Neueste Bewertungen - Blu-ray Importe

Auf dieser Seite finden Sie die neuesten Filmbewertungen.
bewertet am 03.11.2026 um 15:58
Folgende Bewertung bezieht sich auf das Produkt (leider nicht bei Blu-ray.com gelistet):

Congo (Uncut) inklusive deutschem Ton – Blu-ray (Spanien-Import), erworben über Amazon.

Abenteuerfilme haben mich schon immer fasziniert. Neben Klassikern wie Indiana Jones, Quatermain und anderen gehört auch Congo zu meinen persönlichen Favoriten.

Sicher, die Story hätte an der einen oder anderen Stelle etwas Feinschliff vertragen können. Die Effekte sind jedoch, gerade wenn man die damalige Zeit berücksichtigt, durchaus gelungen. Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Allen voran Tim Curry, der seine Rolle sichtlich genießt. Das merkt man ihm in jeder Szene an.

Der Film entwickelt eine spannende Atmosphäre und entführt einen in die geheimnisvolle Welt des afrikanischen Dschungels. Für mich ist Congo ein zu Unrecht unterschätzter Abenteuerfilm. Vielleicht kein Meisterwerk, aber definitiv eines dieser kleinen filmischen Juwelen, die man immer wieder gerne aus dem Regal holt.

Schade, dass der Film auf dem deutschen Markt bislang nicht regulär erhältlich ist. Deshalb musste ich auf den spanischen Import zurückgreifen. Und siehe da: Dieser bietet tatsächlich eine deutsche Tonspur in 5.1!

Auch die Blu-ray selbst weiß zu überzeugen. Die remasterte Fassung macht einen wirklich guten Eindruck. Das Bild ist angenehm scharf, die Farben sind kräftig und satt, und auch der Schwarzwert kann sich sehen lassen.

Der Ton? Solide 5.1-Kost. Keine Offenbarung, aber durchaus ordentlich.

Bei der Story und dem Umfang der Extras bleibt natürlich alles beim Alten. Hier sollte man keine Wunder erwarten.

Mein Fazit:

Wer Abenteuerfilme liebt, kommt an Congo eigentlich nicht vorbei. Ein unterschätzter Genrevertreter, der vielleicht nicht alles richtig macht, aber jede Menge Abenteuergefühl mitbringt. Und dank des spanischen Blu-ray-Imports gibt es nun auch eine überzeugende Möglichkeit, den Film mit deutscher Tonspur in die eigene Sammlung aufzunehmen.

Für mich definitiv ein kleiner Geheimtipp!
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB424
Darstellung:
Samsung GQ55S93F
 
gefällt mir
0
bewertet am 29.10.2026 um 09:16
Es gibt Filmreihen, die mit jedem weiteren Teil größer, spektakulärer und aufwendiger werden wollen. Und dann gibt es Jackass. Eine Reihe, deren Grundprinzip seit über zwei Jahrzehnten darin besteht, dass sich eine Gruppe erwachsener Menschen freiwillig Dinge antut, die bei einem halbwegs vernünftigen Menschen normalerweise sofort die Alarmglocken auslösen würden. Genau dieses Konzept funktioniert auch in Jackass: Einer geht noch weiterhin erstaunlich gut.
Der Film ist im Grunde genau das, was man von einem neuen Jackass Ableger erwartet. Absurde Stunts, schmerzhafte Unfälle, ekelhafte Situationen, nackte Tatsachen, dumme Ideen und Menschen, die sich über all das kaputtlachen. Gleichzeitig ist jedoch spürbar, dass sich die Reihe inzwischen an einem anderen Punkt befindet. Die Mitglieder der ursprünglichen Crew sind älter geworden und der Film fühlt sich dadurch mehr wie eine große Abschiedsrunde an.
Das Grundprinzip von Jackass hat sich weiterhin kaum verändert. Die Crew entwickelt verrückte Ideen und setzt sie anschließend in die Tat um. Der Film lebt von seinen einzelnen Situationen und vor allem von den Reaktionen der Beteiligten.
Manchmal weiß man schon nach wenigen Sekunden, dass etwas schiefgehen wird. Und genau dieses Timing beherrscht Jackass nach wie vor hervorragend.
Ein großer Teil des Erfolgs liegt in der Beziehung zwischen den Mitgliedern der Crew. Johnny Knoxville, Steve-O, Chris Pontius, Wee Man, Dave England, Danger Ehren und alle anderen sind nicht einfach nur Schauspieler, sondern eine Truppe, aus alten Freunden, die sich schon über 20 Jahre kennen und genau wissen, wie sie den anderen zum Lachen oder zur Verzweiflung bringen können.
Ohne die Leute funktioniert Jackass nicht und Johnny Knoxville bleibt natürlich eine der wichtigsten Figuren der Reihe. Er ist längst zum Gesicht von Jackass geworden und verkörpert wie kaum ein anderer die Mischung aus Mut, Selbstüberschätzung und völligem Wahnsinn, die die Serie ausmachte.
Gleichzeitig merkt man, dass Knoxville und die anderen nicht mehr dieselben sind wie vor 20 Jahren.
Auch Steve-O liefert wieder zahlreiche Momente, die perfekt zu seinem Charakter passen. Er war schon immer einer derjenigen, die besonders weit gehen wollten, und genau diese Energie ist auch hier wieder vorhanden.
Seine Bereitschaft, sich selbst in möglichst unangenehme Situationen zu bringen, ist schon ein Markenzeichen der Reihe.
Auch die anderen bekommen einige absurde Szenen zu spüren. Interessant ist auch der Umgang mit neueren Gesichtern der Jackass Familie.
Sie bringen durchaus neue Energie mit und zeigen, dass das Konzept grundsätzlich auch ohne die ursprüngliche Generation funktionieren kann.
Trotzdem bleibt die Aufmerksamkeit eindeutig bei den bekannten Stars.
Natürlich muss man über den wichtigsten Bestandteil des Films sprechen, der pure Schmerz.
Das Konzept ist aber definitiv nicht jedermanns Sache.
Einige Szenen sind so absurd, dass man lachen muss. Andere sind wiederum so unangenehm, dass man gar nicht hinsehen kann.
Wie auch bei den früheren Filmen wird auch diesmal nicht an Fäkalhumor, Körperflüssigkeiten oder anderen Formen des Ekels gespart.
Wer mit dieser Art von Humor nichts anfangen kann, wird an dem Film wenig gefallen haben.
Allerdings gehört dieser Ekelhumor nun einmal zur Reihe dazu, doch kommt dieser Faktor zu oft im Film vor.
An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.
Nicht jeder Stunt punktet. Manche Aktionen sind aber hervorragend aufgebaut und enden mit einem perfekten Moment.
Allerdings liegt die Messlatte inzwischen ziemlich hoch und viele Stunts sind nicht mehr so gut, wie damals.
Auch wird altes Material gezeigt und unveröffentlichte Szenen, die damals für MTV wohl zu heftig waren.
Dennoch überwiegt hier die Nostalgie.
Jackass begleitet mich seit meiner Jugend. Ich bin mit ihnen aufgewachsen und habe immer noch Spaß mit ihnen.
Ich war froh, Knoxville, Steve-O, Pontius und die anderen noch einmal gemeinsam zusehen.
Jackass: Einer geht noch ist kein perfekter Film, aber ein unterhaltsamer und sympathischer Abschluss einer außergewöhnlichen Reihe.
Die Freundschaft zwischen den Beteiligten ist weiterhin spürbar und ihre Reaktionen sorgen für viele der besten Momente.
Dazu kommen zahlreiche absurde Stunts, die teilweise wirklich zum Brüllen komisch sind.
Man sieht nicht einfach nur eine Gruppe von Menschen, die sich gegenseitig Schmerzen zufügen. Man sieht eine Crew, die seit vielen Jahren zusammenarbeitet und deren gemeinsamer Weg langsam zu Ende geht.
Das verleiht dem Film eine emotionale Ebene.
Er erreicht nicht ganz die Frische und Überraschung der besten früheren Jackass Produktionen, bietet aber genug neue verrückte Szenen und Nostalgie, um Fans wie mich zufrieden zu stellen.
Am Ende bleibt deshalb ein unterhaltsamer, teilweise ekelhafter, teilweise schmerzhafter und überraschend emotionaler Abschied und endet mit einem großen Knall.
Gesehen auf Amazon Prime in HD.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
gefällt mir
0
bewertet am 28.10.2026 um 19:38
Der harte und einsame Trucker Lincoln Hawk ist entschlossen, seinen Sohn, den er schon Jahre nicht mehr gesehen hat, zurückzugewinnen und bei den Weltmeisterschaften im Armwrestling in Las Vegas zu triumphieren.

In meiner Kindheit war das einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Und auch heute macht der 1987 entstandene Streifen noch ne Menge Spaß. Das Vater-Sohn Drama funktioniert dank der geerdeten zeitlosen Geschichte hervorragend, die Beziehung zu seinem Sohn wird Stück für Stück intensiviert, dazu noch das Armwrestling-Turnier, welches es zu gewinnen gilt und natürlich der verdammt gute Soundtrack machen aus „Over the Top“ einen Cannon-Klassiker.

Auch wenn der Knirps hin und wieder richtig nervt, stimmt die Chemie zwischen Sly und ihm. Der Film bietet Hochs und Tiefs am laufenden Band und als Zuschauer steht man natürlich voll hinter Hawk, der nicht nur das Turnier, sondern die Zuneigung seines Sohnes gewinnen will.

Das Bild der UHD ist besser als das der Blu-Ray und bietet für das Alter des Films und für das Budget (wobei das meiste für Stallone draufging) solide Werte. Die Farben sind natürlich und gut saturiert und gerade bei hellen Tageslicht-Szenen kann man an den Details nicht satt sehen. Egal ob Stallones Bartstoppel oder Schweißperlen, alles gut zu erkennen. Auch wenn das Bild eine gefühlte Nuance dunkler als das der Blu Ray ist, strahlt es dennoch sehr und zeigt einen top Schwarzwert bei guter Durchzeichnung. Feines Filmkorn erzeugt ein schönes analoges Bild.

Der Soundtrack ist der Hammer und auch der Score von Giorgio Moroder unterstreicht die Atmosphäre dieses 80er Jahre Klassikers. Beil Ton gefiel mir der 5.1 Ton besser als der puristische 2.0 Ton, da alleine die Dialoge aus dem Center viel klarer und dynamischer daherkommen, auch wenn noch einiges Luft nach oben herrscht.

Beim Bonusmaterial gibts lediglich einige Trailer, manche sogar chronologisch falsch geschnitten.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
gefällt mir
0
bewertet am 26.10.2026 um 11:35
Der Mittelteil von Sam Raimis Spider-Man Filmen ist für mich das Herzstück der Trilogie und nach wie vor einer der besten Comicverfilmungen aller Zeiten.

Das liegt zum einen an der wunderbar ausbalancierten Geschichte, in der unser Held erst strauchelt und seine Kräfte wiederfinden muss, bis er dem Bösewicht auf Augenhöhe begegnen kann, aber eben auch durch seine sehr menschlichen Figuren und ihre Beziehung zueinander, wobei die On-Off Romanze zwischen Tobey Maguire und Kirsten Dunst hier auch viel Raum gegeben wird. Das mag dem ein oder anderen zu schnulzig sein, passt aber wie ich finde sehr gut in diesen Film. Raimi platziert auch wieder sehr gut witzige Szenen, welche die Spider-Man Filme positiv von den eher düsteren und schwermütigen Comic-Verfilmungen abhebt. Mit Doc Ock wird hier obendrein der vielleicht beste Bösewicht eingeführt, der vor allem visuell herausragend in Szene gesetzt wird. Die Effekte und das Design sind für die damalige Zeit wirklich topp und sehen auch heute noch in den meisten Szenen wirklich sehr gut aus. Nur hier und da erkennt man mittlerweile das mit CGI gearbeitet wurde, aber da kann man drüber hinweg sehen. Überhaupt sind die Effekte wieder brillant, was uns einige der einprägsamsten Momente im Genre beschert. Schon allein für den der Kampf auf der U-Bahn lohnt sich das Anschauen. Da der Film aber eben auch eine sehr menschliche Note hat, funktioniert er auch als Film generell und daher auch für weniger Comic-Interessierte ein guter Film.

Was bleibt ist eine sehr stimmige Comic-Verfilmung, welche heute noch genauso gut funktioniert wie seinerzeit und für mich zu den Glanzlichtern in diesem Genre gehört. 4,5/5

---
Auf UHD erscheint hier die Kinofassung von Spider-Man 2, der Extended Cut liegt lediglich als Extra bei.

Bild 4K: Ich bin auch hier im Großen und Ganzen mit der Bildqualität der UHD-Scheibe zufrieden. Viele Szenen haben einen filmischen Look und leichtes Korn, aber nie zuviel. Hier und da sind auch mal ein paar weichere Shots dabei, vor allem wenn CGI zum Einsatz kommt. Der Schwarzwert ist durchweg sehr gut und auch HDR gibt den Farben noch einmal etwas mehr Punch. 4/5

Ton: Ich finde den deutschen 5.1 Mix zwar besser als bei Teil 1, aber es ist und bleibt eben nur eine Dolby Digital Tonspur die in punkto Dynamik und Räumlichkeit nicht die Möglichkeiten ausreizt. 3,5/5

Extras sind reichlich vorhanden. Bei der UK-Auflage liegt obendrein auch die BluRay des Filmes in der Version 2.1, also dem Extended Cut.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG OLED77C31LC
 
gefällt mir
0
bewertet am 25.10.2026 um 08:02
Durch den Actionkult Podcast bekam ich wieder Lust auf diesen Film, der für mich purer Kindheitserinnerung ist. Diesen Film habe ich damals als 5 jähriger im Kino gesehen. Es war nicht nur mein erster Stallone Film überhaupt den ich gesehen habe, es war auch der erste Nicht Zeichentrickfilm den ich damals im Kino gesehen habe und oh man hat dieser Film damals bei mir pure Begeisterung ausgelöst und oh man was habe ich damals die Action abgefeiert und Stallone war sowas von unglaublich cool.
Aus heutiger Sicht ist dieser Film natürlich recht drüber, wie ein Lebendig gewordener Comic. Man merkt in Ansätzen, dass er zwar mehr zu sein versucht als er eigentlich ist, aber dies natürlich nicht Ansatzweise schafft. Teil 3 besitzt nicht annähernd die emotionale Tiefe wie Teil 1, er ist auch nicht das mega Actionbrett wie Teil 1, auch wenn die Action in Teil 3 natürlich immer noch hervorragend ist. Aber ganz ehrlich, es ist mir egal. Bei diesem Film bin ich wieder der 5 jährige Junge der vollkommen begeistert diesen Film anschaut, der wieder die witzigen trockenen Sprüche total abfeiert und die ganzen Stunts bejubelt. Stunts die heute so in der Form nicht gemacht werden, weil hier alles echt ist und nicht aus dem Computer stammt.
Und mal ganz ehrlich Stallone war hier körperlich eine absolute Maschine und gleichzeitig sowas von unglaublich cool.
Klar auf der einen Seite kann ich natürlich die Kritik an diesem Film verstehen, es ist halt in vielerlei Dingen hanebüchen aber wie gesagt, mir egal dieser Film macht mir weiterhin extrem viel Spaß und ist Nostalgie pur.
Das Bild ist für einen über 20 Jahre alten Film solide, aber ich finde von Teil 1-3 mit am schwächsten was die Schärfe angeht. Aber immerhin kein Filmkorn in den dunklen Szenen.
Ton ist wieder sehr schwach, sehr leise ohne richtige Wucht und Detaill.

Bonusmaterial ist wieder identisch mit Teil 1+2 und pure Verarsche und unwürdig für so einen Film.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
3
bewertet am 23.10.2026 um 09:12
Saving Private Ryan ist für mich bis heute einer der besten Kriegsfilme, die je gedreht wurden, auch wenn der Film im Mittelteil einige Durchhänger hat und die Geschichte teilweise etwas auf der Stelle tritt. Steven Spielberg liefert bereits mit der Ankunft am D-Day eine der intensivsten, spektakulärsten und gleichzeitig niederschmetterndsten Sequenzen, die ich je in einem Film gesehen habe. Durch die extrem nahe Kamera und die hektische Inszenierung fühlt sich die Schlacht unglaublich unmittelbar und realistisch an, wodurch der Schrecken des Krieges so greifbar wird wie nur selten zuvor. Doch auch abseits dieses beeindruckenden Auftakts hat der Film einiges zu bieten, besonders in Bezug auf seine hervorragenden Schauspieler. Der hochkarätige und breit aufgestellte Cast überzeugt durchgehend, wobei Tom Hanks als Captain Miller für mich ganz klar heraussticht. Er verkörpert seine Figur gleichzeitig ruhig, menschlich und emotional und liefert damit eine Leistung ab, die auch lange nach dem Film im Gedächtnis bleibt. Auch optisch ist Saving Private Ryan bis heute beeindruckend, was vor allem am entsättigten, körnigen und bewusst schmutzigen Look liegt. Dadurch wirkt der Film nicht künstlich glatt, sondern beinahe dokumentarisch und verstärkt den Eindruck, mitten im Kriegsgeschehen zu sein. Zusätzlich sorgen das gewaltige Sounddesign und der passende Score dafür, dass die ohnehin schon intensive Atmosphäre noch stärker zur Geltung kommt. Leider hat der Film für mich gerade im Mittelteil einige Pacing-Probleme und wirkt dort stellenweise etwas unrund, wodurch die Spannung zeitweise nachlässt. Gegen Ende fängt sich der Film jedoch wieder und liefert mit seinem intensiven Finale einen weiteren Höhepunkt, bei dem Spielberg noch einmal alle Register zieht und dank der handgemachten Inszenierung alles unglaublich greifbar wirkt. Saving Private Ryan bleibt deshalb trotz kleiner Schwächen ein herausragender und beeindruckender Film, den ich auch heute noch jederzeit gerne erneut anschaue.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 22.10.2026 um 15:51
Bei A24 bin ich immer besonders gespannt, denn auch wenn mich längst nicht alle Filme des Independent-Labels überzeugen können, haben selbst die schwächeren Werke oft interessante Ideen zu bieten. Das trifft definitiv auch auf Eternity zu, denn die Grundidee ist ausgesprochen spannend und erinnert stellenweise an Pixars Soul, während sie gleichzeitig einige interessante Fragen über Liebe, Verlust und die eigene Vorstellung vom perfekten Leben aufwirft. Leider konnte mich der Film trotz dieses vielversprechenden Konzepts am Ende nicht vollständig überzeugen, was angesichts des vorhandenen Potenzials durchaus schade ist. Mein grösstes Problem war die Chemie zwischen den drei Hauptdarstellern, die für meinen Geschmack nicht stark genug war, um die emotionale Geschichte wirklich zu tragen. Dabei sind alle drei Schauspieler für sich genommen überzeugend, doch zwischen ihnen wollte der entscheidende Funke einfach nicht überspringen. Auch Joans grosses Dilemma empfand ich letztlich als weniger spannend, als der Film es gerne dargestellt hätte, da für mich bereits nach kurzer Überlegung feststand, wie ich mich an ihrer Stelle entscheiden würde. Dadurch wirkte der Umweg, den der Film bis zu seiner letztendlichen Entscheidung nimmt, stellenweise unnötig kompliziert und etwas in die Länge gezogen. Auf der anderen Seite hat Eternity durchaus einiges zu bieten, insbesondere die kreativen Einfälle, den humorvollen Ton und das fantasievolle Setting, was immer wieder für unterhaltsame Momente sorgt. Ein besonderes Highlight war für mich Da’Vine Joy Randolph, die in ihrer Nebenrolle mit einigen gelungenen Gags für zusätzliche Leichtigkeit sorgt. Am Ende ist Eternity für mich eine solide romantische Komödie mit einer wirklich starken Ausgangsidee, die mich emotional allerdings nicht so erreichen konnte, wie sie es mit etwas mehr Chemie und erzählerischer Konsequenz durchaus hätte schaffen können.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 22.10.2026 um 14:08
Mit "Minions & Monster" liefert Illumination 2026 einen weiteren Ableger seines erfolgreichsten Franchise ab. Der Film beginnt dabei durchaus vielversprechend, denn gleich zu Beginn wird man mit einem rasanten Erzähltempo und einem überraschend unterhaltsamen geschichtlichen Rückblick auf die Suche der Minions nach einem geeigneten Boss abgeholt. Die Reise führt bis in die 1920er Jahre nach Hollywood (in der der Film dann spielt) und bietet zahlreiche kleine Filmanspielungen, die insbesondere ältere Filmfans erfreuen dürften. Diese Referenzen sorgen für einige der gelungensten Momente des Films und zeigen, dass die Macher mehr im Sinn hatten als bloßen Klamauk.

