Neueste Bewertungen - Blu-ray Importe

Auf dieser Seite finden Sie die neuesten Filmbewertungen.
bewertet am 30.09.2026 um 21:32
OUTBREAK ist ein starbesetzter Viren-Thriller. Dustin Hoffmann spielt den Armee-Virologen Sam Daniels, der gegen die Zeit und den Ausbruch des tödlichen Erregers ankämpft.

Das Bild sieht in Anbetracht des Alters richtig gut aus. Solide Schärfe und schöne Farben. Der Ton könnte druckvoller und räumlicher sein. Die Dialoge stimmen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
Panasonic UHD
Darstellung:
Panasonic TX-55EZC954
 
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bewertet am 28.09.2026 um 09:07
Die Handlung dreht sich um den US-Soldaten Sergeant John Kinley, der gemeinsam mit seinem Team in Afghanistan unterwegs ist. Für seine Einsätze ist er unter anderem auf den afghanischen Übersetzer Ahmed angewiesen. Zwischen den beiden entwickelt sich zunächst keine klassische Freundschaft. Vielmehr herrscht ein professionelles Verhältnis.
Das ändert sich, als eine Mission vollkommen außer Kontrolle gerät. Kinleys Einheit wird angegriffen und plötzlich hängt sein Leben von Ahmed ab. Der Übersetzer riskiert alles, um den schwer verletzten Kinley durch feindliches Gebiet zu bringen. Damit entsteht der zentrale „Pakt“, der dem Film seinen Namen gibt. Kinley fühlt sich Ahmed gegenüber verpflichtet und will ihm und seiner Familie später helfen.
Jake Gyllenhaal spielt John Kinley angenehm zurückhaltend. Er wirkt nicht wie der typische Held, sondern wie ein Soldat, der zunehmend mit den Konsequenzen seiner Erlebnisse konfrontiert wird. Gerade diese Verletzlichkeit macht seine Figur glaubwürdiger. Dar Salim kann meiner Meinung nach sogar noch stärker überzeugen. Ahmed wird nicht lediglich als Nebenfigur dargestellt, die den amerikanischen Soldaten unterstützt. Der Film gibt ihm eine eigene Motivation und zeigt, welche Gefahren auch für ihn und seine Familie bestehen.
Vor allem in den ruhigeren Momenten funktioniert diese Dynamik hervorragend. Der Film zeigt, dass Loyalität nicht unbedingt daraus entsteht, dass zwei Menschen dieselbe Herkunft oder dieselben Überzeugungen haben. Sie kann auch durch gemeinsame Erfahrungen und gegenseitiges Vertrauen entstehen.
Die Inszenierung der Action ist absolut stark. Guy Ritchie verzichtet hier weitgehend auf seinen sonst typischen, teilweise übertriebenen Stil und erzählt die Geschichte vergleichsweise geradlinig. Die Gefechte fühlen sich dadurch deutlich härter und unmittelbarer an. Explosionen und Schießereien werden nicht nur als spektakuläre Unterhaltung eingesetzt, sondern vermitteln auch ein Gefühl für die Gefahr, in der sich die Soldaten befinden.
Sie sind spannend, brutal und gleichzeitig emotional. Man versteht sofort, wie aussichtslos die Situation eigentlich ist. Ahmeds Entscheidung, trotzdem weiterzumachen, bildet gleichzeitig das Fundament für den späteren Konflikt.
Auch die Landschaften Afghanistans werden beeindruckend eingefangen. Die karge Umgebung passt hervorragend zur Atmosphäre. Viele Szenen wirken dadurch beinahe bedrückend. Es gibt wenig Ablenkung von der eigentlichen Geschichte, wodurch der Fokus stärker auf den Figuren und ihrer Situation liegt.
Die Geschichte ist zwar spannend, aber an einigen Stellen ziemlich vorhersehbar. Ein Soldat, der eine Schuld begleichen möchte, ein zurückgelassener Verbündeter und ein Versprechen, das unbedingt eingehalten werden muss.
Auch die Darstellung des Afghanistan Krieges bleibt relativ stark auf die Perspektive der beiden Hauptfiguren konzentriert. Das funktioniert für die persönliche Geschichte, bedeutet aber gleichzeitig, dass der größere politische und gesellschaftliche Kontext nur begrenzt behandelt wird.
Trotzdem hat mich der Film emotional erreicht. Besonders interessant ist die Frage nach Verantwortung und Loyalität. Kinley könnte Ahmed nach seiner Rettung theoretisch als jemanden betrachten, dem er einfach etwas schuldet. Stattdessen wird aus dieser Schuld zunehmend eine persönliche Verpflichtung. Er möchte nicht einfach seine Dankbarkeit ausdrücken, sondern tatsächlich etwas zurückgeben.
Dadurch bekommt der Titel „Der Pakt“ eine größere Bedeutung. Es geht nicht nur um ein Versprechen zwischen zwei Menschen, sondern auch um die Frage, wie weit man bereit ist zu gehen, um ein gegebenes Versprechen einzuhalten.
Insgesamt ist „Der Pakt“ für mich ein sehr guter und emotionaler Kriegsfilm, der vor allem durch seine beiden Hauptdarsteller, die Actionsequenzen und die Beziehung zwischen Kinley und Ahmed überzeugt. Er ist sicherlich nicht der komplexeste oder innovativste Film über den Krieg in Afghanistan, aber er weiß ziemlich genau, welche Geschichte er erzählen möchte.
Gesehen im HD TV.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 27.09.2026 um 20:45
Wie immer ein klasse Film von Quentin Tarantino. Gefällt mir wieder sehr gut und ist für mich in meiner Top 5 von ihm - Neben Pulp Fiction, Django Unchained, Inglourious Basterds und Reservoir Dogs.
Die Story ist in verschiedene Kapitel unterteilt und führt nach und nach alle Personen auf den blutigen Showdown zu, der typisch für Quentin Tarantino Filme ist, und zu einem seiner wichtigsten Markenzeichen geworden ist.
An Bild und Ton gibt es nichts zu bemängeln. Hier kann man die vollen fünf Punkte geben.
Deutscher Ton ist nicht enthalten, aber dafür ist die englische Originaltonspur sehr zu empfehlen.
Sehr enttäuschend sind die Extras für diesen Film, da fast nichts vorliegt auf dieser Blu-ray Scheibe. Hier wäre viel mehr möglich gewesen, was eigentlich Pflicht gewesen wäre.
Das Steelbook ist natürlich wie immer persönliche Geschmackssache.
Der Film ist für alle Quentin Tarantino Fans mehr als nur empfehlenswert.
Die lange Laufzeit geht sehr schnell vorbei und der Film hat keine Längen, meiner Meinung nach. Ebenfalls ist die Besetzung mehr als gelungen.
Insgesamt ein toller Film, der noch mehrmals den Weg in den Blu-ray Player finden wird.
Ein Upgrade als 4K Veröffentlichung im Steelbook wäre auch noch eine Idee. Vielleicht bekommen wir dies in nächster Zeit mal nachgereicht, wie die anderen Tarantino Filme, die noch nicht im 4K Format veröffentlicht wurden.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
 
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bewertet am 25.09.2026 um 17:38
Die Geschichte beginnt mit Joe Flood, einem professionellen Auftragskiller, der erfährt, dass er an einer schweren Krankheit leidet. Weil er davon ausgeht, nicht mehr lange zu leben, beschließt er, einen Auftrag auf sich selbst zu erteilen. Sein Ziel ist es, andere Auftragskiller dazu zu bringen, ihn zu töten, bevor seine Krankheit es tut. Doch dann stellt sich heraus, dass seine Diagnose beziehungsweise seine Situation nicht so eindeutig ist, wie er zunächst dachte. Plötzlich muss Joe gegen zahlreiche Killer kämpfen, die er selbst auf sich angesetzt hat.
Sie schafft sofort einen ungewöhnlichen Konflikt, weil der Hauptcharakter gleichzeitig Jäger und Gejagter ist. Joe weiß, dass die Gegner kommen werden und muss sich gegen eine ganze Reihe professioneller Killer behaupten.
Dave Bautista passt grundsätzlich sehr gut in die Rolle des wortkargen Actionhelden. Seine körperliche Präsenz ist ein großer Vorteil. Bautista kann glaubwürdig vermitteln, dass Joe ein äußerst gefährlicher Mann ist, ohne dafür ständig große Reden halten zu müssen. Gerade in den Kampfszenen funktioniert er deshalb überzeugend.
Bautistas Figur bekommt nicht besonders viel Tiefe. Joe soll zwar einen inneren Konflikt durchmachen und über sein Leben nachdenken, doch vieles kratzt nur an der Oberfläche. Man versteht, was ihn antreibt, aber die emotionale Entwicklung wird nicht immer überzeugend vermittelt.
Die Beziehung zu seiner Partnerin spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Film versucht, neben der Action auch eine romantische und emotionale Ebene aufzubauen. Allerdings wirkt diese Beziehung teilweise zu einfach.
Interessanter sind teilweise die verschiedenen Killer, die Joe verfolgen. Hier schafft es der Film, unterschiedliche Charaktere und Kampfstile einzubauen. Dadurch entsteht zumindest etwas Abwechslung. Manche Gegner sind eher ernst, andere werden deutlich übertriebener dargestellt. Gerade dadurch kommt der schwarze Humor des Films zum Vorschein.
Allerdings ist auch dieser Humor nicht immer treffsicher. Killers Game möchte gleichzeitig brutal, cool und lustig sein. Hier schwankt der Film jedoch teilweise zwischen ernstem Actionthriller und überdrehter Actionkomödie.
Die Action selbst ist ganz gut geworden. Der Film hat keine Angst davor, seine Gewalt deutlich zu zeigen. Gegner werden teilweise auf sehr kreative und übertriebene Weise ausgeschaltet.
Auch die Nebenfiguren bleiben teilweise hinter ihren Möglichkeiten zurück. Terry Crews beispielsweise bringt viel Energie und eine gewisse komödiantische Präsenz mit. Seine Figur sorgt für einige unterhaltsame Momente, bleibt aber ebenfalls eher eine überzeichnete Actionfigur.
Sofia Boutella bekommt ebenfalls interessante Szenen, aber ihre Rolle könnte stärker in die Geschichte eingebunden sein. Gerade weil ihre Beziehung zu Joe einen emotionalen Kern des Films darstellen soll, wäre es wichtig gewesen, diese Verbindung ausführlicher zu entwickeln.
Viele Elemente erinnern an andere Actionfilme. Der wortkarge Killer mit Vergangenheit, die übertriebene Gewalt, skurrile Gegner und schwarzer Humor. Allerdings sieht das schon sehr nach John Wick Manier aus. Hier hat man wohl etwas "geklaut".
Die übertriebene Darstellung der Gewalt passt durchaus zum Konzept. Wenn man akzeptiert, dass hier vieles nicht realistisch sein soll, funktionieren einige der absurderen Szenen deutlich besser. Der Film möchte in erster Linie unterhalten. Allerdings sehen die CGI Effekte absolut billig aus.
Killers Game ist ein durchschnittlicher Actionfilm, der druchaus Spaß macht, auch wenn nicht komplett. Vielmehr handelt es sich um solide Genrekost. Er bietet aber einige gelungene Kampfszenen und einem überzeugenden Dave Bautista in der Hauptrolle. Besonders die Mischung aus Auftragskiller, schwarzem Humor und übertriebener Gewalt kann stellenweise unterhalten.
Der Humor funktioniert aber nicht durchgehend und die vielen Actionsequenzen beginnen nach einer gewissen Zeit, sich zu wiederholen.
Gesehen im HD TV.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 21.09.2026 um 20:45
Perfektes Kino mit einem grandiosen Charlie Sheen... Für mich ist der 1te Teil von Die Indianer von Cleveland einer der schönsten Sportfilme der 80er Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, waren wunderbar und jetzt alles verpackt in einem wunderschönen (Leider kein 4K UHD) Mediabook!

Der Film ist nicht perfekt, total irre aber leider total geil! Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt.

Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden! Der Ton auf deutsch kann trotz nur DTS 2.0 auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt.

David S. Ward hat damals ein absolutes Highlight geschaffen. Dieses 80er Jahre Meisterwerk sollte jeder mindestens einmal gesehen haben. NSM steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Danke dafür... Ich kann dieses Mediabook nur jeden Fan weiterempfehlen!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Sony UBP-X800M2
Darstellung:
Sony KD65XG8505
 
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bewertet am 20.09.2026 um 20:00
Bis heute ist dieser Film ein Klassiker, das über die Vorlage tatsächlich noch herausgewachsen ist... Robin Hood ist ein Abenteuer-Meisterwerk mit sehr starken Bildern und einem Grandiosen Kevin Costner als Hauptdarsteller... Von einem genialen Regisseur inszeniert und alles verpackt in einem Atemberaubenden Mediabook auf UHD!

Hauptdarsteller Kevin Costner glänzt in seiner Rolle und die Animationen sind sehr gut gelungen für die damaligen (1991) Verhältnisse! Reynolds hat hier hervorragende Regiearbeit abgeliefert. Das Bild der UHD bietet meiner Meinung nach eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur Blu-ray, auch die Farben sind Intensiver! Der Ton kann auch ohne Atmos vollsten überzeugen... Aber die Langfassung mit 155 Minuten Laufzeit ist das Highlight dieses Mediabook... So sollte der Film schon immer gezeigt werden! Eine traumhafte Veröffentlichung. Das Mediabook selbst ist sehr hochwertig verarbeitet und ist mit seinen exklusiven Inhalten einfach nur fantastisch anzusehen… Der Kauf hat sich (für mich) definitiv gelohnt!

Es gibt einfach Filme, die sollte jeder mal gesehen haben... Robin Hood hat alles, was ein Film zu diesem Thema braucht. NSM Records steht für sagenhafte Qualität und hat auch hier wieder beste Arbeit geleistet - Besser geht es einfach nicht - Danke dafür... Ich bin Happy und kann diese 4K Edition uneingeschränkt nur jeden Fan empfehlen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Sony UBP-X800M2
Darstellung:
Sony KD65XG8505
 
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2
bewertet am 19.09.2026 um 15:26
Im Städtchen Sleepy Hollow sorgt eine Reihe grausamer Morde, bei denen die Opfer enthauptet wurden, für Angst und Schrecken. Der junge Kriminologe Ichabod Crane (Johnny Depp) wird aus New York entsandt, um den Fall mit wissenschaftlichen Methoden aufzuklären. Doch als die Legende eines kopflosen Reiters immer realer erscheint, gerät selbst der überzeugte Realist an seine Grenzen.

