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Samsung Galaxy Note 3

28. November 2013

Samsung Galaxy Note 3


Im heutigen und voraussichtlich letzten Teil geht es um das Herzstück des Tests: Das Samsung Galaxy Note 3.

Leider müssen die Geräte in den nächsten 5 Tagen zurückgeschickt werden und ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge :D

Zum Einen hat mir dieser Test wirklich Spaß gemacht, zum Anderen muss ich ein wirklich tolles Stück Technik zurückgeben. Ich werde hier immer mal wieder einen Vergleich zum Iphone 5 ziehen. Auch wenn dieser Vergleich manchmal sicher etwas hinkt, da das Iphone 5 mittlerweile über 1 Jahr auf dem Buckel hat, so kann ich damit am besten vergleichen, denn ich habe das Iphone 5 seit ca 1 Jahr:D

 

Kommen wir zu Anfang mal zu der im Gerät verbauten Hardware:

 

Samsung hat dem Note 3 ein AMOLED-Display in Full-HD Auflösung mit einem 5,7“ großen Display spendiert. Ein interner Speicher von ca. 32gb kann mühelos durch eine Micro-SD von bis zu 64gb erweitert werden. An Speicherplatz sollte es also nicht mangeln und auch Filme oder Serien können mühelos für längere Fahrten auf dem Gerät gespeichert werden. Dank neuem USB 3.0 Anschluss geht auch die Dateiübertragung zügiger von statten als bei meinem Iphone 5. Weiterhin sind wahnsinnige 3gb Ram in dem Gerät verbaut, ein Quadcore mit 2,27 Ghz und eine 13 MP Kamera auf der Rückseite. Zudem ist für Videotelefonie eine Frontkamera mit 2 MP integriert. Was ich noch positiv hervorheben möchte ist ein wechselbarer Akku mit einer Kapazität von 3200 mAh.

 

Da ich auf die Verarbeitung des Gerätes bereits eingegangen bin, überspringe ich den Punkt hier und verlinke nochmal zum Eintrag über eben die Verarbeitung.

 

Das Gerät hat übrigens einen momentanen Marktpreis von ca. 550,00 €. Wer das Gerät bis zum 01.12.13 kauft bekommt von Samsung nochmal 100 € Cashback. Das Gerät ist also effektiv für um die 450,00 € bis zum 01.12.13 zu bekommen. Ich vermute Samsung möchte damit das Weihnachtsgeschäft etwas ankurbeln. Der Preis wird wie bei jedem Gerät auf dem Technik-Markt sicher sehr schnell fallen und vor allem nach Weihnachten sicher zu einem attraktiveren Preis zu haben sein.

 

Bevor ich zur Software und der Bewertung komme, war ich interessiert wie schnell das Samsung startet. Hier habe ich einfach mal getestet welches Gerät (Iphone 5 oder Note 3) schneller startet. Aber seht selbst in einem kleinen Video.

 

Was nicht verwunderlich für mich ist, dass das Note 3 einige Sekunden schneller startet. Dies ist sicher auch dem Alter des Iphone 5 geschuldet. Ein interessanter Aspekt, jedoch für mich wirklich kein Punkt der wichtig ist. Die Geräte sind bei mir in der Regel nicht aus. Kurz vor leerem Akku werden sie wieder geladen.

 

Display

Eines der Highlights ist sicher das 5,7“ große Full-HD-Display. Dieses hat ein gestochen scharfes Bild und ist wirklich sehr sehr kontrastreich. Farben werden sehr knallig dargestellt und Schwarz sieht auf dem Display tatsächlich wie schwarz aus. Im Vergleich zum Iphone 5 ist der schwarzwert sichtbar besser. Jedoch ist die Helligkeit des Displays beim Iphone 5 besser.

 

Hier mal ein kleiner Vergleich der Displays:

Das Bild ist auf beiden Displays das selbe. Geschossen wurde es mit einer Nikon 1. Beide Displays sind auf volle Helligkeit eingestellt. Leider ist es schwer festzuhalten wie gut der Schwarzwert beim Samsung ist. Hier ist es blöde, dass ich ein weißes Note 3 erhalten habe und ein schwarzes Iphone 5 besitze... Damit wird leider der Kontrast etwas verfälscht und auf dem Foto kommt es verfälscht rüber. Allerdings finde ich, dass das Bild auf dem Iphone 5 dennoch etwas besser aussieht. Man sieht auch einige Details mehr, obwohl das Display kleiner ist. Oberhalb der Nase der Katze ist es relativ deutlich erkennbar. Hier sieht man den Hintergrund auf dem Iphone deutlich besser. Es scheint als verschluckt das Samsung ein paar der Details.

Ein großer Vorteil (und dieser im wahrsten Sinne des Wortes J ) ist die Größe des Displays. Hier macht es wirklich Spaß Filme, Videos, Bücher oder Websiten anzusehen. An dieses Display hab ich mich in den 4 Wochen so sehr gewöhnt, dass ich beim Iphone fast schon entsetzt war über den kleinen Bildschirm... Das Note 3 passt damit aber auch nicht mehr in jede Hosentasche und wird gerade bei der männlichen Kundschaft sicher auch für zu groß empfunden.

Alles in allem hat sich Samsung ja auch etwas bei dem großen Display gedacht und dass es bereits das 3. Note Modell ist gibt Samsung ja auch recht. Gerade für Geschäftleute oder Viel-Reiser ist das große Display eine enorme Hilfe.

Ich für meinen Geschmack habe mich dran gewöhnt, komme aber auch mit kleinerem Display wunderbar zurecht.

Das Touch-Display reagiert übrigens wunderbar auf jede Eingabe, sei es mit S-Pen oder Fingern. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen.

 

Wiedergabe von Filmen/Videos

Filme in 1080p werden absolut deutlich und klar dargestellt. Wer also sein archiviertes Filmmaterial in Full-HD-Auflösung vorliegen hat findet einen optimalen Begleiter für unterwegs. Es wurden alle Filme und Serien, die ich getestet habe ruckelfrei und in grandioser Qualität wiedergegeben. Ebenso ist eine Verbindung mit meinem Nas (Synology DS 212) ohne Probleme möglich gewesen. Durch Speichererweiterung mittels Micro-SD sollten auch große Videofiles für Unterwegs kein Problem sein. Auch Youtube-Clips in HD wurden problemlos dargestellt.

Als Beispiel mal ein Foto von einem Full-HD Film. Dieser wird ohne Balken und wirklich grandios auf dem Display angezeigt.

Die Farben sind hervorragend und man erkennt wirklich jedes Detail auf dem Display.

Als Videoplayer diente VLC für Android.

 

Kamera

Kommen wir zu der 13 MP Kamera... Von den Daten auf dem Papier verspricht die Kamera wirklich einiges. Leider zeigt sich die Praxis nicht ganz so gut. Aufnahmen bei Tageslicht werden wirklich gut, sehr scharf und haben tolle Farben.

Sobald man jedoch Bilder bei künstlicher Beleuchtung oder mit Blitz machen möchte, wird es zum Glücksspiel. Selbst bei Tageslicht muss man die Kamera derart ruhig halten, dass ich mittlerweile vorsichtshalber immer 2 Bilder mache oder das geschossene Bild einmal betrachte ob etwas verwackelt ist.

Egal übrigens ob der interne Stabilisator angestellt ist oder nicht. Vielleicht bin ich von meiner Spiegelreflex auch einfach andere Qualität gewohnt. Aber die Kamera beim Iphone ist definitiv besser für meinen Geschmack.

Vom Funktionsumfang her ist die Kamera gigantisch. So viele Einstellmöglichkeiten hat man sonst nur bei einer Digitalkamera. Meiner Meinung nach hätten sie definitiv einige Einstellmöglichkeiten weglassen können und sich eher auf das grundlegende konzentrieren sollen. Manchmal ist weniger auch einfach mehr... Eher gewünscht hätte ich mir statt eines „bewegten Fotos“ z.B. bessere Aufnahmen bei Nacht/Dunkelheit. Für Blogger ist die Funktion sicher sehr interessant, da bewegte Bilder erzeugt werden. Um jede Funktion zu erläutern bräuchte ich noch etwas mehr Zeit zum Testen. Leider ist ja nebenher noch Job und Alltag zu erledigen, so dass man sich auf einige Funktionen konzentrieren muss...

Um nur mal ein paar der vielen Einstellmöglichkeiten der Kamera zu zeigen.

Um die Qualität mal zu sehen, schaut euch einfach mal alle Bilder in meinen Blogbeiträgen zum Note 3 an. Alle Fotos, auf denen das Note 3 NICHT zu sehen ist, wurden mit eben diesem geschossen. Als Beispiel möchte ich hier nur ganz wenige Bilder einstellen, da es sonst den Rahmen sprengen würde.


Sehr gute Qualität bei Tageslicht

Etwas schlechter bei Nahaufnahmen mit künstlichem Licht

Betriebssystem

Als Betriebssystem beim Note 3 kommt Android 4.3 mit einer TouchWiz-Oberfläche zum Einsatz und als langjähriger Apple-Nutzer wird man beim ersten Start direkt erschlagen. Das OS ist für meinen Geschmack sehr sehr unübersichtlich und völlig überladen.
Die Bedienung und Personalisierung ist lange nicht so intuitiv wie bei Apple’s iOS. Nach einiger Eingewöhnungszeit ist es aber kein Problem sich damit zurecht zu finden. Welche Programmierer sich allerdings die Gestaltung der Oberfläche ausgedacht haben möchte ich nicht wissen... Als Beispiel ziehe ich mal Zeilenumbrüche heran.

Deutlich auf den Bildern zu sehen ist, dass es keine wirklichen Zeilenumbrüche gibt die Sinn ergeben... Was hat sich Samsung dabei gedacht den Text „Nachrichten“ z.B. mit Umbruch zu erstellen? Vor Allem, wieso wird nur das „n“ in die nächste Zeile gezogen. Auf dem Foto sind noch einige Umbrüche erkennbar, die für mich sinnfrei sind... (Einstellungen, Seitenmanager, Google Einstellun...)

Und möchte man bei jeglicher Art von Programmen/Einstellungen etwas verändern, so kommt bei jeder Einstellung ein weiteres Untermenü und neue Unterpunkte. Sehr sehr unübersichlich gestaltet finde ich. Hier sollte definitiv ein Update kommen.

Leider ist es auch nicht möglich einige Samsung-eigene Programme dauerhaft zu löschen. Nach jedem Softwareupdate kommen diese wieder...

Wie jedes OS ist etwas Eingewöhnungszeit nötig, dann komme ich aber doch relativ gut zurecht.

