Zitat:
Zitat von Gandalf123;3952893
Seinen Daddy konnte er bei "seinen" Umgestaltungen der Werke JRRs nicht mehr fragen, denn der war bereits tot.
Worauf begründet sich deine Aussage zum Tolkien Trust und Christopher Tolkien? :eek:
Stimmt PJ konnte JRR auch nicht mehr fragen. Worauf sich meine Aussage begründet hatte ich aber eigentlich schon in meinem ersten Statement meine ich deutlich gemacht.
Er hat Notizen seines Vaters genutzt um ein Buch zu Mittelerde zu schreiben, dabei hat er den ganzen Nachlass entsprechen Katalogisiert und in bestmöglicher Form zusammengefasst. Aber wer sagt, dass sein Vater dieses Buch überhaupt so veröffentlichen wollte?
Natürlich gibt es auch andere Schriftsteller die mit den Verfilmungen ihrer Werke unzufrieden sind, aber Christopher ist noch nicht mal der AUtor vom HdR oder dem Hobbit.
Und was Herr der Ringe angeht halte ich es für extrem oberflächlich und inhaltlich falsch, den drei Filmen zu unterstellen, dass man sie auf oberflächliche Action ohne Sinn und Verstand zusammengestrichen und verändert hätte. Zudem alle elemantaren inhaltlichen und philosophischen Aspekte der Romanvorlage im Film zum tragen kommen.
Die Veränderungen die vorgenommen wurden waren meines Erachtens, wei auch Du sagts, der Schlüssel, dieses Buch überhaupt angemessen verfilmen zu können. Eine 1:1 Umsetzung hingegen wäre in schlechtere Film geworden.
Als Künstler und als solcher muss sich Tolkien als Schriftsteller wohl betrachten, sollte man jedoch genug Toleranz haben, um zu verstehen, dass Film und Litaratur unterschiedlichen gesetzmäßigkeiten folgen, damit das jeweilige Medium optimal funktioniert.
Dass der Tolkien-Trust wegen Gewinnbeteiligungen etc. auch nicht vor nem Gang vor Gericht zurückschreckt finde ich hingegen nicht schlimm, sondern absolut legitim.
Aber man sollte Leute nicht dafür kritisieren das gleiche zu tun, als man selbst, das ist heuchlerisch und sonst nichts...