Geschrieben: 28 März 2022 13:39
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Die 94. Verleihung der Oscars ist Geschichte. Als besten Film hat man in diesem Jahr die Tragikomödie "Coda" (USA, Kanada, Frankreich 2021) der Regisseurin und Autorin Siân Heder ausgezeichnet. Für die Neuinterpretation der Story aus "Verstehen Sie die Béliers?" (Frankreich, Belgien 2014) über eine angehende Sängerin, die in einer Familie von Gehörlosen aufwächst, erhielt Heder darüber hinaus die Trophäe für das beste adaptierte Drehbuch, während Troy Kotsur einen Goldjungen als besten Nebendarsteller mit nach Hause nehmen durfte. Der Spielfilm ist bereits in deutscher Sprache bei Apple TV+ abrufbar und eine Veröffentlichung auf Blu-ray damit im Grunde ausgeschlossen.
Der Abräumer des Abends war allerdings Denis Villeneuves Science-Fiction-Abenteuerfilm "Dune" (USA, Kanada 2021) mit insgesamt sechs Auszeichnungen, darunter für den besten Soundtrack (Hans Zimmer) und die besten Spezialeffekte (Gerd Nefzer, Paul Lambert, Tristen Myles und Brian Connor). Glücklicherweise handelt es sich hierbei nicht um einen Streamingabo-Titel: "Dune" steht seit Dezember 2021 auf Blu-ray, Ultra HD Blu-ray und Blu-ray 3D wahlweise in Keep Cases und in limitierten Steelbook-Editionen im Kaufhandel zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Oscars stand aber kein Film, sondern Schauspieler Will Smith – und nicht nur aufgrund seiner ersten Auszeichnung als bester Hauptdarsteller für "King Richard" (USA 2021). Chris Rock kam auf die Bühne und machte seine gewohnt provokanten Witze über die anwesenden Hollywoodstars. Ebenso über Jada Pinkett Smith, die sich seit einiger Zeit wegen krankheitsbedingtem Haarausfall mit rasiertem Kopf in der Öffentlichkeit präsentiert. Chris Rock meinte, dass er sich schon auf ihre Rolle in "Die Akte Jane 2" freut (Zur Erklärung: In dem Spielfilm "Die Akte Jane" (USA 1997) sieht man Hauptdarstellerin Demi Moore mit Glatze). Jada Pinkett Smith zeigte sich wenig begeistert, blieb aber ruhig, während ihr Mann Will Smith auf die Bühne stürmte und Chris Rock eine Ohrfeige verpasste. Unsicher darüber, ob diese Aktion eingespielt war, reagierten die Zuschauer zunächst mit Gelächter, bis Will Smith den Comedian lautstark anwies, er soll den Namen seiner Frau nicht in seinen verf***ten Mund nehmen. Sichtlich überrascht brachte Chris Rock seinen Auftritt ohne weitere Scherze hinter sich. Auch die Academy machte weiter, als ob nichts geschehen sei. Will Smith sagte später in seiner Dankesrede unter Tränen, dass er sich bei der Academy und den übrigen Nominierten entschuldigt. Chris Rock selbst blieb unerwähnt.
Ansonsten war es eine Zeremonie, die neben der Verleihung aus Show- und Gesangseinlagen sowie aus mal mehr, mal weniger gelungenen Scherzen der drei Gastgeberinnen Wanda Sykes, Amy Schumer und Regina Hall bestand. Die Entscheidung, acht Kategorien (darunter "bester Schnitt") schon vor der eigentlichen Show zu vergeben, hat im Vorfeld für Kritik gesorgt. Immerhin wurden die Aufzeichnungen noch im Laufe des Abends beinahe komplett eingespielt.
Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht aller prämierten (rot) und nominierten Spielfilme sowie eine Auflistung mit ausgezeichneten Titeln, die bereits oder demnächst auf Blu-ray Disc erhältlich sind. (sw)
BESTER FILM
Coda
Belfast
Don’t Look Up
Drive My Car
Dune
King Richard
Licorice Pizza
Nightmare Alley
The Power of the Dog
West Side Story
BESTE REGIE
Jane Campion – The Power of the Dog – The Irishman
Paul Thomas Anderson – Licorice Pizza
Kenneth Branagh – Belfast
Ryūsuke Hamaguchi – Drive My Car
Steven Spielberg – West Side Story
BESTER HAUPTDARSTELLER
Will Smith – King Richard
Javier Bardem – Being the Ricardos
Benedict Cumberbatch – The Power of the Dog
Andrew Garfield – Tick,Tick…Boom!
Denzel Washington – Macbeth
BESTE HAUPTDARSTELLERIN
Jessica Chastain – The Eyes of Tammy Faye
Kristen Stewart – Spencer
Olivia Colman – Frau im Dunkeln
Penélope Cruz – Parallele Mütter
Nicole Kidman – Being the Ricardos
BESTER NEBENDARSTELLER
Troy Kotsur – Coda
Ciarán Hinds – Belfast
Kodi Smit-McPhee – The Power of the Dog
Jesse Plemons – The Power of the Dog
J. K. Simmons – Being the Ricardos
BESTE NEBENDARSTELLERIN
Ariana DeBose – West Side Story
Judi Dench – Belfast
Kirsten Dunst – The Power of the Dog
Jessie Buckley – Frau im Dunkeln
Aunjanue Ellis – King Richard
BESTES ORIGINALDREHBUCH
Kenneth Branagh – Belfast
Paul Thomas Anderson – Licorice Pizza
Zach Baylin – King Richard
Adam McKay und David Sirota – Don’t Look Up
Joachim Trier und Eskil Vogt – Der schlimmste Mensch der Welt
BESTES ADAPTIERTES DREHBUCH
Siân Heder – Coda
Jane Campion – The Power of the Dog
Maggie Gyllenhaal – Frau im Dunkeln
Eric Roth, Jon Spaihts und Denis Villeneuve – Dune
Ryūsuke Hamaguchi und Takamasa Ōe – Drive My Car
BESTE KAMERA
Greig Fraser – Dune
Bruno Delbonnel – Macbeth
Janusz Kamiński – West Side Story
Dan Laustsen – Nightmare Alley
Ari Wegner – The Power of the Dog
BESTER SCHNITT
Joe Walker – Dune
Hank Corwin – Don’t Look Up
Peter Sciberras – The Power of the Dog
Myron Kerstein und Andrew Weisblum – Tick, Tick…Boom!
Pamela Martin – King Richard
BESTER TON
Ron Bartlett, Theo Green, Doug Hemphill, Mark A. Mangini und Mac Ruth – Dune
Niv Adiri, Simon Chase, James Mather und Denise Yarde – Belfast
Brian Chumney, Tod A. Maitland, Shawn Murphy, Andy Nelson und Gary Rydstrom – West Side Story
Richard Flynn, Robert Mackenzie und Tara Webb – The Power of the Dog
James Harrison, Simon Hayes, Paul Massey, Oliver Tarney und Mark Taylor – James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
BESTE FILMMUSIK
Hans Zimmer – Dune
Nicholas Britell – Don’t Look Up
Germaine Franco – Encanto
Jonny Greenwood – The Power of the Dog
Alberto Iglesias – Parallele Mütter
BESTER FILMSONG
"No Time to Die" (James Bond 007: Keine Zeit zu sterben) – Musik und Text: Billie Eilish und Finneas O’Connell
"Be Alive" (King Richard) – Musik und Text: Dixson und Beyoncé
"Down to Joy" (Belfast) – Musik und Text: Van Morrison
"Dos Oruguitas" (Encanto) – Musik und Text: Lin-Manuel Miranda
"Somehow You Do" (Four Good Days) – Musik und Text: Diane Warren
BESTES SZENENBILD
Zsuzsanna Sipos und Patrice Vermette – Dune
Rena DeAngelo und Adam Stockhausen – West Side Story