 

Akkulaufzeit

Auch hier möchte ich einen Vergleich zum Iphone 5 heranziehen. Als erstes ein Lob an Apple, denn nach einem Jahr Nutzung ist der Akku dort nicht deutlich/merklich schlechter geworden. Durch das große Display im Note 3 bin ich davon ausgegangen eine deutlich kürzere Nutzung bis zur nächsten Ladung zu haben. Jedoch ist die Nutzungsdauer etwa gleich. Ich gehe hier nicht auf irgendwelche Dauertests ein. Für mich ist es absolut uninteressant wie lange das Note 3 bei Dauervideo schauen oder bei irgendwelchen Benchmarks hält.

Ich gehe von der normalen Nutzung aus, wie sie wahrscheinlich jeder etwa gleich hat.

Dazu zähle ich: 

-Etwas Musik hören

-Ein wenig surfen

-Einige SMS und Nachrichten/Emails schhreiben

-30-60 min am Tag telefonieren

-Etwas spielen oder Apps laden

Ausgegangen von einem Nutzungsverhalten, welches ich auch beim Iphone habe, komme ich auf etwa für mich gleiche Laufzeiten beider Geräte. Eigentlich müssen bei mir beide Geräte nach einem Tag wieder ans Netz und geladen werden. Bei etwas weniger Nutzung sind auch gut 2 Tage drin.

In Anbetracht des großen Displays und der verbauten Hardware hat mich das Note 3 aber durchaus positiv überrascht. Nutzt man das Gerät nur Gelegentlich so sind locker auch 3-4 Tage drin.

 

Tonqualität des Lautsprechers und der Kopfhörer

Die Qualität beim telefonieren ist als durchweg positiv zu erwähnen. Sowohl der Gesprächspartner wird immer sehr gut verstanden (egal ob Lautsprecher oder Gerät am Ohr) als auch der Partner versteht einen sehr gut.

Da ich wirklich sehr sehr viel Musik höre und auch viel Wert auf akzeptable Qualität unterwegs lege, möchte ich dies nochmal genau untersuchen.

Der Mediaplayer ist gut übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar. Hier gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Die Qualität der mitgelieferten Ohrhörer ist durchaus akzeptabel, wenn auch nicht vergleichbar mit beispielsweise meinem Beyerdynamic DT 990 PRO. Vergleiche ich die Samsung Ohrhörer mit den Apple Ohrhörern so wäre eine Kombination aus beiden die optimale Lösung. Der Apple Hörer ist für meinen Geschmack detaillierter in der Auflösung und bietet das neutralere Hören. Der Samsung-Hörer ist etwas basslastiger. Gerade für Menschen, die viel Elektro oder HipHop hören ist der Samsung-Kopfhörer dann die bessere Wahl.

Ich finde den Hörer durchaus gelungen, jedoch sagt mir der Apple-Hörer mehr zu. Nimmt man zum Musikhören noch einen Kopfhörerverstärker wie den Fiio E10 zu Hilfe, so gibt es am Klang des Note 3 absolut nichts auszusetzen.

Der integrierte Lautsprecher ist vollkommen OK für ein Smartphone. Wunder sollte jedoch keiner erwarten, je lauter man den Bildschirm stellt, umso blechernder klingt er. Wer laut unterwegs Musik hören möchte (ich denke hier beispielsweise an Wanderungen oder Treffen mit Freunden im Park/beim Grillen) der sollte auf jeden Fall auf einen Externen Lautsprecher zurückgreifen.

Synchronisation mit dem PC

Wahrscheinlich hat sich Samsung etwas an Apple und Itunes orientiert. Jedoch ist das Samsungeigene Programm „Kies“ völlig unbrauchbar. Eine synchronisation von Daten oder sogar eine Datenwiederherstellung aus einem Apple-Backup ist nicht möglich. Ebenso war es mir nicht möglich Kontakte oder Kalendereinträge mit meinem PC (Macbook Pro) zu synchronisieren. Mit zig stunden intensiver Suche im Netz war es mir irgendwann bei dem 5ten Programm immerhin möglich meine Kontakte zu synchronisieren... Musik synchronisiere ich durch eine bei Itunes erstellte Play-List, die ich mit einem anderen Programm aufs Note 3 bringen kann. Bilder die mit dem Note 3 geschossen wurden bringe ich mittels „Kies Air“ auf den Mac.

Ganz ehrlich: Schlimmster Kritikpunkt am Samsung für mich. Hier war Apple deutlich cleverer. Zwar ist Itunes Pflicht, wer das aber einmal ordentlich eingerichtet hat, der wird NIE mehr Probleme haben.

Laut Infos aus dem Netz soll es auch möglich sein, seine Daten aus einem Iphone-Backup aufs Samsung zu bringen, dies ist aber bei mir komplett gescheitert. Da ich das Gerät nur für 4 Wochen zum Test habe, war es mir auch nicht mehr Zeit wert, um noch eine Lösung zu finden.

Die Software MUSS verbessert werden. Diese schreckt mich doch von einem Kauf ab.  Zwar funktioniert alles irgendwie mit mehreren verschiedenen Programmen, aber jemand der es mit „1-Click“ einrichten möchte muss sich einen anderen Hersteller suchen.

 

S-Pen

Da ich auf den S-Pen schon genauer eingegangen bin möchte ich hier nur kurz auf den Stift eingehen.

Es ist ein Nischenprodukt, der jedoch wirklich einiges an Mehrwert bedeutet. Zumindest für den jenigen, der ihn auch effektiv nutzt. Gerade für Notizen/Zeichnnungen oder das Aktionsmemo ist er wirklich sehr hilfreich. Bei 4 Wochen Nutzungszeit war es einfach zu kurz um zu sagen: Ich kann nicht mehr ohne ihn.

Es war eine wirklich interessante Sache, die für mich aber bisher ein Gadget bleibt. Er stört nicht aber ich komme auch ohne ihn weiterhin gut klar :D

 

 

Apps und Programme

Hier gibt es wenig auszusetzen. Es werden gleich 2 Appstores angeboten (Samsung Store und Google Play Store) Das suchen, installieren und Nutzen funktioniert dank schneller Hardware einwandfrei. Jedoch habe ich mich nicht dazu durchringen können Apps zu kaufen. Da das Gerät wieder zurückgeschickt wird und meine Bib im Itunes Store groß genug ist und teuer genug war, habe ich kein weiteres Geld ausgegeben. Hier hätte ich sicher anders gedacht, wenn ich wüsste, das Gerät vergünstigt nach dem Test übernehmen zu können.

 

Fazit

Es hat mir ungeheuren Spaß gemacht ein solches Stück Technik testen zu dürfen. Ich würde mich jederzeit wieder zur Verfügung stellen Technik zu testen und beurteilen zu dürfen. Das waren 4 Wochen die definitiv positiv im Gedächtnis bleiben und auf die ich gerne zurückschaue.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich das Gerät zum jetzigen Marktpreis von effektiv 450 € nicht kaufen würde. Zumal ich niemand bin der eine Entscheidung mit solchem Wert so spontan trifft, da der Winterbonus ja nur noch bis zum 01.12. als Kaufdatum möglich ist. Danach kostet das Handy ja wieder effektive 100 € mehr.

 Dafür bietet es mir nicht genug Mehrwert zum Iphone 5. Ich werde mir aber in einem Jahr, wenn eine Vertragsverlängerung ansteht definitiv dann auch die dann aktuellen Samsung Modelle anschauen.

Wenn ich die Möglichkeit hätte nun doch am Ende des Tests durch Gutmütigkeit von Samsung das Gerät vergünstigt abnehmen zu können, dann würde ich das Iphone 5 in Rente schicken und sicher die nächsten Jahre tatsächlich auf Samsung umsteigen und sicher dort auch bleiben. Es ist ein tolles Gerät mit wahnsinnig genialem Display. Gerade für Film-Fans die unterwegs nicht auf gute Bildqualität verzichten möchten ist das Samsung eine echte Alternative zum Mitschleppen von 2 Geräten (Tablet und Handy).

Die Verarbeitung ist sehr gut, wenn auch die Materialien nicht so hochwertig wie beim Iphone sind. Auszusetzen gibt es aber nach 4 Wochen nichts weiter.

Man kann sagen für die meisten Nutzer handelt es sich beim Note 3 wohl tatsächlich um die Eierlegende Wollmilchsau. Fotos sind für ein Smartphone mehr als gut, der Stift macht es vielen leichter für Notizen und Zeichnungen/Skizzen und der Akku hält für ein solches Gerät wirklich lange.

Wer ein weiteres Gadget haben möchte, legt sich auch die Galaxy Gear noch zu, welche aber wirklich nur als Gadget angesehen werden sollte.  Das Gerät ist gut personalisierbar und lässt sich nach etwas Eingewöhnungszeit gut und schnell bedienen. Ich erwische mich auch immer wieder dabei den S-Pen zu nutzen, da er wirklich praktisch ist bei einigen Apps.

Leider ist als wirklicher Kritikpunkt für mich die Software zu erwähnen. Diese ist weder intuitiv noch funktioniert sie auf Anhieb. Hier muss nachgebessert werden.

Wer das verkraften kann erhält ein ausgereiftes Stück Technik, mit dem sich vieles im Alltag vereinfachen lässt. Es gibt bereits jetzt einiges an Zubehör welches sich lohnen könnte.

 

Um mal 2 zu nennen, die ich ebenfalls bewertet habe:

 

Galaxy Gear

Smart Cover

Alltagstauglichkeit von Samsung Galaxy Note 3 und Samsung Galaxy Gear

 

Bevor ich mich im voraussichtlich letzten Teil des Samsung-Tests um das Note 3 selber kümmere möchte ich mm heutigen Teil des Blogs möchte ich mal auf einige allgemeine Fragen eingehen und dise versuchen etwas zu erläutern. Es sind Fragen die häufig bei jedem Smartphone gestellt werden und daher zähle ich sie mal zum Alltagsgebrauch. Außerdem sind bei trnd.com viele Fragen von Mitgliedern aufgekommen, auf die ich ebenfalls eingehen möchte. Eine Art faq...

 

 

Wie lange hält der Akku der Gear bei viel oder wenig Nutzung?

Hier liegt der springende Punkt in der Definition von viel und wenig. Oder auch darin wie hilfreich für einen selbst die angebotenen Apps sind...

Da es nach und nach immer Apps für die Gear geben wird, denke ich wird sich die Laufzeit auch dadurch verändern, welche Apps man nutzt. Dazu kommt die Einstellung der Helligkeit des Displays und wie lange das Display bei „Aktivieren“ beleuchtet bleibt.

Bei mir selber hält eine volle Akkuladung der Gear ca. 3-5 Tage, je nachdem ob ich auch mal ein Telefonat damit führe. (Was bisher nur zu Testzwecken geschehen ist und wohl auch so bleiben wird. Aber man weiß ja nie...) Ebenso muss man drauf achten, wie hell der Bildschirm eingestellt ist.

