„V/H/S/2“ (auch bekannt als S-VHS) aus dem Jahr 2013 ist ein Fest für Splatter-Fans, die extremen Body-Horror und gnadenlosen Gore suchen. Als zweiter Teil der bekannten Found-Footage-Reihe setzt der Film erneut auf das bewährte Konzept einer Rahmenhandlung, die vier völlig unterschiedliche, düstere Kurzgeschichten miteinander verknüpft.
Wer empfindlich auf Wackelkamera-Effekte reagiert, sollte hier allerdings vorsichtig sein. Der typische Shudder-Look ist durchgehend präsent. Die hektischen, oft nervösen Kamerabewegungen fangen das Chaos zwar intensiv ein, strapazieren aber auch die Augen. Inhaltlich bewegt sich das Ganze auf klarem B-Movie-Niveau. Viele Szenen wirken extrem trashig, was dem dreckigen Charme des Films aber durchaus in die Karten spielt. Von bizarren Alien-Entführungen bis hin zu blutigen Sekten-Ritualen oder Zombie-Ausbrüchen aus der Ego-Perspektive wird hier jede Menge kreativer Wahnsinn geboten. Die Spezialeffekte sind wunderbar handgemacht, exzessiv und kompromisslos eklig.
Dennoch muss man ehrlich sein: „V/H/S/2“ ist definitiv nicht der beste Teil der Reihe. Da fand ich den wesentlich aktuelleren „V/H/S: Beyond“ stärker. Während die kultige Sekten-Episode („Safe Haven“) ein absolutes Highlight des gesamten Franchise darstellt, fallen andere Segmente qualitativ stark ab. Manche Geschichten ziehen sich trotz der kurzen Laufzeit, und die Logiklücken sind genretypisch riesig.
Die Uncut-Version liefert zwar die volle Dröhnung an visuellem Terror, kann aber die erzählerischen Schwächen und das schwankende Niveau der einzelnen Kurzfilme nicht komplett kaschieren. Für einen feuchtfröhlichen Abend unter Horror-Liebhabern ist der Film dank seines hohen Body-Horror-Faktors perfekt. Ein filmisches Meisterwerk sollte man hier jedoch nicht erwarten.
Das Bild ist für einen Found Footage "VHS" Film erstaunlich scharf und bietet auch tole Farben.
Vom Ton habe ich mir zwar mehr Dynamik gewünscht, aber das passt schon.
Danny Boyle liefert mit The Beach einen packenden Abenteuer-Thriller, der die Sehnsucht nach Ausstieg und Freiheit radikal hinterfragt. Eine bildgewaltige Zivilisationskritik die aufzeigt, dass der Mensch das Paradies oft selbst zerstört, sobald er es betritt.
Das Bild sieht gut aus. Schöne Farben, gute Schärfe. Der Ton bietet eine ausgewogene Räumlichkeit und klare Dialoge.
In Ermangelung einer deutschen BR Veröffentlichung kaufte ich mir diese Importscheibe mit deutschem Ton.
Eines gleich vorweg: gesungen wird hier von Elvis mit Ausnahme von wenigen Sekunden in einer Anfangsszene (und eigentlich im Abspann) nicht. Leider fehlt bei dieser Veröffentlichung der originale Abspann, warum auch immer.
Ob man nun Elvis (als Sänger) - respektive seine Musik -mag oder nicht mag spielt bei diesem Film also keine Rolle.
Dafür muss man sagen, daß dieser Streifen nicht nur eine von Elvis' besten schauspielerischen Leistungen zeigt, er ist auch ein Muss für jeden Westernfan.
Elvis spielt hier auf sehr glaubhafte Weise ein Halbblut, als welches er zwangsweise zwischen die Fronten von Weißen und Indianern gerät...
Die Thematik setzt der Film hervorragend um, es entstehen zu keiner Zeit Längen.
Natürlich sind ein paar Kleinigkeiten eher unglaubwürdig, wie z.B. ein Halbblut mit blauen Augen oder Kiowah die ihr Lager zwischen Bäumen aufgeschlagen haben, dem Gesamteindruck schadet das jedoch nicht.
Mein Fazit: Prädikat wertvoll
Der Ton in DTS 5.1 ist sehr gut, das Bild ebenfalls.
Extras außer einem unnützem Trailer nicht vorhanden
An den Ur Exorzist kommt der Film natürlich nicht ran, schlägt den bescheidenen 2. Teil aber um Längen. Der Film ist sehr ruhig gehalten und verzichtet fast vollkommen auf Jumpscares. Mir gefällt die Atmosphäre, die der Film verbreitet. Für viele mag das aber langweilig sein, weil es nicht mehr den heutigen Sehgewohnheiten entspricht.
Die Bildqualität leidet während des ganzen Films unter vielen Unsauberkeiten und Dropouts. Eine Restauration des Bildes wurde wohl nicht vorgenommen. Die Schärfe und der Kontrast sind für mich eine 3,5. Wobei die obengenannten Unsauberkeiten zu einer Abwertung des Bildes führen.
Der frontlastige Ton ist zweckmässig aber sehr zurückhaltend. Auf den Surroundspeakern tut sich wenig.
Ich bin ein wenig von der 4K Umsetzung enttäuscht. Das Bild mag besser sein als die Blu-Ray Variante, aber der hohe Preis und die durchschnittliche Bildqualität der 4K UHD rechtfertigt nicht unbedingt ein Upgrade.
Der Film zählt trotz der sichtlich begrenzten Geldmittel zu meinen Lieblingsfilmen der Alien-Invasionsthematik. Er besitzt eine unheimliche Atmosphäre und eine straffe Inszenierung und war einer der allerersten Filme, der Außerirdische und ihre Raumschiffe in Farbe zeigte.
Das Independent-Label Ignite Films hat über fünf Jahre hinweg beschädigte Filmstreifen aus fünf unterschiedlichen weltweiten Quellen zusammengetragen, um den Science-Fiction-Klassiker zu retten. Fehlende optische Effekte und das originale Ende mussten aufwendig digital rekonstruiert werden. Das Ergebnis ist wirklich fantastisch.
Bild
Dank HDR10- und Dolby-Vision-Gradierung strahlen die Farben extrem kräftig und surreal. Besonders das Smaragdgrün der Aliens sticht
ins Auge.
Die Schärfe ist knackig, die Details verblüffend für einen Film, der aus den 50ern stammt. Schwarzwerte sind tief und der Kontrast ist optimal ausbalanciert. Das Filmkorn wirkt insgesamt sehr angenehm, organisch und authentisch.
Ton
Der Ton liegt in Englisch als LPCM 1.0 Mono bzw. DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor. Dialoge und Effekte erklingen glasklar und verständlich.
Es gibt keine deutsche Tonspur, jedoch deutsche Untertitel.
Bonusmaterial ist reichlich vorhanden. Hervorzuheben sei hier das alternative Ende und die längere Planetariumsszene.
Fazit: Sci-Fi-Klassiker in exzellenter Restaurierung. Kaufen!
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.
Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.
Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.
Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.
Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.
Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.
Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.
Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.
Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.
Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.
Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.
Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.
Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.
Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.
Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.
Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.
Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.
Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.
Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Film / Inhalt
„The Patriot“ ist für mich Roland Emmerichs bester, klar storygetriebener Film. Die Themen Freiheit, Unabhängigkeit und Familie stehen eindeutig im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erzählt der Film die Geschichte des verwitweten Familienvaters Benjamin Martin, der 1776 in South Carolina lebt. Als englische Soldaten während des Krieges sein Heim und seine Kinder bedrohen, sieht er sich gezwungen, seine pazifistische Haltung aufzugeben und für die Freiheit einer jungen Nation zu kämpfen, um seine Familie zu schützen.
Der Film ist nicht historisch exakt, was sich insbesondere in der fiktiven Familiengeschichte von Benjamin Martin und seinen Kindern (u. a. gespielt von Mel Gibson und Heath Ledger) zeigt. Dennoch passt der patriotische Grundton aus meiner Sicht zum historischen Kontext: Es ging im Kern um Unabhängigkeit von Großbritannien und den Wunsch der Siedler, nicht vereinnahmt zu werden. Vor diesem Hintergrund empfinde ich einen gewissen Patriotismus als thematisch nachvollziehbar. Die teils sehr scharfe Kritik an der Darstellung halte ich daher für überzogen, zumal es sich um einen Spielfilm und nicht um eine Dokumentation handelt.
Bildqualität (4K UHD)
Das in 4K restaurierte Bild stellt für mich eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Blu-ray dar. Die Schärfe ist sichtbar erhöht, Details in Gesichtern, Kostümen und Landschaften werden klarer wiedergegeben, und die Farben wirken intensiver und natürlicher. Insgesamt hinterlässt das Bild einen sehr hochwertigen, modernen Eindruck, ohne den filmischen Look zu verlieren. Aus meiner Sicht hat der Film optisch nie besser ausgesehen als auf dieser 4K-UHD-Version.
Ton
Der Ton überzeugt auch ohne Dolby Atmos auf ganzer Linie. Surround-Effekte, Musik und Dialoge sind klar und gut ausbalanciert. Wichtig zu erwähnen: Besitzer der älteren Blu-ray werden den dort enthaltenen deutschen 5.1-PCM-Ton eventuell vermissen, da er in dieser Form auf der 4K-UHD nicht vorliegt. Besonders bedauerlich ist, dass bei der Extended Version erneut keine Tonhöhenkorrektur für die verlängerten Szenen vorgenommen wurde – diese Passagen liegen weiterhin leicht zu tief. Hier wäre eine technische Korrektur wünschenswert gewesen.
Extended Version / Laufzeit
Ein großes Plus dieses Steelbooks ist die Langfassung mit ca. 175 Minuten Laufzeit. Für Fans des Films ist diese Fassung, trotz der genannten Tonhöhen-Problematik in den erweiterten Szenen, ein echtes Highlight, da sie die Geschichte vertieft und zusätzliche Charakter- und Handlungsmomente bietet.
Steelbook / Verpackung
Das Steelbook selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Artwork ist ansprechend gestaltet und passt hervorragend zum Film. Schade ist lediglich, dass auf eine Prägung (Relief) verzichtet wurde, wie man sie von vielen international veröffentlichten Steelbooks kennt. Optisch ist das Steelbook dennoch ein Blickfang im Regal.
Special Features
Die enthaltenen Special Features runden das Gesamtpaket sinnvoll ab. Sie bieten zusätzlichen Einblick in die Entstehung des Films und sind für Interessierte eine willkommene Ergänzung zur Hauptfassung. Umfang und Tiefe der Extras sind solide und passen gut zu einer hochwertigen Edition wie dieser.
Fazit
Trotz kleiner Schwächen – insbesondere der fehlenden Tonhöhenkorrektur in der Extended Version und dem nicht übernommenen 5.1-PCM-Ton der alten Blu-ray – ist dieses Set für mich insgesamt sehr gelungen. Bildqualität und Präsentation sind ausgezeichnet, die Extended Version wertet den Film zusätzlich auf, und das Steelbook ist optisch sehr ansprechend.
Wer den Film bislang nur auf Standard-Blu-ray oder DVD besitzt, wird mit dieser 4K-Steelbook-Ausgabe mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr zufrieden sein. Insbesondere in Bildqualität und Gesamtpräsentation hat „Der Patriot“ in dieser Edition einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht.
Einer der besten Horror/Splatter Filme des italienischen Kinos der 80iger! Die Make-Up und Splatter Effekte sind für die damalige Zeit wirklich sehr gut umgesetzt worden. Das Setting in einem deutschen Kino in West-Berlin finde ich wirklich grandios gewählt, auch wenn die Story sehr einfach gehalten wurde.
Was das 4k Bild Betrifft: da hat Arrow wirklich ganze Arbeit geleistet! So gut sah der Film bisher noch nie aus! Hier wurde wirklich das maximale aus dem Bild rausgeholt ohne irgendwie den natürlichen Look des Films zu verfälschen. Die Farben und der Schwarzwert sind dank HDR und DV wirklich extraklasse, so dass das 80iger Nightlife in Berlin, das Blut in den Splattereffekten und die grüne Spucke der Dämonen fantastisch zur Geltung kommen.
