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Einfach Galaktisch...



Guten Morgen liebe Leser,
letzte Nacht habe ich mir ein paar Intergalaktische Stunden gegönnt, will heißen: Ich habe einen Ausflug in die Zukunft bzw. die Vergangenheit gemacht. Visuell natürlich. Aber was rede ich lange drum rum? Hier ist mein Bericht:
Der erste Film der Nacht war der kanadische Zeichentrick-Klassiker HEAVY METAL aus dem Jahre 1981.
Der Film ist schwer zu bewerten, vor allem, weil er mehr oder minder Kultstatus genießt. Die einzelnen Episoden sind ganz unterschiedlich in Qualität und Zeichenstil, was den Film irgendwie interessant macht. Die Rahmenhandlung: Ein Wissenschaftler kommt mit einer grünen Kugel aus dem All zurück. Die Kugel vernichtet den Mann und gibt sich dessen Tochter als das "pure Böse" zu erkennen. Um diese Aussage zu untermauern erzählt die Kugel dem Mädchen verschiedene Geschichten.
Das Hauptaugenmerk des Films liegt, ganz klar, auf Sex und Gewalt. Ein Zeichentrickfilm für Erwachsenen sozusagen, untermalt mit einem großartigen Soundtrack bekommt der Geneigte Zuschauer hier jede Menge nacktes Fleisch zu sehen.
Die Fortsetzung HEAVY METAL FAKK2 wird dann wohl heute Nacht auf meinem Plan stehen, obwohl ich den schon kenne und auch sehr mag. Dieser Film hingegen konnte mich nicht so recht überzeugen, obwohl er schon irgendwie cool war... Ich weiß auch nicht so recht.
Der Zweite Film wiederum hat mir sehr gut gefallen, und das schon immer. Die Rede ist von GALAXY QUEST, der ultimativen STAR TREK Parodie, wenn ihr mich fragt. Es ist mir unbegreiflich, warum dieser Riesenspaß noch nicht auf Blu-Ray veröffentlicht wurde.
Tim Allen spielt den selbstverliebten Schauspieler Jason Nesmith, der in der Rolle seines Lebens, Commander Peter Taggart, festhängt. Eine 1A Parodie auf William Shattner, der auch ewig Cpt. Kirk bleiben wird, komme da was wolle.
Jedenfalls ist Jason mit dem Rest seiner Crew (Sigourney Weaver und Alan Rickman) verkracht, weil er ein selbstverliebter Mistkerl ist.
Bei einer Convention tauchen plötzlich echte Aliens auf, die die Sci-Fi-Serie als "Dokumentationen" verstanden haben. Sie haben das Schiff der Serie nachgebaut und die idealistische Weltanschaung übernommen, was allerdings dazu führte, dass sie von einem Bösen Diktator unterjocht wurden. Also muß Cpt. Taggart mit seiner Crew das Volk retten. Und schwupps befinden sich die arbeitslosen Schauspieler an Bord eines echten Schiffes und müssen zeigen was in ihnen steckt.
Vor allem Alan Rickman als genervter Spock/Worf-Hybrid, der auch in seiner Freizeit mit der dämlichen Kopfmaske herumläuft, hat ein paar echt gute Lacher auf seiner Seite. Alan Rickman spielt seine Rolle so schön genervt, dass es einfach eine Freude ist. Ein großartiger Film, vor allem für Fans der alten Star Trek Serie um Kirk und Co. die hier wundervoll aufs Korn genommen wird.
Der dritte und letzte Film der Nacht war dann die Neuauflage von Kampstern Galaktika, die ich meinem Nachbarn Thomas verdanke.
Der Pilotfilm zu BATTLESTAR GALACTICA wirft in mir die Frage auf, warum die Serie überhaupt produziert wurde, und warum sie so erfolgreich war.
Ach, was war das damals schön, als Lorne Greene als Adama die Galctica befehligte, die an gut sichtbaren Fäden vor einer schwarzen Leinwand hergezogen wurde. Was war der Soundtrack einprägsam, die Weltraumschlachten waren mitreißend und Dirk Benedict vom A-Team sorge als Ltd. Starbuck für den nötigen Witz und Charme.
Von all dem ist in der Neuen Serie leider nichts mehr zu sehen. Klar sind die Special Effects weitaus besser gelungen, aber alles andere fehlt. Der Charme, der Witz, die Coolness, nicht einmal die Musik kann auch nur ansatzweise mit dem Original mithalten. Die Zylonen, damals echt beängstigende (zumindest für mich, als ich 10 war) Killerroboter, wurden durch bösartige Intriganten in Menschenform ausgetauscht. WARUM? Klar, so kann man mehr Spannung aufbauen, weil niemand weiß, wer ein Mensch und wer ein Zylon ist, aber muss das sein?
Das alles auf den Kopf gestellt wird (Starbuck ist eine Frau!) will ich mal großzügig vergeben, weil die Geschichte 40 Jahre später spielt als die alte Serie, aber über den ganzen Rest könnte ich mich nur ärgern.
Lediglich Edward James Olmos als Adama macht seine Sache ganz gut, aber leider nicht gut genug, um mich für den Rest der Serie zu begeistern.
FAZIT:
HEAVY METAL - 7 von 10 Punkten
GALAXY QUEST - 9 von 10 Punkten
BATTLESTAR GALACTICA - 5 von 10 Punkten
So, das wars dann auch schon wieder. Mein Handy ist übrigens nach wie vor tot.
Verdammt!
