Zitat:
Zitat von Schlumpfmaster;5375213
Mit schönreden hat das gar nichts zu tun. Es hat schlicht etwas mit der Art zu tun, wie man die Filme betrachtet. Und wirr finde ich die Handlung auch nicht, man wird nur gefordert mitzudenken und zwar über die normalen Konventionen des klassischen Storytellings hinaus.
Aber genau das ist das Problem, die Wachowskis haben nen Sprung in der Schüssel (positiv gemeint) und haben aufgrund dessen schlicht eine Fortführung des Konzepts gewählt. Zudem transportieren in Reloaded und Revolutions sogar Neos Kämpfe Storyelemente. enn man diese aber nur als aufgeblasene Actionsequenzen ansieht, schaut man sich den Film schlicht falsch an.
Sorry, aber das seh ich anders, ich liebe ausgefeiltes Storytelling aber das sieht definitiv anders aus. Andererseits habe ich grade das Gefühl das Du mir mit Deiner Antwort, durch die Blume zu verstehen geben willst, das ich nicht in der Lage wäre mitzudenken und über den Tellerand hinaus schauen zu können, nur weil ich die Filme nicht so sehe wie so mancher Fanboy. Kann das sein?
Zumindest stehe ich mit meiner unqualifizierten Meinung nicht alleine da:
„Aufwändiges Actionspektakel, dessen anfänglich noch reizvolle Konzeption nun nicht mehr als tragfähige Koordinaten eines spielerisch-anregenden Konzepts mit philosophischen Anklängen taugt. Unter deutlich erkennbaren kommerziellen Vorzeichen werden lediglich die äußeren Hauptfäden in episodischer Struktur weitergesponnen, wobei sich die Fortsetzung zugunsten eines bombastischen Kriegs- und Kampfgetümmels der gedanklichen Vielfalt weitgehend entledigt.“
–
Lexikon des Internationalen Films[3]
„Sinnloses Gefasel, stupides Geballer: Mit „Matrix Revolutions“ beenden die Wachowski-Brüder ihre einst viel versprechende Science-Fiction-Trilogie – und tragen ihren eigenen Mythos zu Grabe.“
– Spiegel
[4]
„Aber alles, was einen Anfang hat, muss ein Ende haben, Neo, Smith und endlich auch dieser Film. Wir wollen seinesgleichen nicht mehr sehen.“
– Frankfurter Allgemeine Zeitung
[4]
„In dem Maße, in dem ich in der Lage war, meine Fragen beiseite zu legen, Logik zu vergessen, Anschlussfehler zu ignorieren und mich im Moment zu verlieren, war „Matrix Revolutions“ eine grandiose Action-Errungenschaft.“
– Chicago Sun-Times
[4]
„Matrix Revolutions lässt uns etwas zum Denken für Jahre.“
– Denver Post
[4]Inklusive Quellenangaben, man möchte ja auch alles richtig machen. ;)