Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Und weil er im Extended Cut Szenen wieder rausgenommen hatte ist er also kein guter Regisseur.
Ja genau du sagst es.
Das zeigt eine Inkonsequent.
Man dreht doch nicht etwas das man dann wieder herausschneidet(was so in einer vertigen fassung drinnen war).
Zumal diese Szenen durvhaus Sinn machen.
Bei Expendables fehlen die ganzen Explosionseinstellungen vom Palast.
Es machte Sinn das er sie drehte, nur hätte er sie sofort besser machen sollen oder für seine Extended Cuts nachbessern sollen statt herausnehmen.
Vom herausnehmen hat ja keiner etwas.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Nur mal so zur Info: Ridley Scott hat von Blade Runner mehr als nur zwei Schnittfassungen angefertigt und erst der Final Cut ist nun endgültig die FIlmfassung die er haben wollte.
Kann der Mann dann auch nix?
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Zuerst einmal hat Scott nicht so viele Fassungen von Blade Runner angevertigt.
Das haben andere gemacht.
Der sogenannte Directors Cut war nie seine authorisierte Fassung.
Erst der Final Cut von 2007 war das.
Und dann ist nicht das Problem das Stallone Extended Cuts macht, sondern das er bekanntes und sinnvolles Material herauschneidet.
dies wird aber nicht durch besseres Material ersetzt sondern fehlt gänzlich.
Das ist ziemlich unüblich und kaum nachvollziehbar.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Zudem Rocky 2 und 3 auch sehr emotionale und teils sehr dramatische Momente hatte.
Rocky Balboa ist ein tolles kleines Drama - also genau die Art von Film, die ein Clint Eastwood bevorzugt dreht. Und dabei hat Sly nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben.
John Rambo ist ein harter und kompromisloser Actionfilm, der inszenatorisch top ist. Der Tag an dem in einem Rambo ein Actionbalett a la John Who abgebrannt wird, ist der Tag an dem Sly endgültig in Rente gehen sollte und Rambo schon längst hätte gehen sollen.
Inszenstorisch ist das Ding ein langweiliges, kurzes Standartwerk.
Das sich nicht messen kann mit seinen Vorgängern.
Kompromisslos ist gut.
Indem Film gibt es ja nur ein paar Actionszenen und dann ist das Ding geritzt.
Das ist ein kurzes Filmchen.
Unter kompromisslosen Actionfilmen verstehe ich etwas anderes.
John Woo war nur ein Vergleich für Qualität.
Natürlich kann man es auch aders machen, aber eben gut.
Ich kann nicht verstehen was man John Rambo abgewinnen kann.
Die Story hatte Potential, aber das Ergebniss ist unbefriedigend.
Das Problem ist das der Film viel zu kurz ist und zu gradlinig.
Schätze mal das er 10-20 Minuten kürzer als seine Vorgänger ist.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Eastwood zeichnet speziell aus, dass er auf allzu künstlerische expresionistische Kunstgriffe in seinem Regiestil verzichtet und genau dies ist auch die Art wie Sly Filme dreht.
Du kannst Easwood und Stallone doch nicht vergleichen ?
Schon rein themtisch funktimniert das nicht.
Eastwood macht Dramen, Stallone Actionfilme(gut Rocky ist etwas dramatischer).
Erstere haben Tiefe, letztere schneiden diese nur an.
Ich bin jetzt kein Eastwood Fan, Flags fand ich grottenschlecht, Mystic River war aber genial.
Stallone könnte vlt. Filme wie Eastwood machen, aber das hat er noch nicht gezeigt. Er muss jetzt auch keine wie Eastwood machen.
Dazu müsste er sich mehr auf die Charaktäre konzentrieren und andere Fokuse setzten. Wenn er gute Actionfilme machen will muss er an den Actionszenen arbeiten und sich mit seinem F/X Team spektakuläreres, passenders, innovativeres ausdenken.
Eben Szenen die sich ins Gedächtnis einbrennen.
Nict unbedingt nur Actionszenen, allgemein.
Was gar nicht geht, sind die CGI Explosionen und Bluteffekte.
Wenn seine Filme als Old Scool Revival verkauft werden braucht man handgemachte Effekte mit Blutbeuteln und echten Explosionen.
Ich finde eine echte Explosion einfach vielfach spannender als alles was aus dem Rechner kommt.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Auch Vorhof zum Paradies ist ein toller aber leider recht unbekannter Film, der zudem auch durchaus anspruchvolle Unterhaltung bietet.
Kenne den Film nicht, kann also dazu nichts sagen.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Zudem er von den alten Actiondarstellern mit großem Abstand der beste Schauspieler ist. Dies hat er auf mannigfaltige Art und Weise bewiesen. Einzig Bruce Willis könnte man da eventuell drüber sehen aufgrund seiner Filmographie.
Wen zählst du denn alles zu den alten Actiondarstellern ?
Stallone hat in Rocky, am Ende von Rambo und in Copland billiert.
Deswegen will ich auch das er sich mehr darauf konzentriert.
Sich fitzuhalten, Stunts zu absolvieren und Regie zu führen ist brutal.
Logischerweise teilt man dann seine Resourcen ein und ich denke das schadet dem Gesamtprojekt.
Deswegen will ich das er sich nur auf seine Rolle konzentriert und da 100 % gibt.
Wird bei Expendables 2 ja so sein.
Jean Claude van Damme könnte vlt. noch glänzen, er überraschte in JCVD.
Mickey Rourke ist natürlich auch kongenial.
Er hat Expendables Tiefe und Präsenz eingehaucht .
Bruce Willis sollte man auch nicht unterschätzen.
Mit the Sixth Sense bewies er was in ihm steckte.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Deine Meinung in allen Ehren, aber deine Aussage ist Blödsinn.
Meine Aussage ist alles andere als Blödsinn.
Er ist noch kein kongenialer Regisseur.
Auch das die geniale Titelanimation ausdem Trailer nicht für Expendables verwendet wurde ist mir unverständlich.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Und die Aussage zu McFlys Danek übrigens...naja - belustigend...
Mir geht das Danke generell auf die Nerven(und ich behaupte das er nicht mehr wie früher eingesetzt wird) weil es wie der Like Button bei Facebook und Youtube wirkt.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
@Aint & Knarfe:
Gerade Teil 2 hatte deutlich mehr krtischen Subtext als man heute oft realisiert.
Ich halt auch Rambo 3 für nicht so tumb wie er oft gesehen wird.
Der historische/politische Kontext verleiht dem Film eine böse Ironie.
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;3172718
Rambo 2 - Die ABrechung ist nämlich keine Abrechung mit den Russen (wie es meistens nämlich vertsanden wird), sondern eine Abrechung mit den Verantwortlichen zwielichtigen Gestalten, die die Soldaten zurückgelassen haben.
Ob dies historisch korrekt ist, sei mal dahin gestellt, jedoch wird hier immrnoch ein Drama augezeigt, welches aus Sicht von Rambo genau das anprangert, was bereits im ersten Teil kritisiert wurde: Der Umgang mit den Kriegsveteranen im eigenen Land.
Dass dazu die Action unerreicht war zu dieser Zeit und auch heute einfach verdammt cool ist, kommt noch dazu.
In Teil 3 war Rambo dann aber leider wirklich das politische Instrument des kalten Krieges...