Ein neuer Vampirvirus, der Reaper Strain, grassiert unter den Vampiren. Einmal befallen, töten sie zur Nahrungsaufnahme Menschen und Vampire. In ihrer Not ersuchen die Vampire um Hilfe bei Blade, um die Reaper-Vampire zu bekämpfen. Blade willigt ein und kommt dem Ursprung der Reaper auf die Spur, die das Ergebnis genetischer Experimente sind. Blade wird jedoch von den Vampiren hintergangen. Er kann sich aber befreien, als Nomak, der Anführer der Reaper, ins Hauptquartier der Vampire einbricht.
Für mich ist die Fortsetzung sogar noch einen Ticken besser, als sein Vorgänger. Er geht dabei andere Wege, die mit Teil 1 kaum vergleichbar sind.
Hier erwartet man einen knallharten Actionfilm, wo das Thema Vampir Ursprung etwas in den Hintergrund rückt. Die Handlung ist dabei sehr gradlinig und hat einige Überraschungen parat. Blade diesesmal in einer ungewöhnlichen Rolle, da er von Vampiren um Hilfe gebeten wird. Der, der Vampire tötet, soll helfen, was einen gewissen Reiz mit sich bringt.
Alles wirkt schneller, härter und brutaler.
Der Cast bleibt mit den beiden Hauptdarstellern aus Teil 1 gleich besetzt, wird aber mit vielen neuen Characktere erweitert. Luke Goss als Bösewicht, der seine Rolle sehr gut ausübt und einem Bösewicht würdig ist. Leonor Varela als Nyssa, die Blade um Hilfe bittet. Ein sehr schöner Blickfang. Dazu noch Ron Perlman, der noch unbekannte Donnie Yen, Norman Reedus oder auch Thomas Kretschmann.
Sobald Blade in Aktion tritt, metzelt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Die Effekte sind dabei deutlich besser, als noch in Teil 1 und die sehen echt stark aus. Untermalt wird das mit noch Techno- und Rock-Beats. Hat schon einen gewissen Style. Auch das Setting wirkt wieder sehr düster, hab aber nicht mehr den kühlen und lieblosen Look, wie noch in Teil 1, sondern ist moderner gehalten. Einige Twists und Intrigen bekommt man auch noch. Das peppt die Story nochmal ein bisschen auf.
Blade II ist eine würdige Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat, als noch sein Vorgänger.
Die Blu Ray macht einen ordentlichen Eindruck. Schärfe und Details ind im hohem Bereich zu sehen. Farben sind natürlich und bestechen mit einen satten Kontrast. Auch der Schwarzwert ist hier wieder sehr gut ausgefallen.
Der Ton ist leider wieder in DD. Aber hier wurde besser abgemischt. Dynamik und Räumlichkeit sind deutlich besser, als noch in Teil 1. Dialoge klar verständlich.
Extras reichlich vorhanden.
Auch dieses SteelBook ist nur in matt gehalten. Front wie immer mit einer coolen Snipes Pose. Innendruck ziert den Lord Eli Damaskinos und Rückseite wieder mit Blade.
Es harmoniert sehr gut mit dem ersten Teil aus Japan. Eine Alternative gibt es von Zavvi, das allerdings in grau ist und sich mit dem rot schon beißt.
Eric Brooks ist ein Halbwesen aus Mensch und Vampir. Er hat die Kräfte der Vampire geerbt, aber nicht seine Schwächen. Als "Daywalker" geht er auf Jagd nach Vampiren, um sich an ihnen für den Tod seiner Mutter zu rächen. Hilfe erhält er vom Vampirjäger und Waffenentwickler Whistler. Beide sind auf der Suche nach dem Vampir Deacon Frost, der im Rat der Vampire aufbegehrt und die Vampirgottheit La Magra erwecken will. Frost lockt Blade in eine Falle und will ihn für das Erweckungsritual opfern.
Auch heute noch ist diese Marvelverfilmung absolut hervorragend.
Wesley Snipes war/ist die perfekte Besetzung dafür und spielt den "Antiheld" cool und lässig. Die Mentor-Schüler-Beziehung wird durch Kris Kristofferson erweitert und er spielt diese mit eine rauen Wärme. Seine Erfahrung macht sich hier sehr gut bemerkbar.
Ohne Bösewicht geht es natürlich auch nicht. Gespielt wird dieser von Stephen Dorff. Er spielt den Decon Frost mit einer eiskalte Performance. Auch der Nebencast spielt hier einige tolle Characktere. Donal Logue als Straßenvampir, Udo Kier als Oberhaupt oder N’Bushe Wright, die die engagierte Hämatologin spielt und versucht Blade zu helfen. Dabie entwickelt sich eine gewisse Tiefe zwischen den beiden, die an das Sohn/Mutter Verhältnis erinnert.
Blades Weg ist einsam und er existiert nur, um Vampire zu töten und das klappt hier vorbildlich. Sein Ziel verliert er dabei NIE aus den Augen.
Die Effekte sind heute ein wenig schlecht gealtert. Das Setting wirkt ein wenig kühl und lieblos, vermittelt aber eine gewisse Ästhetik und das passt irgendwie zum Film. Auch die Kampfszenen sehen heute noch klasse aus. Das Tempo hätte ein wenig knackiger sein können.
Blade ist auch heute noch ein mitreißender Superheldenfilm, mit einem düsteren Ton, sehr guter Action und herausragenden Schauspielern.
Trotz des Alters hat die Blu Ray eine gute Schärfe aufzuweisen. Feinste Details sind zu erkennen. Das leichte Filmkorn sorgt für eine tolle Farbgebung und der Schwarzwert ist sehr gut geworden. Ich habe mich noch zusätzlich die 4K besorgt. Das Upgrade lohnt sich, auch wenn die 4K der Blu Ray nicht in allen Belangen überlegen ist.
Der Ton in DD ist leider nicht so stark ausgefallen. Die Dynamik in den Actionszenen ist leider kaum vorhanden. Die Räumlichkeit leider auch unter der Abmischung. Subwoofer Einsatz eher sporadisch. Dafür sind die Dialoge verständlich abgemischt.
Extras sind im soliden Mittelfeld.
Das SteelBook ist mit das beste auf den Markt. Es ist leider nur matt und hat sonst keine Effekte aufzuweisen. Das Frontmotiv zeigt Blade in einer coolen Pose. Innendruck ziert Decon Frost und Rückseite nochmals mit Blade. Allerdings harmoniert dieses SteelBook sehr gut mit Teil 2 und Teil 3 aus Japan, weslhalb dieses SteelBook die beste Wahl ist. Toppen kann das nur das Zavvi SteelBook, welches Prägungen aufweist, aber auch nur matt ist. Immerhin gibt es dort einige Spotgloss Effekte. Rückseite ist auch besser ausgefallen und bietet ein schöneres Motiv.
True Lies gehört für mich zu den unterhaltsamsten Action Filmen des letzten Jahrhunderts. Die Chemie zwischen Arnie und Jamie ist top, und das, obwohl Arnie zuerst gegen die Besetzung von Jamie war. Hätte es „Ein Fisch namens Wanda“ nicht gegeben, hätte man aber Jamie nicht genommen. Ihr Striptease Szene ist heute legendär! Der Film bietet einfach alles. Gut aufgelegte Darsteller, eine klischeevolle James Bond Story, Humor und viel Action. Apropos Action, diese wirkt 32 Jahr später immer noch sehr gut, da vieles tatsächlich on Location und on Camera gedreht wurde. Und das sieht man, das spürt man. Und da wären wir bei einem negativen Punkt angelangt, ich kann mich nicht erinnern, einen Film gesehen zu haben, bei dem der Stuntman so oft und vor allem in Großaufnahmen zu sehen ist – und das so eindeutig. Das schmälert natürlich das Sehvergnügen. Ja sogar bei „einfachen“ Schlägereien ist Arnold kaum zu sehen. Ein weiterer Punkt ist die Länge, 15 – 20 Minuten weniger wäre wohl besser gewesen. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau, ich mag – ich liebe diesen sehr leichtflüssigen, unterhaltsamen, lustigen Action Film, und daran wird sich nichts ändern. Volle 5 von 5.
Das 4k UHD Bild – was wurde schon im Vorfeld geraunzt, boykottiert. Da wurden Screenshots angefertigt, wo heftigst ins Bild ran gezoomt wurde, um auf Fehler hinweisen zu wollen. Ja, der Film wurde durch KI gejagt und „optimiert“, leider nicht immer geglückt und es gibt tatsächlich Stellen, die sehr seltsam aussehen. Einstellungen, in denen die Gesichter wie aufgeklebt wirken, glattgebügelt. Das ist alles andere als optimal, jedoch darf man auch eines nicht vergessen, die Bilder bewegen sich und man pausiert nicht zu Hause und zoomt ran, ich zumindest nicht. Dann gibt es Stellen, wo das Bild erstaunlicherweise richtig unscharf und unruhig wirkt. Aber es gibt auch Stellen, die sehen richtig gut aus, der Kontrast passt, die Schärfe ebenso, es wirkt richtig gut, auch dank Dolby Vision. Ganz klar, wer den Film so sehen will, wie damals im Kino – wird hier enttäuscht sein. Wer nach einer HD/4K Scheibe sucht, damit die Lücke im Heimkino endlich geschlossen wird sucht, sollte hier zugreifen. Also, alles andere als perfekt, aber weit weg von einer Katastrophe – meine Meinung. Von mir eine 3,5 von 5, Tendenz zu 4.
Die Ton Spur habe ich ausschließlich im Dolby Atmos (OF) genossen. Diese ist recht wuchtig und dynamisch, die Highs werden ab und da auch beansprucht, aber große Sprünge kann man sich hier nicht erwarten. Insgesamt aber eine fette 4 von 5, wie ich finde. Zum Vergleich, die deutsche DTS Spur ist erstaunlich ebenfalls recht dynamisch und an vielen Stellen wuchtig, so dass sie sich nicht zu verstecken braucht. Und Thomas Dannenberg als Synchronsprecher ist eindeutig die bessere Wahl als Arnies original Stimme – Aussprache. *ggg*
FAZIT: Geiler Film, geile Unterhaltung – für mich einer meiner Lieblingsfilme mit Arnie und James Cameron beweist, dass er auch Comedy kann – wenn bis dato leider es nur bei diesem einen Versucht geblieben ist. Technisch ist die Scheibe vor allem, was das Bild angeht ein zweischneidiges Schwert, bei dem aus meiner Sicht, was die negativen Kritiken etwas übertrieben wurde, klar, alles andere als optimal – aber sehenswert, oder auch alternativlos. Ton ist top, Extras unterhaltsam, wissenswert. Für mich geht es in Ordnung.
Die englische 4K Scheibe entspricht der deutschen VÖ. Ist mitunter günstiger zu haben wie bei Rarewaves (2 für 30).
1979 war Roy Munson der nationale Bowlingmeister. Doch kurz nach dieser Ehre hat er sich mit den falschen Jungs angelegt, und seitdem fehlt ihm eine Hand. 17 Jahre später schlägt er sich mit seiner Gummihand damit durch, dass er Bowlingzubehör verkauft. Doch eines Tages lernt er den jungen amischen Ismael kennen, ein geborenes Bowlingtalent.
Ein abgewrackter Loser als Bowlingchampion, ein Armishtrottel, eine heiße Frau und Bill Murray als Antagonist. Kingpin packt das alles zusammen und macht richtig Laune.
Die Story ist schon harter Tobak. Eine Mischung aus Roadmovie, Sportdrama und fäkelhaften Humor.
Woody Harrelson spielt den ehemaligen Bowlingprofi erstaunlich gut. Eine Mischung aus Zyniker, Pechvogel und Alkoholiker. Seine Leben gleicht einem Wrack. Beißt sich aber Stück für Stück wieder ins Leben.
Randy Quaid als trotteliger Armishboy bringt Witz und Komik mit rein. Seine naive Art ist herrlich und trotzdem einfühlsam.
Vanessa Angel bringt ihr Sexappeal mit rein und entpuppt sich als taffe Frau. Ein Kontrast zu den anderen beiden.
Und dann noch Bill Murray. Seine Rolle ist wie für ihn Geschaffen. Freude am Spiel, charakterlos, eigennützig. Seine Auftreten in jeder einzelnen Szene ist wie ein "Strike" und Comedy pur. Allein durch seine Frisur macht er vieles lustiger.
Der Humor ist hier stellenweise unter der Gürtelinie. Politisch nicht korrekt, richtig derb und unanständig. Tittenboxen oder Bullenmelken, aber genau das liebe ich an den alten Filmen. Ist aber dennoch sehr warmherzig, auch wenn es ab und an ein paar Slapstickeinlagen gibt.
Das Finale ist packend und ein wenig traurig, aber auch mit einem kleinen Happy End.
Kingpin ist ein Mix aus Buddy Komödie, Raodtrip und etwas Armishkultur. Ein Gigantenduell zwischen Woody und Murray. 90ziger Jahre Nostalgie, mit reichlich Quatsch und viel Charme.
Gesehen auf Youtube in HD.
Es wird endlich Zeit wenigstens für eine deutsche Blu Ray.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich im Alter von 10 Jahren den Film zum ersten Mal sah. Meine Eltern waren ausgegangen und ich war allein zu Hause. Es war 22 Uhr und ich machte den Fernseher an und zappte durch. Zu meiner Überraschung fing gerade der fantastische Film an, eine ZDF-Filmreihe, die immer samstags ausgestrahlt wurde. Diesmal wurde „Dracula“ von 1931 gezeigt. Ich starrte gespannt auf den Bildschirm und war fasziniert von der Schauspielkunst eines Bela Lugosis, der mich in seinen Bann zog. Klar, ist man in dem Alter ja noch nichts gewohnt, jedenfalls nicht zu meiner Zeit. Der Film war jedenfalls damals für mich echt gruselig und mein Faible für Grusel- oder Horrorfilme war geweckt. Höhepunkt des Abends war, als meine Eltern wieder nach Hause kamen und ich dies nicht bemerkte, da ich angespannt das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgte. Als die Türklinke des Wohnzimmers sich bewegte, bin ich zusammengezuckt, weil ich dachte, Graf Dracula kommt persönlich ins Zimmer. Der Schreck meines Lebens. So viel zu meiner ersten Begegnung mit diesem Film.
