Zitat:
Zitat von VincentVinyl;5694667
Dazu gibt es auch viele Aussagen von entsprechenden Industrieverbänden, speziell aus dem Bereich Fotografie (wo man es im Standbild noch eher sehen sollte als bei einem bewegten Bild).
Ich arbeite selber als Grafiker/Web-Designer und daher den ganzen Tag an hochauflösenden Displays mit entsprechender Farbtreue. Ich bestreite auch nicht, dass Farbbrillanz, Kontrast und vor allem Farbdynamik die entscheidenden Faktoren sind.
Aber ich behaupte dennoch, dass - zumindest für mich - die Auflösungssteigerung der entscheidende Qualitätsfaktor ist. Denn beeindruckende Bildkompositionen lassen sich auch ohne HDR realisieren. Ein gutes Panel holt aus jedem Film tolle Bilder raus - auch ohne, dass dieser in HDR gedreht wurde.
Nicht falsch verstehen, HDR ist eine tolle Sache. Ich beschäftige mich auch Hobbymässig mit Fotografie und weiß durchaus, was damit möglich ist. Aber bei alten Filmen - und ich schaue vorwiegend alte Filme - bringt mir das wesentlich weniger.
Zum Glück besaß man auch die Vorraussicht, endlich den erweiterten RGB Farbraum freizuschalten, und in den Standard Panele mit einer 10bit LUT vorauszusetzen. Persönlich hätte ich es aber lieber gesehen, wenn man gleich noch einen Schritt weiter gegangen wäre, und Panele mit AdobeRGB Farbraum und 12/14/16bit LUTs voraussetzt. Aber das würde andererseits die ohnehin hohen Kosten noch stärker nach oben treiben...
Zitat:
Zitat von VincentVinyl;5694729
3840 x 2160 ist auch 4K - es ist oft so, dass mehrere Auflösungen unter so einem (nicht standardisierten) Begriff gebündelt werden.
Nein, UHD ist
kein 4k. 4k bezeichnet eigentlich immer eine Auflösung mit 4096 Pixeln. Da aber 4k ohnehin weder irgendwie geschützt, noch eine feste Auflösung ist, können die Hersteller da viel Unsinn mit treiben.
Persönlich ist mir das aber ohnehin Schnuppe. Macht das Kraut nicht mehr fett, und "richtiges" 4k wäre ohnehin eine Krumme Aspekt Ratio...