Beim Sound wurde ebenfalls alles rausgeholt was das Ausgangsmaterial her gibt. Natürlich sind auch der neuen englischen DTS-HD MA 5.1 Audio Tonspur noch anzumerken das es sich um einen über 40 Jahre alten Film handelt. Nichts desto trotz sind die Dialoge klar verständlich und die Tonspur selbst komplett frei von rauschen oder ähnlichem mitbringsel, welche sonst typisch für ältere Produktionen waren. Der bekannte Soundtrack kommt durch die neue 5.1 Tonspur richtig gut zur Geltung und ist wirklich klasse gewählt!
Special Feattures gibt es ebenfalls nur zu genügend, von daher wirklich eine rundum gelungen Veröffentlichung von Arrow Video!
Die Romanvorlage habe ich nie gelesen, aber ich kenne die 70er Jahre Verfilmung, jedoch kenne ich das TV Remake nicht. Dieses Remake hier habe ich seit dem BD Release nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust drauf.
Dieser Film war damals in den Kinos ein Flop und erst im Heimkinomarkt ein Hit und von der ersten Sekunde an merkte ich wie sehr heutzutage ein Tony Scott in Hollywood fehlt. Wie bei der Erstsichtung fand ich diesen Film richtig klasse und durch das ständige Einblenden des Countdowns kriegt man ein richtig tolles Gefühl von Echtzeit und das obwohl dieser Film von der Story eher ruhig erzählt wird, habe ich wieder ovn der ersten Sekunde an mitgefiebert, zumal auch die Inszenierung an sich sehr packend gehalten ist, die komplette Erzählweise war auch voll und ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten.
Tony Scotts Stammschauspieler Denzel Washington und John Travolta liefern sich hier ein wirklich tolles Kampf der Giganten ab, man sieht auch wieder wie viel Spaß Travolta hatte hier wieder den Bösewicht zu spielen. Aber auch der Cast um die beiden herum machen ihre Sache super. John Turturro ist immer wieder erfrischend wenn er eine ernste Rolle spielt und James Gandolfini als gelackter Bürgermeister ist perfekt in der Rolle.
New York als Kullisse kommt sehr gut ruber auch wenn gerade wegen New York das Budget in die Höhe geschossen ist.
Ein toller packender Thriller, der mit seinem ebenfalls wirklich sehr gutem Original mithalten kann und nicht den Fehler macht es einfach 1 zu 1 zu kopieren.
Bild und Ton hammer. Auch da gibt es nichts zu beanstanden. Das Bonusmaterial ist man in ner guten Stunde durch, ist aber dafür sehr interessant. Nicht zu viel nicht zu wenig, so muss es sein.
Der Exorzist 3 4K (Limited Steelbook Edition) (4K UHD + Blu-ray + Bonus Blu-ray) (AT Import) Blu-ray nun auch in 4K. Das UHD Bild des Films ist für das Alter recht gut geworden und zeigt eine recht gute Schärfe, Farben und auch Kontrast. Der DTS HD MA 5.1 Ton ist gut abgewischt auch wenn auch eher Frontlastig kommen doch eine Effekte gut an. Extras sind einige im schönen Steelbook enthalten. Kein FSK Flatschen auf dem Steelbook :-)
Bei der zweiten Episode ist ebenfalls eine deutsche Tonspur enthalten. Die Angabe, dass nur der englische Ton anwählbar ist, ist somit nicht richtig!
Bild
Das Bild ist jetzt nicht so der Burner. Meiner Meinung nach kommt die Qualität nicht über DVD-Niveau hinaus. Schärfe ist auch nur Mittelmaß, Details sind kaum auszumachen. Sehr starkes Filmkorn.
Ton
Der Ton basiert auf der restaurierten Original-Monospur (LPCM Mono) und ist okay, die Dialoge sind gut verständlich.
Bonusmaterial ist reichlich enthalten, teilweise auch mit deutschem Ton.
Eine ganz unterhaltsame Comedy Serie, man merkt das der Cast gut miteinander befreundet sind. Alle harmonieren ganz gut miteinander und jeder sorgt dafür dass der andere entsprechend gut rüber kommt.
Anfangs gibt es auch größere Main Stories die alle paar Folgen weiter erzählt wird, aber das wird mit den Folgen weniger. Auch die Ross & Rachel Storyline klärt man vergleichbar zügig ab. Hier wird die Zitrone nicht ausgepresst und in die Länge gezogen, sondern man geht halt immer weiter.
Einige der Jokes sind absoluter Kult und fleißig teil von Shorts auf Instagram und co und auch irre witzig aber auch sind einige Jokes recht albern und reichen maximal zum schmunzeln.
Das Ende der Serie ist schön rund gemacht und wirklich guter Abschluss der Serie, das hätte man nicht besser machen können.
Das Bild ist sehr gelungen, tolle Farben, kein Filmkorn, Grieseln oder rauschen und eine sehr gute Schärfe.
Der englische Ton ist ganz gelunden.
Als Bonusmaterial gibt es 2 Mini Features und ansonsten nur geschnittene Szenen, zu wenig
Durch die Walter Hill Folge beim Nachtprogramm Podcast bekam ich Lust auf diesen Arnold Schwarzenegger Klassiker, den ich zwar als Kind oft gesehen habe, aber meine Letzte Sichtung auch bestimmt wieder 10 Jahr her ist.
Der erste US Film der während des Kalten Krieges am Roten Platz drehen durfte, da man Arnie als russischen Helden besetzte, der hier in die Rolle des steifen russischen Cop wirklich perfekt passt. Jim Belushi als sein schnoddriger großmäuliger Gegenpol als US Cop an seiner Seite ist natürlich auch grandios mit seinen Sprüchen. Beide harmonieren hier wirklich gut zusammen und zelebrieren hier wunderbar das treffen unterschiedlicher Kulturen und zeigt aber auch wieder warum Walter Hill einer der ganz großen des Buddy Movies ist.
Die dreckiger Kulisse von Chicago ist super und die Stadt mit seinen Fassetten wirklich sehr gut eingefangen. Dauer Action sollte man hier aber nicht erwarten, aber die Action an sich ist gut über den Film verteilt und immer wieder schöne kurze harte Gewaltspitzen was dafür sorgt dass die Action an sich recht simpel gemacht ist aber dafür immer schön hart und dreckig was der Atmosphäre auch gut tut und natürlich den Charakteren von Schwarzenegger und Belushi auch immer mal wieder Zeit gibt ihrer Charaktere zu entfalten und die Chemie untereinander gut wirken zu lassen.
Längen hat dieser Film keine, die 104 Minuten Laufzeit sind sehr kurzweilig erzählt. Toller Filmklassiker den man sich immer wieder anschauen kann und sofort gute Laune kriegt.
Das Bild ist eine gute Steigerung zur alten BD, vor allem bei der Schärfe, okay ab und an schleichen sich noch unschärfen ein aber ansonsten kriegt man gutes 4k Feeling.
Der englsiche Ton ist ebenfalls ganz gut.
Es gibt fast 1h an Features aber teilweise nur in SD
Nach dem in den ersten beiden Film noch Michelle Yeoh die Hauptrolle hatte, stand sie für den dritten Teil nicht mehr zur Verfügung da sie zwischenzeitlich ihre Karriere beendet hatte und erst 5 Jahre später mit Police Story 3 ein Comeback feierte.
Als neue Hauptdarstellerin übernahm die bis dato recht unbekannte Cynthia Khan die Hauptrolle, ihre erste Hauptrolle in einem Film und prompt wurde sie über Nacht zum großen neuen Stern am Action Himmel, wobei von den ersten 4 In the Line of Duty Filmen (ab Teil 5 brach ja die Qualität mit Wucht ein), ich diesen jetzt am Schwächsten fand, weil dieser Film ein paar Probleme hatte.
Michiko Nishiwaki gibt zwar eine tolle Gegenspielerin, aber man versucht hier zu sehr auf Gangsterdrama zu machen, was aber nicht wirklich funktioniert, weil die Story halt nicht genug Fleisch an den Knochen hatte, entsprechend ist die Handlung bei diesem gerade mal 84 Minuten langen Filme eher störend und nimmt diesem Film schon an Geschwindigkeit raus und sorgt für ein paar Längen.
Ein weiteres Problem sind die männlichen Charaktere, dass hat fast schon Woke Level, weil alle Männer, vor allem die männlichen Cops werden als strunzdumme Idioten dargestellt dass driftet schon ins Alberne ab.
Highlight ist natürlich aber die Action, die hat es in sich mit sehr hohem Bodycount und recht blutigen Kills und wirklich sehr harten Stunts wo die Aufprälle beim Zuschauen weh tun und Cynthia Khan rockt hier was das Zeug hält und zeigt warum sie zu den größten Stars des Girls with Guns Genre gehört. Sie ist hier nicht nur wunderbar bezaubernd, sondern ist auch sehr taff und wie sie in den Action und den Fights abgeht, ist wirklich unglaublich und die jeweiligen Actionsequenzen habe ich gefeiert, da können viele aktuelle Filme nicht annähernd mithalten. Okay an den grandiosen 4. Teil und an das Finale des ersten Teils kommt die Action hier nicht an, aber alleine schon für die Action lohnt sich diese Sichtung.
Das Bild ist für das Alter wirklich sehr gut, okay ab und an gibt es leichte Unschärfen aber man spürt jederzeit HD Feeling und die Farben sind sehr gut und das Bild ist schön sauber.
Der kantonisische Ton ist kraftvoll aber nicht immer sauber und ohne Ruamklang.
Als Bonusmaterial gibt es nur Trailer
Dieser Girls With Guns Klassiker war mir vom Namen her ein Begriff, aber tatsächlich habe ich diesen Film erst jetzt um ersten mal gesehen.
Produziert wurde das Ganze von Sammo Hung, als Action Vehikel für die ehemalige Miss Hong Kong Joyce Godenzi, die wenige Jahre später die Ehefrau von Sammo Hung wurde und eine Ehe führen die bis heute anhält. Die Regie übernahm Sammo Hung aber nicht selbst, sondern ließ da seinen Kumpel aus Kindertagen und Meisterregisseur Corey Yuen ran. Sammo selbst spielt hier nur eine kleine Nebenrolle, wobei seine Auftritte zumindest immer wieder diesen Film auflockern und dem an sich ernsten Film stets etwas Comedy geben ohne ins Alberne abzudriften.
Jetzt muss ich aber sagen, was das Girls with Guns Genre angeht, gibt es schon bessere Filme, denn obwohl dieser Film gerade mal knapp über 90 Minuten dauert, hat dieser Film jetzt nicht so viel Action wie man es sonst in dem Genre erwartet und das ständige Rumgezicke der Mädels ging mir im Verlauf schon etwas auf den Senkel, genauso wie dann das spätere Rumgeheule. Auch die Männer abseits von Sammos Charaktere waren jetzt nicht gerade sympathisch. Selbst angebliche nette Männer machen im Verlauf Sachen, die in der heutigen Zeit absolute NoGos sind. Immerhin macht aber schauspielerisch Joyce Godenzi ihre Sache wirklich gut und hat eine wirklich tolle Ausstrahlung.
Die Action selbst verteilt sich auf 4 Setpieces die sehr abwechslungsreich gestaltet sind. Die ersten 3 Action Setpieces dauern aber in der Summe vielleicht 10-15 Minuten wobei die erste Sequenz mit der Verfolgungsjagd klasse ist, mit hammer Stuntarbeit wo man beim Zuschauen Angst kriegt weil die Stunts allesamt wirklich sehr gefährlich sind. Die nächsten zwei Actionszenen sind kurze Ballerszenen, wo zwar es auch einige Stunts gibt wo die Aufprälle beim Zuschauen wehtun, aber man merkt auch Ballern ist nicht das Element von Corey Yuen. Hier ist es schon ein sehr wildes Gefuchtel, auch wenn die Kills Blutig sind, ist es schon etwas unübersichtlich in Szene gesetzt.