 

 

Wie hilfreich ist die Kombination von Gear und Note 3?

Da diese Frage relativ subjektiv zu sehen ist, spiegelt sie eher meine Meinung wieder, als auf die Allgemeinheit einzugehen.

Neben dem Anzeigen der Uhrzeit und des Datums gibt es auf der Gear einige interessante Apps im Zusammenspiel mit dem Note 3. Die Uhrzeit und das Datum kann man synchronisieren mit dem Note oder separat einstellen. Man benötigt also nicht zwingend eine Verbindung zwischen Uhr und Smartphone um die Uhr zu nutzen. Allerdings ist eine solche Uhr zum aktuellen Marktpreis von ca. 300,00 € nur wirklich brauchbar in der Verbindung mit dem Note 3 oder einigen wenigen anderen Samsung Handys. Ich finde die Gear jedoch einigemaßen schick und nutze Funktionen wie das Anzeigen von Whatsapp-Nachrichten oder anderen Push-Diensten sehr häufig. Ebenso ist der automatische Austausch der Bilder praktisch. Macht man ein Foto, so wird dieses sofort ans Note geschickt. Alles in allem würde ich die Gear jedoch als nettes Feature zum Note 3 beschreiben. Keinesfalls als eigenständiges Gerät und daher wie in meinem Eintrag zur Gear selber noch keine 300 € wert.

 

Wie nützlich ist das Multitasking im Alltag?

Im heutigen Zeitalter der Smartphones ist es denke ich üblich, dass Multitasking beherrscht wird. Es ist zumindest für mich eine Selbstverständlichkeit, dass das Note 3 es beherrscht. Wäre es eine völlig neue Innovation, würde ich sagen, dass es absolut genial und bahnbrechend ist, aber gerade vom Iphone (Selbst das 4er kann es ja schon) bin ich das Multitasking gewohnt und nutze es sowieso. Also für mich überaus nützlich. Das einzig halbwegs neue ist das „Teilen“ des Bildschirms. Also man kann direkt 2 Sachen gleichzeitig auf dem Bildschirm haben. Hier greife ich mal auf mein Foto aus dem S-Pen-Blogeintrag zurück. Taschenrechner und Notizen sind parallel zu nutzen. Ist aber denke ich auch nicht verwunderlich, dass es auf Geräten mit kleinerem Display nicht umgesetzt wird.

Fazit zum Multitasking von mir:

- Um auf dem heutigen Smartphone-Markt konkurrenzfähig zu sein, ist Multitasking absolute Pflicht -

 

Wie weit können die Geräte von einander entfernt sein, bis die Verbindung abbricht?

Dieser Punkt ist in wenigen Sätzen geklärt. Im freien können es durchaus 20m sein, genau gemessen habe ich nicht, aber es ist definitiv ausreichend. Mit fällt auch kein Grund ein, wieso man sein Mobiltelefon oder seine Uhr unterwegs so weit auseinander bewegen soll.

Also ist die Reichweite nur innerhalb von Gebäuden interessant. Im Hotel auf der Arbeit hält die Verbindung gerade einmal eine Betonwand stabil, wenige Meter von der Wand weg bricht die Verbindung ab. Kommt natürlich auf die Baukonsistenz an, aber wer schon einmal ein Bluetooth-Headset verwendet hat, wird feststellen, dass die Entfernung etwa die gleiche ist, bis die Verbindung abbricht.

Der einzig relevante Punkt ist für mich die Verbindung innerhalb der eigenen Wohnung. Und hier auch nur durch die Funktion, die Gear mittels Handy zu orten oder umgekehrt. Denn wenn man nach hause kommt, macht man die Uhr doch mal einfach ab und legt sie weg. Hier ist die „Suchfunktion“ durchaus hilfreich. Ebenso kann es sein, dass man das Handy mal auf den Tisch legt und durch die Wohnung geht. Wenn nun ein Anruf kommt, merkt man dies durch die Gear, solange man diese auch trägt:D

 

Welche und wie viele Apps lassen sich auf die Gear übertragen?

Nach dem letzten Update der Gear ist es nun möglich sehr sehr viele Apps auf der Gear zu nutzen bzw. sich zumindest Whatsapp- oder Facebook-Nachrichten anzeigen zu lassen. Ich denke hier wird irgendwann einmal nur der interne Speicher limitieren, denn Samsung und andere Programmierer arbeiten ständig an weiteren nützlichen Tools/Apps für die Gear.

 

Wie ist die Sprachqualität der Gear sowohl beim Anrufer als auch beim Angerufenen?

Die Sprachqualität ist nun nach mehrmaligem Testen auf diverse Festnetz- oder Handynummern eigtl immer relativ gleich. Etwas blechern klingt der interne Lautsprecher der Gear. Verstehen kann man den „Gegenüber“ jedoch noch relativ gut. Zumundest solange man eine etwas ruhigere Umgebung hat. Bisher ist es leider nur ein Gimmick und sicher keine Alternative zum normalen Telefonieren mit dem Gerät am Ohr oder über das Headset.

Der Gegenüber versteht einen auch gut, hat jedoch ein leises Rauschen im Hintergrund. Ob das nun an der Gear liegt oder am Empfang kann ich nicht genau sagen. Um den Empfang eigtl auszuschließen habe ich das Telefonieren von vielen verschiedenen Orten aus probiert. Aber heutzutage gibt es ja auch eine Menge Störfaktoren...

 

Wie gut funktioniert die Übertragung von Inhalten zwischen Note 3 und Gear?

Die Übertragung von sowohl Bildern als auch Apps oder Push-Nachrichten funktioniert eigentlich hervorragend. Bisher ist mir die Verbindung einmal beim Herunterladen/Installieren eines Updates abgebrochen, ansonsten gab’s noch kein Problem. Bilder werden ohne Probleme übertragen und Einstellungen über den Gear Manager werden sofort übernommen. Kommt es zu einer Unterbrechung von Gear und Note 3 so werden z.b. empfangene Whatsapp Nachrichten bei mir sofort gemeldet, sobald die Verbindung wieder hergestellt wurde.

 

Wie ist die Bildqualität der Fotos, die mit dem Note 3 und der Gear geknipst werden?

Zu der Bildqualität der Gear habe ich mich bereits im Beitrag zur Uhr selber geäußert, daher nochmal kurz und knapp: Für Notfälle ausreichend, ansonsten hat man ja für bessere Bilder das Note dabei. Zudem ist die Auslösegeschwindigkeit der Gear sehr langsam, so dass sogenannte Schnappschüsse praktisch unmöglich sind.

Die Qualität der Bilder, die mit dem Note 3 aufgenommen wurden sind für ein Smartphone klasse und meiner Meinung nach völlig ausreichen. Dass man hier nicht die Bildqualität einer DSLR erwarten sollte ist klar. Denn auch hier sind die richtigen Schnappschüsse leider nicht möglich oder nur durch einen riesen Zufall.

 

Wie sieht es mit der Lesbarkeit der Displays beider Geräte bei Sonneneinstrahlung aus?

Das Display der Gear ist hervorragend lesbar bisher. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung war es für mich gut lesbar. Sie hat auch extra eine Bildschirmeinstellung „Outdoor“, die die Helligkeit voll anhebt.

Das Note 3 lässt sich auch sehr gut ablesen, es ist zwar ein leicht spiegelndes Display, aber das ändert nichts an der guten Ablesbarkeit. Allerdings muss man auch sagen, dass die momentane Jahreszeit sicher nicht als Maßstab für viel Sonneneinstrahlung gilt :D Hier ist es sicher nochmal interessant im Urlaub oder im Hochsommer auf diese Frage zurückzukommen.

 

Wie gut ist die Handschrifterkennung beim Note 3, besonders bei schnellem Schreiben?

Die Handschrifterkennung ist für mich sehr sehr gut gelungen. Ich habe eine ganz schöne Sauklaue und war von Anfang an davon ausgegangen, dass dieses Feature für mich sowieso unbrauchbar ist. Jedoch wurde ich da positiv überrascht. Ich werde im Detail sicher nochmal etwas dazu sagen, wenn ich den Bericht zum Note 3 schreibe. Mittlerweile schreibe ich sehr viele Nachrichten lieber mit dem Stift als mit den Fingern übers Display. Es geht einfach schneller, auch wenn dann doch das ein oder andere mal ein k mit einem h vertauscht wird oder sowas in der Art. Aber ich bin der Meinung das ist nur eine Gewohnheitssache und irgendwann schreibt man eben das h etwas deutlicher und es klappt auch :D

 

Wie einfach lässt sich der S-Pen aus dem Note ziehen? Sitzt der Pen auch nach häufigem rein und rausziehen noch fest?

Das herausziehen des S-Pen funktioniert sehr einfach. Beim reinstecken rastet er wieder ein und sitzt fest im Gerät drin, so dass ich keine Angst habe er könnte einfach herausfallen. Ebenso macht die Halterung nicht den Eindruck als könne sie ausleiern. Hier ist aber auch ein Test auf lange Dauer interessant.

S-View-Cover des Galaxy Note 3

20. November 2013

S-View Cover


Kommen wir im heutigen Teil mal zu einem kleineren Eintrag. Hier geht es mal nur um das von Samsung angebotene S-View-Cover, welches mir ebenfalls von trnd.com und Samsung zum Testen zur Verfügung gestellt wird.

Die Farbe des Covers bei mir ist schlicht weiß, passend zum Note 3 in weiß.


Angeboten wird das Cover in 10 verschiedenen Farben, so dass es jedem möglich ist, das Note 3 zumindest farblich zu personalisieren. Angeboten wird das Cover zur Zeit für rund 30 Euro. Relativ viel für ein Cover, aber warten wir mal den Test ab:

Da ich bisher nur auf die Verarbeitung von Gear und Note 3 eingegangen bin, werd ich noch ein wenig auf die Verarbeitung des Covers eingehen.


Vom Material her hält sich Samsung an die Lederoptik, die auch beim normalen Akkudeckel verwendet wird. Nur ist beim Cover das Material dicker und es wirkt nicht ganz so wie Kunstoff und kommt dem Leder näher.

Auf Vorder- und Rückseite befindet sich ein ins Material eingearbeiteter Samsung/Note 3 Schriftzug. Dieser ist nicht sehr auffällig, aber meiner Meinung nach sind 2 Schriftzüge auf einem Cover zu viel.

Was für mich posiv hervorzuheben ist, ist dass Samsung daran gedacht hat einige „Aussparungen“ ins Cover einzuarbeiten.

So ist zum Beispiel beim Einschalt-Button eine Aussparung vorhanden, so dass man diesen ohne Einschränkung nutzen kann, als wäre der normale Akkudeckel drauf.

Ebenso gibt es Aussparungen für den S-Pen und den Lade-Anschluss.



