Terrence Malicks musikalisches Drama "Song to Song" voraussichtlich ab 02.11. auf Blu-ray Disc verfügbar

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31.05.2017
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Die Filme von Regisseur Terrence Malick waren schon immer sehr künstlerisch geprägt und sind daher auch selten für die breite Masse geeignet. Nicht umsonst teilt sich bei seinen Filmen die weltweite Filmgemeinde in zwei Lager, denn der eine Teil liebt seine Werke und der andere Teil eben nicht. Dass Malick sein Handwerk dennoch versteht, beweisen die vielen Ehrungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte – darunter auch drei Oscar-Nominierungen. Daher ist es für den Filmmacher auch alles andere als schwierig, namhafte Darsteller für seine Filme zu gewinnen. In seinem neusten Streifen, dem musikalischen Drama „Song to Song“ (Mexiko, USA 2017), schickt Malick unter anderem Ryan Gosling, Michael Fassbender, Rooney Mara und Natalie Portman in die Musikszene von Austin, Texas. „Song to Song“ ist in weiteren Rollen außerdem auch noch mit Cate Blanchett und Val Kilmer besetzt, die auch tatsächlich am Ende im Film zu sehen sind. Anders erging es da beispielsweise Christian Bale, der zwar einige Szenen für den Film gedreht hat, aber letzten Endes für die finale Kinoversion komplett herausgeschnitten wurde. „Song to Song“ läuft seit dem 25. Mai 2017 in den deutschen Kinos.
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Inhalt: Der einflussreiche Musik-Produzent Cook (M. Fassbender) schmeißt wieder eine seiner berüchtigten Partys. Dort lernen sich auch die beiden hoffnungsvollen, aufstrebenden Musiker Faye (R. Mara) und BV (R. Gosling) kennen. Die beiden finden sich auf Anhieb sympathisch und beginnen deshalb eine Beziehung. BV weiß jedoch nicht, dass Faye eine Affäre mit Cook hat, um sich dadurch ihre Karriereaussichten zu verbessern. Glücklicherweise hält diese heimliche Dreiecksbeziehung nicht lange an, denn Cook lernt die Kellnerin Rhonda (N. Portman) kennen und beginnt prompt eine neue Affäre. Als BV eines Tages von Faye und Cook erfährt, kommt es trotzdem zur Trennung. Erst in Austin verhilft ihnen die Musik schließlich wieder zu neuen Partnern. BV lernt dort die frisch getrennt lebende Amanda (C. Blanchett) kennen und Faye kommt mit der Französin Zoey (B. Marlohe) zusammen...
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Die Kinoauswertung von „Song to Song“ erfolgt im Verleih von Studiocanal Deutschland. Entsprechend wird sich Studiocanal Home Entertainment um die anschließende Heimkino-Auswertung des Dramas kümmern, die ersten Händler-Informationen zufolge am 02. November 2017 erfolgen wird. Ob Studiocanal dem Film tatsächlich ein derart langes Kinoauswertungsfenster einräumen wird, ist noch unklar. Sobald offizielle Details bekannt werden, die auch technische Merkmale und Ausstattung des Films auf Blu-ray betreffen, werden wir Sie selbstverständlich noch einmal zeitnah informieren. (pf)
Voraussichtlich ab 02. November 2017 auf Blu-ray Disc:
31.05.2017 - Kategorie: Filme
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Kommentare

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geschrieben am 01.06.2017 um 19:15
#10
Könnte das erste Musical sein mit dem Ich was anfangen könnte........Malick hats in vieler Hinsicht einfach drauf !!
geschrieben am 01.06.2017 um 13:56
#9
Kommt mit Sicherheit in die Sammlung, schon allein für meine Frau. Story und Cast versprechen aber auch so ganz gute Unterhaltung, wenngleich ich hier keinen zweiten Whiplash erwarte, der für mich bei den Musikfilmen immer noch ganz weit oben steht.
geschrieben am 01.06.2017 um 10:47
#8
Der Cast liest sich zwar nicht schlecht ,aber 100%tig kann mich die Story nicht überzeugen.
geschrieben am 01.06.2017 um 08:04
#7
Ob sich dieser Film in eine Reihe von Musikfilmen bei mir einreiht, kann ich jetzt noch nicht sagen. Dazu müsste ich mehr Meinungen einholen.
Hierzu zählen:
- Whiplash
- Blues Brothers
- 8 Mile
- Berlin Calling
- The Wall
- Walk the Line
- Dancer in the Dark
- Crazy Heart
- Sing Street
- This is Spinal Tap
- Straight Outta Compton
und vielen mehr. Solange er es mit Ihnen aufnehmen kann, könnte er eine Chance haben zur sichtung.
geschrieben am 01.06.2017 um 06:19
#6
Ist doch von Studiocanal gar nicht mal so schlecht gedacht, den Film jetzt im Soge von LaLaLand mit rauszubringen. Ich bin ja nicht der große Musik-Film-Liebhaber, von einigen Ausnahmen mal abgesehen, aber nen Blick würde ich hier schon mal gerne riskieren.
geschrieben am 31.05.2017 um 20:41
#5
Cineastic Driver;

"The New World" sah ich damals auch im Kino; ein echtes Meisterwerk! Würde ich mir auch sehr wünschen auf BD. Zum "Tree Of Life" schrieb ich sogar eine kleine Bewertung..Terrence Malick liefert Arthaus Kino pur!..Nur mit "Knight of Cups" konnte ich nichts anfangen. "Song to Song" werde ich mir in unserem kleinen,örtlichen Independent Kino "Casablanca"(in Nürnberg)anschauen.