Aber dann gibt es noch das 20 Minütige in zwei Etappen aufgeteilte Finale und genau dafür hat sich sämtliche Geduld gelohnt, denn was man hier kriegt ist eine Actionsequenz vom Feinsten, okay es kommt nicht an die jeweiligen Finale der ersten 4 In the Line of Duty Filme ran, aber trotzdem kriegt man hier ein Actionfest geboten. Joyce Godenzi, die mit ihren 1.70m ja vergleichbar groß ist für eine Asiatin, legt hier beeindruckende Akrobatik ist hin und die Fightsszenen rocken was das Zeug hält und das obwohl sie keinen Martial Arts Backgrund hat und auch nicht wie andere Damen in dem Genre ein Tanz Background hat. Aber alleine schon wenn sie in Kampfpose geht, durch ihre Ausstrahlung alleine wirkt sie sowas von cool, da tut es in der Actionseele weh dass diese Frau 1991 ihre Schauspielkarriere beendet hat. Aber das Finale alleine hebt diesen Film auf eine tolle Höhe und könnte ich mir immer wieder anschauen.
Gibt es bessere Girls with Guns Filme, ja klar. Hat dieser Film seine Schwächen jab hat er, aber die Tolle Hauptdarstellerin und das Finale muss man einfach gesehen haben.
Das Bild ist für das Alter ganz gut. Die Schärfe ist auch gutem Niveau, es gibt aber ab und an leichtes Rauschen. Die Farben sind ordentlich.
Der Kantonesische Ton ist okay und reißt jetzt nicht wirklich Bäume heraus.
Das Bonusmaterial ist in HD und hat neben Trailer und hat ein recht kurzes Interview
Der Film besitzt natürlich absoluten Kultcharakter und gehört definitiv in jede gute Filmsammlung.
Was war ich damals geflasht als er erstmals bei uns im Kino anlief... Diese Faszination hat der Film bis heute bei mir halten können.
Die Story ist so genial einfach umgesetzt mit der außerirdischen Bug-Invasion. Dazu angereichert mit ordentlich Gewalt/Brutalität und einem gewissen Grad an Autorität.
Das Bild kommt im Vollbildmodus daher und ermöglicht uns nun die bisher beste Version von "Starship Troopers" anzuschauen. Das Filmkorn ist jederzeit präsent, aber nicht aufdringlich und passt gut zum Look des Filmes. Die Schärfe und Detailgrad, besonders in den Nahaufnahmen, ist ausgezeichnet. Lediglich einige CGI-Effekte sind sofort erkennbar. Nichtsdestotrotz verdiente fünf Punkte, besonders schön natürlich auch das Vollbild.
Die englische Atmos-Tonspur, mit Kern Dolby TrueHD 7.1, ist die perfekte Ergänzung. Der Bass greift gewaltig tief bei den entsprechenden Szenen ein und auch die Ortbarkeit ist perfekt. Dazu passt für mich auch das Verhältnis der Stimmen und der Musik. Es muss nichts nachreguliert werden. Besser geht es nicht!
Als Extras sind auf der 4K-Scheibe das 25-jährige Reunion und der Trailer enthalten. Die restlichen Extras befinden sich auf der beiliegenden Blu-ray.
Das Steelbook gefällt mir sehr gut. Die Oberfläche ist glänzend mit ein paar Metallic-Effekten, nur ist kein Innendruck vorhanden...
Dieses kanadische Steelbook ist identisch mit dem amerikanischen 4K Steelbook.
"Starship Troopers" ist jedem Filmfan vorbehaltlos zu empfehlen!
Die Bildqualität ist um Welten besser als bei der bereits erhältlichen DVD-Version, so wurden z.B. sogar die Filmlaufspuren bei reingeschnittem Archivmaterial entfernt. Soweit mir bekannt ist, wurden die beiden Epsioden ursprünglich auf Film gedreht (und nicht auf Video) - damit liess sich qualitativ mehr rausholen als bei der Restauration von "Monty Python's Flying Circus", wo nur die Aussenaufnahmen auf Filmmaterial entstanden sind.
Was die Sprache angeht, ist die erste Folge ausschliesslich in Deutsch, genauso wie sie auch produziert wurde - d.h. die Monty Python-Mitglieder selbst sprechen Deutsch! Deutsche oder englische Untertitel sind optional anwählbar. Die zweite Folge ist im englischen Originalton enthalten (ebenfalls mit Untertiteln in mehreren Sprachen inkl. Deutsch und Englisch). Im Gegensatz zur früheren DVD lässt sich die deutsche Synchronisation der Episode 2 (die damals nachträglich entstanden ist), NICHT anwählen. D.h. Puristen werden bemängeln, dass damit die Version, wie sie damals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, nicht original enthalten ist (deshalb ein Punkt Abzug bei "Tonqualität").
Das Bonus Material enthält zwei weitere englischsprachige "Kurzfilme", welche fürs Fernsehen produziert wurden ("May Day Special '71" und "Monty Python's Montreux Special 1971") sowie zwei kurze geschnitttene Sequenzen mit deutschem Ton ("Eine wichtige Information für Raucher" und "Schwimmlektion mit Arthur Lustgarten"). Letztere waren bereits als Bonusmaterial auf der DVD-Version enthalten, die beiden Kurzfilme sind nur auf der Blu-ray Disc. Dafür fehlt auf der Blu-ray das dritte Extra der DVD, nämlich die gekürzte Version von "The Tale of Happy Valley" mit durchgängigem deutschen Kommentar. Da die ungekürzte Version davon aber Teil von Epsiode 2 ist (natürlich wieder ausschliesslich mit englischem Ton), kann man das verschmerzen. Unter dem Strich würde ich sagen, ein Upgrade auf Blu-ray Disc lohnt sich auf jeden Fall (insbesondere für alle, die allenfalls nur die VHS-Kassette vom "Fliegenden Zirkus" besitzen...).
Das mit der 4K-Abtastung vom Interpositiv war gelogen.
Hier wurde einfach das alte HD-Master mit KI hochskaliert und künstlich geschärft.
Herausgekommen ist eine hässliche Digital-Grütze mit Fake-Details.
Pfui Teufel!
Hier ein paar Shots:
https://ibb.co/4RP0d MZ7
https://ibb.co/sp05v9Cv
https://ibb.co/pj5Hs9TG
https ://ibb.co/V0YRBzp1
https://ib b.co/hR7wh8gx
Und die deutsche Tonspur ist auch Schrott, die Stimmen kommen aus mehreren Boxen und die Soundeffekte wurden auch durch neue ersetzt, was für ein Müll…
Warum zur Hölle fehlt der ursprüngliche Mono-Ton?
Die Extras wurden teilweise 1:1 von Fans / YouTube kopiert, man sieht sogar noch das Logo des Kanals.
Unfassbar…
Die Disc-Halterungen mit diesen Plastikklammern sind auch eine Katastrophe, die ruinieren die Discs.
Hier hat man wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
Cinestrange hätte auf das neue 4K-Master von Shout Factory warten sollen.
Hoffentlich landet dieser Klassiker bald bei einem anderen Label, so einen Müll kann man sich nicht antun.
Das ist keinen Cent wert.
Finger weg!
Ich habe diesen Film seit seinem Release vor 16 Jahren nicht mehr gesehen aber durch den Actionkult Podcast wieder Lust drauf gekriegt und hatte den Film auch ganz gut in Erinnerung.
Inzwischen hat dieser Film bei mir etwas nach gelassen, da seine Schwächen mir inzwischen deutlich mehr auffallen, aber auf seine verrückte Art macht dieser Film auch Spaß.
Optisch sieht man diesem seine DTV Herkunft an wobei die Kanadische Kulisse Ende Winter, Anfang Frühling zumindest schön aussieht. Seagal schien hier auch wieder weniger Lust gehabt zu haben, denn hier ist mir mal so richtig aufgefallen dass er fast die Hälfte der Zeit gar nicht im Bild ist sondern man sich auf die bösen Buben konzentriert. Auch wenn die Bösewichter recht namhaft besetzt waren, waren die aber für mich nicht ganz so interessant genug.
Auch sah ich diesmal mehr das Body Double von Seagal, sprich nahezu jedes mal wenn er von hinten zu sehen war, war es halt nicht Seagal. Auch schien er wieder angefangen zu seine Dialoge nicht ordentlich zu sprechen und durfte öfters mal von jemand anderem nachsynchronisiert zu werden, weil die wechselnden Stimmen fielen hier dann doch schon auf.
Die Story selbst ist sehr simpel gehalten, nicht immer logisch und stellenweise eine sehr wildes Potpourri. Die Dialoge und vor allem die Sprüche von Seagal sind so klischeehaft und albern dass es schon wieder witzig ist. Hier habe ich dann viel Lachen müssen. Das tropfte nur so vor Möchtegern Coolness. Hier hatte ich richtig viel Spaß.
Bei der Action war es dagegen zweischneidig. Nicht so schön war das deutlich sichtbare Speed Up, dadurch wurde aus Seagals sehr wildem Rumgefuchtel ein noch mal deutlich wilderes Rumgefuchtel. Teilweise wird das Speed Up simplen Szenen angewandt, da sieht sogar simples Tasche packen aus, als hätte man die Vorspultaste gedrückt. Was aber gut ist dass man nicht mit der Gewalt geizt. Es geht wirklich sehr brutal zur Sache. Seagal bricht endlich wieder den Leuten die Knochen und schlägt die Leute wortwörtlich wieder zu Brei. Auch hier hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Klar an Seagals glorreichen Zeiten kam man hier nicht mehr heran.
Der Bodycount in diesem Film war recht hoch und nicht nur Seagal hinterlässt hier ein Spur der Verwüstung sondern auch die Bösewichter dürfen jede Menge Leichen hinterlassen auch wenn die Bösewichter nicht gerade die hellsten Kerzen waren.
Das letzte Drittel des Films geht gut ab, vor allem die Schießerei in der Villa machte extrem viel Laune, auch das Finale am Hafen hat Spaß gemacht. Bei beiden merkt man aber dass man vielleicht hätte noch mehr rausholen können wenn man mehr Budget gehabt hätte und die Mittel die man hatte sehr limitiert waren.
In der Summe ein recht spaßiger Seagal DTV Actioner, aber auch mit einigen Schwächen. Hier fand ich Seagals Vorgänger The Keeper und Driven to Kill merklich besser. Aber als simpler DTV Klopper bietet A Dengerous Man definitiv seinen Unterhaltungswert.
Das Bild ist auf hohem Niveau. Es gibt keinerlei grieseln oder Filmkorn, jedoch fehlt es etwas an Farben und Tiefenschärfe.
Der Ton ist ebenfalls sehr gelungen. Dämlich ist nur dass man die französischen Untertitel nicht abschalten kann.
Das Bonusmaterial hat ein 7 Minuten Making of in SD Qualität und 4:3 Format. Recht wenig vor allem da viele Szenen aus dem Film wiederholt werden.
Jeder Film repräsentiert eine andere Facette des 80er-Jahre-Actionkinos: vom staubigen Western über das Dschungel-Geballer und den harten Großstadt-Krimi bis hin zum bombastischen Militär-Actionfilm.
Bild: Ein ehrlicher, ungefilterter HD-Transfer ohne moderne Politur. Für Fans des 80er-Jahre-Kinos absolut stimmig.
Ton: Zweckmäßig für Nostalgiker. Wer das beste Klangerlebnis sucht, schaltet auf die englische Spur.
Als sein Herrchen in ein verfallenes Haus zieht, muss der intelligente und zynische Kater Francis seine Spürnase unter Beweis stellen. Gemeinsam mit seinem neuen Verbündeten Blaubart versucht er, einen brutalen Katzen-Serienmörder in die Pfoten zu bekommen. Während der Ermittlungen stößt das ungleiche Duo auf eine mysteriöse Katzensekte, die auf dem obersten Stockwerk von einer weißen Katze namens Joker angeführt wird.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Akif Pirinçci. Ich kenne den Roman nicht und bin uneingenommen an den Film rangegangen. Es ist schon über 20 Jahre her, das ich den Film zum ersten Mal gesehen habe.
In der Geschichte folgen wir Francis, der nach einer Mordserie auf ein düsteres Geheimniss stößt. Die Story ist dabei äußerst finster gehalten und bietet atmosphärisch eine beeidruckende, aber auch eine sehr kühle Kulisse. Alles wirkt sehr heruntergekommen.
Die verschiedenen "Katzen" sind dabei vielseitig ausgearbeitet.