Leider kann der starke Auftakt das Niveau nicht halten. Die eigentliche Handlung erweist sich als äußerst belanglos und dient letztlich nur als dünner Rahmen für eine Aneinanderreihung von Slapstick-Einlagen. Was anfangs noch charmant wirkt, nutzt sich mit zunehmender Laufzeit schnell ab. Vor allem die Gags leiden unter ständiger Wiederholung. Wenn die Minions zum fünfzehnten Mal denselben lauten Schrei ausstoßen, ist das schlicht nicht mehr witzig, sondern vorhersehbar und ermüdend.

Besonders deutlich wurde dies bei unserer 13-jährigen Tochter, die eigentlich genau zur Zielgruppe des Films gehört. Nach knapp einer Stunde verließ sie das heimische Wohnzimmer mit dem vernichtenden Kommentar: „Langweilig.“ Ein Urteil, das den zentralen Schwachpunkt des Films treffend zusammenfasst. Trotz seines hohen Tempos gelingt es "Minions & Monster" kaum, nachhaltig zu unterhalten oder emotionale Bindung zu seinen Figuren aufzubauen.

Positiv hervorzuheben ist immerhin das hervorragende Animationsdesign, welches ja von vornherein klar war. Die Figuren, Hintergründe und die farbenfrohe Gestaltung bewegen sich auf gewohnt hohem Illumination-Niveau und machen den Film visuell zu einem echten Hingucker.

Ein vielversprechender Beginn, einige nette Hollywood-Anspielungen und technisch beeindruckende Animationen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte belanglos bleibt und die Gags schnell ihren Reiz verlieren. Empfehlenswert höchstens für eingefleischte Minions-Fans und auch für diese eher nur zur einmaligen Sichtung.

Das Bild der 4K UHD ist einfach klasse. Das Gelb der Minions knallt, wie viele andere Farben der Monster, förmlich aus dem OLED-Bildschirm heraus. Dabei gibt es einen satten Schwarzwert und eine durchgehende Helligkeit. Die Datenrate liegt so im Durchschnitt bei 80Mbit/s und bietet einen sauberen Transfer und insgesamt ein hochwertiges Bild.

Der deutsche Dolby Atmos Ton, auf BEIDEN Discs, macht ebenfalls alles richtig... zumindest auf der 2D Hörebene. Dialoge kommen glasklar aus den Speakern, de Soundtrack fetzt im gesamtem Raum und auch der Subwoofer darf richtig tief heruntergehen, dass sogar das Wohnzimmer wackeln darf. Allerdings habe ich mir von den 3D Überkopfeffekten mehr erwartet, denn wirklich wahrnehmbar waren lediglich die Sounds von gerade eingeschalteten Deckenlampen und der Score. Dabei gab es unzählige Szenen, bei der sich die Action klar oberhalb des Hörers abspielte. Naja, immerhin passt der restliche Ton, welcher bekannte Synchronsprecher zu Wort kommen lässt.

Deutsch untertiteltes Bonusmaterial gibt´s ebenfalls auf beiden Discs.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
gefällt mir
0
bewertet am 22.10.2026 um 09:33
Mit Spider-Man von 2002 setzte Sam Raimi ein Zeichen und beflügelte das Genre der Comicverfilmungen, denn bis auf wenige Ausnahmen wie etwa die Blade-Reihe gelang es noch nicht wirklich herausragende Geschichten für Jung und Alt ansprechend zu adaptieren die richtig durchschlagen konnte. Moderne CGI machte es möglich, den Spinnenmann auch würdig auf die Leinwand zu bringen.

Der erste Teil der Trilogie ist hierbei eine typische Origin-Story und zeigt den Weg wie Peter Parker seine Kräfte bekommt. So ist er Anfangs noch ein ziemlich trotteliger Teenager, der erst mit der Zeit lernt seine Kräfte zu nutzen und für das Richtige einzusetzen. Maguire macht das gut, da er in vielen Szenen auch wirklich etwas duselig rüberkommt.

Mit dem Green Goblin und Willem Dafoe hat man auch einen coolen Schurken, vor allem Dafoe und seine wahnhaften Ausraster werten den Film hier gleich nochmal ein Gutes Stück auf. An sich ist der Goblin ja kein so mitreißender Bösewicht, aber eigebettet in die Handlung erfüllt er seine Aufgabe.

Ansonsten kann man eigentlich nur sagen das der Film in meinen Augen schon fast ein moderner Klassiker ist, dafür gibt es einfach auch eine Unzahl ikonischer Szenen wie die Kopfüber-Kussszene die sich in die moderne Popkultur eingebrannt haben. Dabei ist der erste Teil bei weiten kein herausragender Film und hat durchaus ein paar dramaturgische Schwächen. Durch die Figuren und die erstklassigen Darsteller wird das aber immer wieder ausgeglichen.

Für den Zeitpunkt seiner Entstehung setze der Film aber in vielerlei Hinsicht Maßstäbe und dazu gehört auch die Verschmelzung von CGI und Realbild, vor allem wenn sich Spider-Man durch die Hochausschluchten New Yorks schwingt. Aus heutiger Sicht erkennt man zwar durchaus wo getrickst wurde, aber es sieht in den meisten Szenen immer noch sehr gut aus.

Bild 4K: Das 4K Bild finde ich dem Alter entsprechend in Ordnung, auch wenn die Qualität in den Szenen etwas schwankend ist. Mir fehlt jetzt der direkte Vergleich zur Blu-Ray, aber viele Szenen haben eine doch recht anständige Schärfe, nur selten wird es etwas matschiger. HDR ist leicht wahrnehmbar, ob es eine Verbesserung darstellt, schwer zu sagen. Shots mit viel CGI wirken in der Regel etwas softer, was aber sicherlich am damaligen Rendering wirkt. Dafür sind viele der auf Film gedrehten Szenen in New York sehr eindrucksvoll.

Ton: Der deutsche 5.1 Dolby Digital Ton ist leider etwas enttäuschend, hier fehlt es stark an Räumlichkeit und Dynamik. Hier wäre mal ein neuer Mix notwendig.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG OLED77C31LC
 
gefällt mir
0
bewertet am 22.10.2026 um 07:41
Ein fantastischer Sci-Fi-Klassiker, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig erstklassige Unterhaltung bietet. Total Recall verbindet eine clevere, verschachtelte Geschichte mit kreativem Worldbuilding, praktischen Effekten und beeindruckenden Sets. Die Auseinandersetzung mit Erinnerung, Identität und der Frage nach Realität und Illusion macht den Film auch Jahrzehnte später faszinierend. Dabei lassen sich durchaus Parallelen zu späteren Werken wie "The Matrix" erkennen.

Arnold Schwarzenegger ist in seiner ikonischen Rolle perfekt besetzt und liefert gewohnt markige One-Liner. Auch Sharon Stone überzeugt auf ganzer Linie. Besonders die handgemachten Effekte verleihen dem Film einen greifbaren, wunderbar grotesken Charme, den viele moderne, CGI-lastige Produktionen vermissen lassen.

Die 4K-UHD-Blu-ray überzeugt zudem mit einer ausgezeichneten Bildqualität. In der Dolby-Vision-Variante präsentiert sich das Bild detail- und kontrastreich und lässt die fantasievollen Kulissen hervorragend zur Geltung kommen.

Die deutsche Sprachfassung und deutsche Untertitel sind auf dem FR Import vorhanden. Beim englischen Atmos-Tonmaster gibt es allerdings einige Patzer bei den Soundeffekten; außerdem ist die Musik auf den Rear-Kanälen stellenweise zu laut abgemischt, wodurch die Klangbalance etwas leidet.

Ein echtes Highlight ist das extrem umfangreiche Bonusmaterial, das die Veröffentlichung zusätzlich aufwertet. Insgesamt eine gelungene 4K-Veröffentlichung eines zeitlosen Sci-Fi-Klassikers, die mit hervorragendem Bild und vielen Extras punktet, beim englischen Ton jedoch kleinere Schwächen zeigt.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB450EG-K
Darstellung:
LG OLED77G67LW.AEU
 
gefällt mir
0
bewertet am 19.10.2026 um 17:41
Obwohl ich ein Freund des klassischen Horrorkinos bin und „Dracula“, der ein Jahr früher entstand, grandios finde, kann ich mit diesem Klassiker wenig anfangen. Der Film ist trotz seiner kurzen Laufzeit einfach zu langatmig, bietet kaum Schauwerte und ist zu dialoglastig. Besonders dreist empfand ich den Klau des Scores in der Anfangssequenz, der eins zu eins von "Dracula" übernommen wurde. Positiv sind die Make-up-Effekte und das dämonische Schauspiel von Boris Karloff zu erwähnen.

Fazit: Trotz Klassikerstatus ist das alles für mich nur mit Mittelmaß zu bewerten.

Bild

Die Blu-ray besitzt eine hervorragende Schärfe und Detailzeichnung. So sieht man z. B. feinste Strukturen, Sandpartikel und die Textur der alten Mumienbänder gestochen scharf.
Kontrast und Schwarzwert wissen ebenfalls zu begeistern. Das natürliche Filmkorn blieb erhalten.

Ton

Die deutsche Tonspur liegt im Format DTS 2.0 Mono vor und klingt dementsprechend sehr frontlastig und bietet keine räumliche Atmosphäre. Die Dialoge sind sauber und verständlich abgemischt.

Bonusmaterial

Die Extras sind umfangreich. Highlight ist für mich die Dokumentation „Mummy Dearest“, welche einen 30-minütigen Einblick in die Entstehung des Films bietet.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
gefällt mir
0
bewertet am 16.10.2026 um 21:47
Mit ZODIAC widmet sich David Fincher ein weiteres Mal dem Thema Serienkiller, dieses Mal basiert der Film hier aber auf wahren Ereignissen. Der Zodiac-Killer tötete rund um San Francisco Ende der 60er Jahre fünf Menschen und die Jagd nach dem Täter erstreckte sich über Jahrzehnte. Der Fall gehört zu den bekanntesten Kriminalfällen der USA.

Die Handlung folgt dabi sowohl der Ermittlungsarbeit der Polizei, wie auch den investigativen Recherchen der Presse und zeichnet dabei minutiöses Bild von der Jagd nach dem Killer auf. Auch wenn die Ermittlungen oft in Sachgassen führen, schafft Fincher es das Ganze trotzdem spannend zu inszenieren. Vor allem des historische Setting und das Gespür für Atmosphäre zeichnet hier wieder einmal Finchers Arbeit aus. Dabei erreicht der Film zwar nie die Bedrohlichkeit eines Sieben oder Schweigen der Lämmer, aber er zeichnet auch ein sehr realen Bild wie tatsächliche Ermittlungsarbeit so von Statten geht und auch das diese nicht immer zum Ziel führen. 4/5

---
Die vorliegende 4K Scheibe enthält leider nur die Kinofassung und nicht den Directors Cut.

Bild 4K: Am 4K-Transfer dieser Disc gibt es nichts bis wenig auszusetzen. Die Schärfe ist auf einem guten Niveau, wenn auch nach oben sicher noch Luft ist. Der Film hat ein spezielles Color Grading, weshalb unter anderem bei Nacht ein leicht Grauschleier existiert und Schwarz nie Schwarz ist. Das passt aber insgesamt gut zur Stimmung des Filmes und dem leichten Noir Look. Sicher keine Referenzscheibe, aber auch kein schlechtes Mastering. 4/5

Ton: Bei den Tonspuren hat sich im Deutschen nichts bewegt, es bleibt beim Standard Dolby Digital 5.1 was schade ist. Der Film ist aber allgemein sehr dialoglasting, daher noch zu verschmerzen. 4/5

Extras hat die Disc keine an Bord.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG OLED77C31LC
 
gefällt mir
0
bewertet am 16.10.2026 um 14:57
„Citizen Vigilante“ ist weit mehr als nur ein neuer Selbstjustiz-Thriller von Regisseur Uwe Boll – er ist das Zentrum einer hitzigen kulturpolitischen Debatte. Weil das Werk in Deutschland keine FSK-Freigabe erhalten hat, wird der Film hierzulande (und auch in vielen anderen Ländern) extrem kontrovers diskutiert. Er wirft damit erneut die wichtige Frage auf, wo staatlicher Jugendschutz aufhört und die Beschneidung von Kunst beginnt.

Aber zurück zum Film. Hauptdarsteller Armie Hammer spielt gut und verkörpert den kompromisslosen Rächer mit einer bitteren, physischen Intensität. Regisseur Uwe Boll nutzt diese Performance für eine Inszenierung, die vor allem durch saftige Gewaltspitzen auffällt. Doch genau diese Härte ist der Grund, warum der Film nun an den deutschen Prüfinstanzen scheitert. Meiner Meinung nach wird hier mit zweierlei Maß gemessen, denn auch in diesem Genre sollte bedingungslos die künstlerische Freiheit gelten. Ein Verbot oder die Verweigerung einer Freigabe entmündigt das erwachsene Publikum. „Citizen Vigilante“ ist ein unbequemes, rohes Werk, für das Deutschland anscheinend einfach noch nicht bereit ist – oder vielmehr die dortigen Prüfstellen, die moralische Schranken über die Kunstfreiheit stellen.

Rein cineastisch betrachtet muss man den Film jedoch differenziert sehen. Die politische Relevanz täuscht nicht über inszenatorische Schwächen hinweg. Das Werk leidet unter einem spürbar unrunden Pacing und weist im Mittelteil teilweise erhebliche Hänger auf, die den Erzählfluss bremsen. Warum muss man zum Beispiel unter einem nervenden Score über zwei Minuten am Stück zusehen, wie die Polizei eine Wohnung stürmt? Aber auch sonst gibt’s einige langweilige Shots. Ab und an blitzt aber dann doch wieder Spannung auf, was den Film sehr wechselhaft macht. Dass es sich im Kern um ein B-Movie handelt, merkt man vor allem am Cast. Während Hammer den Film im Alleingang trägt, fällt das schauspielerische Niveau der Nebendarsteller stark ab und entlarvt das begrenzte Budget von 2 Millionen Euro. Auch wirken Explosionen im fertigen Film unverständlicher Weise wesentlich billiger als „roh“ im making of.
Wenn der Film etwas weniger Leerlauf und einen besseren sowie spannenderen Schnitt bekommen hätte, wäre er vermutlich sogar ganz gut geworden.

„Citizen Vigilante“ mag handwerklich unrund sein, doch seine Zensur macht ihn für mich zu einem Pflichtfilm für die Debatte um die Freiheit der Kunst. Uwe Bolls Thriller ist ein unbequemer Spiegel für eine übervorsichtige deutsche Medienlandschaft. Erwachsenen Bürgern sollte die finale Entscheidung darüber, was sie sehen dürfen, selbst überlassen werden. Da kommt es auf einen Rache-Thriller mehr auch nicht mehr drauf an.

Das Bild der Blu-Ray ist messerscharf und bietet warme Farben, die teilweise fast schon zu saturiert sind. Auch der Kontrast ist mir teilweise etwas zu steil eingestellt. Der Schwarzwert ist schön satt und verschluckt nichts. Ansonsten kann man über das moderne Bild nicht meckern.

Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Ton ist sehr frontlastig. Immerhin sind die Dialoge sehr sauber und leicht verständlich. So mancher Score nervt, während er an anderer Stelle wieder sehr kraftvoll und treibend daherkommt.

