Zitat:
Zitat von Sawasdee1983;4041843
Falsch ich hab den Romangelesen, er ist genauso unschuldig wie der Filmrambo, er wird Provoziert (1 zu 1 wie im Film) und fängt an sich zu wehren und dabei wird er wie ein Tier gejagt. Nur halt ist es im Roman so dass Rambo nach und nach den leuten auch die Schusswaffen abnimmt und es dadurch wilde Schießereien gibt und er dadurch fast die Ganze Stadt platt macht (da er auch von allen gejagd wird, wobei man merkt dass Rambo kämpfend ungehen will. Der Romanrambo ist sogar sowas von fertig dass er gar nicht mehr leben will.
Im Film ist dieser Kampf gegen Stadt halt ruhiger dargestellt, weniger Tode (es stirbt ja nur einer) und Sly wollte es halt so dass man zeigt dass in den Wäldern Rambo überlegen ist obwohl er nur ein Messer hat. Sprich der Kampf im Wald wurde zum Buch verändert.
Die Rückkehr in die Stadt ist auch fast 1 zu 1 zum Buch genauso wie er dann alles Zerballert ist identisch, nur im Buch standen noch da ein paar wenige Cops im Weg.
Glaub mir ich habe die Romanvorlage gelesen.
Teil 4 liebe ich wie gesagt, überhaupt liebe ich alle Teile. Teil 3 war damals einer meiner ersten Filme die ich im Kino gesehen hab. Ich liebe die Sprüche alles und zwar jeden der Filme.
Danke für den Direktvergleich, aber gerade diese feinen Unterschiede machen es doch aus, sie verändern den Charakter .
Denn im Film tötet er niemanden, im Roman dagegen ist er (gemäß was ich so aus zweiter Hand las) eine richtige Killermaschine(wenn auch mit einem gerechtvertigtem Motiv).
Sogesehen kommen dem Romanrambo die Fortsetzung mehr entgegen, da er dort alles erschießt was ihm vors Maschinengewehr kommt.:D
Ob nun der Roman oder der Film besser ist vermag ich nicht zu sagen, da der Roman nur in Englisch ist. Auch musst du zugeben das du da bei deiner Wertung nicht völlig objektiv sein kontest, da du den Film vorher sahst und er sich schon in dein Gedächtniss und deine Wahnehmung eingebrannt hat. Was aber auch nicht verwundert, Ist ja auch ein toll geschriebener, gespielter und inszenierter Actionfilm von dem manch moderne Filme sich ne Scheibe abschneiden können, damals bedeutete Action eben nicht nur hirnloses Krachbumm (weswegen der Film auch so zeitlos ist).
Ich stehe Änderungen gegenüber Romanvorlagen immer recht kritisch gegenüber, da man so oft den Stoff verwässert, aber mir scheint das man hier wirklich sinnvolle, durchdachte Änderungen durchgeführt hat und letztlich dem Film etwas gegeben hat, was es zu der Zeit kaum zu sehen gab. Diese Guerilla Taktik ist eine Art Aleinstehungsmerkmal und verleiht dem Film eine ganz eigene, intensive Atmosphäre.
Zum Ende
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Naja da gibts ja nen Unterschied, im Roman wie du schriebst wird er von den Behörden erschossen, stirbt also eine Art Märtyrertod, es gibt für ihn keinen Ausweg mehr. Im alternativen Ende ist er auch seelisch am Ende, geht aber auf Trautman zu und erschießt sich selbst mit dessen Waffe (die dieser noch in den Händen hällt). Das ist ein großer Unterschied, das Romanende hätte sehr intensiv und heroisch wirken können (man denke da nur an vergleichbare Enden wo der Held oder ein Protagonist stirbt), somit schließe ich auch nicht aus, das dieses Ende funktioniert und akzeptiert worden wäre. Aber das alternative Filmende funktioniert eben keineswegs, ich würde sogar soweit gehen es schlecht inszeniert zu nennen. Es ist sehr roh, klein, aprupt und der Figur wie auch dem vorhergehenden Handlungsverlauf nicht würdig. Der Rambo aus dem Film, der sich bis dahin durchgekämpft hat, würde sich selbst nicht so schäbig erschiesen, es macht keinen Sinn, egal wie ausweglos die Lage ist, ausserdem fehlt eben das glanzvolle, heroische, pathetische was man diesem Kämpfer zugeseteht.
Ich finde es gut das man sich dann dagegen entschieden hat und Rambo überlebt, aber ich würde die Zuschauerreaktionen nicht allein darauf zurückführen das Rambo starb, sondern WIE er starb( ich muss gerade an ein Rambo Ende im Platoon Stil denken schön mit Zeitlupe, das hätte auch interessant werden können).