Zitat:
Zitat von Omnicron;3415290
Da hast du natürlich recht - ganz ohne Hintergedanken wirds gerade in Deutschland diese 3D-only-Strategie nicht geben ;)
Zu deinem letzten Satz allerdings: wenn die nur "mitverdienen", à la Downey Jr. in Avengers, dann belasten sie das Budget gar nicht. Aber die Gage - die du wahrscheinlich meinst - ist natürlich hoch. Dass sie dafür Anteil tragen, daß das Budget so hoch ist, stimmt jedoch nur zum Teil:
20 Mio. $ für Smith, vermutlich eine ähnlicher Anteil für
TL Jones (vgl. Gage für MiB2) + Sonnenfelds Anteil ist zwar massig viel Geld - vermutlich irgendwo zwischen 20 und 25% - aber dennoch bleibt noch genug von den
215 Millionen Euro Budget übrig, wovon ich mich frage, wo die ganze Kohle wohl geblieben sein mag :o:p:D
Im Detail kann man das immer ganz schwer einschätzen wo das ganze Geld geblieben ist, aber Sonnenfeld hatte zu jeder Zeit, als er an einem MIB-Teil arbetete ein für damalige Zeit üppiges Budget und vergleichweise geringe Schauawerte zu bieten.
Damit will ich die FX- nicht runterptzen die waren immer toll, aber man darf dann auch nicht vergessen dass MIB und MIIB beide eine doch sehr überschaubare Laufzeit aufweisen, womit sich das Ganze wieder relativiert.
Sicher ist dann immernoch genug übrig, aber andererseits scheint Sonnenfeld entweder schlecht wirtschaften zu können, oder er besetzt gewisse Posten hinter der Kamera ebenfalls kostenintensiv. Dazu Nebendarsteller etc.
Im genannten Budget sind Marketingkosten ja noch garnicht vorhanden und so kommt dann sehr schnell ein ziemlich großes Paket daher, welches seine Kosten erstmal einspielen muss.
Da sieht es derzeit aber anscheinend garnicht so schlecht aus. Die Frage muss jedoch erlaubt sein, wie lange MIIIB das durchhalten kann. Snow white and the Huntsman hat ihn dieses Wochenende ja bereits in den Staaten vom Tron gestoßen und die nächsten potentiellen Kassenschlager stehen bereits in den Startlöchern.
Zur Zeit von MIB oder auch noch Teil 2 hatte die MIB-Mixtur ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in filmischer Hinsicht, gepaart mit damals STate of the Art Effekten und hatte Genretechnisch im Jahr 1997 genau einen wirklichen Konkurrenten - nämlich Bessons "Das 5. Element". Heute kommt fast wöchentlich zwischen April und September ein Film in die Kinos, der hinsichtlich der Schauwerte lockjer in der Liga von MIB spielt und das heutige Alleinstellungsmerkmal ist eher Stimmung und Feeling, welches eben an den bisherigen MIBs angelehnt ist, was ich super finde, und dem Film nach heutiger Sichtweise schon beinahe eine Art Retro-Charme verleiht.
Ob das aber ausreicht um genug Puste zu haben, um Prometheus, Spiderman, The Dark Knight Rises und Co in den nöächsten Wochen in Schach zu halten bezweifle ich.
Dennoch sind Einnahmen nunmal EInhamen und ob die durch 3D-Ticketpreise zustande kommen oder nicht spielt letztlich nunmal keine Rolle und auch die Infltionsbereinigung ist so ein Thema, denn dann muss man auch die Kosten infaltionsbereinigen und nicht nur die Einnahmen, aber so weit denken die meisten irgendwie komischweise eher nicht...;)
Und zu deiner Berichtigung meines Beitrags: Natürlich meinte ich Gage und nicht das Mitverdienen durch gewinnbeteiligungen, wobei gerade Smith sich da gerne immernoch zusätzlich beteiligen lässt und das normalerweise auch bekommt, was er will.