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Cloverfield 4K (4K UHD + Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: Cloverfield

Cloverfield-4K-4K-UHD-und-Blu-ray-DE.jpg
4K - ULTRA HD
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (1x), 4k UHD (1x), interaktive Features, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Englisch DD 5.1
Französisch DD 5.1
Kanadisches Französisch DD 5.1
Japanisch DD 5.1
Brasilianisches Portugiesisch DD 5.1
Lateinamerikanisches Spanisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Finnisch, Französisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Brasilianisches Portugiesisch, Schwedisch, Lateinamerikanisches Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-66 GB
Bildformat(e):
3840x2160p UHD (1.78:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
85 Minuten
Veröffentlichung:
01.02.2018
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STORY
7
 
Bildqualität
6
 
Bild 4k UHD
6
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Eine bisher beispiellose Viral-Marketingkampagne begleitete das Erscheinen von Cloverfield. Überall im Internet wurden Hinweise gestreut, während der Film noch unter extremster Geheimhaltung produziert wurde. So wussten zum Beispiel die Schauspieler beim Casting oft nicht für welchen Film sie vorsprachen und bekamen keine Texte aus dem tatsächlichen Film vorgelegt. So steigerte sich die Neugier immer weiter und die geschickte Kampagne produzierte einen derart gigantischen Hype um Cloverfield, dass am Ende die Erwartungen kaum erfüllt werden konnten, oder etwa doch? (jb)

Story

In einem New Yorker Loft feiern Rob (M. Stahl-David) und seine Freunde eine Abschiedsparty vor dem Antritt seiner neuen Arbeitstelle in Japan. Zur Erinnerung an seine Freunde werden kurze Videobotschaften von den Gästen aufgezeichnet. Eigentlich sollte Robs Bruder Jason (M. Vogel) die Aufgabe übernehmen, aber schiebt diese bald auf seinen Kumpel Hud (T. J. Miller) ab, der von da an die Kamera übernimmt. (jb) Der Zuschauer begleitet aus Huds Perspektive die Party, als plötzlich eine heftige Explosion die Wohnung erschüttert, kurzzeitig fällt der Strom aus. In den Nachrichten wird berichtet, dass ein Öltanker auf Höhe der Freiheitsstatue auf Grund gelaufen sei. Doch nach einer zweiten, noch schwereren Explosion wird klar, dass noch mehr hinter der Sache stecken muss. Trümmer fliegen durch die Luft und Hochhäuser werden schwer beschädigt. Im Chaos das über Manhattan einbricht erhält Rob einen Anruf seiner Freundin Beth (Odette Yustman), die schwer verletzt und ohne Hoffnung auf Rettung in ihrer Wohnung liegt. Auch wenn die beiden kurz zuvor im Streit auseinandergegangen sind, beschließt Rob sie zu retten. Cloverfield wurde komplett aus der Perspektive einer freihändig geführten Videokamera gefilmt, dies lässt den Zuschauer die Handlung sehr intensiv erleben, aber bringt auch einige Schwächen mit sich. Immer wieder zuckelt die Kamera von links nach rechts und ruht so gut wie nie auf einem Punkt, so dass man sich besser schnell mit dieser Art der Wiedergabe anfreundet oder direkt auf den Film verzichtet. Um nicht zu viel von der Handlung zu verraten, kann man Cloverfield einfach Katastrophenfilm nennen. Als solcher sind die optischen Werte mehr von Belang, als die schauspielerischen. Vor allem wird durch die hektische Handlung und Kameraführung kaum Zeit für großes Schauspiel gelassen. Dennoch schafft es Michael Stahl-David als Rod sich in mehreren Momenten positiv in Szene zu setzen. (jb)

Bildqualität

Das Bild von Cloverfield ist schwierig zu bewerten - Aufgrund der Idee, dass der gesamte Film mit einer Handvideokamera erstellt wurde, ist es nachvollziehbar, dass das Bild bei dunklen Einstellungen rauscht, als ob es kein Morgen gibt. Im Gegenteil: Manche Szenen wirken sogar viel zu scharf und fast zu sehr als ob sie mit einer „richtigen“ Kamera aufgenommen wurden. Auch wenn der Detailreichtum merklich unter der digitalen Nachbearbeitung leidet und der Schwarzwert stark zwischen gut und grau schwankt. Schade ist auch, dass sich die Qualität bei ähnlichen Einstellungen sichtbar unterscheidet und auch wenn Cloverfield in der Tat mit verschiedenen Kameras gedreht wurde, wäre es konsequent gewesen, das verschiedene Material mit einem einheitlicheren Look zu versehen. Allerdings ist die Bildqualität nicht selten beeindruckend und besonders zerstörte Straßenzüge und schaugewaltige Explosionen erstrahlen in guter bis sehr guter HD Qualität und lassen einen das relativ niedrige Budget von 25 Millionen USD vergessen. (jb)