Es ist gewiss kein Kinderfilm, sondern geht mehr in Richtung Noir Thriller/Krimi Story und das funktioniert im Film ganz gut. Es gibt kaum vergleichbares in diesem Genre. Der Gewaltgrad ist hier enorm hoch und die gezeigten Szenen sind nix für Kinder. Die FSK 12 Freigabe ist hier mehr als fragwürdig.
Tierversuche und Eugenik stehen hier im Vordergrund und sind selbst für mich etwas schwer zu verstehen. Dennoch ist die Story clever durchdacht und bleibt konstant spannend.
Negativ sind die zu vielen Characktere und die bieten kaum Raum für ihre Entfaltung. Das liegt an der kurzen Spieldauer, die ruhig länger hätte gehen sollen. Einzig und allein bei Francis ist ein wenig Tiefe vorhanden. Jedenfalls ist Felidae ein schönes Stück deutsche Filmgeschichte, das mit einer packenden Story und starken Atmosphäre punktet.
Das Bild wurde restauriert und sah noch nie so gut aus. Die Farben wurden verbessert und sehen natürlich aus. Viele Schmutzpartikel wurden entfernt, auch wenn einige noch vorhanden sind. Der Kontrast kann sich ebenfalls sehen lassen. Selbst in den dunkelen Szenen gehen keine Details verloren. Auch der Schwarzwert ist super. Filmkorn immernoch leicht vorhanden, funktioniert aber als Stilmittel super.
Der Ton liegt in Deutsch DTS HD MA 2.0 vor. Dieser ist schlicht, aber sehr druckvoll. Dynamik und Räumlichkeit sind gut vorhanden. Die Dialoge sind immer klar verständlich. In einigen wenigen Szenen ist die Lippensynchro stark asychron. Ob das ein Fehler ist oder ob das in der DVD Version schon so war, kann ich nicht beurteilen.
Hervorzuheben ist hier die deutsche Synchro, die absolut hochkarätig daherkommt und ihre Wirkung auf die Figuren super rüberbringt. Eine ertklassige Wahl wurde hier getroffen.
Als Extras erwarten uns Interviews und Kommentare, die knapp 4 Stunden Spieldauer haben.
Der Hardcoverschuber macht einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Das Cover ist super gewählt und repräsentiert den Film gut wieder.
Im Inneren gibt es eine Amaray mit Wendecovermotiv, ohne Credits. Das Booklet zeigt viele Konzeptzeichnungen und etwas Text zum Film. Alles auf englisch.
Im Großen und Ganzen eine starke VÖ von Deaf Crocodile Films, die hier viel Herz und Fleiß reingesteckt haben und den Film eine würdige 4K spendiert haben.
Hab mir auch diese schöne Steel geholt um die Sammlung komplett zu machen. Bis es hier eine deutsche 4K Version gibt, lege ich die deutsche BD rein! Das Bild und der Ton (englisch) ist ziemlich gut geworden!
Bei seinem letzten Auftrag wird Geheimagent Al Simmons von seinem Chef ins Jenseits befördert und landet geradewegs in der Hölle. Weil er seine geliebte Frau Wanda wiedersehen will, schließt er einen Pakt mit dem Teufel. Als Superheld Spawn, ausgestattet mit übernatürlichen Kräften, soll er an der Spitze der höllischen Heerscharen den Kampf um die Weltherrschaft einleiten. Aber kaum zurück auf der Erde, meldet sich Spawns Gewissen. Zudem will er sich an seinem Killer rächen.
Ich kenne die Comicvorlage nicht und ging uneingenommen an den Film.
Eine Comicverfilmung, bei der es stark an der Story und Handlung hapert. Sie ist einfach zu flach, die Figuren bekommen kaum ihre Tiefe. So richtig zündet das ganze leider nicht. Immerhin wird diese ziemlich rasant erzählt und springt von einem Ort zum Nächsten.
Das Setting in New York City sieht ganz passabel aus. Dreckig, düster, atmosphärisch genau richtig. Die Effekte sehen heutezutage einfach nur schrecklich aus. Man kommt sich vor wie in den alten VHS Zeiten. Von den Animationen in der Hölle ganz zu schweigen. Pixelbrei der extra güte. Immerhin ist der Anzug von Spawn wirklich gelungen und da sieht man die besseren CGI Effekte deutlich.
Die Action ist in Ordnung. Die Kampfeinlagen gehen schon in Richtung Power Rangers Style, sind aber recht ansehnlich.
Von den Schauspielern war ich fast durchweg enttäuscht. Michael Jai White als Spawn macht noch eine recht gute Figur. Leider wurde sein Potenzial, dank des Drehbuches und der Handlung, etwas verschenkt. Nicol Williamson als Cagliostro als Mentor eine ebenfalls gute Rolle.
Die Bösewichte sind sehr Klischeehaft und ihr Potenzial mehr als verschenkt. Melinda Clarke und Martin Sheen absolut langweilig und uninsperiert.
Immerhin kann John Leguizamo als Clown hier ordentlich punkten. Mit seinen Sprüchen, seiner ekelhaften und nervigen Art bringt er wenigstens Lacher und eine Widerlichkeit mit sich. Ein Höhepunkt im Film.
Spawn...Trashig, spaßig, aber doch hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben. Kurzweilig, aber irgendwie dann doch unterhaltsam.
Das Bild der Blu Ray ist sehr durchwachsen. Viele Unschärfen und wenig Details. Die Farben wirken einerseits kräftig, in anderen Szenen ziemlich kühl. Die Kontraste könnten besser sein. Der Schwarzert geht in Ordnung.
Der Ton in DD geht in Ordnung. Dynamik in den Actionszenen vorhanden. Bass wenig vorhanden. Der Subwoofer kommt kaum zum Einsatz. Dialoge aber gut verständlich.
Extras solide.
Die USA im Jahr 1985: Präsident Nixon konnte mithilfe der Superheldengruppe Watchmen den Vietnamkrieg gewinnen. Nun sind die Helden im Ruhestand. Als einer der Superhelden ermordet wird, macht sich der soziopathische Rorschach daran, den Täter ausfindig zu machen. Bald stößt er auf eine Verschwörung, die das Ziel verfolgt, sämtliche ehemaligen Superhelden auszuschalten. Die Lösung des Falls führt ihn jedoch zurück in die Vergangenheit.
Der Film basiert auf den Comic von Alan Moore. Gezeigt wird eine Alternative Zeit in den 80zigern, wo Nixen seine dritte Amtszeit ausübt...Die USA und Sowjetunion stehen vor einem Atomkrieg.
Hier versucht Rorschach den Mord an seinen früheren Superhelden "The Comedian" aufzuklären.
Dabei trifft er auf Geheimnisse, die weit über seine Grenzen und Vorstellungen gehen.
Die Verfilmung von Zack Snyder richtet sich fast an den Comic. Es gibt zwar einige Änderungen, die aber so gut wie nicht ins Gewicht fallen. Es ist in dem Sinne kein gewöhlicher Superheldenfilm, sondern mehr Verschwörungsthriller.
Eine Fiction, die aber nah der Realität überläuft. Eine künstlerische Freiheit, die die Ereignisse auf den Kopf stellt.
Die starke Inszenierung verpackt Snyder in gut 3 1/2 Stunden. Komplex gehalten, mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und dazu noch mit einer gehörigen Portion Tiefgang.
Die Superhelden werden dabei etwas in den Hintergrund gerückt, was aber ihre Rollen nicht gänzlich vernachlässigt.
Man braucht eine Menge Sitzfleisch, denn der Film besticht mehr durch seine Dialoge und Durchführung, als seine Action. Diese gibt ein wenig Abwechslung und zeigt eine explizierte Darstellung von Gewalt. Brutal, einzigartig choreographiert und ziemlich beeindruckend.
Die erweiterten Szenen fügen sich gut in den Film ein. Es gibt auch einige animierte Szenen, die den Film ein wenig mehr Härte und Bedrohlichkeit geben, aber der Geschichte nix bringen und für den ein oder anderen als störend empfindet.
Auch wirft der Film ethnische Fragen auf. Moralisch lässt der Film auch mit sich ringen.
Schauspielerisch machen alle ihre Sache ganz ordentlich. Einige mit mehr, andere mit weniger Screentime. Vorallem aber überrascht hier Jackie Earle Haley als Rorschach. Unglaublich präsent, ehrgeizig, rechtschaffen. Malin Åkerman als Silk Spectre II bringt ein wenig Sexyness mit rein. Patrick Wilson als Nite Owl II bleibt ein wenig blass. Billy Crudup als Dr. Manhatten cool, lässig, aber auch sehr verbissen.
Das Setting trifft hier voll ins Schwarze. Bietet einen düsteren, dreckigen Look, ist atmosphärisch beeindruckend und macht mit seinen Noir Szenen einen starken Eindruck.
Das passende Soundtrack unterstreicht die Szenen nochmals.
Es ist schwer, den Film zu bewerten. Aber für mich ist diese Comicverfilmung mit einer besten auf den Markt. Einzigartig, intensiv und äußerst originell erzählt. Komplex, aber auch mit Tiefgang und moralisch verwerflich.
Die 4K bietet im Gegensatz zur Blu Ray kaum Steigerungen. Die Schärfe ist natürlich spürbar, auch der Detailgrad wurde nach oben geschraubt. Sichtbar wird das aber nur in den beleuchteten Szenen. Das Filmkorn ist durchgängig vorhanden, bleibt aber leicht nuanciert. Der Schwarzwert ist in einigen Szenen etwas zu dunkel geraten.
Der Ton in DD ist ordentlich. Dynamik und Räumlichkeit kommen gut zur Geltung und wurden sehr gut abgemischt. Auch die Surround Effekte haben ihre Wucht. Der Subwoofer hat einiges zu tun. Dialoge sind in einigen Szenen zur leise abgemischt und sind nicht immer verständlich.
Extras NUR auf der Bonus Blu Ray. Sind im unteren Mittelfeld.
Der Schuber war die beste Wahl. Die Motive zeigen unsere Superhelden. Es gibt jede Menge Prägungen zu bewundern und Spotglosseffekte kommen auch zum Einsatz.
Das SteelBook ist ein Highlight. Hochglanzoptik und mit einer präzisen Prägung des Filmtitels.
Der Innendruck ziert nochmals unsere Superhelden.
Die Rückseite zeigt uns, das 5 vor 12 ist ( Zitat aus dem Film ).
Eine rundum gelugende VÖ von MantaLab und ein Highlight in meiner Sammlung.
Limitiert und nummeriert auf 1000 Exemplare.
Davis ist Primatologe und hat eine tiefe Verbindung zu dem intelligenten Silberrücken-Gorilla George, den er seit seiner Geburt in Obhut hat. Doch George, sowie andere Tiere im Land, mutieren zu aggressiven Superkreaturen, als ein Experiment eines gierigen Unternehmens schiefgeht. Davis setzt alles daran, ein Gegenmittel zu finden, denn er will nicht nur eine globale Katastrophe verhindern, sondern auch seinen ehemaligen Freund George retten.
Spieleverfilmung in einer anderen Art. Von der Story her braucht man keine hohen Erwartungen haben. Diese ist doch recht dünn gestrickt und legt den Wert eher auf Action und deren Schauwerte. Auch erkennbare Kopien einiger Monsterfilme ( King Kong oder Godzilla ) wird man hier erkennen. Das macht den Film aber nicht schlechter. Sobald das Spektakel losgeht, schraubt man am Spannungsmanometer. Die Effekte sind stellenweise echt stark, auch wenn man das CGI doch recht human sieht. Der Unterhaltungsfaktor ist hier aber dennoch enorm hoch.
Der Cast reicht von der A Riege, bishin zu Klischeehaften Nulpen. Dwayne rockt natürlich wieder am Meisten. Charmant wie immer, cool, lässig und mit einem bissigen Humor. Naomie Melanie Harris als helfende Hand neben Dwayne macht eine ordentliche Figur. Die Bösen Geschwister Wyden sind hier die unnötigsten Characktere. Strunzdoof, tolpatchig und überhaupt nicht zu gebrauchen. Hätte man sich sparen können.
