Das sind einfach zentrale Erkentnisse.
Das hat etwas mit der Entstehung, der Konzeption des Mediums Film zu tun., wire der Das ist nirgends in Stein gemeisselt.
Du kannst Theater nicht micht Film vergleichen, weil diese beiden Dinge sich fundamental unterscheiden.
Beides ist Schauspiel, ja, aber auch das unterscheidet sich.
Film ist subtiler, vielschichtiger als Theater.
Beim Film hast weitaus mehr Möglichkeiten eine Geschte zu erzählen.
Z.B. die Kamereinstellungen. Wenn du ein besonders intensives Gefühl, nähe erzeugen willst nimmst du eine Nahaufnahme, weil du da besser die Mimik des Darstellers siehst, weil er so ach dir"näher" ist. Oder du zeigst eine Totale und vermittelst so dem Zuschauer die Weite, eventuell sogar die tödliche Trostlosigkeit der Natur.
Dann hast du auch das Gestaltungsmerkmal des Schnitts, das man nicht unterscheiden sollte. mit dem Schnitt fügst du alles zusammen, mehrere Erzählstränge sogar unmittelbar nacheinander, im Theater geht das nicht, da muss erst der Vorhang runter für die nächste Kulisse.
Dann natürlich auch die Drehorte, bei Theater ist das selbstverständlich nicht möglich.
Auch sind musikdramaturgische Feinheiten/Tonschnitt da in dem Rahmen wie beim film nicht möglich.
Und vlt. einer der wichtigsten Unterschiede, Theater ist live. da kann der Schauspieler nicht patzen, da muss die Leistung auf der bühne stimmen.
Beim Film macht man mehrere Aufnahmen, kann diese beliebig wiederholen(Kubrick soll ja mit 100 Wiederholungen da einen rekord aufgestellt haben) und der Regisseur/Cutter sucht sich dann das beste material zusammen.
Diese ganzen Unterschiede wirken sich natürlich auch auf das Schauspiel selbst aus, es ist klarer, eben auf die Spitze getrieben. deswegen spricht man bei manchen Filmen auch davon das sie theatralisch sind, weil die Inszenierung, das Schauspiel etwas auf die spitze getrieben ist, das merkt man besonders bei sehr alten Filme, wo eine Art von Künstlichkeit entsteht.
Das ist jetzt keine Wertung von Theater und Film, soll nur einen Überblock darüber verschaffen was alles sich unterscheidet und welche Auswirkungen das letztlich haben kann.
Warum man dies mit Bond nicht vergleichen kann habe ich oben schon erklärt(zusammgefasst, Sonsderstellung in der Filmgeschichte, keine inhaltlichen Zusammenhänge und die große Zeitspanne in der diese Reihe entstand) .
Da fällt mir auch noch ein was die frau Broccoli zu bond sagte, was ihr vater ihr einst anvertraute, das der Schauspieler immer kleiner als die Rolle sein muss, weswegen auch mehrere Darsteller diese Figur ausfüllen können.
Nun Avengers und Iron Man haben schon einiges miteinander zu tun.
Iron Man ist ja ein Mitglied der Avengers und so wurde das ganze auch konzipiert.
Beides sind Marvel Prooduktionen und stehen von der Planung in direkten Zusammenhang, man denke da nur an die ganzen Kurzauftritte und Verweiseie.
Z.B.
SPOILER! Inhalt einblenden
Nick Fury nach dem Abspann von Iron Man, die Organisation S.H.I.E.L.D.die ja in Iron Man wirklich ihren Namen bekommt, Tonys Auftritt in der unglaubliche Hulk, thors hammer in Iron Man 2, sowie die kreativen Differenzen bei dessen Dreh weil Marvel unbedingt diesen Film auf Avengers trimmen wollte.
Ein anderer Darsteller für Iron Man sehe ich schon als Beinbruch an, da dann ja der geplante zusammenhang ein Stückweit kaputt geht.
So ergibt sich ein eigeneses Filmuniversum wo alles miteinander zusammenpasst, das war Marvel ja auch wichtig, deswegen produzierten sie selbst. Deswegen kann man auch boxen verkaufen die die komplette Phase I enthalten.
In Filmen kann ich mir kaum etwas anderes vorstellen wie ein Wechsel der Hauptrolle, da eine Figur eben durch den Darsteller zum Leben erweckt wird, wenn man so will, bekommt die Figur ein Gesicht.
@Tronde, leider werde ich daran nicht beteiligt und mein Fachwissen macht sich such keiner zu Nutze:D