In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit,
Euer Michi

letzte Nacht habe ich mir ein paar Intergalaktische Stunden gegönnt, will heißen: Ich habe einen Ausflug in die Zukunft bzw. die Vergangenheit gemacht. Visuell natürlich. Aber was rede ich lange drum rum? Hier ist mein Bericht:
Der erste Film der Nacht war der kanadische Zeichentrick-Klassiker HEAVY METAL aus dem Jahre 1981.
Der Film ist schwer zu bewerten, vor allem, weil er mehr oder minder Kultstatus genießt. Die einzelnen Episoden sind ganz unterschiedlich in Qualität und Zeichenstil, was den Film irgendwie interessant macht. Die Rahmenhandlung: Ein Wissenschaftler kommt mit einer grünen Kugel aus dem All zurück. Die Kugel vernichtet den Mann und gibt sich dessen Tochter als das "pure Böse" zu erkennen. Um diese Aussage zu untermauern erzählt die Kugel dem Mädchen verschiedene Geschichten.
Das Hauptaugenmerk des Films liegt, ganz klar, auf Sex und Gewalt. Ein Zeichentrickfilm für Erwachsenen sozusagen, untermalt mit einem großartigen Soundtrack bekommt der Geneigte Zuschauer hier jede Menge nacktes Fleisch zu sehen.
Die Fortsetzung HEAVY METAL FAKK2 wird dann wohl heute Nacht auf meinem Plan stehen, obwohl ich den schon kenne und auch sehr mag. Dieser Film hingegen konnte mich nicht so recht überzeugen, obwohl er schon irgendwie cool war... Ich weiß auch nicht so recht.
Der Zweite Film wiederum hat mir sehr gut gefallen, und das schon immer. Die Rede ist von GALAXY QUEST, der ultimativen STAR TREK Parodie, wenn ihr mich fragt. Es ist mir unbegreiflich, warum dieser Riesenspaß noch nicht auf Blu-Ray veröffentlicht wurde.
Tim Allen spielt den selbstverliebten Schauspieler Jason Nesmith, der in der Rolle seines Lebens, Commander Peter Taggart, festhängt. Eine 1A Parodie auf William Shattner, der auch ewig Cpt. Kirk bleiben wird, komme da was wolle.
Jedenfalls ist Jason mit dem Rest seiner Crew (Sigourney Weaver und Alan Rickman) verkracht, weil er ein selbstverliebter Mistkerl ist.
Bei einer Convention tauchen plötzlich echte Aliens auf, die die Sci-Fi-Serie als "Dokumentationen" verstanden haben. Sie haben das Schiff der Serie nachgebaut und die idealistische Weltanschaung übernommen, was allerdings dazu führte, dass sie von einem Bösen Diktator unterjocht wurden. Also muß Cpt. Taggart mit seiner Crew das Volk retten. Und schwupps befinden sich die arbeitslosen Schauspieler an Bord eines echten Schiffes und müssen zeigen was in ihnen steckt.
Vor allem Alan Rickman als genervter Spock/Worf-Hybrid, der auch in seiner Freizeit mit der dämlichen Kopfmaske herumläuft, hat ein paar echt gute Lacher auf seiner Seite. Alan Rickman spielt seine Rolle so schön genervt, dass es einfach eine Freude ist. Ein großartiger Film, vor allem für Fans der alten Star Trek Serie um Kirk und Co. die hier wundervoll aufs Korn genommen wird.
Der dritte und letzte Film der Nacht war dann die Neuauflage von Kampstern Galaktika, die ich meinem Nachbarn Thomas verdanke.
Der Pilotfilm zu BATTLESTAR GALACTICA wirft in mir die Frage auf, warum die Serie überhaupt produziert wurde, und warum sie so erfolgreich war.
Ach, was war das damals schön, als Lorne Greene als Adama die Galctica befehligte, die an gut sichtbaren Fäden vor einer schwarzen Leinwand hergezogen wurde. Was war der Soundtrack einprägsam, die Weltraumschlachten waren mitreißend und Dirk Benedict vom A-Team sorge als Ltd. Starbuck für den nötigen Witz und Charme.
Von all dem ist in der Neuen Serie leider nichts mehr zu sehen. Klar sind die Special Effects weitaus besser gelungen, aber alles andere fehlt. Der Charme, der Witz, die Coolness, nicht einmal die Musik kann auch nur ansatzweise mit dem Original mithalten. Die Zylonen, damals echt beängstigende (zumindest für mich, als ich 10 war) Killerroboter, wurden durch bösartige Intriganten in Menschenform ausgetauscht. WARUM? Klar, so kann man mehr Spannung aufbauen, weil niemand weiß, wer ein Mensch und wer ein Zylon ist, aber muss das sein?
Das alles auf den Kopf gestellt wird (Starbuck ist eine Frau!) will ich mal großzügig vergeben, weil die Geschichte 40 Jahre später spielt als die alte Serie, aber über den ganzen Rest könnte ich mich nur ärgern.
Lediglich Edward James Olmos als Adama macht seine Sache ganz gut, aber leider nicht gut genug, um mich für den Rest der Serie zu begeistern.
FAZIT:
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GALAXY QUEST - 9 von 10 Punkten
BATTLESTAR GALACTICA - 5 von 10 Punkten
So, das wars dann auch schon wieder. Mein Handy ist übrigens nach wie vor tot.
Verdammt!
In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit,
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Deine Meinung über Battlestar muss ich aber sagen hat mich schon überrascht. Als ich die damals gesehen hatte war ich total begeistert und gerade, das die Zylonen jetzt wie Menschen aussehen eröffnet da doch ganz neue Möglichkeiten. :-)
Bin mal gespannt ob du dir die Serie trotzdem noch ansiehst :-)