War jetzt drin:
Richtig guter Streifen. Ein bißchen 5. Element, ein bißchen Matrix, ein bißchen Inception - alles garniert in einer tollen und auch toll gefilmten Hochglanzoptik. Vielleicht sollte man hier klarstellen, dass der Film eher ein Sci-Fi -Doku-actioner ist als ein echter Actionfilm. Doch dies verleugnet der Film nicht, im Gegenteil.
Lucy wird uns als naives aber menschliches Opfer böser Taten präsentiert und danach folgt ihr Verhalten bewusst und klischeebefreit exakt den Theorien, die der Film aufstellt. Und DAS muss man einfach annehmen, genau wie man die Fähigkeiten von Comic-Helden annimmt oder jegliches Sci-Fi Werkes. Der Film ist eines in sich nicht: unglaubwürdig. Im Gegenteil. Ich kann daher die schlechten Kritiken nur so interpretieren: ihr habt nicht aufgepasst und den Film nicht verstanden (und das ist einfach). Zu einigen Kritkern, die Lucy vorwerfen es wäre zu abgehoben und sie könne die Zeit anhalten etc - DAS stimmt nicht und kommt so im Film nicht vor. Zudem ist sie verwundbar (entgegen der Behauptungen hier)(was man an der Kugel in ihrer Schulter mehr als deutlich sieht), zudem
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zerstört sie sich selbst im Laufe der inneren Evolution
. Geht nicht schlafend ins Kino!!! Es ist so, dass
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Lucys Zellen der Theorie des Films nach eine ewige Erinnerung in sich selbst besitzen, denn jegliche Energie auf Erden stammt ja von was ab -die Zeitreisen (Raum schon gar nicht, da sie sich nicht bewegt), finden in ihr statt, nicht in der Realität.
Vielleicht haben einige die zwei Ebenen der Realität und die von Lucys Innerem nicht so ganz auseinanderhalten können. Zur Action: ausreichend, toll gefilmt, jederzeit logisch und nicht anders als Matrix im einen oder anderen kurzen Moment. Zudem ist dies alles unter Lucys Absicht
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Wissen erhalten und so lange überleben wie möglich
absolut logisch erklärt. Wer also tolle Bilder und einen sehr passenden Score in einem etwas anderen Film erleben will, sollte reingehen. Der Film ist schnell, ohne Längen, hat ein paar klasse gefilmte Actionszenen und die Dramatik ergibt sich bis zu dem Punkt, bis zu dem Lucy (die Figur) mit der Prämisse das möglich macht. Dann nimmt sie persönlich die Dramatik raus und sagt das auch!!! Der Film ist aber zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Stück vorhersehbar.
Ein richtig guter Besson. Hätte da Nolan als Regisseur gestanden, hätte man ihn vielleicht dafür wieder abgefeiert - zudem es ein kleinerer Film ist. Aber kaum heißt es Besson, kommen die Nörgler aus den Ecken und erzählen gequirlten Quark über einen Film, von dem sie etwas erwartet haben (shoot'em up, Taken, Matrix etc.), was der aber selbst nie sein wollte. Und genau deshalb heißt der Streifen Lucy. Scarlett ist der Dreh-und Angelpunkt in jeder Szene und sie bringt selber jegliche Erklärung mit.
8/10
agentsands
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