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Cosmic Sin - Invasion im All 4K (Limited Edition) (4K UHD) Blu-ray

Original Filmtitel: Cosmic Sin

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4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Limitiert auf 2.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (2.40:1) @24 Hz 4K native, HDR10
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
12.05.2021
 
STORY
5
 
Bild 4k UHD
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das Weltall - unendliche Weiten… Kann es wirklich sein, dass wir Menschen hier die einzigen Lebewesen sind? Nein, zumindest nicht, wenn es nach dem hier vorliegenden Science-Fiction Actioner geht. Dem zufolge wird die Menschheit zumindest in ferner Zukunft einen Erstkontakt mit einer feindlich gesinnten Spezies haben. Ob sich die Aliens jedoch mit Bruce Willis und Frank Grillo die richtigen Gegner ausgesucht haben, muss erst noch im nachfolgenden Review ermittelt werden. Dieses entstand anhand der 4K Ultra HD Version des Films, welcher von Dolphin Medien im Vertrieb von Koch Media Home Entertainment erschienen ist. Neben der 4K-only Fassung, die in einer auf 2.000 Stück limitierten Schuber-Edition erhältlich ist, erschien auch eine separate Blu-ray Fassung im Keep Case.

Story

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In ferner Zukunft ermöglichen Quantensprünge der Menschheit ein schnelles Reisen durch das Weltall. Neben der Erde bilden sich über die Jahre mit Zafdie und Ellora noch zwei weitere Planten im Sonnensystem, die besiedelt werden. Als Zafdie eines Tages versucht das Bündnis der Drei zu verlassen, lässt General Ford (B. Willis) eine Q-Bombe auf den Planeten fallen, welche 70 Millionen Menschen das Leben kostet. Ford wird daraufhin unehrenhaft entlassen. Jahre später trifft die Menschheit auf ihren ersten außerirdischen Kontakt: die Sigea. Dabei handelte es sich um eine tödliche Spezies, die im Körper ihrer menschlichen Opfer getarnt, den Weg zur Erde antritt, um den Planeten zu vernichten. Auf der Erde stellt man indes ein Willkommenskommando unter der Leitung von General Ryle (F. Grillo) zusammen, der auch auf den unehrenhaft entlassenen Ford zurückgreifen will. Denn im Kampf gegen die außerirdischen Invasoren könnte Fords einstige Taktik nämlich genau die richtige Lösung sein, um den Untergang der Menschheit zu verhindern.
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Was sich hier wie die Story zu einem actionreichen Science-Fiction Streifen liest, entpuppt sich während der Sichtung als eines der langweiligsten Projekte, an dem Altstar Bruce Willis mitgewirkt hat. Und bei seinen Auftritten, die seit Jahren meist nur in B-Movies stattfinden, soll DAS schon was heißen. Das Willis hier nicht allzu oft im Rampenlicht steht, ist eigentlich auch nichts neues für seine Fans. Deshalb stellt man ihm ja meistens einen Co-Star mit an die Seite, der die eigentliche Arbeit übernimmt. Doch auch wenn es auf dem Papier so aussieht, dass dieser Part diesmal Frank Grillo in den Schoß fällt, so stellt sich leider schnell heraus, dass auch dieser hier nicht allzu oft auf der Bildfläche zu sehen ist. Letztendlich gibt es eigentlich gar keinen richtigen Hauptdarsteller, da alle Beteiligten genaugenommen keine große Rolle spielen. Die "Stars" geben grob den oben beschriebenen Rahmen vor, während die "Co-Stars" dann dafür sorgen, dass die außerirdischen Invasoren genügend Zielscheiben bekommen. Nachdem das Grundgerüst schnell aufgebaut wurde, stellt sich für den Rest der knapp 90 Minuten große Langeweile ein. Willis pendelt irgendwo zwischen cooler Socke, degradiertem Soldaten und wiedergutmachenden Liebhaber, wird letztendlich aber keiner der Rollen so wirklich gerecht, zumal er hier auch nur sehr einsilbig agiert und kaum längere Textpassagen von sich geben muss. Grillo hingegen mimt durchgängig den coolen Anführer, der immer einen flotten Spruch auf Lager hat, driftet dann aber - im wahrsten Sinne des Wortes - recht schnell ins Weltall ab und schwebt hier nur noch nutzlos vor sich hin. Die begleitenden Soldaten und Wissenschaftler haben dann alle Hände voll zu tun, sich den Alien zu erwehren und können froh sein, dass ihnen eine taffe Rebellin zur Seite gestellt wird, die mit einem Impulse-Gewehr die Reihen der infizierten Alien-Opfer dezimiert. C. J. Perry stiehlt dabei Willis und Grillo fast die Show und ist somit als heimlicher Star des Films (nett) anzuschauen. Mit Perrey Reeves in der Rolle der Wissenschaftlerin Dr. Lea Goss, gleichzeitig auch Ex-Freundin von Ford, sowie der "Schrauberin" Fiona, in deren Haut Adelaide Kane schlüpft, gesellen sich noch zwei weitere toughe Damen hinzu, die ihren männlichen Kollegen gehörig unter die Arme greifen müssen, damit diese nicht als die nächsten trojanischen Pferde für die Sigea dienen.
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Inhaltlich bietet der Film nur selten wirkliches Science-Fiction Feeling. Der rund 13.500 Lichtjahre entfernte Handlungsort entpuppt sich schlussendlich nur als Wald, in dem auf einer Lichtung eine Kanonenbasis erstellt wurde. Den Protagonisten hat man ein paar schicke "Taucheranzüge" verpasst, während man die Antagonisten in lange Ledermäntel mit Kapuzen steckte. Letzteres ist dann nur einer der vielen Logiklöcher im Film, bedienen sich die Invasoren doch eigentlich der Körper ihrer Opfer und verwandeln diese in Zombie-ähnliche Wesen, nur eben etwas intelligenter. Warum sich plötzlich welche von ihnen in die Leder-Uniform werfen bleibt schleierhaft. Ebenso schleierhaft, warum im Jahre 2524 zwar Quantensprünge möglich sind und sich Raumschiffe durch schwebende Antriebe fortbewegen, auf der Erde jedoch noch immer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren über die Straße fahren, welche zudem Design-technisch aus dem Jahre 2021 zu stammen scheinen. Von einer großartigen Weiterentwicklung auf der Erde merkt man hier nichts, sieht man davon ab, dass der Barkeeper in der Stammkneipe der Soldaten von einem "Roboter" ersetzt wurde, welcher jedoch aussieht, als habe man ihn aus ein paar Schrottresten zusammengesetzt. Positiv hervorzuheben wären allerdings ein paar kleinere Weltraum-Schlachten, die recht solide in Szene gesetzt worden - zumindest so ordentlich, dass die verwendete CGI nicht direkt ins Auge springt. Wirklich viel erwarten sollte man von diesem Film daher nicht, denn weder Spannung, schauspielerische Leistungen, noch die Action liefern hier unterhaltsame Ansätze, die eine Empfehlung rechtfertigen würde. Schade, das Szenario und die beiden "Hauptdarsteller" hätte sicherlich mehr hergegeben.