Mit Sleepy Hollow bekommt man die Kombination aus Johnny Depp und Tim Burton, die einfach wunderbar zusammenpasst und dem Film seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Für mich bleibt der Film ein sehr unterhaltsamer und stimmungsvoller Horror-Fantasy-Spass, der zwar häufig deutlich nach Studioproduktion aussieht und einige mittlerweile eher schwache CGI-Effekte bietet, dadurch aber kaum von seinem besonderen Charme verliert. Vor allem die düstere, neblige Atmosphäre funktioniert hervorragend und sorgt zusammen mit den teilweise morbiden Bildern für eine wunderschöne Gothic-Optik. Schauspielerisch punktet natürlich besonders Johnny Depp, der für eine solch schrullige und leicht überzeichnete Rolle wie geschaffen ist und für mich die perfekte Wahl für Ichabod Crane darstellt. Aber auch die Nebenrollen sind mit bekannten Gesichtern hervorragend besetzt, wobei Christopher Walken als furchteinflössender kopfloser Reiter eine besonders coole Wahl ist. Die Geschichte rund um die geheimnisvollen Morde und das Mysterium von Sleepy Hollow gefällt mir über weite Strecken ebenfalls sehr gut und verbindet Krimi, Fantasy und Horror auf unterhaltsame Weise miteinander. Lediglich gegen Ende verliert die Handlung für mich etwas von ihrem Reiz, wodurch sich der Film stellenweise ein wenig zieht und nicht mehr ganz so rund wirkt wie zuvor. Dafür können die herrlich düsteren Bilder, die selbst in ihrer Trostlosigkeit eine gewisse Schönheit entwickeln, sowie Danny Elfmans grossartiger und perfekt zur Atmosphäre passender Score durchgehend überzeugen. Insgesamt ist Sleepy Hollow für mich auch heute noch eine klare Empfehlung und ein wunderbar morbides Gothic-Märchen, dass trotz kleinerer Schwächen jede Menge Atmosphäre, Charme und Unterhaltungswert bietet.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 15.09.2026 um 17:47
Klasse Film,
der schon ein echter Klassiker ist
und auch heute noch zu begeistert!
Bild und Ton sind für das Alter mehr als zufrieden stellend!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
Sony VPL-VW270ES
 
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bewertet am 13.09.2026 um 08:47
Wo der erste Teil für mich auch heute noch wunderbar funktioniert, sieht es bei Taken 2 leider deutlich schwächer aus, auch wenn der Film insgesamt noch ganz ordentlich unterhält. Besonders störend finde ich, dass Bryans Tochter Kim dieses Mal deutlich mehr in den Fokus rückt und dabei Dinge vollbringt, die für mich teilweise überhaupt nicht mehr glaubwürdig erscheinen. Allgemein tischt der Film einige Situationen auf, bei denen ich aufgrund ihrer Absurdität teilweise fast schon ein wenig fassungslos war. Sobald jedoch Liam Neeson wieder im Mittelpunkt steht und Bryan Mills seine besonderen Fähigkeiten ausspielen darf, funktioniert der Film für mich direkt deutlich besser. An das hervorragende Pacing des Vorgängers kommt Taken 2 allerdings nie heran, wodurch sich die Handlung trotz der kurzen Laufzeit stellenweise weniger packend anfühlt. Auch die Action ist erneut ziemlich hektisch geschnitten, was zwar bereits im ersten Teil ein Problem war, hier für meinen Geschmack aber noch stärker auffällt. Zusätzlich bleibt der Gegenspieler äusserst blass, denn abgesehen von seinem Wunsch nach Rache erhält er kaum Persönlichkeit oder interessante Motive. Unter dem Strich ist Taken 2 für mich deshalb deutlich schwächer als sein Vorgänger, bietet aber dennoch genügend Spannung und einige wirklich gute Momente, um insgesamt noch ordentlich zu unterhalten.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 12.09.2026 um 12:01
Als Taken 2008 erschienen ist, fühlte sich der Film erstaunlich frisch an, obwohl er sich im Grunde vieler bekannter Elemente des Action-Genres bedient. Sicherlich gibt es bessere und anspruchsvollere Actionfilme, doch für mich besitzt Taken bis heute einen ganz eigenen Charme und macht auch nach mehreren Sichtungen noch richtig viel Spass. Liam Neeson überzeugt als kompromissloser Bryan Mills und verleiht seiner Figur mit seiner ruhigen, aber bedrohlichen Art eine starke Präsenz. Auch die Action kann sich grösstenteils sehen lassen, obwohl gerade bei den Kämpfen deutlich mit schnellen Schnitten gearbeitet wird, um vermutlich die eine oder andere Schwäche zu kaschieren. Dadurch wirken einige Actionszenen ziemlich hektisch und teilweise etwas unübersichtlich, bleiben für meinen Geschmack aber noch in einem akzeptablen Rahmen. Die Geschichte rund um Menschenhandel greift grundsätzlich ein ernstes und relevantes Thema auf, behandelt dieses jedoch sehr oberflächlich und wird spätestens bei Bryans erstaunlich einfacher Spurensuche zunehmend unglaubwürdig. Seine grösste Stärke hat Taken für mich ohnehin in seinem hervorragenden Tempo und Pacing, denn der Film verschwendet kaum Zeit und treibt die Handlung konsequent voran. Die rund 90 Minuten vergehen dadurch wie im Flug, sodass Taken trotz seiner offensichtlichen Schwächen für mich auch heute noch ein äusserst unterhaltsamer Actionfilm ist, den ich immer wieder gerne anschaue.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 12.09.2026 um 09:03
Ich hatte mal wieder Bock auf diesen Film der in Deutschland auch als Red Force bekannt ist. Dieser Film gilt nicht nur als bester Teil der In the Line of Duty Reihe, sondern gilt auch als einer der besten Hongkong Actioner aller Zeiten und alter Schwede hat es dieser Film immer noch in Sich. Alleine schon am Anfang als die berühmte Musik kommt hatte ich direkt ein fettes Grinsen im Gesicht was bis zum Schluss nicht wieder wegging.
Cynthia Khan wurde hier entgültig zum Superstar den Hongkong Actionfilms und Donnie Yen zeigte auch hier in jungen Jahren warum er zu den besten Martial Arts Darstellern aller Zeiten gehört. Meister Regisseur Yuen Woo Ping hat sich mit diesem Film selbst übertroffen.
Dieser Buddy Cop Film ist von der Story sehr simpel und nur Grundlage für jede Menge Action und was hier an Actionsequenzen gezeigt wird, ist einfach nur wow. Die Stunts sind spektakulär in Szene gesetzt und der Cast zeigt hier vollsten Körpereinsatz und stellenweise tut es recht weh wenn man zusieht wie die teilweise auf den Boden krachen.
Und dann sind natürlich noch die Fightszenen, eines besser als der andere. Egal ob Cynthia Khan oder Donnie Yen, jeder Für sich liefert hier richtig großes Martial Arts Kino ab und das Ganze optisch perfekt aufgenommen und ausführt. Es ist purer Genuss denen bei der Arbeit zu zuschauen und dieser Film hat seinen guten Ruf wirklich zu recht verdient. Selbst für heutige Verhältnisse lässt dieser Film in Sachen Action unzählige Filme staub schlucken.
Grandioses Actionfeuerwerk, was immer noch seines Gleichen sucht und eine absolute Perle des Hongkong Actionkinos.
Bei Bild ist es unglaublich was man hier noch rausgeholt hat. Die Schärfe ist richtig klasse und dazu diese Farben unglaublich kräftig dazu bliebt dsas Bild stets sauber.
Der chinesische Ton kann da nicht mithalten. Es ist in 2x und ab und zu gibt es leichts Rauschen, aber Kraft ist da.
Das Bonusmaterial ist in SD und zwei Features über Donnie Yen und diverse Trailer
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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bewertet am 11.09.2026 um 00:59
Das Rat Pack – eine zahme Meute oder eine ernst zu nehmende Rattenbande?

Ocean’s 11 ist eine Gaunerkomödie mit dem bekannten Rat Pack. Zuerst muss ich mal meine Liebe zu diesen Ratten schreiben. Ich muss zugeben, dass mich früher ihre Musik kaltließ und ich vor allem wegen Im Highway ist die Hölle los Sympathien zu Sammy Davis Jr. und Dean Martin hatte. Bin halt ein Kind der 80er.
Da Swing auch nicht so den Stellenwert bei uns hatte und eher andere Musiklegenden bei uns relevanter waren als Frankie, hatte ich nie den Eindruck gehabt, als hätte ich etwas verpasst. Doch im Nachhinein, als ich älter wurde und meinen Horizont in der Kunst erweitern konnte, stellte ich schnell fest: An den Ratten kommst du in der Popkultur nicht vorbei, weil diese das Entertainment an ein paar Abenden revolutionierten. Coole Sprüche, leicht lässige Talks und Gesang – das nahm sich auch Europa später als Vorbild.
Und sie hatten alle eine große Karriere hinter sich und sind zeitlos und in der Popkultur so verankert, dass man sie einfach heute noch kennt. Gut, die Jugend von heute mit TikTok und Co. kennt eh nichts mehr, aber es gibt zum Glück auch Ausnahmen, möchte ich mal schwer hoffen, die noch Kunst verfolgen. Aber ich behaupte mal, die normalen Menschen da draußen müssten zumindest Frankie ein Begriff sein.
Und sie waren auch bekannt durch ihre gemeinsamen Filme. Einer davon ist dieser hier, nämlich Ocean’s 11. Aber was taugt der Film noch? Oder wurde er nur noch von dem Remake überschattet?
Was ich von Anfang an sagen muss: In Sachen Mode hat der alte gewonnen. Er repräsentiert die Zeit einfach perfekt. Jeder im Anzug. Ob jeder mit einem teuren Anzug herumlief, ist fraglich, aber es war ein Anzug und auch der Humor noch sehr lustig. Als das Remake rauskam, war der Humor schon pervers und von Fäkalhumor in Hollywood geprägt, obwohl das Remake noch nicht auf den Trend aufsprang. Die Mode im Remake war eher für Reiche in der Gesellschaft. In der echten Welt dazumal war sie multikulturell, was mir persönlich eben nicht so gefällt.
Also, im Generationenkampf gewinnt bei mir voll und ganz der alte Film.
Der Film nimmt sich anfangs sehr viel Zeit, die Figuren vorzustellen, für so eine Art Film schon fast zu lange, meines Geschmackes. Obwohl die flotten Sprüche Spaß machen. Da wäre weniger mehr gewesen.
Auch wenn der Plot dünn ist und nicht viel von sich gibt – eine Bande, die gleichzeitig in Las Vegas mehrere Casinos ausrauben möchte, finde ich jetzt nicht spannend –, aber die Figuren machen die Handlung wieder wett. Es sind keine erstklassigen Schauspielleistungen, aber jede Figur hat Charisma und Charme. Auch die Nebenfiguren wie Duke, gespielt von César Romero, oder Roger Corn(e)al, der von dem genialen Henry Silva verkörpert wurde, fand ich gut in diesem Film. Jede Figur strahlt etwas anderes aus, somit findet jeder etwas, was ihm passend erscheint.

Fazit:

Ocean? ??s 11 ist ein lockerer, cooler Film, in dem der Humor meistens gut zündet. Die Chemie der Ratten ist natürlich perfekt und sorgt vor allem dafür, dass der Film heute noch im Gespräch ist. Obwohl die Ratten eher zahm und charmant sind als echte Räuber, aber das macht das Ganze auch aus.
Ein Genrefilm, der zwar oberflächlich daherkommt – und das in allen Bereichen. Auch der Überfall selbst ist eher unspektakulär. Da war einfach zu wenig Schwung drin, zu einfach gestrickt und zu kurz gehalten, dass ich mich als Zuschauer gar nicht hineinsteigern konnte. Es macht Puff und das Ganze war wieder zu Ende.
Obwohl die längere Vorbereitungsszene am Tisch kurz vor dem Coup noch spannend war, hätte ich jetzt vom Akt selbst mehr erwartet. Das zieht den Film ein bisschen runter, aber insgesamt war das Ganze recht unterhaltsam und somit über dem Durchschnitt.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 3
 
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bewertet am 09.09.2026 um 19:53
Auch der 6. Teil ist für mich kein Highlight! Auch wenn Michael Myers hier wieder richtig brutal zuschlägt und seine Maske endlich wieder richtig gruselig wirkt, bleibt der Film nur durchschnittlich! Das Bild und der Ton sind gut!
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
Sony VPL-VW270ES
 
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bewertet am 09.09.2026 um 01:38
Wie schon auf dem DVD-Cover sorgen die Close-ups auf Stathams Gesicht für gemischte Gefühle:

Ich muss zuerst sagen, dass Shelter von Ric Roman Waugh kein Totalausfall ist, obwohl ich den Film in diesem Review eher disse – und das auch aus guten Gründen. Denn man hätte hier ein authentisches Action-Drama machen können, aber ich denke, man wollte einen Film, der diese Richtung zwar zeigt, sich dann aber doch nur auf einen Film für Statham-Fans entscheidet.
Was mich aber von Anfang an störte, ist der ganze Farbton des Films. Wer jetzt die Leuchtturmszenen für atmosphärisch hält und das Ganze mit schönen Landschaftsbildern der Umgebung untermalt sieht, der täuscht sich enorm. Ich weiß, es ist kein Theo Angelopoulos am Werk gewesen – solche Vergleiche ziehe ich dann schon nicht –, aber das Ganze wirkte vor allem mit diesem Farbton künstlich und trägt keine Atmosphäre auf.
Gut, ein Film, der fast dreißig Minuten auf einem Leuchtturm spielt, könnte ein Bubentraum sein. Aber ich hätte das ganze Drehbuch gelesen und dann erst die Rolle als Hauptdarsteller angenommen.
Jason Statham ist zu Beginn nicht gewohnt cool, sondern mürrisch. Da können jetzt Fans von ihm eine Schauspielentwicklung entdeckt haben. Aber ist es auch so? Meiner Meinung nach nicht. Da hilft auch keine ständige Nahaufnahme auf sein Gesicht. Da es auch keine emotionale Wirkung hat und es auch keine Bindung zum Zuschauer daher gibt, finde ich diese Close-ups einfach nur nervig.
Der Film hat aber auch eine ganz tolle Seite. Die ersten Szenen mit Jason Statham und dem Mädchen Bodhi Rae Breathnach – die finde ich Weltklasse. Man merkt, wie gut sie als Schauspielerin ist. Zuerst hatte ich gemeint, sie hat sich im Film verirrt , doch sie harmoniert perfekt mit Statham zusammen. Auch wenn er schauspielerisch massiv gegen sie unterlegen ist, wirken diese Szenen zum Teil authentisch oder zumindest trocken, aber herzig.
Der Film baut aber schnell ab, und das vor allem dann, wenn er das Bremspedal löst und aufs Gaspedal drückt. Auch wenn die Actionszenen in dieser englischen Produktion authentischer und schöner wirken als die meisten aktuellen Hollywood-Blockbuster, kamen sie zum falschen Zeitpunkt. Ja, ich weiß, ein Film mit Statham muss irgendwann zum Actionfilm werden, aber eben nicht durch einen sinnlosen, erzwungenen Wechsel.
Ich bin der Meinung, dass die erste Hälfte des Films schon nicht allzu gelungen ist, aber sie hätte wenigstens noch gute Ansätze, sodass ich noch gespannt war auf den weiteren Verlauf des Films. Die zweite Hälfte des Films fand ich, bis auf ein paar nette Actionszenen, eher schlecht.