An Bonusmaterial gibts noch einen Audiokommentar von Uwe Boll, von dem man halten kann was man will, aber er zieht sein Ding in Eigenregie durch und dafür muss man seinen Hut ziehen. Ein 10 minütiges „Behind the Scenes“ und einige Trailer gibts obendrein.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
gefällt mir
0
bewertet am 12.10.2026 um 09:35
Teil 1

Dieser Film hat einst das Heroric Bloodsheed Genre begründet. Dieser Film machte John Woo zu einem der ganz großen Regisseure des Hongkong Kinos. Dieser Film bewies dass Ti Lung mehr konnte als Kung Fu Filme für die Shaw Brothers zu machen und dieser Film machte Chow Yun Fat über Nacht zum Superstar.
Ich weiß noch wie ich diesen Film Mitte der 90er zum ersten mal sah und dachte: "Das soll dieser große Hongkong Kracher sein? Der hat ja kaum Action, der ist total langweilig" Über die Jahre dagegen eroberte dieser Film bei mir natürlich immer mehr and Herz und wenn man sich diesen Film heute anschaut, dann ist dieser Film immer noch ein ganz großes Epos über Freundschaft, Loyalität, Familie und Verrat.
Action wie eingangs gesagt hat dieser Film wenig, es gibt ein paar wenige wilde Prügelszenen, die selbst damals nicht schön anzuschauen war, erst Recht in Zeiten von Jackie Chan und Co, die damals ganz groß waren. Aber dann gibt es noch drei Ballerszenen wo man klar die Inspiration von Sam Peckinpah erkennt und diese sind wirklich toll. Die Ballersequenz um Restaurant, empfand ich damals bei der Erstsichtung eines der wenigen Szenen die ich richtig toll fand und noch heute ist diese richtig klasse in Szene gesetzt und zeigt einen unglaublich coolen Chow Yun Fat. Eine Coolness wie es kaum ein anderer Darsteller hingekriegt hätte.
Dann eine Ballersequenz beim Diebstahl eines Videobands, wo auch hier Chow Yun Fat brillieren kann, mit tollen Ideen bei der Inszenierung, wo welches in späteren John Woo Filmen noch perfektioniert wird und dann natürlich das Finale am Bootssteg, wo noch mal sowas von richtig geklotzt wird. Zwar dauert das Finale nur etwas mehr als 10 Minuten, aber dafür wird hier sowas von geballert, da geht jedem Actionfan das Herz auf.
In der Summe ist der Anteil der Action im Film trotzdem nicht allzu hoch und abseits der wenigen Action gibt es in erster Linie viel Drama, wobei die Erzählgeschwindigkeit dank der angenehmen Laufzeit von 95 Minuten unglaublich hoch ist, da man hier wirklich unglaublich viel Story in diese Laufzeit presst, aber gleichzeitig wirkt dieser Film zu keiner Sekunde gehetzt, da die Bildsprache hier stets ruhig gehalten wird und man den Charakteren auch genug Zeit lässt sich entfalten zu können, was diesen film auch zu einer schönen emotionalen Achterbahnfahrt macht.
Das Ende selbst ist dann absolut dramatisch aber auch gleichzeitig schön rücksichtslos.
Insgesamt immer noch ein grandioser Film, der das Actionkino auf ein ganz neues Level hob, aber gleichzeitig auch darstellerisch und von der Story her ganz großes Kino ist.

Teil 2

Hab diesen Film erstmalig in der Langfassung gesehen mit 40 Minuten zusätzlichen bzw. abgeänderten Szenen, die Kinofassung kenne ich natürlich schon lange. Viele dieser Szenen sind Handlungsszenen welches die Story erweitert und den Charakteren mehr Tiefe gibt. Aber auch beim Finale gibt es schon so einige Änderungen.
Durch die zusätzliche Handlung gewinnt dieser Film in Sachen Story und Charaktere schon merklich mehr, aber gleichzeitig merkt man auch dass dieser Film kaum Action hat, vor allem deutlich weniger als ich es in Erinnerung hatte. In den ersten 80 Minuten gibt es wenn es hoch kommt vielleicht 5 Minuten an Actionszenen. Man merkt dass John Woo hier in erster Linie auf großes Gangsterdrama Epos setzte und was vor allem dank dem Schauspiel auch nicht langweilig ist. Okay der Kniff mit dem Zwillingsbruder um Chow Yun Fat zurückzubringen ist damals wie heute noch hanebüchen.
Berühmt ist dieser Film natürlich in erster Linie für seine beiden großen Actionszenen einmal die große Ballerei im Hausflur und das knapp 20 Minuten Lange Finale in der weißen Villa, die danach nicht mehr weiß war. Beide Actionsequenzen sind aus heutiger Sicht immer noch richtig großes Actionkino und ein absolutes Fest für die Augen. Der Bodycount schießt alleine durch diese beiden Sequenzen mit ungeheurer Wucht in die Höhe und alleine schon für diese beiden Sequenzen lohnt sich dieser Film sehr. Das ist Actionkino in Perfektion und festigte zu dem Zeit Punkt John Woos Ruf als einer der ganz großen Regisseure. Alleine für diese beiden Sequenzen lohnt sich auch die lange Wartezeit während des Film.
Trotzdem muss ich sagen mag ich den ersten Teil lieber, klar Teil 2 hat die bessere Action und auch hier geht es gnadenlos konsequent ab, aber am Ende berührte mich die Story aus dem ersten Teil mehr.

Teil 3

John Woo hatte eine Story Idee zu einem Prequel der Reihe dummerweise hatte sich dieser nach den Drehbarbeiten zu A Better Tomorrow 2 mit Produzent Tsui Hark zerstritten, so dass beide getrennte Wege gingen und aus der Story Idee entstanden 2 Filme. John Woo machte daraus Bullet in the Head welches zum Klassiker mutierte. Tsui Hark machte daraus dann selbst A better Tomorrow 3, ein Film wo die meisten sagen, dass dieser absolut nicht gelungen ist und praktisch das nervige Anhängsel der Trilogie ist.
Tja ich fand diesen Film früher schon nicht gut und heute ist es noch mal weniger gut. Im Grunde kann dann dieser Film noch von Glück reden das Chow Yun Fat seine natürliche Grundcoolness besetzt und Anita Mui hier richtig gut Bad Ass spielt, aber das rettet diesen Film leider weniger, denn es wurde eine Dreiecksbeziehung Schmolzette im Vietnamkrieg Hintergrund, die trotz seiner 2h Laufzeit gefühlt über 1h zu lang geraten ist.
Bei der Action merkt man dass Tsui Hawk versucht den Style von John Woo zu kopieren, damit vergisst er aber jegliche Form von Dramatik und lässt die Darsteller in Zeitlupe posen. Wobei wie gesagt Anita Mui gut abgeht. Wie bei Teil 1+2 ist die Action habe auch eher wohldosiert, wobei das Finale nicht annähernd mit den Finalen aus dem ersten und zweiten Teil mithalten konnten. Nicht nur was die Action angeht, sondern auch nicht was die Emotionalität anging, denn hier im dritten Teil sind einem die meisten Charaktere schlichtweg egal und eher nervig. Gleichzeitig driftet man auch hier wie den ganzen Film über in sehr übertriebenen Schmalz ab und diese extreme Theatralik lässt das Ganze eher albern und zum Augen verdrehen wirken.
Insgesamt ist und bliebt dieser Film einfach nicht gut und ist und bleibt das unerwünschte Anhängsel von Teil 1+2

Das Bild ist recht wechselhaft. Die Tageszenen sehen super aus, besonders bei Außenaufnahmen. Sobald es in Räumen spielt und dunkler wird hat das Bild Probleme die Farben zu halten udn auch die Schärfe zu halten. Einige Momente sehen sogar richtig unschön aus. Wobei ich mir vorstellen kann dass man hier einfach nicht mehr rausholen konnte

Der Kantonesische Ton ist ganz ordentlich, klar frei von Rauschen wenn auch ohne Raumklang

Als Bonusmaterial gibt es in erster Linie jede Menge interviews
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0
bewertet am 11.10.2026 um 10:31
Im Mittelpunkt steht Asia Reaves, gespielt von Zazie Beetz, die eine Stelle als Haushälterin in einem luxuriösen New Yorker Hochhaus annimmt. Das Gebäude mit dem Namen Virgil wirkt zunächst wie ein gewöhnlicher Arbeitsplatz für Menschen, die sich in einer gehobenen Umgebung bewegen. Doch hinter der eleganten Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis. Im Laufe der Zeit sind dort immer wieder Menschen verschwunden, und Asia merkt zunehmend, dass mit den Bewohnern und den Vorgängen in diesem Haus etwas ganz und gar nicht stimmt.
Zazie Beetz spielt hier besonders stark. Sie trägt einen großen Teil der Handlung und verleiht ihrer Figur die nötige Präsenz, um das Geschehen zusammenzuhalten. Sie muss Entscheidungen treffen, sich anpassen und sich gegen Gegner behaupten, die ihr das Leben zur Hölle machen.
Beetz bringt eine Mischung aus Härte und trockenem Humor mit, die gut zum Ton des Films passt. Ihre Figur gerät in eine Situation, in der Überleben plötzlich zur einzigen Priorität wird.
Auch Stars wie Patricia Arquette, Heather Graham und Tom Felton in den Rollen der satanischen Hausbewohner sorgen für positive Vibes.
Die größte Besonderheit von They Will Kill You liegt in der Kombination seiner Genres. Horror, Thriller und bitterböser Humor werden hier gut kombiniert.
Die Auseinandersetzungen sind bewusst überzeichnet und werden teilweise mit einer Energie inszeniert. Die körperliche Gewalt wird nicht immer realistisch oder zurückhaltend dargestellt. Stattdessen setzt der Film auf drastische Bilder, absurde Situationen und eine Inszenierung, die das Wort Übertreibung definiert.
Allerdings ist genau das auch ein zweischneidiges Schwert. Der Film übertreibt es irgendwann mit der Gewaltdarstellung. Wenn die Handlung von einer Eskalation zur nächsten springt, kann das schon etwas ernüchternd wirken. Allerdings hat das weiterhin Spaß gemacht und genau darauf kommt es an.
Die Gewaltszenen sind äußerst brutal in Szenen gesetzt. Es fließt Literweise Blut und die praktische Effekten sehen einfach stark aus. CGI kommt wenig zum Einsatz und sieht ganz gut gemacht aus. Schlecht ist es definitiv nicht.
Auch der Humor kann sich sehen lassen. Viele Situationen sind so überzeichnet, das man nicht weiß, ob man schockiert ist oder ob man lachen muss. Es pendelt ein wenig, aber die Mischung macht es und es unterhält ungemein.
Eine brutale Situation kann plötzlich durch eine unerwartete Reaktion aufgelockert werden, während eine zunächst harmlose Begegnung in etwas völlig Unvorhersehbares umschlägt.
Die Inszenierung ist dagegen nicht wirklich speziell und zu simpel, aber dennoch funktioniert das Konzept.
Das Virgil ist der Bestandteil im Film. Das Gebäude verbindet luxuriöse Eleganz mit einer zunehmend bedrohlichen Atmosphäre. Gerade der Gegensatz zwischen der gepflegten Umgebung und den schrecklichen Ereignissen verleiht dem Schauplatz seinen Reiz. Allerdings legt man wenig wert auf die tiefgründige Mythologie des Hauses.
Die Inszenierung nutzt dennoch diesen Schauplatz, um eine düstere und teilweise groteske Atmosphäre aufzubauen.
Mit einer Laufzeit von ungefähr 90 Minuten bleibt They Will Kill You kompakt.
Der Einstieg benötigt etwas Zeit, um die Figuren und die Ausgangssituation einführen. Sobald sich die eigentliche Bedrohung entfaltet, gewinnt der Film deutlich an Geschwindigkeit und entwickelt eine wesentlich höhere Intensität.
Der teilweise überstrapazierte Splatter ist ordentlich und macht Spaß. Die Story ist recht simpel und es gibt wenig Abwechslung im weiteren Verlauf. Auch die Charackterentwicklung lässt zu wünschen übrig.
Am Ende ist es aber ein unterhaltsamer, stellenweise herrlich absurder Horror Actionfilm, mit einer starken Zazie Beetz und einem interessanten Konzept.
Gesehen auf HBO.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
gefällt mir
0
bewertet am 08.10.2026 um 15:09
Lethal Weapon ist richtig alt geworden. Aber das bezieht sich nur auf die Zeit seit der Entstehung. Denn dieser Film ist anno 2026 immer noch ein Paradebeispiel für einen den gelungensten Buddy Action Film der Filmgeschichte. Es ist das Drehbuch, es sind die perfekt ausgewählten Darsteller, es ist die Inszenierung. Nein, es braucht nicht pausenlos Explosionen und CGI-Effekte, es braucht Herz, Menschlichkeit und Humor. Da und dort eine kurze, aber gute Action Szene, mehr ist es nicht. Filme wie dieser werden heute nicht mehr gedreht, daher trifft es sich gut, eine 4K Edition in den Händen zu halten.

Und die hat es in sich, vor allem, was das BILD angeht. Absoluter Hammer, was man hier herausgeholt hat! Tolle Schärfe, Kontraste, die Farben stimmen, wow! Das nenne ich eine mehr als nur gelungene 4K Umsetzung! Von mir eine 4,5 von 5. Man kann so den Film neu entdecken, und viele Details…

Beim TON hat sich nichts verändert, dadurch, dass die deutsche Synchro Weltklasse ist, geht es so in Ordnung, es fehlte aber an Kraft und Dynamik, typisch 80er Jahre. Testet mal die englische ATMOS Spur (Hausexplosion in der Mitte des Filmes), da verschieben sich die Teller beim Nachbarn, das nenne ich Wurms. Nein, auch da ist der Film keine Offenbarung, was die Tonspur angeht, aber dort, wo es kracht, kracht es ordentlich. Das überrascht!

FAZIT:
Grandioser Film, Gibson und Glover rocken immer noch, ein Traumpaar. Ein Film mit Herz, Humor und Verstand. Und wer diesen Film mag, (IMDB: 7,6) sollte hier unbedingt zugreifen, denn die Bildqualität ist ein Hit. Noch nie sah der Film besser aus.
Die englische 4K Version besitzt eine deutsche Tonspur.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65G59LS
 
gefällt mir
0
bewertet am 08.10.2026 um 08:50
Ganze 13 Jahre liess die Fortsetzung zu Finding Nemo auf sich warten, was eine wirklich lange Zeit ist, aber zum Glück hat sich das Warten gelohnt. Was sofort auffällt, ist die Qualität der Animationen, denn in diesen Jahren hat sich technisch sehr viel getan und Finding Dory sieht dadurch nochmals deutlich besser aus als sein Vorgänger. Die Unterwasserwelt ist wunderschön gestaltet und steckt voller kleiner Details, wodurch der Film auch optisch sehr beeindruckend ist. Die Figuren bleiben genauso liebenswert wie im ersten Teil und besonders die Entscheidung, Dorie diesmal in den Mittelpunkt zu stellen, fand ich sehr gelungen. Die Macher schaffen es dabei, ihre Geschichte so zu erzählen, dass der Fokus auf Dorie nie erzwungen oder fehl am Platz wirkt. Auch die neuen Charaktere passen gut in die Geschichte und sorgen für einige lustige und unterhaltsame Momente. Wie schon Finding Nemo ist Finding Dory ein toller Abenteuerfilm für Gross und Klein, der mit einer emotionalen und spannenden Geschichte wunderbar unterhält. Besonders gut gefällt mir, dass der Film neben Humor und Action auch wichtige Themen wie Familie, Freundschaft und den Umgang mit seinen eigenen Schwächen vermittelt. Für mich ist die Fortsetzung trotzdem etwas schwächer als der erste Teil, was hauptsächlich am grossen Finale liegt. Dort wird meiner Meinung nach bei der Action und den Ausmassen etwas zu stark übertrieben, wodurch das Finale für mich wie ein Fremdkörper in einem ansonsten liebevoll erzählten Film wirkt. Trotzdem gehört Finding Dory zu meinen liebsten Pixar-Filmen und wird von mir bis heute eigentlich immer zusammen mit Finding Nemo angeschaut.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 06.10.2026 um 18:16
Als Finding Nemo damals erschienen ist, war Pixar gerade ganz gross im kommen und für mich persönlich gehört der Film bis heute zu den stärksten Werken des Studios. Im Kern ist Finding Nemo eine wunderschöne Abenteuergeschichte, in der die Figuren über sich hinauswachsen, ihre Ängste überwinden und am Ende eine schöne und wichtige Botschaft vermittelt wird. Besonders die Figuren sind wunderbar sympathisch, wobei vor allem das Zusammenspiel zwischen Marlin und Dorie den Film über weite Strecken trägt. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, ergänzen sich aber gerade deshalb perfekt und sorgen für viele witzige, aber auch emotionale Momente. Auch bei den Animationen hat Pixar damals alle Register gezogen und eine faszinierende Unterwasserwelt mit einem ganz besonderen Look erschaffen. Zwar merkt man dem Film an einigen Stellen sein Alter inzwischen etwas an, trotzdem sieht Finding Nemo auch für heutige Verhältnisse noch richtig gut aus. Einige Szenen sind für meinen Geschmack zwar etwas zu lang geraten und hätten etwas kürzer ausfallen können, ansonsten überzeugt der Film aber mit seinem Humor, seinen liebenswerten Charakteren und seiner emotionalen Geschichte. Besonders schön ist, dass der Film nicht nur unterhält, sondern auch wichtige Themen wie Familie, Vertrauen und das Überwinden von Ängsten vermittelt. Für mich bleibt Finding Nemo deshalb bis heute einer der stärksten Animationsfilme aller Zeiten, der wunderschön aussieht, witzig ist und eine tolle Geschichte erzählt, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene funktioniert.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 04.10.2026 um 16:48
Ein sehr guter Film über die Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesse nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Das Hauptaugenmerk wird auf Hermann Göring und seinen Psychiater gerichtet, welcher ihn untersuchen und begleiten soll durch den Prozess. Fast ein Kammerspiel ist daraus geworden, welches durch authentische CGI-Effekte die damalige Zeit sehr gut darstellt.
Auch alle (anderen) Darsteller machen einen guten Job. Man nimmt ihnen die Arroganz, Selbstzweifel und Ängste vorbehaltlos ab.
Das Bild ist gut ausgefallen. Die CGI-Effekte wurden harmonisch integriert und fallen nicht störend aus. Auch der Schwarzwert kann überzeugen.
Der englische Ton liegt in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Da der Film hauptsächlich aus Dialogen besteht, macht der Track nichts falsch. Die Dialoge werden klar und präzise ausgegeben und an der Lautstärke muss nichts nachreguliert werden.
Eine deutsche Tonspur liegt weder auf der 4K-Scheibe vor, noch auf der ebenfalls beiliegenden Blu-ray.
Die Extras sind mehr als enttäuschend. Wo bleiben das Making-Of, die historischen Hintergründe usw... Und was bekommen wir?
Einfach nur enttäuschend... Gerade so eine Art Film wie "Nürnberg" bietet sich doch dafür besonders an...
Das Steelbook kommt ohne Prägungen daher und ist wie immer persönliche Geschmackssache. Ein farbiger Innendruck ist vorhanden. Mir gefällt das Steelbook sehr gut.
Wer sich für diese Art von Filmen interessiert, macht nichts falsch damit und man wird gut unterhalten. Ich kann den Film empfehlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
gefällt mir
0
bewertet am 03.10.2026 um 17:47
Teil 1

Ein Film den ich natürlich schon unzählige Male gesehen habe.
Dieser Film ist natürlich die Ultimative Underdog Story, aber es nicht nur das. Rocky ist Kulturgut und ein absoluter Filmklassiker, der in jede gute Filmsammlung gehört. Ein Film der heute noch 50 Jahre nach seinem Release immer noch zu begeistern weiß und auch ich war nach wenigen Minuten wieder komplett in diesem Film drin. Dieser Film zeigt unglaublich viel Herz und natürlich auch Kampfgeist, wie es heute nur noch wenige Filme schaffen. Dabei hat dieser Film gar nicht so viel Boxszenen wie man denkt. Dieser Film lässt sich Zeit für die Charaktere und Philly als Handlungsort, damit diese sich voll und ganz entfalten kann.
Rocky selbst ist nicht der hellste Stern aber auf seine simple Art, absolut liebenswert und es ist irgendwie knuffig wie er sich um Kopf und Kragen redet, wenn er nervös ist und schweigt, wenn er sich in der Situation unwohl fühlt. Aber Rocky ist nicht eine One Man Show von Stallone. Die Charaktere um ihn herum sind einfach großartig. Sei es Talia Shire als Love Interest Adrian, die erst ein schüchternes Mauerblümchen ist aber dann immer mehr aus sich herauskommt, um dann der starke Rückhalt für Rocky zu werden. Grandios und natürlich Burgess Meredith als Trainer Mickey und Burt Young als bester Freund Paulie. Auch hier ganz großes Kino was die beiden ableisten.
Und dann ist da natürlich noch Philly als Kulisse. Selten wurde so gut das Leben der armen Arbeiterklasse eingefangen wie hier und zurecht gehören bis heute Philly und Rocky einfach zusammen.
Die Trainingsmontage ist natürlich Kult, auch wenn es später deutlich bessere Trainingsmontagen gab und ja der Boxkampf an sich aus heutiger Sicht von der unspektakulär und nicht annähernd so heftig in Szene gesetzt wie in Rocky Balboa oder den Creed Filmen. Trotzdem schafft dieser Film immer noch pure Emotionen und man fiebert hier von der ersten Sekunde an mit.
In der Summe ist und bleibt dieser Film ein unglaublicher Klassiker und ein zeitloses Meisterwerk den man sich immer wieder anschauen kann und einfach nur pure Emotion ist. Zusammen mit Teil 6 ist dieser Film mein Lieblingsteil der Reihe.

