Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Denke eher, dass Du von Stallone erwartest ein Ausnahme-Regisseur zu sein/zu werden, was er sicher nicht ist und m.E. auch nicht sein muss. Kann natürlich sein und ist auch völlig okay, dass Dir das alles in der folgenden Frage nicht gefällt, weil es nicht visionär/besonders genug ist.
Naja, da Stallone eine Aktionikone ist, ist der Gedanke doch reizvoll dass dann gerade so eine Ikone besondere Filme macht.
Wer 40 Jahre Erfahrung hat, hat doch da nen bestimmten Blick entwickelt.
Er selbst meinte mal das viele meinten er könne das nicht und er sagte er habe viel mehr Erfahrung als manche jungen Regisseure und wisse genau was er tue.
Finde es deswegen so schade das er noch keine wirkliche Granate abgeliefert hat.
Aktionperlen von der Aktionikone:pray:
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Rhetorische Frage:
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Wie würdest Du z.B. die unverkennbaren Stile folgender nicht unbekannter Regisseure beschreiben, oder anders, wo man gleichermaßen klar sagen kann, jo...dass ist ein Film von ???:
- Ron Howard (Backdraft, Apollo 13, Kopfgeld, In einem fernen Land, Der Grinch, A Beautiful Mind, DaVinci Code, Illuminati, Splash - Eine Jungrau am Haken...)
- Brian De Palma (Untouchables, Verdammten des Krieges, Mission Impossible, Fegefeuer der Eitelkeiten, Mission to Mars, Scarface, Carrie...)
- Richard Donner (Lethal Weapon Reihe, Fletcher´s Visionen, Die Geister die ich rief, 16 Blocks, Superman, Die Goonies, Das Omen...)
- Tony Scott (Deja-Vú, Pelham 123, Top Gun, Beverly Hills Cop 2, Staatsfeind Nr.1, Last Boy Scout, True Romance, Unstoppable, Tage des Donners...)
Nicht vergessen: Ursprung war die Frage nach dem besonderen und unverkennbarem Stil
Wobei ich jetzt nicht finde das all diese Regisseure einen unverkennbaren Stil haben(Ron Howard z.B.).
Aber ich zähl mal aus der Liste die auf, die wirklich einen besonderen Stil haben .
Brian de Palma orientiert sich manchmal recht stark an Hitchkock(z.B. bei Carrey), seine Gangsterfilme sind "bunt", mit viel Gewalt und deftiger Sprache und folgen dem Rise and false Prinzip.
Darin geht es oft um einen Ausenseiter der mit allen Mitteln an die Spitze kommen will.
Über die Zeit und die Genres variirt sein Stil, aber man erkennt immer etwas besonderes darin. Es gibt oft einen melachlolischen, epischen Moment(wenn der Held oder Schurke stirbt).
Die Musik war oft poppig und elektronisch, da er öfters mit Gergio Moroder zusammernarbeitete.
Richard Donner inszenierte seine Filme recht flott, mit viel Action und Humor.
Aber wie bei de Palma und vierlen Kollegen war die Story nie flach und die Charaktäre waren immer im Vordergrund.
Oft werden die Filme von E-Gitaren Klängen und Schlagzeug begleitet, was noch in den 80ern recht häufig war.
Es herrscht oft ein Late Night Fellng in seinen Actionfilmen.
Tony Scott hat seinern Stil stark verändert über die Jahre, aber sein Stil war immer sehr present.
In den 80ern bevorzugte er rottstichige Bilder und Aufnahmen von Sonnenuntergängen bzw, rötlichen Himmeln. Hauptfiguren waren hostillisiert und besoders cool mit Sonnenrillen, etc. Heutzutage benutzt er grüne oder gelbe Farbilter, alles hektisch geschnitten, man spricht schon von Schnittgewittern und Loops, wo die Kammera vor und zurückspringt(zu sehen bei Deja vu).
Auch ist der Ezählstil nicht linear.
Bei Domino benutzt er eine Schachtelmontage, bei Mann unter Feuer eine Szene die auf das Ende hindeutet und öfters zu sehen ist.
Blut und Explosionen sind auch typisch. Scotts Filme wie auch die anderen Vetreter waren nie glatt, sauber und brav.
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Wenn die Kritik erst in Regionen von Ausnahme-Regisseuren ansetzt, schon und darunter wird es Deinem Anspruch anscheinen nicht gerecht (der obigen Auflistung Deiner Zitate nach zu urteilen). Sonst würdest Du ihm vermutlich auch nicht absprechen auf dem Regiestuhl zu sitzen.
Ich will eben besondere, gut gemachte Filme sehen.
Jetzt keine Arthausefilme.
Aber eben wirklich gut gemachres.
Ich hab einfach zu viel gesehen wo man nachdem Film enntäuscht sagte naja nicht schlecht oder nett.
Ich denke da nur an 10.000 BC oder Beowulf oder manch andere Filme die hier mancher als "unterhaltsam" einstuft.
Ich möchte eben Filme sehen und mir danach denken, "wau war der genial".
Z.B. Heat oder Scarface, wenn man die ansieht wird man richtig hineingesogen und fühlt da richtig mit.
Rambo 2 und 3 bewegen sich zwar nicht auf dieser Ebene da es inhaltlich mangelt, aber auch sie verbreiten ein gewisses Feeling, was an ihrer Machart liegt(und damit meine ich nicht herumgeballere und Blut).
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Zitat:
Nicht jeder Darsteller taugt auch zum Regisseur.
Mel Gibbson lieferte mit Bravheart ein Meisterwerk ab und auch Eastwood ist recht tallentiert.
Stallones Regiearbeiten waren aber nur durchschnittlich.