Fazit:

Wenn Jason Statham auf dem DVD-Cover steht, dann bekommt man auch die Marke Statham mit all den Stärken und Schwächen. Der ehemalige englische Turmspringer war für mich noch nie eine sichere Bank für gute Filme. Da finde ich zum Beispiel einen Scott Adkins um einiges besser.
Und ich prophezeie, dass aus Bodhi Rae Breathnach mal eine wirklich gute Schauspielerin wird – oder sogar der nächste Hollywood-Star? Wer weiß, wer weiß.
Da der Film kurzweilig ist und hin und wieder unterhalten kann, würde ich ihn nicht als totalen Fehlgriff abschreiben. Da aber kaum Emotionen und Atmosphäre aufkommen, kann ich ihn auch nicht unbedingt empfehlen.
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
 
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bewertet am 08.09.2026 um 08:41
Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die mit einer traumatischen Vergangenheit und einer äußerst schwierigen familiären Beziehung konfrontiert sind. Ihre Reise ist dabei nicht einfach eine klassische Rachegeschichte. Vielmehr geht es um Gewalt, Macht, Familie, Unterdrückung und die Frage, wie sehr Menschen durch ihre Vergangenheit geprägt werden.
Gefallen hat mir die Inszenierung. Der Film hat einen sehr eigenen Stil und versucht nicht, wie eine klassische Rachegeschichte zu sein. Teilweise fühlt sich das Geschehen eher wie ein Theaterstück an. Das hat seine Reiz, weil dadurch eine gewisse Künstlichkeit entsteht, die zu der absurden und brutalen Geschichte passt. Aber manche Szenen wirken stark überzeichnet.
Die beiden Hauptfiguren sind grundsätzlich interessant geschrieben. Ihre Beziehung zueinander ist sehr speziell und das gefiel mir sehr gut. Man merkt, dass zwischen ihnen eine gemeinsame Vergangenheit liegt und dass sie auf sehr unterschiedliche Weise mit ihren Erlebnissen umgehen. Dadurch entstehen einige gute Zeitpunkte, in denen der Film tatsächlich emotional funktioniert. Besonders die Dynamik zwischen den Schwestern sorgt dafür, dass die Geschichte nicht komplett in ihrer stilisierten Gewalt und Absurdität untergeht. Sie tragen einen großen Teil des Films und sorgen dafür, dass die ungewöhnliche Geschichte überhaupt funktioniert
Auch die Handlung selbst ist ziemlich speziell. Der Film nimmt sich eine klassische Ausgangssituation. Menschen werden durch Gewalt traumatisiert und suchen später nach Vergeltung. Und genau hier entwickelt sich etwas Abstrakteres. Dadurch gibt es immer wieder Szenen, bei denen man sich fragt, ob man das gerade ernst nehmen soll oder ob der Film bewusst mit schwarzem Humor und Übertreibung arbeitet.
Das hat bei mir nicht immer funktioniert. Einige Szenen fand ich überraschend gelungen, andere wiederum eher befremdlich. Der Film bewegt sich ständig zwischen Tragödie und Absurdität. Während ich manche ungewöhnlichen Entscheidungen interessant fand, hatte ich bei anderen Szenen den Eindruck, dass der Film etwas zu sehr zeigen möchte, wie ungewöhnlich und provokant er ist.
Trotzdem muss man dem Film zugutehalten, dass er einen eigenen Stil besitzt. Es handelt sich definitiv nicht um einen austauschbaren Rachefilm, den man schon oft gesehen hat. Selbst wenn einem nicht jede Entscheidung gefällt, bleiben bestimmte Bilder und Szenen noch hängen. Die düstere Atmosphäre und die teilweise groteske Darstellung von Gewalt verleihen dem Film einen Wiedererkennungswert.
Besonde rs interessant fand ich die Auseinandersetzung mit familiärer Gewalt und den langfristigen Auswirkungen traumatischer Erfahrungen. Der Film zeigt, dass Gewalt nicht einfach mit einer einzelnen Handlung beginnt oder endet, sondern sich über Generationen und Beziehungen hinweg ausbreiten kann. Gleichzeitig stellt er die klassische Vorstellung von Rache infrage. Die Figuren suchen zwar nach Vergeltung, aber der Film vermittelt keineswegs den Eindruck, dass dadurch automatisch Gerechtigkeit oder Heilung entsteht.
Er versucht, unangenehme Themen nicht möglichst angenehm darzustellen. Is God Is möchte verstören, provozieren und zum Nachdenken bringen. Das gelingt zumindest teilweise.
Der Film behandelt sehr schwere Themen, aber durch die Übertreibung ensteht eine gewisse Objektivität. Ich konnte die Ereignisse nicht immer so intensiv nachempfinden, wie es wahrscheinlich beabsichtigt war. Es gab durchaus Augenblicke, die mich berührt oder nachdenklich gemacht haben, aber diese waren für mich nicht konstant genug.
Der Stil ist eigenständig, die Beziehung der beiden Schwestern ist stark und die Themen sind relevant. Gleichzeitig ist der Film teilweise so überzeichnet und speziell, dass er seine emotionale Wirkung selbst etwas abschwächt.
Mit einer etwas fokussierteren Handlung und einem ausgewogeneren Verhältnis zwischen Ernsthaftigkeit und Absurdität hätte der Film für mich deutlich besser funktionieren können. So bleibt ein ungewöhnliches Werk zurück, das sicherlich nicht für jeden Zuschauer geeignet ist, aber zumindest versucht, etwas Eigenständiges zu erzählen.
Gesehen auf Amazon Prime in HD.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 01.09.2026 um 12:16
Obwohl der Film wohl eher für das weibliche Publikum zugeschnitten ist, gefällt er mir außerordentlich gut. Das Zusammenspiel zwischen Sandra Bullock und Nicole Kidman ist traumhaft. Die mystische Geschichte um Hexerei und den Familienfluch zieht einen von Anfang an in ihren Bann und es gibt keine Langeweile. Für mich einer der besten Hexenfilme überhaupt.


Bild

Das native 4K-Bild wirkt sehr sauber, Schmutz und Kratzer alter Master wurden entfernt. Die typische Filmkörnung der 90er wurde beibehalten. Die Schärfe und die Details in Nahaufnahmen sind sehr gut. Man erkennt z. B. einzelne Haare oder die feinen Stoffe der Kleidung absolut klar.
Wer allerdings eine knallharte Schärfe wie bei modernen Digitalproduktionen erwartet, wird enttäuscht sein. Weiche Fokus-Szenen-Einstellungen bleiben schlichtweg unscharf, weil sie schon so gefilmt wurden. Kontrast und Schwarzwert sind auf sehr gutem Niveau und gut ausbalanciert. Hier ist eine deutliche und lohnenswerte Steigerung im Gegensatz zur Blu-ray zu erkennen.

Ton

Der deutsche Ton liegt lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Der Sound ist sehr frontlastig. Richtige Stereo-Effekte von hinten oder dynamische Sound-Effekte, die durch den Raum wandern, gibt es kaum. Die Stimmen sind klar abgemischt.

Bonusmaterial ist knapp. Es wurden lediglich drei alte Standard-Extras von der ursprünglichen DVD aus dem Jahr 2009 übernommen.

Fazit: Der Film ist hervorragend, keine Frage. Leider lohnt sich das Update auf 4K nur bedingt.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 28.08.2026 um 23:50
Clear and Present Danger ist grundsätzlich ein wirklich spannender und cleverer Politthriller, der mit einem starken Cast auftrumpfen kann und auch handwerklich sehr ordentlich inszeniert ist. Harrison Ford passt hervorragend in die Rolle des Jack Ryan und man sieht ihm wie so oft einfach gerne bei der Arbeit zu. Auch die Geschichte rund um die Verstrickungen zwischen Politik, Geheimdiensten und dem kolumbianischen Drogenkartell ist interessant und wird über weite Strecken gut erzählt. Besonders gelungen ist dabei, dass der Film nicht nur auf Action setzt, sondern vor allem von seinen politischen Intrigen und moralischen Grauzonen lebt. Allerdings hatte ich mit dem Pacing durchaus meine Probleme, da sich immer wieder deutliche Längen einschleichen. Mit einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden ist der Film für meinen Geschmack zudem etwas zu lang geraten und hätte von einer Straffung an einigen Stellen definitiv profitiert. Auch den Verräter erkennt man meiner Meinung nach relativ früh, wodurch ein Teil der Spannung verloren geht und hier etwas mehr Fingerspitzengefühl beim Aufbau der Handlung schön gewesen wäre. Action gibt es zwar nicht übermässig viel, doch wenn es zur Sache geht, sind die entsprechenden Szenen solide und spannend umgesetzt. Der ganz grosse Wurf ist Clear and Present Danger für mich zwar nicht, sehenswert ist der Film aber allemal, insbesondere für Fans klassischer Spionage- und Politthriller.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 25.08.2026 um 07:17
Ein sehr intensiver und spannender Kriegsfilm, der leider eine sehr einseitige Perspektive aufzeigt.

Das Bild der 4k Blu Ray ist deutlich besser als die alte Blu Ray, hätte aber noch Luft nach oben.

Der englische Atmos Ton ist sehr aktiv und stark umhüllend. Permanente Effekte über alle Lautsprecher, die ein super mittendrin Gefühl vermitteln: Hubschrauber, Geschosse, Patronenhülsen, Einschläge, fliegende Trümmer werden hier einem im Sekundentakt um die Ohren gehauen.
Mir hat lediglich der Tiefbass etwas gefehlt. So hätten sich die Schüsse gern noch eine Spur kräftiger und auch die Explosionen basslastiger anhören dürfen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Player:
Sony UBP-X800
Darstellung:
Epson LS12000
 
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bewertet am 19.08.2026 um 12:11
Herrlicher Horror-Thrash aus den 80ern. Den Film kann ich unmöglich objektiv und ernst bewerten. Allein die komplett unlogischen Szenen mit dem Spezialkommando treiben mir das Wasser in die Augen und verursachen meinerseits Lachkrämpfe. So werden z. B. auch gerne mal Leute abgeknallt, obwohl sie sich schon längst ergeben haben und schon dastehen mit erhobenen Händen. Die deutsche Synchro ist ordentlich und die kernigen Sprüche tragen ebenfalls zur Erheiterung bei. Trotz allem ist der Film durchaus spannend und flott inszeniert. Am besten mit ein paar Bier konsumieren und man fühlt sich durchaus gut unterhalten.

Bild

Die Bildqualität schwankt von sehr gut bei den Nahaufnahmen, welche eine solide Schärfe aufweisen, bis mangelhaft (unscharf) in den Dokuszenen. Die Farben wirken kräftig, Schwarzwert und Kontrast sind größtenteils gut. Wie gesagt, die Bildqualität ist schwankend.

Ton

Der deutsche Ton liegt in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono (bzw. Dual-Mono) vor.
Um Geld zu sparen, hat Mattei den Film zu großen Teilen mit echtem Dokumentarmaterial (Stock-Footage) aufgefüllt. Diese Dokumentation war im Gegensatz zu Matteis billig produziertem Spielfilm bereits mit hochwertigen, echten Stereo-Umgebungsgeräuschen auf Magnetband gedreht worden. So ergibt es sich, dass, obwohl die deutsche Tonspur in großen Teilen Mono ist, doch in einzelnen Szenen sehr gut verortete Stereoeffekte wahrzunehmen sind. Die deutschen Synchronstimmen sind durchgehend klar verständlich.

Das Bonusmaterial ist kurz und kompakt. Das kurze Making-of-Interview mit Matei sei hervorzuheben. Macht Laune.

Fazit: Für Trash-Fans durchaus zu empfehlen.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 17.08.2026 um 09:53
Interstellar gehört auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen von Christopher Nolan und entwickelt nach wie vor einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Dabei schafft es der Film, dass komplexe Science-Fiction Thema durch verständliche Erklärungen und beeindruckende visuelle Einfälle erstaunlich greifbar zu machen, sodass man als Zuschauer kaum das Gefühl bekommt, zurückgelassen zu werden. Besonders spannend ist die Darstellung der Zeit, denn das unterschiedliche Vergehen der Zeit auf verschiedenen Planeten verleiht der Geschichte eine enorme emotionale und wissenschaftliche Dimension und sorgt für einige der stärksten Momente des Films. Gleichzeitig regt Interstellar dazu an, über unseren Umgang mit der Erde und die möglichen Folgen unseres Handelns nachzudenken, wodurch die Geschichte auch abseits ihrer Science-Fiction Aspekte eine interessante Ebene bekommt. Insgesamt ist die Story richtig stark und bietet immer wieder neue Punkte, über die man auch nach dem Abspann noch nachdenken kann. Lediglich gegen Ende wird der Film für mich etwas zu wirr und übertreibt es meiner Meinung nach mit dem Mysterium, wodurch die ansonsten sehr elegante Erzählweise etwas verloren geht. Optisch ist Interstellar dagegen eine absolute Wucht und zeigt eindrucksvoll, wie gut echte Schauplätze, praktische Effekte und gezielt eingesetztes CGI miteinander funktionieren können. Dadurch ist der Film erstaunlich gut gealtert und sieht auch heute noch besser aus als viele aktuelle Produktionen. Besonders die Kameraarbeit liefert immer wieder Bilder, die sich regelrecht ins Gedächtnis einbrennen und die gewaltige Grösse des Weltraums eindrucksvoll vermitteln. Etwas gewöhnungsbedürftig ist lediglich der Wechsel des Bildformats durch die verwendeten IMAX-Aufnahmen, auch wenn dieser für die damalige Zeit nachvollziehbar ist. Beim Score von Hans Zimmer bin ich hingegen bis heute etwas zwiegespalten, da die mächtigen Orgelklänge an manchen Stellen perfekt zur Atmosphäre passen und den Film noch epischer machen, an anderen Stellen für mich aber etwas unpassend wirken. Beim Cast gibt es dagegen kaum etwas zu kritisieren, denn der Film ist bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt. Besonders Matthew McConaughey trägt den Film problemlos und funktioniert gleichzeitig als emotionaler Ankerpunkt der gesamten Geschichte. Auch die fast dreistündige Laufzeit stellt für mich kein Problem dar, da Interstellar über weite Strecken ein hervorragendes Pacing besitzt und trotz kleinerer Längen kaum langweilig wird. Insgesamt gehört der Film für mich zu den besten Werken des Science-Fiction Genres, weil er sowohl erzählerisch als auch technisch aussergewöhnlich viel zu bieten hat. Nur im letzten Akt verliert Interstellar etwas von seiner Eleganz und wird unnötig kompliziert, was jedoch kaum darüber hinwegtäuschen kann, dass Nolan hier ein technisch meisterhaftes, bildgewaltiges und zugleich emotionales Science-Fiction Epos geschaffen hat.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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gelöscht
gelöscht
bewertet am 16.08.2026 um 15:32
Senza quel doppiaggio tedesco così sfacciato, l'edizione 4K perde di senso! So che la sola menzione del "doppiaggio" fa storcere il naso a qualcuno qui... ma il problema del film (Sergio Leone, perdonami) è in realtà la sterile traccia audio originale! Direzione del doppiaggio e sceneggiatura tedesca: Rainer Brandt (celebre anche per *Attenti a quei due*) scrisse dialoghi brillanti, che spesso si discostavano notevolmente dai contenuti della sceneggiatura originale. Un tocco unico: grazie al suo lavoro fondamentale sui dialoghi, Rainer Brandt venne persino accreditato come co-sceneggiatore nei titoli di testa della versione tedesca :-) Doppiatori: Terence Hill (nel ruolo di Nessuno) ebbe la voce — magnifica e sbarazzina, come spesso accadeva — di Thomas Danneberg, mentre per Henry Fonda (Jack Beauregard) fu scelto un doppiatore altrettanto caratteristico. La versione 4K unita al doppiaggio tedesco — con quell'esperienza sonora "a tutto volume" — mi farebbe davvero tirare un sospiro di sollievo :-)
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
 
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bewertet am 15.08.2026 um 22:00
Erinnert ein bisschen an "My Name is Earl", weil auch hier darum geht sein Verhalten zu reflektieren und zu versuchen kein Ar*chloch zu sein. Allerdings ist die Herangehensweise in dieser Serie direkter.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
 
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bewertet am 15.08.2026 um 20:11
Arnold Schwarzenegger glänzt in der Hauptrolle als John Kruger, ein Marshal beim Zeugenschutzprogramm, der die Identitäten von Zeugen spurlos „ausradiert“. Als er eine Verschwörung rund um hochentwickelte Gauss-Gewehre aufdeckt, wird er selbst zum Gejagten.