Auf der Vorderseite finden wir noch ein Sichtfenster aus Kunstoff. Vorteil hier: Das Note 3 erkennt das S-View-Cover und sobald man es schließt, geht es in einen „Widgetmodus“.

Hier lässt sich dann vom Note 3 der Mediaplayer bedienen oder ein Memo erstellen.

Zudem hat man die Möglichkeit Bilder im „Cover-Modus“ aufzunehmen. Das Seitenverhältnis des Bildes passt sich dann dem des Sichtfensters an. Hier ein Beispielbild aufgenommen mit der „Cover-Cam“:


Was gut gelöst ist, ist dass man trotz des Kunstofffensters den Pen auch nutzen kann. Praktisch für die Memos.

Was nicht so gut ist, dass man die geschriebenen Memos leider nicht wieder aufrufen kann ohne das Cover aufzuklappen. Vielleicht habe ich das auch einfach nicht herausgefunden und es ist irgendwie möglich. :D


Zudem fällt auf, dass das Cover an den leicht gerundeten Kanten des Note 3 nicht bündig abschließt, sondern etwas übersteht. (Gut zu sehen neben der Einsparung vom S-Pen) Ich vermute es dient dem Schutz bei einem möglichen Sturz und soll so einiges vom Aufschlag abfangen. Optisch ist es jedoch Geschmackssache. Da das Cover für mich aber vorranging zum Schutz ist, stören mich die etwas weiter ausladenden Kanten nicht.

Immerhin hat Samsung auch sonst an vieles gedacht:

Bedienung der Lautstärketasten von Außen


Aussparung für den Hardwarebutton auf der Displayseite des Smatphones


Besserer Schutz für die Rückkamera

Von der Anfassqualität bin ich dennoch relativ überzeugt. Es bietet sehr guten halt, man kann das Cover beim Aufklappen um 180° klappen.

Ebenso ist es eingeschränkt möglich bei komplett „umgeklapptem“ Cover die Kamera noch zu nutzen. Mit Blitz sind die Bilder komplett unbrauchbar, ohne Blitz reichen sie zumindest noch um etwas normal erkennen zu können.


Einmal mit Blitz


Einmal ohne Blitz


Kommen wir zu den negativen Aspekten des Covers:


Leider ist das Kunststoffsichtfenster überaus anfällig gegen Fingerabdrücke und man sieht diese auch sehr deutlich. Für Optikfanatiker ist ein Mikrofasertuch also Pflicht. Ansonsten sieht es leicht unschön aus.

Sicher ein Aspekt der zu verschmerzen ist, denn dadurch ist ja relativ guter Schutz gewährleistet.

Dann kommt für unsere Autofahrer eventuell hinzu, dass sich das Note 3 mit S-View-Cover wohl in kaum eine Autohalterung verankern lässt. Es muss also der Akkudeckel immer dabei sein oder im Auto verstaut werden. Berichtigt mich, wenn alle Autohalterungen funktionieren, aber ich denke das klappt nicht.

Der schlimmste Punkt ist aber, dass das Cover nach dem Aufklappen nicht wieder komplett schließt. Es schießt regelrecht wieder auf, wenn man es vorher auf der Seite des Sichtfensters liegen hatte.



Hmm das Einbinden des direkten Videos klappt irgendwie nicht so recht, daher nochmal der Link auf diesem Text

Hier mal ein kleines Video dazu. Dann sollte jeder verstehen, wie ich das meinte. Leider dauert es eine ganze Weile, bis das Cover wieder soweit schließt, dass es in den „Covermodus“ geht. Hier hätte sich Samsung eine Art Schließmechanismus überlegen sollen. Magnetisch oder wie auch immer.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Samsung sich durchaus Gedanken gemacht hat mit dem Cover, aber in einigen Punkten nicht zu Ende gedacht hat. So etwa das vernünftige Schließen.

In Summe überwiegen für mich aber die Vorteile und ich finde das S-View-Cover gelungen. Ebenso würde ich tatsächlich überlegen mir ein weiteres Cover zu kaufen, um es beispielsweise auch an die jeweilige Laune des Tages farblich anzupassen. Der Preis von 30,00 € ist relativ hoch, aber ich denke wenn Kinderkrankheiten wie der Aufklappmechanismus überarbeitet werden, ist das Cover die 30,00 € wert. Bleibt der Schließmechanismus so, halte ich ca 15-20 € für angemessen.

Vielen Dank fürs Lesen :D

Samsung Galaxy Gear

18. November 2013

Samsung Galaxy Gear

 

Mit der Galaxy Gear hat Samsung eine der ersten Smartwatches auf dem Markt präsentiert. Ich darf diese Smartwatch gerade zusammen mit dem Note 3 auf Herz und Nieren testen und möchte in diesem Teil des Blogs mal näher auf die Smartwatch eingehen. Im Vorfeld nochmal ein riesen Dank an trnd.com und Samsung, die mir diesen Test erst ermöglichten.

Es gibt die Uhr momentan in 6 zum Teil sehr trendigen Farben und zu einem Preis von ca 300,00 €. Ein teurer Spaß für eine Uhr, die im Grunde nur Sinn mit einem Samsung Smartphone, insbesondere mit dem Note 3 macht.

Ich bewerte also auch auf Grundlage des für meine Verhältnisse sehr sehr hohen Preises für eine Uhr.

Die Verarbeitung der Uhr habe ich bereits in einem vorherigen Bericht bewertet. Diesen findet ihr hier nochmal.



Beim Auspacken stellt man direkt fest, wie groß die Uhr eigentlich ist. Da der Trend momentan jedoch zu riesigen Uhren geht, empfinde ich es nicht als negativen Punkt. Damen haben jedoch eher zierlichere Arme und die Uhren dort fallen etwas kleiner aus. Daher könnte es sein, dass die Damenwelt auf Grund der Größe einen Bogen um die Gear macht. Sie kann am Handgelenk schnell klobig wirken. Für Herren aber definitiv nicht zu groß.


Hier mal ein Vergleich mit anderen Uhren. Besonders interessant finde ich den Vergleich zwischen der Nike+ Sportwatch und der Gear. Samsung hat sich scheinbar auf ein ähnliches Design wie Nike eingelassen. Zwar kommen andere Materialien und ein anderer Verschluss zum Einsatz, jedoch ist eine Ähnlichkeit definitiv festzustellen. Ansonsten lässt sich denke ich erkennen, dass sie von der Größe her nicht wirklich einen Unterschied zu anderen gängigen Uhren macht.


Zum Einsatz bei der Gear kommt ein 1,63“ großes SAMOLED-Touch-Display mit einer Auflösung von 320x320 Pixeln. Ein sehr großes Display für eine Uhr, aber durchaus sinnvoll bei angedachter Verwendung. Ein interner Speicher von 4gb sorgt für den nötigen Platz für zahlreiche Apps und Fotos. Fotos, weil in das Armband eine 1,9 Megapixel Kamera integriert ist. Diese sticht wie eine Art „Beule“ aus dem Armband heraus.


Beim normalen Tragen habe ich diese bisher nicht bemerkt.

Da jedoch heutzutage fast jeder täglich am PC sitzt oder etwas aufschreibt, gibt es einen Kritikpunkt.


Wie auf dem Bild zu erkennen, kann man das Handgelenk beim Tippen am PC nicht ablegen ohne die Uhr auf die Kamera zu legen. Zwar hat die Linse einen kleinen Ring als Schutz um sich, der minimal erhöht ist, jedoch wird das nicht ewig schützen. Bisher habe ich keinen Kratzer feststellen können, aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis auf dem Glas ein Kratzer ist.


Die Uhr wird von einer 800 Mhz CPU angetrieben und hat einen fest verbauten 315 mAh-Akku, der nicht wechselbar ist. Ebenso verbaut ist ein Sensor, der es ermöglichen soll die Uhr bei normaler „Uhrenbewegung“ zu beleuchten und aufzuwecken. Das funktioniert relativ zuverlässig, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt hat. Jedoch ist es teilweise zu sensibel und beim Joggen beispielsweise passiert es sehr häufig, dass die Uhr beleuchtet wird. Dies frisst auf Dauer sicher einiges an Akkulaufzeit. Hier könnte Samsung durch ein Softwareupdate vll die Sensibilität einstellbar für den Benutzer machen.

Die Verbindung zwischen Note 3 und Gear erfolgt mittels Bluetooth. Die erste Verbindung erfolgt über NFC (Tag in der Ladestation der Gear) und gestaltet sich als sehr sehr einfach.

Durch die App „Gear Manager“, welche kostenlos aus dem Appstore geladen werden kann, hat man Zugriff auf die Uhr, kann Designs für die Uhr einstellen oder die Uhr nach seinen Wünschen konfigurieren.

 

Hier mal 2 Beispielbilder.


Ebenso hat man über den Gear Manager zugriff auf Apps die speziell für die Gear entwickelt wurden. Hier merkt man deutlich, dass Samsung die Software der Gear kontinuierlich weiterentwickelt. Seit Anfang des Tests vor ca. 2 Wochen gab es bereits einige Firmwareupdates. Das letzte hat einen richtigen Schritt vorwärts gemacht. Nun ist es möglich selbst einzustellen welche Apps auf der Gear angezeigt werden bzw. bei welchen Apps man eine Benachrichtigung auf die Gear wünscht.


In Zeiten von Facebook, Mail, Whatsapp oder ICQ eine sehr sinnvolle Verbesserung. (Bild ist als Bsp. zu verstehen)

Gesteuert wird die Uhr mittels „Wischgesten“ über das Display. Nach links und rechts „wischen“ navigiert durch das Menü, von oben nach unten führt einen immer in die nächst höhere Menü-Ebene. Ist man auf der „Uhranzeige“ führt ein wischen von unten nach oben zum Wählfeld:

Man kann direkt von der Uhr aus jemanden anrufen. Mittels integriertem Mikrofon und Lautsprecher kann man sogar mit der Uhr telefonieren. Die Sprachqualität ist in Ordnung, auf keinen Fall aber überragend. Der Gegenpart versteht einen, aber kristallklar ist definitiv etwas anderes. Zudem kann jeder in der Umgebung zuhören, da man ja über einen Lautsprecher telefoniert. Ein nettes Feature, welches bei mir aber außer um sich wie „Knightrider“ zu fühlen nichts bringt.


Ist man auf der Uhranzeige und wischt von oben nach unten, kommt man in den Kameramodus. Dieses dauert jedoch sehr lange (ca 2 sek bis die Kamera offen ist) wobei ich mir die Frage stelle, wieso dies so lange dauert. Allgemein ist die Uhr ein klein wenig träge, vll kommt hier ja nochmal ein Softwareupdate.

