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Zitat von Patrick_Star;1753858
Und als die Amis gesehen haben, dass die Somalis doch keine leichte Beute sind, haben sie sich verdrückt. Wobei dieses Problem ja nicht nur beim damaligen Konfikt präsent war. Im Irak oder in Afghanistan gibts ja aktuell die selben Probleme: Was geschieht nach Abzug der Friedenstruppen?
Leider unterstützen die Amis immer wieder Diktatoren mit Waffen, und nach ein paar Jahren kommen sie drauf, dass die Idee doch nicht so gut war (Taliban, Barre, Husein). Ihnen geht es immer nur um wirtschaftliche Interessen, und genau dieser Standpunkt rächt sich am Ende jedes Mal aufs neue.
Das ist ein sehr komplexes Problem und auch sehr alt.
Das geht auf den kalten Krieg zurück wo die Ost-und Westmächte überall auf der Welt Satelittenstaaten hatten bzw. Regime unterstützen.
Diese bekamen Waffen, Geld und Recourcen und im Gegenzug lieferten sie auch Rohstoffe und kämpften gegen andere Länder/Gruppen die für die andere Seite arbeiteten. In diesen Ländern gab es ein Zentrum dem es sehr gut ging(Geld und viel Macht-vorzugsweise Dikatatoren mit westlicher Lebensweise).
Das arme Volk wurde augebeutet, hungerte und ließ ihr Leben in diesen Stellvertreterkriegen in der dritten Welt.
Beide Seiten, Westen wie Osten unterstützen so blutige Regime, wichtigstes Ziel war das man diese Länder nicht an den anderen block verlor.
Dies erkannten dann z.B. Terrorgruppen wie die RAF und die wollten dann den Kampf in die erste Wert tragen.
Bei Afgahnistan und Irak wüsste ich jetzt nicht was die US Truppen machen sollten.
Bleiben sie dort verlieren sie nur weiter Mann und Material und haben keinerlei Erfolge.
Ziehen sie ab nisten sich wieder Taliban und andere Terrornetzwerke dort ein-die jetzt schon auf den Abzug lauern.
Besondern beim Irak war das ein taktischer Fehler(Saddam zu stürzen). Saddam war ein Gegenpol zum Iran und zu Terrornetzwerken, denn Dikatoren dulden keine Terroristen, vor allem da Saddam kein islamischer Fundamentalist war(trug unter anderem Anzug und Krawatte und hatte keinen langen Bart). Jetzt wird aus dem Irak sicher eine Terrorhochburg.
Und in Afghanistan geht das auch zurück auf den Kalten Krieg.
Die USA(zusammen mit Pakistan und Israel) unterstützen das afghanische Volk mit Waffen in Miliardenwert um den Russen eine vernichtende Niederlage zu verpassen. Das war auch ein Stellvertreterkrieg.
Mitverantwortlich dafür war der texanische Kongressabgeordnete Charlie Wilson und der CIA.
Diese Handeln war an für sich völlig legitim, die Russen wüteten übel in Afganistan, Kinder, Frauen und alte Leute wurden von Mienen zerfetzt(oder von den Kampfhubschraubern).
Durch die Waffen konnten die Leute sich wehren und die Besatzer vertreiben(zuvor hatten sie Gewehre aus dem 1. Weltkrieg, wenn überhaupt Waffen).
Nachdem die Russen abzogen wurde das afghanische Volk im Stich gelassen.
Zu einem großen Teil bestand es dan nur noch aus Kindern und Jugendlichen-Familen waren zerstört und Dörfer verwüstet. Hier wäre es sehr wichtig gewesen Hilfsprojekte zu organisieren und Schulen wieder aufzubauen.
Aber dazu war plötzlich kein Geld mehr da.
Man hat Milliarden ausgegeben damit die Russen besiegt werden, aber man war zu geizig ein paar Millionen zu geben um dem Volk zu helfen.
Dies sollte sich später rächen, denn unter dem Leid und Chaos kamen die Taliban an die Macht und Al Kaida entstand.
Das ist schon wirklich traurig und kommt auch sehr gut im Film "der Krieg des Charlie Wilson" rüber.