Bild 4k UHD

Wie auch bei der Blu-ray bleibt auch das Bild der 4K Ultra HD schwierig zu bewerten. Durch den Handvideokamera-Look bleibt die Bild-Qualität auch weiterhin schwankend, auch wenn es sich diesmal um die 4K-Auflösung handelt, dessen Digital Intermediate in 2K erstellt wurde. Durch den Einsatz von Dolby Vision sind die Farben nun teilweise aber um einiges ausdrucksstärker, was man besonders an verschiedenen Lichtquellen, der Neonreklame oder Feuer bemerkt. Zudem bleiben nun mehr Details in dunklen Szenen erhalten. Vor allem wenn die Handvideokamera nun mal ruhig gehalten wird kann man feine Härchen, Hautporen und Wandstrukturen sehr gut erkennen. Insofern lohnt ein Umstieg auf das aktuelle Medium schon. (jp)

Tonqualität

Besonders die englische Dolby True HD Tonspur ist beeindruckend dynamisch und schlägt die deutsche AC3 Tonspur um Längen. Die deutsche Übersetzung bleibt recht nah am Original aber erkauft dies mit mangelnder Lippensynchronität. Leider hinterlässt die Audiospur einen durchwachsenen Eindruck, da zum Beispiel menschliche Schreie konsequenterweise arg übersteuert über die Boxen kommen, immerhin soll es sich um ein Dokument aus der Heimkameraperspektive handeln, aber Explosionen und andere Effekte dagegen in feinster HD Qualität abgespielt werden. Zusätzlich sind nicht nur die Dialoge des Films außerordentlich frontlastig, was aber auch an der besonderen Erzählperspektive liegen kann - die meisten Videokameras haben halt nur ein Monomikrofon. (jb) Anmerkung 4K Ultra HD: Die Tonformate der Blu-ray wurden 1:1 auf die 4K Ultra HD übernommen. (jp)

Ausstattung

Das aufgeräumte, animierte Menü eröffnet eine reich gefüllte Beigabe an Extras. Neben dem obligatorischen und überrascht interessanten Audiokommentar, in dem der Regisseur auch nicht scheut sich selbst zu kritisieren, gibt es die zwei (unspektakuläre) alternative Enden, deleted Szenes, ein Gag Reel, diverse Making ofs. Das gesamte Material liegt in HD vor. Am meisten beeindruckend ist der „Special Investigation Mode“, der innerhalb des Filmuniversums den Film abspielt und kommentiert. Stellenweise ist das zwar etwas langweilig, aber die Liebe zum Detail und das Wissen, das sich dort jemand tatsächlich hingesetzt hat und über die gesamte Lauflänge Hintergrundinformationen bereitstellt verdient Respekt. Besonders Fans des Films werden diese Funktion lieben. Alles in allem verbirgt das Unscheinbare Menü hervorragende Extras auf Referenzniveau. Hier hätte man nicht viel besser machen können. (jb) Anmerkung 4K Ultra HD: Auf der 4K Ultra HD befinden sich leider keine weiteren Bonus-Featues. (jp)

Fazit

In Cloverfield wird geschrien, Gebäude stürzen zusammen und mächtige Explosionen erschüttern die Umgebung. Hier geht es nicht um große Charaktere oder feine Details, sondern nur um den Rettungsversuch einiger Freunde im Angesicht einer Katastrophe. Die einfache Story funktioniert und ist an sich stimmig, wenn auch nicht immer überragend. Die erhöhte Authentizität wird erkauft durch die hektische und mehr als gewöhnungsbedürftige Kameraführung. Allerdings wäre Cloverfield als konventioneller Film mit dem recht geringen Budget kaum finanzierbar gewesen und zusätzlich zieht die wacklige Handkamera den Zuschauer sehr viel näher in das Geschehen. Heraus kam kein überragender, aber ein doch unterhaltsamer und oft blutiger Film, der die Interessierten, die den Trailer mochten, sicher nicht enttäuscht. Vor allem die reichhaltigen Extras versprechen, dass man noch viel Zeit mit der Blu-ray verbringen wird. Die Alterseinstufung FSK ab 12 ist allerdings nicht ernst zu nehmen, Cloverfield ist zu aufreibend und brutal, um ein Film für die ganze Familie zu sein. (jb) (Jörn Pomplitz)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: LG OLED 55B7D Player: Oppo UDP-203 AVR: Yamaha RX-A1060 Lautsprecher: Canton Chrono 509/507/505 Subwoofer: SVS PB-1000
geschrieben am 22.01.2018

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2 Bewertung(en) mit ø 2,88 Punkten
 
STORY
3.5
 
BILDQUALITäT
3.0
 
TONQUALITäT
2.5
 
EXTRAS
2.5

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