Im Kameramodus kann man noch wählen zwischen Foto und Video. Die Qualität lässt meiner Meinung nach sehr zu wünschen übrig. Im Hellen lassen sich noch akzeptable Bilder schießen, wird es etwas dunkler, sehen die Bilder leider nicht mehr so schön aus. Zudem dauert der Fokus sehr lange. Schnappschüsse sind also nicht wirklich realisierbar. In der Zeit kann man auch das Note 3 herausholen und die Kamera davon nutzen. Gibt bessere Ergebnisse. Fürs richtige Fotografieren bleibe ich jedoch bei meiner DSLR. Für eine Uhr-Kamera aber sonst nicht schlecht.

Praktisch wäre die Kamera eigentlich nur, wenn man die Bilder beispielsweise direkt von der Uhr aus teilen könnte. Per Instagramm, Whatsapp oder Facebook. So könnte man zumindest eine „Art von Nutzen“ in der Kamera sehen.

Als Beispiel hier aber mal 2 Bilder die mit der Gear aufgenommen wurden:


Die von der Gear gemachten Bilder werden übrigens nach Schließen der Kamera-App direkt aufs Handy übertragen.

Leider ist es so dass bei eigentlich allen Apps die Verbindung zum Note 3 bestehen muss, so dass die Uhr wirklich nur Sinn mit dem Samsung macht. Würde Samsung etwas über den Tellerrand schauen und vielleicht Apps entwickeln um die Uhr mit Smartphones anderer Hersteller zu koppeln, so würde die Uhr mit Sicherheit für mehr Aufsehen sorgen.


Aber weiter zu den diversen Funktionen der Uhr. Sie bietet bei Verbindung Zugriff auf die Telefonkontakte oder das S-Voice System. (Samsung Sprach-Steuerung) Ebenso ist es möglich, den Mediaplayer des Note 3 zu bedienen.

Hier sind die Grundfunktionen (lauter, leiser, vor, zurück, play und Pause) verfügbar. Diese Funktion ist praktisch, jedoch hat mittlerweile jedes Smartphone ein Headset dabei welches eben genannte Funktionen auch beherrscht. Also im Grunde wieder nix neues, aber eine kleine Hilfe, vor allem wenn man beispielsweise ein Bluetooth-Stereo-Kopfhörer verwendet.

Dann gibt es noch Funktionen wie einen Schrittzähler, der aber nicht sehr genau arbeitet. Gerade als Jogger ist es unter Umständen ein nettes Tool, jedoch greife ich hier nach einigem Testen doch wieder auf die Nike+ Sportwatch und einen Ipod Shuffle zurück. Die größe des Note 3 ist leider ein absoluter Kritikpunkt wenn man mit dem Gerät laufen gehen möchte. Die Apps zum Laufen (Runtastic oder Runkeeper) funktionieren ohne Probleme, aber wenn man schon seine kompletten Laufkleidungen durchschauen muss um ein Kleidungsstück mit einer Tasche zu finden, die groß genug fürs Note 3 ist, ist es besser auf alt bewährtes zurückzugreifen. Zudem ist die Gear nur als Spritzwassergeschützt ausgezeichnet und bei einem so teuren Gerät wäre es mir zu schade auszuprobieren ob sie strömenden Regen aushält.

Getreu dem Motto „Never change a RUNNING System“ :D

Viele Nutzer oder die jenigen, die es noch werden wollen fragen sich sicher auf was der Akku zu leisten im Stande ist.

Bei normaler Verwendung der Uhr, also vll pro Tag die ein oder andere Aufnahme, einige Benachrichtigungen von Mails, Whatsapp, Terminen oder Anrufen und das normale Zeitanzeigen hält die Uhr bei mir ca. 3 Tage bis der Akku leer ist.

Bei starker Verwendung (ordentlich Testen der Foto und Videofunktion, das ein oder andere Telefonat, Joggen mittels laufender Runkeeper App auf der Gear, Aufnehmen einige Voicememos usw.) muss die Gear nach einem Tag an die Ladestation.

Immerhin ist Samsung hier ehrlich und gibt die Laufzeit mit ca 25 Stunden an. Dies halte ich für realistisch, ist allerdings für eine Uhr deutlich zu wenig.

Hier macht die Nike+ Sportwatch eine deutlich bessere Figur auch wenn man beachten muss, dass die Funktionen nicht zu vergleichen sind.

 

Fazit

Mein Fazit zur Gear fällt sehr gespalten aus. Einerseits hat es Samsung durchaus geschafft ein edles Stück Technik mit hervorragender Verarbeitung zu schaffen, andererseits frage ich mich in Anbetracht des Preises welchen Nutzen ich wirklich von der Gear habe.

Klar habe ich mich sehr gewöhnt an die Gear und finde Benachrichtigungen ala Whatsapp oder Mail sehr sehr praktisch. Diese lassen sich auch einwandfrei lesen. Aber wenn ich ehrlich bin würde ich sie momentan für 300,00 € wohl nicht kaufen, denn es fehlt einfach der richtige Nutzen. Es ist eine wahre Technik-Spielerei, die zum Testen riesen Spaß macht. Bei einem Preis von ca. 130-150 € würde ich auf jeden Fall zuschlagen. 

Im heutigen Teil möchte ich mal etwas näher auf die Funktion des „S-Pen“ eingehen.

 

Zur Verarbeitung und zum Aussehen des S-Pen und des dazugehörigen Note 3 bin ich bereits in einem vorherigen Beitrag eingegangen.

Hier soll es lediglich um die Funktionen und das Handling des Stiftes gehen.

Sobald man den Stift aus der Halterung vom Note 3 zieht, vibriert das Note 3 kurz und ein Symbol erscheint oben im Display. (Dieses Symbol lässt sich auch per Einstellung entfernen. Ich find es jedoch sehr praktisch, da man so immer sicher sein kann, den Pen nicht zu verlieren)


Um die Funktionen des S-Pen näher zu erläutern ein kleines Bild vorweg:

Wie man sehen kann hat der Pen eine Art „Maustaste“. Diese hat einen guten Druckpunkt und öffnet bei Drücken das Menü:

Zu erwähnen ist noch, dass man nah genug am Display dran sein muss, damit sich das Menü öffnet und die Taste überhaupt funktioniert.Es erscheinen 5 Funktionen, auf die ich nun näher eingehe. (Bitte habt etwas Rücksicht, denn ich bin noch nicht komplett fit im Umgang mit den Funktionen)
- Aktionsmemo
- Scrapbooker
- Screenshot-Notiz
- S-Finder
- S-Pen-Fenster

Im Einzelnen erläutert heißt das:

Aktionsmemo


Die Funktion ist relativ schnell und einfach erläutert. Es ist ein einfaches Notizbuch, welches sehr Variabel in der Anpassung ist.
Bei Öffnen erscheint eine Art „Post-It“ welche normal beschrieben werden kann. Hier ist es nach eigenen Vorlieben möglich, Hintergrundfarbe, Stiftdicke und-farbe zu ändern. Ein paar davon entnehmt einfach dem Foto.

Wie ihr hier auch seht, werden die Memos dort auch in einer Art „Ordner“ gespeichert. Es landen also alle Memos im gleichen Ordner und sind schnell wiederzufinden. Man kommt von jedem Memo in den Ordner.
Für mich stellt sich die Frage „Wofür brauche ich bei Notizen unbedingt den Pen? Was ist wirklich innovativ und neu an dieser Funktion?“
Heute konnte ich die Funktion dann tatsächlich das erste mal wirklich zu einem Vorteil nutzen.

Ich musste auf der Arbeit (Hotelfachmann) einen Massagetermin vereinbaren. Es heißt also Rücksprache mit der Therapeutin halten, nachdem der Gast einen Terminwunsch geäußert hat. Also schnell bei der Therapeutin mit dem Note angerufen und Termin erfragt. Die Therapeutin hatte jedoch keine Zeit und wollte mir 3 weitere Nummern für andere Therapeuten geben. Was also machen?

Stift und Zettel suchen und kritzeln? – einfach mal den S-Pen aus dem Gerät, Memo auf und los geht’s. Alle 3 Nummern schnell aufgeschrieben. Und ohne Rascheln oder ähnliches hatte ich die Nummern da. Dann das Memo minimieren und wieder zur Telefonfunktion.

Minimiertes Memo

So war es auch ohne Probleme die neue Nummer zu wählen. Entweder das Memo im Vordergrund lassen und so verkleinern, dass man das Wahlfeld bedienen kann oder minimieren und maximieren.
In Zukunft werde ich also versuchen die Funktionen des S-Pen weiter zu nutzen. Auch wenn es nur eine kleine Hilfe ist und ich ne Menge dazu geschrieben hab, so hätte ich nicht gedacht, dass es angenehmer ist, als auf dem Iphone in den Notizen langwierig Tasten zu drücken.

Ebenso waren beim Meeting alle verblüfft als ich statt Block und Stift das Note 3 inkl. S-Pen gezogen hab. So viel sie vorher gegrübelt haben wofür ich es nutze, umso erstaunter
waren sie hinterher :D Dazu aber später nochmal mehr.

Scrapbooker



Das Scrapbook ist eine Art Sammlung der für einen selbst wichtigen oder interessanten Daten/Videos/Artikeln/Bilder usw.


Hier kann man sich beispielsweise bei Youtube ein Video anschauen und mittels Scrapbook für sich so speichern, dass es schnell wieder aufgerufen werden kann. Dies geht ebenso mit Bildern, Musikstücken aus der eigenen Sammlung oder anderen Dingen. Dort sind einem eigtl. keine Grenzen gesetzt. Zu jedem Eintrag lässt sich ebenso eine Notiz mit dem Stift erstellen. Also ein kleiner Kommentar oder so etwas. Sicher interessant für Leute die viel auf Youtube unterwegs sind oder beispielsweise eigens erstellte Videos bei Youtube direkt in eigener "Sammlung" hat. Um es nicht falsch zu verstehen: Hier werden lediglich Verknüpfungen zu z.B. Youtube Videos erstellt. Ist man im "Flugmodus" so ist es nicht möglich die Videos abzuspielen.



Screenshot-Notiz


Diese Funktion ist eigentlich selbsterklärend. Hiermit habe ich beispielsweise das Bild weiter oben mit dem gelben Kreis markiert. Man macht einfach einen Screenshot des aktuellen Bildschirms bei der Note und kann dort dann „drinherumkritzeln“. Interessant stelle ich mir das z.B. vor, wenn man eine Art Diagramm hat und es personalisieren möchte.

Als einfaches BSP einfach ein Bild im Web suchen, dieses schnell vollkritzeln und fertig ist die Screenshot Notiz.