Der Film bietet von der ersten Minute an das perfekte, nostalgische Action-Feeling dieses Jahrzehnts. Gigantische Action und legendäre Stunts. Die Actionszenen sind absolut erstklassig, handgemacht und wunderbar übertrieben. Das unumstrittene Highlight des Films ist für mich die spektakuläre Fallschirm-Szene. Kruger wird aus einem fliegenden Jet geworfen, muss im freien Fall seinem eigenen Fallschirm hinterherjagen, diesen anlegen und gleichzeitig einem heranstürzenden Flugzeug ausweichen. Das ist physikalisch zwar unmöglich, aber tricktechnisch spannend inszeniert und purer Nervenkitzel. Gut, die Greenscreen Aufnahmen erkennt man sofort als solche aber das verzeihe ich hier gerne.

Neben den Stunts lebt der Film von seinen extrem unterhaltsamen Schießereien. Der Einsatz der futuristischen Röntgen-Gewehre sorgt für visuell einzigartige Feuergefechte. Wenn Schwarzenegger mit zwei dieser massiven Waffen gleichzeitig feuert, schlägt jedes Action-Herz höher.

Getragen wird der Film neben Arnie vor allem von seinem Antagonisten. James Caan liefert als korrupter Mentor Robert DeGuerin eine grandiose Performance ab. Er spielt den fiesen, eiskalten Bösewicht mit einer spürbaren Coolness und der richtigen Prise Arroganz. Er ist der perfekte, charismatische Gegenspieler, den man bis zum explosiven Finale im Hafen einfach gerne hassen muss.Fazit:

„Eraser“ nimmt sich selbst nicht zu ernst, geizt nicht mit coolen Onelinern („Du bist hiermit ausradiert!“) und liefert kompromisslose Action. Wer das unbeschwerte, laute Kino der 90er-Jahre vermisst, wird hier perfekt unterhalten. Ein zeitloser Klassiker im Schwarzenegger-Katalog.


D ie Bildqualität der UHD-Scheibe präsentiert sich zweigeteilt. In den Nahaufnahmen zeigt der Transfer eine beeindruckende Schärfe und enorme Detailtiefe. Jede Hautpore von Arnold Schwarzenegger, einzelne Haare und die Texturen der Kleidung sind zu erkennen.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Totalen und Weitwinkelaufnahmen. Die weitläufigen Einstellungen wirken wechselhaft und sind oft nicht wirklich schärfer als die alte Blu-ray. Dolby Vision sorgt für wunderbar warme, satte Farben und ein echtes visuelles Upgrade. Besonders die Explosionen, Hauttöne und das markante grüne Leuchten der futuristischen Gauss-Gewehre gewinnen massiv an Brillanz und Dynamik. Ein satter Schwarzwert und hervorragend durchgezeichnete Schattenbereiche ersetzen das milchige Grau früherer Veröffentlichungen.

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton schlägt sich für einen Actionfilm von 1996 wacker, reizt moderne Heimkinos aber nicht voll aus. Man merkt eben die alte Tonspur heraus. Dennoch gibts dynamische Schießereien und halbwegs saubere Dialoge.

Zwei Extras gibt’s bereits auf der UHD zu sehen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 15.08.2026 um 12:05
Von 101 Dalmatians war ich nie ein grosser Fan, egal ob Animationsfilm oder Realverfilmung, mit Cruella hingegen habe ich immer wieder viel Spass. Zwar frage ich mich auch heute noch, was mir der Film eigentlich genau auftischen möchte, denn ich soll diese Figur cool und sympathisch finden, obwohl ich weiss, dass sie später einen Mantel aus Hundefellen kreieren möchte, irgendwie schon ziemlich seltsam. Für sich allein betrachtet funktioniert der Film für mich aber trotzdem erstaunlich gut und bietet vor allem in Sachen Inszenierung einiges. Besonders das Setting des 1970er Jahre Londons gefällt mir sehr gut, da die Atmosphäre dieser Zeit wunderbar eingefangen und durch einen grossartigen Soundtrack mit zahlreichen bekannten Rocksongs ergänzt wird. Ein weiteres grosses Highlight sind die Kostüme, die nicht nur fantastisch aussehen, sondern auch perfekt zum extravaganten Stil des Films passen und völlig zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Dazu kommt die starke Leistung von Emma Stone, die Cruella mit viel Charisma und Energie verkörpert und dem Film damit noch einmal zusätzliche Qualität verleiht. Auch Emma Thompson überzeugt als Gegenspielerin, wobei ihre Figur deutlich an Meryl Streeps Rolle aus The Devil Wears Prada erinnert, was für mich allerdings gut funktioniert. Auch der restliche Cast kann überzeugen, denn neben Stone und Thompson sind zahlreiche bekannte Gesichter dabei, die ihre Rollen allesamt solide ausfüllen. Mit einer Laufzeit von über zwei Stunden ist der Film für meinen Geschmack allerdings etwas zu lang geraten, da sich vor allem das letzte Drittel stellenweise deutlich zieht, obwohl das Pacing zuvor eigentlich hervorragend funktioniert. Ein für mich besonders störender Punkt sind ausserdem die CGI-Hunde, die mich immer wieder aus der Immersion gerissen haben und auch einige andere CGI-Effekte, insbesondere im Finale, sehen leider ziemlich schwach aus. Trotzdem mag ich Cruella gerne, denn trotz seiner Schwächen bietet der Film jede Menge Unterhaltung und überzeugt vor allem durch seine tolle Optik, die Kostüme, die Musik und die starken schauspielerischen Leistungen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 15.08.2026 um 09:52
Ich habe diesen Kultfilm bestimmt 16 Jahre nicht mehr gesehen und durch eine Letterboxd Review bekam ich wieder Lust drauf, zumal ich diesen Film früher richtig klasse fand. Dieser Film ist ein sehr wilder Genre Mix. Auch wenn es in erster Linie ein 80er Jahre Teeniefilm ist, gibt es auch recht trashige Sci Fi und Horrorelemnte was aber nur so vor Charme strotzt.
Man merkt von der ersten Sekunde an, dass man sich null Ernst nimmt und einfach nur der Spaß im Vordergrund ist. Man spielt gekonnt mit den Klischees und auch wenn die Effekte aus heutiger Sicht schon sehr trashig sind, man machte das wieder Laune und ich hatte ein großes Grinsen im Gesicht. Klar aus heutiger Sicht ist dieser Film auch sehr harmlos aber strotzt weiterhin vor ungeheuer Coolness. Alleine schon Tom Atkins mit seinem "Thrill Me" grandios. Überhaupt sind die Dialoge und die Sprüche hier grandios ist sehr witzig dass es unglaublich ist wie der Cast es geschafft haben diese todernst rüberzubringen ohne laut loszulachen. Dieser Film hat so viele Momente wo ich einfach auf der Couch am jubeln bin und dazu atmet dieser Film die 80er wie kaum ein anderer Film.
Das Finale geht dann noch mal richtig gut ab und zeigt tolle Metzelaction.
Ach ich mag diesen Film von Anfang bis Ende, das ist einfach nur pure Gute Laune und es ist schade das solche Filme kaum noch gemacht werden. Zurecht einer der ganz großen Kultklassiker.
Für das Alter ist das Bild richtig edel. Auch wenn ich am Anfang während der Schwarzweiß Szenen dachte dass es schwach ist, sobald es dann in Farbe ist, wird es richtig gut. Sehr gute Schärfe.
Ton ist auch für das Alter sehr gut. Bonusmaterial ist auch sehr ordentlich.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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bewertet am 09.08.2026 um 08:55
Die Handlung beginnt damit, dass Draculas Tochter Mavis und ihr Mann Johnny eine große Veränderung in ihrem Leben planen. Johnny möchte unbedingt ein richtiger Teil der Monsterfamilie werden und versucht deshalb, Dracula davon zu überzeugen, dass er ihn akzeptieren soll. Dabei kommt es zu einem Missverständnis, durch das Johnny und Dracula mit einem speziellen Strahl in Berührung kommen. Dracula wird plötzlich zu einem Menschen, während Johnny sich in ein Monster verwandelt. Natürlich versucht die Familie anschließend, die Verwandlung rückgängig zu machen.
Die Idee des Films finde ich eigentlich interessant und hebt sich von den anderen Teilen ab. Besonders die Tatsache, dass Dracula plötzlich selbst mit menschlichen Eigenschaften zurechtkommen muss, hätte viel Potenzial für lustige und spannende Situationen gehabt. Leider wird dieses Potenzial meiner Meinung nach nicht vollständig genutzt.
Ein Schwachpunkt ist für mich der Humor. Die früheren Hotel Transsilvanien Filme hatten viele witzige Szenen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene unterhalten konnten. Im vierten Teil wirken manche Witze jedoch etwas zu einfach oder wiederholen sich. Es gibt zwar immer wieder Momente, bei denen man schmunzeln kann, aber nur wenige Szenen sind wirklich besonders lustig. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass der Film zu sehr versucht, lustig zu sein.
Auch die Charaktere konnten mich nicht immer überzeugen. Dracula ist normalerweise eine der interessantesten Figuren der Reihe, weil er gleichzeitig mächtig, lustig und manchmal etwas überfürsorglich ist. In diesem Film wird seine Geschichte zwar weitergeführt, aber seine Entwicklung wirkt nicht immer besonders glaubwürdig. Johnny steht ebenfalls stärker im Mittelpunkt, da er unbedingt von Dracula akzeptiert werden möchte. Seine Motivation kann man verstehen, trotzdem fand ich seine Darstellung teilweise etwas übertrieben.
Positiv sind auf jeden Fall die Animationen. Die Figuren sehen weiterhin sehr detailliert und farbenfroh aus. Besonders die verschiedenen Monster und die Umgebung des Hotels sind schön gestaltet. Die Bewegungen sind schnell und dynamisch. Auch die Musik passt meistens gut zu den jeweiligen Szenen und sorgt für eine passende Stimmung.
Gut gelungen finde ich außerdem, dass der Film einige Themen vermittelt, über die man nachdenken kann. Dazu gehören beispielsweise Familie, Akzeptanz und die Frage, wie wichtig es ist, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Johnny möchte von Dracula akzeptiert werden und beweisen, dass er ein Teil der Familie sein kann. Diese Botschaft ist grundsätzlich positiv und macht den Film etwas bedeutungsvoller, als er auf den ersten Blick erscheint.
Besonders im Vergleich zu den ersten Teilen wirkt der vierte Film weniger frisch und kreativ. Man merkt, dass viele der bekannten Ideen bereits in den vorherigen Filmen verwendet wurden. Für Fans der Reihe ist es zwar schön, die bekannten Figuren wiederzusehen, aber für mich fühlt sich der Film eher wie ein zusätzlicher Teil an, der nicht unbedingt notwendig gewesen wäre.
Insgesamt ist Hotel Transsilvanien 4 - Eine Monster Verwandlung kein besonders schlechter Film, aber auch kein Film, den ich unbedingt weiterempfehlen würde. Die Animationen sind gelungen, die Figuren sind sympathisch und die Botschaft über Familie und Akzeptanz ist gut. Im Vergleich zu den vorherigen Filmen fehlt es an neuen Ideen und wirklich überraschenden Momenten.
Gesehen im HD TV.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
 
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bewertet am 04.08.2026 um 11:39
Ich sehe sehr viel John Woo in STEINER, hier hat der Altmeister Copy and Paste betrieben, im Großen Still! Aber was solls, niemand ist perfekt. Auch nicht dieser Film, der zugegeben schon sehr eigen ist, letztendlich aber auch sehr gut ist. Es sind nicht nur die sehr guten Action Szenen, die seiner Zeit der Hammer waren, interessante Charaktere, sehr viel Dreck wo man nur hinschaut und Abschaum. Es geht um die Message, Krieg ist scheiße, egal wer angefangen hat, egal wer dabei ist, es ist für niemanden gut. Und das ist es. Gute Schauspieler (Schell, Coburn), sehr schräge Umsetzung (russische Soldatenfrauen sage ich nur), Action, die zwar nie groß ist, dafür aber mit Schnitt und Einstellungen sehr groß gemacht wird, coole Sache, cooler wenn auch eigenartiger Film. Dicke 4 von 5 Punkten.

Das BILD der 4K Version ist eine echte positive Überraschung. 80% des Filmes befinden sich auf einem sehr hohen Niveau, helles, scharfes, Kontrastreiches Bild mit einem dezenten Filmkorn. Dann gibt einige unscharfe Einstellungen, oder fast schon Dokuartige Qualität, die eher an DVD erinnern. Unter dem Strich aber ein großes WOW, und eine fette 4 von 5 für dieses tolle 4K Bild.

Die deutsche MONO-Spur ist wie gehabt, zweckmäßig, überrascht aber enttäuscht auch nicht. 1,5 von 5.

Die Englische 4K Veröffentlichung hat eine deutsche Audiospur, tolles Bild, und einen Film, den man auf jeden Fall in seiner Sammlung haben sollte. Dazu kommt der attraktive Preis, oft für knapp 15 Euro zu haben – oder drunter.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 1
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65G59LS
 
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bewertet am 02.08.2026 um 08:28
Teil 1:

Milla Jovovich in ihrer Paraderolle, hier noch blutjung und im Vergleich zu den Fortsetzungen ist dieser Film fast schon bodenständig und ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und im Gegensatz zu anderen Videospielverfilmungen der damaligen Zeit ganz ordentlich wegkam.
An die berühmte Vorlage orientiert sich dieser Film eher wenig, okay immerhin noch mehr als später die Fortsetzungen aber es gibt schöne Insider und die Atmosphäre im Hive ist ganz gut und ich muss sagen, ich hatte wenn auch mit Nostalgiebonus wieder ordentlich Spaß beim schauen.
Milla Jovocich war auch damals nicht die beste Schauspielerin, aber sie macht ihre Sache sehr gut, ist sehr hübsch anzuschauen und zeigt im Verlauf ganz gute Action. Michelle Rodriguez macht natürlich das was sie immer macht. Der Rest des Casts allesamt bekannte Gesichter machen ihre Sache ordentlich ohne groß zu überragen.
Die Story selbst ist simpel gemacht, wie gesagt die Atmosphäre ist ordentlich und es gibt ein paar nette wenn auch sehr klischeehafte Jump Scares. Die CGI reißt aus heutiger Sicht keine Bäume mehr raus, aber tut auch nicht in den Augen weh. Okay die CGI Monster und auch die CGI Masken der Zombies sind schon sehr sichtbar und der ganze Film hat inzwischen schon einen sehr großen Trashfaktor gekriegt, wobei ich sagen muss, dank Nostalgiebonus ist es immer noch ein recht spaßiger Trash. Klar dieser Film ist auch irgendwie nichts weiter als ein recht teures B-Movie, aber er versucht auch nie wirklich mehr zu sein und das hat schon seinen Charme, der wenn man nicht nachdenkt schon zu unterhalten weiß.
In der Summe natürlich weit weg davon ein Meisterwerk zu sein, aber bei mir hat dieser gewissen Nostalgiebonus und ab und zu kann auch kompletter Blödsinn sehr unterhaltsam sein.

