Geschrieben: 31 Jan 2014 23:39
gelöscht

War am Anfang ein kleines bisschen skeptisch, weil ich befürchtete, dass ähnlich wie bei Hunger auch dieser Steve McQueen Film relativ anstrengend zu sehen sein wird (denn Mainstream ist der Mann auf keinen Fall).
Aber im Vergleich zu seinem ersten Film ist 12 Years a Slave etwas angenehmer zu verfolgen. Es gibt viele Szenen die unter die Haut gehen oder einen den Kopf schütteln lassen. Wenn man so sieht wie es in den USA vor keinen 200 Jahren aussah ..
Mich wundert auch sehr die FSK Freigabe. Sorry aber der Film ist wirklich nichts für Kinder ab 12. Keine Ahnung was die da für einen Tag hatten als sie den bewertet haben.
Ich werde mir den Film auf jeden Fall kaufen und kann den Preisregen nachvollziehen. Ein wichtiger und erschreckender Film.
Geschrieben: 01 Feb 2014 20:37

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WUchtig, packend, dramatisch. HUaptdarsteller für mich Favorit auf den Oscar. So gut Leo auch war, Chiwetel Ejiofor war stärker. Auch der Rest vom Cast macht nen guten Job, allen voran Fassbender. Ganz groß. McQueen's nächster großer Film nach Shame bleibt für mich einer der besten des Jahres und vorallem sehr hart und direkt. Grausam wenn man denkt, dass es auch heute noch Sklaverei gibt.
Geschrieben: 02 Feb 2014 09:52

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Zitat:
Zitat von Revel;4875301
Mich wundert auch sehr die FSK Freigabe. Sorry aber der Film ist wirklich nichts für Kinder ab 12. Keine Ahnung was die da für einen Tag hatten als sie den bewertet haben.
Ich werde mir den Film auf jeden Fall kaufen und kann den Preisregen nachvollziehen. Ein wichtiger und erschreckender Film.
Weil geschichtlicher Hintergrund, und Rassenthematik wird der Film auch in seiner Darstellung als pädagogisch wertvoll eingestuft, das drückt die FSK-Freigabe.
Geschrieben: 02 Feb 2014 11:52
Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;4877208
Weil geschichtlicher Hintergrund, und Rassenthematik wird der Film auch in seiner Darstellung als pädagogisch wertvoll eingestuft, das drückt die FSK-Freigabe.
Wahrscheinlich wie bei "Schindlers Liste"?
Geschrieben: 02 Feb 2014 12:04

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So in der Art. Aber ich mein.....so Filme müsse auch net unbedingt übermäßig brutal sein, sondern sollen weitesgehend authentisch wirken und das hat dieser Film meiner Meinung nach.
Geschrieben: 02 Feb 2014 12:43

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Zitat von Der dunkle Ritter;4877387
Wahrscheinlich wie bei "Schindlers Liste"?
Ja genau so. Saving Private Ryan, hätte anhand der Anffangssequenz eigentlich trotz der Darstellung des Schreckens des Krieges usw. ne FSK18 bekommen müssen meine Meinung nach.
Dagegen wird Gewaltdarstellung, welche die FSK als gewaltverherrlichend einstuft, oder als Selbstzweck usw. eben härter Eingestuft, was zu einem gewissen Grad auch in Ordnung geht, da es ja um Jugendschutz geht und deshalb das reine Spektakel differenzierter betrachtet werden können muss, sprich die Persönlichkeit des Jugendlichen reif und gefestigt genug sein muss, bei Gewalt welche die Grausamkeit von gegenwärtigen und universellen moralischen Fragen und Geschenissen aufgreift haben daher zum teil auch pädagogischen Wert.
Wie so ziemlich alle damals, waren wir mit der ganzen Klasse plus Klassenlehrer und Geschichtslehrerin in Schindler´s Liste im Kino und sicherlich nicht, um uns berieseln zu lassen.
Wir haben auch Geboren am 4. Juli damals mit 14 in der Schule auf Englisch angeschaut usw...aber was erzähl ich -Du kennst das sicher auch in ähnlicher Form. ;)
Geschrieben: 02 Feb 2014 13:49
gelöscht

Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;4877208
Weil geschichtlicher Hintergrund, und Rassenthematik wird der Film auch in seiner Darstellung als pädagogisch wertvoll eingestuft, das drückt die FSK-Freigabe.
Das wird wohl der Fall sein. Besonders die Seifen Szene im Film hatte aber nicht gerade eine abgeschwächtere Form der Darstellung als z.B. eine ähnliche Szene in Die Passion Christi (FSK 16).
Aber schon bei Syriana hat man die FSK 12 so ähnlich begründet - auch damals konnte ich die Freigabe nicht ganz nachvollziehen. Und ich bin sicher kein Moralprediger oder zart besaitet.
Ich möchte auch keine große Diskussion über die Verfahrensweise der FSK lostreten bis ein Forenmoderator uns wieder ermahnt beim Thema zu bleiben.
Meine Meinung ist, dass dieser Film FSK 16 sein sollte nicht 12 - egal ob die Gewalt jetzt verherrlichend ist oder nicht (was sie in dem Film auf keinen Fall ist) - denn das ändert nichts an den Bildern an sich.
Geschrieben: 02 Feb 2014 14:08
Es ändert nichts an den Bilder an sich, es ändert aber etwas im Bezug darauf wie man die Bilder versteht bzw. wie man darauf reflektiert. Insofern ist da eben ein Unterschied. Wer sich mit dem Thema wirklich beschäftigen will, muss sich einfach nur mit der FSK eingehender beschäftigen - auch wenn diese in Filmforen sehr unbeliebt sind.
Alex

How do you go on... when in your heart you begin to understand...
there is no going back? There are some things that time cannot
mend... some hurts that go too deep... that have taken hold.
When you find that one person who connects you to the world, you
become someone different, someone better. When that person is taken
from you, what do you become then?
Geschrieben: 03 Feb 2014 07:31

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Ein intensives Drama, das aber - wie einige schon sagten - etwas distanziert wirkt, d.h. es fiel mir trotz der z.T. drastischen Szenen nicht immer leicht, mit den Protagonisten mitzufühlen.
Ohne Frage aber ein wichtiger Film zu einem Thema, das insbesondere in den USA noch nicht hinreichend nachbereitet zu sein scheint.
Sehr gut gefielen mir die darstellerischen Leistungen, wobei Fassbender (mal wieder) alles in den Schatten stellt - beängstigend gute Performance.
Die Handlung an sich beruht ja auf dem Buch von Solomon und dürfte sich daher sehr nahe an der Realität orientiert haben.
Im Übrigen halte ich die Altersfreigabe für unpassend, auch wenn der Film vom Thema her pädagogisch wertvoll sein mag. Hier könnten 6-Jährige in Begleitung eines Erwachsenen rein gehen und kämen sicherlich traumatisiert heraus. Ab 16 wäre hier angemessen, zu drastisch (und realistisch) sind einige Szenen.
Abschließend die Wertung: 8 / 10
Geschrieben: 03 Feb 2014 08:01

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Habe den Film am Wochenende gesehen und fand ihn richtig klasse!
Absolute Glanzleistung von Ejiofor und Fassbender.
Die Bilder sind heftig, intensiv und erschreckend! Bei diesem Film wird einem mal wieder bewusst, wie schrecklich diese Zeiten damals gewesen sein müssen. Menschenrechte wurden mit Füssen getreten. Einfach nur traurig!
Für diese Leistung wird sicherlich der ein oder andere Oscar herausspringen.
9/10 Punkten