S-Finder


Der S-Finder ist eine einfache Suchfunktion, um das komplette Handy zu durchsuchen. Man kann wenn man etwa weiß, was man suchen möchte Kriterien zur Eingrenzung vorgeben. (z.B. Fotos, wenn man ein Bild sucht und dies z.B. auch nach Zeitraum eingrenzen möchte, oder Musik um nur mal ein Paar zu nennen)

Ebenso bietet der S-Finder an die Suche aufs Web auszuweiten sofern man W-Lan oder mobiles Datennetz verfügbar hat.
Im Grunde nichts anderes als die Spotlightsuche beim Iphone. Nichts neues, aber auch nicht zu verachten wenn man schnell was sucht bei vielen Dateien auf dem Smartphone.

Die Internetsuche denke ich, nutzt man eher über den Browser direkt.

S-Pen-Fenster



Ein Feature welches ich anfangs etwas komisch fand... Wofür brauch ich so etwas?

Öffnet man das Menü muss man ein Rechteck aufs Display zeichnen. Und zwar in der Größe, in der man ein Fenster für ein neues Programm erstellen möchte.

Als Beispiel hierfür bringe ich mal das beim Memo erwähnte Meeting wieder in Erinnerung :D


Einfach per S-Pen-Fenster den Taschenrechner geöffnet und neben Notizen auch schnell mit Zahlen jonglieren. Wo jeder andere bei Iphone und Co. Den Taschenrechner aufgemacht hat und nichts mehr schreiben konnte hab ich einfach beides gleichzeitig genutzt :D
Das Anpassen der Fenster ist ebenso problemlos möglich. Das erwähne ich nur, da mein Taschenrechner auf dem Foto etwas verzerrt aussieht. Das lag an mir und nicht am Note 3.

Ebenso ist es möglich statt des Taschenrechners andere Programme zu öffnen. Telefon, Whatsapp, Youtube, Internet und weitere.

Praktische Funktion, die sicher öfter genutzt wird bei mir.

Fazit

Ich denke das Wort „Eingewöhnungsphase“ trifft es sehr gut bei diesen Funktionen. Sicher wird der S-Pen ein sehr hilfreicher Benutzer, sofern man sich überlegt das Note 3 zuzulegen und auch offen für neues ist. Da ich seit ca. 5 Jahren ausschließlich Apple-Handys genutzt habe, ist dieser Test für mich wirklich genial. Man schaut mal über die Tellerkante hinaus. Bisher galt bei mir das Motto „Never change a running system“. Da ich aber so die Möglichkeit bekomme auch mal andere Hersteller zu testen, merke ich dass es Funktionen gibt die Apple nicht im Portfolio hat und mir den Alltag doch hilfreich versüßen.

Das Note 3 wird also tatsächlich mehr und mehr zu einer Alternative zum Iphone 5 für mich.


Kleiner Ausflug noch:

Die Nutzung des S-Pen macht auch in anderen Anwendungen viel Spaß, z.B. bei Whatsapp oder SMS. Hier ist das Handschrifterkennungsprogramm absolut spitze. Trotz meiner Sauklaue erkennt er zuverlässig fast jedes Wort. Hier wird das Schreiben mit Stift eine echte Alternative zu dem normalen Tippen der Buchstaben. Mit etwas Übung ist es meiner Meinung nach auch um längen schneller und effektiver.

Diese Funktion werde ich nach Abgeben des Note sehr vermissen werden, das weiß ich jetzt schon!

 

So auch an dieser Stelle vielen Dank fürs Lesen


Euer LemmeL

So im heutigen Teil des Blogs wird ich mal näher eingehen auf die Verarbeitung der einzelnen Komponenten.

Vorweg eine Kleinigkeit noch: Alle Bilder, auf denen das Note 3 selber NICHT zu sehen sind, wurden mit dem Note 3 gemacht. Dies ist Absicht, da ich so ebenfalls schon einen Eindruck geben kann auf die Kamera des Note 3:D

Galaxy Note 3:

Anfangen möchte ich mit dem beigelegten Zubehör.
Das waren im Einzelnen bei dem Note 3:

- Headset inkl. Lautstärke- und Play/Pause-Taste
- Zusätzliche Earpods zur bessren Anpassung an die Gehörgänge
- USB-Kabel
- Adapter Netzteil-USB


Kommen wir als erstes zum Headset und den beigelegten Adaptern für die Anpassung an die Gehörgänge:

Wie man auf dem Bild gut erkennen kann ist ein Flachbandkabel genutzt worden. Von der Wertigkeit im inneren des Mantels kann ich nichts sagen. Ich werde sie auch nicht aufschneiden um zu sehen, welche Materialien verwendet wurden.
Das Kabel an sich ist gut verarbeitet, der Mantel an allen Stellen gleich und für meine Begriffe sehr „biegsam“. Das heißt dass er im Alltagsgebrauch sicher nicht allzu vorsichtig behandelt werden muss. Gerade Kabelbrüche beim Herausnehmen des Smartphones aus der Hosentasche sind bei mir des Öfteren bei anderen Kopfhörern passiert. Das hier verwendete Kabel lässt sich ohne Probleme drehen und knicken, solange man dies natürlich nicht übertreibt.
Im Vergleich dazu nehme ich mal die Apple-Kopfhörer, die beim Iphone 5 mitgeliefert werden. Hier ist es meiner Meinung nach leichter einen Kabelbruch durch „Knicken“ zu bekommen, jedoch sollte dies auch beim normalen Gebrauch nicht passieren. Apple nutzt ein Rundkabel, welches ein wenig stabiler/starrer wirkt.

Kommen wir zum Stecker des Kopfhörers. Dieser ist solide verarbeitet und sitzt wirklich bombenfest im Note 3. Da muss man beim Herausziehen aufpassen und am Stecker direkt ziehen, denn sonst könnte man meinen man reißt das Kabel raus und der Stecker bleibt im Gerät stecken:D Dies kann natürlich daran liegen, dass das Note noch neu ist, jedoch sitzt der Apple-Kopfhörer auch fest im Note, aber lange nicht so fest wie die Samsung-Hörer. Hier meiner Meinung nach ein kleiner Vorteil bei Samsung, denn ich habe es schon oft geschafft mir den Kopfhörer aus dem Iphone aus Versehen herauszuziehen. Dies ist mir beim Note 3 bisher nicht passiert. (Und ich nutze die Hörer zum Testen momentan viel)



Zur Fernbedinung inkl. Mikro sei noch gesagt, dass die Verbindungen sehr gut gelöst wurden. Leider wirkt das Material bei der Fernbedienung nicht sehr hochwertig und sieht nach Kunststoff aus. (Ich lasse das Wort Plastik mal weg, denn ich finde das es negativ wertend klingt). Die drei Tasten an der Fernbedienung sind sehr gut zu erreichen und haben einen guten Druckpunkt. (Lauter/Leiser und eine Art Menü-Button mit dem man beispielsweise Play/Pause/Weiter im Musikplayer machen kann)

Zu den Ohrhörern ist bis auf eine Kleinigkeit nichts negatives zu sagen. Sie sehen meiner Meinung nach super aus, sind in Hochglanz-Weiß mit einem silbern Zierring gefertigt. Einzig die Beschriftung Rechts/Links ist sehr schwer erkennbar am unteren Teil kurz vor Beginn des Kabels versteckt. Dies lässt sich auf den Bildern vielleicht erkennen.
Lobenswert sind die mitgelieferten „Adapter“ für die verschiedenen Ohrgrößen, welche nicht überall zum Standard gehören.

Weiter geht’s mit dem Ladekabel:

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und es ist mit einem sehr starren Mantel versehen. Dies verhindert sicher den Bruch an den dafür gefährdeten Stellen (Übergang der Stecker zum Kabel). Am Ende beider Kabelseiten befinden sie die Stecker aus weißem Hochglanz-Kunststoff, jeweils mit kleinem Samsung Schriftzug versehen. Ein USB-3 Anschluss ist positiv hervorzuheben, da so schnell Musik/Bilder und Videos kopiert werden können. Leider ist kein Mini-Usb Anschluss zum Laden am Note 3, so dass man immer ein bestimmtes Ladekabel oder einen Adapter benötigt und nicht mal eben das Kabel der Digi-Cam nutzen kann...

Der Netzstecker ist ebenso wie die Stecker des Kabels aus weißem Hochglanz-Kunststoff gefertigt und macht sonst einen soliden Eindruck. Es scheint nicht so, als ob die Steckverbindung ausleiern würde, dies kann ich aber wohl erst beurteilen, wenn man das Gerät wirklich länger als 4 Wochen testen darf.

Kommen wir nun zum interessanten Teil, dem Smartphone selber:

Ich habe das Weiße Note 3 erhalten, welches einen Silbernen Rand hat und auf Vorder- und Rückseite ebenfalls weiß ist.

Das 5,7 Zoll große Display ist sehr gut in den Rahmen eingearbeitet. 

Auf der Vorderseite befinden sich ebenfalls ein Hardwarebutten, diverse Sensoren, eine Front-Kamera sowie dem Lautsprecher und einer Diode welche farblich frei wählbar aufmerksam macht auf Nachrichten/Anrufe oder andere Ereignisse.

Wie auf dem Bild zu sehen befinden sich Links und rechts vom Hardwarebutton noch 2 für Samsung typische berührungsempfindliche „nicht sichtbare“ Tasten. Diese werden bei Bedarf beleuchtet und haben keinen Druckpunkt. Es handelt sich um „Zurück“ und „Menü“.Abschließen tut das Display mit einem chromfarbenen Ring, der einmal komplett um das Gerät herumgeht.An der Vorderseite des Gerätes gibt es meiner Meinung nach absolut nichts auszusetzen. Es ist top verarbeitet, man sieht keine Klebestellen oder der Gleichen.

Die beiden Seiten (Rechts und Links) kann ich in einem Punkt erwähnen, denn sie sind im Grunde gleich aufgebaut. Bis auf je einen Hardwareknopf sind beide Seiten aus Silber glänzendem Alu gefertigt. Auf der linken Seite finden wir einen Knopf zum Lautstärke regeln und rechts ist der Ein/Aus/Stum/Flugmodus-Knopf. Zu vergleichen mit Apples Knopf an der Oberseite.Von der Art her nehmen sich das Iphone 5 und Note 3 also nicht allzuviel. (Bitte beachtet dass es nur um die Ausstattung der Knöpfe geht und nicht um Verarbeitung, Software usw.)

Die Oberseite des Note 3 ist bis auf einen Einlass für die Kopfhörer ebenso mit silbernem Alu verarbeitet.