Geht die Action lost, gibt es kein halten mehr. Alles wieder zerstört und niedergerissen, wie man es vom Spiel kennt. Auch die bekannten Monster trifft man im Film wieder und sehen großartig aus.
Vorallem George macht einen stimmigen Eindruck. Gerade seine Szenen mit Dwayne sorgen immer wieder für Schmunzler.
Actionreich, spannend und ein Dwayne, der immer wieder Spaß macht. Hirn aus und rein das Bier.
Das Bild erreicht fast Referenzwerte. Gestochen scharf, sodass man viele Feinheiten sieht. Die Farben wirken natürlich sowie knallig und fühlen sich lebendiger an. Der Schwarzwert geht in Ordnung.
Der Ton macht seine Sache ebenfalls großartig. An Dynamik und Räumlichkeit mangelt es der Tonspur nicht. Ständig hat der Subwoofer was zu tun. Die Actionszenen profitieren davon gewaltig. Da stimmt die Abmischung. In den ruhigen Momenten sind die Dialoge sauber und verständlich.
Extras knapp 1 Stunde.
Das SteelBookcover finde ich mega. Erinnert ein wenig an das Spiel, japanische Schriftzeichen und ein Retrolook. Es ist matt gehalten, bietet aber einige metallische Effekte und Spotgloss. Innendruck und Back bekommen Monstermotive und passen zum Film.
From dusk till Dawn ( Teil 1 ) absolut ein Kultfilm von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino.
Ein echter Action Horror, Slasher Film mit allen was dazu gehört und die bezaubernde, wunderschöne und absolut sexy Salma Hayek.
Die Besetzung alleine schon ein Traum:George Clooney ,Quentin Tarantino, Harvey Keitel,Juliette Lewis,Tom Savini, Fred Williamson,Danny Trejo und Cheech Marin.
Natürlich hatte ich auch die indizierte doppel DVD und dann kam das Blu Ray Steelbook Trilogie.
Da aber Teil 1 mein Favorit war, musste ich das Zavvi Steelbook mit diesen Frontcover haben.
Auf den Frontcover ist die schöne Salma Hayek zu sehen ,Backcover das Kino Cover mit George und Quentin.
Das Innenprint ist Grau gehalten und zeigt die Titty Twister Bar.
Da das Steelbook in einem schönen Vintage Look gehalten ist passt es optisch Perfekt zum Design des Films.
Ich hatte wirklich Glück und konnte es NEU,OVP bei einer gebraucht Plattform finden im Internet für einen absoluten Top Preis.
Leider ist das Steelbook mittlerweile nicht mehr bezahlbar und vielleicht auch zurecht da dieses einer der schönsten Steelbooks war ,was Zavvi jeh heraus gebracht hatte.
Da ich alle blu ray steelbooks habe wäre es jetzt mal an der Zeit für ein wirklich tolles 4k Steelbook ( am liebsten in der XXL Langfassung ).
Aber vielleicht abwarten da kommt vielleicht noch mal etwas
Smokin' Aces:
Der Kronzeuge Buddy "Aces" Israel will verschwinden und wünscht sich ein ruhiges Leben im Zeugenschutzprogramm des FBI. Er will gegen den Mafiaboss Primo Sparazza aussagen, der darüber natürlich nicht sonderlich erfreut ist und deshalb ein Kopfgeld von einer Million Dollar auf Israel aussetzt. Diverse Auftragskiller würden diesen Auftrag gerne erledigen und den Lohn dafür kassieren. Allerdings steht Israel unter dem Schutz des FBI.
Mit Smokin' Aces schuf Joe Carnahan einen wahrhaft erstklassigen Film. Im Kern der Story steckt hier Buddy Israel, die tragische Figur, der versucht, sich aus dem Sumpf des Verbrechens freikaufen zu können. Unter dem Schutz des FBI's glaubt er sich in Schutz. Doch ein hohes Kopfgeld ruft natürlich jede Menge Schurken, Kopfgeldjäger oder auch Attentäter auf den Plan, was die Sache komplizierter macht.
Die erste Hälfte ist noch ein wenig ruhig und zeigt die verschiedenen Characktere. Ab der zweiten Hälfte nimmt der Film dann endlich Fahrt auf.
Die Eskalation geht dann richtig in die Vollen. Es geht sofort ins Geschehen und man zieht das Tempo rasant an. Die Figuren treten in Erscheinung, andere sterben in Sekunden und die Perspektiven wechseln in Minutentakt. Das mag zwar konfus wirken oder auch überhastet, ist aber dennoch komplex und vielseitig gestaltet. Man sollte kein konstruiertes Uhrwerk verlangen, sondern der Kontrollverlust ist gewollt. Eine gezielte Ordnung sucht man vergebens. Manche Figuren verschwinden schneller, als einem lieb ist. Man hätte gerne mehr über sie erfahren. Auch werden einige Plotlinien abrupt beendet, was den Filmfluß natürlich nicht stört.
Alles wirkt wird ein Kartenspiel. Ständig gibt es ein neues Blatt.
Der Humor und die Gewalt treffen dann hier komplett aufeinander. Der Film ist brutal, aber auch ein wenig sardistisch. Der Humor trifft voll ins Schwarze, driftet aber nie ins Alberne ab. Einige Gags sind ziemlich plump, aber dennoch sehr Zynismus. Genau diesen Humor sollte man mögen, der eigentlich aus den Dialogen oder auch der Situation heraus hervorragend funktioniert.
Die Action ist wirklich sagenhaft inszeniert. Hier merkt man noch die handwerkliche Arbeit in vollen Zügen.
Der Cast ist hier eine absolute Wucht und heutzutage kaum noch machbar. Ich möchte hier auch auf keinen einzelnen eingehen, denn jeder macht auf seine eigene Art und Weise einen tollen Job.
Hervorheben möchte ich hier aber kurz Alicia Keys, die ihr Schauspieldebüt gab und einen heißen Auftritt hinlegt.
Smokin Aces ist ein Actiontrip, der brutal, witzig, dreckig und zeimlich laut ist. Überzeugt mit einem Staraufgebot, hohen Unterhaltungswert, der Spaß macht und über die Stränge schießt.
Das Bild ist sehr durchwachsen. Einige Nahaufnahmen sind von der Schärfe sehr gut, sowie der Detailgrad und in anderen Szenen sind sie unscharf. Das Filmkorn ist hier deutlich sichtbar, stört aber nicht. Der Schwarzwert ist auch nicht immer sauber. Die farben allerdings sind kräftig.
Der Ton in DTS kann voll punkten. In den Actionszenen punkten die Dynamik und Räumlichkeit auf hohen Niveau. Es pfeift und knallt durch die Anlage. Dialoge auch während der Actionszenen klar verständlich.
Das Bonusmaterial ist in Ordnung.
Der Schuber ist sehr dünn und darin bieten beide Amarays Platz.
Der Streifen sprüht nur so vor Testosteron und 70er-Atmosphäre. Reynolds ist in Topform, der klasse Südstaatensumpfflair und legendäre Autoverfolgungsjagden reißen das Lenkrad mal ganz locker rum und garantieren einen tollen Actionkrimi.
Bild
In Nahaufnahmen und gut ausgeleuchteten Szenen zeigt die Blu-ray eine deutliche Steigerung zur DVD. Details auf Gesichtern sind gut erkennbar. Die Farben sind kräftig, allerdings könnte der Kontrast um einiges besser sein. Sichtbare Artefakte oder Blockbildung sind selten, aber vorhanden.
Ton
Der Ton liegt in Deutsch DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor. Die Tonspur klingt insgesamt recht flach, frequenzarm und weist den typischen, etwas blechernen Klang älterer Mono-Kinoaufnahmen auf. Die Dialoge sind gut verständlich, weisen aber ab und an auch diesen blechernen Klang auf.
Wer den Film wegen brachialer Soundeffekte oder modernem Raumklang kauft, wird enttäuscht, da es sich um eine reine Mono-Präsentation handelt. Die Blu-ray bietet jedoch die bisher sauberste und verständlichste Version der deutschen Fassung.
Bonusmaterial ist ziemlich bescheiden und besteht aus Booklet und Original-Kinotrailer.
Fazit : Trotz der erwähnten Mängel lohnt die Anschaffung für Freunde der 70er Jahre und Burt-Reynolds-Fans.
Perfektes Kino mit einem grandiosen Charlie Sheen... Für mich ist der 1te Teil von Die Indianer von Cleveland einer der schönsten Sportfilme der 80er Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, waren wunderbar und jetzt alles verpackt in einem wunderschönen (Leider kein 4K UHD) Mediabook!
Der Film ist nicht perfekt, total irre aber leider total geil! Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt.
Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden! Der Ton auf deutsch kann trotz nur DTS 2.0 auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt.
David S. Ward hat damals ein absolutes Highlight geschaffen. Dieses 80er Jahre Meisterwerk sollte jeder mindestens einmal gesehen haben. NSM steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Danke dafür... Ich kann dieses Mediabook nur jeden Fan weiterempfehlen!
Ein neuer Vampirvirus, der Reaper Strain, grassiert unter den Vampiren. Einmal befallen, töten sie zur Nahrungsaufnahme Menschen und Vampire. In ihrer Not ersuchen die Vampire um Hilfe bei Blade, um die Reaper-Vampire zu bekämpfen. Blade willigt ein und kommt dem Ursprung der Reaper auf die Spur, die das Ergebnis genetischer Experimente sind. Blade wird jedoch von den Vampiren hintergangen. Er kann sich aber befreien, als Nomak, der Anführer der Reaper, ins Hauptquartier der Vampire einbricht.
Ein neuer Vampirvirus, der Reaper Strain, grassiert unter den Vampiren. Einmal befallen, töten sie zur Nahrungsaufnahme Menschen und Vampire. In ihrer Not ersuchen die Vampire um Hilfe bei Blade, um die Reaper-Vampire zu bekämpfen. Blade willigt ein und kommt dem Ursprung der Reaper auf die Spur, die das Ergebnis genetischer Experimente sind. Blade wird jedoch von den Vampiren hintergangen. Er kann sich aber befreien, als Nomak, der Anführer der Reaper, ins Hauptquartier der Vampire einbricht.
Für mich ist die Fortsetzung sogar noch einen Ticken besser, als sein Vorgänger. Er geht dabei andere Wege, die mit Teil 1 kaum vergleichbar sind.
Hier erwartet man einen knallharten Actionfilm, wo das Thema Vampir Ursprung etwas in den Hintergrund rückt. Die Handlung ist dabei sehr gradlinig und hat einige Überraschungen parat. Blade diesesmal in einer ungewöhnlichen Rolle, da er von Vampiren um Hilfe gebeten wird. Der, der Vampire tötet, soll helfen, was einen gewissen Reiz mit sich bringt.
Alles wirkt schneller, härter und brutaler.
Der Cast bleibt mit den beiden Hauptdarstellern aus Teil 1 gleich besetzt, wird aber mit vielen neuen Charackteren erweitert. Luke Goss als Bösewicht, der seine Rolle sehr gut ausübt und einem Bösewicht würdig ist. Leonor Varela als Nyssa, die Blade um Hilfe bittet. Ein sehr schöner Blickfang. Dazu noch Ron Perlman, der noch unbekannte Donnie Yen, Norman Reedus oder auch Thomas Kretschmann.
Sobald Blade in Aktion tritt, metzelt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Die Effekte sind dabei deutlich besser, als noch in Teil 1 und die sehen echt stark aus. Untermalt wird das noch mit Techno- und Rock-Beats. Hat schon einen gewissen Style. Auch das Setting wirkt wieder sehr düster, hab aber nicht mehr den kühlen und lieblosen Look, wie noch in Teil 1, sondern ist moderner gehalten. Einige Twists und Intrigen bekommt man auch noch. Das peppt die Story nochmal ein bisschen auf.
Blade II ist eine würdige Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat, als noch sein Vorgänger.
Die Blu Ray macht einen ordentlichen Eindruck. Schärfe und Details ind im hohem Bereich zu sehen. Farben sind natürlich und bestechen mit einen satten Kontrast. Auch der Schwarzwert ist hier wieder sehr gut ausgefallen.
Der Ton ist leider wieder in DD. Aber hier wurde besser abgemischt. Dynamik und Räumlichkeit sind deutlich besser, als noch in Teil 1. Dialoge klar verständlich.