Er ist eben kein kongenialer Actionregisseur alla John Woo.
Lieber er konzentriert sich nur auf das eine und liefert da eine gute Leistung.Ben Affleck, Uma Thurman, Aaron Eckhardt...Hab den Titel im Zitat verlinkt. ;)
Habe den noch gar nicht gesehen.
Der ist von Woo ?
Habe nachgefragt weil ich an einen Film mit Mel Mibbson denken musste der ähnlich heisst.
Muss jetzt gerade daran denken das Affleck auch kein schlechter Regisseur sein soll.
Hab aber noch nichts von ihm gesehen.
Übrigens Kevin Costners Der mit dem Wolf tanzt war auch überaus gelungen.
Clooney Confessions of a Dangerous Mind sagte mir nicht zu.
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Ist ja auch völlig ok. Für mich sind besondere Stile dabei allerdings nicht so wichtig, auch wenn ich sie zu schätzen weiß, solang sie den Inhalt transportieren und vor allem mich ansprechen.
Keine Frage! Das heißt aber nicht, dass andere Filme mit ähnlicher Thematik gleich schlecht, oder nicht sonderlich gut sind, oder? ;)
Das heißt es leider zu oft.:(
Habe so mache gesehen wie im Netz der Spinne(ebenfalls mit Morgan Freeman) und kann diese Filme nicht mehr sehen weil sie alle das Selbe Strickmuster haben.
Intelligentler Ermittler trifft auf intelligenten Serienmörder und dieser hinterlässt Hinweise bei seinen ofern.
Darauf entsteht ein Katz und Mausspiel sowie ein wettlauf gegen die Zeit um das letzte Opfer noch retten zu können.
Eben der langweilige öde Stadartthriller wovon es noch grotenschlechte Serien gibt wie das was Sonntags bei Sat-1 läuft(Criminal Minds ?).
Übrigens 2 empfehlendswerte Thriller sind Mr. Brooks und Tod im Spiegel-die sind wirklich klasse.
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Stimme ich Dir auch zu! Du glaubst garnicht, wie ich damals mitgefiebert habe, als Rocky Drago vermöbelt hat, oder ergriffen als Mickey in Rocky 3 gestorben ist. Das wirkt heute natürlich altbacken, zu ihrer Zeit aber hervorragend für das Genre.
Auch die emotionale Ebene von Rocky 6 (vor allem im Zusammenspiel mit Paulie) hat mich pers. begeistert. Das Ende von Rambo 4 fand ich z.B. hervorragend und passend (ich weiß, Du nicht...hattest Du ja schon geäußert) und das ganze Ding insg. war nicht mehr und nicht weniger als ein Rambo. Ich für meinen Teil hab damit genau das bekommen, was ich erwartet habe -> Rambo!
Ich lustigerweiße überhaupt nicht.:D
Habe mir damals ein paar Tage später Rambo 3 angeseghen und fand den weit überliegen, schon rein von den Actionszenen.
Für mich ist da auch ein starker Bruch, der Film kam 20 Jahre später.
Gut das Ende(nicht das Finale) von John Rambo und der Anfang mit dem Gewässer sind das Einzige was mir gefallen haben.
Ich muss gerade an die Kritik der Frankfurter Rundschau denken, die den Film als Apocalypse Now Parodie beschrieb:rofl:
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Zitat von Gamma Ray;3175476
Ja, ja...ich merk schon, ist nicht bei allen gleich gut angekommen.^^ ;) :rofl:
Wenn wir uns drauf einigen können, dass in Deiner Argumentation seine Filme Dir nicht gefallen und Du pers. sie für handwerklich schlecht(er) hälst ist übrigens alles gut. :)
Ich ecke einfach nur, wie schon geschrieben, mit dem Absolutismus an, der schlicht keinen Raum für andere Meinungen zuläßt. ;)
Das ist generell immer ein schwieriges Thema.
Der Mensch hat Meinugen und ist ein subjektives Wesen.
Andererseits gibt es eben auch Dinge die richtig und falsch, gut und schlecht sind.
Handwerklich gut gemacht oder ein Fehlgriff .
Z.B. bei der neuen BMW Werbung ist der Spot genau da zuende wenn beim Song der Refrain kommt bzw. der Sänger richtig zu hören ist.
Genau mitten an der Stelle blenden die aus.
Welche Deppen machen das, das darf man nicht.:eek:
Aber abseits von solchen klaren Fehlern ist es schwer zu sagen wo Meinung anfängt oder aufhört und wo Fakten oder klare Fehler vorliegen.
Ist ja nicht das ich was gegen andere Meinugen habe.
Nur wen ich was sage und darauf kommt ich irre mich, es wäre Blödsinn, dreist oder habe keine Ahnug beginnt ein Teufelskreis.
Zitat:
Zitat von Gamma Ray;3175476
Mag ja sein, dass eine Filmschule das evtl. anders sieht, aber weder lehre noch lerne ich dort. Ich genieße Filme und solang ich persönlich das, aufgrund ihrer Machart und des Inhalts kann, ist alles im Grünen Bereich. Vollkommen egal, ob das irgendwelchen Konventionen, herausragendem Sonstwas entspricht oder eben nicht. ;)
Ist ja nicht verkehrt, ein Film sollte einen vor allem gefallen.
Ich schaue mir jetzt auch keine Arthousefilme an.
Finde es aber schade das die "Blockbuster" immer schlechter werden.
Und eben auch Unterhaltungsfilme sollten eie gewisse Qualität bieten.
Filme wie Indiana Jones oder Rambo sind so genial und unterhaltsam weil da nichts Zufall ist und jedes Detail erdacht und perfekt zusammengefügt wurde.