Du hättest gehen sollen Blu-ray

Original Filmtitel: You Should Have Left

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 5.1
Japanisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Niederländisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
29.10.2020
 
STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Unverarbeitete Themen des Tages, schreckliche Ereignisse sowie Stress und Probleme im Alltag können der Auslöser für Albträume sein. Dabei verarbeitet das Gehirn im Schlaf all die unschönen Dinge, welche den Betroffenen zumeist aus der eigentlich ruhigen Erholungsphase reißen. Ist man in solch einem Albtraum gefangen, wird einem erst nach dem Aufwachen bewusst, dass das vermeintlich erlebte nicht real war. Mittendrin jedoch, fällt einem die Wahrnehmung von Realität und Traum nicht möglich. Genau dieses Wechselspiel von Traum und Wirklichkeit macht sich der hier vorliegende Grusel-Thriller mit Kevin Bacon in der Hauptrolle zu nutzen und versucht seine Zuschauer immer wieder auf Glatteis zu führen. Die Vorlage zum Film basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman des deutschen Schriftstellers Daniel Kehlmann, dessen Werke schon öfters verfilmt wurden. Die Blu-ray des Films wird von Universal Pictures Home Entertainment in den Handel gebracht und was er zu bieten hat, zeigt das nun folgende Review.

Story

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In seinem Job als Finanzberater gelangte Theo (K. Bacon) zu ansehnlichem Reichtum, von dem er heutzutage gut leben kann. Zusammen mit seiner jungen Frau, der Schauspielerin Susanna (A. Seyfried) und der gemeinsamen Tochter Ella (A. Essex) führen sie ein luxuriöses Leben, welches nur durch den vollen Drehplan von Susanna gestört wird. Eine kurze freie Zeit zwischen zwei Aufträgen möchte die Familie daher für einen Urlaub in Wales nutzen, wo sie ein abgelegenes Häuschen angemietet haben. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft passieren merkwürdige Dinge im Haus, sich selbst öffnende Türen und einschaltende Lichter sind dabei erst der Anfang. Der Urlaub bringt zudem bei Theo wieder einige schreckliche Erlebnisse aus seiner ersten Ehe zu Tage, durch die er langsam, aber sicher seinen Verstand zu verlieren droht. Seine Beziehung zu Susanna soll fortan auf eine harte Probe gestellt werden.
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Eine kleine Familie, die in die Einsamkeit eines abgelegenen Hauses zieht, um ihre Alltags-Probleme zu vergessen, dort aber droht dem Wahnsinn zu verfallen, erinnert frappierend an Stephen Kings Erfolgsroman "Shining". Ähnliche Parallelen scheint auch die Geschichte des deutschen Schriftstellers Daniel Kehlmann aufzuweisen, auf dessen Roman der hier vorliegende Grusel-Thriller basiert. Im Fokus steht dabei der ehemalige Banker Theo Conroy, welcher hier von Hollywood-Star Kevin Bacon verkörpert wird. Durch das erwirtschafte Vermögen in Kombination mit einem verfrühten Ruhestand, kann er es sich richtig gut gehen lassen. In seiner Freizeit widmet sich dadurch verstärkt seiner kleinen Tochter Ella - gespielt von Avery Essex - welche dies in vollen Zügen geniest. Störend wirken dabei eher die vollen Drehpläne seiner jungen Ehefrau Susanna - von Amanda Seyfried in Szene gesetzt - die stets von Dreh zu Dreh hetzen muss. Da kommt eine größere Lücke zwischen zwei Filmen gerade recht, um die Pause für einen gemeinsamen Urlaub im idyllischen Wales zu genießen. Hier hat die Familie - für Theo ist es dabei schon die zweite Ehe - ein abgelegenes Haus angemietet, in dass sie sich zurückziehen will. Das Haus selbst entpuppt sich, trotz abseits gelegener Lage, als großzügig und modern geschnitten und verfügt über mehr Zimmer, als das Trio wirklich benötigt. Schnell nach ihrer Ankunft überzeugen Theo jedoch offenstehende Türen und sich selbst anschaltende Lichter davon, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Zunehmend wird er dabei auch von Albträumen geplagt, welche schreckliche Ereignisse aus seiner Vergangenheit zu Tage bringen. Als er dann auch noch feststellen muss, dass ihn Susanna betrügt, hilft ihm auch sein zur Selbst-Therapie geführtes Tagebuch nicht mehr und er steigert sich immer mehr in Wahnvorstellung hinein. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum immer mehr und bald schon weiß Theo nicht, was er noch glauben soll.
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Der Film spielt immer wieder mit Sequenzen, bei denen zunächst nicht klar ist, ob das Gezeigte nun wahr, oder nur geträumt ist. Der Grusel soll dabei durch klassische Elemente, wie knarrende Türen, Schatten an der Wand oder sich verändernde Spiegelbilder, entstehen. Wer hier einen blutrünstigen Horror erwarten sollte, liegt also völlig falsch. Während man zu Anfang noch gebannt die Ereignisse verfolgt und an der Vergangenheit von Theo interessiert ist, ändert sich dies in den knapp 90 Minuten jedoch recht schnell und der Film fängt an sich in die Länge zu ziehen. Zudem verlaufen die Ereignisse relativ vorhersehbar, was vor allem Kevin Bacons markanter (Synchron-)Stimme zu verdanken ist: Durch diese erhält man nämlich schon ziemlich schnell Hinweise darauf, wohin die Reise gehen mag. In wie weit Film und literarische Vorlage übereinstimmen, kann leider nicht gesagt werden, da der Rezensent dieser Zeilen in diesem Fall das gleichnamige Buch nicht gelesen hat. Bacon spielt seine Rolle, des immer mehr dem Wahnsinn verfallenen Theo, zwar sehr gut und überzeugend, ebenso tun es ihm Amanda Seyfried und die kleine Avery Essex gleich. Dennoch gelingt es der Geschichte nicht, die Spannung so richtig in die Höhe schnellen zu lassen und den Zuschauer durchweg bei Laune zu halten. Zudem fehlt es für einen Gruselfilm an Schock-Momenten und Jump-Scares, sodass unter dem Strich nur ein wenig Mystik bleibt. Den Vergleich mit "Shining", welches sicherlich hier und da auch mal seine Längen hat, insgesamt aber doch das Zeug zum Klassiker erfüllen konnte, besteht man dann leider nicht. Das recht unspektakuläre Ende trägt dann dazu bei, dass der Film leider nur solide Unterhaltung liefert, die mitunter einschlafende Wirkung hat. Schade, hier hätte man sicherlich noch mehr aus der Grund-Geschichte herausholen können.