Extras reichlich vorhanden.
Auch dieses SteelBook ist nur in matt gehalten. Front wie immer mit einer coolen Snipes Pose. Innendruck ziert den Lord Eli Damaskinos und Rückseite wieder mit Blade.
Es harmoniert sehr gut mit dem ersten Teil aus Japan. Eine Alternative gibt es von Zavvi, das allerdings in grau ist und sich mit dem rot schon beißt.
Eric Brooks ist ein Halbwesen aus Mensch und Vampir. Er hat die Kräfte der Vampire geerbt, aber nicht seine Schwächen. Als "Daywalker" geht er auf Jagd nach Vampiren, um sich an ihnen für den Tod seiner Mutter zu rächen. Hilfe erhält er vom Vampirjäger und Waffenentwickler Whistler. Beide sind auf der Suche nach dem Vampir Deacon Frost, der im Rat der Vampire aufbegehrt und die Vampirgottheit La Magra erwecken will. Frost lockt Blade in eine Falle und will ihn für das Erweckungsritual opfern.
Auch heute noch ist diese Marvelverfilmung absolut hervorragend.
Wesley Snipes war/ist die perfekte Besetzung dafür und spielt den "Antiheld" cool und lässig. Die Mentor-Schüler-Beziehung wird durch Kris Kristofferson erweitert und er spielt diese mit eine rauen Wärme. Seine Erfahrung macht sich hier sehr gut bemerkbar.
Ohne Bösewicht geht es natürlich auch nicht. Gespielt wird dieser von Stephen Dorff. Er spielt den Decon Frost mit einer eiskalten Performance. Auch der Nebencast spielt hier einige tolle Characktere. Donal Logue als Straßenvampir, Udo Kier als Oberhaupt oder N’Bushe Wright, die die engagierte Hämatologin spielt und versucht Blade zu helfen. Dabie entwickelt sich eine gewisse Tiefe zwischen den beiden, die an das Sohn/Mutter Verhältnis erinnert.
Blades Weg ist einsam und er existiert nur, um Vampire zu töten und das klappt hier vorbildlich. Sein Ziel verliert er dabei NIE aus den Augen.
Die Effekte sind heute ein wenig schlecht gealtert. Das Setting wirkt ein wenig kühl und lieblos, vermittelt aber eine gewisse Ästhetik und das passt irgendwie zum Film. Auch die Kampfszenen sehen heute noch klasse aus. Das Tempo hätte ein wenig knackiger sein können.
Blade ist auch heute noch ein mitreißender Superheldenfilm, mit einem düsteren Ton, sehr guter Action und herausragenden Schauspielern.
Trotz des Alters hat die Blu Ray eine gute Schärfe aufzuweisen. Feinste Details sind zu erkennen. Das leichte Filmkorn sorgt für eine tolle Farbgebung und der Schwarzwert ist sehr gut geworden. Ich habe mich noch zusätzlich die 4K besorgt. Das Upgrade lohnt sich, auch wenn die 4K der Blu Ray nicht in allen Belangen überlegen ist.
Der Ton in DD ist leider nicht so stark ausgefallen. Die Dynamik in den Actionszenen ist leider kaum vorhanden. Die Räumlichkeit leider auch unter der Abmischung. Subwoofer Einsatz eher sporadisch. Dafür sind die Dialoge verständlich abgemischt.
Extras sind im soliden Mittelfeld.
Das SteelBook ist mit das beste auf den Markt. Es ist leider nur matt und hat sonst keine Effekte aufzuweisen. Das Frontmotiv zeigt Blade in einer coolen Pose. Innendruck ziert Decon Frost und Rückseite nochmals mit Blade. Allerdings harmoniert dieses SteelBook sehr gut mit Teil 2 und Teil 3 aus Japan, weslhalb dieses SteelBook die beste Wahl ist. Toppen kann das nur das Zavvi SteelBook, welches Prägungen aufweist, aber auch nur matt ist. Immerhin gibt es dort einige Spotgloss Effekte. Rückseite ist auch besser ausgefallen und bietet ein schöneres Motiv.
Nach dem fantastischen Ex Machina hat Regisseur Alex Garland mit Annihilation einen richtig starken Mystery-Science-Fiction-Film nachgelegt, der mir bis heute sehr gut gefällt. Der Film schafft es, den Zuschauer lange im Dunkeln darüber zu lassen, was genau hinter der geheimnisvollen Area X steckt und was dort eigentlich vor sich geht. Gerade dieses langsame Entdecken gemeinsam mit der Crew macht den Film spannend und abwechslungsreich, weil man nie genau weiss, was als Nächstes passiert. Dazu kommt eine starke Atmosphäre, die stellenweise fast schon hypnotisch wirkt und den Zuschauer komplett in diese fremdartige Welt hineinzieht. Auch optisch ist Annihilation ein echter Hingucker, denn die kreativen Ideen und die surreale Darstellung der Natur bleiben definitiv im Gedächtnis. Nicht ganz so gelungen sind allerdings einige CGI-Effekte, die teilweise etwas billig wirken, was wahrscheinlich auch dem eher begrenzten Budget geschuldet ist. Dafür gibt es beim Cast kaum etwas auszusetzen, denn dieser ist wirklich hervorragend besetzt. Vor allem Natalie Portman macht als Hauptfigur einen starken Job und trägt den Film problemlos über die gesamte Laufzeit. Ein wenig Mühe habe ich allerdings bis heute mit dem Finale, was für mich nicht ganz das hohe Niveau erreicht, welches der restliche Film zuvor aufgebaut hat. Trotzdem bleibt Annihilation ein faszinierender und ungewöhnlicher Science-Fiction-Film, der sich angenehm von typischen Genrevertretern abhebt. Besonders Fans von mysteriösen und atmosphärischen Stoffen kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Unter dem Strich ist Alex Garland erneut ein intelligenter und visuell beeindruckender Film gelungen, der auch nach dem Abspann noch im Kopf bleibt.
Spannender Okkult-Horror mit Tawny Kitaen, der hübschen Exfrau von David Coverdale. Die Darsteller sind solide und die Story war damals noch recht originell. Kevin S. Tenney, welcher Drehbuchautor und Regisseur ist legt sein Hauptaugenmerk auf die drei Protagonisten, die für ein B-Movie dieser Art erstaunlich gut und glaubwürdig charakterisiert sind. Diese machen im Verlauf der Handlung sogar eine Entwicklung durch, springen zum Teil über ihre Schatten und begraben alte Streitigkeiten um gemeinsam der Bedrohung auf den Grund zu gehen. Witchboard, eine kleine, originelle Perle des 80er-Jahre-B-Geisterhorrorfilm s.
Bild
Das Bild im Format 1.85:1 ist überwiegend scharf und detailreich. Die Farben wirken natürlich und kräftig. Der Kontrast und die Schwarzwerte sind solide. Leichtes Filmkorn ist vorhanden. Negativ fällt auf, dass es in manchen Szenen leichte Kompressionsartefakte und gelegentlich leichtes Bildzittern gibt.
Ton
Die deutsche sowie die englische Tonspur liegen in DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo/Mono-Mix) vor. Die Dialoge sind klar und verständlich.
Bonusmateria l ist reichlich vorhanden. Besonders hervorzuheben sind hier „Making-of" sowie der Beitrag "On Set with the Makers".
True Lies gehört für mich zu den unterhaltsamsten Action Filmen des letzten Jahrhunderts. Die Chemie zwischen Arnie und Jamie ist top, und das, obwohl Arnie zuerst gegen die Besetzung von Jamie war. Hätte es „Ein Fisch namens Wanda“ nicht gegeben, hätte man aber Jamie nicht genommen. Ihr Striptease Szene ist heute legendär! Der Film bietet einfach alles. Gut aufgelegte Darsteller, eine klischeevolle James Bond Story, Humor und viel Action. Apropos Action, diese wirkt 32 Jahr später immer noch sehr gut, da vieles tatsächlich on Location und on Camera gedreht wurde. Und das sieht man, das spürt man. Und da wären wir bei einem negativen Punkt angelangt, ich kann mich nicht erinnern, einen Film gesehen zu haben, bei dem der Stuntman so oft und vor allem in Großaufnahmen zu sehen ist – und das so eindeutig. Das schmälert natürlich das Sehvergnügen. Ja sogar bei „einfachen“ Schlägereien ist Arnold kaum zu sehen. Ein weiterer Punkt ist die Länge, 15 – 20 Minuten weniger wäre wohl besser gewesen. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau, ich mag – ich liebe diesen sehr leichtflüssigen, unterhaltsamen, lustigen Action Film, und daran wird sich nichts ändern. Volle 5 von 5.
Das 4k UHD Bild – was wurde schon im Vorfeld geraunzt, boykottiert. Da wurden Screenshots angefertigt, wo heftigst ins Bild ran gezoomt wurde, um auf Fehler hinweisen zu wollen. Ja, der Film wurde durch KI gejagt und „optimiert“, leider nicht immer geglückt und es gibt tatsächlich Stellen, die sehr seltsam aussehen. Einstellungen, in denen die Gesichter wie aufgeklebt wirken, glattgebügelt. Das ist alles andere als optimal, jedoch darf man auch eines nicht vergessen, die Bilder bewegen sich und man pausiert nicht zu Hause und zoomt ran, ich zumindest nicht. Dann gibt es Stellen, wo das Bild erstaunlicherweise richtig unscharf und unruhig wirkt. Aber es gibt auch Stellen, die sehen richtig gut aus, der Kontrast passt, die Schärfe ebenso, es wirkt richtig gut, auch dank Dolby Vision. Ganz klar, wer den Film so sehen will, wie damals im Kino – wird hier enttäuscht sein. Wer nach einer HD/4K Scheibe sucht, damit die Lücke im Heimkino endlich geschlossen wird sucht, sollte hier zugreifen. Also, alles andere als perfekt, aber weit weg von einer Katastrophe – meine Meinung. Von mir eine 3,5 von 5, Tendenz zu 4.
Die Ton Spur habe ich ausschließlich im Dolby Atmos (OF) genossen. Diese ist recht wuchtig und dynamisch, die Highs werden ab und da auch beansprucht, aber große Sprünge kann man sich hier nicht erwarten. Insgesamt aber eine fette 4 von 5, wie ich finde. Zum Vergleich, die deutsche DTS Spur ist erstaunlich ebenfalls recht dynamisch und an vielen Stellen wuchtig, so dass sie sich nicht zu verstecken braucht. Und Thomas Dannenberg als Synchronsprecher ist eindeutig die bessere Wahl als Arnies original Stimme – Aussprache. *ggg*
FAZIT: Geiler Film, geile Unterhaltung – für mich einer meiner Lieblingsfilme mit Arnie und James Cameron beweist, dass er auch Comedy kann – wenn bis dato leider es nur bei diesem einen Versucht geblieben ist. Technisch ist die Scheibe vor allem, was das Bild angeht ein zweischneidiges Schwert, bei dem aus meiner Sicht, was die negativen Kritiken etwas übertrieben wurde, klar, alles andere als optimal – aber sehenswert, oder auch alternativlos. Ton ist top, Extras unterhaltsam, wissenswert. Für mich geht es in Ordnung.
Die englische 4K Scheibe entspricht der deutschen VÖ. Ist mitunter günstiger zu haben wie bei Rarewaves (2 für 30).
1979 war Roy Munson der nationale Bowlingmeister. Doch kurz nach dieser Ehre hat er sich mit den falschen Jungs angelegt, und seitdem fehlt ihm eine Hand. 17 Jahre später schlägt er sich mit seiner Gummihand damit durch, dass er Bowlingzubehör verkauft. Doch eines Tages lernt er den jungen amischen Ismael kennen, ein geborenes Bowlingtalent.
Ein abgewrackter Loser als Bowlingchampion, ein Armishtrottel, eine heiße Frau und Bill Murray als Antagonist. Kingpin packt das alles zusammen und macht richtig Laune.
Die Story ist schon harter Tobak. Eine Mischung aus Roadmovie, Sportdrama und fäkelhaften Humor.