Bild 4k UHD

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Die ultra-hochauflösende Disk hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck, was das Bild betrifft: Einerseits liegt ein sehr guter Detailgrad vor, der vor allem in Close-Ups seine Vorteile ausspielt und einzelne Haare, Oberflächenstrukturen an den abgenutzten Raumanzügen, aber auch die inzwischen zahlreich vorhandenen Fältchen in den Gesichtern von Bruce Willis und Frank Grillo zum Vorschein bringt. Dazu gesellt sich ein solider Kontrast, der durch das eingesetzte HDR in seiner Basis-Version einige kräftige Farben und einen guten Schwarzwert mit sich bringt. Auf der anderen Seite ist das Bild aber oftmals so dermaßen verrauscht, dass in solchen Augenblicken absolut kein Ultra HD-Feeling aufkommen möchte. Die mangelnde Tiefenschärfe lässt die meisten Hintergründe recht schnell verschwimmen, sodass hier kleinere Schriften nicht mehr lesbar sind. Angesichts dessen ist wohl auch davon auszugehen, dass es sich hierbei lediglich um ein 2K Digital Intermediate handelt, denn für mehr reicht es optisch wirklich nicht. Hinzu gesellen sich immer mal wieder einige Stilelemente die das Bild absichtlich verfremden oder bewusst unscharf gestalten. Leider konnte kein direkter Vergleich mit der Full HD-Version durchgeführt, da die 4K-Fassung ohne die Blu-ray geliefert wird. Wäre sicherlich einmal interessant gewesen, wie sich beide Scheiben unterscheiden - große Sprünge sind aber vermutlich nicht zu erwarten, zumindest lässt das "nur" solide Bild der vorliegenden UHD keinen allzu großen Vorsprung erahnen.

