Ton, dennoch ein guter Surroundton, bei dem man nicht wirklich was vermisst)

Betrachtet wurde er natürlich mit einem UBP X 800 von Sony und nicht mit einem BDP S 790
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:30
die Menschheit auf der Suche nach neuen Lebensräumen.
Das gigantische sich drehende Raumschiff Avalon macht sich mit 5258 Menschen auf eine Reise, die ein Menschenleben überdauert. An Bord der Mechaniker Jim und die Schriftstellerin Aurora beide im Stasis Schlaf sollen sie die lange Reise überdauern und erst 4 Monate vor Erreichung des Zielplaneten sollen die Crew und die Passagiere geweckt werden um alles zur Ankunft vorzubereiten. Doch auf dem langen Weg dahin geht etwas schief und Jim wird durch eine Fehlfunktion seiner Schlafbox viel zu früh nämlich rund 90 Jahre vor der Ankunft geweckt und sieht sich alleine auf dem riesigen Schiff.Einzig ein Barkeeper Android Arthur leistet ihm Gesellschaft. Ihm wird schnell klar, dass er niemals das Ende der Reise erleben können wird, ein Hilferufe braucht insgesamt 19 Jahre bis zur Erde und dann 36 Jahre zurück. Alleine auf dem Schiff scheint er sich seinem Schicksal zu ergeben. Zunehmend gleichgültiger werdend vergeht ein Jahr in dem er alles versucht hat um sein Schicksal zu ändern. Doch es ist scheinbar hoffnungslos.
Was also tun, was macht man in einer solchen ausweglosen Situation, der Isolation. Als einzigen Freund ein Barkeeper, der beständig Gläser poliert, weil man das so erwartet von einem Barkeeper. Bleibt man Alleine oder nicht, immerhin liegen dort noch viele im Schlaf und hoffen auf eine neue Zukunft, die man ihnen versprochen hat. Aber auf dem Schiff herrscht auch eine Klassengesellschaft und so bekommt Jim noch nicht mal alleine auf weiter Flur an gutes Essen und etwas anderes als einem schnöden Kaffee zum Frühstück. Nach langem zögern und Abwägen trifft er eine unumkehrbare Entscheidung.

Der Film ist ein Soziogramm in Gestalt eines Sciene Fiction Films. Eine Art besonderer Robinson Crusoe, der aus der Isolation eines einzelnen, den ein technischer Defekt zurückholt hinein in eine ausweglose Situation. Ein besonderes Kammerstück, gefangen auf einem riesigen um sich selbst drehenden Raumschiff Ungeheuer.
Hätte der Film auch in einem anderen Umfeld funktioniert? Im Marsianer wurde auch ein zurückgelassener Astronaut in einer scheinbar ausweglosen Situation in einen Überlebensmodus gebracht, der ihn zu wahren Meisterleistungen anzutrieb um wieder auf die Erde zurückzukommen. In Gravity mussten sich die Astronauten ebenfalls aus einer tragischen Situation selbst zu retten versuchen.
Nein der Film hätte nicht auch woanders spielen können, denn er zeigt genau durch die Verlegung ins Weltall auf eines sich der Erde mmer weiter entfernendes Raumschiff auf, wohin der Weg die Avalon führt und zwar zu Homestead II, denn darauf ist es unumstösslich programmiert. Insoweit ist das Science Fiction Element besonders unterstützend für die Ausweglosigkeit der gesamten Szenerie, im Gegensatz zur Erde oder im nahen Orbit wo es noch Hoffnung geben kann. Wie verhält sich der Mensch in einer für ihn so ausweglosen Situation. Funktionieren die Sozialstrukturen, die Empathie oder überwiegt irgendwann nur noch der Eigennutz des Menschen in solchen Stresssituationen. Ab wann stürzt man andere mit in den Abgrund um das nicht alleine durchleben zu müssen. Zwei Menschen unausweichlich aneinandergekettet und zum Leben zu zweit verdammt auf einem Schiff in die Ewigkeit, die sich zudem vorher noch nie gesehen haben und aus gänzlich unterschiedlichen Lebensbiographien kommen, müssen zusammen einen Weg für sich und den Anderen aber auch für die noch im Schlaf liegenden aus der dramatischen Lebenssituation finden.