Das Steelbook ist vorne farbig mit Dracula bedruckt, die Rückseite schmückt das US-Kinoplakat in Farbe. Das Steel steckt in einer Papphülle, die vorne in Schwarz-Weiß Dracula zeigt, wie er eine Frau beißt. Auf der Rückseite sind Bilder aus dem Film zu sehen. Ebenfalls in Schwarz-Weiß. Sehr schön gemacht.
Das Bild der Blu-ray ist gestochen scharf und der Ton glasklar.
Bonusmaterial ist massenhaft vorhanden, unter anderem die spanische Version des Films, in dem der gesamte Film nochmal mit spanischen Schauspielern gedreht wurde. Interessanter Bonus.
Mad Max: Fury Road ist für mich einer der konsequentesten und besten Actionfilme aller Zeiten und gehört im Genre ganz klar zur Speerspitze. Die Handlung ist auf ein Minimum reduziert, im Grunde fährt man von A nach B und wieder zurück und trotzdem schafft es der Film, seine Welt fast ausschliesslich über Bilder zu erzählen. Dieses konsequente „Show, don’t tell“ funktioniert erstaunlich gut und macht die postapokalyptische Welt unmittelbar erfahrbar. Die Action ist dabei schlicht atemberaubend und sucht ihresgleichen, sowohl in ihrer Kreativität als auch in ihrer Intensität. Besonders beeindruckend ist, wie der Film trotz umfangreichem CGI durch seinen raffinierten Einsatz nahezu komplett handgemacht wirkt. Dadurch entsteht eine physische Wucht, die viele moderne Blockbuster vermissen lassen und die das Geschehen extrem realistisch erscheinen lässt. Auch inszenatorisch überzeugt der Film auf ganzer Linie, die Kameraarbeit ist dynamisch und gleichzeitig klar, sodass man trotz des Tempos nie die Orientierung verliert. Das Colorgrading mit seinen starken Kontrasten verleiht dem Film eine einzigartige visuelle Identität. Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Tom Hardy und Charlize Theron, tragen zusätzlich zur Intensität bei. Der Score von Junkie XL ist extrem treibend und fügt sich perfekt in das Geschehen ein, fast wie ein zusätzlicher Motor der Handlung. Trotz der nahezu pausenlosen Action setzt der Film immer wieder kurze Ruhephasen, die dem Zuschauer erlauben, kurz durchzuatmen. Diese Balance sorgt dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt, ohne zu ermüden. Insgesamt ist Mad Max: Fury Road für mich ein absolutes Action-Meisterwerk und zählt klar zu meinen Lieblingsfilmen.
Damals habe ich mir noch die Videokassette ausgeliehen, ohne große Erwartungen, und war überrascht, wie spannend und mysteriös der Film ist. Die Auflösung des Misteriums empfand ich auch als gelungen.
Der Film ist zwar günstig produziert, hat aber seine Schauwerte. Das Mediabook besitzt das gleiche schicke Motiv wie die damalige Videokassette, was für mich ein weiterer Kaufanreiz war.
Das Bild ist meistens gestochen scharf, der Ton ist zwar mono, aber klar.
Das Bonusmaterial ist leider wenig und nicht der Rede wert. Einzig das Booklet als Dreingabe lohnt und man erhält da umfangreiche Einblicke in die Produktion des Streifens.
Ich liebe diesen Film. Der König der Sniper-Filme. Tom Berenger spielt den Master Gunnery Sergeant Thomas Beckett und ist für mich in dieser Rolle die Idealbesetzung, Billy Zane als sein Schüler ebenso. Die Geschichte entwickelt sich gemächlich, was aber nicht heißen soll, dass die Spannung auf der Strecke bleibt, ganz im Gegenteil. Die Action ist gut dosiert und wirkt realistisch. Überhaupt vermittelt der Film einen realistischen Eindruck, wie der Alltag eines Scharfschützen sein könnte, und genau das empfinde ich als die Stärke des Films.
Das Bild hat eine sehr gute Schärfe. Der Ton ist hervorragend. Man hat das Gefühl, mitten im Dschungel zu sein.
Das Bonusmaterial ist nicht üppig, beinhaltet aber ein Schmankerl in Form der alternativen Schnittfassung des Films.
Der Film ist Kult, keine Frage. Aber lohnt sich die Anschaffung der 4K Scheibe? Ganz klar ja.
Das Bild ist rauscharm, bietet eine authentische Filmkorn-Struktur und deutlich mehr Schärfe, was die Animationen aufwertet. Die 4K-Restauration bewahrt das filmische Korn, was nicht jedermanns Sache sein könnte, aber für ein authentisches Erlebnis sorgt.
Zum Ton. Der neue Dolby-Atmos-Mix wertet den Soundtrack und die Soundeffekte massiv auf. Bonusmaterial ist massenhaft vorhanden. Neu hinzugekommen ist „Heavy Metal: A Look Back“ ein 9-minütiges Retrospektiv-Featurette
Die 4K Scheibe bringt ganz klar einen Mehrwert gegenüber der Blu-ray.
Ich habe diesen Film seit dem BD Release nicht mehr gesehen aber als ganz gut in Erinnerung und durch den Actionkult Podcast bekam ich wieder Lust auf diesen Film und ich muss sagen mir machte dieser Film immer noch Spaß.
Optisch merkt man die DTV Herkunft schon, der Look der Kamera ist schon recht einfach gehalten, auch die Kulissen sind eher simpel. Vom Cast her ist Seagal das einzig wirklich bekannte Gesicht. Der Rest ziemlich unbekannt, wobei man zumindest sagen muss, der Cast macht zumindest bessere Arbeit als die ganzen Leute von den Ostblock Filmen. Allgemein ist dieser Film auch Optisch auch besser als seine Ostblock Werke.
Die Story selbst ist ein Man on Fire Rip Off, ohne natürlich annähernd die Qualität des Vorbilds zu erreichen, zumal es inhaltlich massive Logiklöcher gibt. Aber wenn man nicht nachdenkt macht dieser Film wie gesagt Spaß, was an einen sehr gut aufgelegten Seagal liegt, der sich hier diesmal deutlich weniger doubeln lässt und man merkt dass er selbst gute Laune beim Dreh hatte. Entsprechend wird er auch dadurch dass er mal Lust hatte, auch wieder deutlich cooler.
Bei den Actionszenen wird zwar viel mit der Kamera gewackelt, aber immerhin macht auch hier Seagal vieles selbst und die Härte stimmt, wobei dieser Film über die Laufzeit von 94 Minuten jetzt nicht unbedingt die Masse an Action hat. Etwas mehr hätte diesem Film gut getan, trotzdem muss ich sagen gehört dieser Film klar zu den besseren Seagal DTV Filmen
Bild hat eine sehr gute Schärfe jedoch immer mal wieder Filmkorn. Ton ist sehr gut, jedoch gibt es als Extras nur den Trailer. Schwach.
Der Film Furiosa: A Mad Max Saga ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie ein Werk mit mehrfacher Sichtung deutlich in der eigenen Wertschätzung steigen kann, denn nach meinem Kinobesuch war ich zunächst eher enttäuscht, obwohl ich ihn keineswegs schlecht fand. Meine Erwartungen waren nach Mad Max: Fury Road einfach zu hoch, was dem Film gegenüber im Nachhinein betrachtet nicht ganz fair war. Bei der Zweitsichtung im Heimkino konnte ich mich dann deutlich besser auf das einlassen, was der Film eigentlich erzählen möchte, weil ich nun wusste, welche Art von Geschichte mich erwartet. Für eine weitere Sichtung wollte ich dann meine neuen Heimkinolautsprecher ein wenig an ihre Grenzen bringen und habe mich bewusst entschieden, zuerst Furiosa und als nächstes dann Fury Road zu schauen, da beide Filme in Sachen Sound richtig stark abgemischt sind und sich dafür perfekt anbieten. Erstaunlicherweise ist der Film dadurch noch einmal ein gutes Stück in meiner persönlichen Bewertung gestiegen und wirkt inzwischen wie ein richtig starker Genrebeitrag. Zwar stört mich weiterhin der stellenweise künstlich wirkende Look mit sichtbar eingesetztem CGI, der die raue Authentizität des Vorgängers nicht ganz erreicht. Auch Chris Hemsworth empfinde ich als Antagonisten weiterhin nicht vollständig überzeugend, obwohl seine Figur grundsätzlich interessant und exzentrisch angelegt ist. Gleichzeitig überzeugt der Film jedoch mit einer deutlich umfangreicheren Handlung als sein direkter Vorgänger und nimmt sich mehr Zeit für Figurenentwicklung und Weltaufbau. Gerade dieser stärkere Fokus auf Story hat mir bei der erneuten Sichtung überraschend gut gefallen und gibt der Figur Furiosa zusätzliche emotionale Tiefe. Besonders gelungen ist dabei der Übergang von der jungen zur erwachsenen Furiosa, der so elegant umgesetzt ist, dass man ihn kaum bewusst wahrnimmt. Auch schauspielerisch weiss der Film zu überzeugen, vor allem Anya Taylor-Joy trägt die Rolle mit viel Präsenz und Intensität und passt hervorragend in diese raue Welt. Die Action erreicht zwar zu keinem Zeitpunkt ganz die ikonische Wucht von Fury Road, bleibt aber dennoch klar überdurchschnittlich und sehr kreativ inszeniert. Ein besonderes Highlight ist dabei die lange Tankwagen-Sequenz, die mit mehreren originellen Einfällen begeistert und für echtes Mad-Max-Feeling sorgt. Insgesamt habe ich mit dem Film mittlerweile meinen Frieden gemacht und sehe ihn heute als richtig guten und unterhaltsamen Actionfilm, der sich vor vielen aktuellen Genrevertretern nicht verstecken muss. Am Ende bleibt dennoch der Eindruck, dass der Film ein wenig zu lang geraten ist, auch wenn er inzwischen für mich deutlich besser funktioniert als noch nach der ersten Sichtung.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird Karelien von der Sowjetunion besetzt. Aatami Korpi begibt sich in das von der Roten Armee kontrollierte Gebiet, um sein Haus abzubauen und an einem sicheren Ort in Finnland wieder aufzubauen. Die Anwesenheit des legendären Soldaten vor Ort erregt die Aufmerksamkeit eines KGB-Agenten, der einen russischen Offizier mit krimineller Vergangenheit mit der Eliminierung des finnischen Veteranen beauftragt.
Sisu 2 fängt genau da an, wo Sisu aufhört. Allerdings ist die Story hier etwas anders und ist nicht ganz so spannend geraten, wie noch im Vorgänger. Das stört aber nicht im geringsten, da der Film deswegen trotzdem ziemlichen Spaß macht.
Jorma Tommila kehrt wieder in seine Rolle zurück und zeigt auch wieder seine beeindruckende Leistung. Alleine seine Mimik und Gestig sagt schon alles. Antagonist ist hier diesesmal Stephen Lang. Seine Rolle spielt er gut, allerdings ist seine Art und Weise eher mau geraten, da er kaum was selber macht. Erst im letzten Drittel zeigt er, was ein Bösewicht eigentlich machen soll.
Der Film braucht nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Die Action ist dabei wieder brachial in Szene gesetzt worden. Die physikalischen Gesetze werden hier gekönnt ausser Kraft gesetzt.
Alles wirkt dabei noch verrückter, noch stylischer, noch extremer, noch radikaler.
Der Gorefaktor wird hier nochmals um eine Stufe angehoben.
Leider merkt man auch etwas das CGI. Dennoch ist auch hier wieder vieles Handgemacht.
Das Tempo im Film ist enorm hoch. Es gibt kaum Verschnaufspausen. Es geht Schlag auf Schlag weiter. Die 90 Minuten werden vollkommen ausgenutzt.
Das Ende ist nochmal sehr rührend und zeigt Aatami Korpi von einer anderen Seite.
Nicht ganz so stark wie Teil 1, aber dennoch eine spaßige und unterhaltsame Fortsetzung. Ich würde einen weiteren Teil begrüßen.
Das Bild ist absolute spitze. Satte und kräftige Farben. Leichtes Filmkorn. Sehr guter Schwarzwert.
Der Ton ist brachial. In den Actionszenen knallt es nur so durch den Subwoofer. Eine starke Räumlichkeit der Umgebung und ein druckvoller und dynamischer Sound. Eine starke Abmischung.
Extras leider etwas mau ausgefallen.
Der Schuber kommt in Hochglanzoptik. Das Cover ist weltweit gleich ausgefallen. Mir gefällt es. Der Filmtitel ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kann damit leben.
Immerhin eine Edition mit Schuber, wie bei Teil 1 aus Italien. Das war mein Ziel. Das SteelBook gefiel mir überhaupt nicht.
Aufgrund der fehlenden Deutschen BD zur Ami-Version gegriffen: Coach Carter ist ein packendes Sport-Drama. Der Streifen besticht durch eine starke Performance von Samuel L. Jackson, der den unnachgiebigen Basketball-Coach mit einer perfekten Mischung aus Autorität und Herz spielt.
Das Bild wirkt zu weich und die Schärfe könnte besser sein. Die Farben sind ganz ok. Dem Sound fehlt es an Räumlichkeit und Druck. Die Dialoge sind gut.
Der Zweite Weltkrieg ist im April 1945 fast vorbei, doch gerade die letzten Kilometer ins Herz des Deutschen Reiches sind besonders hart umkämpft. An vorderster Front kämpft auch Sergeant Wardaddy, der seinen Sherman-Panzer "Fury" mit fünf Soldaten Besatzung befehligt. Kurz bevor die Kapitulation unterzeichnet wird, bekommt er einen letzten Auftrag: Mit seinem Panzer soll er weit hinter die feindlichen Linien vorstoßen, um das Nazi-Regime endgültig in die Knie zu zwingen.
Aus meiner Sicht ein absolut starker Film in seinem Genre. Und das fängt schon beim Cast an.
Dieser ist vollgepackt mit Namenhaften Stars. Vorallem brillieren Brad Pitt und Logan Lerman. Lerman bringt zu Anfang eine Unsicherheit mit sich, die man förmlich bei ihm sieht. Auch den Kulturschock eines Krieges sieht man ihn als Neuling spürbar an. Die Realität sieht nunmal anders aus. Der restliche Cast ist ebenfalls stark, jedoch etwas hinten den beiden zurück.
