Wenn ein Schauspieler es schafft eine Figur zum Leben zu erwecken dann hat man eben diesem immer im Kopf. Man hat sich an ihn gewöhnt und das ist auch ganz normal und gut so.
Umbesetzungen sind meistens schlecht und davon sollte man auch die Finger lassen, da es jegliche Kontinuität zerstört. Man wird herausgerissen weil die Figur die man mit diesem Schauspieler gleichgesetzt hat jetzt ein anderes Gesicht und eine andere Stimme bekommen hat, vlt. sogar volkommen anders ist und nicht mehr das liebgewonnene darstellt.
Mit Bond und Theater kannst das auch nicht verglerichen.
Bond ist ein Sonderfall, da eben kaum ein Film auf den anderen aufbaut und es eigentlich die Filme nur durch den Namen, ein paar grobe Ramenbedingungen und die Produzenten zussamengehalten werden. Da es also keinen tieferen inhaltlichen Zusammenhang gibt und die Reihe wirklich so lange läuft kann man auch neue Darsteller für die Figuren nehmen.
Aber alle anderen Filmreihen sind deutlich kleiner, bauen aufeinander auf und werden auch in einem kürzeren Zeitraum umgesetzt.
Bei Iron Man haben wir jetzt gerade mal 5 Jahre, bei Bond 50 Jahre.
@shiverwolf, wieso soll das mit einem anderen Schauspieler funktionieren, nur weil man die Story eben so weiterführt ?
Es kann funktionieren, muss es aber nicht.
In jedem Fall entsteht da ein tiefgreifender Bruch wenn urplötzlich da ein anderer Typ Tony Stark spielt, der Wechsel erfolgt dann ja direkt von Film zu Film.
Ich kenne keinen Film wo die Umbesetzung des Protagonisten in einer laufenden Reihe reibungslos funktionierte.
Hulk jetzt mal ausgenommen, weil Nortons Interpretation ja jetzt nicht den Status hatte wie die von Downey Jr.
Und eines vorweg, ich bin jetzt kein robert Downey Jr. Fan, das ist einfach eine Grundsatzfrage.
Ich denke auch einfach das er so noch etwas mehr Gage fordern will, gerade nach dem Erfolg in Avengers.