Teil 2

Ich mag diesen Film weil er hier noch einen sehr ähnlichen Ton hat wie der erste Teil hat wobei ich den Anfang noch so ein bisschen holprig finde. Rocky ist zwar der liebenswerte Dummerchen mit dem Herz am rechten Fleck und bringt ein paar witzige Sprüche, aber die Tatsache wie verschwenderisch er agiert und Adrian noch nicht mal den Versuch macht ihm ins Gewissen zu reden ist stellenweise etwas arg.
Der Turning Point für mich kommt aber nach dem Werbespotdreh, als Rocky auf die Boden der Tatsachen zurückgebracht wird, aber dann wird dieser Film von Minute zu Minute besser wenn man sehen kann wie er alles versucht und immer wieder einen Rückschlag nach dem anderen erleben muss und er klar wieder der Underdog ist für mein Herz schlägt und das Leben einer Arbeiterfamilie die ums Überleben kämpft ist toll dargestellt genauso wie schön dargestellt wird auch wenn Rocky immer auf alles wird gut macht und den Kämpfer gibt, einfach dass er ohne seine Adrian einfach nicht funktioniert. Da ist pures Herz für mich und dann ab dem "Win" mit dem Gong und der Trainingsmontage aber dann ist dieser Film pure Power, purer Kampfgeist einfach nur Emotional. Ab dem Moment fiebert man einfach nur mit und es ist als würde man Seite an Seite mit Rocky trainieren und Kämpfen.
Die Trainingsmontage rockt was das Zeug hält und man merkt man hat hier eine merkliche Schippe drauf gelegt, zumal man auch sieht wie Stallone in Sachen Muskeln definierter wird. Der Endfight selbst ist ebenfalls noch mal besser als im ersten Teil. Obwohl mir der Ausgang mehr als bekannt ist, habe ich jede Szene mitgefiebert und auch wieder schoss mir das berühmte Zitat aus Teil 6 in den Kopf von Wegen "It's About how hard you get hit and Keep moving Forward" weil das wird hier natürlich voll zelebriert mit einem tollen Gänsehaut Ende.
Schauspielerisch finde ich stiehlt hier Burgess Meredith allen die Show, der rockt die Rolle des Trainers Mickey noch mal mehr, wobei ich finde das ansonsten viele Charaktere abseits von Stallone gefühlt etwas weniger Screentime haben, alleine schon Paulie fand ich weniger zu sehen und oberflächlicher dargestellt. Aber trotzdem harmonieren die Charaktere natürlich wieder gut zusammen.
In der Summe muss ich natürlich sagen an den überragenden ersten Teil kommt dieser Film nicht ran, aber ist immer noch ein toller Film der nach unzähligen Sichtungen nach alle den Jahren immer noch toll anzuschauen ist und ein tolle Emotionale Achterbahnfahrt abliefert.

Teil 3

Dieser Film ist für mich neben dem 5. Teil schon immer der Schwächste Teil der Reihe gewesen. Okay er ist nicht eine komplette Gurke wie der 5. Teil aber man merkt schon einen starken Qualitätseinbruch.
Rocky ist hier nicht mehr der Underdog und es fehlt vor allem in der ersten Hälfte einfach an Herz was die ersten beiden Rockyfilme groß gemacht hat. Rockys Überheblichkeit macht in unsympathisch. Alles ist recht oberflächlich und es gibt so einige Momente die einfach drüber sind und damit meine ich nicht nur die Szenen mit Hulk Hogan. Wenn Rocky und Apollo im bauchfreien Shirt Freude tänzelnd im Wasser rumhüpfen dann ist es einfach nur zum Fremdschämen. Ich habe nur auf den Moment gewartet dass sie sich liebevoll einen Schmatzer geben.
Es gab viele Momente wo ich die Augen verdrehen musste, vor allem in der ersten Hälfte fühlte sich dieser Film für mich einfach nicht wie Rocky an, wie gesagt es fehlt an vielen Stellen einfach das Herz, aber es ist natürlich nicht alles an diesem Film schlecht. Mit Eye of the Tiger hat dieser Film den wohl besten Filmsong aller Zeiten. Ein absoluter Powersong, der sobald man diesen hört, einfach nur pure Energie ist.
Mr. T als Bösewicht ist zwar sehr flach aber er verströmt eine gute Härte ab, die Trainingsmontage abseits dem Rumgeplansche ist klasse und Stallone präsentiert sich in hammermäßiger Form wo er selbst sagte dass dieser Look zu halten absolut ungesund war.
Die zweite Hälfte des Films ist auch der Part der diesen Film rettet, denn nachdem Rocky mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht wird, gibt es ein paar richtig tolle Szenen. Das große Highlight ist Rocky und Adrian am Strand und die jeweiligen großen Reden, da spürte man endlich wieder Rocky.
Der Endfight war nicht mehr so emotional wie in den ersten beiden Teilen aber gut in Szene gesetzt und eine nette Hommage an Ali vs. Foreman und alter Schwede haute Rocky hier schöne Kombos raus, immer und immer wieder, da ist man beim Zuschauen schon fix und fertig.
Insgesamt ein solider Film und ja weiterhin für mich der schwächste Teil der Reihe außer Teil 5 natürlich. Denn die erste Hälfte es Films ist einfach nicht wirklich gut, aber dafür macht die zweiten Hälfte des Films viel Spaß.

Teil 4

Für die meisten ist es der Lieblingsfilm der Reihe. Meiner ist es nicht, aber ändert nichts an der Tatsache dass ich diesen Film einfach nur toll finde. Hier ist es auch so dass ich tatsächlich die Kinofassung lieber mag als die Directors Cut Version. Die Directors Cut Version wirkt schwerer, während die Kinoversion lockerer und leichter bekömmlich wirkt.
Dieser Film ist natürlich voll und ganz 80er Jahre pur und vermutlich auch der simpelste aller Rocky Filme. Einfach nur Schwarz gegen weiß, Ami gegen Russe, Gut gegen Böse. Auf Tiefe wird verzichtet, aber die Erzählgeschwindigkeit ist unglaublich hoch und was hier mal eben in etwas mehr als 90 Minuten gepresst wurde. Man gibt einfach von Anfang an Vollgas.
Für mich hat dieser Film auch eines der besten Soundtracks aller Zeiten (den ich natürlich auch auf CD habe) und unterstreicht noch mal pure Power. Damit meine ich nicht nur wieder Eye of the Tiger. Alleine schon die Montage zu No Easy Way out. Dieser Song hat es in sich und die Montage dazu pure Gänsehaut, aber auch The Burning Heart kommt klasse rüber.
Die Trainingsmontage ist unglaublich und auch hier für mich die beste der Reihe. Was Sly und Lundgren hier körperlich abliefern unglaublich, da bin ich schon beim Zuschauen Fix und Fertig.
Und dann ist da noch der große Endfight. Was für eine epische Schlacht. Jeder Schlag von Lundgren wirkt hier wie ein Dampfhammer und gleichzeitig zeigt man hier erneut Rockys unglaubliches Kämpferherz, dass egal wie viel er einsteckt er immer wieder aufsteht und so die anscheinend unkaputtbare Maschine an ihre Grenzen bringt. Ein richtig toller unglaublicher Kampf. Okay das Ende was Rocky dann sagt, war da schon etwas drüber, wie die Sache am Anfang mit dem Roboter, aber egal das waren die 80er halt.
In der Summe ein toller NoBrainer Rocky, der schon beim Schauen einfach nur pure Energie ist.

Teil 5

Ein Film wo sich alle einig sind, dass es nicht nur der mit Abstand der schlechteste Film der Rocky Reihe ist, sondern halt auch einfach ein schlechter Film, und zwar so schlecht, dass dieser Film oft als das Schandfleck ansonsten tollen Reihe gilt.
Stallone selbst ist sich hier auch nicht zu schade und gibt bis heute zu dass er diesen Film verbockt hat und bis heute entschuldigt er sich immer wieder für diesen Film, wo sich wohl alle wünschen, dass dieser entweder aus der Reihe gestrichen wird oder nie gemacht worden wäre, wobei man froh sein konnte das man Sly überreden konnte nicht, das eigentlich geplante Ende zu übernehmen, weil das wäre noch mal so ein richtiger Schlag ins Gesicht gewesen.
Dabei fängt dieser Film gar nicht so schlecht an, so für die ersten 5 Minuten, das zeigte schönes Potenzial und Ansätze, auf die man hätte bauen können. Aber praktisch, sobald man in den USA landet, sprich nach 5 Minuten, fuhr man diesen Film mit voller Wucht gegen die Wand.
Die Story selbst hat nette Ansätze aber auch sowas von viele Momente, die einfach nur hanebüchen sind und tatsächlich schafft man es hier, dass alle Charaktere, die man vorher unglaublich liebgewonnen hat, (okay außer den Sohn, der war schon immer nervig, hier aber natürlich noch mal mehr) einfach unsympathisch findet.
Rocky selbst war ja noch nie der hellste Stern, aber halt liebenswert. Hier dagegen ist er einfach nur strunz doof. Nicht nur in dem, was er sagt, sondern auch in dem, was er macht, dass er keinerlei Sympathien mehr auf seiner Seite hat. Seine ganzen Boxerweisheiten wirken auch zu keiner Sekunde Authentisch sondern von Anfang bis Ende aufgesetzt ohne wirkliche Emotionen.
Und wie die Charaktere alle miteinander umgehen, da hat man ständig das Gefühl, dass so ziemlich niemand beim Dreh dabei sein wollte und gefühlt alle nur genervt wirkten. Gleichzeitig liefern sich auch Tommy Gunn und Rocky Jr. einen Wettbewerb wer am meisten nervt und unsympathisch wirken kann. Der Verlierer hierbei natürlich jeder der diesen Film sehen musste.
Auch ist es einfach unglaublich, was man mit dem bisher grandiosen Soundtrack gemacht hat. Man setzt hier stattdessen auf Hip Hop und man spürt einfach bei jeder Szene wie man versucht verzweifelt cool zu wirken nur um dann für das Gegenteil zu sorgen. Wobei zumindest die Trainingsmontage ganz ordentlich ist, aber da einem die Charaktere recht egal sind und das Ganze mit Hip Hop unterlegt ist, weckt es nicht annähernd die Power wie die vorherigen Trainingsmontagen.
Beim Finale wirkt er auch recht verzweifelt um Emotionen zu wecken, mit dem Ergebnis dass es von allen Rocky Kämpfen der schlechteste Film der Reihe ist.
Was ich aber zumindest noch positiv erwähnen sollte. Philly als Kulisse kommt wieder super rüber. Aber am Ende selbst das nicht mehr diese Vollgurke retten.
In der Summe ist dieser Film einfach nicht gut, nicht nur der mit Abstand schlechteste Rocky Film, sondern auch einer der schlechtesten Stallone Filme ever. Bei zukünftigen Rocky Reruns werde ich diesen definitiv auslassen. Noch mal brauche ich diesen Film nicht mehr.

Teil 6

Für der beste Film der Rocky Balboa Saga und mein klarer Lieblingsfilm der Reihe.
Dieser Film entstand zu einem Zeitpunkt als Stallones Karriere am Boden war, nach mehreren Kinoflops war er im DTV Sumpf versunken, wo selbst da die Filme kaum noch Beachtung geschenkt wurden. Eigentlich hätte er sich komplett zurückziehen und zurücklehnen können, aber es gab zwei Sachen die immer wieder an ihm nagten. Da wären zum einen seine Töchter, die ihm nicht glaubten dass er mal ein großer Star gewesen ist und dann war es Rocky 5, wo er selbst sagte, den Film hat verbockt und als Ende dieser Saga, die ihm so viel bedeutet, den er so viel zu verdanken hat, war es auch in seinen Augen einfach nur unwürdig. Also gab Stallone noch mal alles um seiner Rocky Saga das würdige Ende zu schenken was die Reihe verdient hat und das Ergebnis ist dieses Brett von einem Film der für viele der beste Film der Saga wurde.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass er diesmal alles richtig machen wollte und die Leute die Schande von Teil 5 vergessen lassen wollte. Dieser Film fängt absolut den Ton des übergroßen ersten Teils wieder ein. Man merkt wie sich hier der Kreis schließt. Gleichzeitig hat dieser Film unglaublich viel Herz und weckte bei mir unglaubliche Emotionen. Fast durchgängig spürt man Tränen in seinen Augen gemischt mit sehr viel Gänsehaut. Rocky ist wieder jemand den man einfach nur lieb haben kann, genauso wie die ganzen Charaktere um ihn herum, sind allesamt so gut geschrieben, alleine schon die Darstellung von Burt Young als Paulie. Ganz großes Kino. Auch bei ihm merkt man dass er hier noch mal wirklich alles gibt.
Dieser Film bietet grandiose emotionale Achterbahnfahrt, mit einem tollen Moment nach dem anderen inklusive einem der berühmtesten Zitate der Filmgeschichte, nämlich das was er seinem Sohn vor dem Restaurant sagt. In diesen Sätzen liegen unglaublich viel Kraft und hier kann man sagen hier hat sich der Drehbuchautor Stallone selbst übertroffen.
Dazu ging man auch musikalisch zurück zu den Wurzeln, wodurch die vielen Szenen noch mal eine besonders gute Wirkung hatten. Philly als Arbeiterstadt kommt wieder herausragend rüber, authentisch und mittendrin Stallone als Rocky der sich sichtlich in der Umgebung zwischen den ganz normalen Leuten wohl fühlte.
Aber er hat natürlich auch die typischen Rockymomente wie eine wirklich coole Trainingsmontage, die nicht übertrieben ist sondern ebenfalls einfach nur auf Power ausgelegt war. Der große Endfight ist großartig gemacht, da spürt man jeden Schlag und jeden Treffer und will einfach nur von der Couch aufstehen und mit Rocky mitkämpfen und ihn anfeuern damit er weiter durchhält.
Das Ende ist ein tolles rundes Ende der Saga wie es nicht hätte besser gelingen können.
Dieser Film ist einfach nur ganz ganz großes Kino, welches nach unzähligem gucken immer noch unter die Haut geht und ein tolles Ende eines der größten Filmreihen aller Zeiten.

Beim Bild merkt man das Alter wobei Teil 3 finde ich das schlechteste Bild hat mit unglaublich viel Filmkorn. Ab Teil 4 steigert sich die Qualität des Bildes merklich auch wenn es nie Referenz ist, merkt man hier sowie auch bei Teil 5+6 eine Steigerung zur BD. Besonders bei Teil 6 ist es schön dass es nicht so verrauscht ist wie die BD.
Ingesamt hier beim Bild weit weg von Perfektion aber man hat hier schon ordentlich was rausholen können im Anbetracht des alters.

Der englische Ton war okay. Kraftvoll auch wenn öfters mal Details verschluckt.

Bonusmaterial gibt es reichlich fast 2h an Laufzeit.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0
bewertet am 30.09.2026 um 21:32
OUTBREAK ist ein starbesetzter Viren-Thriller. Dustin Hoffmann spielt den Armee-Virologen Sam Daniels, der gegen die Zeit und den Ausbruch des tödlichen Erregers ankämpft.