Dei Story folgt dem klassischen Kriegsgeschehen, wo sich eine Crew nochmals um einen letzten Auftrag kümmern muss. David Ayer hat auch ein Gespür für die angenehmen Seiten des Krieges, die er mit der Szene bei der deutschen Familie zeigt. Allerdings wirft er einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und dabei schlägt es einen wieder in die Magenkuhle.
Hier werden auch die Amis wieder besser dargestellt, als die deutschen Nazis. Ich habe damit keine Probleme, wenn der Patriotismus die Amis in den Vordergrund stellt.
Geht die Action los, bekommt man atemberaubende Szenen zu sehen. Die ganzen Panzerschlachten sind visuell ein Genuß. Ayer schafft es die Beklommenheit im Panzer fokusiert einzufangen. Man spürt den Druck, die hitzige und dichte Atmosphäre. Auch außerhalb des Panzers sind die Szenen spektakulär in Szene gesetzt. Auch wenn es etwas an Realismus fehlt, macht es den Film nicht schlechter. Die letzten 30 Minuten zeigen nochmals einen spannenden und brutalen Kampf, der aber auch hier ein wenig unrealistisch wirkt.
Am Ende war der Film ein starker Vertreter in seinem Genre. Auch wenn einiges nicht realistisch wirkt, schafft es der Film, den Krieg nahe zu bringen.
Das 4K bietet jetzt Dolby Vision und sieht nochmal um einiges besser aus, als die erste 4K Fassung. Für mich eine Referenzscheibe, in allen Belangen.
Beim Ton gibt es endlich HD Ton und der knallt nur so durch das Wohnzimmer. Eine brutale Dynamik, als ob man mittendrin sei.
Extras im Mittelfeld.
Das SteelBook hat das altbekannte Motiv, das es schon zuvor im SteelBook gab, nur etwas reingezoomt. Es ist in Hochglanz gehalten und bietet einige metallische Effekte. Innendruck und Rückseite überzeugen ebenfalls.
Der König Artus galoppiert mit seinen vier Rittern Sir Galahad, Sir Robin, Sir Bedevere und Sir Lancelot durch die Lande. Gott hat ihm den Wunsch angetragen, dass Artus den Heiligen Gral finden möge. Doch gemeinsam haben sie einige Hürden zu überwinden: dreiköpfige Riesen, Killerhäschen, wilde Frauen, verrückte Franzosen, Ni-Ritter, schwarze Bestien, Nebel und Polizei machen ihnen die Suche sehr schwer.
Der Film sollten eigentlich jedem bekannt sein.
Mit diesen Film haben sich sich in den Komödien-Olymp hochgegarbeitet. Die Story ist so absurd, das sie wieder cool ist. Slapstickeinlagen, bis zum Umfallen, Humor, der unter die Gürtelinie geht, geniale Wortspiele machen den Film zu einem echten Lacher. Vielleicht zündet auch nicht jeder Spruch oder Gag auf Anhieb.
Der Cast rund um die Truppe von Monty Python spielt absolut hervorragend und bietet genau das, was den britischen Humor ausmacht. Sie haben einfach den Charme, den man für solche Filme braucht.
Ansonsten einfach eine herrliche Komödie, abseits vom Mainstream und vielleicht nicht jedermanns Sache, da der Humor doch sehr eigenständig ist.
In Sachen Bild wurde zur Blu Ray nochmals einiges verbessert. Farben, Kontraste sind deutlich kräftiger und intensiver. Auch der Schärfegrad wurde angehoben. Das sieht alles sehr gut aus.
Der Ton liegt zwar in HD vor, jedoch sehr frontlastig gehalten. An Dynamik fehlt es auch etwas, Sorroudeffekte sind ok.
Die Extras sind sehenswert und bieten eine gute Mischung.
Das SteelBook ist matt gehalten und hat einige metallische Effekte. Prägungen sind nicht vorhanden. Die Front ist klasse und bietet coole Sprüche. Der Innendruck zeigt unsere Helden und sogar Gott ist auf der Rückseite. Die Rückseite ist aber unscharf gehalten, was den Gesamteindruck doch etwas trübt.
CREATOR ist ein sehr guter Film, mit einem sehr interessanten Thema, die Stärke liegt auch in der Umsetzung (on Location gedreht) und fantastisch gemachten Effekten (80 Mio. Dollar, da saufen Filme mit dem dreifachen Budget ab!) Starke 4 von 5.
Die technische Umsetzung der 4K Scheibe ist leider ein Trauerspiel. Das Bild ist grobkörnig, unruhig, verliert oft an Schärfe – vielleicht wirkt es auf einer großen Kinoleinwand besser (sehr schmale Balken kommen noch dazu) aber auf einem 65 Zoll TV nicht wirklich, somit bekommen wir ein Bild, das einem Film aus der Neuzeit nicht würdig ist. Knappe 3 von 5.
Auch die deutsche Tonspur enttäuscht, sie ist zwar dynamisch und räumlich, wirkt aber zahm, fast schon harmlos zu den gezeigten Bildern. Knappe 4 von 5.
FAZIT: Die französiche 4K Scheibe entspricht dem deutschen Pendenten, inklusive deutscher Tonspur. Der Film selbst ist Geschmackssache, mich hat das Thema gepackt, die Umsetzung ist phänomenal. Das kann man von der technischen Seite der 4K Disk leider nicht behaupten, hier enttäuscht vor allem das Bild. Bei Amazon FR oft um 10-12 Euro zu haben…..
Wer hier ein Reboot vom für mich sehr guten Film mit J.Lo erwartet, wird sehr wahrscheinlich bitter enttäuscht werden. Dazu genügt nur ein Blick auf den Cast des Films und man sollte "eigentlich" wissen, in welche Richtung der Film geht. Dem ist aber nicht so...
Der Film weiss leider nicht, was er sein soll... Eine Komödie, die leider nicht zündet für mich... Die ersten 30 Minuten hätte man sich komplett sparen können. Es passiert einfach nichts. Ein Horror-Streifen ist er auch nicht, da immer, wenn die Schlange erscheint, gleichzeitig versucht wird auf Lustig zu machen. Ebenso kommt die Schlange viel zu wenig vor und der Film verliert sich in endlosen Dialogen.
Das Bild und der Ton sind Sony-typisch ausgefallen. Nicht perfekt, aber groß etwas auszusetzen gibt es auch nicht. Die CGI-Schlange ist natürlich sofort als solche erkennbar, das hätte man besser hinbekommen können/müssen.
Der deutsche Ton liegt wie immer bei Sony in DTS HD Master Audio 5.1 vor, sowohl auf der Blu-ray als auch der 4K-Scheibe. Es fehlt für mich der letzte Druck in den entsprechenden Szenen.
Die Extras sind ebenfalls auf der 4K-Scheibe enthalten.
Das Steelbook kommt ohne jede Prägung daher und ist wie immer persönliche Geschmackssache. Ein farbiger Innendruck ist auch vorhanden. Das Steelbook ist komplett identisch mit der deutschen 4K-Steelbook Veröffentlichung.
Der Film ist für mich weder Fisch noch Fleisch und eine der größten Filmenttäuschungen der letzten Zeit.
Der ultimative 80er Jahre Actionfilm. Dieser Film vereint sämtliche 80er Jahre Klischees in einem Film und zelebriert diese Klischees regelrecht.
Ich habe diesen Film schon sehr oft gesehen und hatte wieder Lust drauf und erneut macht dieser Film von Anfang bis Ende tierisch viel Spaß. Ernst nehmen kann man diesen Film null. Logik wird auch gekonnt ignoriert aber jeder One Liner sitzt und Arnie kommt extrem cool rüber und man sieht ihm auch an dass er tierisch viel Spaß beim Dreh hatte ubd es liebe den unkaputtbaren Helden rauszuhängen. Überhaupt als Fan der 80er Jahre Action gibt es so viele Jubelmomente hier. Ich habe unglaublich viele Szenen gefeiert.
Die Action ist klasse in Szene gesetzt mit jeder Menge Geballer, Explosionen und schönen simplen Kämpfen, Kraft gegen Kraft bzw. Gewalt gegen Gewalt, dazu gibt es richtig tolle Stuntarbeit.
Die Laufzeit von 90 min. ist absolut perfekt. Es gibt keinerlei Längen und dieser Film fliegt nur so an einem vorbei.
Klar an sich ist dieser Film Blödsinn aber es ist tierisch unterhaltsamer Blödsinn.
Es ist einfach nur ein toller Fun Action Film den man sich immer wieder anschauen kann und man von Anfang bis Ende gute Laune kriegt.
Bild und Ton sind ganz okay, nichts überragendes
Eins der besten Serien, die ich je gesehen habe. Mayor of Kingstown nimmt sich nicht zurück, es gibt keine glänzenden Helden und die Serie will bewusst schocken. Wer "The Shield" mochte, wird sich hier wie Zuhause fühlen. Schade dass es keinen deutschen Release gibt.
Die Familie "Borger" besteht aus winzigen Figuren, die sich der Gegenstände von Menschen bedienen und sich in den Häusern anderer Leute einquartieren. Eines Tages wird die kleine Tochter Arrietty von Sho, einem vierzehnjährigen Jungen, entdeckt. Es beginnt eine verbotene Freundschaft zwischen dem aufgeweckten, neugierigen Mädchen und dem kranken Jungen und damit ein unvergessliches Abenteuer, das das Leben beider für immer verändern wird.
Arrietty - Die wundersame Welt der Borger taucht in die geheime Welt der Borger ein, die sich an den Sachen der Menschen bedienen. Sie sind unauffälig, sehr zurückhaltend und verstecken sich natürlich. Eines Tages wird sie durch einen Zufall von den kranken Jungen Sho gesehen und es entwickelt sich zur einen einzigartigen Freundschaft. Für andere sind sie lästige Diebe oder werden als Ungeziefer angesehen, doch für Sho ist sie zur einer Freundin geworden, mit der er sich super versteht. Arriety besticht durch seine wunderbaren & detaillierten Bildern, liebevollen Charackteren. Eine Coming of Age Geschichte, die den Respekt der Menschen akzeptiert, egal in welcher Form man sich befindet. Die Story wird dabei langasm und ruhig erzählt. Der Soundtrack ist atemberaubend und lebt von der Orchestik. Sanfte Klavier Einlagen, gefühlvolle Passagen lassen einen verzaubern. Highlight ist das Harfenspiel von Cécile Corbel. Die deutsche, sowie die japanische Versionen bieten absolut Gänsehautfeeling.
Das Ende empfand ich leider als schlecht. Da befindet sich eine Freundschaft in Arbeit und Arriety flieht mit ihrer Famile, um weitere Borger zu finden. Das war für mich leider nicht gut gewählt. Da war schon ein weinendes Auge mit dabei.
Dennoch taucht Arriety in eine Welt ein, die man so nicht kennt und einen verzaubert. Man sieht die Geschichte in einem anderen Blickwinkel.
Das Digibook ist in naturgrün gehalten und passt super zum Film. Das Covermotiv ist schön gemacht.
Das Bild ist wieder einmal absolut fantastisch. Referenzwürdig. Ton ist kraftvoll. Extras sind ok.
Sam Witwicky freut sich nach der dramatischen Rettung der Welt auf ein normales Leben. Doch bald wird er von seltsamen Visionen heimgesucht. Tatsächlich stellt sich heraus, dass "The Fallen", ein bösartiger und mächtiger Decepticon, damit droht, die Erde ins Chaos zu stürzen. Zusammen mit seiner Freundin Mikaela und dem Autobot Optimus Prime sowie dessen hochtechnologisierter Gefolgschaft auf vier Rädern stellt sich Sam ein weiteres Mal seinem Schicksal als Retter der Welt.
Bay macht da weiter, wo er bei Teil 1 aufgehört hat. Auf eine gut durchdachte Story braucht man auch hier nicht all zu groß hoffen. Auch das wird sich in den weiteren Teilen auch kaum ändern.
Am Cast hat sich nicht viel getan. Die bekannten Schauspieler schlüpfen wieder in ihre Rollen.
Allerdings setzt Bay wieder auf eine actionreiche Materialschlacht. Noch mehr Action, noch mehr Effekte, noch mehr Tempo. Auch die Anzahl der Decepticons und Autobots wurde nochmal erhöht. Die neuen Designs können auch wieder punkten.
Am Unterhaltungswert mangelt es nicht, denn der macht immernoch Spaß. Ein wenig Humor darf auch nicht fehlen. Die Locations können hier auch wieder punkten. Sehr schöne Aufnahmen, vorallem in Ägypten.
Wer eine tiefgründige Story, mit Entwicklungen der Characktere sucht, ist hier fehl am Platz.
Bay punktet hier wieder mit ordentlicher Action und starker Effekthascherei. Auch hier gilt...Hirn aus und Spaß haben.
Das Bild ist auf Referenzniveau. Satte und kräftige Farben. Die Schärfe ist hervorragend.
Der Ton ist mal wieder schwächer zu beurteilen. Es fehlt auch hier die Dynamik und die Räumlichkeit. Gerade in den Actionszenen lässt man vieles vermissen. Die Abmischung ist nicht gut geworden.
Extras sehr wenig.
Highlight ist hier das SteelBook. Der Rahmen und der Filmtitel sind geprägt. Es ist matt gehalten, kommt aber mit vielen metallischen Effekten. Das Frontmotiv weiß zu gefallen. Innendruck ehr schwach. Die Rückseite ist zwar minimalistisch gehalten, macht aber doch schon was her.
Rokurou Okajima ist ein Angestellter einer großen Firma in Tokio. Als sein Schiff auf einer Geschäftsreise in Südost-Asien von einer Gruppe Piraten überfallen wird, wird er als Geisel verschleppt. Die Lagoon Company besteht aus ihrem Anführer Dutch, der schießwütigen Revy und dem Techniker Benny. Die drei haben es nur auf die CD mit Plänen für Atomwaffen abgesehen, die Rokurou dabei hat, und wollen mit seiner Entführung noch etwas Lösegeld rausschlagen.
Die Firma interessiert sich aber nicht für das Schicksal von Rokurou, der sich inzwischen mit seinen Entführern angefreundet hat, und entsendet eine handvoll Söldner, um Rokurou und die Piraten auszulöschen.