Stefan Dechant und Nancy Haigh – Macbeth
Tamara Deverell und Shane Vieau – Nightmare Alley
Grant Major und Amber Richards – The Power of the Dog
BESTES KOSTÜMDESIGN
Jenny Beavan – Cruella
Jacqueline Durran und Massimo Cantini Parrini – Cyrano
Robert Morgan und Jacqueline West – Dune
Luis Sequeira – Nightmare Alley
Paul Tazewell – West Side Story
BESTES MAKE-UP UND FRISUREN
Linda Dowds, Stephanie Ingram und Justin Raleigh – The Eyes of Tammy Faye
Carla Farmer, Mike Marino und Stacey Morris – Der Prinz aus Zamunda 2
Naomi Donne, Nadia Stacey und Julia Vernon – Cruella
Eva von Bahr, Donald Mowat und Love Larson – Dune
Frederic Aspiras, Anna-Carin Lock und Göran Lundström – House of Gucci
BESTE VISUELLE EFFEKTE
Brian Connor, Paul Lambert, Tristan Myles und Gerd Nefzer – Dune
Chris Corbould, Jonathan Fawkner, Joel Green und Charlie Noble – James Bond 007: Keine Zeit zu sterben
Joe Farrell, Dan Oliver, Christopher Townsend und Sean Noel Walker – Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
Scott Edelstein, Kelly Port, Dan Sudick und Chris Waegner – Spider-Man: No Way Home
Swen Gillberg, Bryan Grill, Nikos Kalaitzidis und Dan Sudick – Free Guy
BESTER ANIMIERTER SPIELFILM
Encanto – Jared Bush, Byron Howard, Yvett Merino und Clark Spencer
Flee – Monica Hellström, Charlotte de La Gournerie, Jonas Poher Rasmussen und Signe Byrge Sørensen
Luca – Enrico Casarosa und Andrea Warren
Die Mitchells gegen die Maschinen – Kurt Albrecht, Phil Lord, Christopher Miller und Mike Rianda
Raya und der letzte Drache – Carlos López Estrada, Don Hall, Osnat Shurer und Peter Del Vecho
BESTER ANIMIERTER KURZFILM
The Windshield Wiper – Alberto Mielgo und Leo Sanchez
Affairs of the Art – Les Mills und Joanna Quinn
Boxballet – Anton Djakow
Rote Robin – Dan Ojari und Michael Please
Bestia – Hugo Covarrubias und Tevo Díaz
BESTER KURZFILM
The Long Goodbye – Riz Ahmed und Aneil Karia
Ala Kachuu – Take and Run – Maria Brendle und Nadine Lüchinger
On My Mind – Kim Magnusson und Martin Strange-Hansen
Please Hold – K.D. Dávila und Levin Menekse
Sukienka – Tadeusz Łysiak und Maciej Ślesicki
BESTER DOKUMENTARFILM
Summer of Soul – David Dinerstein, Robert Fyvolent, Joseph Patel und Ahmir Thompson
Writing with Fire – Sushmit Ghosh und Rintu Thomas
Ascension – Jessica Kingdon, Kira Simon-Kennedy und Nathan Truesdell
Attica – Traci A. Curry und Stanley Nelson
Flee – Monica Hellström, Charlotte de La Gournerie, Jonas Poher Rasmussen und Signe Byrge Sørensen
BESTER DOKUMENTAR-KURZFILM
The Queen of Basketball – Ben Proudfoot
Als wir Tyrannen waren – Jay Rosenblatt
Hörbar – Geoff McLean und Matthew Ogens
Nach Hause – Pedro Kos und Jon Shenk
Drei Lieder für Benazir – Elizabeth Mirzaei und Gulistan Mirzaei
BESTER INTERNATIONALER FILM
Drive My Car (Japan) – Regie: Ryūsuke Hamaguchi
Der schlimmste Mensch der Welt (Norwegen) – Regie: Joachim Trier
Flee (Dänemark) – Regie: Jonas Poher Rasmussen
The Hand of God (Italien) – Regie: Paolo Sorrentino
Lunana – Das Glück liegt im Himalaya (Bhutan) – Regie: Pawo Choyning Dorji
Oscargewinner 2022 bereits oder demnächst auf Blu-ray Disc:INFOStory
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