Teil 2:

Ich weiß noch alleine schon wie dieser Film damals beworben wurde mit der Musik von Papa Roach, da hatte mich dieser Film bereits schon abgeholt und Milla Jovovich ganz stolz war dass zu dem Zeitpunkt nur aus Muskeln bestand und ganz stolz sagte, sie wäre auf Linda Hamilton in T2 Level, was körperliche Fitness anging.
Als dieser Film damals rauskam habe ich ihn total abgefeiert. Mit den Spielen hatte dieser Film bis auf die Tatsache dass nun auch ein paar Charaktere aus den Spielen auftauchten, noch weniger zu tun als beim ersten Teil und man macht wie bei einer typischen Fortsetzung auf höher schneller weiter. Wobei ich zumindest sagen muss Sienna Guillory ist eine optisch richtig tolle Jill Valentine und hier zumindest nah an der Vorlage.
Dieser Film an sich ist aber natürlich ziemlicher Blödsinn und weiterhin wie der erste Teil eher ein recht teures B-Movie aber ich muss sagen ein unterhaltsames B-Movie. Ich feier diesen Film zwar nicht mehr so sehr ab wie damals, aber ich habe immer noch Spaß an diesem Film. Die CGI als solches ist zwar sichtbar aber zumindest sind die Zombie Effekte besser als beim ersten Teil, klar im Vergleich zu aktuellen Zombie Titeln haben hier die Zombie Effekte auch keine Schnitte mehr aber dieser Film ist recht kurzweilig erzählt und versucht gar nicht erst groß eine Handlung zu erzählen sondern baut in erster Linie darauf jede Menge Action zu zeigen. Okay die Kamera wackelt schon recht fleißig aber es ist nie unübersichtlich und geht recht gut ab, so dass es zu keiner Sekunde langweilig war und an sich sehr kurzweilig erzählt ist. Okay sobald man nur einen Hauch nachdenkt hat man verloren, die Charakter sind halt nicht die hellsten und nach einem Sinn sollte man so ziemlich gar nicht erst suchen, aber als simple NoBrainer Unterhaltung funktioniert dieser Film für mich immer noch ganz gut, wobei vermutlich auch wie beim ersten Teil sicherlich etwas Nostalgiebonus eine Rolle spielt. Und wenn der Abspann losgeht und die Musik von Killswitch Engage läuft dann habe ich sowieso tierisch gute Laune.
In der Summe ist das für mich ein simpler gute Laune Actioner wo man nicht groß nachdenken muss und für einen verregneten Sonntag ganz gut zum anschauen passt.

Teil 3:

Der dritte Teil der Resident Evil Reihe auf den Spuren von Mad Max nur halt mit Zombies. Nun ignoriert man komplett die Vorlage und macht einfach was komplett eigenes auch wenn Charaktere aus den Spielen auftauchen haben diese absolut gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Damals als dieser Film rauskam habe ich ihn total gefeiert. Die Letzte Sichtung ist aber auch schon sehr lange her und ich muss sagen, heute finde ich diesen Film deutlich weniger gut.
Die Zombie Effekte sind merklich besser geworden als bei den Vorgängern, während andere Monster Effekte immer noch eher mies aussehen und trotz seiner gerade mal 95 Minuten Laufzeit merkt man schon dass dieser Film immer wieder zwischendurch Leerlauf hat, zumal die Story halt jetzt nicht so viel hergibt um interessant zu sein und einige sehr trashige Momente. Vor allem in der Ersten Hälfte hat dieser Film schon so einige Längen. Gleichzeitig in Zeiten von Walking Dead ist die Zombie Action auch nicht mehr wirklich groß was besonders auch wenn Mila Jovovic hier gut austeilen darf. Einzig was mich bei ihr hier störte dass man immer wieder merklich sieht das mein eine Art Filter auf ihren Gesicht gelegt hat, dadurch wirkt ihr Gesicht sehr künstlich.
Ali Larter als Claire Redfield hat zwar wie eingangs nicht wirklich was mit der Vorlage gemeinsam aber ist immerhin bildschön anzuschauen.
Aber der zweiten Hälfte des Films wird dann dann die Action hochgefahren und dann steigt auch der Unterhaltungswert des Films, aber der große Spaß wie vor 20 Jahren bei der ersten Sichtung war jetzt nicht mehr wirklich vorhanden. Es war im Grunde nur noch ein berieselungsfilm für mich, den man sich zwar angucken kann ohne das es weh tut, aber mit den Vorgängern hab ich schon mehr Spaß gehabt.

Teil 4:

Der vierte Teil der Resident Evil Reihe hat weiterhin wenig bis gar nichts mit der Vorlage gemeinsam. Aber ich weiß noch wie trotzdem den vierten Teil damals richtig klasse fand, alleine schon weil so was von viel in Zeitlupe gepost und Action gezeigt wurde, das fand ich sowas von cool und stylisch. Hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit gedreht wäre dieser Film nach 2/3 der Laufzeit vorbei so viele Zeitlupenszenen gibt es hier.
Aber inzwischen auch auch dieser Film merklich bei mir nachgelassen. Ja ich finde die ganzen Zeitlupen Actionszenen immer noch toll gemacht, vor allem der Fight in der Dusche war herrlich. Aber Problem ist für mich der Part zwischen der Action, denn die Handlung gibt mir nicht wirklich was um groß mitzufiebern und entsprechend zog sich für mich die Handlung. Gleichzeitig sind die Effekte auch richtig schlecht gealtert, man sieht regelrecht dass 90% des Films vor einer grünen Wand gedreht wurden und sieht entsprechend richtig grottig aus. Auch die Zombie Effekte haben im Vergleich zum Vorgänger merklich nachgelassen.
Das die Story auf einen Bierdeckel passt und vollgepackt mit jeder Menge Logiklöcher naja, es gibt schlimmeres, ich fand es ganz unterhaltsam wie die Mädels hier durch die Hölle gingen aber der Eyeliner und der Lippenstift stets perfekt saß.
Genauso mies wie die CGI aussah, sah auch der Wesker Darsteller aus. Auch Prison Break Star Wrentworth Miller als Chris Redfield war eine große Fehlbesetzung und wirkte mehr wie ein Klotz, aber immerhin Ali Larter als Claire Redfield war wieder eine Augenweide.
Überragend ist aber der Score, der ist von Anfang bis Ende richtig klasse und macht unglaublich viel Laune und hebt so manche wirklich sehr schlechte Sequenz merklich.
In der Summe muss ich sagen, ist der Film während der ersten 20 Minuten sowie während der letzten 30 Minuten klasse, wo man halt voll auf Action setzt und purer Style, das macht Laune, die Handlung dazwischen recht langatmig und das ganze hat schon merklich was von einem Big Budget C-Movie, dass schon wieder so schlecht gemacht ist, dass es fast wieder witzig ist.

Teil 5:

Mein persönlicher Lieblingsteil der Reihe. Ja die Story ist absoluter Blödsinn, total hanebüchen und sinnfrei und hat bis auf die Namen der Charaktere nichts mit der Vorlage gemeinsam aber mir macht dieser Film sehr viel Spaß, inhaltlich fing man da an wo Teil 4 aufgehört hat wobei im Anschluss dann auch nicht mehr wirklich viel erzählt wird.
Es ist im Grunde eine Milla Jovovich Actionshow in Slow Motion. Purer Style über Substanz, hätte man den Film in normaler Geschwindigkeit abgespielt wäre das Ganze vermutlich innerhalb von 45 Minuten vorbei. Klar man überdenkt mit der Slow Mo sicherlich auch einige körperliche Schwächen der Darsteller bei den Fights indem man sie in Slow Mo zeigt und fleißig posen lässt aber ich mag diesen exzessiven übertrieben Einsatz von Slow Motion und hatte wieder durchgehend ein Grinsen ins Gesicht, natürlich sind diese Actionszenen total unrealistisch und die Charaktere benehmen sich selten dämlich, wobei in Sachen Charaktere war es schon cool zu sehen wie die alten Darsteller aus den ersten Filmen wieder zurückgekommen sind. Man darf auf gar keinen fall nachdenken, in dem Moment wo man nachdenkt oder auch nur einen Hauch von seinem Gehirn einschaltet hat man bei diesem Film direkt verloren. Aber dafür sin die 95 Minuten Laufzeit schön kurzweilig erzählt ohne irgendwelche Längen.
Ada Wong als neuer Charakter im Film kommt richtig klasse rüber und ihr Anblick ist ein Genuss für die Augen. Weniger ein Genuss sind die Effekte, die sahen schon vor 14 Jahren scheiße aus und sind heute auch nicht besser geworden. Die Greenscreen und die CGI Monster sind als solche stets erkennbar.
Für mich ist dieser Film reines Guilty Pleasure, von der ersten bis zur letzten Sekunde Gute Laune Blödsinn, den ich mir bereits mehrfach angeschaut habe und bis heute nicht den Spaß an diesem Film verloren habe.

Teil 6:

Das große Finale der Resident Evil Saga. Wo Teil 5 mein persönlicher Lieblingsfilm der Reihe ist, ist Teil 6 für mich der schlechteste Teil der Reihe geworden.
Die Story ist natürlich wieder einmal sehr einfach gestrickt, mit netten Wendungen so dass man zumindest von der Story her einen ganz ordentlichen Abschluss kriegt, zumindest das war okay. Okay Blödsinn bleibt die Story natürlich weiterhin, mit fleißig Logiklöchern und schon sich sehr bräsig verhaltenden Charakteren.
Milla Jovovich spielt die Rolle auch wieder sehr taff. Der Rest des Casts na ja nettes Kanonenfutter, wobei Ali Larter wieder eine absolute Augenweide ist.
Problematisch wird es aber bei der Inszenierung, das zerstört den ganzen Film. Zum einen wären da die Effekte, man merkt die Green Screen Arbeiten teilweise noch mehr als bei den Teilen davor, sprich die Effekte sind noch mal eine Schippe schlechter geworden. Alleine die Tatsache dass die Flammen CGI extrem mies aussehen, richtig übel.
Immerhin ein paar Stunts sind ganz nett.
Und dann ist da noch die Kamera Arbeit und der Schnitt. Der Vorgänger waren herrliches Slow Motion Overkill, hier dagegen ist es ein Schnittgewitter vom Feinsten mit Fleißig Rumgeschüttel mit der Kamera, so wie es nicht aussehen darf, ein Gimmick was absolut verboten gehört und jeder der es einsetzt nie wieder im Filmbussiness arbeiten dürfte. Das zerstörte nahezu jede Actionszene. Wer Probleme mit Epilepsie oder Motion Sickness hat, wird bei diesem Film arge Probleme haben.
Mit seinen 107 Minuten Laufzeit ist dieser Film nicht nur der längste Film der Reihe geworden sondern auch der langatmigste. Hier wäre weniger Laufzeit besser gewesen.
In der Summe hat man einen Film mit Potenzial für einen ordentlichen NoBrainer komplett zerstört indem man Schnitt und Kamera verbockt hat und entsprechend den Film komplett nach unten zieht.

Bild:

Bei Bild merkt man von allem beim ersten und zweiten Teil einen starken Sprung im Vergleich zur alten Bluray, danach ist der Sprung nicht ganz so groß bedingt dadurch dass die jeweiligen Blurays da dann eine sehr gute Qualität hatten und da nicht mehr ganz so viel rauszuholen wurde.
Das Bild ist in der Summe ganz gut geworden mit sehr guten Farben und sehr guten Schärfe, reicht an Details und ohne Filmkorn, Grieseln oder Rauschen.

Ton:

Der englische Ton ist eine Wucht, extrem Kraftvoll mit tollem Detaillierten Raumklang mit tollen Bässen. Richtig klasse.

Extras:

Während den ersten 3 Filmen gibt es nur Trailer, erst bei den späteren Filmen gibt es Bonusmaterials, kurze Features und bedeutend weniger als bei den deutschen Disks.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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bewertet am 30.07.2026 um 09:07
Patriot war für mich sowas wie Braveheart Light. Dabei hat der Film viel mehr zu bieten, die tatsächlichen Geschehnisse kann ich jetzt so nicht bestätigen und deswegen zählt bei mir in dem Fall nur der reine Unterhaltungswert. Und der ist in der Tat sehr hoch angesetzt. Und das obwohl schon die Kinofassung nahezu 3 Stunden Laufzeit mit sich bringt.

Der Film ist opulent, groß, großartig besetzt, hat einen richtig fiesen Schurken und eine an sich sehr interessante Geschichte.
Auch wenn man irgendwie das Gefühl hat, man weiß in welche Richtung sich der Film bewegt und wie er ausgeht. Stört nicht. Eine fette 4 von 5.

Das BILD der 4K Kinoversion geht in Ordnung, es ist sehr hell und zum Teil auch richtig scharf, meine Wertung bewegt sich bei 3,5 bis max. 4 von 5.

Die deutsche Tonspur erfüllt ihren Zweck, ist aber keine Offenbarung, es wird selten differenziert und wenig auf alle Lautsprecher gelegt. Daher auch 3,5 bis max. 4 von 5.