Durch eine rettende Idee von Rokurou werden die Söldner getötet und die Piraten, beeindruckt von seiner Leistung, nehmen ihn in die Crew der »Black Lagoon« auf. Fortan nennt er sich »Rock« und erfüllt für die Lagoon Company Aufträge für die Mafia und verschiedene Verbrechersyndikate.
Die Story ist hier einfach simpel gestrickt. Die Crew nimmt halt diverse Aufträge an und geht diese dann nach. Die sind in verschiedene Arcs unterteilt. Die Handlung erinnert dabei schon ein wenig an z.B. Cowboy bebop, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Die Folgen bietet dabei kaum Abwechselung und wirken schon etwas monoton, aber dennoch macht das Geschen absolut Spaß.
Das liegt aber auch zum größten Teil an der Action und den Hauptcharackteren.
DIe gute alte Revi bietet hier den meisten Fanservice. Schießwütig, immer einen collen Spruch auf Lager, aber auch eigensinnig.
Dann haben wir noch Dutch, der nicht viel spricht, aber durch seine Coolness glänzt. Auch sein Auftreten ist sehr stark. Ein richtiger Badass.
Techniker Benny ist ein wenig der Nerd. Weiß alles und kann allles.
3 Unterschiedliche Characktere, wie sie sind sein können. Auch die Dialoge zwischen ihnensind einfach herrlich und es macht ihnen Spaß, zuzuhören. Eigenwillig, aber dennoch unterhaltsam.
Die ganzen Nebencharacktere haben auch noch eine gewissen Charme und es bietet sich eine Vielzhal an Kuriositäten an. Das bringt auch nochmal Leben in die Serie rein.
Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Dieser enthält schon viel Sarkasmus, ist ziemlich böse und auch der schwarze Humor kommt hier nicht zu kurz.
Die Action ist dabei sehr wild und es gibt Schießerein, bis das Zeug hält. Auch der Härtegrad ist nicht zu verachten. Es geht schon nicht zimperlig zur Sache.
Auch wenn Staffel 1 etwas holprig anfängt, macht diese Serie unheimlich Spaß. Das liegt an der tollen Action und ihren Charackteren. Die Handlung bleibt dabei etwas auf der Strecke, aber im Großen und Ganzen ist die Serie pure Unterhaltung.
Das Bild der Serie ist für das Alter ziemlich gut. Die Farben wirken kräfitg. Die Schärfe ist gut, wenn auch nicht im höheren Bereich. Die Animationen sind flüssig.
Der Ton ist in Ordnung. Die Dialoge sind klar verständlich. Der Anime lebt von seiner Action, die hier an Dynamik missen lässt. Sorroudeffekte könnten besser sein.
Deutsche Synchro absolut hervorragend besetzt. Eine starke Synchro, wie man sie heute vermisst.
Extras Fehlanzeige. Es gibt keine.
Immerhin gibt es einen schicken Pappschuber, der die Edition ein wenig aufwertet. Das Frontmotiv weiß zu gefallen und bietet etwas Fanservice ;)
John Woos Abschiedsgeschenk ans HK Kino, bevor dieser nach Hollywood ging. Oft gesehen und immer wieder geil. Auch wenn ich in der Summe The Killer für den besseren Film halte, ist Hard Boiled immer noch ein grandioses Meisterwerk. Alleine die Eröffnung im Teehaus habe ich unzählige Male gesehen. Was für eine Eröffnung. Zurecht bis heute einer der besten Ballersequenzen der Filmgeschichte. Ein Fest für die Augen. Hier sind die Bösen noch richtig böse und ballern gnadenlos Zivilisten ab weil sie im Weg standen. Auch die Cops diskutieren nicht lange, es wird erst geschossen und dann Fragen gestellt.
Nach der Eröffnung gibt John Woo dem Zuschauer etwas Zeit die Charaktere und die Situation vorzustellen. Nicht so komplex wie bei A better Tomorrow oder The Killer aber dafür immer noch mit mehr Tiefe als alle Hollywoodblockbuster der letzten 10 Jahre zusammen. Chow Yun Fat beweist auch wieder warum er der beste Heroric Bloodsheed Darsteller ever ist. Keiner rockt zwei Knarren so gut wie er und liefert schauspielerisch eine gute Leistung ab. Tony Leung als Gegenpol spielt natürlich auch gewohnt klasse. Zurecht bis heute einer der besten Schauspieler Chinas und Anthony Wong spult den schmierigen Bösewicht natürlich souverän runter.
Die Typischen John Woo Heroric Bloodsheed Elemente wie die Zeitlupen oder Gegenüberstellung kommen wie immer klasse rüber.
Die Verschnaufpause nach der Eröffnung dauert dann auch keine halbe Stunde, die Schlacht im Lagerhaus ist zwar auf eine Art maßlos übertrieben weil alles bei jeder Kleinigkeit aber gleichzeitig so wunderbar aufgenommen, dass man von den Bildern absolut fasziniert ist. Aber es kommt dann noch das über 30 Minuten lange Finale im Krankenhaus die Filme wie Stirb Langsam wie ein langweiliges Drama aussehen lassen. Ein unglaubliches Dauergeballer was trotz der langen Laufzeit nie langweilig wird. Überhaupt vergehen die über 2h Laufzeit des Films wie im Fluge. Einfach weil es so unglaublich gut aufgenommen und in Szene gesetzt wurde. Einfach purer Filmgenuss in Zeiten wo die Kamera noch nicht wackelte. Der Bodycount des Films ist unglaublich. Selbst John Wick macht im seinen Filmen nicht so viele Leute platt wie hier bei Hard Boiled alles niedergeballert wird.
Egal wie oft gesehen ein Actionmeisterwerk was seines Gleichen sucht und bis heute zu den ganz ganz großen gehört.
Das Bild sah nie besser aus, wobei man auch merkt dass das Ursprungsmaster schon problematisch war, die die in Hongkong ihre Master sehr schlecht behandeln. Es gibt immer mal wieder unschärfen, aber es das Bild blieibt zumidnest stets sauber ohne grieseln, Filmkorn oder rauschen. Aber es gibt auch Szenen wo ich dachte wow das sieht jetzt atemberaubend gut aus.
Der Ton dagegen ist okay, er reißt keine Bäume aus aber ist ausreichend.
Als Bonusmaterial gibt es wirklich extrem viel
Den zweiten Teil der Dirty Harry Reihe habe ich bereits mehrfach gesehen und durch den Actionkult Podcast hatte ich wieder Lust drauf und ich muss sagen dieser Film macht immer noch extrem viel Spaß.
Dieser Film ist etwas actionlastiger als sein Vorgänger aber lässt trotzdem nicht klassische Ermittlungen aus den Augen und ist dadurch ein schöner harter Cop Thriller alter Schule wie sie es heute nicht mehr gemacht werden und trotz seiner über 2h Laufzeit ist dieser Film enorm Kurzweilig.
Clint Eastwood ist in der Rolle des Harry natürlich wieder einmal die absolute Coolness in Person mit einer tollen grimmigen Ausstrahlung und dazu dieser tolle schwarze Humor, wodurch ich ständig Grinsen musste. Seine Sprüche sind wieder herrlich.
Die Action selbst ist gur gemacht, mit deutlich höherem Bodycount wie bei Teil 1 und teilweise richtig guter Härte.
San Francisco als Kulisse kommt auch wieder klasse rüber, deutlich besser als im ersten Teil wo der Großteil des Films auf einem Studiogelände gefilmt wurde. Hier dagegen gibt es mehr Landschaften zu sehen.
In der Summe ein zeitloser Filmklassiker den man sich immer noch wunderbar anschauen kann.
Bild ist für das Alter ganz ordentlich. Ab und zu gibt es zwar ein paar Unschärfen aber ok. Solide Blu Ray Quali. Englische Ton ist ganz ordentlich, aber wie bei Teil 1 fehlt auch hier die Wucht. Deutsch ist Mono.
Bonusmaterial ist ok.
Als Teenager lief dieser Film bei mir rauf und runter. Inzwischen ist meine Letzte Sichtung schon locker 10 Jahre her. Durch den Actionkult Podcast hatte ich aber wieder Lust auf diesen Film.
Alleine wegen der Tatsache dass man im ersten Teil ein anderes Ende verwendet hat als in der Romanvorlage machte diesen Film möglich. Das Drehbuch stammt diesmal in einer Zusammenarbeit von James Cameron und Stallone und Story mäßig geht man in eine ganz andere Richtung. Hier wird mehr Action geboten als im ersten Teil und der Bodycount steigt gewaltig, auch was die Brutalität angeht, geht es noch mal mehr ab.
Aus heutiger Sicht wirkt der Film natürlich ziemlich cheesy aber für damals war es einfach nur cool und spätestens in der letzten halben Stunde zaubert es jedem Fan der 80ger Jahre Action ein Lächeln ins Gesicht umso erstaunlicher ist es dass der Film vom Deutschen Filminstitut ein Prädikat Wertvoll gekriegt hat.
Der Dschungellook kommt richtig klasse rüber mit richtig toller Atmosphäre. Man spürt die Hitze als Zuschauer regelrecht und dazu diese richtig klasse handgemachte Action, schlichtweg unglaublich und selbst aus heutiger Sicht von der Stuntarbeit absolut spektakulär anzuschauen. Man sieht auch deutlich dass viele Stunts von Stallone selbst gemacht wurden.
Die Erzählgeschwindigkeit ist unglaublich hoch und die 95 min. Laufzeit sind perfekt und dieset Film fliegt nur so an einem vorbei.
Ein toller Actionkracher der nach all den Jahren immer noch viel Spaß macht.
Das Bild ist ein auf und ab. Mal denkt man wow richtig edel, super HD Feeling und Schärfe und das für einen 25 Jahre alten Film nur um dann wieder auf DVD Niveau herab zu sinken und extrem unscharf zu werden. Filmkorn gibt es aber keins.
Der Ton war sehr enttäuschend. Irgendwie leise und der Klang war nicht wirklich detaillreich.
Bonusmaterial ist ein Witz. 8 Minuten Interview und dann noch identisch mit dem Bonusmaterial vom ersten Teil. Sowas hat der Film nicht verdient.
Die Comicvorlage gehört zu den besten Comics aller Zeiten. Ich selbst habe diesen Comic natürlich gelesen und fand diesen ebenfalls genial. Auch habe ich die Verfilmung von Zack Snyder gelesen und empfand diesen als sehr gelungen. Nun ist die neuste Verfilmung, diesmal von den DC Animations.
Inhaltlich hat man die Vorlage 1 zu 1 verfilmt nur optisch im modernen Cell Shading Motion Comic Style. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach einer Zeit war ich voll drin und die Geschichte ist natürlich sehr gut erzählt und atmosphärisch unglaublich dicht. Die Film Noir Atmosphäre spürt man zu jeder Sekunde und natürlich ist die Story wieder sehr komplex erzählt und keine Einfache Kost ohne große Action. Hier sind die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund und wie in er Vorlage ist Rorschach natürlich die Showstealer. Titus Welliver spricht diesen auch sehr gut auch wenn ich Jackie Earle Haley wie er sprach besser finde. Auch der andere Cast macht seine Sache sehr gut.
Die Punkt um Chapter 1 zu beenden ist sehr gut gewählt und man lässt einen voller Vorfreude auf Chapter 2 zurück
Chapter 2 fängt dann natürlich da an wo Chapter 1 aufgehört hat und das hohe Level des ersten Chapters wird gehalten.
Durch die Ruhige Erzählweise ist dieser Film natürlich nicht jedermans Sache, aber trotzdem gehört die Geschichte zu den ganz großen Titeln die man zumindest mal gesehen haben muss. Das Ende der Story ist natürlich auch heutiger Sicht eher ungewöhnlich und brachial aber trotzdem diese Geschichte hat es einfach nur in sich.
Aus technischer Sicht hat man eine hervorragende BD geboten. Tolle Farben, sauberes Bild sehr gute Schärfe.
Der englische Ton ist kräftig und reich an Details mit sehr gutem Raumklang.
Das Bonusmaterial ist komplett HD und hat in der Summe ca. 1h an Features.
Der Schüler Sam Witwicky wird in den Krieg einer außerirdischen Roboterrasse hineingezogen, als er sein erstes Auto kauft. Dieses ist nämlich ein Autobot, das Sam vor den Außerirdischen namens "Decepticons" beschützt. Gemeinsam mit neuen Verbündeten muss Sam einen Plan schmieden, um die Welt vor der bevorstehenden Zerstörung durch die Decepticons zu retten und gleichzeitig die Autobots zu beschützen.
Wo Michael Bay drauf steht, steckt auch Bay drin. Aus meiner Sicht ist der Film auch heute noch schwer unterhaltsam.
Die Story reißt jetzt keine Bäume aus. Dafür ist sie auch zu platt und braucht auch gute 45 Minuten, um endlich mal was an Action zu bekommen. Der Anfang braucht zwar etwas, dennoch funktioniert die Handlung wunderbar.
Das Cast kann sich sehen lassen. Namenhaft besetzt. Shia LeBeouf spielt hier eine etwas komische Figur, bringt aber dennoch Humor mit und hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. Dann haben wir noch Megan Fox. Ihr Schauspieltalent lässt zu wünschen übrig, aber dafür ist sie einfach ein heißer Blickfang und das zeigt sie auch. Das genaue Gegenteil von LaBeouf.
In Sachen Action sehen wir Josh Duhamel und der noch unbekannte Tyrese Gibson. Beide spielen ihre Rollen sehr Ernst und glaubwürdig. Den Humor bringt John Turturro auch mit. Seine Rolle ist schon lustig dargestellt worden, aber passt auch zu ihm, obwohl seine Rolle ernster sein müsste. Jon Voight als Verteidigungsminister runden den starken Cast ab. Auch einige Nebenrollen sind gut besetzt worden.
Als Transformers haben wir hier eine Menge Auswahl zu bestaunen. Coole Designs, durchdacht und sehr detailreich. Die Verwandlungen haben auch hier einen sehr starken Effekt und sehen schon stylisch aus. Auch die Kämpfe zwischen den Transformers und Decepticons sind sehr gut inszeniert worden.
Wenn die Action losgeht, lässt es Bay ordentlich krachen und dafür ist er bekannt. Alles wird zerstört, was nicht am Boden feststeht. Auch heute noch sind Effekte tadellos und können mit heutigen Produktionen mithalten.
Trotz der sehr langen Laufzeit gibt es kaum Langeweile.
