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Zitat von DrDoom;4324163
Kritik:
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Zu Beginn gibt es den Song Blue von Eiffel 65 auf die Ohren, der nicht wirklich zu Iron Man oder überhaupt zu einer Comicverfilmung passt, zudem ist der Song doch auch schon einige Jahre alt und kein Hit den man sich Heute noch geben oder in dessen Erinnerungen schweifen will. Iron Man hat Migräne und erleidet dadurch Panikattacken (nur warum?), er lässt sich dann stetig Ratschläge von einem schauspielerisch begrenzten Jungen (Ty Simpkins / Insidious, 72 Stunden) geben, der sogar einmal gekuschelt werden will, dabei hätte ich ihn am liebsten durch die Schredder gedreht. Ob Robert Downey Jr. unbedingt die Haare nach oben gegelt haben muss(?), naja wenigstens kann er schauspielerisch gewohnt locker und witzig agieren.
Es gibt so einiges an Esoterik-Kitsch wie die Reproduktion des Gehirns als visuelles Farbenspiel. Immerhin scheint die Geschichte zunächst interessanter zu sein als beim 2.Teil, es geht ulkiger Weise immer noch gegen den Terrorismus aus dem Islam, dabei hat Ben Kingsley mit Bartwuchs ersichtlich Ähnlichkeiten mit Osama Bin Laden, woran man ganz sicher denken wird. Dieser Fiesling ist noch etwas witziger und lockerer als Iron Man selber, ja er vorkommt richtig zur Lachnummer, das geht hier gar nicht, alle anderen Bösewichte sind dagegen eher blass aber hinnehmbar. Der Tablet-Computer hält nun Einzug in die Hollywood-Comicwelt. Reporter sind mit Smartphones bewaffnet um Interviews zu führen (wusste gar nicht das es schon so bei der großen Presse zugeht.

). Es folgen Rekonstruktionen des Tatortes komplett am Computer per visueller Welt. Im letzte Drittel gibt es dann CGI Haudraufgeknechte sondergleichen, es rumst an allen Ecken, Spass macht das freilich kaum, da es überladen wirkt. Iron Man und die Bösewichte dürfen sich stetig verabreden, es ist keine wirkliche Suche, sie finden sich einfach, was insbesondere die Spannung zunichte macht.
Es bleiben bei diesem No-Brainer zudem Fragen offen und davon nur einige genannt. Was passiert mit dem Buchhalter der von „King Laden“ mit der Pistole bedroht wird, wo der Präsident dann mit seinem Smartphone anruft? Es gibt einen Rums aber nichts ist dabei zu sehen und man erfährt nichts im Dialog darüber, es wird hier schon der Ansatz an Brutalität kastriert, was es zu sehen gibt ist allerhöchstens visuelle Härte. Zudem sind unehrenhafte Bösewichte wie „King Laden“ uncool. Was soll das zudem wenn unser Iron Mann mit Wucht der Anzug zerschmettert wird, besteht dieser nur aus Plaste und warum bleibt Robert Downey Jr. jedes Mal unverzehrt wenn sein Anzug mit Wucht zerlegt wird. Positiv empfand ich das Aufzeigen, das Iron Man sich selbst Waffen zusammenbaut, auch wenn man darauf nicht genug eingeht.
Iron Man 3 ist aufgrund seiner inhaltlichen Lächerlichkeit unterhaltsamer als de direkte Vorgänger, aber nur der erste Teil wird einem Iron Man so ziemlich gerecht.
Die größten Lacher und Ärgernisse:
Bösewichte „Mandarin“ King Laden vorkommt zur totalen Lachnummer.
Das Kind im Kuschelmodus ist überflüssig und nervig.
Iron Mans Rüstung ist leicht zerstörbar und besteht nur aus Plaste.
Iron Mans Panikattacken können zur Lachpanik im Kino führen.
4/10
Also die Überladene Action am Ende fand ich auch to much und die Fähigkeiten der Gegner auch. Dazu kam wegen der dauernden Abschwächung der versuchten Ernsthaftigkeit, dass man teilweise kaum mitfiebern konnte.
Das alles unterschreibe ich unbesehen, aber der Rest dieser "Kritik" ist, sorry, genauso lächerlich. So schlimm war der Film jetzt auch nicht.
Du ziehst die da an einem einzigen Lied hoch, dass durchaus einen Sinn hatte und zwar sehr viel Sinn.
Hast Du die Jahreszahl gesehen, die am Anfang des Film eingeblendet wurde? Ja? Wirklich? Welches Lied war in der Schweiz (wie die Einführung spielt) über 35 WochenPlatz 1 der Charts? Na? Na?
Also, damit wird das erste Drittel Deiner Kritk schon mal obsolet.
Und nochmal sorry, aber dass Du nicht mitbekommen hast, warum Mr. Stark Probleme hat glaub ich Dir nicht. Das wurde nämlich mehr als einmal ziemlich deutlich thematisiert.
Der Junge und der Twist mit dem Mandarin ist Geschmacksache. Letzteres fand ich genial gelöst und gespielt und erstes habe zumindest ich deutlich anders empfunden. Aber wie gesagt, Geschmacksache.
Und Du kritisierst ausdrücklich den Einsatz aktueller Technik in einer Welt, die mit (zukunfts/fantasy)Technik nur so um sich wirft? Und Tonys Frisur, die für mich die gleich ist wie eh und je ist es für Dich auch wert genug sie ausgiebigst zu erwähnen? Wenn Sowas schon fundierte Kritik bei Dir ist, dann ist das echt jammern auf extrem hohem Niveau und ich will nicht lesen was Du über wirklich miese Filme denkst.
Herzliche Grüße
Arieve
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