FAZIT: Die Frankreich 4K Scheibe hat eine deutsche Tonspur, besitzt allerdings auch nur die Kinoversion. Ist aber da und dort für 12 – 14 Euro zu bekommen, somit kann man nichts falsch machen. Ein guter Film auf einer ordentlichen Scheibe.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65G59LS
 
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bewertet am 25.07.2026 um 10:58
Ich hatte schon seit längerem mal wieder Lust auf diesen Film, aber nachdem ich die entsprechende Nachtprogramm Podcast Folge gehört hatte, war definitiv Zeit den Die Disk wieder in den Player zu schieben.
Zu meinen Teenie Zeiten lief dieser Film bei mir rauf und runter, aber meine letzte Sichtung ist schon deutlich über 10 Jahre her. Ich weiß noch wie dieser Film damals rauskam und als großes Action Comeback für Sly gefeiert wurde, nachdem dieser versucht hatte in Arnies Fußstapfen zu treten und Komödien zu machen nur um dann kommerziell brachial zu floppen. Aber hier hatte er wieder ein Hit.
Inzwischen finde ich diesen Film nicht mehr ganz so überragend wie früher als Teenager aber dieser Film ist immer noch ein wirklich guter Streifen was vor allem an den hervorragenden Stunts liegt die damals wie heute immer noch richtig klasse sind, zumal hier noch ohne CGI gedreht wurde, sondern reines Stunthandwerk geleistet wurde und ich weiß noch wie der die Flugzeugsequenz damals gefeiert wurde und auch heute obwohl es an sich simpel aussieht stuntmäßig grandios ist.
Die Klettersequenzen und die Aufnahmen in den Bergen sind grandios und es hat sich gelohnt die besten Bergsteiger der Welt für die Klettersequenzen ranzuholen. Sly selbst zeugt hier auch gewohnt jede Menge Körpereinsatz und so manche Einschläge tun beim zuschauen richtig weh.
Die Story selbst ist recht simpel und es gibt nicht wenige die diesen Film einfach als Stirb Langsam in den Bergen bezeichnen, dessen Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weißen sind. Wobei ich finde ab und zu hat dieser Film inzwischen ein paar Längen, nicht viel aber man hätte den Anfang schon ein bisschen straffe erzählen können. Auch gibt es ein paar Momente die mir zu theatralisch waren.
John Lithgow Bösewicht ist super, mit einer richtig klasse Ausstrahlung wobei das Verhalten seines Charakters hier schon merklich kontraproduktiv und fast schon selbstzerstörerisch wirkt und ich mich fragte wie er es so lange geschafft hat ohne im Knast zu landen oder draufzugehen. Der Rest des Casts hat viele bekannte Gesichter die allesamt ihre Sache ordentlich machen.
Insgesamt ist dieser Film aufgrund seiner tollen Aufnahmen in den Bergen und seiner herausragenden Stunts immer noch sehr gut anzuschauen. Für mich zwar nicht der beste Stallone Filme aber lässt sich immer noch gut anschauen.
Bild ist super für das Alter, ebenso wie der ton.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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bewertet am 24.07.2026 um 13:29
Evil Dead 2 ähnelt vom gesamten Setting her sehr stark dem ersten Teil und wirkt fast wie eine Slapstick-Version des Originals. Das sorgt zwar für einige witzige und unterhaltsame Momente, trotzdem gefällt mir der ernstere Horroransatz des ersten Films etwas besser. Man merkt auch hier wieder, wie viel Herzblut Sam Raimi in die Produktion gesteckt hat. Besonders die zahlreichen praktischen Effekte sehen selbst heute noch erstaunlich gut aus und verleihen dem Film einen ganz eigenen Charme. Die nicht praktischen Effekte sind hingegen deutlich schlechter gealtert und wirken aus heutiger Sicht teilweise etwas lächerlich. Mit einer Laufzeit von nur 85 Minuten bleibt der Film angenehm kurzweilig und kommt ohne nennenswerte Längen aus. Bruce Campbell trägt den Film mit seiner grossartigen Performance und beweist dabei neben seinem Einsatz als Horrorheld auch ein starkes Gespür für Comedy. Gerade die Mischung aus Horror, Splatter und schwarzem Humor macht Evil Dead 2 zu einem einzigartigen Genreklassiker. Für mich reicht der Film zwar nicht an das Original heran, dennoch ist er unterhaltsam und sollte vor allem mit einem Augenzwinkern betrachtet werden.
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 2
Extras mit 4
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 23.07.2026 um 13:44
Ich habe beide Ace Ventura-Filme schon unzählige Male gesehen und in meiner Kindheit gehörten sie zu meinen absoluten Lieblingskomödien. Einen klaren Favoriten habe ich bis heute nicht, denn Ace Ventura: When Nature Calls gefällt mir genauso gut wie der erste Teil. Die Gagdichte ist enorm und auch wenn längst nicht jeder Witz zündet, sind einige Szenen so legendär, dass sie in meinem Freundeskreis noch heute regelmässig zitiert werden. Jim Carrey ist schlicht die Idealbesetzung für diese Rolle und schafft das Kunststück, in keiner einzigen Szene wirklich ernst zu sein. Seine überdrehte Mimik, seine körperliche Komik und seine Energie tragen den Film von der ersten bis zur letzten Minute. Die eigentliche Handlung ist dabei eher nebensächlich und dient vor allem als Vorwand, Ace von einer verrückten Situation in die nächste zu schicken. Wer einen tiefgründigen oder logisch aufgebauten Film erwartet, wird hier sicher nicht fündig. Mein Humor wird aber auch heute noch perfekt getroffen, weshalb ich bei jeder Sichtung wieder jede Menge Spass habe. Für mich bleibt Ace Ventura: When Nature Calls deshalb eine meiner absoluten Lieblingskomödien.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB824EGK
Darstellung:
LG OLED77CX
 
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bewertet am 21.07.2026 um 08:46
They See You startet mit einer vielversprechenden Prämisse und schafft es in den ersten Minuten durchaus Neugier zu wecken. Die düstere Atmosphäre, das geheimnisvolle Setting und die Andeutungen einer übernatürlichen Bedrohung lassen zunächst auf einen spannenden Horrorfilm hoffen. Leider hält der Film dieses Niveau nicht lange aufrecht und verliert sich zunehmend in vorhersehbaren Entwicklungen und einer schwachen Handlung.
Das größte Problem ist das Drehbuch. Ständig werden neue Fragen aufgeworfen, ohne dass es am Ende zufriedenstellende Antworten gibt. Dadurch wirkt die Handlung unausgereift und hinterlässt eher Verwirrung als Spannung.
Auch die Figuren bleiben erstaunlich blass. Die Charaktere besitzen kaum Tiefe und treffen immer wieder Entscheidungen, die wenig nachvollziehbar erscheinen. Selbst in Situationen, die eigentlich intensiv oder schockierend sein sollten, bleibt die emotionale Wirkung aus.
Die Schockmomente sind ebenfalls eher durchschnittlich. Statt auf kreativen Horror setzt They See You häufig auf klassische Jumpscares, die zwar gelegentlich funktionieren, insgesamt aber sehr vorhersehbar sind. Wirklich gruselige Szenen oder nachhaltige Momente gibt es nicht. Viel Potenzial wird verschenkt, weil die Atmosphäre zwar aufgebaut, aber nie konsequent genutzt wird.
Optisch hat der Film durchaus seine Stärken. Die Kameraführung ist solide, einige Einstellungen sehen hochwertig aus und die Beleuchtung trägt zur düsteren Stimmung bei. Auch der Soundtrack unterstützt viele Szenen passend und sorgt zumindest zeitweise für Spannung.
Das Finale enttäuscht schließlich am meisten. Nach dem langen Aufbau hätte man eine überraschende oder zumindest schlüssige Auflösung erwartet. Stattdessen wirkt das Ende überhastet und hinterlässt den Eindruck, dass viele Ideen nicht konsequent zu Ende gedacht wurden. Einige offene Fragen bleiben unbeantwortet, während andere Wendungen eher konstruiert, als clever erscheinen.
Insgesamt ist They See You kein katastrophaler Film, aber einer, der deutlich hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Gute Ansätze, eine ansprechende Atmosphäre und solide technische Umsetzung treffen auf eine schwache Geschichte, flache Figuren und wenig originellen Horror. Für Genre Fans reicht der Film vielleicht für einen einmaligen Abend, wirklich empfehlen kann ich ihn jedoch nicht.
Gesehen auf Amazon Prime in 4K.
Story mit 2
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
 
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bewertet am 20.07.2026 um 09:06
Captain Marvel ist ein unterhaltsamer und visuell beeindruckender Superheldenfilm, der frischen Wind in das Marvel Cinematic Universe brachte. Der Film erzählt die Ursprungsgeschichte von Carol Danvers, die nach einem Gedächtnisverlust versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist und welche Rolle sie in einem intergalaktischen Konflikt zwischen den Kree und den Skrulls spielt.
Besonders überzeugend ist Brie Larson in der Hauptrolle. Sie verkörpert Carol Danvers als selbstbewusste, humorvolle und entschlossene Heldin, die sich nicht von den Erwartungen anderer einschränken lässt. Ihre Entwicklung vom verwirrten Soldaten zur mächtigen Superheldin wird nachvollziehbar erzählt und vermittelt eine inspirierende Botschaft über Selbstvertrauen, Identität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Ein weiteres Highlight ist die Chemie zwischen Carol Danvers und Nick Fury, gespielt von Samuel L. Jackson. Die gemeinsame Dynamik sorgt für viele humorvolle Momente und lockert die Handlung angenehm auf. Gleichzeitig liefert der Film interessante Einblicke in die Vergangenheit einer der beliebtesten Figuren. Auch Goose, die scheinbar harmlose Katze, sorgt immer wieder für überraschende und unterhaltsame Szenen.
Optisch überzeugt Captain Marvel mit gelungenen Spezialeffekten, abwechslungsreichen Schauplätzen und beeindruckenden Actionsequenzen. Besonders die Weltraumszenen und die Darstellung der verschiedenen außerirdischen Völker sind hochwertig umgesetzt. Die Actionszenen sind dynamisch inszeniert und bieten eine gute Mischung aus Spannung und spektakulären Effekten.
Die Geschichte entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen. Vor allem die Darstellung der Skrulls hebt sich von den üblichen Gut gegen Böse ab und verleiht dem Film zusätzliche Tiefe. Auch die zahlreichen Anspielungen auf die 90ziger, von der Musik bis hin zur Technik, schaffen eine nostalgische Atmosphäre, die gut zur Handlung passt.
Die Handlung wirkt in der ersten Hälfte stellenweise etwas langsam, da sich der Film zunächst stark auf den Aufbau der Welt und die Hintergrundgeschichte konzentriert.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bietet Captain Marvel spannende Unterhaltung, starke Action und eine sympathische Hauptfigur. Der Film erweitert das Marvel Universum sinnvoll und bereitet wichtige Ereignisse für spätere Filme vor. Für Marvel Fans ist es ein actionreicher Science Fiction Film, der absolut sehenswert ist.
Bereits in den ersten Szenen fällt die hohe Bildschärfe auf. Gesichter, Uniformen und Kulissen werden mit einer beeindruckenden Detailfülle dargestellt. Feine Strukturen in Kleidung, Haut oder Haaren sind deutlich sichtbar und verleihen dem Bild eine sehr natürliche Wirkung. Auch die zahlreichen futuristischen Schauplätze profitieren von der hohen Auflösung, da Oberflächen, Raumschiffe und technische Details wesentlich präziser dargestellt.
Helle Lichteffekte, Explosionen und die leuchtenden Energiekräfte von Captain Marvel wirken besonders intensiv, ohne dabei überstrahlt zu erscheinen. Gleichzeitig sorgen die kräftigen Schwarzwerte für einen ausgezeichneten Kontrast, wodurch Weltraumszenen eine enorme Tiefe erhalten. Sterne, Raumschiffe und Lichtquellen heben sich klar vom dunklen Hintergrund ab und erzeugen eine sehr plastische Bildwirkung.
Auch die Farbdarstellung überzeugt. Die kräftigen Farbtöne von Captain Marvels Anzug wirken lebendig und satt, ohne unnatürlich auszusehen. Die verschiedenen Planeten besitzen jeweils ihre eigene Farbpalette, wodurch sich die Schauplätze klar voneinander unterscheiden. Besonders die bunten Energieeffekte und die kosmischen Sequenzen profitieren sichtbar in der 4K Version.
Die Bildqualität bleibt über die gesamte Laufzeit konstant auf einem hohen Niveau. Selbst in schnellen Actionszenen bleibt das Bild sauber und detailreich. Bewegungen werden flüssig dargestellt und Kompressionsartefakte sind praktisch nicht wahrnehmbar. Lediglich einzelne CGI Einstellungen wirken etwas weicher als die Realaufnahmen.
Auch der Ton ist ein beeindruckendes Erlebnis. Die Tonabmischung sorgt für eine sehr räumliche Klangkulisse, bei der alle Lautsprecher sinnvoll eingesetzt werden. Bereits während der Weltraumschlachten entsteht ein überzeugendes Surround Gefühl, da Schiffe, Explosionen und Energiegeschosse präzise durch den Raum wandern.
Die Dialoge bleiben jederzeit klar verständlich und gehen selbst während actionreicher Szenen nicht unter. Gleichzeitig liefert der Soundtrack viel Dynamik und unterstützt sowohl die emotionalen als auch die spannenden Momente des Films. Besonders die Musik der 90ziger fügt sich hervorragend in die Handlung ein und sorgt zusätzlich für Atmosphäre.
Der Bass arbeitet kraftvoll, ohne übertrieben zu wirken. Explosionen, Abstürze und die mächtigen Energieangriffe von Captain Marvel besitzen ordentlich Druck und verleihen den Actionszenen spürbare Wucht. Gleichzeitig bleiben feinere Klangdetails erhalten, wodurch der Ton insgesamt sehr ausgewogen wirkt.
Besonders beeindruckend sind die Szenen im Weltall. Dort erzeugen die Kombination aus Surround Effekten, kräftigem Bass und klaren Höhen eine glaubwürdige und immersive Klangkulisse. Die zahlreichen Spezialeffekte werden sauber voneinander getrennt, sodass auch in hektischen Momenten keine akustische Überforderung entsteht.
Die Extras bewegen sich im Mittelfeld.
Der Schuber zeigt unsere Heldin. Übersät mit feinen Strukturen, die herausragend geprägt sind. Dazu noch ein Regenbogeneffekt, der sich perfekt ins Gesamtbild einfügt.
Das SteelBook kommt in Hochglanz und ist zudem gepägt. Captain Marvel und der Stern. Die Motive sind ganz gut und zeigen nochmals unsere Heldin. Innendruck zeigt die Heldentruppe Starforce.
Zudem noch limitiert und nummeriert auf 1150 Exemplare.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
 
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bewertet am 15.07.2026 um 10:16
Der Film ist ein Mix aus Krimi, Sci-Fi und Drama. Die Handlung folgt einem Raketenwissenschaftler, der des Mordes an seiner Frau beschuldigt wird. Um seine Unschuld zu beweisen, fliegt er selbst ins All. Der Film hat zwar seine spannenden Momente, verliert sich aber oft in zu viel Gelaber. Trotz allem unterhaltsam und mit einem überraschenden Twist.

Bild

4K-Restaurie rung basiert auf dem originalen Kameranegativ. Der Film ist sowohl im Format 1.33:1 als auch im Breitbildformat 1.85:1 enthalten. Dank Dolby Vision und HDR liefert das Bild ausbalancierte Kontraste und tiefe Schwarzwerte. Der Detailgrad und die Schärfe sind als Film dieses Alters als herausragend zu bezeichnen.

Ton

Der englische Originalton liegt sowohl in

Mono DTS-HD Master, als auch in Form einer aufbereiteten 5.1-Surround-Tonspur vor.

Letzte Tonspur finde ich sehr gut gelungen. Bietet sie doch durch den Surroundklang ein plastischeres Gesamtbild des Films. Die Dialoge sind auf beiden Tonspuren klar und sauber zu verstehen.

Eine deutsche Tonspur gibt es nicht, jedoch deutsche Untertitel.

Das Bonusmaterial ist sehr umfangreich ausgefallen. Hervorzuheben sind hier die zwei Audiokommentare, eine Featurette, in der die Filmwissenschaftler Neil Sinyard und Melanie Williams die beiden Hauptdarsteller Howard Duff und Eva Bartok analysieren (Duff and Bartok). Ein Beitrag des Autors Wayne Kinsey über die Besonderheiten des Science-Fiction-Genres (Two Nations Divided by a Common Genre). Physisch herausragende Extras sind das umfangreiche, gedruckte Begleitbuch (The Hammer Sci-Fi Files) und der schicke Schuber, in dem das Digi-Pak nebst Wendeposter steckt.