Das Bild sieht in Anbetracht des Alters richtig gut aus. Solide Schärfe und schöne Farben. Der Ton könnte druckvoller und räumlicher sein. Die Dialoge stimmen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
Panasonic UHD
Darstellung:
Panasonic TX-55EZC954
 
gefällt mir
0
bewertet am 28.09.2026 um 09:07
Die Handlung dreht sich um den US-Soldaten Sergeant John Kinley, der gemeinsam mit seinem Team in Afghanistan unterwegs ist. Für seine Einsätze ist er unter anderem auf den afghanischen Übersetzer Ahmed angewiesen. Zwischen den beiden entwickelt sich zunächst keine klassische Freundschaft. Vielmehr herrscht ein professionelles Verhältnis.
Das ändert sich, als eine Mission vollkommen außer Kontrolle gerät. Kinleys Einheit wird angegriffen und plötzlich hängt sein Leben von Ahmed ab. Der Übersetzer riskiert alles, um den schwer verletzten Kinley durch feindliches Gebiet zu bringen. Damit entsteht der zentrale „Pakt“, der dem Film seinen Namen gibt. Kinley fühlt sich Ahmed gegenüber verpflichtet und will ihm und seiner Familie später helfen.
Jake Gyllenhaal spielt John Kinley angenehm zurückhaltend. Er wirkt nicht wie der typische Held, sondern wie ein Soldat, der zunehmend mit den Konsequenzen seiner Erlebnisse konfrontiert wird. Gerade diese Verletzlichkeit macht seine Figur glaubwürdiger. Dar Salim kann meiner Meinung nach sogar noch stärker überzeugen. Ahmed wird nicht lediglich als Nebenfigur dargestellt, die den amerikanischen Soldaten unterstützt. Der Film gibt ihm eine eigene Motivation und zeigt, welche Gefahren auch für ihn und seine Familie bestehen.
Vor allem in den ruhigeren Momenten funktioniert diese Dynamik hervorragend. Der Film zeigt, dass Loyalität nicht unbedingt daraus entsteht, dass zwei Menschen dieselbe Herkunft oder dieselben Überzeugungen haben. Sie kann auch durch gemeinsame Erfahrungen und gegenseitiges Vertrauen entstehen.
Die Inszenierung der Action ist absolut stark. Guy Ritchie verzichtet hier weitgehend auf seinen sonst typischen, teilweise übertriebenen Stil und erzählt die Geschichte vergleichsweise geradlinig. Die Gefechte fühlen sich dadurch deutlich härter und unmittelbarer an. Explosionen und Schießereien werden nicht nur als spektakuläre Unterhaltung eingesetzt, sondern vermitteln auch ein Gefühl für die Gefahr, in der sich die Soldaten befinden.
Sie sind spannend, brutal und gleichzeitig emotional. Man versteht sofort, wie aussichtslos die Situation eigentlich ist. Ahmeds Entscheidung, trotzdem weiterzumachen, bildet gleichzeitig das Fundament für den späteren Konflikt.
Auch die Landschaften Afghanistans werden beeindruckend eingefangen. Die karge Umgebung passt hervorragend zur Atmosphäre. Viele Szenen wirken dadurch beinahe bedrückend. Es gibt wenig Ablenkung von der eigentlichen Geschichte, wodurch der Fokus stärker auf den Figuren und ihrer Situation liegt.
Die Geschichte ist zwar spannend, aber an einigen Stellen ziemlich vorhersehbar. Ein Soldat, der eine Schuld begleichen möchte, ein zurückgelassener Verbündeter und ein Versprechen, das unbedingt eingehalten werden muss.
Auch die Darstellung des Afghanistan Krieges bleibt relativ stark auf die Perspektive der beiden Hauptfiguren konzentriert. Das funktioniert für die persönliche Geschichte, bedeutet aber gleichzeitig, dass der größere politische und gesellschaftliche Kontext nur begrenzt behandelt wird.
Trotzdem hat mich der Film emotional erreicht. Besonders interessant ist die Frage nach Verantwortung und Loyalität. Kinley könnte Ahmed nach seiner Rettung theoretisch als jemanden betrachten, dem er einfach etwas schuldet. Stattdessen wird aus dieser Schuld zunehmend eine persönliche Verpflichtung. Er möchte nicht einfach seine Dankbarkeit ausdrücken, sondern tatsächlich etwas zurückgeben.
Dadurch bekommt der Titel „Der Pakt“ eine größere Bedeutung. Es geht nicht nur um ein Versprechen zwischen zwei Menschen, sondern auch um die Frage, wie weit man bereit ist zu gehen, um ein gegebenes Versprechen einzuhalten.
Insgesamt ist „Der Pakt“ für mich ein sehr guter und emotionaler Kriegsfilm, der vor allem durch seine beiden Hauptdarsteller, die Actionsequenzen und die Beziehung zwischen Kinley und Ahmed überzeugt. Er ist sicherlich nicht der komplexeste oder innovativste Film über den Krieg in Afghanistan, aber er weiß ziemlich genau, welche Geschichte er erzählen möchte.
Gesehen im HD TV.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
gefällt mir
0
bewertet am 27.09.2026 um 20:45
Wie immer ein klasse Film von Quentin Tarantino. Gefällt mir wieder sehr gut und ist für mich in meiner Top 5 von ihm - Neben Pulp Fiction, Django Unchained, Inglourious Basterds und Reservoir Dogs.
Die Story ist in verschiedene Kapitel unterteilt und führt nach und nach alle Personen auf den blutigen Showdown zu, der typisch für Quentin Tarantino Filme ist, und zu einem seiner wichtigsten Markenzeichen geworden ist.
An Bild und Ton gibt es nichts zu bemängeln. Hier kann man die vollen fünf Punkte geben.
Deutscher Ton ist nicht enthalten, aber dafür ist die englische Originaltonspur sehr zu empfehlen.
Sehr enttäuschend sind die Extras für diesen Film, da fast nichts vorliegt auf dieser Blu-ray Scheibe. Hier wäre viel mehr möglich gewesen, was eigentlich Pflicht gewesen wäre.
Das Steelbook ist natürlich wie immer persönliche Geschmackssache.
Der Film ist für alle Quentin Tarantino Fans mehr als nur empfehlenswert.
Die lange Laufzeit geht sehr schnell vorbei und der Film hat keine Längen, meiner Meinung nach. Ebenfalls ist die Besetzung mehr als gelungen.
Insgesamt ein toller Film, der noch mehrmals den Weg in den Blu-ray Player finden wird.
Ein Upgrade als 4K Veröffentlichung im Steelbook wäre auch noch eine Idee. Vielleicht bekommen wir dies in nächster Zeit mal nachgereicht, wie die anderen Tarantino Filme, die noch nicht im 4K Format veröffentlicht wurden.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
 
gefällt mir
0
bewertet am 25.09.2026 um 17:38
Die Geschichte beginnt mit Joe Flood, einem professionellen Auftragskiller, der erfährt, dass er an einer schweren Krankheit leidet. Weil er davon ausgeht, nicht mehr lange zu leben, beschließt er, einen Auftrag auf sich selbst zu erteilen. Sein Ziel ist es, andere Auftragskiller dazu zu bringen, ihn zu töten, bevor seine Krankheit es tut. Doch dann stellt sich heraus, dass seine Diagnose beziehungsweise seine Situation nicht so eindeutig ist, wie er zunächst dachte. Plötzlich muss Joe gegen zahlreiche Killer kämpfen, die er selbst auf sich angesetzt hat.
Sie schafft sofort einen ungewöhnlichen Konflikt, weil der Hauptcharakter gleichzeitig Jäger und Gejagter ist. Joe weiß, dass die Gegner kommen werden und muss sich gegen eine ganze Reihe professioneller Killer behaupten.
Dave Bautista passt grundsätzlich sehr gut in die Rolle des wortkargen Actionhelden. Seine körperliche Präsenz ist ein großer Vorteil. Bautista kann glaubwürdig vermitteln, dass Joe ein äußerst gefährlicher Mann ist, ohne dafür ständig große Reden halten zu müssen. Gerade in den Kampfszenen funktioniert er deshalb überzeugend.
Bautistas Figur bekommt nicht besonders viel Tiefe. Joe soll zwar einen inneren Konflikt durchmachen und über sein Leben nachdenken, doch vieles kratzt nur an der Oberfläche. Man versteht, was ihn antreibt, aber die emotionale Entwicklung wird nicht immer überzeugend vermittelt.
Die Beziehung zu seiner Partnerin spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Film versucht, neben der Action auch eine romantische und emotionale Ebene aufzubauen. Allerdings wirkt diese Beziehung teilweise zu einfach.
Interessanter sind teilweise die verschiedenen Killer, die Joe verfolgen. Hier schafft es der Film, unterschiedliche Charaktere und Kampfstile einzubauen. Dadurch entsteht zumindest etwas Abwechslung. Manche Gegner sind eher ernst, andere werden deutlich übertriebener dargestellt. Gerade dadurch kommt der schwarze Humor des Films zum Vorschein.
Allerdings ist auch dieser Humor nicht immer treffsicher. Killers Game möchte gleichzeitig brutal, cool und lustig sein. Hier schwankt der Film jedoch teilweise zwischen ernstem Actionthriller und überdrehter Actionkomödie.
Die Action selbst ist ganz gut geworden. Der Film hat keine Angst davor, seine Gewalt deutlich zu zeigen. Gegner werden teilweise auf sehr kreative und übertriebene Weise ausgeschaltet.
Auch die Nebenfiguren bleiben teilweise hinter ihren Möglichkeiten zurück. Terry Crews beispielsweise bringt viel Energie und eine gewisse komödiantische Präsenz mit. Seine Figur sorgt für einige unterhaltsame Momente, bleibt aber ebenfalls eher eine überzeichnete Actionfigur.
Sofia Boutella bekommt ebenfalls interessante Szenen, aber ihre Rolle könnte stärker in die Geschichte eingebunden sein. Gerade weil ihre Beziehung zu Joe einen emotionalen Kern des Films darstellen soll, wäre es wichtig gewesen, diese Verbindung ausführlicher zu entwickeln.
Viele Elemente erinnern an andere Actionfilme. Der wortkarge Killer mit Vergangenheit, die übertriebene Gewalt, skurrile Gegner und schwarzer Humor. Allerdings sieht das schon sehr nach John Wick Manier aus. Hier hat man wohl etwas "geklaut".
Die übertriebene Darstellung der Gewalt passt durchaus zum Konzept. Wenn man akzeptiert, dass hier vieles nicht realistisch sein soll, funktionieren einige der absurderen Szenen deutlich besser. Der Film möchte in erster Linie unterhalten. Allerdings sehen die CGI Effekte absolut billig aus.
Killers Game ist ein durchschnittlicher Actionfilm, der druchaus Spaß macht, auch wenn nicht komplett. Vielmehr handelt es sich um solide Genrekost. Er bietet aber einige gelungene Kampfszenen und einem überzeugenden Dave Bautista in der Hauptrolle. Besonders die Mischung aus Auftragskiller, schwarzem Humor und übertriebener Gewalt kann stellenweise unterhalten.
Der Humor funktioniert aber nicht durchgehend und die vielen Actionsequenzen beginnen nach einer gewissen Zeit, sich zu wiederholen.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
gefällt mir
0
bewertet am 21.09.2026 um 20:45
Perfektes Kino mit einem grandiosen Charlie Sheen... Für mich ist der 1te Teil von Die Indianer von Cleveland einer der schönsten Sportfilme der 80er Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, waren wunderbar und jetzt alles verpackt in einem wunderschönen (Leider kein 4K UHD) Mediabook!

Der Film ist nicht perfekt, total irre aber leider total geil! Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt.

Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden! Der Ton auf deutsch kann trotz nur DTS 2.0 auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt.

David S. Ward hat damals ein absolutes Highlight geschaffen. Dieses 80er Jahre Meisterwerk sollte jeder mindestens einmal gesehen haben. NSM steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Danke dafür... Ich kann dieses Mediabook nur jeden Fan weiterempfehlen!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Sony UBP-X800M2
Darstellung:
Sony KD65XG8505
 
gefällt mir
0
bewertet am 20.09.2026 um 20:00
Bis heute ist dieser Film ein Klassiker, das über die Vorlage tatsächlich noch herausgewachsen ist... Robin Hood ist ein Abenteuer-Meisterwerk mit sehr starken Bildern und einem Grandiosen Kevin Costner als Hauptdarsteller... Von einem genialen Regisseur inszeniert und alles verpackt in einem Atemberaubenden Mediabook auf UHD!

Hauptdarsteller Kevin Costner glänzt in seiner Rolle und die Animationen sind sehr gut gelungen für die damaligen (1991) Verhältnisse! Reynolds hat hier hervorragende Regiearbeit abgeliefert. Das Bild der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-ray, auch die Farben sind Intensiver! Der Ton kann auch ohne Atmos vollsten überzeugen... Aber die Langfassung mit 155 Minuten Laufzeit ist das Highlight dieses Mediabook... So sollte der Film schon immer gezeigt werden! Eine traumhafte Veröffentlichung. Das Mediabook selbst ist sehr hochwertig verarbeitet und ist mit seinen exklusiven Inhalten einfach nur fantastisch anzusehen… Der Kauf hat sich (für mich) definitiv gelohnt!

Es gibt einfach Filme, die sollte jeder mal gesehen haben... Robin Hood hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht. NSM Records steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Besser geht es einfach nicht - Danke dafür... Ich bin Happy und kann diese 4K Edition uneingeschränkt nur jeden Fan empfehlen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Sony UBP-X800M2
Darstellung:
Sony KD65XG8505
 
gefällt mir
3
bewertet am 19.09.2026 um 15:26
Im Städtchen Sleepy Hollow sorgt eine Reihe grausamer Morde, bei denen die Opfer enthauptet wurden, für Angst und Schrecken. Der junge Kriminologe Ichabod Crane (Johnny Depp) wird aus New York entsandt, um den Fall mit wissenschaftlichen Methoden aufzuklären. Doch als die Legende eines kopflosen Reiters immer realer erscheint, gerät selbst der überzeugte Realist an seine Grenzen.

Mit Sleepy Hollow bekommt man die Kombination aus Johnny Depp und Tim Burton, die einfach wunderbar zusammenpasst und dem Film seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Für mich bleibt der Film ein sehr unterhaltsamer und stimmungsvoller Horror-Fantasy-Spass, der zwar häufig deutlich nach Studioproduktion aussieht und einige mittlerweile eher schwache CGI-Effekte bietet, dadurch aber kaum von seinem besonderen Charme verliert. Vor allem die düstere, neblige Atmosphäre funktioniert hervorragend und sorgt zusammen mit den teilweise morbiden Bildern für eine wunderschöne Gothic-Optik. Schauspielerisch punktet natürlich besonders Johnny Depp, der für eine solch schrullige und leicht überzeichnete Rolle wie geschaffen ist und für mich die perfekte Wahl für Ichabod Crane darstellt. Aber auch die Nebenrollen sind mit bekannten Gesichtern hervorragend besetzt, wobei Christopher Walken als furchteinflössender kopfloser Reiter eine besonders coole Wahl ist. Die Geschichte rund um die geheimnisvollen Morde und das Mysterium von Sleepy Hollow gefällt mir über weite Strecken ebenfalls sehr gut und verbindet Krimi, Fantasy und Horror auf unterhaltsame Weise miteinander. Lediglich gegen Ende verliert die Handlung für mich etwas von ihrem Reiz, wodurch sich der Film stellenweise ein wenig zieht und nicht mehr ganz so rund wirkt wie zuvor. Dafür können die herrlich düsteren Bilder, die selbst in ihrer Trostlosigkeit eine gewisse Schönheit entwickeln, sowie Danny Elfmans grossartiger und perfekt zur Atmosphäre passender Score durchgehend überzeugen. Insgesamt ist Sleepy Hollow für mich auch heute noch eine klare Empfehlung und ein wunderbar morbides Gothic-Märchen, dass trotz kleinerer Schwächen jede Menge Atmosphäre, Charme und Unterhaltungswert bietet.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 15.09.2026 um 17:47
Klasse Film,
der schon ein echter Klassiker ist
und auch heute noch zu begeistert!
Bild und Ton sind für das Alter mehr als zufrieden stellend!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
Sony VPL-VW270ES
 
gefällt mir
0
bewertet am 13.09.2026 um 08:47
Wo der erste Teil für mich auch heute noch wunderbar funktioniert, sieht es bei Taken 2 leider deutlich schwächer aus, auch wenn der Film insgesamt noch ganz ordentlich unterhält. Besonders störend finde ich, dass Bryans Tochter Kim dieses Mal deutlich mehr in den Fokus rückt und dabei Dinge vollbringt, die für mich teilweise überhaupt nicht mehr glaubwürdig erscheinen. Allgemein tischt der Film einige Situationen auf, bei denen ich aufgrund ihrer Absurdität teilweise fast schon ein wenig fassungslos war. Sobald jedoch Liam Neeson wieder im Mittelpunkt steht und Bryan Mills seine besonderen Fähigkeiten ausspielen darf, funktioniert der Film für mich direkt deutlich besser. An das hervorragende Pacing des Vorgängers kommt Taken 2 allerdings nie heran, wodurch sich die Handlung trotz der kurzen Laufzeit stellenweise weniger packend anfühlt. Auch die Action ist erneut ziemlich hektisch geschnitten, was zwar bereits im ersten Teil ein Problem war, hier für meinen Geschmack aber noch stärker auffällt. Zusätzlich bleibt der Gegenspieler äusserst blass, denn abgesehen von seinem Wunsch nach Rache erhält er kaum Persönlichkeit oder interessante Motive. Unter dem Strich ist Taken 2 für mich deshalb deutlich schwächer als sein Vorgänger, bietet aber dennoch genügend Spannung und einige wirklich gute Momente, um insgesamt noch ordentlich zu unterhalten.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 12.09.2026 um 12:01
Als Taken 2008 erschienen ist, fühlte sich der Film erstaunlich frisch an, obwohl er sich im Grunde vieler bekannter Elemente des Action-Genres bedient. Sicherlich gibt es bessere und anspruchsvollere Actionfilme, doch für mich besitzt Taken bis heute einen ganz eigenen Charme und macht auch nach mehreren Sichtungen noch richtig viel Spass. Liam Neeson überzeugt als kompromissloser Bryan Mills und verleiht seiner Figur mit seiner ruhigen, aber bedrohlichen Art eine starke Präsenz. Auch die Action kann sich grösstenteils sehen lassen, obwohl gerade bei den Kämpfen deutlich mit schnellen Schnitten gearbeitet wird, um vermutlich die eine oder andere Schwäche zu kaschieren. Dadurch wirken einige Actionszenen ziemlich hektisch und teilweise etwas unübersichtlich, bleiben für meinen Geschmack aber noch in einem akzeptablen Rahmen. Die Geschichte rund um Menschenhandel greift grundsätzlich ein ernstes und relevantes Thema auf, behandelt dieses jedoch sehr oberflächlich und wird spätestens bei Bryans erstaunlich einfacher Spurensuche zunehmend unglaubwürdig. Seine grösste Stärke hat Taken für mich ohnehin in seinem hervorragenden Tempo und Pacing, denn der Film verschwendet kaum Zeit und treibt die Handlung konsequent voran. Die rund 90 Minuten vergehen dadurch wie im Flug, sodass Taken trotz seiner offensichtlichen Schwächen für mich auch heute noch ein äusserst unterhaltsamer Actionfilm ist, den ich immer wieder gerne anschaue.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 12.09.2026 um 09:03
Ich hatte mal wieder Bock auf diesen Film der in Deutschland auch als Red Force bekannt ist. Dieser Film gilt nicht nur als bester Teil der In the Line of Duty Reihe, sondern gilt auch als einer der besten Hongkong Actioner aller Zeiten und alter Schwede hat es dieser Film immer noch in Sich. Alleine schon am Anfang als die berühmte Musik kommt hatte ich direkt ein fettes Grinsen im Gesicht was bis zum Schluss nicht wieder wegging.
Cynthia Khan wurde hier entgültig zum Superstar den Hongkong Actionfilms und Donnie Yen zeigte auch hier in jungen Jahren warum er zu den besten Martial Arts Darstellern aller Zeiten gehört. Meister Regisseur Yuen Woo Ping hat sich mit diesem Film selbst übertroffen.
Dieser Buddy Cop Film ist von der Story sehr simpel und nur Grundlage für jede Menge Action und was hier an Actionsequenzen gezeigt wird, ist einfach nur wow. Die Stunts sind spektakulär in Szene gesetzt und der Cast zeigt hier vollsten Körpereinsatz und stellenweise tut es recht weh wenn man zusieht wie die teilweise auf den Boden krachen.
Und dann sind natürlich noch die Fightszenen, eines besser als der andere. Egal ob Cynthia Khan oder Donnie Yen, jeder Für sich liefert hier richtig großes Martial Arts Kino ab und das Ganze optisch perfekt aufgenommen und ausführt. Es ist purer Genuss denen bei der Arbeit zu zuschauen und dieser Film hat seinen guten Ruf wirklich zu recht verdient. Selbst für heutige Verhältnisse lässt dieser Film in Sachen Action unzählige Filme staub schlucken.
Grandioses Actionfeuerwerk, was immer noch seines Gleichen sucht und eine absolute Perle des Hongkong Actionkinos.
Bei Bild ist es unglaublich was man hier noch rausgeholt hat. Die Schärfe ist richtig klasse und dazu diese Farben unglaublich kräftig dazu bliebt dsas Bild stets sauber.
Der chinesische Ton kann da nicht mithalten. Es ist in 2x und ab und zu gibt es leichts Rauschen, aber Kraft ist da.
Das Bonusmaterial ist in SD und zwei Features über Donnie Yen und diverse Trailer
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0
bewertet am 11.09.2026 um 00:59
Das Rat Pack – eine zahme Meute oder eine ernst zu nehmende Rattenbande?