Eine intelligente Story braucht Transformers nicht, um zu punkten. Das alleine macht Bay mit seiner Action komplett weg. Hirn aus und den Spaß genießen.
Das Bild sieht auch huete noch absolut fantastisch aus. Satte und kräftige Farben, die sehenswert leuchten. Die Landschatfsaufnahmen sind phänomenal und plastisch herausragend. Der Schwarzwert absolut stark. Die 4K haut noch noch mehr raus, aber im Endeffekt reicht die Blu Ray vollkommen aus.
Der Ton ist leider ziemlich schwach geworden. In Sachen Action fehlt es an Dynamik und Räumlichkeit. Dialoge sind auch nicht immer gut abgemischt und gehen ab und an mal unter.
Extras eher schwach.
Punkten kann aber dieses schicke SteelBook. Rahmen und Titeprägung auf der Vorderseite. Dazu noch mit schönen Spotglosseffekten. Optimus Prime und Megatron zieren Front und Back. Gut gegen Böse. Tolle Motive. Innendruck ist auch gut gewählt worden.
Eine tolles SteelBook von play. Das waren noch Zeiten, wo es solche schicken SteelBooks gab.
Tief unten in der Stille des Ozeans lebt Arielle, die Meerjungfrau. Sie ist die Tochter von Triton, dem Unterwasserkönig, aber anstatt ihren höfischen Pflichten nachzukommen, geht sie lieber zusammen mit dem kleinen Fisch Fabius auf Entdeckungsreise an die Oberfläche und sammelt Schätze von den Menschen. Arielle wünscht sich nämlich heimlich selbst ein Mensch zu sein. Bei einem Unwetter rettet Arielle Prinz Eric das Leben und von da an ist es dann um sie geschehen.
Arielle gehört zu den stärkesten Filmen von Disney und man taucht in eine wundervolle Unterwasserwelt ein. Der Anfang fängt ziemlich harmonisch an. Ein Wechsel aus Musik und farblichen Bildern, die die einzelnen Characktere so langsam vorstellen. Arielle die Meerjungfrau selbst, die Krabbe Sebastian, die Flunder Sebastian und Triton, der Meereskönig. Dabei wirkt die Geschichte auch sehr mythologisch. Man sieht hier die typische Vater-Tochter Beziehung sehr speziell. Arielle, die sich gerne nach echten Beinen sehnt und sich ein Leben als Mensch wünscht. Natürlich sind Väter da anders und er verbietet ihr solch einen Wunsch. Dabei ist es aber so, das Kinder erwachsen werden und man sie gehen lassen sollte. Ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenständigkeit.
Die Dramaturgie der Handlung nimmt seinen Lauf, als Arielle einen bösen Pakt mit Ursulla eingeht, ein Tintenfisch und ihre "böse" Tante. Dieses Angebot wird aus purer Verzweiflung angenommen und ihr Wunsch, den Prinzen zu treffen, geht in Erfüllung. Jedoch bleibt das nicht ohne Folgen, da dieser Pakt ein Verlust Arielles Stimme mit sich bringt.
Jedoch bleibt ein Happy End nicht aus. Ursula wird durch ihre eigene Arroganz selbst zum Opfer, Triton erbärmt sich und lässt seine Tochter ziehen und ihr Leben fängt jetzt erst richtig an.
Die Unterwasserwelt sieht dabei fantastisch aus. Die bunte Vielfalt lässt keine Wünsche offen. Es wird viel gesungen, was ich eigentlich überhaupt nicht mag, aber die Lieder sind allesamt wundervoll und verzaubern einen.
Die ganzen Figuren haben ihren eigenen Charme. Hin und wieder wirkt die Atmosphäre recht düster, sonst eher farbenfroh und hell.
Arielle ist auch heute noch ein starker Vertreter von Disney, mit ihrer einzigartigen Story und gefühlenvollen Chrackteren.
Das Bild sieht immernoch stark aus. Die Farben wirken knallig und bunt. Die Animationen sind äußerst authentisch und sind stark umgesetzt worden.
Der Ton ist ebenfalls sehr gut geworden. Ein toller Soundtrack. Dialoge klar verständlich. Sourroundeffekte nicht immer gut verteilt.
Extras im guten Mittelfeld.
Highlight ist das SteelBook. Es ist in matt gehalten, bietet aber eine Rahmenprägung und der komplette Filmtitel ist geprägt. Die Front ziert Arielle. Schönes Motiv. Der Druck ist gut. Leider sind Innendruck und Rückseite sehr eintönig und komplett verschenkt worden. Da hätte man sich mehr Kreativivtät einfallen lassen sollen.
Wenn ich an Francis Ford Coppola denke, kommen mir sofort große Werke wie Der Pate, Apocalypse Now oder Rumble Fish in den Sinn. Filme mit Wucht, Vision und einer ganz eigenen Handschrift. Umso überraschender ist es, dass Peggy Sue hat geheiratet sich anfühlt, als hätte ihn eher seine Tochter Sofia Coppola inszeniert – leise, verspielt, aber auch irgendwie orientierungslos.
Der Film erzählt vom Älterwerden einer Frau und von verpassten Chancen, ein eigentlich starkes Thema. Kathleen Turner bringt grundsätzlich die nötige Präsenz mit – besonders kennt und schätzt man sie aus ihren Filmen an der Seite von Michael Douglas. Doch hier wirkt sie überraschend oft überdreht und stellenweise sogar nervig, was der emotionalen Wirkung eher schadet als hilft.
Auch das Casting wirft Fragen auf: Helen Hunt spielt ihre Tochter, obwohl sie nur etwa acht Jahre jünger ist. Das reißt einen immer wieder aus der Illusion und wirkt schlicht unauthentisch.
Dabei ist der Film prominent besetzt: Nicolas Cage und Jim Carrey sind mit dabei – doch beide bleiben erstaunlich blass. Gerade Cage fällt eher durch eine schräge, fast schon anstrengende Darstellung auf, statt dem Film etwas besonderes zu geben.
Fazit:
Insgesamt fehlt es Peggy Sue hat geheiratet an Klarheit und emotionaler Kraft. Die Idee ist interessant, aber die Umsetzung wirkt unausgegoren und teilweise unerquicklich.
Ich würde den Film am ehesten mit Meerjungfrauen küssen besser vergleichen – ein ähnlich zäher, stellenweise langweiliger Film, der trotz bekannter Gesichter und guter Ansätze einfach nicht richtig zündet.
Die Collegestudentin Casey wird von verstörenden Träumen und Visionen geplagt. Sie beginnt auf eigene Faust, Nachforschungen zu betreiben und entdeckt ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwillingsbruder furchtbaren medizinischen Experimenten ausgesetzt. Ein Dämon ergriff damals Besitz von ihrem Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht. Casey soll ihm bei seinen perfiden Plänen beiseite stehen.
Die Story ist hier doch schon arg an den Haaren herbeigezogen. Nazi Experimente, die damals schief gelaufen sind, da rächt sich ein "Dibbuk" an der neuen Generation. Die Handlung folgt dann einem gewissen Prinzip, der Nachforschung, wieso das überhaupt. Am Ende folgt natürlich ein Exorzismus. Zwischendurch macht sich der Dibbuk bemerkbar, folgt seinen Taten und tötet. Die zwischenzeitlichen Jumpscares funktioniereen nicht wirklich. Der Horroranteil ist vorhanden, schockt aber heute irgendwie keinen mehr so wirklich. Die CGI Effekte sehen heute echt schlecht aus. Die Optik und das Design können hier aber punkten und sehen noch einigermassen gut aus.
Von den Schauspielern liesst man hier große Namen. Hauptcharackter ist hier Odette Annable. Um ehrlich zu sein, speilt sich nicht besonderlich gut. Ja, man nimmt ihr einige Szenen ab, jedoch agiert sich nicht gut. Eine solide Leistung. Die Auftritte von Gary Oldman und Idris Elba sind hier völlig misraten. Ihre Screentime ist arg begrenzt und die Auftritte eher mittelmässig. Atticus Shaffer, bekannt aus The Middle, überzeugt hier noch am meisten. Sein Auftreten wirkt schon unheimlich und angsteinflößend. Aber auch Ethan Cutkosky, als Barto, konnte hier sein Können zeigen. Sein Erscheinungsbild konnte wenigstens Gänsehaut erzeugen.
Am Ende ein Film von der Stange, der heute nicht mehr shockt. Magere Story, kaum Grusel, mittelmässige Schauspieler. Gesehen im Extended Cut.
Das Bild ist in Ordnung. Farblich wirkt das alles etwas kühl, untermalt aber die Stimmung im Film. Schwarzwert ist gut. Das Filmkorn kommt geringfügig zum Einsatz, funktioniert hier aber als Stilmittel. Kontrast und Schärfe gehen auch in Ordnung.
Der Ton kommt gut rüber. Der Subwoofer hat gut zu tun. Dialoge sind immer klar verständlich. Sourround kommt mittelmässig zum Einsatz. Alles kommt sehr frontlastig rüber.
Extras mau.
Lobenswert ist hier der Lenticularschuber, der einen guten Effekt hat.
Michael Myers ist zehn Jahre alt, als er in der Nacht von Halloween zum ersten Mal Morde begeht. Die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois stehen unter Schock und Michael kommt in eine geschlossene Anstalt unter die Obhut von Dr. Loomis. Der versucht jahrelang zu ihm durchzudringen, jedoch vergeblich. 15 Jahre später gelingt Michael Myers die Flucht. Haddonfield bereitet sich indes gerade auf das Halloween-Fest vor und ahnt noch nicht, wer auf dem Weg zu ihm ist.
Rob Zombies Neuverfilmung vom Kultklassikers aus dem Jahr 1978.
Der Anfang beschäftigt sich mit dem Familienproblem der Myers, das hier stark in den Fokus rückt. Ein gewaltätiger und alkoholsüchtiger Vater, die nervige Schwester. Einzig und allein die Mutter kümmert sich um Myers. Man lässt sich dabei sehr viel Zeit. Daeg Faerch spielt den jungen Myers unglaublich stark. Alleine schon sein eiskalter Blick reicht aus, um Gänsehaut zu bekommen. Ein Schauer läuft da über den Rücken rüber.
Malcolm McDowell spielt den Doktor richtig gut. Für mich eine gute Besetzung. Sheri Moon Zombie spielt hier die Mutter und kommt glaubhaft rüber.
Hauptcharakter im zweiten Abschnitt ist dann Scout Taylor-Compton, die eine gute Figur macht und hier sehr gut spielt. Danielle Harris kann man aus Halloween irgendwie nicht wegdenken. Immernoch eine süßes Ding.
Tyler Mane spielt hier den Myers und wurde stark besetzt. Allein schon seine Körpergröße, seine Statur macht ihn so unheimlich. Auch seine Make wurde wieder sehr gut getroffen. Ein Hühne, wortlos und brutal in Einem.
Ansonsten folgen wir der klassichen Myers Routine. Dieser behält die Kernelemente, bringt aber trotzdem frischen Wind mit rein.
Die Atmosphäre wurde hier super getroffen. Der Halloween Look, die Stadt Haddonfield, dunkel und düster gehalten.
Der Härtegrad geht in Ordnung. Die Szenen sind schon brutal gestaltet, sind aber ab und an im Off zu sehen. Da hätte ich mir mehr zu sehen gewünscht.
Der Spannungsbogen bleibt eingentlich auf einem guten Level.
Der ikonische Soundtrack darf natürlich auch nicht fehlen. Der verleiht einem immernoch Gänsehaut.
Rob Zombie hat mit der Neuverfilmung einen starken Auftritt hingelegt. Meistens klappt das durch einen starken Klassiker nicht, aber er hat es bewiesen. Gesehen im Directors Cut.
Das Bild bwegt sich auf einem sehr guten Niveau. Farben, Kontraste sind knackig. Der Detailgrad ist hoch. Der Schwarzwert kann sich sehen lassen. Details, gehen trotz der vielen Szenen, nicht verloren.
Der Ton macht seine Sache auch ordentlich. Tolle Sourroundeffekte. Sehr dynamisch und kraftvoll.
Extras massig vorhanden. Es gibt viel zu entdecken.
Das Mediabook ist in matt gehalten. Das Frontmotiv wurde super gewählt. Booklet ist mit 16 Seiten relativ klein gehalten, bietet aber reichlich Lesestoff.
Limitiert und nummeriert ist es auch, auf 1000 Exemplare.
Douglas Sirk kritisiert in seinem expressionistischen Meisterwerk die starre Klassengesellschaft und die repressiven Gesellschaftsstrukturen der USA der 1950er Jahre. Dies gelingt Sirk wirklich hervorragend in dem er gezielt Farben (Ron und seine Welt = warme Farben, Cary bzw. ihr emotional unterkühltes und starres Umfeld = kalte Farben) oder Strukturen wie Gitter oder Fenster einsetzt. Wer den typischen "Sirk-Stil" kennt und mag, wird "All That Heaven Allows" lieben, denn hier kommt die stilisierte Kameraführung mit Lichtinszenierungen im expressionistischen Stil zur vollen Entfaltung. Die Geschichte ist emotional ergreifend und trifft mit ihrer Gesellschaftskritik voll ins Schwarze. Die Darsteller können als Ensemble alle überzeugen, besonders hervorzuheben ist für mich Jane Wyman, die als Witwe Cary wirklich herausragend spielt.
Bild (5 von 5):
Die Restauration des Films ist wirklich ein Traum, bei der Blu-ray kann man beim Bild eine deutlichen Verbesserung zur DVD-Version erkennen. Die verblassten Farben sind jetzt deutlich intensiver, das Bild hat im Allgemeinen nun mehr Schärfe und Tiefe bekommen, man kann viel mehr Details erkennen, Blautöne sind viel satter als zuvor. Der Einsatz von Licht und Schatten ist durch die Restauration noch wirkungsvoller, es gibt hier und da kleine Macken am Bildrand, die aber nicht weiter stören. Insgesamt ist das Bild sehr gut gesäubert worden. Ein ohnehin visuell beeindruckender Film kann durch die Criterion-HD-Restauration wieder in satten Farben strahlen - volle Punktzahl!