Wir die Zuschauer dürfen hierbei einen kleinen Weg zusammen mit den Protagonisten gehen und uns Gedanken darüber machen, wie man sich selbst in einer solchen Situation verhalten würde. Leider, muss ich an dieser Stelle sagen, denn es wäre bestimmt auch sehenswert gewesen, den Zeitrahmen auszudehnen und zumindest in einer Art verlängertem Zeitraffer den Lebensweg mitgehen zu können, bis zum Ende, welch ein großes Drama wäre das geworden. Nur hätte man natürlich eine ganz andere Zielgruppe ansprechen müssen so hat man sich für eine Mischung aus Science Fiction/Action/Drama entschlossen, das aber auch sehenswert ist und mich auch irgendwie trotzdem berührt hat.

Bild in 3D

Der Film ist bildtechnisch sensationell in Szene gesetzt, gestochen scharfe Bilder und in 3D wirkt er noch wesentlich besser als in 2D, wenn man gutes 3D Equipment zu Hause hat. Bei mir ist das der Fall und so kann ich den Film in 3D wirklich empfehlen und habe öfter ein breites Grinsen auf dem Brillen Beladenen Gesicht, denn der Film hat bei aller dramaturgischen Intention auch einige lustige Momente an Bord der Avalon.

Die Tiefe des Raumschiffs wird glaubwürdig herausgestellt. Der Weltraum wirkt zum Greifen und die Weltraumszene fast perfekt. Der Film bekommt einfach eine noch bessere Bildsprache durch das 3D Bild, das kann auch kein noch so gutes 4K Bild toppen. Sicher wird es einige geben, die das anders sehen. Jedem seine Sicht.


Ton:

Auch der Ton ist sehr gelungen und auch ohne Dolby Atmos kann der Ton bei mir in 7.1 HD Master sich sehr gut ausbreiten und kann teilweise mit spektakulären Soundeffekten begeistern.

Hier hat man alles richtig gemacht.

Sicher Passengers ist ein Science Fiction, jedoch wie lange noch? Irgendwann wird die Menschheit sich auf den Weg machen müssen. In welcher Form das auch immer geschehen können wird und wie weit die Reise dauert.

Nur wir werden die Ankunft wie unsere Protagonisten natürlich nicht erleben.

Für mich trotz einiger Schwächen in der dann doch etwas zu mutlos angelegten einfach gestrickten Story, die auf grandiose Bilder setzt. Dennoch ein schöner Film, der neben einer Lovestory auch Platz lässt für die essentiellen Dinge des Überlebens, das sind mir 3,8 von 5 Punkten wert.

Das Bild ist Top und besitzt auch in 3D keine Schwäche, 5 von 5

Der Ton ist ebenfalls hervorragend und bekommt auch im deutschen Ton 4,5 von 5 Punkten.
Fazit:

Kritik musste der Film einige einstecken, denn wie so oft wird die Vermarktungsstrategie dem Film selbst leider etwas zum Verhängnis. So entsteht grundsätzlich eine gänzlich andere Erwartungshaltung und der Kinobesucher ist enttäuscht. Als Heimkino Auswerter hat man natürlich schon einen angepassten Hintergrund und kauft sich oder leiht sich den Film gerade wegen der ambivalenten Story. Der angepriesene Bombast bleibt hierbei leider im Bild selbst stecken und beschränkt sich inhaltlich für viele auf eine Romanze der etwas anderen Art. Das ist sicher nicht falsch, verkennt jedoch das auf einem fleckchen Eiland, auch wenn es ein Raumschiff ist, irgendwann die gemeinsame Bande größer wird als die entstandene Abneigung aus nachvollziehbaren Gründen und der Einsamkeit, dann fügt man sich in das unausweichliche und lebt sein Leben, so gut es eben geht zusammen.

Was für ein geiles Leben.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
bewertet am 12.10.2018 um 15:26
st Edward Snowden ein Vaterlandsverräter?
Ist Edward Snowden ein Held?
Ist Edward Snowden ein Whistleblower?

Fragen, auf die man je nach Sicht der Dinge zunächst unterschiedliche Antworten finden kann.
Snowden ist ein mutiges Filmprojekt, das in Form eines spannenden Spielfilms versucht in etwas dramaturgisch aufbereiteter Form, die Beweggründe herauszuarbeiten, wieso Edward Snowden vom CIA Agenten zu einem Mann wurde, der der NSA die Stirn bietet und der Weltöffentlichkeit mitteilt, das die gesamte Welt unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung ganzheitlich überwacht wird. Rechtfertigt ein Terrorismusverdacht ein solches massives Vorgehen?
Oliver Stone hat hier in seiner unnachahmlichen Art und Weise ein Kurzbiopic geschaffen, das es in sich hat. Man (NSA) ist sicher aufgrund der in jüngster Vergangenheit erfolgten Terrorakte, versucht zu denken, dass jedes Mittel recht zu sein scheint um die Interessen eines Landes auf diese Weise zu schützen.
Ist das so? Der Film legt dar, wieso man bei der CIA dachte, alle diese Daten sammeln zu dürfen. Die CIA ist sich sicher gewesen auf dem rechtmäßigen Weg zu sein. Nach Aufdeckung der Generalüberwachung wurden in Amerika Gesetze zum Schutz der Persönlichkeitsrechte erlassen, die eigentlich aufgrund der Amerikanischen Verfassung schon da waren.