An der Unterseite finden wir die Öffnungen für Ladestecker und den Stylus sowie einen kleinen Lautsprecher. Alles ist dort bestens verarbeitet. Die Kopfhörer sitzen wie beim Kopfhöreranschluss bereits erwähnt bombenfest und auch der Stylus sitzt fest im Gehäuse ohne auch nur den Ansatz zu machen herauszufallen oder auszuleiern. (Bisher habe ich den Stift sehr oft rein und rausgenommen)

Der Stylus ist meiner Meinung nach sehr gut verarbeitet, besitzt einen Samsung Schriftzug auf der silber glänzenden Oberseite. Der untere Teil ist aus Kunststoff mit einer Sepzial-Spitze, die hervorragend auf dem Display funktioniert und nicht mal im Ansatz Anzeichen macht, das Display zerkratzen zu können. Zudem hat der Stylus wie auf dem Bild zu sehen eine Taste. Diese drückt sich wie eine Maustaste und öffnet sobald man sie drückt (Wenn man nah genug am Display ist) das nur für den Stylus kreierte Menü. Auf den Stylus und seine Bedeutung werde ich in einem Neuen Beitrag des Blogs noch genau eingehen, denn dieser verdient einen eigenen Eintrag.
Fehlt noch eine Seite des Smartphones:

Der Deckel auf der Rückseite. Leider ist das ein für mich gravierender negativer Aspekt. Dieser ist aus wirklich dünnem sehr leichten Kunststoff. Dies ist vielleicht Absicht Samsungs, um das Handy nicht unnötig schwerer zu machen, stellt meiner Meinung aber einen Kritikpunkt dar. Wie auf dem Bild zu erkennen ist es wirklich sehr sehr dünn und soll eine Art Lederoptik vermitteln. Dies klappt vielleicht solange, bis man den Deckel man genauer betrachtet oder anfasst. Schade... Hier hätte ich mir mit echtem Leder einen Hingucker versprochen, welcher absolut unanfällig gegen Kratzer oder sowas wäre.Meine Vermutung ist übrigens noch, dass man den Akkudeckel so schnell personalisieren kann und Samsung vielleicht verschiedene Farbvarianten anbieten wird.(Ähnlich den Bumpern von Apple)

Neben dem Akkudeckel ist auf der Rückseite noch die Kamera inkl. Blitz verbaut. Hier ist die Verarbeitung wieder makellos, wie bei den anderen Seiten auch. Der Akkudeckel lässt sich ohne große Mühe abnehmen (Vielleicht schon zu leicht...) und bringt den hinteren Teil des Smartphones zum Vorschein. Alles wirkt gut verarbeitet und ist solide verschraubt. Für mich als Applenutzer ein riesen Vorteil:
Wechselbarer Akku und leicht zu erreichende Simkarte sowie ein extra Schacht für eine Micro-SD-Karte direkt „auf“ der Simkartenhalterung. Hier ist also eine Speichererweiterung sehr leicht realisierbar und das Gerät unterstützt meines Wissens nach Karten bis zu einer Größe von 64 GB. 
Samsung hat es geschafft, die verschiedenen Materialien optimal zu kombinieren und zu verarbeiten, leistet sich jedoch einen Fehler: Den Akkudeckel. Dieser sticht so negativ heraus, dass dort eigentlich nachgearbeitet werden muss.
Vergleicht man die Verarbeitung mit einem Iphone 5, so ist das Iphone doch noch eine Ecke hochwertiger verarbeitet, Kritik ist aber wirklich auf hohem Niveau zu äußern.Nachdem ich nun ca. 1 Jahr lang das Iphone 5 nutze und die Verarbeitung dort seinesgleichen sucht, kann ich beruhigt sagen, dass das Note 3 hervorragend gelungen ist, jedoch noch einen Tick „schlechter“ verarbeitet ist als das Iphone 5.


Samsung Galaxy Gear
Kommen wir zum zweiten Testmodell, der Samsung Galaxy Gear und dem mitgelieferten Zubehör:
- Galaxy Gear in Moccha Grey
- Ladekabel
- Ladestation

Auch hier möchte ich kurz auf das Zubehör eingehen. Das Ladekabel ist ähnlich wie die Kopfhörer mit einem Flachband-Kabel bestückt. Dieses ist im Vergleich zu den Kopfhörern etwas starrer gefertigt. Vielleicht wäre es hier interessant gewesen auch statt einem Kabel mit fest verlötetem Netzstecker ein Kabel mit USB-Anschluss zu verwenden um die Uhr eventuell direkt an den PC anschließen zu können. Naja Samsung wird sich schon etwas dabei gedacht haben, es so zu machen;)

Weiterhin findet sich im Karton der Gear die Ladestation, welche in der Farbe derGear ist. Ein nettes extra, die Station in Uhren-Farbe mitzuliefern, aber nicht mehr als eine Spielerei.

Die „Station“ ist wie auf dem Bild zu sehen aufzuklappen, dann kann die Gear hineingelegt werden. Mittels vorhandener Kontakte ist es eigentlich unmöglich, die Uhr falschherum einzulegen, es sei denn man wendet Gewalt an. Die Verarbeitung der Station ist normal würde ich sagen. Einfaches Plastik, welches auch bei falschem Umgang leicht brechen könnte. Das wirkt für mich etwas unausgereift.
Die Idee, die Uhr jedoch ohne eigenen Anschluss zu versehen finde ich genial! So wird die Uhr nicht unnötig dick. Wobei ich sagen muss, die Nike Sport Watch hat vorgemacht, wie man einen Anschluss an die Uhr direkt bekommen kann, ohne Platz zusätzlich nutzen zu müssen. Abschließend zur Station kann ich folgendes sagen:
Sie läd die Uhr ohne Probleme, einen Schönheitspreis oder Preis für Verarbeitung wird Sie aber nicht bekommen.
Kommen wir zum Herzstück des „Zubehörs“, der Gear selber.

Diese ist im Gegensatz zu Kabel und Station wieder hervorragend gefertigt! Das Armband ist aus einer Art Kunststoff-Gummigemisch und hält sehr gut. 

Eventuell kommt man relativ schnell ins Schwitzen beim Tragen, wenn man sie etwas zu eng macht. Das ist bei mir bisher nicht der Fall. Sie ist wie auf dem Foto vom Verschluss zu sehen sehr gut einstellbar für sehr dünne oder dicke Handgelenke.

Die Praxis hat bei mir gezeigt, dass ich scheinbar relativ schmale Gelenke habe und oft bei Herrenuhren das engste „Loch“ nehmen muss. Hier hatte ich aber absolut keine Probleme sie an mein Handgelenk anzupassen.



Der Verschluss ist ähnlich wie bei normalen Uhren der Marke Fossil, Casio und Co. Er schließt absolut sicher und sitzt bombenfest. Ein weiteres auffälliges Merkmal am Verschluss ist, dass dieser relativ dick ist. Hier befindet sich zusätzlich ein Lautsprecher integriert, um mit der Uhr telefonieren zu können, bzw den Gegenüber zu verstehen.

In das Armband integriert ist ebenfalls noch die eigene Kamera. Diese ist so integriert worden, dass man sie beim Tragen nicht merkt oder sie stört. Ebenfalls sieht man auf diesem Foto schön den integrierten Lautsprecher im Verschluss.

Die Uhr selber besteht aus einem Amo-LED Display, welches sehr gut verschraubt ist. An der rechten Seite befindet sich ein Knopf, mit dem man die Uhr An und Aus schalten kann. Der Druckpunkt ist sehr gut und die Einarbeitung ebenfalls. Der Rest wird über das Touchdisplay oder das Note 3 gesteuert. Auf die Bedienung der Uhr gehe ich aber gesondert nochmal in einem anderen Blogeintrag ein.

Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin von Smartphone und der Gear, was ihre Verarbeitung angeht. Klar gibt es negative Punkte wie den Akkudeckel Des Note 3, jedoch sind das Dinge die zu verschmerzen sind, aber bei einem so teuren Gerät nicht auftauchen dürften. Macht sich das Gerät im Alltag also weiterhin so gut wie bisher, so würde ich überlegen den Hersteller zu wechseln und Samsung vielleicht sogar bevorzugen, wenn andere Punkte ebenfalls hervorragend gelöst wären.
Aber ich werde sicher noch ein Fazit schreiben, in dem ich alle Vor- und Nachteile gegeneinander aufwiege und dann zu einer Entscheidung komme!
Vielen Dank fürs Lesen und die viele Zeit, die ihr dem Blogeintrag gewidmet habt.

Ps. Hier nun ein kleiner Eintrag zum S-Pen
Ok, wie soll man soetwas anfangen?

Ganz einfach:
Durch ein wenig Glück und Geschick bin ich bei trnd.com in den Genuss gekommen als einer von 200 Leuten das neue Samsung Galaxy Note 3 inkl. Galaxy Gear für 4 Wochen testen zu dürfen. Auf diesem Blog möchte ich nun nach und nach meine Eindrücke vom Gerät vorstellen.

Am Montag, den 11.11.2013 kam das Gerät bei mir an und es ging ans auspacken:


Mit dabei waren folgende Sachen:
Samsung Galaxy Note 3 in weiß (inkl. USB-Ladekabel und Netzteiladapter, Kopfhörer und Anleitungen)
Samsung Galaxy Gear (in Mocha Grey inkl. Ladestation und Anleitungen)
Samsung Galaxy S View Cover in Weiß
und einige Umfragebögen sowie Befragungszettel für Freunde/Bekannte/Verwandte.

Also ein Wahnsinnszubehör für einen Produkttest.


Nun ging es ans Laden und Abwarten. In der Zwischenzeit wurde ein wenig recherchiert, wie man von einem Iphone 5 die Daten aufs Galaxy Note bekommt. Dies stellte sich als schwieriger heraus als vorher gedacht. 

Nachdem Handy und Uhr geladen waren ging es nur noch darum, meine Nano Sim mittels Adapter ins Note zu bringen und "Start" :D

Vorher wurden noch einige Bilder gemacht, da dafür ja Zeit war:






Das Erste Anschalten war für mich als langjähriger Applenutzer interessant, da ich mein Iphone so gut wie nie ausschalte oder neustarte. Aber hier wurde ich positiv überrascht. Es fuhr schnell hoch und war sofort zu nutzen.

Also mal eben die Samsung eigene Software "Kies" heruntergeladen aufs Macbook und installiert. Prompt kam das erste Firmware-Update fürs Handy...
Also wieder warten...

Diese Wartezeit habe ich genutzt um einen Größenvergleich mit den bei mir vorhandenen Geräten zu wagen:





Auf dem ersten Bild ein Vergleich mit Iphone 5, Note 3 und Ipad 2. Auf dem zweiten nur der Vergleich der beiden Smartphones. Da ich das Iphone 5 nun gut 1 Jahr nutze und es bildschirmtechnisch als relativ groß empfand musste ich nun feststellen, dass es noch größer geht:D
Ich schätze mal für manche Herren-Hosentaschen schon zu groß. Für mich aber vollkommen in Ordnung.