Ton (4 von 5):
Die englische Original-Tonspur (PCM 1.0 Mono) klingt sauber, Dialoge sind klar und gut verständlich, die Musik klingt für ihr Alter wirklich sehr voll und stabil. Ich habe definitiv schon Schlechteres gehört, es geht aber auch noch ein wenig besser. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Extras (5 von 5):
Für Menschen wie mich, die Douglas Sirk als Regisseur sehr schätzen, bietet Criterion hier wirklich erstklassige Extras: DIe Entstehung und die Symbolsprache des Films werden anschaulich gemacht und die Dokumentation über Douglas Sirks Leben und Schaffen ist wirklich sehr informativ. Auch die beiden interessanten Interviews mit Douglas Sirk haben mir sehr gut gefallen. Aufgrund solcher Extras liebe ich die Criterion Collection!
Fazit:
"All That Heaven Allows" ist ein echter Klassiker des Melodramgenres, der durch die Darstellung emotionaler und sozialer Konflikte an gesellschaftlichen Normen eindringlich Kritik übt und sich daher von anderen, zumeist kitschigen Schmachtfetzen des Genres deutlich abhebt. Zu guter Letzt richte ich mich an Fans von Douglas Sirk, Rock Hudson, Jane Wyman und an alle Menschen, die hochwertige Melodramen lieben: Holt euch die Criterion-Blu-ray dieses wunderbaren Films, ihr werdet es nicht bereuen!
Eine Horde kommunistische Terroristen, angeführt von Agent Rostov (Richard Lynch) greifen die Bevölkerung von U.S.A. an, die Regierung ist überfordert, nur der Elite-Kämpfer Agent Matt HUNTER (Chuck Norris) kann das Land retten..
"Die U.S.A. brauchen keine Streitkkräfte, sie haben Chuck Norris." Nando Rohner :)))
Es gibt Filme; die gehören eine Ära an, die längst zu Ende ist, und genau das macht sie zu etwas Besonderem! Genau wie die alten US Western Filme der 50'er und 60'er Jahre, wie die britischen Gothic-Horrorfilme der 60'er Jahre, die Italo-Giallo Filme und Grindhouse B-Filme der 70'er Jahre, oder die Zombie-Mondo-Trash Filme der 80'er...; gehören auch die reaktionären, einfach gestrickten, politisch unkorrekten US Actionfilme der 80'er Jahre einer Ära an, die heute mit B-Perlen wie Chuck Norris oder Charles Bronson Filme der Cannon-Schmiede einen besonderen Kult-Status geniessen! Im Jahre 1985 war Chuck Norris auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Action-Star; der Regisseur Joseph Zito macht das Beste aus dem immerhin 12 Millionen US Dollar Budget; Explosionen, Schiesserein, harte Stunts, handgemachte Action, coole Sprüche und so wenig Story wie möglich. Eben so ziemlich alle Zutaten, was einen unterhaltsamen Chuck Norris-Film ausmachen. INVASION U.S.A. (1985) ist für mich DER Chuck Norris-Actionfilm der 80'er Jahre mit McQuade der Wolf (1983) zusammen. Film 7/10.
Das Bild ist okay aber auch arg körnig. Der Ton ist mono und bei der Action auch fast kraftvoll. Mit Making of, Bildergalerie und Filmographien gibt es auch ein paar Extras. Das Booklet von Nando Rohner ist lesenswert und das Mediabook 442/444 von NSM Records wie immer ein Schmuckstück.
Nach längerem Aufenthalt in der Psychiatrie kehrt Anna in ihr Elternhaus zurück. Fassungslos muss sie feststellen, dass ihr Vater sich ausgerechnet mit Rachel verlobt hat, der früheren Pflegerin ihrer verstorbenen Mutter. Von schockierenden Visionen heimgesucht, kommt dem labilen Teenager der schreckliche Verdacht, dass die Krankenschwester ihre Mutter auf dem Gewissen hat. Anna sucht nach Beweisen, doch auch Rachel bleibt nicht untätig.
Remake des Originals aus dem Jahr 2003, das ich nicht kenne.
Der Storyaufbau fängt hier ganz gemächlich an und nimmt sich dabei schon etwas Zeit. Dabei kommt dann die Spannung so langsam in Fahrt. Der Horroranteil bleibt dabei etwas auf der Strecke, jedoch gibt es da ein paar Szenen. Jumpscare kommen auch einige vor, treffen aber nicht das gewünschte Ziel. Zum Ende hin gibt die Story nochmal Gas und man erfährt den wahren Grund. Auch die Wendungen haben es nochmal insich und sind nicht vorhersehbar, auch wenn man es schon nach einer gewissen Zeit vermutet, was los ist.
Schauspielerisch überzeugen hier Emily Brwoning und Elizabeth Banks.
Browning eher zurückhaltend, verletztlich und sehr schüchtern, zeigt aber auch Stärke. Sie steht ein wenig im Schatten ihrer Schwester, will sich aber beweisen.
Banks als neue Mutter dagegen eher unscheinabr, aber kämpferisch und aber auch sehr provokant.
Der Vater bleib etwas blass und hatte kaum Screentime. Die Schwester machte ebenfalls einen guten Job. Willig und bereit, für ihre Schwester da zu sein.
Ein guter Thriller aus Mystery Elementen und Familiendrama.
Das Bild ist sehr gut geworden. Die Schärfe ist ordentlich. Details klar. Die farben wirken natürlich und sind knackig. Schwarzwert ist auch sehr gut geworden, verschluckt aber ab und an Details.
Der Ton in DD hat einen gute Dynamik. Sorroundeffekte kommen gut rüber. Dialoge sind immer verständlich. Gearde ab der Mitte kommt der Subwoofer in Fahrt und hat ordentlich zu tun.
Extras eher spartanisch. Das Alternative Ende ist aber interessant.
Am Vorabend des D-Day, dem 6. Juni 1944, werden die beiden neuseeländischen Soldaten Captain Ben Grogan und Sergeant Joe Tane zur Küste der Forau Insel geschickt. Dort sollen sie deutsche Geschützstellungen ausschalten. Als die beiden ankommen, werden sie von Antipersonenminen und Panzersperren überrascht, wodurch Joe fast sein Leben verliert. Sie finden einige tote deutsche Soldaten sowie Bücher über Dämonen und Hexerei.
Auch wenn man hier D Day liesst und Soldaten sieht, sollte man hier keinen Kriegsfilm erwarten.
Die Story ist so typisch. Nazis, Okkultismus, Dämonen...Man kennt es schon zu oft, das heißt aber nicht, das der Film deshalb schlecht ist. Im Gegenteil. Das Szenario bietet dabei eine durchaus attraktive Grundidee. Hitler und Übersinnliches...Ich bin ein absoluter Fan davon.
Im Endeffekt sieht man im Film nur 4 Schauspieler, die im ganzen Film eine ordentliche Screentime haben.
Die beiden Soldaten Craig Hall und Karlos Drinkwater spielen ihre Rollen sehr gut und auch realistisch. Dann haben wir noch den spielenden Nazi Matthew Sunderland, der ebenfalls seine Rolle glaubwürdig rüberbringt. Sehr fanatisch und zielstrebig. Als dämonisches Wesen sieht man Gina Varela, die ihre Rolle stark spielt und dabei sehr verführerisch wirkt. Sie ist schon ein schöner Blickfang. Ihre Verwandlung zum Dämon sieht ebenfalls klasse aus und macht optisch einen erstklassigen Look.
Die Story baut sich dabei sehr sehr langsam auf. Trotz der relativ kurzen Laufzeit dauert das schon etwas zu lange und es zieht sich schon ein wenig wie Kaugummi. Am Anfang eher ruhiger gehalten, baut sich die Spannung aber immer mehr auf. Optisch sieht das alles wirklich stark aus. Die ganze Bunkeranalge, die Nazi Requisiten, Kulissen und Kostüme...Das sieht alles sehr authentisch aus und punktet auf ganzer Linie. Auch die düstere Grundstimmung ist fantastisch. Ein Spiel aus Licht und Dunkel, kühl und atmosphärisch sehr dicht gehalten und wirkt auch sehr bedrückend.
Action braucht man nicht zu erwarten. Der Film lebt von seinen Dialogen, den Schauspielern und der mystischen Stimmung. Der Horroranteil hält sich in Grenzen. Goreszenen gibt es nicht mal eine Handvoll. Trübt aber nicht den Gesamteindruck vom Film selbst.
Am Ende war ich doch positiv überrascht. Eine sehr gute B Movie Produktion, die mit einer düsteren und dreckigen Atmosphäre punktet, guten Schauspielern daherkommt und Nazi Okkultismus, der immer wieder erfrischend ist.
Das Bild ist nicht immer HD würdig. Es flakert ab und an. Die Farben wirken am Anfang recht kühl und farbarm. Der Schwarzwert ist aber sehr gut. Nahaufnahmen sind scharf. Details gehen auch in Ordnung.
Der Ton macht es besser. Die Sourroundeffekte kommen gut rüber. Die Dialoge sind immer klar verständlich. In einigen Szenen sehr kraftvoll und dynamisch.
Extras eher mau.
Das Mediabook zeigt die wahre Gestalt von der Hauptdarstellerin und sieht optisch gelungen aus. Es ist in matt gehalten. Das Booklet bietet einiges zum Lesen, mit einigen Bildern.
Eine Limiterungsnummer gibt es auch. Diese gibt es auf einem Zertifikat und ist auf 2000 Exemplare limitiert. Poster und Silberprint sind nette Gimmicks.
US-Fotograf Ben Shaw und seine Frau Jane sind auf Flitterwochen in Tokio. Dort haben sie einen seltsamen Unfall: Sie überfahren ein Mädchen, doch das Kind ist wenig später wie von Geisterhand verschwunden. Tage später tauchen auf Bens Bildern seltsame Schatten auf. Während er gelassen bleibt, bekommt Jane Gewissensbisse. Und will wissen: Wer war die junge Frau auf der Straße?
US Remake des thailändischen Originals. Man setzt hier wieder auf die asiatische Kultur, geht aber diesesmal nach Japan.
Die beiden Hauptdarsteller Joshua Jackson und Rachael Taylor spielen das Paar wirklich gut und kommen gut rüber. Megumi Okina als spirituelles Wesen macht eine gute Figur und zeigt das auch. Alleine schon ihr Blick und ihr Auftauchen schafft es ein gewisse gruselige Stimmung aufzubauen. Der Nebencast ist kaum der Rede wert, da ihre Screentime relativ kurz ist.
Die Story ist dabei recht gut durchdacht. Sie baut sich wirklich sehr langsam auf, was trotz der kurzen Laufzeit von 90 Minuten doch schon etwas in die Länge gezogen wurde. Atmosphärisch bietet der Film gute Kulissen. Diese sind meistens dunkel gehalten und geben eine düstere Stimmung ab. Jumpscares gibt es kaum, dafür punktet der Film aber mit guten Shockmomenten und Gänsehautfeeling. Es gibt auch einige blutige Szenen, die einen kleinen Horroranteil haben. Der Spannungsaufbau funktioniert ganz gut. Gegen Ende nimmt der Film nochmal Fahrt auf und man erfährt das Grauen der ganzen Geschichte.
Ich kenne das Original nicht und fand das Remake durchaus gelungen. Kein Meileinstein, aber ein gut gemachter Film, der eine düstere Stimmung vermittelt und eine erschreckende Geschichte offenbart.
Das Bild geht soweit in Ordnung. Es gibt einige Unschärfen. Ansonsten ist die Schärfe auf einem gutem Niveau. Farben wirken recht kühl. Filmkorn ist auch leicht vorhanden. Schwarzwert ist aber wieder gut. Ein guter HD Transfer.
Der Ton macht es ebenfalls ganz gut. Dialoge sind gut verständlich. Dynamisch und kraftvoll bei einigen Shockmomenten. Die Sorroundeffekte kommen auch gut rüber.
Die Extras sind vielseitig und bieten eine Menge Stoff.
Das Cover gefällt mir optisch noch etwas mehr als Cover A. Das Motiv sieht klasse aus und kommt leider nur in matt. Booklet bietet viel Lesestoff und einige Bilder.
Limitiert und nummeriert ist es auch.
SIGNS ist 24 Jahre später immer noch ein Stück spannendes Kino. Sehr gute Darsteller, tolle Stimmung, eine kluge stimmige Story die am Ende den klassischen Twist innehat und der auch zwar keine Bäume ausreißt, dafür aber funktioniert. Ja die Aliens sehen nicht wirklich gut aus, sofern man sie zu sehen bekommt, aber was solls. Von mir eine sehr gute 4 von 4.
Das Bild macht einen sehr guten Eindruck, Filmkorn ist präsent und in den dunklen Passagen gibt es die eine oder andere Schwäche. Aber unter dem Strich eine sehr gute 4K Umsetzung, die sich 4 von 5 Punkten verdient.
Die deutsche TON Spur ist weniger räumliche und dynamisch, als man es sich vorstellen kann. Ja, der Film ist ruhig, aber die Umgebung und die Geräusche geben schon viel her, um einen guten Raumklang zu erzeugen, was leider nicht der Fall ist. Grundsätzlich wäre hier mehr drinnen gewesen, trotzdem eine gute 4 von 5.
Übrigens, die UK 4K Scheibe (denke die deutsche wird das gleiche Problem haben) läuft nicht auf dem Panasonic UB 404.
FAZIT: Ein sehr guter Film auf einer sehr guten 4K Scheibe. In UK um 12 Euro bekommen.
Was Pink Floyd damals geleistet hat und was noch folgte ist einzigartig.
Man bekommt hier einen super Eindruck mit (für diese Zeit) tollen Aufnahmen (9/10)!
Das Bild ist ganz gut. Der Surround-Mix macht sehr viel Laune!
Ein paar Soldaten und Wissenschaftler haben sich tief unter der Erde in einem Bunker verschanzt. Während auf der Oberfläche die Zombies die Welt beherrschen, tobt unten ein anderer Kampf, zwischen dem bösen Offizier (Joe Pilato), der sich selber zum Anführer ernannt hat und den Zivilisten...