Ocean’s 11 ist eine Gaunerkomödie mit dem bekannten Rat Pack. Zuerst muss ich mal meine Liebe zu diesen Ratten schreiben. Ich muss zugeben, dass mich früher ihre Musik kaltließ und ich vor allem wegen Im Highway ist die Hölle los Sympathien zu Sammy Davis Jr. und Dean Martin hatte. Bin halt ein Kind der 80er.
Da Swing auch nicht so den Stellenwert bei uns hatte und eher andere Musiklegenden bei uns relevanter waren als Frankie, hatte ich nie den Eindruck gehabt, als hätte ich etwas verpasst. Doch im Nachhinein, als ich älter wurde und meinen Horizont in der Kunst erweitern konnte, stellte ich schnell fest: An den Ratten kommst du in der Popkultur nicht vorbei, weil diese das Entertainment an ein paar Abenden revolutionierten. Coole Sprüche, leicht lässige Talks und Gesang – das nahm sich auch Europa später als Vorbild.
Und sie hatten alle eine große Karriere hinter sich und sind zeitlos und in der Popkultur so verankert, dass man sie einfach heute noch kennt. Gut, die Jugend von heute mit TikTok und Co. kennt eh nichts mehr, aber es gibt zum Glück auch Ausnahmen, möchte ich mal schwer hoffen, die noch Kunst verfolgen. Aber ich behaupte mal, die normalen Menschen da draußen müssten zumindest Frankie ein Begriff sein.
Und sie waren auch bekannt durch ihre gemeinsamen Filme. Einer davon ist dieser hier, nämlich Ocean’s 11. Aber was taugt der Film noch? Oder wurde er nur noch von dem Remake überschattet?
Was ich von Anfang an sagen muss: In Sachen Mode hat der alte gewonnen. Er repräsentiert die Zeit einfach perfekt. Jeder im Anzug. Ob jeder mit einem teuren Anzug herumlief, ist fraglich, aber es war ein Anzug und auch der Humor noch sehr lustig. Als das Remake rauskam, war der Humor schon pervers und von Fäkalhumor in Hollywood geprägt, obwohl das Remake noch nicht auf den Trend aufsprang. Die Mode im Remake war eher für Reiche in der Gesellschaft. In der echten Welt dazumal war sie multikulturell, was mir persönlich eben nicht so gefällt.
Also, im Generationenkampf gewinnt bei mir voll und ganz der alte Film.
Der Film nimmt sich anfangs sehr viel Zeit, die Figuren vorzustellen, für so eine Art Film schon fast zu lange, meines Geschmackes. Obwohl die flotten Sprüche Spaß machen. Da wäre weniger mehr gewesen.
Auch wenn der Plot dünn ist und nicht viel von sich gibt – eine Bande, die gleichzeitig in Las Vegas mehrere Casinos ausrauben möchte, finde ich jetzt nicht spannend –, aber die Figuren machen die Handlung wieder wett. Es sind keine erstklassigen Schauspielleistungen, aber jede Figur hat Charisma und Charme. Auch die Nebenfiguren wie Duke, gespielt von César Romero, oder Roger Corn(e)al, der von dem genialen Henry Silva verkörpert wurde, fand ich gut in diesem Film. Jede Figur strahlt etwas anderes aus, somit findet jeder etwas, was ihm passend erscheint.

Fazit:

Ocean? ??s 11 ist ein lockerer, cooler Film, in dem der Humor meistens gut zündet. Die Chemie der Ratten ist natürlich perfekt und sorgt vor allem dafür, dass der Film heute noch im Gespräch ist. Obwohl die Ratten eher zahm und charmant sind als echte Räuber, aber das macht das Ganze auch aus.
Ein Genrefilm, der zwar oberflächlich daherkommt – und das in allen Bereichen. Auch der Überfall selbst ist eher unspektakulär. Da war einfach zu wenig Schwung drin, zu einfach gestrickt und zu kurz gehalten, dass ich mich als Zuschauer gar nicht hineinsteigern konnte. Es macht Puff und das Ganze war wieder zu Ende.
Obwohl die längere Vorbereitungsszene am Tisch kurz vor dem Coup noch spannend war, hätte ich jetzt vom Akt selbst mehr erwartet. Das zieht den Film ein bisschen runter, aber insgesamt war das Ganze recht unterhaltsam und somit über dem Durchschnitt.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 3
 
gefällt mir
0
bewertet am 09.09.2026 um 19:53
Auch der 6. Teil ist für mich kein Highlight! Auch wenn Michael Myers hier wieder richtig brutal zuschlägt und seine Maske endlich wieder richtig gruselig wirkt, bleibt der Film nur durchschnittlich! Das Bild und der Ton sind gut!
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
Sony VPL-VW270ES
 
gefällt mir
0
bewertet am 09.09.2026 um 01:38
Wie schon auf dem DVD-Cover sorgen die Close-ups auf Stathams Gesicht für gemischte Gefühle:

Ich muss zuerst sagen, dass Shelter von Ric Roman Waugh kein Totalausfall ist, obwohl ich den Film in diesem Review eher disse – und das auch aus guten Gründen. Denn man hätte hier ein authentisches Action-Drama machen können, aber ich denke, man wollte einen Film, der diese Richtung zwar zeigt, sich dann aber doch nur auf einen Film für Statham-Fans entscheidet.
Was mich aber von Anfang an störte, ist der ganze Farbton des Films. Wer jetzt die Leuchtturmszenen für atmosphärisch hält und das Ganze mit schönen Landschaftsbildern der Umgebung untermalt sieht, der täuscht sich enorm. Ich weiß, es ist kein Theo Angelopoulos am Werk gewesen – solche Vergleiche ziehe ich dann schon nicht –, aber das Ganze wirkte vor allem mit diesem Farbton künstlich und trägt keine Atmosphäre auf.
Gut, ein Film, der fast dreißig Minuten auf einem Leuchtturm spielt, könnte ein Bubentraum sein. Aber ich hätte das ganze Drehbuch gelesen und dann erst die Rolle als Hauptdarsteller angenommen.
Jason Statham ist zu Beginn nicht gewohnt cool, sondern mürrisch. Da können jetzt Fans von ihm eine Schauspielentwicklung entdeckt haben. Aber ist es auch so? Meiner Meinung nach nicht. Da hilft auch keine ständige Nahaufnahme auf sein Gesicht. Da es auch keine emotionale Wirkung hat und es auch keine Bindung zum Zuschauer daher gibt, finde ich diese Close-ups einfach nur nervig.
Der Film hat aber auch eine ganz tolle Seite. Die ersten Szenen mit Jason Statham und dem Mädchen Bodhi Rae Breathnach – die finde ich Weltklasse. Man merkt, wie gut sie als Schauspielerin ist. Zuerst hatte ich gemeint, sie hat sich im Film verirrt , doch sie harmoniert perfekt mit Statham zusammen. Auch wenn er schauspielerisch massiv gegen sie unterlegen ist, wirken diese Szenen zum Teil authentisch oder zumindest trocken, aber herzig.
Der Film baut aber schnell ab, und das vor allem dann, wenn er das Bremspedal löst und aufs Gaspedal drückt. Auch wenn die Actionszenen in dieser englischen Produktion authentischer und schöner wirken als die meisten aktuellen Hollywood-Blockbuster, kamen sie zum falschen Zeitpunkt. Ja, ich weiß, ein Film mit Statham muss irgendwann zum Actionfilm werden, aber eben nicht durch einen sinnlosen, erzwungenen Wechsel.
Ich bin der Meinung, dass die erste Hälfte des Films schon nicht allzu gelungen ist, aber sie hätte wenigstens noch gute Ansätze, sodass ich noch gespannt war auf den weiteren Verlauf des Films. Die zweite Hälfte des Films fand ich, bis auf ein paar nette Actionszenen, eher schlecht.

Fazit:

Wenn Jason Statham auf dem DVD-Cover steht, dann bekommt man auch die Marke Statham mit all den Stärken und Schwächen. Der ehemalige englische Turmspringer war für mich noch nie eine sichere Bank für gute Filme. Da finde ich zum Beispiel einen Scott Adkins um einiges besser.
Und ich prophezeie, dass aus Bodhi Rae Breathnach mal eine wirklich gute Schauspielerin wird – oder sogar der nächste Hollywood-Star? Wer weiß, wer weiß.
Da der Film kurzweilig ist und hin und wieder unterhalten kann, würde ich ihn nicht als totalen Fehlgriff abschreiben. Da aber kaum Emotionen und Atmosphäre aufkommen, kann ich ihn auch nicht unbedingt empfehlen.
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
 
gefällt mir
0
bewertet am 08.09.2026 um 08:41
Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die mit einer traumatischen Vergangenheit und einer äußerst schwierigen familiären Beziehung konfrontiert sind. Ihre Reise ist dabei nicht einfach eine klassische Rachegeschichte. Vielmehr geht es um Gewalt, Macht, Familie, Unterdrückung und die Frage, wie sehr Menschen durch ihre Vergangenheit geprägt werden.
Gefallen hat mir die Inszenierung. Der Film hat einen sehr eigenen Stil und versucht nicht, wie eine klassische Rachegeschichte zu sein. Teilweise fühlt sich das Geschehen eher wie ein Theaterstück an. Das hat seine Reiz, weil dadurch eine gewisse Künstlichkeit entsteht, die zu der absurden und brutalen Geschichte passt. Aber manche Szenen wirken stark überzeichnet.
Die beiden Hauptfiguren sind grundsätzlich interessant geschrieben. Ihre Beziehung zueinander ist sehr speziell und das gefiel mir sehr gut. Man merkt, dass zwischen ihnen eine gemeinsame Vergangenheit liegt und dass sie auf sehr unterschiedliche Weise mit ihren Erlebnissen umgehen. Dadurch entstehen einige gute Zeitpunkte, in denen der Film tatsächlich emotional funktioniert. Besonders die Dynamik zwischen den Schwestern sorgt dafür, dass die Geschichte nicht komplett in ihrer stilisierten Gewalt und Absurdität untergeht. Sie tragen einen großen Teil des Films und sorgen dafür, dass die ungewöhnliche Geschichte überhaupt funktioniert
Auch die Handlung selbst ist ziemlich speziell. Der Film nimmt sich eine klassische Ausgangssituation. Menschen werden durch Gewalt traumatisiert und suchen später nach Vergeltung. Und genau hier entwickelt sich etwas Abstrakteres. Dadurch gibt es immer wieder Szenen, bei denen man sich fragt, ob man das gerade ernst nehmen soll oder ob der Film bewusst mit schwarzem Humor und Übertreibung arbeitet.
Das hat bei mir nicht immer funktioniert. Einige Szenen fand ich überraschend gelungen, andere wiederum eher befremdlich. Der Film bewegt sich ständig zwischen Tragödie und Absurdität. Während ich manche ungewöhnlichen Entscheidungen interessant fand, hatte ich bei anderen Szenen den Eindruck, dass der Film etwas zu sehr zeigen möchte, wie ungewöhnlich und provokant er ist.
Trotzdem muss man dem Film zugutehalten, dass er einen eigenen Stil besitzt. Es handelt sich definitiv nicht um einen austauschbaren Rachefilm, den man schon oft gesehen hat. Selbst wenn einem nicht jede Entscheidung gefällt, bleiben bestimmte Bilder und Szenen noch hängen. Die düstere Atmosphäre und die teilweise groteske Darstellung von Gewalt verleihen dem Film einen Wiedererkennungswert.
Besonde rs interessant fand ich die Auseinandersetzung mit familiärer Gewalt und den langfristigen Auswirkungen traumatischer Erfahrungen. Der Film zeigt, dass Gewalt nicht einfach mit einer einzelnen Handlung beginnt oder endet, sondern sich über Generationen und Beziehungen hinweg ausbreiten kann. Gleichzeitig stellt er die klassische Vorstellung von Rache infrage. Die Figuren suchen zwar nach Vergeltung, aber der Film vermittelt keineswegs den Eindruck, dass dadurch automatisch Gerechtigkeit oder Heilung entsteht.
Er versucht, unangenehme Themen nicht möglichst angenehm darzustellen. Is God Is möchte verstören, provozieren und zum Nachdenken bringen. Das gelingt zumindest teilweise.
Der Film behandelt sehr schwere Themen, aber durch die Übertreibung ensteht eine gewisse Objektivität. Ich konnte die Ereignisse nicht immer so intensiv nachempfinden, wie es wahrscheinlich beabsichtigt war. Es gab durchaus Augenblicke, die mich berührt oder nachdenklich gemacht haben, aber diese waren für mich nicht konstant genug.
Der Stil ist eigenständig, die Beziehung der beiden Schwestern ist stark und die Themen sind relevant. Gleichzeitig ist der Film teilweise so überzeichnet und speziell, dass er seine emotionale Wirkung selbst etwas abschwächt.
Mit einer etwas fokussierteren Handlung und einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Ernsthaftigkeit und Absurdität hätte der Film für mich deutlich besser funktionieren können. So bleibt ein ungewöhnliches Werk zurück, das sicherlich nicht für jeden Zuschauer geeignet ist, aber zumindest versucht, etwas Eigenständiges zu erzählen.
Gesehen auf Amazon Prime in HD.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
gefällt mir
0
bewertet am 01.09.2026 um 12:16
Obwohl der Film wohl eher für das weibliche Publikum zugeschnitten ist, gefällt er mir außerordentlich gut. Das Zusammenspiel zwischen Sandra Bullock und Nicole Kidman ist traumhaft. Die mystische Geschichte um Hexerei und den Familienfluch zieht einen von Anfang an in ihren Bann und es gibt keine Langeweile. Für mich einer der besten Hexenfilme überhaupt.


Bild

Das native 4K-Bild wirkt sehr sauber, Schmutz und Kratzer alter Master wurden entfernt. Die typische Filmkörnung der 90er wurde beibehalten. Die Schärfe und die Details in Nahaufnahmen sind sehr gut. Man erkennt z. B. einzelne Haare oder die feinen Stoffe der Kleidung absolut klar.
Wer allerdings eine knallharte Schärfe wie bei modernen Digitalproduktionen erwartet, wird enttäuscht sein. Weiche Fokus-Szenen-Einstellungen bleiben schlichtweg unscharf, weil sie schon so gefilmt wurden. Kontrast und Schwarzwert sind auf sehr gutem Niveau und gut ausbalanciert. Hier ist eine deutliche und lohnenswerte Steigerung im Gegensatz zur Blu-ray zu erkennen.

Ton

Der deutsche Ton liegt lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Der Sound ist sehr frontlastig. Richtige Stereo-Effekte von hinten oder dynamische Sound-Effekte, die durch den Raum wandern, gibt es kaum. Die Stimmen sind klar abgemischt.

Bonusmaterial ist knapp. Es wurden lediglich drei alte Standard-Extras von der ursprünglichen DVD aus dem Jahr 2009 übernommen.

Fazit: Der Film ist hervorragend, keine Frage. Leider lohnt sich das Update auf 4K nur bedingt.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
gefällt mir
0
bewertet am 28.08.2026 um 23:50
Clear and Present Danger ist grundsätzlich ein wirklich spannender und cleverer Politthriller, der mit einem starken Cast auftrumpfen kann und auch handwerklich sehr ordentlich inszeniert ist. Harrison Ford passt hervorragend in die Rolle des Jack Ryan und man sieht ihm wie so oft einfach gerne bei der Arbeit zu. Auch die Geschichte rund um die Verstrickungen zwischen Politik, Geheimdiensten und dem kolumbianischen Drogenkartell ist interessant und wird über weite Strecken gut erzählt. Besonders gelungen ist dabei, dass der Film nicht nur auf Action setzt, sondern vor allem von seinen politischen Intrigen und moralischen Grauzonen lebt. Allerdings hatte ich mit dem Pacing durchaus meine Probleme, da sich immer wieder deutliche Längen einschleichen. Mit einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden ist der Film für meinen Geschmack zudem etwas zu lang geraten und hätte von einer Straffung an einigen Stellen definitiv profitiert. Auch den Verräter erkennt man meiner Meinung nach relativ früh, wodurch ein Teil der Spannung verloren geht und hier etwas mehr Fingerspitzengefühl beim Aufbau der Handlung schön gewesen wäre. Action gibt es zwar nicht übermässig viel, doch wenn es zur Sache geht, sind die entsprechenden Szenen solide und spannend umgesetzt. Der ganz grosse Wurf ist Clear and Present Danger für mich zwar nicht, sehenswert ist der Film aber allemal, insbesondere für Fans klassischer Spionage- und Politthriller.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 25.08.2026 um 07:17
Ein sehr intensiver und spannender Kriegsfilm, der leider eine sehr einseitige Perspektive aufzeigt.

Das Bild der 4k Blu Ray ist deutlich besser als die alte Blu Ray, hätte aber noch Luft nach oben.

Der englische Atmos Ton ist sehr aktiv und stark umhüllend. Permanente Effekte über alle Lautsprecher, die ein super mittendrin Gefühl vermitteln: Hubschrauber, Geschosse, Patronenhülsen, Einschläge, fliegende Trümmer werden hier einem im Sekundentakt um die Ohren gehauen.
Mir hat lediglich der Tiefbass etwas gefehlt. So hätten sich die Schüsse gern noch eine Spur kräftiger und auch die Explosionen basslastiger anhören dürfen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony UBP-X800
Darstellung:
Epson LS12000
 
gefällt mir
0
bewertet am 19.08.2026 um 12:11
Herrlicher Horror-Thrash aus den 80ern. Den Film kann ich unmöglich objektiv und ernst bewerten. Allein die komplett unlogischen Szenen mit dem Spezialkommando treiben mir das Wasser in die Augen und verursachen meinerseits Lachkrämpfe. So werden z. B. auch gerne mal Leute abgeknallt, obwohl sie sich schon längst ergeben haben und schon dastehen mit erhobenen Händen. Die deutsche Synchro ist ordentlich und die kernigen Sprüche tragen ebenfalls zur Erheiterung bei. Trotz allem ist der Film durchaus spannend und flott inszeniert. Am besten mit ein paar Bier konsumieren und man fühlt sich durchaus gut unterhalten.

