Ich halte von der Idee nichts.
Sicher Van Helsing war weit davon entfernt perfekt zu sein, aber ich würde bei ner Neuinterpretation einen komplett anderen Weg gehen(auch anders als hier angepeilt).
Anthony Hopkins wieder als alten Helsing nehmen mit ner Rahmenhandlung der von seinem Leben erzählt.
So zwischen Bram Stokers Dracula, Mary Shelley Frankenstein und Wolfman, stilistisch.
Aber grundsätzlich würde ich generell von ner Neuverfilmung die Finger lassen und eher gänzlich unberührten Stoffen eine Chance geben.
Immer diese Reebots, die meistens sinnlos und misslungen sind, muten wie ne Säuche an.
Und hier eine TDK Vergleich zu ziehen halten ich auch für deplaziert von den Machern.
Mit dem Pseudorelitätskonzept klammert man schon viele interessante Charaktäre aus, bei Vampieren und Werwölfen geht das erst recht nicht auf.
Es gibt einfach keine Vampire und Werwöfe weswegen der Ansatz nicht funktioniert.
Einen atmosphärisch dichteren, düsteren, ernsthafteren Film kann man gerne machen, aber da muss man sich nicht bei Nolans Batmanreihe orientieren.
Das gab es schon lange vorher(Marry Shelleys Frankenstein, Bram Stokers Dracula ein Stück weit, etc.) und das ist ein anderes Genre bzw. Nolans Filme funktionieren anders.
Hier versucht man nur mittels eines bekannten Namens(lustig, genau im Jahr von TDKR) sich ins Gespräch zu bringen.