Ja der gealterte Terminator stößt mir auch sauer auf.:D
Zu Salvation, ich denke man kann die Probleme so zusammenfassen,
zumindest waren das meine Kritikpunkte:
-Die Musik hebt sich stilistisch deutlich von T1 und T2 ab, genauso
wie das Sounddesign. Das Leitthema z.B. ist kaum noch
wiederzuerkennen, was schon einmal viel der bekannten Terminator
Atmosphäre nimmt.
-Kameratechnisch verfogt der Film auch einen anderen Stil. Viele
Kampfhandlungen finden tagsüber statt, was schon einmal stark mit
dem visuelen Stil von T1 und T2 bricht, da die Szenen in der
Zukunft immer Nachts spielten und auch etwas surreal-apokalypisches
hatten mit Resten der Zivilisation(z.B. Autowracks samt Skeletten
innendrinnen) und Schädeln auf dem Boden. Salvation ist da viel
realistischer ausgerechtichtet und erinnert stellenweise eher an
Mad Max und Co. Auch die Farbkorrektur arbeitet sehtr stark mit
entsättigten Farben, was so in keinem Terminator Film vorher zu
sehen war.
-Das Setdesign, sicher viel ist nicht bekannt von Skynet, aber
Skynet jetzt ein menschliches Gesicht zu geben und eine richtige
Einrichtung, verändert doch sehr stark das Bild.
-Dann hat der Film mit Marcus Wright die falsche Hauptfigur. Die
Terminator Reihe drehte sich immer um den legendären John Connor,
dieser allerdings bleibt zweidimensional und tritt in den
Hintergrund. Im Grunde war es mir völlig egal was mit John Connor
passiert, da Marcis die Identifikationfigur darstellte. Und das
darf nicht sein, hat der Zuschauer doch so lange auf Connor
gewartet. Zudem liegt Marcus auch die Frage zu Grunde, was
Menschlichkeit überhaupt ausmacht und diese wurde in T2 schon zur
Genüge behandelt, so das sie hier nur aufgewärmt wirkt.
-Dann gibt es noch einige Brüche mit den alten Filmen, so waren die
T-800 im Jahr 2029 noch relativ neu, in Salvation sieht man aber
schon 2018 den Prototypen.
Connors Frau wurde in T3 als seine Rechte Hand dargestellt, die
nach seinem Tod den Wiederstand weiterführt, in Salvation hatte sie
keine besondere Rolle.