Bild

Die Bildqualität schwankt von sehr gut bei den Nahaufnahmen, welche eine solide Schärfe aufweisen, bis mangelhaft (unscharf) in den Dokuszenen. Die Farben wirken kräftig, Schwarzwert und Kontrast sind größtenteils gut. Wie gesagt, die Bildqualität ist schwankend.

Ton

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono (bzw. Dual-Mono) vor.
Um Geld zu sparen, hat Mattei den Film zu großen Teilen mit echtem Dokumentarmaterial (Stock-Footage) aufgefüllt. Diese Dokumentation war im Gegensatz zu Matteis billig produziertem Spielfilm bereits mit hochwertigen, echten Stereo-Umgebungsgeräuschen auf Magnetband gedreht worden. So ergibt es sich, dass, obwohl die deutsche Tonspur in großen Teilen Mono ist, doch in einzelnen Szenen sehr gut verortete Stereoeffekte wahrzunehmen sind. Die deutschen Synchronstimmen sind durchgehend klar verständlich.

Das Bonusmaterial ist kurz und kompakt. Das kurze Making-of-Interview mit Matei sei hervorzuheben. Macht Laune.

Fazit: Für Trash-Fans durchaus zu empfehlen.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
gefällt mir
0
bewertet am 17.08.2026 um 09:53
Interstellar gehört auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen von Christopher Nolan und entwickelt nach wie vor einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Dabei schafft es der Film, dass komplexe Science-Fiction Thema durch verständliche Erklärungen und beeindruckende visuelle Einfälle erstaunlich greifbar zu machen, sodass man als Zuschauer kaum das Gefühl bekommt, zurückgelassen zu werden. Besonders spannend ist die Darstellung der Zeit, denn das unterschiedliche Vergehen der Zeit auf verschiedenen Planeten verleiht der Geschichte eine enorme emotionale und wissenschaftliche Dimension und sorgt für einige der stärksten Momente des Films. Gleichzeitig regt Interstellar dazu an, über unseren Umgang mit der Erde und die möglichen Folgen unseres Handelns nachzudenken, wodurch die Geschichte auch abseits ihrer Science-Fiction Aspekte eine interessante Ebene bekommt. Insgesamt ist die Story richtig stark und bietet immer wieder neue Punkte, über die man auch nach dem Abspann noch nachdenken kann. Lediglich gegen Ende wird der Film für mich etwas zu wirr und übertreibt es meiner Meinung nach mit dem Mysterium, wodurch die ansonsten sehr elegante Erzählweise etwas verloren geht. Optisch ist Interstellar dagegen eine absolute Wucht und zeigt eindrucksvoll, wie gut echte Schauplätze, praktische Effekte und gezielt eingesetztes CGI miteinander funktionieren können. Dadurch ist der Film erstaunlich gut gealtert und sieht auch heute noch besser aus als viele aktuelle Produktionen. Besonders die Kameraarbeit liefert immer wieder Bilder, die sich regelrecht ins Gedächtnis einbrennen und die gewaltige Grösse des Weltraums eindrucksvoll vermitteln. Etwas gewöhnungsbedürftig ist lediglich der Wechsel des Bildformats durch die verwendeten IMAX-Aufnahmen, auch wenn dieser für die damalige Zeit nachvollziehbar ist. Beim Score von Hans Zimmer bin ich hingegen bis heute etwas zwiegespalten, da die mächtigen Orgelklänge an manchen Stellen perfekt zur Atmosphäre passen und den Film noch epischer machen, an anderen Stellen für mich aber etwas unpassend wirken. Beim Cast gibt es dagegen kaum etwas zu kritisieren, denn der Film ist bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt. Besonders Matthew McConaughey trägt den Film problemlos und funktioniert gleichzeitig als emotionaler Ankerpunkt der gesamten Geschichte. Auch die fast dreistündige Laufzeit stellt für mich kein Problem dar, da Interstellar über weite Strecken ein hervorragendes Pacing besitzt und trotz kleinerer Längen kaum langweilig wird. Insgesamt gehört der Film für mich zu den besten Werken des Science-Fiction Genres, weil er sowohl erzählerisch als auch technisch aussergewöhnlich viel zu bieten hat. Nur im letzten Akt verliert Interstellar etwas von seiner Eleganz und wird unnötig kompliziert, was jedoch kaum darüber hinwegtäuschen kann, dass Nolan hier ein technisch meisterhaftes, bildgewaltiges und zugleich emotionales Science-Fiction Epos geschaffen hat.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
gelöscht
gelöscht
bewertet am 16.08.2026 um 15:32
Senza quel doppiaggio tedesco così sfacciato, l'edizione 4K perde di senso! So che la sola menzione del "doppiaggio" fa storcere il naso a qualcuno qui... ma il problema del film (Sergio Leone, perdonami) è in realtà la sterile traccia audio originale! Direzione del doppiaggio e sceneggiatura tedesca: Rainer Brandt (celebre anche per *Attenti a quei due*) scrisse dialoghi brillanti, che spesso si discostavano notevolmente dai contenuti della sceneggiatura originale. Un tocco unico: grazie al suo lavoro fondamentale sui dialoghi, Rainer Brandt venne persino accreditato come co-sceneggiatore nei titoli di testa della versione tedesca :-) Doppiatori: Terence Hill (nel ruolo di Nessuno) ebbe la voce — magnifica e sbarazzina, come spesso accadeva — di Thomas Danneberg, mentre per Henry Fonda (Jack Beauregard) fu scelto un doppiatore altrettanto caratteristico. La versione 4K unita al doppiaggio tedesco — con quell'esperienza sonora "a tutto volume" — mi farebbe davvero tirare un sospiro di sollievo :-)
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
 
gefällt mir
0
bewertet am 15.08.2026 um 22:00
Erinnert ein bisschen an "My Name is Earl", weil auch hier darum geht sein Verhalten zu reflektieren und zu versuchen kein Ar*chloch zu sein. Allerdings ist die Herangehensweise in dieser Serie direkter.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
 
gefällt mir
0
bewertet am 15.08.2026 um 20:11
Arnold Schwarzenegger glänzt in der Hauptrolle als John Kruger, ein Marshal beim Zeugenschutzprogramm, der die Identitäten von Zeugen spurlos „ausradiert“. Als er eine Verschwörung rund um hochentwickelte Gauss-Gewehre aufdeckt, wird er selbst zum Gejagten.

Der Film bietet von der ersten Minute an das perfekte, nostalgische Action-Feeling dieses Jahrzehnts. Gigantische Action und legendäre Stunts. Die Actionszenen sind absolut erstklassig, handgemacht und wunderbar übertrieben. Das unumstrittene Highlight des Films ist für mich die spektakuläre Fallschirm-Szene. Kruger wird aus einem fliegenden Jet geworfen, muss im freien Fall seinem eigenen Fallschirm hinterherjagen, diesen anlegen und gleichzeitig einem heranstürzenden Flugzeug ausweichen. Das ist physikalisch zwar unmöglich, aber tricktechnisch spannend inszeniert und purer Nervenkitzel. Gut, die Greenscreen Aufnahmen erkennt man sofort als solche aber das verzeihe ich hier gerne.

Neben den Stunts lebt der Film von seinen extrem unterhaltsamen Schießereien. Der Einsatz der futuristischen Röntgen-Gewehre sorgt für visuell einzigartige Feuergefechte. Wenn Schwarzenegger mit zwei dieser massiven Waffen gleichzeitig feuert, schlägt jedes Action-Herz höher.

Getragen wird der Film neben Arnie vor allem von seinem Antagonisten. James Caan liefert als korrupter Mentor Robert DeGuerin eine grandiose Performance ab. Er spielt den fiesen, eiskalten Bösewicht mit einer spürbaren Coolness und der richtigen Prise Arroganz. Er ist der perfekte, charismatische Gegenspieler, den man bis zum explosiven Finale im Hafen einfach gerne hassen muss.Fazit:

„Eraser“ nimmt sich selbst nicht zu ernst, geizt nicht mit coolen Onelinern („Du bist hiermit ausradiert!“) und liefert kompromisslose Action. Wer das unbeschwerte, laute Kino der 90er-Jahre vermisst, wird hier perfekt unterhalten. Ein zeitloser Klassiker im Schwarzenegger-Katalog.


D ie Bildqualität der UHD-Scheibe präsentiert sich zweigeteilt. In den Nahaufnahmen zeigt der Transfer eine beeindruckende Schärfe und enorme Detailtiefe. Jede Hautpore von Arnold Schwarzenegger, einzelne Haare und die Texturen der Kleidung sind zu erkennen.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Totalen und Weitwinkelaufnahmen. Die weitläufigen Einstellungen wirken wechselhaft und sind oft nicht wirklich schärfer als die alte Blu-ray. Dolby Vision sorgt für wunderbar warme, satte Farben und ein echtes visuelles Upgrade. Besonders die Explosionen, Hauttöne und das markante grüne Leuchten der futuristischen Gauss-Gewehre gewinnen massiv an Brillanz und Dynamik. Ein satter Schwarzwert und hervorragend durchgezeichnete Schattenbereiche ersetzen das milchige Grau früherer Veröffentlichungen.

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton schlägt sich für einen Actionfilm von 1996 wacker, reizt moderne Heimkinos aber nicht voll aus. Man merkt eben die alte Tonspur heraus. Dennoch gibts dynamische Schießereien und halbwegs saubere Dialoge.

Zwei Extras gibt’s bereits auf der UHD zu sehen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
gefällt mir
0
bewertet am 15.08.2026 um 12:05
Von 101 Dalmatians war ich nie ein grosser Fan, egal ob Animationsfilm oder Realverfilmung, mit Cruella hingegen habe ich immer wieder viel Spass. Zwar frage ich mich auch heute noch, was mir der Film eigentlich genau auftischen möchte, denn ich soll diese Figur cool und sympathisch finden, obwohl ich weiss, dass sie später einen Mantel aus Hundefellen kreieren möchte, irgendwie schon ziemlich seltsam. Für sich allein betrachtet funktioniert der Film für mich aber trotzdem erstaunlich gut und bietet vor allem in Sachen Inszenierung einiges. Besonders das Setting des 1970er Jahre Londons gefällt mir sehr gut, da die Atmosphäre dieser Zeit wunderbar eingefangen und durch einen grossartigen Soundtrack mit zahlreichen bekannten Rocksongs ergänzt wird. Ein weiteres grosses Highlight sind die Kostüme, die nicht nur fantastisch aussehen, sondern auch perfekt zum extravaganten Stil des Films passen und völlig zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Dazu kommt die starke Leistung von Emma Stone, die Cruella mit viel Charisma und Energie verkörpert und dem Film damit noch einmal zusätzliche Qualität verleiht. Auch Emma Thompson überzeugt als Gegenspielerin, wobei ihre Figur deutlich an Meryl Streeps Rolle aus The Devil Wears Prada erinnert, was für mich allerdings gut funktioniert. Auch der restliche Cast kann überzeugen, denn neben Stone und Thompson sind zahlreiche bekannte Gesichter dabei, die ihre Rollen allesamt solide ausfüllen. Mit einer Laufzeit von über zwei Stunden ist der Film für meinen Geschmack allerdings etwas zu lang geraten, da sich vor allem das letzte Drittel stellenweise deutlich zieht, obwohl das Pacing zuvor eigentlich hervorragend funktioniert. Ein für mich besonders störender Punkt sind ausserdem die CGI-Hunde, die mich immer wieder aus der Immersion gerissen haben und auch einige andere CGI-Effekte, insbesondere im Finale, sehen leider ziemlich schwach aus. Trotzdem mag ich Cruella gerne, denn trotz seiner Schwächen bietet der Film jede Menge Unterhaltung und überzeugt vor allem durch seine tolle Optik, die Kostüme, die Musik und die starken schauspielerischen Leistungen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
gefällt mir
0
bewertet am 15.08.2026 um 09:52
Ich habe diesen Kultfilm bestimmt 16 Jahre nicht mehr gesehen und durch eine Letterboxd Review bekam ich wieder Lust drauf, zumal ich diesen Film früher richtig klasse fand. Dieser Film ist ein sehr wilder Genre Mix. Auch wenn es in erster Linie ein 80er Jahre Teeniefilm ist, gibt es auch recht trashige Sci Fi und Horrorelemnte was aber nur so vor Charme strotzt.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass man sich null Ernst nimmt und einfach nur der Spaß im Vordergrund ist. Man spielt gekonnt mit den Klischees und auch wenn die Effekte aus heutiger Sicht schon sehr trashig sind, man machte das wieder Laune und ich hatte ein großes Grinsen im Gesicht. Klar aus heutiger Sicht ist dieser Film auch sehr harmlos aber strotzt weiterhin vor ungeheuer Coolness. Alleine schon Tom Atkins mit seinem "Thrill Me" grandios. Überhaupt sind die Dialoge und die Sprüche hier grandios ist sehr witzig dass es unglaublich ist wie der Cast es geschafft haben diese todernst rüberzubringen ohne laut loszulachen. Dieser Film hat so viele Momente wo ich einfach auf der Couch am jubeln bin und dazu atmet dieser Film die 80er wie kaum ein anderer Film.
Das Finale geht dann noch mal richtig gut ab und zeigt tolle Metzelaction.
Ach ich mag diesen Film von Anfang bis Ende, das ist einfach nur pure Gute Laune und es ist schade das solche Filme kaum noch gemacht werden. Zurecht einer der ganz großen Kultklassiker.
Für das Alter ist das Bild richtig edel. Auch wenn ich am Anfang während der Schwarzweiß Szenen dachte dass es schwach ist, sobald es dann in Farbe ist, wird es richtig gut. Sehr gute Schärfe.
Ton ist auch für das Alter sehr gut. Bonusmaterial ist auch sehr ordentlich.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0
bewertet am 09.08.2026 um 08:55
Die Handlung beginnt damit, dass Draculas Tochter Mavis und ihr Mann Johnny eine große Veränderung in ihrem Leben planen. Johnny möchte unbedingt ein richtiger Teil der Monsterfamilie werden und versucht deshalb, Dracula davon zu überzeugen, dass er ihn akzeptieren soll. Dabei kommt es zu einem Missverständnis, durch das Johnny und Dracula mit einem speziellen Strahl in Berührung kommen. Dracula wird plötzlich zu einem Menschen, während Johnny sich in ein Monster verwandelt. Natürlich versucht die Familie anschließend, die Verwandlung rückgängig zu machen.
Die Idee des Films finde ich eigentlich interessant und hebt sich von den anderen Teilen ab. Besonders die Tatsache, dass Dracula plötzlich selbst mit menschlichen Eigenschaften zurechtkommen muss, hätte viel Potenzial für lustige und spannende Situationen gehabt. Leider wird dieses Potenzial meiner Meinung nach nicht vollständig genutzt.
Ein Schwachpunkt ist für mich der Humor. Die früheren Hotel Transsilvanien Filme hatten viele witzige Szenen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene unterhalten konnten. Im vierten Teil wirken manche Witze jedoch etwas zu einfach oder wiederholen sich. Es gibt zwar immer wieder Momente, bei denen man schmunzeln kann, aber nur wenige Szenen sind wirklich besonders lustig. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass der Film zu sehr versucht, lustig zu sein.
Auch die Charaktere konnten mich nicht immer überzeugen. Dracula ist normalerweise eine der interessantesten Figuren der Reihe, weil er gleichzeitig mächtig, lustig und manchmal etwas überfürsorglich ist. In diesem Film wird seine Geschichte zwar weitergeführt, aber seine Entwicklung wirkt nicht immer besonders glaubwürdig. Johnny steht ebenfalls stärker im Mittelpunkt, da er unbedingt von Dracula akzeptiert werden möchte. Seine Motivation kann man verstehen, trotzdem fand ich seine Darstellung teilweise etwas übertrieben.
Positiv sind auf jeden Fall die Animationen. Die Figuren sehen weiterhin sehr detailliert und farbenfroh aus. Besonders die verschiedenen Monster und die Umgebung des Hotels sind schön gestaltet. Die Bewegungen sind schnell und dynamisch. Auch die Musik passt meistens gut zu den jeweiligen Szenen und sorgt für eine passende Stimmung.
Gut gelungen finde ich außerdem, dass der Film einige Themen vermittelt, über die man nachdenken kann. Dazu gehören beispielsweise Familie, Akzeptanz und die Frage, wie wichtig es ist, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Johnny möchte von Dracula akzeptiert werden und beweisen, dass er ein Teil der Familie sein kann. Diese Botschaft ist grundsätzlich positiv und macht den Film etwas bedeutungsvoller, als er auf den ersten Blick erscheint.
Besonders im Vergleich zu den ersten Teilen wirkt der vierte Film weniger frisch und kreativ. Man merkt, dass viele der bekannten Ideen bereits in den vorherigen Filmen verwendet wurden. Für Fans der Reihe ist es zwar schön, die bekannten Figuren wiederzusehen, aber für mich fühlt sich der Film eher wie ein zusätzlicher Teil an, der nicht unbedingt notwendig gewesen wäre.
Insgesamt ist Hotel Transsilvanien 4 - Eine Monster Verwandlung kein besonders schlechter Film, aber auch kein Film, den ich unbedingt weiterempfehlen würde. Die Animationen sind gelungen, die Figuren sind sympathisch und die Botschaft über Familie und Akzeptanz ist gut. Im Vergleich zu den vorherigen Filmen fehlt es an neuen Ideen und wirklich überraschenden Momenten.
Gesehen im HD TV.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
gefällt mir
0
bewertet am 04.08.2026 um 11:39
Ich sehe sehr viel John Woo in STEINER, hier hat der Altmeister Copy and Paste betrieben, im Großen Still! Aber was solls, niemand ist perfekt. Auch nicht dieser Film, der zugegeben schon sehr eigen ist, letztendlich aber auch sehr gut ist. Es sind nicht nur die sehr guten Action Szenen, die seiner Zeit der Hammer waren, interessante Charaktere, sehr viel Dreck wo man nur hinschaut und Abschaum. Es geht um die Message, Krieg ist scheiße, egal wer angefangen hat, egal wer dabei ist, es ist für niemanden gut. Und das ist es. Gute Schauspieler (Schell, Coburn), sehr schräge Umsetzung (russische Soldatenfrauen sage ich nur), Action, die zwar nie groß ist, dafür aber mit Schnitt und Einstellungen sehr groß gemacht wird, coole Sache, cooler wenn auch eigenartiger Film. Dicke 4 von 5 Punkten.

