Zitat:
Zitat von Wiggi;5227447
Ok
Das wird schon so sein, ich glaube dir wenn du das sagst..
Egal ob das Drehbuch gut war oder die Story gut ist...
In den 80er Jahren war das ein erfolgreicher Film, gerade auch in Deutschland.
Der schnelle, ich sage mal "MTV " Stil schnell und nicht kopflastig war bei den überwiegenden Teil der Zuschauer beliebt.
Eine VHS KASSETTE in Verleih zu bekommen, bedeutete in meiner Stadt ca 3 Wochen Wartezeit..
Und das obwohl jeder der 2 oder 3 Verleihĺäden ca 40 bis 50 Stück hatte und wir sind eine Kleinstadt...
Warum waren dann die Expendables so erfolgreich..
Der Film ist auch keinesfalls schlecht, aber wenn du genau drauf achtest, erkennst du Ansätze davon, was wohl von Cameron stammte, wie z.B. die CIA Kritik. Mich stimmt es eben immer traurig, weil ich dran denken muss, wie der Film hätte sein können. Die Tiefe von Teil 1 und die vorhsandene Action. Er hätte der beste Rambo Film werden können.
Es sollte auch nochmal veranschaulichen, das Stallone nicht der begabteste Drehbuchautor ist und schonmal Fehler begangen hat. Er sollte sich einen Spezialisten holt, der mit ihm das Drehbuch zusammenschreibt und vlt. eine guten Co-Regisseur.
@Mr. Incredible, ich finde das der Film an seinem Anspruch scheitert.
Denn das Thema ist wirklich ernst und es ist lobenswert das Stallone sich dem animmt. Aber dafür ist der Film viel zu kurz, viel zu oberflächlich. Hintergründe werden nicht beläuchtet und es wird ganz plakativ einzig darauf gesetzt wie brutal doch alle sind. Ich hab kein Problem mit Brutalität in Filmen, aber wenn man alleine darauf vertraut ist mir das zu plump, nur davon lasse ich mich nicht unterhalten. Das fehlt mir die Kreativität, das inszenatorische Feingefühl.
Da fand ich sogar Teil 2 besser. Immerhin hatte dieser noch die Kritik an der CIA, der man nicht treuen kann und den zurückgelassenen Soldaten.
Zu der Härte, es geht nicht darum ob es einem persöhnlich zu hart ist, sondern ob es passt. Sicher die Rambo Filme waren nie zimperlich, oder besonders realistisch.
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Aber das Rambo nem Soldaten mal eben so den Kehlkopf herausreißt oder nem anderen den Bauch aufschlitzt worauf die Gedärme herausflutschen, war einfach nur lächerlich.
Rambo ist kein Horror-oder Trashfilm wie z.B. Machete, wo dies noch irgendwie passt. Rambo ist eine ernstzunehmende, tragische Figur der tötet weil er es muss und effektiv tötet, nicht weil er ein Irrer ist der gerne im Blutrausch ist.
Es heißt ja auch das Stallone sich sehr von seinem Sohn beeinflussen lies, der ein großer Splatterfan ist und er rückblickend nicht mehr so recht dazu stand, wofür der DC auch spricht.