Mit DAY OF THE DEAD (1985) schuf der Kult-Regisseur George A. Romero (RIP) wahrscheinlich den besten Zombie-Film der 80'er Jahre. Die Spezial-Effekte von Tom Savini und Grey Nicotero gelten bis heute als Meilenstein praktischer Splatter-Effekte und prägten das Genre nachhaltig. Tom Savini und sein Team wollten zeigen, was mit Latex, Kunstblut, Animatronics und handgemachten Prothesen möglich ist. Viele Make-up-Artists nennen Day of the Dead bis heute sogar als Referenz für kompromisslosen, handgemachten Horror. Die Zombies sind nicht mehr einfach nur blau bemalte Menschen, sie sehen zum ersten Mal echt und bedrohlich aus. Ebenso die Kalksteinhöhle-Mine tief unter der Erde, sieht auch ohne Zombies viel bedrückender und gruseliger aus, als das Einkaufszentrum in Dawn of the Dead (1978). Auch inhaltlich kommt der Film nicht zu kurz; während die Soldaten und Wissenschaftler nach einer Lösung suchen, für die globale Zombie-Katatsrophe, eskaliert der Machtkampf immer mehr, zwischen beiden Gruppen. Film 9/10.
Das Bild der Blu-ray ist durchschnittlich aber akzeptabel, der Ton ist mono, mit Trailer, TV Spots, Making of und Interviews und zwei Podiumdiskussionen mit dem Cast gibt es mehr als genug Bonusmaterial. Zu dem kommt das 16 seitige, umfangreich geschriebene Booklet 103/1000 von Martin Beine.
The Girl Who Leapt Through Time ist ein wunderschön inszenierter Film. Die Geschichte handelt von Kazuko, die nach dem Schulunterricht ihre Klasse säubern muss. Im Chemielabor kommt es jedoch zu einem mysteriösen Zwischenfall, durch den sie plötzlich übernatürliche Kräfte erhält. Daraufhin versucht sie herauszufinden, warum sie diese Kräfte bekommen hat und was genau dahintersteckt.
Man muss wirklich sagen, dass Nobuhiko Ôbayashi praktische Effekte hervorragend einsetzt. Auch wenn sie nach heutigen Standards nicht mehr perfekt wirken, haben sie trotzdem einen ganz eigenen Charme und lassen sich immer noch sehr gut anschauen.
Die Schauspieler liefern größtenteils gute Leistungen ab und auch die Musik hat mir sehr gefallen.
Auch wenn der Film hier und da einige kleine Schwächen hat, hat er mir insgesamt wirklich gut gefallen - vor allem, weil ich das japanische Kino generell sehr schätze.
Die 4K Remaster Fassung überzeugt außerdem mit einer sehr guten Bildqualität. Mir sind keine Flecken, Risse oder andere Beschädigungen aufgefallen. Man kann sogar kleinste Details wie Schilder problemlos lesen, und das natürliche Filmkorn ist ebenfalls erhalten geblieben.
Auch der Ton weiß zu überzeugen. Der japanische DTS-HD Master Audio 5.1 Track bietet einen überraschend guten Surround Sound. Die Klangkulisse verteilt sich angenehm über die Lautsprecher, und besonders in dynamischeren Szenen - etwa bei den Erdbeben, kommt der Subwoofer sehr gut zur Geltung und sorgt für spürbaren Tiefgang.
Die englischen Untertitel sind ebenfalls sehr gelungen. Mir ist kein einziger Fehler aufgefallen, was ich bei Veröffentlichungen anderer Labels leider schon anders erlebt habe.
Im Großen und Ganzen würde ich dem Film eine faire 8/10 geben. Allerdings sollte man definitiv eine gewisse Vorliebe für japanisches Kino mitbringen, da es sonst eventuell etwas schwerfallen könnte, den Film wirklich zu mögen.
Caleb ist 24 Jahre alt und ein erfolgreicher Web-Programmierer. Nach einem gewonnenen Wettbewerb darf er im Privathaus des abgeschieden lebenden Firmenchefs Nathan mit einer schönen Roboterfrau zusammenarbeiten - der ersten wirklichen künstlichen Intelligenz. Doch nach und nach beginnen unerwünschte Gefühle in dem jungen Mann zu wachsen und es wird immer unklarer, wo die Unterschiede zwischen Mensch und Maschine liegen, wenn es um Gefühle, Bewusstsein und Sexualität geht.
Das Prinzip dieser Story ist einfach gehalten, wirkt dabei aber sehr spannend und dringt sehr tief in eine KI ein, wie man es heute schon kennt. Dabei spielt der Turing-Test eine wichtige und zentrale Rolle, ob eine KI ein Bewusstsein entwickelt oder nicht.
Der Film beginnt recht einfach und entwickelt sich dabei langsam aber sicher zu einem fesselnden Experiment. Das Setting ist sehr minimalistische und spartanisch gehalten, bietet aber einen futuristischen Aspekt und sieht visuell einfach nur stark aus. Die klaustrophobische Atmosphäre des Hauses wirkt dabei sehr kühl und sorgt auch fürt ein unangenehmes Gefühl der Leere. Die Bildästhetik durch eine gezielte Farbgebung und der detailreichen Aufnahmen verstärken nochmal die Isolation, in der man sich befindet.
Auch das Spiel mit Licht und Schatten hat eine wichtige Rolle und soll den Zuschauer mit Emotionen fesseln. Eine Grenze zwischen Mensch und Maschine.
Der Film lebt von seiner 4 Protagonisten und die spielen allesamt überragend. Im Vordergrund stehen dabei Caleb und Eva.
Alice Vikander als künstliches Wesen...Sinnlich, ruhig, intelligent. Entwickelt dabei Gefühle, die menschlicher nicht sein können und die sich Caleb aber entziehen kann. Welche Absichten hinter Evas handeln steckt, bleibt lange im Unklaren und das macht den Reiz des Filmes aus.
Auch die ganzen Wendungen bringen Frische mit rein und dringend tief in die Beziehungen der Personen ein. Ein Katz und Maus Spiel, wer hier wem Vertrauen kann.
An Spannung mangelt es den Film nicht und diese bleibt konstant auf einem hohen Niveau.
Das Ende ist nochmal ein Schlag ins Gesicht und dort drängt sich die Frage auf...Kann man einer KI Vertrauen schenken?!
Ein Film, der heute nicht aktueller sein kann. Verstörend, beklemmend, visuell eine Wucht, ein starker minimalistischer Cast und eine komplexe Handlung, über die Auswirkung einer KI, behält ein lange Wirkung nachsich und regt zum Nachdenken an.
Da ich diese Edition mit der deutschen 4K aufgewertet habe, bewerte ich hier die 4K.
Die Nahaufnahmen, sowie die Aussenaufnahmen sehen absolut scharf aus. Ein sehr hoher Detailgrad. Die Farben wirken etwas kühl und stillistisch, ist aber der Film geschuldet und auch so gewollt.
Der Ton kann auch punkten. Da der Film viel ruhig wirkt, kommen Sourroundeffekte selten zur Geltung. Dialoge sind aber klar verständlich.
Die Extras sind in Ordnung.
Der Full Slip hat einen schönen Lenti-Effekt, der gestochen scharf wirkt. Die Rückseite hat sehr schöne Prägungen zu bieten und ist etwas minimalistisch gehalten.
Das SteelBook punktet mit einem Hochglanz Finish und die Prägung des Filmtitels ist präzise gesetzt. Von den Covern her sind diese gut gewählt. Innendruck aber etwas lieblos.
Die Edition ist limitiert und nummeriert auf 1000 Exemplare.
Die skrupellose Gang rund um Anführer Flynn bricht in Häuser ein und raubt wohlhabende Leute aus. Als die Gang eines Nachts ein Pärchen als Geiseln nimmt und sich in einem Haus versteckt, hat die Bande allerdings kein Glück. Sie müssen feststellen, dass die Entführten, Driver und Betty, selbst keine Heiligen sind. Sie halten die Millionärstochter Emma gefesselt in ihrem Kofferraum, und auch sonst entpuppt sich Driver als psychotischer als jedes Mitglied der Bande.
Aus meiner Sicht ist es ein kurzweiliger und intensiver Film, der nix für zarte Gemüter ist. Von der Story her haben wir ein einfaches Prinzip. Eine Gangster Familie überfällt ein Paar zur falschen Zeit, am falschen Ort. Schnell entwickelt sich ein Katz und Maus Spiel. Von den fragwürdigen Dialogen und den etwas dümmlichen Verhalten der Gangster mal abgesehen, macht der Film trotzdem Spaß. Vorallem Luke Evans legt hier eine Performance an den Tag, die einen Angst macht. Er spielt den Psychopathen mit einer enormen Präsenz und ist dabei kaltschnäuzig. Adelaide Clemens spielt hier auch noch sehr gut mit.
Die Kills sind dabei äußerst brutal und werden auf bestlialische Weise gezeigt. Ohne Reue und mit einer abweschlungsreichen Schlachtpalette. Das er alles alleine schafft, macht die Sache etwas unglaubwürdig, war dennoch sehenswert. Der Gore/Splatter Faktor lässt nicht zu wünschen übrig.
Auch atmosphärisch hat man es gut getroffen. Die Inszenierung hätte etwas besser ausfallen können, ist aber stimmig gehalten. Auch bietet der Film tolle Wendungen, mit denen man nicht rechnet. An Spannung mangelt es auch nicht. Das liegt am rasanten Tempo, welches der Film an den Tag legt. Die knapp 90 Minuten werden gut gefüllt.
Das Ende war auch nochmal unerwartet brutal.
Ein kleiner Geheimtipp und eine echte Perle für Horror und Splatterfans.
Das Bild ist überwiegend dunkel gehalten. Der Schwarzwert nicht immer gut. Details und Schärfe hätten auch besser sein können. HD Feeling kommt zwar auf, aber nicht immer. Das Filmkorn gibt es fast den ganzen Film über.
Der Ton ist da schon besser. Sorroundeffekte bei den Actionszenen sind dynamisch und räumlich. Dialoge manchmal zu leise abgemischt.
Extras ziemlich mager. Es gibt aber reichlich Interviews.
Das Mediabook kommt in Hochglanz und hat sonst keinerlei Effekte. Das Frontmotiv passt zum Film. Das Booklet ist enttäuschend. Viele Bilder und kaum Text. Eine Limitierungsnummer gibt es nicht.
Das Leben der 16-jährigen, telekinetisch begabten Carrie ist die reinste Hölle: Zu Hause leidet das verschüchterte Mädchen unter dem Terror seiner ultrareligiösen Mutter, in der Schule wird sie zum Ziel übler Streiche. Als Klassenzicke Chris sie auf dem Schulball auf offener Bühne demütigt, ist der Bogen endgültig überspannt. Mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten entfacht Carrie ein furchtbares Inferno.
Ja, das Remake ist fast eine 1:1 Kopie zum Original. Jedoch wirkt es moderner, zeitgemäßer und besser gespielt. Chloë Grace Moretz spielt Carrie wirklich stark und zeigt das auch. Ihre jugendhafte, zärtliche und liebevolle Art und Weise passt einfach zu ihr. Julianne Moore als verbissene religiöse Mutter spielt da nochmal in einer anderen Liga. Unglaublich präsent und äußerst beunruhigend. Ihre intensiven Szenen mit Carrie vertiefen ihre stenge Art nochmal und zeigt das in sardistischer roher Gewalt.
Der Film lebt von seinen Horrorelementen. Sobald Carrie ihre Fähigkeiten zeigt, beginnt der Alptraum. Ihr Hass und ihre Wut kommen zum Vorschein. Das zeigt sie auch in einer intensiven, brachialen und visuellen Szene beim Abschlussball. Handwerklich sieht das alles sehr stark aus. Die Bestrafung ist dabei brutal und zeugt von keiner Reue. Man nimmt ihre Tat voll und ganz ab.
Auf ein versöhnendes Ende braucht man nicht hoffen. Dieses ist traurig und tragisch zugleich.
Carrie ist ein bewegendes und eindringliches Drama, das mit Horrorelementen gespickt ist und zum Nachdenken anregt. Denn das Thema Mobbing ist heute noch sehr präsent.
Ich ziehe das Remake dem Original weiterhin vor. Hat mich mehr unterhalten.
Ich habe mich bewusst für den FR Import entschieden, da das Cover mir mehr zugesagt hat und sich von den anderen abhebt.
Das Bild ist auf einem sehr guten Niveau. Farben und Schwarzwert sind gut. Selbst in den dunkelen Szenen sind die Details gut erkennbar. Ein paar Unschärfen sind sichtbar.
Der Ton macht auch seine Sache super. Dialoge gut verständlich. Räumlichkeit und Dynamik lässt man etwas vermissen. Erst im Abschlußball hat der Subwoofer ordentlich zu tun und kommt gut zur Geltung.
Extras ca. 40 Minuten. Das Alternative Ende sollte man sich ansehen.
Nachdem ich die Romanvorlage gelesen habe, hatte ich wieder Lust auf diesen Clint Eastwood Film, der damals an den Kinokassen gefloppt.
Clint Eastwood spielt den grimmigen McCaleb sehr gut, auch wenn sein Charakter hier körperlich fitter interpretiert wird als in der Vorlage, aber ansonsten erkennt man den Charakter wirklich sehr gut wieder. Und natürlich ist Eastwood wie gewohnt die coolness in Person.
Inhaltlich hat man die Geschichte gut zusammengefasst und so die Erzählgeschwindigkeit merklich erhöht ohne etwas zu vermissen. Gleichzeitig erkennt man viele Szenen und Dialoge direkt wieder. Man bleibt zum Großteil wirklich sehr nahe an der Vorlage auch wenn man ab dem Mittelteil inhaltlich etwas getrennte Wege geht.
Auch wenn die Erzählgeschwindigkeit höher ist als beim Roman ist dieser Film trotzdem recht ruhig erzählt und ein Crime Film alter Schule. Kein großes Spektakel. Einfach nur Ermittlungen mit einem sehr gut aufgelegten Clint Eastwood und trotzdem gehen die 110 Minuten Laufzeit schnell rum. Die Atmosphäre ist halt einfach sehr gut.
Es gibt schöne Twists und an sich kann man die Auflösung als recht cool bezeichnen weil damit rechnet keiner, sogar wenn man das Buch kennt rechnet man nicht damit und hier ist das Problem, wenn man dagegen das Buch kennt verzieht man das Gesicht da man einfach einen komplett anderen Charakter als Mörder genommen hat, einen Charakter den es auch im Buch gibt und dort definitiv nicht der Mörder ist. Das zog für mich den Film schon etwas runter, da man sich abseits der Auslösung wirklich gut an der Vorlage hielt und die neue Auflösung jetzt die Geschichte nicht besser machte.