Das BILD der 4K Version ist eine echte positive Überraschung. 80% des Filmes befinden sich auf einem sehr hohen Niveau, helles, scharfes, Kontrastreiches Bild mit einem dezenten Filmkorn. Dann gibt einige unscharfe Einstellungen, oder fast schon Dokuartige Qualität, die eher an DVD erinnern. Unter dem Strich aber ein großes WOW, und eine fette 4 von 5 für dieses tolle 4K Bild.

Die deutsche MONO-Spur ist wie gehabt, zweckmäßig, überrascht aber enttäuscht auch nicht. 1,5 von 5.

Die Englische 4K Veröffentlichung hat eine deutsche Audiospur, tolles Bild, und einen Film, den man auf jeden Fall in seiner Sammlung haben sollte. Dazu kommt der attraktive Preis, oft für knapp 15 Euro zu haben – oder drunter.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 1
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65G59LS
 
gefällt mir
0
bewertet am 02.08.2026 um 08:28
Teil 1:

Milla Jovovich in ihrer Paraderolle, hier noch blutjung und im Vergleich zu den Fortsetzungen ist dieser Film fast schon bodenständig und ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und im Gegensatz zu anderen Videospielverfilmungen der damaligen Zeit ganz ordentlich wegkam.
An die berühmte Vorlage orientiert sich dieser Film eher wenig, okay immerhin noch mehr als später die Fortsetzungen aber es gibt schöne Insider und die Atmosphäre im Hive ist ganz gut und ich muss sagen, ich hatte wenn auch mit Nostalgiebonus wieder ordentlich Spaß beim schauen.
Milla Jovocich war auch damals nicht die beste Schauspielerin, aber sie macht ihre Sache sehr gut, ist sehr hübsch anzuschauen und zeigt im Verlauf ganz gute Action. Michelle Rodriguez macht natürlich das was sie immer macht. Der Rest des Casts allesamt bekannte Gesichter machen ihre Sache ordentlich ohne groß zu überragen.
Die Story selbst ist simpel gemacht, wie gesagt die Atmosphäre ist ordentlich und es gibt ein paar nette wenn auch sehr klischeehafte Jump Scares. Die CGI reißt aus heutiger Sicht keine Bäume mehr raus, aber tut auch nicht in den Augen weh. Okay die CGI Monster und auch die CGI Masken der Zombies sind schon sehr sichtbar und der ganze Film hat inzwischen schon einen sehr großen Trashfaktor gekriegt, wobei ich sagen muss, dank Nostalgiebonus ist es immer noch ein recht spaßiger Trash. Klar dieser Film ist auch irgendwie nichts weiter als ein recht teures B-Movie, aber er versucht auch nie wirklich mehr zu sein und das hat schon seinen Charme, der wenn man nicht nachdenkt schon zu unterhalten weiß.
In der Summe natürlich weit weg davon ein Meisterwerk zu sein, aber bei mir hat dieser gewissen Nostalgiebonus und ab und zu kann auch kompletter Blödsinn sehr unterhaltsam sein.

Teil 2:

Ich weiß noch alleine schon wie dieser Film damals beworben wurde mit der Musik von Papa Roach, da hatte mich dieser Film bereits schon abgeholt und Milla Jovovich ganz stolz war dass zu dem Zeitpunkt nur aus Muskeln bestand und ganz stolz sagte, sie wäre auf Linda Hamilton in T2 Level, was körperliche Fitness anging.
Als dieser Film damals rauskam habe ich ihn total abgefeiert. Mit den Spielen hatte dieser Film bis auf die Tatsache dass nun auch ein paar Charaktere aus den Spielen auftauchten, noch weniger zu tun als beim ersten Teil und man macht wie bei einer typischen Fortsetzung auf höher schneller weiter. Wobei ich zumindest sagen muss Sienna Guillory ist eine optisch richtig tolle Jill Valentine und hier zumindest nah an der Vorlage.
Dieser Film an sich ist aber natürlich ziemlicher Blödsinn und weiterhin wie der erste Teil eher ein recht teures B-Movie aber ich muss sagen ein unterhaltsames B-Movie. Ich feier diesen Film zwar nicht mehr so sehr ab wie damals, aber ich habe immer noch Spaß an diesem Film. Die CGI als solches ist zwar sichtbar aber zumindest sind die Zombie Effekte besser als beim ersten Teil, klar im Vergleich zu aktuellen Zombie Titeln haben hier die Zombie Effekte auch keine Schnitte mehr aber dieser Film ist recht kurzweilig erzählt und versucht gar nicht erst groß eine Handlung zu erzählen sondern baut in erster Linie darauf jede Menge Action zu zeigen. Okay die Kamera wackelt schon recht fleißig aber es ist nie unübersichtlich und geht recht gut ab, so dass es zu keiner Sekunde langweilig war und an sich sehr kurzweilig erzählt ist. Okay sobald man nur einen Hauch nachdenkt hat man verloren, die Charakter sind halt nicht die hellsten und nach einem Sinn sollte man so ziemlich gar nicht erst suchen, aber als simple NoBrainer Unterhaltung funktioniert dieser Film für mich immer noch ganz gut, wobei vermutlich auch wie beim ersten Teil sicherlich etwas Nostalgiebonus eine Rolle spielt. Und wenn der Abspann losgeht und die Musik von Killswitch Engage läuft dann habe ich sowieso tierisch gute Laune.
In der Summe ist das für mich ein simpler gute Laune Actioner wo man nicht groß nachdenken muss und für einen verregneten Sonntag ganz gut zum anschauen passt.

Teil 3:

Der dritte Teil der Resident Evil Reihe auf den Spuren von Mad Max nur halt mit Zombies. Nun ignoriert man komplett die Vorlage und macht einfach was komplett eigenes auch wenn Charaktere aus den Spielen auftauchen haben diese absolut gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Damals als dieser Film rauskam habe ich ihn total gefeiert. Die Letzte Sichtung ist aber auch schon sehr lange her und ich muss sagen, heute finde ich diesen Film deutlich weniger gut.
Die Zombie Effekte sind merklich besser geworden als bei den Vorgängern, während andere Monster Effekte immer noch eher mies aussehen und trotz seiner gerade mal 95 Minuten Laufzeit merkt man schon dass dieser Film immer wieder zwischendurch Leerlauf hat, zumal die Story halt jetzt nicht so viel hergibt um interessant zu sein und einige sehr trashige Momente. Vor allem in der Ersten Hälfte hat dieser Film schon so einige Längen. Gleichzeitig in Zeiten von Walking Dead ist die Zombie Action auch nicht mehr wirklich groß was besonders auch wenn Mila Jovovic hier gut austeilen darf. Einzig was mich bei ihr hier störte dass man immer wieder merklich sieht das mein eine Art Filter auf ihren Gesicht gelegt hat, dadurch wirkt ihr Gesicht sehr künstlich.
Ali Larter als Claire Redfield hat zwar wie eingangs nicht wirklich was mit der Vorlage gemeinsam aber ist immerhin bildschön anzuschauen.
Aber der zweiten Hälfte des Films wird dann dann die Action hochgefahren und dann steigt auch der Unterhaltungswert des Films, aber der große Spaß wie vor 20 Jahren bei der ersten Sichtung war jetzt nicht mehr wirklich vorhanden. Es war im Grunde nur noch ein berieselungsfilm für mich, den man sich zwar angucken kann ohne das es weh tut, aber mit den Vorgängern hab ich schon mehr Spaß gehabt.

Teil 4:

Der vierte Teil der Resident Evil Reihe hat weiterhin wenig bis gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Aber ich weiß noch wie trotzdem den vierten Teil damals richtig klasse fand, alleine schon weil so was von viel in Zeitlupe gepost und Action gezeigt wurde, das fand ich sowas von cool und stylisch. Hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit gedreht wäre dieser Film nach 2/3 der Laufzeit vorbei so viele Zeitlupenszenen gibt es hier.
Aber inzwischen auch auch dieser Film merklich bei mir nachgelassen. Ja ich finde die ganzen Zeitlupen Actionszenen immer noch toll gemacht, vor allem der Fight in der Dusche war herrlich. Aber Problem ist für mich der Part zwischen der Action, denn die Handlung gibt mir nicht wirklich was um groß mitzufiebern und entsprechend zog sich für mich die Handlung. Gleichzeitig sind die Effekte auch richtig schlecht gealtert, man sieht regelrecht dass 90% des Films vor einer grünen Wand gedreht wurden und sieht entsprechend richtig grottig aus. Auch die Zombie Effekte haben im Vergleich zum Vorgänger merklich nachgelassen.
Das die Story auf einen Bierdeckel passt und vollgepackt mit jeder Menge Logiklöcher naja, es gibt schlimmeres, ich fand es ganz unterhaltsam wie die Mädels hier durch die Hölle gingen aber der Eyeliner und der Lippenstift stets perfekt saß.
Genauso mies wie die CGI aussah, sah auch der Wesker Darsteller aus. Auch Prison Break Star Wrentworth Miller als Chris Redfield war eine große Fehlbesetzung und wirkte mehr wie ein Klotz, aber immerhin Ali Larter als Claire Redfield war wieder eine Augenweide.
Überragend ist aber der Score, der ist von Anfang bis Ende richtig klasse und macht unglaublich viel Laune und hebt so manche wirklich sehr schlechte Sequenz merklich.
In der Summe muss ich sagen, ist der Film während der ersten 20 Minuten sowie während der letzten 30 Minuten klasse, wo man halt voll auf Action setzt und purer Style, das macht Laune, die Handlung dazwischen recht langatmig und das ganze hat schon merklich was von einem Big Budget C-Movie, dass schon wieder so schlecht gemacht ist, dass es fast wieder witzig ist.

Teil 5:

Mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe. Ja die Story ist absoluter Blödsinn, total hanebüchen und sinnfrei und hat bis auf die Namen der Charaktere nichts mit der Vorlage gemeinsam aber mir macht dieser Film sehr viel Spaß, inhaltlich fing man da an wo Teil 4 aufgehört hat wobei im Anschluss dann auch nicht mehr wirklich viel erzählt wird.
Es ist im Grunde eine Milla Jovovich Actionshow in Slow Motion. Purer Style über Substanz, hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit abgespielt wäre das Ganze vermutlich innerhalb von 45 Minuten vorbei. Klar man überdenkt mit der Slow Mo sicherlich auch einige körperliche Schwächen der Darsteller bei den Fights indem man sie in Slow Mo zeigt und fleißig posen lässt aber ich mag diesen exzessiven übertrieben Einsatz von Slow Motion und hatte wieder durchgehend ein Grinsen ins Gesicht, natürlich sind diese Actionszenen total unrealistisch und die Charaktere benehmen sich selten dämlich, wobei in Sachen Charaktere war es schon cool zu sehen wie die alten Darsteller aus den ersten Filmen wieder zurückgekommen sind. Man darf auf gar keinen fall nachdenken, in dem Moment wo man nachdenkt oder auch nur einen Hauch von seinem Gehirn einschaltet hat man bei diesem Film direkt verloren. Aber dafür sin die 95 Minuten Laufzeit schön kurzweilig erzählt ohne irgendwelche Längen.
Ada Wong als neuer Charakter im Film kommt richtig klasse rüber und ihr Anblick ist ein Genuss für die Augen. Weniger ein Genuss sind die Effekte, die sahen schon vor 14 Jahren scheiße aus und sind heute auch nicht besser geworden. Die Greenscreen und die CGI Monster sind als solche stets erkennbar.
Für mich ist dieser Film reines Guilty Pleasure, von der ersten bis zur letzten Sekunde Gute Laune Blödsinn, den ich mir bereits mehrfach angeschaut habe und bis heute nicht den Spaß an diesem Film verloren habe.

Teil 6:

Das große Finale der Resident Evil Saga. Wo Teil 5 mein persönlicher Lieblingsfilm der Reihe ist, ist Teil 6 für mich der schlechteste Teil der Reihe geworden.
Die Story ist natürlich wieder einmal sehr einfach gestrickt, mit netten Wendungen so dass man zumindest von der Story her einen ganz ordentlichen Abschluss kriegt, zumindest das war okay. Okay Blödsinn bleibt die Story natürlich weiterhin, mit fleißig Logiklöchern und schon sich sehr bräsig verhaltenden Charakteren.
Milla Jovovich spielt die Rolle auch wieder sehr taff. Der Rest des Casts na ja nettes Kanonenfutter, wobei Ali Larter wieder eine absolute Augenweide ist.
Problematisch wird es aber bei der Inszenierung, das zerstört den ganzen Film. Zum einen wären da die Effekte, man merkt die Green Screen Arbeiten teilweise noch mehr als bei den Teilen davor, sprich die Effekte sind noch mal eine Schippe schlechter geworden. Alleine die Tatsache dass die Flammen CGI extrem mies aussehen, richtig übel.
Immerhin ein paar Stunts sind ganz nett.
Und dann ist da noch die Kamera Arbeit und der Schnitt. Der Vorgänger waren herrliches Slow Motion Overkill, hier dagegen ist es ein Schnittgewitter vom Feinsten mit Fleißig Rumgeschüttel mit der Kamera, so wie es nicht aussehen darf, ein Gimmick was absolut verboten gehört und jeder der es einsetzt nie wieder im Filmbussiness arbeiten dürfte. Das zerstörte nahezu jede Actionszene. Wer Probleme mit Epilepsie oder Motion Sickness hat, wird bei diesem Film arge Probleme haben.
Mit seinen 107 Minuten Laufzeit ist dieser Film nicht nur der längste Film der Reihe geworden sondern auch der langatmigste. Hier wäre weniger Laufzeit besser gewesen.
In der Summe hat man einen Film mit Potenzial für einen ordentlichen NoBrainer komplett zerstört indem man Schnitt und Kamera verbockt hat und entsprechend den Film komplett nach unten zieht.

Bild:

Bei Bild merkt man von allem beim ersten und zweiten Teil einen starken Sprung im Vergleich zur alten Bluray, danach ist der Sprung nicht ganz so groß bedingt dadurch dass die jeweiligen Blurays da dann eine sehr gute Qualität hatten und da nicht mehr ganz so viel rauszuholen wurde.
Das Bild ist in der Summe ganz gut geworden mit sehr guten Farben und sehr guten Schärfe, reicht an Details und ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.

Ton:

Der englische Ton ist eine Wucht, extrem Kraftvoll mit tollem Detaillierten Raumklang mit tollen Bässen. Richtig klasse.

Extras:

Während den ersten 3 Filmen gibt es nur Trailer, erst bei den späteren Filmen gibt es Bonusmaterials, kurze Features und bedeutend weniger als bei den deutschen Disks.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0
bewertet am 30.07.2026 um 09:07
Patriot war für mich sowas wie Braveheart Light. Dabei hat der Film viel mehr zu bieten, die tatsächlichen Geschehnisse kann ich jetzt so nicht bestätigen und deswegen zählt bei mir in dem Fall nur der reine Unterhaltungswert. Und der ist in der Tat sehr hoch angesetzt. Und das obwohl schon die Kinofassung nahezu 3 Stunden Laufzeit mit sich bringt.

Der Film ist opulent, groß, großartig besetzt, hat einen richtig fiesen Schurken und eine an sich sehr interessante Geschichte.
Auch wenn man irgendwie das Gefühl hat, man weiß in welche Richtung sich der Film bewegt und wie er ausgeht. Stört nicht. Eine fette 4 von 5.

Das BILD der 4K Kinoversion geht in Ordnung, es ist sehr hell und zum Teil auch richtig scharf, meine Wertung bewegt sich bei 3,5 bis max. 4 von 5.

Die deutsche Tonspur erfüllt ihren Zweck, ist aber keine Offenbarung, es wird selten differenziert und wenig auf alle Lautsprecher gelegt. Daher auch 3,5 bis max. 4 von 5.

FAZIT: Die Frankreich 4K Scheibe hat eine deutsche Tonspur, besitzt allerdings auch nur die Kinoversion. Ist aber da und dort für 12 – 14 Euro zu bekommen, somit kann man nichts falsch machen. Ein guter Film auf einer ordentlichen Scheibe.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65G59LS
 
gefällt mir
0
bewertet am 25.07.2026 um 10:58
Ich hatte schon seit längerem mal wieder Lust auf diesen Film, aber nachdem ich die entsprechende Nachtprogramm Podcast Folge gehört hatte, war definitiv Zeit den Die Disk wieder in den Player zu schieben.
Zu meinen Teenie Zeiten lief dieser Film bei mir rauf und runter, aber meine letzte Sichtung ist schon deutlich über 10 Jahre her. Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und als großes Action Comeback für Sly gefeiert wurde, nachdem dieser versucht hatte in Arnies Fußstapfen zu treten und Komödien zu machen nur um dann kommerziell brachial zu floppen. Aber hier hatte er wieder ein Hit.
Inzwischen finde ich diesen Film nicht mehr ganz so überragend wie früher als Teenager aber dieser Film ist immer noch ein wirklich guter Streifen was vor allem an den hervorragenden Stunts liegt die damals wie heute immer noch richtig klasse sind, zumal hier noch ohne CGI gedreht wurde, sondern reines Stunthandwerk geleistet wurde und ich weiß noch wie der die Flugzeugsequenz damals gefeiert wurde und auch heute obwohl es an sich simpel aussieht stuntmäßig grandios ist.
Die Klettersequenzen und die Aufnahmen in den Bergen sind grandios und es hat sich gelohnt die besten Bergsteiger der Welt für die Klettersequenzen ranzuholen. Sly selbst zeugt hier auch gewohnt jede Menge Körpereinsatz und so manche Einschläge tun beim zuschauen richtig weh.
Die Story selbst ist recht simpel und es gibt nicht wenige die diesen Film einfach als Stirb Langsam in den Bergen bezeichnen, dessen Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weißen sind. Wobei ich finde ab und zu hat dieser Film inzwischen ein paar Längen, nicht viel aber man hätte den Anfang schon ein bisschen straffe erzählen können. Auch gibt es ein paar Momente die mir zu theatralisch waren.
John Lithgow Bösewicht ist super, mit einer richtig klasse Ausstrahlung wobei das Verhalten seines Charakters hier schon merklich kontraproduktiv und fast schon selbstzerstörerisch wirkt und ich mich fragte wie er es so lange geschafft hat ohne im Knast zu landen oder draufzugehen. Der Rest des Casts hat viele bekannte Gesichter die allesamt ihre Sache ordentlich machen.
Insgesamt ist dieser Film aufgrund seiner tollen Aufnahmen in den Bergen und seiner herausragenden Stunts immer noch sehr gut anzuschauen. Für mich zwar nicht der beste Stallone Filme aber lässt sich immer noch gut anschauen.
Bild ist super für das Alter, ebenso wie der ton.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
gefällt mir
0

Blu-ray Importe Film Tipp

 
Story
0,0
 
Bildqualität
0,0
 
Tonqualität
0,0
 
Extras
0,0
Bewertung(en) mit ø 0,0 Punkten

Film suchen