Fazit: überdurchschnittliche Veröffentlichung eines durchschnittlichen Sci-Fi-Krimis. Muss jeder selbst entscheiden, ob einem das sein Geld wert ist. Mir war es das.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 09.07.2026 um 12:00
Es gab tatsächlich mal eine Zeit da machte Luc Besson noch gute Filme und dann gab da noch einen Moment wo er einen richtig, richtig guten Film rausgebracht hat. Ein Film der beim US Kinostart noch als mittelmäßig empfunden wurde aber dann später als Directors Cut mit der Zeit als Meisterwerk und inzwischen als großen Filmklassiker genannt wird. Die Rede ist natürlich von Leon der Profi.
Meine letzte Sichtung ist schon eine ganze Weile her, aber als Teenie lief dieser Film bei mir rauf und runter und ich muss sagen bis heute hat dieser Film nichts von seiner Klasse verloren.
Die Story über eine ungewöhnliche Freundschaft ist toll und mit sehr viel Gefühl erzählt und Natalie Portman hier in ihrem Schauspieldebüt liefert eine schier unglaubliche Leistung ab. Hier sah man direkt schon was für ein grandioses Talent sie später werden würde. Sie liefert hier wirklich ein tolles Wechselbad der Gefühle ab und dann als grandiose Bösewicht Gary Oldman der diese Rolle mit einer mega Intensität spielt, dass jede Szene mit ihm unter die Haut geht. Es hat schon seinen Grund warum dieser Bösewicht zu den besten Filmbösewichten aller Zeiten gehört und so genial diese beiden schauspielern, da geht fast schon der eigentliche Hauptdarsteller Jean Reno unter, wobei auch er eine klasse Ausstrahlung in der Rolle des Killers mit Herz hat und er eine schier ungeheure Coolness verströmt. Alleine schon seine Blicke verraten hier unglaublich viel und das ohne irgendwie zu versuchen cool zu sein. Jean Reno war es hier einfach.
New York als Kulisse wird unglaublich gut einfangen und das ganze im Einklang mit dem Score gibt dem Ganzen eine richtig gute Atmosphäre.
Action in dem Film ist wohldosiert über den Film verteilt. Man lässt sich immer wieder viel Zeit die Charaktere zu entwickeln und dafür zu sorgen dass sie einem ans Herz wachsen. Wenn aber Action kommt dann richtig, mit tollen handgemachten Shootouts und das Finale was sich immer mehr steigert hat es in sich, mit einem Ende was unter die Haut geht, bitter, traurig und konsequent.
Immer noch nach so vielen Jahren ein tolles Wechselbad der Gefühle mit atemberaubend gut spielendem Cast.
Das Bild ist für das alter ganz gut geworden. Stets sauber aber ab und an schlichen sich kleine Unschärfen ein.
Der englische Ton dagegen ist eine Wucht, da gibt es nichts zu meckern.
Das Bonusmaterial ist auf der BD und war ganz nett
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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1
bewertet am 08.07.2026 um 15:25
„Unforgiven“ („Erbarmungslos“) überzeugt vor allem durch seinen herausragenden Hauptcast: Clint Eastwood, Gene Hackman und Morgan Freeman liefern starke, glaubwürdige Leistungen. Der Film ist weniger ein klassischer, actionreicher Western, sondern ein intensives Drama mit Thriller-Elementen, das sich kritisch mit Selbstjustiz auseinandersetzt. Für mich ist „Unforgiven“ ein moderner Klassiker und einer der besten Western überhaupt.

Inhaltlich bietet der Film eine psychoanalytische und moralische Betrachtung des Tötens, verbunden mit einem Plädoyer für Freundschaft und realistischen Erzählsstil. Action spielt bewusst nur eine Nebenrolle. Besonders eindrucksvoll ist zu beobachten, wie die Figuren agieren und sich entwickeln. Cast, Atmosphäre und Drehbuch wirken äußerst stimmig. Vier Oscars – darunter „Bester Film“ – unterstreichen diese Qualität. Clint Eastwood zeigt eine seiner stärksten Leistungen, Gene Hackman glänzt als Sheriff Little Bill. Von mir erhält der Film 9 von 10 Punkten; die flatschenfreie Erstauflage ist für mich ein klarer Pluspunkt.

Kritischer sehe ich die technische Umsetzung der 4K-Version: Das Bild bietet nur begrenzt echtes 4K-Feeling und bleibt sichtbar hinter heutigen Möglichkeiten zurück. Der Ton (Deutsch DD 2.0) ist solide, aber im Vergleich zu aktuellen Abmischungen eher unspektakulär. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die frühen neunziger Jahre eine technische Übergangszeit waren, was sich in Kameratechnik, Tonmischung und Synchronisation widerspiegelt. Trotzdem wäre bei Bild- und Tonqualität – etwa durch einen besseren Scan des Originalnegativs und eine modernere Überarbeitung – mehr möglich gewesen.

Positiv hervorzuheben ist die beigefügte Standard-Blu-ray mit Bonusmaterial, darunter eine sehr interessante Dokumentation über Clint Eastwood, die die Edition für Fans zusätzlich attraktiv macht.

Unterm Strich bleibt „Erbarmungslos“ ein inhaltlich und schauspielerisch herausragender, zeitloser Western, dessen nicht ganz optimale 4K-Heimkino-Umsetzung den Filmgenuss zwar etwas schmälert, aber die Gesamtwirkung dieses Meisterwerks nicht entscheidend beeinträchtigt.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
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bewertet am 08.07.2026 um 15:24
„Unforgiven“ („Erbarmungslos“) überzeugt vor allem durch seinen herausragenden Hauptcast: Clint Eastwood, Gene Hackman und Morgan Freeman liefern starke, glaubwürdige Leistungen. Der Film ist weniger ein klassischer, actionreicher Western, sondern ein intensives Drama mit Thriller-Elementen, das sich kritisch mit Selbstjustiz auseinandersetzt. Für mich ist „Unforgiven“ ein moderner Klassiker und einer der besten Western überhaupt.

Inhaltlich bietet der Film eine psychoanalytische und moralische Betrachtung des Tötens, verbunden mit einem Plädoyer für Freundschaft und realistischen Erzählsstil. Action spielt bewusst nur eine Nebenrolle. Besonders eindrucksvoll ist zu beobachten, wie die Figuren agieren und sich entwickeln. Cast, Atmosphäre und Drehbuch wirken äußerst stimmig. Vier Oscars – darunter „Bester Film“ – unterstreichen diese Qualität. Clint Eastwood zeigt eine seiner stärksten Leistungen, Gene Hackman glänzt als Sheriff Little Bill. Von mir erhält der Film 9 von 10 Punkten; die flatschenfreie Erstauflage ist für mich ein klarer Pluspunkt.

Kritischer sehe ich die technische Umsetzung der 4K-Version: Das Bild bietet nur begrenzt echtes 4K-Feeling und bleibt sichtbar hinter heutigen Möglichkeiten zurück. Der Ton (Deutsch DD 2.0) ist solide, aber im Vergleich zu aktuellen Abmischungen eher unspektakulär. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die frühen neunziger Jahre eine technische Übergangszeit waren, was sich in Kameratechnik, Tonmischung und Synchronisation widerspiegelt. Trotzdem wäre bei Bild- und Tonqualität – etwa durch einen besseren Scan des Originalnegativs und eine modernere Überarbeitung – mehr möglich gewesen.

Positiv hervorzuheben ist die beigefügte Standard-Blu-ray mit Bonusmaterial, darunter eine sehr interessante Dokumentation über Clint Eastwood, die die Edition für Fans zusätzlich attraktiv macht.

Unterm Strich bleibt „Erbarmungslos“ ein inhaltlich und schauspielerisch herausragender, zeitloser Western, dessen nicht ganz optimale 4K-Heimkino-Umsetzung den Filmgenuss zwar etwas schmälert, aber die Gesamtwirkung dieses Meisterwerks nicht entscheidend beeinträchtigt.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
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bewertet am 08.07.2026 um 15:23
„Unforgiven“ („Erbarmungslos“) überzeugt vor allem durch seinen herausragenden Hauptcast: Clint Eastwood, Gene Hackman und Morgan Freeman liefern starke, glaubwürdige Leistungen. Der Film ist weniger ein klassischer, actionreicher Western, sondern ein intensives Drama mit Thriller-Elementen, das sich kritisch mit Selbstjustiz auseinandersetzt. Für mich ist „Unforgiven“ ein moderner Klassiker und einer der besten Western überhaupt.

Inhaltlich bietet der Film eine psychoanalytische und moralische Betrachtung des Tötens, verbunden mit einem Plädoyer für Freundschaft und realistischen Erzählsstil. Action spielt bewusst nur eine Nebenrolle. Besonders eindrucksvoll ist zu beobachten, wie die Figuren agieren und sich entwickeln. Cast, Atmosphäre und Drehbuch wirken äußerst stimmig. Vier Oscars – darunter „Bester Film“ – unterstreichen diese Qualität. Clint Eastwood zeigt eine seiner stärksten Leistungen, Gene Hackman glänzt als Sheriff Little Bill. Von mir erhält der Film 9 von 10 Punkten; die flatschenfreie Erstauflage ist für mich ein klarer Pluspunkt.

Kritischer sehe ich die technische Umsetzung der 4K-Version: Das Bild bietet nur begrenzt echtes 4K-Feeling und bleibt sichtbar hinter heutigen Möglichkeiten zurück. Der Ton (Deutsch DD 2.0) ist solide, aber im Vergleich zu aktuellen Abmischungen eher unspektakulär. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die frühen neunziger Jahre eine technische Übergangszeit waren, was sich in Kameratechnik, Tonmischung und Synchronisation widerspiegelt. Trotzdem wäre bei Bild- und Tonqualität – etwa durch einen besseren Scan des Originalnegativs und eine modernere Überarbeitung – mehr möglich gewesen.

Das Steelbook hat leider keine Prägung.
Positiv hervorzuheben ist die beigefügte Standard-Blu-ray mit Bonusmaterial, darunter eine sehr interessante Dokumentation über Clint Eastwood, die die Edition für Fans zusätzlich attraktiv macht.

Unterm Strich bleibt „Erbarmungslos“ ein inhaltlich und schauspielerisch herausragender, zeitloser Western, dessen nicht ganz optimale 4K-Heimkino-Umsetzung den Filmgenuss zwar etwas schmälert, aber die Gesamtwirkung dieses Meisterwerks nicht entscheidend beeinträchtigt.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 4
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
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bewertet am 03.07.2026 um 10:49
„V/H/S/2“ (auch bekannt als S-VHS) aus dem Jahr 2013 ist ein Fest für Splatter-Fans, die extremen Body-Horror und gnadenlosen Gore suchen. Als zweiter Teil der bekannten Found-Footage-Reihe setzt der Film erneut auf das bewährte Konzept einer Rahmenhandlung, die vier völlig unterschiedliche, düstere Kurzgeschichten miteinander verknüpft.

Wer empfindlich auf Wackelkamera-Effekte reagiert, sollte hier allerdings vorsichtig sein. Der typische Shudder-Look ist durchgehend präsent. Die hektischen, oft nervösen Kamerabewegungen fangen das Chaos zwar intensiv ein, strapazieren aber auch die Augen. Inhaltlich bewegt sich das Ganze auf klarem B-Movie-Niveau. Viele Szenen wirken extrem trashig, was dem dreckigen Charme des Films aber durchaus in die Karten spielt. Von bizarren Alien-Entführungen bis hin zu blutigen Sekten-Ritualen oder Zombie-Ausbrüchen aus der Ego-Perspektive wird hier jede Menge kreativer Wahnsinn geboten. Die Spezialeffekte sind wunderbar handgemacht, exzessiv und kompromisslos eklig.

Dennoch muss man ehrlich sein: „V/H/S/2“ ist definitiv nicht der beste Teil der Reihe. Da fand ich den wesentlich aktuelleren „V/H/S: Beyond“ stärker. Während die kultige Sekten-Episode („Safe Haven“) ein absolutes Highlight des gesamten Franchise darstellt, fallen andere Segmente qualitativ stark ab. Manche Geschichten ziehen sich trotz der kurzen Laufzeit, und die Logiklücken sind genretypisch riesig.

Die Uncut-Version liefert zwar die volle Dröhnung an visuellem Terror, kann aber die erzählerischen Schwächen und das schwankende Niveau der einzelnen Kurzfilme nicht komplett kaschieren. Für einen feuchtfröhlichen Abend unter Horror-Liebhabern ist der Film dank seines hohen Body-Horror-Faktors perfekt. Ein filmisches Meisterwerk sollte man hier jedoch nicht erwarten.

Das Bild ist für einen Found Footage "VHS" Film erstaunlich scharf und bietet auch tole Farben.
Vom Ton habe ich mir zwar mehr Dynamik gewünscht, aber das passt schon.
Story mit 2
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
LG LGOLED55C8PLA
 
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bewertet am 02.07.2026 um 19:48
Danny Boyle liefert mit The Beach einen packenden Abenteuer-Thriller, der die Sehnsucht nach Ausstieg und Freiheit radikal hinterfragt. Eine bildgewaltige Zivilisationskritik die aufzeigt, dass der Mensch das Paradies oft selbst zerstört, sobald er es betritt.

Das Bild sieht gut aus. Schöne Farben, gute Schärfe. Der Ton bietet eine ausgewogene Räumlichkeit und klare Dialoge.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Panasonic UHD
Darstellung:
Panasonic TX-55EZC954
 
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bewertet am 25.06.2026 um 20:36
In Ermangelung einer deutschen BR Veröffentlichung kaufte ich mir diese Importscheibe mit deutschem Ton.
Eines gleich vorweg: gesungen wird hier von Elvis mit Ausnahme von wenigen Sekunden in einer Anfangsszene (und eigentlich im Abspann) nicht. Leider fehlt bei dieser Veröffentlichung der originale Abspann, warum auch immer.

Ob man nun Elvis (als Sänger) - respektive seine Musik -mag oder nicht mag spielt bei diesem Film also keine Rolle.
Dafür muss man sagen, daß dieser Streifen nicht nur eine von Elvis' besten schauspielerischen Leistungen zeigt, er ist auch ein Muss für jeden Westernfan.
Elvis spielt hier auf sehr glaubhafte Weise ein Halbblut, als welches er zwangsweise zwischen die Fronten von Weißen und Indianern gerät...
Die Thematik setzt der Film hervorragend um, es entstehen zu keiner Zeit Längen.
Natürlich sind ein paar Kleinigkeiten eher unglaubwürdig, wie z.B. ein Halbblut mit blauen Augen oder Kiowah die ihr Lager zwischen Bäumen aufgeschlagen haben, dem Gesamteindruck schadet das jedoch nicht.

