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Dracula braucht frisches Blut (Limited Mediabook Edition) (Cover B) Blu-ray

Original Filmtitel: The Satanic Rites of Dracula

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Limitiert auf 750 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.75:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
88 Minuten
Veröffentlichung:
20.01.2023
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STORY
5
 
Bildqualität
5
 
Tonqualität
4
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Die britische Produktionsfirma Hammer stand und steht unter Genrefreunden für kultträchtige Unterhaltung. Gerade die beiden Mimen Christopher Lee und Peter Cushing haben dabei bei den Filmfreunden einen hohen Stellenwert, und traten sie gemeinsam in einem Film auf, so war das meist ein gutes Zeichen. Gerade wenn Lee in seiner Paraderolle des Grafen Dracula und Cushing in dessen Kontrahenten Van Helsing zu sehen waren, frohlockten die Fans wortwörtlich. Nun bringt die Hansesound Musik und Film GmbH den 1973 unter der Regie von Alan Gibson entstandenen Streifen „Dracula braucht frisches Blut“ in Form von zwei limitierten Mediabooks erneut auf den Markt, nachdem der Film bereits im Dezember 2020 als Keep Case Version veröffentlicht und ein Jahr später in einer limitierten Hartbox nachgelegt wurde. Was der Film zu bieten hat und wie sich die im Set enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Nicht ungewöhnlich ist, dass sich die britische High Society in einem Herrenhaus in London zusammenfindet. Verstörend aber erscheint die Tatsache, dass die feine Gesellschaft dort satanische Rituale abhält. Der in solchen Angelegenheiten erfahrene Prof. Lorimar Van Helsing (P. Cushing) soll dem unheiligen Treiben auf den Grund gehen. Van Helsing ist davon überzeugt, dass es sich bei dem Industriellen D. D. Denham (C. Lee) um die Wiedergeburt des legendären Grafen Dracula handelt, der die Zusammenkünfte nutzt, um die komplette Menschheit auszurotten …
    Dracula braucht frisches Blut 01.jpg
    Man könnte annehmen, dass Peter Cushing und Christopher Lee permanent als Dracula und Van Helsing aufeinandertrafen und versuchten sich gegenseitig den Garauszumachen, aber der Schein trügt. Zwar war Christopher Lee sieben Mal für Hammer als aristokratischer Blutsauger tätig und Cushing schwang in der Zeit ebenfalls zahlreiche Male den Holzpflock und das Kreuz, wenn auch in unterschiedlichen Rollen. Tatsächlich standen sich die beiden legendären Hammer-Mimen als Dracula und Van Helsing allerdings gerade drei Mal gegenüber; in Terence Fishers erster Arbeit „Dracula“ aus dem Jahr 1958, dann erst wieder 14 Jahre später in dem in die 1970er verlegten, von Regisseur Alan Gibson inszenierten „Dracula jagt Mini-Mädchen“ und in der hier vorliegenden, ebenfalls von Gibson inszenierten Fortsetzung. Cushing schlüpft dabei in die Rolle des Nachfahren eben jenes Vampirjägers aus dem Originalfilm und wird bei seiner Arbeit von seiner Enkelin Jessica (diesmal gespielt von Joanna Lumley, der späteren Mitstreiterin von John Steed in der Neuauflage der Erfolgsserie „Mit Schirm, Charme und Melone“) unterstützt, während Lee den ursprünglichen Grafen in einer seiner vielen Wiedergeburten verkörpert.
    Dracula braucht frisches Blut 02.jpg
    Die Konfrontation der beiden Stars fällt indessen eher mau, um nicht zu sagen lächerlich aus und mündet in dem vermutlich albernsten Finale der gesamten Filmreihe. Diesem mangelt es nicht nur an Action und Körpereinsatz (man bedenke den beherzten Sprung in die Vorhänge, mit denen Cushing dem Grafen im ersten Film der Sonne aussetzte, allerdings war er zu diesem Zeitpunkt auch 15 Jahre jünger und noch nicht in seinen 60ern), sondern auch an Ernsthaftigkeit. Generell fragt man sich bei den zahlreichen Möglichkeiten den Vampirgrafen in die vorübergehenden Jagdgründe zu schicken, wie er es überhaupt geschafft hat, seine Terrorherrschaft über die Jahrhunderte hinweg aufrecht zu erhalten. Kein Wunder, dass Lee nach diesem Auftritt keine Lust mehr auf diese Rolle hatte.
    Dracula braucht frisches Blut 05.jpg
    Die Story des Films ist indessen bei weitem nicht so schlecht wie sie häufig gemacht wird, allerdings hätte es absolut keinen Unterschied gemacht, wenn man auf Dracula und die gesamte Vampir-Mythologie verzichtet hätte. Wäre Lee statt als Vampirfürst als Wahnsinniger mit Bond-Bösewicht-Allüren aufgetreten, und hätte Cushing keinen Vampirjäger, sondern einen Mann vom Yard oder ähnliches gespielt, es hätte keinen Unterschied gemacht. Generell stellt man sich häufig die Frage, was all das, was man gerade ansieht, eigentlich soll? So bleibt der Sinn und Zweck der Freddie-Mercury-Klone, die ihre Westen auf links tragen, bis zum Ende offen und die im Keller gefangenen Vampirdamen und deren unerklärliches Ende bleibt ebenso ein Mysterium wie die Flucht des V-Mannes am Anfang des Films (und warum und wie er überhaupt in Gefangenschaft geriet). Nichtsdestotrotz ist der Film auf seine Art recht unterhaltsam, chillig und geizt auch weder mit soliden Effekten (die Schlussszenen mal ausgenommen) noch mit nackter Haut. Zwar ergibt nicht alles, was wir hier zu sehen bekommen, Sinn, aber bei einem Trash-Horrorstreifen aus den 1970er ist das auch nicht unbedingt notwendig.