Bildqualität

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Sehr gut präsentiert sich hingen die Bild-Qualität, welche von einer modernen Produktion zeugt: ein durchweg scharfes Bild, welches sehr feine Details aufzeigt und vor allem in den vielen dunklen Abschnitten von seinem sehr guten Schwarzwert profitiert. Sei es bei Aufnahmen in der Nacht, den düsteren Albträumen oder den weniger gut ausgeleuchteten Kellerbereichen des Urlaubshauses - hier gehen keine nennenswerten Details verloren. Einmal mehr sind auch in dieser Produktion die Close-Ups sehr gut gelungen, welche hier das leicht gegerbte Gesicht von Hauptdarsteller Kevin Bacon, aber auch feine Oberflächen-Beschaffenheiten des Hauses und kleine Fasern der Kleidung der Protagonisten zum Vorschein bringt. Farblich setzt man zumeist auf erdige Töne, denen man mit einem satten Grün der englisch-irischen Wiesen Akzente setzt. Unter dem Strich gibt es hier also keinen Anlass zur Kritik.

Tonqualität

Die Blu-ray bietet folgenden Sprachen zur Auswahl: • Deutsch DTS 5.1 • Englisch DTS-HD MA 5.1 • Französisch DTS 5.1 • Japanisch DTS 5.1
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Gruselfilme sollten in der Regel sehr viel Spannung auch über ihre Vertonung erzeugen, in dem sie sämtliche Lautsprecher des Heimkinos bedienen. Dies gelingt hier leider nur sehr selten, da man sich vermehrt auf die Dialoge konzentriert. Diese sind dann zwar jederzeit sehr gut verständlich, drum her um passiert aber leider nicht viel. Der Soundtrack verteilt sich ab und an auf die umherliegenden Kanäle und erhält dadurch etwas mehr an Volumen. Auch die ein oder andere Wahnvorstellungen wird durch verteilte Sound-Geräusche unterstützt, mehr passiert dann leider aber auch nicht. Geräusche, bei denen man als Zuschauer zusammenzuckt oder sich erschrocken nach hinten umdreht - bedrohliche Stimmen, welche das Heimkino für sich einnehmen, oder ähnliche Dinge, durch die Gruselfilme profitieren, sucht man hier leider vergebens. Alles wurde eher recht unspektakulär umgesetzt, sodass auch hierunter die Spannung leidet. Einen wirklich nennenswerten Unterschied zwischen der deutschen Synchronisation und ihrem englischen Pendant gibt es dann auch nicht. Beide liegen gleich auf, was Pegel und (mangelnde) Dynamik betrifft.

Ausstattung

Ein Making-Of, Interviews mit Cast und Crew, oder selbst einen Trailer bzw. eine Trailershow sucht man hier vergebens. Es ist absolut kein Bonus-Material vorhanden, wodurch die Gesamtwertung stark beeinflusst wird.

Fazit

Mit nur mäßiger Spannung und einigen Längen kann der Grusel-Film leider nicht für genügend Atmosphäre sorgen. Dabei macht der Hauptcast um Kevin Bacon und Amanda Seyfreid seine Sache eigentlich recht gut, doch so richtig rettet dies den Film nicht. Zu unspektakulär wurde alles umgesetzt, sodass man einiges an Durchhaltevermögen braucht, um bis zum vorhersehbaren Ende wach zu bleiben. Die technische Seite präsentiert dabei zwar ein sehr scharfes und detailliertes Bild, welches auch in dunklen Abschnitten keine Einbußen aufweist - die tonale Umsetzung ist aber genauso unspektakulär gelungen, wie die Geschichte selbst. Da ist es dann vermutlich auch nur halb so schlimm, dass man auf jegliche Form sonst üblicher Bonus-Beiträge verzichtet hat. Schade, hier wäre insgesamt sicher mehr herauszuholen gewesen - von Blumhouse Productions ist man da doch in letzter Zeit etwas besser verwöhnt worden. (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
6 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1080 Front-Lautsprecher: Canton Vento 890.2 Center-Lautsprecher: Canton Vento 866 Surround-Lautsprecher: Canton Chrono 507 Atmos-Lautsprecher: Canton InCeiling 989 Subwoofer: SVS SB-2000 Pro
geschrieben am 29.10.2020

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1 Bewertung(en) mit ø 3,25 Punkten
 
STORY
4.0
 
BILDQUALITäT
4.0
 
TONQUALITäT
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EXTRAS
1.0

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