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Zitat von Patrick_Star;2791248
Ich kann dir nur zustimmen. Genau das ist mir auch aufgefallen. Das liegt mMn unter anderem daran, dass die alte Trilogie viel mehr auf die Darsteller setzt, und die Effekte nur unterstützend verbaut wurden.
Bei 1-3 ist es umgekehrt. Da wurden die Rollen eingekeilt zwischen hunderte Spezialeffekte ohne den geringsten Raum für Entfaltungsmöglichkeiten der Darsteller.
Darum hat 4-6 deutlich mehr Wortwitz, Authentizität und wirkt insgesamt lockerer und natürlicher.
Darauf gehe ich auch immer ein, wenn ich über die Prequels spreche. Das liegt meines Erachtens aber garnicht mal an den Effekten selbst, oder deren Dominanz, sondern schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass Lucas tolle Ideen hat, aber keine Dialoge schreiben kann.
Wenn man sich ein wenig mit der Entstehungsgeschichte aller 6 Filme beschäftigt fällt eben auch auf, dass er bei den ersten drei Filmen immer Mitstreiter an seiner Seite hat, die am Script und an den Dialogen gearbeitet haben, während Lucas bei den Prequels so wenig wie nur möglich in fremde Hand gab.
Dazu kommt, die von mir im Review von Flash zur Prequel erwähnte Formelhaftigkeit bei der Regiearbeit von Lucas.
Das wird von Teil zu Teil zwar merklich besser, aber man merkt vor allem Episode 1 an, dass er hier sehr klinisch analytisch ran ging. Es war siene erste Regiearbeit seit 1977 und sein erstes Drehbuch seit Indy 3, wenn mich nicht alles täuscht.
Er ging vor wie ein Cutter und Produzent und nicht wie ein Regisseur, weil er einfach in diese Rolle reingewachsen war und selbst beim Regieführen eingerostet.
Den besseren Stil und den besseren Fluss merkt man dann aber in den Episode 2 und 3 - was bleib waren die teilweise mehr als ärgerlichen Dialoge.
Es war klar was er vermitteln wollte, aber wenn man kein gefühl für die Szene hat, kann man das notwendige Gefühl auch nicht einfangen, zudem er zwar ein Macher ist, aber keine ausgewiesenen Qualität im Bereich er Schauspielführung. Darunter litt meines Erachtens in erster Linie ein Jake Loyd, der als Kind einfach mehr Anleitung hätte bekommen müssen und vor allem die Liebesgeschichte, die gut in die geschichte integriert war, aber die Darstellung war letztlich zu gewöhnlich, zu kitschig und vor allem zu gefühllos.
Das wird dann gerade bei Hayden in Episode 3 besser, wobei ich ihn auch in den Momenten von Episode 2 gut fand, wo es nicht um seine Liebe um Padme ging.
Lucas wurde von Teil zu Teil wieder besser und souveräner bei der Regie, aber der Saga hätte es besser getan, er wäre wie bei den Episoden 5 und 6 vorgegangen, was die Regie angeht und bei den Dialogen generell den Weg der OT.
Die Prequels wirken in der Sprache theatralischer als die OT, was jedoch im englischen nicht ganz so ins Gewicht fällt, als bei der meines Erachtens mißlungenen deutschen Syncro...