Mein Fazit: Prädikat wertvoll

Der Ton in DTS 5.1 ist sehr gut, das Bild ebenfalls.
Extras außer einem unnützem Trailer nicht vorhanden
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Player:
Panasonic DP-UB9004
Darstellung:
Samsung QN800D65
 
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bewertet am 25.06.2026 um 12:00
An den Ur Exorzist kommt der Film natürlich nicht ran, schlägt den bescheidenen 2. Teil aber um Längen. Der Film ist sehr ruhig gehalten und verzichtet fast vollkommen auf Jumpscares. Mir gefällt die Atmosphäre, die der Film verbreitet. Für viele mag das aber langweilig sein, weil es nicht mehr den heutigen Sehgewohnheiten entspricht.
Die Bildqualität leidet während des ganzen Films unter vielen Unsauberkeiten und Dropouts. Eine Restauration des Bildes wurde wohl nicht vorgenommen. Die Schärfe und der Kontrast sind für mich eine 3,5. Wobei die obengenannten Unsauberkeiten zu einer Abwertung des Bildes führen.
Der frontlastige Ton ist zweckmässig aber sehr zurückhaltend. Auf den Surroundspeakern tut sich wenig.
Ich bin ein wenig von der 4K Umsetzung enttäuscht. Das Bild mag besser sein als die Blu-Ray Variante, aber der hohe Preis und die durchschnittliche Bildqualität der 4K UHD rechtfertigt nicht unbedingt ein Upgrade.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Sony Sony UBP-X800M2
Darstellung:
Panasonic TX-77LZW2004
 
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bewertet am 23.06.2026 um 11:54
Der Film zählt trotz der sichtlich begrenzten Geldmittel zu meinen Lieblingsfilmen der Alien-Invasionsthematik. Er besitzt eine unheimliche Atmosphäre und eine straffe Inszenierung und war einer der allerersten Filme, der Außerirdische und ihre Raumschiffe in Farbe zeigte.

Das Independent-Label Ignite Films hat über fünf Jahre hinweg beschädigte Filmstreifen aus fünf unterschiedlichen weltweiten Quellen zusammengetragen, um den Science-Fiction-Klassiker zu retten.  Fehlende optische Effekte und das originale Ende mussten aufwendig digital rekonstruiert werden.  Das Ergebnis ist wirklich fantastisch.

Bild

Dank HDR10- und Dolby-Vision-Gradierung strahlen die Farben extrem kräftig und surreal. Besonders das Smaragdgrün der Aliens sticht
ins Auge.
Die Schärfe ist knackig, die Details verblüffend für einen Film, der aus den 50ern stammt. Schwarzwerte sind tief und der Kontrast ist optimal ausbalanciert. Das Filmkorn wirkt insgesamt sehr angenehm, organisch und authentisch.

Ton

Der Ton liegt in Englisch als LPCM 1.0 Mono bzw. DTS-HD Master Audio 2.0 Mono vor. Dialoge und Effekte erklingen glasklar und verständlich.
Es gibt keine deutsche Tonspur, jedoch deutsche Untertitel.

Bonusmaterial ist reichlich vorhanden. Hervorzuheben sei hier das alternative Ende und die längere Planetariumsszene.

Fazit: Sci-Fi-Klassiker in exzellenter Restaurierung. Kaufen!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB 154 EG-K
Darstellung:
Samsung TU8079
 
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bewertet am 22.06.2026 um 12:58
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.

Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.

Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.

Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.

Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.

Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.

Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
gefällt mir
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bewertet am 22.06.2026 um 12:58
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.

Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.

Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.

Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.

Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.

Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.

Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
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bewertet am 22.06.2026 um 12:57
Für die neue 4K-UHD-Veröffentlichung wurde das ursprüngliche 35-mm-Material komplett neu in 4K gescannt und anschließend in HDR10 sowie Dolby Vision neu gegradet. Dadurch ergibt sich im direkten Vergleich eine Bildsteigerung, die sich nicht mehr nur in „etwas besser“ beschreiben lässt, sondern eher nach dem Motto „wie Tag und Nacht“ daherkommt. Die alte Blu-ray von „Die nackte Kanone“ stammt aus dem Jahr 2014 – und das sieht man ihr auch an. Das Bild war teils sehr grobkörnig, sichtbar prozessiert und mit Rauschfiltern geglättet. Oberflächen wirkten wachsig, Details gingen verloren; Gesichter, Gebäude und Flaggen sahen eher nach digitalem Weichzeichner als nach analogem Filmmaterial aus.
Wo die alte Blu-ray noch mit unruhigem Bildstand, künstlicher Glättung und teils verwaschenen Texturen zu kämpfen hatte, präsentiert die UHD jetzt ein deutlich stabileres, filmischeres Bild, das die ursprüngliche Kinovorlage viel respektvoller behandelt. Die Körnung wirkt nun natürlicher und organischer, statt wie ein Störfaktor oder ein digitaler Nebel vor dem Geschehen zu hängen. Schwenks über die Stadt, die zuvor schmuddelig und unruhig wirkten, erscheinen jetzt zwar immer noch nicht messerscharf (das gibt das Ausgangsmaterial schlicht nicht her), aber sie wirken authentisch körnig, mit klarerem Detailgrad und ohne diesen wachsigen, „glattgebügelten“ Look, den die alte Blu-ray leider oft hatte. Kurz: Man hat hier nicht nur ein bisschen nachgeschärft, sondern die Bildqualität spürbar auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben – gerade im Hinblick auf Natürlichkeit und Detailzeichnung.

Inhaltlich ist „Die nackte Kanone“ natürlich ein Fall von „Humor ist subjektiv“. Der typische Zucker-/Abrahams-/Zucker-Humor ist in meiner Wahrnehmung zeitlos, dieser Film gehört definitiv zu den langlebigeren Vertretern seines Subgenres. Viele der Gags waren damals richtungsweisend und haben eine ganze Welle von Filmpersiflagen in den 90ern beeinflusst. Gerade die kompromisslose Slapstick-Dichte, kombiniert mit visuellen Einfällen und Wortspielen, macht den Film auch heute noch erstaunlich frisch.

Leslie Nielsen, damals schon 62 Jahre alt, liefert hier eine physische Comedy-Performance ab, für die man ihm ernsthaft Respekt zollen muss. Sein stoisch-trockenes Spiel inmitten der absurden Situationen ist einer der Hauptgründe, warum „Die nackte Kanone“ so gut gealtert ist.

Visuell schlägt die UHD-Blu-ray die alte Blu-ray klar und locker – auch wenn nicht jede Szene Referenzniveau erreicht und der Eindruck nicht in jeder Einstellung komplett konsistent ist.

Beim Ton bleibt man der originalen Monospur treu, was aus filmhistorischer Sicht absolut legitim ist. Klanglich gibt es daran wenig zu meckern: Dialoge sind gut verständlich, Musik und Effekte sind sauber eingebettet. Wer allerdings auf wuchtigen Mehrkanalsound hofft, wird hier nicht fündig – eine Neuabmischung in 5.1 oder höher gibt es nicht.

Beim Bonusmaterial herrscht leider komplette Fehlanzeige – hier hätte man sich für so einen Kulttitel definitiv mehr gewünscht.

Umso mehr sticht dafür das Steelbook hervor: Es ist hochwertig geprägt, die eingestanzten Einschusslöcher bzw. Kugeltreffer auf dem Cover sind ein sehr schönes, haptisches Detail und machen das Steelbook im Regal zu einem echten Hingucker. Orägungen sind ja bei Major-Releases wie diesem von Paramount eher selten.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 1
Player:
XBox Series X
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bewertet am 22.06.2026 um 10:56
Film / Inhalt
„The Patriot“ ist für mich Roland Emmerichs bester, klar storygetriebener Film. Die Themen Freiheit, Unabhängigkeit und Familie stehen eindeutig im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges erzählt der Film die Geschichte des verwitweten Familienvaters Benjamin Martin, der 1776 in South Carolina lebt. Als englische Soldaten während des Krieges sein Heim und seine Kinder bedrohen, sieht er sich gezwungen, seine pazifistische Haltung aufzugeben und für die Freiheit einer jungen Nation zu kämpfen, um seine Familie zu schützen.

Der Film ist nicht historisch exakt, was sich insbesondere in der fiktiven Familiengeschichte von Benjamin Martin und seinen Kindern (u. a. gespielt von Mel Gibson und Heath Ledger) zeigt. Dennoch passt der patriotische Grundton aus meiner Sicht zum historischen Kontext: Es ging im Kern um Unabhängigkeit von Großbritannien und den Wunsch der Siedler, nicht vereinnahmt zu werden. Vor diesem Hintergrund empfinde ich einen gewissen Patriotismus als thematisch nachvollziehbar. Die teils sehr scharfe Kritik an der Darstellung halte ich daher für überzogen, zumal es sich um einen Spielfilm und nicht um eine Dokumentation handelt.

Bildqualität (4K UHD)
Das in 4K restaurierte Bild stellt für mich eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Blu-ray dar. Die Schärfe ist sichtbar erhöht, Details in Gesichtern, Kostümen und Landschaften werden klarer wiedergegeben, und die Farben wirken intensiver und natürlicher. Insgesamt hinterlässt das Bild einen sehr hochwertigen, modernen Eindruck, ohne den filmischen Look zu verlieren. Aus meiner Sicht hat der Film optisch nie besser ausgesehen als auf dieser 4K-UHD-Version.

Ton
Der Ton überzeugt auch ohne Dolby Atmos auf ganzer Linie. Surround-Effekte, Musik und Dialoge sind klar und gut ausbalanciert. Wichtig zu erwähnen: Besitzer der älteren Blu-ray werden den dort enthaltenen deutschen 5.1-PCM-Ton eventuell vermissen, da er in dieser Form auf der 4K-UHD nicht vorliegt. Besonders bedauerlich ist, dass bei der Extended Version erneut keine Tonhöhenkorrektur für die verlängerten Szenen vorgenommen wurde – diese Passagen liegen weiterhin leicht zu tief. Hier wäre eine technische Korrektur wünschenswert gewesen.

Extended Version / Laufzeit
Ein großes Plus dieses Steelbooks ist die Langfassung mit ca. 175 Minuten Laufzeit. Für Fans des Films ist diese Fassung, trotz der genannten Tonhöhen-Problematik in den erweiterten Szenen, ein echtes Highlight, da sie die Geschichte vertieft und zusätzliche Charakter- und Handlungsmomente bietet.

Steelbook / Verpackung
Das Steelbook selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Artwork ist ansprechend gestaltet und passt hervorragend zum Film. Schade ist lediglich, dass auf eine Prägung (Relief) verzichtet wurde, wie man sie von vielen international veröffentlichten Steelbooks kennt. Optisch ist das Steelbook dennoch ein Blickfang im Regal.

Special Features
Die enthaltenen Special Features runden das Gesamtpaket sinnvoll ab. Sie bieten zusätzlichen Einblick in die Entstehung des Films und sind für Interessierte eine willkommene Ergänzung zur Hauptfassung. Umfang und Tiefe der Extras sind solide und passen gut zu einer hochwertigen Edition wie dieser.

Fazit
Trotz kleiner Schwächen – insbesondere der fehlenden Tonhöhenkorrektur in der Extended Version und dem nicht übernommenen 5.1-PCM-Ton der alten Blu-ray – ist dieses Set für mich insgesamt sehr gelungen. Bildqualität und Präsentation sind ausgezeichnet, die Extended Version wertet den Film zusätzlich auf, und das Steelbook ist optisch sehr ansprechend.

Wer den Film bislang nur auf Standard-Blu-ray oder DVD besitzt, wird mit dieser 4K-Steelbook-Ausgabe mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr zufrieden sein. Insbesondere in Bildqualität und Gesamtpräsentation hat „Der Patriot“ in dieser Edition einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 5
Player:
XBox Series X
Darstellung:
Samsung
 
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bewertet am 19.06.2026 um 10:31
Einer der besten Horror/Splatter Filme des italienischen Kinos der 80iger! Die Make-Up und Splatter Effekte sind für die damalige Zeit wirklich sehr gut umgesetzt worden. Das Setting in einem deutschen Kino in West-Berlin finde ich wirklich grandios gewählt, auch wenn die Story sehr einfach gehalten wurde.

Was das 4k Bild Betrifft: da hat Arrow wirklich ganze Arbeit geleistet! So gut sah der Film bisher noch nie aus! Hier wurde wirklich das maximale aus dem Bild rausgeholt ohne irgendwie den natürlichen Look des Films zu verfälschen. Die Farben und der Schwarzwert sind dank HDR und DV wirklich extraklasse, so dass das 80iger Nightlife in Berlin, das Blut in den Splattereffekten und die grüne Spucke der Dämonen fantastisch zur Geltung kommen.

Beim Sound wurde ebenfalls alles rausgeholt was das Ausgangsmaterial her gibt. Natürlich sind auch der neuen englischen DTS-HD MA 5.1 Audio Tonspur noch anzumerken das es sich um einen über 40 Jahre alten Film handelt. Nichts desto trotz sind die Dialoge klar verständlich und die Tonspur selbst komplett frei von rauschen oder ähnlichem mitbringsel, welche sonst typisch für ältere Produktionen waren. Der bekannte Soundtrack kommt durch die neue 5.1 Tonspur richtig gut zur Geltung und ist wirklich klasse gewählt!

Special Feattures gibt es ebenfalls nur zu genügend, von daher wirklich eine rundum gelungen Veröffentlichung von Arrow Video!
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Sony UBP-X800M2
Darstellung:
LG OLED55B4
 
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bewertet am 18.06.2026 um 09:01
Die Romanvorlage habe ich nie gelesen, aber ich kenne die 70er Jahre Verfilmung, jedoch kenne ich das TV Remake nicht. Dieses Remake hier habe ich seit dem BD Release nicht mehr gesehen und hatte wieder Lust drauf.
Dieser Film war damals in den Kinos ein Flop und erst im Heimkinomarkt ein Hit und von der ersten Sekunde an merkte ich wie sehr heutzutage ein Tony Scott in Hollywood fehlt. Wie bei der Erstsichtung fand ich diesen Film richtig klasse und durch das ständige Einblenden des Countdowns kriegt man ein richtig tolles Gefühl von Echtzeit und das obwohl dieser Film von der Story eher ruhig erzählt wird, habe ich wieder ovn der ersten Sekunde an mitgefiebert, zumal auch die Inszenierung an sich sehr packend gehalten ist, die komplette Erzählweise war auch voll und ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten.
Tony Scotts Stammschauspieler Denzel Washington und John Travolta liefern sich hier ein wirklich tolles Kampf der Giganten ab, man sieht auch wieder wie viel Spaß Travolta hatte hier wieder den Bösewicht zu spielen. Aber auch der Cast um die beiden herum machen ihre Sache super. John Turturro ist immer wieder erfrischend wenn er eine ernste Rolle spielt und James Gandolfini als gelackter Bürgermeister ist perfekt in der Rolle.
New York als Kullisse kommt sehr gut ruber auch wenn gerade wegen New York das Budget in die Höhe geschossen ist.
Ein toller packender Thriller, der mit seinem ebenfalls wirklich sehr gutem Original mithalten kann und nicht den Fehler macht es einfach 1 zu 1 zu kopieren.
Bild und Ton hammer. Auch da gibt es nichts zu beanstanden. Das Bonusmaterial ist man in ner guten Stunde durch, ist aber dafür sehr interessant. Nicht zu viel nicht zu wenig, so muss es sein.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Player:
Panasonic DP-UB424EGS
Darstellung:
LG 55UK6400PLF
 
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