Tonqualität

Die Ultra HD wurde mit den beiden folgenden Tonformaten ausgestattet: - Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 - Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 Auch die Akustik kommt über den Status "solide" nicht hinaus, ist sie die meiste Zeit doch recht Front-lastig ausgefallen. Zwar werden auch die hinteren Effekt-Kanäle zwischendurch immer mal wieder mit eingebunden, dies passiert dann aber lediglich in den actionreicheren Momenten. Umgebungsgeräusche wie das turbulente Treiben in der Stammkneipe, das Rauschen des Waldes oder das Surren der Wissenschaftlichen Geräte ist hier in den ruhigeren Passagen leider nicht zu vernehmen. Gleiches gilt dann auch für die Tiefbass-Unterstützung, sodass der Subwoofer hier nicht oft aus dem Stand-By erwacht. Immerhin sind die Dialoge, auch wenn die Protagonisten in ihren Raumanzügen stecken und per Funk kommunizieren, immer sehr gut verständlich. Nennenswerte Unterschiede zwischen der deutschen Synchronisation und der englischen Originalfassung sind nicht auszumachen gewesen - hier bieten beide das gleiche Hörerlebnis.

Ausstattung

Als Extras liegen lediglich Programmhinweise des Publishers und eine Bildergalerie vor: - Trailershow: Cosmic Sin, Anti-Life, Superdeep, The Attack - Behind the Scenes - Bildergalerie (2:36 Min.) Interviews oder ein Making-of sind hier genauso Mangelware wie Spannung und eine unterhaltsame Geschichte. Letztendlich möchte man sich aber auch wahrscheinlich nach den langweiligen 90 Minuten erst gar nicht weiter mit dem Film beschäftigen, insofern bleibt dies zu verkraften.
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Die 4K Ultra HD-Fassung kommt in der ersten Auflage mit einem Pappschuber daher und ist in dieser Version laut Aufdruck auf insgesamt 2.000 Stück limitiert. Eine Limitierungsnummer auf dem Schuber liegt jedoch nicht vor. Da man hier aber schlussendlich das gleiche Cover wie auf dem darunterliegenden Keep Case liefert, bleibt fraglich, ob das jetzt einen wirklichen Kaufanreiz bietet. Ein Steelbook oder Mediabook hätte hier bei Sammlern sicher einen höheren Stellenwert.

Fazit

Die Mischung aus Science-Fiction- und Actionfilm wirbt wieder einmal mit einigen großen Namen, welche letztendlich aber keine große Screen Time haben und schnell zur Nebensache werden. Im hier vorliegenden Fall spielen somit weder Bruce Willis noch Frank Grillo eine große Rolle, was man leider aber auch von restlichen Cast behaupten kann. Am ehesten sticht hier noch die coole C. J. Perry in der Rolle einer toughen Rebellin hervor, aber auch sie rettet den Film letztendlich nicht mehr. Zudem bietet man insgesamt zu wenig Spannung und auch die Action besteht im Groben und Ganzen nur aus ein paar Schießereien. Science-Fiction Feeling will durch ein Design Marke "Anno 2021" auch nicht wirklich aufkommen, da hätte man von einem Film, der 500 Jahre in der Zukunft spielt deutlich mehr erwartet. Nach dem Abspann braucht man dann auch nicht enttäuscht sein, dass außer einer Bildergalerie und ein paar Trailern nichts an Bonus-Material vorhanden ist - wesentlich länger will man in dieser langweiligen Zukunft auch vermutlich gar nicht verweilen. Schade, hier hätte man wirklich mehr draus machen können, so aber bleibt am Ende eher "ko(s)mischer Schund" als "Cosmic Sin". (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
4 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 20.05.2021

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2 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
STORY
3.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
5.0
 
EXTRAS
3.0

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