Und zur Info; ich habe "Solaris" bewertet. Gruss.
geschrieben am 31.05.2017 um 20:24
#4
Filme in denen getanzt und gesungen wird sind von mir immer gerne gesehen.
geschrieben am 31.05.2017 um 18:27
#3
Der Film "Der schmale Grat" von Terrence Malick war ein Highlight!
"Song To Song" war neben Story & Trailer leider etwas Gewöhnung-bedürftig.
geschrieben am 31.05.2017 um 17:26
#2
"Song To Song" hat eine sehr schwierige Entstehungsgeschichte hinter sich, weshalb der bereits 2012 gedrehte Film erst jetzt ausgewertet wird.

Da Christian Bale ("Das Reich der Sonne") und Natalie Portman ("Black Swan") aber gerade verfügbar waren, drehte Malik mit Ihnen auch "Knight of Cups", was den identischen Cast aus Bald/Portman/Blanchett erklärt. Aber es ist kein Geheimnis, das Malik gerne mit Bale dreht (Ihr erste Zusammenarbeit war der garandiose, 2005 realisierte "The New World", der einfach keine deutsche BD-VÖ spendiert bekommt). Auch "Knight of Cups" sowie "Song To Song" dürften nicht die letzten, gemeinsamen Arbeiten der beiden gewesen sein.

Malik ist pure Poesie in Bildern.
Oftmals sind ganze Szene komplett und minutenlang ohne Dialog, was manche Zuschauer heutzutage scheinbar schon als Provokation empfinden.
Bei der damaligen Kino-Sichtung von "The New World" standen ganze Gruppen von Menschen auf, schimpften laut in Richtung Leinwand (!) und suchten den Ausgang auf. Ein Zuschauer sah sich sogar genötigt, während des Aufstehens bzw. verlassen des Kinosaals auf seinen Kinositz einzuhämmern. Ich lasse das mal unkommentiert.
Bei dem Kino-Screening von "The Tree of Life" gingen Kinozuschauer wortlos aus dem Saal. Ein Film mit Brad Pitt und Sean Penn "darf" keine Szenen mit Dinosauriern haben. Das liess sich mit den vorgefertigten Bildern mancher Zuschauer nicht vereinbaren.

Stille ist ein wichtiges (Inszenierungs-)Merkmal in Maliks Filmen und oftmals Hauptbestandteil seiner Werke. Der eigentliche Hauptdarsteller in Maliks Filmen ist jedoch die Natur. Malik schafft es, ihr ein Wesen zu geben, das auf die Protagonisten als auch ihr Tun/Handeln einwirkt. Sei es bei Maliks fsmoren "Badlands" (der den späteren "True Romance" stark beeinflusste, ja fast als Remake durchgeht) oder aber "Der Schmale Grat". Der Krieg mag thematisch im Vordergrund stehen. Tatsächlich jedoch sucht die wunderschöne Kamerarbeit ihre Antworten woanders.

Malik ist der Letzte der Letzten. Im positiven Sinne.
Seine Werke sind philosophische, wunderschöne, traurige, nachdenkliche und langsame Symphonien, die den Zuschauer auf eine Reise einladen, an die man noch lange zurückdenken kann, sofern man gewillt ist dieser Aufforderung zu folgen. In immer hektischeren Zeiten von Stress, Krieg, Trump, Jobverlust, digitaler Vereinsamung und gestreamten, klebrigen Mainstream-Brei stehen Maliks Werke wie ein tief verwurzelter Baum im kapitalistisch geprägten Sündenphul Hollywoods. Man bemerkt den Baum, aber keiner kann ihn fällen.

Vielleicht prügeln sich Hollywood's Stars auch deshalb darum wenigstens einmal in ihrem Leben in einem Malik-Film mitspielen zu dürfen. Es ist eine besondere Ehre, so wie seinerzeit einst das Jobangebot und die Chance, mal für Woody Allen vor die Kamera treten zu dürfen.

Nach Terrence Malik wird es keinen US-Regisseur mehr geben, der sich so vollkommen auf die Kamera, die Natur und die Stille einzulassen bereit ist wie er es bis heute tut.
Jeder Malik-Film ist eine Suche nach dem Quell des Lebens.
Es geht weniger um die Stars, die sich in seinen Filmen tümmeln. Diese helfen Malick, den Film zu bermaufen, liefern aber auch hier und da grandiose, teilweise weit von ihren bisherigen Rollenverständnis beeindruckende Leistungen ab.

Im Studio Babelsberg begannen vor wenigen Tagen die Arbeiten zu Malick's ersten rein europäischen (besser gesagt: deutsch-italienischen) Spielfilm "Radegund" [Kinostart: 2018], der dann wohl noch einen weiteren (vielleicht sogar neuen) Einblick in Malick's Schaffen werfen wird. Es soll in dem scheinbar nur biographisch angehauchten Werk um das Leben des österreichischen Nazi-Kämpfers Franz Jägerstätter gehen.

Ich bin sehr gespannt. :)
geschrieben am 31.05.2017 um 16:40
#1
Ryan Gosling ist scheinbar drauf gekommen das musikalisch genug Geld zu verdienen ist, nach La La Land nun ein weiterer Film der als Hauptbestandteil die Musik "serviert", auch wenn es dieses mal kein Musical ist.
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