In der Summe bleibt dieser Film aber ein guter Old School Crime Thriller.
Das Bild ist für das Alter sehr gelungen, die Schärfe ist sehr hochwertig, das bild ist sauber und die Farben sind sehr gut.
Der englische Ton muss sich nicht wirklich viel beweisen, macht aber seine Sache ganz gut.
Das Bonusmaterial ist komplett in SD und dauert ca. 30 Minuten
Die Neuverfilmung von "Tod auf dem Nil" hat mir ebenfalls wieder sehr gut gefallen, wie auch schon davor "Mord im Orient-Express". Die Bücher bzw. Erstverfilmungen habe ich nie gelesen bzw. angeschaut, von daher kann ich keine Vergleiche ziehen.
Das Bild ist wieder mal sehr gut geworden. Hier gibt es fast nichts auszusetzen, außer vielleicht, dass man manchmal die CGI-Effekte sofort ins Auge fallen, was aber heutzutage bei fast jedem Film der Fall ist - Leider...
Disney-typisch liegt der deutsche Ton in Dolby Digital plus 7.1 vor... Da der Film hauptsächlich aus Dialogen besteht, ist die Tonspur hier ausreichend. Der Subwoofer darf auch ein paar mal dezent eingreifen. Nichtsdestotrotz wünschte ich mir die früheren deutschen DTS HD HR Tonspuren wieder...
Der Film nimmt sich lange Zeit für die Einführung der Charaktere und nach ca. 60 Minuten beginnt dann der eigentliche Mordfall, welcher von Poirot, wie auch schon im vorherigen Film, toll aufgeklärt wird.
"Tod auf dem Nil" bekommt von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Über eine weitere Verfilmung eines Agatha Christie Buches würde ich mich sehr freuen.
PS: Ich habe mir die englische 4k Steelbook Variante geholt - Warum gibt es bei uns keines? Das Steelbook kommt matt und ohne jede Prägung daher. Ein Innendruck ist ebenfalls vorhanden. Bei uns erschien nur ein Blu-ray Steelbook. Die 4K-Scheibe kommt mit deutscher Dolby Digital plus 7.1 Tonspur!
Das ist einer der Filme die seit seinem Release vor über 20 Jahren regelmäßig immer mal wieder im Player landen und ich von der ersten bis zur letzten Sekunde beim Schauen gute Laune kriege zumal dieser Film damals als er rauskam auch ein kleiner Wendepunkt für Lundgren war, denn nach ein paar Jahren voller schlechter DTV Filme, war das für mich der erste wieder gute DTV Film mit Lundgren seit Silent Trigger und nach Direct Action schaffte Lundgren damals auch wieder eine ganze Welle an recht ordentlichen Filmen.
Anspruch hat Direct Action natürlich null, er ist simpel mit iener klassischen Actionstory die schon oft kopiert wurde aber halt immer wieder gut funktioniert, vor allem hier dank einem sehr sehr gut aufgelegten Dolph Lundgren, der mit merklich viel Spaß bei der Sache war und entsprechend die absolute Coolness in Person ist, zumal er das Ganze auch mit einem gewissen Augen zwinkern spielt, was der an sich ernsten Story einer gewissen Lockerheit gibt.
Lundgren hat hier einen lässigen Spruch nach dem anderen raus und darf sehr abwechslungsreiche Action machen. Er darf sich prügeln, er darf rumballern und es gibt Verfolgungsjagden und das nicht zu wenig, wodurch dieser Film mit seiner Laufzeit von 96 Minuten wunderbar kurzweilig ist. Okay bei den Prügelszenen merkt man schon dass Lundgren etwas steif ist und kann sicherlich nicht mit heutigen Martial Arts Szenen mithalten, aber gefiel es immer noch.
Für eine DTV Produktion ist dieser Film auch recht hochwertig in Szene gesetzt, hier ist es von Vorteil dass man zur Abwechslung weg ging von Ost Europa und nach Kanada gewechselt ist, was einfach deutlich hochwertig aussieht.
Abstriche muss man natürlich beim Cast um Lundgren herum machen, hier merkt man natürlich dass da das Budget nicht besonders hoch war und es nicht gerade nach Können gecastet wurde, sondern wie so oft damals bei Nu Image, welches heute Millenium ist, nach Aussehen, nach dem Motto, hauptsache sie können grimmig gucken und schön klischeehaft aussehen.
Polly Shannon als Rookie Sidekick ist recht nervig und ebenfalls klischee pur, wobei sie immerhin niedlich anzuschauen ist.
In der Summe finde ich diesen Film immer noch toll auch wenn natürlich jede Menge Nostalgiebonus eine Rolle spielt.
Das Bild ist okay wenn auch weit weg von Referenz. Es gibt keinerlei Filmkorn, Grieseln oder Rauschen, die Schärfe ist im mittleren Bereich anzusiedeln und recht wechselhaft. Mal sieht es gut aus. Mal gibt es stark unschärfen.Die Farben sind ganz gut.
Der englische Ton ist ebenfalls ganz solide. Es ist sauber, frei vom rauschen aber jetzt nicht mit der meisten Kraften.
Das Bonusmaterial ist in 4:3 und in SD und hat ca. 30 Minuten an Making of Features
Der Film House of Gucci von Ridley Scott erzählt die faszinierende Geschichte der Familie hinter der Modemarke Gucci und schafft es immer wieder, die Intrigen und Machtspiele innerhalb der Dynastie spannend darzustellen. Die reale Geschichte rund um Patrizia Reggiani und Maurizio Gucci bietet dafür eigentlich reichlich dramatischen Stoff. Scott inszeniert das Ganze routiniert und liefert dabei viele stilvolle Bilder, die gut zur luxuriösen Welt der Mode passen. Trotzdem fehlt dem Film letztlich das gewisse Etwas, sodass er stellenweise eher wie eine solide Auftragsarbeit wirkt als wie ein wirklich leidenschaftliches Projekt. Ein grosses Problem ist der Ton des Films, der nie so ganz klar wird. Mal wirkt die Geschichte wie ein ernsthaftes Familiendrama, dann wieder wie eine Parodie, Satire oder fast schon eine Komödie. Dadurch fühlt sich der Film teilweise unrund an, weil die verschiedenen Ansätze nicht immer harmonisch zusammenpassen. Auch das Pacing schwankt stark zwischen sehr gelungenen Momenten und Passagen, die sich unnötig in die Länge ziehen. Mit einer Laufzeit von über zweieinhalb Stunden ist der Film insgesamt deutlich zu lang geraten. Die schauspielerischen Leistungen fallen ebenfalls sehr unterschiedlich aus. Adam Driver und Al Pacino überzeugen mit starken Darstellungen und tragen viele der besten Szenen. Lady Gaga hingegen kann hier überraschenderweise nicht ganz überzeugen und wirkt teilweise, als fühle sie sich in der Rolle nicht völlig wohl. Jared Leto spielt seine Figur zwar extrem unterhaltsam, scheint aber fast in einem ganz anderen Film zu sein, wodurch sein Auftritt wie ein Fremdkörper wirkt. Trotz dieser Schwächen hat der Film immer wieder richtig starke Momente und bietet am Ende doch interessante Einblicke in die Welt der Modeindustrie.
Blade Runner 2049 ist für mich eine fantastische Fortsetzung, mit der Denis Villeneuve ein echtes Science-Fiction-Meisterwerk geschaffen hat. Tatsächlich sehe ich den Film sogar noch vor dem Original, weil er dessen Stärken aufgreift und konsequent weiterentwickelt. Die tiefgründige Story wird hier konsequent fortgeführt und um spannende Fragen zu KI, Identität und Evolution erweitert. Dadurch gewinnt der Film noch einmal deutlich an philosophischer Tiefe und emotionaler Wucht. Ein absolutes Highlight ist die Inszenierung, die unglaublich detailverliebt ist und visuell einfach ein Brett ist. Jede Einstellung wirkt durchdacht, jede Kulisse strotzt vor Atmosphäre und trägt zur dichten, melancholischen Stimmung bei. Das CGI bewegt sich dabei auf höchstem Niveau und fällt zu keinem Zeitpunkt negativ auf, sondern fügt sich nahtlos in die reale Bildwelt ein. Besonders die Bilder von Kameramann Roger Deakins sind atemberaubend schön und vollkommen zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet worden. Auch der Score und das Sounddesign sind eine echte Wucht und verstärken die intensive Wirkung vieler Szenen enorm. Insgesamt handelt es sich hier um eine Produktion auf allerhöchstem technischen und künstlerischen Niveau. Ryan Gosling ist als Hauptfigur die perfekte Wahl und verkörpert K mit genau der nötigen Mischung aus Zurückhaltung, Melancholie und innerer Zerrissenheit. Aber auch der restliche Cast überzeugt bis in die Nebenrollen hinein und zeigt keinerlei Schwächen. Selbst langsame, ruhige Passagen entfalten eine enorme Spannung, weil Bild, Ton und Schauspiel perfekt zusammenspielen. Für mich ist Blade Runner 2049 daher ein perfekter Film, bei dem ich keine echte Schwäche erkennen kann und der für mich klar den Status eines Meisterwerks verdient.
Die vergessliche Paletten-Doktorfischdame Dorie, die Clownfischvater Marlin auf seiner Suche nach Sohn Nemo tatkräftig unterstützt hat, wohnt nun bei ihren Freunden im Korallenriff. Ihr Gedächtnis bereitet ihr noch immer Schwierigkeiten. Eines Tages fragt sie sich, wo denn eigentlich ihre Eltern abgeblieben sind. Gemeinsam mit Nemo und Marlin begibt sie sich auf die abenteuerliche Suche, die sie bis ins Meeresbiologische Institut in Kalifornien führt.
Auch Findet Dorie ist ein gelungende Fortsetzung, die sich aber diesesmal dem Fisch Dorie widmet. Auch hier wurde eine schöne, abenteuerliche Reise inszeniert, wie schon in Findet Nemo. Auch Findet Dorie punktet mit viel Witz, Charme und einer Prise Spaß. Auch der Humor darf hier nicht fehlen und punktet hier auch wieder. Die Charackterentwicklung von Dorie wird hier weitgibig ausgearbeitet und verleiht der Figur sehr viel Tiefe. Man erfährt so viel schlimmes und wunderbares, das man Dorie einfach in ihr Herz schließt. Auch wenn ihre Art ab und an schon nervig und überdreht wirkt. Auch die neuen Charaktere finden gefallen. Sei es ein Wal, der seine Echoortungsfähigkeit nicht im Griff hat oder ein schlauer Kraken. Auch hier ist das Tempo rasant gehalten und es geht von Szenarion ins Nächste, ohne viel Zeit zu verlieren.
Die Animationen sind hier noch einmal deutlich besser, als noch bei Findet Nemo. Auch Atmosphärisch trifft Findet Dorie wieder ins Schwarze. Wirklich erstklassige Aufnahmen.
Auch die Fortsetzung gehört zu den besten Filmen von Pixar. Findet Dorie steht Findet Nemo in nix nach und unterhält auch heute noch groß und klein.
Bildtechnisch sind wir hier auf einen hohen Niveua. Sieht das alles wieder fantastisch aus. Knallige Farben, Detailschärfe...Alles gestochen "scharf".
Der Ton liegt hier in DD+ vor, welcher sehr gut funktioniert. Tolle Sourroundkulissen, Dialoge klar verständlich und hat eine gute, dynamische Räumlichkeit.
Extras sind reichlich vorhanden, dank der Bonus Blu Ray.
Das SteelBook sieht optisch schön aus und hat ein schönes Frontmotiv. Es bietet aber leider keinerlei Prägungen, wie noch bei Findet Nemo. Das Finish kann überzeugen und ist in Hochglanz. Rückseite leider verschenkt und zu eintönig.
Für mich ist die Fortsetzung sogar noch einen Ticken besser, als sein Vorgänger. Er geht dabei andere Wege, die mit Teil 1 kaum vergleichbar sind.
Hier erwartet man einen knallharten Actionfilm, wo das Thema Vampir Ursprung etwas in den Hintergrund rückt. Die Handlung ist dabei sehr gradlinig und hat einige Überraschungen parat. Blade diesesmal in einer ungewöhnlichen Rolle, da er von Vampiren um Hilfe gebeten wird. Der, der Vampire tötet, soll helfen, was einen gewissen Reiz mit sich bringt.
Alles wirkt schneller, härter und brutaler.
Der Cast bleibt mit den beiden Hauptdarstellern aus Teil 1 gleich besetzt, wird aber mit vielen neuen Characktere erweitert. Luke Goss als Bösewicht, der seine Rolle sehr gut ausübt und einem Bösewicht würdig ist. Leonor Varela als Nyssa, die Blade um Hilfe bittet. Ein sehr schöner Blickfang. Dazu noch Ron Perlman, der noch unbekannte Donnie Yen, Norman Reedus oder auch Thomas Kretschmann.
Sobald Blade in Aktion tritt, metzelt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Die Effekte sind dabei deutlich besser, als noch in Teil 1 und die sehen echt stark aus. Untermalt wird das mit noch Techno- und Rock-Beats. Hat schon einen gewissen Style. Auch das Setting wirkt wieder sehr düster, hab aber nicht mehr den kühlen und lieblosen Look, wie noch in Teil 1, sondern ist moderner gehalten. Einige Twists und Intrigen bekommt man auch noch. Das peppt die Story nochmal ein bisschen auf.
Blade II ist eine würdige Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat, als noch sein Vorgänger.
Die Blu Ray macht einen ordentlichen Eindruck. Schärfe und Details ind im hohem Bereich zu sehen. Farben sind natürlich und bestechen mit einen satten Kontrast. Auch der Schwarzwert ist hier wieder sehr gut ausgefallen.
Der Ton ist leider wieder in DD. Aber hier wurde besser abgemischt. Dynamik und Räumlichkeit sind deutlich besser, als noch in Teil 1. Dialoge klar verständlich.
Extras reichlich vorhanden.
Auch dieses SteelBook ist nur in matt gehalten. Front wie immer mit einer coolen Snipes Pose. Innendruck ziert den Lord Eli Damaskinos und Rückseite wieder mit Blade.
Es harmoniert sehr gut mit dem ersten Teil aus Japan. Eine Alternative gibt es von Zavvi, das allerdings in grau ist und sich mit dem rot schon beißt.