Woody Harrelson spielt den ehemaligen Bowlingprofi erstaunlich gut. Eine Mischung aus Zyniker, Pechvogel und Alkoholiker. Seine Leben gleicht einem Wrack. Beißt sich aber Stück für Stück wieder ins Leben.
Randy Quaid als trotteliger Armishboy bringt Witz und Komik mit rein. Seine naive Art ist herrlich und trotzdem einfühlsam.
Vanessa Angel bringt ihr Sexappeal mit rein und entpuppt sich als taffe Frau. Ein Kontrast zu den anderen beiden.
Und dann noch Bill Murray. Seine Rolle ist wie für ihn Geschaffen. Freude am Spiel, charakterlos, eigennützig. Seine Auftreten in jeder einzelnen Szene ist wie ein "Strike" und Comedy pur. Allein durch seine Frisur macht er vieles lustiger.
Der Humor ist hier stellenweise unter der Gürtelinie. Politisch nicht korrekt, richtig derb und unanständig. Tittenboxen oder Bullenmelken, aber genau das liebe ich an den alten Filmen. Ist aber dennoch sehr warmherzig, auch wenn es ab und an ein paar Slapstickeinlagen gibt.
Das Finale ist packend und ein wenig traurig, aber auch mit einem kleinen Happy End.
Kingpin ist ein Mix aus Buddy Komödie, Raodtrip und etwas Armishkultur. Ein Gigantenduell zwischen Woody und Murray. 90ziger Jahre Nostalgie, mit reichlich Quatsch und viel Charme.
Gesehen auf Youtube in HD.
Es wird endlich Zeit wenigstens für eine deutsche Blu Ray.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich im Alter von 10 Jahren den Film zum ersten Mal sah. Meine Eltern waren ausgegangen und ich war allein zu Hause. Es war 22 Uhr und ich machte den Fernseher an und zappte durch. Zu meiner Überraschung fing gerade der fantastische Film an, eine ZDF-Filmreihe, die immer samstags ausgestrahlt wurde. Diesmal wurde „Dracula“ von 1931 gezeigt. Ich starrte gespannt auf den Bildschirm und war fasziniert von der Schauspielkunst eines Bela Lugosis, der mich in seinen Bann zog. Klar, ist man in dem Alter ja noch nichts gewohnt, jedenfalls nicht zu meiner Zeit. Der Film war jedenfalls damals für mich echt gruselig und mein Faible für Grusel- oder Horrorfilme war geweckt. Höhepunkt des Abends war, als meine Eltern wieder nach Hause kamen und ich dies nicht bemerkte, da ich angespannt das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgte. Als die Türklinke des Wohnzimmers sich bewegte, bin ich zusammengezuckt, weil ich dachte, Graf Dracula kommt persönlich ins Zimmer. Der Schreck meines Lebens. So viel zu meiner ersten Begegnung mit diesem Film.
Das Steelbook ist vorne farbig mit Dracula bedruckt, die Rückseite schmückt das US-Kinoplakat in Farbe. Das Steel steckt in einer Papphülle, die vorne in Schwarz-Weiß Dracula zeigt, wie er eine Frau beißt. Auf der Rückseite sind Bilder aus dem Film zu sehen. Ebenfalls in Schwarz-Weiß. Sehr schön gemacht.
Das Bild der Blu-ray ist gestochen scharf und der Ton glasklar.
Bonusmaterial ist massenhaft vorhanden, unter anderem die spanische Version des Films, in dem der gesamte Film nochmal mit spanischen Schauspielern gedreht wurde. Interessanter Bonus.
Mad Max: Fury Road ist für mich einer der konsequentesten und besten Actionfilme aller Zeiten und gehört im Genre ganz klar zur Speerspitze. Die Handlung ist auf ein Minimum reduziert, im Grunde fährt man von A nach B und wieder zurück und trotzdem schafft es der Film, seine Welt fast ausschliesslich über Bilder zu erzählen. Dieses konsequente „Show, don’t tell“ funktioniert erstaunlich gut und macht die postapokalyptische Welt unmittelbar erfahrbar. Die Action ist dabei schlicht atemberaubend und sucht ihresgleichen, sowohl in ihrer Kreativität als auch in ihrer Intensität. Besonders beeindruckend ist, wie der Film trotz umfangreichem CGI durch seinen raffinierten Einsatz nahezu komplett handgemacht wirkt. Dadurch entsteht eine physische Wucht, die viele moderne Blockbuster vermissen lassen und die das Geschehen extrem realistisch erscheinen lässt. Auch inszenatorisch überzeugt der Film auf ganzer Linie, die Kameraarbeit ist dynamisch und gleichzeitig klar, sodass man trotz des Tempos nie die Orientierung verliert. Das Colorgrading mit seinen starken Kontrasten verleiht dem Film eine einzigartige visuelle Identität. Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Tom Hardy und Charlize Theron, tragen zusätzlich zur Intensität bei. Der Score von Junkie XL ist extrem treibend und fügt sich perfekt in das Geschehen ein, fast wie ein zusätzlicher Motor der Handlung. Trotz der nahezu pausenlosen Action setzt der Film immer wieder kurze Ruhephasen, die dem Zuschauer erlauben, kurz durchzuatmen. Diese Balance sorgt dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt, ohne zu ermüden. Insgesamt ist Mad Max: Fury Road für mich ein absolutes Action-Meisterwerk und zählt klar zu meinen Lieblingsfilmen.
Damals habe ich mir noch die Videokassette ausgeliehen, ohne große Erwartungen, und war überrascht, wie spannend und mysteriös der Film ist. Die Auflösung des Misteriums empfand ich auch als gelungen.
Der Film ist zwar günstig produziert, hat aber seine Schauwerte. Das Mediabook besitzt das gleiche schicke Motiv wie die damalige Videokassette, was für mich ein weiterer Kaufanreiz war.
Das Bild ist meistens gestochen scharf, der Ton ist zwar mono, aber klar.
Das Bonusmaterial ist leider wenig und nicht der Rede wert. Einzig das Booklet als Dreingabe lohnt und man erhält da umfangreiche Einblicke in die Produktion des Streifens.
Ich liebe diesen Film. Der König der Sniper-Filme. Tom Berenger spielt den Master Gunnery Sergeant Thomas Beckett und ist für mich in dieser Rolle die Idealbesetzung, Billy Zane als sein Schüler ebenso. Die Geschichte entwickelt sich gemächlich, was aber nicht heißen soll, dass die Spannung auf der Strecke bleibt, ganz im Gegenteil. Die Action ist gut dosiert und wirkt realistisch. Überhaupt vermittelt der Film einen realistischen Eindruck, wie der Alltag eines Scharfschützen sein könnte, und genau das empfinde ich als die Stärke des Films.
Das Bild hat eine sehr gute Schärfe. Der Ton ist hervorragend. Man hat das Gefühl, mitten im Dschungel zu sein.
Das Bonusmaterial ist nicht üppig, beinhaltet aber ein Schmankerl in Form der alternativen Schnittfassung des Films.
Der Film ist Kult, keine Frage. Aber lohnt sich die Anschaffung der 4K Scheibe? Ganz klar ja.
Das Bild ist rauscharm, bietet eine authentische Filmkorn-Struktur und deutlich mehr Schärfe, was die Animationen aufwertet. Die 4K-Restauration bewahrt das filmische Korn, was nicht jedermanns Sache sein könnte, aber für ein authentisches Erlebnis sorgt.
Zum Ton. Der neue Dolby-Atmos-Mix wertet den Soundtrack und die Soundeffekte massiv auf. Bonusmaterial ist massenhaft vorhanden. Neu hinzugekommen ist „Heavy Metal: A Look Back“ ein 9-minütiges Retrospektiv-Featurette
Die 4K Scheibe bringt ganz klar einen Mehrwert gegenüber der Blu-ray.
Ich habe diesen Film seit dem BD Release nicht mehr gesehen aber als ganz gut in Erinnerung und durch den Actionkult Podcast bekam ich wieder Lust auf diesen Film und ich muss sagen mir machte dieser Film immer noch Spaß.
Optisch merkt man die DTV Herkunft schon, der Look der Kamera ist schon recht einfach gehalten, auch die Kulissen sind eher simpel. Vom Cast her ist Seagal das einzig wirklich bekannte Gesicht. Der Rest ziemlich unbekannt, wobei man zumindest sagen muss, der Cast macht zumindest bessere Arbeit als die ganzen Leute von den Ostblock Filmen. Allgemein ist dieser Film auch Optisch auch besser als seine Ostblock Werke.
Die Story selbst ist ein Man on Fire Rip Off, ohne natürlich annähernd die Qualität des Vorbilds zu erreichen, zumal es inhaltlich massive Logiklöcher gibt. Aber wenn man nicht nachdenkt macht dieser Film wie gesagt Spaß, was an einen sehr gut aufgelegten Seagal liegt, der sich hier diesmal deutlich weniger doubeln lässt und man merkt dass er selbst gute Laune beim Dreh hatte. Entsprechend wird er auch dadurch dass er mal Lust hatte, auch wieder deutlich cooler.
Bei den Actionszenen wird zwar viel mit der Kamera gewackelt, aber immerhin macht auch hier Seagal vieles selbst und die Härte stimmt, wobei dieser Film über die Laufzeit von 94 Minuten jetzt nicht unbedingt die Masse an Action hat. Etwas mehr hätte diesem Film gut getan, trotzdem muss ich sagen gehört dieser Film klar zu den besseren Seagal DTV Filmen
Bild hat eine sehr gute Schärfe jedoch immer mal wieder Filmkorn. Ton ist sehr gut, jedoch gibt es als Extras nur den Trailer. Schwach.
Der Film Furiosa: A Mad Max Saga ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie ein Werk mit mehrfacher Sichtung deutlich in der eigenen Wertschätzung steigen kann, denn nach meinem Kinobesuch war ich zunächst eher enttäuscht, obwohl ich ihn keineswegs schlecht fand. Meine Erwartungen waren nach Mad Max: Fury Road einfach zu hoch, was dem Film gegenüber im Nachhinein betrachtet nicht ganz fair war. Bei der Zweitsichtung im Heimkino konnte ich mich dann deutlich besser auf das einlassen, was der Film eigentlich erzählen möchte, weil ich nun wusste, welche Art von Geschichte mich erwartet. Für eine weitere Sichtung wollte ich dann meine neuen Heimkinolautsprecher ein wenig an ihre Grenzen bringen und habe mich bewusst entschieden, zuerst Furiosa und als nächstes dann Fury Road zu schauen, da beide Filme in Sachen Sound richtig stark abgemischt sind und sich dafür perfekt anbieten. Erstaunlicherweise ist der Film dadurch noch einmal ein gutes Stück in meiner persönlichen Bewertung gestiegen und wirkt inzwischen wie ein richtig starker Genrebeitrag. Zwar stört mich weiterhin der stellenweise künstlich wirkende Look mit sichtbar eingesetztem CGI, der die raue Authentizität des Vorgängers nicht ganz erreicht. Auch Chris Hemsworth empfinde ich als Antagonisten weiterhin nicht vollständig überzeugend, obwohl seine Figur grundsätzlich interessant und exzentrisch angelegt ist. Gleichzeitig überzeugt der Film jedoch mit einer deutlich umfangreicheren Handlung als sein direkter Vorgänger und nimmt sich mehr Zeit für Figurenentwicklung und Weltaufbau. Gerade dieser stärkere Fokus auf Story hat mir bei der erneuten Sichtung überraschend gut gefallen und gibt der Figur Furiosa zusätzliche emotionale Tiefe. Besonders gelungen ist dabei der Übergang von der jungen zur erwachsenen Furiosa, der so elegant umgesetzt ist, dass man ihn kaum bewusst wahrnimmt. Auch schauspielerisch weiss der Film zu überzeugen, vor allem Anya Taylor-Joy trägt die Rolle mit viel Präsenz und Intensität und passt hervorragend in diese raue Welt. Die Action erreicht zwar zu keinem Zeitpunkt ganz die ikonische Wucht von Fury Road, bleibt aber dennoch klar überdurchschnittlich und sehr kreativ inszeniert. Ein besonderes Highlight ist dabei die lange Tankwagen-Sequenz, die mit mehreren originellen Einfällen begeistert und für echtes Mad-Max-Feeling sorgt. Insgesamt habe ich mit dem Film mittlerweile meinen Frieden gemacht und sehe ihn heute als richtig guten und unterhaltsamen Actionfilm, der sich vor vielen aktuellen Genrevertretern nicht verstecken muss. Am Ende bleibt dennoch der Eindruck, dass der Film ein wenig zu lang geraten ist, auch wenn er inzwischen für mich deutlich besser funktioniert als noch nach der ersten Sichtung.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird Karelien von der Sowjetunion besetzt. Aatami Korpi begibt sich in das von der Roten Armee kontrollierte Gebiet, um sein Haus abzubauen und an einem sicheren Ort in Finnland wieder aufzubauen. Die Anwesenheit des legendären Soldaten vor Ort erregt die Aufmerksamkeit eines KGB-Agenten, der einen russischen Offizier mit krimineller Vergangenheit mit der Eliminierung des finnischen Veteranen beauftragt.
