Firefly ist eine lohenswerte Investition, wenn man nicht gerade zu den wenigen gehören, die die Serie nicht gut finden;)
Es ist zwar nur ne überschaubare Anzahl an Folgen, aber es ist mit Nichten immer die Auftrag der Woche Konzeption. Im Gegenteil - zwar ist die Crew logischerweise immer auf der Suche nach dem nächsten AUftrag, um über die Runden zu kommen, aber letztlich ist meines Erachtens die Charakterzeichnung und Entwicklung so weit im Vordergrund, dass ich es niemals so empfunden hatte.
Dazu ist die Crew göttlich zusammengestellt. Die Besetzung ist perfekt gewählt, der Humor köstlich, die FX für eine TV-Serie dieses Zeitraums sehr gut, das Setting mal was neues, aber dennoch jetzt nicht so überstilisiert, als wenn man sich Marrshal Bravestar oder so ansehen würde.
Zudem gibt es einige wirklich denkwürdige Szenen und der Kinofilm verkürzt zwar den ursprünglich geplanten Hauptplot, bietet dem Zuschauer aber einen Abschluss, der eine gewisse Melancholie verbreitet, das Ganze aber auch unter der Betrachtung der Laufzeit- und Produktionsvoraussetzungen einen guten Abschluss bietet.
Natürlich wäre es schöner gewesen, der Kinofilm wäre nicht gekommen und statt dessen hätte Whedon weitere Staffeln drehen dürfen, aber ich selbst habe die Reihe plus Film nun insgesamt 3 mal durchgeschaut und bin jedesmal dankbar, dass ich mich von der halben Staffel plus Film-Geschichte nicht habe abschrecken lassen.
Fringe hatte ich Ende der ersten Staffel leider den Faden verloren, aber auch da werde ich irgendwann wieder einsteigen um mir anzuschauen in welche Richtung (gut die Richtung kann man sich auch bei Staffel 1 schon denken) sich die Reihe entwickelt hatte...