Bildqualität

    Dracula braucht frisches Blut 03.jpg
    Das Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis vor und hinterlässt den Eindruck, den man von einer DVD erwarten würde. Die Schärfe bewegt sich bestenfalls im Mittelfeld und bildet kleine Details nur selten ab. Stattdessen ist das Bild, selbst bei Nahaufnahmen, teilweise sehr unscharf und weich, wobei dies, zumindest zum Teil, auf schlecht fokussiertes Ausgangsmaterial zurückzuführen sein dürfte – was die Sache natürlich nur wenig besser macht. Die Farben sind ebenfalls teilweise sehr verfälscht, wobei dies definitiv an bewusst eingesetzten Filtern bei der Aufnahme liegt. Der Kontrast ist akzeptabel und bildet mitunter sauberes Schwarz ab, allerdings hätte man hier auch ein wenig mehr erwarten können. Positiv fällt auf, dass der Film nahezu kaum nennenswerte Beschädigungen oder altersbedingte Mängel aufweist. Im Endeffekt ist das Bild also alles andere als gut, aber im direkten Vergleich mit der alten DVD aus dem Jahr 2013 (nicht mit der im Set enthaltenen DVD, hier ist die Qualität ähnlich der Blu-ray Disc) kann diese Neuveröffentlichung auf ganzer Linie überzeugen.

Tonqualität

    Dracula braucht frisches Blut 04.jpg
    Der Ton der Blu-ray Disc liegt in deutscher und in englischer Sprachfassung in 2.0 vor, wobei die deutsche Synchronfassung auf LPCM und die englische Originalversion auf dts-HD Master Audio setzt und nicht, wie auf der Rückseite des Produkts ausgewiesen, auf Dolby Digital. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten. Der deutsche Ton ist indessen bestenfalls als zweckmäßig zu betrachten und klingt wie eine alte Tonbandkassette oder eine Radioübertragung aus den 1970ern. Das mag zwar den Nostalgiebonus erhöhen und klingt im Großen und Ganzen auch sehr angenehm, aber wer ein High Definition Produkt erwirbt, erwartet nun mal etwas anderes. Die Dialoge sind zwar weitestgehend gut verständlich, klingen aber so, als stammten sie aus unterschiedlichen Quellen. So wechselt die Qualität der einzelnen Figuren selbst innerhalb einer Szene. Während die eine Stimme übertriebene und scharfe Zisch- und S-Laute besitzt, klingt der Gesprächspartner mitunter, als hätte er Watte vor dem Mikrofon. Andere Szenen klingen sehr dumpf und altbacken. Abgesehen von der Qualität ist die deutsche Synchronisation hervorragend und hochkarätig besetzt: Über Peter Cushing erklingt der unverwechselbare Christian Marschall, sein Konterpart Christopher Lee wurde von Helmo Kindermann synchronisiert und in weiteren Rollen bekommen wir Marianne Lutz, Wolfgang Lukschy, Dagmar Altrichter, Ursula Herwig, Thomas Danneberg und Michael Chevalier zu hören.

Ausstattung

    Das Bonusmaterial hält leider neben einer selbstauflaufenden Bildergalerie mit deutschem Presseheft und zahlreichen internationalen Coverartworks nur noch zwei Trailer zum Hauptfilm, sowie einige Trailer zu ähnlichen Titeln für uns bereit. Für das schicke und allgemein gut verarbeitete Mediabook mit den großartigen Artworks auf der Front vergeben wir an dieser Stelle einen Bonuspunkt, da diese Sonderverpackung durchaus als Kaufentscheid für den einen oder anderen fungieren könnte.

Fazit

    Technisch kann die Blu-ray Disc leider nicht wirklich überzeugen. Das Bild ist unscharf und erinnert eher an eine alte DVD als an eine hochauflösende Blu-ray Disc, aber das ist zumindest teilweise auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen. Das Gleiche gilt für den Ton, der eher als zweckmäßig denn als gut bezeichnet werden kann. Auf Bonusmaterial wurde ebenfalls fast komplett verzichtet. Der Film selbst zählt allgemein zu den schlechtesten, was jemals von Hammer auf den Markt gebracht wurde, ist aber objektiv betrachtet bei weitem nicht so mies, wie landläufig behauptet wird. Zwar ist die Handlung etwas merkwürdig und hätte man Dracula durch einen X-Beliebigen Schurken ausgetauscht, hätte das Ganze keinen Unterschied gemacht, aber unterhaltsam ist das Ganze dennoch. Das Beste an der Veröffentlichung ist hingegen das Mediabook mit den unterschiedlichen Artworks auf der Front, wodurch sich das Produkt vermutlich primär an die Sammler richtet. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

Panasonic TX-L47ETW60 Sony UBPX700 Sony HT-S20R
geschrieben am 17.01.2023

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