Snowden öffnet auch gut den Blick auf die Handhabung mit sogenannten Whistleblower. Ob es grundsätzlich des freiheitlichen Grundsatzes der amerikanischen Verfassung entspricht oder nicht. Jeder wird zunächst einmal als Vaterlandsverräter eingestuft und ist zur Flucht gezwungen.
Aber wenn man sich nicht gegen eine Unrechtmäßigkeit auflehnen darf, was ist dann ein Rechtsstaat noch wert?
Was wäre gewesen, wenn Edward Snowden nicht seinem Gewissen gefolgt wäre und dieses Vorgehen nicht öffentlich gemacht hätte.
Es bedarf zudem mutiger Journalisten die sich trauten, diesen Weg mitzugehen, das darf man an dieser Stelle nicht vergessen. Ohne diesen Mut, hätte das Vorhaben kein Möglichkeit gehabt sich weit zu verbreiten.
Ob Amerika die Kurve bekommen hat oder ob im Verborgenen weiterhin überwacht wird. Nur die NSA kann es wissen.

Der Film ist ein dramaturgisch sehr spannend in Szene gesetztes Zeitdokument, das jeder der für die eigene Freiheit ist, gesehen haben sollte.
Die Protagonisten passen sehr gut in ihr zugedachtes Rollenprofil hinein. Joseph Gordon-Levitt lässt vergessen, das es sich hier um einen Spielfilm handelt so authentisch wirkt sein Handeln.
Amerikanische Studios lehnten das Drehbuch vermutlich aus politischen Gründen ab. Ein Großteil der Dreharbeiten, die im Februar 2015 in den Bavaria Studios begannen, fand in München statt. Zudem wurde an Originalschauplätzen in Hongkong und in den USA gedreht.
Mit 40 Mio US Dollar Kosten spielte der Film lediglich 37,5 Mio US Dollar wieder ein und ist somit ein Filmflop.
Snowden lebt seit der Weitergabe der Dokumente an die Presse in Moskau. Zum Ende des Films kommt Snowden selbst zu Wort. Seine Freundin reiste im nach Russland nach, wo sie wohl für den Rest ihrer Tage leben werden.
Um zur Anfangsfrage zurückzu kommen.
Ja. Edward Snowden ist ein Held.
Am 29. Oktober 2015 empfahl das Europäische Parlament den Mitgliedstaaten, alle Vorwürfe gegen Snowden fallen zu lassen und ihm als Menschenrechtler Schutz zu gewähren.

Technik:
Das Bild ist einwandfrei und zeigt keinerlei erkennbare Schwächen im Kontrast, den Farben sowie im Schwarzwert. Es ist unspektakulär authentisch.

Der Ton wird weitestgehend von den Dialogen getragen und an einigen dramaturgisch wichtigen Stellen mit einem soliden Soundtrack unterstützt.
Ein Fazit bleibt hier aus, denn jeder muss hier sein persönliches Fazit nach Sichtung des Films ziehen.
Sicher muss man dem Terror die Stirn bieten. Die Zwecke dazu dürfen aber nicht in jedem Fall die Mittel heiligen.
Edward Snowden hat noch bis zum Jahre 2020 in Russland Asyl. Vermutlich wird es verlängert. Er führt dort im Rahmen seiner Möglichkeiten ein freies Leben und zahlt auch Miete für seine Wohnung wie jeder andere auch.
Er hatte sich Russland nicht ausgesucht, aber vermutlich war es das beste was ihm in seiner Situation passieren konnte.
Seinen Prinzipien bleibt er bis heute treu.

Absolut Empfehlenswert!
Die FBW vergab für Snowden das Prädikat Besonders Wertvoll
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33

Blu-ray Film Tipp

Story
 
4,0
Bildqualität
 
4,0
Tonqualität
 
4,0
Extras
 
3,0
1 Bewertung(en) mit ø 3,8 Punkten

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