Sisu 2 fängt genau da an, wo Sisu aufhört. Allerdings ist die Story hier etwas anders und ist nicht ganz so spannend geraten, wie noch im Vorgänger. Das stört aber nicht im geringsten, da der Film deswegen trotzdem ziemlichen Spaß macht.
Jorma Tommila kehrt wieder in seine Rolle zurück und zeigt auch wieder seine beeindruckende Leistung. Alleine seine Mimik und Gestig sagt schon alles. Antagonist ist hier diesesmal Stephen Lang. Seine Rolle spielt er gut, allerdings ist seine Art und Weise eher mau geraten, da er kaum was selber macht. Erst im letzten Drittel zeigt er, was ein Bösewicht eigentlich machen soll.
Der Film braucht nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Die Action ist dabei wieder brachial in Szene gesetzt worden. Die physikalischen Gesetze werden hier gekönnt ausser Kraft gesetzt.
Alles wirkt dabei noch verrückter, noch stylischer, noch extremer, noch radikaler.
Der Gorefaktor wird hier nochmals um eine Stufe angehoben.
Leider merkt man auch etwas das CGI. Dennoch ist auch hier wieder vieles Handgemacht.
Das Tempo im Film ist enorm hoch. Es gibt kaum Verschnaufspausen. Es geht Schlag auf Schlag weiter. Die 90 Minuten werden vollkommen ausgenutzt.
Das Ende ist nochmal sehr rührend und zeigt Aatami Korpi von einer anderen Seite.
Nicht ganz so stark wie Teil 1, aber dennoch eine spaßige und unterhaltsame Fortsetzung. Ich würde einen weiteren Teil begrüßen.
Das Bild ist absolute spitze. Satte und kräftige Farben. Leichtes Filmkorn. Sehr guter Schwarzwert.
Der Ton ist brachial. In den Actionszenen knallt es nur so durch den Subwoofer. Eine starke Räumlichkeit der Umgebung und ein druckvoller und dynamischer Sound. Eine starke Abmischung.
Extras leider etwas mau ausgefallen.
Der Schuber kommt in Hochglanzoptik. Das Cover ist weltweit gleich ausgefallen. Mir gefällt es. Der Filmtitel ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kann damit leben.
Immerhin eine Edition mit Schuber, wie bei Teil 1 aus Italien. Das war mein Ziel. Das SteelBook gefiel mir überhaupt nicht.
Aufgrund der fehlenden Deutschen BD zur Ami-Version gegriffen: Coach Carter ist ein packendes Sport-Drama. Der Streifen besticht durch eine starke Performance von Samuel L. Jackson, der den unnachgiebigen Basketball-Coach mit einer perfekten Mischung aus Autorität und Herz spielt.
Das Bild wirkt zu weich und die Schärfe könnte besser sein. Die Farben sind ganz ok. Dem Sound fehlt es an Räumlichkeit und Druck. Die Dialoge sind gut.
Der Zweite Weltkrieg ist im April 1945 fast vorbei, doch gerade die letzten Kilometer ins Herz des Deutschen Reiches sind besonders hart umkämpft. An vorderster Front kämpft auch Sergeant Wardaddy, der seinen Sherman-Panzer "Fury" mit fünf Soldaten Besatzung befehligt. Kurz bevor die Kapitulation unterzeichnet wird, bekommt er einen letzten Auftrag: Mit seinem Panzer soll er weit hinter die feindlichen Linien vorstoßen, um das Nazi-Regime endgültig in die Knie zu zwingen.
Aus meiner Sicht ein absolut starker Film in seinem Genre. Und das fängt schon beim Cast an.
Dieser ist vollgepackt mit Namenhaften Stars. Vorallem brillieren Brad Pitt und Logan Lerman. Lerman bringt zu Anfang eine Unsicherheit mit sich, die man förmlich bei ihm sieht. Auch den Kulturschock eines Krieges sieht man ihn als Neuling spürbar an. Die Realität sieht nunmal anders aus. Der restliche Cast ist ebenfalls stark, jedoch etwas hinten den beiden zurück.
Dei Story folgt dem klassischen Kriegsgeschehen, wo sich eine Crew nochmals um einen letzten Auftrag kümmern muss. David Ayer hat auch ein Gespür für die angenehmen Seiten des Krieges, die er mit der Szene bei der deutschen Familie zeigt. Allerdings wirft er einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und dabei schlägt es einen wieder in die Magenkuhle.
Hier werden auch die Amis wieder besser dargestellt, als die deutschen Nazis. Ich habe damit keine Probleme, wenn der Patriotismus die Amis in den Vordergrund stellt.
Geht die Action los, bekommt man atemberaubende Szenen zu sehen. Die ganzen Panzerschlachten sind visuell ein Genuß. Ayer schafft es die Beklommenheit im Panzer fokusiert einzufangen. Man spürt den Druck, die hitzige und dichte Atmosphäre. Auch außerhalb des Panzers sind die Szenen spektakulär in Szene gesetzt. Auch wenn es etwas an Realismus fehlt, macht es den Film nicht schlechter. Die letzten 30 Minuten zeigen nochmals einen spannenden und brutalen Kampf, der aber auch hier ein wenig unrealistisch wirkt.
Am Ende war der Film ein starker Vertreter in seinem Genre. Auch wenn einiges nicht realistisch wirkt, schafft es der Film, den Krieg nahe zu bringen.
Das 4K bietet jetzt Dolby Vision und sieht nochmal um einiges besser aus, als die erste 4K Fassung. Für mich eine Referenzscheibe, in allen Belangen.
Beim Ton gibt es endlich HD Ton und der knallt nur so durch das Wohnzimmer. Eine brutale Dynamik, als ob man mittendrin sei.
Extras im Mittelfeld.
Das SteelBook hat das altbekannte Motiv, das es schon zuvor im SteelBook gab, nur etwas reingezoomt. Es ist in Hochglanz gehalten und bietet einige metallische Effekte. Innendruck und Rückseite überzeugen ebenfalls.
Der König Artus galoppiert mit seinen vier Rittern Sir Galahad, Sir Robin, Sir Bedevere und Sir Lancelot durch die Lande. Gott hat ihm den Wunsch angetragen, dass Artus den Heiligen Gral finden möge. Doch gemeinsam haben sie einige Hürden zu überwinden: dreiköpfige Riesen, Killerhäschen, wilde Frauen, verrückte Franzosen, Ni-Ritter, schwarze Bestien, Nebel und Polizei machen ihnen die Suche sehr schwer.
Der Film sollten eigentlich jedem bekannt sein.
Mit diesen Film haben sich sich in den Komödien-Olymp hochgegarbeitet. Die Story ist so absurd, das sie wieder cool ist. Slapstickeinlagen, bis zum Umfallen, Humor, der unter die Gürtelinie geht, geniale Wortspiele machen den Film zu einem echten Lacher. Vielleicht zündet auch nicht jeder Spruch oder Gag auf Anhieb.
Der Cast rund um die Truppe von Monty Python spielt absolut hervorragend und bietet genau das, was den britischen Humor ausmacht. Sie haben einfach den Charme, den man für solche Filme braucht.
Ansonsten einfach eine herrliche Komödie, abseits vom Mainstream und vielleicht nicht jedermanns Sache, da der Humor doch sehr eigenständig ist.
In Sachen Bild wurde zur Blu Ray nochmals einiges verbessert. Farben, Kontraste sind deutlich kräftiger und intensiver. Auch der Schärfegrad wurde angehoben. Das sieht alles sehr gut aus.
Der Ton liegt zwar in HD vor, jedoch sehr frontlastig gehalten. An Dynamik fehlt es auch etwas, Sorroudeffekte sind ok.
Die Extras sind sehenswert und bieten eine gute Mischung.
Das SteelBook ist matt gehalten und hat einige metallische Effekte. Prägungen sind nicht vorhanden. Die Front ist klasse und bietet coole Sprüche. Der Innendruck zeigt unsere Helden und sogar Gott ist auf der Rückseite. Die Rückseite ist aber unscharf gehalten, was den Gesamteindruck doch etwas trübt.
CREATOR ist ein sehr guter Film, mit einem sehr interessanten Thema, die Stärke liegt auch in der Umsetzung (on Location gedreht) und fantastisch gemachten Effekten (80 Mio. Dollar, da saufen Filme mit dem dreifachen Budget ab!) Starke 4 von 5.
Die technische Umsetzung der 4K Scheibe ist leider ein Trauerspiel. Das Bild ist grobkörnig, unruhig, verliert oft an Schärfe – vielleicht wirkt es auf einer großen Kinoleinwand besser (sehr schmale Balken kommen noch dazu) aber auf einem 65 Zoll TV nicht wirklich, somit bekommen wir ein Bild, das einem Film aus der Neuzeit nicht würdig ist. Knappe 3 von 5.
Auch die deutsche Tonspur enttäuscht, sie ist zwar dynamisch und räumlich, wirkt aber zahm, fast schon harmlos zu den gezeigten Bildern. Knappe 4 von 5.
FAZIT: Die französiche 4K Scheibe entspricht dem deutschen Pendenten, inklusive deutscher Tonspur. Der Film selbst ist Geschmackssache, mich hat das Thema gepackt, die Umsetzung ist phänomenal. Das kann man von der technischen Seite der 4K Disk leider nicht behaupten, hier enttäuscht vor allem das Bild. Bei Amazon FR oft um 10-12 Euro zu haben…..
Wer empfindlich auf Wackelkamera-Effekte reagiert, sollte hier allerdings vorsichtig sein. Der typische Shudder-Look ist durchgehend präsent. Die hektischen, oft nervösen Kamerabewegungen fangen das Chaos zwar intensiv ein, strapazieren aber auch die Augen. Inhaltlich bewegt sich das Ganze auf klarem B-Movie-Niveau. Viele Szenen wirken extrem trashig, was dem dreckigen Charme des Films aber durchaus in die Karten spielt. Von bizarren Alien-Entführungen bis hin zu blutigen Sekten-Ritualen oder Zombie-Ausbrüchen aus der Ego-Perspektive wird hier jede Menge kreativer Wahnsinn geboten. Die Spezialeffekte sind wunderbar handgemacht, exzessiv und kompromisslos eklig.
Dennoch muss man ehrlich sein: „V/H/S/2“ ist definitiv nicht der beste Teil der Reihe. Da fand ich den wesentlich aktuelleren „V/H/S: Beyond“ stärker. Während die kultige Sekten-Episode („Safe Haven“) ein absolutes Highlight des gesamten Franchise darstellt, fallen andere Segmente qualitativ stark ab. Manche Geschichten ziehen sich trotz der kurzen Laufzeit, und die Logiklücken sind genretypisch riesig.
Die Uncut-Version liefert zwar die volle Dröhnung an visuellem Terror, kann aber die erzählerischen Schwächen und das schwankende Niveau der einzelnen Kurzfilme nicht komplett kaschieren. Für einen feuchtfröhlichen Abend unter Horror-Liebhabern ist der Film dank seines hohen Body-Horror-Faktors perfekt. Ein filmisches Meisterwerk sollte man hier jedoch nicht erwarten.
Das Bild ist für einen Found Footage "VHS" Film erstaunlich scharf und bietet auch tole Farben.
Vom Ton habe ich mir zwar mehr Dynamik gewünscht, aber das passt schon.