Zitat:
Zitat von Omnicron;3579895
Vielen Dank für deine Gegenthese. Das möchte ich gerne anteilig korrigieren, da es nichts mit MGM zu tun hatte, sondern mit New Line, die mit Jacksons Gage nicht rüberrücken wollten. Die bestritten das zwar - und gingen auch mit Jackson vor Gericht - wurden dann aber zu einer Geldstrafe verknackt, weil sie gewissen Dokumente nicht offenlegen wollten...... Ein Schelm, wer böses dabei denkt ;)
Der Punkt stimmt, aber das war ja noch ganz am Anfang, da hatte sich Jackson sogar geweigert überhaupt am Hobbit zu arbeiten. Als dies dann geklärt war und New Line auch brav nachgezahlt hatte gab es aber das Problem, dass alle Projekte von MGM bis auf weiteres gestoppt wurden. Da zählte der Hobbit genauso dazu, wei das RoboCop-Remake, welches ursprünglich von Darren Aronofsky hätte kommen sollen und der neue James Bond war in der Schwebe.
Wir haben also beide recht;)
Und was deine These wegen der Kontrolle über den Regiesseur angeht, fürhe ich noch wetwas dagegen an.
WB ist das einzige Major-Studio derzeit, welches immer mal wieder gro-angelegte produktionen genehmigt, welche die Kontrolle aufgeben, der Schlüssel hierzu ist die Überzeugung zum betreuenden Regisseur.
Nolan ist da ein Beispiel mit Inception und auch seinen Batmanfilmen bei denen er ganz sicher nicht reingeredet bekam.
Jackson wird durch HdR ebenfalls zu dieser Kategorie gehören, gerade auch beim Hobbit.
Anders gelagertes beispiel, welches meine Tehse stützt:
Zack Snyder.
Keiner seiner Filme nach 300 hat es geschafft im Kino bereits seine Kosten zu decken, dennoch hatte er nach Watchemn die kreative Freiheit bei Sucker Punch und wurde trotz der mauen Kritiken (ich liebe den Film dennoch und halte ihn für ein verkanntes Meisterwerk) und dem katastrophalen Einspiel, bekam Synder den Zuschlag die 170 Million-Man-of-Steel-Verfilmung zu stemmen, welche für Warner immen wichtig ist bei der zukünftigen aufstellung seiner DC-Marken...