Nach dem ersten Firmwareupdate folgte direkt das zweite und während des Downloads ein Fehler... Handy musste wiederhergestellt werden. War alles kein Problem, kenne ich aber so von Apple her nicht. Dort läuft es einfach.

Nachdem das alles geschafft war konnte es endlich ans eingemachte gehen: Die ersten Gehversuche mit Android und dem Galaxy Note 3.

Das wars dann erstmal für den ersten Tag. Weitere Berichte werden folgen! Vor allem zur Haptik, Wertigkeit, Gear, Alltagsgebrauch und und und...


So hier gehts weiter mit der Verarbeitung der Produkte:

www.bluray-disc.de/blulife/blog/lemmel/17087-verarbeitung-galaxy-note-3-und-galaxy-gear


Da mein einziges Hobby nun nicht nur das Heimkino ist, sondern acuh Fotografie, wollte ich mal einen Blog machen, in dem ich ein paar Bilder zeige.
Da die Spiegelreflex noch sehr neu ist, bitte ich die anfänglich wohl noch sehr laienhaften Bilder zu entschuldigen. Ich finde es sind zwar schon ein paar sehr schöne Bilder dabei, aber es geht natürlich immernoch besser. Dazu kommt, dass ich anfangs noch viel mit der Automatik der Cam gemacht hab und nur langsam die Einstellungen kapiere:D

Ich werd versuchen den Blog weiter zu aktualisieren bzw weitere Bilder dafür einzustellen! Ich hoffe ich bekomme dazu den ein oder anderen Kommentar und der Blog findet hier Anklang, auch wenn er nichts mit dem Thema Bluray oder Heimkino zu tun hat.

So, da ich die Hardware irgendwie vergessen hatte:

Kamera ist eine Pentax K-x
mit dem dazugehörigen Kit-Objektiv 8-55mm F3,5-5,6 AL
Hab aber schon bei den bisherigen Bildern gemerkt, dass mir ein Stativ fehlt. Vor allem auch bei Bildern die Nachts/bei Dunkelheit gemacht werden.

Also fangen wir einfach mal an:















So das waren zumindest schonmal die ersten Bilder, die meiner Meinung nach einigermaßen vorzeigbar sind:D Falls jemand die Orginalen haben möchte in voller Auflösung, einfach bescheid sagen!

Versuche das hier weiter fort zu setzen

So ich hab noch das ein oder andere Bild gefunden. Nach denen kommen dann nur noch aktuelle und die Aktualisierung sollte immer ein Weilchen dauern, da ich nicht jeden Tag auf Fotojagd bin;)














Hallo:D

 

 

Hier mal eine kleine Einleitung, wie ich überhaupt zum Thema Heimkino gekommen bin.

Musik und Film haben mich sehr früh fasziniert. Schon als ich das erste mal von meinen Eltern mit ins Kino genommen wurde, war ich von dem großen Bild angetan und wollte immer selber ein solch großes Bild haben:D

Seit dem war ich eigentlich immer regelmäßiger Kinogänger, was vor allem ab einem Alter von 17 Jahren immer mehr wurde! Ich kam so langsam auch auf den Gedanken bei mir daheim eine Art Heimkino einzurichten/aufzubauen.

 

Es fing alles an mit einem kleinen Röhren-TV den ich geschenkt bekommen habe. Ich meine er hatte 36cm Diagonale:D Da mir das normale TV nicht mehr reichte bin ich auf die DVD aufmerksam geworden. Natürlich überhaupt nicht informiert über Hardware was den Ton anging, war ich angetan von einer Multimedia-Anlage, die es bei Aldi gab.

 

Also gekauft...

 

Im Nachhinein ein Fehler, aber der erste Einstieg in den Mehrkanal-Sound und mit DVD-Player. Und ich war anfangs wirklich sehr angetan von dem Ton. Anfangs... ;) 

Aber wie das nunmal so ist, hört man irgendwo anders mal, wie es besser geht und möchte dem natürlich nicht hinterherhängen. Da ich zu der Zeit vieles am PC erledigt habe, bin ich auf Teufel aufmerksam geworden. Ich habe mir dann das Concept G THX 7.1 bestellt. 

 

Als es ankam wanderte der TV raus aus dem Zimmer, die Multimedia-Aldi-Anlage gleich mit. Das Teufel kam an den PC und Filme wurden darüber geschaut. (Mit 21" CRT Monitor von Eizo) Ein  echtes Erlebnis was den Ton anging. Toller Sound mit brachialem Sub.

Dachte ich... :D 

Aber es geht ja wie immer besser. Nichts desto trotz gab es für mich erstmal kein Grund am Ton noch großartig etwas zu verbessern. Nur das Bild war auf einmal viel zu klein;) 

Also ein wenig informieren und surfen nach Fernsehern. Ich kam zu keinem Ergebnis außer, dass es für mein Budget keine Chance auf ein vernünftiges Bild gab. Also mal bei ebay geschaut und dort einen Beamer billig geschossen. Leider ein Präsentationsbeamer mit 800*600er Auflösung. Aber auch das war mir damals egal, denn ich hatte ja ein großes Bild nun. Dazu eine gebrauchte Celexon Stativleinwand mit 184x184cm und fertig war das "große" Bild. 

Es ging mir da scheinbar noch nicht so um die Qualität des Bildes, sondern nur um die Größe... -die hatte ich nun ja.

Da mich das nun erstmal zufriedenstellte, war eigtl kein weiterer Grund gegeben, mich mit dem Thema weiter zu beschäftigen!

 

Da ich dann nach einigen Monaten oder Jahren irgendwann mal einen Gutschein für den mediamarkt geschenkt bekommen habe, habe ich spontan im Laden einen Onkyo 504 Sourround-Receiver gekauft. Das hat den Hifi-Wahn in mir noch weiter geweckt.

Das Teufel klang in Verbindung mit dem Onkyo noch ein Stück kraftvoller und feiner in der Auflösung. Also wieder ein Stück Verbesserung im Ton und die Frage ob es nicht noch besser geht:D

Zu der Zeit bin ich dann auf einige Foren im Inet gestoßen, die das Thema Hifi/Heimkino mit großem Aufwand behandelten. Dort habe ich sehr viel gelesen und verglichen.

Da ich zu der Zeit wieder viel Musik gehört habe (sicherlich 60% Musik / 40% Film) kam mir der Gedanke das Teufel System zu verkaufen und auf Standboxen umzustellen. Durch vieles Informieren und lesen im Inet war mir klar, dass ich ums Probehören nicht mehr drumherum kam.

Da ich zu dem Zeitpunkt einem guten Freund das CG abtreten konnte, war ich eine Zeit lang ohne Soundsystem. Das Suchen von neuen LS musste also relativ schnell gehen.

 

Das war vor etwa 2 Jahren. Ich habe geschwankt zwischen einem neuen Teufel-System (Für Film wirklich sehr zu empfehlen, im Bereich Musik fehlt aber doch einiges) und einem Set von anderen Herstellern.

Durch vieles Suchen und Probehören bin ich dann bei den Heco Victas hängengeblieben.

 

Es wurde ein Set aus 2 700ern, 2 300ern und dem 100er Center. Wunderbar. Alles bestens, schöne Anlage für Musik und auch der Onkyo 504 war keinesfalls über/unterfordert. Für Filme war aber nach kurzer Zeit eines klar:

Ein Sub MUSS her:D

Gesagt, getan… Es kam ein Canton AS 40 SC. Toller Sub für Filme, bei Musik aber etwas ungenau.(Dafür war er ja sowieso nicht da)

 

Durch Zufall bin ich dann an einen HD-DVD-Player gekommen und stand vor einem Problem:

Mein Beamer gab Filme davon nur in Schwarz-Weiß wieder und in relativ bescheidener Quali für das, was eine HD-Quelle sonst so hergibt.

Was also nun? Viel recherchiert und in Foren umgesehen. Da ich mir keinen Full-HD Beamer leisten konnte, wurde es ein 37 Zoll LCD von Samsung (LE37M86BD)





 

Das hat mich dann alles in allem auch ein gutes Jahr zufrieden gestellt. Dann bin ich in einem MM über die Celan gestolpert und habe sie mal Probegehört. Wahnsinn, was für ein Unterschied zu den Victas. Für mich war also klar:

Die Celan werdens (Habe natürlich nicht nur die gehört, auch viele andere Hersteller:D ) 

Nun hieß es sparen. Nach einiger Zeit konnte ich mir dann zumindest schonmal den Sub, Celan 38A, leisten (Der AS 40 wurde verkauft)

 

 

Also weitersparen und irgendwann war es soweit:D Die 800er Celan fanden den Weg in meine bescheidene Bude!

Denke dazu brauche ich nicht viel sagen, Bilder sprechen mehr als tausend Worte:





 

Da das Zimmer an sich seid meiner Jugend nicht mehr renoviert oder verändert wurde, war mein nächster Plan neue Tapete und das vernünftige Verlegen der Kabel. Hierzu gibt es dann schon eine ganz schön große Menge Bilder. Ich lasse diese einfach mal sprechen:
Einzige Info: Ich habe es komplett in Eigenarbeit gemacht, auch das Tapezieren;)

 





























Nach der Renovierung wurde mir "leider" klar, dass mir 37 Zoll zu
klein sind… Da ich mittlerweile aber ausschließlich HD-DVDs und Blurays auf dem TV geguckt habe, sollte als nächstes ein Full-HD Beamer kommen. Normales Fernsehen brauchte ich nicht, die HD-Medien waren mir wesentlich wichtiger:D

Der TV wurde an einen guten Freund abgetreten und bei mir fand eine 100 Zoll Motor-Leinwand und der Sanyo Z2000 einhalt.

 




 

Nach einiger Zeit gesellte sich dann auch der Celan Center endlich dazu. Es war wirklich schwer einen Center in Rosewood zu finden zu einem akzeptablem Preis… Naja wer suchet der findet!

 

Der Center ist meine neueste Errungenschaft (08.10.09) und nun macht das Filme gucken noch mehr Spaß! Ich hätte nicht gedacht, dass der Center doch so viel noch bringt!

 

Gesteuert wird alles übrigens über eine Logitech Harmony 1000. Diese ist zwischendrin mal dazugekommen und hat eine Harmony 525 ersetzt :D

 

Aktuelle Bilder entnehmt ihr bitte aus der Heimkino-Gallerie, die brauche ich im Blog ja nicht weiter einzufügen denke ich!

 

 

Ich versuche diesen Blog mal einigermaßen aktuell zu halten und kann euch ja schonmal meine nächste Anschaffung mitteilen! Es soll ein vernünftiger Ständer für den Center werden, denn der kleine Tisch, auf dem er momentan steht dient nur als Notlösung/Zwischenweg.

 

So und nun habe ich erstmal genug geschrieben! 

 

Viel Spaß mit meinem Heimkino;)

 

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